Veröffentlicht am
795 Klicks

Manuskript zur Sendung >>> CSH 15 Q2 13 – Gekreuzigt und auferstanden – Sendemanuskript

In dieser Cannstatt Study Hour-Ausgabe geht es um das zentrale Thema der Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi, dem Abschluss des Quartals. Der Vortrag beleuchtet die biblische Grundlage des Sündenfalls und die erste Verheißung des Messias. Es wird auf Jesu Leiden im Garten Gethsemane eingegangen, seine Angst und die Bedeutung des Gebets. Weiterhin werden die symbolische Bedeutung des Kidron-Bachs und die Parallelen zu biblischen Figuren wie David und Jona erörtert. Der Vortrag thematisiert auch die Verurteilung Jesu, die Rolle von Pilatus und Herodes sowie die Bedeutung des Kompromisses und der Ablehnung der Wahrheit. Abschließend wird die Auferstehung Jesu und die Begegnung mit den Jüngern von Emmaus behandelt, wobei die Wichtigkeit des Wortes Gottes und der Bereitschaft, die Botschaft der Auferstehung zu teilen, betont wird.

In dieser Cannstatt Study Hour-Ausgabe wird das Evangelium nach Lukas beleuchtet, mit besonderem Fokus auf die Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi. Die Lektion beginnt mit dem Sündenfall und der ersten Verheißung des Messias, bevor sie sich den emotionalen und geistlichen Kämpfen Jesu im Garten Gethsemane widmet. Es wird die Bedeutung von Gebet, die symbolische Reise über den Kidron und die medizinische Erklärung des Blutschwitzens thematisiert. Die Predigt vergleicht Jesu Leiden mit denen Davids und beleuchtet die Rolle von Judas Iskariot, die Bedeutung des freien Willens und die 30 Silberstücke als Preis für den Verrat. Abschließend wird die Bedeutung von Kompromisslosigkeit im Glauben, die Verurteilung Jesu durch Pilatus und Herodes sowie die symbolische Bedeutung von Barabbas und den beiden gekreuzigten Verbrechern erörtert. Die Auferstehung Jesu und die Erkenntnis der Jünger von Emmaus werden als zentrale Ereignisse hervorgehoben, die die Bedeutung des Studiums des Wortes Gottes unterstreichen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Cannstatt Study Hour 2015 Q2: Das Evangelium nach Lukas

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe der Cannstatt Study Hour. Heute mit dem Thema: Gekreuzigt und auferstanden. Das ist das letzte Thema für unser Quartal, und ich freue mich, dieses Thema mit euch zusammen studieren zu können. Wir möchten wie gewohnt am Anfang ein Gebet sprechen. Unser himmlischer Vater, wir danken dir für dein Wort. Wir danken dir für die Möglichkeit, es zu studieren und dir immer näher zu kommen, dich immer besser kennenzulernen. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt mit deinem Heiligen Geist bei uns bist und dass du uns durch dein Wort führst. Im Namen Jesu bitten wir das. Amen.

[0:50] Der Merkvers steht in Lukas Kapitel 24, Vers 7. Dort steht: "Der Sohn des Menschen muss in die Hände sündiger Menschen ausgeliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen." All das, was dieser Text beinhaltet, werden wir uns jetzt mal genauer anschauen.

[1:12] Wenn wir ganz am Anfang der Bibel gehen, haben wir in 1. Mose Kapitel 3, Vers 1 bis 6 den Sündenfall. Wir lesen dort: "Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott, der Herr, gemacht hatte. Und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft? Da sprach die Frau zur Schlange: Von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen, aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: Esst nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbt. Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben, sondern Gott weiß: An dem Tag, der ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist." Und Eva nahm von der Frucht, aß davon und gab auch ihrem Mann. Sie waren ungehorsam Gott gegenüber, sie übertraten das Gesetz und damit trennten sie sich von Gott. Sie konnten nicht länger in dieser perfekten Umgebung bleiben, sondern mussten hinaus.

[2:20] Aber bevor sie das Paradies verlassen mussten, gab Gott ihnen ein Versprechen, das finden wir in Vers 15. Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. Das war die allererste Verheißung auf den kommenden Messias und schon eine, ja, eine prophetische Aussage. Er wird die Menschheit erlösen von dem Problem der Sünde, aber es wird nicht möglich sein, ohne dass er selbst auch Schaden dabei nimmt, dass er selbst dabei verletzt wird.

[2:59] In Lukas Kapitel 24, Vers 7, wo wir jetzt, wir springen mal kurz dahin, Lukas Kapitel 24, Vers 7, unser Merkvers, hatten wir gerade vorgelesen: "Der Sohn des Menschen muss in die Hände sündiger Menschen ausgeliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen." Jesus hatte das in seinem Dienst und als er mit seinen Jüngern gesprochen hatte, es ihnen immer wieder gesagt, dass das kommen muss. Aber sie waren so in ihrem Denken drin, dass sie das nicht verstanden haben oder nicht wahrhaben wollten und ausgeblendet haben. Er selbst, Jesus wusste, dass er sterben wird. Seine Jünger hätten das auch wissen müssen, weil er es ihnen öfter gesagt hatte, aber sie nahmen es nicht an. Und so war es für sie dann doch eine Enttäuschung, eine große Enttäuschung, als dies eintrat.

[3:54] Doch bevor dies geschah, beginnen wir und schauen uns an, was in dem Garten Gethsemane passiert ist. In Lukas Kapitel 22, Verse 39 bis 46 finden wir den Bericht darüber und dort lesen wir folgendes. Vers 39: "Und er ging hinaus und begab sich nach seiner Gewohnheit an den Ölberg, es folgten ihm aber auch seine Jünger." Und als er an den Ort gekommen war, sprach er zu ihnen: "Betet, dass ihr nicht in Versuchung kommt." Und er riss sich von ihnen los, ungefähr einen Steinwurf weit, kniete nieder, betete und sprach: "Vater, wenn du diesen Kelch von mir nehmen willst, doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe." Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und stärkte ihn. Und er war in ringendem Kampf und betete inbrünstiger, sein Schweiß wurde aber wie Blutstropfen, die auf die Erde fielen. Und als er vom Gebet aufstand und zu seinen Jüngern kam, fand er sie schlafend vor Traurigkeit. Und er sprach zu ihnen: "Was schlaft ihr? Steht auf und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt."

[5:10] Jesus hat ihnen am Anfang gleich gesagt: "Betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt." Dies ist die Lehre oder sag ich mal der Kern, den wir aus diesen Geschehnissen in Gethsemane, was wir dann mitnehmen sollen und müssen. Denn wenn wir beten, dann kommen wir nicht in Versuchung. Jesus selbst war müde, doch er wusste, wie wichtig das Gebet war. Seine Jünger waren müde, aber sie haben das wohl nicht so ernst genommen oder sie haben der Müdigkeit nachgegeben, wie auch immer, sie haben dann geschlafen. Und es ist oft so, wenn wir beten, dann schenkt uns Gott diese Kraft, die wir auch oft brauchen, um vielleicht noch ein paar Minuten länger wach zu sein, um auch gestärkt zu werden, um Versuchungen widerstehen zu können.

[6:10] Zu der Zeit, als Jesus in den Garten Gethsemane mit seinen Jüngern ging, das war die Zeit des Passah. Und in Johannes Kapitel 18, Verse 1 und 2, dort lesen wir: "Als Jesus dies gesprochen hatte, ging er mit seinen Jüngern hinaus über den Winterbach Kidron. Dort war ein Garten, in dem Jesus und seine Jünger eintraten. Aber auch Judas der Verräter kannte den Ort, denn Jesus versammelte sich oft dort mit seinen Jüngern." Wir hatten auch gerade im Lukas-Evangelium gelesen, dass es seine Gewohnheit war oder ein Ort war, an dem er öfter hinging. Und somit kannte auch Judas diesen Ort.

[6:53] Und um dort hin zu gelangen, musste er über den Kidron gehen. Das war ein Winterbach. Das heißt, im Winter ist dort Wasser geflossen und im Sommer war es ein trockenes Flussbett. Und dieser Kidron hat eine interessante Bedeutung. Wenn wir uns überlegen, zum Passah gab es hunderte von tausenden von Schafen, die geschlachtet wurden, alle im Tempel. Und das war im Zeitraum von einer Woche. Und ich habe irgendwo gelesen, es waren 250.000 Schafe, also bis zu 250.000 Schafe, die da geschlachtet wurden. Es gab wortwörtlich einen Strom von Blut, der aus dem Tempel hinaus geflossen ist. Aber da kamen da nicht irgendwie die Treppen runter geflossen, sondern es musste eine andere Lösung geben, um dieses Blut aus dem Tempel hinwegzuführen. Und die Lösung war, dass es unter dem Altar einen Schacht gab. Und dieser Schacht führte in das Kidron-Tal, in dieses Flussbett des Kidrons hinein. Und zur Zeit des Passah, wenn man sich überlegt, was für Mengen an Blut dahin durchflossen oder darunterflossen, dann war es wortwörtlich ein Fluss oder ein Bach aus Blut. Und Jesus musste diesen Bach, dieses Blut überqueren, um nach Gethsemane zu kommen. Da kam mir auch dieses Bild von dem Volk Israel, was durch das Rote Meer hindurchgehen musste. So musste Jesus durch den Kidron gehen, um zum Garten Gethsemane zu kommen. Es war ein Ort, den Judas kannte. Also war es nicht das erste Mal, dass sie dort hingingen. Er ging dort hin, um alleine zu sein, um Zeit im Gebet zu verbringen.

[9:09] Die Bedeutung von Gethsemane, von dem Namen Gethsemane, ist Ölpresse. Und in diesem Bericht haben wir gesehen, dass Jesus dort wirklich ausgepresst wurde. Und zwar so bis zu einem Punkt, dass er sogar Blut schwitzte. Und früher gab es noch einige, die gesagt haben: "Das gibt es nicht. Die Bibel muss sich da irren." Heute wissen wir aus der Medizin, dass es dieses Phänomen tatsächlich gibt. Das heißt Hämatidrose. Das kann auftreten im Falle einer angeborenen oder erworbenen leichten Verletzbarkeit oder Schwäche der Gefäßwände, aber auch im Falle von großer empfundener Angst, so wie Todesangst zum Beispiel. Dabei platzen Hautäderchen unter der Haut auf und das Blut wird dann zusammen mit dem Schweiß über die Poren ausgeschieden. Jesus rang im Gethsemane mit der Todesangst.

[10:14] Jesus wurde auch der Sohn Davids genannt. Im zweiten Samuel, Kapitel 15, Verse 23 und 30 ist es interessant, dass auch David ging über den Kidron. Und er war in einer ähnlichen Situation wie Jesus. Im zweiten Samuel, Kapitel 15 und dort Verse 23 und 30. "Und das ganze Land weinte mit lauter Stimme, während alles Volk vorüberzog. Danach überschritt auch der König den Bach Kidron und das ganze Volk schlug den Weg ein, der zur Wüste führt." Und Vers 30: "David aber stieg den Ölberg hinauf und weinte, während er hinaufging. Er ging aber mit verhülltem Haupt und barfuß. Auch von dem ganzen Volk, das bei ihm war, hatte jeder das Haupt verhüllt und ging unter Weinen hinauf."

[11:13] Diese Szene spielt in der Zeit, als der Sohn Davids, und damit ist jetzt nicht Jesus gemeint, sondern sein buchstäblicher Sohn, versucht die Königsherrschaft an sich zu reißen. Und er hat viele Anhänger. In Vers 13 hier lesen wir: "Da kam ein Bote und meldete es David und sprach: Das Herz der Männer von Israel hat sich Absalom zugewandt." Also wir sehen, der Sohn Davids wendet sich gegen ihn, sein eigener Sohn, und verfolgt ihn und versucht ihn umzubringen. Jesus, als er hier über den Kidron geht, wird von seinem eigenen Geschöpf verfolgt, das ihn umbringen möchte.

[11:56] Jesus beschreitet also diesen Kampf und Gott schickt ihm einen Engel, der ihn stärkt. Es gibt mehrere Stellen, wo Gott Engel sendet, die die Menschen stärken. Bei Elia, zuvor auch bei Jesus in der Wüste. Und das zeigt uns, und daraus können wir lernen und Hoffnung schöpfen, dass Gott sieht, wenn wir in Versuchung sind, wenn wir einen Kampf bestreiten, und er schickt Engel, die uns unterstützen, uns helfen, dieser Versuchung zu widerstehen und siegreich daraus hervorzugehen.

[12:32] Das schwierigste Gebet, das man, glaube ich, sprechen kann, ist das, was Jesus hier auch gebetet hat: "Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe." Denn das bedeutet, dass ich mich selbst aufgebe. Ich gebe alle Sicherheit auf, wo ich meine, die Lage irgendwie kontrollieren zu können, und überlasse es Gott. Ich habe nichts in der Hand, ich bin quasi ohnmächtig. Wir sehen aber, dass Gott ein Gott der Liebe ist. Er hat uns aus Liebe geschaffen, er liebt uns und er möchte nur das Beste für uns. Und deswegen können wir uns auch sicher sein, dass wenn wir alles ihm überlassen, dass er es so führen wird, dass es uns zum Besten dient. Auch in dieser scheinbar aussichtslosen und schwierigen Situation, wo Jesus dem Tod entgegenstand und sogar sterben musste, war es doch dafür, dass wir leben können und dass Jesus auch mit seinen Geschöpfen wieder vereint wurde.

[13:38] Gethsemane war ein Wendepunkt im Leben Jesu. Davor erwähnt er immer wieder: "Meine Stunde ist noch nicht gekommen." Angefangen bei dem Wunder, das er bei der Hochzeit zu Kana getan hat, wo seine Mutter zu ihm kommt und ihm bittet, sich um dieses Problem zu kümmern, dass der Wein aus ist. Und er sagt: "Meine Stunde ist noch nicht gekommen." Und jetzt, als er diese dreieinhalb Jahre später, als er in Gethsemane steht, sagt er: "Seine Stunde oder die Stunde ist da." Das finden wir in Markus Kapitel 14, Vers 41.

[14:19] In Matthäus Kapitel 12, Verse 38 bis 40 lesen wir über das Zeichen des Propheten Jona. Matthäus Kapitel 12 und dort die Verse 38 bis 40. "Da antworteten etliche der Schriftgelehrten und Pharisäer und sprachen: Meister, wir wollen von dir ein Zeichen sehen. Er aber erwiderte und sprach zu ihnen: Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht begehrt ein Zeichen, aber es wird ihm kein Zeichen gegeben, außer nur das Zeichen des Propheten Jona. Denn gleich wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Riesenfisches war, so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein."

[15:11] Jetzt gibt es einige, die sagen: "Ja gut, Jesus war ja nicht drei Tage und drei volle Tage und drei volle Nächte im Grab." Das stimmt, aber es ist ein Missverständnis oder es wird falsch verstanden, dass das "Schoß der Erde" tatsächlich das Grab meint, denn das tut es nicht. Das Schoß steht hier für das Zentrum oder das Herz und Erde steht für die Welt. Jesus begann am Donnerstagabend die Last der Sünde der Welt zu tragen und dies dauerte bis Sonntag, als er wieder zu seinem Vater auffuhr. Die drei Nächte und drei Tage in dieser Zeit war Jesus Satan ausgeliefert und als Judas mit dem Mob kam, da begannen diese Leiden Jesu.

[16:04] In Lukas Kapitel 11, Verse 29 und 30, Lukas Kapitel 11, Verse 29 und 30, da lesen wir: "Als aber die Volksmenge sich haufenweise herzudrängte, fing er an zu sagen: Dies ist ein böses Geschlecht. Es fordert ein Zeichen, aber es wird ihm kein Zeichen gegeben werden, als das Zeichen des Propheten Jona. Denn gleich wie Jona den Niniviten ein Zeichen war, so wird es auch der Sohn des Menschen diesem Geschlecht sein." Lukas erwähnt hier nicht diese drei Tage und drei Nächte, sondern er sagt einfach nur: "Der Sohn des Menschen, Jesus Christus, wird diesem Geschlecht, also den Israeliten zu der Zeit, ein Zeichen sein, so wie Jona es den Niniviten war."

[16:57] Ninive war eine große Stadt vor dem Herrn, drei Tagesreisen groß. Jona ging nur eine Tagesreise weit hinein. Jesus wirkte nicht nur einen Tag, sondern dreieinhalb Jahre. Die Menschen in Ninive, sie taten Buße, als sie die Botschaft hörten, die Jona ihnen zu sagen hatte und bekehrten sich zu Gott, verschonte sie vor dem Gericht, das kommen sollte. Die Israeliten, die Juden zu der Zeit Jesu, sie hatten dreieinhalb Jahre die Botschaft Jesu gehört und sie hatten ihr Herz verhärtet und sie haben sich nicht bekehrt. Und das Gericht kam über sie. In Ninive war das 40 Tage später, für 40 Tage danach angekündigt, nach der Verkündigung, das Gericht für die Juden kam 40 Jahre nach der Kreuzigung Jesu. Und das bestand darin, dass der Tempel zerstört wurde und kein Stein auf dem anderen blieb, so wie Jesus es vorhergesagt hatte.

[18:12] Wir sehen, Jona ist ein Typus für Jesus, so wie auch David ein Typus für Jesus ist. In Lukas, wenn wir wieder zurück zur Geschichte springen, in Lukas Kapitel 22 und dort Verse 45 und 46. "Und als er vom Gebet aufstand und zu seinen Jüngern kam, fand er sie schlafend vor Traurigkeit. Und er sprach zu ihnen: Was schlaft ihr? Steht auf und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt."

[18:39] Leider ist es auch oft so, oder heute oft so, dass die Christenheit schläft. Die Nachfolger Jesu sind in einem Schlaf und es geht ihnen gut, sie träumen vielleicht und sie merken nicht, in welcher Zeit sie sich eigentlich befinden. Als Jesus das Gleichnis von den Jungfrauen erzählt, da waren, dass das Verhältnis von den Klugen zu den Törichten war 50-50. Die Hälfte war klug, die Hälfte war töricht, aber alle haben geschlafen. Somit sagt Jesus, dass in der Zeit vor der Wiederkunft alle schlafen werden. Nur, wenn der Bräutigam angekündigt wird, wenn die letzten Zeichen eintreffen, dass er wiederkommt, dann werden die Klugen vorbereitet sein und den Törichten wird keine Zeit mehr bleiben, das aufzuholen, was sie davor versäumt haben. Eine wichtige und ernstzunehmende Botschaft für uns.

[19:42] Schlagen wir auf Matthäus Kapitel 8, Vers 19. Wir wollen über den einen Jünger Jesu sprechen, der Jesus verraten hat. Matthäus Kapitel 8, Vers 19 lesen wir: "Und ein Schriftgelehrter trat hinzu und sprach zu ihm: Meister, ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst." Und Jesus sprach zu ihm, Vers 20: "Die Füchse haben Gruben und die Vögel des Himmels haben Nester, aber der Sohn des Menschen hat nichts, wo er sein Haupt hinlegen kann."

[20:23] In dem Buch "Das Leben Jesu" schreibt Ellen White darüber, dass dieser Schriftgelehrte, der hier zu Jesus kommt, dass es sich hier um Judas handelt. Und Jesus sagte ihm von Anfang an: "Judas, wenn du mir nachfolgst, kannst du keinen weltlichen Gewinn erwarten." Jesus sagt auch zu jedem seiner Nachfolger: "Wenn wir Jesus nachfolgen, dann können wir keinen weltlichen Gewinn erwarten. Aber wir können etwas viel Größeres erwarten, ein ewiges Leben zusammen mit dem Schöpfer aller Dinge." Und diese geistliche Ebene, dieses Verständnis dafür, hat Judas, wie wir sehen werden, leider nie ganz begriffen oder nie erreicht und ging infolgedessen auch in die Irre und ließ sich von dem Satan gebrauchen.

[21:23] In Johannes Kapitel 6, Vers 64 lesen wir: "Aber es sind etliche unter euch, die nicht glauben." Denn Jesus wusste von Anfang an, wer die waren, die nicht glaubten und wer ihn verraten würde. Heißt das, dass Judas von Anfang an, es war bestimmt: "Hier, der wird mir treu sein, der wird mir treu sein, Judas, wir brauchen noch einen Verräter, wir nehmen Judas. Er wird Jesus verraten und ja, er hat keine Wahl. Also er ist ein Schicksal, das ist ein Schicksal, er muss sich dem fügen." Das ist nicht so. Jeder Mensch, und das ist das Prinzip Gottes, das ist das Prinzip der Liebe, jeder Mensch hat einen freien Willen. Jedes Geschöpf Gottes hat einen freien Willen. Jeder hat die Möglichkeit, sich für oder gegen Gott zu entscheiden. Das war auch bei Judas der Fall. Es gab keine Vorherbestimmung, wo gesagt oder wo vorherbestimmt war, er wird das tun müssen. Aber Gott kennt die Menschen, er kennt seine Geschöpfe, er weiß, wie wir uns verhalten, wie wir reagieren, welche Einflüsse wir auf uns einwirken lassen und welche nicht. Und er hatte vorhergesehen, wie sich Judas verhalten würde. Ihm stand es immer noch offen, sich anders zu entscheiden. Er hätte jederzeit, auch nachdem er Jesus verraten hat, wieder umkehren können, so wie Petrus es getan hat. Petrus hat Jesus verraten, auch das hat er ihm vorhergesagt. Und Petrus hat, als er gemerkt hat, welchen Weg er ging, ist er umgekehrt, hat Buße getan und hat Vergebung erfahren. Judas hat bei seinem Weg, er hat diese Option nicht genutzt. Er hat es nicht geschafft, sich umzukehren. Er hat es nicht geschafft, diese Entscheidung zu treffen.

[23:39] In Johannes Kapitel 6, Verse 70 bis 71 lesen wir: "Jesus antwortete ihnen: Habe ich nicht euch Zwölfer gewählt? Und doch ist einer von euch ein Teufel. Er redete aber von Judas, Simons Sohn, dem Iskariot, denn dieser sollte ihn verraten, er, der einer von den Zwölfen war." Wenn Jesus nun von Anfang an wusste, dass Judas ihn verraten würde, warum hat er ihn angenommen? Warum hat er ihn als einer der Zwölf aufgenommen?

[24:33] Wir wissen aus dem Johannesevangelium, Johannes, der das Evangelium schreibt, nennt sich immer wieder der vielgeliebte Jünger. Das kommt daher, dass er immer nahe bei Jesus war. Jesus liebte jeden seiner Jünger gleich, aber er konnte nicht jedem die gleiche Liebe zukommen lassen. Das ging nur in dem Maß, wie der Jünger bereit war, es zuzulassen und an Jesus heranzukommen. Und so haben wir das eben bei Judas, dass er weit weg von Jesus war und er diese Liebe nicht empfangen konnte, obwohl sie auch für ihn bereit stand.

[25:10] Es ist auch so, dass wir im Lukas-Evangelium in Kapitel 6, Vers 16, da berichtet er auch über Judas und dort steht: "Judas, den Sohn des Jakobus. Und Judas ist Iskariot, der auch zum Verräter wurde." Also es ist ein Unterschied, er war nicht von Anfang an ein Verräter, sondern er wurde zum Verräter. So wie auch Gott, als er Luzifer geschaffen hat. Das ist nämlich der Unterschied. Gott hat Luzifer geschaffen als perfektes, vollkommenes Wesen und dieser hat sich entschieden, zum Satan zu werden. So war auch Judas. Er war auserwählt, zu den Jüngern zu gehören, zu dem engsten Kreis der Vertrauten Jesu und er hat sich entschieden, zum Verräter zu werden.

[26:13] In Johannes 13, Vers 2, da lesen wir: "Und während des Mahls, als schon der Teufel dem Judas, Simons Sohn, dem Iskariot, ins Herz gegeben hatte, ihn zu verraten." Also es war Satan, der Judas dazu verführte, Jesus zu verraten.

[26:38] Es ist interessant auch, für welchen Preis Jesus verkauft wurde, nämlich für 30 Silberstücke. Und im zweiten Mose, Kapitel 21, finden wir da diesen interessanten Vergleich oder diese Parallele. Im Exodus 21, 32. Zweiter Mose, 21, 32. Hier steht: "Wenn aber das Rind einem einen Sklaven stößt oder eine Sklavin, so soll man ihren Herrn 30 Schekel Silber bezahlen. Das Rind aber muss gesteinigt werden." Das heißt, ein Sklave war 30 Silberstücke wert und für diesen Preis wurde Jesus verkauft. Jesus wurde als Sklave verkauft. Auch übrigens eine interessante Parallele zu Josef im Alten Testament, der auch von seinen Brüdern verkauft wurde als Sklave.

[27:50] In Lukas, genau, schlagen wir auf Markus, Kapitel 9, Verse 38 und 40. Da lesen wir: "Johannes aber antwortete ihm und sprach: Meister, wir sahen einen, der uns nicht nachfolgt, in deinem Namen Dämonen austrieb, und wir wehrten es ihm, weil er uns nicht nachfolgt." Und in Vers 40 lesen wir: "Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns." Jesus sagt: "Wehrt es ihm nicht, denn niemand, der in meinem Namen ein Wunder tut, wird mich bald darauf schmähen können."

[28:46] Es gibt viele Denominationen der Christenheit und viele haben ein exklusives Denken. Das heißt, sie sagen: "Wer nicht zu unserer Denomination gehört, der wird auch nicht errettet." Die Sache ist aber, dass Jesus selbst sagt, auch wenn er jetzt nicht zu uns, wenn jetzt jemand da ist, der im Werk Gottes mitarbeitet, aber nicht zu unserer Denomination oder zu unserer Gruppe gehört, ist er trotzdem nicht gegen uns und wir sollen ihm sein Werk tun lassen. Wer uns in unserer Arbeit unterstützt, den sollen wir nicht abweisen.

[29:30] Lukas 11, Vers 23 lesen wir: "Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut." Wer nicht mit Jesus ist, ist gegen ihn. Das heißt nicht, dass wer nicht zur gleichen Denomination gehört, automatisch der Feind Jesu ist. Es gibt viele treue, gläubige Menschen in anderen Denominationen, die Gott noch zu sich rufen wird und die sein Werk tun. Aber der Punkt, den Jesus hier macht, es gibt nur einen Weg des Lebens und einen Weg des Todes. Man kann nicht gleichzeitig auf dem Weg des Lebens gehen und auf dem Weg des Todes. Man kann nicht im Licht wandeln und in der Finsternis, denn dort, wo Licht ist, dort ist keine Finsternis. Es gibt also keine Neutralität in diesem kosmischen Konflikt, in dem wir involviert sind. Und somit ist es wichtig, dass wir bewusst unsere Entscheidung treffen, auf welche Seite wir stehen möchten. Wer das nicht tut, der wird, ob er will oder nicht, früher oder später, also wer nicht die Entscheidung für Jesus tut, der wird früher oder später gegen ihn arbeiten.

[31:07] Wir haben in der Bibel ein Paradebeispiel dafür in Lukas Kapitel 23, Verse 1 bis 12. Lukas Kapitel 23, nachdem Jesus hier gefangen genommen wurde, wurde er weggeführt und letztendlich landete er bei Pilatus. Und in Lukas Kapitel 23, Verse 1 bis 12 sehen wir, was hier passiert ist. "Und die ganze Versammlung stand auf und sie führten ihn vor Pilatus. Sie fingen aber an, ihn zu verklagen und sprachen: Wir haben gefunden, dass dieser das Volk verführt und es davon abhalten will, dem Kaiser die Steuern zu zahlen." Was übrigens eine Lüge ist, denn Jesus sagte: "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und gebt Gott, was Gottes ist." Er behauptet, er sei Christus, der König. Da fragte ihn Pilatus und sprach: "Bist du der König der Juden?" Er antwortete ihm und sprach: "Du sagst es." Da sprach Pilatus zu den obersten Priestern und der Volksmenge: "Ich finde keine Schuld an diesen Menschen." Pilatus erkannte, dass Jesus auf einer geistlichen Ebene sprach. Er sprach von geistlichen Dingen und dass von Jesus keine Gefahr für das römische Reich ausging. Und somit sagte er auch: "Ich finde keine Schuld an diesen Menschen." Sie aber bestanden darauf und sprachen: "Er wiegelt das Volk auf, indem er in ganz Judäa lehrt, angefangen in Galiläa bis hierher." Als aber Pilatus von Galiläa hörte, fragte er, ob der Mensch ein Galiläer sei. Und als er hörte, dass er aus dem Herrschaftsgebiet des Herodes sei, sandte er ihn zu Herodes, der in diesen Tagen auch selbst in Jerusalem war.

[33:01] Bevor wir jetzt noch weiter über Pilatus sprechen, gehen wir ganz kurz zu Herodes, denn Herodes stellt auch einen interessanten Fall in dieser Geschichte dar. Herodes, wir lesen in Vers 8: "Herodes aber freute sich sehr, als er Jesus erblickte, denn er hätte ihn schon längst gerne gesehen, weil er viel von ihm gehört hatte, und er hoffte, zu sehen, wie ein Zeichen von ihm vollbracht wurde." Herodes freute sich. Das ist doch schön, Jesus kommt, und wir freuen uns auch, wenn Jesus kommt. Aber der Grund war ein anderer, warum Herodes sich gefreut hat. Er hat sich nicht gefreut: "Oh, Jesus kommt, er wird mir zeigen, wie ich meine Sünde loswerden kann." Herodes freute sich, weil er ein Zeichen, ein Wunder sehen wollte. Er war schaulustig, er wollte sehen, wie etwas passiert, etwas Ungewöhnliches, wie wenn man heute in eine Show geht, irgendein Zauberer, der irgendwelche Tricks mit Karten macht, oder im Zirkus, wo irgendwelche Tiere aufgeführt werden. Er wollte unterhalten werden, und er hatte kein Interesse an geistlichen Dingen. Das hatte er nämlich schon bewiesen, als Johannes in seinem eigenen Gefängnis dort war, und er ihn jedes Mal zu sich kommen ließ, wenn er ihn predigen hören wollte, und offensichtlich gefiel ihm auch bis zu einem gewissen Grad, was Johannes predigte. Aber als es an seinen Charakter ging, als es an seinen Lebensstil ging, wo er Dinge ändern sollte, da hat er komplett dicht gemacht und hat nicht darauf gehört. Er hat nicht auf die Worte Gottes, die durch Johannes gesprochen wurden, gehört.

[34:37] In Vers 9 lesen wir: "Er legte ihm denn auch viele Fragen vor, aber er gab ihm keine Antwort." Jesus tat kein Zeichen vor Herodes, er sprach nicht ein einziges Wort. Warum? Wäre das nicht die ideale Möglichkeit gewesen, dass Herodes die Worte Jesu hört und diese Worte treffen ihn ins Herz und er bekehrt sich und er hat einen großen Einfluss auf das ganze Gebiet, über das er herrscht? Das wäre doch eine tolle Geschichte, oder? Aber leider hatte Herodes etwas bewiesen, und zwar, dass er nicht fähig war, den Rat Gottes anzunehmen. Er hatte die Sünde gegen den Heiligen Geist begangen, und zwar, indem er komplett dicht machte und keinen Rat mehr an sich heranließ. Alles, was damit zu tun hatte, sein Leben zu ändern, sich zu bekehren, lehnte er kategorisch ab. Es hatte keinen Sinn, irgendetwas zu sagen. Deswegen war Jesus still. Er sagte nicht ein Wort, denn Herodes hatte das in seinem Umgang mit Johannes bewiesen, als die Tochter seiner Frau zu ihm kam und das von ihm. Als er wieder besseren Willens Johannes den Täufer köpfen ließ, er wusste, dass Johannes der Täufer ein Gesandter Gottes war und hat ihn trotzdem umbringen lassen.

[36:33] Die obersten Priester aber und die Schriftgelehrten standen da und verklagten ihn heftig. Und Herodes behandelte ihn verächtlich und verspottete ihn samt seinen Kriegsleuten und schickte ihn, nachdem er ihm ein Prachtgewand hatte anlegen lassen, wieder zu Pilatus. An dem selben Tag schlossen Pilatus und Herodes Freundschaft miteinander, denn zuvor waren sie einander Feind gewesen. Wir sehen hier, dass Feinde, die sich noch gegenseitig gehasst und vielleicht sogar bekämpft haben, jetzt plötzlich, wenn es darum geht, Jesus aus dem Weg zu räumen, Freunde werden. Und wir sehen hier diese Auswirkung dieser Hass gegen das Wort Gottes.

[37:32] Was es bewirkt? Es bewirkt, dass die Menschen, die überhaupt nicht miteinander klarkommen, unter normalen Umständen, sich vereinigen, eine Allianz binden, um die Wahrheit auszumerzen. Eine interessante Parallele zum Herodes war oder ist das Gleichnis, das Jesus erzählt hatte von dem armen Lazarus und dem reichen Mann. Dort ist einer der Schlüsselsätze, die gesagt werden: "Wer nicht auf Mose und auf die Propheten hört, der wird auch nicht darauf hören, wenn jemand von den Toten aufgestünde, um zu ihm sprechen würde." Somit hatte Herodes das komplett abgelehnt.

[38:27] Interessant ist auch der Punkt, nämlich, dass Herodes hatte ja nicht Jesus selbst abgelehnt. Herodes hatte Johannes abgelehnt, aber Johannes war ein Bote Gottes. Und Herodes hatte Johannes abgelehnt und damit auch Gott, ob er wollte oder nicht, denn Gott sprach durch Johannes. Also wenn jemand die Boten, die Gesandten Gottes ablehnt, lehnt er Gott ab. Einfacher Punkt. Und es ist doch ein ernüchternder Gedanke, dass es möglich ist, Jesus zu verwerfen, indem man seine Boten abweist.

[39:10] Die Pharisäer und die Sadduzäer waren Feinde. Das hatten wir gerade auch bei Pilatus und bei Herodes gesehen. Und die kamen zusammen, um gegen Jesus vorzugehen. Und so kamen hier diese zwei Teile des Staates und der Kirche zusammen, um gegen Jesus vorzugehen und die Wahrheit zu unterdrücken. Und wir wissen, dass in den letzten Tagen wird das wieder passieren. Kirche und Staat werden zusammenkommen, um gegen die Nachfolger Jesu vorzugehen. Diejenigen, die früher noch Feinde waren, werden in dieser Sache zusammenarbeiten und Freundschaften schließen. Das, was Jesus erfahren hat, wird sich wiederholen. Seine Nachfolger werden das auch erfahren. Und den Anzeichen nach, die wir haben, den Zeichen der Zeit nach, kann das nicht mehr allzu lange dauern.

[40:19] Lukas Kapitel 23, Verse 13 und 20. Dort lesen wir: "Pilatus aber rief die obersten Priester und die führenden Männer und das Volk zusammen." Und in Vers 20: "Nun redete ihnen Pilatus noch einmal zu, weil er Jesus freilassen wollte." Pilatus versuchte, einen Kompromiss zu finden. Er versuchte, einen Mittelweg zu finden, wo er doch Jesus am Leben lassen konnte und seine Widersacher doch irgendwie zufriedenstellen konnte. Doch diese Kompromissbereitschaft ist leider der falsche Weg. Denn wir sehen, obwohl Pilatus versucht hat, Jesus zu verschonen, hat er keine klare Stellung bezogen. Er hat sich nicht für Jesus ausgesprochen und auch nicht gegen Jesus. Aber dieser Versuch, diesen Mittelweg zu gehen, führte letztendlich dazu, dass er gegen Jesus war. Wir sehen, ein Kompromiss führt am Ende doch dazu, dass wir gegen Jesus arbeiten.

[41:42] In Lukas 23, Verse 13 und 20 hatten wir gelesen und das Kompromiss, das er hier noch mal versuchte, war: Ich lasse jemanden frei. Es gibt die Möglichkeit, an diesem Feiertag jemanden freizulassen. Und es gab zur Auswahl Barabbas, der ein Mörder war und ein Aufrührer des Volkes. Und es gab Jesus, der keine Schuld hatte. Und das Volk entschied sich für Barabbas. Barabbas bedeutet Sohn des Vaters. Das Volk entschied sich für einen anderen Sohn des Vaters, für einen falschen Sohn des Vaters, nicht für den echten Sohn des Vaters, Jesus Christus. Barabbas hatte versucht, aus eigener Kraft das Joch der Römer abzuwerfen. Und er sollte zusammen mit zwei anderen Verbrechern an diesem Tag gekreuzigt werden. Doch die Menge forderte seine Freilassung anstelle von Jesus, der unschuldig war. Jesus starb also an dem Kreuz, an dem Barabbas hätte hängen sollen. Somit ist Barabbas ein Typus für uns, für jeden von uns. Jesus Christus starb an dem Kreuz an unserer Stelle. Jeder, der gesündigt hat, hätte diesen Tod verdient. Doch Jesus nahm es auf sich, damit wir leben können.

[43:30] In Matthäus Kapitel 27, Vers 44 erfahren wir etwas über die zwei Räuber, die um Jesus hingen. Matthäus Kapitel 27, Verse 44. Dort lesen wir: "Ebenso schmähten ihn auch die Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren." Beide Räuber schmähten Jesus zunächst. Und Jesus hing sechs Stunden am Kreuz und die siebte Stunde hing er noch da, als er tot war. Also er hing nach seinem Tod noch eine Stunde am Kreuz. Insgesamt war er sieben Stunden an dem Kreuz, sechs davon lebendig und in der letzten ruhte er. Das ist interessant, dass es auch direkt vor dem Sabbat geschah. Denn auch sein Tod hielt den ganzen Sabbat über und er stand am Sonntag wieder auf.

[44:23] Als Jesus also in dieser Zeit, in diesen sechs Stunden am Kreuz hing und "Eli, Eli, lama sabachtani" ausrief, was bedeutet: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Da zitierte er aus Psalm 22. Wir können mal aufschlagen Psalm 22. Und dort, das ist der Psalm, wo David auch von seinen Leiden spricht. In Vers 2 fängt es gleich an: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Das ist genau das, was Jesus am Kreuz zitiert oder gesagt hat.

[45:06] In den Versen 8 bis 9 lesen wir: "Alle, die mich sehen, spotten über mich. Sie reißen den Mund auf und schütteln den Kopf. Er soll doch auf den Herrn vertrauen. Der soll ihn befreien. Der soll ihn retten. Er hat ja Lust an ihm." Alle spotteten. In Matthäus 27, Vers 43, wir gehen das ganz schnell noch durch, Matthäus 27, Vers 43 sehen wir: "Er hat auf Gott vertraut, der befreie ihn jetzt, wenn er Lust an ihm hat. Denn er hat ja gesagt: Ich bin Gottes Sohn." Die Volksmenge spricht fast genau die gleichen Worte, die hier in dem Psalm 22 gesagt werden. Das ist interessant. Gott sah nicht nur voraus oder hat nicht nur vorausgesagt, wie Jesus sterben wird, sondern sogar die Worte, die die Menschen lästernd über ihn sprechen werden.

[46:20] Und in Vers 17, also Psalm 22, Vers 17 lesen wir: "Denn Hunde umringen mich. Eine Rotte von Übeltätern umgibt mich. Sie haben meine Hände und meine Füße durchgraben." Hier ein Hinweis darauf, dass Jesus Christus seine Hände und seine Füße durchbohrt bekommen würde. In Vers 19 lesen wir: "Sie teilen meine Kleider unter sich und werfen das Los über mein Gewand." Genau das Gleiche, was nachher auch die Soldaten taten am Kreuz.

[46:54] Und in Lukas Kapitel 23, Verse 39 bis 46 lesen wir von dem Gespräch, was Jesus dann mit einem dieser oder mit diesen Verbrechern, die um ihn aufgestellt waren, hatte. Dort lesen wir: "Einer der gehängten Übeltäter aber lästerte ihn und sprach: Bist du der Christus, so rette dich selbst und uns! Der andere aber antwortete, tadelte ihn und sprach: Fürchtest du auch Gott nicht, da du doch in dem gleichen Gericht bist? Und wir gerechterweise, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind. Dieser aber hat nichts Unrechtes getan." Und er sprach zu Jesus: "Herr, gedenke an mich, wenn du in deine Königsherrschaft kommst." Und Jesus sprach zu ihm: "Wahrlich, ich sage dir, heute du wirst mit mir im Paradies sein."

[48:00] Ich habe den letzten Vers ein bisschen anders vorgelesen, aber da gehen wir gleich darauf ein. Irgendwann im Laufe des Tages, wir haben ja gelesen, beide der Verbrecher hatten ihn zunächst geschmäht und irgendwann im Laufe dieser sechs Stunden, als dieser zweite Verbrecher sah, was um ihn herum geschieht, als er hörte, was Jesus sagte und als er dieses Schild über Jesus sah, wo drauf stand: "König der Juden" in drei verschiedenen Sprachen, erinnerte er sich an diesen Psalm 22 und ihm dämmerte langsam, das ist tatsächlich der verheißene Messias. Und er setzt sich nun für ihn ein, als der erste Übeltäter ihn lästert.

[48:54] Interessant ist, in Vers 40 nennt er ihn Herr. Er nennt ihn auch einen König, denn er spricht von ihm, von Jesus, dass er später ein Königreich haben werde. Und das Wichtige, was wir hier herausziehen können, das Interessante ist, dass dieser Verbrecher hatte am Kreuz noch so viel Glauben, dass er annehmen konnte, dass Jesus Christus der Erlöser der Welt ist, obwohl er am Kreuz hing, obwohl die Lage aussichtslos erschien und er nach menschlichen Ermessen eigentlich sicher wusste, er wird und auch er selbst, also der Verbrecher und Jesus, sie werden in den nächsten Stunden sterben. Doch Satan hatte jetzt dafür gesorgt, dass Jesus die Hände an dem Kreuz genagelt werden, doch er konnte Jesus nicht davon abhalten, noch Seelen zu retten. Selbst in seinem Sterben wirkte Jesus noch an der Rettung von Menschen. Egal wie die Umstände sind, es ist immer noch Zeit, Menschen zu Jesus zu führen.

[50:05] Jesus gibt diesem Verbrecher nun ein Versprechen und sagt: "Du wirst mit mir im Himmel sein." Und nun, ich habe jetzt vorhin den Vers etwas anders gelesen. Es gibt einige, die, ja, man mag darüber streiten, wo das Komma stehen muss, denn im Originaltext gibt es keine Satzzeichen. Steht das Komma vor dem "Heute", so heißt es, wie in den meisten Übersetzungen: "Er wird an demselben Tag noch im Himmel sein." Steht das Komma nach dem "Heute", bedeutet es, dass er ihm das lediglich an diesem Tag sagt und der Zeitpunkt, an dem sie zusammen im Himmel sind, weiter in der Zukunft liegt. Die Lösung hierzu finden wir in Johannes Kapitel 20, Vers 17. Das ist die Stelle, wo Jesus auferstanden ist und er erscheint Maria. Und er sagt: "Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Geh aber zu meinen Brüdern und sage ihnen und so weiter." Jesus sagt selbst nach seiner Auferstehung, als er Maria trifft: "Ich bin noch nicht beim Vater gewesen." Somit konnte er dem Verbrecher auch nicht sagen am Kreuz: "Du wirst heute mit mir im Paradies sein." Was er gesagt hat, war: "Ich sage dir heute, du wirst mit mir im Paradies sein."

[51:30] Wir müssen jetzt ein bisschen überspringen. So, er ist auferstanden. In Lukas Kapitel 23, Vers 54 lesen wir: "Und es war Rüsttag und der Sabbat brach an." Der Rüsttag war der Freitag, der darauffolgende Tag ist der Samstag, der Sabbat. Nach dreieinhalb Jahren zusammen mit Jesus, wie verhielten sich da die Jünger bezüglich des Sabbats?

[52:17] In Vers 55 bis 56 lesen wir: "Es folgten aber auch die Frauen nach, die mit ihm aus Galiläa gekommen waren und sahen sich das Grab an und wie sein Leib hineingelegt wurde. Dann kehrten sie zurück und bereiteten wohlriechende Gewürze und Salben. Am Sabbat aber ruhten sie nach dem Gesetz." Also nach diesen dreieinhalb Jahren, verbracht mit Jesus, hielten sie immer noch am Sabbat fest. Das heißt, in der Zeit Jesu gab es nichts, wo er irgendwie den Sabbat auf den Sonntag verlegt hätte oder jegliches, irgendetwas in der Art. Also, wenn die frühe Christengemeinde den Sabbat damals schon so ernst nahm, wie ernst sollten wir das heute diesen Tag nehmen?

[52:59] Jesus stand also wieder von den Toten auf, erschien den Jüngern, der Maria, den Frauen, allen Jüngern und als Hausaufgabe mal in Lukas Kapitel 20, Nein, Lukas Kapitel 24, Vers 1. "Am ersten Tag der Woche aber kamen sie am frühen Morgen zum Grab und brachten die wohlriechenden Gewürze, die sie bereitet hatten, noch etliche und noch etliche mit ihnen." Also hier geht es noch um die Frauen, die aus Vers 55. Also Lukas schreibt, dass am Sonntag zunächst die Frauen ans Grab kamen.

[53:54] Und jetzt Johannes Kapitel 20, Vers 1. Dort lesen wir: "Am ersten Tag der Woche aber kommt Maria Magdalena früh, als es noch finster war, zum Grab und sieht, dass der Stein von dem Grab hinweggekommen war." Jetzt haben wir zwei Evangelien, Lukas, Johannes. Beide sagen etwas anderes. Was ist die Lösung? Hausaufgabe. Bitte studieren.

[54:23] Wir springen zum letzten interessanten Punkt, und zwar die Jünger von Emmaus. Das finden wir in Lukas Kapitel 24 ab Vers 13. "Und siehe, zwei von ihnen gingen an demselben Tag zu einem Dorf namens Emmaus, das von Jerusalem 60 Stadien entfernt war. Und sie redeten miteinander von allen diesen Geschehnissen. Und es geschah, während sie miteinander redeten und sie besprachen und sich besprachen, da nahte sich Jesus selbst und ging mit ihnen. Ihre Augen aber wurden gehalten, sodass sie ihn nicht erkannten." Und er sprach zu ihnen: "Was habt ihr unterwegs miteinander besprochen und warum seid ihr so traurig?" Da antwortete der eine, dessen Namen Kleopas war, und sprach zu ihm: "Bist du der einzige Fremdling in Jerusalem, der nicht erfahren hat, was dort geschehen ist in diesen Tagen?" Und er sprach zu ihnen: "Was?" Sie sprachen zu ihm: "Dass mit Jesus, dem Nazarener, der ein Prophet war, mächtig in Tat und Wort vor Gott und dem ganzen Volk, wie ihn unsere obersten Priester und führenden Männer ausgeliefert haben, dass er zur Todesverurteilung gekreuzigt würde. Wir aber hofften, er sei der, welcher Israel erlösen sollte. Ja, bei allem ist heute schon der dritte Tag, seit dies geschehen ist. Zudem haben uns auch einige Frauen aus unserer Mitte in Verwirrung gebracht. Sie waren am Morgen früh beim Grab, fanden sein Leib nicht, kamen und sagten, sie hätten sogar eine Erscheinung von Engeln gesehen, welche sagten, er lebe. Und etliche der Unserigen gingen hin zum Grab und fanden es so, wie es auch die Frauen uns gesagt hatten. Ihn selbst aber haben sie nicht gesehen."

[56:05] Und Jesus tadelt sie nun. Er sagt: "Oh, ihr Unverständigen, wie ist doch euer Herz träge, zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben." Und der Vers 27: "Begann bei Mose und bei allen Propheten und legte ihnen alle Schriften aus, was sich auf ihn bezieht." Jesus fing an, bei Mose und bei den Propheten. Wie viel steht im Alten Testament über Jesus? Eine ganze Menge, oder? Wir haben vorhin schon gesehen, Jona Typus für Christus, David Typus für Christus. Jesus ging jetzt hin und fing bei Mose an und über die ganzen Propheten und zeigte ihnen, was sich auf ihn bezog.

[56:49] Und anschließend Vers 28: "Und sie näherten sich dem Dorf, wohin sie wanderten. Und er gab sich dem Anschein, als wolle er weitergehen. Und sie nötigten ihn und sprachen: Bleibe bei uns, denn es will Abend werden und der Tag hat sich geneigt. Und er ging hinein, um bei ihnen zu bleiben." Sie nötigten ihn. Das heißt, sie haben ihn nicht einfach nur gebeten: "Willst du vielleicht auch mitkommen?" Nein, schade, nein, sie haben ihn gedrängt, mitzukommen, weil sie unbedingt weiter mit ihm das Wort studieren wollten. Und es geschah, als er mit ihnen zu Tisch saß, Vers 30: "nahm er das Brot, sprach den Segen, brach es und gab es ihnen. Da wurden ihnen die Augen geöffnet, und sie erkannten ihn, und er verschwand vor ihnen."

[57:40] Es ist interessant, dass sie ihn erkennen, als er das Brot brach. Es war nicht irgendeine bestimmte Brotbrechtechnik, die nur Jesus drauf hatte, woran sie ihn erkannten. Wenn wir darüber nachdenken, was das Symbol für oder wofür das Brot in der Bibel steht, dann ist es das Wort Gottes. Wenn wir das Brot brechen, wenn wir Gottes Wort studieren, dann erkennen wir darin Jesus Christus. Das ist genau das, was Jesus mit ihnen getan hat. Er öffnete ihnen das Verständnis für die Schrift.

[58:16] Als er jetzt verschwunden war, lesen wir in Vers 32: "Und sie sprachen zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete auf dem Weg und als er uns die Schrift öffnete?" Das Herz der Jünger brannte beim Studieren seines Wortes, und da müssen wir uns die Frage stellen: Brennt auch unser Herz, wenn wir das Wort Gottes studieren? Sofort machen sie sich dann auf den Weg zurück, um den anderen davon zu berichten. Sie haben nicht gezögert, um den anderen Jüngern, die in Jerusalem waren, zu berichten: "Jesus ist auferstanden."

[59:05] Wie geht es uns damit, wenn wir anderen berichten sollen, dass Jesus auferstanden ist? Sind wir genauso bereit, dass wir ohne Zögern losgehen und anderen Menschen davon berichten? Ich wünsche es uns. Wie groß ist der Drang in unserem Alltag, ob vielleicht auch nur an Missionsarbeiten oder anderen Menschen, von denen wir wieder auferstanden, mit Messias zu berichten?

[59:31] In Lukas 24, Vers 36: "Während sie aber davon redeten, trat Jesus selbst in ihre Mitte, und er spricht zu ihnen: Friede sei mit euch." Es ist interessant, als sie über ihn gesprochen haben, kam er in ihre Mitte, und Jesus hat zuvor schon mal gesagt, dass dort, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, er mitten unter ihnen ist. Das ist Matthäus 18, Vers 20.

[1:00:14] Und als er ihnen jetzt wieder erscheint, und zwar allen Jüngern, lesen wir in Vers 45: "Da öffnete er ihnen das Verständnis, damit sie die Schriften verstanden." Jesus legt seinen Jüngern weiter die Schrift aus und öffnet ihnen das Verständnis dafür. Jesus ist es, der uns das Verständnis für sein Wort schenkt. Und es liegt an uns, ihn einfach nur darum zu bitten. Er möchte es jedem geben. Immer wieder sagt Lukas, dass es wichtig ist, an das Wort Gottes zu glauben. Nur dadurch werden wir erkennen, dass Jesus Christus unser Erlöser ist und wie sehr wir ihn brauchen.

[1:00:48] Möchtest du dir vornehmen, Jesus jeden Tag aufs Neue als dein Erlöser anzunehmen, der für dich gestorben und wiederauferstanden ist, der dir das ewige Leben schenken möchte und sich darauf freut, dich zu sehen im Himmel? Das wünsche ich ihnen von uns. Und wir möchten nun abschließen mit einem Gebet.

[1:01:11] Unser himmlischer Vater, wir danken dir dafür, dass du deinen Sohn Jesus Christus auf die Welt gesandt hast, damit er dieses wichtige Werk hier vollbringt, um dich und uns miteinander wieder zu vereinen. Herr, wir möchten dich bitten, dass du uns die Kraft schenkst, jeden Tag zu bestreiten mit deiner Hilfe. Du hast uns gezeigt, dass du sogar Engel schickst, wenn es notwendig ist. Und wir dürfen so viel von dir lernen. Und wir möchten dich bitten, dass du uns hilfst, das Gelernte zu verinnerlichen, dass du uns hilfst, bereit zu sein, anderen Menschen von dir zu erzählen und dass du uns begleitest und vorbereitest auf dein Kommen. Denn wir sehen, dass die Zeit nicht mehr lange sein kann bis zu deiner Wiederkunft. Wir sehen all die Zeichen, die in der Welt passieren. Und wir möchten keine Angst haben, sondern wir möchten uns darauf freuen, dass deine Wiederkunft nahe ist und dass diese Welt mit all dem Leiden und dem Tod und all dem Negativen, was darin ist, mit der Sünde, dass sie vergehen werden und dass wir in einer vollkommenen Welt an deiner Seite leben werden. Herr, wir danken dir dafür, für diese Verheißung und für diese Aussicht und bitten dich, dass du uns begleitest und behütest auf den weiteren Weg, den wir gehen werden. Im Namen Jesu bitten wir das. Amen.

[1:02:39] Im nächsten Quartal beginnen wir, ein neues Thema zu studieren. Das heißt: Missionare in der Bibel. Ein spannendes Thema. Ich freue mich schon darauf. Das erste Thema wird sein: Gottes missionarisches Wesen. Bis dahin wünsche ich euch noch Gottes Segen beim Studieren seines Wortes und alles Gute.


Lizenz

Copyright ©2015 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.