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Manuskript zur Sendung >>> CSH_02_2018_Lektion_10

In dieser Cannstatt Study Hour Lektion 10, „Vorbereitung auf die Endzeit: Amerika & Babylon“, taucht Ronny Schreiber tief in die biblischen Prophezeiungen über die Mächte Amerikas und Babylons ein. Er analysiert die Symbole des Tieres aus dem Meer und dem Tier aus der Erde in der Offenbarung und verbindet sie mit historischen und gegenwärtigen Ereignissen. Die Lektion beleuchtet die Bedeutung des Malzeichens des Tieres und des Siegels Gottes, die Frage der Anbetung und die dringende Aufforderung, sich von Babylon, der Verwirrung, zu trennen. Ein Muss für jeden, der die Zeichen der Zeit verstehen möchte.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2018 Q2: Vorbereitung auf die Endzeit

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour. Wir sind immer noch in unserer Vorbereitung auf die Endzeit, jetzt in Kapitel Nummer 10: Babylon und Amerika und was es damit auf sich hat. Nun, wir hatten schon ein bisschen hineingeguckt, schon mal in Lektion 7 damals, haben uns Babylon und Amerika ein bisschen angeguckt. Heute vertiefen wir das, denn wir gucken heute vor allem unseren Fokus auch auf Babylon. Was hat es damit auf sich?

[0:45] Zunächst, wenn wir uns unseren Merkvers angucken, nämlich den finden wir in Daniel 12, Vers 1, als da heißt: „Zu jener Zeit aber wird sich der große Fürst Michael erheben, der für die Kinder deines Volkes einsteht. Denn es wird eine Zeit der Drangsal sein, wie es noch keine gab, seitdem es Völker gibt, bis zu dieser Zeit. In jener Zeit aber wird dein Volk gerettet werden, jeder, der sich im Buch des Lebens eingeschrieben findet.“ Zu jener Zeit, es geht hier um den Zeitpunkt, wenn Michael aufsteht. Nun, was passiert, wenn Michael aufsteht? Ende der Gnadenzeit. Das gucken wir uns heute mal ein bisschen genauer an, was es damit auf sich hat, was da passiert.

[1:31] Nun, unsere erste Bibelstelle und das geht gleich ans Eingemachte. Wir gehen nämlich gleich in die Offenbarung und gucken uns dort Kapitel 13 an. Kapitel 13, die letzten paar Verse hatten wir schon einmal studiert, damals als wir uns an Kapitel 7 gemeinsam studiert haben. Da hatten wir uns Offenbarung 13 schon mal angeguckt, und zwar die letzteren Verse, die da um Amerika gehen. Jetzt gucken wir uns mal die ersten Verse an. Wir gehen in Offenbarung 13, Vers 1 und 2.

[2:00] Offenbarung 13, Vers 1 und 2. Und dann werden wir gleich merken, was es hier auf sich hat, worum es hier geht. Hier sprechen wir nämlich gleich über eine ganz interessante Macht, die sich plötzlich erhebt und die plötzlich so die Herrschaft an sich nimmt. Von dieser Macht gucken wir später mal auf Amerika rauf, vergleichen das beides miteinander und werden erkennen, in welchen Zeiten wir leben. Lasst uns Gott bitten, dass er uns hilft, dass wir diese Texte gut verstehen. Beten wir zusammen.

[2:29] Unser lieber Vater im Himmel, wir sind dir so dankbar dafür, dass wir gemeinsam studieren dürfen. Wir möchten dich bitten, dass du uns dein Wort öffnest, damit wir es verstehen können, damit wir erkennen, wer du bist, damit wir dich loben und preisen können. Und wir danken dir dafür. Im Namen Jesu. Amen.

[2:43] Gemeinsam lesen wir jetzt Vers 1 und 2, Kapitel 13 der Offenbarung. Johannes sagt: „Und ich sah aus dem Meer ein Tier aufsteigen, das sieben Köpfe und zehn Hörner hatte, und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Köpfen einen Namen der Lästerung. Und das Tier, das ich sah, glich einem Panther, und seine Füße waren wie die eines Bären, und sein Rachen wie ein Löwenrachen, und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Vollmacht.“

[3:14] Hier wird jetzt ein Tier beschrieben, ein Tier, das so verschiedene Attribute hat. Es sieht teilweise aus wie ein Löwe, wie ein Bär, wie ein Panther, und irgendwas kommt noch vom Drachen dazu. Und wenn wir uns überlegen, kennen wir dieses Tier, haben wir sowas schon mal gesehen? Naja, es sieht aus wie eine Chimäre, wie ein zusammengesetztes Tier aus verschiedenen Tieren. In Daniel 7 werden sie beschrieben: der Löwe, der Bär, der Panther und so ein schreckliches Tier. Nun, wofür standen die? Löwe, Babylon. Bär, Medopersien. Panther, Griechenland. Und das schreckliche Tier? Rom, das heidnische Rom. Und diese Tiere werden hier so zusammengesetzt in einem ganzen Tier. Dieses Tier sieht ja irgendwie so aus, als hätte es von allen Attributen irgendwie etwas. Und dieses Tier hat sieben Köpfe und zehn Hörner. Sieben Köpfe und zehn Hörner. Wir rechnen mal. In Daniel 7, der Löwe hatte wie viele Köpfe und wie viele Hörner? Er hatte einen Kopf und null Hörner. Der Bär hatte wie viele Köpfe und wie viele Hörner? Der Bär hatte einen Kopf und null Hörner. Der Leopard hatte wie viele Köpfe und wie viele Hörner? Er hatte vier Köpfe und null Hörner. Und das schreckliche Tier am Ende, wie viele Köpfe und wie viele Hörner? Das hatte einen Kopf und zehn Hörner. Wenn wir das alles zusammen addieren, kommen wir auf wie viele Köpfe und wie viele Hörner? Wir kommen auf sieben Köpfe und zehn Hörner. Ein Tier, das Attribute aus allem irgendwie hat, sieben Köpfe und zehn Hörner, wird genau hier beschrieben. Dieses Tier in Offenbarung 13 ist eigentlich Chimäre aus Daniel 7.

[5:07] Nun, was wissen wir noch über dieses seltsame Tier? Wir haben es gerade gelesen. Es hat Namen der Lästerung an seinen Köpfen. Irgendwie kennen wir das aus Daniel 7. Da gehen wir jetzt mal rein und gucken uns Vers 25 an. Daniel 7, Vers 25. Denn das Tier kommt uns irgendwie bekannt vor. Hier wird nämlich noch etwas beschrieben.

[5:32] Daniel 7, Vers 25: „Von diesen Hörnern wissen wir, dass da ein kleines Horn hervorbricht. Und da heißt es: ‚Und er wird freche Reden gegen den Höchsten führen und die Heiligen des Allerhöchsten aufreiben. Er wird danach trachten, Zeiten und Gesetz zu ändern, und sie werden seiner Gewalt gegeben für eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit.‘“ Damals in Daniel 7, da waren diese Tiere, diese ganzen Weltreiche nacheinander, da war dieses schreckliche Tier. Aus diesem schrecklichen Tier aus dem heidnischen Rom wuchsen zehn Hörner empor. Diese zehn Hörner, die zu diesem Tier gehörten, das waren die zehn Stämme Europas. Und zwischen diesen Stämmen kam jetzt ein kleines neues Reich auf, ein kleines neues Horn. Und dieses Horn, das da lästerliche Reden schwingt, das identifizieren wir mit dem Papsttum. Also in den zehn Stämmen Europas kam plötzlich ein neuer auf, nebenbei drei riss aus, als er aufkam. Und das war das Papsttum. Hier sind jetzt plötzlich irgendwie die sämtlichen Attribute von den ganzen Tieren plus der Lästerung vermerkt. Und das alles sieht genauso aus wie das Tier in Daniel 7, das wir dann in Offenbarung 13 gefunden haben. Also eine Chimäre. Wir erkennen wieder das gleiche System, dieses System aus Staat und Kirche, das da jetzt aufkommt. Sämtliche Attribute von sämtlichen Tieren noch drin, zum Beispiel aus Babylon immer noch die Sonnenanbetung, die wir später auch im römischen Reich gefunden haben, die sich bis ins Papsttum durchgezogen hat. Also alles zusammen ein großes Weltreich wird hier dargestellt.

[7:07] Aber was genau ist das? Welches Reich hat hier irgendwie, wessen Reich war so mächtig und hatte Attribute von allem? Gucken wir uns gleich genauer an dieses Tier. Zunächst gehen wir mal, um das ein bisschen nachzuvollziehen, in Offenbarung 2, Vers 9. Also wir gucken uns einmal die Vergangenheit an. Dort in Offenbarung 2 und 3 stehen ja die Briefe an die Gemeinden. Das heißt, das ist Gottes Gemeinde von der ersten Gemeinde von Ephesus an, also 31 nach Christus bis zum Jahrhundert, über all die Gemeinden bis zur letzten Gemeinde, Laodicea, Volk des Gerichts, also 1844 bis zum Ende. Wir gucken uns mal diese Gemeinde an. Wir gehen jetzt mal in die zweite Gemeinde rein.

[7:54] Die zweite Gemeinde war Smyrna, Offenbarung 2, Vers 9. Also hier wird die zweite Gemeinde dargestellt, die Gemeinde Smyrna. Smyrna, das war die Gemeinde, sagen wir heute ungefähr von 100 nach Christus, von 100 bis 313. Das ist so die Gemeinde Smyrna. Nun, in der Gemeinde heißt es, ich, interessant, ich höre euch diesen Vers an, Vers 9 hier: „von denen, die seien Juden und sind es nicht, sind eine Synagoge des Satans.“ Eine Synagoge des Satans. In dieser Gemeinde gibt es scheinbar Leute, die die Synagoge des Satans sind, aber sie behaupten, sie sind Juden, also sie behaupten, sie gehören zum Volk Gottes, sind aber eigentlich Anbeter des Teufels. Interessant, in der zweiten Gemeinde, also in Smyrna, gab es solche Leute, Synagoge des Satans. Sie beteten eigentlich den Satan an, sie behaupteten aber, sie gehören zum Volk Gottes. Ob zuerst nur bewusst oder unbewusst taten, jedenfalls wird es hier genannt: „In dir ist die Synagoge Satans.“ Vorsichtig.

[9:06] Jetzt guckt euch mal die nächste Gemeinde an, was dann passiert. Wir gehen in Vers 13. Es ist die Gemeinde Pergamos. Über die Gemeinde sagt Gott, in Vers 13: „Ich kenne deine Werke und weiß, wo du wohnst, da, wo der Thron Satans ist, und dass du an meinem Namen festhältst und den Glauben an mich nicht verleugnet hast, auch in den Tagen, in denen Antipas, mein treuer Zeuge war, der bei euch getötet wurde, da, wo der Satan wohnt.“ Hier kommt noch was obendrauf. Jetzt eine Gemeinde weiter, die Gemeinde Pergamos. Wann war die? Pergamos, das war die Gemeinde zwischen 313 und 538. Also genau die Gemeinde nach Smyrna. Jetzt über diese Gemeinde wird es gesagt: „Du bist da, wo der Satan wohnt, da, wo Satans Thron ist.“ Also plötzlich hat sich was geändert. Eben gerade war es noch eine Synagoge, was geistlich ist. Jetzt plötzlich ist es ein Thron, was politisch und staatlich ist. Da gab es einen Systemwechsel. Was war passiert zwischen dem Jahre 313 und dem Jahre 538? Was ist da passiert in der Zeit, dass da so ein Wechsel kam zwischen der Synagoge, dem geistlich-religiösen Ding und dem Thron, plötzlich etwas staatlichem?

[10:31] Und was ist passiert? Damals bekam der Bischof von Rom die Ambition, er möchte gerne der oberste aller Bischöfe sein und verbündet sich mit Konstantin. Er verbündet sich damals mit dem weltlichen Herrscher, mit einer staatlichen Macht. Plötzlich verbündet sich eine Synagoge, und zwar mittlerweile eine falsche Synagoge, eine gefallene Religion, verbündet sich jetzt mit der Staatsmacht. Und plötzlich war das nicht nur die Synagoge Satans, das waren ja Leute, die da drin waren in der zweiten Gemeinde. Plötzlich war es der Thron Satans. Plötzlich war diese falsche Anbetung zu einem Staatssystem geworden. Das war wirklich eine Katastrophe. Und es heißt hier: „In den Tagen, in denen Antipas, mein treuer Zeuge war.“ Nun, warum? Wer war Antipas? Wenn wir in die Geschichte gucken, gibt es keinen Antipas. Wenn wir in die Bibel gucken und da durchblättern, wir finden auch keinen anderen Antipas, keine Beschreibung, wer das sein könnte. Aber Antipas wird der treue Zeuge genannt. Was hat Antipas eigentlich damals bezeugt? Wer war das? Na ja, da war eine Bewegung. Antipas gegen den Papst, gegen den, der sich zum Vater, zum heiligen Vater, zum Papam erhoben hat.

[11:32] Antipas war eine Gegenbewegung. „Tu das nicht. Mach dich nicht zum Fürsten über die Bischöfe. Niemand von euch soll sich Vater nennen“, hat Christus gesagt. Jetzt kam aber dieser Papam, dieser Papst. „Ich bin der oberste aller. Das sind alles meine Söhne, selbst die anderen Bischöfe, die Ältesten. Sie sind alle unter mir.“ Er erhebt sich jetzt. Der Bischof von Rom lässt sich jetzt selbst Vater nennen. Er macht sich zum Papst. Und da waren die Christen natürlich überhaupt nicht mit einverstanden. Sie haben gesagt: „Stopp, damit hören wir auf. Macht das nicht.“ Aber dieser Bischof von Rom hat sozusagen einen Kompromiss eingegangen, Staatsmacht übernommen, bekam es in den Thron. Jetzt war es plötzlich der Thron Satans. Und was hat er gemacht? Er hat sämtliche Christen umbringen lassen, die gegen ihn waren. Eine riesen Christenverfolgung in dieser Zeit. Nicht die Christenverfolgung, wie wir sie in der zweiten Gemeinde kannten. Das war eine schlimme Christenverfolgung. Da wurden die wahren Anbeter sozusagen vom Staat umgebracht. Jetzt aber in der Gemeinde Pergamos wurden die wahren Anbeter von einer Religion umgebracht, die vorgab, die gleiche Religion zu sein. Also die Kirche brachte die eigenen Leute um, die Christus treu waren. Etwas hat sich geändert.

[12:58] Und dann ging es ja los. Nach dieser Gemeinde Pergamos kam 538, in die Gemeinde und die nächste kommt, Thyatira. Plötzlich beginnt das finstere Mittelalter. Das erste Gesetz damals auf dem Konzil zu Orléans gemacht, 538. Papst hat plötzlich Vollmacht, Staatsmacht. Und welches Gesetz macht er? Das erste Gesetz, Sonntagsgesetz. Und dann ging das finstere Mittelalter los. Christen wurden umgebracht. Es gab Glaubenspolizei, Inquisition und was nicht alles. Wir kennen das. Es ging drunter und drüber damals. Also hier bekamen sozusagen die Synagoge Satans, diese falsche Religion, die sich in der ersten, in der zweiten Kirche sozusagen auftat, die sich plötzlich da vermischte mit der wahren Religion, bekamen Staatsmacht. Und jetzt fingen sie an, die echten Christen auszuräumen.

[13:49] Und dann lesen wir hier, wir gehen zurück in Offenbarung 13, Offenbarung 13, Verse 3, 4 und 5. „Und ich sah ein seiner Köpfe, wie zu Tode verwundet, und seine Todeswunde wurde geheilt. Und die ganze Erde sah verwundert nach dem Tier. Und sie beteten den Drachen an, der dem Tier Vollmacht gegeben hatte. Und sie beteten das Tier an und sprachen: ‚Wer ist dem Tier gleich? Wer vermag mit ihm zu kämpfen?‘ Und es wurde ihm ein Maul gegeben, das große Worte und Lästerungen redete. Und es wurde ihm Macht gegeben, 42 Monate lang zu wirken.“

[14:20] Nun, dieses Tier, es ist interessant, dass so beschrieben wird, dass alle, die das Tier anbeten, auch den Drachen anbeten. Das heißt, der Drache steht eigentlich hinter diesem Tier. Das Tier ist ja ein Symbol für ein Staatssystem, für eine Staatsmacht. Und wir kennen die jetzt. Denn welche Staatsmacht kam damals auf? Es war das Papsttum, das plötzlich den Thron bekommen hatte. Plötzlich gibt es ein Staatssystem, das unter einer religiösen Führung steht. Und es fängt jetzt an, böse Dinge zu machen. Es redet große Dinge, Lästerungen. Aber wenn ich anfange, dieses Tier anzubeten, also ich denke, das ist ja die wahre Kirche, irgendwie, vielleicht gibt es da viel Gräuel drin und so, aber irgendwie war es die alte Kirche. Und ich fange an, diese Kirche anzubeten. Wie bete ich sie an? Naja, über ihren Tag. Haben sie den Tag eingesetzt? Sie haben den Sabbat verändert damals und haben auf den Sonntag gesetzt. Ich sage, ich gehöre dazu. Dann bete ich eigentlich, ob ich es weiß oder nicht, hintenrum den Satan an.

[15:13] Und das ist schon ziemlich besonders. Ich verstehe mich nicht falsch. Viele Menschen haben das nicht erkannt, dass da der Teufel was versteckt hatte, eine falsche Anbetung im Gesetz verankert hatte. Und sie haben mit bestem Wissen und Gewissen am Sonntag angebetet und gesagt: „Der Sonntag ist der Tag des Herrn“ und meinten Gott den Schöpfer. Und haben es mit bestem Wissen und Gewissen getan. Sie werden dafür nicht verurteilt werden. Aber geschichtlich interessant, was passiert ist. Es war damals 538, als auf dem Konzil zu Orléans genau das eingesetzt wurde. Und jetzt heißt es: „Er wird für 42 Monate lang wirken und bekommt eine tödliche Wunde.“ 42 Monate ist die gleiche Zeit wie die dreieinhalb Jahre oder die 1260 Tage. Die drei Dinge sind das Gleiche. Und beschreiben immer die Zeit zwischen 538 und 1798. Zwischen das erste Sonntagsgesetz kam, Papst ist in Vollmacht, hat keine Gegner mehr, er regiert Europa, war der Weltherrscher damals. Und bis zu dem Zeitpunkt 1798, als er wieder abgesetzt wird. Diese 1260 Tage.

[16:23] Interessant, diese dreieinhalb Jahre, denn diese dreieinhalb Jahre, die finden wir ganz ähnlich. Denn gucken wir uns die Geschichte von Christus an. Christus wurde getauft und der Messias kam sozusagen ins Dasein. Der Christus, der Gesalbte. Er lebte dreieinhalb Jahre lang auf dieser Welt und verkündete und machte. Nach dreieinhalb Jahren bekam er eine tödliche Wunde, er wurde ans Kreuz geschlagen und er starb. Kurze Zeit später stand er wieder auf. Drei Tage später, am dritten Tage, stand er auf. Wie war es beim Papsttum? Nun, das Papsttum, es kam auf 538 mit Vollmacht. Nach 538 regierte es dreieinhalb Jahre, also diese 1260 Jahre, dieses ganze Mittelalter, dreieinhalb Zeiten. In dieser Zeit hat es viel Unheil getan. Dann bekam es eine tödliche Wunde, 1798. Und es ging sozusagen in den Tod. Aber drei Jahre später, im dritten Jahr sozusagen, kam ein neuer Papst und wurde wieder eingesetzt. Also ist das Gleiche. Die gleiche Bewegung, die wir bei Christus sehen, sehen wir auch in der großen Kirche, in der katholischen Kirche.

[17:33] Jetzt, Luther hatte damals gesagt: „Der Satan ist der Affe Gottes, der macht ihm alles nach.“ Und wir können sozusagen, in dem Großen können wir erkennen: Okay, das ist hier eine, was ist das für eine Bewegung? Sie versucht die Christen umzubringen, sie versucht zu einer falschen Anbetung zu verführen. Sie erkennt sozusagen den Drachen dahinter, den Drachen hinter dem System, hinter diesem Tier. Denn der Drache gab ihm ja auch seinen Thron und große Vollmacht, übers Römische Reich zum Beispiel.

[17:59] Dann geht es hier weiter in Vers sechs bis acht. „Und es tat seinen Mund auf zur Lästerung gegen Gott, um seinen Namen zu lästern und sein Zelt und die, welche im Himmel wohnen. Und es wurde ihm gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu überwinden. Und es wurde ihm Vollmacht gegeben über jeden Volkstamm und jede Sprache und jede Nation. Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes, das geschlachtet worden ist vor Grundlegung der Welt an.“

[18:39] Jeder wird es anbeten, alle werden staunen, wie dieses Tier, es die Todeswunde bekommen hat und wieder da ist. Und alle werden es anbeten. Jeder, der nicht geschrieben ist im Lebensbuch des Lammes. Also diese Macht wird sich ausbreiten und wird viele böse Dinge machen. Es wird Lästerung verüben, also Blasphemia, also Gotteslästerung. Es wird sich gegen Gott erheben, gegen sein Gebot, gegen sein Gesetz. Das kennen wir vom Papsttum, wir kannten es im Mittelalter. Es wird sich in Zukunft nicht verändern. Es wird genauso bleiben. Es wird sich dagegen erheben und die Menschen werden aber es anbeten. Warum werden die Menschen das anbeten? Naja, weil sie dazu gezwungen werden, dazu bewegt werden, dieses Tier anzubeten. Das hatten wir in Lektion sieben damals behandelt, als wir uns Offenbarung 13, die hinteren Verse angeguckt haben.

[19:24] Aber gehen wir noch mal ein Stück weiter. Was passiert denn dann? Also das hier ist sozusagen ein Bild aus dem Mittelalter. Ein Bild aus dem Mittelalter. Alle werden es anbeten, sozusagen sie werden diesem Tier nachlaufen. Sie werden staunen über dieses Tier. Und dieses Tier wurde immer mächtiger und immer mächtiger und hat sogar die Königin in den Schatten gestellt und war Herrscher über Europa, wie die damalige Welt. Und was passiert mit diesem Tier? Ganz am Ende, wir lesen mal Vers 9 und Vers 10. „Wenn jemand ein Ohr hat, der höre. Wenn jemand in Gefangenschaft führt, so geht er in die Gefangenschaft, und wenn jemand mit dem Schwert tötet, so soll er durch Schwert getötet werden. Hier ist das standhafte Aussagen und der Glaube der Heiligen.“

[20:01] Das heißt hier am Ende, was wird mit diesem Tier passieren, dieses erste Tier? Naja, wenn wer in Gefangenschaft führt, wird in Gefangenschaft geführt werden. Wer mit dem Schwert tötet, wird mit dem Schwert getötet werden. Dieses Papsttum hatte sämtliche Menschen ins Gefängnis schmeißen lassen. Menschen, die Christus treu gefolgt sind, sie hat mit dem Schwert töten lassen. Menschen wurden umgebracht, Hexenverbrennung, Inquisition, Kreuzzüge. Jeder, der sich sozusagen dem Papst widersetzte, stand auf der Todesliste. Nun, das hat dieses Tier gemacht. Und was hat Gott gesagt, was passiert mit dem, der in Gefangenschaft führt? Er wird in Gefangenschaft geführt werden. Wer mit dem Schwert tötet, wird mit dem Schwert getötet werden.

[20:44] Was ist damals mit Papst Pius VI. passiert, 1798, als General Berthier in den Vatikan kam und ihn gefangen genommen hat? Er wurde in die Gefangenschaft ins Exil geschickt. Er wurde in die Gefangenschaft geführt, so wie er in die Gefangenschaft geführt hat. Und dort im Exil kam er um, wurde mit dem Schwert getötet, so wie er mit dem Schwert getötet hat. Und natürlich, das ganze System, das Tier wurde ja auch mit dem Schwert getötet, denn mit den Worten Gottes. Das hat damals die Reformation hervorgebracht. Aber alles passierte sozusagen genau nach dem prophetischen Ablauf.

[21:24] Und jetzt haben wir uns mal die ersten Verse angeguckt, Kapitel 13. Und jetzt, was soll denn dann passieren? Es war ja nicht das Ende. Wir wissen, das Papsttum kommt wieder auf. Und das Papsttum wird nochmal viel Unheil anrichten. Aber wann? Die Todeswunde wurde ja wieder geheilt. Das wissen wir aus der Bibel. Jetzt gehen wir mal in Vers 11. Also das Tier bekam bereits jetzt diese Wunde. Und jetzt gehen wir in Vers 11.

[21:53] „Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen. Und es hatte zwei Hörner, gleich einem Lamm und redete wie ein Drache.“ Nun, das hatten wir uns schon angeguckt, damals in Kapitel 7. Wir wissen, hier spricht es um Amerika, also nicht um Amerika, um die USA in Nordamerika. Diese Vereinigten Staaten haben sozusagen eine Verfassung gehabt, sah aus wie ein Lamm, hatte sogar Staat und Kirche getrennt, aber fängt jetzt an, wie ein Drache zu reden. Also es klingt wie der Teufel. War das genau zu der Zeit? Ja, es war genau zu der Zeit, denn es war 1798, als damals die USA global anerkannt wurde als eigenständiges System. Es war genau zu dem Zeitpunkt, als das erste Tier die Wunde erhielt, kam sofort das zweite Tier auf. 1798. Und dann Vers 12.

[22:55] „Diese USA nun wird dafür sorgen, dass die Menschen das erste Tier, also den Papst, anbeten.“ Das Papsttum wird also wieder angebetet. Also diese erste religiöse Idee, diese erste Einrichtung, dieses Tier war ja eine Staatsmacht. Also es war ja eine Staatsmacht, geführt von einem religiösen Oberhaupt. Das wird wieder angebetet werden. Und die USA wird dafür sorgen, dass eben das passiert.

[23:23] Nun, wir sehen das schon heute so ein bisschen. Also wir sehen heute, wie sozusagen Dinge gemacht werden. Das Papsttum ist plötzlich wieder aktiv. Also plötzlich finden Treffen statt. Sämtliche Staatsoberhäupter werden eingeladen in den Vatikan zu kommen, Audienzen beim Papst zu haben. Wir wissen nicht, was da gesprochen wird, aber es passieren furchtbare Dinge. Nebenbei, das zweite Tier führt Krieg auf der ganzen Welt. Kein Land führt so viele Kriege wie die USA. Überall wird angegriffen. Überall werden die politischen Systeme umgestürzt und neue Zwangssysteme eingesetzt. Und wir sehen, dass die USA überall sozusagen ihr Unwesen treibt auf der ganzen Welt. Wir können es sogar in den öffentlich-rechtlichen Sendern in den Nachrichten sehen, wo sie überall Krieg führen. Es wird ja erzählt, es gibt ja Reportagen darüber und Nachrichten, was gerade in der Welt los ist. Einfach die Abendnachrichten einschalten und sogar auf den öffentlich-rechtlichen Sendern wird man es sehen.

[24:24] Nun, am Ende wird es dafür sorgen, die USA, dass die Menschen das Papsttum wieder anbieten. Also es gibt eine Kehrtwende zum Papst. Und wie werden sie das machen? Naja, sie sind schon dabei. Sie werden anfangen, Sonntagsgesetze zu erstellen. Sie werden dort in den USA anfangen, wenn das erste Sonntagsgesetz rauskommt. Das Sonntagsgesetz beansprucht der Papst für sich selbst diesen Sonntag und sagt: „Das ist der Tag der Anbetung, den ich gemacht habe. Den werdet ihr nicht in der Bibel finden. Das ist mein Tag.“ Kraft und Autorität der römisch-katholischen Kirche wurde der Sabbat auf den Sonntag verlegt. So sagt das ja. Das ist sein Zeichen der Anbetung. Der Sabbat ist das Zeichen der Anbetung Gottes. Es geht hier also um eine Frage der Anbetung. Und das ist ganz interessant. Unser Dienstagsthema ging genau darum. Die Frage der Anbetung.

[25:15] Wir springen jetzt mal ins nächste Kapitel und gehen in Offenbarung 14 und lesen dort die Verse 9-11. Offenbarung 14, 9-11, dritte Engelsbotschaft. „Und ein dritter Engel folgte ihm, der sprach mit lauter Stimme: ‚Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt, so wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zornes. Und er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und wer das Tier und sein Bild anbetet, hat keine Ruhe Tag und Nacht. Und wer das Malzeichen seines Namens annimmt.‘“

[25:56] Es geht hier um das Malzeichen. Also dritte Engel. Der dritte Engel, das ist ja eine Bewegung. Also sowas ähnliches wie zum Beispiel schon die Miller-Bewegung damals. Jetzt kommt die dritte Engelsbewegung. Also wieder die Gemeinde verkündet und sie verkündet was Interessantes. Er sprach mit lauter Stimme, also alle sollen es hören: „Wenn jemand das Tier, also das Papsttum und sein Bild, also dieses neue politisch-religiöse System, das da von den USA aufgebaut wurde und gerade aufgebaut wird in unserer Zeit, anbetet. Oder dieses Malzeichen, also dieses Zeichen der Anbetung, also diesen Sonntag, sozusagen in seine Gedanken aufnimmt, also dafür ist. Oder es einfach so tut, auch wenn er dagegen ist. Im Herzen, der Sabbat ist der Ruhetag Gottes, aber ich nehme es halt auf die Hand, dieses Malzeichen. Ich glaube zwar nicht dran, aber ich halte den Sonntag, um Frieden zu haben.“ Wer es dahin kriegt oder dahin kriegt, was wird über ihn gesagt? Vers 10: „So wird er auch von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschränkt ist.“ Was ist das? Das sind die sieben Plagen in Offenbarung 16. Der Glutwein Gottes, wer dieses Zeichen annimmt, entweder dort, entweder er ist total dafür, ist ein gutes Gesetz, oder er hat vielleicht überhaupt keine religiösen Ambitionen, aber sagt: „Ich will in Frieden leben, ich nehme es dahin.“ Also ich handle zumindest danach, ich gehorche diesen Gesetzen. Wer das macht, wird am Ende von dem Glutwein Gottes trinken, also wird durch diese Zornschalen in Offenbarung 16 hindurch müssen. Und dieser Engel, der dritte Engel warnt die Menschen: „Tut es nicht, denn sie werden dort am Ende den zweiten Tod sterben, also der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Das ist die große Botschaft. Vorsichtig, dritte Engelsbotschaft, nehmt nicht das Malzeichen an, schaut, wer das Tier ist und schaut, wer das Bild des Tieres ist. Macht da bloß nicht mit. Ganz laute Verkündigung. Nebenbei, ganz hinten noch die Heiligung in Vers 12, aber nehmen wir jetzt hier nicht mit auf, aber die große Verkündigung sozusagen, das Bild des Tieres und das Tier selber. Die Menschen sollen aufgeklärt werden.

[28:09] Nun, hier geht es um dieses Malzeichen. Wer dieses Malzeichen annimmt, der wird verloren gehen und wird den Zorn Gottes ernten. Nun, was ist dieses Malzeichen? Offenbarung 13, Vers 16. Was bewirkt dieses Malzeichen?

[28:29] Offenbarung 13, Vers 16: „Und es bewirkt, dass allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn.“ Das hier ist das Bild des Tieres, das etwas bewirkt, dass nämlich jeder ein Malzeichen bekommt, entweder dahin oder dahin. Also, dass jeder dieses System annimmt. Es ist ein so gutes System, dass viele denken: „Ja, das ist ein gutes, da machen wir mit, das macht Sinn.“ Oder viele Menschen sagen: „Davon will ich nichts wissen, es ist ein System, damit habe ich nichts zu tun, es ist vielleicht ein religiöses System.“ Oder ich habe einen anderen Tag, ich bin zum Beispiel Muslim, ich halte den Freitag. Oder ich bin Adventist oder Jude, ich halte den Sabbat. Und jetzt kann es sein, dieses neue Gesetz kommt und man sagt: „Ich halte davon nichts, ich halte den Freitag oder den Sabbat, aber ich mache lieber mit, ansonsten bin ich ja erpresst und darf nicht mehr kaufen, nicht mehr verkaufen, all diese Dinge.“ Ich nehme das Zeichen dahin, ich mache halt mit in den Gesetzen, in meinem Herzen halte ich aber zum Beispiel den Sabbat. Dann hat man das Malzeichen da, geht man auch verloren. Wenn man mitmacht oder sogar dafür ist, dann macht man sowieso mit, dann geht man verloren.

[29:44] Nun, was ist das eigentlich, dieses Malzeichen? Man darf nicht kaufen und verkaufen. Wie sieht es aus? Das wollen wir ganz kurz studieren, denn wir sagen immer, das ist irgendwie der Sonntag, Sabbat, aber warum ist, warum glauben wir das? Na gut, wir können es leicht sagen, wir wissen es von Ellen White, aber wir gucken uns mal in der Bibel an. Was ist dieses Malzeichen? Dazu gucken wir uns einmal an, es gibt ja dieses Malzeichen des Tieres und es gibt gleichzeitig das Zeichen Gottes, also das Siegel Gottes. Das eine ist das Malzeichen des Tieres, das andere ist das Siegel Gottes. Wir gucken uns erstmal das Siegel Gottes an, um zu verstehen später, was das Malzeichen ist.

[30:13] Das Siegel Gottes, Offenbarung 14, Vers 1. Noch besser, wir starten mit Offenbarung 7. Offenbarung 7, und zwar Vers 2-4. „Und ich sah einen anderen Engel, der von Sonnenaufgang heraufstieg, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes. Und er rief mit lauter Stimme den vier Engeln zu, denen es gegeben war, der Erde und dem Meer Schaden zuzufügen. Und er sprach: ‚Schädigt die Erde nicht, noch das Meer, noch die Bäume, bis wir die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen versiegelt haben.‘ Und ich hörte die Zahl der Versiegelten, 144.000 Versiegelte aus allen Stämmen der Kinder Israels.“ Also hier geht es um diese 144.000, die sollten versiegelt werden. Und die bekamen das Siegel Gottes an ihre Stirn.

[31:03] Jetzt gehen wir in Offenbarung 14, lesen Vers 1. Denn wir gucken nochmal auf diese 144.000, gucken das Siegel mal genauer an. Offenbarung 14, Vers 1: „Und ich sah und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm 144.000. Die trugen den Namen seines Vaters auf ihren Stirnen geschrieben.“ Offenbarung 7 sagt, sie trugen das Siegel Gottes an ihren Stirn. Offenbarung 14 sagt, sie trugen den Namen seines Vaters auf ihrer Stirn. Sie trugen den Namen Gottes.

[31:30] Nun, der Name deutet immer auf den Charakter hin. Das heißt, diese 144.000 hatten den Charakter Gottes. Damit waren sie versiegelt. Sie trugen den Charakter. Kein Fehl wurde an ihnen gefunden. Sie hatten den Charakter Gottes. Wie bekommt man den Charakter Gottes? Wenn man nah bei Christus ist. Man muss eine Beziehung, eine echte Beziehung zu Christus haben. Und sein Charakter färbt dann ab auf unseren. Unser Herz wird beschrieben mit dem Charakter Christi. Okay, wir wissen hier, das Siegel Gottes ist der Name Gottes.

[32:11] Nun, der Name Gottes, das ist sein Charakter. Nun, sein Charakter ist heilig, das wissen wir. „Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig“, sagt der Herr. Nun, was sagt er noch, was heilig ist? Er sagt, sein Gesetz ist heilig. Also und wir wissen, dass ein Gesetz seinen Charakter ausdrückt. Also Gottes Gesetz zeigt, wer Gott ist. „Du sollst nicht töten, denn ich bin das Leben.“ „Du sollst nicht Ehe brechen, denn ich bin treu.“ „Gedenke des Sabbatages, denn ich bin der Schöpfer.“ Also der große Ich bin. Ich bin der Ich bin. Gott stellt sich vor in seinem Gesetz. Gesetz zeigt den Charakter Gottes.

[32:47] Jetzt schaue ich diesen Text mal in 2. Mose 13, Vers 9. 2. Mose 13, Vers 9. Gott sagt: „Und es soll dir ein Zeichen sein in deiner Hand und ein Erkennungszeichen vor deinen Augen, damit das Gesetz des Herrn in deinem Mund sei, weil der Herr dich mit mächtiger Hand aus Ägypten herausgeführt hat.“ Gott spricht hier von einem Zeichen. Es soll dir ein Zeichen sein. Ein Zeichen soll da sein und dort an deiner Hand und zwischen deinen Augen. Du sollst daran denken und du sollst auch danach handeln. Nun, was ist dieses Zeichen? Worauf spielt das hier an? Er sagt hier am Ende: „Weil der Herr dich mit mächtiger Hand aus Ägypten herausgeführt hat.“ Worauf spielt er da an? Das kommt noch mal vor in 5. Buch Mose, Kapitel 5, Vers 15. Da stehen die 10 Gebote und das ist genau das Sabbatgebot. „Gedenke des Sabbatages und heilige ihn. Das ganze Gebot, denn Gott hat dich mit starkem Arm und mächtiger Hand aus Ägypten herausgeführt.“ Es steht genau im vierten Gebot drin. Das Sabbatgebot und hier wird das Siegel mit dem Sabbatgebot zusammen getan. Es scheint eine Anspielung zu geben auf dieses Sabbatgebot und genau, wir wissen es, es sind ja auch die Sabbate sollen zum Zeichen sein zwischen Gott und seinem Volk.

[34:26] Am Ende der Zeiten wird es also auf der einen Seite dieses Siegel Gottes geben, das Siegel Gottes, die wahre Anbetung an den, der mich aus Ägypten herausgeführt hat, also meinen Schöpfer, der mich neu gemacht hat. Denn wir sollen jetzt: „Gedenke des Sabbatages“, 2. Mose 20, weil Gott in sechs Tagen alles gemacht hat. 5. Mose 5: „Gedenke des Sabbatages, weil Gott dich aus Ägypten herausgeführt hat.“ Gott hat alles geschaffen in sechs Tagen. Wir preisen ihn, wir beten ihn an, weil er der Schöpfer ist. Er hat dich und mich gemacht. Auf der anderen Seite heißt es: „Gedenke des Sabbatages, weil er dich aus Ägypten herausgeführt hat.“ Nun, wir beten Gott an, weil er unser Schöpfer ist. Er hat uns aus Ägypten, aus der Knechtschaft Ägyptens, aus der Sünde, aus dieser Welt herausgeholt. Wir sind eine Neuschöpfung. Deswegen kommen wir Sabbat für Sabbat zusammen, um den Schöpfer anzubeten, der uns gemacht hat und gleichzeitig denjenigen, der uns neu gemacht hat. Wir sind eine Neugeburt. Wir beten den Schöpfer an. Das kann niemand für sich beanspruchen, außer der lebendige Gott im Himmel. Er ist der Schöpfer. Ihn beten wir an. Darum halten wir den Sabbat.

[35:35] Jetzt, der Teufel möchte aber seinen eigenen Anbetungstag haben. Er möchte eben nicht, dass wir den Schöpfer anbeten, sondern er möchte auch angebetet werden. Das war ja seine große Sünde. Er wollte unbedingt angebetet werden.

[35:55] Es ist Offenbarung 13, Vers 17: „Und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, oder den Namen des Tieres, oder die Zahl seines Namens.“ Hier spricht es davon, dass wer das Malzeichen nicht hat, wird zu einer Zeit nicht mehr kaufen oder verkaufen können. Also er wird erpresst. Wenn er das nicht mitmacht bei diesem Malzeichen, wenn er das nicht annehmen will, sondern zum Beispiel das Siegel Gottes hat, dann darf er bestimmte Dinge nicht tun. Er darf nicht kaufen, er darf nicht verkaufen, er darf nicht mehr handeln.

[36:24] Ist das denkbar? Ja, selbstverständlich. Wir haben heute Gesetze teilweise schon verabschiedet, teilweise noch in der Schublade. Die sogenannten Anti-Terror-Gesetze, die dazu führen, dass du weder kaufen noch verkaufen kannst, wenn du als Terrorist verurteilt bist. Du musst nicht mehr verurteilt sein, heute. Heute gibt es schon solche Gesetze, dass man dich verhaften darf, wenn ein Verdacht auf dir liegt und dich auch für lange wegsperren darf. Nun, das ist ja völlig neu. Und du kannst nicht mehr kaufen, verkaufen und all solche Dinge. Jetzt, du bist ja kein Terrorist. Du bist ja nur ein Christ, der treu nach der Bibel leben will. Aber wenn du treu nach der Bibel lebst, wenn die Bibel dein Fundament ist, dann bist du ein Fundamentalist. Und ein Fundamentalist ist so ziemlich das Gleiche wie ein Terrorist heute in der medialen Welt. Das heißt, eigentlich greifen diese Gesetze auch ganz gut auf dich dann. Wenn du das Siegel Gottes haben möchtest, den Charakter Gottes und seinem Gesetz treu sein willst, so wie Jesus, auch wie Christus den Sabbat gehalten hat, willst du auch den Sabbat halten. Dann schiebst du dich auf die Seite Gottes. Du betest deinen Schöpfer an, der dich gemacht hat. Gleichzeitig wirst du als Fundamentalist abgestempelt werden und wirst in diese Anti-Terror-Gesetze fallen. Denn als Fundamentalist bist du gleichzeitig gefährlich und ein verkappter Terrorist eigentlich.

[37:45] Nun, man nimmt also dieses Malzeichen an. Was wird passieren mit Menschen, die dieses Malzeichen annehmen, also die nicht stark genug sind, um Gott treu zu sein, die also in Schwanken kommen und sagen werden: „Vielleicht kann ich den Sabbat ja am Herzen tragen, aber ich kann den Sonntag zumindest nach außen leben, wenn wir das Malzeichen hier bekommen.“ Wenn man das macht, dann, wir lesen mal die Zorneschalen rein, Offenbarung 16, Vers 2. „Und der erste ging hin und goss eine Schale aus auf die Erde. Da entstand ein böses und schmerzhaftes Gespür an den Menschen, die das Malzeichen des Tieres hatten und sein Bild anbeteten.“

[38:31] Hier sind wir jetzt in den Zorneschalen. Das heißt, wir haben die kleine Trübsal verlassen, sind jetzt in der großen Trübsal, kurz vor der Zeit der Angst in Jakob. Also die Versiegelung ist hinter uns. Das heißt, jeder Mensch, der bis zu diesem Zeitpunkt Gott nicht angenommen hat, wird auch nie wieder die Chance haben, ihn anzunehmen. Das Ende der Gnadenzeit ist da. Die Menschen sind versiegelt. Jetzt werden nur die Zorneschalen ausgegossen. Der Heilige Geist wurde von der Erde entfernt. Und wer da jetzt das Malzeichen trägt, wird unter diese Zorneschalen fallen.

[39:07] Offenbarung 19, Vers 20: „Und das Tier wurde ergriffen und mit diesem der falsche Prophet, der die Zeichen vor ihm tat, durch welche er die verführte, die das Malzeichen des Tieres annahm und sein Bild anbeteten. Die beiden wurden lebendig in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt.“ Und was ist mit denen, die das Malzeichen des Tieres angenommen haben? Die werden am Ende auch den zweiten Tod sterben. Das ist traurig. Sie werden in den zweiten Tod hineingehen. Und die Bibel warnt: „Tut es nicht. Tut es nicht. Nimm nicht das Malzeichen des Tieres an.“ Selbst wenn sie sagen werden: „Weißt du, den Sabbat kannst du am Herzen tragen, aber nach außen hin noch den Sonntag. Sei doch nicht so ein Querulant.“ Wenn du das tust, nach außen hin, wirst du das Malzeichen des Tieres dahin bekommen. Du wirst durch die Zorneschalen gehen und du wirst den zweiten Tod sterben. Tu das nicht. Sei prinzipientreu. Es ist immer eine Frage der Anbetung.

[40:00] Diesen Sabbat halten wir ja, um Gott anzubeten, denn er hat ihn zum Zeichen seiner Anbetung gesetzt. Immer schon wollte der Satan angebetet werden. Wir kennen das aus Jesaja Kapitel 14, Vers 13 und 14, wo der Teufel sich über die Sterne des Himmels erheben wollte. Er wollte Gott gleich sein. Er wollte auch angebetet werden, so wie der Schöpfer. Nun, der Schöpfer hat aber seinen Sabbat als Anbetungstag. Jetzt, was macht der Teufel? Er macht seinen eigenen Anbetungstag, den Anbetungstag der Sonne. Sonne, der altes Leben gibt, die Sonne, die alles erhält. Er benutzt seinen eigenen Tag, den heiligen Tag der Sonne.

[40:47] Die wenigsten Menschen wissen das. Die Juden halten den Sabbat, die Siebentags-Adventisten zum Beispiel, die Adventisten halten den Sabbat und wenige, wenige andere Gruppen noch. Die großen Kirchen, die großen Ströme halten den Sonntag und wissen gar nicht, wo er herkommt. Das ist auch nicht böse gemeint. Sie glauben ja wirklich, der Sonntag ist der Tag Gottes. Aber der Sonntag ist nicht der Tag Gottes. Lucifer hat ihn damals eingesetzt. Er wollte unbedingt angebetet werden.

[41:15] Und was passiert denn, wenn ich treu bin, wenn ich es, wenn ich es ablehne, eines Tages dieses Malzeichen anzunehmen? Dann gehe ich durch eine schwere Zeit durch, denn eine Todesstrafe wird über mich verhängt werden und ich werde nicht kaufen können, nicht verkaufen. Ich werde ein Terrorist sein. Aber was passiert am Ende?

[41:39] Offenbarung 20 Vers 4: „Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben. Und ich sah die Seelen derer, die enthauptet worden waren um das Zeugnis des Jesu und des Wortes Gottes willen, und die das Tier nicht angebetet hatten, noch sein Bild, noch das Malzeichen weder auf ihre Stirn, noch auf ihre Hand angenommen hatten. Und sie wurden lebendig und regierten tausend Jahre mit Christus.“ Hier spricht es von Leuten, die das Malzeichen nicht angenommen haben, aber sie sind gestorben. Sie wurden hingerichtet, sie wurden umgebracht. Sie haben das Malzeichen aber nicht angenommen. Sie haben ihr eigenes Leben weniger geliebt als Christus. Sie waren bereit für Christus zu sterben und sie sind für Christus gestorben. Sie haben das Malzeichen nicht angenommen. Weder hier noch da, sie starben. Aber es heißt, sie wurden wieder lebendig und sie regierten tausend Jahre lang mit Christus. Das heißt, das sind die Geretteten, die sind auferstanden in dieser besonderen Auferstehung. Sie sind auferstanden und sie werden zum ewigen Leben eingehen.

[42:40] Nun gucken wir ein bisschen weiter, was es mit Babylon auf sich hat. Wir wissen jetzt von dem Malzeichen, das da kommt, die katholische Kirche, oder das ist noch nicht ganz richtig gesagt, das Papsttum eigentlich, hat es sozusagen zum Mittelalter dargestellt. Die USA hatte später ein Bild aufgebaut, etwas das genauso aussieht wie das Papsttum, damit es angebetet wird und es soll die Menschen dazu bewegen, das Papsttum wieder anzubeten, wie das erste Tier. Und jetzt kommt eine Beschreibung in der Offenbarung, jetzt wird Babylon beschrieben, die Vermischung. Also wir würden heute zur Wahrheit sagen, die Ökumene oder sozusagen auch die religiöse Vermischung, also Durcheinander, Wirrwarr. Das ist ja eigentlich die Übersetzung von Babylon.

[43:22] Gucken wir uns mal an, Offenbarung 12, Vers 3. „Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel, siehe ein großer feuerroter Drache, der hatte sieben Köpfe und zehn Hörner und auf seinen Köpfen sieben Kronen.“ Hier wird ein Drache beschrieben, großer feuerroter Drache, der hatte sieben Häupter und er hatte zehn Hörner und er hatte Kronen auf den Häuptern. Nun, welches Reich ist das? Wir wissen es, wenn wir später lesen, dieses Reich, dieser Drache hat versucht Christus umzubringen. Natürlich, in letzter Konsequenz war das Satan, aber wen hat er benutzt? Er hat das Römische Reich benutzt, um diesen Kindermord zu verursachen, damals in Bethlehem, um den Christus umzubringen. Das ging ja daneben, aber wir erkennen, welches diese Macht ist mit den sieben Häuptern. Es war das Römische Reich. Es ist ja immer noch das Tier, das wir aus Daniel 7 kennen, dieses komisch aufgebaute Tier, hier dargestellt als der Drache mit den sieben Köpfen und den zehn Hörnern, aber die Kronen waren hier auf seinen Häuptern. Das heißt, noch nicht die europäischen Stämme haben regiert, sondern es war immer noch Rom selber, also dieses Tier, das heidnische Rom regierte.

[44:28] In Offenbarung 13.1 dann: „Und ich sah aus dem Meer ein Tier aufsteigen, das sieben Köpfe und zehn Hörner hatte und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Köpfen einen Namen der Lästerung.“ Das Tier hatten wir uns vorhin schon angeguckt. Dieses Tier wieder genauso, Tier, sieben Köpfe, zehn Hörner, dieses Mal aber die Kronen auf den Hörnern, nicht auf den Köpfen. Das heißt, jetzt sind wir schon vom heidnischen Rom, sind wir schon in das Rom nach der Völkerwanderung, also die Hörner haben jetzt die Kronen. Also wir sind irgendwo nach 476 und das ist genau die Zeit, in der jetzt auch das kleine Horn plötzlich auftaucht und drei ausreißt. Wir kannten diese drei: die Heruler, die Ostgoten und die Vandalen, die wurden ja ausgerottet und plötzlich stand das kleine Horn da und das kleine Horn sah so viel größer aus als die anderen. Dieses kleine Horn, das Papsttum, übernahm jetzt die Vorherrschaft.

[45:29] Und dann lesen wir von noch so einem Tier und dazu gehen wir jetzt in Offenbarung 17 und wieder die ersten Verse, Offenbarung 17, 1 bis 6. „Und einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, kam und redete zu mir und sprach zu mir: ‚Komm, ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die an den vielen Wassern sitzt, mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben und von deren Wein der Unzucht die, welche die Erde bewohnt, trunken geworden sind.‘ Und er brachte mich im Geist in eine Wüste und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das voll Namen der Lästerung war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte. Und die Frau war gekleidet in Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelsteinen und Perlen und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voll von Gräueln und von Unreinheit ihrer Unzucht. Und auf ihrer Stirn war ein Name geschrieben: Geheimnis Babylon, also Verwirrung, die Große, die Mutter der Huren und der Gräuel der Erde. Und ich sah die Frau berauscht vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu und ich verwunderte mich sehr, als ich sie sah.“

[46:27] Hier wird nochmal so ein Tier beschrieben, denn die Frau saß auf diesem Tier, auf einem scharlachroten Tier in Vers 3, das war voll Namen der Lästerung und hatte sieben Köpfe und zehn Hörner. Aber hier sind keine Kronen auf den Köpfen noch auf den Hörnern, sondern auf dem Tier sitzt jetzt eine Hure. Wir haben also ein Staatssystem, wir kennen dieses Staatssystem bereits, ist jetzt scharlachrot und voller Lästerung, aber oben drauf sitzt eine Hure. Nun, eine Hure in der Prophetie, es gibt ja immer zwei, es gibt die reine Frau und es gibt die Hure. Die reine Frau ist ein Symbol für die Gemeinde Gottes, aber die Hure ist ein Symbol für eine Gemeinde, die mehrere Götter hat, also die auch andere Ehemänner hat, die also Schande treibt mit anderen Männern. Diese Hure ist die gefallene Kirche, das gefallene religiöse System. Wir haben also nicht die reine Gemeinde auf dem Tier sitzen, nicht die Jungfrau, sondern wir haben die Hure da drauf sitzen. Dieses Tier wird jetzt nicht regiert, weder von dem heidnischen Rom, noch von den Stämmen Europas. Dieses Tier jetzt, das letzte Tier, das wir hier sehen, wird regiert von der gefallenen Kirche. Babylon die Große und da geht es hin. Sobald Verwirrung, sobald Babylon auftaucht, auf ihrer Stirn stand der Name: Geheimnis Babylon, auf ihrer Stirn.

[47:41] Nun, die 144.000 hatten auf ihrer Stirn den Namen Gottes geschrieben, das war der Charakter Gottes. Die Hure Babylon hat auf ihrer Stirn geschrieben: Geheimnis Babylon, das heißt Verwirrung. Sie macht etwas Neues, sie verändert etwas, sie verwirrt, sie vermischt, so wie Babylon damals die Religion alles vermischt hat. So wird es noch einmal sein. Die Ökumene, all diese Dinge mischen gerade ganz viel durcheinander. Es schafft Verwirrung. Wofür das Sinn? Naja, wir lesen im Alten Testament Jeremia 51, Vers 5 und 6.

[48:21] Jeremia 51, Vers 5 und 6: „Denn Israel und Juda sollen nicht verwitwet gelassen werden von ihrem Gott, dem Herrn, der Herrscher. Das Land der Chaldäa dagegen ist voller Schuld gegen den Heiligen Israels. Flieht hinaus aus Babel und rettet jeder seine Seele, damit ihr nicht umkommt in seiner Missetat. Denn dies ist die Zeit der Rache des Herrn. Er bezahlt ihm, was es verdient hat.“ Und Vers 7 noch: „Babel war ein goldener Becher in der Hand des Herrn, der die ganze Welt trunken machte. Die Völker haben von seinem Wein getrunken, darum sind die Völker rasend geworden.“ Das war Jeremia 51, Vers 5, 6 und 7.

[49:02] Nun, hier wird Babylon beschrieben. Babylon hat die Völker trunken gemacht. Die Völker sind rasend geworden durch die Lehre Babylons, durch den Wein, diesen falschen Wein, der ihnen gegeben wurde. Sie haben davon genommen von dieser Lehre und sind rasend geworden. Es heißt jetzt hier, Vers 6: „Flieht hinaus aus Babel und rettet jeder seine Seele.“ Flieht hinaus. Warum? Damit ihr nicht umkommt in seiner Missetat. Babel hat was Schlimmes gemacht. Flieht hinaus, damit ihr nicht auch umkommt.

[49:31] Nun, diese Warnung kennen wir doch irgendwie. Geht mit mir in Offenbarung 18, Vers 4. Offenbarung 18, Vers 4, nämlich der laute Ruf ganz am Ende der Zeiten. Offenbarung 18, 4: „Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: ‚Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt.‘“

[49:56] Hier wird das Volk Gottes aufgerufen, übrigens das Volk Gottes, das hier in Babylon ist. Das ist hier in der falschen, in der gefallenen Kirche. Sämtliche Kirchen auf diesem Planeten haben Volk Gottes mit drin. Wir machen einen Fehler, wenn wir sagen, das Volk Gottes ist nur eine Adventgemeinde. Das stimmt nicht. Mehr Menschen, die zum Volk Gottes gehören, befinden sich heute in allen anderen Gemeinden. Bei den Baptisten, bei den Lutheranern, bei den Methodisten, in der katholischen Kirche, in sämtlichen Freikirchen. Überall finden wir das Volk Gottes, Menschen, die wirklich zu Gott gehören, die auch gerettet sind oder gerettet werden. Die sind da drin. Aber jetzt heißt es: „Ruft sie heraus, dringend.“ Warum sollen wir sie so dringend herausrufen, wenn sie doch auch da gerettet werden können? Warum sollen wir sie rausrufen?

[50:43] Es heißt: „Damit sie nicht teilhaftig werden, dieser Missetaten.“ Denn was passiert, wenn jemand zu dieser Gemeinde gehört, eine gefallene Gemeinde und jetzt kommen plötzlich diese verrückten Gesetze, die den Menschen eine Religion aufzwingen. Jetzt noch rauszukommen, ist schwer. Wenn ich aber drin bleibe, werde ich irgendwann einfach da mitgehen. Ich werde im Strom mitgerissen werden und ich werde plötzlich teilhaftig ihrer Missetat werden, ihrer Verwirrung, also der Umstellung der Kompromisse in der Bibel. Ich fange an, Kompromisse in meinem Glauben zu machen. Ich werde plötzlich teilhaftig ihrer Sünden. Ich wollte das gar nicht. Ich wollte ein guter, treuer Christ sein. Ich wollte mein Fundament als Bibel wissen und plötzlich gehe ich doch in diesem Strom mit. Ich bin nur lang genug in so einer gefallenen Kirche, eine Kirche, die nicht mehr kompromisslos ist im Wort Gottes, sondern plötzlich anfängt, hier und da Kompromisse zu schließen, führt in meinem Leben dazu, dass ich plötzlich auch anfange, Kompromisse zu machen. Und die Bibel sagt: „Bitte, bitte, ruft mein Volk heraus. Da ist mein Volk in diesen Kirchen drin. Ruft sie heraus, damit sie nicht teilhaftig werden ihrer Sünden.“

[51:54] Und wir lesen noch gemeinsam Sacharja 2, Vers 11. „Aufziehen, entfliehe, die du bei der Tochter Babel wohnst. Entfliehe, die du bei der Tochter Babel wohnst.“ Wir wissen, Babylon ist die Verwirrung. Wir wissen nebenbei auch, dass Babel viele Töchter hat. Also viele andere Gemeinden, die unter Babylon stehen. Babylon, klares Symbol für sozusagen die Gefallene, für die katholische Kirche, für das Papsttum. Aber sie hat viele Töchter, viele andere Kirchen, die sich heute der Gemeinde angeschlossen haben.

[52:38] Ich war früher ein Gemeindeleiter der evangelisch-lutherischen Kirche. Ich musste erleben, wie 1999 die Lutherkirche eine Rechtfertigungslehre unterschrieben hat, zusammen mit der katholischen Kirche, und gesagt haben: „Unsere Rechtfertigungslehre ist eigentlich die gleiche. Wir können das einander annehmen.“ Die Rechtfertigungslehre der protestantischen Kirche ist eine gute und reine Lehre. Das ist eine gute Lehre. Aber die der Katholiken, durch Werke und verschiedene Dinge, ist eine Lehre, mit der wir einfach nicht mitgehen können. Luther ist dagegen aufgestanden. Und heute sagen die evangelische Kirche, verstehe mich nicht falsch, nicht alle, aber es wurde damals unterschrieben, eigentlich können wir ganz gut mit denen mitgehen. Lass uns mal eine gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre unterschreiben. Und bups, haben sie alles gemischt. Und das zickt jetzt durch in die Gemeinden, das weiß das Gemeindevolk nicht. Ich hatte ja wenig Ahnung davon 1999, als ich in dieser Kirche war, als ich auch Leiter dieser Kirche war, habe ich erst sehr spät erfahren, dass das unterschrieben wurde. Ich war natürlich ziemlich entsetzt darüber, dass wir sowas unterschreiben können, dass wir eins sind mit der Rechtfertigung in der katholischen Kirche. Aber es hat nichts genützt. Man wusste es, hier stimmt was nicht, aber man hat es so stillschweigend angenommen und gesagt: „Okay.“ Und jetzt führt es dazu, dass diese Kirche immer weiter in Abfall geht. Sie ist jetzt plötzlich eine Tochterkirche der katholischen Kirche geworden. Und das hätte niemals sein dürfen.

[54:03] Nebenbei, das haben noch viele andere Kirchen auch gemacht. Sämtliche Kirchen wurden angegriffen. Die Methodisten haben sowas 2006, haben den ganz ähnlichen Schritt gemacht, damals in Seoul, in Südkorea, haben sie auch so ein Abkommen gemacht. Die Baptistenkirche wird gerade angegriffen, die Southern Baptist Church in den USA, die Pfingstler, so viele Gemeinden, in denen ganz treue Christen drin sind. Genau solche treuen Christen wie du und ich, die auf die Beziehung zu Jesus Christus setzen, die Zeit mit Christus verbringen, die sein Wort studieren und ihm treu sein wollen. Viele von diesen Menschen sind in diesen Kirchen und die Kirchen unterschreiben plötzlich kuriose Dinge und sagen: „Eigentlich können wir wieder zurückkommen. Wir lassen mal unsere gesunde Lehre weg, machen einen kleinen Kompromiss, damit wir alle eins sind.“ Und die Menschen werden mit hineingezogen. Das kann passieren, dass sie irgendwann mit in diesen heillosen Strom gerissen werden, dass sie teilhaftig werden ihrer Sünden.

[54:56] Und deswegen sagt die Bibel: „Bitte flieh, Tochter Zion, komm raus aus Babel. Bitte, bitte flieht aus ihr, mein Volk.“ Und das ist die Aufgabe des lauten Rufs, die Menschen aus diesen Gemeinden herauszurufen, die Wahrheit zu verkündigen über das Papsttum, über die heutige politische Lage, die Lage der USA, was sie bewirkt, was gerade aufgebaut wird, dieses neue Religionsstaatssystem, was gerade gebaut wird. Das ist unsere Aufgabe, die Menschen dort herauszurufen, sie aufzuklären, ihnen das zu zeigen. Und hier sehen wir jetzt Amerika und Babylon spielen eine ganz, ganz große Rolle in diesen letzten Tagen. Aber die Menschen wissen kaum, wer ist denn Babylon und wer ist denn Amerika? Was tun die denn? Diese Aufklärung ist dritte Engelsbotschaft und kommt noch mal im lauten Ruf vor in Offenbarung 18 Vers 4. Lasst uns dies verkündigen. Lasst uns die Menschen warnen, damit welche herausgerufen werden können, damit Menschen gerettet werden können und nicht plötzlich bei den nach den ersten Kompromissen jetzt auch noch mehr machen und irgendwann in den Abfall geraten. Das sind treue Menschen, so wie du und ich. Lasst sie uns retten.

[56:05] Lasst uns beten dafür, dass wir das können, dass wir die Vollmacht dazubekommen, dass wir lauter, rein und ehrlich in unserer Verkündigung sind, keine Kompromisse machen. Denn Christus sagt: „Meine Schafe hören meine Stimme.“ Wenn wir die Wahrheit verkündigen, werden die Menschen die Wahrheit erkennen. Das wird sie zu Christus ziehen. Lasst uns dafür beten.

[56:18] Unser lieber Vater im Himmel, wir sind dir dankbar dafür, dass wir gemeinsam dieses Thema behandeln konnten. Und Herr, wir sehen, wo die Welt hingeht. Alles geht durcheinander. Eine Riesenverwirrung. Die Religionen mischen sich. Die Ökumene wirkt und selbst die Konfessionen vermischen sich miteinander. Grundsätze, Standpunkte werden aufgegeben, um des lieben Friedens willen. Aber Herr, wir wollen nicht von deiner Seite weichen. Wir wissen, dass Freundschaft mit dir, Krieg und Feindschaft mit der Welt bedeutet. Und Herr, wir haben unseren Entschluss gefasst. Wir wollen zu dir gehören. Wir wollen, dass unser Leben in deiner Hand ist. Und so möchten wir dich bitten, hilf uns, dass wir in diesen letzten Tagen als treue Zeugen empfunden werden, die dein Wort weitergeben, die Menschen retten können, damit wir deine Schafe aus allen Stellen rufen können. Und wir danken dir dafür. Im Namen Jesu. Amen.

[57:08] Vielen Dank, dass wir gemeinsam studieren durften. Ich finde es ein sehr, sehr spannendes Thema. Da gibt es noch so viel mehr darüber zu sagen, aber ihr werdet es am 9. Juni gemeinsam besprechen. Am Sabbat, wenn ihr zusammenkommt und dieses Thema behandelt. Ich wünsche euch Gottes Segen dafür. Tauscht euch aus, wachst gemeinsam, lernt voneinander. Möge Gott es führen in seiner gesamten Kirche, damit wir gemeinsam entschlossen in diesen letzten Tagen arbeiten können. Gottes Segen euch dafür.


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