In diesem Vortrag wird der „Masterplan des Universums“ beleuchtet, der sich um Jesus als das „Lamm Gottes“ dreht. Es wird erklärt, warum Jesus sterben musste und wie seine Opferung die Trennung von Gott durch Sünde überwindet. Der Vortrag betont, dass Erlösung ein unverdientes Geschenk Gottes ist und lädt dazu ein, Jesus als persönlichen Erlöser anzunehmen, um ewiges Leben zu erhalten.
No Limit – 6. No burden: Der Masterplan des Universums
Dominique Quinger · No Limit (Jugend-Vortragsreihe) ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Grundlehren der Bibel, Jesus, ProphetieWeitere Aufnahmen
Serie: No Limit (Jugend-Vortragsreihe)
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Transkript
[0:00] Einen schönen guten Abend. Schön, dass ihr dabei seid. Schön, dass ihr mit uns No Limit erleben möchtet, dass ihr live dabei seid. Es ist immer wunderbar. Ich glaube, wir haben richtig viele Gäste heute, richtig viele Leute und das freut uns sehr. Und man hört es immer jeden Abend, ja, wir haben Probleme mit den Parkplätzen, aber jeder findet einen. So hoffe ich, wir sind zwar bei No Limit, aber ich hoffe, dass ihr nicht über das Limit, das Parkplatzlimit gehen müsstet, dass ihr nicht über die Begrenzungen parken müsstet. Und eine Gruppe, die wir auch begrüßen möchten, sind natürlich alle unsere Zuschauer am Livestream, die sich jetzt zugeschaltet haben, die sich vielleicht nicht mit den Parkplätzen, um die Parkplätze kämpfen müssen, sondern die vielleicht mit einer Download-Geschwindigkeit zu kämpfen haben, oder? Kann das sein? Ich höre keine Antwort, aber ich weiß nicht. Heutzutage ist wahrscheinlich die Download-Geschwindigkeit kein Problem mehr, oder? Ich weiß noch, als wir in das Internet-Zeitalter zu Hause eingestiegen sind, da hatten wir ein Gerät. Kennt ihr das noch, das 56K-Modem? Kennt das hier jemand? 56K-Modem? Ja, das hat sich so angefühlt, als ob man im heimischen Wohnzimmer, ja, man hat sich eingewählt und es hat gepiepst und es hat geknarrt und es hat getan und man hat gedacht, im heimischen Wohnzimmer startet ein Flugzeug. Und es war aber nicht wirklich so ein Start, es war eher so ein Rollen, kein Anheben, eher so ein Rollen. Es war sehr langsam und dann kam die Sensation. DSL, ja, DSL 1000, DSL 2000, da sind wir dann wirklich geflogen, da ist das Flugzeug abgehoben, oder? Und jetzt vor ein, zwei Wochen sehe ich einen Brief bei uns im Briefkasten, ich entdecke ihn zu Hause. Unsere Heimatstadt Schorndorf bietet einen neuen Service an und sie haben die Headline, die Überschrift, surfst du noch im Schneckentempo? Und sie bieten einen Service an ab 2016 und zur Erinnerung, Schorndorf ist nicht die Weltmetropole, 30.000 bis 35.000 Einwohner, aber sie bieten einen neuen Service an fürs Internet. Die Geschwindigkeit beträgt nicht 2.000, nicht 14.000, nicht 40.000, sondern 100.000 Kilobit pro Sekunde. Ja, was sind 56K gegen 100 Kilobit pro Sekunde? Und die Frage, die man sich stellt, wer braucht das eigentlich? Aber es scheint gebraucht zu werden und das ist eins von vielen Beispielen, dass wir in einer schnellen Zeit leben, nicht wahr? Wir leben in einer schnellen Zeit und manchmal muss man aufpassen, dass man diese schnelle Zeit nicht mitnimmt, oder? Und man muss aufpassen, dass man sich selber vielleicht die Zeit nimmt. Und wie wir vorhin in dem Gesundheitsport gehört haben, ist es wichtig, dass man sich auch die Ruhe nimmt, nicht wahr? Dass man zur Ruhe kommt in einem stressigen Alltag. Und so wollen wir auch diesen Vortrag in der Ruhe beginnen. Wir wollen zusammen ein Gebet sprechen. Bleibt gerne dazu sitzen. Vater im Himmel, großer Gott, wir danken dir, dass wir in deine Ruhe eintreten dürfen, dass wir erleben dürfen, was es bedeutet, auch vom Alltag zurückzutreten. Und ich bitte dich, dass du jetzt alles Störende fernhältst, was diese Ruhe stören könnte, damit wir dich besser verstehen können. Wir wollen dich verstehen. In deinem Namen bitten wir darum. Amen.
[3:41] No Burden und unser Vortrag heißt No Limit, nicht wahr? Keine Grenze, No Burden, keine Last. Der Masterplan des Universums hört sich wichtig an, oder? Masterplan, Universum und ein Masterplan ist in gewisser Weise auch ein Plan, oder? Ein Plan besteht aus verschiedenen Elementen, aus verschiedenen Phasen, aus verschiedenen Puzzlestückchen, die genau zusammenpassen müssen. Und so haben wir uns auch, als wir No Limit organisiert haben, einen, was erstellt? Einen Plan, nicht wahr? Und wenn wir keinen Plan erstellt hätten, was wäre dann passiert? Dann wäre wahrscheinlich Unordnung da gewesen, oder? Chaos. Es hätte passieren können, dass der Vortrag, die Folie an die Wand gestrahlt wurde, aber da ist kein Redner. Und an einem anderen Abend, da ist die Folie auch da, aber da sind vier Redner gleichzeitig, nicht wahr? Und so ist ein Plan wichtig, damit man Ordnung hat. Und so haben wir uns überlegt, wer spricht zu welchem Thema, wann kommt welches Thema und welche Phase. Und wir haben einige Elemente, einige Phasen dieses Masterplans des Universums schon betrachtet. Können wir uns erinnern an den ersten Abend, den die Lina gehalten hat? Da hat sie gesprochen über die Autorität der Bibel, nicht wahr? Die Glaubwürdigkeit der Bibel. Wir haben gesehen, sie hat diese Sensationsfunde genannt, dass Manuskripte, die alt sind und die zuletzt kürzlich gefunden wurden, wenn man sie zusammenlegt, dann sind sie exakt. Das ist ein Beispiel dafür, ein Beweis, dass die Bibel göttlichen Ursprungs ist. Aber wir haben nicht nur über die Entstehungsgeschichte der Bibel etwas gesehen, sondern wir haben auch über den Inhalt gesehen. Sie hat gesprochen von dem König Nebukadnezar, der einen Traum bekommt. Und die Bibel hat was gesehen. Nebukadnezar hat was gesehen. Daniel hat was gesehen. Er sah die Zukunft, nicht wahr? Die Zukunft der Weltgeschichte. Ein weiterer Überweis für die göttliche Autorität, das göttliche Entstehen der Bibel. Und wir haben nicht nur gesehen in den folgenden Vorträgen, dass es nicht nur, dass die Bibel sich nicht nur mit der Zukunft auseinandersetzt, sondern auch mit der Vergangenheit und mit der Gegenwart und mit der Zukunft. Wir haben uns die Zeichen der Zeit angeguckt. Der Christoph hat das Thema gehalten über die Wehen, nicht wahr? Und eins dieser Wehen war zum Beispiel die Erdbeben. Und er hat dieses Beispiel gebracht, dass sie nicht nur ansteigen, dass sie nicht nur linier ansteigen, sondern dass sie exponentiell schneller werden. Ja, sie nehmen zu, die Wehen nehmen zu. Und alle diese Zeichen deuten auf welches Ereignis? Welches war der Vortrag nach den Wehen, nach den Zeichen der Zeit? Die Wiederkunft, nicht wahr? Das Hoffen des Christentums. Jesus kommt in den Wolken. Und das hat die Laura uns wunderbar vorgestellt aus der Bibel heraus. Jesus kommt in den Wolken. Er kommt als König. Und er möchte uns, die wir mit ihm sein wollen, mitnehmen. Und er möchte das Leid beseitigen. Und dann haben wir am Dienstag von diesem Leid gesprochen, nicht wahr? Der Bogdan hat gezeigt, wie diese Frage immer im Raum steht. Wieso lässt Gott das Leid zu? Oder wieso gibt es überhaupt das Leid? Und wir haben nicht nur gesehen, wie das Leid auf die Erde gekommen ist, sondern wir haben gesehen, wo das Leid, wo dieses Böse eigentlich angefangen hat, nicht wahr? Im Universum. Und dann haben wir gesehen, dass dieses Leid durch eine Person hervorgerufen wurde, nicht wahr? Was war die Person? Was war die eine Seite? Satan, nicht wahr? Können wir noch einen anderen Titel? Er hat viele genannt. Der Drache, die Schlange, der Teufel und der Vater der Lügen, nicht wahr? Und dann hat er diese andere Seite dargestellt. Wer war das? Der Erzengel Michael. Wer ist der Erzengel? Jesus ist der Erzengel, nicht wahr? Und im nächsten Vortrag haben wir dann diesen Lichtblick im Lichte der Prophetie gezeigt, dass die Bibel schon von Anfang an diesen Jesus angekündigt hat, dass Jesus die Erfüllung dieser Prophetien ist. Und da haben wir auch viele Titel genannt, nicht wahr? Rabea hat es gesagt, dass es nicht nur diese Titel gibt, sondern dass jeder Titel ein Prinzip verkörpert. Könnt ihr euch noch an einen Titel erinnern, für die, die da waren? Da ging es um die Geburt Jesu zum Beispiel. Einmal heißt es, er soll Jesus heißen und dann heißt es, er soll Immanuel heißen, Gott mit uns. Und ein Titel, mit dem ich heute in meinen Vortrag einsteigen möchte, hat sie zum Schluss genannt. Und wisst ihr, welches war Jesus? Das Lamm Gottes, weil der Masterplan des Universums dreht sich um dieses Lamm oder um ein Lamm.
[9:01] Und wenn man sich das überlegt, wir haben gelernt von der Wiederkunft, ja? Da kommt Jesus in den Wolken. Er hat die Kontrolle. Er ist der König der Könige, der Herrscher der Herrscher. Und auf einmal lesen wir von dem Lamm. Ist es nicht ein Widerspruch? Ist es nicht im krassen Gegensatz, so als wenn wir über einen Lamm nachdenken, ja? An was denken wir da? Da denken wir, es ist klein, hilflos, schwach, nicht wahr? Alle diese Dinge. Und es fällt uns schwierig, es fällt uns schwer, diese Dinge miteinander zu vereinen, oder? Ich möchte heute eine Behauptung aufstellen, um meinen Vortrag ein bisschen vorwegzunehmen. Ich glaube, dass dieser Titel, Jesus, das Lamm Gottes, wie kein anderer Titel, die Macht Gottes offenbart. Und wir wollen das durch die Bibel folgen. Wir wollen dem Lamm durch die Bibel folgen. Wo kommt es vor und ein? Das erste Mal, wo wir von einem toten Lamm hören, wir wissen es, die Rabea hat es in dem letzten Vortrag schon genannt, ist es bei Adam und Eva, nachdem sie die Sünde getan haben, nachdem sie Gottes Gesetz übertreten hatten, musste ein Tier sterben. Und so hat Gott direkt danach dieses System eingeführt, könnte man sagen, diesen Opferdienst. Und er war immer in den Köpfen der Menschen. Wir sehen das einige wenige Kapitel später in 1. Mose, Kapitel 22, eine Geschichte, wo es genau um dieses Lamm geht. Und da heißt es, und er sprach, Gott ist hier die Rede, von Gott ist hier die Rede, nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, Isaak, und geh hin in das Land Moria und bringe ihn dort zum Brandopfer, da auf einem der Berge, den ich dir nennen werde. Und wir können vielleicht schon diese Frage, die viele Menschen haben, hören, Gott, wieso schreibst du das in die Bibel, wieso bist du so grausam, oder? Der Gott des Alten Testaments ist so grausam. Er fordert Abraham auf, seinen Sohn zum Opfer da zu bringen. Und nicht nur so, er sagt, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast. Gott wusste genau, dass Abraham seinen Sohn so sehr lieb hat. Und vielleicht können wir uns schon an einen Text erinnern, der uns im Laufe der Vorträge immer wieder vorgekommen ist, wenn man betrachtet, dieser einzige Sohn, den Gott lieb hat, der als Opfer gegeben wird. Johannes 3, Vers 16, nicht wahr? Und so könnte es vielleicht sein, dass dieses Beispiel im Alten Testament auf Jesus zeigt. Und wenn wir Gott nicht verstehen, wenn wir vielleicht sagen, Gott, du bist so ungerecht, und wenn wir nicht sehen, wie es weitergeht, dann hilft es uns, einfach weiterzulesen, oder? Heißt es, da stand Abraham am Morgen früh auf und sattelte seinen Esel, und er nahm zwei Knechte mit sich und seinen Sohn Isaak, und er spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging hin an den Ort, den ihm Gott genannt hatte. Abraham hat keine Sekunde gezweifelt, oder? Er wusste, das ist ein Befehl von Gott. Gott hat zu ihm gesprochen, und sicherlich ist er nicht frohenmutes gegangen, aber er ist gegangen. Er ist treu gefolgt, weil ich glaube, er glaubt, er geglaubt hat, dass Gott einen Plan hat. Und dann heißt es, am dritten Tag erhob Abraham seine Augen und sah den Ort von fernher. Sie sind lange gereist. Und dann heißt es, und Abraham nahm das Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak. Er aber nahm das Feuer und das Messer in seine Hand, und sie gingen beide miteinander. Isaak trug das Holz auf dem Rücken, nicht wahr? Abraham legte es auf den Rücken von Isaak. Wie war das mit Jesus, als er sich zur Hinrichtung seiner eigenen Hinrichtung begibt? Was hatte er auf dem Rücken? Das Kreuz, nicht wahr? Und das Kreuz war aus Holz.
[13:19] Dann heißt es, da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham, mein Vater, und er antwortete, hier bin ich, mein Sohn. Und er sprach, siehe, hier ist das Feuer und Holz, wo ist aber das Lamm zum Brandopfer? Isaak war nicht dumm. Dieses Bild vom Lamm war im Kopf der Israeliten, und es wurde an die Generation weitergegeben. Isaak wusste, dass es ein Lamm braucht zum Opfer. Und er sieht das Holz, er trägt es selber, er sieht, dass sie alles dabei haben, um das Feuer zu machen. Und er sagt, okay, wir sind in der Wüste, aber wir gehen auf einen Berg, da wird es sicherlich auch die Steine geben, um einen Altar zu bauen. Aber hier fehlt doch das Wichtigste, oder? Merken wir uns diese Worte, die Abraham darauf sagt. Und Abraham antwortete, mein Sohn, Gott wird für ein Lamm zum Brandopfer sorgen. Gott wird für ein Lamm zum Brandopfer sorgen. Und wusste Abraham nicht, dass Isaak das Opfer war? Wieso sagt er das? Wir werden sehen, dass diese Worte prophetische Bedeutung haben. Und als sie an den Ort kamen, den Gott ihn genannt hatte, baute Abraham dort einen Altar und schichtete das Holz darauf. Und er band seinen Sohn Isaak und legte ihn auf den Altar, oben auf das Holz. Irgendwo zwischen diesen zwei Versen muss Abraham dem Isaak endgültig gesagt haben, worum es ging. Nicht wahr? Er hatte ihm bis dahin nicht gesagt, dass er das Opfer sein wird. Aber in diesem Vers sehen wir, dass Isaak gebunden wird, und wir lesen von keiner Gegenwehr. Abraham, zu diesem Zeitpunkt, war ein alter Mann. Isaak war wohl 17 Jahre alt. Er hätte ihn vielleicht nicht überwältigen können, ja, aber er hätte definitiv wegrennen können, oder? Jesus hätte auch wegrennen können, oder? Selbst in seiner menschlichen Form sagt man von ihm, ihm gehorcht, was? Das Meer, die Wellen, der Wind, alles gehorcht ihm. Aber Jesus ließ sich binden, und er trug das Holz, das zu seiner eigenen Verdammnis wurde, auf die Höhe. Und sein Rücken war am Holz, genauso wie Isaak mit dem Rücken auf dem Holz lag. Und dann kommt dieser Moment. Es heißt, und Abraham streckte seine Hand aus und fasste das Messer, um seinen Sohn zu schlachten. In diesem Moment heißt es, da rief der Engel des Herrn vom Himmel her und sprach, Abraham, Abraham. Und er antwortete, hier bin ich. Er sprach, lege deine Hand nicht an den Knaben und tue ihm gar nichts. Gott wollte von Anfang an Isaak nicht töten. Er wollte nicht, dass Abraham ihn tötet, aber er wollte, dass Abraham etwas versteht. Und er hat ihm nicht nur eine Illustration gesagt, nicht nur irgendeine Geschichte erzählt, sondern an seinem eigenen Leben hatte er erfahren, was es bedeutet, wenn du in dem, was es bedeutet, zu wissen, dass dein Sohn bald sterben wird. Und interessant ist, was danach folgt. Da heißt es, da erhob Abraham seine Augen und schaute und siehe, da war hinter ihm ein Widder, der sich mit seinen Hörnern im Gesträuch verfangen hatte. Und Abraham ging hin und nahm den Widder und brachte ihn als Brandopfer dar, anstelle seines Sohnes. Ein anderes Tier. Und der Urtext macht deutlich, hier ist ein anderes Tier gemeint. Ja, ein Widder ist ein männliches Schaf, aber es ist kein Lamm. Und so opfert der Abraham einen Widder und die Worte, die er davor gesagt hat, sehen wir, haben prophetische Bedeutung. Gott wird sich ein Lamm ersehen.
[17:17] Lasst uns zurückgehen, weil man stellt sich vielleicht die Frage, aber wieso musste Jesus sterben? Wieso musste er sterben? Und wir hatten das schon in einem vorangegangenen Vortrag gesehen, aber lasst es uns kurz wiederholen. Stellt euch vor, Adam und Eva und sie stehen hier. Hier ist das Gesetz. Alles um mich herum ist das Gesetz, aber hier ist eine Linie. Alles da drüben ist nicht mehr Gottes Gesetz, aber alles da drüben, da konnten sie sich frei bewegen. Und als sie gottungehorsam waren, als sie sündigten, was taten sie da über? Traten sie das Gesetz, nicht wahr? Und was passiert gleichzeitig, wenn wir das Gesetz Gottes übertreten, als sie das Gesetz Gottes übertreten haben? Ja, das Gesetz ist hier und sie übertraten das. Was passiert in diesem Moment? Sie entfernen sich von Gottes Gesetz, nicht wahr? Und damit auch von Gott. Jesaja drückt es folgendermaßen auf, sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott. Der Gott ist nicht ein Gott der Ferne, aber es sind unsere Verschuldungen, die uns von von ihm trennen. Und wir haben das im Garten Eden gesehen. Der Mensch, nachdem er gesündigt hatte, flieht. Er möchte sich verstecken und Gott geht ihm trotzdem hinterher und sagt, wo bist du? Adam, wo bist du? Gott möchte immer noch diese Beziehung mit uns haben. Und Adam bedeutet nichts anderes als Mensch, nicht wahr? Und so fragt der Mensch, wo bist du? Wo bist du? Wo bist du? Um dir zu zeigen, dass du dich entfernt hast von Gott. Und so wollte Gott immer mit seinen Geschöpfen leben. In 2. Mose 25 Vers 8 heißt es, und sie sollen mir ein Heiligtum machen, dass ich unter ihnen wohne. Gott wollte mit seinen Menschen, mit seinen Geschöpfen leben. Dann heißt es, genau nach dem Bild, das ich dir von der Wohnung und ihren ganzen Gerät zeigen sollt, ihr es machen. Gott hatte einen Plan und er musste genau ausgeführt werden, weil er auf etwas zeigen sollte. Und diese Trennung von Gott, diese Übertretung und diese Trennung von Gott, das bedeutet, dass wir uns auch von der Lebensquelle abtrennen. Römer 6 drückt es so aus, der Sünde Sold ist der Tod. Und das war dem Israeliten konstant vor Augen, wenn er dorthin musste. Stell dir vor, du bist ein Junge in einem israelitischen Lager und dein Vater hat viele Schafe. Und es war die Zeit, es wurden viele Schafe geboren, Lämmer. Und das ein Schaf, das ist dir besonders ans Herz gewachsen. Du hast gesehen, wie es aufgewachsen ist. Du hast ihm vielleicht sogar den Namen gegeben, den Namen gegeben. Du hast gesehen, dass es einfach so wunderbar ist und du hast es gefüttert und gepflegt für Monate. Und dann passiert etwas Schlimmes. Aber erstens nicht mit dem Schaf, sondern dein Vater hat gesündigt. Er hat Gottes Gesetz übertreten. Und so siehst du, wie er morgen aus dem Zelt geht und dieses Schaf nimmt. Und er begibt sich in die Mitte des gesamten israelitischen Lagers zur Stiftshütte. Und da sind schon viele andere versammelt. Und wenn er an der Reihe kommt, dann legt er seine Hände auf das Schaf, um zu verdeutlichen, dass seine Sünden übertragen werden. Und im Glauben darauf, wir wissen es, dieses Schaf war das Symbol für den Stellvertreter, der kommen sollte, für Jesus Christus. Und er musste es töten. Und so war der Sünder, der Israelit, sich unmittelbar bewusst, welche Auswirkungen die Sünde hat. Es war nicht irgendein abstraktes Gebilde. Es war nicht irgendeine Illustration, die man nicht verstanden hat. Er hat es unmittelbar erlebt.
[21:59] Und jetzt stellt man sich vielleicht die Frage, ja aber trifft es auf mich zu? Ich habe doch eigentlich gar nicht so gesündigt oder ich bin doch eigentlich ein ganz guter, ganz guter Kerl. Die Bibel ist sehr klar damit. In Römer 3, Vers 23 heißt es, sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten. Römer 3, Vers 10 sagt, da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. Da ist keiner, der verständig ist, da ist keiner, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen, da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer. Adam und Eva sind ihren eigenen Weg gegangen. Sie haben sich von Gott getrennt. Und dann kommt man vielleicht zu dem Gedanken, ja es ist Adams Schuld, oder? Er ist der Schuld, dass ich jetzt sterben muss. In Römer 5, Vers 12 heißt es, deshalb wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde. Ja, stimmt doch. Lesen wir weiter. So ist der Tod zu wie vielen Menschen? Allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben. Und das Problem ist, wenn wir das nicht verstehen, dann ist es wie jemand, der todkrank ist, aber nicht zum Arzt geht, weil er sich sagt, ich bin nicht todkrank. Ja, wenn jemand todkrank ist, dann geht er zum Arzt, dass er geholfen wird. Aber wenn jemand ignoriert, dass er todkrank ist, dann geht er auch nicht zum Arzt, oder? Aber braucht er den Arzt? Wir haben einen Arzt und das ist unsere Hoffnung. In Epheser 2, Vers 8, Vers 9 heißt es, denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch den Glauben und das nicht aus euch. Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. Wir können nichts für unsere Erlösung beitragen, dass wir unsere Sünde wegnehmen können. Und so möchten wir festhalten, Erlösung ist ein Geschenk. Wir sind es nicht wert, wir verdienen es nicht, wir können es weder durch unsere eigenen Werke bekommen, noch können wir es kaufen. Und so sind wir abhängig, abhängig von einem mächtigen Gott. Und die Frage, die man sich vielleicht dann stellt, ist es nicht ein bisschen beängstigend, in einer Abhängigkeit von jemandem zu sein? Und dieses riesige Universum und da ist nur dieser eine kleine Fleck der Erde, können wir sicher sein, dass Gott zu uns kommt, dass er uns hilft? Die Bibel macht es klar. In 1. Johannes 4, Vers 8 heißt es, denn Gott ist Liebe. Gott hat nicht nur Liebe, Gott gibt nicht nur Liebe weiter, sondern er ist Liebe, seine Identität. Die Liebe Gottes ist Teil seiner Identität. Wenn ein Kind schreit, weil es krank ist oder weil ihm etwas wehtut, was macht eine Mutter dann? Sie kümmert sich um das Kind, nicht wahr? Und sie geht auf und ab, um das Kind zu beruhigen. Aber welche Mutter, wenn das Kind einfach nicht aufhören will zu schreien, sagt dann, okay, das stand jetzt aber so nicht im Vertrag, ich gebe das mal weiter. Macht keine Mutter nicht wahr. Wer sein Kind liebt, der schiebt. Der schiebt den Kinderwagen oder der schiebt vielleicht eine Nachtschicht. Er kümmert sich so lange, bis es dem Kind wieder gut geht. Nicht nur bis es aufhört zu schreien, sondern bis es wieder gesund ist, bis es wieder auf den Beinen ist, bis es ihm wieder gut geht. Und genauso ist Gott. Wir, seine Kinder sind krank geworden von der Sünde und keinen einzigen Moment hat er daran gedacht, der Erde in den Rücken zu kehren, dir den Rücken zu kehren. Gott ist Liebe. Und wenn man Kinder hat oder mit Kindern umgeht, was braucht man dann? Geduld, oder? 2. Petrus 3, Vers 9 drückt das so aus, sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde. Gott hat Geduld, damit jedermann zur Buße findet. Interessant. Gott möchte dich retten. Gott möchte nicht, dass du stirbst, dass du stirbst.
[27:00] Und alle haben wir Gottes Gesetz übertreten. Und jetzt gibt es ein Problem, wenn irdische Gerichte Gesetzlosigkeit, also irdische Gerichte können Gesetzlosigkeit nicht tolerieren und trotzdem bestehen. Es funktioniert nicht. Aber viel schlimmer ist es, wenn wir Gottes Gesetz übertreten und Gott befindet sich in einer Entscheidung eigentlich, oder? Auf der einen Seite, da liebt er uns so sehr, auf der anderen Seite ist er auch gerecht und wir müssen eigentlich die Strafe dafür bezahlen. Wir müssen mit dem Tod bezahlen. Wie vereint man das? Am Berg Sinai hat er sich selbst vorgestellt, heißt es, Herr, Herr, Gott, barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue. Der hat tausenden Gnade bewahrt und vergibt Missetat, Übertretung und Sünde, aber ungestraft lässt er niemanden. Gott muss trotzdem strafen. Gott muss strafen, damit er gerecht bleibt. Aber er hat einen Ersatz gefunden. Er hat einen Stellvertreter gefunden, Jesus Christus. Und der Jünger Johannes erklärt es so, denn also hat Gott die Welt geliebt. So sehr, so sehr hat er die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, wie viele? Alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Was für eine Verheißung und was für eine Verheißung, wenn wir uns überlegen, was Abraham und Isaak durchmachen müssten. Ich glaube, dass es wenig Menschen gibt, die wie Abraham verstanden haben, was an Golgatha passiert, bei Golgatha, auf Golgatha passiert ist. Und Jesus wurde nicht nur geopfert, sondern er musste das perfekte Leben hier auf der Erde leben. Er war so rein und so liebevoll. Er widerspiegelte Gottes Charakter zu 100 Prozent. Und der Israelit, der das Schaf nahm, der nahm nicht irgendein Schaf, nicht irgendein Lamm, sondern es musste makellos sein. Es musste perfekt sein und das mit einem guten Grund. Es musste auf Jesus weisen, der dieses perfekte Leben führen musste. Weil wir wissen, es gibt einen, wie der Sache nicht war und der möchte den Plan Gottes zerstören. Und er hatte nur darauf gewartet, dass Jesus irgendeinen Fehler machen würde. Weil wenn er einen Fehler gemacht hätte und Gott ihn verschont hätte, weil es sein einziger Sohn gewesen ist, dann hätte Satan den Anspruch genommen, schau mal, lieber Gott, ich habe doch auch nur so eine kleine Sünde begangen. Dann musst du mich auch am Leben lassen, oder? Nur deswegen wurde das Opfer von Jesus angenommen. Und so ist er, diese Erfüllung von der Prophezeiung. Er ist das Lamm, das die Sünde hinweg nimmt. Und Johannes hat es gewusst. Wir waren dabei, diesem Lamm zu folgen durch die Bibel. Wir haben es gesehen, dass die Menschen im Alten Testament es vor Augen hatten. Und wir haben gesehen, dass Johannes das Erste, was er macht, als er Jesus sieht, sagt, siehe, das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt. Er war sich sicher. Und das Gleiche gilt für uns. Wenn wir wie Johannes auf Christus warten, wenn wir auf den Arzt warten, wenn wir auf den warten, der uns die Sünde wegnimmt, dann werden wir erkennen, wenn er kommt.
[31:03] Und wir haben von der Ungerechtigkeit, die keine ist, im Alten Testament gesprochen, oder? Gott ist so ungerecht. Aber wusstet ihr, dass die größte Ungerechtigkeit, die jemals passiert ist, festgehalten wurde im Neuen Testament? Und sie drückt sich in vielen Versen aus. Einer davon ist 2. Korinther 5 Vers 21. Da heißt es, denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt. Das ist die größte Ungerechtigkeit, die jemals passiert ist. Jesus, der das perfekte Leben geführt hat, er hat das Leben geführt, von dem Gott wollte, dass wir es führen. Wir sollten dieses Leben führen, aber wir haben es nicht getan. Und was Jesus dort gemacht hat, er nimmt die Strafe, er nimmt deinen Tod und gibt dir sein Leben. Er nimmt deine Schwachheit und gibt dir seine Stärke. Jesus nimmt deine Sünde und gibt dir seine Gerechtigkeit. Und der einzige Grund, wieso das nicht Unrecht ist, im Endeffekt, ist, weil Jesus sich selber freiwillig dazu entschieden hat. Er wurde nicht gezwungen, sondern er hat sich dazu entschieden. Er hat sich dazu entschieden. Und als Christus gekreuzigt wurde, da war es zu der Zeit von welchem Fest? Von dem Passafest, nicht wahr? Und die Römer hatten eine, wie sagt man, Tradition. Zu dieser Zeit haben sie einen Verbrecher losgelassen und das Volk entschied sich nicht für Jesus, ihn frei zu lassen, der nichts getan hatte, sondern lieber einen Verbrecher namens Barabbas. Er wurde zwischen zwei Verbrechern aufgehängt. Er wurde zur Sünde, damit wir seine Gerechtigkeit bekommen. Und als er dort hing, sagt er das. Und wir haben es schon in einem vorherigen Vortrag gesehen. Es war eine Erfüllung. Gott hatte einen Plan und er sagt, mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Und es ist nicht nur eine Erfüllung von einer Prophezeiung, sondern es ist die Wahrheit, die Trennung, die die Übertretung des Gesetzes hervorgerufen hat. Und den damit folgenden Tod hat Jesus erlebt. Und manchmal glauben wir, ja unsere Sünde betrifft doch nur uns. Aber was unsere Sünde eigentlich gemacht hat, wenn man sich das so überlegt, sie hat die innigste Verbindung, die innigste Verbindung im ganzen Universum, die je existiert hat und existiert. Unsere Sünde, hat sie auseinandergerissen. Und deswegen sagt Jesus, Gott hat mich verlassen. Und so ist Jesus nicht aus irgendeinem, ja einem Nagel durch seine Hand gestorben oder aufgrund von zu hohem Blutverlust, der aus dem Kopf aufgrund der Dornenkrone kam oder aufgrund einer irgendwelchen leiblichen Ermüdung, weil die Sonne so heiß war, sondern aufgrund unserer Sünde, aufgrund der Trennung, die er erlebt hatte, die den Tod bedeutet. Denn aus Gnade sei dir gerettet durch den Glauben.
[34:54] Und vielleicht hast du auch diese Frage, die der Gefängniswärter an Paulus stellte, was muss ich tun, um gerettet zu werden? Sie sprachen, glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet. Aber eine Zustimmung, dass Christus auf der Erde war, ist nicht genug. In Jakobus 2 Vers 19 lesen wir, die Teufel glauben aus und zittern. Sprüche 3 bringt es sehr schlüssig auf den Punkt. Verlasse dich auf den Herrn. Von wieviel? Ganz im Herzen. Verlasse dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen. So wird er dich rechtführen und er führt uns ans Kreuz. Er führt uns dahin, wo wir erkennen, dass unsere Sünde ihn dort hingebracht hat. Und so stellen wir uns die Frage, was muss ich tun, um gerettet zu werden? Und wir haben sie in der Bibel beantwortet. Vier einfache Tatsachen. Erlösung ist ein Geschenk. Wir können es uns nicht verdienen. Wir haben alle gesündigt. Da ist keiner gerecht. Und das Problem ist, dass daraus resultiert, wir müssen sterben. Aber es gibt eine Lösung. Jesus starb für uns und das bedeutet unser Leben, wenn wir ihn als unseren Erlöser annehmen. Und du fragst dich vielleicht, wie kann ich dieses Geschenk annehmen? Ich möchte dieses Geschenk annehmen. Offenbarung 3, Vers 20 macht es sehr einfach. Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Jesus klopft an deiner Tür und er möchte eintreten. Er möchte, dass du ihn in sein Herz lässt, dass du sagst, danke, Herr Jesus. Und du streckst deine Hand aus und sagst, Herr Jesus, komm in mein Leben. Und dann passiert etwas Wunderbares. Im ersten Johannes lesen wir, wenn wir aber unsere Sünde bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. Freunde, ist das nicht eine wunderbare Verheißung? Er reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. Vielleicht denkst du, meine Sünde ist zu groß. Du weißt gar nicht, was ich alles getan habe. Aber wir müssen dem Wort Gottes glauben, meine Freunde. Wenn Jesus vergibt, dann vergisst er auch. Und vielleicht sagst du, ja, ich habe meine Sünde bekannt, aber irgendwie ist sie noch da und wir haben Schuldgefühle. Freunde, wir müssen dem Wort Gottes glauben. In Apostelgeschichte 3, Vers 19 heißt es, so tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden. Das ist eine Zusicherung, auf die wir uns stützen können. Und das Nächste, was Wunderbares passiert ist, Jesus gibt uns die Kraft, überwunden zu werden. In Johannes 1, Vers 12 heißt es so wunderbar, wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er was, die Macht Gottes Kinder zu werden. Wir müssen nicht länger Satans Kinder sein. Wir müssen nicht länger Kinder der Dunkelheit sein. Wir bekommen die Macht, wodurch seine Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben. Und vielleicht passiert es, dass du wieder fällst und du denkst dir, Herr Jesus, ich bin verloren. Ich schaffe es nicht. Aber er nimmt dich bei deiner Hand. Und wenn du bekennst, erneut bekennst, so nimmt er diese Sünde wieder von dir weg. Und er verwandelt dich und du darfst jeden Tag in seinen Fußstapfen wandern. Und du wirst ihm jeden Tag ein bisschen ähnlicher. Lade ihn ein in dein Herz. Ein wunderbarer Text. Wer den Sohn hat, der hat das Leben. Wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben. Ist doch eigentlich relativ einfach, oder? Wenn Jesus in deinem Herzen ist, dann hast du das Leben. Diese Zusicherung, Freund, darfst du haben. Das habe ich euch geschrieben, damit ihr denkt, oder? Damit ihr glaubt, damit ihr euch ein bisschen sicher seid, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben haben könnt, habt. Die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt. Damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
[40:07] Ich möchte mit euch folgende Szene anschauen. In Offenbarung 4 und 5 ist nach meinem persönlichen Studium bin ich zu dem Schluss gekommen, dass dort die Heiligkeit von Gott am stärksten zum Ausdruck gebracht wird. Ja, dort wird beschrieben eine Art himmlischer Gottesdienst. Wir sehen, wie die Engel anwesend sind, wie heilige Wesen anwesend sind. Da ist keine Spur von irgendeiner Sünde. Keine Spur. Und wir sehen, wenn man das dort liest, ihr dürft das gerne jetzt oder auch zu Hause gerne für euch studieren, dann sieht man den Thron Gottes. Und auf dem Thron Gottes sitzt Gott selbst. Und es ist eine heilige Atmosphäre. Man hört die Worte heilig, heilig, heilig. Keine Sünde, irgendwie ein Nuance davon. Aber das scheint ein Problem zu geben. In Offenbarung 5 heißt es, wird eine Frage gestellt. Gott hat ein Buch in der Hand und es heißt, wer ist würdig, das Buch aufzutun und seine Siegel zu brechen? Diese Frage wird in den Raum gestellt. Und dann heißt es, und niemand, weder im Himmel, noch auf Erden, noch unter der Erde konnte das Buch auftun und hinein sehen. Es hätte nicht gereicht, niemand, einfach niemand hinschreiben. Es soll verdeutlichen, wirklich niemand, egal wo, ist in der Lage, dieses Buch aufzutun. Und ich möchte hier ein Prinzip darstellen. Es gibt etwas, das kann nur Gott, das kann kein geschaffenes Wesen tun. Stell mir vor, wie die Kamera bei diesen ganzen Engeln vorbeigeht, aber nirgendwo bleibt sie stehen. Und dann auf einmal bleibt die Kamera stehen, auf einmal. Und da heißt es, und ich sah mitten zwischen den Thronen und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Was stehen, ein Lamm stehen, wie geschlachtet. Offenbar ist das nach der Kreuzigung, das Lamm sieht aus, als ob es geschlachtet ist, aber es ist nicht tot, es lebt. Jesus ist auferstanden. Und es geht weiter und heißt, und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß. Das Lamm hat die Kraft, das Buch zu nehmen. Es heißt weiter, und sie sangen ein neues Lied. Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel, denn du bist, was geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft, aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen. Kein Engel, nicht mal ein total sündloses Wesen war in der Lage, das zu tun, weil jeder, jedes Geschöpf von Gott bekommt Liebe von Gott. Aber nur Gott allein ist Liebe in sich selbst. Das Geschöpf kann die Liebe reflektieren, aber Gott selbst ist die Liebe und nur er. Und er hat uns erkauft. Jesus hat uns erkauft.
[43:56] Und ich weiß nicht, ob ihr diesen Spruch kennt, aber man sagt ja, etwas ist nur so viel wert, wie jemand anderes bereit dafür ist zu zahlen. Kennt ihr das? Etwas ist nur so viel wert, wie jemand anderes bereit dafür ist zu zahlen. Und ich weiß nicht, wer von euch Schatzsucher ist. Ist hier jemand ein Schatzsucher? Also ich bin ein Schatzsucher. Und vor allen Dingen von Kindheit an, ich weiß, wie ich mit meinem Vater und meinem Bruder keinen Flohmarkt ausgelassen habe. Vor allen Dingen den Stuttgarter Flohmarkt. Kennt ihr den Stuttgarter Flohmarkt? Ist wunderbar, oder? Und da sind wir nach den Schätzen suchen gegangen. Und das Ziel von so einem Flohmarkt, vor allen Dingen, wenn man ein kleiner Junge ist, ist ja für wenig Geld, für so wenig Geld wie möglich, viel zu bekommen, oder? Und so hat sich das gut getroffen, weil ich hatte wenig Taschengeld. Aber das lag nicht daran, dass meine Eltern mir so wenig gegeben haben, sondern als Kind hat man immer zu wenig Taschengeld, oder? Und so habe ich diese Schätze gesucht. Und bei meinem Vater und mir war das meistens so, bei uns haben die Sachen in den Rucksack gepasst. Aber bei meinem Bruder, da mussten wir das Auto holen. Er war der Meister darin, für wenig Geld so viel zu bekommen wie möglich. Und er hatte auch ein bisschen mehr Geld, aber ihr versteht. Und stell dir vor, du bist auf der anderen Seite. Du bist nicht der, der etwas kaufen will, sondern du bist derjenige, der etwas verkaufen will. Wie denkst du da? Da möchtest du, dass so wenig wie du weg gibst, du am meisten Geld bekommst, oder? Und da guckst du jeden an, der an deinem Stand vorbeiguckt. Oh, hoffentlich wird der richtig viel Geld ausgeben. Hoffentlich sucht er etwas. Und ich habe das auch mal gemacht als Kind. Man hat dann sein Kinderzimmer ausgeräumt und geguckt, was braucht man nicht mehr. Oder man brauchte wirklich das Geld und hat sich von Sachen getrennt, die einem wirklich viel wert waren. Und so kannst du dir auch vorstellen, dass du jemand bist, der auf einem Flohmarkt etwas verkaufen möchte. Und vielleicht hast du etwas wie das, einen schönen Kompass, der ist eigentlich sehr viel wert. Aber er hat schon den einen oder anderen Umzug mitgemacht. Und er hat schon die eine oder andere Reise durchgemacht. Und so hat er Macken und der müsste mal poliert werden. Aber eigentlich weißt du, er ist sehr wertvoll. Und du hast ihn auf deinem Stand hingelegt, an einer speziellen Position. Ja, all die anderen Dinge, die stehen so ein bisschen zusammen. Aber ihn hast du so ein bisschen besonders dargestellt, dass, wenn die Leute vorbeikommen, dass sie ihn direkt sehen, diesen Kompass. Und zu deinem Entsetzen stellst du fest, wie die Menschen zu deinem Stand kommen und sie laufen einfach dran vorbei. Sie beachten dieses Stück nicht. Für sie ist es nichts wert. Aber dann siehst du nach einer gewissen Zeit eine Person von der Ferne. Und diese Person läuft auf deinen Stand zu. Aber eigentlich läuft sie gar nicht auf deinen Stand zu. Sie läuft nicht auf dich zu, sondern sie läuft auf genau diesen Kompass zu. Von Weitem siehst du schon das Lachen auf ihrem Gesicht. Und sie stürmt zu deinem Stand, zu diesem Kompass und beachtet dich gar nicht. Und sie geht herum und schaut an und nimmt ihn in die Hand. Und du merkst, jawohl, das ist ein Sammler, oder? Der braucht dieses Teil. Und wenn man sich so Strategien beim Flohmarkt überlegt und man etwas kaufen will, dann sagt man so, dann geht man erstmal so ein bisschen drumherum und schaut sich das an und schaut man was anderes an und spiegelt so rüber, ob das okay ist. Und dann fragt man den Verkäufer, okay, wie viel wollen sie denn dafür haben? Aha, okay, aber das hat schon ein paar Macken, oder? Das ist so die Strategie, die man hat, wenn man was kaufen will, oder? Man will ja nicht viel bezahlen, aber nicht diese Person. Diese Person hat schon so ein Lachen auf dem Gesicht und du schaust sie an und sie hat noch gar nichts gesagt und du schaust sie an und du weißt, wenn sie jetzt fragen würde, wie viel wollen sie haben, du könntest jeden Preis nennen. So ein Lachen hat sie auf dem Gesicht. Jeden Preis könntest du nennen und du wüsstest, die Person würde den Preis bezahlen.
[48:30] Meine Lieben, wir sind wie dieser Kompass. In der Welt erleben wir, wie Menschen an uns vorbeigehen und sie beachten uns nicht oder vielleicht passen wir nicht in das Schönheitsideal, das die Gesellschaft uns aufdrückt. Vielleicht bringst du nicht die Leistung, von der die Gesellschaft meint, dass du sie bringen müsst und so bist du nichts wert in ihren Augen. Und manchmal passiert es auch, dass es auf uns abfährt und wir das Gefühl haben, wir sind nichts wert. Kennt ihr das? Und das kann einen verzweifeln. Ja, es gibt viele Arten, auf die Menschen uns zeigen können, was sie von uns halten. Nämlich, dass sie nichts von uns halten. Die Art und Weise, wie sie mit uns umgehen, wie sie mit uns reden oder vielleicht sogar über uns reden. Aber da gibt es jemanden, der ist wie dieser Käufer, den du von Weitem siehst und er hat ein Lachen auf den Augen und er sieht dich und er freut sich. Er freut sich, weil er weiß, wie wertvoll du bist. Er ist nicht nur ein Sammler, sondern ursprünglich hast du mal zu ihm gehört. Aber etwas hat euch auseinandergerissen und auf einmal sieht er dich wieder und er rennt auf dich zu und er lässt dich wissen, wie viel du ihm wert bist. Dieser Mensch ist Jesus. Er weiß, wie viel du wert bist, weil er dich geschaffen hat. Und ja, die Sünde hat seine Spuren hinterlassen, aber nichts hat sich geändert an der Liebe von Jesus zu dir. Er hat den teuersten Preis gezahlt, der jemals gezahlt wurde. Für dich, damit du leben darfst, damit du seine Gerechtigkeit angerechnet bekommst. Und ich habe, als ich das erkannt habe, was Jesus für mich getan hat, habe ich diese Entscheidung getroffen, in einer Situation, wo ich keinen Ausweg mehr sah. Ich konnte mir nicht selber helfen und ich habe erkannt, nur Jesus kann mir helfen. Da habe ich diese Entscheidung getroffen, meine Sünden zu bekennen und ihn zu fragen, in mein Leben zu kommen. Und er hat mir einen Frieden ins Herz gegeben. Und ich habe ihm mein Leben übergeben und ich bereue diese Entscheidung nie. Nie. Lieber Freund, liebe Freundin, wie ist das mit dir? Wann möchtest du Jesus dein Leben übergeben? Wann möchtest du ihn als deinen persönlichen Erlöser annehmen? Hast du es schon getan? Welch wunderbare Liebe ist dies? Er hat seine Krone zur Seite gelegt für deine Seele. Er hat das Leben gelebt, das perfekte Leben für dich, damit du seine Gerechtigkeit bekommst. Vielleicht hat Jesus heute zu dir gesprochen und du hast gehört, was er für dich getan hat, wie sehr er dich liebt und dass er möchte, dass du nicht stirbst, sondern dass du lebst. Und vielleicht hast du das das erste Mal heute gehört und verstanden und du sagst, ja, ich möchte Jesus mein Leben übergeben. Ich möchte meine Sünden bekennen und seine Hand nehmen. Er wird sie reinigen. Er wird alles Böse aus meinem Leben entfernen und die Kraft mir geben, ein Überwinder zu sein. Er möchte dir die Macht geben, ein Kind Gottes zu werden. Oder du hast vielleicht Jesus wieder erlebt. Wieder hat er zu dir gesprochen und jeden Tag dürfen wir diese Entscheidung machen. Jesus unser Leben zu übergeben und jeden Tag sollten wir uns darüber bewusst sein, was er für uns gegeben hat. Und wenn du zu einer von diesen zwei Gruppen gehörst, die alle den gleichen Wunsch haben, Jesus Hand zu nehmen und dir sein Leben, ihm sein Leben, ihm dein Leben dir zu geben, dann möchte ich dich einladen, jetzt aufzustehen für ein Gebet. Möchtest du Jesus Schritten folgen, Jesus Worte hören und sagen, ja, ich möchte ihm mein Leben übergeben.
[54:09] Vater im Himmel, wir danken dir für diesen Masterplan. Du wolltest von Anbeginn mit uns sein. Du bist Liebe und du liebst uns so sehr, aber wir sind krank geworden. Und wir haben erkannt, dass wir krank geworden sind und dass es nicht aus uns selber heraus kommen kann, diese Erlösung, sondern dass sie uns durch deinen Sohn geschenkt ist. Und wir möchten dieses Leben in Anspruch nehmen für uns, weil du es uns gibst. Und so bitte ich dich, dass das geschieht und dass wir diesen Frieden im Herzen verspüren dürfen und dass wir wissen dürfen, dass du uns die Sünde wegnimmst, dass wir dein Kind sein dürfen und dass wir leben dürfen. Und so legen wir es in deine Hände, in deinem Namen bitten wir darum und danken dir dafür, dass du es tun wirst, dass du dein Wort hältst. Amen.
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