Erleben Sie eine bewegende Geschichte über eine ausgesetzte Hündin und ihre Welpen, die sich in einem fremden Revier behaupten müssen. Eugene Prewitt teilt diese eindrückliche Parabel aus Malaysia, um uns die Botschaft aus Offenbarung 3,14-22 näherzubringen. Lassen Sie sich inspirieren, wie selbst in widrigen Umständen Hoffnung und Widerstandskraft aufblühen können.
J.O.S.U.A. 2018 – 8. „Gold, das im Feuer geläutert ist“
Eugene Prewitt · J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2018: Offenbarung 3,14-22 ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Erweckung, Mission, ProphetieWeitere Aufnahmen
Serie: J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2018: Offenbarung 3,14-22
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Transkript
[0:00] Einen schönen guten Morgen euch allen.
[0:23] Mein Berg zu Hause in Malaysia, da gibt es viele Affen und viele Hunde, aber mehr Affen als Hunde. Und die Hunde haben so ihre Reviere. Euer Hund, der zu Hause sozusagen regiert, der wird ganz zahm außerhalb seines Reviers. Aber auf diesem Berg dort in Malaysia, da haben die Hunde sozusagen ihr eigenes Gebiet abgesteckt. Und die haben ja keine Eigentümer, diese Hunde. Sie sind sozusagen halbwild und immer wieder kommen Touristen, die dann ihnen Essen zuwerfen und die lassen das auch gerne zu und ordnen sich dann unter.
[1:35] Und eines Tages ging ich dort entlang, als ich dann feststellte, dass dort ein neuer Hund plötzlich aufgetaucht war. Und das war eine Hündin und die war wild und bellte so laut. Und das habe ich schon fast gespürt, dieses Bellen. Aber ich habe schnell erkannt, was dort vor sich ging. Sie hatte Welpen. Und das war nicht ihr Berg. Ich kann mir sehr gut vorstellen, nachdem ich sie nun besser kennengelernt habe, dass sie mal jemandes Haushund war. Und sie wurde ausgesetzt, weil sie schwanger wurde. Und dann haben sie sie ausgesetzt mit den kleinen Welpen auf diesem Berg. Die schlechte Nachricht für die Hündin war nun, dass ja dieses ganze Gebiet bereits eingenommen war durch diese halbwilden Hunde. Das war also nicht der ideale Ausgangspunkt für sie und die Welpen.
[3:08] Und die anderen Hunde haben sie dann in die Enge getrieben bei so einer Hütte. Genau, also wo die Holzarbeiter auch sonst übernachten. Und sie hat versucht, das, was ihr noch übrig blieb, so gut wie möglich zu verteidigen. Und manchmal, wenn natürlich die Waldarbeiter kamen, haben sie sie vertrieben. Und wenn sie dann von dort vertrieben wurde, dann hat sie sich zurückgezogen in so einen buddhistischen Überrest eines Gebäudes, wo sie die Götzen beiseite geräumt hat. Und sie hat gebellt, egal ob ein Auto kam oder ein Fahrradfahrer. Und ja, solange bis sie weggingen.
[4:10] Und ich habe mir vorgenommen, ihr Freund zu werden. Denn ich muss ja diesen Weg täglich gehen, oder? Und dann bin ich dorthin gekommen. Und es ist mir gelungen, und jetzt möchte ich euch erklären, wie. Nun hat sie einen Namen. Und Susie Q. hat sich jetzt bekehrt. Sie hat ein neues Herz. Sie ist jetzt freundlich anderen Menschen gegenüber. Und sie ist auch freundlich den meisten Fahrradfahrern gegenüber. Aber manchmal kam es vor, dass manche Fahrradfahrer nach ihr sozusagen getreten haben, und dann ist sie natürlich böse geworden. Ja, manche sind so.
[5:10] Was ich möchte, dass ihr lernt von Susie ist, gibt es da Menschen, die ihr kennt, wo ihr meint, die können bekehrt werden. Menschen in eurem Umkreis, wo ihr den Eindruck habt, die haben eine harte Schale. Wisst ihr, warum die Hündin Susie so bösartig war, so gemein? Weil sie Angst hatte. Angst macht einen elendig. Und Angst im Inneren sieht nach außen oft wie Wut aus. Als sie dann dahin kam, dass sie keine Angst mehr vor mir hatte, da wurde sie zur liebsten und bravsten Hündin, die ihr euch nur vorstellen könnt.
[6:18] Meine Studenten sind ganz eifersüchtig. Und sie versuchen auch, Bekehrungen zu erreichen. Also Moslems zu erreichen und sie laden... Entschuldigung, ja, Buddhisten einzuladen für Aktivitäten, die sie gemeinsam unternehmen. Und dann gibt es da so eine Übung, die dann durchgeführt wird, da werden so Fäden gespannt und die Aufgabe ist dann, dass man unten hindurch krabbelt, ohne die Fäden zu berühren, diese Schnüre. Und ich wusste nicht, dass sie diese Aktivität geplant hatten. Und ich hatte das falsche Hemd an. Und meine Ehefrau hätte sich gewünscht, ich hätte es noch gewechselt. Auf jeden Fall, ich bin dann da auf diesem Boden gekrochen und ich hatte die Schnüre nicht berührt, es gelang mir. Und dann war ich halb durch, als dann die Susi kam und mich da auf diesem Boden krabbeln sah. Und das hatte sie noch nie gesehen, dass ich krabbele auf dem Boden. Sie war so begeistert. Sie ist dann auf mich draufgesprungen, auf meine Beine. Ich mache nur eine Illustration, ihr versteht das schon.
[7:49] Ihr könnt diese Idee finden in 1. Johannes, Kapitel 4, Vers 18. Und da heißt es, die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus. Denn die Furcht rechnet mit Qual im Englischen oder mit Strafe.
[8:07] Wann ging es denn der Susi besser? Als sie Angst hatte oder als sie freundlich war? Natürlich, als sie mich liebte, ging es ihr besser und sie war glücklich. Und das ist genau diese Verbindung zwischen Liebe und Furcht. Liebe treibt die Furcht aus. Oder umgekehrt, die Furcht kann natürlich auch die Liebe sein. Und das ist genau diese Verbindung zwischen Liebe und Furcht. Liebe treibt die Furcht aus. Oder umgekehrt, die Furcht kann natürlich auch die Liebe austreiben. Wenn da diese wütende Person Euch vertreibt mit Worten, dann hat die Furcht die Liebe ausgetrieben. Aber wenn Eure Liebe dort noch hindurch dringt, dann treibt diese Liebe die Furcht aus. Eines von beidem muss geschehen.
[9:13] Nun zum Bibelstudium. Manche hören nur auf die Geschichten. Aber ich möchte, dass Ihr beidem zuhört. Lasst uns kurz zusammenfassen, woran wir uns noch erinnern, was wir gemeinsam studiert haben in Offenbarung 3. Jesus kommt zu unserer Gemeinde. Und er stellt sich selbst vor, eigentlich wie ein BE. Ein Buchhefer gelesen. Er geht von Haus zu Haus. Und er arbeitet jetzt in einem armen Viertel. Und seine Produkte, die er verkauft, die sind enorm wertvoll. Aber wie Ihr heute Morgen gehört habt, der Preis ist schon bezahlt. Das heißt, man kann etwas bekommen, etwas erhalten von diesem Verkäufer.
[10:22] Und ich möchte jetzt mit Euch gemeinsam über das Gold nachdenken. Und in Vorbereitung darauf habe ich mir vorgenommen, ich möchte jeden Bibelfers lesen, wo Gold vorkommt. Und da gibt es über 350 Bibelferse. Und ich möchte mit Euch teilen, was ich beobachtet habe. Die meisten Ferse beziehen sich auf das Heiligtum. Ihr wisst, der Leuchter, Gold. Der Schaubrottisch, Gold. Der Gnadenstuhl, Gold. Die Engel, Gold. Die Bundeslade, Gold. Und dann auch die Stangen, Gold. Und dann noch ein Goldfundament der Säulen, die das Heiligtum trugen. Da kommt so viel Gold vor im Heiligtum. Und durch das gesamte Alte Testament hindurch wird immer wieder Bezug genommen auf das Gold des Heiligtums. Denn der eine König, der fügt dem Heiligtum Gold hinzu. Und der nächste König kommt und nimmt das Gold des Heiligtums. Und dann kommt wieder jemand und der tut wieder Gold in das Heiligtum. Und dann kommt wieder ein König und gibt es den Ägyptern. Und das geht dann immer so hin und her, mehrere Male. Und einer entscheidet sich dann schließlich, der Könige es einfach zu nehmen. Das ist Nebuchadnezzar. Und er nimmt es und dann bleibt dieses Gold vom Heiligtum über 70 Jahre fern vom Tempel. Aber Kyros, er bringt es wieder zurück, das gleiche Gold in den Tempel. Also das Gold kommt und geht und kommt und geht.
[12:47] Das ist natürlich jetzt wirkliches Gold, im Vergleich zu metaphorischem Gold. Aber wenn jetzt Jesus vom symbolischen Gold spricht, wofür steht das eigentlich? Lasst uns gemeinsam Jakobus 2 aufschlagen in unseren Bibeln. Jakobus 2 und dort Vers 5.
[13:21] Hört gut zu, liebe Geschwister. Hat nicht Gott erwählt die Armen in der Welt, die im Glauben reich sind? Reich an was? An Glauben. Diese Menschen sind arm an Geld, aber reich an Glauben. Kennt ihr jemanden, der so ist? Ich kenne Menschen, die so sind. Zum Beispiel alle meine Studenten. Sie haben alle wenig Geld, aber sie haben dieses Gold des Glaubens auch in Gefahr. Und selbst an diesem Tag werden sie von Haus zu Haus gehen an einem Gebiet, wo sie wissen, dass es gefährlich ist. Sie sind reich an Glauben.
[14:19] Aber da ist noch mehr in dem Vers. Da heißt es, und sind Erben des Reichs, das er verheißen hat, denen, die ihn lieb haben. Wem ist das Himmelreich verheißen? Schaut in den Vers. Wem ist das Himmelreich verheißen? Es sind die, die ihn lieben. Seht ihr das? Und wer erhält das Königreich? Kann man das in diesem Vers sehen? Die, die reich an Glauben sind. Also es ist denen verheißen, die da lieben, und es wird denen gegeben, die da glauben. Seht ihr das in dem Vers?
[15:11] Das ist doch interessant. Ich verstehe das jetzt. Paulus sagt doch, Glaube wirkt durch Liebe.
[15:34] Man könnte es beinahe so vergleichen, dass sozusagen die Liebe für das Gaspedal steht und der Glaube für das Lenkrad. Die Liebe treibt uns an und der Glaube sagt, in welche Richtung es geht. Man braucht beides, oder? Wenn man jetzt ein Theologe ist, dann könnte ich das so vergleichen mit einem jungen Kind, der ein Lenkrad spielt in einem Auto. Und wenn du zu viel damit spielst, dann kommt diese Lenkradsperre. Dann kommt man nicht weit. Da kommt man gar nicht weit. Und wenn man jetzt ein sentimentaler Christ ist, dann könnte ich das vergleichen mit jemandem, der das liebt, mit dem Gaspedal zu spielen. Aber auch die gleiche Zeit seine Botschaften oder seine Nachrichten überprüfen will am Smartphone. Du kannst richtig vorwärts kommen, aber du weißt nicht wohin.
[16:58] Ich habe einmal jemandem das Leben gerettet. Das war in Indonesien. Mein Fahrer folgte den indonesischen Straßenverkehrsregeln. Und eine dieser Regeln lautet so. Wenn man die Straße kreuzen möchte, dann schrägt man die Hand aus, man stoppt all die anderen Autos damit und dann, ach so, das ist das, wenn man jetzt über die Straße läuft zu Fuß, dann stoppt man die Autos und geht dann rüber. Und das funktioniert recht gut. Aber da gibt es einen ganz essentiellen Teil an dem ganzen Vorgang. Die Person, die die Hand so ausstreckt in stoppender Haltung, die muss Augenkontakt aufnehmen mit dem Autofahrer. Aber mein Fahrer hat nicht hingeschaut. Und dann sah ich, wie eine Dame auf die Straße ging und die Hand so ausstreckte in stoppender Haltung. Und wir waren drauf und dran, sie zu überfahren. Und dann habe ich meinem Fahrer gesagt, schau! Und er hat es getan. So lebt sie auch heute noch.
[18:23] Aber sie hat diesen Augenkontakt nicht aufgenommen, bevor sie losgegangen ist. Also bevor ihr loslauft, immer Augenkontakt aufnehmen.
[18:34] Was möchte ich damit sagen? Das Gold in der Offenbarung ist Glaube und Liebe gemeinsam. Ich meine, Ellen White sagt das. Und das ist sogar wahr, selbst wenn sie es nicht sagt. Denn es steht in Jakobus 2. Und dort steht es ganz klar. Glaube und Liebe gemeinsam. Das ist der Wert des Wohlhabens am christlichen Leben.
[19:11] Und wir wollen jetzt eine Frage stellen. Wie kommt es jetzt, dass wir denken, wir hätten so viel davon, wo wir doch eigentlich so wenig davon haben? Ich denke, das liegt daran, dass wir gar nicht wirklich verstanden haben, was Glauben ist. Und wir wissen auch nicht genau, was Liebe ist. Ich war hier vor drei Jahren und habe gesprochen am ersten Joshua Camp. Und ich habe darüber gesprochen, was Glaube ist und was Liebe ist. Und als Lehrer kommt es mir fast so vor, als ob ich nicht hier gewesen wäre. Denn die Gedächtnisse der Menschen sind recht löchrig. Und ich denke, ihr hattet auch Andacht heute Morgen und jetzt erinnert ihr euch nicht mehr, was ihr gelesen habt. Ist das nicht wahr?
[20:20] Aber ich möchte euch jetzt einen wertvollen Hinweis geben, wie ihr behalten könnt, was ihr gehört oder gelesen habt. Erst möchte ich euch motivieren dabei. Wenn mein Finger jetzt so nach oben geht, dann bedeutet das, ihr lernt mehr und mehr und euer Wissen nimmt stetig zu. Und hier befindet ihr euch in einer Zeit, und hier befindet ihr euch ihr macht Andacht und vergesst es, Andacht und vergesst es, Andacht und vergesst es. Wenn ihr euch nur erinnern könntet an das, was ihr in den letzten fünf Jahren gelesen habt, dann wärt ihr einer der besten Theologen oder Bibelgelehrten in ganz Deutschland. Wäre das nicht wahr?
[21:14] Also hier ist der Schlüssel. Was du morgen lernst, teile es mit jemandem. Sag es jemandem beim Frühstück. Lass deine Frau mal zuhören. Tu was. Teile es mit mehreren Leuten am Tag. Schreib es auf in kurzen Worten. Und dann am Sonntag noch mal drauf. Und dann teilt es noch mal. Das wird für eine Woche oder zwei reichen. Und wenn man es dann während dieser ein, zwei Wochen noch mal weiter teilt, dann wird es für einige Monate reichen. Und wenn man es während dieser wenigen Monate wieder mit jemandem teilt, dann ist es euer ein Leben lang. Dann kann eure Zunahme am Bibelwissen so aussehen. Und ihr könnt euch an all die wertvollen Wahrheiten von jeder einzelnen Morgenandacht erinnern.
[22:35] Zurück zur Bibel. Also Glaube wirkt durch die Liebe und Reise Liebe und reinigt die Seele. Was ist Glaube? Ich möchte euch einige interessante Verse vorstellen. Lukas 4, Vers 4. Das ist sozusagen eine Diagnosestellung, die hier stattfindet. Wenn man diesen Vers liest, dann weiß man genau von welcher Manuskriptfamilie die jeweilige Bibelübersetzung kommt. Ob es sozusagen eine Bibelübersetzung ist, die auf dem Textus Receptus beruht, oder eine Bibelübersetzung, die auf modernen Texten beruht, wie zum Beispiel die Vulgata. Schaut ihr den Vers an? Und jetzt könnt ihr eure Bibel diagnostizieren. Wenn eure Bibel von der Vulgata ihre Übersetzungsquelle hat, dann wird dort stehen, und Jesus antwortete ihm, es steht geschrieben, der Mensch lebt nicht allein vom Brot. Nein, der Mensch lebt nicht allein vom Brot. Der Mensch lebt nicht allein vom Brot. Und dann wird dort nichts mehr kommen. Aber wenn diese Bibelübersetzung zurückgeht auf den Textus Receptus, dann wird dort ergänzt, sondern durch jedes Wort Gottes. Also wie sieht es aus mit eurer Bibel? Okay.
[23:33] Dieser Text illustriert sehr schön, was Glaube ist. Glaube lebt aus jedem Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht. Also der Gerechte wird aus Glauben leben, und wir leben aus jedem Wort. Es gibt zwei Wege zu leben, oder ist das ein und dasselbe? Natürlich, das ist ein und dasselbe, oder? Aus Glauben leben ist das gleiche wie aus jedem Wort Gottes leben.
[25:13] Warum denken wir, wir hätten so viel Glauben? Die katholische Kirche hat verändert, vielleicht zufällig, die Bedeutung des Wortes Glauben. Das ist jetzt keine schwere Anschuldigung, die ich hier unternehme. Das kann eine unschuldige Veränderung gewesen sein. Aber wenn die katholische Kirche vom katholischen Glauben spricht, dann meint sie damit nicht, dass einen Katholiken, der aus jedem Wort Gottes lebt, dann meint sie stattdessen die katholische Meinungsgruppe. Man könnte sagen, auch adventistische Meinungsgruppe. Das würde dann die adventistische Gruppe an Meinungen sein. Und wenn man jetzt den adventistischen Glauben mit dem katholischen vergleicht, dann haben wir natürlich ein besseres Meinungs-Set. Und Sie würden aber denken, Ihre Meinungen sind besser. Und irgendwie geht das dann immer hin und her. Jeder denkt, seine Meinung ist besser. Und wir denken einfach, wir haben das Bessere. Also denken wir, wir haben den besseren Glauben. Weil wir glauben an die richtigen Tatsachen. Aber das war noch nie Glaube. Wenn das Glaube wäre, dann wäre der Teufel das gläubigste Wesen des Universums. Glaube ist keine Meinung. Es ist ein Lebensstil, der da so geprägt ist, dass er aus jedem Wort Gottes lebt.
[27:20] Und wie steht es um die Liebe? Ich möchte gerne sagen, es scheint, als ob Ihr eine ganze Gruppe wiedergeborener Deutscher seid. Ich sehe, wie Ihr Euch umarmt, wie Ihr lieb zueinander seid und nett. Und vielleicht ist das auch normal, ich weiß es nicht. Aber Ihr habt einen Ruf, so zu sein. Und ich möchte Euch deshalb etwas über Liebe sagen.
[28:01] Wenn wir jetzt hier ein Video einspielen würden, und wir würden jetzt einige äußerst arme Kinder der Welt zeigen, die am Verhungern sind, und wir würden geeignete sentimentale Musik dazu spielen, und jemand mit einer tiefen Stimme würde dann über diese armen Kinder sprechen, und wenn das gut gemacht ist, dann würden einige von Euch anfangen zu weinen. Und wenn wir dann auch noch eine Kollekte einsammeln würden, dann würden viele von Euch Geld geben, und diese armen Kinder würden dann auch weinen. Oder nicht? Aber das ist nicht die Art der Liebe, die Euch unterscheidet von Ungläubigen. Wenn wir diesen ganzen Raum mit Atheisten füllen würden, und wir würden dasselbe Video mit derselben Musik abspielen, und dann würden wir den Hut sozusagen herumreichen, die Kollekte, dann würden sie auch weinen und großzügig sein. Sentimentale oder gefühlsbezogene Liebe ist nicht, was echte Christen von Weltmenschen unterscheidet.
[29:43] Lasst uns schauen, was Jesus als diese besondere Liebe bezeichnet. Matthäus, Kapitel 5. Dort Vers 43, Matthäus 5, 43. Ihr habt gehört, dass gesagt ist, du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Aber ich sage Euch, liebet Eure Feinde, und segnet die, die Euch verfluchen. Tut wohl denen, die Euch hassen. Betet für die, die Euch verachten und verfolgen. Dass Ihr die Kinder sein könnt, Eures Vaters, der im Himmel ist.
[30:46] Seht Ihr diese spezielle Art von Liebe? Wenn ich meine Ehefrau liebe, dann ist das eine gute Sache. Die Bibel wünscht sich das. Aber der Atheist tut das auch. Wenn ich meine Kinder liebe, ist das eine gute Sache. Besonders, wenn ich das liebe, ihnen Korrekturen mitzugeben. Aber auch die Atheisten lieben ihre Kinder. Und die meisten von ihnen disziplinieren sie auch auf gute Art und Weise. Aber wenn ich meinen Nachbarn liebe, der da ständig versucht, mir Grundstück zu klauen, indem er den Zaun versetzt, dieser Nachbar, der mich vor Gericht womöglich noch anklagt, wenn ich ihn liebe, das ist was Besonderes.
[31:59] Habt Ihr einen Betrieb, der Amway heißt? Manche sagten ja, manche nein. Amway ist ein Betrieb, der auf verschiedenen Ebenen Werbung betreibt. Und vielleicht sind die Deutschen zu vernünftig, um daran teilzunehmen. Aber vor einigen Jahren in den Vereinigten Staaten da ging ein Gerücht durch das ganze Land. Und es war diese Firma und es ging um diese Firma. Und das Gericht lautete, die Eigentümer sind Satanisten. Und dass sie natürlich den Gewinn, den sie machen, einsetzen, um satanische Rituale durchzuführen. Und jetzt die Christen, du als Christ würdest dich natürlich davon distanzieren wollen. Aber es war eine erstaunliche Koinzidenz, dass die andere Firma, die diese Produkte verkaufte, Amway war. Und wenn man jetzt nicht von diesem einen Betrieb nahm, und dann aber von Amway nahm, oder kaufte, dann hat man sozusagen ihnen immer noch das Geld gegeben, und die haben das natürlich abgestritten, dass da irgendwas Satanisches ist. Es waren die Konkurrenten, die haben nicht zusammengearbeitet, es waren zwei Firmen. Also es waren zwei Firmen, man hat entweder von den einen gekauft oder von den anderen gekauft. Aber wer würde jetzt von den Satanisten einkaufen? Um die Geschichte abzukürzen, die Procter & Gamble fanden heraus, wo das Gericht herkam. Und zwar war das einer von der Verwaltung von Amway.
[34:33] Nun habe ich einige Neuigkeiten für Euch. Selbst wenn das Gericht stimmen würde, dann hätte ich immer noch kein schlechtes Gewissen dabei, Zahnpasta von Procter & Gamble zu kaufen. Es würde mich nicht ein bisschen stören, was sie mit dem Profit anstellen. Und Ihr sagt, wie kann das sein? Aber lasst uns mal weiterlesen in Matthäus 5.
[35:10] Matthäus 5, Vers 45. Damit Ihr Kinder seid Eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute. Und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. Erkennt Ihr das? Der Grund, warum böse Menschen überleben ist, weil Gott sie erhält. Erkennt Ihr das? Er hilft ihnen. Er unterstützt sie. Er gibt ihnen Regen und Sonnenlicht. Und weiß er, dass sie böse sind? Er weiß es. Und er hilft ihnen. Er hilft ihnen, nicht böse zu sein. Er hilft ihnen, am Leben zu bleiben. Und sie wählen und entscheiden sich dafür, böse zu sein.
[36:11] Wenn ich die Zahnpasta kaufe, dann helfe ich dieser Firma, Gewinn zu machen. Aber ich helfe ihr nicht, Satanismus voranzutreiben. Und ich hoffe, Ihr erinnert Euch. Procter & Gamble war unschuldig. Das ist nur eine Illustration.
[36:39] Die Wahrheit ist, dass Du jemandem helfen kannst, ohne dass Du ihren wahren Charakter kennst. Und Ihr seht einen Mann im Graben. Er ist betrunken. Er ist dreckig. Ihr kennt seinen Charakter nicht. Vielleicht ist er ein Mörder. Vielleicht ist er ein Drogenhändler. Ihr wisst es nicht. Natürlich, deshalb kann man ihm nicht helfen. Nein. Man kann ihn sauber machen. Man kann ihm helfen, nicht mehr umzubringen. Man kann ihm helfen, dass er sich besser fühlt. Man kann es tun. Glaubt Ihr mir? Wenn Ihr es nicht tut, denkt noch ein wenig über den Vers nach, den wir gerade gelesen haben.
[37:43] Was ist diese Liebe, die so besonders, dass man sich für sich selbst einen Nachteil in Kauf nimmt, um jemand anderem einen Vorteil zu verschaffen, der bedürftig ist. Besonders dann, wenn man nichts Gutes zurückerwartet.
[38:08] Ich denke, ich müsste noch mehr sagen, und ich mache das jetzt einfach. Wenn Ihr eine E-Mail erhaltet oder eine Nachricht von jemandem aus einem armen Land, jemand, den Ihr nicht kennt, der Euch um Geld bittet, sendet es nicht. Macht es nicht.
[38:43] Warum? Denn Ihr wollt ja Missionare unterstützen. Ich brauche das Wort, weißt Du ihn? Und keine Schwindler, danke. Schwindler. Das sind diejenigen, die die Fremden um Geld bitten. Aber Menschen, die wirklich für Gott arbeiten und Gutes tun, sie bitten Menschen, die sie kennen. Denn Menschen, die sie kennen, vertrauen. Aber wenn ein Schwindler jemanden fragt, der ihn kennt, er kriegt ja nichts. Also findet er Dich. Versteht, was ich meine? Macht es nicht. Wenn Du von Hilfe sein möchtest, dann kannst Du Geld schicken für Jesus für Asien. Das sind diejenigen, die wissen, was sie tun. Sie wissen, wo das Geld hingeht.
[40:02] Ich glaube, ich habe meinen Teil dafür gesagt. Warten Sie mal. Stehen die Menschen an Gasstationen oder Petroleumstationen und bitten, um ihren Tank zu füllen, weil sie einen schwierigen Tag haben? Never mind. Ich wollte über eine ganz besondere Menschengruppe sprechen, aber die scheinen wir hier nicht so zu haben.
[40:33] Ich habe euch gesagt, was diese besondere Art von Liebe ist. Und jetzt möchte ich euch belegen, dass es ein ganz großes Thema ist bei uns heutzutage. 1. Thessalonicher Kapitel 3. 1. Thessalonicher 3 Versen 12 und 13.
[41:11] Euch aber lasse der HERR wachsen und immer reicher werden in der Liebe untereinander und zu jedermann. Wer ist der Handelnde hier in diesem Vers? Es ist der HERR. Es ist der HERR, der die Liebe wachsen lässt. Warum macht er das? Was ist sein Ziel? Das ist Vers 13. Damit eure Herzen gestärkt werden und untadelig sein in Heiligkeit vor Gott. Untadelig in Heiligkeit? Dieser Abschnitt hört sich fast schon fanatisch an für manche Ohren. Untadelig in Heiligkeit? Ich wollte euch nur erwähnen, dass das in der Bibel steht. Habt ihr es dort gesehen?
[42:19] Und jetzt möchte ich noch von euch wissen, habt ihr den Eindruck, dass dort eine spezielle Zeit mit diesem Vers verbunden ist? Schaut den letzten Hälfte des Verses an. Dort heißt es, es geschieht vor Gott, unserem Vater, wenn unser HERR Jesus kommt mit allen seinen Heiligen. Wann? Bald. Wenn Jesus kommt, dann möchte er euch finden als untadelig in Heiligkeit. Habt ihr das in dem Vers erkennen können oder denke ich mir das aus? Es ist dort. Nun das ist das Ziel. Was ist das Mittel, der Weg dorthin? Das ist Vers 12. Und was ist das nun? Er lässt unsere Liebe wachsen. Habt das im Hinterkopf.
[43:23] Wenn wir jetzt zu Matthäus 24 gehen. Dort gibt es zwei Verse, die ganz nah beieinander stehen und zusammen gehören. Aber interessanterweise lesen wir sie oft nicht zusammen. Und das sind Verse 12 und 13 und 24. Dort heißt es, und weil die Gesetzlosigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.
[44:02] Was geschieht hier? Unsere Liebe wird erkalten. Warum? Weil Gesetzlosigkeit oder Ungerechtigkeit so häufig ist. Überall vorhanden. Das geschieht auf verschiedene Weise. In der einen Weise ist es so, dass man beobachtet und in der anderen, dass man teilnimmt. Also entweder ist man selbst gewalttätig oder man schaut anderen zu, wie sie gewalttätig sind, zum Beispiel im Fernsehen oder im Internet. Egal ob so oder so. Wenn man an diesem Bösen teilhat, dann wird die eigene Liebe kälter und kälter.
[45:02] Aber es gibt noch einen anderen Weg. Wenn euer Neffe an einer gewalttätigen Aktion teilnimmt und ihr darüber nachdenkt, was für eine schlechte, schreckliche Entscheidung das ist, wie kann er so etwas Törichtes machen? Was ist nur verkehrt mit ihm? Ich werde ihm nicht mehr helfen. Dieser Junge, der muss sich einfach verändern. Und wenn man so denkt, wird eure Liebe erkalten. Wenn wir von Gesetzlosigkeit umgeben sind, was passiert mit der Liebe? Sie geht dem Bach runter.
[45:56] Nächster Vers. Wer aber bis ans Ende beharrt, der wird gerettet werden. Diese beiden Verse gehören logischerweise zusammen. Liebe ist eine Erlösungsfrage. Nicht die Liebe, die ihr für eure Freundin empfindet. Nicht die Liebe, die ihr für eure Mutter habt. Das ist nicht die Liebe, die eine Erlösungsfrage ist. Selbst wenn das auseinander geht, kann man immer noch in den Himmel kommen. Ich meine jetzt mit der Freundin, nicht mit der Mutter.
[46:50] Aber die rettende Liebe, die erlösende Liebe ist doch die, die man empfindet für die Feinde. Für die Menschen, die böse sind. Für die, die töricht sind. Für die, die getäuscht sind. Sie zu lieben ist etwas Einzigartiges. Und wenn diese Liebe anhält, dann kannst du gerettet werden. Also diese Liebe da ist wichtig.
[47:24] Wisst ihr noch, worüber wir sprechen? Jesus kommt zu eurer Tür und er verkauft Gold. Und was ist das Gold? Es ist Liebe und Liebe. Es ist anwerkenreicher Glaube. Und wir haben jetzt über die Liebe nachgedacht und gesprochen.
[47:54] Jetzt zu Titus Kapitel 3. Titus 3, Vers 3.
[48:38] Ihr glaubt alle, dass das wahr ist, oder? Auch wenn sich nicht alle gemeldet haben. Wir waren töricht, unverständig. Wir waren ungehorsam. Wir waren getäuscht im Englischen oder gingen in die Irre. Wir waren mancherlei begierden und gelüstendienstbar und lebten in Bosheit und Neid. Wir waren verhasst und hassten andere. Das ist ein sehr guter Vers für euch zu lesen. Denn vielleicht kennt ihr jemanden, der töricht ist, der getäuscht ist, der verschiedenen Begierden und Lüsten nachgeht, der eine schlechte Einstellung hat und der die Menschen nicht leiden kann. Wenn ihr jemanden kennt, der so ist, dann könnt ihr euch so gut mit ihm identifizieren. Ihr seid genauso. Oder wart genauso.
[49:52] Was hat den Unterschied jetzt in eurem Leben gemacht? Vers 4.
[50:04] Ich würde euch fragen, wenn ich euch reingelegt hätte, würde ich eine Frage stellen, die so lautet, war oder falsch. Der Unterschied war, dass Gott anfing, sie zu lieben. Mancher würde sagen, korrekt. Ich würde sagen, verkehrt. Aber ich möchte euch nicht reinlegen. Ich möchte einfach nur, dass ihr seht, dass das nicht die richtige Antwort wäre. Denn Gott hat euch sogar vorher geliebt, bevor ihr dumm wart. Was ist der Unterschied? Es war nicht, dass er angefangen hat, euch zu lieben. Es war, dass ihr es erkannt habt. Als ihr seine Liebe erkanntet oder saht.
[51:06] Nun ein bisschen Logik. Lasst uns mal für einen Moment davon ausgehen, dass die deutsche Nachbarschaft bei euch oder hier bei uns auch den Lüsten und Begierden nachgeht. Was könnte jetzt für sie in ihrem Leben sein? Vielleicht, wenn sie es erkannten.
[51:38] Das ist der Grund, warum diese besondere Liebe so wichtig ist. In Malaysia ist mir das mehrmals so passiert. Ich habe etwas Hilfreiches für einen völlig Fremden getan. Warum hast du das getan? Er ist verdächtig, er vermutet da irgendetwas, was ich dafür erwarte. Er kann sich einfach nicht vorstellen, dass ich nur nett bin. Er kann sich das nicht vor Augen malen. Aber wenn er es sieht, es macht einen Unterschied für ihn.
[52:28] Nun, manche von euch werden einschlafen. Und ich habe noch 22 Minuten. Also steht bitte alle auf für einen kurzen Moment. Und jetzt könnt ihr euch wieder setzen. Und manche gehen jetzt, so war das nicht gedacht. 21 Minuten, okay?
[53:02] Aber was wir bisher gesagt haben, ist, dass Jesus uns Gold anbietet. Das Gold ist Glaube und Liebe gemeinsam. Glaube heißt, aus jedem Wort Gottes zu leben. Und Lieben heißt, Menschen zu dienen, die euch keinen Dienst erweisen werden. Das ist eine besondere Liebe. Und wenn man beides hat, diesen Glauben und diese Liebe, das ist geistlicher Reichtum.
[53:44] Aber es gibt noch mehr, was Jesus hier sagt. Er bietet ja nicht nur Gold an. Er bietet uns Gold an, das im Feuer geläutert ist. Das hilft uns sehr. Denn die Bibel hat hier ganz viele Bilder bezüglich Gold, das im Feuer geläutert ist. Lasst uns das illustrieren. In der Bibel kann ein Löwe für Jesus stehen. Oder er kann für Babylon stehen. Oder er kann für Satan stehen. Oder er kann für Judah stehen. Richtig? Wie ist es mit einem Ziegenbock? Er kann für Jesus stehen. Es kann für Griechenland stehen. Die Verlorenen, ja, Entschuldigung. Richtig?
[54:54] Bei Gold ist es genauso. Gold ist eine Metapher, ein Bild, das auf verschiedene Art und Weise gebraucht wird. In Klagelieder 4 steht es für diesen unschätzbaren Wert von den Jugendlichen darstellen, die wir verlieren. Und in Jesaja steht es dafür, wie wenige Menschen nur sich wirklich Gottes Gericht wünschen auf dieser Erde. Im Heiligtum steht es für die Göttlichkeit Jesu. Denn das Gold konnte man ja von außen nicht sehen. Aber wenn man Jesus von außen betrachtet, ist es ähnlich. Man sieht nicht, dass er göttlich ist von außen. Aber wenn Jesus dieses Bild verwendet, Gold, das im Feuer geläutert ist, dann hilft er uns verstehen, was Goldbild aus der Bibel sozusagen meint.
[56:14] Geht zu 1. Petrus 1. Ein bekannter Abschnitt. 1. Petrus 1, Vers 7.
[56:38] Damit euer Glaube als echt und viel kostbarer befunden werde, als das vergängliche Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird, Jesus Christus. Schaut euch den Vers an.
[57:00] Ihr wisst, ihr begegnet hier einem Händler. Und dann hört man ja oft bei den Händlern, ja, dieses spezielle Angebot, das gibt es nur heute Morgen, ist es nicht mehr gültig. Das ist noch nicht mal wahr. Er möchte einfach nur, dass du es kaufst. Richtig. Nun gibt es aber vielleicht auch ein Limit, wo wir dann das Gold von Jesus nicht mehr kaufen können. Es gibt eine Grenze. Und es gibt eine Zeit, in der man im Besitz sein muss dieses Goldes, weil man es sonst nicht mehr kaufen kann. Und wann ist diese Zeit? Das ist bei der Wiederkunft Jesu. Und er möchte, dass dieses Gold geprüft und geläutert ist, damit man erkennt, dass es echt ist.
[58:04] Hiob hat darüber gesprochen. Dass sein Glaube sich dann darstellen würde, wie Gold. Gold ist dieser besondere Glaube, der auch Prüfung aushält.
[58:30] Schau dir Malachi 3 an. Das ist nur eine Seite vor Matthäus 1. Damit du es findest. Malachi 3 Vers 2.
[59:00] Dort heißt es, wer wird aber den Tag seines Kommens ertragen können? Und wer wird bestehen, wenn er erscheint? Glücklicherweise hat es eine Antwort auf diese Frage. Die Antwort ist, dass er Menschen bereit machen wird. Lass es uns lesen. Denn er ist wie das Feuer eines Schmelzers und wie die Lauge der Wäscher. Er wird sitzen und schmelzen und das Silber reinigen und die Söhne Levi reinigen, die Gold und Silber. Dann werden sie dem Herrn Opfer bringen in Gerechtigkeit.
[59:52] Was macht Jesus? Er befindet sich jetzt in dieser besonderen Aufgabe, dass er seine Gemeinde reinigt. Seht ihr das in diesem Vers? Er reinigt seine Gemeinde zur Vorbereitung seines Kommens. Denn er möchte, dass welche stehen können oder bestehen können, wenn er erscheint.
[1:00:24] Nun, das ist jetzt nicht der Moment für mich, um darüber zu predigen, wie er das tut, dieses Reinigen. Aber ich habe ja später nochmal die Gelegenheit, darüber zu reden. Aber ich möchte ein Beispiel geben, wie er das tut.
[1:00:56] Ich habe kürzlich eine Bibelserie gehalten in Australien und Neuseeland. Und ich möchte jetzt sagen, was ich ausdrücken will. Wenn Menschen ein gewisses Thema studieren in der Bibel, dann ist es leicht für sie, zu einem anderen Ergebnis zu kommen als ich. Und vielleicht, wenn ihr das studiert habt, seid ihr zu einer anderen Schlussfolgerung gekommen als ich. Was? Ich habe euch nicht gesagt, was ich studiert habe. Das ist nur das Vorwort. Wenn ihr dann zu einer unterschiedlichen Auffassung gekommen seid als ich, dann verurteile ich euch nicht. Dann denke ich nicht, ihr seid weniger geistlich. Dann denke ich nicht, ihr seid böse. Und ihr braucht euch auch nicht zu schämen. Denn Gott möchte, dass wir jeder seinen eigenen Geist einsetzen. Ihr sollt nicht mir folgen und ich soll euch nicht folgen. Aber ich möchte mit euch teilen, was meine Schlussfolgerung ist und warum. Und wenn wir jetzt mal davon ausgehen für den Moment, dass das nicht mit dem übereinstimmt, wie ihr gerade lebt, heißt das, dass ich deshalb schlecht von euch denke? Nein. Das ist das ganze Vorwort. Und das lässt uns beide jetzt hier vorne besser fühlen.
[1:02:54] 1. Petrus, Kapitel 3. In 1. Petrus 1 sahen wir den goldenen Glauben oder das Gold des Glaubens. In 1. Petrus 3 geht es noch mehr um das Gold. Vers 3. Und es geht um die Damen, um die Frauen.
[1:03:34] Euer Schmuck soll nicht äußerlich sein wie Haarflechten, goldene Ketten oder prächtige Kleider. Heißt das denn jetzt etwa, dass Frauen sich nicht hübsch machen dürfen? Nun schaut euch den nächsten Vers an.
[1:03:54] Sondern der verborgene Mensch des Herzens sei euer unvergänglicher Schmuck des sanften und stillen Geistes, das ist köstlich vor Gott. Das ist einer der Verse, die John Wesley damals verwendet hat, dass er gepredigt hat, dass er keinen Schmuck tragen sollte. Es gibt noch einen weiteren. 1. Timotheus 2 Vers 9.
[1:04:36] Das Gleiche, dass die Frauen in schicklicher Kleidung sich schmücken mit Anstand und Zucht, wie Gold oder Perlen oder kostbarem Gewand. Also bevor Gott zu den Frauen spricht, spricht er zu den Männern. Vers 8.
[1:05:02] So will ich nun, dass die Männer beten an allen Orten und aufheben heilige Hände ohne Zorn und Zweifel. Ich rede erst zu den Männern. Und die Frauen dürfen für den Moment entspannen. Männer, ihr solltet offener sein in eurer Religion. Weniger für euch und solltet mehr anleiten in der öffentlichen Andacht. Ihr solltet überall beten, sagt der Vers. Und viele Männer aber in Wirklichkeit halten ihre Religion so privat, dass man von außen gar nicht sagen könnte, dass sie religiös sind. Und der Vers sagt, dass man aber diese Neigung oder dass man die überwinden soll. Und zwar ohne Zorn. Und man sollte das nicht als ein Weisheitsmerkmal erachten, ein Skeptiker zu sein. Aber das ist ganz natürlich für Männer, so skeptisch zu sein. Man sollte gegenüber Schwindlern skeptisch sein, natürlich. Und man kann vielleicht auch der deutschen Regierung gegenüber skeptisch sein. Aber man kann nicht der Lehre der Propheten gegenüber skeptisch sein. Das ist, was Gott den Männern sagt. Und dann sagt er den Damen, schaut, wie ihr euch kleidet und schmückt. Seid mäßig. Nicht mit goldenen Juwelen, sondern stattdessen mit Heiligkeit.
[1:07:10] Das ist der Grund, warum die Adventgemeinde lehrt, dass wir keinen Schmuck tragen sollten. Aber was ist geschehen? Nun, manche haben angefangen, ihre Bibel zu lesen und sie haben einiges herausgefunden. Sie haben gesehen in Ezekiel 16, dort wird ein Bild gebraucht, dass Gott hier seine Gemeinde findet wie ein kleines Baby in der Wüste. Das ist ein Neugeborenes. Es ist noch blutig. Es hat noch die Nabelschnur, die noch nicht durchtrennt ist. Und er nimmt dieses kleine Neugeborene und er sorgt für es und er erzieht es. Und wenn sie groß ist, schmückt er sie. Er gibt ihr Ohrringe, er gibt ihr Halsbänder und Armringe. Wer macht das? Das ist Gott, der das tut. Und als sie dann wunderschön aussieht, heiratet er sie. Das ist ein Bild, keine Sorge. Das ist nur eine Illustration. Es ist eine Metapher. Aber in dieser Metapher nun mag Gott Schmuck, oder? Aber später in dem gleichen Buch, wird Lucifer beschrieben. Nicht der gefallene Lucifer, sondern der ungefallene Lucifer, der vollkommene. Und er ist mit einigen Edelsteinen bedeckt. Und man findet Kronen durch die ganze Bibel hindurch. Und ich könnte jetzt ganz viele weitere Texte anführen.
[1:09:26] Nun, wie ich gesagt habe, wenn ihr jetzt hier zu einer anderen Schlussfolgerung kommt als ich, denke ich deshalb nicht schlecht über euch. Und ihr braucht euch auch nicht zu schämen. Aber ich möchte euch erklären, wie ich zu meiner Schlussfolgerung kam. Ich habe dort beobachtet, dass als diese Metapher von der Frau, die da geschmückt wird und ihre Schönheit erhält, dass in diesem Moment etwas falsch läuft, verkehrt läuft in ihrem Herzen. Und sie verliert ihre Treue ihrem Mann gegenüber. Natürlich, es ist eine Metapher, aber es steht dort schwarz auf weiß. Denn als sie ihre Schönheit erkannte, das ist, was sie ihrem Herzen verdarb. Und dann gehe ich zu Ezekiel 28 und wir fragen uns, was ist mit diesem vollkommenen Lucifer geschehen? Irgendwas ist schief gegangen. Und die Passage dieser Text sagt etwas darüber. Er dachte über seine eigene Schönheit nach. Und als er das tat, da ging etwas schief. Und was für eine Unordnung, was für ein Chaos, was für ein Desaster hat das bewirkt. Wenn ich diese zwei Texte anschaue, dann möchte ich da ein Ausrufezeichen setzen. Passt auf, wenn ihr eure Schönheit im Spiegel betrachtet. Ich sage nicht, es ist sündig. Aber in diesen beiden Texten, da könnte man Angst bekommen. Ihr versteht, was ich sagen will?
[1:11:32] Nun, was sagen Paulus und Petrus? Sie sagen, lass uns einen sicheren Weg gehen. Lasst uns die Gemeinde aus der Gefahrenzone hervorheben. Vielleicht ist nicht jeder gleich betroffen wie diese Dame in Hesekiel 16 oder wie Lucifer in Hesekiel 28. Aber der sicherste Weg für die ganze Gemeinde ist doch das höchste Ideal. Und wenn Jesus dabei ist, jetzt eine Gemeinde vorzubereiten und zu reinigen für die Endzeit, dann ist das eine der Stufen, die er nehmen möchte. Er möchte, dass seine Gemeinde sich schmückt auf andere Weise als mit äußerlichem Schmuck. Hasst ihr mich jetzt? Ich kann damit umgehen, aber ich hoffe, dass ihr mich nicht hasst. Aber wenn ich jetzt euer Feind bin, dann möchte ich euch an diese besondere Liebe über die wir gesprochen haben.
[1:12:51] Also lasst mich zusammenfassen. Jesus ist sozusagen der Händler der wichtigen Gerichte und er hat einige Kostbarkeiten mit sich. Eine von ihnen ist Glaube und Liebe gemeinsam. Und ihr habt heute Morgen gehört, Glaube kommt durch das Hören des Wortes Gottes. Aber man muss wissen, was Glaube ist. Glaube ist nicht Hören. Glaube ist Leben, das was man gehört hat. Und was ist Liebe? Das ist Menschen dienen, die euch nie etwas dafür zurückgeben. Wie kommen wir dazu, zu diesem Gold? Wir bitten darum. Wir leben den Glauben aus. Wir entscheiden uns dafür, Menschen zu lieben, die unsere Feinde sind. Und wir lassen Gott sein Werk vollrichten, diese Liebe in uns wachsen zu lassen. Und wenn wir das zulassen, dann wird er es tun. Er kann beenden, was er begonnen hat. Und er hat in der Gemeinde bereits etwas begonnen. Über 100 Jahre her ist es schon. Und er wird das beenden, er wird das abschließen.
[1:14:36] Lasst uns niederknien zu einem Gebet. Unser Vater im Himmel. Ich danke dir für Jesus, den du uns gesandt hast, uns zu reinigen. Danke, dass du uns Glaube und Liebe anbietest. Wir bitten um diese Gaben im Namen Jesus. Amen.
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