In der zweiten Folge der Serie „Vom Schatten zum Licht“ beleuchtet Christopher Kramp die erste Prophezeiung und wie Jesus das Fundament für unsere Zukunft legte. Er beantwortet Fragen zu biblischen Zeichen der Endzeit und zur Erlösung. Anhand der Geschichte vom brennenden Dornbusch und der Offenbarung Gottes an Mose wird die Bedeutung von Gottes Gegenwart und seinem Plan für uns verdeutlicht.
Vom Schatten zum Licht: 2. Die erste Prophezeiung – Als Jesus das Fundament für deine Zukunft legte
Christopher Kramp · Vom Schatten zum Licht ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Grundlehren der Bibel, Jesus, Prophetie, TheologieWeitere Aufnahmen
Serie: Vom Schatten zum Licht
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Transkript
[0:04] Hallo und herzlich willkommen zum zweiten Teil, zum zweiten Abend unserer Live-Stream-Sendung, unserer Serie "Vom Schatten zum Licht" auf den Seiten www.bibel-prophetie.ch und www.joelmedia.de. Unser Motto ist: "Prophetie mit Jesus sicher in die Zukunft." Ich möchte auch heute ganz besonders alle Zuschauer aus der Region Bern begrüßen, Grüße mit Deutschland und auch alle anderen, die uns jetzt live zugeschaltet sind auf den genannten Internetseiten, auf YouTube, auf einigen anderen Kanälen. Ganz egal, wo ihr jetzt gerade seid, in der Schweiz, in Österreich oder auch in Deutschland, herzlich willkommen. Wir wollen heute uns wieder Zeit nehmen in dieser außergewöhnlichen Zeit unserer Weltgeschichte, um über das Allerwichtigste nachzudenken, über die großen Fragen des Lebens. Wie gestern schon erwähnt, soll uns das alle gemeinsam zum Nachdenken anregen. Wir wollen nicht einfach nur dogmatisch leere Punkte hören, sondern wir wollen uns gemeinsam individuelle Fragen stellen, die unser tiefstes Inneres bewegen, in einer Zeit, in der die immer orientierungsloser werden, indem wir immer weniger verständliche und verlässliche Antworten bekommen.
[1:38] Wir haben am gestrigen Abend die Gelegenheit gehabt, Fragen zu stellen, und einige Fragen haben uns erreicht. Und wie versprochen, wollen wir die Fragen, die wir gestern Abend nicht mehr beantworten konnten, heute hier zu Beginn dieses Themas gemeinsam kurz ansprechen. Eine Frage ist gestellt worden: Sind die Zeichen von solchen Kriegen, die Liebe der meisten und wird erkalten, sind diese Zeichen auf unsere Zeit gemünzt? Ist damit unsere Zeit gemeint? Die Frage bezieht sich natürlich auch das berühmte Kapitel Matthäus 24. Wir haben gestern auch davon gesprochen, Jesus hat ja vorher gesagt, dass es in der Zukunft von ihm aus gesehen diese Dinge geben wird. In Matthäus 24 heißt es: "Es werden aber von Kriegen und kriegerischen Heeren habt acht, erschreckt nicht, denn dies alles muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende." Für 79 Einheiten Volk wird sich gegen das andere erheben, ein Königreich gegen das andere, und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben bestehen. Dies alles ist der Anfang der Wehen." Jesus sagt also diese Dinge voraus, sagt aber gleichzeitig, dass sie nicht das eigentliche Ende sind, sondern eher so Meilensteine auf dem Weg. Ja, genau wohin.
[2:58] Ein Blick an den Anfang des Kapitels kann uns helfen, wo wir diese sogenannte Endzeitrede Jesu zeitlich verordnen können. Es wird dort gefragt, in Vers 3: "Als er selber auf dem Ölberg saß, traten die Jünger zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird dies geschehen?" Gemeint ist die Zerstörung des Tempels in Jerusalem. Sagen und sollte dies geschehen? Und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein?" Das sind im Grunde genommen zwei Fragen. Die Fragen auf der einen Seite: Wann wird der Tempel zerstört werden? Und auf der anderen Seite fragen sie: Wann wird die Wiederkunft sein? Übrigens, um das Thema der Wiederkunft noch ein ganzes eigenes Thema hier am Ende dieser Serie haben. Nächsten Samstagabend unbedingt dabei sein, nicht verpassen. Die Antwort, die Jesus jetzt gibt, ist im Wesentlichen ein Versuch, beide Themen miteinander zu kombinieren. Und das, was dann in den folgenden Versen auftaucht, sind Hinweise auf Dinge, die vor der Zerstörung Jerusalems passieren würden, als auch die sich dann und Ereignisse, die auf die Wiederkunft hinzuziehen.
[4:08] Da ist ganz wichtig, dass sie das deutlich macht, dass diese Dinge, die hier in Vers 6 und 7 genannt werden, die Kriege, die Seuchen, nicht auf ein bestimmtes Jahr oder auf eine Menge Zeit, Woche beschränkt sind, sondern sie werden immer da sein, sagt Jesus. Bitten, er nennt sie Wehen, also Dinge, die immer mehr zunehmen werden. Das eigentliche Zeichen, an dem man erkennen kann, dass die Wiederkunft dann wirklich nahe ist, ist Vers 14: "Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündet werden zum Zeugnis allen Völkern, und dann wird das Ende kommen." Wir können also anhand der Zeichen sehen, dass wir uns dem Ende nähern. Aber Matthäus 24 ist nicht allein auf uns zurzeit gemeint, sondern hat seine Anwendung auch durch die Jahrhunderte hinweg.
[4:57] Die zweite Frage, die gestellt worden ist: Was ist, wenn jemand geimpft wird? Ist er dann verloren? Danke für diese gute und wichtige Frage. Ich glaube, es gibt einige Menschen heutzutage, gerade wo dieses Thema so heiß diskutiert wird, die vielleicht auch mit dieser Frage ringen und vielleicht sich nicht trauen, eine solche ernst gemeinte Frage zu stellen. Danke, dass wir auch immer du gewesen bist, der sie gestellt hast, dass du diese Frage gestellt hast. Die Antwort ist sehr schön und sehr einfach: Nein, ein Mensch, der geimpft ist, ist deswegen nicht verloren. Denn die Bibel sagt in Johannes 3, Vers 16: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat."
[5:44] Die einzige Bedingung, um verloren zu gehen, könnte man auch anders formulieren, die einzige Bedingung, an der sich entscheidet, ob ich ewiges Leben haben werde oder verloren werde, ist nicht eine äußerliche Sache, die vielleicht sogar zwangsweise an mir getan wird. Denn die Impfung ist ja nicht immer eine Sache, für die man sich freiwillig entscheidet. Manche Kinder werden geimpft, ohne dass sie eine bewusste Entscheidung dafür fällen können. Die Frage der Erlösung hängt nicht an etwas Äußerlichem, ganz egal, wie man zum Thema Impfung steht. Und ich bin kein Experte, was das Thema Impfung betrifft. Da erweist sich auf viele gute und und und sehr solide und ausgewogen recherchierte Themen, die man dazu finden kann. Aber dieses Thema hat mit dem das Thema impfen hat mit der Frage der Erlösung nichts zu tun. Denn Erlösung basiert auf unserem Vertrauen darauf, dass Gott im Himmel, unser Vater, das Beste für uns möchte und so sehr geliebt hat, dass Jesus am Kreuz meine und deine Sünden getragen hat. Und das wird uns ewiges Leben geben. Wer das nicht haben möchte, wer sich lieber für den Tod als für das Leben entscheidet, der wird verloren gehen. Wir werden im Laufe dieser Serie noch einiges über dieses Thema sagen.
[6:54] Die letzte Frage, die gestellt worden ist: Wo ist die Balance zwischen erfüllen seiner Pflichten und alle seine Sorgen auf Gott werfen? Wie haben gestern über gesprochen, dass die Bibel uns einlädt, dass wir unsere Sorgen auch gerade jetzt in der Corona-Krise auf Gott werfen dürfen, das für sie abgeben dürfen. Jesus sagt: "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid." Nun, was damit nicht gemeint ist, und das kann man in der Bibel von den ersten Seiten des Buches ansehen, dass wir einfach faul sind und nichts tun. Arbeit ist ein Teil, sogar im Paradies gewesen, etwas, was Gott den Menschen gegeben hat. Jemand hat mal formuliert, dass wenn Gott gedacht hätte, dass ein Mensch ohne Arbeit glücklich sein kann, hätte er keine Arbeit im Garten Eden gegeben. Nein, Arbeit ist ein Teil unseres Lebens, weil es gut für uns ist. Aber es kann natürlich sein, dass in der Arbeit, in den täglichen Pflichten uns Dinge belasten, weil andere Menschen schlecht sind, weil wir selbst unseren Zielen, die wir uns gesteckt haben, nicht hinterherkommen, aus verschiedenen Gründen können wir belastet sein, und wir dürfen das alles abgeben.
[7:57] Das heißt nicht, dass wir keine Schwierigkeiten mehr erleben werden. Es heißt vielmehr, dass wir diese Schwierigkeiten mit Jesus gemeinsam meistern dürfen. Als Jesus gesagt hat in Matthäus 11, Vers 28: "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken." Hat er nicht gemeint, dass wir nie wieder irgendetwas tragen müssen. Nein, er sagt in Vers 29: "Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig. So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen." Und diese Verheißung, die gilt auch uns. In diesem Sinne danke ich für die Fragen, die gestellt worden sind, und möchte ermutigen, auch heute wieder sich im Chat auf der Seite bibel-prophetie.ch zu beteiligen. Auf YouTube gibt es auch die Möglichkeit im Chat dabei zu sein und Fragen zu stellen. Einige werden wir direkt im Anschluss an dieses Programm dann gemeinsam noch besprechen, und andere dann morgen wieder beantworten. Und damit wollen wir jetzt gleich zu unserem heutigen Thema kommen, nämlich die erste Prophezeiung: Als Jesus das Fundament für deine Zukunft legte. Bevor wir beginnen, möchten wir gerne mit einem Gebet starten.
[9:19] Lieber Vater im Himmel, was für ein Vorrecht ist es, dass wir heute gemeinsam wieder dein Wort aufschlagen können und von dir lernen können. Herr, ich möchte dich bitten von ganzem Herzen, dass du durch deinen Heiligen Geist zu uns sprichst, dass wir deine Wahrheit so verstehen, wie du sie gemeint hast, und dass wir dich ganz persönlich ein bisschen besser kennenlernen dürfen. Das bieten wir im Namen Jesu. Amen.
[9:45] Du, lieber Freund, liebe Freundin, eine Lieblingspflanze? Wenn ich Vorträge dieser Art halte und diese Frage stelle, dann bekomme ich verschiedene Antworten. Einige lieben die duftenden Rosen oder die Orchideen, andere mögen Mangobäume oder Palmbäume, Bananenbäume, große und tragende Bäume, oder halt so kleine, schöne Blumen, die duften, die schön aussehen. Ich habe noch niemanden gefunden, jemals, der gesagt hat, dass seine Lieblingspflanze ein Dornstrauch in der Wüste ist. Trockene Dornsträucher sind so ziemlich das Langweiligste und und Spektakulärste, was man sich überhaupt vorstellen kann. Also, wer hat jemals so und in der Wüste...
[10:40] ...besondere Notiz von einem Dornstrauch genommen. Klein, hässlich, keine Früchte, keine besonderen Farben, trocken und so. Ging es wahrscheinlich auch jenem Hirten, der seine Herde dort durch die Wüste trieb. Es war heiß, es war trocken, und was normalerweise dann immer wieder mal passiert, und das kennen wir heute auch aus den Zeitungen und aus den Nachrichtenberichten aus Kalifornien, wenn es Minister und das Holz trocken ist, dann fängt mal der eine oder andere Baum Feuer. Die Dornbüsche in der Wüste standen immer mal wieder gerne in Flammen, und das hat unseren Hirten, der dort durch die Wüste ging, nicht besonders irritiert. Ich vermute, dass er die ersten Minuten, vielleicht sogar die ersten 20, 25 Minuten, 30 Minuten überhaupt nicht gemerkt hat, dass an diesem brennenden Dornbusch etwas anders gewesen ist. Wahrscheinlich erst nach einer ganz geraumen Zeit ist dem Hirten aus dem Seitenwinkel beobachtend aufgefallen, dass so lange, wie dieser Dornbusch schon brennt, er eigentlich schon längst hätte verbrannt sein müssen.
[11:55] Er brannte immer noch. Hatte ein bisschen gewartet und hat gedacht, vielleicht ist dieser Busch besonders feuerfest im Holz. Irgendwann brannte der immer noch, der brannte, der brannte und der brannte und brannte und hörte nicht auf zu brennen, bis dieser Hirte mit Namen Mose sagte: "Also, viel geht es nicht mit rechten Dingen zu. Das muss ich mir mal genauer anschauen." Es heißt: "Und als er hinsah, siehe da, brannte der Dornbusch im Feuer, und der Dornbusch wurde doch nicht verzehrt." Merkwürdig, so was hat er noch nie erlebt. Er war schon seit 40 Jahren Hirte, kannte sich auch sehr gut aus, hatte schon so manchen Dornbusch brennen sehen. Das hatte er noch nie erlebt.
[12:38] Was hat es damit auf sich? Er sagte: "Ich will doch hinzu treten und diese große Erscheinung ansehen." Warum der Dornbusch nicht verbrennt. Seine Neugier war geweckt, und wahrscheinlich wäre es uns ganz ähnlich gegangen. Wir hätten wahrscheinlich aufgefangen: Was ist da los? Und so geht er etwas näher und schaut sich diesen eigentlich so unspektakulären Dornbusch an, der brennt und brennt und brennt und brennt und brennt. Und während er näher kommt, wird es noch verrückter. Eine Stimme spricht aus dem Busch und sagt: "Als aber der Herr sah, dass er hinzu trat, umzuschauen, rief ihm Gott mitten aus dem Dornbusch zu." "Hier bin ich", das sprach er. "Tritt nicht näher heran, zieh deine Schuhe aus von deinen Füßen, denn der Ort, wo du stehst, ist heiliges Land." Wo sie standen mitten in der Wüste, und ich habe guten Grund zu glauben, dass der Staub, auf dem er stand, mindestens genau so staubig war wie der Staub 100 Meter weiter. Aber Gott gegenwärtig, und plötzlich war der Staub heiliges Land.
[13:57] Mose fragte sich, was das bedeuten sollte. Hat sich hier wirklich Gott ihm offenbart? Er hört diese Stimme: "Mose, Mose!" Und er will genau hinschauen, wer da ist. Und das heißt weiter: "Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, Isaaks und der Gott Jakobs." Der verbarg Mose sein Angesicht, denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen. Es war nur ein Dornbusch, aber der Gott des Himmels, der Gott seiner Vorväter, von denen er gehört hatte, die vor Jahrhunderten mit Gott Erfahrung gemacht hatten, der offenbarte sich mitten hier in der staubtrockenen Wüste in einem brennenden Feuer. Und dann heißt es: "Der Herr sprach: Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten sehr wohl gesehen und ich habe ihr Geschrei gehört über die, die antreiben. Ja, ich kenne ihre Schmerzen."
[15:00] Mose war im Exil. Er war aus Ägypten geflohen, sein Volk war noch dort, und sein Volk, das fand sich in der Sklaverei. Und hier erscheint Gott in einem Dornbusch und sagt: "Ich weiß, wie es deinem Volk geht. Ich kenne ihre Schmerzen. Ich habe gesehen, was sie leiden. Ich höre ihr Geschrei." Lieber Freund, liebe Freundinnen, Gott offenbart sich im scheinbar Nebensächlichen. Er, der so bescheiden, dass wir gestern Abend schon gesehen haben, dass er nicht mit Ellenbogen ausfährt, um auf sich aufmerksam zu machen. Er offenbart sich dort, wo wir ihn meistens nicht vermuten würden, um zu sagen, dass er uns kennt und unsere Sorgen, wenn wir unter der Last zu leiden haben, die das Leben auf uns gelegt hat.
[15:57] Dann sagte ich: "Ich sehe keine Probleme, wenn wir abends im Bett mit Tränen in den Augen in das Kissen beißen, damit man uns so schreien nicht hört, da wir verzweifelt sind und nicht weiter wissen." Sagte ich: "Ich höre kein Geschrei, wenn wir uns fragen, was die Zukunft bringen..." Dann sagt uns Gott: "Ich kenne dein Leben, ich kenne die Zukunft, ich habe einen Plan für dich."
[16:29] Die Israeliten, wie gerade gesagt, waren damals in Ägypten, und sie waren dort nicht, weil sie Touristen waren. Nein, sie waren Sklaven, Sklaven, die Lehmziegel herstellen mussten, und das seit vielen Generationen. Und Gott benutzt diese Geschichte, von der wir im Laufe dieser Serie noch mehr hören werden, insbesondere in den nächsten Vorträgen, um diese Knechtschaft zu illustrieren, die wir gestern schon kennengelernt haben, die Knechtschaft, die uns alle befallen hat, dieser Virus, den die Bibel Sünde nennt. Denn jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünder. Gott weiß von diesem Virus.
[17:18] Gestern gesehen, dass Jesus, wenn er heute leben würde, nicht als oberste Priorität hätte, das Corona-Problem zu lösen, ganz egal, ob man das epidemiologisch oder politisch oder wirtschaftlich betrachtet. Jesus hatte schon damals in einer Zeit, in der die Menschen mit vielen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen hatten, ein sehr viel vordringlicheres Problem. Er wollte das Problem der Sünde lösen. Und so offenbart sich Gott hier in diesem brennenden Dornbusch und sagt: "Ich bin gekommen, ich, daher will euch aus den Lasten Ägyptens herausführen und will euch aus ihrer Knechtschaft erretten und will euch erlösen."
[18:06] Gott kennt nicht nur unser Problem. Er offenbart sich gerade dort, wo wir vielleicht nicht vermuten, mit dem ausdrücklichen Ziel, lieber Freund, liebe Freundin, dass er dir und mir helfen möchte. Nun, Mose hatte von Gott gehört, und er wusste auch, dass seine seine Landsmänner eine Idee von ihm hatten. Ja, seit Jahrhunderten wusste man, dass Gott früher den den Erzvätern Abraham, Isaak und Jakob erschienen war, und man hat wahrscheinlich so mündlich eine Geschichte nach der anderen weitergetragen. Vielleicht hat sich manches dadurch auch ein bisschen verfälscht. Und so hatten die Israeliten nur noch eine sehr vage Vorstellung, dass es da einen Gott geben könnte, fast so wie die allermeisten Menschen heute, die vielleicht irgendwie noch kirchlich angehaucht sind, aufgewachsen sind, so eine Idee haben, dass es da ein höheres Wesen geben müsste. Aber man kennt vielleicht noch alte Geschichten, aber die scheinen nicht mehr viel mit einem selbst zu tun zu haben.
[19:05] Und so fragt Mose: "Wenn ich zu den Kindern Israels kommen und zu ihnen sagen: 'Der Herr, euer Vater, hat mich zurück gesandt', und sie mich fragen: 'Was ist dein Name?', was soll ich ihnen sagen?" Und die Antwort ist spektakulär einfach, unspektakulär interessant: Gott sprach zu Mose: "Ich bin, der ich bin." Was für eine Antwort! Gott sagt: "Ich bin nicht nur ein Gott der Vergangenheit, nicht nur ein Gott der alten Geschichten. Ich bin ein Gott, der ist. Ich bin ein Gott, der existiert, und zwar jetzt hier und heute." Gott möchte sich offenbaren, offenbart sich durch einen brennenden Dornbusch. Vielleicht offenbart er sich in deinem Leben durch ein Video, das du jetzt gerade schaust, durch Verse, die du liest, von denen du noch gedacht, dass sie so ganz gewöhnlich, nichts Besonderes dabei. Aber Gott existiert, und er möchte heute zu dir sprechen.
[20:01] Er sprach: "So sollst du zu den Kindern Israels sagen: 'Ich bin, der hat mich zu euch gesandt.'" Wer ist diese Gott? Wir haben fast alle etwas von ihm gehört. Aber wer ist er wirklich? Wir springen 1500 Jahre und kommen wieder in die Nähe eines Berges. Dieser brennende Dornbusch, der stand in der Nähe eines Berges, von dem wir im Laufe dieser Serie noch mehr hören werden, dem Berg Horeb. Aber jetzt springen wir zu dem Berg Hermon im Libanon. 1500 Jahre später, als Jesus auf dieser Welt wandelte, stellte er eine ganz interessante Frage. War mit seinen Jüngern unterwegs, und sie nahmen gerade so eine Auszeit, haben so eine Art Retreat gemacht. Und Jesus stellt ihm auf dem Weg ein paar Fragen, darunter folgende: Er fragte seine Jünger und sprach: "Für wen halten die Leute mich, den Sohn des Menschen?" Das wäre eine interessante Frage auch heute zu stellen. Manche würden sagen: Ja, Jesus war ein Sozialrevolutionär, ein guter Mensch, ein Religionsstifter, ein Prophet. Je nachdem, welche Weltanschauung man mitbringt. Auch damals waren die die Meinung geteilt, und die Antworten fielen unterschiedlich aus.
[21:12] Matthäus 16 sagt: "Sie sprachen: etliche für Johannes den Täufer, andere für Elia, noch andere für Jeremia." Jeder hat da so seine Idee. Aber Jesus fragt dann seine engsten Jünger, seinen den Kreis der Post... "Ihr aber, für wen haltet ihr mich?" Vielleicht hast du viele Ideen gehört, wer Jesus gewesen ist, wer er sein soll, was andere über ihn gesagt haben. Aber was wäre, wenn Jesus dir heute, der du jetzt zuschaut, diese Frage stellt: "Für wen hältst du mich?" Du weißt, was alle anderen sagen, aber für wen hältst du mich? Diese Frage: "Für wen haltet ihr mich?" gehört zu den wichtigsten Fragen, die wir überhaupt stellen können. Wenn wir uns mit diesem...
[21:56] stellen können, wenn wir uns mit diesem Buch der Bibel beschäftigen.
[21:58] Wir wollen diese Frage zum Ausgangspunkt nehmen für die kommenden Minuten, um uns noch einmal hinein zu vertiefen in etwas, das wir gestern angerissen haben und das wir heute ein ganzes Stück weiter entwickeln wollen und tiefer hinein denken wollen. Denn diese Frage: „Für wen haltet ihr mich?“ spielte schon eine große Rolle ganz am Anfang, als zum ersten Mal dieser Virus der Sünde aufkam. Haben gestern davon gesprochen von diesem Wesen, von diesem Engel Luzifer, der irgendwann anfing, ohne jeden Grund daran zu zweifeln, dass Gott immer das Beste für ihn wollte und diesen Virus in die Welt setzte, sozusagen, der die Sünde begann. Und es kam zu einem großen Kampf, wie wir gesehen haben.
[22:44] Nun, wir wollen da ein bisschen genauer hineinschauen, warum es zu diesem großen Kampf gekommen ist. Was war der eigentliche Auslöser, über den wir gestern schon ein bisschen gesprochen, aber heute wollen wir das ein bisschen vertiefen. Wie gesagt, schauen wir uns mal den Vers aus Offenbarung 12, Vers 7 an, den wir gestern angeführt haben, noch einmal genauer an: „Es entstand ein Kampf im Himmel. Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Und der Drache und seine Engel kämpften.“
[23:15] Nun, hier müssen wir uns natürlich die Frage stellen, wer sind diese beiden Antagonisten? Wer ist der Michael und wer ist der Drache? Bibelstudium funktioniert nicht so, dass man einfach sich etwas aus den Fingern saugt und dann denkt, das könnte ja so oder so gewesen sein. Nein, Bibelstudium funktioniert, indem man das ganz wunderbar und das deswegen kann das eigentlich jeder, der das machen möchte, selbst tun, indem man einfach biblische Verse miteinander vergleicht, die sich dann gegenseitig erklären. Und so vermeidet man, dass jeder so seine eigene Privat-Auslegung hat, sondern man bekommt zumindest mal eine Idee, was denn die biblischen Schreiber selbst gemeint haben.
[23:49] Das erste, was man tun kann, sie einfach mal selbst zu fragen: „Was habt ihr damit gemeint?“ Also mit dem Drachen. Hier ist nicht China gemeint, sondern in Offenbarung 12, Vers 19 heißt es: „Und der große Drache wurde hinter- geworfen, die alte Schlange, achtung, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt.“ Dass es der, den wir gestern schon kennengelernt haben, der Erfinder des Virus, der Luzifer, am Anfang dieses Lichtträger, und der sich in diesen Feind Gottes verwandelte, den Gott, obwohl er das kommen sehen hatte, zu seinem besten Freund gemacht hatte und ihn mit außergewöhnlicher Weisheit und Schönheit und Liebe ausgestattet hatte.
[24:27] Aber die Frage ist, wenn auf der einen Seite also dieser Luzifer, der zu Satan, zum Teufel wurde, steht, wer ist der Gegner des Satans? Wer ist dieser Michael, von dem in Offenbarung 12 die Rede ist?
[24:40] Schauen wir uns ein paar Bibelverse kurz an. In Judas 9 heißt es: „Der Erzengel Michael dagegen, als er mit dem Teufel stritt...“ Nun, Erzengel meint nicht ein Engel aus Erz, sondern wir kennen das vielleicht aus dem Begriff „Erzbischof“. Jemand, der über den Bischöfen steht, ist ein Erzbischof. Jemand, der über den Engeln steht, quasi so eine Art Befehlsgewalt über die Engel hat, so eine Art General vielleicht. Das ist der Erzengel Michael. Ist also jemand, der über Engel steht und Engel anführt.
[25:14] Weiter heißt es über diesen Erzengel in 1. Thessalonicher 4: „Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl geht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen.“ Also, wenn dieser Erzengel Michael spricht, wir werden das, wie gesagt, im Antragsteller noch mal ausführlicher anschauen, was hier mit dieser Wiederkunft gemeint ist. Dann sagt es hier, dass die Toten auferstehen werden.
[25:38] Und das ist eine Aussage, die Jesus selbst gemacht hat, etwas ähnlich formuliert. Und das waren Johannes 5, und dort Vers 25: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Die Stunde kommt und ist schon da, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die sie hören, werden leben.“ Also, halten fest: Der Michael ist ein oder der Erzengel. Der Erzengel ruft mit seiner Stimme und die Toten stehen auf. Aber Jesus sagt, die Toten stehen auf, wenn der Sohn Gottes ruft.
[26:16] Heißt also, was wir gerade einfach durch simples Vergleichen von Bibeltexten herausgefunden haben: Michael ist ein anderer Name für den Sohn Gottes, der sich aber offensichtlich als Engel auch manifestiert hat, der die Engel anführt, ihnen voran geht, als ein Erzengel.
[26:43] Und damit kommen wir der Sache noch ein bisschen näher. Denn der Luzifer kannte Gott noch vor seinem Fall, ein Wesen, das wir hier als Michael bezeichnet finden, einer der Anführer war über alle Engel und deswegen ihm sehr nahe war. Denn Luzifer war der höchste aller Engel. Aber dieser Michael war noch mehr.
[27:12] Das deutet schon sein Name an. Denn „Mi-cha-el“ heißt wörtlich aus dem Hebräischen, ist ein hebräischer Name, übersetzt: „Wer so ist wie Gott?“ Der Eine, der so ist wie Gott. Das klingt nicht nur politisch, ist auch unglaublich tief. Denn Johannes 1, Vers 1 sagt uns: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“ Dieses Wort wird später in den folgenden Versen, in Vers 4 zum Beispiel, auch als eine Person dargestellt. Hier wird also von jemandem berichtet, der bei Gott war und gleichzeitig Gott gewesen ist. Also eine zweite Person, die man Gott nicht...
[28:03] Heute haben wir nicht die Zeit, das ist nicht unser Thema, in alle Details dessen einzudringen, was die Bibel über die Gottheit sagt und auch über die dritte Person, den Heiligen Geist, noch. Aber hier haben wir einen Hinweis darauf, dass unter Gott eben nicht nur eine Person verstanden wird in der Liebe, sondern hier sehen wir, wir würden vielleicht mit anderen Begriffen sagen: den Vater und den Sohn. Das Design ist, dass die Bibel von einem Gott spricht.
[28:32] Und dieser Sohn wird hier das Wort genannt. Er war bei Gott und ist Gott, und er ist ein Wort. Nun, wenn wir uns jetzt live sehen könnten, zum Beispiel in Bern, dann würde ich die Frage stellen, und wäre interessant zu wissen, welche Antwort ich bekommen würde: Was ist eigentlich ein Wort? Manchmal sagen Leute, ein Wort ist eine aneinanderreihung von Buchstaben. Aber das stimmt nicht. Denn wir alle wissen, wenn man 6 x, 7 x, und ein bisschen, nebeneinander reiht, kann das weder aussprechen, doch macht das irgendeinen Sinn.
[29:09] Worte sind eigentlich Gedanken, die man hört, ausgesprochenen Gedanken. Denn wenn ich aufhören würde zu reden, und das mache ich jetzt für einen kurzen Moment, um das zu illustrieren. Und Achtung, das ist kein Tonausfall wie gestern, für den wir uns entschuldigen. Dann merkt man, dass man, wenn man nichts hört, Gedanken nicht verstehen kann.
[29:35] Solange rede kannst du, lieber Freunde, bevor wir nicht wissen, was ich denke. Die Worte sind wie ein Fenster, ein Fenster in mein Gehirn sozusagen, meine Gedanken. Das Wort Gottes ist wie ein Fenster in das Denken Gottes. Der Sohn Gottes offenbart, wie Gott ist.
[29:56] Wir haben gestern schon gesehen, dass er auf die Erde kam, dass Jesus auf dieser Erde lebte, um zu zeigen, wie Gott ist, um Gottes Liebe und seine Güte zu demonstrieren. Da ist es nicht weit, sich zu überlegen, dass er wohl auch das den Engeln demonstriert hat, dass er den Engeln gezeigt hat, wie Gott ist. Und als Erzengel Michael, als quasi Engel der, aber ist wie Gott, der Gott ist, dass sich herablässt zu den Engeln, um ihnen zu zeigen, wie Gott ist. So eine Art Brücke bildet, eine Art Kommunikation.
[30:32] Jesus wusste sehr genau, wer er war. Einmal hat er mit einigen Obersten des Volkes eine Diskussion gehabt und dann sagt er ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Abram war ich.“ Das klingt auf den ersten Blick wie schlechte Grammatik. Aber Jesus ist nicht ungebildet gewesen, auch wenn er keine Schulbildung im formalen Sinne hatte. Jesus wusste sehr genau, was er sagte.
[31:00] Eigentlich würden wir denken, dass man sagen müsste: „Er, Abram war ich gewesen.“ Plus klein Perfekt. Aber Jesus sagt: „Ihr, eh Abram war ich.“ Und damit spielt er genau. Vielleicht erinnert sich jemand noch daran, was der brennende Dornbusch, eine Antwort kam auf die Frage von Mose: „Was ist dein Name?“ Da sagte Gott: „Ich bin, der ich bin.“
[31:33] Jesus hat hier an dieser Stelle in Johannes 8 im Wesentlichen eigentlich gesagt: „Ich bin der, der sich im brennenden Dornbusch, Abram, Mose, offenbart hat. Ich bin Gott.“ Nun, erst stand vor ihnen als ein gewöhnlicher Mensch. Er hatte Hunger, er hatte Durst, er war müde. All das wie ein Mensch. Und trotzdem sagt er, dass er völlig Gott gleichzeitig gewesen ist.
[32:02] Die Menschen damals, viele fanden das unfassbar. Einige dachten, es wäre Platz, um sein Aussehen jedenfalls schienen nicht darauf hinzudeuten. Jesaja 53, 3 sagt uns prophetisch: „Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Wir sahen ihn, aber sein Anblick gefiel uns nicht.“ Die Menschen sahen einfach einen Zimmermann.
[32:24] Aber dahinter, hinter dieser einfachen, unspektakulären Erscheinung, verbarg sich die geballte Kraft Gottes. Fast so oder im Wesen oder genauso wie bei diesem unscheinbaren Dornstrauch, den man gar nicht eigentlich wirklich wahrgenommen hätte, wenn er nicht die gesamte Zeit gebrannt hätte.
[32:56] Und so viel kann ich jetzt schon verraten, wir werden das im Laufe der nächsten Sendung noch weiterentwickeln, damit etwas offenbart hat und gezeigt hat, illustriert hat, was wir gestern schon gesehen haben, nämlich, dass Gott beständig die Liebe ist und sich für uns einsetzt und uns retten möchte.
[33:19] Interessanterweise, ich habe es gerade schon vorweggenommen, und dass wir den Vers schon gelesen haben, sehen wir jetzt, dass genau an diesen brennenden Dornbusch sich Gott offenbart hat. Aber die Bibel sagt noch genauer: „Da erschien ihm der Engel des Herrn in einer Feuerflamme mitten aus dem Dornbusch.“ Können eigentlich sagen, es war genau dieser Michael, gegen den der Satan schon im Himmel gekämpft hat. Der Luzifer.
[33:41] Bei der Zufahrt an wurde er erscheint hier und sagt: „Ich bin.“ Und das offenbart uns, was eigentlich das Hauptproblem gewesen ist. Hier war Gott, der so bescheiden gewesen ist, der sich offenbart, der Sohn Gottes als Engel, so wie er sich in einem brennenden Dornbusch offenbarte, so wie sich später als Mensch offenbarte. Die Bescheidenheit Gottes kann missverstanden werden, so wie die Menschen, viele Menschen Jesus zwar sahen, aber die Göttlichkeit in ihm nicht wahrhaben wollten.
[34:30] Könnte es sein, dass genau das auch schon im Himmel eine gewisse Art und Weise passierte? Der Bibel haben wir Hinweise darauf, dass es Momente gab, wo eben nur die Gottheit selbst für sich hier der Rat des Friedens ist ein Begriff, der Jesaja 6, Vers 1 genannt wird.
[34:53] Und ja, Luzifer war der höchste Engel. Er war der beste Freund Gottes. Niemand konnte gut verstehen, wie er. Aber er war nicht Gott. Er war nur ein geschaffenes Wesen. Der Michael, der als Engelsfürst über den Engeln stand und die Engel anleitete, und als Wort Gottes den Engeln sich offenbarte. Der war nicht nur ein offensichtliches, ein scheinbares Engelswesen. Er war auch Gott selbst und offenbarte sich und hatte direkte, ungehinderte Gemeinschaft mit Gott dem Vater.
[35:30] Der Rat des Friedens. Unter diesem Rat des Friedens wurde unter anderem folgendes beschlossen. Wir lesen Epheser 1, 26 von einem Plan, den Gott wohl schon längere Zeit gehabt hat. Wenn wir verschiedene Bibelverse zusammennehmen, nämlich: „Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild.“ Hier Strich die Gottheit in sich: der Vater, der Sohn, der Heilige Geist. Sie planen die Erschaffung des Menschen.
[36:01] Könnte es sein, dass der Luzifer die Herablassung Gottes missverstand, dass er in dem Engelsfürsten Michael eben nur einen Engel sah und nicht auch Gott? Und als dann der Engelsfürst Michael mit hinzugerufen wurde, mitplanen durfte an der Erschaffung dieser Welt und des Menschen, dass sich Luzifer, der zu Satan wurde, hinten angestellt führte, den Eindruck hatte, dass hier jemand bevorzugt wurde. Und wenn der Michael auch nur ein Engelsfürst und er ein Engel ist, warum kann er nicht auch mitmachen?
[36:50] So sind wohl seine Gedanken gewesen, dass er sich überlegt hat: Wenn dieser Michael empor gehoben werden kann durch Gott den Vater, und ich das theoretisch auch erleben können, so aber ich es nicht bekomme, weil irgendwie Gott der Vater vielleicht den Michael mehr liefert als mich. Sollte ich da nicht vielleicht das, ist meine eigene Hand nehmen und...
[37:14] ...plötzlich verstehen wir, woher dieses „Ich will zum Himmel emporsteigen“ kommt. Warum? Er sagt: „Ich will meinen Thron über den Sternen Gottes erhöhen. Ich will auch über den Sternen sein. Ich will auch Erzengel sein und mich niederlassen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden. Ich will mich gleich machen dem Allerhöchsten.“
[37:32] So wie Michael kämpfte, die Frage: „Für wen haltet ihr mich?“ Nicht ist die entscheidende Frage, denn Luzifer übersah so die Gottheit in Michael. Und so kam es zu diesem Kampf, den wir gestern schon gesehen haben und gesprochen haben.
[37:58] Interessant ist, wie die Bibel zeigt, wie das Ganze dann weiterging. Denn Gott schuf tatsächlich diese Erde. Interessant ist, dass die Bibel uns sagt, dass einer von den dreien der Gottheit eine besondere Rolle dabei spielte, nämlich all das auszuführen, quasi als ob er zeigen sollte, dass er tatsächlich Gott ist. Denn durch dieses Wort heißt es, ist dasselbe entstanden. Alles ist durch dasselbe entstanden, und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.
[38:28] Die Bibel sagt an vielen Stellen, dass es explizit der Sohn Gottes war, der später als Jesus auf die Welt kam, der diese Welt geschaffen hat. Der sprach: „Es werde Licht!“ und es wurde Licht. Der zeigte, dass er durch sein eigenes Wort die Kraft hatte, etwas aus dem Nichts heraus zu erschaffen.
[38:52] Die Erde war wüst, leer und finster. Und als der Sohn Gottes sprach: „Es werde Licht!“ da traf das Wort Gottes, denn das war ja auf die Realität. Und wenn das Wort Gottes auf die Realität trifft, dann zieht die Realität in Kürze nicht so mit meinen Worten. Wenn ich etwas sage und die Realität stimmt mit dem, was ich über ein... Wenn ich versuche, die Realität durch meine Worte zu verändern, dann sind meine Worte immer im Hintertreffen.
[39:19] Nicht so mit Gott. Wenn er spricht: „Es werde Licht!“ und es ist dunkel, finster und chaotisch, egal ob auf der Welt oder in unserem Herzen. Wenn wir Gottes Wort hineinlassen, dann spricht er: „Licht!“ und es wird Licht.
[39:31] Und interessant ist, was dann steht: „Und Gott sah, dass das nicht gut war.“ Da steht Gott, das Licht von der Finsternis. Musste Gott noch mal extra hinschauen, ob das Licht gut gewesen... Müssen uns vorstellen, dass Gott sich unsicher war und noch mal gecheckt hat, ob alles funktioniert hat. Wohl nicht. Was passiert, wenn ich plötzlich anfange, auf diesem Globus hinzuschauen?
[39:55] Nun, die Sache ist ganz einfach. Alle von euch haben auch auf den Globus geschaut. In dem Moment, wo man konzentriert auf etwas hinschaut und dann führt man andere dazu, auch dorthin zu schauen. Als Gott auf das Licht schaute, wollte er dem gesamten Universum zeigen: „Schaut mal, was ich hier tue, ist gut.“
[40:17] Warum schauen wir jetzt ein bisschen genauer an? Am zweiten Tag schuf Gott den Himmel. Und am dritten Tag dann das Trockene, teilte das Trockene und das Wasser und schuf die Vegetation und die Pflanzen und die Bäume, die Früchte tragen. Und dahinter verbarg sich folgendes Prinzip, dass Jesus einmal selbst in der Bergpredigt angesprochen hat: „So bringt jeder gute Baum gute Früchte, der schlechte Baum aber bringt schlechte Früchte. Darum werdet ihr sie an ihren Früchten erkennen.“
[40:47] Das Prinzip ist ganz einfach. Hat ein Baum gute Früchte, weiß ich, er ist ein guter Baum. Hat ein Baum schlechte Früchte, weiß ich, er ist ein schlechter Baum. Auch wenn ich nicht in den Baum hineinschauen kann, kann ich an den Früchten erkennen, wie der Baum ist. Kein Engel, kein Wesen irgendwo im Universum konnte genau wissen, wie Gott ist, indem man in ihn hineinschaut. Und konnte Gott nicht nur das Mikroskop, dann konnte ihn nicht zitieren, analysieren.
[41:18] Es gab eine Methode, mit der man erkennen kann, ob jemand gut ist oder schlecht, und das sind seine Früchte. Und wäre der Schöpfung zeigt Gott, nachdem zu diesem Kampf im Himmel durch diese Erfindung der Rebellion und dieses Virus der Sünde, der ganze Himmel sich die Frage stellt: Ist Gott wirklich der Gute, den er vorgibt zu sein? Ist er wirklich der Beste? Ist wirklich seine Regierung so, dass man sie nicht noch verbessern könnte?
[41:50] Hätte Gott einfach sagen können: „Es ist so, glaubt mir einfach.“ Und sie ihre Frage gewesen. Aber Gott geht die extra Meile. Gott illustriert ihr. Gott kommt auf die Ebene seiner Geschöpfe und zeigt ihnen greifbar, dass das, was er über sich sagt, real ist. An jedem einzelnen Tag konnte man sehen, was Gott schuf, war gut. Es war gut, es war gut, es war gut, es war sehr gut.
[42:20] Die Schlussfolgerung, wenn wir diesen Vers hier Matthäus 7 zugrunde legen, ist: Gott ist ein guter Baum. Er ist gut. Jeder einzelne Tag zeigte, dass die Erschaffung von Sonne, Mond und Sternen am vierten Tag, die Erschaffung der Fische und der Vögel am fünften Tag, der Landtier am sechsten Tag. Und dann kam es zu einem ganz besonderen Moment.
[42:46] Jeder, der vielleicht auch unterrichtete, der Lehrer ist, weiß, es gibt zu diesem Moment, wo man vielleicht mit Worten nicht mehr weiter kommt, wo man etwas erklären möchte und die Klasse es einfach nicht begreift. Und ein guter Lehrer, der gibt da nicht einfach auf, sondern er wendet sich zur Tafel und beginnt an der Tafel etwas anzumalen, Tafelbild zu malen, etwas zu veranschaulichen.
[43:13] Und wenn es einige werden, dann in der Klasse: „Ah, jetzt, jetzt haben sie es gerade gesagt.“ Gottes Regierung, die Frage, ob er wirklich gut ist, aber wirklich andere zuerst setzt, statt an sich selbst zu denken. Das war angegriffen worden, war angezweifelt worden, das war ja bezweifelt worden.
[43:33] Und jetzt wollte Gott quasi im gesamten Universum eine Illustration geben, ein Bild. Er sagt hier von Gott: „Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich.“ Ihn nicht der Plan, den er schon ganz am Anfang gehabt hatte, selbst als es noch keine Sünde gab, den verfolgt er weiter.
[43:55] Das zeigt uns etwas an Gott. Wenn Gott sich etwas vorgenommen hat, dann macht er es, egal wie viel Umstände und Schwierigkeiten und Angriffe durch den Satan oder wie noch immer dazwischen. Gott gibt seine Pläne nicht auf. Er macht immer weiter.
[44:08] Ja, und wenn wir uns ihm anvertrauen, dann kommt er auch in unserem Leben ans Ziel. „Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich. Wie sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde, über alles Gewimmel, das auf der Erde kriecht.“ Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn als Mann und Frau schuf er sie. Dieses Bild sollte zeigen, wie Gott.
[44:38] Dieses Bild sollte zeigen, wie Gott ist. Die Engel und das Universum sollten sehen, wenn sie Adam und Eva beobachten, wie sie mit den Tieren umgehen. So ist Gott für uns. Der Mensch sollte eigentlich repräsentieren, wie Gott ist. Und dieses Bild malte Gott, achtung, in den staubigsten und unscheinbarsten Werkstoff, den man sich vorstellen konnte.
[45:16] Die Bibel berichtet uns, dass es damals auch Gold und alles wirklich gab. Oft er dabei nahm sie um in den Staub, das Bild Gottes hinein zu zeichnen. Der Mensch wurde aus dem Staub gemacht. Er wurde mit Licht umhüllt, denn das sagt die Bibel, den Psalm 104, über Gott, der sich in Licht gehüllt wie in ein Gewand. Der Mensch wurde ihm ähnlich gemacht, ein Bild Gottes mitten in den Staub, aus dem gesamten Universum zeigen sollte, dass Gott mächtig ist, denn er hatte ihnen gemacht, dass der Sohn Gottes mächtig ist, aber dass der Sohn Gottes auch demütig ist und sich in diese Menschen hier offenbar.
[45:55] Kein Wunder, dass der Satan etwas gegen dieses Bild Gottes hatte, denn dieses Bild zeigte, dass genau das, was er eigentlich zu verhindern oder was er denn, was er im Universum angezweifelt hatte. Er wollte eben nicht, dass das ganze Universum versteht, dass Gott wirklich gut ist. Und so kam es für ihn darauf an, dieses Bild zu zerstören. Du und ich sind eigentlich geschaffen worden, um vor dem gesamten Universum zu zeigen, wie Gott wirklich ist.
[46:25] Der Satan hat es geschafft, seit den Tagen unserer allerersten, unseres ersten Vaters, unserer ersten Mutter, dieses Bild nachhaltig zu beschädigen. Wir lesen und wir schauen nicht alle Verse, aber wir lesen 1. Mose 3, Vers 1: "Die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der Herr gemacht hat. Und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass von keinem Baum im Garten essen dürft?" Der seit Anfang an Zweifel gesät hat, so wie er an dem Charakter Gottes zweifelte und wir auch die Gottheit des Michaels in Zweifel gezogen hatte.
[47:02] So zweifelt er hier an der Güte Gottes, obwohl und an dem Wort Gottes, obwohl alles bis dahin zeigt, dass wenn Gott etwas sagt, es auch geschieht. Später hat er sogar dem Wort, kurze Zeit später, direkt widersprochen. Da sprach die Schlange zu der Frau: "Keineswegs werdet ihr sterben."
[47:18] Und dann kam der entscheidende Punkt: "Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und erkennen, was gut und böse ist." Sehen wir genau diesen Virus, wie er jetzt ansteckend wirkt, wie die Menschheit vom Satan infiziert wird. Denn das sagt der Satan mit anderen Worten: Er sagt, da gibt es etwas Gutes, was sie haben könnte, und Gott weiß es auch.
[47:49] Denn Gott weiß, sagt er, das werde davon ist, werden euch die Augen geöffnet werden. Gott, ihr seid ihr noch blind, aber du, Eva, scheinst es nichts zu wissen. Wenn Gott das weiß, das ist gut für dich ist und nicht weiß, dann kann es nur eine Schlussfolgerung geben, nämlich, dass Gott nicht das Beste für dich will. Das war das Gift, das war der Virus, und damit begann das ganze Leid.
[48:14] Es war zwar nur ein Apfel, aber der Biss in diesen Apfel infizierte die Menschheit. Und wie wir gestern gesehen haben, hat sich dieser Virus exponentiell verbreitet. Durch einen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen, durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hingelangt, weil sie alle gesündigt haben.
[48:34] Und er hatte von dem ersten Tag an dramatische Konsequenzen, denn die Bibel sagt: "Eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er nicht hört." Und Trennung von Gott ist das Schlimmste, was uns passieren kann.
[48:50] Denn Gott ist die Quelle allen Lebens. Er hat uns geschaffen. Wenn wir von Gott getrennt sind, bedeutet das eigentlich, dass sie tot sind. Aber vielleicht fragst du dich ja, wir leben aber noch. Nun, obwohl die Sünde uns von Gott trennt, trennt sie uns nicht von den Gefühlen und den Plänen, die Gott für uns hat.
[49:18] Sie kann uns zwar verändern, so dass wir uns von Gott abwenden, nichts von ihm wissen wollen, in Zweifel ziehen, den attackieren, ihn ignorieren. Aber sie kann nicht verhindern, dass derselbe Gott immer noch derselbe bleibt. Denn Gott ist die Liebe, und er ist es immer. Die Liebe hört niemals auf, ganz egal, wie viel gegen Gott gesündigt steht. Er hat nicht aufgehört, die Liebe zu sein, genauso wie der brennende Dornbusch nicht aufhörte zu brennen.
[49:44] Wir kennen Liebe, die irgendwann sich verflüchtigt. Ja, wir wissen, wie es ist, verliebt zu sein und dann hört vielleicht die Liebe wieder auf, und wir, wir spüren gar nichts mehr. Aber Liebe ist für Gott nicht nur ein Impuls, seine Emotionen, die hochkochen. Gott, Liebe ist für Gott ein Prinzip, das der Maßstab für sein Handeln und Tun ist.
[50:08] Er liebte auch in Sünde gefallene Menschen, erlebt auch heute noch in Sünde gefallene Menschen. Und der Rat des Friedens tagt wieder. Der Rat des Friedens, der in den Menschen zeigen wollte, wie Gott ist, gab nicht auf.
[50:22] Als der Satan dieses Bild zerkratzte. "Niemand hat Gott je gesehen", sagte die Bibel. Zwar waren die Rennen von Gott dem Vater, er konnte nicht mehr direkt zu uns sprechen, aber der eingeborene Sohn und das Wort Gottes, der sich schon den Engeln gezeigt hatte, der im Schoß des Vaters ist, er hat Ausschuss über ihn gegeben. Und er kam noch am selben Tag.
[50:40] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du einen Fehler machst, wenn du bist, wenn du gegen Gott rebellierst, wenn du so richtig mit dem Gesicht auf der Nase aufkommst, dann wirst du, dass Gott noch an dem in dem Moment da ist und seine Hand ausstreckt. Gott zieht sich nicht das lange zur Beratung zurück und wartet fünf Monate oder drei Jahre.
[51:05] Er ist noch am selben Tag da. Als die Sünde in die Welt kam, stand das Gegenmittel schon fest. Gott der Herr, und hier ist jetzt der Sohn Gottes, der Michael, der den Menschen rief und sprach: "Wo bist du?"
[51:24] Lieber Freund, liebe Freundin, diese Frage stellt Gott dir heute. Und damit meint er nicht, dass du jetzt gerade vor einem Live-Stream sitzt, vor einem Bildschirm, sondern wo befindest du dich in deinem Leben? Wo befindest du dich in den Fragen von Moral und Wahrheit? Wo stehst du denn jetzt?
[51:40] Großen Fragen dieses Lebens, wenn es um den Sinn des Lebens geht, wenn es um Gott geht, wo bist du nicht, weil Gott nicht weiß, wo du bist, sondern damit wir nachdenken anfangen. Nachdenken, ja, wo sind wir eigentlich?
[51:56] Und dann kommt ein Abschnitt, zu den absoluten Lieblingsabschnitten gehört. Und er antwortete: "Ich hörte eine Stimme im Garten und fürchtete mich, das ist der Adam, dass sie jetzt versteckt, denn ich bin nackt, darum habe ich mich verborgen."
[52:09] Da sprach er: "Hat dir gesagt, dass du dachtest, der Sohn Gottes kommt und..." Dasselbe Adam, der vorher immer sicher gefreut hatte, der versteckt sich vor dem, hat Angst vor ihm. Die Sünde verändert unsere Wahrnehmung von Gott, dass wir mit Gott so wenig zu tun haben wollen. Lediglich an Gott, sondern liegt an uns.
[52:33] Eine Sünde, und er versteckt sich vor Gott und steht da vielleicht irgendwann hinter einem Busch oder dem Baum. Und der Gott des Universums, durch alle Bäume durchschauen kann, er redet mit ihm und lässt ihm den Abstand. "Fakten, wo bist du?" "Das hat ja, ich bin nackt." "Ich bin nackt, und du kannst mich nicht anschauen."
[52:51] "Ich bin nackt." Und er stellt die Frage: "Hat dir gesagt, dass du nicht bist?" Ich habe lange, viele Jahre den Satz nachgedacht, habe nie verstanden. Wissen, irgendwann bewusst geworden ist, wenn man wirklich nackt ist, dann muss an, dass er nicht gesagt werden, oder ich meine, jeder von uns schon nackt, wenn man das weiß, man, dass unter welchen Umständen ist man nackt, aber man weiß es nicht so, dass es einem jemand erst sagen müsste, dass man nackt ist.
[53:12] Die Bibel sagt, er, 1. Mose 2, dass Adam und Eva nackt waren. Wir gerade gesehen haben, sie waren im Bilde Gottes geschaffen, sie trugen ein Kleid aus Licht, so wie Gott. Und wenn man nackt ist, aber nicht umkleidet, dann wirst du jemand schon kommen und sagen: "Wer das weiß, Herr, hinter dem lichten ist eigentlich nackt."
[53:40] Und als Gott diese Frage stellt, als Adam sagt: "Ich bin nackt", behandelt ihn Gott so, als hätte er noch gar nicht gesündigt, als wäre er noch von Licht umgeben. Und Fakten: "Okay, wer hatte denn gesagt, dass du meine paaren These hinter deinem Lichtkleid nackt ist?"
[53:59] Als dann fragt Gott: "Hast du etwa von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten habe, sollte sich davon essen?" Nun, wir haben gestern gesehen, Gott weiß alles, er weiß sogar im Vorhinein. Und trotzdem behandelt er den Menschen so, als hätte er nicht gesündigt.
[54:14] Er hat den Luzifer, von dem er wusste, dass er einmal der Erzfeind werden würde, seinem besten Freund gemacht. Das ist die Liebe, die Gott zu uns hat. Glaubst du, dass er dich nicht so behandeln würde, wenn er sogar seinen späteren Erzfeind, seinem besten Freund machen wollte? Wenn er den Adam so behandelt hier, als hätte er gar nicht gesündigt, und ihn fragt: "Glaub mir, er wird auch freundlich und nett zu dir sein."
[54:49] Dann kam die Antwort: "Der antwortet der Mensch: Die Frau, die du mir zur Seite gegeben hast, die gab mir von dem Baum." Nicht aus hier war die Gelegenheit zu zeigen, dass der Mensch bereitwillig ist, auf Gott zurückzugehen. Aber was er sagt, ist: "Du hast etwas gegeben, und es war nicht das Beste."
[55:05] Siehst du, lieber Freund, lieber Freundin, den Virus, du hast mir diese Frau gegeben, aber man hätte mir eine bessere Frau geben sollen. Werden die, die hat mir was du mir, was du für mich getan, dass wir nicht das Beste, aber dann war infiziert. Er musste gerettet werden.
[55:21] Kann so spricht dann Gott zu Eva und schließlich zu der Schlange und sagt folgendes zu ihr: "Zu der Schlange, zu Satan, ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, deinem Namen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zertreten."
[55:43] Der Kampf, der im Himmel zwischen Michael und dem Satan angefangen hatte, der würde weitergehen. Dieser Kampf bestand ja nicht aus einem Kampf von Laserschwertern, wie bei Star Wars. Dieser Kampf stand aus Ideen. Die Idee Gottes ist seine Bescheidenheit, seine Liebe, die immer zuerst an den anderen denkt. Satans Idee ist, dass Gott nicht so gut ist, deswegen musste ich mich selbst erhöhen, selbst man Recht in Anspruch nehmen.
[56:09] Und hier sagt der Sohn Gottes: "Du hast zwar die Menschheit infiziert mit diesem Egoismus, aber ich werde nicht kampflos aufgeben. Ich werde sie zurückerobern."
[56:19] Ich werde Feindschaft setzen, eine Kriegserklärung. Hebräisch, dass das Wort Feindschaft, das allererste Wort Feindschaft will ich setzen zwischen dir und der Frau, aus einem Samen und ihrem Samen, und er wird dir den Kopf zertreten."
[56:32] Nun, es ist der Michael, der Kampf und Krieg für Erde im Himmel gewonnen hatte. Und er sagt: "Ich werde dich auf dieser Erde besiegen." Sagt, wir hier sehen es, wird einsam der Frau sein. Hier kündigt der Sohn Gottes, Gott selbst, Michael an, dass er sich nicht als Engel offenbaren würde. Er würde Mensch werden, er würde sich identifizieren mit dieser vom Virus befallenen Menschheit.
[57:02] Die Folgen der Sünde waren sofort sichtbar. Dornen und Disteln wuchsen jetzt überall als Symbol für die Sünde, die so fix wie eine Dornen, so ein Blatt, das sich nicht wirklich entfalten kann, das egoistisch ist, das andere verletzt. Jede unserer Sünden ist eigentlich so wie ein Dorn.
[57:23] Aber Gott gab ihnen Hoffnung. Er hatte Adam und Eva deutlich gemacht: "Ihr werdet nicht von ihr verlassen werden." Und sie, ihr Lichtkleid verloren hatten, sollten ein neues Kleid bekommen.
[57:41] Ein Kleid aus Fällen, wenn das Licht, das Bild Gottes war, dann war auch dieses Kleid ein Abbild dessen, was Gott eigentlich ausmacht. Aber wir sind alle wahrscheinlich gebildet genug in Botanik, dass wir wissen, es gibt keinen Baum und keine Pflanze, an der Fälle wächst. Dieses Feld kam durch ein getötetes Tier.
[58:08] Jemand würde sterben, um den Satan zu besiegen. Jemand würde sterben und die Menschheit zu erlösen. Jemand würde den Satan, der den Egoismus eingebracht hatte, besiegen durch die Demonstration, dass Gott echte Liebe ist.
[58:31] 4000 Jahre lang haben die Propheten davon gesprochen. Morgen Abend werden wir sehr viel darüber sprechen, was in den alttestamentlichen Schriften über diesen Kommenden vorhergesagt worden ist. Sehr spannend werden. Aber danach, 4000 Jahren sprach eine Stimme im Himmel: "Siehe, ich komme. In der Buchrolle im Alten Testament steht von mir geschrieben."
[58:51] Und die Bibel sagt uns: "Und das Wort, das bei Gott war und Gott war, dieses Wort wurde ein Embryo, es wurde Fleisch." Der Gott des Universums macht sich abhängig von der Nabelschnur einer einfachen Frau. Kann man sich etwas Demütigeres und Simples vorstellen? Etwas unscheinbarer ist als ein Zellhaufen im Bauch einer Frau. Gott zeigt, wie weit er bereit ist, sich hinabzulassen, um uns dort abzuholen, wo wir sind.
[59:45] Das Wort wurde Fleisch. Und Johannes und seine Mitstreiter, die Jünger Jesu, haben es gesehen. Sagen wir, wir haben seine Herrlichkeit gesehen, wir haben gesehen, dass er wirklich Gottes Sohn ist. Ja, er war verachtet, und wir achteten ihn nicht, sagt es die Sage.
[1:00:01] Ja, die meisten Menschen, die sahen nur den Menschen, aber sie sahen nicht die Gottheit. Die sahen nur den brennenden Dornbusch, und sie sahen nicht das Besondere seiner Liebe. Jesus war nicht gekommen, um mit Ellenbogen auf sich aufmerksam zu machen, um sich hier als der große Held zu präsentieren. Nein, er kam, um sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.
[1:00:30] Gestern haben wir schon über seine Begegnung mit Pontius Pilatus gesprochen, über diese berühmten Worte, als er sagte: "Ich bin dazu geboren und dazu die Welt gekommen, dass ich der Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme."
[1:00:48] Über Freund, liebe Freundin, dass Jesus Gott ist und auf diese Welt gekommen ist, um dich zu retten vor den Folgen dieser Sünde, das wirst du verstehen und kannst du verstehen, wenn du die Wahrheit von ganzem Herzen suchst.
[1:01:07] Diese allererste Prophezeiung, diese allererste Zusage, ist das erste Versprechen, dass Gott im Garten Eden gibt: Die Schlange wird besiegt, das Virus wird ausgerottet. Jemand kommt, der der Frau um den Satan den Kopf zu zertreten.
[1:01:29] Diese erste Prophetie in der Bibel, auf den ersten Seiten, ist die Grundlage für alles, was in der Liebe dort steht. Die Grundlage aller anderen Prophetie, denn hier zeigt sich nicht nur eine Ankündigung, dass Jesus kommen würde. Hier zeigt sich das Wesen Gottes selbst, der gegen den Satan Krieg führt, um uns zu retten, indem er zeigt, wie er wirklich ist, indem er sich erniedrigt.
[1:01:53] Denn der Satan hatte behauptet, dass Gott sich selbst erhöht und dass Gott parteiisch und manche mehr liebt als andere und nicht immer das Beste für uns will. In dem Gott sich erniedrigt, Menschen hat und sein Leben gibt, zeigt er, wie er wirklich ist und attackiert die Lügen Satans, indem er die Wahrheit offenlegt.
[1:02:17] Jesus von Pontius Pilatus weggeführt worden. Die Römer, die das ganze Volk tyrannisiert haben, ihn, der von allen Menschen, du, der der allagui horste und aller fröhlichste und freundlichste und netteste Mensch überhaupt, sind los, sagte die Bibel, schlimm behandelt. Aber Jesus tat seinen Mund nicht auf.
[1:02:37] Und als sie ihn verspotten wollten, haben sie ihm eine Corona gemacht, eine Krone, eine Krone aus Dornen. Das sollte nur Spott sein, aber in Wirklichkeit verbirgt sich dahinter eine tiefe, tiefe Wahrheit. Denn die Dornen, wie wir gesehen haben, sind Folgen und Symbole der Sünder. Die Dornen stehen für meine schlechten Worte und Taten, mit denen ich andere verletzt habe.
[1:03:09] Vielleicht ist das auch schon so gegangen, da nicht, vielleicht ganz sicher so gegangen. Und hier haben wir jemand, der diese Sünden, diese Übertretung, diese Schlechtigkeit auf sich selbst genommen hat. Damit identifiziert hat. Jesaja 53 sagt doch: "Er wurde um unsere Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen. Die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden."
[1:03:44] Ich weiß nicht, welche Vorstellungen von einem König die Menschen damals zur Zeit von Jesus hofften, auf einen König, der eine mächtige Krone trägt aus Gold und Silber und Edelsteinen, Rubin und vielleicht, und damit in die Schlacht zieht, um die Römer zu vertreiben, um soziale, politische, wirtschaftliche, militärische Probleme zu lösen.
[1:04:06] Jesus kam auf dieser Welt, um das größte Problem zu lösen, das es jemals gegeben hat, und das uns alle betrifft und uns alle töten wird, wenn es nicht gelöst wird, nämlich das Problem der Sünde, weil es uns von Gott trennt, von der einzigen Quelle des Lebens. Jesus wusste, das hat absoluten Vorrang.
[1:04:23] Und damit er uns erretten konnte, nahm er diese Sünden auf sich selbst. Wenn du dich zu schlecht fühlst, weil du so viel Schlimmes in meinem Leben getan hast, wissen, Jesus nimmt deine Schlechtigkeit, dein Egoismus, deine schlechten Gewohnheiten, deine Sünden und hat sich damit gekrönt.
[1:04:49] Und zu sagen: "Ich bin dein König, ich bin dein König, schlecht und verdorben und abgefallen, wie du bist. Ich will dein König sein, denn ich habe dich lieb, so wie du bist. Ich identifiziere mich mit dir."
[1:05:07] Das heißt, hier wir alle gingen die Irre, wie schaffe jeder wandte sich auf seinen Weg. Aber der Herr war es, unser aller Schuld auf ihn. Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf. Er hat sich kreuznageln lassen, um deine Schuld und eine Sünde zu nehmen, um zu zeigen, wie Gott wirklich ist.
[1:05:29] In diesem großen Kampf, denn ihr soll so gesund sein wird, Christus Jesus auch war, der als in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, gottgleich zu sein, sondern der entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen, oder seine äußere Erscheinung als ein Mensch davon ernährt. Trägt er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, bis zum Tod am Kreuz.
[1:05:52] Das exakte, das genaue Gegenteil von dem, was da los ist im Himmel gesagt hat. Er mich in China auf den, auf ihn auf das Virus der Sünde sagt: "Ich will mich selbst erhöhen."
[1:06:04] Das Gegenmittel Gottes, die Wahrheit sagt: "Ich bin für andere da, ich verzichte auf mein Recht." Diese beiden Prinzipien sind im Kampf miteinander, und dem Kreuz von Golgatha zeigt sich, dass Satans Behauptung über Gott falsch sind.
[1:06:26] Und dass wir alle in unserem Denken über Gott blinde Flecken haben. Aber am Kreuz sehen wir, wie er wirklich ist. Wer ist der beste Chef? Arbeit ist es.
[1:06:37] Wer ist der beste Chef? Arbeit ist es nicht der, der die Fehler, die seine Angestellten machen, auch auf sich selbst nimmt. Er nimmt sich vor seine Mitarbeiter, stellt und tritt nicht nach unten weiter. Ein Chef, der Selbstverantwortung übernimmt, obwohl er selbst vielleicht keinen Fehler gemacht hat, weil jemand anderes aus dem Team versagt hat. Das ist der Chef, dem man vertraut. Das ist der Stoff, den man haben möchte.
[1:07:02] Gott ist so ein Chef. Er hat nicht nur für ein paar Fehler und Vergehen, die vielleicht auf Arbeit passiert sind, die Verantwortung auf sich genommen. Er hat für alle Sünden dieser Welt die Verantwortung auf sich genommen. Mehr kann man nicht machen. Einen besseren Gott kann es nicht geben.
[1:07:22] Jesus hat am Kreuz. Jesus war aber nicht nur Mensch. Am Kreuz. Jesus war aber nicht nur Mensch. Und damit schließen wir heute mit diesen letzten kleinen Gedanken der 23 Bibelversen. Denn Jesus sagt: "Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, damit ich es wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir aus. Ich habe Vollmacht es zu lassen und habe Vollmacht es wiederzunehmen."
[1:07:53] Denn Jesus war ja nicht nur Mensch. Er war auch, so wie Michael immer Gott gewesen ist, so wie in dem brennenden Dornbusch Gott sich offenbarte. Offenbarte sich Gott in Jesus und zeigt am Kreuz, wer er war. Zeigte seinen Charakter, aber zeigte am dritten Tag danach seine Vollmacht.
[1:08:15] Denn Jesus sagt: "Ich habe die Schlüssel des Todes und des Hades." So als ob er als Mensch buchstäblich hundertprozentig tot war, von innen heraus aus dem Grab aufgeschlossen hat, weil er Gott war. Als ob die Gottheit lebendig inmitten des toten Jesus den Tod besiegt und von innen aufschließt. Das Grab ist leer.
[1:08:52] Jesus hat den Tod besiegt auf Golgatha. Hat sich gezeigt, dass Gott die Liebe ist. Und er bereitet sich bis in den äußersten Abgrund zu erniedrigen. Aber am dritten Tag danach hat sich gezeigt, dass derselbe Jesus auch Gott ist und dass er die absolute Vollmacht hat. Deswegen sagte Paulus, dass er Jesus erwiesen ist als Sohn Gottes in Kraft nach dem Geist der Heiligkeit durch die Auferstehung von den Toten.
[1:09:24] Deswegen ist er über alle Maßen erhöht und er hat einen Namen, der über alle Namen ist. Und alle Zungen werden bekennen, das heißt, ihr damit in dem Namen Jesus sich alle Knie beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind. Und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus Herr ist, zu Ehre Gottes des Vaters.
[1:09:47] Lieber Freund, liebe Freundin, Jesus ist mehr, als wir denken. Diese Frage, wie am Anfang, am Anfang aufbegriffen und haben: "Für wen haltet ihr mich?" Diese Frage ist eine wichtige Frage. Wenn wir heute diesen Abend gleich beschließen werden, möchte ich euch einladen, ein Buch zu nehmen, zu bestellen, anzufordern, das wie kein anderes diesen großen Kampf, diese Prinzipien illustriert, auch durch die Geschichte hindurch.
[1:10:18] Das ist das Buch "Vom Schatten zum Licht". Das in gewisser Weise auch dieser Serie seinen Titel gegeben hat. Ihr könnt auf der Seite www.joelmedia.de dieses Buch anfordern. Dieses Buch zeigt in einer besonderen Art und Weise diesen großen Kampf.
[1:10:38] Heute Abend vor vergleich zu den Fragen, kommen möchte ich mit dieser Frage an dich, lieber Freund, liebe Freundin, schließen: Wer ist Jesus für dich? Möchtest du ihn besser kennenlernen? Möchtest du aus seinem Wort nehmen? Möchtest du, auch wenn vielleicht vieles auf den ersten Blick unscheinbar erscheint, dich mit diesem Buch mehr beschäftigen, weil du siehst, dass gerade in dem, was scheinbar so unscheinbar ist, sich die Herrlichkeit Gottes offenbart?
[1:11:14] Lasst uns gemeinsam beten zum Abschluss. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du uns in deinem Wort offenbarst, wie du wirklich bist. Und dass Jesus schon vor vielen Jahrtausenden das Fundament für unsere Zukunft gelegt hat, als er noch am selben Tag, als der Virus der Sünde unsere Welt infizierte, versprochen hat, dass er diesen Virus besiegen wird, auch in dieser Menschheit, auf dieser Welt, in dem am Kreuz von Golgatha zeigen wird, wie du bist.
[1:11:49] Herr, wir möchten Jesus besser kennenlernen. Offenbare uns, wie er wirklich ist. Das bieten wir in seinem Namen. Amen.
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