[0:30] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr da seid heute Abend und schön, dass ihr live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de oder später das Video anschaut. Heute wollen wir weiter studieren, Offenbarung 20 und wir kommen zu einem ganz entscheidenden Vers, nämlich dem Vers, der so ein bisschen so den Höhepunkt des ganzen Kapitels auch darstellt. Und bevor wir beginnen, wollen wir gerne niederknien zum Anfangsgebet. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du jetzt gegenwärtig bist und dass du verheißen hast, dass durch deinen heiligen Geist wir die Wahrheit erkennen können. Herr, wir danken dir, dass du unser Lehrer sein möchtest und dass du uns mit deiner Güte, mit deiner Liebe jeden Tag aufs Neue umfängst. Wir möchten dich bitten, dass wir uns jetzt völlig auf dein Wort konzentrieren können, dass alles, was uns äußerlich oder innerlich ablenken könnte, beiseite genommen wird und wir tatsächlich zu deinen Füßen sitzen können, dass wir lernen können von dir und Freude empfinden, echte tiefe Freude, wenn wir aus deinem Wort lernen und dir begegnen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[2:06] Offenbarung 20 und dort Vers 9. Wir haben ja das letzte Mal uns ein bisschen oder die letzten beiden Male uns relativ viele Gedanken gemacht über Gog und Magog. Ihr erinnert euch, nicht wahr? Wir haben uns das ein bisschen angeschaut, die Prophezeiungen in Hesekiel und haben gesehen, dass es dort eine ganze Reihe von Dingen gibt, die sowohl auf Armageddon als auch auf die Zeit nach den tausend Jahren, die letzte Schlacht, sich bezieht. Wir haben gelernt, eigentlich ist es eine Schlacht, die durch die tausend Jahre unterbrochen wird und Gog und Magog stehen letztendlich für diese Idee, dass, wie wir das am Anfang auch schon gleich erkannt haben, alle Ungläubigen, alle Nationen und seien sie auch noch so weit entfernt und noch so unbekannt, sie alle werden kommen, so wie die alten Propheten sagen, dass am Ende der Zeit alle Völker sich versammeln werden vor Jerusalem. So werden sich tatsächlich buchstäblich alle Völker versammeln vor Neu-Jerusalem und ihr könnt euch noch erinnern, sie werden auferweckt von den Toten durch wen? Wer weckt sie auf von den Toten? Jesus. Jesus ruft sie durch sein Wort hervor, aber wenn sie dann erstmal auf der Erde sind, werden sie verführt werden, nämlich durch den Satan, der ihnen erzählen möchte, dass er sie auferweckt hat und er wird sie verführen, um sie dann zu versammeln, den Gog und den Magog.
[3:48] Dann heißt es in Vers 9, wer mag mal Vers 9 laut lesen mit dem Mikrofon? Vers 9. Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umzingelten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt und Feuer kam aus dem Himmel herab und verschlang sie. Genau, das ist ein relativ kurzer Vers, der aber enorm viel in sich birgt. Jetzt, wenn man so das Kapitel liest ab Vers 1, über die tausend Jahre, der Satan ist da auf der Erde gebunden und die Gläubigen sind im Himmel und dann werden die Ungläubigen losgelassen, der Satan wird losgelassen, die Ungläubigen werden auferstehen. Man kommt jetzt zu Vers 9 und man würde den ganzen Rest noch nicht kennen. Welches Element von Vers 9 ist ein bisschen merkwürdig oder worüber stolpert man? Würde man beim Lesen stolpern, wenn man noch nicht den ganzen Rest vom Kapitel kennt? Was würdet ihr sagen, was ist so ein bisschen merkwürdig oder worüber könnte man stolpern? Was ist so ein bisschen interessant, was hier plötzlich auftaucht in Vers 9? Stellt euch vor, ihr kennt weder den Rest von Kapitel 20, noch Kapitel 21, noch Kapitel 22. Ihr fangt einfach zum allerersten Mal in eurem Leben in Offenbarung 20 an zu lesen und kommt jetzt zu Vers 9. Worüber würdet euch wundern? Etwas, was hier vorkommt, was in all den Versen vorher noch nicht vorgekommen ist. Okay, sie stiegen herauf auf die Ebene, also sie kommen jetzt alle, sie bedecken das ganze Land, okay, aber gibt es noch irgendwas, was jetzt so ein bisschen plötzlich auftaucht? Das Feuer, okay, ja, ja, ja, ja, aber da gibt es noch was anderes, was ja noch gar nicht erwähnt worden ist. Die Stadt, oder? Ja, wo kommt die denn her? Weil von der Stadt war bisher noch keine Rede. Wo wird denn eigentlich die Stadt beschrieben, die dann vom Himmel herabkommt? Wo wird die beschrieben in Offenbarung, dass die Stadt vom Himmel herabkommt? Später, wo genau? Weiß jemand von euch, wo die Stadt beschrieben wird, die vom Himmel herabkommt? Das Neue Jerusalem, ja? Genau, magst du das mal vorlesen? Offenbarung 21, Vers 2. Und ich sah die heilige Stadt, das Neue Jerusalem aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.
[6:27] Okay, wann passiert das hier? Vor dem Feuer oder nach dem Feuer? Wenn die Stadt Jerusalem wie eine Braut geschmückt herabkommt, ist das vor dem Feuer oder nach dem Feuer? Es muss vor dem Feuer sein. Obwohl, wenn man das jetzt so lesen würde, Offenbarung 20 und dann Offenbarung 21, könnte man ja denken, das passiert erst, wenn die Erde gereinigt ist, ja, dann wird eine neue Erde geschaffen und dann sieht Johannes die Stadt vom Himmel herabkommen. Aber Vers 9 zeigt uns, dass Offenbarung 21, Vers 2 schon früher stattfindet. Das heißt chronologisch, wenn wir jetzt mal einen Zeitstrahl aufmalen würden, dann haben wir hier das Ende der tausend Jahre, die Auferstehung der Zweiten Auferstehung, dann haben wir die Verführung und dann haben wir hier die Stadt, die herabkommt, Neu-Jerusalem. Das heißt, die kommt schon auf die Erde zu einem Zeitpunkt, wo alle Gottlosen noch da sind.
[7:34] Warum kommt die Stadt Jerusalem jetzt auf die Erde? Warum bleibt sie nicht im Himmel? Warum kommt die Stadt Neu-Jerusalem jetzt zu diesem Zeitpunkt auf die Erde? Warum macht Gott das? Ist ja auch aufwendig, nicht wahr? Ganze Stadt aus dem Himmel verpflanzen jetzt Richtung Erde. Warum macht er das? Was würdet ihr denken? Die könnte einfach da bleiben, wo sie ist. Warum bringt er sie jetzt zur Erde?
[8:22] Ja, magst du das Mikrofon nehmen? Es wird der Regierungssitz sein, der zukünftige. Und außerdem hat Jesus quasi, in Schweiz schreibt er in dem Buch Großer Kampf, dass Jesus erlitt auf dem Berg Gezimmern. Und genau an diesem Platz wird sich auch eine Plattform bilden für die Stadt. Und außerdem möchte Jesus unter seinem Volk sein. Ja, es soll Regierungssitz sein, aber das könnte das ja auch sein, nachdem die Gottlosen vernichtet sind, oder? Das wäre auch möglich. Es könnten erst die Gottlosen vernichtet werden, die Erde gereinigt werden und dann sagt Gott, okay, ich bringe die Stadt Jerusalem auf die neue Erde, das wird mein Regierungssitz. Aber er bringt sie, wie wir gesehen haben, schon vor dem Feuer Richtung Erde. Er bringt sie schon auf die Erde, als die Gottlosen noch da sind. Warum? Die Gottlosen sollen das sehen, denn wir haben ja gelernt, der ganze Grund, warum Gott die Gottlosen überhaupt wieder auferweckt, ist, dass sie noch einmal seine Herrlichkeit sehen, dass sie noch einmal das Evangelium sehen und er kann sie nicht in den Himmel bringen. Also bringt er, jetzt Achtung, er bringt für die Gottlosen noch einmal den Himmel auf die Erde. Und es heißt doch, dass jedes Knie sich beugen wird vor ihm, alle werden ihn erkennen.
[9:43] Ganz genau, da wären wir gleich zu kommen. Also halten wir fest, Gott möchte so sehr, dass alle seinen Charakter verstehen, dass er sogar bereit ist, nach den tausend Jahren die komplette Stadt Neu-Jerusalem, und die ist gigantisch, vom Himmel auf die Richtung Erde zu bringen, damit die Ungläubigen, die ja niemals in den Himmel kommen könnten, jetzt auch noch mal die Gelegenheit haben zu sehen, wie Gott wirklich ist. Er bringt sie herab. Und du hast schon angedeutet, wenn Jesus dann kommt, kommt er mit der Stadt hier, das ist dann sozusagen das dritte Kommen Jesu zur Erde. Das erste Kommen war bei seiner Geburt in Bethlehem, nicht wahr? Das zweite Kommen bei der Wiederkunft, ich meine den Wolken des Himmels. Was ist das Besondere an der Wiederkunft? Er wird ja nicht auf die Erde kommen, er wird die Erde nicht berühren. Beim ersten Mal hat er die Erde natürlich berührt, beim zweiten Mal nicht. Wie ist es beim dritten Mal? Wird er da die Erde berühren? Beim dritten Mal, ja oder nein?
[10:43] Ja, genau, gibt es das auch irgendwo in der Bibel, dass der Ölberg sich teilen wird. Jesaja ist fast, Sacharja, schaut mal in Sacharja und dort in Sacharja 14 Vers 3 und 4, wer mag das mal lesen. Sacharja 14 Vers 3 und 4.
[11:22] Aber der Herr wird ausziehen und gegen jene Heidenvölker kämpfen, wie damals am Tag seines Kampfes, am Tag der Schlacht. Und seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem nach Osten zuliegt. Und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten und nach Osten und nach Westen hin, zu einem sehr großen Tal. Und die eine Hälfte des Berges wird nach Norden zurückweichen, die andere nach Süden. Also ihr seht hier, der Tag der Schlacht, Gott kämpft gegen seine Feinde. Das ist jetzt diese Schlacht von Gog und Magog und er wird auf den Ölberg, seine Füße treten und dann wird der Ölberg sich spalten. Das ist da, wo Ellen White das dann im Großen Kampf auch zitiert. Die hat das hier aus Sacharja. Das heißt, beim dritten Kommen wird Jesus wieder auf die Erde seinen Fuß setzen. Der Ölberg wird sich spalten und dort, wo einst, jetzt Achtung, es ist sehr interessant, dort, wo einst das irdische Jerusalem gewesen ist, also das buchstäbliche Jerusalem, kommt jetzt das himmlische Jerusalem hin. Das steht dort an derselben Stelle. Nur was ist der Unterschied zwischen dem irdischen Jerusalem und dem himmlischen Jerusalem? Was ist der Unterschied?
[12:43] Das Neue wird jetzt unvergänglich sein. Und was ist noch ein Unterschied? Wenn man jetzt die beiden vergleicht, das Jerusalem, das es jetzt gibt oder damals gab und das Jerusalem, was dann kommen wird. Das ist herrlich und es wird viel größer sein. Also das ist so viel größer, das wird nicht nur direkt auf den Koordinaten von Jerusalem sein, sondern viel größer. Ihr kennt ja die Maße, wenn wir mal ausrechnen, es ist gigantisch. Aber das heißt, die Schlacht findet tatsächlich in der Weltgegend statt, die wir heute Palästina nennen. So in ungefähr, nicht wahr? Weil dort wird auch Jerusalem sein. Das heißt, die Erde wird zwar wüst und leer und chaotisch sein, die Berge werden beben und wanken und die Inseln werden aus ihrem Ort weggerückt werden, aber wahrscheinlich wird man doch irgendwo, also die Welt wird ja nicht völlig verschwinden. Das bleibt ja schon auch umrisshaft so bestehen. Das heißt, diese letzte Schlacht findet nicht dort statt, wo jetzt Australien ist oder Nordamerika oder Japan oder auch nicht in Deutschland, sondern ungefähr in der Gegend, die wir heute Palästina nennen. Da, wo nach den Propheten auch ursprünglich die Schlacht hätte stattfinden sollen. Das heißt, in diesem Sinne erfüllt sich tatsächlich die Prophetie dann auch noch ganz buchstäblich. Jesus kommt dorthin und er bringt die Stadt herab und die Ungläubigen, die auf der ganzen Erde auferstehen werden, die kommen ja aus ihren Gräbern und die sind nicht alle in Palästina gestorben, sondern zum Teil ganz woanders. Die müssen ja auch erstmal alle dahin gebracht werden, nicht wahr? Aus allen Ecken und Enden der Erde sozusagen.
[14:18] Und jetzt versteht ihr, was das mit Gog und Magog ist. Da gibt es Ungläubige, die sind in Nordamerika gestorben, Ungläubige sind in Australien gestorben, einige sind in Japan gestorben, einige sind in Südamerika gestorben und jetzt kommen die alle nach und nach durch die Verführung des Satans, kommen die zu einer riesigen Armee, nicht wahr? Das, was damals der Hesekiel beschrieben hat, die Skyten und die Libyen und die Äthiopier und die Perser, alle zusammen jetzt hier und sie sehen die Stadt, die zwar zu diesem Zeitpunkt, wenn ich Ellen White richtig verstehe, noch nicht den Erdboden komplett richtig berührt, aber so sichtbar jetzt da so drüber schwebt. Und was ist ihr Ziel jetzt? Was wollen sie mit dieser Stadt machen?
[15:04] Sie umringen die Stadt, haben wir gelesen, nicht wahr? Mit dem Ziel, die Stadt einzunehmen und eine Eroberung oder eine Umzingelung von Jerusalem hat es ja schon oft gegeben. Kennt ihr Geschichten der Bibel, wo Jerusalem umzingelt worden ist? Sanherib, nicht wahr, der Sanherib, der König der Assyrer, hat der Erfolg gehabt? Der hat keinen Erfolg gehabt, nämlich da kam ein Engel, nicht wahr? Und hat tausende, aber tausende Assyrer besiegt. Andere Geschichten, wo Jerusalem umzingelt worden ist in der Geschichte? Nebukadnezzar, wie oft war der? Wie oft hat der? Dreimal und hat jedes Mal Erfolg gehabt, am dritten Mal hat er alles zerstört. Oder erinnert euch vielleicht auch an, wo wird noch Jerusalem umzingelt und am Ende zerstört? 70 nach Christus, ja, wenn die Römer kommen. Also erst 66, die erste Belagerung und dann die zweite 77. Und genau, das Volk Gottes befindet sich in der Stadt. Das heißt, nicht nur die Stadt kommt, das ist jetzt sehr wichtig, sondern in der Stadt sind natürlich wer? Die 144.000 und alle Gläubigen. Das heißt, jetzt haben wir einen interessanten Moment, nämlich wir haben den Moment, auf den Gott seit Jahrtausenden gewartet hat, nämlich dass zum ersten Mal alle Gläubigen aller Zeitalter und alle Ungläubigen aller Zeitalter gleichzeitig am selben Ort sind. Alle, die jemals gelebt haben und sich gegen Gott entschieden haben und alle, die jemals gelebt haben und sich für Gott entschieden haben, sind jetzt gleichzeitig am selben Ort. Fußnote, es gibt ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz wenige Ausnahmen von einigen Menschen, von denen Ellen White sagt, dass sie wie Tiere gehalten worden sind und keinen freien Willen entwickeln konnten. Die wird Gott nicht auferwecken lassen. Aber alle, die sozusagen eine eigene Entscheidung gehabt haben, alle, die sich für oder gegen Gott entschieden haben, die werden jetzt alle hier versammelt sein an diesem einen Ort.
[17:19] Warum? Warum macht Gott das und warum wartet er schon seit Jahrtausenden auf diesen einen Punkt? Damit er seinen Erlösungsplan zeigt, damit sie alles kennenlernen. Aber man könnte einwenden, den hat er schon die ganze Zeit gezeigt, oder? Er will seinen Charakter offenbaren, ja, aber auch das macht er eigentlich schon seit der Schöpfung, das ist vollkommen recht. Er will es noch mal deutlicher machen, haben wir schon gesagt, zu den Ungläubigen, aber auch das hat er schon zum Teil gemacht, ja? Er wird vor allen entthront werden. Er wird vor allen enthronisiert werden, beziehungsweise die Gottlosen werden ihn anbeten. Ja, da kommen wir gleich zu. Und der Widersacher selber. Alle werden erkennen, dass er gerecht ist, ja, ja, ja, genau, das ist eine notwendige Bedingung für das eigentliche Ziel. Was will er, was will er unbedingt? Unbedingt, unbedingt, unbedingt. Dass jeder erkennt, dass das gerecht ist. Ja, ja, ja, das auch. Dass sie erkennen, was sie verpasst haben. Ja, das auch. Das ist alles eine Bedingung, damit er dann etwas machen kann, was er sich schon seit über 6.000 Jahren wünscht. Er will die Sünde auslöschen. Weil all das, was er gesagt hat, ist vollkommen richtig, aber das macht er schon die ganze Zeit. Aber bis zu diesem Zeitpunkt kann er die Sünde nicht völlig vernichten.
[18:51] Er wartet auf diesen Moment, damit er endgültig die Sünde für immer und ewig vernichten kann. Denn von allen Dingen, die Gott hasst, gibt es nichts, was er mehr hasst als die Sünde. Und die Tatsache, dass er so lange ausgehalten hat und sich zurückgehalten hat, ist ein Beweis dafür, wie sehr er liebt, wie sehr er uns liebt. Dass er diese so hassenswürdige Sünde immer noch geduldet hat, um möglichst noch Menschen zu retten. Er hasst sie so sehr, er will sie unbedingt vernichten. Und das ist jetzt möglich. Warum muss Gott warten, bis alle Menschen anwesend sind und alle Dämonen und alle Engel, damit er sie endlich vernichten kann? Warum musste er bis dahin warten? Warum konnte er sie zum Beispiel nicht bei der Wiederkunft vernichten? Wenn Jesus wiederkommt in den Wolken des Himmels, warum kann Jesus nicht dann schon die Sünde vernichten?
[19:51] Ja genau, wenn Jesus bei der Wiederkunft die Sünde hätte vernichten wollen, hätte jemand im Himmel sagen können, aber naja, da ist ja vor 3000 Jahren jemand gestorben, der hatte jetzt ja keine Chance gehabt, nochmal seine Argumente vorzubringen. Ja, wer weiß, vielleicht, wenn der nochmal reden könnte, vielleicht hätte der ja noch ein Argument, oder? Er hat ja auch gesagt, dass wir 1000 Jahre, die heiligen 3000 Jahre mit ihm, er wird zeigen, im Gericht halten, wie es heißt, dass sie es verstehen, wieso sind manche nicht dabei, so dass keine offenen Fragen mehr da sind, sondern auf alle Fragen werden beantwortet sein. Genau, die Fragen müssen beantwortet werden.
[20:35] Schaut dann mit mir nochmal in Hesekiel 38 Vers 16, um nochmal zu sehen, was das Ziel ist, Hesekiel 38 und dort Vers 16, diese Schlacht von Gog und Magog, Hesekiel 38 Vers 16, wer mag den mal kurz vorlesen.
[20:55] Und du willst gegen mein Volk Israel heraufziehen, wie eine finstere Wolke, die das Land bedecken will. Zur letzten Zeit wird es geschehen, dass ich gegen mein Land heraufkommen lasse, damit mich die Heidenvölker erkennen sollen, wenn ich mich an dir, Gog, vor ihren Augen heilig erweisen werde. Genau, er sagt, sie werden auf das Land bedecken, ich weiß, hier ist es auch, sie werden auf das Land ziehen, ich weiß, sie werden auf die Erde ziehen, sie werden das Land bedecken und Gott sagt, das mache ich alles, damit ich mich als heilig erweise an euch, damit sie erkennen, wie ich bin.
[21:38] Und das bringt uns genau zu dem Punkt, den ihr gesagt habt, schlagt mal auf Jesaja 45. Jesaja 45 und dort Vers 23.
[22:02] Wer mag den mal vorlesen? 22, da kannst du anfangen, 22 und dann 23 noch.
[22:14] Wenn euch zuhilft, so werdet ihr gerettet, aller Welt enden, denn ich bin Gott und sonst keiner mehr. Ich habe bei mir selbst geschworen und Gerechtigkeit ist ausgegangen aus meiner Munde, ein Wort, bei dem es bleiben soll. Mir sollen sich alle Knie beugen und alle Zungen schwören und sagen, im Herrn habe ich Gerechtigkeit und Stärke. Ganz genau, das heißt, diese Idee, Gott sagt, ich habe geschworen, ich werde es nicht zurücknehmen, ich möchte darauf warten, dass jeder zugibt, dass ich recht gehabt habe. Und er sagt, wendet euch zu mir vorher, ich kann euch alle retten, ich bin der einzige Gott, aber er sagt, wenn ihr das nicht tut, jeder Mensch wird irgendwann zugeben, dass ich gerecht gewesen bin.
[23:09] Und es gibt noch eine Stelle im Neuen Testament, wo dieselbe Idee dargestellt wird, dass alle bekennen werden, dass Gott gerecht ist. Also wir haben im Alten Testament, Paulus zitiert es auch im Römerbrief, diese Stelle hier aus Jesaja, nicht wahr, jedes Knie wird sich beugen. Es gibt noch eine andere Stelle, wo Paulus mit eigenen Worten das formuliert, dass jeder Mensch sich beugen wird vor Gott. Könnt ihr euch erinnern, welche Stelle das ist? Das ist eine ganz bekannte, ganz berühmte Stelle, wo der Paulus davon spricht. Das ist im Philipperbrief. Schaut mal in Philipper Kapitel 2. Philipper Kapitel 2 und dort Vers 9 bis 11. Philipper 2 Vers 9 bis 11.
[24:06] Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist, damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der himmlischen und irdischen und unterirdischen, und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes des Vaters. Genau, also was konkret werden alle bekennen, sowohl die Gläubigen als auch die Ungläubigen? Was werden sie bekennen? Dass Gott gerecht ist und was noch? Gott ist gerecht, es gibt nichts Ungerechtes, er hat alles richtig, was er gemacht hat. Und was werden sie noch bekennen? Jesus ist Herr. Warum möchte Gott, dass das alle bekennen? Warum ist es wichtig, dass alle bekennen, dass Jesus der Herr ist?
[24:54] Weil momentan das nicht alle machen. Für manchen ist Jesus ein Prophet, für manchen ist er ein guter Mann. Ja genau, nicht nur momentan. Was ist allgemein das Problem im großen Kampf? Warum gibt es den großen Kampf? Der Kampf zwischen Satan und Jesus. Ja genau, der große Kampf war der Kampf zwischen Michael und dem Drachen. Der Satan hat insbesondere die Stellung von Jesus angegriffen, hat angezweifelt, ob Jesus wirklich Gott ist und ob er wirklich Schöpfer ist und ob er wirklich so zurecht angebetet wird. Das hat er angezweifelt. Jesus ist doch auch nur einer wie wir. Wenn Jesus angebetet wird, kann ich auch angebetet werden. Das war seine Überlegung. Das heißt, der große Kampf kann nur beendet werden, wenn sichtbar wird, dass Jesus, wenn alle anerkennen, dass Jesus wirklich Gott ist. Denn wie heißt es in Offenbarung 12 Vers 7? Es entstand ein Kampf im Himmel. Michael und seine Engel kämpfen. Was heißt Michael? Wer so ist wie Gott. Es geht um den Charakter Gottes, um seine Gerechtigkeit, es geht um die Stellung von Jesus.
[26:03] Jetzt schaut man Vers 9 noch mal. Mit welchem Wort beginnt Vers 9, hier diese berühmte Stelle? Mit welchem Wort? Darum. Jesus wird erhöht. Übrigens, wenn hier die Stadt umzingelt wird, worin besteht diese Erhöhung von Jesus? Wie wird Jesus erhöht? Vielleicht könnt ihr es noch euch erinnern aus dem Großen Kampf. Wie wird Jesus erhöht werden, wenn die Mauern umzingelt werden mit all den Milliarden Gottlosen? Wie wird Jesus erhöht?
[26:34] Ich glaube, es wird so beschrieben, dass er mitten in der Stadt, dann in diesem Moment, dann zu Angesicht aller, innen und draußen, im Porsche-Engelssonat wie Podium, wo der Thron Gottes drauf ist. Weit über der Stadt. Genau, weit über der Stadt. Auf einem Thron sitzen und gekrönt werden. Er wird erhöht werden vor allen und dann wird etwas Interessantes passieren. Nämlich, also neben ihm werden stehen diejenigen, wer steht am allernächsten zu ihm? Wenn Jesus erhöht wird, wer wird am allernächsten zu ihm stehen? Also von den Menschen, von allen Menschen, wer wird am nächsten zu ihm stehen?
[27:17] Ellen White sagt, am allernächsten zu ihm werden diejenigen stehen, die einst unter der Herrschaft Satans standen und besonders stark Gott bekämpft haben und sich bekehrt haben. Die werden am nächsten zu Jesus stehen. In der zweiten Reihe stehen dann die Märtyrer. Dann kommen die 144.000 und dann geht es immer so weiter. Aber interessant, die, die am am meisten gegen das Evangelium gekämpft haben, aber sich bekehrt haben, 180 Grad gedreht haben, die eigentlich nach allem, was sie gemacht haben, auf der anderen Seite hätte stehen müssen, aber sich durch das Blut Jesu reinwaschen lassen, die werden am allernächsten zu ihm stehen. Und das zeigt nämlich dann, dass niemand in der Armee des Satans hätte bleiben müssen. Egal, wie tief sie gefallen sind, egal, wie sehr sie gegen Gott gekämpft haben, gerade die, die am meisten gegen ihn gekämpft haben, konnten am Ende am nächsten zu ihm stehen. Das wird damit deutlich gemacht.
[28:19] Und dann stehen die alle da und dann passiert folgendes. Schaut mal mit mir in die Offenbarung. In Offenbarung 4, in der Offenbarung 5 haben wir auch nochmal diese Beschreibung dieser Szene, wenn allesamt Gott anbeten werden. In Offenbarung 5 und dort in Vers 13. Offenbarung 5 und dort Vers 13, da heißt es, und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf der Erde und unter der Erde ist und was auf dem Meer ist und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen, dem, der auf dem Thron sitzt und dem Lamm gebührt das Lob und die Ehre und der Ruhm und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Alle Geschöpfe. Ihr wisst, was kommt jetzt hier in Offenbarung 6 danach? Was wird jetzt beschrieben?
[29:12] Da werden die Siegel beschrieben, oder? Und interessanterweise, und das ist jetzt, haben die Zeit, das ausführlich zu studieren, aber das achte Siegel ist dann, nachdem, also bin ich persönlich überzeugt, nachdem dann die Menschen im Himmel gewesen sind. Schaut mal in Offenbarung 8, Vers 1. Offenbarung 8, Vers 1. Als es das siebte Siegel öffnete, entstand eine Stille im Himmel etwa eine halbe Stunde lang. Viele Leute glauben, das hat mit der Wiederkunft zu tun, aber diese sieben Siegel, die öffnen ja das versiegelte Buch. Ihr wisst, da gibt es in Offenbarung ein versiegeltes Buch und ihr wisst vielleicht auch, wisst ihr noch aus eurem Offenbarungsstudium, was in diesem versiegelten Buch drin ist? Das versiegelte Buch beschreibt eigentlich oder beweist, dass Jesus der rechtmäßige Besitzer der Erde ist. Das ist diese Idee, der Jeremia hat mal ein Feld gekauft, das er nicht in Anspruch nehmen konnte, weil gerade die Stadt belagert war und er kauft dieses Feld auf Hoffnung hin und er bekommt einen versiegelten und einen offenen Brief, Kaufbrief und der offene Kaufbrief beschreibt, er ist der Besitzer, aber der versiegelte sagt das auch, als es quasi ein Beweismaterial ist. Wenn irgendwann mal jemand kommt und sagt, ich bin mir ganz sicher, hast du den wirklich gekauft, vielleicht hast du den offenen Brief gefälscht, dann kann man den versiegelten aufmachen und sagen, schau her, hier steht es original, ich bin der Besitzer und genau so ist das eigentlich gedacht in der Offenbarung. Jesus hat nicht nur Menschen, er hat die ganze Erde gekauft, er hat diese Welt zurückgekauft, wodurch? Das ist ein Blut von Golgatha, die Erde zurückgekauft, er ist der Besitzer und das ist ganz offen, das ist der offene Kaufbrief, der seit Golgatha durch die Welt geht. Wir verkündigen das Evangelium, die gute Nachricht, ganz offen, aber nachdem sozusagen jetzt dann die tausend Jahre vorbei sind, beweist Gott nochmal, indem er jetzt das versiegelte Buch öffnet, dass all das, was vorher gepredigt worden ist von den Leuten, von den Evangelisten, von den Predigern, von den Christen, von den Gläubigen, von all denen, die die Botschaft gebracht haben, dass all das auch wirklich wahr ist. Die haben das nur erzählt, die haben nur gepredigt, Jesus am Kreuz gestorben, sie haben gepredigt, Jesus von den Toten auferstanden, die allermeisten sind gar nicht dabei gewesen, oder? Wir glauben das ja nur, weil wir es lesen und gehört haben und es glauben und eine Erfahrung mit Jesus gemacht haben persönlich, aber viele Dinge können wir halt eben nur glauben und jetzt beweist er das, was quasi im offenen Kaufbrief stand in unserer Verkündigung, beweist er jetzt, indem die Siegel geöffnet werden, zack, zack, zack und wenn alle Siegel geöffnet sind, also das Öffnen der Siegel beschreibt er nicht, weil das Evangelium wird verkündet und so weiter, wenn alle Siegel geöffnet sind, dann kann man die Buchrolle auftun und man sieht, was innen drin geschrieben ist und das passiert nach den tausend Jahren, wenn Jesus dem gesamten Universum nochmal zeigt, was wirklich passiert ist.
[32:12] Ich kann mich erinnern, wie Ellen White schreibt im Großen Kampf, dass in Panorama-Schau alle sehen werden, was sich ereignet hat, nämlich seit der Schöpfung der Welt, die ganze Weltgeschichte, was sich ereignet hat im Leben von Jesus, ganz besonders dann all die Momente kurz vor seiner Kreuzigung, die Kreuzigung, all das, wo das Heil der Menschheit auf dem Spiel stand sozusagen und dann durch die ganze Weltgeschichte hindurch, jeder Mensch wird erkennen, welche Rolle er gespielt hat in diesem großen Kampf und die Priester, die damals Jesus ans Kreuz bringen wollten, die werden erkennen, welche Rolle sie gespielt haben und die römischen Soldaten werden ihre Rolle erkennen und jeder Mensch wird plötzlich merken, dieser große Kampf war real und durch mein Denken, Reden, Handeln habe ich entweder die eine Seite gefördert oder die andere Seite gefördert. Wir werden dann plötzlich verstehen, welchen Beitrag wir geleistet haben, ob unser Leben ein Segen war für das Evangelium oder es ein Fluch war, das andere noch weggebracht hat und jeder Mensch wird erkennen, dass wenn er ein Segen gewesen ist, er ein Segen war, weil er mit Gott zusammengearbeitet hat oder weil Gott durch ihn wirken konnte, weil er verstanden hat, aus eigener Kraft kann ich nichts, sondern Gott in uns, Christus in uns, die Hoffnung der Herrlichkeit und jeder, der ein Fluch gewesen ist, wird erkennen, ich bin ein Fluch gewesen, weil ich mich von Gott distanziert habe, weil ich eben nicht das gemacht habe, was Gott gesagt hat, weil ich seine Gebote missachtet habe und deswegen war mein Leben am Ende ein Fehlschlag und wie sehr ein sündiges Leben ein Fehlschlag ist, sieht man wahrscheinlich erst dann, weil man kann ein sündiges Leben leben und vielleicht noch sterben und gar nicht sich ganz bewusst sein, was die vielen Fehlentscheidungen für Folgen haben werden, aber wenn ihr mal anschaut in der Bibel, was schon einzelne Sünden zum Teil für dramatische Konsequenzen haben, über Jahrhunderte, über Jahrtausende, dann sieht man erst einmal an diesem Punkt, ich habe damals mich gegen Gott entschieden, habe das und das falsch gemacht und das sind die Konsequenzen durch die Generationen hinweg vielleicht, Dinge, von denen ich gar nicht glaubte, dass das einen Einfluss darauf haben könnte oder dass ich darauf einen Einfluss haben könnte und dann werden wir sehen, dass Gott mit seinen Geboten wirklich recht gehabt hat. Er hat sich was dabei gedacht, als er gesagt hat, folge mir, glaube mir, tu das oder tu das nicht. Er wusste, denn er ist der Einzige, der das alles überblickt, der alles sieht, der weiß, wohin jede falsche Tat führen kann und der weiß, was gute Taten bewirken können, der weiß, was passiert wäre, wenn die Israeliten schon als erste Generation hineingegangen worden wären. Der weiß, was passiert wäre, wenn Hiskia den Babyloniern nicht seine Schätze gezeigt hätte, sondern die Jesaja Rolle. Er weiß, was da hätte passieren können, was passiert wäre, wenn die Reformatoren nicht nur für den eigenen Glauben gekämpft hätten, sondern auch anderen Religionsfreiheit gegeben hätten. Die Geschichte so viel besser verlaufen kann und wir alle, egal ob wir dann in der Stadt stehen oder vor der Stadt, werden feststellen, dass Gott immer recht gehabt hat, in allem, was er gesagt hat, weil jetzt wir sehen werden, so hat alles zusammengehangen.
[35:57] Interessant ist in Philipper 2, wenn wir noch ganz kurz zurückgehen zu Philipper 2, das wollte ich noch kurz vorhin ansprechen, es heißt ja, darum hat Gott ihn auch über alle Maßen erhöht und wir wollen noch mal auf dieses darum eingehen. Warum steht am Anfang dieses Satzes darum? Hat Gott ihn über alle Maßen erhöht? Wenn da irgendwo darum steht, was müsste man dann jetzt lesen, um das herauszufinden, was darum bedeutet? Was das vorher steht, okay? Lesen wir mal, was vorher steht in Vers 5 bis 8. Wer mag das mal lesen? Vers 5 bis 8.
[36:42] Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden. Erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. Und darum, genau, darum hat Gott ihn erhöht. Also was zeigt, warum wird Jesus erhöht? Wenn wir das zusammenfassen, was hier steht in Vers 5 bis 8, warum wird er erhöht? Weil er sich erniedrigt hat, denn darum geht ja der große Kampf. Der große Kampf geht um die Frage, ist Gott so gut, dass ich mich auf ihn verlassen kann? Und deswegen für andere da sein kann? Oder kann ich mich auf Gott nicht so sehr verlassen, sodass ich erst mal an mich selbst denken muss? Ja, der Satan hat ja behauptet, Gott ist vielleicht gut, aber er ist nicht immer der Beste, deswegen muss ich mein Leben selbst in die Hand nehmen. Ich, ich, ich, ich, ich. Ich will sein wie Gott, ich will hinaufsteigen, ich, ich, ich. Jesus dagegen hat bewiesen, dass er für andere da ist, aber Jesus hat das nicht gemacht, weil er Freude an der Qual hatte oder weil er an sich selbst, sondern Jesus hat das getan aus einem ganz einfachen Grund. Jesus wusste, Gott ist immer für mich da, er will immer das Beste für mich und wenn Gott immer das Beste für mich will, hey, da muss ich mir nicht so viel Gedanken machen um mein Leben, weil Gott will ja schon das Beste und er ist allmächtig. Das ist die ganze Kernidee von der Bergpredigt. Er sagt, wenn Gott doch die Blumen so einkleidet und wenn er für die Vögel da ist, wenn er für all die sorgt, meint er nicht, er sorgt auch für euch? Warum habt ihr keinen, warum seid ihr so klein, glaube ich? Trachtet ihr zuerst nach dem Reich Gottes, alles andere wird euch zufallen werden und das hat Jesus gezeigt. Jesus hat durch sein Leben bewiesen, man kann auf dieser Erde leben und tatsächlich so leben, dass man immer zeigt, Gott weiß das Beste für mein Leben, das hat er gezeigt.
[39:02] Darum geht es im großen Kampf und das Leben von Jesus und das Sterben von Jesus und die Auferstehung Jesu beantwortet alle Fragen. Das Leben Jesu beantwortet die Frage, kann man Gott so sehr vertrauen, dass man sich immer nur um andere kümmert, weil Gott sich schon um einen selbst kümmert? Das Sterben Jesu beweist oder beantwortet die Frage, ist Gott wirklich die Liebe? Und die Auferstehung Jesu beweist oder beantwortet die Frage, ist Jesus wirklich Gott? Das wäre die Frage auch, ist er wirklich Gott? Und durch die Auferstehung sagt der Paulus, beweist Jesus seine Gottheit, er wird erwiesen in Kraft als der Sohn Gottes, weil er, wie wir an anderer Stelle ja schon öfter studiert haben, sich das Leben selbst genommen hat. Das heißt, das Leben, der Tod und die Auferstehung Jesu stehen im Zentrum dann auch dieses Panoramafilmes, weil alle Fragen des großen Kampfes dort beantwortet werden und niemand hat dann irgendein Gegenargument. Und weil niemand ein Gegenargument hat und alle zugeben müssen, dass Gott wirklich immer nur das Beste will, dass er wirklich gesetzmäßig die Liebe ist, müssen sie das zugeben und sie beten ihn alle an. Sie beten ihn natürlich nicht aus Liebe an, sie beten ihn an, weil sie gar nicht anders können, weil die Faktenlage überwältigend ist. Aber die Tatsache, dass sie danach weiter kämpfen werden, was wir nächste Woche dann anschauen werden, beweist, dass selbst 100% richtige Fakten das Herz nicht verändern. Sie werden dann alle Fakten haben, die es gibt und werden trotzdem weiter kämpfen oder zumindest dann weiter Gott hassen. Das schauen wir uns das nächste Mal an.
[40:48] Aber halten wir fest, wenn die Erde, wenn die Stadt auf die Erde kommt und die Ungläubigen versammelt werden und Gott jetzt seinen großen Erlösungsplan nochmal darstellt, dann wird eine Sache sehr sehr deutlich und das ist die unveränderliche Liebe Gottes. Er ist immer derselbe, er ist die Liebe und das ist deswegen noch ganz interessant, weil das, wenn wir sehen, hat eine Bedeutung, warum er dann das Feuer schickt. Er beweist seine Liebe und dann, wenn wir sehen, handelt er durch Liebe. Aber erst beweist er seine Liebe und das werden wir uns das nächste Mal ausführlicher anschauen. Und alle, indem sie alle anbeten, anerkennen sie alle diese Liebe und damit anerkennen sie auch alle ihre Strafe. Und das werden wir dann das nächste Mal anschauen.
[41:44] Halten wir fest und damit wollen wir schließen für heute. Gott nimmt sich Zeit und er ist geduldig. Er wartet sehnsüchtig seit Jahrtausenden auf diesen Moment, dass er die Sünde aushalten kann. Und wenn Gott so lange wartet, weil er das unbedingt möchte, aber noch mehr uns retten möchte, deswegen noch wartet, damit er uns irgendwie retten kann, dann sollten wir zwei Dinge verstehen für unser Leben. Er möchte wirklich die Sünde aus unserem Leben ausrotten, er hasst sie, aber er hat Geduld mit uns, weil er uns unbedingt retten möchte. Und einmal werden wir alle sehen, wie unser Leben in diesem großen Kampf gewirkt hat, ob wir mit Jesus waren oder gegen Jesus waren. Und das wird dann offenbar werden. Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass ich heute und morgen und jeden weiteren Tag so lebe, dass mein Leben ein Segen ist, dass mein Leben auf der Seite Gottes steht und dass mein Leben einen positiven Beitrag in diesen großen Kampf bringt.
[42:48] Wollen wir Gott bitten, dass er uns mit seinem heiligen Geist erfüllt, damit wir das erleben. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Danke sagen, dass du uns jeden Tag aufs Neue mit deinem heiligen Geist erfüllen möchtest. Danke für diese wunderbaren Verse und Gedanken in der Offenbarung, in der Bibel, die uns zeigen, dass du die Sünde nicht ewig herrschen lassen wirst. Und auch wenn du sehr, sehr lange wartest, weil du dich so sehr danach sehnst, dass möglichst viele gerettet werden, wirst du doch der Sünde ein Ende machen. Und dafür danken wir dir. Und wir danken dir, dass wir wissen dürfen, dass deine Liebe und der Erlösungsplan so gut sind, dass niemand, wenn erstmal alles ganz offenbar sein wird, auch nur irgendein Wort dagegen sagen kann. Jeder wird zugeben müssen, dass es niemanden gibt, der so demütig und so liebevoll, so freundlich, so geduldig und so selbstlos ist, wie du es bist. Und Herr, wir möchten dich um Vergebung bitten, dass wir so selten uns wirklich darüber Gedanken machen und möchten dich bitten, dass du uns Tag für Tag Zeit schenkst, dass wir über diesen so wunderbaren Charakter nachdenken können, dass wir ihn in unserem Leben immer mehr widerspiegeln und Menschen zu dir führen, dass unser Leben ein Segen ist. Im Namen Jesu beten wir. Amen.