Veröffentlicht am
940 Klicks

In dieser Predigt von Christopher Kramp wird die Rede Jesu in Johannes Kapitel 5, Verse 27-30 analysiert. Es wird beleuchtet, warum Jesus als Sohn des Menschen zum Richter bestimmt wurde und welche Bedeutung seine göttliche und menschliche Natur dabei spielt. Die Predigt erklärt die Konzepte der Auferstehung des Lebens und der Auferstehung des Gerichts und wie Werke dabei eine Rolle spielen. Abschließend wird die vollkommene Selbstlosigkeit und Gerechtigkeit Jesu im Richten hervorgehoben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[1:00] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir für diesen Tag und wir danken dir, dass wir heute zu dir kommen können, um aus deinem Wort zu lernen. Bitte gib, dass du uns unterrichtest, dass dein Wort seine Kraft und Schönheit entfaltet und dass wir dadurch angezogen werden, näher zu dir zu kommen, mehr über dich nachzudenken und dich noch besser zu verstehen. Halte jetzt alle Störende fern und lass uns durch deinen Heiligen Geist verstehen, was du uns heute Abend zu sagen hast. All das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:37] Also, wir sind in Johannes Kapitel 5 und wir sind mehr oder weniger mitten stecken geblieben in der Rede von Jesus. Eine der längsten Reden überhaupt in den Evangelien von Jesus anlässlich seiner Verurteilung vor dem Sanhedrin. Halten wir ganz kurz noch mal fest als Wiederholung, was war die Anklage, weswegen musste er sich vor dem Sanhedrin im obersten Rat verantworten? Er habe mit dem Sabbat was getan? Er habe das Gesetz gebrochen, er habe den Sabbat gebrochen. Der Herr des Sabbats muss sich verantworten wegen vermeintlichem Sabbatbruch. Was war die zweite Anklage? Er behauptet, er sei Gott. Er hat sich mit Gott, dem Vater, gleichgestellt. Wir haben gesehen, das sind die beiden Anklagepunkte. Satan ist im Himmel gewesen, Gott hält sich nicht an sein eigenes Gesetz und Jesus ist unrechtmäßig erhöht worden. Und wir haben gesehen, dass Jesus sehr präzise auf diese Sachen antwortet. Er hat deutlich gemacht, dass er tatsächlich Gott ist, mehrerer Punkte haben wir das nachgewiesen.

[2:46] Und wir wollen jetzt einsteigen in Vers 27. Der letzte Vers war ja Vers 26 gewesen, wo Jesus deutlich gemacht hat, dass genauso wie Gott, der Vater, Leben in sich selbst hat, auch der Sohn, Jesus, Leben in sich selbst hat. Das Leben ist nicht geborgt, es ist nicht abgeleitet, es ist nicht geschaffen, es ist in ihm selbst. Das hat der Vater ihm gegeben, sagt der Vers. Aber dieses Wort gegeben, haben wir gesehen, hat eine sehr weite Bedeutung. Das bedeutet einfach auch, jemandem das lassen, jemandem sozusagen ihm das Recht zugestehen. Jetzt kommen wir zu Johannes 5, Vers 27. Und er, das ist Gott, der Vater, hat ihm Vollmacht gegeben, auch Gericht zu halten, weil er der Sohn des Menschen ist.

[3:41] Wir hatten ja schon gesehen, dass Jesus Gericht hält. In welchem Vers hatten wir das gesehen, dass Jesus das Gericht übergeben ist oder gegeben ist? Vers 23, ja, 22, nicht wahr? Der Vater richtet niemand, sondern wir hatten gesehen, alles Gericht ist dem Sohn übergeben. Und wir hatten auch festgestellt damals, dass alle verschiedenen Phasen des Gerichtes durch Jesus ausgeführt werden. Und jetzt gibt uns dieser Text eine Begründung, warum Gott, der Vater, Jesus richten lässt. Was ist die Begründung? Weil er der Menschensohn ist, der Sohn des Menschen. Was ist das für eine Begründung? Er ist der Sohn des Menschen. Warum macht ihn das prädestiniert, Gericht zu halten? Also warum ist er Richter? Deswegen, wegen dem Sohn des Menschen. Okay, also da geht es sozusagen um sein Menschsein. Er hat mehr Empathie. Warum noch? Er kennt uns.

[4:52] Kennt ihr einen Bibelfers, der diese Idee ausdrückt, dass diese Empathie, die Kenntnis, die Menschenkenntnis sozusagen. Im Hebräer genau, wo haben wir das? Dass Jesus aufgrund seines Menschseins, zum Beispiel Hebräer 4 Vers 15, mehrere Stellen, wir können mal kurz andeuten, Hebräer 4 Vers 15, da haben wir die Aussage, wir haben nicht einen hohen Priester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern einem, der in allem versucht worden ist, in ähnlicher Weise wie wir, doch ohne Sünde. Ähnlicher Text auch in Hebräer 2, schauen wir mal in Hebräer 2 Vers 17, das ist noch deutlicher. Daher musste er in jeder Hinsicht den Brüdern ähnlich werden, Menschensohn, damit er ein barmherziger und treuer hoher Priester würde, in dem was Gott betrifft, um die Sünden des Volkes zu sühnen.

[5:55] Das ist ganz deutlich, er musste das werden, um ein hoher Priester sein zu können und wir sehen, Jesus ist hoher Priester und er ist Richter, Verteidiger und Richter. Aber als die Pharisäer, die Sadduzeer im Sanhedrin diese Worte hören, da kannten die den Hebräerbrief nicht, oder? Hebräerbrief war nicht geschrieben. Jetzt woran haben wohl die Pharisäer und die Sadduzeer bei diesen Worten gedacht, als Jesus sagt, er hat ihm das Gericht übergeben, weil er der Sohn des Menschen ist. Richtig, an Daniel. Welche Stelle in Daniel? Jesus bezieht sich auf eine Danielsche Prophezeiung und zwar explizit. Das hat jeder Pharisäer, jeder Sadduzeer und jeder, der sonst noch das Schriftgelehrte hat, sofort verstanden. Welche Prophezeiung spricht von Jesus als einem Menschensohn in Daniel? Daniel 7. Daniel 7. Was steht dort? Daniel 7. Und ich sah in den Gesichten der Nacht, wie ich sah in den Nachtgesichten und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen. Der Sohn des Menschen. Wohin kommt der Sohn des Menschen dort? Zum Hochbetagten.

[7:10] Jetzt aber der Hochbetagte, den haben wir vorher schon gesehen in Daniel 9. Was macht der Hochbetagte? Er setzt sich und die Bücher werden geöffnet und das Gericht findet statt. Also als Jesus sagt, er hat ihm das Gericht übergeben, weil er der Sohn des Menschen ist, war das eine direkte Anspielung auf Daniel 7, Vers 13. Das haben die Pharisäer und Sadduzeer sofort verstanden. Jesus spricht hier von dem ewigen, also von dem himmlischen Gericht, das ewige Konsequenzen haben wird und zwar das Gericht, jetzt achtet darauf, was wird diesem Menschensohn im nächsten Vers verliehen? Herrschaft, Ehre und König. Mit anderen Worten, er wird zum König. Das ist ein wichtiger Gedanke. Warum ist dieser Gedanke sehr wichtig? Warum hat Jesus das gesagt? Wollte damit sagen, hey, ich bin stärker als ihr, ich werde euch alle verurteilen. Wollte das damit ausdrücken? Jesus ist ja ein gewinnender Mensch, warum hat er das jetzt zitiert?

[8:19] Genau, die haben immer auf diesen König gewartet, die wollten immer diesen König haben. Die haben auf den Messias gewartet als den König und Jesus sagt, schaut mal, dieser König, auf den ihr wartet, das bin ich. Wenn ihr mir folgt und ich euer Erlöser sein darf, der Menschensohn, dann werde ich auch euer König sein. Ihr klagt mich jetzt an, aber ich werde mal Richter sein und ich kann euer König sein, wenn ihr das nur annehmen wollt. Also im Grunde genommen ist das eigentlich keine Verteidigungsrise von Jesus, es ist eigentlich, wie soll man sagen, ein evangelistischer Schachzug. Er zitiert etwas, was den Pharisäern und den Sadduzeern ganz eng am Herzen lag. Die haben all die Weltreiche gesehen und gesagt, wann kommt der König, wann werden wir weltreich? Er sagt, ich bin das, der Sohn des Menschen.

[9:10] Interessanterweise, schaut mal nochmal zurück zu Johannes 5 und auch das ist vielleicht geht ein bisschen unter, aber schaut mal nochmal in Vers 27. Und er hat ihm Vollmacht gegeben, auch Gericht zu halten, weil er, auf wen bezieht sich er, also angenommen man würde bis dahin nur den Text bis dahin haben und nur die Verse vorher kennen, auf wen bezieht sich er? Den Sohn. Und wie wird der Sohn genauer genannt in den Versen vorher? Der Sohn Gottes. Habt ihr das gesehen? Ist euch das aufgefallen? Er heißt uns immer der Sohn Gottes in den Versen, Vers 25 zum Beispiel. Wahrlich, ich sage euch, die Stunde kommt und ist schon da, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören. Das heißt, vom Kontext her steht es immer der Sohn Gottes, der Sohn Gottes, der Sohn Gottes, weil Jesus beweist ja, ich bin Gott, ich bin der Sohn Gottes, der Sohn Gottes, der Sohn Gottes, der Sohn Gottes und er hat das Gericht, weil er der Sohn des Menschen ist.

[10:17] Das heißt, damit sagt Jesus hiermit, der Sohn Gottes, der Sohn des Menschen, Gott wird Mensch. Das ist sozusagen die Idee. Der König, auf den ihr wartet, also wenn die mitgedacht haben, sagt er, der König, auf den ihr wartet, muss Gott und Mensch gleichzeitig sein. Weil so stand es ja in Daniel 7.

[10:44] Jetzt. Kennt ihr noch eine andere Stelle in der Bibel, wo deutlich wird, dass Jesus erhöht wird, weil er sich erniedrigt hat? Hier heißt es ja, er wird ihm das ganze Gericht übergeben, weil er Sohn des Menschen ist, weil er, obwohl er Gott ist, Mensch geworden ist. Das ist ja die Erniedrigung. Er ist Gott, macht sich zum Menschen und deswegen ist er Richter der Welt. Kennt ihr andere Stellen der Bibel, wo seine Erniedrigung der Grund ist für seine spätere Erhöhung, also vermeintliche Erhöhung? Dass er erhöht wird, weil er sich erniedrigt hat. In Philippa 2. Lass uns das mal aufschlagen. Philippa 2 und dort Vers 7 bis 11. Ihr kennt wahrscheinlich die Stelle, oder? Da geht es über Jesus, heißt es vorher, der es nicht für einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein, dann Vers 7, sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen, wurde der Sohn des Menschen. Und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.

[12:07] Jetzt das nächste Wort ist, darum, ist ein direkten Kausalzusammenhang, darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesus sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind und alle Zungen bekennen, dass Jesus der Herr ist, zur Ehre Gottes des Vaters. Interessanterweise der Schluss sagt, zur Ehre Gottes des Vaters. Was hat Jesus in Johannes 5 immer gesagt in Bezug auf den Vater? Was hat in Johannes 5 immer gesagt in Bezug auf den Vater? Ich tue nichts aus mir selbst heraus, sondern was ich den Vater tun soll. Wer den Sohn ehrt, der ehrt den Vater. Hier wird der Sohn erhöht und bekannt zur Ehre Gottes des Vaters.

[12:52] Okay, also halten wir das fest, Jesus macht deutlich und das ist ja der Punkt, den er den Pharisäern mitteilen möchte. Gott hat das höchste Amt, das Richteramt an den gegeben, der sich am meisten erniedrigt. Das ist die Implikation für die Pharisäer und die Sadduzeer. Wenn er sagt, das höchste Richteramt ist den gegeben, der sich am meisten erniedrigt. Was ist die direkte Botschaft an die Herzen der Pharisäer und Sadduzeer? Ja, ihr wollt mich richten, wie weit seid ihr bereit, euch selbst zu erniedrigen? Denn je mehr du dich erniedrigst, desto mehr hast du recht zu richten. Und das wäre das Problem, sie haben ihn ja gerichtet, weil die sich angegriffen gefühlt haben, dass er ihre Regeln, ihre Satzungen, ihre sonst was in Frage gestellt hat. Das höchste Amt kriegt der sich am meisten erniedrigt.

[14:07] Jetzt gehen wir mal zurück zu Johannes 5 und machen ein bisschen weiter. Johannes 5 und dort Vers 28. Johannes 5 und dort Vers 28. Er sagt, verwundert euch nicht darüber, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden. Frage, wo haben wir schon im selben Kapitel mal gelesen, dass Jesus sagt, dass sie sich verwundern werden? Das haben wir doch letztes Mal schon mal gehabt, oder? Welchem Vers sprach er von der Verwunderung der Schriftgelehrten und der Richter? Welcher Vers? Nicht so weit zurück. Vers 20. Denn der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles, was er selbst tut und er wird ihm noch größere Werke zeigen als diese, sodass ihr euch verwundern werdet. Könnt ihr euch noch erinnern, was wir gesagt haben letztes Mal? Worin bestand diese Verwunderung? Warum hat Jesus gesagt, ihr werdet euch wundern? Könnt ihr noch erinnern, was wir gesagt haben? Jesus sagte, es werden noch größere Werke kommen, so groß, dass ihr euch wundern werdet und dann hat er die nächsten Vers erklärt, was das für Werke sein werden.

[15:41] Welche Werke werden in den nächsten Versen beschrieben? Die Auferstehung der Toten. Und warum war die Auferstehung der Toten so verwundernswürdig oder warum hat Jesus gesagt, ihr werdet euch wundern? Die Sadduzeer glaubten nicht einmal, dass Tote auferstehen werden. Jesus sagt, was ich euch jetzt sagen werde, ihr werdet euch wundern, aber dann sagt er jetzt in Vers 28, verwundert euch nicht darüber. Also er weiß, sie werden sich wundern, aber er rät ihnen, verwundert euch nicht darüber, denn alle werden auferstehen. Es ist eigentlich nichts verwundernswürdiges, weil alle Menschen werden irgendwann auferstehen, wie wir jetzt sehen werden. Also mehrmals spricht er darauf auf dieses Thema von der Totenauferstehung an. Das war damals ein ganz heiß diskutiertes Thema. Das war eines der größten theologischen Fragezeichen in der damaligen Zeit. Sadduzeer gegen Pharisäer, gibt es Totenauferstehung, ja oder nein? Das immer wieder betont.

[16:35] Jetzt Vers 28, verwundert euch nicht darüber, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden. Auch das ist eine ähnliche Formulierung, wie wir sie schon vorher mal gehabt haben. Es kommt die Stunde. Wo hatten wir diese ähnliche Formulierung schon mal das letzte Mal? Vers 25, oder? Aber da war ein bisschen anders in Vers 25. Dort steht nämlich, die Stunde kommt und ist schon da. Damals hatte in Vers 25 Jesus gesagt, die Stunde kommt und ist schon da, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden und sie hören werden sie leben. Was hat er damals in Vers 25 ausdrücken wollen, wenn er sagt, die Stunde kommt und ist schon da? Im Vergleich zu, es kommt die Stunde, wo alle die Stimme Gottes hören werden. Vers 25 ist näher dran. Vers 25 sagt, es ist nicht nur Zukunft, sondern es ist auch schon Gegenwart, aber nicht für alle, sondern für ein paar. Weil durch Jesus sind ja schon zu der Zeit Tote auferstanden. Das war wie eine Anzahlung, wie ein Beispiel. Er sagt, die Stunde kommt und ist jetzt schon da, wo Tote auferstehen werden, aber wenn er sagt, alle Toten werden auferstehen, sagt er nicht, die Stunde kommt und ist schon da. Er sagt nur, die Stunde kommt. Eindeutig Zukunft. Es wird eine Auferstehung von wie viel Toten geben? Von allen Toten.

[18:05] Frage, könnt ihr mir mal mit dem Alten Testament, nur mit dem Alten Testament, beweisen, dass es eine Auferstehung der Toten geben wird? Also mit anderen Worten, was waren die Texte der Pharisäer, die die Saudozäher nicht verstanden haben? Wir können ja gemeinsam zusammenarbeiten, suchen wir mal Bibelferse, die von der Auferstehung der Toten sprechen, im Alten Testament. 12, Vers 2, wenn ich jetzt ganz gemein bin, würde ich sagen, das ist die spezielle Auferstehung. Das ist nicht die allgemeine Auferstehung der Toten, aber das haben wahrscheinlich die Pharisäer damals nicht so genau gewusst. Also es geht schon mal in die richtige Richtung, aber der Vers selbst sagt ja, viele werden aufstehen.

[18:58] Okay, lesen wir das mal. Hierob 19 ist auf jeden Fall so ein, zumindest wird da die Tatsache der Totenauferstehung sehr deutlich gesagt. Hierob 19, Vers 25, ich weiß, dass mein Erlöser lebt und zuletzt wird er sich über den Staub erheben. Dieses Wort zuletzt ist im Hebräischen so ein Wort für das Letzte, die letzte Zeit, so ein endzeitlicher Begriff eigentlich. Am Ende, am Ende wird er das tun. Er wird sich über den Staub erheben und dann kommt ein Vers, der wird oft missverstanden, wird auch mal schlecht übersetzt. Und nachdem diese meine Hülle zerbrochen ist, dann werde ich, und bei mir steht jetzt in der Schlachter von meinem Fleisch los, Gott schauen. Steht das bei euch auch? Hat jemand eine andere Übersetzung?

[19:49] Ja, genau, ist eigentlich genauso schlecht übersetzt. Aus meinem Fleisch, das ist die wörtliche Übersetzung. Im Hebräischen steht aus meinem Fleisch und das kann man jetzt auf zwei Weisen deuten im Hebräischen. Entweder ich bin außerhalb meines Fleisches, also mein Fleisch ist da und ich bin hier und ich sehe Gott, oder ich sehe Gott aus meinem Fleisch heraus. Also ich werde mit meinem Fleisch auferstehen und aus meinem Fleisch Gott sehen. Und je nachdem, was die Übersetzer dann persönlich glauben, tendieren die in eine oder andere Richtung. Aber die Bibel ist sehr deutlich, wir werden nicht von unserem Fleisch gelöst Gott sehen, sondern wir werden Gott aus unserem Fleisch herausschauen. Also von daher ist die Elberfelder an der die beste Übersetzung, nur falls ihr da mal drüber stolpert und nicht wisst, wie das zu erklären ist.

[20:40] Andere Texte, die euch einfallen, nehme ich hier ab. Patrick, du hattest dich noch gemeldet? Jesaja 26, 19 ist ein sehr guter Text. Jesaja 26, Vers 19 und da ist das schon ein bisschen allgemeiner gehalten. Das heißt es, aber deine Toten werden leben, auch mein Leichnam. Sie werden auferstehen, wacht auf und jubelt ihr Bewohner des Staubes, denn dein Tau ist ein Morgentau und die Erde wird die Toten wiedergeben. Und hier ist es allgemein, die Toten, nicht einige Tote, viele Tote, sondern die Toten. Die Toten werden auferstehen, das ist eine ganz klare biblische Lehre.

[21:27] Und noch ein Text, oder kennt ihr noch einen? Es gibt ein paar, also wir müssen jetzt nicht alle finden, aber wir haben jetzt zwei schon, die ganz gut sind. Wenn ihr noch einen wisst, sagt schnell. Ansonsten zeige ich euch noch einen, den ihr wahrscheinlich sehr gut kennt, aber nicht als alttestamentlichen Text, sondern als neutestamentlichen Text. Schaut mal in Hosea, Hosea 13, Vers 14. Wenn ihr den lest, werdet ihr sagen, den kenne ich. Ich dachte immer, das hat Paulus gesagt. Hosea 13 und dort Vers 14. Hosea 13, Vers 14. Ich will sie erlösen aus der Gewalt des Totenreiches. Vom Tod will ich sie loskaufen. Tod, wo ist dein Verderben? Totenreich, wo ist dein Sieg? Kommt ihr bekannt vor? Das hat der Paulus dann zitiert. Wo hat er den zitiert, wisst ihr das? Vers 15, da kommt dieser Text dann wieder vor, aber es ist eigentlich aus Hosea. Totenreich, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Verderben? Also Jesus bringt dir keine neue Lehre, er bestätigt wiederum nur etwas, was im alten Testament schon längst angedeutet ist.

[22:42] Vielleicht ein Text noch aus dem Neuen Testament, der wirklich deutlich macht, dass alle Menschen auferstehen werden. Apostelgeschichte 24, Vers 15. Also das ist mit einer der deutlichsten überhaupt in der ganzen Bibel. Apostelgeschichte 24, Vers 15. Und ich habe die Hoffnung zu Gott, auf die auch ich sie selbst warte, dass es eine künftige Auferstehung der Toten geben wird, sowohl der gerechten als auch der ungerechten. Also die Bibel ist an mehreren Stellen sehr deutlich, alle Toten werden auferstehen.

[23:23] Jetzt zurück zu Johannes 5 und 15, Apostelgeschichte 24, Vers 15 war das. Jetzt zurück zu Johannes 5, da heißt es in Vers 28, verwundert euch nicht darüber, denn es kommt die Stimme, in der alle, jetzt kommt der Grund, warum man sich nicht wundern soll, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden. Wessen Stimme ist das? Des Sohnes Gottes, des Sohnes des Menschen, seine Stimme. Und das ist interessant, es geht hier also um die Stimme. Das Wort Gottes, das Wort von Jesus besiegt den buchstäblichen Tod.

[24:11] Warum kann man das als Mensch glauben, auch wenn man es noch nie gesehen hat? Praktisch gefragt. Warum können wir das glauben, sogar so stark glauben, dass uns das überhaupt gar nicht mehr irgendwie jetzt, also für viele, die sich der Bibel dann auskennen, ich weiß, das ist ja Totenauferstehung, klar natürlich, obwohl wir noch nie einen Toten aufgestehen haben sehen, oder? Hat jemand schon mal Totenauferstehung erlebt? Aber das Thema ist uns so klar, dass wir das gar nicht irgendwie in Zweifel ziehen. Was ist ein Grund, warum wir das so, ähnlich wie der Schöpfung, da sagen wir auch, ja klar, Gott hat Licht gesprochen, es ist Licht und es werde Licht, haben wir noch nie erlebt. Weil es eine Offenbarung steht, ja.

[25:03] Warum haben wir als gläubige Menschen eigentlich überhaupt gar kein Problem, sowohl an die Schöpfung zu glauben, als auch auf die Auferstehung von den Toten? Ich musste das glauben, damit ich kein Gläubiger bin. Weil Jesus immer die Wahrheit sagt, ja. Ich glaube, es liegt daran, weil man Vers 24 erlebt hat. Wahrlich, ich sage euch, wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht. Wenn ich das Wort Jesu in meinem Leben erlebt habe und gemerkt habe, wie er mich von dem geistlichen Tod zum geistlichen Leben bringt, habe ich auch vollstes Vertrauen, dass er das auch in der physischen Welt tun kann. Mit anderen Worten, die Erfahrung, dass Jesus mich kennt, dass Jesus mich liebt, dass Jesus in mein Leben hinein spricht, führt dazu, dass ich mich über solche eigentlich erstaunlichen Dinge nicht mehr verwundere.

[25:56] Deswegen ist es eigentlich auch die beste Methode, einen Menschen davon zu überzeugen, dass die Evolution nicht stimmt, ist, ihn zu Jesus zu führen. Ein Mensch, der erfahren hat, dass Jesus ihn verändern kann, dem fällt das ganz leicht zu glauben, dass Gott die Welt geschaffen hat. Wer das nicht erfahren hat, für den ist das ein unüberwindliches Hindernis. Und so ist es mit der Totenauferstehung genauso. Vielleicht war das eines der Hauptprobleme der Sadduzeer. Sie kannten Gott gar nicht. Sie kannten die verändernde Stimme des Wortes Gottes überhaupt gar nicht. Und Jesus erwähnt das im direkten Zusammenhang, Vers 24, die Bekehrung durch das Wort Gottes und Vers 25 und 28 die Auferstehung von den Toten.

[26:32] Gut, lesen wir ein bisschen weiter. Ach übrigens, warum macht das Gott, dass er alle tot nochmal auferweckt? Wo er doch sowieso weiß, dass einige, die meisten von denen gleich wieder sterben werden. Um eine Gerechtigkeit willen. Also, dass alle sehen können, was? Dass alle sehen können. Also, alle haben nochmal die Gelegenheit zu sehen, dass Gott recht hat. Okay, gibt es vielleicht noch einen anderen Grund außerdem, der natürlich wahr ist, Gott möchte Gerechtigkeit offenbaren. Gibt es einen Grund, der vielleicht auch zum Gericht, ja sie sollen aufstehen zum Gericht, ja genau. Aber er hätte sie auch einfach so richten können, in dem Sinne, dass er sagt, ihr seid einfach tot und bleibt tot. Das hat natürlich mit der Gerechtigkeit zu tun, aber was sagt, was werden die, haben die, also Gott hat was davon, nicht wahr, wenn die Toten auferstehen. Seine Gerechtigkeit wird offenbar. Haben auch die Toten was davon? Also, ich spreche jetzt vor allem von den ungerechten Toten, ja, weil von den gläubigen Toten ist ganz klar, die haben was davon, die kommen in den Himmel, die leben dann in Ewigkeit. Aber haben auch die ungerechten Toten noch was davon, dass sie nochmal auferstehen? Oder sind sie quasi, müssen sie einfach das nochmal, also sagt Gott, okay, ihr seid eigentlich schon verurteilt, jetzt steht nochmal auf, damit ihr seht, dass ich recht habe, jetzt seid ihr wieder tot.

[28:06] Ja, wir reden ja von der zweiten Auferstehung, genau, die zweite Auferstehung, also die Auferstehung nach den tausend Jahren, wozu ist die da? Warum? Weil, dass die Gläubigen auferstehen, das ist total logisch, ja, das ist der Lohn und so weiter. Also für die Engel ist das total klar, für die Gläubigen auch.

[28:36] Die Ungerechten, wir sind bei den Ungerechten, warum die Ungerechten auferstehen? Zu den beiden Auferstehungen kommen wir gleich, in einer Minute. Mir geht es erstmal nur darum, wenn alle auferstehen, dann stehen ja nicht nur die Gläubigen auf, sondern auch die Ungläubigen und die Frage ist mal unabhängig davon, wie viel Zeit dazwischen ist und nicht wahr, warum müssen die Ungläubigen auferstehen? Ja, die Frage ist, warum werden sie es anerkennen? Okay, also ja, das ist für die anderen, aber was bringt es Ihnen, bringt es Ihnen, den ungläubigen Toten etwas? Also, sie können nicht mehr gerettet werden, das ist klar. Die Frage ist, sie können nicht mehr gerettet werden, trotzdem lässt sie Gott auferstehen und am Ende werden sie seine Gerechtigkeit anerkennen, oder? Warum? Zufrieden sind sie sicherlich nicht, aber das hat sie getäuscht, ja.

[29:49] Schaut, wir haben gerade gesagt, das Wort, das vom geistlichen Tod zum geistlichen Leben führt, ist dasselbe Wort, das vom buchstäblichen Tod zum buchstäblichen Leben führt, oder? Das ist dasselbe Wort, derselbe Jesus, derselbe Gott, derselbe Mensch. Indem Gott alle Menschen, jeden Einzelnen, egal ob gut oder schlecht, vom buchstäblichen Tod zum buchstäblichen Leben noch einmal führt, beweist er, dass er auch jeden Mensch vom geistlichen Tod zum geistlichen Leben hätte führen können. Derselbe Gott, der durch dieses Wort jeden Menschen auf erweckt, beweist damit, dass wenn sie gewollt hätten, jeder von ihnen auch das ewige Leben hätten haben können.

[30:51] Genau, mit anderen Worten, sie werden dann feststellen, sie hassen zwar Gott, aber sie werden feststellen, das ist ja dann der Punkt, der sie dann zu diesem Ausruf führt, was Gott gesagt hat, war wirklich wahr. Er ist tatsächlich der Herr über Leben und Tod und wenn er mich aus dem Staub nach 4.000 Jahren wieder schaffen kann, dann hätte er mir meine Sünden vergeben können, oder? Das heißt, ja, es dient der Rechtfertigung Gottes, aber es dient auch dazu, dass sie verstehen, es nützt ihnen etwas. Sie werden zwar kein ewiges Leben mehr bekommen, aber es nützt ihnen etwas. Sie sehen jetzt, dass Gott recht hatte und dadurch beweist sich Gott. Gott will sagen, hey, ich habe recht gehabt, er will zeigen, ich hätte euch wirklich retten können. Das war kein Scherz, war keine Fabel, ich wollte, ihr wolltet nicht. Also das ist ein wichtiger Punkt.

[31:45] Jetzt zu Vers 25, Johannes 5, Vers 29 und da kommen wir jetzt zu dem, was auch Patrick schon angedeutet hat. Und sie werden hervorgehen, die das Gute getan haben zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse getan haben zur Auferstehung des Gerichts. Hier werden jetzt zwei Auferstehungen benannt und ob ihr es glaubt oder nicht, beide Begriffe, Auferstehung des Lebens und Auferstehung des Gerichts kommen nur einmal in der Bibel vor, und zwar hier. Das ist die einzige Stelle, wo die beiden Begriffe verwendet werden, aber natürlich kommen die noch woanders vor. Wo finden wir noch einmal in der Bibel die Lehre von den zwei Auferstehungen, der Auferstehung des Lebens und der Auferstehung des Gerichts. Welche biblische Passage ist so die klassische, um die beiden noch mehr zu beschreiben? Die beiden Auferstehungen. Offenbarung, genau, Offenbarung wo? Offenbarung 20, genau, ganz kurzer Exkurs nur.

[32:53] Offenbarung 20 und dort Vers 5 zum Beispiel. Die übrigen der Toten aber wurden nicht wie lebendig, bis die tausend Jahre vollendet waren. Also wir lernen, die beiden Auferstehungen sind nicht gleichzeitig, sondern sie liegen tausend Jahre auseinander. Das ist die erste Auferstehung. Es gibt eine erste Auferstehung und die zweite Auferstehung. Glückselig und heilig ist, wer Anteil an der ersten Auferstehung hat. Natürlich ist das die Auferstehung des Lebens, die Auferstehung des Lebens und die Auferstehung des Gerichts, ja, tausend Jahre voneinander entfernt. Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm regieren, tausend Jahre. Und dann in Vers 12 sehen wir dann die Auferstehung des Gerichts. Vers 12. Und ich sah die Toten, kleine und große, vor Gott stehen und es wurden Bücher geöffnet und ein anderes Buch wurde geöffnet. Das ist das Buch des Lebens und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand. Und jetzt kommt es, Vers 13, und das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren und der Tod und das Totenreich gab die Toten heraus, die in ihm waren und sie wurden gerichtet an jeder nach seinen Werken und so weiter und so fort. Also hier in Offenbarung 20 wird die Aussage von Jesus jetzt quasi zeitlich aufgedröselt. Ja, wir sehen jetzt zwei Auferstehungen zeitlich auseinander genommen und ja.

[34:08] Das ist eine gute Frage. Die Frage ist, ob klein oder groß tatsächlich die Größte meint. Ich würde jetzt spontan, ohne das konkret studiert zu haben, vermuten, dass es sich eher so ein bisschen bezieht auch auf Vers 15, Offenbarung 6, wo es heißt, und die Könige der Erde und die Großen und die Reichen und die Herrführer und die Mächtigen und alle Knechte, das heißt, da sind große, eher bedeutende Menschen, bei Implikationen wären dann die kleinen, die unbedeutenden. Also egal, welchen Rang du in der Gesellschaft hast, das ist sozusagen die Idee, das Gerecht Gottes ergeht über jeden für dich. Also wäre meine erste Vermutung jetzt so, aber soll das anders sein, danke ich für Aufklärung.

[35:00] Kennt ihr noch eine Stelle in der Bibel, wo die Auferstehung der behandelt wird, die ganz wichtig ist. Thessalonicher, genau, welcher von den beiden? Erst oder Zweiter? Schauen wir mal selbst. Genau, weil nur der hat ein Kapitel 4. Genau, und welcher Vers? Vers 16, genau. Dein Herr selbst wird, wenn der Befehler geht, und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Das ist die Auferstehung des Lebens bei der Wiederkunft.

[35:43] Also, wenn wir jetzt diese Stellen, 1. Thessalonicher und Offenbarung zusammennehmen, können wir feststellen, die Auferstehung des Lebens ist bei der Wiederkunft und die Auferstehung des Gerichts ist 1.000 Jahre später. Und das soll jetzt erstmal für uns genügen. Könnte man noch sehr viel mehr sagen.

[35:59] Aber schaut jetzt mal folgenden interessante Beobachtung. Was Jesus hier sagt. Die Schriftgelehrten hatten welchen Plan? Jetzt denkt mal scharf mit mir, was hatten die Schriftgelehrten für einen Plan? Sie hatten den Plan, Jesus zu töten, oder? Frage. Haben sie das dann irgendwann auch geschafft? Ist er gestorben? Wie lange war er tot? Kurz. Und danach? Lebt er für immer? Also jetzt denkt mal nach. Die Pharisäer planen den Tod von Jesus. Jesus kommt in das Gericht der Pharisäer. Er stirbt kurz und lebt danach für immer. Jetzt genau andersrum. Jesus plant das Leben für die Pharisäer. Sie kommen in sein Gericht, leben dann tatsächlich noch einmal nach der Auferstehung kurz und sind danach für immer tot. Interessanter Gedanke, oder? Das heißt im Grunde genommen, es ist ein direkter Gegensatz hier, der aufgebaut wird. Sie haben den Tod geplant. Er hat erst gelebt, dann war er für kurze Zeit tot und dann lebt er für immer. Und er hatte für sie das Leben geplant. Sie waren tot, werden dann kurz leben und werden für immer wieder tot sein. Da zeigt sich auch wieder dieser enorme Gegensatz.

[37:36] Jetzt gehen wir weiter. Wir sind wir noch in Johannes 5, Vers 29. Und schauen uns dort die Begründung an, mit der Menschen zur Auferstehung des Lebens und Menschen zur Auferstehung des Gerichts kommen. Was ist die Qualifikation für die Auferstehung des Lebens? Nach diesem Vers. Gutes Tun. Interessant, oder? Also wenn man den Vers nur so für sich nehmen würde, würde man fast denken, das ist Werksgerechtigkeit. Wer das Gute getan hat, wird leben. Und wer das Böse getan hat, wird sterben. Also was meint Jesus mit dieser Aussage? Wer das Gute getan hat, bekommt ein ewiges Leben. Wer das Schlechte getan hat, bekommt das Gericht. Ja?

[38:31] Wobei wir das letzte Mal gelernt haben, das bedeutet bei ihm, er wird nichts aus sich selbst tun, weil er kann nicht in Disharmonie mit seinem Vater sein. Aber du hast natürlich den richtigen Punkt angesprochen. Ja?

[38:54] Also halten wir mal fest. Es gibt mehrere Stellen der Bibel, die eindeutig zeigen, dass die Werke den Ausschlag geben im Gericht. Matthäus 25 ist ein perfektes Beispiel. Wir haben auch noch eine andere Stelle, die man vielleicht hier andeuten sollte, die ist sehr wichtig. Und zwar in Römer 2. Das ist fast wie eine ausführliche Erklärung zu diesem Vers. In Römer 2, und dort Vers 6 bis 10. Dort heißt es in Römer 2, Vers 6 bis 10, Das heißt, hier geht es nicht um die, die einfach Gutes tun, um gutes Gewissen zu haben. Oder die mal Almosen geben, um zu sagen, hey, ich hab gespendet. Sondern die ewiges Leben, Unvergänglichkeit erstreben. Das gute Tun ist bei ihnen eingebunden in ein Ziel. Ich will ewiges Leben haben. Das ist schon mal ein wichtiger Gedanke. Vers 8.

[40:01] Dagegen der Ungerechtigkeit gehorchen. Dabei geht es also nicht nur darum, dass sie Böses tun, sondern sie tun Böses. Obwohl. Schaut den Vers genau an, Vers 8. Nicht nur, weil sie Böses getan haben, werden sie verurteilt, sondern weil sie... Ungehorsam waren gegenüber wem? Was? Das heißt, sie wussten die Wahrheit. Das sind nicht einfach Menschen, die nur Böses tun, sondern die die Wahrheit kennen und dagegen rebellieren. Die sind der Wahrheit ungehorsam. Der Ungerechtigkeit gehorsam. Nicht wahr? Und dann heizt es weiter und so weiter. Drangsel und Angst über jede Menschenseele.

[40:41] Jetzt. Noch ein Text dazu ist. Epheser 6. Epheser 6, Vers 8. Epheser 6, Vers 8, was ist denn? Nein, das ist ein falscher Vers. Ne, vergess nicht. Ich hab den falsch aufgeschrieben. Gehen wir zurück zu Johannes. Johannes 3. Gibt uns jetzt eigentlich die Antwort. Johannes 3. Gibt uns die Antwort. Für diese ganze Sache. Ja, natürlich.

[41:31] Also die Frage ist, wodurch werden die Toten auferstehen? Ja, gute Frage. Was würden die anderen sagen? Also werden die Ungerechten nach den tausend Jahren auch durch die Stimme Jesu auferweckt? Mhm. Ja.

[42:07] Wir haben es schon gelesen. Heute. Schaut mal in den Vers. Steht explizit da. Das ist eine gute Frage. Steht explizit da. Vers 28. Verwundert euch nicht darüber, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden. Jesus ist der, der das Leben gibt. Und zwar in jedem Fall. Vor den tausend Jahren. Nach den tausend Jahren. Und beweist damit, dass er auch ihnen ein geistliches Leben geschenkt hätte schenken können.

[42:40] Und jetzt kommen wir zu Johannes 3. Schaut mal in Johannes 3. Vers 20. In Johannes 3 geht es ja weniger um die Totenauferstehung. In Johannes 3 geht es mehr um die Bekehrung. Oder? Das steht in Vers 20. Denn jeder, der Böses tut, macht was? Hasst das Licht. Und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zum Licht, damit seine Werke offenbar werden, dass sie in Gott getan sind. Dieses Licht steht für wen? Das ist Gottes Jesus. Dieses Licht wird vorher beschrieben in Vers 19. In Vers 19 steht das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist und die Menschen liebten das Licht.

[43:30] Das heißt, Gutes und Böses tun hier in Johannes bezieht sich immer darauf, ob ein Mensch zu Jesus kommt oder nicht. Mit anderen Worten, die Werke, die sie dann tun, sind nur der Beweis, dass sie bei Jesus waren. Oder um es anders auszudrücken, man kann in Gottes Augen gar nichts Gutes tun ohne Jesus. Alles wahrhaftig Gutes kommt von Jesus. Selbst wenn es unbewusst ist. Ein Mensch, der sich bewusst gegen Gott entscheidet, kann dann nichts mehr wirklich Gutes tun. Und deswegen sind die Werke der Maßstab. Die Werke können nicht täuschen. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen. Für uns Menschen ist das nicht ganz so klar, weil wir oft böse Menschen besser einschätzen als sie sind, weil wir nicht ins Herz schauen können. Wir können die Motivation nicht sehen. Wir können gar nicht beurteilen, ob ein Werk wirklich gut ist oder schlecht. Aber Gott kann das. Und die Werke sind ein eindeutiges Zeichen, wo der Mensch steht.

[44:35] Übrigens, das ist jetzt ein wichtiger Punkt. Schaut mal in Hebräer 13. Man darf vor lauter Betonung der Gnade Gottes die Werke nicht außer Acht lassen. Die Werke sind das Kennzeichen, das Merkmal, welches auf Verstehung gesandt wird. Wie das äußere Zeichen, das untrügliche Zeichen. Das wird deutlich durch Hebräer 13. Hebräer 13 und dort Vers 16. Wohlzutun und mitzuteilen. Mitzuteilen meine ich hier nicht im Sinne von Wohlzutun. Was meint mitteilen hier? Also sozusagen helfen. Gutes tun. Wohlzutun und mitzuteilen. Vergesst nicht. Und jetzt kommt eine interessante Formulierung. Denn solche, was ist das nächste Wort? Opfer gefallen Gott wohl. Das heißt, gute Werke, das ist ein wichtiger Punkt, gute Werke sind ein Opfer. Und wenn die Bibel sagt, gute Werke sind ein Opfer, dann muss es bei uns rattern im Kopf. Warum sind gute Werke ein Opfer?

[45:59] Das kann jetzt alles möglich sein. Das kann sein, dass ich dem Nachbarn die Straße fege oder, dass ich einen Krankenbesuch mache oder, dass ich einen Jugendlichen in der Gemeinde unterstütze, was auch immer. Gute Werke sind ein Opfer. Warum? Ja, also ich erniedrige mich, ich opfere etwas. Also jedes gute Werk kostet mich ja was. Es kostet mich entweder Zeit, es kostet mich vielleicht Geld, es kostet mich vielleicht Energie. Etwas, was ich sonst auch für mich gebrauchen könnte. Das Geld, das ich spende, könnte ich auch selbst verwenden. Die Zeit, die ich mit dem Bruder X verbringe, könnte ich auch zu Hause auf der Couch nutzen und mir das gut gehen lassen. Es ist insofern ein Opfer.

[46:45] Warum wird es noch ein Opfer genannt? Ja, ich glaube, wir als Adventisten haben eine besondere Chance, diesen Vers besonders gut zu verstehen. Das Heiligtum ist uns relativ gut bekannt. Jetzt sag mir mal, wozu waren die Opfer da im Heiligtum? Sie hatten was zu tun mit der Sündenvergebung? Was war der Hauptzweck der Opfer? Es gab ja Sündopfer und Schuldopfer und Speisopfer und Dankopfer. Richtig! Jedes Opfer im richtigen Geist dargebracht, wies auf Jesus. Oder? Das war der Sinn. Die Opfer sollten ein Hinweis auf Jesus sein. Das Schuldopfer sollte sagen, Jesus ist meine Schuld. Das Sündopfer sagte, Jesus ist meine Sünde. Das Dankopfer sagte, ich bin Jesus dankbar. Das Brandopfer sagte, ich will mich Jesus ganz weihen. Das Speisopfer sagte, ich bin von Jesus ganz abhängig.

[48:03] Jedes gute Werk, wenn es gut ist, ist von Jesus. Jetzt haben die Israeliten die Opfer manchmal auch nicht so gut gemacht. Haben die Israeliten manchmal die Opfer missverstanden. In welcher Hinsicht haben sie die Opfer missverstanden? Richtig, sie haben gedacht, dass vielleicht das Opfer selbst ihnen Vergebung bringt. Und was wäre die Parallele? Werksgerechtigkeit. Das heißt, jemand, der werksgerecht ist, handelt genauso wie jemand, der ein Lamm bringt und sagt, das Lamm erlöst mich. Man kann aber das Lamm nicht einfach abschaffen. Die Israeliten mussten Opfer bringen, aber ihnen wurde nicht vergeben wegen dem Opfer. Die Beziehung zwischen Opfer und Jesus ist genau dasselbe wie zwischen Werke und Glaube.

[48:59] Wenn man das einmal verstanden hat, dann sieht man eigentlich, wie wichtig die Werke sind. Wir leben in einer Zeit, in der die Werke immer so ein bisschen verächtlich betrachtet werden. Als würden sie den Glauben behindern. Man kann ja gar nicht genug betonen, dass die Werke uns nichts erlösen. Der Glaube allein. Aber wir vergessen, dass es die Werke sind, die auf Jesus hinweisen sollen. So wie die Opfer. Natürlich kann man sagen, das Lamm erlöse ich nicht, das Lamm erlöse ich nicht. Aber das heißt nicht, dass man das Lamm jetzt nicht weglassen soll. Weil wenn das Lamm nicht mehr da ist, dann sieht man Jesus nicht mehr.

[49:43] Ganz genau. Das heißt, man kann nicht Jesus folgen ohne Werke. Es geht gar nicht, weil die Werke zeigen, wenn sie dann richtig, wenn sie wirklich gut sind. Und übrigens, wer ist der Einzige, der Gutes tut? Gott, nicht wahr? Das heißt, wenn ich gute Werke haben will, dann müssen es Werke sein, die von Gott kommen. Kennt ihr einen Bibelferst, der sagt, dass es eigentlich Gotteswerke sind in uns, oder durch uns, oder für uns? Bestimmt Römer, ja genau. Zum Beispiel der Feser auch nicht, wahr? Wir sind Gottes Schöpfung. Und das heißt, dass wir in den Werken wandeln, die Gott zuvor bereitet hat. Es gibt viele Verse, die davon sprechen, dass es Gotteswerke in uns ist. Gott tut etwas und es ist gut.

[50:29] Denkt mal drüber nach, diese Werke, im Vergleich zu den Opfern im Alten Testament. Und wenn ihr das mal so durchdenkt, da öffnet sich so ein ganzes Fenster in das Heiligtum. Weil man jetzt all die Dinge, die mit Opfern zusammenhängen, wo man immer denkt, naja, das hat uns ja nichts mehr zu sagen, ich bring ja kein Stier und keine Tauben und kein Schaf mehr, alles auf die eigenen guten Werke übertragen kann. Das heißt, jedes Mal, wenn Gott sagt, ich kann eure Opfer nicht mehr riechen, hört auf, böse zu sein. Und hört auf, nicht wahr, schlechte Gedanken zu haben und dies und jenes, dann kann ich übertragen, all meine Almosen, die ich gebe, Gott kann meine Almosen, meinen netten Dienst für den Nachbarn nicht riechen, wenn ich gleichzeitig ein böser Mensch bin. Und die ganzen Geschichten, alles, was mit Opfern zu tun hat, hat alles eine direkte Übertragung zu den Werken. Das ist ein echtes Opfer. Gute Werke sind Opfer. Und ich glaube, je mehr wir die Opfer studieren, desto mehr werden wir verstehen, was für gute Werke werden die tun sollen.

[51:35] Okay. Letzter Vers heute, Johannes 5, Vers 30. Johannes 5 und dort Vers 30. Und da kommt Jesus noch mal auf das zu sprechen, was er in Vers 19 schon mal gesagt hat. Ich kann nichts von mir selbst austun. Wie ich höre, so richte ich. Und mein Gericht ist gerecht. Denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen des Vaters, der mich gesandt hat. Wir haben ja schon in Vers 19 gesagt, wenn Jesus sagt, ich kann nichts aus mir selbst heraus tun, dann ist das keine Aussage der physischen Unfähigkeit, sondern eine Aussage, dass er nicht in Disharmonie zu seinem Vater sein kann. Es ist ihm unmöglich, weil er Gott ist. Und Gott kann nicht zur Sünde versucht werden, Gott kann nicht mit sich selbst im Zwiespalt sein. Es liegt ihm fern. Er ist Gott und deswegen tut er nicht das, was er selbst will, sondern was sein Vater will. Und das gilt natürlich nicht nur für Gott den Vater, wir haben gesehen, das gilt auch für den Heiligen Geist. Und das gilt dann bei Implikationen auch für Gott den Vater. Sie alle wirken zueinander.

[53:03] Es gibt eine interessante Parallele zu dem Vers hier. Und zwar in Jesaja. Schaut mal in Jesaja 11. Jesaja 11 und dort Vers 3 und 4. In Jesaja 11 geht es um wen? Um wen geht es in Jesaja 11? Mit Messias. Der Schössling, von dem haben wir mal vor einigen Monaten gesprochen. Der Zweig aus dem Stumpf Isais. Auf ihm ruht der Geist, Vers 2. Und dann schaut man in Vers 3. Und er wird sein Wohl gefallen haben an der Furcht des Herrn. Er wird nicht nach dem Augenschein richten, noch nach dem höheren Sagen Recht sprechen. Interessant, oder? Sondern er wird die Armen mit Gerechtigkeit richten und den Elenden im Land ein unparteiisches Urteil sprechen. Und dann kommt ein Vers, der dann auf die Wiederkunft sich bezieht. Er wird die Erde mit dem Stab seines Mundes schlagen und den Gesetzlosen mit dem Hauch seiner Lippen töten. Jesus scheint sich auf diesen Vers bezogen zu haben. Er richtet nicht einfach so, wie er denkt, so wie es ihm erscheint. Sondern sein Gericht ist immer in völliger Beeinstimmung mit Gott dem Vater.

[54:23] Und schaut, das ist ein so wunderbarer Gedanke, den wir oft gar nicht so zusammenkriegen in unserem Kopf. Jesus sagt, also wer richtet jetzt? Jesus allein oder Jesus mit Gott? Was hat Vers 22 gesagt in Johannes 5? Der Vater richtet niemand. Also wer richtet? Wer richtet? Jesus. Jesus richtet. Alleine. Aber alles, was er richtet, ist in völliger Harmonie mit Gott dem Vater. Und das zeigt uns vielleicht ein bisschen besser auch, wie das bei dem anderen Thema zu verstehen ist, was die meisten nicht so wirklich in den Kopf kriegen wollen. Wie kann, das ist jetzt nicht der Text hier, aber wie kann Jesus sich selbst auferwecken, wenn er sagt, Gott hat ihn auferweckt. Und das ist genau das selbe Thema. Jesus kann es alleine, aber er tut es nicht aus eigenem Willen, sondern er tut es aus Gehorsam zum Vater. Er tut das, was der Vater ihn ruft, aber er kann es selbst. Und diese beiden Dinge, die kriegen wir so schwer in den Kopf hinein. Wie kann jemand etwas alleine tun und trotzdem es nicht aus eigenem Willen tun? Weil aus unserer eigenen Erfahrung ist es so schwer nachzuvollziehen, wie kann ich etwas alleine tun und das nicht aus eigenen Motiven. Aber das muss man verstehen, Jesus kann es und er tut es. Er ist Gott, aber er wird niemals irgendwann zu seinem eigenen Vorteil handeln. Und das wird aus diesen Passagen sehr, sehr deutlich. Er richtet nicht nach seinem eigenen Wohlgefallen.

[56:29] Das ist natürlich auch eine versteckte Anklage an seine Ankläger. Ellenwald sagt, in dieser Rede werden die Ankläger zu Angeklagten. Jesus dreht den Spieß quasi um. Wenn ich richte, werde ich nicht ein Fünkchen von meiner persönlichen Privatmeinung mit reinbringen. Jetzt fragt euch mal, das sagt er jetzt nicht, aber so zwischen den Zeilen. Euer Gericht, das ihr haltet, ist das mit der Bibel in Übereinstimmung oder ist das euer persönlicher Stolz, der verletzt ist, eure persönlichen Privatregeln? Könnt ihr wirklich von euch sagen, dass ihr nur so richtet, wie der Vater es euch gesagt hat? Nee, könnt ihr nicht. Aber ich werde es tun. Ihr klagt mich an, aber wisst, wenn ich euch anklage, werde ich nicht Gleiches mit Gleichem vergelten. Ich werde dann nicht sagen, der war mit dem Sanhedrin, der hat mich angeklagt, dem werde ich ein paar extra Minuten im Feuer zuschachern. Das will er nicht machen. Das ist übrigens auch ein wunderbares Beispiel für dieses Prinzip, dass man Böses nicht mit Bösem vergeltet.

[57:41] Letzter Vers. Schauen wir mal in Römer 2, Vers 2. Römer 2, Vers 2. Wir wissen aber, dass das Gericht Gottes der Wahrheit entsprechend über die ergeht, welche so etwas verüben. Wenn Gott richtet, wird es immer der Wahrheit entsprechend sein. Und Jesus macht das sehr deutlich in diesen Versen. Und wenn Jesus der Wahrheit gemäß richtet, dann ist es unsere Aufgabe, der Wahrheit gemäß zu leben.

[58:31] Nächstes Mal werden wir an der Stelle nicht weitermachen, wir werden nächstes Mal dann, wenn wir hier das Seminar wieder haben, dann noch etwas einschieben, was wir für das Verständnis der nächsten Zeilen noch brauchen. Aber für heute, was würdet ihr sagen, was ist das Entscheidende, was wir heute mitnehmen können aus den Versen, die wir gelesen haben? Was euch hängen bleibt, was ihr mitnehmen wollt?

[59:21] Irgendetwas! Alle werden seine Stimme erkennen, wenn er sie ruft. Noch was? Er gibt dem eine Chance und alle werden irgendwann erkennen, dass sie eine Chance gehabt haben und dass es auch für sie möglich gewesen wäre. Noch was? Er ist absolut selbstlos. Und obwohl er alles kann und alles bekommt und alles macht, tut er es niemals aus eigennützigen Motiven. Niemals! Selbst das höchste Amt, das ihm übergeben ist, wird er ausführen mit absoluter Transparenz und absoluter Akkuratheit und absoluter Übereinstimmung mit seinem Vater. Obwohl der sich gar nicht eigentlich einmischt. Und das ist eigentlich so die höchste Form von Gerechtigkeit. Und die Frage ist, wie viel wir davon in unserem Leben gerne praktizieren möchten. Dass wir in der Position, in der Gott uns haben möchte, die Macht, in Anführungsstrichen, die Gott uns gegeben hat, über andere Einfluss, den wir haben, dass wir den niemals zu eigennützigen Motiven ausnutzen. Sondern immer sagen können, was ich tue, das ist mit Gott, dem Vater, abgesprochen. Übereinstimmung mit ihm. Und auch gemeinsam beten und niederknien dazu.

[1:00:53] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen. Für die Verse, die wir lesen konnten. Und für die Ideen, die darin enthalten sind. Wir danken dir, dass wir sehen können, was für ein wunderbarer Richter Jesus ist. Was für ein wunderbarer Erlöser. Dass er als Gott und Mensch der König ist, auf den die ganze Welt eigentlich immer gewartet hat. Wir möchten dich um Vergebung bitten. Wo wir eigennützig gehandelt haben. Wo wir vielleicht selbst dich angeklagt haben. Danke, dass du das im Gericht nicht gegen uns verwenden wirst. Wenn wir es dir übergeben. Danke, dass du nicht aus Rachsucht oder aus eigennützigen Motiven uns richten wirst. Sondern nur, damit die Wahrheit ans Licht kommt. Und wir danken dir, dass wir mit allem, was wir haben, mit allen unseren Sorgen und Nöten zu dir kommen können. Und dass du, lieber Herr Jesus, dass du Mensch bist. Und dass du uns verstehst und kennst. Auch im Gericht. Hab Dank dafür von ganzem Herzen. Amen.


Lizenz

Copyright ©2016 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.