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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


Christopher Kramp untersucht in dieser Predigt die Bedeutung von Glauben anhand der Geschichte des römischen Hauptmanns. Er beleuchtet, was wahren Glauben ausmacht und wie dieser sich von bloßem Wissen oder Akzeptanz einzelner biblischer Aussagen unterscheidet. Dabei wird betont, dass Glaube bedeutet, aus jedem Wort Gottes zu leben, unabhängig davon, ob es uns gefällt oder nicht. Die Predigt zeigt auch auf, wie die Juden trotz ihres Wissens um Gottes Wort den Glauben verfehlten und wie wichtig es ist, die universelle Botschaft des Evangeliums anzunehmen.

In dieser Predigt wird die Geschichte des römischen Hauptmanns aus Lukas 7 und Matthäus 8 beleuchtet, um die Natur des wahren Glaubens zu ergründen. Christopher Kramp erklärt, dass Glaube nicht nur im Glauben an Gottes Existenz liegt, sondern im Leben aus jedem Wort Gottes, unabhängig davon, ob es uns gefällt oder nicht. Er betont, dass die Juden trotz ihres Wissens um die Schrift oft den Glauben an die Heiden verloren und vergleicht dies mit der heutigen Gemeinde, um uns aufzurufen, aus jedem Wort Gottes zu leben und nicht nur intellektuell zu verstehen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:30] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar, der Ersehnte. Wir haben in der letzten Woche begonnen mit der Geschichte von dem römischen Hauptmann und wollen die heute zu Ende führen und werden noch einige interessante Dinge studieren. Bevor wir beginnen, wollen wir niederknien für ein Anfangsgebet. Lieber Vater im Himmel, danke so sehr für dein Wort und für die Möglichkeit jetzt etwas zu lernen. Wir möchten dich bitten, dass du mit deinem Heiligen Geist anwesend bist, unsere Gedanken erfüllst und dass wir die Botschaft erkennen, die wir dringend für uns persönlich und als Gemeinde brauchen. Halte du alle Störende fern und sei du uns ganz nah nach deiner Verheißung. Im Namen Jesu, Amen. Schlagt auf Lukas 7. Wir sind ja jetzt in der Zeit nach der Bergpredigt. Letzte Woche haben wir gesehen, die erste Geschichte nach der Bergpredigt ist nicht, wie man bei Matthäus vermuten könnte, die Heilung des Aussätzigen, weil das eine Geschichte ist, die schon lange vor der Bergpredigt stattgefunden hat. Wir haben gelernt, Matthäus 8 ist nicht chronologisch. Da werden etliche Heilungswunder nebeneinander gestellt. Den chronologischen, zeitlichen Bericht hat er Lukas und Lukas sagt eindeutig, dass als Jesus mit der Bergpredigt zu Ende war, er nach Kapernaum ging und dort ihm dann diese drei, diese Delegationen entgegenkamen. Erst eine Delegation von wem, wen hat der Hauptmann zuerst geschickt? Bevor er seine Diener geschickt hat, wer kam als erstes? In Lukas 7. Als er hört, dass Jesus in der Nähe ist und er hat ja diesen kranken Knecht und wen schickte, um Jesus davon zu überzeugen, auch ihn oder die Ältesten der Juden. Die Ältesten der Juden, normalerweise haben die mit den Römern nichts zu tun. Dieser Hauptmann ist ein Hauptmann über 100 Soldaten, aber er war ein Sympathisant der jüdischen Religion, sagt uns Ellen G. White. Die Juden, die Ältesten sagen, er ist es wert, denn er hat uns die Synagoge erbaut. Da haben wir gelernt, dass das das Gerechtigkeitsverständnis der Pharisäer gewesen ist. Er hat etwas Gutes gemacht, hat uns geholfen, er liebt unser Volk, deswegen ist er es wert, dass du ihm hilfst. Und das war natürlich nicht das, wie Jesus das gedacht hat, aber diese Delegation kommt und dann entscheidet sich Jesus und sagt, ja ich gehe hin, ich werde diesen Knecht heilen und dann sendet der Hauptmann eine zweite Delegation, diesmal mit römischen Knechten und die lässt ihm dann ausrichten, ich bin eigentlich gar nicht würdig und so weiter, bemühe dich nicht. Und dann in Vers 7, da haben wir dann gelernt, das ist das, was der Hauptmann selbst sagt. Er ist quasi die dritte Delegation, er sendet sich am Ende selbst noch, das wird bei Ellen G. White dann ganz deutlich in Vers 7, darum hielt ich auch mich selbst nicht für würdig, zu dir zu kommen, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund. Und dann haben wir gelernt in Vers 8, was den Glauben dieses Mannes ausgezeichnet hat. Er wusste, er kannte das Prinzip von Autorität, er hatte Soldaten unter sich, er hatte Offiziere und Generäle über sich, er wusste, wenn mir ein General ein Befehl gibt, muss ich das tun und er wusste, wenn ich meinem Soldaten ein Befehl gebe, dann tut er das. Und er hat festgestellt oder er hat geglaubt, dass so wie er der Hauptmann über 100 Soldaten ist, so ist Jesus quasi der Hauptmann selbst über die Natur. Er kann der Krankheit gebieten und sie geht. Und damit hat er im Grunde genommen gesagt, Jesus, du bist Gott. Das war im Grunde genommen das, was er gesagt hat und die Reaktion von Jesus ist sehr erstaunlich in Vers 9, als Jesus das hörte, verwunderte er sich über ihn und wandte sich um und sprach zu der Menge, die ihm nachfolgte. Ich sage euch, einen so großen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden. Wir müssen noch einmal darüber nachdenken, was dieses Wort Glaube eigentlich bedeutet. Denn es gab ja viele Menschen, die an Jesus geglaubt hatten. Wir wissen von Hunderten, von Tausenden, die regelmäßig zu ihm kamen, Hunderte, die ihm nachfolgten, einige, die sogar ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt hatten, Haus und Hof verlassen hatten. Man würde sagen, die hatten großen Glauben. Ein Petrus, der seinen Beruf zurücklässt und der jetzt Jesus Vollzeit nachfolgt, ohne eine finanzielle Absicherung, das ist doch großer Glaube oder? Und Jesus sagt, als er diesen Hauptmann trifft, der im Wesentlichen gesagt hat, du bist der Herr über die Krankheiten, du kannst sagen und sie gehen. So einen großen Glauben habe ich noch nicht gefunden, nicht in Israel. Jetzt, wenn euch jemand fragen würde, in wenigen Worten, was ist Glaube? Und zwar in seiner höchsten Form. Wir wollen den Glauben haben, diesen großen Glauben haben. Wir wollen nicht kleingläubig sein. Was würdet ihr sagen, was ist Glaube? Hebräer 11, Vers 6. Ganz genau, also wer glaubt, muss glauben, dass Gott existiert und dass er die belohnt, die ihn im Ernst suchen. Wir müssen also nicht nur glauben, dass Gott existiert, sondern dass er auch etwas für uns tut. Das ist Hebräer 11, Vers 1. Überzeugt sein von Dingen, die man nicht sieht. Also ich kann zwar nicht genau erkennen, aber ich bin überzeugt, dass es so ist. Und dann gibt es, vielleicht könnt ihr euch erinnern, das habe ich früher immer mal wieder gesagt, eine schöne biblische Definition, wenn man zwei Verse zusammennimmt. Schaut man mit mir in Römer 1, Vers 17. Ich werde nicht müde, das immer wieder zu betonen. Römer 1, Vers 17, da sagt der Paulus, in Römer 1, Vers 17, denn es wird darin geoffenbart, die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben, zum Glauben. Wir haben gerade vorhin über die Gerechtigkeit Gottes gesprochen, die offenbart sich im Evangelium. Es wird dann offenbart, die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben, zum Glauben. Wie geschrieben steht, der Gerechte wird aus Glauben leben. Der Gerechte lebt aus Glauben. Und dann Matthäus 4, Vers 4, kennt ihr bestimmt, dass das Wort von Jesus, als er vom Satan in der Wüste versucht wird, da sagt Jesus, er steht geschrieben, der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht. Der Gerechte lebt aus Glauben, der Mensch lebt aus jedem Wort. Glaube bedeutet, aus jedem Wort leben. Schaut mal, was hat der Hauptmann gesagt? Wie viele Worte sollte Jesus sprechen? Sprich nur ein Wort. Also er hat nicht gesagt, rede mal eine ganze Menge, weil wenn du lang genug redest, dann wird hoffentlich was passieren. Der Hauptmann wusste schon, ein Wort von Jesus wäre ausreichend. Also das gibt es ja manchmal auch, vielleicht beim Militär, da reicht ein Blick, ein Wort, dann weiß man schon, was man zu tun hat. Ein Wort und alles gehorcht. Soll ja manchmal sogar in der Familie passieren. Wenn der Vater die Familie gut im Griff hat, ein Blick und alle wissen, was zu tun ist. Ganz genau. Ganz genau, er gibt die Ehre Jesus. Und was für ein Kontrast zu den Juden, die gesagt haben, er ist es wert. Er hat gute Werke getan, er ist es wert und obwohl er ja weiß, dass er die guten Werke getan hat, sagt er, das ist gar nicht, ich bin nicht wert, trotz der vermeintlichen guten Werke, ich bin es nicht wert. Alles, was geschehen muss für die Gesundung meines Knechts, ist dein Wort. Wenn also ein Wort ausreicht, dann heißt es, dass jedes einzelne Wort von Gott erlösende Kraft hat. Jedes Wort von Gott hat Kraft. Mit anderen Worten, da gibt es nichts in der Bibel, was unwichtig ist. Viele Menschen glauben an manche Dinge in der Bibel. Ich würde mal sogar behaupten, es gibt niemanden auf dieser Welt, der an gar nichts in der Bibel glaubt. Selbst einem Hindu oder selbst einem Atheisten könnte man einige Sätze der Sprüche vorlesen und die würden sagen, ja das glaube ich auch. So Sätze wie zum Beispiel, geh zur Ameise und lerne von ihr, du Fauler. Oder wenn ich immer nur schlafe und nicht arbeite, werde ich arm. Da kann auch ein Hindu sagen, das glaube ich auch. Da kann ein Atheist sagen, das glaube ich auch. Oder wenn es heißt in den Predigern, süß ist das Licht und gut ist für die Augen das Licht zu sehen oder so. Da muss man kein Christian, um das zu glauben. Die Idee ist also, es gibt fast niemanden, der nichts glaubt. Fast alle glauben etwas und trotzdem werden die meisten von ihnen nicht gerettet. Denn es kommt nicht darauf an, dass ich hier etwas finde, wo ich sage, ja das glaube ich auch. Oder ich glaube einiges hier. Oder vielleicht sogar, ich glaube das meiste. Das ist relativ weit verbreitet unter Christen. Ich glaube die ganze Liebe, nur dieser eine Satz hier, das gefällt mir nicht. Das kann nicht sein. Das muss ich anders interpretieren. Das muss irgendwie wegdiskutiert werden. Manche sagen dann sogar, das ist gefälscht oder so. Wahrer Glaube zeichnet sich dadurch aus, dass ich aus jedem Wort lebe, egal ob es mir gefällt oder nicht. Weil ich weiß, dass wenn Gott spricht, hat er schöpferische Kraft. Sprich nur ein Wort und mein Knecht wird gesund. Übrigens jetzt kommen noch die Adventisten Anwendung. Wir glauben, dass Gott nicht nur durch die Propheten und Apostel gesprochen hat, sondern wir glauben auch, dass Gott in der jüngsten Zeit gesprochen hat durch den Geist der Weisung. Wenn ich mich also hinstelle und sage, ich glaube an die Bibel und ich glaube an den Sabbat, ich glaube an die Wiederkunft, ich glaube dies und jenes, ich bin ein Siebenten-Tags-Adventist und dann sage ich aber gleichzeitig, aber was der Geist der Weisung sagt, das interessiert mich nicht. Dann möchte ich behaupten, fehlt es an dem Wesentlichen, nämlich an Glaube. Aus jedem Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht. Das Interessante ist, wie viele Worte kannte denn eigentlich dieser Römer? Was würdest du schätzen, wie viele Worte kannte der? Er hat sicherlich einiges gehört, aber mit Sicherheit kannte er nicht so viel und besonders gut, wie die Juden selbst. Schaut mal mit mir in den Römer, in Römer 9 oder Römer 3 ist mein Römer 3, Vers 1 und 2. Römer 3 und dort Vers 1 und 2. Was nun hat der Jude für einen Vorzug oder was nutzt die Beschneidung? Viel in jeder Hinsicht, denn vor allem sind ihnen die Aussprüche Gottes anvertraut worden. Also wir lernen, Glaube ist Leben aus jedem Wort. Jetzt wenn ich viele Worte Gottes habe, könnte ich dann nicht auch größeren Glauben haben, als die, die wenig haben? Also in anderen Worten, das Wort Gottes besteht im Wesentlichen aus Verheißungen, aus Berichten, aus Prophezeiungen. Je mehr ich das Wort Gottes studiere, desto mehr kann ich ja sehen, wie Gott ist. Nun es ist wahr, dass ich auch mit wenig Wissen gerettet werden kann, aber je mehr ich über Gott weiß, desto größer könnte mein Glaube sein. Also mit anderen Worten, ich gebe euch mal ein Beispiel. Wenn ich nur die ersten zwei Kapitel der Bibel kenne, dann habe ich genügend Glauben, um gerettet zu werden. Da gibt es genügend Dinge, die ich verstehen kann, dass Gott die Welt geschaffen hat, dass er mein Schöpfer ist und so weiter. Wenn ich aber jetzt die gesamte Bibel kenne, dann habe ich sehr viel mehr Geschichten gelesen. Ich weiß sehr viel genauer und detaillierter, wie Gott ist, was er alles gemacht hat in konkreten Situationen. Je mehr Gott sich offenbart hat, desto konkreter kann ich das in meinem Leben anwenden. Das heißt, jemand, der viel weiß, könnte auch umso größeren Glauben haben. Das ist jetzt der bewusste Konjunktiv, weil Paulus macht ja genau den Punkt. Er sagt, die Juden, die hatten so viel, sie hätten niemand mehr hätte wissen können, als die Juden. Man kann aus jedem Wort Gottes leben. Sie hatten all die Bücher Mose, sie hatten die Propheten, sie hatten die Psalmen, sie hatten die Erfahrung, sie hatten die Prophezeiung, sie wussten, Gottes Wort hat sich präzise erfüllt damals bei der Gefangennahme und Babylon und bei den Prophezeiungen und sie wussten es ganz genau. Schaut man jetzt in Römer 9 und dort Vers 4 und 5, da wird das gleiche gesagt. Die Israeliten sind, denen die Sohnschaft und die Herrlichkeit und die Bündnisse gehören und die Gesetzgebung und der Gottesdienst und die Verheißungen. Ihnen gehören auch die Väter an. Von ihnen stammt dem Fleisch nach der Christus, der über alle ist, hochgelobter Gott in Ewigkeit. Also sie sind die Söhne des Bundes, sie haben die Herrlichkeit, sie haben die Bündnisse, sie haben das Gesetz Gottes, das Heiligtum, die Verheißung, alles war ihres. Man könnte also sagen, wenn der Glaube aus dem Wort Gottes kommt, wer hatte nicht die beste Gelegenheit, als die Juden. Und jetzt sagt Jesus, er sagt nicht nur, du Hauptmann, du bist jetzt fast schon ein Jude. Er sagt, so ein Glauben habe ich in ganz Israel noch nicht gefunden. Und da meint er nicht nur die letzten zehn Monate. Ich meine, er hatte zu dem Zeitpunkt schon über 30 Jahre in Israel gelebt, hatte mit den Leitern der jüdischen Religion schon mit zwölf Jahren gesprochen. Er sagt, in all der Zeit habe ich niemals einen solchen Glauben gefunden. Und das ist total interessant. Jetzt wir haben schon gesagt, die Römer hatten zu den Juden, also die Juden hatten was für ein Verhältnis zu den Römern? Das waren die Erzfeinde. Also die Samariter waren ja schon schlimm, weil die waren ja halb heidnisch, halb jüdisch. Aber die Heiden, also die Römer waren richtige Heiden, die waren pure Heiden, da war nichts mit irgendwie jüdischer Religion. Und dann waren sie noch ihre militärischen Feinde, die sie besetzt haben. Erinnert euch noch, was war genau passiert vor dieser Geschichte? Die Bergpredigt. Die Bergpredigt. Worum geht es in der Bergpredigt? Noch mal zusammengefasst. Worum geht es in der Bergpredigt? Was ist hier so Ziel in der Bergpredigt? Ja genau, die Bergpredigt beschreibt alles, was man braucht, um durch die Endzeit zu kommen. Ich weiß, wer diese Worte hört und tut, der hat sein Haus auf den Felsen gebaut. Es geht in der Bergpredigt um die zehn Gebote, nicht wahr? Er beschreibt die zehn Gebote, wie man sie halten kann und was sie wirklich meinen. Und es geht von Anfang an um ein Thema, nämlich selig sind die, geistlich Armen, denn ihrer ist das Reich Gottes. Das Reich der Himmel, das Königreich Gottes. Denn die Juden erwarten einen König und Jesus kommt als König. Nur sie merken es nicht, sie haben eine falsche Vorstellung. Jesus kommt als König und er beschreibt in der Bergpredigt, das ist mein Königreich. Und ist es nicht interessant, ich glaube nicht so an Zufälle, vor allem nicht im Leben Jesu, dass die nächste Geschichte, nachdem er sein Königreich erklärt, was haben die Juden gedacht, wer gehört zum Königreich? Alle, die beschnitten sind. Die Beschneidung war quasi das Eintrittskarte zum Königreich Gottes. Und jetzt haben die gedacht, okay, wir müssen noch all das machen, was in der Bergpredigt steht, aber nur die Beschnittenen, oder? Und in der nächsten Geschichte, er kommt vom Berg runter, nachdem er das Reich Gottes erklärt hat, kommt er runter und sieht einen Römer und sagt, niemand in ganz Israel hat so einen Glauben wie der. Was wollte er damit wohl sagen? Was wollte er damit sagen? Wo ist euer Glaube? Genau, er wollte sagen, wo ist euer Glaube? Was wollte er noch damit sagen? Ja genau, er hat mehr Glaube als die Juden. Was war das Problem der Juden? Sie haben gedacht, nur sie werden erlöst. Und Jesus fängt an dieser Stelle an, zum ersten Mal, so richtig bewusst, an dieser Mauer zu rütteln. Die Heiden sollen auch bekehrt werden. Jetzt, das ist natürlich eine Idee. Hat Jesus erfunden, dass die Heiden auch das Evangelium haben dürfen? Altes Testament, wo denn? Weiß jemand von euch, wo es steht, dass im Alten Testament steht, dass die Heiden... Kennt jemand von euch eine? Okay, fangen wir an. Kennt ihr eine einzige Stelle im Alten Testament, die deutlich macht, die Heiden auch gerettet werden? Nur eine. Denn das ist ja das, worauf sich Jesus bezieht. Jesus hat ja nichts Neues erfunden, so in dem Sinne. Hat irgendeine Stelle? Okay, ja also beim Auszug aus Ägypten kamen einige mit. Schauen wir uns mal ein paar Bibelverse an und in der Zusammenstellung werden wir sehen, wie eindeutig eigentlich das Wort Gottes ist. Schaut mal in 1. Mose 12, Vers 3. 1. Mose 12 ist die Geschichte von Abraham. Berufung des Abraham, die Geburtsstunde der israelitischen Religion. 1. Mose 12, Vers 3, das ist in der Berufung von Abraham. Ich will segnen, die dich segnen und verfluchen, die dich verfluchen und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter oder alle Familien auf der Erde. Okay, sehr gut. 1. Mose 22, Vers 18. Das sind so die Gründungsdokumente, das sind so die wesentlichen Anfänge der jüdischen Religion, auf der alles basiert. 1. Mose 22, die berühmte Geschichte von Abraham und Isaak, ja wo Gott seinen Erlösungsplan offenbart eigentlich. Vers 18, und in deinem Samen sollen alle Völker der Erde gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorsam gewesen bist. Also dem Abraham wird mehrmals gesagt, der Segen gilt für alle Familien, alle Völker. 1. Mose 49, Vers 10. Übrigens das gleiche wird auch dem Isaak gesagt und dem Jakob natürlich. 1. Mose 49, Vers 10. Das ist die Geschichte von Jakob, der die Söhne segnet. Und im Segen an dem vierten Sohn Josef, äh Juda, heißt es in Vers 10, 1. Mose 49, Vers 10, es wird das Zepter nicht von Juda weichen. Wer hat ein Zepter? Erstmal allgemein, wer hat ein Zepter? Ja, allgemein, wer hat ein Zepter in der Hand? Ein König, okay. Er sagt also, dass die Königsherrschaft wird im Stamm Juda sein und auch der Herrscherstab von seinen Füßen, bis der Shiloh kommt. Der Shiloh und ihm werden die Völker gehorsam sein. Also was Jakob prophezeit ist, die Könige von Israel werden immer aus dem Stamm Juda kommen bis zum Shiloh und wenn der Shiloh kommt, was passiert dann? Alle Völker der Erde, nicht nur die Juden, werden dem Shiloh folgen. Das heißt, schon in 1. Mose wird immer und immer wieder deutlich, Gottes Plan war, alle Völker zu erreichen. Wir gucken noch ein paar andere an. Psalm 22, also man könnte viel mehr anschauen natürlich, aber wir einfach nur, dass man mal so eine Idee hat, wie deutlich das eigentlich im Alten Testament ist, dass man sich wundern muss, warum haben das die Juden nicht gesehen. Ja, Psalm 22, übrigens, ja lesen wir Psalm 22 und dort Vers 28. Daran werden gedenken und zum Herrn umkehren alle Enden der Erde und vor ihr werden anbeten alle Geschlechter der Heiden. Das steht in Psalm 22. Aus allen Völkern werden sich Menschen zu Gott bekehren. Deutlicher geht es nicht. Übrigens, worum geht es in Psalm 22? Was ist so die eigentliche Inhalt von Psalm 22? Ganz berühmter Psalm, eine der wichtigsten Psalmen. Das ist die Kreuzigung Jesu. Ja, mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Geht's los und dann werden mehrere Dinge beschrieben von der Kreuzigung. Das heißt, hier wird ganz deutlich, diese Kreuzigung Jesu, die Kreuzigung des Shiloh, nicht wahr, wird dazu führen, dass alle Völker zu Gott kommen. Jesaja, das kennen wir wahrscheinlich, Jesaja 60, nicht wahr, mach dich auf, werde Licht, nicht wahr, immer wieder alle Völker. Ganz besonders interessant ist Jesaja 49, Vers 6. Ich weiß gar nicht, wie man das noch deutlicher schreiben kann als hier. Schaut mal, Jesaja 49, Vers 6. Ja, er spricht, es ist zu gering, dass du mein Knecht bist, um die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten aus Israel wieder zu bringen. Mit anderen Worten, es wäre nicht genug, das ist, das ist zu wenig, wenn der Messias nur für Israel da ist. Ja, das steht ganz deutlich, es ist zu wenig, wenn er nur für Israel da ist. Nächster Vers, oder es geht weiter, sondern ich habe dich auch zum Licht für die Heiden gesetzt, damit du mein Heil seist bis an das Ende der Erde. Und wir könnten weitergehen, die Zeit würde uns nicht ausreichen. Maleachi sagt, Gott, mein Name soll groß sein unter allen Heidenvölkern, nicht wahr. Oder in Jeremia wird deutlich, dass die, ah, das lesen wir noch als letztes. Jeremia 16, Vers 19. Schaut mal, Jeremia 16 und dort Vers 19. Da geht es hier, Jeremia 16, Vers 19, um die Wiederherstellung Israels. O Herr, du meine Stärke, meine Burg und meine Zuflucht am Tag der Not. Zu dir werden die Heidenvölker kommen von den Enden der Erde und sagen, nur Betrug haben unsere Väter ererbt, nichtige Götzen, von denen keiner helfen kann. Ja, mein Haus soll ein Bethaus genannt werden für alle Völker. In Jesaja 56, da steht auch, dass selbst der Verschnittene, wenn er den Sabbat hält, zum Volk Gottes dazugehört, dass er einen besseren Namen hat als Söhne. Man würde denken, deutlicher geht es nicht, oder? Ich meine, alle Enden der Erde, Heiden, die die vorher Götzen angebetet haben, es ist eindeutig. Und wie viel haben die Juden davon geglaubt? Nichts. Sie haben nicht aus jedem Wort gelebt. Warum haben sie das nicht geglaubt? War das zu schwer zu verstehen? Hat ihnen der theologische Meistergrad gefehlt? Dankeschön. Man kann also, wenn ich von Stolz erfüllt bin, kann ich das Wort Gottes direkt vor Augen haben und trotzdem ist ein Brett vor dem Kopf und ich sehe es nicht. Das war das Problem ja auch mit den Jüngern Jesu. Sie glaubten, dass der Sohn, dass Jesus König werden wird. Sie haben das geglaubt und sie wollten nicht die klarsten, deutlichsten Aussagen akzeptieren. Und jetzt müssen wir die Parallele ziehen zu uns. Kann es sein, dass es Aussagen in der Bibel gibt, die so klar und so eindeutig sind und sie passen uns vielleicht nicht in den Kram. Sie passen nicht in unsere Kultur, sie passen nicht in unser Verständnis. Wir denken, das ist nicht so schlimm und die Bibel sagt eindeutig und wir irgendwie lavieren darum herum. Das kann uns auch passieren, oder? Oder sind wir davor gefeit? Wir denken immer, dass wir vielleicht den größten Glauben haben, weil wir am meisten wissen. Nicht wahr? Wir wissen von 1844, wir wissen von den Prophezeiungen, wir wissen von der Offenbarung, wir wissen von den Bündnissen, wir wissen das, das, das, Sabbat, Zustand der Toten, wir wissen, wissen, wissen. Aber die Frage ist, leben wir aus jedem Wort? Oder geht es uns wie die Juden, dass es Dinge gibt, die sind eindeutig in der Bibel und wir lesen das und sagen, ja, ob das so stimmt, wer weiß ich nicht. Ob ich das so nehmen kann? Ja, absolut. Schauen wir uns jetzt in Matthäus. In Matthäus 8, da ist ja auch dieser Bericht und Jesus sagt jetzt im Zusammenhang etwas, was Lukas nicht erwähnt, nur Matthäus und das ist sehr interessant. Schaut mal in Matthäus 8 und dort in Vers 11. Er sagt vorher genau dasselbe wie auch in Lukas. Einen so großen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden und dann sagt er etwas, was wirklich schneidend war sozusagen. Er sagt, ich sage euch aber, viele werden kommen vom Osten und vom Westen und werden wo sitzen? Wo? Im Reich der Himmel mit Abraham und Isaak und Jakob zu Tisch sitzen. Frage, wo war der gerade gepredigt bei der Bergpredigt? Über das Reich Gottes. Er sagt, das was ich gerade gepredigt habe, viele Nichtjuden werden das annehmen. Viele Leute werden die Bergpredigt annehmen und werden mit Abraham und Isaak und Jakob zu Tisch sitzen. Wisst ihr, was das heißt, wenn man mit ihm zu Tisch sitzt? Kennt ihr irgendeine Stelle in der Bibel, wo noch davon gesprochen wird, dass man gemeinsam isst? So im geistlichen Sinne, wir werden gemeinsam essen. Auf dem Baum, drei fest, beim Hochzeitsfest des Lammes, ja? Auf dem Baum drei, siehe ich stehe vor der Tür und klopfe an, Vers 20, wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm das Mahl halten. Ich werde mit ihm essen, ich werde mit ihm zu Tisch sitzen. Ein Bild dafür, dass man mit Jesus verbunden ist, dass man erlöst ist. Ein Bild, dass man die Gerechtigkeit angenommen hat, dass man den Glauben hat, nicht wahr? Dass man dabei ist, ja? Und er sagt, viele werden aus Osten und Westen kommen und werden mit Abraham, Isaak und Jakob am Tisch sitzen. Die werden die Kinder Jakobs genannt werden und die Kinder Isaaks und Kinder Abrams. Aber wie geht der Vers weiter? Aber die Kinder des Reiches werden in die äußere Finsternis hinaus geworfen werden, dort wird heulen und Zähneknirschen sein. Nun, was heißt dieser Begriff, die Kinder des Reiches? Schaut mal mit mir Apostelgeschichte 3, Vers 25. Apostelgeschichte 3, Vers 25. Der Petrus benutzt auch diesen ähnlichen Begriff. Apostelgeschichte 3, Vers 25. Als Petrus nach Pfingsten dann predigt, dann sagt er in Vers 25, ihr seid Söhne der Propheten und des Bundes. Also wenn es hier steht, Kinder des Reiches, dann meint das Kinder des Bundes, Kinder der Propheten. Es meint nicht erlöst, ja? Man könnte denken, Kinder des Reiches sind die, die erlöst sind. Aber Kinder des Reiches in dem Kontext meint die, denen die Bündnisse gehören, die, die die Propheten haben. Der Petrus sagt, ihr kennt die Propheten, ihr kennt die Bündnisse, ihr habt die Bibel vor Augen, ihr seid die Söhne der Propheten und die Söhne des Bundes, ja? Ihr seid die Kinder des Reiches. Denn das Reich wird manchmal auch verwendet als eine Botschaft. Kennt ihr einen Begriff, an einer Stelle in der Bibel, wo das Reich Gottes als Botschaft dargestellt wird? Wo das Reich Gottes nicht, also das Reich Gottes beschreibt ja normalerweise also die tatsächliche Erlösung, also das Reich Gottes im Herzen oder dann den Himmel. Aber manchmal wird es auch das Reich Gottes benutzt, um die Botschaft von der Erlösung zu beschreiben. Welche Stelle, ganz berühmte Stelle wird davon gesprochen, dass eine Botschaft vom Reich gepredigt werden muss? Matthäus 24, da sagt Jesus und dieses Evangelium vom Reich muss gepredigt werden. Das heißt, das Reich ist auch eine Botschaft, ja? Das wird ganz deutlich, wenn man Matthäus anschaut. Schaut mal, Matthäus 21. Matthäus 21 und dort Vers 43. Matthäus 21 und dort Vers 43. Darum sage ich euch, das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das dessen Früchte bringt. Der Vers bedeutet nicht, dass die Juden im Reich Gottes lebten und Gott es ihnen jetzt mit Gewalt weggenommen hat, oder? Es bedeutet nicht, dass sie im Herzen den Heiligen Geist hatten und Gott es ihnen jetzt wegnimmt, sondern es bedeutet, sie hatten die Botschaft vom Reich, oder? Sie hatten die Botschaft des Evangeliums, weil sie die Bibel hatten. Sie hatten das Alte Testament, sie hatten die Propheten, sie hatten die Psalmen, sie hatten Hiob, die Weisheitsliteratur, sie hatten die Thora. Das Evangelium stand in ihren Büchern, aber sie haben keine Frucht gebracht. Sie haben nicht aus dem Wort gelebt. Deswegen sagt Jesus, ich nehme die Botschaft von euch, so dass ihr nicht mehr die Botschaftsträger seid, sondern diejenigen, die Frucht bringen, das heißt, die aus dem Wort leben. Das ist, glaube ich, total entscheidend. Wisst ihr, wenn wir denken, wir sind Adventisten, wir haben die Botschaft, dann stimmt das. Aber wenn wir nicht aus dem Wort leben, das wir predigen wollen, dann geht es uns genauso wie den Juden damals. Und dann werden Leute von links und rechts und aus allen möglichen Kirchen kommen und Religion und aus dem Atheismus, die wie dieser Hauptmann ein bisschen Sympathie gehabt haben, aber Jesus als den erkannt haben, der er wirklich ist und aus jedem Wort leben, das sie kennen und die werden im Himmel sein. Und das Bild hier ist ja, da ist ein Fest, nicht wahr? Und die einen sitzen mit Abraham und Isaak da, wo es hell ist, nicht wahr? Sie sitzen am Tisch, da wo die Leuchter sind, wo die Lampen sind und die anderen sind draußen. Ja, das ist dunkel. Da friert man, da zittert man, da knirscht man mit den Zehen. Und das ist eine sehr, sehr ernste Geschichte, denn die Juden glaubten immer, sie sind die Kinder Abrahams, oder? Von der Zeit von Johannes. Und wir wissen, am Ende der Zeit werden nicht viele zu mir sagen, Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen und so weiter und so fort. Ihr kennt das, Geschichte. Jetzt, das Interessante ist, Jesus hat also bei dieser Geschichte, als er kommt von den Bergen, hat gerade quasi die Verfassung seines Königreichs dargelegt. Er hat in dieser ganzen Bergpredigt, in drei Kapiteln, was wir ein Jahr lang studiert haben, hat er genau gezeigt, wie sieht mein Reich aus. Er kommt vom Berg runter und das Erste, was er macht, ist, er macht diese Geschichte deutlich, dieses Reich ist nicht nur für Juden. Seine Jünger und alle anderen sollten lernen, dass sie ihre persönlichen Traditionen, ihre persönlichen Empfindlichkeiten und ihren Stolz ablegen müssen und das Wort Gottes nehmen, wie es da steht. Und wenn Gott sagt, ich will Heiden bekehren, wird er Heiden bekehren. Das bedeutet nichts anderes. Es bedeutet genau das, was dort steht. Und wenn dort steht, dass Gott uns den Sieg über jede Sünde geben will, dann meint es genau das und nicht irgendwas anderes. Und wenn dort steht, Sünde ist die Übertretung des Gesetzes, meint es das und nichts anderes. Und wenn dort steht, dass der Papst der Antichrist ist, meint es das und nicht den Fernseher. Also mit anderen Worten, Glaube bedeutet, dass wir aus dem Wort Gottes wirklich leben. Frage, wann haben denn die Jünger das gecheckt? Wann haben die Jünger das begriffen, diese Lektion? Richtig, da war noch ein Hauptmann, der Hauptmann Kornelius, gleicher Dienstrang, auch ein Römer. Wie lange war denn das nach Pfingsten? Welches Kapitel ist das mit dem Hauptmann Kornelius in der Apostelgeschichte? Zehntes Kapitel, sehr gut. Wo wird Stephanus gesteinigt? Welches Kapitel? Sieben. Stephanus ist, die Steinigung von Stephanus ist, wie viele Jahre nach Pfingsten? Dreieinhalb. Das heißt, Kornelius ist mindestens dreieinhalb Jahre nach Pfingsten. Es gibt gute Gründe zu glauben, dass es noch ein paar Jahre länger sind. Es können gut fünf, sechs oder sieben Jahre nach Pfingsten sein. Wir haben die Geschichte gerade studiert. Wisst ihr, was das heißt? Der Petrus war seit fünf Jahren oder sechs Jahren mit dem Heiligen Geist erfüllt und es hat immer noch ganz schön gedauert, bis er verstanden hat, was Gott eigentlich gemeint hat. Und übrigens, als er es verstanden hat, wie hat die Gemeinde reagiert? Wo bist du gewesen? Wir haben gehört, du hast mit Heiden gegessen. Das sind die, die vom Heiligen Geist erfüllt waren. Übrigens, nur ganz am Ende, ich habe das jetzt vielleicht schon mal erzählt, weiß ich nicht. In der Apostelgeschichte, die Geschichte von Kornelius beginnt in Apostelgeschichte 10, aber es gibt direkt davor zwei andere Geschichten, die eigentlich dazugehören. Der Petrus geht zuerst nach Lydda und da trifft er dann diesen Aeneas. Und den Aeneas heilt er. Das ist ein Lahmer. Und als er in Lydda ist, kommen Leute aus Joppe. Die klopfen an die Tür und sagen, wir haben ein Problem. Was ist das Problem? Wir haben eine Frau. Was ist ihr Problem? Sie ist tot. Die Tabitha ist tot. Was sagt der Petrus? Kein Problem. Gehen wir sofort hin. Läuft hin und heilt sie. Und dann ist er in Joppe und dann kommt wieder eine Delegation, klopft in seinem Haus, sagt, wir sind aus Cäsarea. Wir haben da jemanden, der deine Hilfe braucht. Und sein Heide. Und während bei der Toten, er sofort geht, ohne drüber nachzudenken. Ich meine, stell dir vor, jemand klopft an dein Haus und sagt, hey, jemand ist gestorben. Würdest du helfen? Ja, der Petrus geht sofort. Aber bei dem Heiden braucht es drei Visionen und dann das direkte Sprechen des Heiligen Geistes, der sagt, geh mit ihnen. Also man sieht richtig, wie der Heilige Geist ihn drücken muss, drücken muss, drücken muss, drücken muss. Und dann geht er, gehorsam wie er ist, nicht wahr? Weil er hat es dreimal gesehen. Und er geht und er geht und das Erste, was er sagt, als er über die Schwelle geht, ich weiß, es ist ja eigentlich verboten. Und wann fällt es ihm wie Schuppen vor den Augen? Als der Kornelius mit ihm spricht und sagt, das und das habe ich erlebt. Und dann sagt Petrus, jetzt erkenne ich in Wahrheit. Ja, jetzt erkenne ich. Meine Güte, das hat Jesus vor zehn Jahren gesagt. Und zwar explizit. Und es steht schon bei den Propheten, seit Jahrhunderten da. Und da fragt man sich, wie schwer von Kapisch sind wir eigentlich. Wie langsam wir die Wahrheiten Gottes verstehen, die so deutlich in der Bibel stehen. Und dann später im Galater, genau. Und selbst dann fällt er manchmal wieder zurück, nicht wahr? Und wir haben das mit Paulus gesehen. Ja, die Gemeinde noch Jahre später, um 60, das ist dann schon fast 30 Jahre nach Pfingsten, sind die immer noch so am Hin- und Herwackeln. Das heißt, Gottes Wort hat es manchmal wirklich schwierig in seiner eigenen Gemeinde. Gottes Wort hat es manchmal einfacher bei den Heiden, die das hören, sehen und sofort vollständig akzeptieren, koste es, was es wolle. Und ich denke, wir sollten unseren Stolz ablegen und sagen, wir haben die Wahrheit, wir haben dies und jenes und so. Sondern worauf es wirklich ankommt, ist, was immer mir Gott zeigt, Altes Testament, Neues Testament, Geisteroffenbarung. Er spricht zu mir, es ist die Wahrheit, ich nehme es an, ich lebe daraus, weil in dem Wort Leben ist. Gott sprach, es werde Licht und es wurde Licht. Gott sagt, du sollst nicht töten und ich muss nicht mehr lästern. Er macht das. Gott sagt, du sollst nicht begehren und ich muss nicht mehr neidisch sein. So aus dem Wort Gottes zu leben, das ist der Glaube. Jesus hat gesagt, wenn er wiederkommen wird, wird er Glauben finden auf Erden. Nicht viel, aber er wird eine Gruppe finden, von der es heißt, hier sind die Erretteten, die Gemüter Gottes und haben den Glauben Jesu. Diesen Glauben, diesen großen Glauben. Und den wünsche ich mir persönlich und ich denke, den wünschen wir uns alle. Und noch gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir in deinem Wort etwas lernen durften über die Kraft, die in deinem Wort ist und dass der Glaube nicht daran besteht, viele Theorien irgendwie intellektuell zu verstehen, sondern aus jedem Wort und sei es noch so simpel, noch so einfach zu leben und es umzusetzen durch die im Wort innewohnende Kraft, durch Jesus Christus, der selbst das Wort Gottes ist. So möchten wir dich bitten, dass wir lernen im Alltag, aus der Kraft des Wortes zu leben, nicht zu zweifeln, sondern zu vertrauen, dass dein Wort genau das tut, wozu du es gesandt hast. Und dafür danken wir dir, dass du nicht lügen kannst und dass du treu bist. Im Namen Jesu. Amen.


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