In dieser Predigt über Offenbarung 22:5 spricht Christopher Kramp über die Bedeutung von Licht und Dunkelheit im Kontext des Neuen Testaments. Er erklärt, wie Gott selbst die Quelle allen Lichts ist und wie dies die Sonne und den Mond überflüssig macht. Die Predigt beleuchtet, wie das Leben mit Gott ein stetiger Prozess des Wachstums und der Erkenntnis ist, der sich wie ein Sonnenaufgang immer weiter entfaltet.
Offenbarung 22:5
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für Vers ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Endzeit, Offenbarung, Offenbarung, ProphetiePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Offenbarung Vers für Vers
Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.
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Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:48] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt und dass wir heute gemeinsam nach der Sommerpause die Offenbarung weiterstudieren können. Nach einigen Wochen Pause wollen wir heute in Offenbarung 22 weitermachen. Wir haben uns bisher bis Vers 4 vorgearbeitet und wollen heute mit Vers 5 einen großen Zusammenhang beenden.
[1:17] Und bevor wir das tun, haben wir natürlich die Gewohnheit, dass wir gemeinsam beten wollen, Gott einladen wollen, unser Denken und unser Überlegen zu führen. Und wir bitten dich, lieber Vater im Himmel, wir möchten wir von ganzem Herzen Dank sagen, dass wir so einen schönen Tag haben durften und dass du jetzt durch dein Wort zu uns sprechen möchtest. Danke für die Gelegenheit aus deinem Wort zu lernen. Herr, wir möchten uns unter dein Wort stellen, wir möchten Schüler sein und von dir lernen. Und wir möchten dich bitten, dass du mit deinem Heiligen Geist uns gezeigt die unser Herz berühren und seinen Charakter verändern oder uns bereit machen auf die baldige Wiederkunft Jesu. Das bitten wir in seinem Namen. Amen.
[2:16] In Offenbarung 22, dort Vers 5, lesen wir: "Und es wird dort keine Nacht mehr sein, und sie bedürfen nicht eines Leuchters noch des Lichtes der Sonne, denn Gott der Herr erleuchtet sie, und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit."
[2:51] Nun, mit Vers 5 endet eigentlich ein langer Abschnitt. Im Grunde genommen ist seit Kapitel 21 Vers 9 diese Beschreibung hier fortlaufend. Über die Kapitelgrenze natürlich gar nicht original ist weiter. Eigentlich müsste man Offenbarung 21:9 bis 22:5 so als ein Kapitel haben. Was nach Vers 5 kommt, ab Vers 6, das ist so quasi der Epilog, das Schlusswort zur Offenbarung und in gewisser Weise auch zur Bibel. Also hier in Offenbarung 22:5 kommt eigentlich ein langer Gedanke zu Ende.
[3:32] Und dann haben wir uns ja ausführlich angeschaut, wir haben gesehen, in diesem ganzen Abschnitt, da geht es darum, was wird hier beschrieben? In Offenbarung 21:9 bis 22:5, da geht es um, was ist so das Hauptthema dieses Abschnittes? Die neue Erde. Ganz genau. Da wird vor allem das neue Jerusalem, bis Johannes der Städte auf einem Berg, und er sieht die Braut abkommen, das neue Jerusalem. Und dann werden viele Dinge beschrieben. Ja, das könnte was werden.
[4:07] Dafür Dinge beschrieben von dem neuen Jerusalem, verschiedene Details, was zum Beispiel, also die Stadt, ja, genau. Was fast genau von der Stadt? Die Tore zum Beispiel, ja. Und was noch? Tore, die Straßen, genau, die Mauern, die Grundsteine, wird alles genau beschrieben mit den Namen der Apostel, mit den Namen der zwölf Stämme Israels. Und dann irgendwann werden auch die Menschen beschrieben, die in diese Stadt hineinkommen dürfen. Das haben wir dann zur gesehen, Vers 24 und so weiter.
[4:56] Und dann in Kapitel 22, da sieht man ein bisschen genauer hin und man sieht den den Strom des Wassers des Lebens aus dem Thron, wenn sie den Baum des Lebens und all diese wunderbaren Dinge. Und dann haben wir in Vers 3 und 4 gesehen, dass es dort keinen Schub mehr geben wird und dass der Thron Gottes dort sein wird. Und dann wird eine Gruppe von Menschen in Vers 3 beschrieben. Welche Gruppe von Menschen wird dort beschrieben? Wie heißen die? Das sind die in Vers 3, die Knechte Gottes. Ja, die Knechte Gottes.
[5:32] Offenbarung 22, Vers 3. Und was wird über diese Knechte jetzt gesagt? In Vers 3 und 4 und 5, also in was wird über diese Knechte gesagt? Sie werden also ein Volk sein. Ja. Ganz genau, ein Volk. Sie werden Gottes Angesicht sehen. Ja. Sie werden ihm von Angesicht sehen und was werden Stirn haben, wer in seinen Namen auf der Stirn haben. Genau.
[6:10] Und Offenbarung 22, Vers 5 ist der Vers, mit dem wir uns heute beschäftigen wollen. Genau, da wird es keine Nacht mehr geben und keinen. Und weil, warum braucht gibt es keine Nacht und warum braucht es dann nicht mehr Sonne und irgendwelche Leuchten? Was ist der Grund? Gott ist das Licht. Und das heißt, explizit Gott erleuchtet sie. Vers 5 sagt: "Er erleuchtet sie."
[6:52] Das heißt, Vers 5 endet diesen Gedanken. Wenn wir uns die Knechte noch einmal genau anschauen, in 22, Vers 3, Vers 4 und Vers 5, dann wird hier gesagt in Vers 3, dass die Knechte Gott dienen. Ja, sie sind die Diener Gottes. Und in Vers 4 heißt es, sie sehen Gott und haben seinen Namen sind versiegelt, haben seinen Namen. Und hier in Vers 5 steht jetzt: Gott erleuchtet sie.
[7:42] Okay, das ist die große Idee. Ja, wenn man also den großen Bogen spannt, sagt man, Johannes beschreibt die Stadt, die vom Himmel herabgekommen ist, schreibt sie von außen und dann mehr von innen, beschreibt die Leute, die drin sind und schlussendlich endet er damit, dass sie dienen Gott und sie sehen Gott und Gott schreibt seinen Namen auf sie und Gott erleuchtet sie. Sie sind sozusagen eine Gemeinschaft. Ja, sie leben in der Gegenwart Gottes.
[8:16] Nun, diese Idee, "es wird keine Nacht mehr sein", die kam hier in den Versen vorher schon mal vor. Wenn er ein bisschen weiter nach oben schaut, in den Versen vorher, also vor Kapitel 22, wo haben wir schon mal diese Idee, "es wird keine Nacht mehr sein"? Zu dieser Stelle, wo es auch schon mal heißt, "es wird keine Nacht mehr sein", Offenbarung 21:25. Genau. Also da haben wir schon mal genau das beschrieben. Und die Idee, dass man die Sonne nicht braucht und andere Himmelskörper nicht, wo haben wir diesen Versen mal nicht den 25, sondern welchem Vers steht, dass die Sonne nicht mehr benötigt wird?
[9:09] Vers 23. Genau. Heißt: "Und die Stadt bedarf nicht der Sonne noch des Mondes, dass sie in ihr scheinen, denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie." Das ist interessant. Eine Offenbarung 21, Vers 23, wenn es heißt, "die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie". Wer ist dann, dass sie? Schaut man Vers 23, wer ist, dass sie in Vers 23?
[9:40] Ja, vielleicht auch. Also, wenn man Vers 23 mal so ganz strikt liest, "und die Stadt bedarf nicht der Sonne noch des Mondes, dass sie in ihr scheinen, denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie". Wer ist dann sie? Wer wird erleuchtet in Vers 23?
[10:02] Vielleicht auch. Ja, das wissen wir aus. All das ist so ist es in Vers 15, Offenbarung 22:5, wenn das heißt: "Es wird dort keine Nacht mehr sein, und sie bedürfen nicht eines Leuchters noch des Lichtes der Sonne, denn Gott der Herr erleuchtet sie." Da geht es um die Knechte, um die Knechte Gottes. Aber in Vers 23, wer ist, dass sie dort nicht die Menschen, sondern die Stadt? Oder die gibt es eine Stadt, Gott erleuchtet sie. Die Stadt, oder erleuchtet sie die Menschen?
[10:29] Das sehen wir noch mal diese enge Parallele zwischen dem neuen Jerusalem und den Menschen. Ja, das ist immer miteinander verwoben.
[10:37] Okay, schauen wir uns ein paar Bibelstellen an, die deutlich machen, dass Gott die Quelle allen Lichtes ist. Also, wie wir deutlich gesehen haben und auch damals geglaubt, herausgearbeitet haben, werden Sonne und Mond verschwinden. Wird die Sonne explodieren und dann weg sein? Wird Gott den Mond einfach wegnehmen, oder werden die noch da sein?
[11:16] Ganz genau, sie werden noch da sein. Und wir haben das damals ein bisschen näher begründet mit einer Bibelstelle in Jesaja 60. Schaut man in Jesaja 60, wir uns damals Gedanken gemacht, wie Jesaja 60, die viele Kapitel am Ende von Jesaja, ein Typus ist auf das neue Jerusalem, ein Vorbild in mancher Hinsicht. Schon mal Jesaja 60, und dort ab Vers 18.
[11:49] Jesaja 60:18 bis 20. Denn manchmal lesen von euch Jesaja 60, Vers 18 bis 20.
[12:32] Genau. Also hier sehen wir, "dann wird dir zum ewigen Licht." Ja, Gott sagt jedenfalls 19, dass er unser Licht sein wird. "Dein Gott zu deinem Glanz." Wird die Sonne noch existieren? Ja oder nein? Ja, ganz deutlich. Die Sonne wird nicht mehr untergehen, dann monatlich mehr verschwinden, denn der Herr wird dir zum ewigen Licht. Also Sonne und Mond werden bleiben, aber man braucht sie nicht.
[12:59] Warum sind Sonne und Mond im Grunde genommen eigentlich nur Statisten? Weil Gott selbst das Licht ist. Woher nimmt die Sonne und der Mond ihr Licht? Dienst von Gott, oder Gott hat sie geschaffen. Gott hat am vierten Tag Sonne und Mond und Sterne geschaffen. An welchem Tag ist jetzt noch eine Schöpfungsbericht in 1. Mose 1? Sechster Tag? Sonst Auswahl am 17.
[13:34] Sechster Tag? Sonst Auswahl am 17. Das werde ich rächen. Tag hat Gott Sonne und Mond geschaffen? Am vierten. Ganz genau. Am vierten Tag. Welchen Tag gibt es denn das Licht? Am ersten Tag. Ja, 1. Mose 1:3. "Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht." Und Gott sah, dass das Licht gut war. Dass Gott das Licht von der Finsternis und Herrgott nannte das Licht Tag.
[14:03] 14. Das Land er Nacht. Woher kam das Licht, wenn es noch keine Sonne und kein Mond und keine Sterne gab und auch noch keine sonstigen Gerätschaften? Wie kam das Licht? Gott selbst. Ja, keine Bibelstellen, in denen Gott deutlich macht, dass er selbst Licht ist, dass Gott Licht ist oder dass von ihm Licht ausgeht, dass Gott irgendwie mit Licht in Verbindung steht. Gibt es ja eine ganze Reihe von Bibelstellen. Welche würden euch da so spontan einfallen?
[14:36] Also Gott und Licht muss und die Feuer. Gott hat sich in der Wolken- und Feuersäule offenbart und hat hoffentlich geleuchtet in der Nacht. Ja, ganz genau. Wo kommt noch immer diese Idee vor mit Gott und Licht? Zur Stelle, wenn ich genau wisst, was steht, das auch nicht schlimm. Aber vielleicht habt ihr so einen Bibelvers im Kopf oder eine Geschichte, wo deutlich wird, dass Gott mit Licht etwas zu tun hat.
[15:05] Also der Vater, sein kann auch Jesus sein. Hat Jesus vielleicht ausgesagt mit Licht?
[15:17] Sowas wie zum Beispiel: "Ich bin das Licht der Welt." Genau. Johannes 8:12. "Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben." Das ist natürlich auch eigentlich metaphorisch gemeint.
[15:28] Schauen wir uns ein paar Stellen an, die davon sprechen. Im Alten Testament haben wir zum Beispiel Psalm 36. Psalm 36 und dort Vers 10.
[16:00] Genau. Was sagt, weil das ist interessant. Auch weil hier auch noch in Vers 9 ist, um den Strom geht, um das Wasser geht und da sieht man diese Parallele mit dem Wasser des Lebens und dem Licht. Ja, ist in deinem Licht sehen wir das Licht. Ja, die Quelle des Lebens. Hier in Offenbarung 22 haben wir den Baum des Lebens und wir haben das Wasser des Lebens und Gott selbst ist das Licht. In deinem Licht sehen wir das Licht. Okay.
[16:24] Übrigens, das heißt, wo erkennen wir das Licht der Wahrheit? Wo sehen wir das Licht, wenn es heißt: "In deinem Licht sehen wir das Licht." Wir müssen in der Nähe Gottes sein oder in der Nähe Gottes sind, dann erkennen wir auch das Licht, erkennen wir die Wahrheit. Man kann das Licht nicht sozusagen außerhalb vom Licht erkennen. Man muss in der Nähe Gottes sein, um Gott besser verstehen zu können.
[16:57] Schauen wir in Psalm 84. Psalm 84 und dort Vers 12.
[17:32] Genau. Hier heißt es: "Denn wer deine liebende Güte schaut, der sagt: Herr, du bist mein Schild." Was braucht man die Sonne zum Leuchten? Was macht die Sonne noch so? Sie gibt Wärme. Die Idee geht auch wichtig, damit unsere Knochen stark sind. Ja, stimmt. Das wieder mit ihr etwas mit Knochen gelernt. Das heißt, damit wir auch sozusagen stabil sind. Ja, übertragen ist den Glauben. Bedeutet das, wir bekommen Licht. Wir wissen, wo es langgeht, aber wir werden auch stabil, sondern lässt wachsen. Ja, Sonne gibt Wärme, Sonne bewirkt Leben. In den oder fördert das Leben. Und wozu brauchen ein Schild zum Schutz? Ja, im Krieg geben an, wenn man angegriffen wird. Also Gottes beides ernährt mich, er hilft mir, er lässt mich wachsen, macht mich fest und er beschützt mich auch. Es ist ein Schild um mich herum.
[18:39] Die schon in Psalm 3 heißt es. Jetzt interessant vom Kontext her. Was sagt denn der, was sagt denn der das sind die Söhne Korach. Ist ihr Schreiben in Vers 11.
[18:51] Was ist denn da die Idee bei uns ja auch immer vergleichen mit Offenbarung 22, was die Idee in Vers 11?
[19:06] Und so Vers 11 mit eigenen Worten zusammengefasst. Was ist so die Idee?
[19:14] "Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ich will lieber an der Stelle im Haus meines Gottes stehen als wohnen in den Zelten der Gottlosen."
[19:22] Die gibt es an weiteren Kapitel 12, Vers 14. Was das erste Wort von Vers 12?
[19:39] Denn, denn was sagt denn, weil es ein Grund, also die Tatsache, dass Gott Sonne ist, dass er Licht ist, ist der Grund für Vers 11. Also sagt helfen, warum? Weil Gott ist die Sonne. Herrgott ist Sonne und Schild. Weil Gott das Licht ist, deswegen versteht Vers 11, was ist die Idee von Vers 11?
[19:59] Vers 11. Was sagen diese Söhne Korach?
[20:08] Wer mal diesen, diesen Vers einem anderen, einfach so mit einem Satz sagen sollte. Was ist, was sagen sie?
[20:45] Okay, sehr gut. Jemand kommt zu euch und sagt: "Ein Tag mit dir ist besser als sonst tausend Tage. Ich verbringe lieber einen Tag bei dir als dreieinhalb Jahre irgendwo sonst." So oder so was sagt ich.
[21:02] "Ich möchte gern bei dir sein." Und wenn jemand sagt: "Ein Tag mit dir ist besser als drei Jahre ohne dich." So einfach nur für sich, dann sagt die Person: "Ich möchte gern bei dir sein. Ich wünsche mir, in deiner Nähe zu sein."
[21:18] Also die Idee in Vers 11 ist: Ich möchte unbedingt gerne bei Gott sein. Ja, ich möchte an der Liebe, an der Schwelle im Haus meines Kollegen, lieber beim Tempel sein, lieber in den Vorhöfen sein, selbst wenn ich in aller Heiligen, aber ich möchte nirgendwo da sein, wo Gott ist. Warum? Weil der Herr ist.
[21:36] Das hilft. Der Herr ist Sonne und Schild. Genau. Und jetzt gibt's hier Offenbarung 22, dieselbe Idee. Also grundsätzlich, also wo sind die Gläubigen? Dort in Offenbarung 22 sind im Himmel. Genau. Und wer ist noch immer außer den Gläubigen in der sie sich gar nicht ist?
[21:53] Und ja, gar nicht. Sie sind mittlerweile hoch. Nochmals 22, vom Himmel, sondern irgendwo ist das neue Jerusalem. Das war auch im Himmel, aber muss es jetzt auf der Erde? Und wer ist mit ihnen auf der Erde? Gott. Sie sind bei Gott. Ist in den Vorhöfen Gottes, sind an der Schwelle des Hauses Gottes. Die sind am Thron Gottes. Sie dienen ihm, sie sehen sein Angesicht.
[22:49] Sie dienen ihm und sie werden von seinem Licht erleuchtet. Offenbarung 22:5, 6, 5 sagt: "Wenn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie." Also man sieht ganz deutlich, wie dieser Psalm hier so ein Vorgeschmack ist, eine Prophezeiung auf die neue Erde.
[23:11] Noch eine schöne Vers in Sprüche 4. Den kennt ihr bestimmt gut. Sprüche 4, Vers 18.
[23:20] Da heißt es: "Aber der Pfad des Gerechten ist wieder glänzend des Morgens." Was ist mit diesem Glanz? Ihr habt alles mal den Sonnenaufgang gesehen, oder was kann man an dem nicht beobachten, wenn die Sonne aufgeht? Heller und heller und heller und heller und heller, bis es ganz hell ist.
[23:47] Und das ist, was hier steht. Das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag. Also, was meinte, dass hier der Weg der Gerechten?
[23:58] Das heißt, der Pfad der Gerechten. Was ist denn der Pfad der Gerechten?
[24:09] Ja, ganz genau. Also Jesus selbst ist der Weg. Genau. Und was macht auf dem Weg? Man geht. Also übertragen jetzt so real. Das heißt, das gilt nicht nur für Wanderungen oder was ist ein Bild für das Leben? Oder das Leben? Ja, auch kritisch, Tag für Tag. Ja, das Leben des Gerechten, das Leben des Gläubigen, das Leben, das Leben, von dem der Gott vertraut, ist so, dass das Licht immer heller wird.
[24:42] Dass die Idee, und zwar nicht, dass es mal einen starken Lichtschwall gibt und dann das plötzliche Dunkelheit, sondern eigentlich wird es gibt es immer noch mehr Licht, immer mehr Licht. Ja, genau. Ein Fortschritt. Das heißt, das, wenn Gott des Lichtes und auf dem Weg des Gerechten, das Licht immer heller leuchtet.
[25:10] Dass man Gott immer besser erkennt. Das heißt, also zumal praktisch, wenn ich das Gefühl habe, meine besten Erfahrungen mit Gott sind zehn Jahre her oder fünf. Und damals war Gott ganz nah, aber jetzt ist irgendwie so ein bisschen komisch. Könnte es sein, vielleicht hatte ich gar nicht mehr so auf dem eigentlichen Pfad, wandle, wo ich gehen soll, sondern irgendwie bisschen abgebogen bin und zurückkehren muss. Denn auf dem Weg, den Gott mich weist, kann ich ihn immer ein Stück besser kennenlernen. Ich meine, habt ihr schon einen Sonnenaufgang gesehen, wo es wird heller und heller, plötzlich dunkel? Dann bestimmt irgendwas nicht. Niemand fragt sich, wenn die Sonne aufgeht, hoffentlich gibt es gleich noch weiter aus und versinkt nicht gleich wieder.
[25:51] Ja, wenn wir die Sonne der Gerechtigkeit kennenlernen, mit Jesus gehen, wird unser Leben, das ist, was Gott verspricht, immer heller. Nun, es passiert leider, dass wir uns von Jesus entfernt. Das passiert, dass irgendwie Jesus nicht glauben, dass wir nicht vertrauen. Und dann machen wir fläche wieder Rückschritte. Aber wenn wir vorwärts gehen an Jesu Hand, verspricht Jesus, dass wir immer besser kennen. Das heißt nicht, dass wir keine schlimme Situation im Leben haben, oder das heißt nicht, dass es auch, dass Steine gibt und dass es da irgendwie Wurzeln geblieben und stolpern kann und dass der Weg steinig wird und stoppe und dornig. Aber je heller es ist, was wird mit dem Weg dann?
[26:31] Wenn er immer noch klarer, kann vielleicht immer noch schwierig sein, immer noch steil, immer noch dornig. Aber je heller es ist, es so besser sehe ich die Dornen und trägt ihn auch wieder rauf. Oder als wenn es ein steiler Weg ist, wo es vielleicht steil bergab geht, oder wo viele Dornen und Steine und ich weiß nicht wie Disteln sind. Würdet ihr lieber gerne im Dunkeln oder lieber gerne eben herrlich dem Sonnenlicht lang hin, wenn es hell ist? Oder weil dann kann man mehr ausweichen.
[27:00] Das heißt, mit Jesus zu leben bedeutet nicht, dass es nicht weniger steil wird, der Weg oder schmal, aber es bedeutet, dass wir immer klarer sehen, wo wir hintreten, weil Gott bei uns ist.
[27:12] Wie lange geht das hier mit diesem heller werden?
[27:25] Na, also in dem Verzehr des Vortages. Genau. Jetzt in dem ist ein Bild, oder das ist ja eine Metapher, wofür steht das symbolisch? Also, dass das Leben mit Gott, man kennt ihn immer besser, meine lernt ihn immer besser kennen. Was ist sozusagen in diesem Bild der volle Tag?
[27:45] Irgendwie voll Erkenntnis, Warenhandel, oder man ist voller Tag.
[27:54] Wann werden wir sagen können, jetzt ist der volle Tag?
[28:03] Genau, auf der Erde, oder da ist der volle Tag, wenn Gott die Sonne, die wahre Sonne der Gerechtigkeit vor unserem Angesicht ist, dann werden wir immer noch mehr von ihm erfahren, aber dann ist der volle Tag. Wird es interessant. Der volle Tag beginnt mit dem Sonnenaufgang. Oder das keinen kein Buch dazwischen ist ein Sonnenaufgang, der immer weiter führt bis zum vollen Tag. Das ist nicht so, dass die Sonne aufgeht und mittendrin ist mal Pause und jetzt steht plötzlich ganz nach oben, oder sie geht immer weiter und wenn man die Sonne am Zenit, dann weißt man, sie war vorher ist es so aufgegangen. Oder dass wir Gott einmal von Angesicht zu Angesicht sehen werden, ist ein Prozess.
[28:50] Angesicht sehen werden ist ein Prozess, der jetzt schon beginnt. Der jetzt schon beginnt, so wie die Sonne langsam aufgeht und irgendwann am Zenit steht. So offenbart sich Gott in unserem Leben, jetzt schon am Anfang mit kleinen Strahlen, ja, durch die Natur, durch steckt ein paar Dinge, die Eltern uns sagen, durch Erlebnisse in unserem Leben, durch einen Bibelvers. Und wenn wir diese Strahlen annehmen, dann können mehr Strahlen kommen, noch mehr Strahlen. Und man sieht dann halt schon vielleicht die Sonne. Man erkennt, dass es Gott gibt und man erkennt, dass Jesus für mich gestorben ist. Und dieses wächst und wächst und wächst. Und je mehr wir mit ihm gehen, irgendwann kennen wir ihn so gut, dass wir ihm auf der neuen Erde ins Angesicht sehen können. Im Grunde könnte man sagen, der ganze Lösungsplan bedeutet, Gott so kennen zu lernen, dass man ihm ins Gesicht schauen kann, ohne schlechtes Gewissen, weil man von der Sünde gereinigt ist. Das ist eigentlich der Plan der Lösung. Gott erleuchtet sie.
[29:58] Es gibt, wie gesagt, eine ganze Reihe von Bibelversen, die davon sprechen, dass Gott Licht ist. Schauen wir vielleicht noch eine berühmte an: Erste Johannes. Vielleicht kennt ihr auch Johannes 1: "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Und dann heißt es: In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen." In Johannes 14. Aber schauen wir jetzt mal in Erste Johannes 1, und dort Vers 5.
[30:35] Genau, das ist, was Johannes sagt. Er sagt, es ist die Botschaft, die wir haben: "Gott ist Licht, in ihm ist gar keine Finsternis." Und entsprechend kann Jesus sagen: "Ich bin das Licht der Welt." Aber was sagt Jesus übrigens auch? Er sagt nicht nur, dass er das Licht ist, sondern er sagt auch, dass er das Licht der Welt ist. Jedes Licht der Welt, in dem wir mit Jesus zusammenleben, kann er durch uns hindurch leuchten. Denn Jesus erleuchtet. Gott leuchtet nicht für sich selbst, sondern das Licht, wenn kein Physiker, aber Lichtstrahl von einem Objekt, um andere zu erleuchten. Oder das Licht ist nie für sich selbst da. Licht kann nicht egoistisch sein. Wo immer Licht ist, haben andere was davon. Ja, weil das Licht strahlt in allen Richtungen. Und deswegen ist ein schönes Bild für Gott, der alle, die man darum sind, segnet. Und ein schönes Bild auch für uns, die wir mit Gott leben.
[32:03] Genau, also schauen wir also noch mal zurück zu Offenbarung 22, in diesen Vers 5. Hier wird noch einmal betont, und wir haben gesehen, das ist eigentlich eine Wiederholung aus Vers 23 und aus Vers 25. Es wird keine Nacht mehr geben. Wenn also in Vers 23 und 25 das schon mal gesagt ist und jetzt in Vers 5 noch mal betont wird, es wird dort keine Nacht mehr geben. Sie bedürfen nicht eines Leuchters, noch das Licht ist die Sonne, denn Gott der Herr erleuchtet sie. Warum wiederholt, dass die Bibel? Eure Meinung nach, warum reicht das nicht, das schon mal in Vers 23 gesagt zu haben? Warum wiederholt die Bibel?
[32:46] War den Schreibern langweilig? Betonung, Unterstreichung. Ja, da wird was, ja, nichts vergisst. Dinge, die ganz oft wiederholt werden, sind besonders wichtig. Ja, wenn wir 5. Mose 6 lesen, ständig: "Haltet ihr Gebot." Aber nicht, um den Platz zu füllen, sondern um das zu fünffach mit Mager zu Fett auszu. Unterstreichen und anmalen. Das ist wichtig. Dem Johannes war das hier offensichtlich sehr wichtig. Er hat gesehen, wie das Licht Gottes die Gläubigen so erfüllt, dass das wollte er nicht verpassen.
[33:30] Übrigens, wenn ein Mensch irgendwann mal das Angesicht Gottes sehen möchte, von diesem Licht völlig erfüllt sein möchte, wie kommen denn die ersten Lichtstrahlen Gottes in unser Herz hinein? Angenommen, das ist ein Mensch, der weiß nichts von Gott und er fühlt sich vielleicht so, als ob er Gott völlig entfernt ist und gar keine Beziehung zu Gott hat. Ja, das kann auch Menschen passieren, die gläubig der Form nach. Wie kommt das Licht? Zuallererst, unser Herz.
[33:59] Ja, also das Hören des Wortes. Genau. Als wenn jemand sagt, ich, also ich in meinem Herzen, die es so dunkel aus und so finster und so leer, dass welchen kennen Bibelvers, vielleicht der helfen könnte, der beschreiben könnte, wie das Licht Gottes dort hineinkommt. Muss man irgendwie sich anstrengen, damit endlich hell wird in unserem Denken?
[34:32] Ich muss mal mit mir eine Stelle, eine zweite Korinther, zweite Korinther Kapitel 4, Vers 6, eine ganz tolle Stelle. Die könnt ihr euch mal merken oder aufschreiben oder so. Zweite Korinther 4, Vers 6. Dort steht: "Denn Gott, der dem Licht gebot aus der Finsternis hervor zu leuchten." Wann hat Gott dem Licht geboten aus der Finsternis hervor zu leuchten? Bei der Schöpfung. An welchem Tag? Am ersten Tag. Da hat mich Gott gesagt: "Es werde Licht." Oder als er das sprach, wie war die Erde? Wüst und leer. Unter der Erde war wüst und leer. Und das lag finster auf der Tiefe. Wer war auch schon da? Geist Gottes steht über den Wassern. Ja, die Erde war chaotisch, finster, totales Durcheinander, Tohuwabohu. Der Geist Gottes war da in der Finsternis und Gott sprach mit seinem Wort: "Es werde Licht."
[35:40] Jetzt, der Inhalt der Worte war: "Licht." Was war die Realität, bevor alle vor Gott sprach? Was war die Realität? Finsternis, Chaos, nichts. Doch die dunkle Erde. Jetzt trifft das Wort Gottes auf die Realität. Dass die Realität hier ist, das Wort Gottes: "Es werde Licht." Jetzt, wenn meine Worte auf die Realität treffen, wer gewinnt? Wenn ich sage: "Hier ist ein Basketball", wer gewinnt? Die Realität. Wenn meine Worte auf die Realität treffen, dann gewinnt die Realität. Wenn Gottes Worte auf die Realität treffen, wer gewinnt? Gottes Wort. Die Realität zieht den Kürzeren. Als Gott sagt: "Es werde Licht", heißt es: "Und es ward Licht."
[36:31] Wenn also jetzt liegt's nicht weiter, denn Gott, der dem Licht gebot aus der Finsternis hervor zu leuchten, er hat es auch wo in unseren Herzen was werden lassen. Er hat es unseren Herzen Licht werden lassen. Da wird wie erleuchtet werden mit Erkenntnis, Herrlichkeit Gottes, eben an Gesicht Jesu Christi. Also, wer macht es, dass wir Gott erkennen können? Gott selbst. Und zwar genauso wie am ersten Schöpfungstag. Und wie hat das am ersten Schöpfungstag gemacht? Wie kam das Licht in die Welt? Durch sein Wort. Wenn wir uns also einfach dem Wort Gottes aussetzen, ja, es auf uns wirken lassen, kann Gottes Wort das bewirken, was wir niemals selbst bewirken würden oder könnten.
[37:17] Alle Menschen, die einmalig hier auf der neuen Erde sind, alle Menschen, die das Angesicht Gottes sehen, haben angefangen, das Angesicht von Jesus zu sehen, der im Kreuz von Golgatha gestorben ist. Alle Menschen, die von dem realen Licht Gottes erleuchtet werden, haben damit angefangen, dass sie sich von dem Licht der Wahrheit haben erleuchten lassen. Alle Menschen, die hier am Thron Gottes Gott dienen in alle Ewigkeit, haben damit angefangen, dass sie hier auf der Erde angefangen, Gott zu dienen. Die neue Erde ist eigentlich nur die Fortführung des Lebens mit Gott hier, nur noch schöner, noch besser, vergrößert zu sein. Aber vom Prinzip ist es genau dasselbe.
[38:01] Die Lichtstrahlen, die uns dann völlig erfassen, weil Gott den Vater sehen wir, sind dieselben Lichtstrahlen, nur viel mehr, die wir jetzt schon haben. Können die Sonne ändert sich auch nicht vom Sonnenaufgang bis zum Mittag oder nur, dass am Anfang nicht alle Lichtstrahlen uns erreichen. Oder könnt ihr mal wissen, was Jesus mal gesagt hat zu den Jüngern? "Ich habe euch noch vieles zu sagen, ihr könnt es aber noch nicht ertragen." Gott kann sie nicht alles von sich offenbaren, weil da würden wir also, wenn wir Gott dem Vater einfach so sehen würden, als Sonne, was würde passieren? Wenn Tod und Fallen, Gott sagt so was, immer, du kannst dein Angesicht nicht sehen, weil er mich sieht, der muss sterben, weil du noch ein Sünder bist. Dann muss das erst mit dir passieren. Du musst erst verändert werden. Ja, aber Stück für Stück, damit Gott gehen werden.
[38:49] Wir einmal in denen, und hier ist sozusagen der absolute Höhepunkt, der absolute Schluss, der Schlusspunkt. Kann nicht sagen, weil es wie lange bis der Tag sein. Also, wir haben gesagt, das christliche Leben seit unserer Bekehrung bis zur neuen Erde ist quasi Sonnenaufgang bis zum Mittag, sozusagen bis zum Zenit. Wann geht dann die Sonne wieder runter? Dann, wenn wir mal auf der neuen Erde sind, bildlich gesprochen, nie wieder. Sagt, wir werden immer sozusagen leben, wir haben am frühen Morgen sozusagen, und es wird niemals Nacht. Wenn die Nacht wird immer entfernt sein.
[39:30] Das ist also ein wichtiger, wichtiger Punkt. Jetzt leistet damit, wollen wir dann auch bald enden. Den Offenbarungen 22, schaut man auf Morgen 22, Vers 5. Es heißt nicht nur, dass sie erleuchtet werden mit der Herrlichkeit Gottes, sondern steht ein ganz interessanter Satz. Da heißt es: "Und sie werden was tun?"
[39:54] Etwas. Sie werden regieren oder herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit. Jetzt denken wir mal kurz nach. Sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit. Warum steht hier? Sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit. In wem herrschen die? Und warum von Ewigkeit zu Ewigkeit? Sie, wie gesagt, jetzt hier eigentlich der Schlusssatz von der ganzen Beschreibung von Jerusalem. Die Stadt wird beschrieben, Thron Gottes wird beschrieben, die Menschen dann beschrieben. Und es endet mit: "Und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit." Von wem wird es noch gesagt? Oder an wen denken wir normalerweise, wenn es heißt: "Herrschaft von Ewigkeit zu Ewigkeit"? Von Gott in Jesus. Oder schaut man auf Offenbarung 11, dann steht das ganz deutlich. Offenbarung 11, und dort Vers 15.
[40:54] Offenbarung 11, Vers 15: "Und der siebte Engel stieß in die Posaune, da ertönten laute Stimmen im Himmel, die sprachen: Die Königreiche der Welt sind unserem Herrn und seinem Christus geworden, und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit." Also hier in der Offenbarung ist das ganz deutlich. Nachdem die Völker alle wütend geworden sind und gerichtet werden, wer wird herrschen? Gott wird herrschen. Gott, der Vater, wird herrschen und Jesus mit. Herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit. Aber dann kommen uns endet auf dem Baum, und da heißt es: Wer wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit?
[41:35] Die Knechte Gottes. Was sind das für ein Königreich, wo die Knechte mit dem König herrschen? Also die lesen Vers Offenbarung 11, dann: Oh, wie schön! Endlich wird Gott herrschen, dann wird es gerecht sein, und dann wird es gut sein, und dann wird Frieden herrschen. Oder wenn Gott herrscht, Frieden und Gerechtigkeit und alles wunderbar. Aber dann sagte er: "Ich werde herrschen." Ihr werdet mit mir herrschen.
[42:07] Schaut man auf Offenbarung 3, für den Fall, dass manch einer ist vielleicht nicht so gleich gesehen hätte, sagt Jesus das explizit. Auf Offenbarung 3, Vers 21: "Wer überwindet, dem will ich geben..."
[42:21] "...mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mit meinem Vater auf seinem Thron gesessen habe." Was macht uns vom Thron? Jemand auf dem Thron ist ein König, er herrscht, er regiert. Und Jesus sagt: "Ich habe überwunden, und deswegen regiere ich mit Gott dem Vater auf seinem Thron." Und wisst ihr was? Wenn ihr auch überwindet, dann werdet ihr nicht nur meine Untertanen sein, nicht nur die Schafe, die ich als würde führen werde, sondern ihr werdet mit mir auf einem Thron sitzen. Also, natürlich nicht buchstäblich, dass der Thron so groß ist wie unsere Rosen, einfach, aber die Idee ist, alle werden gemeinsam regieren. Da gibt es nicht die Dirigierenden und die das dumme Volk, nicht die Elite und die Sklaven, sondern alle regieren.
[43:21] Das ist interessant, weil wir wünschen uns ja so sehr den Himmel und eine neue Erde, weil er endlich Gerechtigkeit herrscht. Oder warum würden wir uns das? Weil wir wissen, wenn Gott regiert, ist Gerechtigkeit da. Gott sagt: "Ihr werdet mitregieren." Wenn ihr wirklich wollt. Denkt darüber nach. Das ist auf der neuen Erde, die Recht und friedlich zugeht. Müsste auch ihr so sein, dass eure Regierung das möglich macht. Und deswegen kann Gott keine Sünden in den Himmel nehmen, weil wenn die auch mitregieren würden, wäre wieder alles im Chaos. Siehe Luzifer ganz am Anfang.
[44:02] Die Gläubigen werden mitregieren. Und es geht zurück auf einen Text, übrigens in Offenbarung steht ja auch in Vers 5 und 6. Auf Offenbarung 1, Vers 6: "Und Jesus Christus, dem treuen Zeugen, dem Erstgeborenen aus den Toten und dem Fürsten über die Könige der Erde. Ihm, der uns geliebt hat und uns von unseren Sünden gewaschen hat durch sein Blut und uns zu Königen und Priestern gemacht hat für seinen Gott und Vater, ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit." Darauf von Ewigkeit zu Ewigkeit. Wissen Priester.
[44:42] Wir sind Priester. Was machen Priester? Sie machen was im Tempel. Sie dienen. Sind die Diener des Herrn. Priester sind Diener. Was ein Könige? Herrschaft. Also das sind jetzt Herrsche oder Diene.
[45:11] Zu leuchten. Genau. Und über Tag und Nacht zu herrschen. Oder das für Anfänger geht auch 1. Mose 1, da heißt es in Vers 16: "Und Gott machte die zwei großen Lichter: das große Licht zur Beherrschung des Tages und das andere Licht zur Beherrschung der Nacht." Sonne. Die Sonne selbst sollte herrschen. Aber kann die Sonne einfach tun und machen, was sie will? Sie folgt einem festgelegten Kurs. Sie dient der ganzen Schöpfung. Zu dienen Gott. Bei Gott gibt es keinen Unterschied zwischen Herrschen und Dienen.
[45:50] Im Gegensatz. Dies ist eigentlich das Verhältnis zwischen Herrschen und Dienen. Aber gut, passt das zusammen? Herrschen und Dienen.
[46:00] Wenn ihr mal jemandem erklären solltet, wie das im Himmel ist: Herrschen und Dienen. Wo ist die Verbindung?
[46:15] Der große Kampf geht eher darum, ist Jesus einst, Jesus, der rechtmäßige Herrscher des Universums, oder hat das eine Zweifel gestellt? Womit beweist Jesus, dass er der Herrscher ist? Indem er jedem einzelnen dient. Indem er für jeden einzelnen stirbt, selbst für die, die es nicht wollen. Indem er für jeden das Beste gibt, was die Allmacht Gottes übertreffen kann.
[46:44] So dass niemand sagen kann: "Ich meine, gibt es einen besseren Herrscher als der, der alles gibt für andere?" Gibt es einen besseren Boss als der, der sein alles, was er selbst hat, gibt, damit es dem anderen gut geht? Man kann keinen besseren Chef haben, keine besseren Boss als der, der sich 100%ig vorstellt und alles so hat. Gibt für mich mit ein bisschen Herrscher gibt es nicht. Jesus sagt: "Wer unter euch der erste sein wird, der Herrscher, der seiner Diener dient."
[47:13] Ist Herrschen im Himmel, in unserem Kopf ist Herrschen da und Dienen da. Und nervt vielleicht im Christentum muss uns irgendwie so zu sammeln oder so. Im Himmel ist Dienen Herrschen. Der, der am meisten dient, der herrscht am meisten. Deswegen war Jesus buchstäblich der König der Juden am Kreuz, als er für alle Menschen starb. Das heißt also, wenn wir also Könige sein wollen, wenn wir mit ihm herrschen wollen von Ewigkeit zu Ewigkeit, heißt das nicht, dass wir über andere herrschen und sagen: "Du machst jetzt das, was ich will", sondern dass wir die nah sein, wenn und wenn Gott uns also nichts.
[47:57] Denkt mal drüber nach. Manchmal denken wir immer: "Ach, naja, als Christen muss ich nicht unterordnen. Ja, muss ich anderen dienen, für andere da sein. Ja, vielleicht den Armen geben und für die Gemeinde nicht einsetzen. Wann komme ich, ja, wann kann ich machen, was ich will? Ja, wann muss ich mehr dienen und den und dienen?" Wenn wir dienen auf der Erde, ist das sozusagen die Vorbereitung für den Königsthron im Himmel. Wer hier auf Erden dient, lernt zu herrschen. Und zwar nicht nur über Babylon oder Mesopotamien oder Griechenland, sondern über die Milchstraße. Da lernst du herrschen über das Universum.
[48:40] Denn das ist, was Gott uns dann mit er sagt: "Ich möchte, dass ihr nicht nur das ist ja die Idee. Schaffen wir müssen am Ende kommen, aber ganz kurz Daniel 7." Daher kommt nämlich diese Idee hier in Offenbarung. Daniel 7, das ist eigentlich da, wo es herkommt. Daniel 7.
[48:54] Die kennt einen sieben- oder dann sieben muss die berühmte Geschichte von den schrecklichen Tieren. Da gibt's nämlich zuerst welches Tier aus dem Wasser kommt? Kann schnell ein Löwe mit Adlerflügel. Der steht für Babylon. Und dann kommt ein Bär mit drei Mal. Das wird für jede Person. Und dann kommt der Leopard, Panzer mit vier Flügeln. Der steht für Griechenland. Sehr gut. Und dann kommt das ich hier rum gedacht, das schreckliche, schreckliche Tier mit den zehn Hörnern. Und da kommt das kleine Horn und alle, dass er. Und am Ende kommt das Gericht. Und schaut man Offenbarung in den sieben. Und dort in Vers 17 und 18.
[49:43] Und das überlesen wir mal ein bisschen. In Daniel 7, Vers 17 und 18: "Jene großen Tiere, vier an der Zahl, bedeuten, dass vier Könige sich aus der Erde erheben werden. Die großen Weltreiche oder die Welt beherrscht haben. Verachten aber die Heiligen des Allerhöchsten werden die Königsherrschaft empfangen und sie werden die Königsherrschaft bis in Ewigkeit behalten." Ja, die ist in alle Ewigkeit. Was oft mal 22, Vers 5 und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit ist was wörtliches Zitat aus Daniel 7. Was Offenbarung 22 sagte es: "Achtung, Leser, lange 7 erfüllt sich hier jetzt. Jetzt ist es gesehen. Ja, jetzt herrschen sie von Ewigkeit zu Ewigkeit."
[50:27] Schaut man Vers 14. Wem wurde eigentlich die Herrschaft gegeben in Vers 13 und 14? Wie wird eigentlich die Herrschaft, die Ehre, das Königreich verliehen über alle Völker und alle Stämme und alle Sprachen? Indem wird sie geben dem Sohn des Menschen. Ja, der Sohn des Menschen wird König. Aber schaut man in Vers 18: "Aber die Heiligen des Allerhöchsten werden die Königsherrschaft empfangen." Warum? Weil Jesus sich mit den Menschen. Was er mit den Menschen macht? Er hat sich mit ihnen verbunden, identifiziert. Gesagt: "Ihre Sünden sind meine." Und jeder, der ihm das glaubt, der ist mit ihm so verbunden, dass wenn Jesus am Kreuz in Gott seine Schulter, denn dann sind wir mit ihm ihre Kreuze. Oder und das, wenn Jesus auferstanden sind, wir mit ihm verstanden. Und wenn er König ist, auf der Erde, sind wir mit dem König. Wer hier auf der Erde sich mit Jesus identifiziert, der wird sich auch mit dem wird sich Jesus auf der neuen Erde identifizieren. Er wird sagen zu denen, die gestorben er wird mit mir regieren.
[51:37] Und deswegen zum allerletzten Schluss, eben Daniel 2, vorletzten Schluss, das ist 2, 1, 44. Aber in den Tagen jener Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das in Ewigkeit nicht untergehen wird. Und sein Reich wird keinem anderen Volk überlassen werden. Es wird aber alle jene Königreiche allem und ihnen ein Ende bereiten. Machen es selbst, aber wird in Ewigkeit bestehen. Sieh das immer wieder in Ewigkeit, in Ewigkeit.
[52:14] Offenbarung 22, Vers 5 basiert darauf und sagt, so wie Daniel gesagt hat, es wird ein Volk geben, das wird für alle Zeiten.
[52:18] Volk geben, das wird für alle Zeiten reagieren. In Daniel 7, genau die Stelle von Ewigkeit zu Ewigkeit, so heißt es hier: "Die Knechte Gottes, die ihm dienen, die seien angesichts sehen, die seinen Namen auf der Stirn haben, die versiegelt sind, die von Gott erleuchtet worden sind auf der Erde schon und jetzt im Himmel. Die werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit." Im Grunde genommen schließt sich hier in Vers 5 der gesamte Kreis der Bibel. Im Grunde genommen sind alle Heils- und die Bibel gibt sie spielend, sie erfüllt, was jetzt noch ab Vers 6 kommt, ist nur noch Nachwort und noch ein Schluss, Ermahnung und Epilog. Aber hier ist die sind alle laufen alle Prophezeiung letztendlich zusammen. Das hat sich erfüllt. Sie werden mit ihm herrschen und deswegen als aller allerletzte Szene, zweite Timotheus 2.
[53:04] Paulus spricht darüber, zweite Timotheus Kapitel 2 und dort Vers 11 und 12 über genau diese Idee. Zweite Timotheus 2, nicht elf natürlich, zweite Timotheus 2, Vers 11 und 12 steht: "Glaubwürdig ist das Wort." Also das heißt, mit anderen Worten, was heißt glaubwürdig? Da kann man sich drauf verlassen, oder das steht fest. Glaubwürdig ist das Wort, wenn wir mit gestorben sind, so werden wir auch mit leben. Mit auch verstehen, wenn wir standhaft ausharren, werden wir mit herrschen. Also werdet mit herrschen.
[53:53] Wir werden mit ihm leben, wenn wir mit ihm gestorben sind, denn sein Kreuzestod annehmen und dann mit herrschen. Wenn wir standhaft ausharren, wirst du vielleicht auf den Barren 14, 12 sagt hier ist das standhaft ausharren der Heiligen, die die Gebote Gottes und den Glauben Jesu bewahren. Sie sind auf dem Weg zum Königsthron.
[54:24] Was ist also der entscheidende Punkt heute? Gott möchte uns vorbereiten, wir sind, Gott möchte uns vorbereiten, einmal in diesem Universum zu herrschen, nicht nur auf der neuen Erde zu sagen: "Danke, dass hier dann zum Glück kann ich jetzt mal das Leben genießen." Er möchte, dass ihr Herrscher sind und deswegen bereitet er uns auf dieser Welt hervor, wie die Diener, die wir lernen ihm zu vertrauen, indem wir immer mehr von seinem Licht uns erleuchten lassen, indem wir anfangen, seinen Namen und sein Wesen seinem Herzen zu haben, dass sein Name auf unserer Stirn ist und indem wir so dienen, dass das Wesen des Himmels in uns immer deutlicher scheint, dass er uns irgendwann dort zu sich nehmen kann und dann einmal bei uns punkten.
[55:15] Wer von euch möchte sagen: "Ich möchte einmal mit Jesus auf seinem Thron sitzen"? Ich möchte überwinden und noch gemeinsam.
[55:30] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du durch deine Worte uns sprichst, Herr. Niemand von uns ist eigentlich nur würde ich auch nur ein Dorf oder eine kleine Stadt zu regieren. Oft schafft es sich einmal unser eigenes Leben zu wirklich zu beherrschen. Aber du bist gnädig und du liebst uns so sehr und du möchtest uns nicht nur vor dem Tod retten, nein, du möchtest mit uns regieren. Das übersteigt eigentlich unser Vorstellungsvermögen. Und Herr, du hast uns sagen lassen, dass es herrschen im Himmel kein Unterdrücken ist, sondern ein gegenseitiges Dienen und Helfen. Möchte nicht bitten, dass wir lernen hier auf dieser Erde, Tag für Tag, das Prinzip des Reiches Gottes, das Prinzip des Dienens, das Füreinander-da-sein und dass er jeden Tag mehr und mehr erfüllt werden mit deinem Licht, dass wir uns ganz von dir abhängig machen und in deiner Gegenwart leben. Darum bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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