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In diesem Vortrag von Olaf Schröer wird die biblische Zeitkonzeption im Hinblick auf die „letzte Generation“ beleuchtet. Es wird untersucht, ob wir tatsächlich in der Zeit vor der Wiederkunft Jesu leben und welche Zeichen dafür sprechen könnten. Anhand von Beispielen aus der biblischen Geschichte wird gezeigt, wie Gott seine Pläne oft lange im Voraus ankündigt und kurz vor dem Ereignis genaue Informationen gibt.

Der Vortrag analysiert die Prophetie aus Daniel 2, insbesondere die Füße und Zehen des Standbildes, und legt dar, wie diese auf die Beziehung zwischen Kirche und Staat in der Endzeit hinweisen. Es wird betont, wie wichtig es ist, Symbole in der Bibel anhand anderer Bibelstellen zu verstehen und wie Gott uns durch seine Voraussagen schützen und vorbereiten möchte.


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Serie: Die letzte Generation

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Transkript

[0:00] Vielen Dank für das Willkommen. Ich freue mich, hier zu sein, über dieses wichtige Thema mit euch nachzudenken. Die letzte Generation, könnten auch fragen, wie bald ist bald? Ich habe einige Fragen zu Anfang, damit möchte ich gleich anfangen mit diesen Fragen. Wer von euch glaubt, dass Jesus wiederkommt? Da gehen die Hände schnell hoch. Wer von euch glaubt, dass Jesus bald wiederkommt? Da gehen sie fast so schnell hoch, die Hände. Eine dritte Frage: Wer von euch glaubt, dass Jesus noch zu unseren Lebzeiten wiederkommt? Da gehen die meisten Hände auch, einige überlegen.

[1:07] Die Frage ist, warum glaubt ihr das? Warum glaubt ihr, dass Jesus, ihr habt doch schon zu vielen Zeiten Menschen geglaubt, Jesus kommt zu ihren Zeiten wieder, oder? Das haben die Jünger geglaubt damals, das hat Paulus geglaubt. Ist er gekommen? Meine Eltern haben es geglaubt, meine Großeltern haben es geglaubt und meine Großeltern sind gestorben und? Wie glauben sie immer noch? Warum, warum glaubt ihr das? Die Zeit ist da, die Zeichen der Zeit, okay. Prophetie, Verkündigung wird in der ganzen Welt verkündigt, okay. Ich stimme euch zu, aber ich möchte was dazu sagen. Die Zeichen der Zeit sind richtig, glaube ich auch, sind wichtig, die zeigen, dass Jesus nahe vor der Tür ist, aber vor 150 Jahren bei unseren Pionieren hatten sie auch schon die Zeichen der Zeit, Kriege, Erdbeben, Katastrophen und so weiter und es könnten noch mal 100 Jahre zunehmen an Intensität die Sachen, oder? Wäre doch heftiger natürlich, aber es könnte noch mal heftiger werden 100 Jahre lang, oder? Wie schlimm es noch werden kann, kann man uns ja kaum ausmalen, ne? Das glaube ich auch, also keine Frage, aber es reicht mir noch nicht, es reicht noch nicht. Verkündigung wird in der ganzen Welt ist richtig und wir sind dabei, übrigens das letzte Zeichen, alle Zeichen haben sich erfüllt, Kriege, Katastrophen, Hungersnöte, aber das Zeichen hat sich noch nicht erfüllt, das letzte Zeichen und es erfüllt sich jetzt vor unseren Augen, aber wenn wir uns anschauen, wie viele Menschen auf der Welt noch nicht davon gehört haben, 1040 Fenster, Stichwort, nach menschlichem Ermessen könnten wir noch mal 100 Jahre hier auf der Erde uns abmühen, bis wir die alle erreicht haben, natürlich Gott kann in wenigen Wochen alles tun, keine Frage und daran glauben wir auch, dass Gott wirkt und dass er mit Vollmacht das Wort verbreiten lässt, aber das reicht mir auch noch nicht.

[3:11] Prophetie, was ist eine Prophetie, was zeigt uns eine Prophetie, das kommende Elia, ja, aber der kann doch erst nach 100 Jahren kommen, der Elia, mit dem Papsttum, okay, mit dem Toni Palmer, okay, die Dinge sind schon ziemlich deutlich, aber manchmal kann es auch sein, dass sich manche Dinge verdichten und auch wieder ein bisschen entspannen, also Finanzkrise hat sich verdichtet und seit fünf Jahren haben wir wieder eine Entspannung in dem Punkt, von der Zustand der Gemeinde, okay, könnte sich auch noch mal 100 Jahre verschlimmern, ja, ich meine, hoffentlich nicht, die tödliche Wunde, man kann sehen, dass sich das erfüllt, aber bis sich das wirklich erfüllt, bis da wieder Macht entsteht, politische Macht, kann auch noch wieder ein bisschen dauern. Das verdreifacht sich, okay, das ist richtig, also das glaube ich auch alles, aber es ist noch nicht für mich zwingend, dass wir glauben, es muss unsere Generation sein. Das sind alles Hinweise, dass es bald ist, dass es sehr bald ist, aber muss es deswegen unbedingt letzte Generation sein? Okay, das haben wir auch, ja, das sehen wir auch, aber das ist auch noch nicht der Beweis, dass die letzte Generation ist.

[4:42] Das ist für mich ein Hinweis, dass Gott anfängt, sein Werk auf eine Art und Weise zu tun, die wir noch vor 20, 30 Jahren nicht für möglich gehalten hätten, ja, sondern das Gesetz, übrigens, vor 120 Jahren gab es schon ein solches Gesetz in den USA, war schon draußen und ist wieder zurückgenommen worden. Also von daher, es kann auch noch mal 120 Jahre, rein theoretisch jetzt, also ich glaube es nicht, aber ich glaube, wie ihr auch, dass wir die letzte Generation sind, aber die Frage, worauf fußen wir uns an Glauben? Ist das nur ein Gefühl, ein Bauchgefühl? Die Dinge, die ihr nennt, die sind schon stichhaltig, muss ich schon sagen, ihr seid ganz gut dabei, aber das ist noch nicht so die letzte Überzeugung dabei. Ja, aber solange sie vor der Tür ist, ist es noch nicht sichtbar. Wenn sie da wäre, würde ich sagen, okay, stimmen wir zu, aber sie ist noch nicht da und es hätten vor 100 Jahren auch unsere Pioniere sagen können, die Verführung ist vor der Tür und solange sie nur vor der Tür steht, kann sie sich die Tür noch lange hinziehen. Ich komme bald, aber 2000 Jahre sind schon lange auf das bald bezogen und die Frage ist, wann ist das bald zu Ende? Das ist richtig, das leidet immer mehr zu und der Hunger in der Welt nimmt zu, die Katastrophen nehmen zu, er liebt sein Volk, das halten Noahs. Richtig, auch 2. Timotheus, was Paulus sagt, wie die Menschen in der Endzeit sein werden, lieblos, geldgierig, Eltern ungehorsam, hochmütig und so. Das sehen wir, dass heute die ganze Generation in diese Richtung läuft, aber es könnte ja nochmal 100 Jahre noch schlimmer werden, oder? Ich mir auch nicht, aber rein theoretisch. Jakobus, ja, das Gericht über die Reichen, aber es gab es auch immer schon die Ausbeutung, aber natürlich geht die Schere auseinander und der Mittelstand versinkt, nimmt ab. Ökumene auch. Dass der Evangelium dort gepredigt werden konnte. Ja, richtig.

[6:58] Übrigens, ich bin oft gefragt worden in den 80er Jahren, wo denn der Kommunismus in der Privatie vorkommt. Ich habe immer gesagt, nirgendwo. Das kann doch nicht sein, Kommunismus, die halbe Welt ist kommunistisch und dass da nichts drinsteht. Und ich habe gesagt, nein, spielt keine Rolle, in der Endzeit spielt es gar keine Rolle und spielt keine Rolle, ist zu Ende gegangen. Aber Gott hat es gewollt, dass es zu Ende geht, dass auch dort das Evangelium frei verkündigt werden kann. Das ist ein Zeichen, dass sich die Verkündigung immer mehr erfüllt, aber wir haben noch Gebiete, in manchen muslimischen Gebieten, in manchen Indien und China, manchen Gebieten haben wir ein Wachstum so schnell, so groß wie nirgendwo anders dort, aber es gibt immer noch Gebiete, Indonesien, manche Gebiete, die noch unerreicht sind, komplett unerreicht sind. Also deswegen, ich stimme dem zu, aber es ist noch nicht für mich zwingend der Hinweis. Letzte Weltmacht, letzte Weltregierung. Wenn die da ist, sage ich sofort, aber sie ist noch nicht da. Wir sehen sie vor der Tür, wir sehen sie, dass sie schon entsteht. Natürlich. Die Füße Daniels, genau. Natürlich die Prophetie. Die Prophetie zeigt uns das und das werden wir heute Abend anschauen, was die Prophetie uns über diese Dinge sagt.

[8:13] Und zwar, die Frage ist, leben wir zur Zeit der letzten Generation vor der Wiederkunft Jesu? Könnte es sein, dass schon klare Zeichen dafür sprechen, dass wir die letzte Generation sind, nur wir beachten sie nicht, wir kennen sie nicht. Deswegen muss man manchmal erst studieren, um dann auch die Augen zu öffnen zu bekommen über das, was kommt. Wir lesen mal Matthäus 24, Vers 34. Übrigens ein kurzer Hinweis, dieser Abend, das Thema, was wir jetzt betrachten, ist ein Teil von dem Seminar kommende Ereignisse, wo es diesen Ordner gibt. 15 Themen über die Endzeit und auch Videos dazu, DVDs und auch im Internet ist das auf www.eventgemeinde-mannheim.de, Mediathek anzuschauen oder auch auf der Homepage von www.olafschroeger.de kann man die Dinge auch online bestellen. Das nur so nebenbei mal gesagt.

[9:23] Lesen wir Matthäus 24, Vers 34. Dort sagt Jesus in seiner Endzeitrede, die habt ihr schon öfter jetzt zitiert, die sehr wichtig ist. Da sagt Jesus, wahrlich, ich sage euch, dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht. Dieses Geschlecht, man könnte auch übersetzen diese Generation, ist beides möglich vom griechischen her, wird nicht vergehen, bis das alles geschieht. Nämlich, was er vorher alles sagt. Was meint Jesus damit? Welche Generation, welches Geschlecht meint er hier bei dieser Aussage? Was meint ihr? Die das Buch Daniel auslegen können? Okay. Die Menschheit allgemein wird überleben, wird nicht aussterben, bis er kommt. Okay. Noch jemand, eine Idee? Die bitte. 144.000. Okay. Die letzte Generation, bevor Jesus kommt, die das Leben wieder sehen werden. Ja, okay. Die Christen werden nicht vergehen, bis er kommt. Zerstörung Joselems, also viele Möglichkeiten. Welche ist denn jetzt richtig? Welche Auslegung? Sollen wir abstimmen? Ich denke, durch abstimmen kriegt man die Wahrheit nicht raus. Wie kriegt man raus, was damit gemeint ist? Ich habe vier Auslegungen gefunden von verschiedenen Theologen und Auslegern. Einige sagen, es sei die Generation zur Zeit Jesu. Diese Generation, die jetzt lebt, wird das erleben. Einige sagen, es sei die Menschheit allgemein, wie du gesagt hast. Die Menschheit wird noch leben, bestehen, wenn Jesus kommt. Einige meinen, die jüdische Nation, dieses Geschlecht, das Geschlecht der Juden wird nicht vergehen, bis es geschieht. Und einige sagen, die letzte Generation, 144.000, bevor Jesus kommt.

[11:21] Was ist jetzt richtig? Wir müssen, um das zu erkennen, den Zusammenhang lesen, den Kontext. Die Frage, Matthäus 24. Worum geht es in Matthäus 24? Was ist das Thema in dem Kapitel? Es gibt zwei Dinge. Erstens, Jesus sagt am Anfang, ich sage euch, es wird hier in Jerusalem kein Stein auf dem anderen bleiben. Und die Jünger fragen dann, was wird, wann wird das sein? Was ist das Zeichen, dass Jerusalem zerstört wird und für dein Kommen? Die Jünger glaubten nämlich, wenn Jerusalem zerstört wird, ist das Ende der Welt da und Jesus kommt wieder. Das heißt, wir haben für Matthäus 24, haben wir eine Doppelauslegung. Übrigens, normalerweise darf man Prophetie nicht doppelt auslegen. Aber das ist keine Prophetie im Sinne von Daniel offenbaren, sondern das ist eine Rede Jesu. Und wenn es im Text selbst verankert ist, dieses Doppelgleisige, dann darf man und muss man es sogar tun. Denn diese Zeichen der Zeit beziehen sich alle auf die Zerstörung Jerusalems und die sind damals alle erfüllt und gleichzeitig global auf die ganze Welt vor Jesu Wiederkunft. Es geht auch um Jesu Wiederkunft, um die zwei Dinge. Und wenn wir Matthäus 24 diese beiden Blickpunkte haben, heißt das, wir müssen auch für Vers 34 diese beiden Dinge im Blickpunkt haben für die Auslegung von Vers 34.

[12:53] Und da sehen wir folgendes. Bezogen auf die Zerstörung Jerusalems, sagt Jesus, diese Generation, die jetzt lebt, wird nicht vergehen, bis das geschieht, bis Jerusalem zerstört wird. In welchem Jahr hat Jesus das gesagt? Wann war das, diese Rede? Das war kurz vor seinem Tod. Ja, wir haben Kapitel 24 diese Rede und Kapitel 26 seinen Tod. 26 und 27. Das heißt einige Tage bevor er gestorben ist. Wann ist er gestorben? 31 nach Christus. Wann war die Zerstörung Jerusalems? 70. Wie viel Zeit war dazwischen? 39 Jahre. In der Bibel ist eine Generation 40 Jahre. Nicht von Geburt bis zum Sterben, sondern von 20 an, wenn man so ins Berufsleben tritt, bis 60. Das ist eine Generation, 40 Jahre. Jesus sagt, bevor 40 Jahre um sind, von 31 bis 70, er sagt, bevor 40 Jahre um geht, wird Jerusalem zerstört werden. Diese Generation wird das noch erleben und es hat sich erfüllt. Was Jesus sagt, stimmt.

[14:14] Zweitens bezieht sich das auch auf Jesu Wiederkunft. Das heißt, es wird eine Generation geben, eine letzte Generation vor Jesu Wiederkunft. Die Frage ist nur, wann ist es soweit? Wenn er gekommen ist, wissen wir, welche die letzte war. Wissen wir es vorher auch? Wenn er sagt, diese Generation wird nicht vergehen, dann heißt das, wenn man es auf beides beziehen kann, damals wusste man, die jetzt leben. Aber wenn er das auch auf die Wiederkunft bezieht, heißt das, es muss irgendwann mal auch bekannt werden. Und das ist unser Thema für heute. Aber bevor wir uns das anschauen für die Wiederkunft, möchte ich mit euch einen kurzen Streifzug machen über die biblische Geschichte, wie Gott Dinge vorausgesagt hat. Und zwar fangen wir an bei der Sintflut. Hat Noah gewusst, dass die Sintflut in seiner Generation kommen wird? Ja oder nein? Woher hat er es gewusst? Er hätte ja auch die Arche bauen können, sterben können und dann wären seine Söhne reingegangen. Hätte ja möglich gewesen, oder? Da war er ja schon ziemlich alt, der Noah. Woher wusste er, dass das zu seiner Zeit noch kommen wird? Wann, wo? Was hat Gott ihm gesagt? Okay, aber er hätte ja nach 80 Jahren sterben können, der Noah. Da war er ja schon ziemlich alt. Er wusste, dass die Erde vernichtet wird, aber es hätte sein können, dass er ja vorher stirbt. Zum Beispiel dem Methusalem, wissen wir, der war ja auch gläubig. Und wenn wir mal die Genealogie uns anschauen, dann wissen wir, er ist im Jahr der Sintflut gestorben. Das heißt, wahrscheinlich hat Gott ihn kurz vorher zur Ruhe gelegt. Hätte er mit dem Noah ja auch machen können, dass Gott ihn Noah vor der Sintflut zur Ruhe legt. Rein theoretisch. Woher wusste er, dass er selbst das erleben wird? Okay, genau. Richtig, aber wenn Gott ihm den Auftrag gibt, die Eiche zu bauen, wie du jetzt gesagt hast, ist es noch nicht gesagt, dass er auch selbst leben wird, wenn die Flut kommt. Hat er es gesagt? Genau, also am besten lesen wir den Text mal, dann haben wir es nämlich. Wo steht es? Genau, das lesen wir mal. 1. Mose 6, Vers 18. Genau, hier kennt sich jemand aus in der Bibel. Ich lese es mal vor. Dort sagt er, das war übrigens beim Auftrag als Gott dem Noah den Auftrag gibt, die Eiche zu bauen, den Anfang. Dort sagt er nämlich, aber mit dir will ich meinen Bund aufrichten und du sollst in die Eiche gehen mit deinen Söhnen, mit deiner Frau und mit den Frauen deiner Söhne. Wusste er es oder wusste er es nicht? Ja, also nicht nur, weil Gott ihm gesagt hat, du sollst die Eiche bauen, sondern Gott sagt ihm, baue die Eiche, damit du selbst mit deinen Söhnen reingehen kannst.

[17:29] Wie lange vorher wusste er, wie lange vorher ungefähr wusste er, dass die Flut zu seinen Lebzeiten kommen wird? Ungefähr 120 Jahre. Damals war die Generation länger als heute, weil die Menschen älter wurden. Ja, das heißt, Gott sagt zu ihm, du sollst in die Eiche gehen. 120 Jahre vorher sagt er das.

[17:47] Zweite Frage. Hat Noah gewusst, an welchem Tag die Flut kommt? Nein? Ich denke, 120 Jahre vorher hat er es nicht gewusst. Hat er es vorher sonst irgendwann gewusst? Kurz vorher? Wie viele Tage vorher? Wie viele Stunden vorher? Eine Woche vorher? Wo steht das? Hat er es gewusst? Ja oder nein? Okay, hat er dann genau gewusst, an welchem Tag die Flut kommt? Haben die Tiere gesagt, morgen? Gott hat es ihm gesagt. Ja, genau. Lesen wir mal. Am besten wir lesen die Texte immer dazu, dann ist es ganz einfach. Nämlich 1. Mose 7, Vers 1 und Vers 4. Da hast du vollkommen recht. Da heißt es, und Gott, der Herr, sprach zu Noah, geh in die Eiche, du und dein ganzes Haus, denn dich habe ich gerecht erfunden von mir zu dieser Zeit. Und Vers 4, denn von heute an in sieben Tagen würde ich regnen lassen auf Erden, 40 Tage und 40 Nächte und vertilgen von dem Erdboden alles Lebendige, was ich gemacht habe. Wie viele Tage vorher hat er es gewusst? Sieben Tage vorher. Gott hat ihm gesagt, jetzt geh in die Eiche. Das war übrigens, du hast vollkommen recht, als die Tiere reingingen. Aber die Tiere selbst wussten noch nicht, wann jetzt die Flut kommt. Er wusste nur, in den nächsten Tagen irgendwann. Es war ein Zeichen der Zeit, wie er eben auch die Zeichen der Zeit genannt hat. Es war ein Zeichen der Zeit, was ihm nur sagte, bald geschieht es. Aber Gott sagt ihm dann genau, von heute an in sieben Tagen. Übrigens, als er reinging, hat Gott die Tür zugemacht und die drinnen konnten nicht mehr raus und die draußen konnten nicht rein. Das war übrigens Ende der Gnadenzeit für die Menschen. Wie wir auch am Ende der Zeit das haben, dass irgendwann Gott einen Spruch im Himmel macht, wer gut ist, bleibt gut und wer böse ist, bleibt böse. Offenbarung 22 Vers 11. Und das heißt sieben Tage vorher. Warum hat Gott ihm das gesagt? Wollte Gott ihm Angst machen vor der Flut? Stellt euch vor, Gott hätte ihm das nicht gesagt. Und der Noah wäre in die Eiche reingegangen, die Tür wäre geschlossen gewesen und er hätte drin gesessen und er wartet einen Tag, er wartet zwei Tage, er wartet drei Tage, vier Tage, fünf Tage, sechs Tage. Irgendwann hat er gedacht, na lieber Gott, habe ich was falsch verstanden? Soll ich wieder raus? Kommt die Flut überhaupt? Was passiert denn jetzt? Das heißt, Gott sagt ihm, damit Noah weiß, was geschieht und auch wann es geschieht, dass er sich darauf einstellen konnte. Sicherlich, als die Tiere reingingen, mussten sie drinnen noch sicherlich sieben Tage noch ein bisschen die Tiere versorgen. Da war ein bisschen Arbeit da drinnen an der Eiche. Und die Menschen draußen haben gesagt, Noah ist drin, passiert da gar nichts. Haben wir doch schon gleich gewusst, dass Noah falsch war. Und dann kam die Flut. Sieben Tage danach. Und Noah wusste genau, ich muss sieben Tage warten und dann geschieht es. Damit er vorbereitet war, damit er auch drinnen alles sichern konnte. Gott sagt lange vorher, 120 Jahre vorher, die letzte Generation. Und er sagt kurz vorher, sieben Tage vorher, genau an welchem Tag es geschieht.

[21:08] Nächstes Beispiel. Der Auszug aus Ägypten. Haben die Israeliten gewusst, welche Generation aus Ägypten ausziehen wird? Sie waren ja ziemlich lange in Ägypten. Haben sie es gewusst? Ja oder nein? Woher? Von Prophetie? Welche Prophetie? Genau. Gott hat vorher gesagt, dass das Volk 400 Jahre in der Fremde sein wird und einem Volk dienen wird als Sklaven. Genau. Und das lesen wir mal. Ersten Mose 15, Vers 13 und 14. Erster Mose 15, Verse 13 und 14. Hat Gott zum Abraham schon gesagt. Da sprach der Herr zu Abraham, das sollst du wissen, dass deine Nachkommen werden Fremdlinge sein in einem Lande, das nicht das ihre ist. Und da wird man sie zu dienen, zwingen und plagen 400 Jahre. Aber ich will das Volk richten, dem sie dienen müssen. Danach sollen sie ausziehen mit großem Gut. 400 Jahre hat Gott dem Abraham gesagt. Wie lange waren sie in Ägypten schlussendlich? 430 Jahre. Also Gott sagt 400 Jahre und danach ziehen sie aus. Die Generation, die dann lebt nach 400 Jahren, die wird ausziehen. Diese Weisnachung kann der Mose ja auch. Und als Mose den Ägypter erschlug, wie viel Zeit war da vergangen? Also sie sind ausgezogen nach 430 Jahren. Wie viele Jahre vor dem Auszug hat Mose den Ägypter erschlagen? 40 Jahre. Also man kann es bei Mose leicht merken. Die ersten 40 Jahre war er Ausbildung am Hof des Pharao. Die ersten paar Jahre noch bei seiner leiblichen Mutter. Mit 40 Jahren hat er den Ägypter erschlagen, musste dann in die Wüste. Dann war er 40 Jahre in der Wüste, hat Schafe gehütet. Dann war er 80 und mit 80 hat Gott ihn berufen. Also nochmal 40 Jahre das Volk durch die Wüste geführt bis zu 120. Das war schon ein bewegtes Leben. Auf jeden Fall, wie viel Zeit war um, als Mose den Ägypter erschlug? 390 Jahre. Also 430 minus 40, 390 Jahre. Und Mose kannte die Weissachung und er hat gesagt, naja, fangen wir schon mal an. In ein paar Jahren müssen wir ja ausziehen, fangen wir schon mal an. Er wollte mit eigener Kraft. Aber das ist oft so. Selbst wenn wir es gut meinen, wenn wir aus eigener Kraft handeln, dann machen wir manchmal die Sache schlimmer als sie vorher war. Es ist wichtig, dass wir auf Gott warten, dass Gott wirkt. Und er musste erst noch Geduld lernen, 40 Jahre in der Wüste. Und die hat er gelernt.

[24:05] Das heißt, Gott sagt zum Abraham, welche Generation ausziehen wird. Und dann wussten sie auch, als 400 Jahre um waren, die Generation, die jetzt lebt, wird ausziehen. Und so war es auch. 30 Jahre später sind sie ausgezogen. Die Generation hat es erlebt.

[24:21] Die nächste Frage. Wussten die Israeliten genau den Tag und die Stunde, wann sie ausziehen würden? Ja oder nein? Es war nicht mehr nein zu sagen. Es muss ja immer ja kommen. Woher wussten sie es? Sie mussten es vorbereiten. Ja, lesen wir das. Der zweiten Mose 12. Und dort einige Verse. Zweiter Mose 12. Verse 1 bis 3. Der Herr aber sprach zu Mose und Aaron in Ägyptenland. Dieser Monat soll bei euch der erste Monat sein. Und von ihm an sollt ihr die Monate des Jahres zählen. Sagt der ganzen Gemeinde Israel. Am zehnten Tage dieses Monats nehme jede Hausvater ein Lamm, je ein Lamm für ein Haus. Und dann Vers 6. Und sollt es verwahren bis zum 14. Tag des Monats, da soll es die Gemeinde, die ganze Gemeinde Israel schlachten gegen Abend. Vers 12. Denn ich will in derselben Nacht durch Ägyptenland gehen. Und alle Erstgeburts schlagen in Ägyptenland unter Mensch und Vieh. Und will Strafgericht halten über alle Götter der Ägypter. Ich daher. Und Vers 17. Haltet das Gebot der ungesäuerten Brote. Denn eben an diesem Tage habe ich eure Scharen aus Ägyptenland geführt. Darum sollt ihr euch diesen Tag halten. Darum sollt ihr diesen Tag halten. Ihr und euer Nachkommen als ewige Ordnung. Wie viele Tage vorher hat Gott gesagt, wann sie ausziehen werden? Er sagt von heute an in zehn Tagen soll jeder ein Lamm aussuchen. Und das Lamm wie lange aufbewahren? Vier Tage aufbewahren bis zum 14. Tag. Und dann in der Nacht vom 14. auf den 15. sollt ihr es am Abend schlachten. Und in der Nacht werdet ihr ausziehen. Also 14 Tage vorher, hat Gott ihnen gesagt. Genau die Anweisung. Warum hat Gott ihnen das gesagt? Was war der Grund? Sie sollten sich vorbereiten. Denn wenn sie da ausziehen, das geht ja nicht nur eben mal nebenbei. Umzug, der braucht viel Kraft. Vorbereitung. Mussten hier alles ihre Sachen packen und dass sie wegziehen konnten. 14 Tage vorher, sagt Gott, von heute an in zehn Tagen nehmt das Lamm. Vier Tage später sollt ihr schlachten am Abend. Und dann sollt ihr Pasta feiern. Und übrigens auch gegürtet und schon alles fertig, weil ihr in der Nacht noch ausziehen werdet. In der Nacht werdet ihr die Erstgeburt der Gipter schlagen und noch an der Nacht werdet ihr ausziehen. Dann mussten sie das Blut an die Pfosten streichen als Zeichen des Glaubens an Gott, an seine Errettung.

[27:03] Gut, also wir sehen wieder, Gott hat lange vorher die letzte Generation angesagt, welche Generation das erleben wird. Und kurz vorher, 14 Tage vorher, sagt er, genau Tag und Stunde, in der Nacht werden sie ausziehen.

[27:20] Das nächste Beispiel, der Einzug ins Land Kanaan. Haben die Israeliten gewusst, welche Generation in Kanaan einziehen wird? Woher wussten sie das? Als die Kundschaft da kam, ganz genau. Nämlich, die hatten das Land erkundschaftet, 40 Tage lang. Und dann sollten sie rein. Und Joshua und Kaleb sagten auch, wir können rein. Und die Zehn sagten, wir können nicht. Und das ganze Volk hat ein Aufruhr angezettelt gegen Gott und gegen Mose und gegen Joshua und gegen Kaleb. Und dann hat Gott eine bittere Botschaft für sie gehabt. Richtig, 4. Mose, 4. Mose 14, Vers 29 bis 34. Und da hat Gott ihnen gesagt, eure Leiber sollen in dieser Wüste verfallen, alle, die ihr gezählt seid von 20 Jahren an und darüber, die ihr gegen mich gemohrt habt. Wahrlich, ihr sollt nicht in das Land kommen, über das ich meine Hand zum Schwur erhoben habe, euch darin wohnen zu lassen, außer Kaleb, dem Sohn Jefunis und Joshua, dem Sohn Nuns. Eure Kinder aber, von denen ihr sagtet, sie werden ein Raub sein, die will ich hineinbringen, dass sie das Land kennenlernen und das ihr verwerft. Aber eure eigenen Leiber sollen in dieser Wüste verfallen. Und eure Kinder sollen Hirten sein in der Wüste 40 Jahre und eure Untreue tragen, bis eure Leiber aufgerieben sind in der Wüste. Nach der Zahl der 40 Tage, in denen ihr das Land erkundet habt, je ein Tag soll ein Jahr gelten, sollt ihr 40 Jahre lang eure Schuld tragen, auf das ihr inne werdet, was es sei, wenn ich die Hand abziehe. Das heißt, Gott hat ihnen hier gesagt, wie ihr wollt, wenn ihr nicht rein wollt, müsst ihr nicht rein, bitte wieder zurück in die Wüste. Und als sie das hörten, haben sie gesagt, was, in die Wüste, 40 Jahre, wir wollen doch rein. Und dann sind sie doch reingegangen, gegen Gottes Befehl, also schon eigenartig. Gott sagt, geht bitte rein und sie sagen, nein, wir wollen nicht. Gott sagt, okay, dann geht ihr wieder in die Wüste, nein, wir wollen doch. Also manchmal ist es, dass der Mensch genau das Gegenteil von dem macht, was Gott sagt. Bis heute manchmal. Das ist eigenartig, wie Satan uns manchmal anstachelt, bewusst das zu machen, was gerade das Gegenteil ist von dem, was Gott möchte.

[29:48] Auf jeden Fall sagt Gott ihnen, 40 Jahre, so wie ihr 40 Tage das Land erkundet habt, sollt ihr 40 Jahre in der Wüste. Und hier sehen wir übrigens auch die Generation. Die Generation 20 plus wird sterben in der Wüste und die Generation 20 drunter und die dann neu geboren werden, die werden das Land einnehmen. Das war eine bittere Botschaft. Stellt euch vor, ihr müsst da zurück und müsst genau 40 Jahre durch die Wüste wandern. Aber sie haben es gewusst, welche Generation denn einziehen wird.

[30:29] Nächste Frage, haben sie gewusst, an welchem Tag sie das Land einnehmen würden? Ja oder nein? Ja, woher? Sollten sie vorbereiten, wobei, wofür, worauf? Bei Joshua, genau. Joshua hat das Volk ja eingeführt in das Land. Wo steht das? Haben wir heute Morgen in der Predigt gelesen, den Text? Ja, den haben wir auch gelesen, Joshua 3, aber das ist der andere Text, den wir zuerst gelesen haben. Joshua 1, Vers 11. Und dort heißt es, geht durch das Lager und sprecht. Schafft euch Vorrat, denn nach drei Tagen werdet ihr hier über den Jordan gehen, dass ihr hineinkommt und das Land einnehmt, das euch der Herr, euer Gott, geben wird. Gott sagt nicht nur, dass sie den Jordan überschreiten sollen, sondern dass sie mit der Überschreitung des Jordans auch gleichzeitig ihren Fuß auf das verheißene Land setzen und damit anfangen, das Land einzunehmen. Wie viele Tage vorher, haben sie es gewusst? Drei Tage vorher. Warum hat Gott ihnen das gesagt? Damit sie sich vorbereiten konnten. Sie sollten ihre Brote schmieren, ihr Proviant machen, dass sie bereit sind. Und natürlich auch, Joshua 3, Vers 5 haben wir heute Morgen gelesen, dass sie sich reinigen, sich heiligen. Einen Tag vorher hat Gott gesagt, jetzt heiligt euch, morgen wird Gott Wunder tun, morgen wird es geschehen, dass ihr das Land einnehmt.

[32:01] Also Gott hat, wie der Lange vorausgesagt, 40 Jahre vorher, die letzte Generation und drei Tage vorher genau den Tag, wann es geschieht. Also Gott sagt nicht nur, was geschieht, Gott sagt auch, wann es geschieht. Lange vorher, die letzte Generation und kurz vorher, Tag und Stunde.

[32:15] Das ist interessant. Die Zerstörung Jerusalems durch Babylon. Haben die Israeliten gewusst, dass Jerusalem zu ihrer Zeit, in ihrer Generation zerstört wird? Woher? Ja, ich meine jetzt nicht durch die Römer, sondern durch die Babylonier. Das war 600 vor Christus. Wie bitte? Das ist 70 nach Christus. Wir sind jetzt gerade 600 vor Christus. Ja, bei der ersten Zerstörung Jerusalems. Ja, durch Nebukadnezar. Die Zerstörung durch Nebukadnezar. Haben sie es da gewusst, welche Generation das erleben wird? Das andere kommt gleich auch noch. Da könnt ihr gleich eure Römer dann anbringen. Ja, wie bitte? Jeremia. Jeremia war ihr Endzeitprophet. Jesaja und andere haben auch lange voraus angekündigt, dass Jerusalem zerstört wird. Und Jeremia war ihr Endzeitprophet. Der hat gesagt, zu euren Lebzeiten wird es geschehen. Jeremia lesen wir, Kapitel 16, Vers 9. Jeremia 16, Vers 9. Dort heißt es, darum so spricht der Herr Zebeoth, der Gott Israels. Ich will an diesem Ort vor euren Augen und zu euren Lebzeiten ein Ende machen, dem Jubel, der Freude und Wunde, der Stimme des Bräutigams und der Braut. Gott sagt, zu euren Lebzeiten, in eurer Generation wird das geschehen. Und so war es auch. Jeremia hat selbst diesen Untergang Jerusalems erlebt. Die Zerstörung Jerusalems. Leider habe ich hier keinen Bibeltext gefunden, wo Tag und Stunde genannt werden. Falls ihr einen Text findet, würde mich interessieren. Vielleicht haben wir das irgendwo. Ich habe es noch nicht gefunden. Ist da hier nicht überliefert worden, dass Gott das auch gesagt hätte.

[34:16] Das letzte Beispiel, die Zerstörung Jerusalems durch die Römer. Haben die Einwohner Jerusalems gewusst, welche Generation die Zerstörung erleben wird? Haben wir am Anfang unserer Stunde ja angeschaut, wo Jesus sagt, diese Generation wird nicht vergehen, bis das geschieht, bis Jerusalem eingenommen wird. 39 Jahre vorher hat Jesus gesagt, dass es passieren wird. Und sie konnten sich darauf einstellen. Nicht, dass sie Angst bekommen, sondern dass sie vorbereitet sind. Gott möchte, dass wir nicht unvorbereitet überrascht werden von den Dingen, sondern dass wir wissen, was kommt. In Amos sagt Gott, dass Gott alle Dinge, die er tut, vorher dann seinen Propheten ankündigt. Dass wir uns darauf einstellen können, dass wir uns vorbereiten können.

[35:03] Die nächste Frage, haben die Einwohner Jerusalems ein Fluchtzeichen gehabt? Das Gräuel der Verwüstung. Wo steht das? Lesen wir mal. Matthäus 24, Verse 15 bis 18. Das Gräuel der Verwüstung ist das Fluchtzeichen. Dort sagt Jesus, wenn ihr nun sehen werdet, das Gräuel der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte. Wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel. Wer das liest, der merke auf, übrigens Jesus empfiehlt, den Daniel zu studieren. Ist heute noch etwas wichtig. Als er fliehe auf die Berge, wer ein Judea ist und wer auf dem Dach ist, steige nicht hinunter, etwas aus dem Hause zu holen. Und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seine Mandel zu holen. Wie aber den Schwangeren und Stillenden zu jener Zeit. Ja, was war das Fluchtzeichen für sie? Das Fluchtzeichen war das Gräuel der Verwüstung. Was ist denn das, ein Gräuel der Verwüstung? Das könnten wir Daniel studieren. Würden wir wieder eine halbe Stunde, Stunde jetzt zusammensitzen. Wäre interessant. Aber wir machen mal die Abkürzung heute. Nämlich, wir haben die Erklärung von dem im Paralleltext. Lukas 21. Da hat Jesus selbst erklärt, was das Gräuel der Verwüstung für damalige Zeit gewesen ist. Nämlich Lukas 21, ist auch die Endzeitrede Jesu. Verset 20 und 21. Lukas Kapitel 21, Verset 20 und 21. Und dort sagt Jesus, wenn ihr aber sehen werdet, dass Jerusalem von einem Heer belagert wird, dann erkennt, dass eine Verwüstung nachher beigekommen ist. Als dann, wer ein Judäer ist, der fliehe ins Gebirge. Und wer in der Stadt ist, gehe hinaus. Und wer auf dem Lande ist, kommen wir nicht herein. Und 23 sagt er, gehe aber nicht schwangeren und stillen zu jener Zeit und so weiter. Ja, das heißt, hier sagt Jesus, wenn ihr sehen werdet, dass Jerusalem von einem Heer belagert ist. Und so war es auch. 68 nach Christus kam Titus und hat Jerusalem belagert. Und dann ist er irgendwann aus unerfindlichen Gründen wieder abgezogen. Und die Juden haben gesagt, das Zeichen, dass Gott uns errettet hat. Ja, und sie haben sich gegen ihn aufgelehnt, gegen die Römer aufgelehnt. Und die Christen haben gesagt, nein, das ist nicht das Zeichen, dass wir verschont werden. Das ist das Zeichen, dass Jerusalem zerstört wird. Und sie sind rausgegangen. Und dann kamen die Römer einige Zeit später zurück, haben Jerusalem belagert. Und 70 nach Christus eingenommen, zerstört. Und Tausende sind umgekommen. Aber Gottes Volk, Gottes Kinder? Kein einziger. Warum? Weil sie rausgegangen sind.

[38:03] Das heißt, was Gott sagt, sagt er nicht, um uns Angst zu machen, nicht um uns zu bedrängen, sondern um uns zu schützen, damit wir überleben. Für uns, zu unserem Vorteil. Deswegen ist immer gut, auf das zu hören, was Gott uns sagt, voraussagt. Deswegen, wir haben auch hier die gleiche Situation, die letzte Generation lange vorher und das Fluchtzeichen, wann sie fliehen sollten. Das heißt, wir sehen, dass Gott immer auf die gleiche Art und Weise zwei Dinge sagt. Lange voraus sagt er die letzte Generation an und kurz vorher sagt er Tag und Stunde oder auch ein Fluchtzeichen an.

[38:45] Jetzt ist die große Frage, warum machen wir das? Warum studieren wir das? Wenn Gott das über die ganzen Generationen immer wieder so gemacht hat, gesagt hat, könnte es nicht sein, dass er bei der Wiederkunft genauso handelt? Dass es ein Prinzip ist seines Handelns? Das waren alles wichtige Stationen. Das waren also keine Kleinigkeiten, das waren alles große Ereignisse. Dinge, die im Heilsplan Gottes eine große Rolle gespielt haben. Könnte es sein, dass Gott auch für die Jesu Wiederkunft drei Dinge voraussagt, die letzte Generation, ein Fluchtzeichen gibt und Tag und Stunde uns sagt? Die drei Dinge wollen wir uns jetzt genauer anschauen, weil die jetzt wichtig sind für uns. Und wollen wir schauen, was am Ende wir darüber wissen.

[39:34] Zum Ersten, die letzte Generation. Wo finden wir Informationen über diesen Punkt? Nicht in Matthäus 24, auch nicht in der Offenbarung, sondern wir lesen dazu Daniel Kapitel 2. Und zwar, ihr kennt dieses Standbild, was Gott damals durch den Nebukadnezar, durch den Daniel, den Nebukadnezar hat erklären lassen. Wir wollen nicht das ganze Standbild, nicht das ganze alles jetzt lesen, das würde zu lange gehen, sondern wir wissen, die Statue hat Gott dem König Nebukadnezar im Traum gezeigt. Kopf aus Gold, die Brust und Arme aus Silber, Hüfte aus Kupfer, Beine aus Eisen und die Füße aus Eisen und Ton gemischt. Und ein Stein kam herunter, hat das Bild an den Füßen getroffen und zerschlagen und der Stein wurde groß zu einem großen Berg. Und wir wissen auch die Auslegung, der Daniel sagt selber, du König bist das Goldene Haupt, das Reich Babylon. Das nächste Reich wird das nächste sein, was dann Babylon erobern wird. Wir wissen aus der Geschichte des Mittelpersien, wissen wir auch aus Daniel Kapitel 5, wo der Belsatzer das Festmahl macht und wo dann die Schrift an der Wand kommt und Daniel sagt zu ihm, das Reich ist erteilt und den Medien und Persern gegeben. Das waren die Nachfolger, Weltreich von Babylon. Das dritte Reich war Griechenland, finden wir in Daniel 8 auch beschrieben und genannt. Also die sind genau auch genannt sogar in dem Buch Daniel. Und das vierte war Rom, das Eisene Reich und genauso wie Gott es gesagt hat, kamen vier Weltreiche und nach dem Römischen Reich kamen die Füße aus Eisen und Ton gemischt. Kein Weltreich mehr, sondern hier diese zerteilten Reiche. Und das wollen wir uns jetzt mal genauer anschauen. Diese ersten vier sind interessant, aber die wollen wir erst einfach mal überspringen. Wir gehen gleich zum fünften Reich, zu den Füßen aus Eisen und Ton. Und da haben wir eine ganze Menge Informationen drin, die denke ich wir ja je näher wir der Wiederkunft kommen, desto mehr werden wir erkennen, was da noch drin steckt.

[41:40] Interessant ist übrigens, wenn man sich Daniel 2 anschaut, da haben wir ab Vers 36 oder ab Vers 37 das erste Reich erklärt, die Deutung. Das geht bis Vers 40. Also von 37 bis 40. Vier Verse haben wir, wo das erklärt wird. Und das letzte, die Füße aus Eisen und Ton, sind von 41 bis 44. Also das heißt, das letzte Reich, die Füße und Zehen, haben genauso viel Platz wie die ersten vier Reiche zusammengenommen. Und wenn wir über Daniel 2 reden, das mache ich auch sehr gerne und oft, dann sagen wir, und wir können die große Erklärung von Babylon und die Geschichte schön erzählen. Das ist spannend und was die alle gemacht haben und die Medien Perser und der große Griechenland und die Römer. Das ist doch wunderbar. Da hat man schön Material, was man da schön alles erzählen kann. Das ist auch spannend und ist auch gut und wichtig, weil man auch sehen kann, es hat sich erfüllt, was Gott gesagt hat. Wenn wir kommen zu den Zehen, dann sagen wir ja, okay, das ist das zerteilten Reich und schon sind wir beim Stein. Den überspringen wir dann so schnell, weil das doch ein bisschen schwierig ist, oder? Aber meine Lieben, da haben wir den Schwerpunkt drauf. Das Wichtigste. Und das wollen wir uns genauer analysieren, was jetzt da gemeint ist.

[42:53] Wir lesen mal Verse 41 bis 44 von diesen Eisen und Tonen, Zehen und Füßen. Dass du aber Füße und Zehen, teils von Ton und teils von Eisen gesehen hast, bedeutet, das wird ein zerteiltes Königreich sein. Doch wird etwas von des Eisens Härte daran bleiben, wie du ja gesehen hast, Eisen mit Ton vermengt. Und dass die Zehen an seinen Füßen teils von Eisen und teils von Ton sind, bedeutet, zum Teil wird es ein starkes, zum Teil ein schwaches Reich sein. Und dass du gesehen hast, Eisen mit Ton vermengt, bedeutet, sie werden sich zwar durch heiraten, miteinander vermischen. Das steht übrigens im Grundtext durch den Samen der Menschen, durch Bündnisse. Miteinander vermischen, aber sie werden doch nicht einander festhalten, so wie sich Eisen mit Ton nicht mengen lässt. Aber zur Zeit dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Reich aufrichten, das nimmermehr zerstört wird. Und sein Reich wird auf kein anderes Volk kommen. Es wird diese Königreich jetzt zermalmen und zerstören, aber es selbst wird ewig bleiben. Eisen und Ton. Füße aus Eisen und Ton. Wir hatten vorher vier Metalle. Gold, Silber, Kupfer, Eisen. Normalerweise würden wir das fünfte Metall erwarten. Aluminium oder ich weiß nicht, was danach kommen könnte. Aber kommt nicht. Was kommt anstelle dessen? Eisen bleibt ein Teil und Ton kommt dazu. Was bedeutet der Ton? Agrarstaaten. Okay, wo steht das?

[44:39] Okay, ist interessant übrigens. Wir haben in der Prophetie viele Symbole. Hier haben wir ja auch Symbole. Das sind ja alle Symbole hier, Daniel 2. Das sind ja nicht echte solche Statuen, die da irgendwo rumlaufen, sondern das ist ja ein Symbol für die Weltmächte. Und wenn wir Symbole haben, gibt es ein Prinzip für die Auslegung. Wie ist das Prinzip? Wie lautet das Prinzip? Die Bibel legt sich selber aus. Das bedeutet, wir kommen es gleich dran. Das bedeutet, wir müssen, wenn wir ein Symbol erklären wollen, aufschlüsseln wollen, müssen wir einen Bibeltext haben, der das erklärt. Ein Symbol ist wie ein Schloss. Wenn wir jetzt eine Tür haben und die ist verschlossen, kommen wir nicht rein. Wir können nicht sehen, was dahinter ist. Und wenn wir einen Text haben, einen Bibeltext haben, der das Symbol erklärt, ist das wie ein Schlüssel. Und wir können das Schloss aufmachen und wir können in einen neuen Raum reingehen und können eine neue Offenbarung, was Gott uns zeigt. So ist es auch hier. Wir müssen einen Bibeltext haben, der uns ein Symbol erklärt. Wenn euch jemand Prophetie erklärt und Symbole erklärt und er hat keinen Bibeltext, glaubt es nicht. Es wird falsch sein. Auch wenn es noch so schön klingt, auch wenn es noch so passt, auch wenn es noch so, wie wir es haben möchten gerne. Ich habe schon viele Dinge studiert und Ausleger gelesen und das war so schön passend alles. Und dann habe ich irgendwann gedacht, wo ist der Text? War keiner. Ich habe gesagt, ich muss neu suchen. Ich muss einen Text finden, wo der Symbol erklärt wird. Deswegen, so eine Skriptur, allein die Schrift muss einen Text haben, der Ton erklärt.

[46:27] Du hattest es gemeldet vorhin. Du wolltest was sagen. Ja, ja, genau, richtig. Da bist du auf der richtigen Fahrt. Genau. Hier steht übrigens im Grundtext, steht hier nicht Ton, hier steht im Grundtext, wer von euch eine Schlachter 2000 dabei hat oder eine Elbphelde, da steht Töpferton. Ja, und deswegen, das ist auch wichtig, Töpferton. Übrigens, wir haben hier drei verschiedene Stellen mit drei verschiedenen Begriffen, aber das kommen wir gleich nochmal drauf. Wo haben wir Töpferton in der Bibel? Wo der Schlüssel zur Erklärung ist. Und den finden wir, und da hast du vollkommen recht, er kann den Text gleich nennen, musst du nicht so lange suchen. Jeremiah, Kapitel 18, Vers 6. Ja, es gibt mehrere Textstellen, aber ich habe mal den Jeremiah Text rausgesucht. Jeremiah 18, Vers 6. Jeremiah 18, Vers 6. Da sagt Gott, kann ich nicht ebenso mit euch umgehen, ihr vom Hause Israel, wie dieser Töpfer? Spricht der Herr, siehe wie der Ton in des Töpfers Hand, so seid auch ihr vom Hause Israel in meiner Hand. Wer ist der Töpfer, wer ist der Ton? Gott ist der Töpfer und das Haus Israel, Gottes Volk, ist der Ton. Das heißt, der Ton ist ein Symbol für Gottes Volk, für die religiöse Seite, für die Gemeinde, für die Kirche. Das ist übrigens in der Prophetie fast immer so, dass das Wort Ton ist das gleiche Wort wie Staub, wie Erde, wovon der Mensch gemacht worden ist. Und das, was mit dem Menschen zusammenhängt, mit der Religion zusammen. Wenn das kleine Horn Menschenaugen hat und Menschenmaul, wer redet große Dinge, heißt das, es ist eine religiöse Macht. Das Menschliche ist immer ein Symbol für religiös, wie auch hier, der Töpfer, religiöse Seite, Gottes Volk, Gottes Gemeinde.

[48:24] Ja, das heißt, wir haben hier Eisen und Ton. Eisen bleibt noch von dem Eisenbahn vorher als politische Macht und es vermischt sich mit dem Ton, mit der religiösen Macht. Das heißt, hier haben wir Eisen-Metall, weltliche Macht und der Ton als religiöse Macht. Und die verbinden sich, gehen eine Beziehung miteinander ein. Übrigens, diese Auslegung ist auch interessant, finden wir auch von Ellen White in ABC Band 4, Seite 1168. Dort heißt es, wir haben die Zeit erreicht, in der Gottes heiliges Werk durch die Füße des Standbildes dargestellt wird, in dem Eisen mit schlammigem Ton vermengt war. Diese Vermengung von Kirche und Staat wird durch die Vermengung von Eisen und Ton dargestellt. Also Eisen und Ton ist Kirche und Staat oder Staat und Kirche.

[49:20] Gut, jetzt haben wir hier vier Verse. Jetzt müssen wir ein bisschen arbeiten, ein bisschen Exegese machen. Exegese heißt, die Bibel auslegen, erstmal nur Informationen aus dem Text heraus suchen, bevor wir das nachher auslegen. Die haben hier vier Verse, 41, 42, 43, 44 in Daniel 2. Und wir müssen uns von jedem Vers anschauen, welche Körperteile werden hier genannt, welche Materialien, welche Bedeutung und die Beschreibung. Und dann, wenn wir damit fertig sind, werden wir das Ganze auslegen.

[49:46] Also zurück zu Daniel 2, Vers 41. Welche Körperteile werden in Vers 41 genannt? Füße und Zehen. Jawohl, richtig. Vers 42. Welche Körperteile werden genannt? Zehen und Füße. Ja, das sind nicht mehr die Füße, sondern, was steht da? Die Zehen an seinen Füßen. Die Zehen der Füße. Ja, wo sind die Zehen denn sonst an seinen Füßen? Aber es ist Folgendes. Das Wort im Hebräischen für Zehen ist das gleiche Wort wie für Finger. Es gibt auch heute einige Sprachen, wo das gleich ist. Ich glaube, Rumänisch, damit gehört, ist auch das gleiche Wort. Finger und Zehen, das ist das gleiche Wort. Und das sind die Finger an der Hand und das sind die Finger am Fuß. Und damit man weiß, welche man jetzt meint, sagt man dazu, das sind die Finger an der Hand und das sind die Finger am Fuß. Also im Grundgesetz steht hier, dass die Finger am Fuß so und so sind. Und wenn wir jetzt im Deutschen sagen, die Zehen an den Füßen, dann haben wir im Deutschen doppelt gemoppelt. Weil die Zehen sind schon die für uns, die da unten sind und nicht die an der Hand. Aber hier steht nur noch die Zehen. Also mit anderen Worten, der Fuß kommt nicht mehr vor. Übrigens, wir haben vorher gesehen, dass bei jedem Körperteil, bei jedem Wechsel die Zeit gewechselt ist. Es ging immer eine Zeitstufe weiter. Und hier haben wir jetzt auch einen Wechsel von den Füßen zu den Zehen. Es geht also auch einen Schritt weiter. Wir haben also nicht eine Beschreibung des Reiches generell, sondern es ist zeitlich, ein Zeitbezug, das nacheinander hier passiert.

[51:38] Vers 43. Welche Körperteile haben wir? Keine mehr. Richtig. Wenn keine genannt werden, heißt das, dass die vorigen bleiben. Zehen in Klammern habe ich geschrieben, weil die nicht mehr dastehen, aber man kann davon ausgehen, dass noch die Zehen gemeint sind von davor, weil die noch bleiben. Und Vers 44, das Gleiche. Hier wird nur von den Königen die Rede sein, aber nicht mehr die Zehen selbst genannt werden. Gut.

[52:14] Material. Vers 41. Welches Material haben wir hier? Eisen und Ton. Vers 42? Eisen und Ton. Vers 43? Eisen und Ton. Ist immer das Gleiche. Und Vers 44? Nein. Da hat jemand geraten und nicht nachgeguckt. Also Vers 44? Der Fels, okay. Aber der kommt eigentlich danach. Welche Materialien vom Standbild haben wir? Ja, hier steht nur noch, zur Zeit dieser Könige. Welche Könige sind gemeint? Die Eisen- und Tonkönige. Also, in Klammern habe ich es geschrieben. Es steht nicht direkt da, aber durch die Könige ist es mit einbezogen. Deswegen hast du doch recht gehabt. Auch wenn du nicht nachgeguckt hast.

[53:06] Gut. Die Bedeutung haben wir vorhin gesagt. Eisen und Ton ist als Bedeutung Staat und Kirche. Also jetzt sieht es bis jetzt alles sehr ähnlich aus. Aber hier ist jetzt der Unterschied. In der Beschreibung, was jetzt geschieht mit diesen Dingen, ist jeder Vers anders. Vers 41. Was ist die Beschreibung? Was wird hier gesagt über dieses Reich? Es ist geteilt. Genau.

[53:40] Jetzt kommt eine ganz, ganz wichtige Frage. Und diese Frage haben die meisten Ausleger bis heute, die darüber sprechen, übersehen. Und die Frage lautet, wie zieht sich diese Beschreibung, die Zerteilung, auf die Körperteile oder das Material? Das müssen wir vom Vers, vom Text her ableiten. Das können wir nicht raten. Das müssen wir in den Text reingucken. Ist es zerteilt in die zwei Füße und in die zehn Zehen oder ist es zerteilt in Eisen und Ton? Nicht beides. Es ist vom Text her eindeutig aufs Material bezogen. Da steht nämlich, weil du diese Körperteile gesehen hast, dass sie aus Eisen und Ton bestehen. Vorher war es immer nur eins. Gold, Silber, Kupfer, Eisen, war immer nur eins. Und weil du jetzt sie aus Eisen und Ton gesehen hast, heißt es, es wird zerteilt sein. Übrigens, hier steht im Grundtext nicht zerteilt. Hier steht im Grundtext, es wird gespalten sein. Und bitte? Es ist noch deutlicher. Da kommen wir gleich dazu. Aber hier kann man es auch schon herauslesen. Das heißt, das Wort, was hier steht, ist zerspalten. Und wenn ich zehn Zehen habe, wenn ich ein Holz spalte, wie viele habe ich dann? Zehn? Zwei. Genau. Also wenn ich etwas spalte, habe ich hinterher zwei Teile. So haben wir zwei Materialien. Und deswegen ist es gespalten in die zwei Materialien, Eisen und Ton. Also es bezieht sich vom Text her eindeutig auf Material, Eisen und Ton und damit auf Staat und Kirche.

[55:17] Test 42. Beschreibung. Was wird hier gesagt? Teils stark, teils schwach. Und jetzt wird es noch deutlicher. Bezieht sich der stark und schwach auf die Körperteile oder auf die Materialien? Ist der große Zeh stark und der kleine Zeh schwach? Übrigens, es gab ein Bild von Martin Luther, zu Luthers Zeiten. Luther hat das auch ausgelegt. Genauso wie wir es auch gemacht haben, hat Luther es auch gemacht. Fast auch gleich. Ein paar Kleinigkeiten hat er noch nicht ganz so erkannt. Aber da gab es ein Bild und da stand dann drauf, auf den Zehen, auf dem dicken Zeh stand Germania und auf dem anderen Zeh stand dann Italien und die ganzen europäischen Länder. Und deswegen sagte er, der starke ist eben der dicke Zeh und der kleine Zeh ist halt ein schwacher. Da gibt es eben starke und schwache Reiche nebeneinander. Aber vom Text her. Stark und schwach. Worauf bezieht sich das? Körperteile oder das Material? Eindeutig Material. Nämlich, er sagt, weil sie teils von Eisen und teils von Ton sind, ist es stark und schwach. Nämlich stark auf das Eisen bezogen und Ton, der schwach, auf den Ton bezogen. Also es bezieht sich eindeutig aus Material, damit auf Eisen und Ton und damit auf Staat und Kirche.

[56:43] Vers 43. Was wird hier gesagt über die Beschreibung? Sie werden sich vermischen, vermengen. Wieder die nächste Frage. Bezogen auf die Körperteile, wird sich der große Zeh mit dem kleinen Zeh vermischen? Der linke Fuß mit dem rechten Fuß vermischen? Oder aus Material? Eindeutig. Hier wird es noch deutlicher. Also je weiter wir kommen, desto deutlicher wird es. Es geht hier um das Material. Und weil sich Eisen und Ton nicht mischen lassen, wird es auch nicht halten auf Dauer. Deswegen, ja, die Vermischung bezieht sich auf Eisen und Ton und damit auf Staat und Kirche. Wir haben in der Vergangenheit oftmals die Körperteile ausgelegt und die auf das bezogen. Aber das sagt der Text gar nicht. Der Text bezieht es eindeutig aufs Material. Und da kommen wir auf ganz neue und fantastische Auslegungen, werden wir gleich noch sehen. Und da steckt eine Menge drin. Wir werden heute Abend gar nicht alles herausnehmen können, was da noch alles drinsteckt. Ich werde noch ein paar Andeutungen machen nachher. Aber das gucken wir uns gleich an.

[57:53] Vers 44, was wird hier gesagt? Ja, was macht er mit dem Reich? Das Reich wird zerstört. Was wird zerstört? Eisen und Ton wird zerstört. Kirche und Staat. Diese Könige. Und die Könige sind die Eisen- und Tonkönige. Kirche und Staat. Das heißt, was können wir daraus ableiten? Die Auslegung ist nicht unbedingt, dass wir die Körperteile auslegen, sondern dass wir das Material auslegen. Die Beschreibung ist jeweils auf das Material bezogen. Und wir haben hier auch eine zeitliche Dynamik. Es geht zeitlich hier weiter, weil es von den Füßen zu den Zehen weitergeht. Das ist erstmal, was der Text sagt. Hier habe ich nochmal Schlussfolgerungen. Zwischen 41 und 42 wechselt die Beschreibung von den Füßen zu den Zehen. Nicht die Körperteile, sondern die Materialien symbolisieren die Reiche. Und die Beschreibung bezieht sich auch jeweils auf das Material. Es geht also hier an Daniel 2 nicht um Europa, wie das viele mit den Zehenzähnen dann gesagt haben. Die kommen gar nicht vor, die Zehenzähne. Das ist die Zahl 10 auch nicht. Sondern es geht hier um die Beziehung von Kirche und Staat. Das ist das Thema. Und so war es ja auch, dass das Römische Reich zu Ende ging, die Eisernen Beine. Was kam nach dem Römischen Reich? Das Mittelalter. Kirche und Staat haben miteinander konkurriert um die Herrschaft. Mal war der Staat stärker, mal war die Kirche stärker.

[59:29] Es ist folgendes, jeder dieser vier Verse, die wir angeschaut haben, ist eine Zeitepoche. Und jetzt kommt die Auslegung. Jetzt können wir die Früchte ernten, was wir gerade eben erarbeitet haben. Nämlich, wir haben vier Zeitepochen. Die erste Zeitepoche ist die Zeit der Zerteilung. Kirche und Staat kämpfen um die Macht. Das ist die Zeit von 538 bis 1798. Wer war meistens stärker? Die Kirche oder der Staat? Die Kirche. Wenn ich die Frage stelle, sind sich immer alle einig. Und genau das steht im Text drin. Wisst ihr das? Im Text steht, wir haben gelesen, es wird ein zerteiltes Königreich, ein gespaltenes Königreich sein. Es wird nur etwas von der Eisenshärte daran sein. Das heißt, das Eisen ist weniger. Das Eisen ist nur etwas. Der Ton ist vorherrschend. Und genau so war es im Mittelalter. Im Mittelalter war der Ton, die Kirche vorherrschend. Und das Eisen, der Staat, war nur etwas, war weniger. Übrigens, der Ton verändert sich. In Vers 41 steht im Grundtext Töpferton. In Vers 42 steht nur noch Ton ohne Beschreibung. Und Vers 43 steht von schlammigem Ton. Schlammiger Ton heißt, das ist noch Ton, der noch nicht gebrannt ist. Das heißt, hier haben wir also gebrannten Ton, dann nur noch Ton und am Ende schlammiger Ton. Das bedeutet, das kann man auch ableiten, dass die Religion, die Kirche sich verändert hat. Hier hat die Kirche selbst, sie war gebrannt, sie war hart, hat die Kirche Vorgaben gemacht und die Könige mussten sich der Kirche beugen. Und am Ende wird es andersrum sein. Die Kirche ist schlammig, das heißt, die Kirche muss sich dem Eisen anpassen. Aber das gucken wir uns gleich genauer an.

[1:01:29] Vers 42, hier steht, ach noch etwas, ich muss noch mal kurz zur Tabelle gehen, das habe ich noch vergessen zu sagen, was interessant ist. Noch ein paar Hinweise. Wir haben hier diese drei Verse, die ganz wichtig sind. In diesem Vers wird gesagt, von der Beschreibung her, die Anzahl der Materialien wird übertragen auf die Wirklichkeit. Weil wir zwei Materialien haben, haben wir zwei Mächte, die um die Weltherrschaft ringen. In Vers 42 haben wir die über die Beschaffenheit der Materialien. Eisen ist ein starkes Material und Ton ist ein schwaches Material. Und deswegen stark und schwach, die Beschreibung bezieht sich auf die Beschaffenheit der Materialien. Vers 43 haben wir die Beziehung der Materialien zueinander, was Eisen und Ton miteinander selbst machen. Die werden sich versuchen zu vermischen, aber es geht nicht. Hier steht eigentlich im Grundtext nicht vermischen, hier steht im Grundtext kleben, so mit Klebstoff zusammen kleben. Aber es geht nicht. Den Töpferton, den könnte man kleben, vermischen, aber nicht mehr den schlammigen Ton, der fließt weg, kann man nicht kleben. Deswegen, also hier haben wir die Anzahl der Materialien, hier haben wir die Beschaffenheit der Materialien und hier haben wir die Beziehung der Materialien zueinander. Jeweils in der Beschreibung. Deswegen, das passt ganz genau jeweils mit der Bedeutung. Und was Gott gesagt hat, ist genauso in der Geschichte eingetreten. Das passt auch übrigens zu Daniel 7 viel besser, mit Eisen und Ton, Staat und Kirche. Das kleine Horn, das gleiche Staat und Kirche, was wir hier haben im Mittelalter, als wenn wir das auf Europa beziehen.

[1:03:27] Gut, wieder zurück zur Auslegung. Wir haben also das Mittelalter hier, wo Staat und Kirche um die Macht kämpfen. Vers 42, dass es stark und schwach ist. Was ist stark, was ist schwach? Eisen ist stark, der Ton ist schwach. Das Eisen ist der Staat und der Ton ist die Kirche. Wann ist die Kirche schwach geworden? 1798. Das heißt, 1798 war der Punkt, wo das Papsttum eine tödliche Wunde bekam. Der General Napoleons, General Berthier, ist in den Vatikan eingedrungen und hat den Papst gefangen genommen. Der Papst ist in Verwandlung gestorben, das war mit dem Papsttum aus. Und bis heute hat das Papsttum nicht wieder die politische Bedeutung bekommen, die sie damals gehabt haben. Das heißt also, dass der Staat, das Eisen stark ist und der Ton, die Kirche schwach ist. Das haben wir übrigens, hier haben wir die Füße und hier haben wir die Zehen. Hier gehen wir einen Schritt weiter, zeitlich einen Schritt weiter. Ab 1798 hat sie erfüllt.

[1:04:43] Und jetzt kommt Vers 43. Da steht, sie werden sich durch heiraten. Da steht im Grundtext nicht heiraten, da steht, habe ich eben schon mal gesagt, durch den Samen der Menschen. Und Samen der Menschen ist ein Terminus technicus im Hebräischen für Bündnisse. Ich habe da eine Studie immer gemacht, überall, wo Gott Bündnisse geschlossen hat oder Menschenbündnisse geschlossen haben, war immer der Same der Menschen damit verbunden. Hier werden Bündnisse gemacht zwischen Eisen und Ton. Mit dem Ziel, eine Weltherrschaft, eine Weltregierung aufzurichten. Das geht in Daniel 2, worum? Um Weltmacht. Babylon, Mühle, Persien, Griechenland, Rom waren Weltmächte.

[1:05:20] Jetzt kommt meine Frage. Werden sie es tun und schaffen oder nicht? Werden sie sich vermischen? Werden sie diese Bündnisse machen, um eine Weltherrschaft aufzurichten, ja oder nein? Ja, sie werden es machen. Viele sagen an der Stelle, nein, sie werden es nicht machen. Weil da steht, sie werden sich nicht aneinander festhalten. Aber man muss das schon in der Reihenfolge lesen. Der Text sagt, dass du gesehen hast, Eisen mit Ton vermengt, bedeutet, sie werden sich zwar durch Bündnisse miteinander vermischen, zusammenkleben. Das heißt, sie werden sich zusammenkleben, steht hier. Aber sie werden nicht aneinander festhalten. Das heißt, sie werden es tun, sie werden es auch gelingen haben, aber es wird nicht auf Dauer sein. Es wird nicht halten. Also sie werden es schaffen, ja. Aber bevor noch der Stein kommt und das Bild zerschlägt, wird das schon wieder auseinandergehen. Das heißt, hier wird vorausgesagt, dass nach 1798 eine Zeit kommt, wo es Bündnisse geben wird zwischen den Nationen und der Religion und der Kirche, um eine Weltherrschaft, eine Weltregierung aufzurichten. Mein Lieber, das ist die Zeit, in der wir heute leben. Wenn je zuvor in der Weltgeschichte einmal jemand die Welt beherrschen wollte, war es immer durch Eroberung. Nebuchadnezzar, Alexander der Große, Karl der Große, Napoleon, Hitler, alle wollten die Welt erobern durch Krieg. Zum ersten Mal in der Weltgeschichte haben wir heute die Situation, dass man versucht, durch Bündnisse, durch die UNO, durch Bündnisse zwischen den Nationen und zwischen den Nationen und den Religionen, Weltethos, Stichwort Weltethos, Hans Küng, dass man durch diese Bündnisse eine Weltherrschaft, eine Weltregierung aufrichten möchte. Das ist heute. Um das ein bisschen aufzuzeigen, habe ich ein Zitat dabei von einem Jesuiten, Malachi Martin, der mittlerweile schon gestorben ist, aber der darüber einiges gesagt hat. Ein Interview aus dem Jahr 1990, das ist jetzt schon 25 Jahre her, aber aktuell wie zuvor, wie nie zuvor. Da heißt es, das Gelbe ist, was der Journalist fragt und das Weiße ist seine Antwort. Da heißt es, und nun sagen sie, dass der Papst nach einer Weltregierung strebt in der Art, wie es sich noch nie gegeben hat. Seine Antwort, zuerst sollten wir eine Korrektur vornehmen in dem, was wir sagen. Er sucht nämlich nicht danach, sondern sagt, dass eine Weltregierung kommen wird, ob wir bereit sind oder nicht. Das ist der Weg, den die Wirtschaft in der Welt nimmt und das ist die

[1:08:27] Richtung, in die die Übereinkunft unter den Nationen geht. Und deshalb sagt er, beabsichtigt er, im Mittelpunkt der Staatsverbindungen und der neuen Strukturen zu sein, die aufgestellt werden. Man wird ein überwachendes Organ haben müssen, das in der Tat einer Regierung entsprechend wird, wie wir uns das noch nie zuvor auf Erden haben vorstellen können. Es wird eine religiös-politische, nicht eine nationalpolitische Regierung sein. Und ich, der Papst, werde mit dem Moralgesetz und der religiösen Wahrheit da sein, die ich als Stellvertreter Christi bei den Menschen zu vertreten habe.

[1:08:57] Frage: Wie sieht es mit dem Papst in all diesen Dingen aus? Sieht er sich selbst als eine Art Moralminister? Antwort: Er sieht sich jetzt selbst als das führende Licht der Moralität und der religiösen Wahrheit der Menschheit, die mit einer Weltwirtschaftsordnung konfrontiert ist. Und das wird eine Weltregierung sein, aber nicht nach der nationalistischen Art. Es ist eine neue Form, die wir bis jetzt noch nicht kennen. Er will darin ein Minister sein, ein Minister der Religionen sein. Doch er beabsichtigt, mehr als das zu sein. Sein Wunsch ist es, eine Art Patriarch zu sein.

[1:09:31] Frage: Und glaubt der Papst, dass er für diesen Tag bestimmt war? Antwort: Ja, er glaubt, dass er der dazu bestimmte Papst ist, der diese Weltwirtschaftsordnung und Weltregierung der neuen Art, eine religiös-politische Regierung, bringen wird.

[1:09:44] Frage: Glauben Sie, dass wir das alles ohne einen weiteren Krieg erreichen werden? Antwort: Ich glaube schon, dass wir es ohne einen dritten Weltkrieg, einen Atomkrieg, erreichen werden. Aber dass Blut fließen wird, glaube ich schon. Dass es örtlich Krieg geben wird, wie zum Beispiel am Golf, und dass Nationen ausgerottet werden.

[1:10:05] Malachi Martin, es gibt noch weiter. Johannes Paul II. glaubt, dass die Veränderungen in der Geschichte der Menschheit von Gott ausgehen, im Namen der Muttergottes Maria. Und er glaubt, dass jetzt die Zeit für diese Veränderungen ist, bis zum Ende dieses Jahrtausends. Also bis zum Jahr 2000 wollten sie diese Weltregierung aufgerichtet haben.

[1:10:25] Frage: Glauben Sie, dass die wichtigen Politiker Ihnen als einen Staatsmann mit Macht und Einfluss ernst nehmen? Antwort: Ja, sie nehmen ihn ernst. Er hat mit ihnen gesprochen und eine Übereinkunft in den wichtigen moralischen Punkten festgestellt. Der größte Teil seiner Arbeit geschieht im Geheimen und er hat einen sehr großen Einfluss.

[1:10:42] Hier habe ich noch ein Zitat. Malachi Martin war Jesuit von 39 bis 64. Er war der Berater von mehreren Päpsten, also er war Insider. Er hat gewusst, was er sagt. Er verstarb am 27.07.1999 unter mysteriösen Umständen. Einige sagen auch, er ist gestorben worden, weil er zu viel gesagt hat. Und als er starb, war er gerade dabei, ein Buch zu schreiben mit dem Titel: "Wie die römisch-katholische Kirche ein Teil der neuen Weltordnung werden wird." Das Buch ist bis jetzt nie veröffentlicht worden.

[1:11:20] Übrigens, 1990, Hans Küng hat kürzlich gesagt, die Welt hatte drei Möglichkeiten, um die neue Weltordnung aufzurichten. Die erste Möglichkeit war nach dem Ersten Weltkrieg, aber das hat sich nicht gemacht, weil damals Mangel an Visionen war. Die zweite Möglichkeit war nach dem Zweiten Weltkrieg und damals hat es sich nicht gemacht, weil der Kalte Krieg gekommen ist, Kommunismus und der Westen. Die dritte Möglichkeit war 1990, als der Kommunismus zerfallen ist. Da hätte man diese neue Weltordnung aufrichten können, aber es ist nicht gekommen, weil die Europäer und die Amerikaner nicht wollten.

[1:11:59] Also deswegen, als er das sagte, 1990, war genau die Situation, wo er jetzt glaubte, und der Papst auch, jetzt ist die Zeit da, diese religiös-politische Weltregierung einzurichten. Aber es ist noch nicht gekommen. Und Hans Küng sagt deswegen, diese neue Weltordnung, die kommen wird, muss eine moralische Grundlage haben. Jede Staat hat eine moralische Grundlage, worauf er seine Gesetze beruft. Im Westen haben wir als Grundlage die Bibel, die zehn Gebote, weil wir ein christliches Abendland sind. In den muslimischen Ländern haben wir die Scharia als Grundlage ihrer Staatsgesetze. In Japan haben wir dort oder in China die dortigen Religionen.

[1:12:45] Wenn wir jetzt eine Weltregierung aufrichten, worauf werden dann die Gesetze fußen? Auf welche Religion? Auf dem Christentum? Dann werden die anderen sagen: "Warum das Christentum? Warum nicht unsere Religion?" Auf der Scharia? "Bloß nicht!", sagen die Christen, "bloß nicht auf der Scharia." Worauf dann?

[1:13:05] Hans Küng sagt, wir müssen einen Weltethos etablieren. Das heißt, ein Weltethos, der alle Religionen der ganzen Welt umschließt, der die Prinzipien aller Religionen vereint und somit eine Art Überreligion darstellt. Aufgrund dieses Weltethoses kann die Weltregierung dann ihre Gesetze aufbauen. Das klingt erstmal logisch, aber es ist genau das, was der Papst hier gesagt hat, oder der Malachi Martin, dass es eine religiös-politische Regierung sein wird, dass nämlich hier dieser Weltethos auch religiöse Gesetze mit da hinein verbinden wird, dass man das verbindlich macht für alle Menschen. Menschenrechte, aber darüber hinaus nicht nur Menschenrechte, sondern auch religiöse, moralische, ethische Werte und Prinzipien.

[1:13:53] Auch der Papst Benedikt XVI. hat das Gleiche gesagt, mit anderen Worten, in seiner Enzyklika "Caritas in Veritate", Liebe in der Wahrheit, am 7.7.2009. Um die Weltwirtschaft zu steuern, die von der Krise betroffenen Wirtschaften zu sanieren, einer Verschlimmerung der Krise und sich daraus ergebenden Ungleichgewichten vorzubeugen, ist das Vorhandensein einer echten politischen Weltautorität dringend nötig. Darüber hinaus muss diese Autorität von allen anerkannt sein, über wirksame Macht verfügen, um für jeden Sicherheit, Wahrung der Gerechtigkeit und Achtung der Rechte zu gewährleisten.

[1:14:31] Spiegel Online hat dazu gesagt: "Kurzum, es geht um nichts anderes als eine Weltregierung pro bonum contra malum, das heißt für das Gute gegen das Schlechte." Auch der Papst hat sich 2009 diese Weltregierung gefordert, die kommen muss, um das Gute zu schützen und das Böse zu bestrafen. Das heißt, wir sind mittendrin. Sie wollten das schon errichtet haben. Und wir sehen auch, dass die Finanzkrise auch diesen Zweck hatte. Ich habe auch einen Vortrag darüber gehalten, könnt ihr gerne im Internet nachschauen, oder die Schuldenkrise, die Vorträge, dass sie das gesamte Weltfinanzsystem zusammenbrechen lassen wollten, um eine diese Weltregierung aufzurichten.

[1:15:15] Aber ich glaube, der Zeitpunkt, wann das geschieht, den bestimmen nicht die Menschen, sondern den bestimmt Gott. Wenn Gott sagt, wir brauchen noch Zeit, dann lässt er noch Zeit. Auch wenn sie da schon Zeiten angegeben haben, wann sie das haben wollen. Wenn Gott sagt, es kann zu Ende gehen, dann lässt Gott sie machen und dann haben sie ihre Weltregierung.

[1:15:36] Übrigens, das Gleiche haben wir auch in der Bibel schon als Typologie: Turmbau zu Babel. Die ganze Welt war sich einig, ein Ziel, sie wollten einen Turm bauen. Warum wollten sie den Turm bauen? Um sich einen Namen zu machen, aber auch, genau, nämlich sie hatten gerade die Sintflut erlebt und jetzt haben sie gesagt: "Naja, wenn Gott wieder eine Sintflut schickt, wir müssen unabhängig sein. Wir machen einen Turm, der so hoch ist, wenn die neue Flut kommt, dass er höher ist als die Flut und dann sind wir unabhängig von Gott. Brauchen wir Gott nicht mehr. Kann Gott machen, was er will, wir überleben trotzdem, auch ohne Arche."

[1:16:10] Das heißt, sie waren sich einig, ein Kommunikationsmittel, ein Ziel. Und Gott sagt: "Wenn ich sie jetzt machen lasse, werden sie keine Grenzen mehr haben." Gott hat die Sprache verwirrt. Was sie damals nicht geschafft haben, die ganze Welt zu vereinen, um sich gegen Gott zu stellen, Babel, Turmbau zu Babel, wird sich am Ende wiederholen. Babylon in der Offenbarung. Das ist genau die Typologie. Die ganze Menschheit wird sich vereinen, eine Weltregierung bilden, werden Gesetze erlassen in dieser Weltregierung, die gegen Gott und gegen Gottes Gesetze sind und damit Gottes Regierung damit für abgeschafft erklären. Und das ist am Ende die Zeit, wo es noch Schwierigkeiten gibt. Offenbarung 13, Bild des Tieres, Mahlzeichen des Tieres, wo es Schwierigkeiten gibt. Und das sehen wir, dass es vor unseren Augen da ist und es könnte jeden Moment passieren.

[1:17:06] Kommen wir wieder zurück zu den Zeitepochen. Das heißt, die dritte Zeitepoche war Vers 43, wo wir gesagt haben: Eisen und Ton, Kirche und Staat vermischen sich, machen Bündnisse, um eine Weltregierung aufzurichten. Sie werden es schaffen, aber nicht auf Dauer. Wir sehen, es ist noch nicht dabei, es ist vor der Tür, aber es kommt bald.

[1:17:30] Vers 44 ist jetzt der Höhepunkt. Vers 44 sagt: "Aber zur Zeit dieser Könige wird Gottes Himmel ein Reich aufrichten, das nimmer mehr zerstört wird." Im Grundtext steht: "In den Tagen dieser Könige." Auch die Elberfelder übersetzt: "In den Tagen dieser Könige." Das heißt, zu den Lebzeiten dieser Könige, die Vers 43 sich vermischt haben, um die Weltregierung aufzurichten.

[1:18:08] Das heißt, hier meine zeitliche Bestimmung: Spätestens, wenn die religiös-politische Weltregierung installiert wird, ist die letzte Generation angebrochen. Hier steht es drin in der Prophetie. In diesen Tagen, diesen Lebzeiten der Könige, die das tun, eine religiös-politische Weltregierung aufzurichten. In diesen Tagen wird Jesus wiederkommen, sein Reich aufrichten.

[1:18:36] Übrigens, wie diese religiös-politische Weltregierung aussieht, das weiß ich nicht. Wie die strukturiert sein wird, so etwas gab es vorher noch nie. Das ist neu. Aber es gibt auch jede Menge Politiker, die auch gerade 2008, 2009 in dieser Zeit der Finanzkrise ständig das gefordert haben und darüber geredet haben. Es ist fertig in den Schubladen. Es kann in jedem Moment passieren.

[1:18:55] Es heißt also, die letzte Generation, ob sie jetzt schon da ist, ist schwierig. Es könnte schon sein, weil man sieht, dass sie ja schon vor der Tür ist. Ich würde eher auf die sichere Seite gehen und sagen: Der Text sagt: "Zur Zeit der Könige, die das tun." Also wenn die Regierung da ist, dann ist die letzte Generation da. Die letzte Zeit. Gott sagt: Die letzte Generation. Daniel 2 spricht davon.

[1:19:21] Gut, die nächsten beiden werden ein bisschen kürzer werden. Das Erste haben wir jetzt angeschaut, die letzte Generation. Das Nächste, das Fluchtzeichen. Wir haben Matthäus 24 gelesen. Wir lesen es nochmal. Auch das gilt für uns in der Endzeit, das Fluchtzeichen. Matthäus 24, Verse 15 bis 18. Hier sagt Jesus: "Wenn ihr sehen werdet, das Gräuel der Verwüstung an der heiligen Stätte stehen, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel, wer das liest, der merke auf, als sein Flieh auf die Berge und so weiter."

[1:20:03] Das heißt, für die Endzeit gilt auch, dass das Gräuel der Verwüstung an der heiligen Stätte steht. Wir haben im Buch Daniel dreimal das erwähnt. Aber bevor wir das jetzt studieren, machen wir wieder die Abkürzung. Nicht Lukas 21, das galt für damals, die Zerstörung Jerusalems, sondern nach Offenbarung gehen wir.

[1:20:23] In der Offenbarung haben wir genau das beschrieben, ein Bild, was Verwüstung anrichtet. Offenbarung 13, Verse 14 bis 17 haben wir die Beschreibung davon. Ein Bild des Tieres, was Verwüstung anrichtet. Und das ist die Parallele zu Matthäus 24, dem Gräuel der Verwüstung. Dort heißt es ab Vers 14, ich lese den zweiten Teil von Vers 14: "Und das zweite Tier sagt denen, die auf Erden wohnen, dass sie ein Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war. Und es wurde ihm Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden. Und es macht, dass sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen, ein Mahlzeichen machen an ihrer rechten Hand oder an ihrer Stirn. Dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens." Hier ist Weisheit. Bis dahin.

[1:21:40] Ja, hier haben wir also ein Bild des Tieres. Das ist übrigens zukünftig, das kommt erst noch. Das zweite Tier ist schon da. Wer wissen will, was das ist? Prophetie neu entdecken, Seminar, könnt ihr anklicken. Hier haben wir das Bild des Tieres, das ist zukünftig. Wie das heißen wird, weiß ich auch nicht.

[1:21:57] Übrigens, immer wenn es um zukünftige Dinge geht, müssen wir sehr vorsichtig sein. Ich habe schon viele Ausleger gehört in der Vergangenheit, die haben alles Mögliche gesagt, was noch kommen wird. Und viele Sachen sind gar nicht gekommen davon. Deswegen ist mein Prinzip, dass wir nicht anfangen, einfach zu spekulieren, sondern welche Merkmale werden genannt. Und die Merkmale reichen aus und man wird sehen, was es ist.

[1:22:24] Wir haben drei Merkmale von dem Bild des Tieres. Haben wir eben gelesen. Erstens, es wird angebetet. Es wird sogar die Anbetung gefordert, sogar die Anbetung erzwungen. Was heißt, wenn es angebetet wird? Das heißt, es ist eine religiöse Macht. Zweitens, es kann Gesetze erlassen, dass man nicht kaufen und verkaufen kann, wenn man nicht das Zeichen des Tieres hat. Was heißt, wenn wir keine Gesetze erlassen? Der Staat, staatliche Macht. Und hier steht, es macht, dass sie allesamt, die kleinen, großen, reichen, armen, freien, Sklaven. Wie weit geht die Macht? Weltweit.

[1:23:01] Drei Merkmale: religiöse Macht, politische Macht, weltweite Macht. Übrigens, die gleichen drei Merkmale wie in Daniel 2, was wir eben studiert haben. Eisen, hier haben wir den Ton. Eisen und Daniel 2 geht es um Weltmacht. Das heißt, hier haben wir die gleiche Macht beschrieben wie in Daniel 2. Die zukünftige religiöse politische Weltregierung.

[1:23:19] Wie die aussehen wird, wie die sein wird, was die Strukturen sind, keine Ahnung. Werden wir dann sehen. Prophetie sagt nicht mehr, als was hier steht. Mehr können wir auch nicht sagen. Aber die drei Merkmale werden dabei sein: religiös, politisch und weltweit. Und dieses Bild des Tieres wird dann das Mahlzeichen des Tieres. Das Gräuel ist die religiös-politische Weltregierung. Das wird dann das Mahlzeichen des Tieres den Menschen aufzwingen.

[1:23:48] Es werden also Gesetze erlassen, Sonntagsgesetze erlassen gegen Gottes Gebote, die den Menschen zwingen werden, das zu tun, was gegen Gottes Gebot geht. Und in dem Moment wird Verwüstung angerichtet durch die Gesetze gegen Gottes Gebote. Und das ist dann das Signal zur Flucht. Das ist das, was hier steht.

[1:24:03] Wohin wir denn gehen sollen und wie das aussehen wird, wird Gott uns schon zeigen. Wir sollen uns noch keine Höhle aussuchen, wo wir uns dann verkriechen können. Ich glaube, dass Gott uns dann sagen wird, was wir tun sollen. Wir haben Juwel 3, die Aussage, dass Gott uns Träumen und Visionen geben wird, in der letzten Zeit, wenn der Heilige Geist ausgegossen wird. Und das wird dann genau dafür sein, damit Gott uns führt, jedem persönlich, was er machen soll. Da können wir uns auf Gott verlassen.

[1:24:34] Das heißt, wir haben also auch ein Fluchtzeichen für die Endzeit. Das Mahlzeichen des Tieres in der letzten Zeit, wenn das Bild des Tieres das erlassen wird.

[1:24:38] Der letzte Punkt: Tag und Stunde. Werden wir das wissen? Heute Abend kann ich euch das noch nicht sagen. Zum Glück nicht. Denn Gott sagt nur das für uns, was auch gut für uns ist. Aber wir haben einen Text in Matthäus 24, Vers 36. Matthäus 24, Vers 36. Dort sagt Jesus in seiner Endzeitrede: "Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater."

[1:25:25] Frage: Weiß Jesus heute, wann er wiederkommen wird? Natürlich weiß er das. Warum weiß er das? Weil er der Allwissende, allmächtige Gott im Himmel ist. Als er auf der Erde war, war er nicht allwissend. Da war er ein Mensch, wie wir. Aber er ist in den Himmel aufgefahren und ist wieder als Gott eingesetzt worden. Natürlich weiß er jetzt, wann er wiederkommen wird.

[1:25:47] Das heißt, dieser Text sagt nicht, dass es niemals jemand wissen wird, sondern der Text sagt, dass es jetzt niemand weiß. Jetzt weiß niemand Tag und Stunde. Das heißt nicht, dass es nicht irgendwann mal bekannt werden könnte. Spätestens wenn Jesus gekommen ist, dann wissen wir es. Und dann ist der Text auch überholt.

[1:26:04] Übrigens, man kann den Text auch anders übersetzen. Aber sage ich gleich, wie man übersetzen kann. Gehen wir erstmal noch einen Schritt weiter. Offenbarung 3, Vers 3. Offenbarung 3, Vers 3. Da sagt Gott: "So gedenke nun daran, wie du empfangen und gehört hast und halte es fest und tue Buße. Wenn du aber nicht wachen wirst, werde ich kommen wie ein Dieb und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde."

[1:26:40] Hier geht es um die Wiederkunft Jesu, der Dieb in der Nacht. Und Jesus sagt: "Wenn du nicht wachst, was passiert dann? Dann komme ich wie ein Dieb." Das heißt, das Bild vom Dieb gilt nur für die Ungläubigen. Die Gläubigen erwarten ihn ja und der Dieb kommt ja zum Schaden für den, wo er einbricht. Und Jesus kommt ja zum Schaden nur für die Ungläubigen wieder und nicht für sein Volk. Sein Volk erwartet ihn und sein Volk freut sich darauf. Das Bild vom Dieb in der Nacht gilt nur für die, die nicht wachen. Und Jesus sagt: "Wenn du nicht wachst, wirst du die Stunde nicht wissen, wann ich komme."

[1:27:14] In anderen Worten: Wenn du wachst, wirst du die Stunde wissen. Woher? Das Bild vom Dieb in der Nacht gilt nur für die, nur für die Ungläubigen. Das heißt, wenn wir wachen, werden wir die Stunde wissen.

[1:27:27] Woher werden wir es wissen? Im großen Kampf, das empfehle ich übrigens das Buch "Der große Kampf" oder "Vom Schatten zum Licht". Da haben wir auf Seite 640 eine interessante Aussage. Hier geht es darum, dass einige Tage vor der Wiederkunft, ist schon die Zeit der Plagen da, wo schon alles entschieden ist, wo es heißt: "Die Stimme Gottes schallt vom Himmel, verkündigt den Tag und die Stunde der Wiederkunft Christi und spricht seinem Volk den ewigen Bund zu."

[1:28:02] Warum macht Gott das? Einige Tage vor der Wiederkunft. Er macht das, weil zu diesem Moment der Kampf zwischen Gut und Böse auf einen Höhepunkt zuläuft und Gottes Volk wird dann in Ängsten sein. Werden wir vernichtet? Wie wird es weitergehen? Wie wird es ausgehen? Und Gott sagt: "In drei Tagen oder fünf Tagen oder in einigen Tagen werde ich kommen und euch befreien." Das heißt, sie wissen schon genau, Jesus kommt an dem Tag. Als eine Gewissheit der Vorbereitung, dass sie wissen können, wir müssen jetzt nicht hoffnungslos hier harren und glauben und nicht wissen, was geschieht, sondern Gott sagt seinen Kindern, was geschieht. Er sagt die letzte Generation, er gibt ein Fluchtzeichen und er sagt auch Tag und Stunde.

[1:28:41] Übrigens, noch mal zurück zu Matthäus 24, 36. Da hatten wir gelesen: "Tag und Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht, auch der Sohn nicht, sondern nur der Vater." Man kann im Griechischen, wenn dort steht "nicht wissen", auch übersetzen mit "nicht bekannt geben". Denn was niemand bekannt gibt, weiß niemand. Wenn man das so übersetzt, dann steht hier nämlich: "Tag und Stunde aber gibt niemand bekannt, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater." In dem Moment steht hier sogar, dass der Vater Tag und Stunde sagen wird vorher. Das würde genau mit dem zusammenpassen.

[1:29:30] Also ist der Text, der eigentlich dagegen spricht, der Text, der sogar das befürwortet, wenn man den auch genau übersetzt. Das heißt, dass wir jetzt den Tag und Stunde nicht wissen, aber wie bei allen anderen Dingen auch, kurz bevor es geschieht, wird Gott uns Tag und Stunde sagen als Zusicherung, als Verheißung, als Ausblick, als Hoffnung: "Ich komme, um euch zu befreien." Gott handelt gut mit uns. Er sagt uns Dinge, damit wir uns vorbereiten können.

[1:30:01] Wichtig ist für uns, dass wir das nicht nur hören, sondern dass wir das aufnehmen, in unserem Leben umsetzen. Dass wir auch diese Wiederkunft, die Nähe der Wiederkunft, für unser Leben auch, ja, dass es auch unser Leben beeinflusst, dass wir uns darauf einstellen, dass wir uns darauf vorbereiten.

[1:30:22] Das heißt, Gott sagt die letzte Generation, ich denke spätestens, wenn die Weltregierung aufgerichtet wird, das Fluchtzeichen, das Mahlzeichen des Tieres, wenn es per Gesetz erlassen wird. Tag und Stunde sagt Gott kurz vorher.

[1:30:35] Auf dem Buch "Bilder vom Rechte Gottes" heißt es: "Wir können unmöglich bereit sein für die Ankunft des Herrn, wenn wir erst aufgeweckt durch den Ruf: Siehe, der Bräutigam kommt, unsere leeren Lampen ergreifen, um sie füllen zu lassen. Die Vorbereitung geschieht jetzt, heute." Gott möchte jetzt mit uns. Er sagt uns das, damit wir einen klaren Weg gehen können und uns für ihn entscheiden können.

[1:31:00] Die törichten Jungfrauen symbolisieren nicht die Heuchler, sondern jene Menschen, die die Wahrheit durchaus schätzen, sich sogar für sie einsetzen und auf der Seite derer zu finden sind, die an sie glauben. Bilder vom Rechte Gottes ist es auch. Aber sie lassen den Heiligen Geist nicht an sich wirken. Sie sind nicht auf den Felsen Jesus Christus gefallen, um ihr altes Wesen zerbrechen zu lassen. Die Menschen, die durch die törichten Jungfrauen dargestellt werden, lassen den Heiligen Geist nur an die Oberfläche. Sie kennen Gott nicht wirklich, weil sie nie über sein Wesen nachgedacht und nie mit ihm in Verbindung gestanden haben. Deshalb wissen sie auch nicht, wie sie ihm vertrauen, zu ihm aufschauen und wie sie überhaupt leben sollen.

[1:31:39] Ich möchte euch einladen, dass wir Gott nicht nur vom Hörensagen kennen, sondern dass wir Gott persönlich kennen. Dass wir uns Zeit nehmen für die persönliche Andacht, Gott kennen zu lernen, Jesus kennen zu lernen, mit ihm Zeit verbringen, dass wir sein Wort studieren, dass wir nicht nur Theorie im Herzen haben, im Kopf haben, sondern dass wir Jesus im Herzen haben. Denn es nützt nichts, nur zu wissen, was kommt. Wir müssen auch den kennen, der kommt, Jesus Christus. Das ist wichtig. Er lädt dich ein. Jesus liebt dich. Er möchte dir helfen, eine kluge Jungfrau zu sein, dabei zu sein, wenn er kommt.

[1:32:26] Deswegen hat er die Prophetie gegeben, dass wir uns darauf einstellen können. Wir dürfen uns ihm ganz anvertrauen. Und dazu möchte ich heute Abend jeden einladen, heute Abend, der hier ist, jeden Abend, der im Internet mitschaut, jeden, der später dieses Video anschauen wird. Gott liebt dich. Er möchte, dass du gerettet bist, dass du mit ihm die Ewigkeit verbringst. Er möchte, dass Jesus Tod am Kreuz nicht umsonst gewesen ist für dich. Er ist für alle gestorben, auch für dich. Und wenn du nicht Ja sagst, ist es schade darum. Gott möchte, dass du mit ihm in der Ewigkeit die Herrlichkeit verleben kannst.

[1:33:08] Und deshalb ist es so einfach, dieses Ja zu Gott zu sagen, ihm alles hinzugeben, jeden Bereich unseres Lebens, jedes Zimmer unseres Hauses, jedem Bereich. Und dass wir uns entschließen, ernst zu machen. Das ist ja von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt. Ja sagen, Gott zu lieben. Lass uns aufstehen zum Gebet.

[1:33:36] Himmlischer Vater, wir danken dir von ganzem Herzen. Wir danken dir, dass wir dein Wort haben dürfen, die Prophetie, dass du uns in deinem Wort so viele wunderbare Dinge sagst und vorausgesagt hast. Und wir können erkennen, dass sich viele Dinge schon ereignet haben und dass sich manche Dinge gerade jetzt vor unseren Augen ereignen und manche Dinge noch kommen. Hab Dank, dass wir wissen dürfen, was du gesagt hast, dass du uns Erkenntnisse darüber schenkst und hilf, dass wir dein Wort, die Prophetie mehr und mehr verstehen, immer besser erkennen, dass wir deinen Willen, deinen Erlösungsplan immer besser erkennen und dich immer mehr lieben können.

[1:34:19] Hab Dank, dass wir wissen dürfen, dass du willkommen bist, Herr Jesus. Wir glauben, dass wir in den letzten Tagen dieser Weltgeschichte leben, dass wir die letzte Generation sind. Wir bitten dich, Herr, hilf, dass wir auch bereit sind, dass unsere Herzen wirklich mit Liebe erfüllt sind, mit deiner Liebe. Wir möchten heute Abend unser Leben und selbst dir ganz geben, dir ganz weinen.

[1:34:50] Ich möchte dich bitten für jeden, der heute Abend hier ist, dass du sein Herz öffnest, dass er dieses Ja sagen kann, dass er alles, was zwischen dir und ihm steht, dass er alles hinwegtun kann. Dass wir nicht an unseren eigenen Ideen und Meinungen festhalten, sondern dass wir dir und deinem Wort folgen, in allem, was du uns zeigst und sagst. Herr, halte du uns fest, führe du uns durch unsere Zeit, durch unsere Tage, durch die Endzeit hindurch, bis wir dich sehen dürfen von Angesicht zu Angesicht. So bleib du bei uns, mit deinem Segen, Herr Jesus. Amen.


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