Veröffentlicht am
994 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts


In dieser Cannstatt Study Hour-Lektion über die Apostelgeschichte, die dritte Missionsreise des Apostels Paulus, beleuchtet Liz Hermann die Herausforderungen und Erfolge dieser entscheidenden Phase. Sie diskutiert die Lehren von Apollos, die Bedeutung von langfristiger Gemeindearbeit in Ephesus und die Reaktion auf Magie und Götzendienst. Die Lektion betont die Notwendigkeit, das Evangelium intelligent zu kontextualisieren, die Wichtigkeit von Hausbesuchen und die Bedeutung eines vorbildlichen Lebenswandels für Gläubige. Abschließend wird die Bedeutung des Vertrauens auf Gottes Willen angesichts von Schwierigkeiten hervorgehoben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Cannstatt Study Hour 2018 Q3: Die Apostelgeschichte

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:00] Hallo, willkommen zu Cannstatt Study Hour, aber heute ein bisschen anders. Wir sind in Brasilien jetzt und ich dachte, vielleicht möchtest du einen Überblick von dem Urwald hier in Brasilien haben und deswegen, wir sind jetzt in einem Park und ihr könnt vielleicht die Vögel hören und so weiter. Aber wir sind hier eigentlich, um das Bibelstudium, die Sabbatschule zu studieren und heute machen wir weiter mit dem, was wir schon von Anfang dieses Quartals gelernt haben und wir kommen nah und nah mit den Momenten, die so wichtig in Paulus' Leben und auch seinen Freunden sind.

[1:05] So, ich lade dich einfach ein, mit mir zu beten. Und ich muss sagen, das ist das erste Mal, dass ich auf Deutsch die Sabbatschule, die Wiederholung, mache. Das bedeutet, bitte seid ein bisschen geduldig mit mir, weil ich mache auf jeden Fall viele Fehler heute, aber ja, ich glaube, Gott kann auch mir helfen. So, bitte, zusammen mit mir: Lieber Gott, wir lesen jetzt von deinem Wort und wir fragen und wir bitten dich um Weisheit und deinen Heiligen Geist, damit wir verstehen können und auch besser von dir lernen durch dieses Studium. In Jesu Namen, Amen.

[1:55] So, das letzte Mal haben wir schon gelesen über die zweite Reise von Paulus und jetzt studieren wir über die dritte und letzte Reise. Eigentlich ist es nicht die letzte Reise, weil er muss auch nach Hause reisen danach, aber als freier Mann war es die letzte Reise und hier finden wir viele Sachen, die ganz interessant sind. In der zweiten Reise haben wir schon gesehen, dass es nicht einfach war. Die erste war auch nicht einfach, aber in der zweiten haben wir gesehen, dass er überall immer Probleme gehabt hat. Und wenn wir denken, dass Gott nur mit uns ist, wenn wir alles ruhig und gut haben, dann verstehen wir die Bibel falsch, weil die Bibel eigentlich ganz klar zeigt, dass wenn wir Gott dienen, das nicht bedeutet, dass wir keine Probleme erleben. Aber trotzdem sehen wir, dass während der Probleme Gott auch bei ihm war, die ganze Zeit.

[3:07] Und das sehen wir auch in dieser dritten Reise, aber wir sehen ein paar andere Sachen, die sehr, sehr interessant sind. Die Reise startet eigentlich in ein paar anderen Staaten und Ländern, aber interessanterweise, Lukas gibt uns nicht so viel Kontext oder Erfahrung, was in dieser Zeit passiert. Aber da ist eine Geschichte, die ganz kurz, aber trotzdem sehr interessant ist, weil wir lesen in Apostelgeschichte 18. Wir lesen, dass etwas sehr Interessantes passiert. Lest einfach mit mir bitte von Vers 24, Kapitel 18 von Apostelgeschichte.

[3:53] "Aber ein Jude mit Namen Apollos, aus Alexandria gebürtig, kam nach Ephesus, ein beredter Mann, der mächtig war in den Schriften und dieser war unterwiesen im Weg des Herrn und folgte ihm im Geist. Er redete und lehrte genau über das, was den Herrn betrifft, kannte aber nur die Taufe des Johannes."

[4:31] Okay, bitte, als ich gesagt habe, bitte habt Geduld mit mir, weil es ist sehr schwer in der Bibel, sogar besonders in der Bibel, zu lesen, weil dann kommen immer wieder Wörter, die ich nicht kenne oder nicht gewohnt bin. Aber trotzdem, ihr könnt auch bei euch zu Hause lesen und viel besser verstehen. Aber was wir hier lesen, ist, dass da war ein Mann, Apollos, und er war ein guter Lehrer, aber trotzdem, er hat nur einen Teil des Glaubens gehabt. Und das hier ist interessant, weil es war nicht etwas so, wie er hat falsch verstanden oder etwas so. Er hatte die richtige Weisheit oder den Glauben, aber trotzdem, er kannte nicht alles.

[5:27] Und wir sehen hier in diesem Teil, im Vers 26 und 27, dass Priscilla und, ich glaube, man sagt man auf Akila, auf Deutsch ist Akila, Akila und Priscilla, oder Priscilla, sie haben ihn gelernt. Und das ist sehr interessant, weil wir sehen, dass sogar die Leute, die sind so wie uns, wir machen Cannstatt Study Hour oder wir predigen und so weiter, alle von uns müssen weiterlernen. Wir müssen immer weiterlernen und nicht einfach zufrieden sein, dass wir schon etwas von der Bibel kennen und das ist alles. Aber das Beste ist, wenn wir verstehen, nein, alle von uns müssen weiterlernen, die ganze Zeit. Und das ist sehr wichtig, weil wenn wir schon bequem sind und denken, ich kann das alles, das ist nicht gut, dann können wir nicht profitieren von der Bibel.

[6:37] Aber nach diesem Teil hier kommt Paulus endlich nach Ephesus. Und in Ephesus ist sehr interessant dieser Teil, weil am Anfang hier sagt es, er war zwei Jahre in Ephesus, aber danach sagt es, er war insgesamt drei Jahre in Ephesus. Und das klingt für mich sehr interessant, weil viele Leute weiß nicht oder kennt nicht, dass Paulus viele Mal ein bisschen länger in einem Ort war. Und das bedeutet, dass ja, es ist okay, wenn die Evangelisten oder die Prediger sind unterwegs die ganze Zeit, aber die Idee von der Bibel ist nicht nur, dass wir hier die Predigt halten und dann danach hier und sind überall, aber wenn wir etwas ganz tief machen möchten, dann müssen wir auf jeden Fall ein bisschen länger bleiben. Deswegen Missionare normalerweise, die Erdmissionare, sie gehen nicht zum Beispiel in Urlaub zu einem Ort und dann danach zu einem anderen Ort und so weiter. Normalerweise, wir Missionare arbeiten länger in einem Ort, zwei, vier Jahre, fünf, zehn Jahre, sogar länger. Und sogar Paulus hat das gemacht.

[7:55] Und in Ephesus war es eigentlich interessant, weil er hat, wie immer, Probleme in der Synagoge und er konnte nicht mehr dort die Bibel beibringen oder das Evangelium verbreiten. Aber er hat ein Haus, einen Saal gefunden. Und wir wissen nicht, wer ist dieser Mann, der hat diesen Saal, aber trotzdem hat er diesen Saal vor ungefähr zwei Jahren benutzt und das war sehr wichtig, um diese Gemeinde zu bauen, zu gründen. Wir können sogar sagen, weil dann war er dort lange genug, um diesen Leuten zu helfen. Und es ist interessant zu merken, dass diese Gemeinde, Ephesus, es war eigentlich eine sehr gute Gemeinde, es war eigentlich ein Fest und eine starke Gemeinde. So, wir merken auch, dass es auf jeden Fall wichtig ist, länger in einem Ort zu bleiben und die Grundlage und die Arbeit ganz gut zu machen, damit die Gemeinde eigentlich stark genug ist.

[9:17] Und was wir hier sehen auch ist, dass die immer wieder, die Jünger sind auch sehr aktiv und sie sind genau ein Teil von Paulus' Arbeit, Arbeit in Ephesus auch. Es ist auch interessant zu merken, dass in Ephesus, da war viele Probleme mit Magie. Und obwohl wir normalerweise sehen solche Länder oder solche Stadt oder was als problematisch, so wie zum Beispiel, ich war vor ein paar Monaten in Benin und das ist, wo der Voodoo kommt und so weiter, viel Magie und man denkt, hier können wir nicht arbeiten. Aber trotzdem, ich habe eine Freundin, die dort arbeitet als Missionarin und es ist nur, dass genau in solchen Ländern, solchen Orten, man muss länger arbeiten, weil es dauert länger. Aber trotzdem können wir in solchen Ländern arbeiten.

[10:18] Und wir merken das, weil in dieser Zeit, in diesen zwei Jahren, das Paulus dort beigebracht hat, da war so viele, wie kann ich sagen, es war so eine große Erfahrung, nicht nur für ihn, aber auch für die Leute, dass die Leute waren sogar bereit, ihre Magiebücher zu verbrennen. Und das finde ich sehr interessant, weil normalerweise, wenn jemand geht zu solchen Ländern, dass sie denken, hier ist es so schwer, man kann nichts hier tun und sie einfach, ja, geben auf, dann sehen wir nicht das Resultat. Aber wenn wir länger bleiben und länger dort arbeiten, dann können wir etwas sehen. Aber auf jeden Fall ist es auch nicht einfach.

[11:10] Wir haben hier in diesem Teil, du hast auf jeden Fall schon gelesen und in diesem ersten Teil von Vers 8 bis 20 in Kapitel 19 sehen wir diese schöne Geschichte, wie die Leute das Evangelium akzeptiert haben, aber danach kommen immer Probleme. Und wir sehen das in dem Leben von Demetrius und die ganze Situation. Wir haben schon auf jeden Fall diese Woche gelernt, in Vers 23 bis 41, zu lang, ich kann nicht alles lesen, weil das ist zu lang, besonders mit meinem schlechten Deutsch. Aber hier sehen wir diese Probleme mit Demetrius, dass er war eine von diesen, die Götzen produziert hat und er war auf jeden Fall nicht begeistert über was Paulus macht. Und er kommt zusammen mit den anderen Leuten, die auch die gleiche Arbeit machen und er versucht, in einer Art und Weise zu erklären, dass das sehr schlecht ist, weil nicht nur sie profitieren nicht so viel in finanziellen Sachen, aber auch, dass Diana jetzt in Gefahr ist.

[12:43] Und das ist auch sehr interessant, weil es immer wieder so ist, wenn man hat einen zweiten Grund, sagen wir, dass es eigentlich so ist, aber ich erkläre es so, damit die andere kommt auch in die gleiche Idee, so wie ich. Und das kann auch passieren in der Gemeinde, nicht nur mit den Heiden und sie haben Gott nicht im Herzen. Es ist nicht so, leider. Der Wahrheit ist, dass sogar in der Gemeinde, wenn man hat seine eigene Idee und sein eigenes Interesse in etwas, ist es sehr oft so, dass man kommt mit einer Erklärung, dass es schön und klingt gut, aber leider die Interessen, der Grund, der richtige Grund ist eigentlich etwas anderes und ist normalerweise etwas von sehr egoistischem Grund.

[13:47] Und das ist das Gleiche, dass es passiert. Wir sehen, dass er hat viele, viele Probleme für Paulus gemacht. Aber ich finde zwei Sachen interessanter in diesem Abschnitt und bitte liest mit mir in Kapitel 19 jetzt. Wir haben hier, Moment, ich habe meine Bibel nur auf Portugiesisch, deswegen muss ich hier im Handy gucken. Aber bitte schlag deine Bibel in Apostelgeschichte 19, Vers 25. Und dort finden wir den Grund, warum Demetrius war so beschäftigt mit dieser Unterhaltung mit seinen Mitarbeitern, sozusagen.

[14:39] Und er sagt so in Vers 25: "Diese versammelte er mit den Arbeitern des selben Gewerbes und sprach: Ihr Männer, ihr wisst, dass von diesem Gewerbe unser Vollstand kommt." So, es ist interessant, wenn wir ganz vorsichtig sein, wenn wir etwas in der Gemeinde oder außer der Gemeinde, man sagt immer in einem Punkt, was ist der richtige Grund, warum er das sagt so. Und wenn wir nicht intelligent oder schlau sind, dann sind wir genauso wie die Leute, die die Menge von Leute, die gekommen sind und die ganze Problem gemacht haben.

[15:14] Weil ich schau mal, ich weiß nicht, ob du das gemerkt hast, aber in Vers 32, da ist etwas sehr interessant. Ich sage hier in 32, Kapitel 19. Hier schrien nun alles durcheinander, denn die Versammlung war in der größten Verwirrung und die Mehrzahl wusste nicht, aus welchem Grund sie zusammengekommen waren. Und ich finde das so, so interessant. Die Bibel sagt ganz klar, sie wissen nicht, warum sie da sind. Aber wenn wir nicht fest gegründet in der Bibel sind, wir machen genau das Gleiche. Wir gehen einfach mit den anderen und zeigen genau, was die anderen sagen. Und deswegen ist es so wichtig, dass wir uns selbst die Bibel studieren und lesen und nicht einfach, ich finde es sehr wertvoll, dass wir solche Materialien im Internet haben, aber du kannst nicht nur von uns etwas hören und sagen, ah, okay, okay, das stimmt und das ist so, wie es ist. Wir müssen auf jeden Fall für uns selbst die Bibel lesen und studieren. Das ist das Wichtigste.

[16:37] Und hier in Ephesus sehen wir etwas sehr Interessantes wegen dem Wunder, das Paulus gemacht hat. Wir sehen solche Sachen, so wie Taschentücher, die heilen können und viele Sachen, die wir heute denken, das sieht ein bisschen pentekostalisch, sagt man, pfingstlerisch oder charismatisch, oder? Weil wir glauben das nicht, dass wenn der Pastor etwas macht mit dem Wasser oder so, dann das heilt jemand. Aber auch wir müssen verstehen, dass es nicht nur Paulus war, der hat seine Predigt und wie er erklärt die Sache. Er hat immer kontextualisiert und nicht in dem Sinne, dass viele denken, dass er hat eine andere Art von Musik benutzt oder die Kleidung oder sowas.

[17:23] Zu kontextualisieren, wenn wir das Evangelium kontextualisieren, ist es nicht, dass wir eine andere Art von Kleidung oder eine andere Musik benutzen. Es ist einfach, dass wir sehr intelligent sein müssen, um das Evangelium zu erklären, damit die Leute es verstehen können. Wenn ich sage, dass wir solche Sachen in der Gemeinde benutzen, zum Beispiel Wörter, die wir kennen, der Geist der Weissagung, das bringt man nichts. Wir müssen ganz intelligent sein, damit wir die Sachen erklären, die unsere verstehen können. Und solche Wunder, obwohl es ein bisschen komisch oder seltsam klingt für uns, waren notwendig in dieser Situation.

[18:28] Und wir sehen das auch noch einmal in anderen Ländern, die sind gewohnt mit Magie bis heute. Interessanterweise, obwohl da sind so viele Magie und man sieht so klar, dass Satan dort arbeitet, Gott arbeitet auch viel mehr als zum Beispiel in Deutschland oder in Brasilien. Wir sehen in Deutschland oder Brasilien nicht so viele Wunder, so wie wir sie in Afrika zum Beispiel sehen. Wir hören von Wundern, die wir nicht glauben können, dass sie bis heute passieren. Wir müssen auch verstehen, dass Gott weiß, wie er arbeitet und was wichtig und notwendig ist für diese Länder oder für diese Leute. Und das finde ich, ehrlich zu sein, sehr, sehr interessant.

[19:14] Aber wenn wir weitergehen, sehen wir etwas, dass sehr oft Leute, die nicht den Sabbat halten, sie benutzen solche Verse, um zu erklären, warum wir nicht mehr den Sabbat halten müssen. So, bitte liest mit mir jetzt in Apostelgeschichte 20. Kapitel 20 haben wir eine Situation, dass, wie ich schon gesagt habe, viele Leute denken, ah, siehst du, man muss nicht mehr den Sabbat heutzutage halten. Aber bitte schreibe deine Bibel in Apostelgeschichte 20, Vers 7 auf und dort sehen wir, was ist diese Geschichte. Und dann verstehen wir, dass es nichts zu tun hat mit dem Sabbat halten oder nicht, sondern einfach ein Treffen mit Christen wegen einer Situation.

[20:04] So, bitte liest mit mir in Vers 7 und hier haben wir: "Am ersten Tag der Woche aber, als die Jünger zusammen waren, um das Brot zu brechen, unterredete sie Paulus mit ihnen, da er am folgenden Tag abreisen wollte. Und er dehnte die Rede bis Mitternacht aus."

[20:44] So, hier haben wir etwas Interessantes. Manchmal macht es Spaß, dass Paulus einfach nicht so gut war mit der Zeit und er redet zu lange und so weiter. Und deswegen ist sogar ein Junge gestorben. Aber das ist nicht der Punkt, den ich in diesem ersten Teil interessant finde. Weil, wenn wir ganz gut lesen, haben wir hier schon ganz klar, was hier passiert ist. Die Wahrheit ist, dass wir nicht so klar wissen, und sogar die Sabbatschule hat das sehr gut erklärt, ob das Sonntag oder Sabbat war. Weil, ich sage einfach, dass es war der erste Tag und es war auf jeden Fall abends, weil er hat bis Mitternacht gesprochen. So, hier kann auf jeden Fall sein, dass es, was wir sagen heute Samstagabend, weil für die Juden, sie hat schon von Sonnenuntergang, sie starten dort den ersten Tag. So, es kann sein, dass es auch, was wir nennen heute, sozusagen Samstagabend. Aber es kann auch sein, dass es war schon der erste Tag und dann es war bis Sonntagabend, was für uns ist Sonntagabend.

[21:10] So, die Sabbatschule hat es so gut erklärt, das ist nicht ein Punkt für uns jetzt. Aber auch das bringt uns nichts, weil das ist nicht der Punkt. In der Bibel ist ganz klar, dass der Punkt war, dass Paulus hat schon vor, den nächsten Tag zu reisen, abzureisen. So, es war ganz klar, dass er nicht an einem anderen Tag das machen konnte. Und interessanterweise, das könnte Montag werden, Montag, Dienstag oder Mittwoch. Hier in Brasilien treffen wir uns in der Gemeinde am Samstag, am Sonntagabend und Mittwochabend. Aber das bedeutet nicht, dass wir Sonntag und Mittwoch halten. Wenn Christen zusammenkommen, um Gott zu dienen und zu loben und zu preisen, das bedeutet nicht, dass wir dann diesen Tag halten. Das ist sehr wichtig im Kopf zu halten, weil normalerweise, wenn wir die Bibel beibringen, wir müssen immer über solche Verse sprechen, weil die Leute sind schon gewohnt zu denken, siehst du, sie haben Sonntag gehalten wegen dieses Treffens hier. Aber das bedeutet überhaupt nicht, dass die ersten Christen Sonntag gehalten haben.

[23:29] Und nach dieser Zeit in Troas ist Paulus weitergereist und dann sehen wir, dass obwohl er nicht in Ephesus war, er war in Milet, er hat die Leiter von Ephesus angerufen, weil er möchte mit sie sprechen. Und das hier ist auch sehr interessant zu studieren, wegen den Punkten, die Paulus in seiner Rede gesprochen hat. Weil hier sehen wir, dass wenn ich diese Rede starte, es klingt ein bisschen, dass er, weiß nicht, ein bisschen zu stark oder zu streng mit den Leuten war, weil sie waren schon eine tolle Gemeinde und so weiter. Aber wir müssen auf jeden Fall verstehen, dass er hat schon gesehen, was kommt in der Zukunft. Er wusste schon, was passiert.

[24:27] Und obwohl er war ganz bereit und klar mit der Idee, okay, ich kann für Gott sterben in ein paar Monaten oder ein paar Jahren, das ist trotzdem etwas, dass man nicht so ruhig oder nicht so, weiß nicht, froh mit der Idee. Weil obwohl jemand bereit zu sterben sein könnte, trotzdem, er weiß, dass er am Ende nicht wieder diese Leute sehen kann und so weiter. Und hier sehen wir, was so wichtig für ihn war, zu unterhalten. Und das finde ich interessant, weil er hat nichts über, weiß nicht, den Sabbat gesagt oder über die Zirkumzision gesagt oder solche Sachen. Er hat ganz wichtige Punkte gesagt.

[25:18] Und wenn wir lesen hier, erstens verstehen wir in dem ersten Schnitt, und ich sage nur die Verse, aber ich lese nicht, weil ich möchte, dass ihr nicht so viele schlechte deutsche Fehler mögen müsst. Aber wenn man liest von Vers 17 bis ungefähr hier Vers 21, sehen wir, wie er gearbeitet hat. Und hier haben wir einen sehr wichtigen Punkt in Vers 20. Schau mal in Vers 20.

[25:52] "Und wie ich nichts verschwiegen habe von dem, was nützlich ist, sondern es euch verkündigt und euch gelehrt habe, öffentlich und in den Häusern."

[26:07] Wir müssen nicht weiterlesen, weil ich möchte nur hier halten, weil er sagt ganz klar, dass sein Ministry war eigentlich öffentlich, aber auch in den Häusern. Und das ist sehr wichtig, weil wir müssen verstehen, dass wenn wir das Evangelium beibringen oder verkündigen, wir müssen verstehen, dass es nicht genug ist, einfach für große Menge oder sogar für kleine Menge in der Gemeinde zu predigen oder so. Sogar Paulus wusste, dass es sehr wichtig ist, dass man in den Häusern arbeitet. Das bedeutet, mit den Leuten zu Hause beibringen, Bibelstudium haben. Das ist so wichtig. Und nicht nur Bibelstudien, aber Zeit mit den Leuten. Wir sehen von Anfang an von der Arbeit von den Aposteln, dass sie waren von Haus zu Haus. In Kapitel 2 lesen wir das. So ist es sehr wichtig, dass wir das auch lernen. Sonst macht unsere Arbeit für Gott nicht so viel Sinn und ist nicht komplett.

[27:15] Und hier sehen wir, dass er ganz klar mit seiner Arbeit war. Er weiß ganz klar, dass er alles Mögliche gemacht hat. Es ist nicht so, dass er denkt, vielleicht könnte ich ein bisschen mehr machen. Und das ist nur klar, wenn wir uns ganz für die Arbeit übergeben. Es ist nicht so, wenn wir einmal pro Monat etwas für Gott machen. Das ist nicht das Gleiche. Wenn wir so machen, auf jeden Fall am Ende unseres Lebens, denken wir, ich könnte mehr machen für Gott. Aber Paulus war ganz klar und zufrieden sozusagen. Ich habe alles, was ich könnte, gemacht.

[27:55] Und hier in diesem Abschnitt sehen wir, was sehr wichtig für Paulus war. Er sagt nicht über die Sache, dass wir vielleicht denken können, dass er sagt, wie man den Sabbat hält oder Gesundheit, Ernährung oder das oder das. Die sind wichtig, aber er weiß, das Wichtigste ist, was er sagt in Vers 29.

[28:20] Und hier sagt er so: "Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied räuberische Wölfe zu euch hereinkommen werden, die die Herde nicht schonen." Und weiter, er sagt: "Bitte, bitte seid vorsichtig mit solchen Leuten und solchen Doktrinen und solchen Ideen." Und noch einmal, das können wir nur machen, vorsichtig zu sein, wenn wir fest gebaut in der Bibel sind. Sonst geht es nicht. Wir können alle möglichen Videos von Joel Media schauen. Wir können alle Predigten von AudioVerse hören, aber wir müssen für uns selbst die Bibel studieren. Sonst kommen alle Doktrinen, alle Wände von den Doktrinen kommen und sie nehmen wir mit.

[29:21] Aber hier sehen wir auch, wie Paulus gearbeitet hat. Seine Ministry war immer über Beispiel, Vorbild. Man sieht das, weil er sagt immer wieder: "Bitte schau, wie ich gearbeitet habe." Zum Beispiel in Vers 31, er sagt: "Vor drei Jahren habe ich mit euch gearbeitet und ich habe so und so und so gemacht, so habe ich gearbeitet, so habe ich gemacht." Und das ist auch etwas super, super, super wichtig, weil wenn wir denken, dass wir können einfach etwas predigen und dann etwas anders leben, wir sehen, wie falsch wir sein können. Wir müssen immer verstehen, dass die Leute sehen, was wir sagen, aber sie sehen auch, was wir machen. Und Paulus war ganz klar in diesem Punkt. Ihr könnt einfach hören, was ich sage, aber ihr könnt auch schauen, mein Leben schauen und sehen, wie ich gearbeitet habe.

[30:32] Aber jetzt in den letzten Teil von der dritten Reise von Paulus finden wir etwas Interessantes zu merken, weil hier in Tyrus und Cäsarea, das sind in den beiden Orten, das sind Jünger, die wissen von Gott, von dem Heiligen Geist, dass wenn Paulus nach Jerusalem geht, da gibt es Probleme für ihn. Und obwohl diese Jünger so nah mit Gott waren, dass sie sogar einen Eindruck von dem Heiligen Geist empfangen haben, sie haben nicht so gut verstanden. Was meinte ich mit das? Weil wenn sie diese Weissagung bekommen, sie verstehen, dass das etwas ist, zu verhindern. Sie denken, okay, jetzt müssen wir Paulus sagen, damit er nicht nach Jerusalem geht.

[31:22] Aber viele Male sagt Gott uns etwas, damit wir verstehen, was kommt. Wir wissen zum Beispiel, das sind die Endzeiten. Viele Sachen sind passiert, aber das bedeutet nicht, dass das irgendwo für uns zu verhindern ist. Wir können das nicht schaffen. Was bedeutet es nur, dass Gott sagt, okay, das kommt. So zum Beispiel benutzt die Zeit mit Paulus, weil das ist auf jeden Fall das letzte Mal, dass du ihn siehst. Oder zum Beispiel, dass du nah mit Gott bist in solcher Zeit. Und das ist genau der Unterschied, den wir sehen zwischen Paulus und den Jüngern. Die Jünger haben gedacht, okay, wir müssen Paulus sagen, bitte geht nicht nach Jerusalem. Wo Paulus war, ich bin bereit auch zu sterben.

[32:14] Und was ich möchte als letzte Vers lesen, ist im Kapitel 21 in Vers 14. Hier sagen die Jünger und auch Lukas etwas sehr, sehr Interessantes. Sie sagen in Vers 14:

[32:43] "Und da er sich nicht überreden ließ, beruhigten wir uns und sprachen: Der Wille des Herrn geschehe."

[32:54] Ich finde, dass das sehr wichtig für uns, am Ende dieser Lektion, weil das ist genau, was wir haben müssen. Dieses Vertrauen auf Gott, das sagt einfach, das wird passieren, dann sein Wille geschehe. Und das ist etwas, das noch einmal kommt, nur mit Beziehung mit Gott, mit fest gebaut in der Bibel zu sein. Ohne die zwei können wir nicht den Eindruck von dem Heiligen Geist empfangen, können wir nicht echtes Vertrauen haben, Frieden haben. Das kommt nur, wenn wir eine echte und fest gebaute Beziehung mit Gott haben. Und das ist mein Wunsch für dich, dass du in dieser Woche den ersten Schritt nimmst, um diese Beziehung zu entwickeln. Gottes Segen und bis zum nächsten Mal.


Lizenz

Copyright ©2018 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.