In dieser Predigt wird das Vaterunser, ein zentrales Gebet der Christenheit, tiefgehend analysiert. Christopher Kramp beleuchtet die Bedeutung der Anrede „Unser Vater“ und erklärt, wie sie Vertrauen, Beziehung und die Zugehörigkeit zur Familie Gottes ausdrückt. Weiterhin wird die Aussage „der du bist im Himmel“ im Kontext von Gottes Allmacht und Souveränität über alle Königreiche der Welt betrachtet. Abschließend wird die Bitte „Geheiligt werde dein Name“ als Ausdruck des Wunsches nach Gottes Wirken und der Anerkennung seiner Heiligkeit im eigenen Leben gedeutet, wobei der Erlösungsplan Gottes bereits in diesen ersten Worten anklingt.
Der Ersehnte: 81. „Unser Vater“
Christopher Kramp · Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus ·Themen: Bibel, Bibelstudium, JesusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Der Ersehnte
„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus
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Transkript
[0:30] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Schön, dass ihr da seid. Schön, dass ihr live zuschaut auf joelmedia.tv.de oder später die Aufnahmen anschaut. Heute kommt eines der wichtigsten Themen überhaupt. Wir sind ja gerade mitten in der Bergpredigt und wir wollen heute beginnen, uns mit dem Vaterunser zu beschäftigen. Ein Gebiet, einer der Abschnitte, die man in der Bibel auswendig kann, schon seit Kindertagen. Und gerade deswegen vielleicht man auch nie die Schätze entdeckt hat, die drin sind, weil man immer nur die Worte so daherredet. Trotzdem ist das eines der zentralen Abschnitte in der Bergpredigt und wir werden sehen, warum. Und ich denke, wenn wir das studieren, wird uns das für unser Gebetsleben und damit für unsere Beziehung zu Jesus wirklich viel helfen. Und da wir schon beim Gebet sind, lasst uns wieder knien und zum Anfang beten.
[1:23] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir dein Wort haben und die Gelegenheit, es gemeinsam zu studieren. Schenke uns jetzt deinen Heiligen Geist, die Weisheit, das zu begreifen, was du in dein Wort hineingelegt hast und dass wir von Jesus lernen, wie man so beten kann, dass es uns stärkt und dir wohlgefällt. Wir bitten dich von ganzem Herzen, dass du unser Lehrer bist jetzt und danke dir dafür. Im Namen Jesu, Amen.
[2:05] Gut, schauen wir Matthäus 6 an. Letztes Mal haben wir auch schon über das Gebet gesprochen, als wir in Matthäus 6 die Verse 5 bis 8 angeschaut haben, wo es darum geht, dass man nicht beten soll, um gesehen zu werden oder gehört zu werden und dass man beim Beten nicht Gott erst überzeugen muss. Wir haben gesehen, die Heiden, die beten durch eine ständige Wiederholung, um irgendwie einen Eindruck zu machen. Und es ist quasi ein Gebet der Werksgerechtigkeit. Ich bete und bete und bete und je mehr ich bete, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Gott oder diese Gottheit mir zuhört. Und Jesus sagt, ihr sollt nicht so beten, denn ihr müsst Gott nicht überzeugen, denn er weiß sowieso, was ihr braucht.
[3:03] Und um zu illustrieren, was Gott sich eigentlich unter einem erfüllten Gebetsleben vorstellt, gibt Jesus jetzt dieses Beispielgebet, das Vaterunser. Schauen wir mal in Vers 9. Deshalb sollt ihr auf diese Weise beten. Gleiche Frage wie vorhin gerade. Der Vers fängt an mit deshalb. Heißt also, er ist verbunden mit dem Vers davor. Deshalb. Was hatte der Vers vorher nochmal für eine Kernaussage? Der Vers 8. Was war die Hauptidee in Vers 8? Gott weiß, was ihr benötigt, ehe wir ihn bitten. Also mit anderen Worten, das Vaterunser beten wir, weil wir wissen, dass Gott schon alles weiß. Deshalb sollt ihr auf diese Weise beten. Das ist einem gar nicht so bewusst, wenn man das Vaterunser in der Gemeinde betet, oder? Dass das eigentlich ausdrücken soll, dass Gott schon alles weiß. Und da werden wir jetzt gleich immer wieder darauf zurückkommen. Gott weiß sowieso alles und durch das Gebet wollen wir ausdrücken, dass wir ihm vertrauen. Auf diese Weise heißt natürlich in diesem Sinne. Ich denke, da muss ich jetzt nicht weiter betonen, dass Jesus nicht dieses Vaterunser gegeben hat, damit man es dann immer nur rezitiert. Das ist ganz kurios, dass eigentlich in der katholischen Kirche gerade dieses Gebet, das illustriert worden ist, gegeben worden ist, um zu illustrieren, wie man nicht viele Worte macht, als Pater Noster immer ständig wiederholt wird. Also genau ins Gegenteil verkehrt wird. Aber das ist nicht unser Thema heute.
[4:51] Was Ellen White so schön sagt ist, sie sagt im Buch Gedanken vom Berg der Seligpreisung, dass Jesus hier das Ideal, sein Idealgebet vorstellt, das so simpel ist, dass jedes Kind es begreifen kann. Und so tiefgründig, dass bis in alle Ewigkeit, meine ich, selbst die größten Denker können nicht alles erfassen, was in diesem Gebet drin ist. Und das erinnert mich so ein bisschen ans Heiligtum. Das Heiligtum ist auch einfach, einige wenige Schritte, jedes Kind kann es sofort begreifen und trotzdem studierst du das Heiligtum bis in alle Ewigkeit. Und genauso wie mit dem Heiligtum sollten wir eigentlich mit dem Vaterunser umgehen. Einfach zu verstehen an der Oberfläche, aber da sind Schätze drin, die werden wir bis in die Ewigkeit studieren. Und das denke ich, das machen wir immer zu wenig. Wusstet ihr, dass der Martin Luther mal eine eigene Predigtreihe gemacht hat? Nur über das Vaterunser. Und wenn wir das jetzt studieren, lasst uns da diesen Gedanken im Hinterkopf haben. Hier sind alleine diesen wenigen Versen sind Schätze enthalten, die uns meistens entgehen, weil wir das Vaterunser nur immer so mal ab und zu am Ende eines Gottesdienstes dann mal aufsagen.
[5:58] Also wie geht es los? Was sind die ersten beiden Worte im Idealgebet, im Modellgebet von Jesus? Vaterunser oder unser Vater. Warum beginnt Jesus mit den Worten unser Vater? Was würdet ihr sagen? Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten Gott anzureden. Herr der Herrscher, Allmächtige, Gott von Ewigkeit, Herr der Allmächtigen. Warum unser Vater?
[6:33] Das drückt Beziehung aus. Die Beziehung, genau. Das ist ein Ausdruck von Vertrauen. Wie schon gesagt, das Gebet soll ausdrücken, Gott weiß, was ich brauche, ich vertraue ihm. Und das ist ein Ausdruck des Vertrauens. Es verbindet. Hatte Jesus in der Bergpredigt schon mal von unserem Vater gesprochen? Also kommt diese Idee, unser Vater, euer Vater schon mal in der Bergpredigt vorher vor? Ja genau, in den Vers davor, unser Vater, denn euer Vater weiß, was ihr benötigt.
[7:16] Wonach? Noch erstmal in der Bergpredigt, in der Bergpredigt. Wo kommt es in der Bergpredigt vor? Wenn ihr in den letzten Wochen gut aufgepasst habt, solltet ihr da hier ein paar Verse in Erinnerung geblieben sein. Wo kommt das vor? Okay, schauen wir mal ganz kurz Matthäus 5 und 6, einige Verse an, ganz kurz zur Wiederholung. In Vers 16, Kapitel 5, Matthäus 5, Vers 16. So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. Okay, Kapitel 5, Vers 45, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Vers 48, darum solltet ihr vollkommen sein, gleich wie euer Vater im Himmel vollkommen ist. Kapitel 6, Vers 1, habt acht, dass ihr eure Almosen gebt, nichts von den Leuten gebt, um von ihnen gesehen zu werden, sonst habt ihr keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel. Und dann Vers 4, damit dein Almosen im Verborgenen ist und dein Vater, der ins Verborgene sieht, der wird es dir öffentlich vergelten. Vers 6, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Und Vers 8, habe ich schon gesagt, also die Idee ist, wenn Jesus hier sagt, unser Vater im Himmel, dann hat er in der Bergpreisung schon mehrmals deutlich gemacht, worin diese Beziehung besteht. Die guten Werke, die die Menschen zu unserem Vater im Himmel weisen sollen. Dass wir den Nächsten lieben sollen, damit wir Kinder unseres Vaters sind. Dass wir zu unserem Vater beten sollen und nicht gesehen werden. Das heißt, all das, was wir vor einer Bergpredigt studiert haben über euer Vater, euer Vater, damit ihr Söhne eures Vaters seid, damit ihr vollkommen seid, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist, fließt jetzt ein in dieses Vaterunser, unser Vater.
[8:54] Jetzt, du hast schon gesagt, es kommt schon im Alten Testament vor. Wir haben ja gelernt, die Bergpredigt basiert im Wesentlichen auf dem Alten Testament. Jesus predigt das Alte Testament. Wo kommt im Alten Testament die Idee vor, dass Gott unser Vater ist? Genau, sehr gut, wunderbar, ihr seid gut vorbereitet. Jesaja 63, schlagen wir mal auf, Jesaja 63 und dort Vers 16. Jesaja 63 und dort Vers 16. Jesaja 63 und dort Vers 16. Und doch bist du unser Vater, denn Abraham weiß nichts von uns und Israel kennt uns nicht. Du aber, oh Herr, bist unser Vater und dein Name ist unser Erlöser von Ewigkeit her. Also diese Idee, unser Vater im Alten Testament ist verknüpft mit welcher anderen Idee hier? Unser Erlöser.
[9:56] Und Gott, unser Vater, wird verglichen mit anderen Vätern. Welche anderen Väter werden genannt? Andere Väter. Abraham, Abraham war ja auch ihr Vater. Jakob war ihr Vater. Aber das Problem bei Abraham und Jakob ist, ein Tod. Die sind zwar theoretisch unsere Glaubensväter, aber die können uns nichts helfen. Die sind nur ein Vorbild für uns im Sinne, dass wir von ihren Schriften lesen, also in den Schriften von ihnen lesen. Aber Gott ist lebendig. Übrigens nebenbei gesagt, ist das ein schöner Vers, um den Zustand der Toten zu beweisen. Abraham und Jakob wissen nichts von uns. Schon das Alte Testament sagt, Gott ist unser Vater. Also Jesus hat auch hier im Neuen Testament kein neues Bild von Gott eingeführt, das nicht längst eigentlich schon bekannt gewesen ist.
[10:51] Unser Vater. Jesaja 64, schaut mal in Vers 7. Gleiches, also nächstes Kapitel, da kommt diese Idee auch vor. Jesaja 64, Vers 7. Nun aber bist du, Herr, unser Vater. Wir sind der Ton und du bist unser Töpfer. Wir alle sind das Werk deiner Hände. Wenn ihr den Kontext, die Verse davor und danach anschaut, warum sagt das der Jesaja immer wieder, du bist unser Vater, du bist unser Vater. Also was soll das ausdrücken, im Kontext hier von Jesaja, gerade in Jesaja 64, wenn ihr die Verse mal vorher anschaut und danach. Warum sagt er, nun aber bist du unser Vater.
[11:51] Okay, das ist ein wichtiger Punkt. Er sagt, du bist unser Vater, weil vorher sagt er, wir haben gesündigt und hier berühmt, Jesaja 64, all unsere Gerechtigkeit, das ist ein beflecktes Kleid, nicht wahr. Wir haben es nicht verdient eigentlich mit dir zusammen zu sein, aber du bist unser Vater. Du bist nicht nur unser Boss, du bist nicht nur unser König, du bist nicht nur unser Chef, du bist nicht nur unser Anführer, weil wenn das so wäre, dann hätten wir keine Chance, dann hätten wir, wir hätten unseren Kredit verspielt, wir hätten keine Chance mehr, aber du bist unser Vater.
[12:24] Übrigens, Jesus sagt ja an einer Stelle, ich gehe zu eurem Vater und zu meinem Vater. Das heißt, wenn Jesus sagt, jetzt betet mal mit mir, unser Vater. Was sagt er dann? Also Jesus sagt, es ist mein Gebet, dass ihr auch beten solltet, lasst uns gemeinsam beten. Jesus sagt zu uns, lasst uns gemeinsam beten, unser Vater. Was sagt er damit? Er ist unser gemeinsamer Vater, ja, was noch? Wir werden durch dieses Gebet, drücken wir aus, wir sind Teil der Familie Gottes.
[12:52] Kennt ihr den Vers, wo Jesus sagt, darum schämt er sich nicht, uns Brüder zu nennen. Indem Jesus sagt, komm, lasst uns gemeinsam sagen, unser Vater, sagt er auch impliziert, ich bin euer Bruder. Ich bin euer Bruder. Das heißt, in dem Gebet geht es nicht nur darum, wie bete ich richtig zu Gott, quasi zwischen den Zeilen sagt Jesus mit diesem Gebet, ich bin euch gleich geworden, ich bin euer Bruder, ich bin bei euch.
[13:25] Übrigens, in Johannes 17 Vers 23 steht, das ist ein ganz schöner Vers im Zusammenhang, Johannes 17 Vers 23, ich in ihnen und du in mir, damit sie zu vollendeter Einheit gelangen und damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, gleich wie du mich liebst. Also was Jesus sagt ist, dass Gott, der Vater uns liebt, so wie er Jesus liebt. Das ist, was ich würde sagen, wie sehr liebt Gott der Vater Jesus. Hier steht nicht nur ein bisschen wie, sondern habt ihr es gelesen, Vers 23, und sie liebst gleich wie du mich liebst. Und Jesus sagt, unser Vater, sagt er, so sehr wie Gott der Vater mich liebt, so liebt er euch auch. Und wenn wir sagen, unser Vater, sagen wir, wir beanspruchen oder wir nehmen den Anspruch, dass diese Liebe, die du auch zu Jesus hast.
[14:34] Übrigens, ihr kennt die Geschichte vom verlorenen Sohn. Als der verlorene Sohn zurückkommt, was sagt er über seinen Wert? Ich bin es nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen. Und der Vater sagt, das Kleid und das Fest, denn dieser mein Sohn war tot und ist lebendig, er war verloren, ist wiedergefunden. Da wird sehr deutlich, was es bedeutet. Unser Vater, zum Vater kann man immer zurück. Beim Boss ist man irgendwann vielleicht unten durch, der Schulleiter nimmt einen irgendwann vielleicht nicht mehr auf, aber zu unserem Vater kann man immer zurück.
[15:20] Also der erste Schritt in dem Gebet ist, wenn ich bete, muss ich realisieren, Gott liebt mich und zwar nicht ein bisschen, sondern er liebt mich so sehr, wie er Jesus liebt. Und wie kommen wir dazu, dass wir Gott als unseren Vater erkennen? Schaut mal in Römer 8, Vers 15. Römer 8, Vers 15.
[15:57] Römer 8, Vers 15. Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch wiederum fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, indem wir rufen, aber Vater. Das heißt, wenn wir sagen unser Vater, dann haben wir diesen Geist der Sohnschaft. Und ein Vers vorher sagt, in Vers 14, denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet sind, die sind Söhne Gottes.
[16:39] Also wenn ich sage, unser Vater, was sage ich eigentlich? Ich sage ja, ich bin ein Sohn Gottes, oder? Wenn ich sage, mein Vater, unser Vater. Aber wer ist ein Sohn Gottes nach Vers 14? Wer vom Geist geleitet ist. Wenn ich also sage, unser Vater, ist das implizit die Aussage, Herr, ich möchte vom Heiligen Geist geleitet werden. Der Heilige Geist hat meinem Leben gewirkt und ich möchte mich von ihm leiten lassen. Ich anerkenne, dass du mein Vater bist. Das heißt, schon in diesen wenigen Worten steckt eine ganze Menge drin.
[17:01] Warum sagt er dann, der du bist im Himmel? Ich meine, das ist doch eigentlich uns relativ klar. Müssen wir uns im Gebet jetzt daran erinnern, dass Gott nicht auf der Erde wohnt, dass er im Himmel ist? Oder was soll das ausdrücken? In den Himmeln, okay, ja. Das stimmt, also das ist im Hebräisch sowieso, das Wort Himmel ist sowieso immer Plural auch. Also es geht nicht darum, dass Gott jetzt über der nächsten Wolke sitzt. Aber unabhängig davon, dass wir also richtig Gott lokalisieren und sagen, er ist dort in den Himmel, dritten Himmel, wo auch immer. Aber ist das jetzt notwendig, dass wir uns im Gebet nochmal bewusst machen, Gott wohnt nicht hier, er ist im Himmel. Oder was soll das ausdrücken, der du bist im Himmel? Was steht da, sag mal schnell. Okay, das heißt also, das ist ein bisschen die Exklusivität, niemand ist der heilige Vater, außer der eine Vater im Himmel, okay. Das stimmt, wunderbar, aber was soll das ausdrücken? Es ist ja ein Mustergebet, das heißt, wir müssen nicht die Worte beten, aber wir sollten diese Gedanken im Gebet mit Präsenz haben.
[18:22] Also einmal unser Vater. Okay, das heißt, ich weiß, mein Bürgerrecht ist im Himmel, wie Paulus sagt in Philipper 3, oder wie Abraham auf die Stadt gewartet hat, die Gott gebaut hat. Schaut mal in 2. Chronik, in 2. Chronik 20, da ist es sehr schön zu sehen, was die alttestamentlichen Schreiber mit dieser Idee verbanden, dass Gott im Himmel ist. 2. Chronik 20 und dort Vers 6. Das ist Josaphat, erinnert euch an die Geschichte, nicht wahr, mit dem mit dem Heer und den Lobsängern vor dem Heer und dann heißt es hier in Vers 6, Josaphat, und er sprach, O Herr, du Gott unserer Väter, bist du nicht Gott im Himmel und Herrscher über alle Königreiche der Heiden? In deiner Hand ist Kraft und Macht und niemand kann von dir bestehen.
[19:38] Was ist die Idee, warum sagt der Josaphat, bist du nicht Gott im Himmel? Ja genau, und was ist die Implikation? Hier in dem Vers, du bist Gott im Himmel und Herrscher über alle Königreiche. In deiner Hand ist Kraft und Macht und niemand kann von dir bestehen. Mit anderen Worten, der Gott des Himmels verfügt über alle Ressourcen und über alle Kraft und niemand, wenn Gott etwas will, kann es niemand durchkreuzen.
[20:19] Wenn ich also sage, unser Vater, der du bist im Himmel, sage ich, unser Vater, der du die Macht hast über alle Königreiche der Welt, der du, wie es hier heißt, der in dessen Hand Kraft und Macht ist, vor dem niemand bestehen kann. Ich sage also nicht, unser Vater im Himmel, ich weiß, du bist im Himmel, ja ich bin auf der Erde jetzt, sondern ich sage, du bist der Gott, der alles kann. Und ich stelle mir die Frage, wie oft machen wir uns das bewusst, wenn wir das Vaterunser beten?
[20:46] Unser Vater, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name. Da sind wir schon durch und haben gerade darüber nachgedacht, was es bedeutet, dass der Gott, zu dem wir beten, der Gott ist, der im Himmel ist, der alles geschaffen hat und über alles verfügt. Erinnert euch daran, das Gebet soll ja ausdrücken, ich mache mir bewusst, ich brauche mich um nichts sorgen. Das Vaterunser ist ja nicht zuerst ein Bittgebet, das ist ja genau der Punkt. Jesus sagt, ihr müsst nicht Gott anflehen und ihn überzeugen, dass euch etwas gibt, sondern indem ich sage, Vaterunser, der du bist im Himmel, habe ich eigentlich biblisch vom alten Testament her gesagt, du liebst mich mit der Liebe, mit der du Jesus geliebt hast, du leitest mich durch deinen Heiligen Geist und keine Macht im Himmel und auf Erden kann deinem Willen widerstehen und du willst nur das Beste für mich. Im Grunde genommen kann man jetzt eigentlich fast schon aufhören. Im Grunde genommen hat man jetzt eigentlich schon alles gesagt, was notwendig ist, um deutlich zu machen, ich vertraue Gott.
[22:03] Ganz genau, ja, also Gott denkt anders, er handelt anders, als wir uns das vorstellen können und er hat tausend Wege, wie Ellen White sagt, von denen wir nichts wissen. Gehen wir weiter, unser Vater, der du bist im Himmel, also mitdenken, es heißt, Gott kann alles und niemand kann ihm widerstehen und alle Ressourcen sind seiner Macht.
[22:21] Jetzt, geheiligt werde dein Name. Jetzt bin ich mal gespannt, was ihr dazu sagt. Warum fügt Jesus das hier so an prominente Stelle ziemlich am Anfang in dieses Musteridealgebet ein, geheiligt werde dein Name.
[22:49] Gottes Wille soll überall herrschen, ja das stimmt, das kommt später ja sogar noch, wenn das heißt, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf Erden, also das kommt noch. Genau, da wird sogar der Name Gottes gesagt, weil heilig, heilig, heilig ist Herr, also Jesaja 6, wärst du das schon ein Hinweis, ja, was heißt das, geheiligt werde dein Name, ja.
[23:16] Ah, sehr gut, kommen wir gleich dazu, warte eine Sekunde. Also erstmal heißt es natürlich, dass Gottes Name heilig ist, ganz offensichtlich. Psalm 111, Vers 9 als Beispiel dafür, Psalm 111, Vers 9, Psalm 111, Vers 9, er hat seinem Volk Erlösung gesandt, auf ewig verordnet seinen Bund, heilig und furchtgebietend ist sein Name. Also da wird das natürlich verknüpft mit der Erlösung, heilig und furchtgebietend ist sein Name, dahinter verwirkt sich auch die Idee, dass wir Gottes Namen nicht nur missbrauchen, sondern auch nicht einfach so ohne großes Bewusstsein ständig so vor uns her sagen, auch im Gebet, sondern Ellen White beschreibt das sehr anschaulich, sagt, wenn die Engel den Namen Gottes aussprechen, dann verhüllen sie ihr Angesicht.
[24:25] Und das ist, glaube ich, auch ein wichtiger Gedanke, dass Gott ist unser Vater und trotzdem reden wir nicht mit ihm wie mit so einem coolen Freund, sondern er ist der heilige große Gott. Das echte Gebet macht sich bewusst, ich habe keinen direkten Draht zum Papst oder zu Trump, aber ich kann mit dem Herrscher des Universums sprechen, der sämtliche Lebewesen in dieser Sekunde am Leben hält. Ich habe einen direkten Draht zu ihm und ich meine, wenn wir uns das mehr bewusst würden, ich glaube, wir würden anders beten, oder?
[25:01] Genau, das ist quasi die Anrede. Jetzt kommt auch die erste Bitte, der erste Wunsch. Geheiligt werde dein Name. Das ist die Anbetung. Es ist ganz interessant. Das erste, was sozusagen inhaltlich im Gebet jetzt kommt, diese Heiligung des Namens, sehr richtig.
[25:36] Übrigens, was ist eigentlich Gottes Name? Wenn es heißt, geheiligt werde dein Name, ist Gott einfach nur darauf bedacht, dass wir seinen Namen korrekt aussprechen, wie unsere Freunde von den Zeugen Jehovas vielleicht hier betonen würden und sagen, wir müssen die richtige Aussprache haben, wir brauchen die richtigen Vokale zwischen den Konsonanten, damit wir wissen, wie man Gott ausspricht. Ist das gemeint hier, geheiligt werde dein Name? Sein Wesen, ich war sein Charakter. Das ist das, was wir aus 2. Mose 34 kennen, wo er seinen Namen offenbart, ich war gnädig und am Herzen und gütig, seine Herrlichkeit. Und interessant ist auch, dass die Bibel sagt, dass wir nach seinem Namen genannt sind. Erinnert euch an Daniel 9 zum Beispiel, da sagt der Daniel, denn dieses Staat und dein Volk sind nach deinem Namen genannt. Das heißt, dieser Name, der geheiligt werden soll, ist nicht nur der Name Gottes, sondern sein Charakter soll ja auch unser Charakter werden. Und wir sind in dem Sinne, in Jeremia wird das ganz deutlich, können wir vielleicht mal ganz kurz aufschlagen, in Jeremia 23, zwei Bibelstellen vergleichen, in Jeremia 23, da haben wir den Namen oder einen Namen Gottes sozusagen, in Jeremia 23 und dort Vers 5 und 6, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich dem David einen gerechten Spross erwecken, der wird als König regieren und weise handeln und er wird Recht und Gerechtigkeit schaffen auf Erden. Einfache Frage, wer ist das? Von wem ist hier die Rede? Jesus, das ist der Messias, der kommt, der als König regieren wird, der weise handeln wird und so weiter. Vers 6, in seinen Tagen wird Judah gerettet werden und Israel sicher wohnen und das ist der Name, den man ihm geben wird, der Herr ist unsere Gerechtigkeit. Das ist der Name Gottes, der Name Jesu, das ist die Identität von Jesus als der Erlöser, der Herr unsere Gerechtigkeit. Deswegen sagen wir nicht mal, wir glauben an Jesus, durch Glauben bekommen wir seine Gerechtigkeit.
[27:33] Aber jetzt schaut mal zehn Kapitel weiter, selbes Buch, Jeremia 33, wie jetzt das Volk genannt wird, dass diesem Messias folgen soll. Jeremia 33 und dort Vers 16, klingt fast so ähnlich. In jenen Tagen wird Judah gerettet werden und Jerusalem sicher wohnen, auch vorher ist fast genau das gleiche, aber es gibt einen feinen Unterschied. Vorher hieß es und mit diesem Namen wird man ihn benennen, aber jetzt heißt es und mit diesem Namen wird man, wird man, seitdem Jeremia 33, Vers 16, wird man sie benennen. Also in Kapitel 23 heißt es, man wird ihn nennen, der Herr ist unsere Gerechtigkeit und in Kapitel 33 heißt es, sie, das Volk wird man nennen, der Herr ist unsere Gerechtigkeit. Heißt also, der Name Gottes, der geheiligt werden soll, sein Wesen, das ist der Name Gottes, aber auch wir sollen nach seinem Namen genannt werden, so wie das Heiligtum auch, nach dem, der Name Gottes war über dem Heiligtum ausgerufen.
[28:43] Jetzt kommen wir zur eigentlichen, ja. Interessant ist für mich auch noch, dass dieses, die deutsche Übersetzung, geheiligt werden, der Name, das führt uns hier nach Zukunft. Ja. Aber tatsächlich steht dort ein Zeitpunkt, der in diesem Moment ist. Das heißt, unser Vater im Himmel, Vater, das heißt, wir sind verbunden, wir sind deine Kinder, geheiligt werden, dein Name im Sinne von diesem Moment, ist dein Name heilig, das heißt, in diesem Moment sind wir so verbunden, dein Charakter in mir sei jetzt. Dankeschön, wichtiger Hinweis. Das ist also nicht etwas, wo man sagt, ja, das kommt irgendwann noch, sondern durch die Verbindung, Heiligung ist ja nichts weiter, als dass ich mit Gott verbunden bin. Die Präsenz Gottes, ist ja nicht, dass ich irgendwie heilig bin, um vor Gott bestehen zu können, sondern die Präsenz Gottes in meinem Leben macht mich heilig. Ja, das ist ganz entscheidend.
[29:31] Jetzt passt mal auf. Sehr guter Gedanke. Schaut mal in Hesekiel 23, das ist jetzt das, was die anderen von schon gerade, Hesekiel 36, Entschuldigung, angedeutet hat. Hesekiel 36 und das ist eigentlich vielleicht sogar der interessanteste Hinweis, denn es gibt relativ viele alttestamentliche Stellen auch darüber, dass Gottes Name groß gemacht werden soll, Gottes Name bekannt gemacht werden soll und auch, dass Gottes Name heilig wird, aber hier ist eine Stelle, wo explizit davon gesprochen wird, dass sein Name geheiligt wird. Hesekiel 36 und dann Vers 23. Und jetzt schaut mal, das ist gleich am Anfang, das ist sehr interessant, da heißt es nämlich, darum will ich meinen großen Namen wieder heilig machen. Also wer spricht hier? Gott. Gott spricht und sagt, ich will meinen Namen heilig machen, also mit anderen Worten, sein Name wird geheiligt und jetzt kommt die große Frage, also nicht die große Frage, die ist die Schlussfolgerung. Wenn wir beten, geheiligt werde dein Name, wer heiligt denn seinen Namen? Gott selbst. Das heißt, wir würden vielleicht denken, ja ja, geheiligt werde dein Name heißt, wir sollten uns besser anstrengen, deinen Namen richtig heilig zu halten, aber Jesus sagt oder Gott sagt hier, ich werde das selbst machen, ich werde meinen Namen heiligen. Wie? Schaut mal weiter. Darum will ich meinen großen Namen wieder heilig machen, der vor den Heidenvölkern entheiligt worden ist, den ihr entheiligt habt. Das ist lustig, oder? Also das ist eigentlich nicht lustig, das ist sehr traurig, aber interessant. Wir entheiligen Gottes Namen, oft durch unser Verhalten, aber dann ist es nicht so, dass wir ihn wieder heiligen müssen, sondern Gott tut etwas, wodurch sein Name wieder heilig wird. Und was tut er? Genau, ich will mich vor ihren Augen an euch heiliger weisen. Wenn Gott an uns etwas tut, wird sein Name geheiligt. Und jetzt schaut, was er tut. Vers 24. Denn ich will euch aus den Heidenvölkern herausholen, aus allen Ländern sammeln und euch wieder in euer Land bringen. Ich will reines Wasser über euch sprengen und ihr werdet rein sein von all eurer Unreinheit und von all euren Götzen will ich euch reinigen. Ich will euch ein neues Herz geben, einen neuen Geist in euer Inneres legen. Ich will das steinerne Herz aus eurem Fleischwerk nehmen und euch ein fleischendes Herz geben. Ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmung befolgt und tut. All das bedeutet, geheiligt werde dein Name. Also jedes Mal, wenn wir beten, geheiligt werde dein Name, sagen wir, Herr, ich wünsche mir, dass du deinen Namen heiligst. Und wie machst du das? Indem du mich aus der Sklaverei befreist, indem du mich hervorholst, indem du mich wiederherstellst, indem du mich reinigst, indem du mich von den Götzen freimachst, indem du mir ein neues Herz schenkst, das steinerne Herz wegnimmst, mich mit deinem heiligen Geist erfüllst und zu einem gehorsamen Kind machst. Geheiligt werde dein Name. Das heißt ja, es geht darum, dass wir andächtig sind beim Gebet, aber es geht um viel mehr. Im Grunde genommen steckt eigentlich der ganze Erlösungsplan schon drin und wir beten das so vor uns hin und ich denke, die Engel, die wundern sich manchmal, dass wir einfach so sagen, ohne uns Gedanken zu machen, was eigentlich alles da drin steckt.
[32:59] Deswegen auch ganz bewusst, wir sagen nicht, wir wollen deinen Namen heiligen. Es ist ja ein Passiv. Geheiligt werde dein Name. Es ist die Erlaubnis, dass Gott etwas tun kann. Das heißt, das Vaterunser sagt, Gott, ich weiß, du liebst mich so sehr, du kannst alles, du bist im Himmel, ja, niemand kann dir etwas verwehren, deswegen gebe ich dir Erlaubnis, denn die muss ich geben, Gott zwingt mich, ich gebe dir Erlaubnis, in meinem Leben das zu tun, was du ohne meine Erlaubnis nicht tun könntest. Geheiligt werde dein Name. Tu das, was hier in Hesekiel 36 steht. Ja.
[33:32] Erste Korinther 6,11. Genau, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt, genau, ihr seid in dem Namen des Herrn Jesus Christus und dem Geist unseres Gottes. Ganz genau, wir sind abgewaschen, wir sind geheiligt, das ist genau das.
[33:56] Ja, sehr gut. Nun, die Zeit ist schon abgelaufen leider. Ich dachte, wir schaffen noch den nächsten Vers noch, machen wir das nächste Mal, aber das war mir wichtig, dass wir das sehen, dass diese so bekannten Worte im Grunde genommen das ganze Evangelium und so Beziehungen zu Gott, seiner Allmacht und dann den Erlösungsplan, diesen ersten Satz, schon alles drin ist. Wir werden dann sehen, das geht in dem Vaterunser direkt so weiter. Das nächste Mal in Vers 10, 11 und 12 und 13.
[34:42] Lass uns deswegen zwei Entscheidungen fällen. Die eine erstmal grundsätzlich, wenn wir das Vaterunser beten, mal ein bisschen mitzudenken, was wir eigentlich beten, aber noch viel wichtiger, da wir ja nicht so oft das Vaterunser beten, dass wenn wir beten, ganz egal welche Worte wählen, ob wir jetzt sagen unser Vater oder was auch immer wir beten, dass uns die Gedanken, die hinterstecken bewusst sind, dass wir, wenn wir beten uns bewusst sind, wir gehören zur Familie Gottes, der Heilige Geist möchte uns leiden, Gott liebt mich so sehr, wie er Jesus liebt. Zweitens, wenn ich bete, Gott kann alles, er ist über alles mächtig, ich muss ihn nicht überzeugen und ich hoffe, dass er eventuell was tun kann, er kann sowieso alles und bevor ich jetzt für irgendwas bitte, was ich denke wichtig ist, möchte ich ihm die Erlaubnis geben, dass er in meinem Leben so wirkt, dass sein Name geheiligt wird durch sein Wirken, den ich durch mein Wirken entheiligt habe und das wird er tun. Er sagt, ich werde das tun, ich werde, alles was da stand, war sein Wirken, ich werde euch reinigen, ich werde euch ein neues Herz geben, ich werde bewirken, ich werde euch den Heiligen Geist geben, aber ich muss ihm die Erlaubnis geben, geheiligt werde dein Name. Ein passives Gebet mit einer unglaublichen Strengkraft, lasst uns vornehmen, genau so zu beten, nicht mit diesen Buchstaben, aber genau mit diesem Geist.
[36:06] Wollen wir noch gemeinsam in der Knie und Gott darum bitten. Lieber Vater im Himmel, wir haben gerade gelesen und studiert, was diese beiden Gedanken, dass du unser Vater bist und dass du im Himmel bist, eigentlich ausdrücken, dass du uns mit einer Liebe liebst, die nicht beschrieben werden kann. Ellen White sagt, wenn man versucht, deine Liebe zu beschreiben, dann muss man irgendwann den Stift niederlegen und sagen, man kann es nicht beschreiben, die Worte fehlen, man kann es nur erleben. Und gleichzeitig bist du ein Gott, der alles kann, dem nicht zu schwierig ist und der immer weiß, was wir benötigen. Herr, lehre uns, dass wir nicht beten, als ob wir dich überzeugen müssten. Lehre uns, dass wir beten, nicht als müssten wir irgendwie dich anflehen und betteln, sondern lass uns so beten, wie dieses Vater unser ausdrückt, dass wir bewusst sind, dass dein Heiliger Geist uns führen möchte, dass wir uns bewusst sind, dass du alles kannst, dass wir uns bewusst sind, dass du schon weißt, was wir benötigen, aber dass wir dir die Erlaubnis geben, in unserem Leben das zu tun, was du ohne uns Erlaubnis nicht tun kannst, nämlich uns zu reinigen, uns wieder herzustellen, damit dein Name geheiligt wird. Und wir danken dir von ganzem Herzen, dass dieses Gebet nicht schwer ist, um es zu verstehen und doch so tiefgründig, dass wir bis in alle Ewigkeit darüber nachdenken können. So möchten wir dich bitten, dass du uns hilfst, so zu beten, dass es diesem Gebet immer ähnlicher wird. Danke dafür von ganzem Herzen. Amen.
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