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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die Bedeutung der „Schlüssel des Reiches der Himmel“, die Jesus Petrus übergeben hat. Es wird untersucht, was diese Schlüssel biblisch bedeuten und wie sie sich von der traditionellen Interpretation der katholischen Kirche unterscheiden. Der Vortrag beleuchtet, dass die wahren Schlüssel nicht von Menschen, sondern vom Wort Gottes selbst ausgehen und dass sie die Macht haben, Himmel und Erde zu öffnen und zu schließen.


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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:03] Der erste Papst bekommt das Recht zu entscheiden, wer in den Himmel darf. Das ist doch nicht der hat den Schuss, oder? Ihr wisst, der Vatikan hat diese Schlüssel. Naja, das ist ein Zeichen des Vatikans, ein Symbol. Wir dürfen entscheiden. Ja, das war dann die Grundlage, wo man gesagt hat: Wenn ihr uns Geld gibt, schließen wir auf. Wenn nicht, bleibt zugeschlossen. Natürlich, einen Ablass, ja.

[0:25] Der Papst hat die Macht aufzuschließen und zuzuschließen. Nun, wir kennen die Bibel gut genug und auch die Prophetie. Das kann nicht sein, was Jesus gemeint hat. Wir wollen uns da dessen die Frage stellen, was hat er gemeint? Denn er muss sich was überlegt haben, als er gesagt hat: Ich gebe dir, Petrus, die Schlüssel des Reiches der Himmel.

[0:49] Also erstmal schauen wir uns die Schlüsselbegriffe an, bevor wir fragen, warum sie bekommt. Wir haben also Schlüssel des Reiches der Himmel. Kinect ist es gar nicht notwendig, weil sie nur der Schlüssel zum Himmel. Es ist der Schlüssel zum Himmelreich, zum Reich Gottes, zum Himmel.

[1:16] Kennt ihr irgendwelche Bibeltexte, die uns helfen könnten zu verstehen, was es mit diesem Schlüssel auf sich hat? Oder noch besser, wartet, wenn wir noch ganz kurz auf den Vers schauen, was erhält denn der Petrus eigentlich genau?

[1:45] Er kann auf sind aber genau, womit soll er das tun? Nachdem zeigt es nur die Worte des Tests an. Was erhält er genau? Was erhält einen Schlüssel oder mehrere Schlüssel? Sagt Jesus, sagt nicht: Ich will dir den Schlüssel geben. Er sagt: Ich will dir die Schlüssel geben.

[2:11] Das ist mal ganz interessant, ja, weil es gibt ja eigentlich nur eine Tür, oder? Es gibt nur ein Tor, ein Tor. Also müsste man denken, es gibt nur einen Schlüssel. Aber Jesus sagt: Ich gebe dir den Schlüssel. Er sagt: Ich gebe dir die Schlüssel. Eine Mehrzahl an Dingen, die es aufschließt. Okay, also fragen wir uns, wo finden wir in der Bibel sonst noch Schlüssel? Aber wir müssen ja die Bibel mit der Bibelauslegung. Kennt ihr noch Texte, die von Schlüsseln reden oder von einem Schlüssel?

[2:44] Die Idee vom Schlüssel. Genau, wir haben, wir haben offenbar 20 den Engel, der den Abgrund aufschließt. Ja, und und den den Satan dann bindet. Ja, ganz genau.

[3:04] Also das ist eine Stelle, wo ein Schlüssel vorkommt. Sehr gut. Das gibt es ja auch in Offenbarung 9, ja, wo der Engel kommt in der fünften Posaune auch einen Schlüssel. Ja, die Schlüssel zum Abgrund.

[3:24] Aber es gibt das versiegelte Buch. Genau, das wird dann aufgebrochen, die Siegel. Also fangen wir im Alten Testament an. Es gibt gar nicht so viele Stellen, wie überhaupt Schlüssel vorkommen, aber dieser eine Stelle, die sollte man hier auf jeden Fall erwähnt. Zwar Jesaja 22, auf jeden Fall erwähnt. Zwar Jesaja 22, Jesaja 22 und dort Vers 22. Da geht es hier um zwei Personen, Eliakim. Das wäre jetzt im Detail nicht anschauen, aber es geht um das Prinzip von dem Schlüssel.

[3:53] Hier in Jesaja 22:22 heißt es: Genau, hier haben den Schlüssel des Hauses Davids. Frage: Was hat denn das Haus David mit dem Reich der Himmel zu tun? Hat das Haus Davids etwas mit dem Reich der Himmel zu tun? Im Himmelreich.

[4:44] Der kommende Messias ist der Sohn Davids, oder der Hausarzt, die Dynastie von David. Ja, das ist schon lange hier nach dem Tod von David. Der Sohn Davids ist der König. Der Messias ist der auf dem Thron Davids. Sie ein Kind ist uns geboren. Ich war die die die Herrschaft ist auf seiner Schulter. An anderen Stellen, Jeremia 23 heißt es, dass Gott dem David einen Spross erwecken wird. Das wird der wird als in Ewigkeit herrscht Gerechtigkeit. Herrschen, der Herr ist unsere Gerechtigkeit. Das heißt, der Schlüssel des Hauses Davids ist natürlich der Schlüssel für das Reich der Himmel.

[5:23] Lasst euren Finger oder das mit dem Finger hier. Gebe ganz kurz zu Jesaja ein bisschen weiter nach vorne, nach hinten. Jesaja 55, Jesaja 55, Vers 3. Jesaja 55, Vers 3. Dort heißt es: Neigt eure Ohren und kommt her zu mir. Hört, so wird eure Seele leben, denn ich will euch einen ewigen Bund gewähren, die Gnadengüter Davids, die zuverlässig sind. Ja, der ewige geboren ist der neue Bund. Das ist das Evangelium. Ja, also dieser Schlüssel Davids oder der Schlüssel des Hauses Davids ist eigentlich der Schlüssel zum Reich der Himmel.

[6:07] Okay, dieser Schlüssel für das Haus Davids, was macht der? Was bewirkt denn Jesus, wenn der benutzt wird und er beschließt auf was, dann kann man nicht mehr zu schließen. Und wenn dieser Schlüssel zu schließt, kann man schließen. Das heißt, der ist ultimativ der. Das kann man nicht, da kann man nicht gegen würden. Ja, das kann man nicht irgendwie sabotieren. Dieser Schlüssel schließt auf und dann ist wirklich auf. Oder erst dann ist wirklich zu.

[6:34] Diese Idee mit dem Zuschließen und Aufschließen, und niemand kann diese Tür öffnen oder schließen. Kennt ihr die irgendwoher aus der Offenbarung? Obwohl könnte die EU-Kommission offenbar vor, dass er eine Tür geschlossen, eine Tür geöffnet, die niemand schließen kann.

[6:54] Genau, wo wo kommt das Wort in Offenbarung 3? Das ist eine Gemeinde Philadelphia, der vorletzten Gemeinde in den sieben Sendern schreiben Offenbarungen 3 und dort Vers 7. Offenbarungen 3 und dort Vers 7.

[7:12] Offenbarungen 3 und dort Vers 7. Machte man vorher wissen, vielleicht.

[7:29] Genau, dass diese Schlüssel oder und dann heißt den nächsten Vers: Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine geöffnete Tür gegeben, und niemand kann sie schließen. Frage: Wer hat hier den Schlüssel Davids? Jesus selbst.

[7:43] Also, jetzt erstmal scharf nachdenken. Wenn der Schlüssel des Reiches der Himmel aufgrund der offensichtlichen, also das, was das Neue Testament und das Alte Testament sagen über Jesus und investiert und dem Haus Davids, wenn das der Schlüssel des Autors David ist, dann ist es doch interessant, dass Jesus sagt: Ich gebe dir, Petrus, die Schlüssel. Aber in der Offenbarung sagt Jesus immer noch: Ich habe den Schlüssel in der Hand.

[8:12] Könnte das denn, man würde ja immer auf den ersten Moment vielleicht denken und zwar, dass die katholische Kirche interpretiert: Jesus gibt hier dem Petrus etwas und ihr seid Petrus und dieses nicht mehr. Er gibt ihm quasi was in die Hand. Petrus, das alleinige Recht daran. Aber Jesus sagt vielmehr: Ich gebe dir etwas, etwas, dass ich immer noch eine Handhabe. Das geht also, die Autorität geht nicht von Jesus auf Petrus, sondern Petrus hat jetzt Teil an etwas, was Jesus immer noch in der Hand hält.

[8:42] Und hier in Offenbarung 3, könnt ihr mir ganz kurz, ist vielleicht sagen, so ganz die mal Daumen, in welcher Zeit der Weltgeschichte spielt Offenbarung? Also die Gemeinde Philadelphia, sie mehr Bewegung, ja, das ist es.

[9:00] Die Tür, die zum Allerheiligsten geöffnet ist, die niemand zu schließen kann, weil Jesus dort den Weg weiß. Wir werden gleich einmal darauf zurückkommen, um besser zu verstehen, was das bedeutet. Also halt mir bis dahin fest: Dieser Schlüssel ist in der Hand von Jesus und bleibt er auch. Und er lässt jetzt Petrus daran teilhaben. Erst die Idee, das passt auch gut zu dem Vers vorher, denn wir haben ja gesehen, eine Offenbarung, Matthäus 22.

[9:25] Offenbarung, Matthäus 22. Da gibt es einen Felsen und einen Stein. Ja, der Felsen ist Petra. Der Stein ist Petros. Der Felsen ist Christus. Ja, und Petrus ist sein Nachfolger. Christus ist von der Mensch und Petrus gehört jetzt Christus an. Ja, ist Teil von Jesus, ist Teil der Gemeinde. Er hat eine Aufgabe in der Gemeinde. Er ist ein kleiner Stein hier, nicht unbedeutend. Der Petrus hat eine wichtige Rolle gehabt, aber ist nicht das Fundament.

[10:04] Er nimmt also, das Fundament ist Christus, und Petrus darf jetzt mit beim Fundament dabei sein, sozusagen. Er ist ein Mitarbeiter von Jesus in den Bau der Gemeinde. Und so ist es auch mit dem Schlüssel. Jesus hat den Schlüssel gehabt und hat ihn immer noch. Und Petrus darf jetzt auch an diesem Schlüssel mitwirken. Und es sind sogar, wie wir gesehen haben, viele Schlüssel.

[10:25] Das ist jetzt besser verstehen, was in diese Schlüssel. Also, simple Frage: Was macht ein Schlüssel? Man schließt auf und schließt ab. Jetzt gibt es eine Stelle in der Offenbarung, wo davon gesprochen wird, dass der Himmel aufgeschlossen wird und zugeschlossen wird. Damit zwar das Wort Schlüssel nicht verwendet, aber genau das, dass man aufschließt und zuschließt.

[10:47] Kenne Stellen Offenbarung, wo es heißt, dass man jemandem den Himmel aufschließt und zuschließt. Den Himmel verschließt, sodass der Himmel ist versiegelt. Ist eine Stelle, dass der Himmel verschlossen wird. Schaut man mit mir in Offenbarung 11.

[11:12] Schaut man mit mir in Offenbarung 11. Offenbarung 11 und dort Vers 6. Auf Morgen 11:6, da heißt es dann: Offenbarung 11, Vers 6. Diese haben Vollmacht, den Himmel zu verschließen, damit kein Regen fällt in den Tagen ihrer Weissagung. Und sie haben Vollmacht über die Wasser, sind Blut zu wandeln und die Erde zu schlagen mit jeder Plage, so oft sie wollen. Also hier hat jemand die Fähigkeit, den Himmel zu schließen. Ja, Schlüssel zum Reich der Singles. Fragen euch, wer oder was sind diese?

[11:54] Diese, das heißt, diese haben Vollmacht, den Himmel zu verschließen. Die zwei Zeugen, ja, die zwei Zeugen aus Offenbarung 11. Die kennen wir schon aus Vers 3. Oder: Ich will meinen zwei Zeugen geben, dass sie weissagen werden 1260 Tage lang, bekleidet mit Sacktuch. Das sind zwei, waren wir die zwei Leuchter, die vor dem Gott der Erde stehen. Jetzt frage ich euch ganz kurz, das wisst ihr wahrscheinlich.

[12:25] Die beiden Zeugen aus Offenbarung 11 sind wir. Was? Ganz genau, das Alte und das Neue Testament. Das Alte und das Neue Testament.

[12:38] Testament. Übrigens, diese Idee hier noch Vers 6, den Himmel zu verschließen. Auf welche Geschichte im Alten Testament spielt das an? Wer hatte die Macht, den Himmel zu verschließen, so dass es jahrelang nicht geregnet hat? Elia. Ganz knapp. Und wurde hat den Himmel verschlossen. Hatte er irgendwo einen besonderen Schlüssel, ein Passwort, Guard-Niveau? Wie hat den Himmel verschlossen? Hat gebetet und er hat durch das Wort Gottes gesagt: Es wird nicht regnen, es sei denn, ich sage es. Und es war nicht seine persönliche Meinung, sondern Gott hat ihn geschickt. Er war ein Prophet, der konnte sagen: So spricht. Daher, das heißt, der Elia als Prophet steht stellvertretend für das Wort Gottes, das den Himmel fest schließen und aufschließen kann. Und wie wir wissen, bezieht sich das auf das Alte und das Neue Testament.

[13:30] Neue Testament. Es sind also Gottes Worte. Und wenn die Bibel von Gottes Worten spricht, wer ist es eigentlich, der die ganze Zeit in der Bibel zu und spricht? Jesus. Oder denn es heißt: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Und das Wort wurde Fleisch. Es ist Jesus. Allen weit sagt ja, dass der Vater zum ersten Mal wieder hörbar gesprochen hatte bei der Taufe von Jesus. Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. Das heißt, im Alten Testament spricht Jesus, ja, es ist Jesus, der zu Abrams spricht, er zu ja und der mit Jakob bringt, der zu Jakob bei der Leiter spricht. Das ist Jesus, der zu Mose spricht. Das ist Jesus, der am Sinai spricht. Das ist Jesus, der zu Jesaja und Jeremia spricht. Es sind die Worte von Jesus, die Schluss.

[14:20] Und deswegen sind es auch die Schlüssel. Die Schlüssel, weil es sind viele Worte, oder als die Worte im ersten, Moto 2, Mose 3, würden alle Worte, die Worte, die Jesus im Neuen Bund gesagt hat. Und jetzt versteht ihr auch, warum Jesus den Schlüssel in der Hand halten kann. Und Gott trotzdem sagen kann: Ich gebe sie dir, Petrus, weil die Worte von Jesus sind wir immer noch seine Worte. Es ist immer noch sein Wort. Und trotzdem kann auch der Petrus daran teilhaben, wenn dann dieses Wort glaubt.

[14:54] Also, ganz wichtiger Punkt: Die Schlüssel, die das Reich aufschließen, sind das Alte, das Neue Testament, das Wort Gottes. Insbesondere das prophetische Worte sind. Allen weit sagt im Kommentar dazu: Im Leben Jesus sagt sie, die Schlüssel zum Reich der Himmel sind die Worte von Christus. Alle Worte der heiligen Schrift gehören ihm und sind hier mit eingeschlossen.

[15:25] Diese Worte haben die Kraft, den Himmel zu öffnen und zu schließen. Ja, also, was schließt mit dem Himmel auf? Kein Papst, kein Prediger, kein Pastor. Das Wort Gottes. Das Wort Gottes sagt mir, was ich tun muss, um gerettet zu werden. Und es ist schließlich auch den Himmel. Denn wenn es, wenn ich Dinge tue, die dem Wort Gottes widersprechen, dann werde ich nicht hineinkommen, egal wie ich mich fühle. Und egal was er gesagt habe, ich gar nicht Geld gezahlt habe.

[15:54] Ja, ganz genau. Ganz genau. Sehr gut. Und dann sagt es hier weiter: Sie erklärt die Worte Gottes, die Worte Christi. Sie erklärt die Bedingungen, durch die ein Mensch angenommen oder abgelehnt wird.

[16:13] Ja, so ist es. Ihr wert und deswegen ist die Arbeit von denen, die das Werk Gottes predigen, entweder ein Geruch des Todes und Tod oder das Leben zu nehmen. Weil, wenn ich das Werk, wenn ich das Wort Gottes predige, dann bringe ich Menschen direkt in Kontakt mit dem, was ihnen Himmel aufschließt oder zu schließen.

[16:35] Jesus also zu Petrus sagt: Ich gründe meine Gemeinde und meine Gemeinde ist gegründet auf mir selbst. Und diese Gemeinde muss organisiert werden. Und ich lade dich ein mitzuarbeiten, mit am Fundament zu bauen, mit Teil des von der Mendes zu werden. Und du sollst ihnen das geben, was ich dir gegeben habe, nämlich das Wort Gottes. Damit wirst du Menschen in den Himmel führen oder ihnen zeigen, dass sie verloren gehen.

[17:05] Das ist die Idee. Und das zeigt uns nicht, dass übrigens dann, ja, wir hatten alles. Den Schlüssel hatte nur Petrus in Schutz. Nein, wie auch. Ja, wir werden später noch sehen, dass Jesus das auch zu den ganzen Jungen sagt, nicht nur zu Petrus. Herr, Petrus war es quasi derjenige, der als erster losgeschossen hat. Er hat als erster gesprochen, dass dem Strich Petrus Jesus ihn an.

[17:24] Aber das, was für Petrus gilt, gilt für alle Christen. Du und ich, wir haben alle den Schlüssel in Hand, weil wir das Wort Gottes haben, das aufschließt und zu schließen.

[17:36] Jetzt schauen wir mal ganz kurz in den in den Vers in Matthäus 16, Vers 19. Steht nämlich so interessant: Was im Himmel, was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein. Und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein. Nun, binden und lösen sind eigentlich, das ist ja vielleicht binden und lösen, waren ganz bekannte Begriffe aus dem Gesetz der Pharisäer. Die Pharisäer haben ständig davon gesprochen: Wenn das so und so ist, dann binden wir dich. Wenn es so und so ist, dann lösen wir dich.

[18:20] Was Jesus jetzt sagt, ist, dass Petrus, wenn er an dem Wort Gottes festhält und das Wort Gottes predigt, hat er die Autorität, die eigentlich die Pharisäer für sich in Anspruch nehmen. Ihr müsst euch hier vorstellen, der Petrus ist immer noch, ja, Kind seiner Zeit.

[18:38] Der Petrus glaubt immer noch, dass die Pharisäer eine hohe Autorität haben. Ja, erinnert euch daran, als Jesus mit den Pharisäern den Streit hatte über die Zeichen, dann musste er ihnen sagen: Hütet euch vor der Lehre der Pharisäer und reduziert, weil sie immer noch dachte, nach die Pharisäer, die sind schon auch wichtig. Ja, deren Autorität müssen wir besonders hoch achten. Und gesagt: Wenn du das Wort Gottes hast und predigt, dann bist du ein Leiter der Gemeinde, sozusagen. Dann hast du die Autorität, von der du jetzt denkst, dass die Pharisäer sie haben, ja, mit ihren eigenen Gesetzen, mit ihren eigenen Vorschriften sagen auch: Wir binden die, ich will lösen.

[19:16] Sich also, wenn du bei dem Altar, Schwestern, ist das nicht aber wieder bei dem Gold des Altars, was ja dann ist das Wetter, dann bist du gebunden oder gelesen und gelöst und so gesagt, so ein Quatsch.

[19:26] Ja, das wahre Binden und Lösen geschieht durch das Wort Gottes, durch seine Worte, durch die Worte Jesu. Und das war ja auch keine neue Idee.

[19:37] Schaut man in Johannes 6, Vers 63. Johannes 6:63. Dadurch Jesus versucht, das schon deutlich zu machen. Wenn Johannes 6, Vers 63, das waren dieser berühmten Rede, einen Tag nach der Speisung der Fünftausend, ja, wo die große Krise dann kam, wo alle verlassen haben, fast alle. Der Geist ist es, der lebendig macht. Das Fleisch nützt gar nichts. Die Worte, die ich zu euch rede, sind Geist und Leben.

[20:02] Man könnte jetzt auch sagen, sind der Schlüssel. Ja, ihr braucht meine Worte. Meine Worte sind das Leben. Und dann sagen ja, vielleicht, das wollen wir nicht. Das ist und verlassen ihn, aber ein paar bleiben zurück. Und was ist die Begründung von Petrus, warum bleiben sie zurück? Jetzt 68, der an Simon Petrus, Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens, Worte, die das ewige Leben bringen.

[20:28] Sozusagen jetzt mit Matthäus 16 gedacht, Worte, die das Leben aufschließen. Und dann sagt er: Wir haben geglaubt, oder kanntest du der Christus bist, der Sohn des lebendigen Gottes. Also im Prinzip alles, das was hier angeblich in Matthäus rechts sind, eine plötzliche Erleuchtung von Petrus ist ein besonderes Privileg. Ist eigentlich nur eine Wiederholung von dem, was schon in Johannes 6 steht. Ihr seht, eigentlich Jesus wiederholt nur. Und Petrus hat gesagt: Ja, ja, genau, ich weiß.

[20:54] Ja, genau, ich weiß. Bis dann der Kombi. Nächste Woche drauf. Jesus sagt: Petrus sagt: Nee, so nicht. Der Kommunisten Wochen. Das heißt, hat also gar nichts mit einem Primat von Petrus zu tun oder irgendwelche besondere herausgehobene Position. Übrigens, allen weit macht einen ganz tollen Punkt, ist der beste Punkt, den ich jemals gehört habe, um zu beweisen, dass Jesus hier nicht den Petrus irgendwie erhoben hat. Sie sagt nämlich, wenn Jesus den Petrus wirklich irgendwie so befördert hätte an eine leitende Position, dann hätten die Jünger ja sie später nicht ständig gestritten, wer der größte unter ihnen sei. Oder die Tatsache, dass die Jünger bis kurz vorm Kreuz sich streiten, wer ist der Höchste, beweist, dass Jesus keinen zum Höchsten ernannt hat. Ja, ganz, ganz logisch. Ansonsten, wenn er einen zum Höchsten ernannt hätte, hätte ich gesagt: Okay, das hat Jesus gesagt, das akzeptieren wir. Aber das hat er nicht gemacht. Also haben sie mal gestritten, was hat sich auch nicht gut war.

[21:55] Ganz genau. Schauen wir noch zum zum Schluss in Matthäus 16 und dort in Vers 20. Matthäus 16 und dort Vers 20.

[22:07] Vermarktet den diesen Matthäus 16, Vers 20. Genau. Also wir sind jetzt nicht, weil mir ein Jahr vor der Kreuzigung gesagt: Pass auf, sagt es niemanden. Und wir werden nächste Woche sehen, wie das jetzt überleitet zu den Versen, die danach kommen. Aber nur, damit wir das kurz noch mal in Erinnerung haben.

[22:39] Schaut man in Matthäus Kapitel 8. Jesus hat ihr öfter Leuten gesagt: Sagt nicht, wie ich bin, ja, z.B. Matthäus 8 und dort Vers 4. Da ist und Jesus spricht zu ihm.

[22:51] spricht zu ihm: „Sieh zu, dass du es niemand sagst, sondern gehe hin, sag ein Priester, und bringe das Opfer dar, das Mose befohlen hat, ihm zum Zeugnis.“ Jetzt, wenn Jesus hat er öfter Leuten gesagt, die geheilt worden sind: „Ja, und dann hat er einmal gesagt: ‚Sag es nicht weiter, sag nicht, dass ich der Messias bin‘ oder sagt nicht.“ Und was sagen, was haben sie denn meistens gemacht? Da ist was sie haben, je mehr er verboten hat, desto mehr haben wir es verbreitet. Er überall her. Und dann das hatte zur Folge, dass Jesus dann macht man sich gar nicht, wenn die Städte trauen konnte und dass es war auch schwierig, aber die Jünger scheinen sich daran gehalten zu haben. Die Jünger scheinen das beachtet zu haben. Jedenfalls sagt es, nimmt so, dass das die Jünger seine Befehle missachtet hätten.

[23:30] Man muss sich überlegen, die Jünger wissen, dass das er der Messias ist schon seit dem ersten, seit der ersten Begegnung. Das sind jetzt schon über zwei Jahre vergangen, über zwei Jahre haben sie das mit sich mit. Und Jesus sagt ihnen: „Sagt es noch nicht.“ Nicht. Also, es ist nicht etwas, wo er sagt: „Okay, warte noch drei Wochen.“ Er lässt sie über zwei Jahre lang mit ihm gehen, das Evangelium verkünden, aber sie sollen nicht sagen, dass er der Messias ist. Immer noch nicht. Warum?

[24:01] Eigentlich, warum wollte Jesus nicht, dass überall gepredigt wird, dass er der Messias ist? Hat er sich geschämt? War er hatte sich zur Wahrheit gestanden? Oder warum hat er gesagt: „Sag nicht, dass ich der Messias bin?“

[24:35] Ganz fremd ist der erste wesentliche Punkt: Er wusste, die Pharisäer und Sadduzäer sind ihm auf den Fersen, die beobachten ihn, und sie sind gegen ihn. Und wenn er öffentlich sagt: „Ich bin ein ...“, bringen sie ihn herum. Es war zwar die Wahrheit, aber trotzdem diese Wahrheit noch zurückgehalten, damit er noch möglichst viel Gutes tun kann bis zum richtigen Zeitpunkt. Wann der richtige Zeitpunkt? Nach dreieinhalb Jahren. Oder nach dreieinhalb Jahren würde er sterben. Und ist interessant, nicht wahr? Als die dreieinhalb Jahre kommen, sagt er ganz oft: „Nicht mit dem Messias.“ Und wenige Tage ist er tot. Er reitet dann als Messias in die Stadt ein, sagt dann im Verhör sogleich: „Mit dem Messias.“ Und wird sofort umgebracht. Er hat gewartet bis zum richtigen Zeitpunkt, bis zum prophetischen Zeitpunkt. Und das zeigt uns, es ist nicht feige, wenn man eine Wahrheit, wenn man auch wartet, bis zum richtigen Zeitpunkt. Jesus hat nicht alles, was er wusste, losposaunt, damit alle wissen, wie gut er die Bibel kennt. Er hat sich überlegt, was ist sinnvoll.

[25:37] Der zweite Punkt, dass eine sozusagen der Widerstand der der Pharisäer. Der zweite Punkt ist, es gab ja viele Menschen, die ihn mochten oder die keinen Widerstand geleistet haben. Aber auch denen wollte er nichts sagen, dass er der Messias ist. Warum?

[25:55] Sollte es selbst entdecken. Ja, und was haben diese anderen, was haben die meisten Juden gedacht? Selbst die positiv zu diesem waren, wenn sie ein Messias gedacht haben, was war ihre Idee von passiert? Genau ein irdisches Reich, ein König, der auf dem Thron Davids sitzt in Jerusalem und die Römer vertreibt. Oder das heißt, sobald er gesagt hätte: „Ich bin der Messias“, hätten sofort gesagt: „Jetzt geht es los. Wir melden uns freiwillig, ja, für das erste Bataillon gegen die Römer.“ Und ihr wisst, Jesus hatte das, haben wir bei der Speisung der Fünftausend gesehen, er war kategorisch dagegen, dass das Evangelium für politische Zwecke missbraucht wird. Er, als sie angefangen haben, sagen: „Okay, wir machen nichts um König“, hat er massiv eingeschränkt, sagte: „Nein, das ist nicht meins, ist nicht mein Ziel. Ich bin gekommen, die Sünde zu besiegen, nicht die Römer.“ Und das heißt, dass er auf der einen Seite nicht gesagt hat, dass er der Messias ist, weil er wusste, dann werde ich Probleme haben zu verkündigen. Auf der anderen Seite hat er gesagt: „Ich will das nicht, weil die Leute sowieso falsch verstehen werden. Ich muss ihnen erst zeigen, worin die Aufgabe des Messias besteht.“ Ja, soweit es die Menschen annehmen wollen.

[27:08] Es gibt eine Frau, der hat er gesagt: „Ich bin der Messias.“ Der Samariterin am Brunnen, weil die war keine Pharisäerin, jedoch keine Jüdin, weil sie eine Samariterin war, hat sie nur die fünf Bücher Mose geglaubt. Sie glaubte nicht an den kommenden König, sie glaubten nur den kommenden Propheten. Er hatte keine politische Idee von dem Messias, sondern nur eine. Sie hatten vielleicht auch nicht, dementiert sich als Gott gedacht, aber sie hat den Messias einfach als ein Lehrer, als ein Hinweis, als an den Lehrer der Wahrheit gesehen. Und dem konnte er, konnte er sagen: „Ich bin der Messias.“

[27:41] Das zeigt also, dass Jesus jetzt nicht kategorisch, dass niemals gesagt hat. Er hat überlegt, wem kann ich das sagen und wem kann ich das nicht sagen. Er hat also ja.

[28:07] Ja, ganz genau, weil die Speisung der Fünftausend, die Jünger dachten auch, er wird Weltkönig. Wir werden nächste Woche sehen, dass Jesus versucht, ihnen deutlich zu machen: „Ihr wisst gar nicht, was kommt. Es wird ganz anders sein, als ihr denkt.“ Und wir haben gesehen, auch die ganzen, also seit der Speisung der Tausend, viele Geschichten sind ja so merkwürdig, weil den Jüngern sagen will: „Ihr seht, ihr nehmt euch vielleicht noch an den Blinden, der angespuckt wurde von Jesus, ja, der nur so halb gesehen hat.“ Ja, wo Jesus den Jüngern deutlich machen wurde: „Wollt ihr, ihr kennt mich, aber sie kennt noch nicht die mich nicht richtig. Ihr wisst, dass ich der Messias bin, aber ihr wisst doch gar nicht, was der Messias eigentlich tun soll.“ Und ist jetzt quasi hier in Matthäus 16 sieht man die Jünger, sie sehen Jesus, aber sie sehen jedoch nicht richtig.

[28:49] Und Jesus sagt: „Nach diesem Felsen auf euer Bekenntnis werde ich die Gemeinde bauen. Bleibt bei meinen Worten, dann werdet ihr den Himmel erreichen.“ Und dann könnt ihr an den Menschen auch den Himmel offenbaren. Genau.

[29:03] Letzter, letzter Punkt, und damit enden wir. Kurzes Zitat von allen Weisen: „Sagt die Gemeinde ist auf Christus gebaut als ihrem Fundament. Sie soll Christus als ihrem Kopf gehorchen. Die Gemeinde soll sich nicht auf einen Menschen verlassen.“ Diese Worte kann man nicht oft genug unterstreichen und wiederholen. Bitte, bitte auch der Zuschauer merkt euch das. Viele beanspruchen eine Position des Vertrauens in der Gemeinde oder die eine Position Anspruch nehmen, glauben, dass sie eine Autorität haben, dass sie anderen Menschen diktieren können, was sie glauben zu tun sollen. Dass diese diesen Anspruch bestätigt Gott nicht. Keinen Menschen der Gemeinde, egal wo er ist, ob auf der Ortsgemeinde oder bei der Generalkonferenz, kann anderen diktieren: „Das sollst du glauben und das sollst du tun.“ Und wenn ihr jemand so, dass mit bekommt, muss man sich scharf dagegen wenden. Herr Gott ist der einzige, der volle Autorität hat. Der Erlöser erklärte: „Ihr seid alle Brüder, Geschwister. Wir alle sind Versuchungen ausgesetzt und alle sind in der Gefahr, sich zu irren.“ Oder kennt ihr jemanden in der Gemeinde, die nie gehört hat? Wir haben alle schon uns schrecklich gehört, ja. Jeder einzelne von uns. Wir können uns auf kein sterbliches Wesen für Leitung verlassen, egal wer es ist. Du kannst auch niemanden verlassen. Können schon so zwischenmenschlich auf hoffentlich gut verlassen, aber nicht absolut. Er, der einzige, auf dem uns lassen können, ist wie sie nennt, er der Fels des Glaubens ist die lebende Gegenwart Christi in seiner Gemeinde. Wenn Christus gegenwärtig ist, weil er im Zentrum unserer Gedanken ist, dann sind auf dem Fundament, auf diesen Felsen, kann der Schwächste vertrauen. Und diejenigen, die sich für die Stärksten halten, werden sich als die Schwächsten erweisen, wenn sie nicht Christus zu ihrem ja, zu ihrer ja, zu ihrer typischen Sie ist, was ist zu viel. Sie, also, wenn sie nicht sich auf Christus vertrauen. Wir schauen manchmal auch auf Menschen der Gemeinde, denken, dass nicht alle stärksten, die allermeisten wissen ja, die die größten sollen der Gemeinde sind. Und wenn die aber sich von Christus abwenden, sind sie die schwächsten Menschen überhaupt. Und manchmal merken wir gar nicht mehr menschlich von Christus abwendet oder nicht. Nicht. Deswegen können wir uns niemals implizit auf Menschen verlassen, egal ob sie gute Freunde sind oder bekannte Prediger oder Verkündiger oder was weiß ich. Ja, die Gemeinde ist auf Christus gegründet. Und wenn ich in meinem Leben, wenn du in deinem Leben mit Christus verbunden bist, dann stehen auf dem Felsen und dann haben wir die Schlüssel und wir können dann selbst wenn alle um uns herum vielleicht fallen sollten, weiter die Gemeinde bilden und weiter die Gemeinde voranbringen.

[32:02] Jeder Einzelfall ist Gemeinde, weil wir Gemeinschaft mit Christus haben. Und wer ihnen dafür danken. Lasst uns beten und niederknien.

[32:16] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du durch dein Wort zu uns gesprochen hast und dass deine Gemeinde auf einem festen Fundament steht und dass der Weg zum Himmel für jeden offen steht. Ist nicht zu einem Menschen gehen müssen, der uns den Himmel ausschließt, sondern dass wir das Wort Gottes haben, dass wir dich haben, Herr Jesus, der du den Himmel für uns ausschließt oder auch zu schließen, wenn wir deine Worte missachten. Herr, danke, dass sie wissen dürfen, dass alles, was wir tun müssen, ist dir zu vertrauen, seinen Worten zu vertrauen, deine Worte für bare Münze zu nehmen, im buchstäblichen Sinne zu glauben, dass das, was du sagst, du auch so meinst, dass wenn du sagst, dass du uns liebst, dass du wirklich uns gerne hast und dass du uns so sehr liebst, du für uns gestorben bist, und dass, wenn du sagst, dass du uns vergeben möchtest, dass uns auch wirklich vergibst und dass du uns mit einem Heiligen Geist erfüllst. Darum bitten wir dich und danken es in deinem Namen. Amen.

[33:11] Amen. [Musik]


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