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In diesem Vortrag geht es um die Bedeutung und Liebe zu Gottes Gesetzen, insbesondere den Zehn Geboten. Chiara Castoro erklärt, wie Gesetze Chaos verhindern und Harmonie schaffen, sowohl im weltlichen als auch im göttlichen Kontext. Sie beleuchtet die Herkunft der Zehn Gebote, ihre Beziehung zu Gottes Charakter und wie Jesus sie in zwei Hauptgebote zusammenfasste. Der Vortrag ermutigt dazu, eine persönliche Beziehung zu Jesus aufzubauen, aus der die Bereitschaft erwächst, seine Gebote zu halten, nicht aus Pflicht, sondern aus Liebe.


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Serie: No Limit (Jugend-Vortragsreihe)

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Transkript

[0:00] So, ein Hallo auch meinerseits. Es ist schön zu sehen, wie viele hier noch geblieben sind. Es ist nicht selbstverständlich, dass man zu einer Vortragsreihe geht und dass man sich freiwillig zwei Vorträge anschaut. Also es muss bedeuten, dass sie wirklich Interesse für diese Themen haben und das ist für uns als NONIL-Mitteam etwas sehr Positives. Wir haben bereits einen ersten Vortrag eben gehabt mit Christopher und wir haben über das Gericht gehört. Und wir haben auch gehört, dass in einem Gericht, irdischen Gericht, aber auch in dem himmlischen Gericht, dass man Gesetze braucht, um sehen zu können, hat man ein Verbrechen begangen oder nicht, hat man was Gutes oder Schlechtes getan oder nicht.

[1:14] Und bevor wir aber in das Thema "No Doubt: Die Verfassung des Himmels lieben lernen" einsteigen, möchte ich gerne mit euch beten. Herr, ich möchte dir danken, dass du uns diese Gelegenheit gibst, heute Abend hier über dein Wort nachzudenken, über dein Gesetz nachzudenken, Herr. Und ich möchte dich bitten, dass du uns offene Herzen schenkst, offene Ohren, Konzentration und ja, dass wir dein Wort verstehen. Ich danke dir dafür. Amen.

[1:47] Ihr müsst wissen, heute Abend geht es nicht nur um das Gesetz, sondern als solche, dass es etwas Wichtiges ist in einem Gericht, sondern es geht um etwas viel mehr. Und zwar, ich beginne mit einer Geschichte, die ich weiß nicht, ob sie wahr ist, aber ich habe so eine ähnliche Geschichte mal von Sizilien gehört. Und zwar, ein Mann geht zur Polizei, er ist wütend, er kann es nicht glauben, bei ihm wurde eingebrochen. Und er hat diesen Einbrecher gesehen und kann sich ein bisschen erinnern und ihn beschreiben und deswegen geht er zur Polizei und möchte, dass die Polizei etwas unternimmt. Nun, der Polizist hört ihm zu und schaut ihn an und überlegt sich und macht etwas am PC und schaut sich Bilder an von verschiedenen Leuten. Und da erkennt er ihn wieder und sagt: "Ja, ich erkenne dich, gegen dich ist Haftbefehl." Und es ist unglaublich, wie dieser Mann vom Opfer dann zum Täter wurde.

[3:13] Als ich dieses Thema studiert habe, kam mir ins Gedächtnis ein Lied von Adriano Celentano, ein italienischer Sänger. Hier in Deutschland kennt ihr ihn wahrscheinlich wegen dem Lied "Azzurro", aber er hat auch ein anderes Lied gesungen und das geht folgenderweise. Ich habe es für euch auf Deutsch übersetzt: "Ich nehme die Zeitung und lese, dass es keine Gerechte auf dieser Welt gibt. Warum eigentlich ist die Welt so schlecht? Ja, wir sind diejenigen, die dieses Meisterwerk, das im Himmel schwebt, ruiniert haben. Und ich lese, dass in der Welt ständig Krieg herrscht. Aber was für ein Glück, dass wir nun auch zum Mond fliegen können, während hier auf dieser Erde Hungersnot herrscht. Man raubt am Montag, man tötet an all den anderen Tagen. Schau, was für eine Gesellschaft, Heuchelei hier und dort. Das geht doch nicht. Es gibt keine Moral und die ernsten Leute hat man im Urlaub geschickt. Diese Welt ist ein Monopol von falschen Ideen. Hier werden die Filme ausgezeichnet, die einen toten Meer haben und sogar im Sport ist Korruption zu finden."

[4:11] Er hat dieses Lied im Jahre 1966 gesungen, aber was würden wir heute in unseren Zeitungen lesen? Wir lesen auch in unseren Zeitungen von Mord, von Raub, von Menschen, die sich rebellieren gegen ihre Regierung oder Kriminalität steigt, Drogenhandel und all solche Dinge. Was aber mir persönlich auch so traurig macht, ist, dass immer mehr Kinder dazu, also die Zahl an Kindern gestiegen ist, die Mord begehen, die kriminell werden.

[4:53] Und wir sind hier als die Elternzeit herausgefordert, denn es ist schwer in unserer heutigen Gesellschaft ein Beispiel zu sein für unsere Kinder. Kinder sehen in ihren Computerspielen Kriminalität, sie sehen im Fernseher Kriminalität und Unmoral überall und da sind wir als Eltern wirklich herausgefordert. Aber was noch dazu kommt, ist, dass sogar Kirchen sagen, dass zum Beispiel Gottes Gesetze nicht mehr gültig sind, dass seine Gebote aufgegeben worden sind, dass seine Gebote nicht mehr zeitgemäß sind und dass seine Gebote zu schwer zum Halten sind. Vielleicht habt ihr das eine oder andere schon mal gehört.

[5:51] Und man überlegt sich: Gut, aber warum dann das alles hier auf dieser Welt? Kommt es nicht, ja, dieses Chaos auf dieser Welt, kommt es nicht vielleicht dadurch, dass wir keinen Maßstab mehr haben, an dem wir uns richten können, oder ja, wir wissen nicht mehr, an welchen Maßstab wir uns richten sollen. Und in der Bibel steht: "Wer Wind sät, wird Sturm ernten." Und ja, und es ist wichtig, sich zu fragen: Okay, wo kann ich denn wissen, was denn richtig ist? Wo kann ich wissen, was falsch ist? Wie kann ich erfahren, was gut ist und wie kann ich erfahren, was böse ist?

[6:42] In der Bibel steht, das ist der Salomo, der hier schreibt: "Der Mensch hält einen Weg für richtig und dennoch führt er in den Tod." Denn es kommt eine Zeit, sagt Paulus, in der die Menschen nicht mehr auf die gesunde Lehre hören werden. Sie werden sich von ihren eigenen Wünschen leiten lassen und immer wieder nach Lehren Ausschau halten, die ihnen sagen, was sie gern hören wollen. Ist es heute nicht so, dass wir gerne das hören möchten, was so unserer Meinung entspricht? Die Wahrheit werden sie ablehnen und stattdessen seltsamen Fabeln folgen.

[7:28] Wir müssen aber feststellen, dass da, wo das Gesetz Gottes gebrochen wird, übertreten wird, da entsteht Chaos, da entsteht Unordnung, Unharmonie. Es ist ungefähr so wie auf der Straße. Wir kennen diese Schilder sehr gut, wir haben Straßenzeichen, wir haben Ampeln und die uns einfach sagen, was wir zu tun haben im Straßenverkehr, auf was wir achten sollen. Und vielleicht auch hier ein Beispiel aus Sizilien. Ich komme aus Sizilien, deswegen so viele Beispiele. Da ist es ganz klar, dass in den Straßen Chaos herrscht. Warum? Weil die Straßen, also diese Schilder, diese Ampeln, die sind auch in Sizilien gegeben, nur fast keiner hält sich dran. Und da entsteht nicht nur Chaos, sondern nicht selten auch Unfälle.

[8:24] Und das wollen wir eigentlich in unserem Leben auch vermeiden. So wie wir in unserem alltäglichen Leben solche Kennzeichen brauchen, die uns helfen, eine Harmonie in unserem Leben mit unseren Mitmenschen zu haben. So müsste doch eigentlich auch sein, dass wir ja etwas haben, ein Gesetz haben, einen Maßstab haben, der uns zeigt, was gut ist und was falsch ist. Gott hat die zehn Gebote gegeben am Berg Sinai vor vielen Tausenden von Jahren und er hat diese Mose gegeben und seinem Volk Israel.

[9:08] Und im Buch Mose steht, bevor Gott die zehn Gebote ausspricht, da sagt Gott: "Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus der Sklaverei in Ägypten befreit hat." Was macht Gott hier? Er stellt sich vor, er sagt: "Ich bin der Herr, dein Gott, ich bin dein Beschützer, ich bin derjenige, der dich aus der Sklaverei Ägypten hinaus geführt hat, ich bin derjenige, der ein Ziel für dich hat und der dir sagen kann, auch wie du an diesem Ziel ankommen kannst." Und Gott gibt Mose diese zehn Gebote und wir wollen jetzt kurz diese zehn Gebote durchgehen, im Schnelldurchlauf und in Kurzform.

[9:54] Das erste Gebot, das könnt ihr auch, wie gesagt, in der Bibel nachlesen, in 2. Mose 20: "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben." Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, bete sie nicht an und diene ihnen nicht, so das zweite Gebot. Das dritte Gebot: "Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes nicht missbrauchen." Das vierte Gebot: "Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun, aber am Sabbat, am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes." Und über das vierte Gebot wird noch ein Vortrag sein am Dienstag und ich möchte euch herzlich einladen zu kommen, denn es wird sehr spannend. Das fünfte: "Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren." Das sechste Gebot: "Du sollst nicht töten."

[10:49] Das siebte: "Du sollst nicht Ehe brechen." Das achte: "Du sollst nicht stehlen." Das neunte: "Du sollst kein falsches Zeugnis reden." Das zehnte: "Du sollst nicht begehren. Das Haus deines Nächsten, du sollst nicht begehren. Die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch irgendetwas, das der Nächste hat." Nun, das sind die zehn Gebote in Kurzform zusammengefasst und es ist interessant zu sehen, dass Gott diese zehn Gebote selber geschrieben hat mit seinem Finger. So steht es im 2. Mose 31 und als er mit Mose auf dem Berg Sinai zu Ende geredet hatte, gab er ihm die beiden Tafeln des Zeugnisses, Tafeln aus Stein, beschrieben mit dem Finger Gottes. So etwas finden wir nirgendwo in der Bibel, außer hier an dieser Stelle.

[11:49] Wenn Gott selbst die zehn Gebote geschrieben hat, dann heißt es doch, dann können wir daraus nehmen, dass für Gott diese zehn Gebote etwas Wichtiges ist. Es ist etwas sehr Wichtiges für ihn und deswegen war es ihm auch wichtig, diese Gebote mit seinen Fingern zu beschreiben.

[12:08] Nun, aber die zehn Gebote gab es erst ab dem Berg Sinai, seit dem Volk Israel, richtig? Wenn wir uns einen Blick in den Himmel werfen, haben wir ja auch gesehen im ersten Vortrag, dass es auch im Himmel ein Gesetz gibt und gab, schon vor der Erschaffung der Welt an. Aber wir haben bereits mit dem Vortrag von Bogdan gehört, es gab jemanden, den Luzifer, der dann zu Satan wurde, der sich dagegen rebelliert hat.

[12:57] Und in der Offenbarung steht: "Und es entstand ein Kampf im Himmel. Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen und der Drache und seine Engel kämpften, aber sie siegten nicht und ihre Stätte wurde nicht mehr im Himmel gefunden." Und weiter steht: "Und so wurde der große Drache niedergeworfen, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt. Er wurde auf die Erde hinabgeworfen und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen." Aber von den Engeln, die im Himmel sind, steht: "Lobt den Herrn, ihr seine Engel, ihr mächtigen Wesen, die seine Befehle ausführt und auf seine Worte hört." Die Engel im Himmel hören auf Gottes Wort und somit auch auf sein Gesetz.

[13:48] Und als die Erde erschaffen worden ist und Adam und Eva gesündigt hatten, hatten sie Schamgefühl. Sie wussten, sie hatten ein schlechtes Gewissen. Sie wussten, das, was sie getan haben, war nicht richtig und deswegen haben sie sich versteckt und haben sich aus Feigenblättern Kleidung gemacht. Aber warum hätten sie sich schämen sollen, wenn sie kein Maßstab gehabt hätten, wo ihnen gesagt wurde, dass es falsch ist oder dass es richtig ist.

[14:16] Und weiterhin sehen wir bei Kain, dem Sohn von Adam und Eva, dass er wütend wird auf Gott und auf Abel, seinen Bruder. Und Gott sagt zu Kain Folgendes: "Und der Herr sprach zu Kain: Warum bist du so wütend und warum senkt sich dein Angesicht? Wenn du Gutes tust, so darfst du dein Haupt erheben, wenn du aber nicht Gutes tust, so lauert die Sünde vor der Tür." Hier steht: "Wenn du Gutes tust, so darfst du dein Haupt erheben." Ist es nicht so, wenn wir Gutes tun, dann brauchen wir doch eigentlich kein schlechtes Gewissen zu haben, sondern wir leben glücklich weiter.

[15:11] Und es ist sehr wichtig zu wissen, dass was Paulus hier sagt und zwar: "Wo es aber kein Gesetz gibt, gibt es auch keine Übertretung." Da, wo das Gesetz nicht gibt, gibt es keine Übertretung. Das heißt, wenn es vor dem Volk Israel kein Gesetz gegeben hätte, dann hätten die Menschen vor dem Volk Israel nicht gesündigt, aber schon vor dem Volk Israel gab das Gesetz: "Du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen." Die Menschen wussten, wenn ich das tue, dann habe ich ein schlechtes Gewissen und die Folgen sind dementsprechend.

[15:43] Auch die Webster's New World College sagt: "Die Übertretung ist Bruch eines Gesetzes, einer Pflicht etc." Sünde ist Übertretung des Gesetzes.

[15:56] Auch Abraham hat mit Gott in Harmonie gelebt und das sagte Gott zu Abraham oder von Abraham: "Das will ich tun, weil Abraham auf mich gehört und alle meine Anordnungen, Geboten, Vorschriften und Gesetzen gehorsam war." Auch Abraham kannte die Gebote Gottes und er hat sich dafür entschieden, diese zu befolgen.

[16:38] Und eine meiner Lieblingsgeschichten: Joseph. Joseph wurde versucht von Potiphas Frau und Potipha war auf Geschäftsreise nicht da und Potiphas Frau hat die Zeit einfach ausgenutzt, ihn zu versuchen und Joseph aber sagte: "Es gibt nichts, das er mir vorenthalten hätte, also Potipha ausgenommen dich, weil du seine Frau bist. Wie sollte ich nun eine so große Missetat begehen und gegen Gott sündigen?" Das heißt, Joseph wusste, Ehe zu brechen war nicht nur Respektlosigkeit gegen seinen Herrn, sondern es war Sünde gegen Gott und so entschloss er sich, nicht zu sündigen.

[17:32] Nach Joseph gab es die Zeit, wo die Israeliten 400 Jahre lang dann in Ägypten gelebt haben. In diesen 400 Jahren gab es andere Götter, gab es andere Gesetze, andere Gebote. Sie waren Sklaven. Da kann es ja vorkommen, nach 400 Jahren, dass man das, was man von Gott gelehrt bekommen hat, von dem Gott vom Volk Israel, dass man es vergisst. Man hat einfach eine andere Realität vor Augen.

[18:10] Dennoch passierte Folgendes: Bevor überhaupt die zehn Gebote ausgesprochen worden sind, die Israeliten sind ausgezogen aus Ägypten und da fehlte Manna. Und Gott hatte geboten, Manna zu sammeln an jedem Tag, und zwar an jedem Tag die Portion. Aber am Sabbat hätten sie das nicht sammeln sollen, sondern am Freitag hätten sie dann die doppelte Portion sammeln können. Aber das Volk Israel sammelt ja auch am Sabbat.

[18:56] Und in 2. Mose steht: "Da sprach der Herr zu Mose: Wie lange weigert ihr euch, meine Gebote und meine Anweisungen zu halten?" So ruhte das Volk am siebten Tag. Hier sind wir in 2. Mose 16. Die zehn Gebote kommen erst in 2. Mose 20.

[19:12] Es ist nicht so wunderbar, dass Gott Gesetze hat. Wir haben schon gesehen, in jeder Regierung haben wir eine Verfassung, haben wir Gesetze. Ohne Gesetze würde eine Regierung nicht in Harmonie leben können. Die Gesellschaft würde in Chaos leben. Und da, wo Gesetze gebrochen werden, erleben wir das ja auch vielleicht in unserem Leben, dass es Unordnung herrscht, das Chaos herrscht, das Unharmonie herrscht. Und Paulus sagt auch: "Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung."

[19:54] Und so wie es Gott wichtig war, diese Gebote, auch Jesus, ob wir es glauben oder nicht, auch er hatte diese Gebote lieb. Und hier steht in Johannes 14, es ist Jesus, der spricht: "Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten."

[20:26] Nun, da kommt ein jemand auf Jesus zu und sagt: Okay, was ist das größte Gebot? Und Jesus antwortete so: "Jesus antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das erste und wichtigste Gebot. Ein weiteres ist genauso wichtig: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. An diesen zwei Geboten hängen das ganze Gesetz und die Propheten."

[21:02] Wir können uns das ungefähr so vorstellen, dass Jesus die zehn Gebote zusammenfasst in diese zwei Sätze. Und diese zwei Sätze sind eigentlich keine Neuerfindung von Jesus, sondern er zitiert einfach nur aus den Büchern Mose. Und so wie wir hier hinten auch diese zwei Steintafeln sehen, können wir diese Gebote wirklich so aufteilen. Die erste Steintafel mit den ersten vier Geboten, die Liebe zu Gott und die zweite Steintafel, die beschreiben die Liebe zu dem Nächsten.

[21:52] Denn wenn wir Gott lieben, so würden wir in unserem Leben ihm den ersten Platz schenken. Wir würden nur ihn allein anbeten. Wir würden seinen heiligen Namen achten und ehren. Wir würden unsere Verabredung mit ihm jeden Sabbat eifrig einhalten. Und hier noch mal eine herzliche Einladung am Dienstag zu kommen. Liebe zu unserem Nächsten. Wenn wir unseren Nächsten lieben, wenn wir unsere Eltern lieben, dann werden wir sie ehren und respektieren. Wenn wir unseren Nächsten lieben, dann werden wir das Leben schätzen, werden die Moral bewahren und das Eigentum anderer respektieren, sowie aufrichtig in unseren Beziehungen sein. Und wir müssen nicht das haben, was einem anderen gehört.

[22:51] Gott gab diese Gesetze und es ist erstaunlich, ich erstaune darüber, dass zum Beispiel in Deutschland so viele Gesetzesbücher gibt, verschiedener Formen mit zig Paragraphen und jeden Paragraphen hat seine Nummer und sein Buchstabe. Und ich weiß nicht, wer von euch in der Berufsschule BGB gelernt hat oder so, die ganzen Nummern aufzuschreiben, ist schon mühevoll, aber Gott braucht nur zehn Gebote, um seinem Volk Ordnung, Harmonie zu schenken.

[23:35] Auch der Psalmist sagt: "Das Gesetz des Herrn ist vollkommen, es erfrischt die Seele." Was ein Theologe mal gesagt hat, der August Strom: "Das Gesetz ist nur der schriftliche Ausdruck der Natur Gottes." Vielleicht würden wir das heute ein bisschen anders formulieren: Die zehn Gebote sind nur ein Profil des Charakters Gottes, ein Charakter, der unveränderlich ist, denn so wie Gott unveränderlich ist, denn die Bibel sagt, er ist der gleiche gestern, heute und in aller Ewigkeit, so sind die zehn Gebote unveränderlich.

[24:17] Und wir können es testen. Wie können denn diese zehn Gebote Gottes Charakter widerspiegeln? Ein Beispiel: Was sagt denn, und ihr dürft gerne antworten, was sagt denn das Gebot "Du sollst nicht Ehe brechen" über den Charakter Gottes aus? Genau, Gott ist treu. Und "Du sollst nicht töten." Was sagt es über Gott aus? Genau, Gott ist das Leben, er schenkt das Leben und so weiter könnten wir auch mit allen anderen Geboten machen.

[25:02] Jesus sagte: "Es ist aber leichter, dass Himmel und Erde vergehen, als dass ein Tüpfelchen vom Gesetz fällt." Jesus selbst bestätigt auch, dass das Gesetz, die zehn Gebote, so wie wir sie kennen aus der Geschichte Mose, diese sind unveränderlich, so wie Gottes Charakter unveränderlich ist.

[25:27] Nun, wir Jugendlichen lieben No Limit. Warum? In unserem Leben, weil wir möchten frei leben, wir möchten alles tun und lassen, was wir möchten. Wir wollen niemanden haben, der uns sagt, es geht in diese Richtung oder es ist besser, du lässt das eine oder andere. Aber was wir verstehen müssen, ist, dass dieses Gesetz, so wie es schon Christoph in einem Vers gesagt hat, es ist das Gesetz der Freiheit. Es ist etwas Gutes für uns und es ist

[26:12] ungefähr so, wenn Eltern ihrem Kind sagen: "Du sollst bitte nicht auf das heiße Herd, also das heiße Herd nicht anfassen, denn sonst verbrennst du dich." Dann ist es nicht, die Eltern sagen das dem Kind nicht, weil sie sich freuen für die Strafe, die es dann bekommt, wenn er sich verbrennt, sondern sie möchten dem Kind es vermeiden, sie haben das Kind lieb und sie möchten alles tun, damit das Kind glücklich ist.

[26:43] Und das Gleiche ist eigentlich mit Gott. Gott hat uns lieb. Wir haben schon in diesen Vorträgen, in den letzten Vorträgen gesehen, was er alles gemacht hat für uns und diese Gebote sind einfach nur Gebote, die uns helfen, wirklich in unserem Leben glücklich zu sein. Gott selbst sagt es im fünften Buch Mose: "Wenn sie doch immer ein solches Herz hätten, mich zu fürchten und alle meine Gebote alle Zeit zu halten, damit es ihnen gut geht und ihren Kindern ewig." Gott möchte wirklich, dass es uns gut geht, dafür sind die Gesetze da.

[27:32] Aber was für eine Rolle spielt nun das Gesetz in unserem Leben? Paulus sagt: "Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde, aber ich hätte die Sünde nicht erkannt, außer durch das Gesetz, denn von der Begierde hätte ich nichts gewusst, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: Du sollst nicht begehren."

[27:58] Das heißt, hätten wir das Gesetz nicht, dann würden wir nicht wissen, dass wir sündigen. Es ist ein bisschen so, wie diese Prinzessin, die ihren Untertanen erzählt hat, wie wunderschön sie ist und dass sie die schönste ist im ganzen Reich und ja, sie hat wirklich angegeben, sie hat wirklich erzählt, wie einfach sie gut ist und schön ist, bis dann ein Händler ihr einen Spiegel geschenkt hat und sie saß in diesem Spiegel und den Spiegel hat sie auf den Boden geworfen. Sie konnte einfach es nicht wahrhaben, wie sie wirklich aussieht.

[28:51] Aber konnte sie denn mit dem Spiegel etwas anderes tun? Konnte sie sich durch den Spiegel ihr Gesicht verändern oder irgendwie, ja, eigentlich kann man mit einem Spiegel nichts anderes anfangen, als sich zu spiegeln und zu sehen: Okay, was ist denn mein Zustand, um danach vielleicht etwas unternehmen zu können? Das Gesetz weist auf unsere Sünde hin und oftmals stehen wir da und wir wissen ja nicht weiter.

[29:34] Vielleicht erkennst du heute da, wo du vielleicht ein Gebot gebrochen hattest und du weißt nicht weiter, denn die Bibel sagt, der Sünder ist der Tod. Und wie, welche Lösung haben wir für den Tod? Als Adam und Eva gesündigt haben, da hatte Gott eine Lösung für dieses Problem, denn Gott hatte gesagt: "Wenn du von der Frucht nimmst, so wirst du sterben." Aber Gott hatte eine Idee und zwar, und das haben wir auch am Freitag gesehen,

[30:27] durch das Lamm, das sie opfern mussten, haben sie erkannt, wie schlimm der Sünder ist, aber durch diesen Opfer hatten sie ein Versprechen von Gott und zwar, dass ihre Sünden vergeben werden, wenn eines Tages dann der Messias kommen würde und am Kreuz sterben würde. Und unsere Übertretung des Gesetzes hat dazu geführt, dass Jesus als alleinige Lösung für das Problem einfach sah, dass er auf diese Welt kommen musste, um für unsere Schuld zu sterben.

[31:17] Paulus sagt: "Wenn das Gesetz uns neues Leben hätte geben können, dann wären wir vor Gott gerecht geworden, indem wir es befolgt hätten." Das heißt, das Gesetz zu halten, ist nicht die Lösung für das Problem. Es ist nicht die Lösung, um gerecht vor Gott dazustehen.

[31:43] Und ich möchte kurz noch mal alles zusammenfassen, denn es ist mir wichtig, dass wir bisher alles verstanden haben. Denken wir mal darüber nach: Wenn es kein Gesetz geben würde, so gäbe es auch keine Sünde. Gäbe es keine Sünde, dann bräuchten wir auch keine Gnade. Und bräuchten wir keine Gnade, dann gäbe es auch kein Kreuz. Und hätten wir das Kreuz nicht gebraucht, dann hätten wir auch keine Lösung gebraucht.

[32:17] Doch Jesus entschied sich dafür, für dich und mich zu sterben, den Preis zu bezahlen, um das ewige Leben bekommen zu können. Der Mensch braucht eine Lösung. Es gibt keine Lösung für das Problem, Sünde, für das Problem Tod, außerhalb von Jesus.

[32:43] Und Gott sagt in Johannes 3, Vers 16: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." Gott ist es wichtig, er hat uns lieb. Wir haben gesagt, er hat uns lieb, so wie Eltern ihre Kinder lieben. Und er hat alles getan, um uns ewiges Leben schenken zu können.

[33:17] In Römer steht: "Denn der Lohn der Sünder ist der Tod. Das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn." Und nochmals schreibt Paulus in einem anderen Brief: "Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch den Glauben und das nicht aus euch. Gottesgabe ist es, nicht aus Werken, damit niemand sich rühme."

[33:50] Wir können mit unseren Sorgen und Problemen zu Gott kommen, mit unseren Sünden zu Gott kommen. Aber die Frage, die wir uns stellen müssen, ist: Wenn wir dann diese Gnade erhalten, wenn wir diese Gnade akzeptieren und für uns annehmen, heißt es dann, dass wir weiter sündigen dürfen? Ich meine, die Gnade ist da.

[34:13] Paulus schreibt in Römern und stellt sich genau diese Frage: "Heißt das, dass wir weiter sündigen sollen, damit Gott Gelegenheit, uns noch mehr Gnade zu schenken?" Natürlich nicht. Wenn wir für die Sünde tot sind, wie können wir da weiter in ihr leben?

[34:32] Es ist ungefähr so, wie ein Mann, der eine Todesstrafe erwartet und ja, dann kommt ein Brief und er wird freigesprochen, er wird begnadigt. Was würde dieser Mann tun, nachdem er aus dem Gefängnis kommt? Würde er dann die nächsten Gelegenheit suchen, um dann das, genau, den gleichen Verbrechen zu tun, wie er schon begangen hat, um dann wieder ins Gefängnis reinzukommen? Nein, er würde das nicht tun. Nur weil man ihn einmal begnadigt hat, heißt es nicht, dass er das Recht hat, weiter das Gesetz zu brechen, Verbrechen zu begehen.

[35:23] In Hebräer steht und sagt Gott: "Ich will ihnen meine Gesetze in den Sinn geben und sie in ihre Herzen schreiben." Wir reden hier über das Gesetz, aber es geht eigentlich um viel mehr. Es geht hier nicht nur um das Gesetz, sondern, wie wir gelesen haben, dass Gott uns seine Gesetze in unserem Herzen schreiben möchte.

[35:52] Was haben wir gesagt? Was sind die Gesetze noch, außer nur Gesetze? Es ist auch ein Ausdruck vom Charakter Gottes, stimmt's? Und es scheint so, als möchte Gott in unserem Herzen seinen Charakter niederschreiben, Stück für Stück. Und warum möchte er das machen? Wenn wir eine Person lieb haben, sei es unser Vater, unsere Mutter oder jemand, in dem wir wirklich verliebt sind, dann machen wir doch eigentlich gerne das, was der Nächste sich wünscht. Oder wir lassen lieber das, was der Nächste nicht möchte.

[36:43] Und es ist für uns, wenn wir verliebt sind, dann ist es für uns nicht anstrengend oder wir müssen uns nicht zwingen und sagen: "Ich muss treu sein. Ich muss treu sein." Und das zehnmal wiederholen. "Ich muss treu sein. Ich muss versuchen, treu zu sein." Das würden wir niemals machen, sondern wir würden gar nicht daran denken, fremd zu gehen, sondern wir würden daran denken, ihn zu lieben, nur ihn allein zu lieben.

[37:06] Und so ist es mit den Geboten. Jesus selbst sagte: "Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote." Hier geht es um unsere Liebesbeziehung mit Jesus, mit Gott.

[37:20] Im Buch der Offenbarung beschreibt Johannes die letzte Gemeinde, wie sie aussehen wird, was sie für Eigenschaften hat. Und in Offenbarung 14 steht: "Hier ist der Stand der Aufzahl der Heiligen. Hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren." Johannes bekommt eine weitere Prophezeiung und eine weitere Aussage über die Gemeinde Gottes.

[38:02] "Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den übrigen von ihrem Samen, welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben." Hat Jesus die Gebote Gottes gehalten, die zehn Gebote gehalten? Ja, also ich sehe, dass er ja sagt.

[38:23] Und in Johannes 15 sagt Jesus selbst: "Gleich wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe geblieben bin." Auch hier sagt Jesus: "Ich habe die Gebote Gottes gehalten und in seiner Liebe geblieben bin." Das heißt, es geht hier auch um Liebe. Jesus hatte seinen Vater lieb und sein Gehorsam hat ihm viel gekostet. Es war nicht einfach für ihn.

[38:58] Die Bibel sagt, dass er war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuze. Und das sehen wir, als er im Gethsemane war, dann hatte er geschwitzt, blutgeschwitzt. Er hat wirklich gekämpft. Und in Matthäus steht ein Gebet, dass Jesus zu seinem Vater spricht: "Mein Vater, ist es möglich, so gehe dieser Kelch mir vorüber. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst." Jesus weiß, es ist wichtig, das zu tun, was sein Vater Wille war.

[39:38] Und er nahm sein Kreuz auf sich und entschied sich, auch uns zu lieben, um ein Kreuz zu gehen, um uns ewiges Leben zu schenken. Die Bibel sagt auch, vielleicht würde es ein Freund tun, dass ein Freund für jemanden stirbt. Aber Jesus ist sogar für die gestorben, die seine Feinde sind. Er ist für uns gestorben, als wir Feinde mit ihm waren. Nicht erst, als wir gute Freunde mit ihm waren. Weil dann würde jeder das tun.

[40:19] Und ja, er vergoss sein Blut und nur dadurch können wir wirklich Vergebung erlangen. Wir haben bereits einen wunderschönen Vortrag gesehen am Freitag und ich möchte euch einladen, wer das nicht mitverfolgt hat, einfach noch mal nachzuschauen, diese Vorträge sich noch mal anzuschauen.

[40:50] Jesus ist da und hat alles gemacht für dich und mich. Er liebt uns. Wir sind uns sicher, er liebt uns. Und eigentlich geht es nur darum, ob wir ihn lieben. Jesus sagt: "Liebt ihr mich? So haltet meine Gebote."

[41:01] Was wollen wir? Wir werden jetzt bald ein Musikstück haben und ich möchte, dass ihr über diese Frage nachdenkt: Liebe ich Jesus? Die Frage ist nicht, willst du die Gesetze halten? Die Frage ist, liebst du Jesus? Weil wenn du Jesus liebst, wenn du Gott liebst, dann wirst du die zehn Gebote automatisch halten können.

[41:31] So denkt bitte über diese Frage nach und denkt darüber nach, was Jesus für dich getan hat. Ich weiß noch, dass mein Papa mal erzählt hat, als er das erste Mal in der Gemeinde war, da war seine erste Predigt das Gesetz. Er ist Baptist aufgewachsen und hat auch andere Gemeinden besucht und er fand diese zehn Gebote als alt, alttestamentlich. Wir sind Christen vom Neuen Testament, wir sind nicht Christen aus dem Alten Testament. Und da ist er dann rausgegangen aus der Gemeinde an dem Sabbatmorgen und hat dann geraucht, um seinen Stress abzubauen.

[42:37] Aber er wollte mehr studieren, er wollte mehr in der Bibel lesen, er wollte mehr erfahren, was denn Gott in der Bibel zu sagen hat. Und er hat gelernt, Gott zu lieben und hat sich für ihn entschieden. Und ich bin sehr dankbar, dass er diese Liebe uns Kindern auch weitergegeben hat. Und als ich mich mit 14 für Gott entschieden habe, und jetzt sind fast zehn Jahre her, ich würde diese Entscheidung noch mal nehmen. Ich würde nicht sagen, dass ich weniger Spaß hatte, nur weil ich mich an bestimmte Gesetze richten musste. Ich habe mich nicht eingegrenzt gefühlt, im Gegenteil. Ich habe gesehen, wo Gott seine Hand in meinem Leben hatte und mir viel Leid erspart hatte.

[43:37] Und deswegen noch mal die Frage und ich möchte wirklich, dass ihr eine Entscheidung heute Abend trefft und diese Entscheidung dann auch vielleicht mit einem Handzeichen dem lieben Gott zeigt. Jesus hat alles für dich getan, Jesus liebt dich. Er hat es in seinem Wort gesagt, er hat es offenbart, er hat dich erschaffen, er hat dich erlöst, er hat einen großen Plan für dich. Liebst du ihn auch? Willst du ihn auch lieben und ihn kennenlernen? Vielleicht kennst du ihn ja noch nicht, vielleicht willst du ihn kennenlernen, um ihn zu lieben und sein Gebot.

[44:07] So möchte ich bitten, dass ihr ein Handzeichen macht, um es einfach Gott zu zeigen, dass ihr ihn wirklich liebt und näher kennenlernen wollt. Amen. Und ich möchte gerne mit euch es in einem Gebet versiegeln.

[44:30] Herr, ich möchte dir danken. Ich möchte dir danken, weil du alles für uns getan hast. Du hast uns erschaffen, du hast uns. Ja, du bist unser Beschützer, du tust alles, damit es uns gut geht. Und jetzt wartest du nur auf unsere Antwort, Herr. Und ich danke dir, dass heute so viele sich ja für dich entschieden haben und dir gezeigt haben, dass sie dich lieb haben. Herr, bitte schenke uns die Kraft in unserem Leben, dich immer zu lieben, damit wir deine Gebote halten können und sehen können, wie du deine Hand über uns hast. Ich danke dir dafür. Amen.


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