In dieser Predigt erklärt Daniel Fantasia die Bedeutung des Sabbats als „Date mit Gott“. Er beleuchtet die biblischen Grundlagen des Sabbats, von der Schöpfung bis zur Zeit Jesu und der frühen Christen. Dabei wird die Verbindung zwischen dem Sabbat, den Zehn Geboten und der Liebe zu Gott hervorgehoben. Die Botschaft lädt dazu ein, den Sabbat als eine besondere Zeit der Ruhe und Gemeinschaft mit Gott und Nächsten zu erleben.
No Limit – 9. No work: Ein Date mit Gott
Daniel Fantasia · No Limit (Jugend-Vortragsreihe) ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Grundlehren der Bibel, Jesus, ProphetieWeitere Aufnahmen
Serie: No Limit (Jugend-Vortragsreihe)
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Transkript
[0:00] Also, guten Abend auch von meiner Seite. Ich möchte mindestens meine Vorstellung auf Deutsch machen. Ich heiße Daniel Fantasia, ich komme aus Italien, aber ich bin hier in Deutschland seit zehn Monaten. Deswegen werde ich diesen Abend auf Italienisch sprechen, aber ich hoffe, sobald wie möglich auf Deutsch reden zu können, oder ihr könnt einfach Italienisch lernen. Also, Entschuldigung auch, weil ich ein bisschen erkältet bin, wegen natürlich des schönen Wetters, das wir in Deutschland haben.
[1:07] Und ja, diesen Abend haben wir dieses entspannte Thema: No Work. Okay, jetzt spreche ich auf Italienisch. Ein Thema, das sehr schön, fundamental und tief ist. A chi piace questo titolo? Und wem von euch gefällt dieser Titel? A tutti, penso, no? Also allen, denke ich. Però in particolare, questa sera, vedremo che non si tratta soltanto di non lavorare. Und wir werden aber heute Abend sehen, es handelt sich nicht nur um nicht zu arbeiten, aber es geht um etwas Tieferes. Es handelt sich um ein Date mit Gott, um eine Verabredung mit Gott. Was fällt euch ein, wenn wir über eine Verabredung reden? Ihr könnt gerne antworten. Was fällt euch ein, wenn wir über eine Verabredung reden? Das heißt, man kann sich mit Freunden verabreden oder mit einem Partner, ob Junge oder Mädchen. Aber es ist etwas, was uns sehr mitnimmt. Und heute Abend werden wir sehen, was es wirklich bedeutet, ein Date mit Gott zu haben.
[2:57] Uns wird die Geschichte eines berühmten Biologen erzählt. Er kommt in eine Stadt, die sehr wichtig ist, und er kam zu spät. Wir reden von Hunderten von Jahren. Und da gab es keine Autos. Und da fragte er einen Kutschfahrer, ob er mit der Kutsche zu diesem Ort hinfahren würde. Und der Kutschfahrer sagte: "Ja, klar." Und er beeilte sich sehr. Aber der Biologe fällt sich dann ein und er fragt ihn, wohin er muss. Und der Kutschfahrer antwortet: "Ich weiß es nicht, aber ich fahre so schnell wie möglich." Diese Geschichte lässt uns viel überlegen. Denn heute erleben wir auch solche Situationen. Wer von euch fühlt sich so wie diese Personen hier? Wir fühlen uns manchmal nicht so wie diese Personen. Wir rennen von rechts nach links. Und oft wissen wir gar nicht, von wo wir kommen, wo wir hingehen. Und oft um uns sehen wir nur Nebel, so wie in diesem Bild.
[5:11] Und dieses Thema bringt uns dann auch, um darüber nachzudenken, wo der Ursprung der Menschheit ist. Welche sind die zwei größten Theorien, die uns erklären, woher wir kommen? Welche sind die zwei größten Theorien? Kreation oder Evolution. Auch die Affen fragen sich das. Es ist ein sehr wichtiges Thema. Dieses Thema hängt sehr viel zusammen mit dem Thema Sabbat. Natürlich werden wir dieses Thema jetzt nicht vertiefen an diesem Abend. Aber ich hoffe, dass wir bald vielleicht so ein Thema hier haben dürfen.
[6:30] In Offenbarung 14, 7 wird gesagt: "Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen." Weiter geht es. Und weiter geht es.
[7:00] Dieser Vers, den wir in Offenbarung finden, ist sehr klar bei der Frage, wenn es sich darum handelt, Kreation oder Evolution. Und ihr werdet sehen, das ist eine Botschaft aus der Drei-Engel-Botschaft. Und es handelt sich um das Thema über die Wiederkunft Jesu. Und die Offenbarung sagt uns, dass es klar ist, dass Gott unser Schöpfer ist. Er hat den Himmel, die Erde, das Meer, die Wasserquellen gemacht. Und die Bibel selbst schlägt uns vor, dass wir es für wahr halten, dass es die Kreation gibt. Dieses Vers verbindet sich sehr schnell mit dem Vers am Anfang der Bibel, in dem ersten Buch von Mose, in dem wir sehen, dass Gott in Person einen direkten Kontakt hatte mit Adam und Eva, und die ganze Natur hatte ein bestimmtes Gleichgewicht.
[9:05] Und laut dieser Theorie der Kreation wissen wir, dass Gott in sieben buchstäblichen Tagen die Welt geschaffen hat. Was hat denn Gott am fünften Tag geschaffen? Er hat die Tiere geschaffen. Wir können jetzt sehen, dass der siebte Tag, der siebte Tag ist etwas Besonderes für Gott. Und im Hebräischen nennt sich dieser Tag Shabbat, auch wenn das jetzt hier auf Englisch steht. Shabbat ist der Tag der Ruhe, auf Hebräisch.
[10:09] Und in 1. Mose 2, Vers 2. Wir sehen also, dass Gott selbst als Schöpfer dieser Welt war der erste, der am siebten Tag ausgeruht hat. Und dieser Tag wird uns beschrieben mit drei Worten. Welche sind diese drei Worte? Gott hat den Tag gesegnet, und danach hat er ihn geheiligt. Und was bedeutet denn "heiligen"? Heiligen bedeutet, also reserviert für einen besonderen Gebrauch. Etwas, was ganz anders ist als die anderen Tage. Es ist nicht so wie bei den anderen Tagen. Es ist etwas Besonderes, es ist reserviert, es ist etwas mehr. Und wir werden gleich sehen, wie Gott diesen Tag heiligen wollte. Und es gibt ein anderes Wort, was sehr wichtig ist, und zwar: er segnete, er ruhte. Was bedeutet Ruhe? Was fällt euch ein, wenn wir an das Wort Ruhe denken? Wir haben auch mit Maria darüber schon nachgedacht. Was ist das Einfachste, was euch so einfällt? Schlafen, genau, oder Bett. Also uns allen fällt das ein. Aber wir haben gesehen, es ist etwas Tieferes.
[13:26] Und es gibt zwei Konzepte über den Sabbat, die über diesen Tag eben sprechen, oder ja, beschreiben. Das erste ist: also es ist kein Ruhetag in dem Sinne, dass man den ganzen Tag schläft. Aber es ist eine Verabredung mit Gott, in dem wir ruhen, weil es ist Gott selbst, der uns diese Ruhe schenkt. Das erste Konzept ist das persönliche Treffen mit uns und Gott. Das zweite Konzept ist das Treffen mit dem Nächsten. Zum Beispiel, heute sind wir hier mit allen zusammen. Wenn dieser Tag, der der Sabbat ist, ist es so, dass Gott möchte, dass wir uns gemeinsam treffen als Geschwister in Gott, damit wir gemeinsam dieses Fest feiern. So lasst uns immer diese zwei Konzepte vor Augen haben: ein Treffen mit Gott, zusammen mit meinen Brüdern.
[15:22] Oft wird gesagt, dass der Sabbat-Tag nur für das Volk Israel reserviert wurde. Habt ihr das schon mal gehört? Nein, der Sabbat-Tag ist etwas, was den Juden betrifft, es betrifft nicht unser Leben. Es gibt eine Geschichte in der Bibel, die uns zeigt, wie sehr Gott diesen Tag für wichtig hält. Auch als er dem Volk Israel beistehen musste, durch viele Wunder, hat er auch in diesen Fällen den Sabbat-Tag als Ruhetag respektiert.
[16:43] Es geht darum, dass er von Ägypten nach Kanaan reiste. Es war keine bequeme Situation. Dazu kommt, dass sie nichts zu essen hatten. Was hat Gott gemacht, dass sie nichts zu essen hatten? Gott hat Manna. Es ist ein sehr bekanntes Wunder. In 2. Mose steht: "Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen, dann soll das Volk hinausgehen und ich werde es prüfen, ob es in meinem Gesetz wechseln wird oder nicht." Auch in diesem Wunder hat Gott im Volk Israel geprüft. Es handelt sich nicht um den Sabbat-Tag, sondern es handelt sich um das Gesetz. Das muss uns schnell erinnern, dass der Sabbat-Tag und das Gesetz eins sind.
[18:29] Weiter steht: Was hat Gott in diesem Fall getan, um dem Volk den Sabbat-Tag zu respektieren? Was hat Gott gemacht? Er hat die Tagesrechnung verdoppelt und an welchem Tag gibt er diese doppelte Menge? Freitag. Wir sagen nun mal den sechsten Tag. Und weiter steht: Mose ist hier, der spricht. Und was er kochen will, kocht er. Was aber übrig ist, legt er zur Seite, damit es bis morgen aufbewahrt wird. Das heißt, Gott hat alles gemacht, damit das Volk Israel am nächsten Tag ausruhen durfte und es genügend zu essen hatte, und es genügend zu essen hatte, um den Sabbat-Tag zu besorgen.
[20:30] Und weiter steht: "Am siebten Tag sollt ihr es sammeln, aber am siebten Tag ist der Sabbat. Da wird keines zu finden sein." Und das Volk Israel brauchte sehr viel Glauben, um am sechsten Tag das Doppelte zu sammeln, damit es für den Sabbat übrig bleibt. Aus dem einfachen Grund, denn jeden Tag wurde gebeten, das Doppelte zu sammeln, damit es für den Sabbat übrig bleibt. So hat man in Manna genügend und nicht mehr als die Bedürfnisse der Bevölkerung.
[21:30] Am Ende wird uns gesagt: "So ruhte das Volk am siebten Tag." Es wird uns auch gesagt, und das hören wir vielleicht jeden Tag, dass wir heutzutage es nicht brauchen, den Sabbat zu halten. Oder zumindest etwas, das wir nicht brauchen, den Sabbat zu halten. Oder man sagt, dass es eben dem Volk Israel betrifft, der es halten sollte vor Jahren.
[22:21] Also ist die Frage, ist der Sabbat etwas, was nur eine bestimmte Nation und eine bestimmte Zeit sich betroffen hat, oder betrifft es jeden Menschen? Dieser Vers ist ein Vers, das sich an die ganze Bevölkerung der ganzen Welt indifferent richtet. Es ist ein generelles Konzept. Der giltig ist immer und egal aus welcher Nation, aus welchem Volk.
[23:18] Und in Jesaja steht geschrieben: "Wenn du am Sabbat deinen Fuß zurückhältst, dass du nicht an meinem heiligen Tag das tust, was dir gefällt, dann wirst du an dem Herrn deine Lust haben." Dieser Vers sagt etwas aus, was sich oberflächlich gesehen widerspricht. Wenn du nicht das tust an meinem heiligen Tag, das, was dir gefällt, du wirst keinen Mangel erleiden, sondern du wirst Freude haben und wenn nicht sogar eine größere Freude. Und dies ist eine Erfahrung, die nur jeder von uns persönlich leben kann und das ist eine Erfahrung, die jeder persönlich machen muss und jeder persönlich dann so eine Aussage machen kann.
[24:41] Das ist ein Konzept, was ich meins gemacht habe und erlebt habe in meinem Leben. Als ich am Ende meiner Studienzeit war, ich war da mit einem Freund, einem Mitstudenten, und dieser Freund dreht sich zu mir hin, nach den fünf Jahren, die wir zusammen in der Uni studiert haben, und er fragt mich, er sagte: "Habendo studiato otto mesi meno di me." Ich mir sono girato e ho detto. Und praktisch hatte er diese Rechnung gemacht, die ihr schon intuitiv erfassen könnt. Natürlich hatte ich erzählt, dass ich am Samstag nicht studierte. Und wir wissen, dass es von vier bis fünf Samstage im Monat geben kann. Und wir wissen, dass es ja vier bis fünf Sabatage gibt im Monat. Wenn wir das mal zwölf nehmen in dem Jahr, sind wir ungefähr an 50 Sabatagen im Jahr. Wenn wir das mal fünf nochmal nehmen, kommen wir ungefähr auf 250 Tage, und diese entsprechen ungefähr an wie vielen? An acht Monaten. Und ich habe darüber nachgedacht, und zwar, ich hatte fast zwei Drittel vom Jahr weniger. Und wenn wir das gegenübersetzen an diese fünf Jahre, haben wir eine große Menge an Zeit. Aber trotz dessen hat Gott mich sehr gesegnet in der Studienzeit. Und allein dieser Fakt hat meinen Freund sehr beeindruckt. Aber das hat mich selbst auch sehr beeindruckt. Weil ich noch mehr über den Sabbatag nachgedacht habe und auch darüber nachgedacht habe, was dieser Satz aussagt.
[27:52] Ich habe andere Erfahrungen gemacht, was jetzt den Sabbatag betrifft, und ich muss sagen, dass Gott immer eine Lösung gefunden hat, dass ich immer, und zwar immer, seitdem ich geboren bin, konnte ich immer den Sabbatag halten. Gott sei Dank.
[28:26] Jetzt kommen wir in das Neue Testament rein, weil es gibt jetzt eine andere Frage, die global ist. Denn es gibt viele, die sich fragen: Aber Jesus selbst hat doch den Sabbatag in den Sonntag umgewandelt? Aber in Markus und allen anderen Büchern des Neuen Testaments zeigen uns genau das Gegenteil. Es wird gesagt: "Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat wurde um des Menschen willen geschaffen, nicht der Mensch um des Sabbat willen." Hier ging es um die Frage, da ging es um die Pharisäer und um die Sadduzäer, die Leiter des Volkes Israel, und zwar lebten sie für den Sabbat. Und sie haben nicht verstanden, dass es hier eigentlich darum ging, dass der Sabbat für sie geschaffen wurde. Und das ist ein Konzept, das Jesus allen gesagt hat, und er selbst hat das gesagt.
[30:13] Weiterhin, in den Zehn Geboten wird gesagt, und zwar im vierten Gebot: "Der Sabbat ist der Samstag des Herrn, deines Gottes. Da sollst du kein Werk tun, weder du noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und alles, was darin ist. Und er ruhte am siebten Tag. Darum hat der Herr den Sabbatag gesegnet und geheiligt." Dieses Kommandamento ist noch präziser und noch deutlicher. Es heißt, nicht nur du als eigene Person musst an diesem Tag ausruhen, sondern auch all die Menschen, die mit dir zu Hause sind, auch die Tiere sogar und die Diener. Aber heute haben wir vielleicht nicht so viele wieder. Aber das Konzept ist, dass jeder, der mit uns zu Hause ist, ist gerufen, diesen Tag zu halten. Und auch in diesem Vers wird wieder der Gedanke von der Offenbarung und von der ersten Mose rübergebracht.
[32:23] Und wie gesagt, in den vorherigen Konferenzen, dies ist etwas, das Gott selbst geschrieben hat, in einer unveränderlichen Art und Weise. Und alles, was Gott sagt und schreibt, ist ewig. Deshalb ist dies, wie es auf Deutsch sagt, keine Frage, weil Gott selbst den Sabbath-Tag als besonderes und als Ausdruck für alle Menschen und für alle Menschen, die mit uns zu Hause sind, ausruhen.
[33:15] Und auch in Markus steht, dass Gott selbst den Sabbath-Tag als besonders und als gültig niedergeschrieben hat. Und deswegen sagt er dann in Markus: "Wer ist dieser Sohn des Menschen?" Jesus selbst, genau. Und Jesus und Gott selbst, das wissen wir, ist unveränderlich vom Anfang bis zum Schluss. Er ist der Herr über alle und er ist der Herr über den Sabbath. Wenn der Herr Gott ist und er ist ewig, was für eine Eigenschaft muss auch der Sabbath haben? Es soll ewig sein.
[34:35] Und Jesus selbst, während seines Lebens, hat den Sabbath gehalten. Und in Lukas steht: "Und er ging nach seiner Gewohnheit am Sabbath-Tag in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen." Das heißt, für Jesus war es eine Gewohnheit und wie gewöhnlich geht er dann am Sabbath-Tag in die Synagoge, wie es damals üblich war bei den Hebräern.
[35:22] Manche sagen, der Sabbath-Tag ist etwas, was die Juden, was die Hebräer halten und wir Christen, wir halten den Sonntag. Habt ihr schon mal das gehört? So als ob es zwei unterschiedliche Religionen wären. Aber schade, dass Jesus selbst, der doch die Quelle des Christentums ist, er hat den Sabbath-Tag gehalten. Also als Christen sind wir auch gerufen, den Sabbath-Tag zu halten.
[36:13] Das ist jetzt ein sehr schönes Konzept. Man glaubt auch unter diejenigen, die den Sabbath halten: Alles klar, wir schlafen nicht. Und wir nehmen uns diese Zeit, um gemeinsam zu singen, Gott zu loben, was sehr schön ist. Aber es ist so, als ob alles dort begrenzt ist. Matthäus ist sehr klar in diesem Bereich.
[37:09] Wir wissen, dass Jesus auch am Sabbath-Tag viele Wunder gemacht hat. Oder vielleicht können wir sagen, dass Jesus am Sabbath-Tag viel mehr Gutes getan hat und Wunder getan hat. Und wir wissen, dass auch aus diesem Grund viele Pharisäer und auch Sadduzäer den Sabbath-Tag nicht respektieren. Denn sie halten das Gute als Arbeit. Aber Gutes zu tun ist etwas, das am Sabbath-Tag erlaubt ist. Und vielleicht sollten wir sogar viel mehr Gutes tun an diesem Tag, mit mehr Freude. Weil die Freude, die Gott uns schenkt an diesem Tag, müssen wir als Resultat auch unserem Nächsten etwas Gutes tun.
[38:45] Okay, eine einfache Frage. Welcher ist der siebte Tag? Welcher Tag soll dieser sein? Was sagt die Welt? Wir wissen, dass der siebte Tag am Sonntag sein soll. Aber wir haben gesehen, dass der Sabbath-Tag in der Bibel etwas bedeutet. Und es ist der Ruhetag. Und diesen Ruhetag nennt Gott Sabbath. Okay, das macht nichts. Also, der Sabbath ist der siebte Tag. Also können wir auch heute sagen, dass der siebte Tag der Sabbath ist, weil noch heute dieser Tag der Sabbath genannt wird. Zum Beispiel in diesen Sprachen. Bestimmt steht irgendwas falsch drauf. Aber alle diesen Sprachen sagen, ja, der Tag klingt ziemlich ähnlich wie Sabbath. Auch in diesen Sprachen. Auch in Arabisch heißt es Assab. Und es ist etwas, was uns an den Sabbath erinnert. Und in weiteren 140 Sprachen ist dieser Tag ziemlich ähnlich. Und wir wissen, dass die anglo-sächsischen Sprachen immer die Probleme geben. So wie zum Beispiel die deutsche Sprache. Also im Deutschen und im Englischen da haben wir keine Ähnlichkeit mit dem Sabbath. Aber in all den anderen Sprachen der Welt ist die Aussprache ziemlich gleich. Deswegen könnt ihr Vertrauen in dieses Konzept.
[41:54] Und dann habe ich etwas erfahren, was ich nicht wusste. Dass aus diesen Sprachen, anglo-sächsischen Sprachen, also Gewinner an Punkten, und zwar in Dänisch, Schwedisch und Norwegisch. Was steht denn da? Wie würdet ihr das aussprechen? Was erinnert euch an diesen Tag, an diesen Namen? Genau. Tag des Herrn. Es ist etwas Interessantes. Und zwar die Kultur von immer ist immer geblieben, dass der Sabbath der Tag des Herrn ist. Und das hat mir sehr gefallen.
[43:05] Inoltre, außerhalb der Sprachen, die diesen Konzept wiedergeben, wissen wir, dass die Juden den Sabbath, also den Samstag, als siebter Tag feiern. Und deswegen ist es etwas, was wir nicht wissen. Und alle Wörterbücher sagen, dass der Sabbath der siebter Tag ist, also der Ruhetag ist, am Samstag. Und die Geschichte und die Astrologie sagen auch aus, dass der Sabbath der Samstag ist.
[44:04] Als Jesus am Kreuz starb, gibt es ein anderes Ereignis, das aussagt, dass der Sabbath etwas Zentrales ist in der Bibel und für uns heute auch. Wann ist denn Jesus gestorben? Am Freitag. Und es war Ruhetag, der Tag der Vorbereitung. Und der Sabbath brach an. Also an diesem Ruhetag starb Jesus. Und danach wird uns gesagt, und hier geht es um die Menschen, die Jesus' Körper einbalsamiert haben, oder um sich gekümmert haben. Und die Geschichte sagt uns aus, dass auch die Menschen, die ganz nah zu Jesus waren, sie wollten sich natürlich um Jesus' Körper kümmern, so wie auch das Gesetz aussagt, haben sie sich am Samstag einbalsamiert. Nicht nur sie haben sich ausgeruht, aber Jesus selbst hat an diesem Tag ausgeruht, er war im Grab. Um uns nochmal zu zeigen und zu beweisen, dass der Sabbath der Ruhetag ist.
[46:35] Und weiterhin in Lukas steht geschrieben: Was ist heute denn das erste Tag? Sonntag. Also es sind Aussagen, die sehr klar sind. Also welche ist die Reihenfolge dieser Ereignisse? Am Freitag hat man sich für den Sabbath vorbereitet. Am Samstag ist es gleich wie der Sabbat. Und der Sonntag wurde einfach als der erste Tag der Woche beschrieben. Und auch an diesem Ereignis steht geschrieben, dass Jesus immer alles getan hat, um die unveränderlichen Regeln zu respektieren. Und in diesem Fall das vierte Gebot.
[48:25] In einem anderen Moment des Lebens Jesu hat Jesus ein anderes Ereignis beschrieben, was sehr traurig war, und es hätte stattgefunden ein paar Jahre später, und es ging um die Stadt Jerusalem. In diesem Fall hat Jesus hier ausgesagt, dass Jerusalem zerstört wurde. Und an diesem zukünftigen Ereignis sagt er dann noch dazu, dass es nicht im Winter noch am Sabbat geschieht. Jesus richtet sich hier an ein zukünftiges Ereignis, also an ein Ereignis, das stattgefunden ist, wo Jesus selbst nicht mehr auf der Welt war. Und das zeigt uns noch einmal, dass der Sabbatag auch nach seiner Himmelfahrt gültig geblieben ist.
[50:06] Die Frage ist, wann geschah das, was Jesus hier beschreibt? Wie? Siebzig. Gut. Siebzig nach Christus wurde dann Jerusalem zerstört. Und Himmelfahrt war schon 30 Jahre davor. Und wir wissen, dass in diesem Moment die ersten Christen sehr aktiv waren, und die Jünger und die Apostel haben sie vertreten, sie haben das Evangelium in ganz Europa gebracht, und was wir sagen können ist, dass dieses Europa so groß war wie das römische Reich damals.
[51:30] In den Ereignissen, die dann in der Apostelgeschichte niedergeschrieben worden sind, gibt es einen sehr bedeutenden und wichtigen Bericht, in dem ausgesagt wird, dass Paulus, der die Christenheit sehr stark vertreten hat, nur in der Apostelgeschichte steht, dass er 84 Versammlungen gehalten hat am Sabbat. Das sind natürlich nur Versammlungen, die uns berichtet worden sind, aber diese Zahl ist so hoch, dass auch die Kirche in der Apostelgeschichte nicht mehr so stark vertreten war, weil die ersten Christen keine Probleme hatten, den Sabbat zu beobachten, weil sie wussten, dass dieser Gesetz unveränderlich ist.
[52:54] Jesus selbst hatte keinen Anruf gegeben, den Sabbat auf den Sonntag zu ändern, sodass man aussagen konnte, dass das Gesetz ewig ist. Dieses Gesetz wurde bereits im 1. Mose eingeführt, es wurde dann in den Steintafeln geschrieben, und mehrere Hunderte von Jahren wurde es vom Volk Israel respektiert. Jesus selbst hat den Sabbat gehalten, auch an seinem Kreuz wurde der Sabbat gehalten, und die ersten Christen haben den Sabbat gehalten.
[54:10] Welche Fragen stellen wir uns, dass wir den Sabbat nicht halten sollten, wenn Gott nicht veränderlich ist? Wer ist der Mensch, der dieses Gesetz ändern kann? Keiner. Also sollten wir vorsichtig sein, wenn jemand sagt, dass dieses Gesetz nicht mehr gilt, und dass man für andere Interessen das Gesetz Gottes ändern kann.
[54:58] Und jetzt, wo wir langsam zum Schluss kommen, haben wir es sehr gut verstanden, durch das, was wir jetzt gelesen haben, dass das Konzept des Sabbats etwas ist, das die ganze Bibel verbindet, und zwar das ganze Wort Gottes, also alles, was Gott uns geschenkt hat, und durch diesen Band, der nicht zerstört werden kann, bindet es von erster Mose bis zur Offenbarung, die Geschichte der ganzen Menschheit von der Erkennung bis zum Wiederkommen von Christus.
[56:06] In Offenbarung 14 gibt es ein anderes Vers, das zentral ist, in dem es darum geht, den Menschen, die in dieser Welt leben, zu retten. Hier ist das Standhafte aus Harem der Heiligen. Hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren. Hier sind die zwei Eigenschaften, die das Volk Gottes haben muss, vor Jesu Wiederkunft, um errettet zu werden. Es ist sehr klar, die zehn Gebote sollen respektiert werden, so wie sie gegeben worden sind, und wir müssen den Glauben an Jesus haben. Diese zwei Konzepte, die wir zusammenbinden, sind die Zusammenfassung der ganzen biblischen Botschaft. Wenn wir diese Konzepte verstehen, bedeutet das, dass wir die Botschaft Gottes verinnerlicht haben, und wir sind gebeten, weiter in die Bibel zu studieren, und wir sind gebeten, eine Beziehung zwischen uns und Gott zu erarbeiten.
[57:56] Aber weiterhin gibt es dieses Konzept, weil es sich um ein Gefühl handelt, das groß ist. Über welches Gefühl sprechen wir? Über das Liebe. Liebe ist ein Gefühl, das alle anderen Gefühle umarmt. Wie beschreibt sich Gott in der Bibel? Gott ist die Liebe. Und Gott sagt uns in Johannes: "Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote." Also verbindet dieses große Gefühl von Liebe mit der Einhaltung der Zehn Gebote. Deswegen die Einladung von heute Abend ist: Sind wir bereit, Gott zu lieben? Wer von euch möchte Gott lieben? Was müssen wir also tun? Wir müssen seine Zehn Gebote halten. Und in diesem Gebot sagt uns dann das vierte Gebot: Haltet den Sabbat wie den Sonntag. Also den Sabbat zu halten heißt Gott zu lieben. Es handelt sich Gott zu lieben. Und es ist etwas, worüber wir nachdenken müssen, denn es ist eine Entscheidung, die wir treffen sollen. Denn es ist ein Gefühl, das jeder von uns für Gott hat. Und Gott selbst sagt uns, durch die Liebe zu ihm, die Gebote zu halten. Und das ist eine Einladung, die Gott selbst zu uns macht. Er sagt: "Kommt zu mir, ruht an dem Sabbat, weil ihr liebt mich."
[1:01:14] Und hört nicht auf die Menschen, die durch keine Kriterien dann etwas verändert haben. Denn das, was gilt, ist mein Gesetz. Und es handelt sich hier um die Liebe. Also, wenn ihr mich liebt, also werdet ihr meine Gebote halten. Und in den Geboten steht, dass der Sabbat, als den siebten Tag, der unveränderlich ist für Gott.
[1:01:58] Und während wir das Musikstück hören, das für euch vorbereitet worden ist, möchten wir im Gebet nochmal darüber nachdenken, und zwar über diese Bedeutung des Sabbats, der das Gesetz verbindet mit der Liebe zu Gott. Der Sabbat. Etwas Einzigartiges. Für ein Bedürfnis, das besonders ist, mit Gott sich zu treffen und sich wirklich ruhen.
[1:02:46] Und die Einladung, die ich euch machen möchte, und auch denjenigen, die im Livestream zugeschaltet sind, ist das, dass ihr Gott herausfordert, und zwar zu versuchen, in der Hause Gottes am Sabbattag zu sein, all unsere Gedanken, all unsere Sorgen, all unsere Gedanken, all unsere Arbeit, alles, was uns müde macht, es für einen Tag beiseite zu legen und es wirklich an Gott zu bedenken, damit er uns die Restauration des Körpers geben kann. Fragt Gott, und wir fragen Gott, dass er uns hilft, den Sabbattag zu halten. Versucht schon am nächsten Sabbat, hier mit uns zu sein, in der Gemeinde.
[1:04:22] Und ich kann euch sagen, durch persönliche Erfahrung, dass Gott, der an diesem Tag ruht, verringert uns nicht die Zeit, verringert uns nicht das Geld, verringert uns nichts, sondern es ist ein Gewinn, weil es ist Gott selbst, der uns reichlich schenken möchte. Und ich weiß, es kann schwer sein, weil unser Leben ist oftmals schon organisiert, aber hier handelt es sich um Gott herauszufordern. Und wir wissen, Gott ist allmächtig und er kann alles tun, aber er macht auch alles für unser Gut. Und wenn Gott sagt: "Halt den Sabbat", dass wir 24 Stunden in der Woche nur ihm schenken. Er weiß, wovon er spricht. Deshalb versucht es, denkt darüber nach, das als Ziel zu haben und ein bisschen euer Leben umzuorganisieren und diese Schritte, die man braucht, auf der Arbeit, um alles zu tun, damit ihr so bald wie möglich diesen Tag reservieren könnt. Und wenn ihr das könnt, dann könnt ihr gleich an diesem Sabbatag, der kommt, an diesem Sabbatag mit uns zu verbringen.
[1:06:44] Deswegen möchte ich euch bitten, aufzustehen und Gott anzuwenden und ihn zu fragen, dass er uns diese Gnade schenkt, dass wir das vollbringen können. Und für dein Gesetz. Herr, wir haben an diesem Abend verstanden, dass dein Gesetz ein Gesetz der Freiheit ist, aber es ist ein Gesetz der Liebe. Und in diesem Gesetz hast du uns den Sabbatag gegeben. Und du hast uns auch gesagt, dass wer den Sabbat hält, wird auch reichlich gesegnet. Du kennst die einzelnen Situationen von uns. Und du weißt, dass viele auch viele Probleme haben, die sie erledigen müssen. Und auch, dass du die Lösung hast für jedes Problem. Und unser Gebet, das so besonders ist für dich, ist, dass du alles tust, damit diese 24 Stunden für dich möglich sind. Bitte gib uns den Mut und auch die Kraft, um die Welt zu gehen, die uns umgibt, damit wir diesen Tag gewinnen können und ihn heiligen können und segnen können. Und wir ruhen können, so wie du es uns gezeigt hast. Und so wie es auch beschrieben ist. Soll Gott, wenn du willst, schon vom nächsten Sabbat geben die Lust, den Mut und vor allem die Gelegenheit, dass wir alle hier sein können, in deinem Haus anwesend. Wir wissen, dass du an unseren Gebeten hörst und erhörst. Das bitte ich dich im Namen Jesus. Amen.
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