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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt aus der Serie „Der Ersehnte“ spricht Christopher Kramp über die entscheidende Begebenheit in Cäsarea Philippi, wo Jesus seine Jünger nach ihrer Meinung über ihn befragt. Im Fokus steht die Erkenntnis des Petrus, dass Jesus der Christus ist, und wie diese Erkenntnis nicht aus menschlichem Verstand, sondern durch göttliche Offenbarung zustande kommt. Kramp beleuchtet die Bedeutung von „Glückselig“ und die Rolle des Vaters im Himmel bei der Offenbarung der Wahrheit.


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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:33] Matthäus Kapitel 16. Und wie kann es anders sein, wir müssen uns kurz erinnern, wo wir gerade sind. Als wir letzte Woche da waren, sind wir jetzt kurz für die nächste Minute. Jesus ist mit seinen Jüngern unterwegs. Wohin? Er ist auf dem Weg nach... Was ist? Immer noch. Er ist auf dem Weg in welche Himmelsrichtung? Nach Norden. Genau. Und zwar an die äußerste Grenze, da wo früher die Nordgrenze Israels war. Und er kommt zu einer Stadt, die damals recht bekannt war, vor einer heidnischen Stadt mit Namen Cäsarea Philippi. Und das ist nicht das Cäsarea, das an der Küste ist, sondern ein anderes Cäsarea, auch benannt nach dem Kaiser, nach Augustus und Tiberius von Philippus. Deswegen heißt es Cäsarea Philippi. Ja, das ist die Cäsarea von Philippus, dem... der dort im Gebiet des Libanongebirges, da im Nordosten, sein eigenes Fürstentum, seine eigene Tetrarchie hatte. Also er ist außerhalb von Galiläa. Und wir sehen ja, in diesen letzten Wochen hat er sich immer so ein bisschen um Galiläa drum bewegt. Ja, er ist eigentlich auf der Suche nach Platz mit seinen Jüngern, wo er ungestört, für die von den... von den Juden, den Jüngern, einiges beibringen möchte. Und wir haben gesehen, und das haben wir in den Wochen vorher schon gesehen, er hat eigentlich etwas auf dem Herzen. Er hat eine Bürde. Und es ist ganz wichtig, um diese ganze Geschichte zu verstehen, was ist eigentlich das, was er ihnen mitteilen möchte? Du bist du noch dann... gesagt, er hat eine Bürde. Was ist eine Bürde? Er möchte ihnen endlich mitteilen, was noch kommen soll. Es ist weniger als ein Jahr bis zur Kreuzigung. Er weiß genau, was kommt, und seine Jünger haben keinen blassen Schimmer. Ja, das ist eigentlich von Anfang an sein Wunsch gewesen. Wir haben gesehen, in den Geschichten vorher, hatte er immer schon wieder symbolisch versucht, ihnen deutlich zu machen. Hier versteht noch nicht alles. Erinnert euch an den Blinden, der beide angespuckt worden ist, von jemand, der dann erst unscharf gesehen hat und er dann nochmal geheilt werden musste. Wurde er den Jüngern deutlich machen: Auch wenn ihr mich schon seht, ihr seht noch nicht klar. Da gab es mehrere Geschichten in der Hinsicht. Und wir haben gesehen, das habe ich letztes Mal angesprochen, Jesus hat ein Ziel. Er will den Jüngern sagen, dass er gekreuzigt wird. Aber das kann sich so ohne weiteres... Er will ihnen vorher eine Gelegenheit geben, noch einmal ihren Glauben zu bekräftigen. Und um das einzuführen, fragte er sie zuallererst: Was denken die Leute, wer ich sei? Also das ganze Gespräch, haben wir festgestellt, von Jesus baut sich auf... ein Zylinder. Wenn wir heute auch nicht zu kommen auf dieses Ziel, aber es ist ganz klug gemacht. Er fragt erst die Jünger: Was denken die Leute, wer bin ich? Und was antworten die Jünger? Gesagt, so der... Antrag. So, was sagen die Leute? Alle so... Elia, Johannes der Täufer, alle anderen Propheten, Jeremia. Die Botschaft von Jesus muss irgendwie an die... erinnert haben. Und dann stellt er uns die Frage und sagt: Ihr, aber wer haltet ihr mich? Und wer ist der erste, der antwortet? Petrus. Simon. Simon Petrus. Und der sagt dann, was könnte man... Man kann nachlesen in Vers 16. Da antwortet Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Und letzte Woche haben wir etwas sehr Wichtiges gelernt für diese Geschichte. Nämlich, war das zum ersten Mal, dass Simon Petrus diese Erkenntnis gehabt hat? War das eine, so wie es oft dargestellt wird, eine Erleuchtung, die plötzlich über ihn kam? Ja, dann nein. Sondern wir haben festgestellt, Simon Petrus hatte genau dasselbe schon mal gesagt. Nämlich, wann? Wo heute das mal gesagt, wo ich mal gesagt: Ich weiß, du bist der Sohn des lebendigen Gottes. Du bist du so ein Gott... Genau das, was kommt denn das kommt dann noch... noch später. Das kommt ja noch. Hat Jesus schon vorher mal gesagt: Ich weiß, du bist der Christus, du bist es... um Gott. Genau als alle Jesus verlassen haben in Johannes 6. Ja, nach der Speisung der 5000. Das war ja ein paar Geschichten vorher. Nach der Speisung der 5000, als dann am nächsten Tag, als Jesus sagt: Ich bin das Brot des Lebens. Ihr müsst mein Fleisch essen, mein Blut trinken. Als ihnen dort alle verlassen. Praktisch auf die Jünger: Wollt ihr auch gehen? Und dann sagt Jesus, er sagt Petrus: Wo sollen wir gehen? Nur das Wort des Lebens. Ja, wir haben erkannt. Könnt ihr nachlesen, lässt ihren Finger hier in Matthäus 16, gegen Vers 43, gegen Johannes 6, sagte dann am Ende den Vers 69: Und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Christus bist, der Sohn des lebendigen Gottes. Könnte sehen, wortwörtlich, als es ist. Ganz wichtig. Und Petrus hat hier in Cäsarea Philippi nicht plötzlich durch eine spontane Illumination erkannt: Dieses der Christus. Allen weit sagt die Jünger haben das von Anfang an geglaubt. Nathanael sagt das schon an dem Tag, wo er mit Jesus in Kontakt kommt. Diese zwölf, dass man hat Jesus sie besonders dann ausgewählt. Das waren die, die von Anfang an überzeugt, wenn Jesus ist der Messias, der Christus. Und Jesus gibt ihnen eine Gelegenheit, noch einmal zu bekennen, was sie schon wissen und glauben. Damit auf diesem Bekenntnis aufbauend, er ihnen jetzt das sagen kann, was sie noch nicht verstehen. Das ist die Idee. Und mit diesem Gedanken springen wir in die Geschichte in Vers 17. Simon Petrus wiederholt das, was er schon die ganze Zeit glaubt: Du bist der Sohn Gottes, nicht wahr? Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Und jetzt kommt die Antwort von Jesus. Wer mag mal Vers 17 lesen? Genau. Jesus antwortet, und diese Antwort, die den ganzen nächsten Vers, die haben so in sich, ist so ein Schatz, der... kann so viele tolle Sachen nicht studieren. Es geht schon los mit dem ersten Wort. Die geht's los. Er sagt: Glückselig. Woher kennt ihr diese dieses Wort? Glückselig. Er predigt und bei den Seligpreisungen, worum geht es da? Weil... Glückselig sind die geistig Armen. Glück sind die Trauernden. Dixi, dies sind die Sanftmütigen. Glücklich sind sie nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten. Was... Was wird da beschrieben? Die eine vom Gesetz. Ja, das Gesetz spielt auch eine große Rolle. Aber was beschreibt dieses... In den Seligpreisungen sind die Barmherzigen. Gesagt, sie werden was... beschreibt Jesus. Nimmt in den 80... preiswürdig sind die Geistlichen, denn ihrer ist das Reich der Himmel. Sind die Trauernden, sie sollen getröstet werden. Dies sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land besitzen. Und der Erben sind die, nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie sollen... Denn das beschreibt er. Beschreibt das Evangelium. Er beschreibt, wie ein Mensch, der... geistlich ist, nach der Gerechte, wie er die Gerechtigkeit findet und dann Barmherzigkeit findet. Ich war ein Sohn Gottes genannt wird, ein Friedensstifter wird und am Ende sogar verfolgt, weil er so gerecht ist. Nicht erst seit das Evangelium. Er beschreibt den Weg der Erlösung. Glückselig hat etwas zu tun mit dem Evangelium. Ihr wisst vielleicht, glückselig kommt auch schon im Alten Testament vor. Aber da wird es nicht glückselig übersetzt. Ist dieselbe Idee. Immer wohl... dem kennt eine berühmte Stelle mit Wohl dem... Psalm 121. Oder: Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf dem Weg der Sünder, noch sitzt... wo die später sitzen, sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn und wer... seinen Gesetz nach sind Tag und Nacht. Und nach der ist wie ein Baum gepflanzt an Wasserbecken, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und seine Blätter für Welt... nicht. Und alles, was er tut, gerät wohl. Als sie Jesus findet, hier ein Wort, das deutlich machen soll: Du bist auf dem richtigen Weg. Ja, du bist genau da, wo die Psalmen dich haben wollen. Du bist da, wo die Bergpredigt dich haben will. Glückselig, dass du das ist also nicht so ein bisschen gut gemacht, ja, hast du mich ein bisschen geschmeichelt. Sondern er sagt mit diesem Wort, mit dieser Erkenntnis: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Bist du auf dem richtigen Weg? Du bist auf dem Weg der Erlösung. Glückselig. Und dann sagt er: Glückselig bist du, Simon, Sohn des Jona. Jetzt könnt ihr mal verraten, warum nennt er ihn Simon, Sohn des Jona? Das ist was mit dem Jona zu tun, aus dem Alten Testament. Ganz genau. Also das ist ein Punkt, weil hier sein Vater offensichtlich tatsächlich Jona hieß. Ja, also Simons Vater und demzufolge auch der Vater von Andreas. Jona. Und er sagt: Okay, das sind wichtig, interessanter Gedanke, dass Jesus sagt: Das hast du gerade erkannt. Hast das, weißt du nicht von deinem Vater aus zu Hause, sozusagen. Das weißt du von deinem Vater im Himmel. Gibt es noch eine Stelle, wo Jesus ihnen schon mal Simon, Sohn des Jona genannt hat? Johannes 1. Und Johannes 1, da ist die Berufung. Oder also schauen wir mal in Johannes 1. Das ist jetzt ganz... in Johannes Kapitel 1. Und wir werden gleich sehen, die Geschichten haben was miteinander zu tun. In Johannes 1, und dort erst 41, da heißt es: Dieser findet zuerst seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den... Wir haben den Messias gefunden. Das heißt auf Griechisch Christus. Das, was Petrus jetzt auch sagt: Du bist der Christus, der Sohn des Lebendigen. Wir haben den bisher sind Christus gefunden. Das heißt übersetzt: den Gesalbten. Und er führt ihn zu Jesus. Jesus aber sah ihn an und sprach: Du bist Simon, Jonas Sohn. Und damit sagt er quasi erstmal nichts weiter als: Ich kenne dich ganz genau. Ich weiß, wie du heißt. Ich weiß, du wohnst. Ich weiß, dein Vater ist ja der Sieben. Und kommt ja nichts ahnend zu Jesus und hat nur gehört, dass der Messias und... Jesus sagt: Ich weiß genau, wer du bist. Nicht mein Vater ist ja, und ich weiß alles von dir. Ich meine, allen weit sagt, er wusste sogar, erkannte die gesamte Geschichte von von von Simon bis in die Zukunft. Er wusste alles, was passieren würde. So, Simon, Sohn des Jona. Und dann sagt er: Das Interessante ist, er sagt nämlich: Du sollst Kephas heißen. Und Kephas ist übersetzt: der Stein. Und Kephas ist, was für eine Sprache? Was... Genau. Weiß ich von euch, was das aus... Griechischer ist Petrus. Also hier in Johannes 1 kommt Simon Petrus, also Simon, ja, der ist dann nur Simon, Simon Sohn, also Sieben und bei die Oma oder so. Da kommst du Jesus vor, der gehört, dass er der Messias ist. Ja, er hat bisher nur gehört, dieser Jesus ist der Messias. Und der Kombination sagt er: Ich habe gewusst, dass ich das ja. Und Jesus sagt: Du bist Simon, Sohn des Jona, und du wirst Kephas strikt durch Petrus heißen. Jetzt in Matthäus 16 fragt Jesus denselben Petrus, Steffen Simon: Wer denkst du, was ich bin? Und er sagt: Du bist der Messias. Und Jesus sagte zu ihm: Glückselig, Simon, Sohn des Johannes. Und dann im nächsten Satz, bot Matthäus 16, was ist der nächste Satz? Sagt dann: Du bist ein Matthäus 18 und ich sage dir: Auch du bist Petrus. Könnte sehen, eine ganz enge Parallele zu Johannes 1. Ich bin Johannes 1, sagt Jesus: Du bist Simon, Sohn des Jona, du sollst Petrus heißen. Und hier haben wir wieder dasselbe Element. Er sagt jetzt so, als wenn quasi so ein Meilenstein in seinem Leben gekommen ist. Es gibt nur noch eine Stelle, wo ich glaube, du hast schon erwähnt, wo Jesus noch einmal sagen wird: Simon, Sohn des Jona. Das war bei welcher Stelle? Das heißt, das kommt schon gesagt. Wann sagt Jesus noch einmal ein drittes Mal in seinem Leben: Simon, Sohn des Jona? Das war dann in Johannes, in Johannes 21, am Kohlenfeuer, nach der dreimaligen Verleugnung. Gesagt, dass Simon, Sohn des Jona, Mann. Könnte quasi die gesamte Geschichte von Petrus in diesen drei Geschichten erzählen. Ja, die Begegnung mit Jesus in die Halle Science da an. Dieser Moment ist er erst Philippi, der ja noch so ganz dramatisch werden wird. Und dann Johannes 21, seine Wieder... Bekehrung, sozusagen. Dreimal Simon, Sohn des Jona. Du wirst Petrus heißen. Gut. Also, was ist sozusagen die Idee, die Jesus hier... Matthäus 16, Vers 17, sagt er: Sagt ja, dein Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Mit einem Wort mal ausgerückt. Ja, wir haben schon gesagt, okay, das basiert nicht auf seinem auf seinem Vater. Was kann man noch sagen über diese Aussage? Was würde Jesus ihm jetzt hier deutlich machen? Mit eigenen Worten zusammengefasst, was er sagt. Okay, also nicht alles, das ist von Gott offenbart. Ja. Als der Punkt sei, der Simon sagt etwas, Petrus sagt etwas, was schon seit längerer Zeit glaubt. Und Jesus erinnert ihn jetzt an etwas sehr Wichtiges. Das, was du glaubst, ist richtig, aber denke bloß nicht, dass du es glaubst, weil du so klug bist. Glaubt ihr, dass es möglich ist, dass man wahre Dinge glaubt und stolz darauf ist, dass man sie glaubt? Dass man sich rühmt und sagt: Ich bin Siebenten-Tags-Adventistin, habe die Prophezeiung verstanden. Ja, ich weiß... überhaupt das profitiert. Und Jesus sagt: Glückselig wirst du, dass du das weißt. Aber vergiss nicht, dass du das weißt, hat nichts mit dir zu tun. Denn wie wir noch sehen werden, hat er Petrus ja im Laufe der Zeit noch ganz viele Probleme damit, dass er denkt, er eher kantig war, er erst... er hat die Weisheit mit Löffeln gefressen. Und Jesus sagt ihm etwas sehr Wichtiges, dass wir nicht vergessen sollten. Er sagt: Du hast die Wahrheit, aber erinnere dich daran, dass es nicht deiner eigenes Verdienst ist. Es kommt manchmal vor, dass wir uns bewusst sind, dass wir die Wahrheit haben, aber wir vergessen, dass wir die Wahrheit allein von Gott haben und dass wir Gott von Herzen dafür danken können. Mal ganz ehrlich, wie oft danken wir persönlich Gott dafür, dass wir als schon das Wissen, was wir wissen? Wie oft danken wir Gott, dem Vater im Himmel? Und sag: Danke, dass du mir das beigebracht hast. Danke, dass ich weiß, dass du das nie wieder kommst. Danke, dass ich den Sabbat erkennen durfte. Danke, dass ich die Prophetie verstehen durfte. Danke, dass ich weiß, wie die Toten wirklich sind. Danke, dass du mir das alles offenbart hast. Weil, wenn wir das wirklich wissen, wissen wir es nicht wegen unserer Erziehung, nicht wegen unseren Eltern, nicht wegen unserer Kinder-Sabbat-Schule oder wegen einem Theologiestudium oder Bibelstunden. Wir wissen es, weil Gott es offenbart hat. Er kann zwar Menschen benutzen, aber es ist immer letztendlich Gottes Offenbarung. Und noch etwas ist hier richtig. Ihr wisst ja, wie wir gesagt haben, Jesus hat in dem ganzen Gespräch ein Ziel. Was nur... Was ein Ziel, das war sein Ziel, was am Ende bei rauskommen soll. Nicht aus den Augen verlieren. Was ist ein Ziel? Im gesamten Gespräch, er will ihnen sagen, dass er gekreuzigt wird. Er will ihnen eine unbequeme Wahrheit nahe bringen. Ich weiß, ihr habt ihr schon mal die Aufgabe gehabt, eine Menschen eine Wahrheit zu übermitteln, von denen ihr wusstet, die ist unangenehm. Das ist mir gar nicht so einfach. Und Jesus macht ihr das sehr klug. Er zeigt Petrus und damit den Jüngern: Gott hat euch bis hierhin schon geführt. Ihr seid nicht auf einem Irrweg. Ja, alles, was wir bisher erlebt hat, das war Gottes Führung. Und wenn er ihm folgt, dann dürft ihr wissen, dass auch weiter er euch führt. Auch wenn die Wahrheiten, die er jetzt vielleicht hören werdet, unbequem sind, dass er hat ja auch was Ermutigendes. Wenn ich weiß, Gott hat mich bis hierhin geführt, oder wenn ich immer denken muss: Meine Güte, bin ich richtig? Bin ich nicht falsch? Wenn ich weiß, Gott hat mich bisher angeführt, ich bin auf dem richtigen Weg, dann bin ich in einer anderen Position, auch mit Enttäuschungen umzugehen. Als er nicht wie überhaupt ganz unsicher bin, ob ich wurde von Gott geführt werde. Ihr wisst vielleicht, erkennt vielleicht die erste Vision von Ellen White, oder wo sie diese in diesem schmalen Weg gesehen hat. Und da gibt es Menschen, alle sind irgendwann mal irgendwie entmutigt und sagen: Auch wir dachten, die Stadt kommt früher, ja, und es dauert doch solange. Ja, und dann ermutigte Jesus und es einen Lichtschein und alles geht weiter. Aber es gibt Menschen, die fallen dann runter. Und ihr fall nicht runter, weil sie zu dumm sind zum Laufen. Die fallen runter, weil sie sagen: Gott hat uns gar nicht bis hierhin geführt. Ja, genau. Die haben gedacht, das ist zwar nicht Gottes Führung. Ja, wir sind irgendwie... Und in dem Moment, wo sie das verleugnen, dass es Gottes Führung war, geht das Licht in denen aus. Der... Mitternachts. Sie verlieren Jesus aus den Augen und fallen in die Welt. Wir müssen uns also immer wieder, auch wenn wir an... Zeit denken und wissen, das wird noch viel Enttäuschung geben, persönlich für als Gemeinde. Ja, die NZ wird kein Zuckerschlecken. Müssen uns erinnern und bewusst machen: Jesus hat mich bis hierhin geführt und hat mir viele Wahrheiten geschenkt. Und das war Jesu Methode, selbst und seine Jünger vorzubereiten auf das, was noch kommt. Wem hat er all das offenbart? Schauen wir mal zurück, nochmal Matthäus 11 und dort Vers 25 bis 27. Matthäus 11, 25, das kennt ihr ja sicher. Nicht zu jener Zeit macht, dass jemand diesen Vers 25 bis 27. Ja, genau, bis 27. Dankeschön. Also Jesus sagt, um die Wahrheit zu erkennen, muss man nicht besonders klug sein. Man muss nicht mal irgendwelche besondere Qualifikationen haben. Sondern was ist das Kriterium, um die Wahrheit zu erkennen? Was das Kriterium? Das war das einzige Kriterium, dass der... das als Kriterium, dass der Petrus erfüllt hat. Was das Kriterium? Ja, ja, genau. Wie kommt sie zu mir? Gott möchte ich allen offenbaren. Warum konnte der Petrus das verstehen? Des stimmlichen... Heilig Geist. Ja, das stimmt. Alle konkret, jetzt in dem Fall, wie Gott hast wohl gefallen. Ja, aber wie, also, was ist die Bedingung, damit ein Mensch tatsächlich von Gott geleitet? Gott macht ja keinen Unterschied und sagt: Ich will dich lehren, dich nicht. Oder durch den Sohn. Oder jetzt sagt ganz deutlich: Man kann Gott den Vater, man kann die Wahrheit nur durch den Sohn verstehen. Und warum hat... Und das ist der entscheidende Punkt. Warum hat Petrus die Wahrheit gehabt und nicht die Sadduzäer und die Pharisäer? Weil Petrus bei Jesus war. Und dieser nicht, nicht, weil er klüger, aber nicht, weil er erfahrener war, auch nicht, weil er handwerklich begabt war, sondern einzig und allein, weil er bei Jesus war. Deswegen hat er die Wahrheit. Und deswegen konnte ihm der Vater das auch beibringen. Jesus sagt nicht: Ob Petrus, du bist aber Glückspilz. Ja, der Vater hat es sich gefreut, dir was mal weit springen zu können. Ja, so schätzt sich glücklich. Ja, du hast mal Glück gehabt. Der die anderen... den anderen zeigt, dass nicht. Er sagt: Weil du bei mir bist, kann der Vater dich lehren. Und so lange du bei mir bleibst, wird dich lehren. Weil die Schwierigkeit besteht jetzt darin, und Jesus weiß, was kommt, dass der Weg, den Jesus gehen wird, immer unangenehmer für Petrus werden wird. Und ihr kennt die Geschichte. Ihr wisst, dass irgendwann zu dem Schluss...

[21:47] wisst, dass irgendwann zu dem Schluss kommt, nicht wahr? Also nicht so will ich nicht gehen. Und dann rennt er ins Dunkel und muss sich am Ende bekehren. Wenn wir wissen wollen, dass wir bei der Wahrheit sind, müssen wir über Jesus bleiben. Ich schaue noch einen Vers an, der sich hier erfüllt hat: Jesaja 54, und dort Vers 13. Ganz tolle Verheißung.

[22:21] Denn manchmal lesen wir: Jesaja 54 und dort Vers 13. Genau das ist die Verheißung: Alle Kinder Israels werden vor dem Herrn gelehrt. Wenn man es umdrehen könnte: Alle, die vom Herrn gelehrt sind, sind echte Kinder Israels. Ja, das sind sie, die wahren Kinder Israels. Mit anderen Worten: Im Grunde genommen kann man auch sagen: Jesus sagt: Petrus, du bist ein echter Israeli, denn du bist vom Herrn gelehrt.

[22:48] Ja, die, die der Galiläer und die ganzen Sadduzäer und Pharisäer, das sind keine echten Kinder Israels, weil die sind vom anderen gelehrt, vom anderen Rabbiner, von anderen Theologen, die sich gegenseitig dann irgendwas erklären. Aber die werden, die vom Herrn gelehrt werden, ein echtes Kind Israels ist jemand, der von Gott selbst gelehrt wird, weil er mit Jesus wandelt.

[23:12] Weltweit sagt die Wahrheit, die Jesus bekannt hatte, ist das Fundament des christlichen Glaubens. Es ist das, was Christus selbst erklärt hat, ewiges Leben zu sein. Arbeitet der Besitz dieser Erkenntnis war kein Grund für Selbstverherrlichung, durch keine Weisheit oder Güte auch sich selbst. Daraus war, dass dem Petrus offenbart worden.

[23:38] Niemals kann die Menschheit aus sich selbst heraus das Göttliche erkennen. Was sind sehr wichtiger Punkt für uns? Nur wenn wir Jesus folgen, kann er uns Wahrheit offenbaren. Und jetzt können wir zum nächsten Punkt gehen, zu Vers 18. Zu diesem so oft missverstandenen Vers.

[23:54] Denn Jesus sagt jetzt, und wir machen mal lesen Vers 18. Genau, also ihr versteht jetzt wahrscheinlich, warum das Problem kennt. Er, die Dummheit in der Produktion, ich war die Missinterpretation. "Du bist Petrus, und auf diesem Fels Petrus heißt Stein, auf dich baue ich meine Gemeinde."

[24:33] Und irgendwann, ja, so Ende des vierten, vor allem fünften Jahrhunderts, kamen dann die Gemeindeleiter in Rom auf die Idee: "Wir sind die größte Stadt der Welt, wir müssten Einfluss haben. Ja, Petrus war doch ein wichtiger Posten. Jesus hat gesagt, seiner Gemeinde ist sie auch auf Petrus gebaut, und Petrus war mal in Rom."

[24:53] Deswegen ist es doch offensichtlich, dass die Gemeinde in Rom das Zentrum der Welt. Das ja, sie hat ein bisschen Problem, weil Jesus Petrus auch nach Rom war. Und in Alexandria, das musste selbst noch um erklären, da mit dem Paulus noch dazu genommen. Aber so kommt das her.

[25:06] Und die Idee war dann sozusagen zu sagen: Petrus war der Erste, der es verstanden hat, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Ja, so plötzlich hat er, Gott der Vater, das eingegeben, und deswegen wird er erwählt. Aber wie wir gesehen haben, muss das falsch sein, weil Petrus ist schon längst vorher wusste. Es war keine spontane Erleuchtung, sondern geht hier um einen viel längeren Prozess, der alle Jünger betroffen hat.

[25:30] Also von daher kann die Auslegung eigentlich schon nicht stimmen. Also eins ist sicher: Dieses der Petrus im Griechischen "Petros", das bezieht sich hier auf Johannes 1 zurück, nicht, wo Jesus sagt: "Du bist so und du bist Simon, der Sohn des Jona. Du sollst Kephas heißen." Was bedeutet das denn, wenn ein Name sich ändert?

[25:53] In der Bibel habe ich mal erlebt, dass eine Bibel sicher Name ändert: Saulus, genau, Paulus. Abraham, Abram zu Abraham. Jakob zu Isaak. Was ist denn damit verbunden? Was ich gesagt habe, ich soll herrscht, was ist damit verbunden?

[26:17] Genau, eine Bekehrung, ein neuer Abschnitt, eine fundamentale Änderung des Denkens. Was heißt Simon? Genau, das hat was mit Hören es zu tun. Gibt eine ganz tolle Stelle in die später, Lukas 22.

[26:34] Bovo ist sagt: "Simon, Simon, höre, höre mir zu." Sozusagen. Jesus sagte zu ihm: "Du wirst nicht sehen, uns ein, du bist Petrus sein." Das heißt, dass der Name hat etwas mit einer Änderung in seinem Leben zu tun.

[26:48] Und jetzt sagt Jesus hier in diesem Moment, als Simon genau das sagt, was das Fundament des Glaubens ist: "Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes." Da sagt er: "Du bist Petrus." Ja, also Petrus sagt: "Du bist der Christus", und Jesus sagt: "Und du bist Petrus." Das ist im Griechischen ganz emphatisch, in beiden Fällen.

[27:11] "Du bist dieses, du bist Christus, du bist Petrus." Also Jesus antwortet quasi darauf, dass wie so ein Wortspiel: "Du bist Petrus." Jetzt habt ihr vielleicht schon mal gehört, dass es in diesem Vers zwei griechische Worte gibt. Es gibt nämlich "Petros" und "Petra".

[27:34] Wenn ihr euch schon mal mit Griechisch beschäftigt habt, dann wisst ihr, dass das eine maskulin ist. Ja, das ist terminiert, ist eigentlich so die gleiche Wortwurzel. Man könnte auch sagen, das ist so die weibliche Form von Petrus, aber das ist jetzt sehr entscheidend.

[27:50] Im altgriechischen, vor allem im klassischen griechischen, haben diese beiden Worte eine etwas andere Bedeutung. Nämlich "Petros" wissen, dass "Petros" heißt wörtlich. Ja, es ist manchmal gesagt, aber eigentlich ist dieser kleine Kieselstein. Eigentlich "Lithos". Also "Petros" ist schon ein echter schwerer Stein, aber einen, den man schmeißen kann, einen, den man umdrehen kann.

[28:18] Also zum Beispiel gibt es bei Homer in der Odyssee oder Ilias, was eine Stelle, wo dann der Ajax einen Stein nimmt und nach Hector wirft. Ja, so ein Stein, den man werfen kann. Es gibt an zu Stellen, wo man so Steine umdreht, sie ließen keinen "Petros" umgedreht, quasi. Also Stein, den man bewegen kann.

[28:35] Aber "Petra" steht für Felsen und Steine, die quasi unbeweglich sind, die so schwer sind, so groß. Also zum Beispiel gibt es in einer Stelle, bei dem er einen Felsen, der ein Stein, der ist vor einer einer Höhle, und 22 Wagen können die nicht bewegen. Naja, das oder manchmal wird das Wort auch verwendet, so für große Felsspitzen oder so.

[28:59] Das heißt, in beiden Fällen ist es so Stein, aber das eine ist beweglich und das andere ist quasi unbeweglich oder eigentlich nicht wirklich menschlich beweglich. Und ist jetzt interessant.

[29:15] Warum ist wohl Petrus als Simon, Petrus und kein Petra? War Simon Petrus ein beweglicher Mensch oder ein untrüglicher Fels in der Brandung? Werde gesteht noch weiter lesen. Erst dauert keine paar Minuten, bis er plötzlich auf der anderen Seite quasi das.

[29:34] Ja, geschweige denn von seiner Verleugnung. Simon kann nicht der Petra sein. Das kann ich, dasselbe sein. Es ist zwar, das hat seine Ähnlichkeit, ist nicht dasselbe.

[29:45] Der Fels. Jetzt natürlich, wir haben jetzt auch wenn wir kein Griechisch können, woher kommt die Idee von dem Felsen? Oder was meint Jesus, wenn er sagt: "Auf diesem Felsen"?

[30:04] In den Psalmen zum Beispiel, ja, du solltest sagen. Ja, genau, wir fangen ja noch vor dem steilen Mann. Ein 5. Mose, 5. Mose 32.

[30:15] Und da sehen wir jetzt eine Idee, die sich durch das ganze Alte Testament hindurchzieht. 5. Mose 32 und dort Vers 3 und 4. "Denn ich will den Namen des Herrn verkünden. Gibt unserem Gott die Ehre. Er ist der, das das nächste Wort, er ist der Fels. Vollkommen ist sein Tun. Ja, alle seine Werke sind gerecht. Ein Gott treu und ohne Falsch, gerecht und aufrichtig ist der, der Gott Israels ist ein Fels."

[30:52] Noch ein Vers in Psalm 62. In Psalm 62 und dort Vers 6 und 7. Psalm 62, 5, 6 und 7. "Nur auf Gott wartet still meine Seele, denn von ihm kommt meine Hoffnung. Nur er ist mein Herz und mein Heim, eine sichere Burg. Ich werde nicht wanken." Und in den Psalmen gibt es viele Stellen, die sagt: "Ich war, Gott ist mein Fels, ja, meine Burg." Meint, er ist der, auf den ich bauen kann.

[31:26] Und dann gibt es eine ganz interessante Stelle in Jesaja 28. Schaut mal, Jesaja 28 und dort Vers 16. Und die ist jetzt ganz grundlegend auch, um Matthäus 16 zu verstehen. Wir haben schon im Alten Testament die Idee, dass der Gott Israels, also der Sohn Gottes, dass ich dann ja auch in 90 damit offenbart, dass er ein Fels.

[31:49] Und jetzt bald in Jesaja 28 und dort Vers 16. Dort steht der, manchmal lesen wir: Jesaja 28, Vers 16.

[32:13] Genau. Gott sagt hier: "Ich lege in Zion, in meiner Gemeinde, einen Stein und zwei sagt einen bewährten Stein." Man könnte auch übersetzen: "Einen Stein der Bewährung." Einen Stein, an dem sich zeigt, wie das Volk zu Gott steht. Wer ist das Stein, an dem sich offenbart, wie das Volk wirklich denkt? Das ist Jesus. Ja, an Jesus wird offenbar, wer wirklich Gott sucht und wer nur schauspieler.

[32:37] Der heute eher an Jesus. Jesus ist dieser Stein des Anstoßes. Ja, ein kostbarer Eckstein. Und bei mir steht auch in der Schlacht, er ist auf das feste gegründet. Also nicht nur irgendwie fest. Er ist auch das feste gegründet. Unter wirklich ein Fundament, auf dem man sicher bauen kann.

[32:56] Und dann heißt es: "Wer glaubt, flieht nicht." Das heißt, was muss der Gläubige tun? Er muss glauben. Wer an Jesus glaubt und auf Jesus vertraut, der kann nicht untergehen. Das ist quasi die Idee. Wer an Jesus aber Anstoß nimmt, wer sich von Jesus distanziert, will lieber seinen eigenen Wegen nachgeht und nicht Jesus folgen will.

[33:24] Der baut nicht mehr auf dem Fels. Und das ist ja das, was passiert in Johannes 6. Ich war wohl dann die ganzen Menschen, die mit Jesus gegen irgendwann merken, das wird zu heiß. Ja, wir müssen richtig mit Jesus leben. Wir müssen sein Fleisch essen, müssen sein Blut trinken. Wir sind abhängig von Jesus. Das wollen wir nicht.

[33:44] Und sie gehen ja, aber Petrus und die anderen Apostel, die bleiben bei ihm, weil er Worte des ewigen Lebens hat. Erst darunter drei ist, sagt erste Korinther drei.

[33:51] Und dort Vers 10 und 11. Dort steht ein Vers in Vers 11 reicht im Prinzip. Erst über drei, Vers 11. "Denn einen anderen Grund kann niemand legen, außerdem der gelegte, welcher ist Jesus Christus." Es kann gar kein anderes Fundament. Gemerkt, Petrus kann gar nicht das Fundament der Gemeinde sein.

[34:11] Das wäre völlig absurd, widerspricht dem gesamten Team. Oder liebe und Petrus selbst fragen, wie man ihn ja nicht, weil er muss ja selbst gewiss gewusst haben, was Jesus zu ihm gesagt hat.

[34:20] Petrus selbst spricht von dem Stein und ratet mal, ob er von sich selbst redet. Nachher erste Petrus Kapitel 2, Vers 4 und 5. Da sagt er: "Da er zu ihm gekommen seid, zu dem lebendigen Stein, der von den Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt und kostbar ist." Von wem redet er?

[34:48] Welche dieser Stein, dass Jesus oder so, dass auch ihr euch nun als lebendige Steine aufbauen als ein geistliches Haus, als ein heiliges Priestertum, um geistliche Opfer darzubringen, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus.

[34:58] Also halten fest, was sie ist eindeutig, sagt es, das Fundament der Gemeinde ist Jesus Christus selbst. Er ist Petra. Aber jetzt kommt, und da sind wir manchmal nicht ganz hundertprozentig zu Ende gedacht gewesen.

[35:10] Jesus sagt nicht: "Du bist Simon, und ich bin Petra." Sondern er sagt: "Du bist Petros, und ich bin Petra." Es stimmt zwar, dass sind zwei unterschiedliche Personen. Aber was wir manchmal vergessen, ist, wie ähnlich sich die Worte sind. Wollte Jesus damit sagen: "Zwischen dir und mir ist eine große Distanz." Wollte Jesus sagen: "Du bist ein kleiner, unbedeutendes Steinchen." Ja, ich bin der Fels.

[35:46] Wollte das sagen, er wollte sagen, was du gerade bekannt hast, ist war mein Leben, mein Sterben ist das Fundament der Gemeinde, und du sollst mir ähnlich sein.

[36:02] Du sollst teilhaben daran. Schaut mal, was in der Feder steht. Das ist sehr interessant, denn ganz dumm ist die Idee nicht, dass der Petrus hier, Petrus genannt ist. Das sowieso können.

[36:20] Damit die aber die man, also was ich sagen will, dass die falsche Interpretation trifft ein bisschen was richtiges. Der Petrus, schaut mal, was ihr steht in Vers 19 und 20.

[36:30] Verse 2, Verse 19 und 20: "So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge ohne Bürgerrecht und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, aufgebaut auf der Grundlage der..."

[36:47] Seid ihr dann fast 20 auch verbaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, während Jesus Christus das externe. Welche Rolle hat der Apostel Petrus?

[37:28] Was steht auf den Namen? Was steht auf den Fundamenten von Jerusalem und Offenbarung 21? Die Namen der zwölf Apostel.

[37:37] Das heißt, der Petrus wird hier nicht so in die Ecke gedrückt, sondern der Punkt ist schon, dass Jesus sagt: "Du bist Petrus, weil du das erkannt hast, weil du mich als den einzigen Weg erkannt hast, weil du dich vom Vater leiten lässt, ist deine Aufgabe eine gewaltige, eine große. Du bist Teil der Gemeinde, ist Teil..."

[38:04] Oder anders gesagt, die Gemeinde baut auch auf seinem Zeugnis, auf dem, was du für die Gemeinde tust. Und das ist, glaube ich, ein wichtiger Punkt, dass Jesus hier deutlich macht: Durch deine Veränderung, durch eine Verbindung mit mir, bist du zu "Peters". Du bist zwar nicht der Fels, aber du bist ein Teil von ihm.

[38:23] Die Gemeinde selbst ist ja ein Leib von Jesus. Oder man kann die Gläubigen gar nicht mehr richtig von Jesus trennen. Und das ist der Punkt, wo er sagt, dann in Matthäus 16, schaut mal 2:16 nochmal.

[38:37] Er sagte Matthäus 16 oder 18: "Auf diesen Felsen will ich was bauen." Ich will auf diesen Felsen...

[38:48] Das würde darauf bauen, meine Gemeinde. Hier kommt zum ersten Mal, zum allerersten Mal im Neuen Testament, das Wort Gemeinde vor.

[38:56] Weiß jemand von euch, was Gemeinde auf Griechisch?

[39:06] Genau, "Ecclesia". Das sind wörtlich die Herausgerufenen. Das nicht du, "no go go go go" ist alle, die zusammenkommen, sondern "Ecclesia" sind alle, die herausgerufen sind. Und hier...

[39:15] Ob es glaubt, doch nicht an diesem Tag, an diesem Moment gründet Jesus seine Gemeinde.

[39:26] Er sagt: "Auf diesem Felsen." Jetzt wohl mal keine Heilung machen, muss noch nicht immer Preding muss. Jetzt meine Zeit mit seinen Jüngern hat, mit seinen zwölf kleinen Jungen, Herr schwach und halb verständigt, wie sie sind, sagte: "Pass auf."

[39:39] Ich glaube, dass ich glaube, das ist ja, dass ich da ein bisschen, oder haltet fest daran, dass hat euch Gott gesagt. Wenn ihr das weiter glaubt, seid ihr die Gemeinde. Darauf freue ich meine Gemeinde.

[39:47] Das ist ein Messias mit. Und wenn ihr das wisst und daran festhalte, könnt ihr alles ertragen, was jetzt noch kommen wird.

[39:54] Weltweit beschreibt das so schön gesagt, an dem Tag, wie schwach und fibel, also so so so schwächlich sei die Gemeinde Gottes aus, so ein Haufen, so ein Dutzend junger Männer her, ohne Bildung, alle um Jesus herum.

[40:10] Aber Jesus sagt: "Diese Gemeinde, dich heute ich hier gründe mit den paar Leuten, die mich erkannt haben und die von Gott gelehrt werden, diese Gemeinde." Und er sagt: "Sie, die Pforten des Totenreiches sollen sie nicht überwältigen."

[40:23] Wir haben euch die Zeit jetzt ausführlich dieses Totenreich anzuschauen, aber wahrscheinlich könnt ihr euch denken: Totenreich heißt eigentlich was? Also...

[40:31] Was also? Das ist griechisch "Hades", das Totenreich.

[40:40] Ein Bild für den Tod. Er fährt das gedacht, nicht gewillt war dem Tod. Gibt ganz viele Bibelstellen, wo gesagt wird: Nicht warten kann, bis an die Pforten des Totenreiches. Ja, also es, er wäre beinahe gestorben.

[40:56] Zum Beispiel und schauen noch ganz zum Schluss, ganz wenige Text, dass wir gleich am Ende ähnlich Hiob 38. In Hiob 38 und dort Vers 17.

[41:14] Hiob 38, Vers 17. Da heißt es: Hiob 38, 17: "Sind dir die Tore des Todes geöffnet worden, oder hast du die Pforten des Todes Schattens gesehen?" Das spricht derselbe Jesus, der später hier auch redet zu Petrus, zu Hiob und sagt: "Kennst das überhaupt?"

[41:34] Kennst du die Pforten des Totenreiches? Und ist eine rhetorische Frage. Die Antwort ist natürlich: Nein. Es gibt Dinge, die sind hierauf hat keine Ahnung, was da, was er wirklich los ist. Ja, wenn also Jesus sagt: "Die Pforten des Totenreiches werden die Gemeinde kämpfen", heißt es, es gibt Dinge, die wir als Menschen gar nicht verstehen.

[41:51] In diesem Kapitel sagt Gott er ganz viele Dinge. Kennst du das? Weißt du das überhaupt? Keine Ahnung. Hier ja, gibt viele Dinge, die wir gar nicht verstehen können, die trotzdem gegen die Gemeinde kämpfen.

[42:01] Und eine praktische Anwendung davon ist, dass wir gar nicht wissen, was alles gegen uns als Gemeinde kämpft. Die gute Nachricht ist: Wenn wir auf Jesus Kunst schauen, müssen wir gar nicht alles wissen, was gegen uns kämpft. Wir dürfen wissen, die Feinde können uns nicht besiegen.

[42:14] Wie auch immer sie sind und was sie tun. Schauen wir ganz kurz in Psalm 91, 14.

[42:19] Was könnte das zum Beispiel sein? Psalm 9, Vers 14. Da sagt David: Psalm 9, 14: "Herr, sei mir gnädig. Sie, wie ich unterdrückt werde von denen, die mich hassen. Befreie mich aus den Toren des Todes."

[42:39] Also, was ist eine Situation, warum fühlte sich den Pforten des Totenreiches so nahe? Das ist eine eher, wird er verfolgt. Er wird unterdrückt. Ja, ist die christliche Gemeinde mal verfolgt worden? Ist unterdrückt worden? Ist sie gehasst worden? Das sind Pforten des Totenreiches.

[43:00] Noch eine andere Stelle in Psalm 107, 107 Vers 17 und 18. Dort steht: "Die Toren litten wegen ihres sündigen Wandels und um ihre Ungerechtigkeit willen. Ihre Seele verabscheute alle Nahrung, und sie gelangten bis an die Pforten des Todes."

[43:31] Also, warum kommt hier jemand an die Pforten des Totenreiches? Weil er was man, aus welchem Grund kommt an den Pforten des Toten Rache für die eigenen Sünden? Leidet die Gemeinde manchmal auch aufgrund ihrer eigenen Sünden? Leider die Gemeinde darunter, dass das die Glieder der Gemeinde mit Sünden viel dummes Zeug machen.

[43:51] Ja, aber Jesus sagt: "Die Pforten des Totenreiches, wieder die Verfolgung von außen, noch die Konsequenzen der eigenen Sünde können die Gemeinde nicht überwinden." So lange es eine Gemeinde gibt, die auf dem Felsen Jesus Christus steht, die kann nicht überwunden werden.

[44:07] Und jetzt kommt zum Schluss der aller interessanteste Vers mit diesen Worten. Schaut man mit mir in erster Mose 22. Erster Mose 22 und dort in Vers 17 und 18. Ihr kennt der erste 22 oder in erster Mose 22, aber die Geschichte von Abraham und Isaak. Abraham ist bereit, seinen Sohn Isaak zu opfern.

[44:37] Und ihr wisst, ohne dass wir das jetzt ausführen, das ist ein Bild für die Bereitschaft des Vaters im Himmel, seinen Sohn zu geben. Wird. Schaut man fest in Vers 17 und 18.

[44:50] Darum also ab Vers 16, ja, unter sprach: "Ich habe bei mir selbst geschworen, ganz krasse Stelle spricht daher, weil du dies getan und deinen Sohn, seinen einzigen, nicht verschont hast, darum will ich dich reichlich segnen und deinen Samen mächtig mehren, die die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres." Und Isaac soll was machen? Er soll das Tor seiner Feinde in Besitz nehmen.

[45:20] Also Gott, Jesus schwört dort im Himmel und sagt: "Was auf Abram, weil du das gemacht hast, weil du deinen einzigen Sohn nicht vorenthalten hast, schwierig, da Isaac soll das Tor..."

[45:31] Soll das Tor der Final in Besitz nehmen. Frage: Wer ist der Final in Besitz nehmen? Frage: Wer ist der Same von Abraham, der hier beschrieben wird? Hier ist Paulus sagt im Galaterbrief später, er spricht nicht von mehr Zahlen, er spricht von Einzahlen. Er spricht von Jesus.

[45:48] Ist sowie in erste 3:15. Ich war der Name der Frau. Das ist zuallererst Jesus, obwohl dann immer die Gemeinde auch mit gedacht, dass alle, die an Jesus glauben, nicht wahr.

[45:56] Petra, Petrus, aber zu an ist es. Es ist Jesus. Und wie hat Jesus die Tore des Feindes in Besitz genommen? Welche Feind ist ja gemeint? Von welchem Feind? Welcher Feind hat ein paar Tore worden?

[46:19] Das Totenreich. Erste, oder sagt später, der Feind, jetzt besiegt wird, ist der Tod. Als Jesus gestorben ist, hat er die Pforten des Todes in Besitz genommen.

[46:31] pforten des Todes in Besitz genommen oder er hat den Satan, die Sünde und den Tod besiegt. Und deswegen sagt er: Weil ich den Tod besiegt habe, kann der Tod der Gemeinde nichts mehr anhaben.

[46:43] Als er zu Petrus sagt: "Es ist und damit höheren heute auf!" Als er zu Petrus sagt: "Wenn du bei diesem Bekenntnis bleibst, wird die Gemeinde, die ich auf dieses Bekenntnis baue, für immer bestehen sein."

[46:58] Und die Tore des oder die Pforten des Totenreiches können sie nicht überwältigen. Dann deswegen, weil er selbst der Felsen, der Petra, bereit ist, die Pforten des Feindes in Besitz zu nehmen.

[47:14] Und deswegen, so lange sie bei Jesus bleiben, sie immer bei dem Sieger sind. Weil im Kampf zwischen Jesus und Tod hat Jesus gesiegt. Und wer bei Jesus bleibt, kann von den Pforten des Totenreiches nicht überwältigt werden.

[47:31] Und damit hat jetzt schon Überleitung geschaffen, um ihn zu erklären, wie das möglich ist. Denn er selbst muss in das Totenreich hinab, um diese Stadt zu erobern, sozusagen von innen heraus den Tod zu besiegen.

[47:43] Das ist dann die Brücke, die dann schlägt, um in wenigen Minuten später dann zu sagen, was ihm passieren wird. Aber so weit ist es noch nicht. Nicht mehr, aber da seht ihr, was allen weit sagt: Er gründet an diesem Tag seine Gemeinde auf seinen zerbrochenen Leib und sagt: "Wenn ihr daran bleibt, egal was passiert, könnt ihr nicht untergehen."

[48:01] Und das bedeutet für mich und für dich: Wenn ich mit Jesus gehe, kann passieren, was will, wir können nicht verloren gehen, solange wir auf dem Felsen stehen. Und die wichtige Botschaft an Petrus war: Seid ihr bewusst, du musst bei Jesus bleiben, sonst verlässt den Fall.

[48:23] Sind nur, wenn du auf Jesus schaust und von Gott gelehrt wirst, dann stehst du auf dem Felsen. Nur wenn du den Petra folgst, kannst du einen Petros sein.

[48:34] Dann bist du nämlich Jesus ähnlich. Wer von uns möchte sagen: "Ich möchte auf dem Felsen Jesus stehen, komme was da wolle"?

[48:46] Und ich möchte mich nicht ablenken lassen, sondern von ganzem Herzen auf meinen Erlöser vertrauen. Das ist euer Wunsch.

[48:56] Lieber Vater im Himmel, danke, dass dein Wort so klar und deutlich ist. Dieser Vers ist eigentlich gar kein Mysterium.

[49:12] In Wirklichkeit ist eine so wunderbare, unschöne Verheißung, dass wenn wir auf Christus bauen, wenn wir jeden Tag in seiner Gegenwart leben, so wie Petrus in seiner Gegenwart lebt.

[49:28] Und wenn wir dem glauben, was er sagt, und ihn als unseren persönlichen Heiland annehmen, als unseren bisher, dann kann der Satan ob sich zu bewältigen.

[49:40] Und er macht uns bewusst, dass das bedeutet, dass wenn wir überwältigt worden sind in unserem Leben, das nicht einfach an unserer Schwäche lag, sondern daran, dass wir den Kontakt zu Jesus und damit zu dir vernachlässigt haben.

[49:53] Und wir sehen auch im Leben von Petrus, wir werden die nächsten Wochen noch anschauen, dass er selbst in dem Moment in der Gefahr stand, wieder wegzugehen und sich auf sich selbst zu verlassen.

[50:03] Und Herr, so möchten wir dich bitten, dass wir diese Lektion verstehen, dass wir von dir abhängig sind und dass du uns führst. Und dass, wenn wir auch dir vertrauen, wir nicht überwunden werden können.

[50:15] Dafür danken wir dir im Namen Jesu.


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