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Manuskript zur Sendung:   CSH – Sabbat 2

Link zum Video von Ronny Schreiber:  schafft-wissen-schaft-wissen

In dieser Lektion der Serie „Erziehung und Bildung“ wird die Bedeutung des Sabbats beleuchtet. Es wird erklärt, wie der Sabbat als Tag der Bildung und der Erinnerung an Gottes Schöpfungswerk dient. Der Sprecher betont, dass der Sabbat uns hilft, Gottes Charakter zu verstehen und seine Liebe durch die Betrachtung der Schöpfung zu erkennen. Die Lektion verbindet die biblische Schöpfungsgeschichte mit der Erlösung durch Jesus Christus und unterstreicht die Wichtigkeit der Beziehung zu Gott und unseren Mitmenschen.


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Serie: Erziehung und Bildung

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Transkript

[0:03] Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer auf joelmedia.de, ich begrüße euch heute ganz herzlich zu einer weiteren Folge unseres Quartals "Erziehung und Bildung". Heute studieren wir gemeinsam die Lektion Nummer 12 mit dem Titel "Der Sabbat: Den Charakter Gottes leben und erleben". Bevor wir in das Wort Gottes und des Studiums eines Wortes einsteigen, möchte ich mit euch gerne noch ein Gebet sprechen.

[1:38] Lieber Vater im Himmel, wir sind dir so dankbar, dass du uns dein ewiges Wort geschenkt hast. Um uns herum sind Krisen, sind Ängste, Krankheit, so viel Unruhe, lieber Gott. Aber wenn wir unseren Blick auf dein Wort lenken, finden wir die Ruhe, die wir zum Leben brauchen. Wir finden Antworten, finden Sicherheit und Geborgenheit. So bitte, führe uns du heute durch dieses Studium. Lass, dass ich konzentriert sprechen kann und jeder, der deine Worte hört, lass es ihn berühren, unseren Charakter verändern und hilf uns, Herr, dir immer ähnlicher zu werden. Schenke uns heute deinen Heiligen Geist. Das alles bitten wir im Namen Jesu Christi. Amen.

[2:36] Wahre Erziehung besteht nicht darin, mit erhobenem Zeigefinger aufzutreten oder anderen gewaltsam etwas aufzudrängen, was sie nicht verstehen und wozu sie gar nicht bereit sind. Wer andere für eine Sache gewinnen will, muss ihr Interesse und ihr Verständnis wecken. Und genau darauf zielte Gottes Erziehungsmethode schon immer ab. Gott hat den Menschen nicht nur Verstand gegeben, sondern erwünscht auch, dass er sich seiner in dem von Gott vorgesehenen Rahmen bedient. Dieses Zitat habe ich euch vorgelesen aus dem Buch "Erziehung" auf Seite 39, von Ellen White. Ellen White, ihr kennt sie ja bereits, hat sehr viel über Erziehung geschrieben. Und das ist auch gar nicht verwunderlich, denn die ganze Bibel, in der ganzen Bibel geht es ja genau darum, wie Gott uns erzieht, wozu er uns erzieht, warum er uns erzieht, mit welchen Methoden.

[3:47] Und wir wollen heute einen Blick darauf werfen, was das Besondere an dem Bildungstag, wir hier in der Lektion auch in der Einführung genannt wird, der Sabbat, was der darstellt und wie wir das zu verstehen haben. Denn die halten ja Sabbat für Sabbat, haben Gemeinschaft miteinander. Aber was ist die tiefere Bedeutung des Sabbats? Und ich will auch genau dieses Verfahren, das ich hier vorgelesen habe, anwenden, indem ich euch jetzt zum Eigenstudium einige Gedanken liefere, die euch weiterhelfen, das vierte Gebot besser zu verstehen. Und dabei werden wir uns die Worte Gottes natürlich betrachten. Gott soll zu uns sprechen durch sein Wort. Und die Haltung, die wir hier annehmen sollen, sollte die sein, dass wir uns als Geschöpfe Gottes von unserem Schöpfer belehren lassen.

[4:47] Schlagen wir dazu unsere Bibel auf und lesen wir aus Kapitel 38 im Buch Hiob, den Vers 4. Gott fragt den Hiob, und ihr werdet merken, dass das eine sehr herausfordernde, eigentlich rhetorische Frage. Er fragt ihn: "Wo warst du, als ich den Grund der Erde legte? Sprich es aus, wenn du Bescheid weißt." Und wenn ihr Zeit habt, euch dieses Kapitel zu Hause komplett durchzulesen, dann werdet ihr merken, dass Gott hier mit einer ganzen Reihe an Fragen dem Hiob klarmachen möchte, dass der Mensch beim Angesicht der geschaffenen Werke erkennen kann, wer derjenige ist, der das Recht hat zu belehren.

[5:39] Wir haben es hier mit einem Lehrgewicht zu tun. So ist das ganze Buch Hiob. Fast ganz herausfordernd sagt hier vorher, sagt Gott zu dir vorher in Vers 3: "Du sollst mich belehren." Gott sagt: "Du sollst mich belehren." Und wir wissen, dass er das ja nicht wirklich meinen kann. Er will damit einfach nur klarmachen, dass er es doch gar nicht kann. In diesem Jahr Gedicht sollte der Mensch erkennen, dass Gott allein die Welt geschaffen hat, und somit er der Lehrer in allen unseren Lebensfragen ist.

[6:22] Wir lesen in Vers 4, die Morgensterne, entschuldigt, in Vers 7, weiter in Hiob Kapitel 38: "Die Morgensterne jubelten miteinander und alle Söhne Gottes jubelten." Ja, die Engel, die existierten bereits, während Gott die Welt erschaffen hat. Aber von den Menschen ist noch keine Spur. Wir wissen aus dem ersten Kapitel der Bibel, dass er den Menschen am sechsten Schöpfungstag schaffen wird. Und die Engel freuten sich im Angesicht all dieser wunderbaren Berge, die Gott schuf. Und wir sollen uns freuen, genauso wie die Engel damals, wenn wir die Schöpfung betrachten und dadurch Gott in seiner Kraft, in seiner Allmacht und in seiner Autorität erkennen. Er ist unser Schöpfer.

[7:14] Und erst fehlte mehr als das, und das werden wir im Laufe dieser Lektion auch noch gemeinsam betrachten. In der Einführung der Lektion, das habe ich vorhin auch schon genannt, wird der Sabbat ja als Tag der Bildung bezeichnet. Und das ist eine sehr treffende Formulierung, denn Gott möchte uns am Sabbat ganz besonders erziehen. Er will, dass wir uns Zeit nehmen, um uns über ihn Gedanken zu machen, indem wir vor allem die Werke der Schöpfung betrachten.

[7:48] Und deswegen sagte in 1. Mose 2, Vers 2: "Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte. Und er ruhte am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte er von seinem ganzen Werk, das Gott schuf, als er es machte." Wir lesen hier, dass das erste, was Gott heiligt, ein Tag ist, der siebte Tag. Heiligen heißt ja absondern. Und somit verstehen wir, dass dieser Tag für Gott etwas ganz Besonderes darstellt.

[8:37] Am siebten Tag vollendet Gott sein Schöpfungswerk. Die Vollkommenheit der Schöpfung soll ja am Sabbat als Zeichen der Macht und Kraft Gottes verstanden werden. Das, was Gott durch Sprechen geschaffen hat, die Erschaffung allen Lebens mit seinen Gesetzmäßigkeiten im buchstäblichen sechs Tagen, soll uns zu einem Freudenfest dienen und jeden siebten Tag dazu einladen, diese Feier gemeinsam zu feiern, in Gemeinschaft mit Gott und in Gemeinschaft mit den Menschen, die ebenfalls Gott lieben.

[9:15] Und der Prophet Jesaja sagt uns sogar im Buch Jesaja 66, im Kapitel 66, dass wir im Himmel ebenfalls Sabbat für Sabbat zusammenkommen werden. Das heißt also, von Anbeginn der Schöpfung bis in alle Ewigkeit wird es diesen Tag der Anbetung geben. Dieser Tag, der als einziger Tag in den Namen von Gott bekommt. Also so wichtig war dieser Tag für Gott.

[9:43] Denn wir lesen ja auch im Wortlaut der zehn Gebote folgendes, den Text, den ich jetzt vorlese, finden wir in 2. Mose 20, Vers 11: "Denn in sechs Tagen hat der Himmel, hat der Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und er ruhte am siebten Tag. Darum hat er den Sabbat gesegnet und geheiligt." Das ist eine Wiederholung aus dem Schöpfungsbericht.

[10:10] Und meinen sie behaupten, dass die Bibel sogar zwei Schöpfungsberichte hat, die auch noch widersprüchlich seien? Nein, dem sei nicht so. Dieses Kapitel beschreibt mehr Details, also das zweite Kapitel im Mosebuch, das zweite Kapitel der Bibel. Es beschreibt die Details, und wir sollen durch den Text in 1. Mose 2 etwas tiefer in das Schöpfungsgeschehen eintauchen, um weitere wichtige Erkenntnisse über die Welt und den Menschen und Gott erhalten.

[10:42] Das Hauptthema im zweiten Kapitel der Bibel ist das Thema der Beziehungen, so könnte man das sagen. Es geht um Gemeinschaft, es geht um Liebe untereinander. Und wir haben ja bereits gesehen, wird er Gedenktag der Schöpfung eingesetzt, damit der Mensch die Beziehung zu seinem Schöpfer pflegen kann.

[11:04] Und es heißt ja in der Bibel: "Liebe Gott von deinem ganzen Herzen, von ganzer Seele und mit einem ganzen Verstand, und deinen Nächsten wie dich selbst." Das ist ein Spruch, das ist ein Gedanke, dem alten Testament, im neuen Testament vorgang durch die ganze Bibel hin. Ist dieser Gedanke eigentlich der tragende, der uns das Gesetz Gottes in seiner geistlichen Bedeutung erklärt. Und wenn wir Gott lieben, so halten wir seine Gebote. Das sagt ja Jesus im neuen Testament.

[11:37] Und unsere Liebe zu Gott zeigt sich unter anderem, wenn wir als seine Nachahmer ebenfalls den Sabbat in unserem Leben heilig halten. Dadurch zeigen wir, dass uns unsere Beziehung, also das, dass sie wichtig ist, dass die Beziehung zu Gott wichtig ist und das auch nichts dazwischen kommen darf.

[12:01] Und hierbei dürfen wir nicht vergessen, wer unser Nächster ist. Diese Frage müssen wir uns stellen, und wir können sie nur so beantworten, dass wir erkennen, dass unser Nächster, unser Bruder, unsere Schwester, jeder Mensch ist. Denn erinnern wir uns, als Gott den Menschen schuf, hat er ja auch seiner Grippe, also aus der Rippe Adams, die Eva geschaffen. Und sie wurde die Mutter aller Menschheit. Somit sind wir alle verbunden miteinander.

[12:40] Ein jeder Mensch hat zum Ziel, das Ebenbild Gottes widerzuspiegeln. Jeder ist dazu auserwählt und jeder soll auch dazu berufen sein. Also halten wir fest: Gott erschafft alles in sechs Tagen. Der Mensch entsteht am sechsten Tag, und wir können sagen, ja, er ist der Höhepunkt der Schöpfung, denn wir lesen in 1. Mose 1, dass er ja nach dem Bild Gottes geschaffen wurde.

[13:13] Und erst am siebten Tag vollendet Gott sein Werk. An diesem Tag setzt er sein Siegel, seine Unterschrift quasi unter sein Werk, und das stellt die Vollendung seines Werkes dar. Und wir wissen, das ist uns bekannt, dass der Mensch durch die Sünde und den Ungehorsam seine Bildähnlichkeit zu Gott verloren hat.

[13:35] Und das Ziel wahrer Bildung ist genau das. Das haben wir jetzt auch schon öfters in diesem Quartal gehört, dass es um die Wiederherstellung des Bildes Gottes im Menschen geht. Sein Charakter soll wieder dem Charakter Gottes ähnlich sein.

[13:49] Und es ist uns egal bekannt, dass das einzig und allein durch das Werk der Erlösung möglich ist. Jesus sagte nämlich am Kreuz, kurz bevor er starb: "Es ist vollbracht." Oder man könnte es auch mit "Es ist vollendet" übersetzen.

[14:11] Ein weiteres Werk, das er vollendete, eine neue Schöpfung. Ich werde jetzt ein Gebet vorlesen, dass der Paulus gesprochen und geschrieben hat, aus dem neuen Testament, in welchem die Wiederherstellung des Bildes des Menschen sehr schön beschrieben wird. Und wir können sehen, wie sehr das Vokabular an den Schöpfungsbericht erinnert. Während ich den Text vorlese, achtet mal ganz genau auf die Worte.

[14:42] Wir finden den Text im Kolosser 1, Vers 9, dort beginnt er und geht bis Vers 14. "Deshalb hören wir nicht auf, von dem Tag an, da wir es gehört haben, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr mit der Erkenntnis seines Willens erfüllt werdet in aller Weisheit und geistlichem Verständnis, um des Herrn würdig zu wandeln, zu allem Wohlgefallen, fruchtbringend in jedem Gut und wachsend durch die Erkenntnis Gottes, gekräftigt mit aller Kraft nach der Macht seiner Herrlichkeit, zu allem Ausharren und aller Langmut, mit Freuden dem Vater Dank sagen, der euch fähig gemacht hat zum Anteil am Erbe der Heiligen im Licht. Er hat uns gerettet aus der Macht der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe. In ihm haben wir die Erlösung, die Vergebung unserer Sünden."

[15:50] Schauen wir uns den Text etwas genauer an. In Vers 10 kommt das Wort "fruchtbringen" vor. Vor Schöpfungstext in 1. Mose Kapitel 1 heißt es: "Seid fruchtbar und mehret euch." Gottes Werke waren gut. Wir sollen hier fruchtbringen zu guten Werken, sagt Paulus. Wachsen, entsteht hier in Vers 9: "Die Bäume des Feldes sollen wachsen und fruchtbringend", heißt es im Schöpfungsbericht. Und all das hat uns Paulus geschieht durch die Erkenntnis Gottes.

[16:28] Dadurch entsteht geistliches Wachstum und Leben. Und das Leben an sich, in Vers 12, ist der Begriff "Anteil am Erbe" genannt. Schauen wir den Menschen zu Beginn, für was war er denn eingesetzt? Als Bewahrer und Erhalter. Das war seine Aufgabe im Garten Eden, dafür zu sorgen, dass die ganze Schöpfung instand gehalten wird.

[16:59] "Die Heiligen im Licht" wird hier genannt. Licht. "Es werde Licht", heißt es in den ersten Zeilen der Bibel. Jesus ist das Licht der Welt, und wir sollen das auch sein. Gott ist heilig, wir sollen es auch sein.

[17:20] Und in Vers 13, hier in diesem Gebet, kommt das Wort "Finsternis" vor. "Er hat uns gerettet aus der Macht der Finsternis", sagt Paulus. Erinnert ihr euch? "Und die Erde war wüst und leer, und es herrschte Finsternis, und der Geist Gottes schwebte über den Wassern." Das ist der Zustand vor der Schöpfung und auch der Zustand vor der Bekehrung eines jeden Menschen, so lange er Gott nicht kennt und ihn somit auch nicht als seinen Erlöser angenommen hat.

[17:56] Doch Schöpfung ist ja ehrlich. So ist Neuschöpfung im Jesus, in der eine neue Kreatur. Und weiter hier im Text, das Kolosser, den Text an die Kolosser, könnten wir besser sagen, in Vers 13 stoßen wir auf das Wort "Reich". Ja, was ist denn nun das Reich Gottes? Kolosser 1, Vers 13 sagt das ganz deutlich: Es ist das Reich seines Sohnes, seiner Liebe. Nur in Jesus gibt es Erlösung.

[18:29] Wenn ich Jesus also theoretisch kenne, aber nicht in ihm lebe, also in seinem Gesetz wandle, ist damit gemeint, sein Gesetz ist er, die Liebe. So bin ich nicht erlöst, denn die Liebe ist ja die Erfüllung des Gesetzes. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen.

[19:01] Wie ihr gerade bemerkt habt, habe ich aus dem Johannesevangelium, Kapitel 1, Vers 4 und 5 zitiert. Und weiter auch dort, ja, im Johannesevangelium, Kapitel 1, heißt es in Vers 12: "Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind."

[19:35] Per Geburt, also nur, weil wir leben und unsere Eltern vielleicht sogar gläubig sind, haben wir noch kein Anrecht, Kinder Gottes zu sein. Dies geschieht allein durch die Wiedergeburt, und das ist unsere Erlösung.

[19:49] Und wenn wir nun zurück zum Kolosser-Text, nochmal unseren Blick schweifen, lesen wir am Ende in Vers 14: "In ihm haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden." Meine Lieben, genau das ist der Punkt, worauf es wirklich ankommt. Es ist die Vergebung Jesu. Daran, also, sollen wir am Sabbat gedenken, wenn wir die schöne Natur sehen, die Gott geschaffen hat, und dadurch die Kraft Gottes wahrnehmen.

[20:21] So erkennen wir, wie viel Liebe Gott zu seinen Menschen, zu uns, hatte. Ihr ja aus Liebe geschaffen hat. Denn Jesus selbst, sein Wirken vor uns wird durch das Betrachten von allem Geschaffenen sichtbar, seine Liebe zu uns Menschen, zu seiner gesamten Schöpfung. Denn er hat ja das Gesetz des Lebens geschaffen.

[20:43] Und durch die Übertretung seines Gesetzes musste eine Wiederherstellung geschehen. Und das trägt sich an seinem Tod am Kreuz aus. Johannes 3:16 sagt: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat."

[21:10] Und Jesus, das wissen wir, war am Sabbat tot. Er ruhte am Sabbat. Es am Sonntag wieder auferstanden. Und freuen wir uns auf die Wiederauferstehung. Na klar, das ist wunderschön, dass das geschehen ist. Aber dass er den Tod an meiner Statt aufnahm, das stellt meine Rettung dar.

[21:33] Nun bin ich nämlich frei von Schuld, weil Jesus für mich gestorben ist. Paulus drückt das so aus: Lesen wir dazu Galater 6, Verse 14 und 15. "Mir aber sei es ferne, mich zu rühmen als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt." Denn weder Beschneidung noch Unbeschnittenheit gilt etwas, sondern eine neue Schöpfung.

[22:10] Durch das Kreuz Jesu sind wir imstande, eine neue Schöpfung zu werden, wenn wir die Vergebung unserer Sünden annehmen. Ist das nicht ein wahrer Grund zur Freude? Und der Sabbat ist genau das Symbol. Es ist der Tag, der für diese Freude der Erlösung steht.

[22:32] Und wenn der Sabbat als Tag der Bildung dienen soll, dann wissen wir jetzt, was das Ziel, was das wahre Ziel unserer Bildung ist. Es geht darum, dass wir unsere Gedanken mit den Gedanken Gottes in Einklang bringen. Denn wir sollen Gott durch seine Werke kennen lernen.

[22:49] Und ich will euch gerne ein Zitat vorlesen, das beschreibt, wie und was Jesus, der Lehrer aller Lehrer, lehrte. Dass die Tat stammt aus dem Buch "Christi Gleichnisse". Es finden es auf Seite 23, und die Autorin nennt sich Ellen White. "Innenleben des High Landes durch Gleichnisse finden wir eine Andeutung von dem, was die wahre höhere Bildung besteht. Christus hätte den Menschen die tiefsten Wahrheiten der Wissenschaften eröffnet, hätte Geheimnisse erschließen können, welche um sie zu ergründen Jahrhunderte angestrengten Studiums und anhaltender Arbeit kosteten. Er hätte Vorschläge auf dem Gebiet der Wissenschaft machen können, die bis zum Ende dieser Welt Stoff zum Nachdenken und Anregung zu Erfindungen gegeben hätten. Aber er tat es nicht."

[23:44] Er sagte nichts, um die Neugierde zu befriedigen oder den Ehrgeiz zu nähren und dadurch den Menschen die Türen zur Erlangung weltlicher Größe zu öffnen. In Gedanken des Ewigen, entschuldigt, ich bin in der Zeile verrutscht. In allen den Lehrern brachte Christus die Gedanken des Menschen mit den großen Gedanken des Ewigen in Berührung. Was worten ich war er, wie es die Leute nicht an menschliche Auslegungen über Gott, sein Wort oder seine Werke zu studieren. Nein, sondern er lehrte sie ihn dadurch zu erkennen, wie es sich in seinen Werken, in seinem Wort und durch seine Vorsehung offenbart.

[24:34] Die Beschäftigung also mit der Schöpfung und dem Wort Gottes soll uns am Sabbat begleiten. Deswegen ist der Tag heilig. Wir glauben ja, dass Gott die Welt in sieben buchstäblichen Tagen geschaffen hat und glauben nicht an die Theorie der Evolution. Der Sabbat bezeugt genau dies.

[24:54] Warum ist es wichtig, die Schöpfung genauso anzunehmen, wie sie in 1. Mose 1 verfasst wurde, um ihr zu vertrauen? Und welche Lehren erhalten wir aus der Sieben-Tage-Woche? Es gibt hierfür eine sehr gute und ausführliche Erklärung, die wir im Buch "Patriarchen und Propheten" lesen können. Da gibt es ein Kapitel, das sich "Die Sieben-Tage-Woche" nennt. Ich werde einige wichtige Gedanken daraus vorlesen, doch ich empfehle euch, das ganze Kapitel mal durchzulesen. Es ist sehr aufschlussreich und sehr schön.

[25:33] Ein Gedanke zum Beispiel lautet so: "Gott selbst setzte das Maß der ersten und einer folgenden Wochen für alle Zeiten fest. Im Gesetz vom Senat bestätigte Gott die Woche und den Tatbestand, auf den sie gegründet ist." Das lesen auf Seite 88.

[25:50] Und des Weiteren können wir folgendes erfahren: Der Geist Gottes hat durch die Geschichte der Flut geklärt, was die Geologie allein niemals ergründen konnte. In Osttagen wurden Menschen, Tiere und Bäume, die viel größer waren als die heutigen, begraben und damit für spätere Geschlechter als Beweis aufbewahrt, dass sie durch eine Flut zugrunde gingen. Gott beabsichtigte durch die Entdeckung dieser Dinge, den Glauben an die biblische Geschichte zu stärken. Aber die Menschen verfallen bei ihren unnützen Überlegungen in denselben Irrtum wie vor der Sintflut. Was Gott ihnen zum Nutzen gab, verwandeln sie durch verkehrte Anwendung in Fluch. Ja, leider.

[26:38] Aber lasst uns nicht dieser Tradition folgen, sondern lasst uns klüger sein, so klug, wie die Bibel es auch von uns fordert. Was hätte 90 lesen wir nämlich, wie Gott sein Schöpfungswerk vollbracht hat. Er den Mädchen nicht...

[26:55] vollbracht hat er den Mädchen nicht offenbart. Menschliche Wissenschaft kann
[27:02] seine Geheimnisse nicht voll ergründen. Gottes Schöpferkraft ist ebenso
[27:10] unbegreiflich wie sein Dasein, aber durch
[27:15] die Natur erfahren wir wirklich das
[27:18] vorhandensein einer handelnden Kraft,
[27:21] einer immer gegenwärtigen Intelligenz,
[27:23] die im Rahmen ihrer Gesetzmäßigkeit
[27:27] tätig ist. Vater und Sohn, wir können
[27:30] ununterbrochen im Naturgeschehen.
[27:32] Christus sagt: "Mein Vater wirkte bis auf
[27:35] diesen Tag, und ich wirke auch." Das
[27:43] wir wissen ja, Gott ist der Schöpfer
[27:46] aller Dinge, und echte Wissenschaft
[27:51] stimmt mit seinen Werken überein. Ein wahres
[27:54] Bildung, 14. Gehorsam gegen seinen Willen
[27:57] sie eröffnet unseren Blick, neue Runde.
[28:01] Und wenn wir noch mal das Buch Hiob
[28:05] aufschlagen, das Kapitel 11 auf und Vers
[28:08] 7 bis 9, also diese Gedanken uns
[28:10] beherzigen, dann können wir folgendes
[28:11] erfahren:
[28:14] Auch die klügsten Menschen vermögen Gott
[28:17] nicht zu erfassen, wie viel sie auch
[28:20] forschen und lernen, immer bleibt eine
[28:23] Unendlichkeit übrig. Wir können Gott nie
[28:24] erreichen,
[28:27] denn Gott ist ewig und er wird es immer
[28:28] sein.
[28:31] Wer das geschriebene Wort zu Hilfe nimmt,
[28:35] wer die Wissenschaft hilfreich finden, um
[28:37] zum Verständnis Gottes zu gelangen.
[28:40] Gottes unsichtbares Wesen, dass es eine
[28:44] seine ewige Kraft und Gottheit wird er
[28:46] sehen seit der Schöpfung der Welt und
[28:48] wagen an seinen Werken. Das lesen wir in Römer 1, 20. Und wer sich
[28:53] gerne etwas näher mit dem Thema der
[28:56] Wissenschaft und der Schöpfung
[28:58] auseinandersetzen möchte und mit der
[29:01] Sinnflut, dem empfehle ich einen Vortrag,
[29:03] der ebenfalls hier auf Joelmedia zu
[29:06] finden ist, ein Vortrag von Ronny
[29:09] Schreibe, der in etwa so heißt:
[29:12] "Wissenschaft, Wissen".
[29:15] Der wird hier als Link zu sehen sein und
[29:22] ihr könnt das gerne anschauen und diese
[29:27] schönen Gedanken, die darin enthalten
[29:29] sind, die werden bestimmt
[29:31] eure Gedanken bereichern. Und zu diesem
[29:33] Thema, so ihr Lieben,
[29:37] schauen wir uns aber eine weitere
[29:39] Begebenheit aus der Bibel an, aus dem
[29:42] Alten Testament und zwar dort aus
[29:45] 2. Mose 16, Vers 14 bis 29. In der
[29:50] ganzen Bibel gibt es ja immer wieder
[29:52] Lehren, die uns einen tiefen Einblick in
[29:54] die geistliche Bedeutung des Sabbats
[29:57] gewähren. Wir können hier nicht alle
[29:59] Bibelstellen anführen, es sind wirklich
[30:01] ganz, ganz viele. Also Gott lässt hier
[30:04] keinen Zweifel in seinem Wort, dass der
[30:07] Sabbat durchweg ein wichtiger Tag ist
[30:11] und die Beziehung zwischen dem Schöpfer
[30:14] und den Menschen immer wieder auf Zeit
[30:16] und auch seine verschiedenen Facetten, ja.
[30:19] Also der Mensch ist ja von Gott ganz
[30:23] besonders und vielfältig gemacht, auch
[30:25] sein Denken. Und genauso ist auch unsere
[30:27] Beziehung dazu. Und genauso ist nämlich
[30:30] auch der Sabbat. Es geht nicht um bloßen
[30:32] und blinden Gehorsam, sondern es geht um
[30:34] eine tiefe geistliche Einsicht, die wir
[30:37] erkennen sollen.
[30:40] Aber dass Männer und der Sabbat sind
[30:42] eben ganz zentral für unser Verständnis
[30:44] und deswegen lohnt es sich, da einen
[30:46] Blick darauf zu werfen.
[30:50] Ich werde einen Teil dieses Textes lesen
[30:52] und ihr könnt ihn in eurer Bibel noch
[30:55] ausführlicher zu Ende lesen.
[30:58] Ich lese in 2. Mose 16 mal ab Vers
[30:59] 14:
[31:01] "Und als die Tauschicht aufgestiegen war,
[31:03] lag der Tau auf der Fläche der Wüste.
[31:06] Etwas Feines, Körneliges, fein wie der Reif
[31:08] auf der Erde.
[31:10] Und da sahen die Söhne Israel, und sie
[31:12] sagten einer zum anderen: Was ist das?
[31:15] Denn sie wussten nicht, was das war.
[31:18] Mose aber sagte zu ihnen: Dies ist das
[31:20] Brot, das euch der Herr zur Nahrung
[31:24] gegeben hat. Dies ist das Brot, das der Herr
[31:27] geboten hat. Sammelt davon, jeder nach dem
[31:30] Maß seines Essens, einen Gomer Kopf
[31:31] sollt ihr nehmen,
[31:34] nach der Zahl eurer Seelen, jeder für die,
[31:38] die in seinem Zelt sind."
[31:41] Und die Söhne Israel machten es so. Der eine fiel, der
[31:45] andere wenig. Und Mose sagte noch in Vers
[31:47] 19: "Niemand lasse
[31:51] etwas davon übrig bis zum Morgen." Aber
[31:53] sie hörten nicht auf Mose, lesen wir hier.
[31:58] Und was passierte? Das, was übrig war, fing
[32:01] an zu stinken und Würmer bildeten sich
[32:04] daraus. Und Mose wurde zornig über sie.
[32:08] Aber morgen für morgen sollten sie es
[32:10] sammeln, jeder nach dem Maß eben seines
[32:14] Essens. Und es geschah am sechsten Tag,
[32:17] und es wurde gut. Da sammelten sie
[32:19] das Doppelte an Brot, zwei Gomer für
[32:20] jeden Einzelnen.
[32:23] Da kamen alle Fürsten der Gemeinde und
[32:26] berichteten es Mose. Ein Wunder geschehen!
[32:30] Und jetzt sagte er zu ihnen: Dies ist es,
[32:33] was der Herr geredet hat. Morgen ist eine
[32:37] Sabbatfeier, ein heiliger Sabbat für den
[32:39] Herrn. Dass ihr backen wollt, was er
[32:42] kochen wollt, kocht alles. Aber was übrig
[32:45] bleibt, legt es für euch zurück zur
[32:47] Aufbewahrung bis zum nächsten Morgen."
[32:52] Und sie taten es so. Und jetzt wird bis
[32:53] er in Vers 29
[32:55] das auch noch mal wiederholen, was ich
[32:58] bisher vorgelesen habe. Das war Gott
[33:00] wichtig, dass sie sich genau an seine
[33:03] Anweisungen halten. Gott wiederholt sehr
[33:07] oft seine Worte an seine Kinder. Und so
[33:08] machen wir das ja auch mit unseren
[33:09] Kindern, nicht wahr?
[33:12] Kinder sind vergesslich. Wir Kinder
[33:14] Gottes sind auch vergesslich. Und Gott
[33:18] bemüht sich, dass wir es verstehen, es
[33:20] begreifen. Und es macht ihm nichts aus,
[33:22] Dinge zu wiederholen.
[33:25] Aber kommen wir jetzt noch mal zu dem
[33:27] Text zurück. Was sollten die Israeliten
[33:30] lernen aus dieser Begebenheit? Was lernen
[33:32] wir für unser Leben, jetzt aus dieser Begebenheit?
[33:35] Zum einen
[33:37] erkennen wir die Liebe und Fürsorge
[33:40] Gottes für sein Volk. Er macht ja ein
[33:42] Wunder Tag für Tag, um ihnen zu zeigen,
[33:45] dass er es ist, der sie versorgt. Außerdem
[33:48] erfahren wir, dass der Sabbat nicht erst
[33:49] am 7. gestiftet wurde,
[33:51] denn die Israeliten wussten bereits
[33:54] vorher, dass die Sabbatfeier ja für sie
[33:59] verbindlich war. Und was noch passierte,
[34:01] war, dass die Heiligkeit des Ruhetages
[34:04] sich tief in ihre Gedanken, in ihr
[34:07] Bewusstsein einprägen konnte, denn es
[34:11] waren 40 lange Jahre, wo sich dieses
[34:14] Wunder des Mannas wöchentlich
[34:17] wiederholte, als Gott ihnen die doppelte
[34:18] Menge
[34:21] am Freitag gab. Und wir wissen auch, dass
[34:24] das Manna ein Sinnbild für Jesus ist.
[34:26] Lasst uns dazu im Neuen Testament
[34:29] folgende Texte lesen. Schlag bitte die
[34:35] Bibel dazu auf: Johannes 6, Vers 48 und 51.
[34:37] "Jesus sagt: Ich bin das Brot des Lebens.
[34:40] Eure Väter haben das Manna gegessen in
[34:43] der Wüste und sind gestorben.
[34:46] Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt.
[34:49] Wer von diesem Brot essen wird, der wird
[34:51] leben in Ewigkeit. Und das Brot, das ich
[34:52] geben werde,
[34:55] das ist mein Fleisch, welches ich geben
[34:55] werde für das Leben der Welt."
[35:02] Und ich möchte euch noch was aus dem
[35:03] Neuen Testament lesen, was wir in
[35:07] Offenbarung 2, 4, 17 finden, denn das ist
[35:10] auch ein ganz zentraler Vers der ganzen
[35:14] Bibel zu den Segensverheißungen für
[35:17] Gottes Volk im zukünftigen Leben gehört,
[35:20] nämlich dieser Satz: Prägt ihn euch gut
[35:20] ein:
[35:24] "Wer überwindet, dem will ich geben von
[35:28] den verborgenen Manna." Also wir lernen
[35:30] durch die Geschichte mit dem Manna, dass es
[35:33] um Gehorsam geht. Denn wenn sich die
[35:34] Israeliten damals nicht genau die
[35:36] Anweisung Gottes hielten, erkannten sie,
[35:39] dass Gott sich segnen konnte. Und auch
[35:40] die hat der Offenbarungseid macht es
[35:42] ganz klar deutlich, dass es um das
[35:47] Überwinden geht. Der Sabbat also galt als
[35:50] Prüfung für das Volk, schon damals in der
[35:55] Wüste. Und auch heute ist das so. Und vor
[35:58] allem geht es darum, wem vertraue ich?
[36:01] Wem gehorche ich? Am Ende der Zeit wird es ja
[36:04] so sein, dass der Sabbat als Prüfstein
[36:07] eingesetzt wird, worin der Gehorsam
[36:10] gegenüber Gottes Gesetzen sichtbar wird.
[36:12] Das ist das Thema mit dem X-Zeichen und
[36:14] dem Siegel Gottes, worauf ich jetzt nicht
[36:16] näher eingehen werde.
[36:19] Aber es ist wichtig, dass wir uns auch
[36:21] damit beschäftigen und das im Hinterkopf
[36:24] nie vergessen.
[36:27] Im Buch "Bilder vom Reich Gottes" auf
[36:31] Seite 320 lesen wir: "Christus spielt
[36:34] die Forderung des Gesetzes nicht
[36:36] herunter. Erst hat uns unmissverständlich,
[36:40] dass Gehorsam die Grundvoraussetzung für
[36:42] das ewige Leben ist."
[36:48] Sein Gesetz ist heilig, es recht und gut.
[36:51] Aber es geht Gott nicht um einen
[36:54] formalen Gehorsam ohne Erkenntnis und
[36:56] auch nicht um seelenlose Zeremonien, die
[36:58] den Menschen ganz außer Acht lassen.
[37:00] Der nächste Text, den wir jetzt
[37:03] ansatzweise lesen, soll genau dies zeigen.
[37:08] In der Lektion ist ja der Text 6,
[37:11] Jesaja 48 vorgeschlagen, dass uns mit ihm
[37:12] beschäftigen.
[37:16] Und hier geht es um falsche und echte
[37:18] Freundlichkeit.
[37:22] Ähnliches, Jesaja 58, Vers 1 beginnt
[37:24] dieser Text: "So rufe aus voller Kehle,
[37:27] halte nicht zurück, erhebe deine Stimme
[37:30] wie ein Horn und verkündige meinem Volk
[37:32] sein Vergehen und dem Hause Jakob seine
[37:36] Sünden." Und aus Zeitgründen werde ich den
[37:37] Text hier aussparen.
[37:40] Ihr könnt gerne das ganze Kapitel lesen.
[37:41] Das gehört so zu meinen Lieblingskapiteln.
[37:44] Aber ich werde auch einige
[37:48] Gedanken hierzu aufzeigen. Wir werden
[37:50] einige Verse näher betrachten, die sehr
[37:53] zentral sind für das Verständnis, wie
[37:57] Gott möchte, dass wir seinen Sabbat auch
[38:00] halten. Hier in dem Text geht es ganz
[38:02] klar um Charakterbildung. Das ist
[38:04] richtiges Fasten. Und die Antwort ist,
[38:07] dass es der Dienst am Nächsten sollte.
[38:09] Und da steht beim Fasten hier im
[38:10] Vordergrund.
[38:14] Oder wir reden wir über andere. Es geht
[38:15] um die Ausbildung des Charakters beim
[38:17] Fasten und nicht darum, dass ich von Gott
[38:20] meine Wünsche erfüllt haben. Sie und der
[38:22] Sabbat wird ja auch, wird hier ja auch
[38:26] als eine Art des Fastens angesehen, denn
[38:29] er wird in einem Atemzug genannt mit dem
[38:32] Fasten. Es geht ja um das Absagen
[38:34] auch beim Sabbat von allem, was einen von
[38:38] Gott wegführt. Das Fasten eben vom
[38:39] weltlichen Treiben wird hier
[38:43] thematisiert. Und lasst uns diesen Text
[38:45] jetzt in Vers 13 hier aus dem Jesaja 58
[38:54] lesen. Hier spricht der Prophet und sagt: Oder
[38:56] Gott spricht hier zu dem finden, sagt: Wenn
[38:58] du deinen Fuß vom Sabbat zurückhältst,
[39:01] deine Geschäfte an einem heiligen Tag zu
[39:04] treiben und es ist Sabbat eine Wonne
[39:07] und den heiligen Tag des Herrn ehrwürdig
[39:10] und wenn du ihn ehren so, dass du nicht
[39:12] deine Gänge machst, seinem Geschäft nach
[39:16] gehst und eitle Worte, dann wirst du
[39:18] deine Lust am Herrn
[39:21] und ich werde dich einherfahren lassen
[39:23] auf den Höhen der Erde und werde dich
[39:26] speisen mit dem Erbteil Jacobs, deines
[39:30] Vaters. Ja, der Mund des Herrn hat geredet.
[39:33] In Vers 14 haben wir jetzt hier gelesen.
[39:36] Dann wirst du deine Lust am Herrn haben.
[39:41] Erinnert euch das an etwas? Mich erinnert
[39:43] das an einem meiner Lieblingsverse aus
[39:49] der Bibel, Psalm 37, Vers 4 ist das: "Hab
[39:51] deine Lust am Herrn, so wird er dir
[39:55] schenken, was dein Herz begehrt." Lasst uns
[39:57] dieses Versprechen nochmals lesen und
[40:00] die Betonung des Satzes anders legen und
[40:03] zwar so: Hört gut zu: "Hab deine Lust am
[40:06] Herrn, so wird er dir schenken, was dein
[40:10] Herz begehrt." Diese Lesart, liebe
[40:12] Zuschauer, gefällt mir persönlich
[40:14] viel besser, denn sie zeigt ja ganz schön,
[40:16] dass sich Gott um unsere Bedürfnisse
[40:18] persönlich kümmern wird.
[40:23] Im Jesaja-Text, den wir gerade gelesen
[40:25] haben, beziehungsweise den wir uns näher
[40:28] betrachten, ja, ihr werdet ihn zu Hause
[40:30] selbstständig lesen, steht ja im letzten
[40:32] Vers, dass uns Gott mit dem Erbteil
[40:36] Jacobs speisen wird. Und ich denke, es
[40:40] lohnt sich sehr, dass wir etwas bei der
[40:42] Geschichte Jacobs verweilen. Was ist denn
[40:45] das Erbteil Jacobs? Und die Antwort lesen
[40:49] wir in 1. Mose 35, ab Vers 12.
[40:54] Das erste war ja: Gott sprach zu ihm: "Dein
[40:56] Name ist Jakob, aber du sollst nicht mehr
[40:59] Jakob heißen, sondern Israel." Und ein Name
[41:01] soll dir gegeben sein, und sogar er ihm
[41:05] den Namen Israel. Und Gott sprach zu ihm:
[41:07] "Ich bin Gott, der Allmächtige. Sei fruchtbar
[41:11] und mehre dich. Ein Volk und eine Menge
[41:13] von Völkern soll von dir kommen, und
[41:16] Könige sollen aus deinen Landen
[41:17] hervorgehen.
[41:20] Das Land aber, das ich Adam und Esra
[41:23] gegeben habe, das will ich dir und
[41:26] deinem Samen nach dir geben."
[41:29] Als Jakob seine Bekehrung erfährt, erhält
[41:32] er einen weiteren Auftrag, den eben auch
[41:34] seine Väter bereits vor ihm bekamen.
[41:38] Es ging darum, den Missionsauftrag zu
[41:39] erfüllen.
[41:43] Jesus hat ja auch zu uns gesagt: "Mache
[41:46] Jünger alle Nationen." Das ist immer
[41:48] dasselbe. Wenn die Bekehrung erfahren,
[41:50] dann sollen wir das, was wir an Gott
[41:53] erfahren haben, von ihm erhalten haben,
[41:54] auch weitergeben.
[42:00] Und jetzt Jakob verändert es sein
[42:02] Charakter verändert wurde, kann Gott mit
[42:03] dem arbeiten.
[42:06] Jakobs Mutter umgehen. Nur noch mal
[42:08] zurück zu der Anfangsgeschichte von
[42:10] Jakob. Er hatte ja eine Prophezeiung
[42:14] bekommen, dass der große Bruder den
[42:15] kleinen dienen wird. Das könnt ihr in
[42:18] 1. Mose 25, Vers 23 lesen.
[42:21] "Der Ältere wird dem Jüngeren dienen", heißt
[42:22] es hier.
[42:24] Und die Mutter war diejenige, die den
[42:27] Jakob später dann dazu veranlasste, den
[42:30] Segen des Vaters auf betrügerische Weise
[42:32] zu ergattern. Ja, ihr kennt die Geschichte,
[42:36] wie Jakob seinen Vater betrügt, um das
[42:39] Erstgeburtsrecht, um den Segen zu
[42:42] erhalten, oder wie er seinen Bruder über-
[42:45] rede, das Erstgeburtsrecht von ihm zu
[42:45] ergattern.
[42:48] Und wir wissen, dass das Leben Jacobs
[42:51] nicht gerade segensreich verlief. Er
[42:53] hatte sich davon täuschen lassen,
[42:55] dass mit seinen eigenen trügerischen
[42:56] Handeln
[42:59] das Ziel seines Lebens erreicht wird,
[43:01] welches Gott ihm ja versprochen hatte.
[43:05] Aber seine vorangehen Weise brachte ihm
[43:08] nur Probleme, gewaltige Probleme. Und wir
[43:10] kennen sein Leben, deswegen erwähne ich
[43:13] es hier jetzt auch nicht weiter. Und erst
[43:16] als Jakob bereut und den Weg Gottes
[43:19] sucht, kann Gott ihn segnen und die
[43:20] Verheißungen erfüllen.
[43:24] Vorher nicht eigene Wege,
[43:28] die voller Gewalt sind, sich über den
[43:32] anderen erheben, die vor mehr lieben als
[43:35] tatsächlich den Menschen. Können uns
[43:38] nicht näher zu Gott bringen, auch wenn
[43:42] wir meinen, dabei dem Ziel nachzufolgen.
[43:45] Wir wollen das Gute, ja, und das wollen
[43:48] viele Menschen. Und wir auch, wie allzu
[43:52] oft. Aber wir wollen es auf unseren Wegen.
[43:55] Aber Gottes Wege sind anders als die
[43:55] unsere.
[43:59] Sie sind sanftmütig, sie sind voller
[44:03] Geduld, Barmherzigkeit und Liebe.
[44:06] Freundlichkeit und Wahrheit dürfen nicht
[44:09] fehlen.
[44:11] Lasst uns jetzt mit dieser Erkenntnis da
[44:14] noch mal zu dem ursprünglichen Text gehen
[44:17] und betrachten wir den Anfang von den
[44:21] Anfang von Jesaja 58. Gott sagt ja in
[44:25] Vers 1: "Verkünde meinem Volk sein
[44:30] Vergehen und dem Hause Jakob seine Sünden."
[44:35] Jakob, so wird das Volk hier genannt, und
[44:37] damit zeigt uns Gott, dass das Volk
[44:40] ungeklärt ist.
[44:43] Im Folgenden in dem Text steht ja:
[44:48] Gottlose Faust, Ungehorsam, eigene Wege
[44:50] werden genannt, die man am Sabbat eben
[44:53] nicht tun soll. Und wir können hier sehr
[44:55] deutlich die Parallele zu Jacobs Handeln
[44:57] sehen, wie er das Erstgeburtsrecht ich
[45:01] stahl. Und dieses Verhalten zeugt ja von
[45:04] einem Um-Vertrauen an Gott, welches
[45:08] wiederum in dem Jakob, aber auch uns,
[45:11] welches uns immer wieder sündigen lässt,
[45:14] weil wir meinen, Gott hat uns etwas
[45:16] versprochen, wir wollen dieses
[45:20] Versprechen haben, es an uns erfüllen und
[45:21] wir warten nicht, bis Gott diesen
[45:28] Zeitpunkt erwählt. Wir tauschen voran und
[45:31] sündigen dabei aber und vergessen dabei.
[45:34] Also auf, dass Gottes Wege heilig sind und
[45:37] wir kommen allein nur zum Ziel durch
[45:38] Gottes Wege, die wir hier jetzt bereits
[45:43] genannt haben. In Psalm 37 heißt es: Er
[45:46] wird dir schenken, was dein
[45:50] Herz begehrt. Jakob trachtete vergeblich
[45:52] danach, aus eigener Kraft etwas zu
[45:53] bekommen,
[45:55] dass er später ja dann durch seine
[45:57] Selbsthingabe an Gott, an Gott und an
[46:00] Glaube an ihn gewinnen konnte.
[46:03] Und genau das, was Jakob hier kannte, als
[46:04] er mit Gott kämpfte und sich
[46:07] letztendlich Gott hingab, sollen auch
[46:08] wir erkennen.
[46:10] Wir sollen an Gott glauben und ihm
[46:12] vertrauen, dass er sich um alle unsere
[46:16] Anliegen kümmert, dass wir ihm Vertrauen
[46:18] zeigen, indem wir im Gehorsam
[46:19] sind.
[46:22] Schaut mal, was Ellen White hierzu
[46:26] schreibt im Buch "Biblische Heiligung" auf
[46:30] Seite 74: "Wenn wir Christus in uns
[46:33] aufnehmen, dass er durch den Glaubens-
[46:35] sein Leben in uns lebt, werden gute Werke
[46:38] offenbar werden. Christus will, dass der
[46:40] ihm geweihte Dienst, wie er es in
[46:43] Wirklichkeit auch ist, schön und
[46:45] anziehend sein. Mache deines
[46:47] Selbstverleugnung und eine inneren
[46:50] Schwierigkeiten mit deinem Mitleids-
[46:53] vollen Heiligen, ablege deine Lasten und
[46:56] am Kreuz nieder und gehe deinen Weg mit
[46:59] Freuden in dessen Liebe, der dich zuerst
[47:03] geliebt hat. Mag sein, dass kein Mensch
[47:06] etwas von den Vorgängen ahnt oder vor
[47:09] den Vorgängen entschuldigt hat, die sich
[47:12] ganz still zwischen der Seele und Gott
[47:15] abspielen. Von dem Ergebnis aber, das Werk
[47:18] ist, dass der Heilige Geist am Herzen
[47:21] ausgerichtet hat, werden sie alle
[47:24] erfahren, denn der in das Verborgene
[47:26] sieht, wird er es vergelten."
[47:29] Und dass ihr Lieben, es mit höherer
[47:32] Bildung gemeint, die uns Gott vor allem
[47:34] am Sabbat lehren will.
[47:37] Wir sollen in Gott ruhen, in seine Ruhe
[47:40] einkehren, damit seine Werke in uns
[47:44] offenbar werden. Und dass alles, was hier
[47:46] beschrieben wird, sehen wir doch auch in
[47:49] den Heilungswundern Jesu, von denen uns
[47:51] das Neue Testament berichtet.
[47:54] Wir lesen in Matthäus 12 zum Beispiel
[47:57] von der Heilung einer verdorrten Hand
[47:59] eines Mannes. Und am anderen
[48:02] am anderen Tag heilte Jesus eine Frau, die
[48:05] 18 Jahre lang nicht aufrecht laufen
[48:05] konnte.
[48:09] Sie war verkrümmt. Der Synagogenvor-
[48:11] steher aber war empört darüber, dass Jesus
[48:15] heilte, aber die ganze Menge freute sich
[48:18] über all die herrlichen Taten, die durch
[48:19] ihn geschehen.
[48:21] Und Jesus zeigt uns hier, dass der Dienst
[48:24] am Menschen im Mittelpunkt seiner Arbeit
[48:27] steht und dass seine Heilung erst recht
[48:29] am Sabbat geschehen soll. Der
[48:32] Gedächtnistag der göttlichen Schöpfung
[48:35] ist ein wahres Zeichen der Macht und
[48:38] Liebe Gottes, den Menschen zu heilen. Das
[48:40] ist keine Arbeit, nein, sondern ein
[48:43] heiliger Dienst, der die Kraft des
[48:46] Christus bezeugt. Wir kommen jetzt
[48:52] langsam zum Ende dieses Studiums und ich
[48:56] möchte euch noch das ein oder andere
[48:58] Zitat vorlesen, aber ich habe ganz viele
[49:01] hier gesammelt und ihr könnt sie alle
[49:05] gerne in dem Skript, was unter diesem
[49:09] Vortrag eingereicht wird, selbstständig
[49:11] zum Eigenstudium dann lesen.
[49:13] Denn das würde jetzt den zeitlichen
[49:14] Rahmen sprengen, das alles vorzulesen.
[49:16] Auch wenn ich starte, bundes stehen sind
[49:18] und ich das gerne für euch tun würde.
[49:22] Aber macht das selber an, in einer
[49:25] ruhigen Minute, in einer ruhigen Viertel-
[49:26] Stunde.
[49:28] Ich werde nur ein, zwei Zitate jetzt
[49:31] herausgreifen, die genau das, was wir
[49:33] jetzt hier gemeinsam studiert haben,
[49:35] nochmal zusammenfassen und noch einmal
[49:40] verdeutlichen. Das Christentum, ihr Lieben,
[49:43] hat Kraft, und wir als Christen sollen
[49:46] Zeugen sein für diese Kraft des
[49:51] Christentums. In einem Brief von 1903, das
[49:54] ist der Brief Nummer 43, lesen wir
[49:56] folgendes: "Christus hat seiner Gemeinde
[49:59] einen heiligen Auftrag erteilt, dessen
[50:04] Erfüllung in jeder Phase viel, ja viel
[50:06] Selbstverleugnung erfordert. Wenn die, die
[50:09] an den Glauben, das Kreuz auf sich nehmen,
[50:12] ihm auf dem Pfad der Selbstverleugnung
[50:15] nachfolgen und bereitwillig alles in
[50:18] ihrer Macht Stehende zum Segen für die
[50:21] tun, für die Christus gestorben ist, dann
[50:24] wird die Kraft des Christentums bezeugt,
[50:26] und in den Herzen vieler, die jetzt
[50:29] ungläubig sind, wird der Glaube an den
[50:32] entspringen, der sein Leben gab, um eine
[50:35] schuldige Welt vor der ewigen
[50:38] Vernichtung zu erretten." Ist das nicht
[50:41] schön, dass es letztendlich so einfach
[50:44] geht? Ja, Ellen White sagt, dass unser
[50:49] Charakter Macht ist und jede Gemeinde
[50:53] benötigt diese führende Macht und Kraft
[50:56] des Heiligen Geistes. Und jetzt, ihr
[50:58] Lieben, ist die Zeit genau darum zu
[51:05] bitten.
[51:05] Und zum Abschluss möchte ich euch jetzt
[51:10] ein Zitat aus dem Buch "Biblische
[51:14] Heiligung" vorlesen. Das ist auf Seite 66.
[51:18] Denn euch geht es bestimmt so, genau wie
[51:24] wir es oft geht, dass wir einige Fragen
[51:25] haben an Gott.
[51:27] Ich meine, wir haben ja am Anfang des
[51:30] Studiums gesehen, dass der Sabbat das
[51:31] Zeichen der Vollkommenheit Gottes
[51:34] symbolisiert. Und ich frage, die sich uns
[51:34] stellt und auch mir immer wieder, und

[51:37] stellt und auch mir immer wieder und seinen Freunden immer wieder im Gespräch. Die Frage, die sich uns stellt, ist: Können wir hier in diesem Leben vollkommen sein? Ist das möglich? Und wenn die Antwort Ja lautet, wie ist das möglich? Was ist der Weg, um vollkommen zu erlangen? Wie können wir Gott ähnlich sein? Kann uns Gott bereits hier in diesem Leben in sein Bild verwandeln? Das folgende Zitat beantwortet genau diese Frage. Hört gut zu und damit schließlich auch den Vortrag. Und werde im Anschluss dann auch noch mit euch bieten.

[52:24] Jesus stellte uns die Vollkommenheit unseres Vaters als ein Beispiel hin. Sind wir Kinder Gottes, dann sind wir auch göttlicher Natur teilhaftig geworden. Und es ist gar nicht anders möglich, als ihm ähnlich zu sein. Jedes Kind verdankt sein Leben dem Leben seines Vaters. Wenn wir Gottes Kinder sind, von seinem Geist gezeugt, leben wir durch das Leben auf Gott in Christus. Wurde die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, das sagt uns Kolosser 2, 5 und 9. Und es wird auch das Leben Jesu offenbar an unserem sterblichen Fleisch. Ist das nicht wunderbar? Wohnt uns das Leben in dann, wird es uns mit Christus wesensverwandt machen und uns zu den gleichen Werken veranlassen, die er tat.

[53:24] Auf diese Weise gelangen wir dann in Einklang mit allen seinen Geboten. Denn deine, denn das Gesetz des Herrn ist vollkommen und es erquickt die Seele, sagt David in Psalm 19, Vers 8. Durch die Liebe wird die Gerechtigkeit vom Gesetz gefordert, die vom Gesetz gefordert wird, in uns erfüllt, die wir nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist, zitiert aus Römer 8, Vers 4.

[53:54] Liebe Freunde, lasst uns jeden Sabbat daran denken, dass Gott uns seine göttliche Natur geschenkt hat und dass wir jeden Tag um aus ihm heraus leben dürfen. Und dass das eine wunderbare Freude ist. Und lasst uns diesen Tag aus diesem Grund zu einem Freudenfest machen, Woche für Woche, für uns, für die Menschen in unserer Umgebung, für unsere Familie, für unsere Gemeinde und auch für alle anderen Menschen. Lasst uns beten.

[54:32] Lieber Gott und Vater im Himmel, wir möchten und wir können einfach nur danke sagen im Anblick und im Angesicht deiner Schöpfung her. Denn das ist das, was wir von dir jetzt sehen können, während wir überwältigt von so viel Kraft und Schönheit, von so viel Ahnung, Allmacht, die wir zwar nur ansatzweise erkennen können, aber die uns verstehen lässt, Herr, dass du uns liebst, dass du möchtest, dass wir als geheiligte Menschen durchs Leben gehen bis in die Ewigkeit hinein. Du möchtest mit uns ewig lieben, Herr. Und das ist so schön. Und wir möchten einfach nur danke sagen. Und wir wünschen uns, Herr, dass viele Menschen auch dies erkennen mögen, dass sie diesen Weg, diese Forderung zur Ewigkeit, als ihnen die der Weg durch das Leben Jesu Christi und durch seine Werke auch von Gott wird und bereitet wird. Herr, hilf uns dazu, uns durch dein Wort dazu zu erziehen und auch anderen auf diesem Weg zu begleiten und ihnen den Weg des Lichtes zu zeigen. Wir danken dir im Namen Jesu Christi für alles. Hören wir danken dir für unser Leben. Amen.
[55:53] [Applaus] [Musik]


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