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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt, Folge 181 der Serie „Der Ersehnte“, beleuchtet Christopher Kramp eine entscheidende Begebenheit aus dem Leben Jesu mit seinen Jüngern. Er analysiert, warum die Jünger Jesu Botschaft über sein Leiden und Sterben nicht verstanden und wie ihr eigener Stolz sie daran hinderte. Die Predigt thematisiert auch die Gefahr des selektiven Hörens und die Bedeutung von Demut und Nächstenliebe in der christlichen Gemeinschaft, basierend auf biblischen Texten aus Lukas, Markus, Matthäus, Römer und Philipper.


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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Schön, dass ihr da seid und schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de. Wir haben heute Folge 181 und wir wollen ein Thema besprechen, den Anfang einer Geschichte, eine Rede von Jesus mit seinen Jüngern. Ein Gespräch, das wirklich an die Grundfesten unseres Glaubens geht, das wirklich an die Fundamente des Reiches Gottes geht. Eine Geschichte, die uns wahrscheinlich mehr betrifft, als sie auf den ersten Blick vielleicht zugeben würden. Und eine Geschichte, bei der wir wieder ganz viel von Jesus lernen können.

[1:14] Und bevor wir das tun, möchten wir ihn einladen, dass er unsere Gedanken lenken kann durch den Heiligen Geist. Und wo es möglich ist, wollen wir gemeinsam niederknien. Lieber Vater im Himmel, wir sind viel zu schwach und unwürdig, dein Wort aus eigener Kraft zu verstehen. Aber danke, dass du das gar nicht von uns forderst. Danke, dass du mit deinen Worten eine Kraft schenkst. Das ist ein Heiliger Geist, der uns damit wir alles verstehen können, wie wir es brauchen. Und Herr, deswegen möchten wir dir danken. Wir möchten dir danken, dass du eine Botschaft für uns heute jetzt hier hast, dass wir sie aufnehmen können, dass dieses Wort nicht fern ist, sondern ganz nah an unserem und in unserem Herzen, so dass wir es tun können. Und wir möchten dich einladen, in uns zu wirken, dass wir uns Gedanken machen über uns selbst, dass wir bereit sind, uns selbst zu erforschen, ob das, was wir lesen über die Jünger, auch auf uns zutrifft. Und dass wir dann auch die Kraft des Evangeliums für uns in jedem einzelnen Punkt in Anspruch nehmen dürfen. Und dass wir dich besser verstehen und dir gleich gestaltet werden. Das bitten wir dich von ganzem Herzen im Namen Jesu. Amen.

[2:38] Schlagt mit mir auf Lukas Kapitel 9. Wer von euch weiß noch, was wir das letzte Mal, also letzte Woche, betrachtet haben? Welche Geschichte wir angeschaut haben? Ihr habt euch vielleicht, Jesus war mit seinen Jüngern unterwegs gewesen. Sie haben eine geheime Reise gemacht durch Galiläa. Und letzten Mal haben wir gesehen, wie Jesus nach Kapernaum kommt und Petrus abgefangen wird von wem, weiß jemand von euch noch, wer das ihn abgefangen hat und ihn zur Rede gestellt hat? Das war nicht in Lukas, Matthäus, das waren diese Steuereintreiber, könnte ich dann ändern und welche Steuer-Gangster, um die Tempelsteuer. Die zwei Drachmen. Und was hat Petrus gesagt? Bezahlt dieses, die Tempelsteuer. Kann natürlich hat er gesagt, aber hatte ich nachgedacht, weil das war eine Falle. Denn die Tempelsteuer sollte ja, wer die Tempelsteuer jetzt zahlte, machte damit klar, dass er kein Kleriker war, das also keinen, kein Prophet, kein, keinen Priester.

[3:37] Und da waren wir darüber gesprochen, wie Jesus daneben eine wertvolle Lektion. Stars Petrus zurückkommt und ihm davon erzählt und Jesus ihnen deutlich macht, eigentlich muss ich nicht davon bezahlen. Ich muss nicht diese Tempelsteuer zahlen, aber ich bezahle sie trotzdem. Aber mache deutlich, dass ich glücklich bin, dass ich sie nicht bezahlen muss. Also dem gesehen, Jesus hat kein Prinzip der Wahrheit kompromittiert und gleichzeitig hat er keine Diskussion gesucht. Er hat keine Auseinandersetzung gesucht, aber hat niemals Kompromisse bei der Wahrheit gemacht. Und so freut es uns. So zahlt er die Steuer, aber protestiert gegen die Annahme, dass er sie zahlen müsste. Er zahlt sie freiwillig. Und dann gibt es noch diese tolle Geschichte, wie diese zwei Drachmen, denn wo die herkommen sollen, das sagte Petrus. Was sagt Jesus zu Petrus? Genau an den See, fang einen Fisch und in dem Fisch ist dann ein Taler. Und dieser Taler hat insgesamt vier Drachmen, also für Petrus und für Jesus.

[4:42] Nun, was hat wohl Petrus gemacht? Er ist an den See gegangen. Und wir nehmen die Geschichte jetzt auf an der Stelle, wo Petrus an den See geht, während er am See ist und danach angelt. Entspinnt sich jetzt ein Dialog mit Jesus und den anderen elf. Oder des Dialogs muss sich zurücknehmen. Jesus stellt seine Jünger jetzt zur Freude, denn je. Und es ist noch ganz kurz als Wiederholung, bevor sie nach Kapernaum gekommen sind, waren sie auf einer geheimen Reise durch Galiläa. Sie haben da eine Reise gemacht, aber sie wollten nicht bekannt. Jesus hat sich jetzt nicht in die Öffentlichkeit begeben. Warum? Er wollte den Jüngern etwas mitteilen. Was hat er versucht, den Jüngern auf dieser geheimen Reise zum zweiten Mal mitzuteilen? Über sein Leiden und dass er sterben würde und dass er ausgeliefert werden würde. Diesmal sogar. Und wie viele haben davon Jünger verstanden? Gar nichts. Und wir haben das damals schon angedeutet, dass es dafür einen Grund gab. Es war nicht ihre Intelligenz. Sie war nicht zu dumm. Es gab einen anderen Grund.

[5:56] Und der wird jetzt ganz deutlich. Schaut mal in Lukas Kapitel 9, Vers 46. Lukas 9:46. Der Markt, immer lesen. Genau, hier gibt es einen Gedanken, der plötzlich sich einschleicht. Sagt die Schlachter. Was ist der Gedanke, was sich fragen, wie sie haben besser gewusst. Übrigens, das Wort "Gedanke" ist das griechische Wort "dialogismos". Genau, "dialogismos". Muss welches Wort, das wir kennen, steckt in "dialogismos"? "Dialog". Genau. Es war also nicht nur ein Gedanke. Sie haben was gemacht? Sie haben dann angesprochen. Und allen weit sagt, es war ihnen ein bisschen peinlich, deswegen haben sie ein bisschen getrödelt auf dem Weg schon mehr, als sie auf dem Weg nach Kapernaum und Jesus nach Kapernaum gegangen sind. Und sie blieben so ein bisschen zurück, so ein bisschen langsam, nicht wahr? Und haben jetzt miteinander diskutiert, wer wird jetzt eigentlich Ministerpräsident? Übrigens, die Tatsache, dass sie darüber diskutiert haben, beweist, dass niemand Jesus so verstanden hat, dass Petrus der Fels ist.

[7:16] Oder denn kurz zuvor hatte ja Jesus gesagt: "Auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen." Und wenn die Jünger gedacht hätten, dass damit Petrus gemeint ist, hätte sie nicht diskutiert. Dann wäre klar gewesen, Petrus ist der Größte. Aber die Tatsache, dass sie sich hier diskutieren, nachdem Jesus das gesagt hat, beweist, dass Jesus nicht Petrus gemeint hat, sondern sich selbst. Okay, also, warum jetzt könnte man sagen, warum haben sie also die Leidensankündigung von Jesus nicht verstehen können? Wenn wir diesen verlesen, warum haben sie, als Jesus ihn versucht zu sagen: "Hey, wir gehen nach Jerusalem und ich werde ausgeliefert und ich werde leiden und ich werde gequält werden, ich werde sterben." Warum konnten sie das nicht verstehen?

[8:13] Ganz genau. Ein stolzes Herz hat kein Verständnis für Selbsterniedrigung. Ein stolzes Herz begreift keine sich aufopfernde Liebe. Ein stolzes Herz kennt nur "Ich, ich, ich, ich, ich". Es war ihr Stolz, der sie unfähig gemacht hat, diese lebenswichtige Botschaft überhaupt zu verstehen. Dieses hat sie gesagt, als sie zum zweiten Mal gesagt und sie haben es gar nicht begreifen können. Die Frage ist, wie oft sitzen wir vielleicht in einer Predigt und werden lebenswichtige Botschaften gesagt und wir hören sie zwar, aber wir begreifen sie gar nicht. Nicht, weil wir zu dumm sind, auch nicht, weil wir zu wenig Bibel gelesen haben, sondern weil wir in Gedanken irgendwie uns höher einschätzen als jemand anders. Das ist eine ernste Sache. Denn es waren ja, das war Jesus, das waren seine engsten Mitarbeiter, die das, sie sind schon ziemlich weit in geistlichen Dingen. Ja, sie dachten schon, wir sind bereit, bald jetzt hier die Regierung zu übernehmen. Aber sie haben nicht mal das Wesentliche verstanden. Wissen sofort können, wissen, wie auf die Idee kam ihm ein Jesus hat gesagt, wir gehen nach Jerusalem, ich werde leiden, ich werde sterben. Wie kommen sie darauf die Idee, dass er das jetzt ein Ministerposten haben können?

[9:31] Hinweis: Es war der Satz "Ich gehe nach Jerusalem". Als sie gehört haben "Wir gehen nach Jerusalem", haben sie alles andere ausgeblendet. Ohne gedacht, na ja, wenn wir nach Jerusalem gehen, vielleicht kann ja Jesus doch König werden. Das nennt man selektive Wahrnehmung. Jesus sagt A, B, C, D, E, F, G und ihnen gefällt D und S. Wenn sie noch die DD DD hier, nur noch diese eine Sache und verbindet es mit ihrer eigenen Meinung und das, was ihr nicht gefällt, das lassen sie beiseite. Was meint ihr, worauf uns passiert, dass wir im Wort Gottes etwas lesen, das gefällt uns und darauf konzentrieren wir und dann legen wir etwas, das gefällt uns nicht und das Amt, das nehmen wir gar nicht mehr wahr. Und das liegt an dem Stolz in unserem Herzen.

[10:20] Nun, wir gehen zurück zu Markus 9 in den Parallelbericht in Markus Kapitel 9 und dort lesen wir Vers 33. Also hat Jesus gewusst, was sie da so im Verborgenen miteinander diskutieren. Also er hat zwar nicht vielleicht vieles gehört, er ist einfach weitergegangen, aber Jesus wusste die ganze Zeit. Oder und während jetzt Petrus an dem See ist und diesen Taler da aus dem Fisch heraus für als aus dem mit dem Fisch daraus liest. Du mit mir ein Markus 9:33. Wer mag mal diesen Markus 9:33 lesen?

[11:06] Genau, also von der Chronologie ist es so, er kommt an, nicht wahr? Er kommt nach Kapernaum und seine Jünger kommen so ein bisschen später, nicht wahr? Der Petrus wurde noch aufgehalten. Petrus sagt, er muss zahlen die Tempelsteuer. Dann kommen sie ins Haus. Jesus spricht erst mit Petrus, ja, dann lässt er Petrus an den See gehen und dann fragt er die anderen: "Sagt mal, was habt ihr eigentlich gesprochen auf dem Weg?" Warum fragt Jesus das? Fragt er, weil er neugierig ist? Dieses...

[11:41] Genau, sie haben sofort gemerkt, er weiter soll er. Aber es ist interessant, wie höflich Gott ist. Ja, oft fragen stellt keine Beispiele, wo Gott weiß, was geschehen ist und trotzdem als Frage formuliert. "Wo bist du? Hast du etwas von dem Baum gegessen? Oder wo ist dein Bruder Abel? Oder geh hin und holte einmal mehr." Also, das ist ja eine ganz interessante Eigenschaft von Gott, diese Höflichkeit. Er fragt sie, was habt ihr unterwegs miteinander gehandelt? Die Liebe macht sehr deutlich, er kennt und zu Gedanken. Oder das haben wir letzte Mal gesehen, als Petrus zurückkommt in das Haus. Wer fängt das Gespräch an? Jesus oder Petrus? Jesus. Jesus sagt: "Sag mal, Petrus, wie ist das eigentlich, von wem nehmen die Könige die Steuer?" Herr, Jesus wusste genau, was Petrus außerhalb des Hauses gesagt hatte und hat die sofort angesprochen, um deutlich zu machen: Ich kenne eure Gedanken auch.

[12:36] Die anderen Jünger wussten sofort, Jesus kennt und zu Gedanken. Oder sie hatten einfach nur vergessen, dass er sie sowieso hat. Jetzt ihr geredet haben, gehofft, gehört sie nicht manchmal geht es ja auch so, ja, dass wir so Dinge sagen und sagen, er hat hoffentlich kann er mit. Und dann merken wir, haben Gott weiß auch alles. Oder? Ja.

[13:01] Ganz genau. Man kann lesen Psalm 139 und dort heißt es: "Herr, du erforscht mich und kennst mich. Ich sitze oder stehe auf, du weißt es. Du verstehst meine Gedanken von Ferne. Beobachte mich, ob ich gehe oder liege, und bist vertraut mit allen meinen Wegen. Denn es gibt kein Wort auf meiner Zunge, dass du hier nicht völlig wusstest." Und das Erlebnis, also die Wissen, er hat alles mitbekommen. Und wir haben eben im Leben von Jesus öfter gesehen, auch das heißt Johannes 2, dass Jesus sich keine Menschen mitteilen, weil er wusste, was die Menschen ist. Und die Bibel sagt in Hebräer 4, Vers 13, dass wir es kurz nachlesen. Hebräer 4, Vers 13. "Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern alles ist enthüllt und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft zu geben haben." Die haben sich jetzt wohl die Jünger gefühlt, als sie merken, Jesus weiß genau, was sie gedacht haben. Er hat von Tod und Selbstermächtigung gesprochen und sie haben jetzt die Pläne geschmiedet, wer jetzt da welchen Posten haben kann. Die haben sich wohl gefühlt, ertappt. Ja.

[14:04] Und manchmal geht es vielleicht auch so im Leben. Ja, deshalb plötzlich merken, Gott weiß nicht, was ich denke. Er weiß, wie schlecht über jemand denke. Ich weiß, wie ich mich selbst höher einschätze. Eigentlich ist es total peinlich. Wer sind wir, dass wir so denken? Was haben die Jünger gemacht? Schaut mal in Lukas 9 und dort Vers 34. Reaktion. Lukas 9:34. Wie haben sie reagiert? Wenn manchmal lesen...

[14:34] Achtung, nicht Lukas 9, sondern der Markus 9, Verzeihung. Mein Fehler, Markus 9, Verzeihung. Ja, genau, Markus 9:34.

[14:59] Genau, was ihre Reaktion? Das Schweigen. Des Trostes. Allen weit sagt die Gegenwart von Jesus und seine Frage hat die ganze Sache ein neues Licht getaucht. Sie haben über ein Thema gesprochen, wo Jesus scheinbar nicht dabei war und sie haben einfach so ihren Gefühlen freien Lauf gegeben. Als über dasselbe Thema jetzt nachdenken und Jesus ist gegenwärtig und sie machen sich bewusst, Jesus ist da, denken sie ganz anders. Oder zumindest fühlen sie sich jetzt beschämt. Wenn wir mehr darüber nachdenken würden, dass Jesus gegenwärtig ist, wenn wir uns die Gegenwart dieser bewusst machen würden, würden wir viele Dinge dem anderen Licht sehen. Denn was sagt die Gegenwart Jesu macht, dass alles in ein anderes Licht. Und jetzt waren wir haben, war es Schande und Selbstverurteilung, die sie jetzt leise sein ließ.

[15:48] Und nun schauen wir mal in Matthäus 18, Vers 1. Also sie sagen erst mal gar nichts. Und in allen weit, also ist eine Bibel, scheint also, ist es nicht gleich sofort offensichtlich. Aber allen weit tut das dann eben Leben Jesu alles zusammen puzzeln. Sie sagt die Ware jetzt also still. Aber dann als Petrus zurückkommt, ja, mit dem mit dem Stäbchen Silberstück im Maul des Fisches, ja, werde sagt, ob man hier was ich gefangen habe. Ja, keinen Fisch mit einem Taler. Ja. Und da irgendetwas peinliche Situation, reitplatz sozusagen, als er dann zurück ist, dann kommt jeder Moment, wo sich einer der Jünger jetzt doch fragt, zutraut zu fragen. Schaut mal Matthäus 18, Vers 1. Weil sie schämen sich zwar, sie wissen auch irgendwie, aber trotzdem liegt das irgendwie ihnen auf dem Herzen. Hat sie wollen irgendwie trotzdem wissen.

[16:36] Ihre Doppel Matthäus 18, Vers 1. Wer mag Matthäus 18, Vers 1 lesen?

[16:50] Genau, also bisher hatten wir das unterricht besprochen, ja. Jetzt waren sie die Gegenwart Jesu, haben sich geschämt. Aber das Problem ist nicht gelöst. Hat, also fragen sie ihn. Und wisst ihr, wir dürfen auch unsere dummen Fragen hierzu stellen. Also die vermeintlich dürfen sie diese stellen, damit uns etwas beibringen. Die Fahrt alles okay, wie ist das jetzt? Wer ist der Größte? Er, das interessiert uns sehr. Wie wir gesagt, gesagt haben, Stolz verblendet unsere Augen für selbstlose Liebe. Wer sich selbst erhöht, kann sich nicht vorstellen, dass jemand anders sich selbst erniedrigt. Wisst ihr, an welchem Moment Jesus sich entschieden hat? Jesus kann nicht der Messias sein. Allen weit sagt, es gibt einen Moment, als Judas gesagt hat: "Okay, jetzt weiß ich erst, nicht der Messias." Und sagt sie das, als Jesus die Füße wäscht. Sein stolzes Herz konnte diese Selbsterniedrigung nicht verstehen. Oder das zeigt uns, wie sehr sozusagen Liebe und Stolz gegeneinander gehen. Das passt nicht zusammen.

[17:56] Zusammen. Und deswegen konnte Luzifer Gott nicht verstehen, denn Gott ist die Liebe. Aber Luzifer wollte unbedingt sich selbst erhöhen. Ohne dass uns mal lesen in Jesaja 14, Vers 12 und 14. Jesaja 14, Vers 12 bis 14. "Wie bist du vom Himmel herabgefallen, du Glanzstern, Morgenröte? Wie bist du zu Boden geschmettert, du Überwinder der Nationen? Und doch hattest du in deinem Herzen vorgenommen: Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden. Ich will emporfahren auf die Wolkenhöhen, mich dem Allerhöchsten gleich machen." Frage, welche Position hatte denn Luzifer vom Reich Gottes?

[18:58] Genau, wie hoch er war. Der höchste nach Gott. Er war der größte. Er hatte die Position, die wir haben wollten, so zu sagen. Ja, dann könnt ihr sehen, hier war er zufrieden. Diese Position. Er war zwar schon der größte im Reich Gottes. Er war das, was die Jünger alles sie wollten, unbedingt neben Jesus der höchste sein. Oder aber Jesus weiß, wenn ich so ein Denken habe, mich selbst zu erhöhen, reicht mir selbst die höchste Position nicht. Sondern obwohl er die höchste Position hatte, die ein Engel haben konnte, wollte er was noch höher? Er wollte so wurde selbst Gott sein. Das heißt, das Problem ist sozusagen, ich die Position. Das Problem ist das Denken, ich will höher, weil dieses Denken ist mit nichts zufrieden.

[19:44] Egal. Also, wenn Jesus dieses Denken erlaubt hätte, dann wäre hätte es keine Position gegeben, mit der nicht Jünger, jemand zufrieden gewesen sind. Und das sieht man ja auch im Leben von so einem Moment von Gottes Menschen. Ja, man ist nie zufrieden. Und deswegen wusste Jesus, dass ich hier sehr deutlich eingreifen muss. Nun die Bibel sagt und sofort, das ist in der Gemeinde anders sein sollen. Oder sollen wir in der Gemeinde uns fragen, wer sollte die höchste Position haben? Wer, wie kann ich, wie kann ich jetzt irgendwie mehr Macht haben als andere?

[20:15] Schauen wir mal zwei der Bibeltext an, den Römer 12 und dort Vers 10. Was sagt die Bibel, wie was Gott sich wünscht über die Gemeinde in Römer 12, Vers 10. Dort steht: "In der Bruderliebe seid herzlich gegeneinander. In der Ehrerbietung komme einer dem anderen zuvor." Jetzt, wenn man immer der höchste sein will, kann man nicht für andere da sein. Oder man kann andere höchstens benutzen, um ein bisschen höher zu steigen. Ja, man macht vielleicht eine Allianz, von der man profitiert, um dann irgendwie wieder höher zu steigen. Aber Gott möchte, dass wir nicht denken, wie kann ich davon profitieren? Wie kann ich mehr Macht und Ansehen haben? Gott möchte, dass wir dem anderen zuvor kommen.

[20:54] Noch ein Beispiel, das kennt ihr vielleicht auch ganz gut aus Philipper 2, Vers 3. Philipper 2, Vers 3. Dort heißt es: "Tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst." Das ist der Test. Und wenn wir mal ganz ehrlich auf uns anwenden, dann merken wir manchmal in unserem Leben, wir brauchen noch mehr von der Liebe Gottes. Wie die Jünger sind wir vielleicht zu schnell dabei, uns ein bisschen besser zu fühlen, dass sie mal anders. Das ist nicht nur auf Pharisäer beschränkt, dieses Problem. Mehr. Das ist ein Problem der Sünde selbst. Und so lange wir immer wieder auch Sünde in unser Leben einladen, das lange werden wir mit diesem Problem auch immer zu kämpfen haben.

[22:02] Es gab auch in der Christenheit solche Probleme. Schaut mal in 3. Johannes. Ein 3. Johannes selten gelesen, aber ein ganz tolles Buch eigentlich. Genau wie 2. Johannes, auch da sagt Johannes und 3. Johannes: "Ich habe..."

[22:13] Johannes und dann sagt Johannes, ich habe der Gemeinde geschrieben, aber die anderen
[22:17] der Gemeinde geschrieben, aber die anderen, die bei ihnen der erste sein möchten, ist.
[22:20] Da sieht man, was das Problem ist. Wenn jemand Macht in der Gemeinde an sich reißt, dann fängt er an, auch ungerecht zu sein. Ja, denn Johannes wollte
[22:30] nicht mehr aufnehmen. Er hat die anderen aus der Gemeinde ausgeschlossen.
[22:33] Wenn solche Maßnahmen ergriffen werden, ja, dann ist es immer ein Zeichen dafür, dass hier Macht im Zentrum ist. Und eigentlich, warum erhöhen sich Menschen selbst? Warum hat Luzifer sich selbst erhöht?
[22:47] Das ist eigentlich der Grund, warum kommt ein Mensch auf die Idee, ich muss das da oben haben. Warum kommt der Mensch auf die Idee, ich nehme mir das jetzt selbst?
[23:21] Ja, das stimmt. Wie kommt es, wie kommt es, dass ein Mensch oder auch ein Engel zur Überzeugung kommt: „Ich nehme das jetzt einfach selbst.“ Man denkt, ein Mensch, ich muss mir das jetzt selbst nehmen. Immer dann, wenn er nicht mehr glaubt, dass es eben gegeben wird. Mit anderen Worten, Luzifer hat angefangen, sich selbst zu erhöhen. In dem Moment, als er angefangen hat zu zweifeln, ob Gott nur das Beste finde, denn wenn es einen allmächtigen Gott gibt, der das Beste für mich will, dann muss ich mir keine Gedanken machen. Dann würde ich alles bekommen, was ich brauche, oder das Beste bekommen, was ich habe, was ich überhaupt haben kann. Da muss ich nicht denken: „Oh, wie komme ich da ran?“ Weil ich habe ja den Besten, den es überhaupt gibt. Wenn ich ihm glaube und vertraue, brauche ich mich nicht selbst erhöhen, weil er sorgt für mich. In dem Moment, wo ich zweifle, ob Gott wirklich das Beste für mich will und ob er wirklich immer für mich da ist, denke ich: „Na ja, aber ich will, dass vielleicht wird Gott es mir nicht geben.“ Denn das selbst, das ist, wenn Leute denken, ich möchte unbedingt glücklich sein und ich glaube, ich muss verheiratet sein, um glücklich zu sein, aber Gott schenkt mir keinen Partner nach seinem Plan, also nehme ich mir einfach selbst einen. Das ist so. Ich möchte gerne weise sein. Ja, das ist ein Wunsch, aber vielleicht enthält mir Gott etwas Weisheit vor. Deswegen nehme ich mir selbst von der Frucht und dann werde ich weise. Das ist immer dasselbe Spiel. Selbsterhöhung ist eigentlich immer nur ein Symptom für mangelndes Vertrauen in Gott. Ja, das bedingt eine Selbst. Und wer sich selbst erhöht, der verliert immer mehr die Fähigkeit an Gott zu vertrauen. Aber wenn Vertrauen zu Gott das Entscheidende überhaupt ist, selbst dafür umso unglaublich tödlich. Und deswegen wusste Jesus, er kann nicht einfach sagen: „Na ja, also jetzt halblang.“ Er musste das Problem an der Wurzel packen. Schauen wir, was er macht in Markus 9, 35. Das ist interessant. Markus 9, 35. Allen White sagt, wissen Sie, was sie sagt? Sie sagt: „Jesus war in diesem Haus, ja, und seine zwölf Jünger über ihn und die Frage: Na ja, also wer ist der Höchste?“ Was Allen White sagt, er jetzt sagt Jesus hat in dem Moment sich zurückerinnert an die Szene 4000 Jahre zuvor, oder ungefähr, im Himmel, als Luzifer sie selbst erhöht hat. Also die Jünger dachten, sie stellen einfach nur eine Frage, ja, wer jetzt nun endlich der Ministerpräsident wird. Aber Jesus hat in diesem Gespräch mit diesen zwölf Jüngern, mit diesem Paar Fischern und den anderen Männern, hat er sich erinnert, dass ich hier jetzt möglicherweise genau das gleiche wiederholt, was er vor tausenden Jahren am Thron Gottes erlebt hat, als sein bester Freund, sein bester Freund, sich selbst. Warum hat denn, wenn Luzifer sich selbst erheben kann und von Jesus abfallen kann, dann kann das Petrus auch. Denn Luzifer hat eine höhere, eine größere Freundschaft zu Jesus gehabt als Petrus. Fühlt sich verkannt. Jesus besser als Johannes. Die waren Luzifer sind los. Und der konnte sich durch Selbsterhöhung völlig ruinieren. Deswegen war es absolut klar, wenn nicht bei Petrus und Johannes und Jakobus nicht etwas grundsätzlich sich ändert, sind sie verloren. Was ich meine? Jesus sagt, dass ihr dasselbe Prinzip wieder auftaucht. Wie oft sieht er vielleicht in uns am Leben, in unseren Familien oder in unseren Gemeinden, dass sich der alte Kampf im Himmel es entstand, dann kann ich mal wiederholt, zwar nicht mit Lichtschwertern, ja, oder ja nicht, aber nicht mit den tausenden Engeln buchstäblich, aber dieselben Prinzipien.
[27:27] Ja, genau. Absolut. Es ist ein Kampf. Ich schaue mir mein Lukas noch, er in Markus noch ein zurück.
[27:31] Markus 9, Vers 35. Was macht Jesus? Markus 9, Vers 35. Die Bibel sagt, er manchmal lesen. Manchmal lesen. Markus 9, 37.
[27:58] Genau. Das heißt, und er setzte sich. Warum setzte sich?
[28:06] Warum heißt es, er setzte sich? Wann sagte, wie wir das, hieß es, er setzt im Neuen Testament bei der Bergpredigt, der Bergpredigt, wenn er im Boot die Menschen lehrt und in Nazareth am Sabbat, heißt es, er setzte sich. Und wer könnte ich daran erinnern? Sitzen war die Predigthaltung. Denn wenn Rabbis predigten, Minister, Adobe haben sich hingesetzt. Sie haben die Bibel vorgelesen, er hatte den Schrifttext und dann kam die Predigt. Und dazu haben sie sich gesetzt. Sitzen war ein Ausdruck von Autorität. Jetzt lehre ich euch, was hier eigentlich gemeint ist. Nicht, Jesus setzt sich hin und sagt: „Ich kann nicht mehr stehen.“ Er sagt: „Okay, hat dazu. Jetzt lehre ich euch gehört jetzt eine Predigt und zwar eine ganz, ganz wichtige. Hört mal genau zu.“ Einer quasi Privatpredigt. Daher eine. Er will damit deutlich machen, was ich jetzt sage, ist nicht so aus, also bei Jesus nie aus der Hüfte geschossen, aber ihr sollt wissen, wie feierlich das ist. Ein White sagt, er war sehr taktvoll und mit feierlichem Ernst sagte ihnen: „Jetzt, wenn jemand der erste sein will, sollte was sein?“
[29:16] Die Jakobus sagt das richtig. Ist was die Akkus ist ein Diakon. Und ein Diakon ist kritisch, nicht ein Sklave, nur als jemand, der sagt: „Okay, was immer ich bekomme, das mache ich.“ Ein Diakon ist jemand, der aktiv hilft. Ja, ein Sklave ist jemand, der sitzt und sagt: „Okay, ich warte, bis der Meister mir einen Auftrag gibt.“ Er mache ihnen halt, ja, wie ein Angestellter. Aber ein Diakon, der wartet nicht auf den Befehl. Ein Diakon, der geht anderen hinterher, ja, so unter Diakonie. Aber auch erwartet man ja nicht mehr angerufen wird, sondern die Diakone, der wird aktiv. Also jemand, der aktiv anderen hilft und aktiv anderen dient, der ist der Höchste im Himmel. Was das heißt? Niemand dient so viel anderen aktiv wie Gott. Denn Gott ist der Höchste im Himmel. Gott ist der Höchste im Himmel. Allein schon deswegen, weil er mit Abstand der größte Diener ist. Und das macht er die diese die Fußwaschung deutlicher. Jesus dient denen, die unter ihnen sind, und zwar aktiv. Er wartet, bis er gefragt wird. Er geht den ersten Schritt. Und das ist ein so fundamentales Prinzip, dass Jesus ist so deutlich. Jetzt sagt, um das noch zu verdeutlichen, macht Jesus jetzt folgende. Schaut mal, wird mir in Matthäus Kapitel 18 und dort Vers 2. Siegen sich wahrscheinlich, wie oft gedacht, ja, was die dienen. Und ihr wisst ja, das war nicht das letzte Mal, dass er diese Lektionen geben musste. Aber er macht sich ein großer Deutlichkeit.
[30:57] Jesus sagt jetzt, Jesus hat sich darauf vorbereitet, dass jetzt in den nächsten Monaten er sterben, das Kreuz war vor ihm und seiner eigenen Jünger, seine engsten Mitarbeiter, die einmal die Botschaft vom Kreuz in die ganze Welt tragen sollten, hatten eigentlich das Prinzip vom Satan im Herzen. Er musste ihn jetzt deutlich sagen: „So nicht.“ Jetzt hoffen wir, Markus, Matthäus 18, Vers 2. Wenn manchmal lesen.
[31:25] Genau. Er ruft es ein Kind, das vielleicht in der Nähe war. Sagt er: „Ich schaue ich mir dieses Kind an.“ Er illustriert, was er sagen will, an einem Kind. Kennt ihr Menschen im Alten Testament, die so demütig waren, dass sie gesagt haben: „Ich traue mir meine Aufgabe eigentlich nichts zu. Ich bin ja eigentlich wie ein Kind.“ Mose hat gesagt: „Ich traue mich aufgeregt zu.“ Salomo hat gesagt: „Ich bin ja nur wie ein junger Bursche. Ich weiß, ich weiß gar nicht, wie ich ein und auf See soll.“ David war ein toller König, aber ich bin so, so unerfahren. Ja, und Gott gibt ihm all die Wasser der Woche, die ihr mir sagt, dasselbe sagt: „Ich bin doch noch ein Knabe. Ich bin viel zu jung. Ich kann gar nicht.“ Und gerade diese Menschen, die sich ihre eigenen Unwürdigkeit bewusst sind, die nicht gesagt haben: „Ja, ich kann schon, ich würde mich gern bewerben, ich würde gern Prophet sein, ja, ich würde gerne Ministerpräsident, ich würde gerne Außenminister werden.“ Ja, sondern die gesamte: „Ich kann es eigentlich nicht.“ Das sind die dann die größten Männer und Frauen Gottes gewesen sind, weltweit. Ein gutes Beispiel dafür. Er ganz genau. Und jetzt schauen wir, was passiert, bevor wir in Matthäus weiter lesen. Noch ein kleines Detail, das fand ich so schön. In Markus 9, bevor jetzt Jesus über das Kind redet, macht er noch was. Das ist jetzt vielleicht eine Fußnote, ist echt schön.
[32:39] In Markus 9, 36. Er nimmt das Kind. Also er ruft es zu sich, stellt die Mitarbeiter bevor. Er über das Kind redet. Macht er noch was? Schaut mal Vers 36. Markus 9, 36. Das kann man lesen.
[32:58] Ist doch schön, oder? Er holt das Kind einfach nicht nur und sagt: „Hey, ich brauche dich mal.“ Er nimmt das Kind und bevor er es als Illustration nimmt. Am Abend des: „Hey, hab dich lieb.“ Dass das übersieht man vielleicht. Aber das zeigt, Jesus hat das Kind nicht einfach nur benutzt als Illustration. Er hat dem Kind seine Liebe gegeben. Hat es umarmt. Es gibt zwei. Schaut mal, es gibt zwar ein wichtiges Problem, ja, seine eigenen Jünger müssen vielleicht eine der größten Weisheiten lernen aller Zeiten. Aber Jesus hat trotzdem Zeit, um ein Kind zu haben. Das ist auch interessant. Er hat nicht gesagt: „Du, vielleicht später mal.“ Ja, er nimmt sich erst Zeit für das Kind, umarmt es und dann redet er über das Kind.
[33:34] Schaut man in Matthäus 18 zurück. Matthäus 18 und dort Vers 3. Und er sagte etwas sehr, sehr Außergewöhnliches oder sehr fundamental. Setzt sich ja, hält eine Predigt. Jetzt der manchmal Vers 3 lesen. Matthäus 18.
[34:02] Ich kann mir vorstellen, dass die Jünger nicht wussten, was sie sagen sollte. Jesus sagt erstmal: „Wahrlich, ihr wisst ja, was heißt wahrlich, Amen.“ Gesagt, also zudem hat er etwas ganz ähnliches gesagt. So auch wahrlich, wahrlich, wenn nicht so, dann wäre jetzt du bist du gar nicht ausreichen hinbekommen. Nikodemus, oder der war gar nicht dabei gewesen. Das hat Johannes erst später von Nikodemus mal erfahren. Es war die gleiche Sache. Ja, Nikodemus kommt und sagt: „Ja, also wir wissen ja, du bist ein Lehrer, nicht wir sind ja auch so gebildet. Ja, jetzt wollen wir mal ein bisschen diskutieren, was du weißt, was wir wissen.“ Ja, und jetzt sagt: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, du musst völlig von vorne anfangen. Das ist noch ganz von vorn muss man geboren werden, sonst kannst das Reich Gottes gar nicht sehen.“ Ist das interessant? Sie, die Jünger haben überlegt, also wissen sie schon, Freunde von Jesus, seine Jünger, geht es nun die Frage: „Wie hoch ist unser Posten? Wie viel Geld können wir rausschlagen, sozusagen?“ Ja, Jesus sagt: „So wie jetzt, seit Achtung, werdet ihr gar nicht in das Reich der Himmel kommen.“ Könnte es sind geschweige denn, also von, das ist keine Rede von Positionen oder hohen Positionen. Wenn ihr so denkt, könnt ihr nicht einmal die Grenze Position haben. Jetzt hat er mal gesagt, wenn er nicht, wenn euch Gerechtigkeit nicht die der Pharisäer weit übertrifft, würde gar nicht in das Reich hinbekommen. Könnt ihr sehen? Schaut man denkt, jetzt hat man gut zu. Die Jünger haben viel mit Jesus erlebt. Sie haben viele Erfahrungen mit Jesus gemacht. Drei von ihnen hatten gerade Jesus in seiner Göttlichkeit gesehen und sie dachten, weil sie so viel mit Jesus erlebt haben, weil sie so große Erfahrungen gemacht haben, sicherlich sind sie schon in einer ganz hohen Position.
[35:47] Wenn ihr nicht umkehrt, wenn ihr nicht ein neues Herz habt, dann ist das alles gar nichts. Alle Erfahrungen, die mir Gott gemacht hat, alle großen Ereignisse hier gesehen habt, alle friedlich nutzt gar nichts, wenn ihr so denkt. Wir jetzt denkt, hatte zu viel erlebt, aber ihr werdet das Reich Gottes nicht erleben. Und das ist ein ganz entscheidender Punkt. Weil, wie oft denken wir: „Ich habe es so viel mit Gott erlebt, sicherlich bin ich schon ziemlich weit unterwegs.“ Sei aber, das ist nicht der Maßstab. Der Maßstab ist, wie wir denken und ob wir andere höher einschätzen als uns oder uns selbst zu überschätzen.
[36:37] Ja, in Weiß sagte, es war voller Taktgefühl, aber es sehr fein ausgedrückt. Sie nicht verletzt hätte, nur gesagt: „Wisst ihr, er ist total auf dem falschen Dampfer, ist auf dem Holzweg.“
[36:52] Im Griechischen heißt es sogar so: „Werdet ihr unter keinen Umständen das Reich hinbekommen.“ Keineswegs, garantiert nicht. Kann man das richtig übersetzen? Eigentlich, also nicht, also so sagt das. Wir müssen in diesem Denken umkehren. Kein Mensch kommt in den Himmel, der sich selbst. David, die Engel würden alle protestieren. Man kann ein schwacher Mensch sein, man kann vergesslich sein, man kann alle möglichen Fehler haben, die Gott an einem vergibt. Und und und ein Heil davon, aber wenn man sonst die Bibel kennt und sonst tolle Erfahrung mit Gott gemacht hat, aber sich selbst erhöht, würde niemals den Himmel nehmen. Also, wie könnte er hat wird sich war deswegen raus schmeißen müssen? Und der war sein bester Freund. Selbsterhöhung ist viel tiefer in uns, als sie vielleicht denken. Und dass wir sehen, also nur, weil wir getauft sind und mit Jesus gehen, heißt das nicht, dass wir nicht auch mal wirklich noch mal ganz von vorne in unserem Herzen uns fragen müssen: „Wie steht es eigentlich wirklich um mich?“
[37:53] Schaut man Vers 4. Jetzt, wenn wir jetzt Matthäus 18, Vers 4.
[38:07] Ganz genau. Er sagt nicht, dieses Kind erniedrigt ist, sondern wer sich selbst zu gering einschätzt, als ob er nur ein kleines Kind ist. Die Jünger haben mir oft, wird auch später gibt es solche Geschichten, wo sie denken: „Kinder verbraucht ein Kinder.“ Ja, das hatte ich jetzt sind wir es war da. Ja. Aber Jesus wollte ihnen sagen: „Schaut mal, wenn dieses Kind seht, was denkt ihr? Denkt ihr dann, dass ihr wichtig seid?“ Oder sie, also ist die vier bereit, euch auf diese Ebene zu begeben von so einem kleinen Kind? Denn was, was macht Kinder aus? Wir sind Kinder, so was haben Kinder, so für Eigenschaften? Zu kleine Kinder.
[38:54] Genau. Sie sind harmoniebedürftig. Oder sie sind meistens, also nicht besonders skeptisch. Oder was soll sie freudig? Sie vertrauen impliziert, ja, wenn man mal was sagt. Daher sind auch könnte das überhaupt stimmt, was sagt die Wissenschaft dazu? Ja, sie vertrauen einfach. Oder. Und er spricht auch über über diese Punkte. Sie vertrauen, sie sind, sie sind voller Liebe. Und so sollen wir auch sein.
[39:25] Interessant ist, dass diese Idee, wer sich selbst erniedrigt, ist wie ein Kind, aus dem Alten Testament stammt und zwar aus einem Psalm, der nicht so oft gelesen wird.
[39:31] Wird. Schaut man im Psalm 131. Ist einer der kürzesten Psalmen der ganzen Bibel, nur drei Verse. Psalm 131, Vers 1 bis 3. In Psalm von David, eine total schöne Psalm. Man müsste eigentlich öfter lesen. Er habe jedenfalls an dieser Stelle, hatte sieht man, dass Jesus offensichtlich diesen Psalm wohl gedacht hat. Wahrscheinlich sein 131, Vers 1. „O Herr, mein Herz ist nicht hochmütig und meine Augen sind nicht stolz. Ich gehe nicht mit Dingen um, die mir zu groß und zu wunderbar sind. Nein, ich habe meine Seele beruhigt und gestellt, wie ein entführtes Kind bei seiner Mutter. Für ein wildes Kind ist meine Seele still in mir. Israel, hoffe auf den Herrn von nun an bis in Ewigkeit.“ Content, jemand, der David sagen: „Ich bin nicht stolz.“ Also, ich bin wie ein kleines Kind. Und da sieht man, wie woher Jesus diese Idee hat. Er, wenn ihr euch selbst erhöht, werden wie ein Kind, wie ein, wie ein kleines Kind, das auf seine Mama vertraut, so solltet ihr auf euren himmlischen Vater vertrauen. Und nicht denken: „Wie kann ich mir selbst nehmen, was damit der andere nicht bekommt?“ Oder so. Ganz, ganz toller Vers.
[40:48] Bibel sagt ja ganz deutlich. Gott ist, wem ist er besonders nahe? Denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben. Die Opfer Gottes sind ein zerbrochener Geist. Schaut man erste Petrus 5, 5. Mir das ganz praktisch hier sehen kann.
[41:08] In erster Petrus 5 und dort Vers 5. Erste Petrus 5 und dort Vers 5. Das heißt es: „Jüngere, ordnet euch den Ältesten unter. Ihr alle sollt euch gegenseitig und dort also wäre es von der Unterordnung ausgenommen.“ Wer kann sagen, ich habe einen Freifahrtschein? Ich brauche keine Unterordnung. Alle in der Gemeinde sollte sich einander unterordnen. Und das finde, er sollte sich unterordnen und mit Demut bekleiden, denn Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade. Das, was Gott sich wünscht, dass wir den anderen höher einschätzen als uns selbst. Und was die Bibel auch sagt, ist, wenn wir uns demütigen vor Gott, was macht er? Ihr habt uns erhöhen, so wie Jesus auch sich gedemütigt hat. Er hat sich freiwillig selbst erniedrigt, und Gott hat ihn erhoben über alle Maßen. Was war mit Luzifer, der sich selbst erhöht, wurde zu Satan? Dass mir das passiert, würde ich ihnen abgeworfen.
[42:08] Ganz genau. Das ist in der Bibel kommt es öfter vor.
[42:10] Zum Schluss noch ganz kurz in Markus. Weinberg am Ende in Markus 9 und dort Vers 37. Da gibt es noch interessantes Prinzipien. Markus 9 und dort Vers 37.
[42:30] Markus 9 und dort Vers 37. Dort heißt es. Der manchmal lesen.
[42:46] Genau. Also Jesus sagt: „Wer ein dieses Kind aufnimmt, er nimmt mich auf.“ Oder und wer mich aufnimmt, er nimmt den Vater auf. Also, wer, wer sich um dieses Kind kümmert, der kümmert ist, als ob er es sich um mich kümmert.“ Mal, ihr wisst ja, jetzt hat gesagt: „Wer mich sieht, der hat der Vater ist Jesus, der Vater und zwei verschiedene Personen. Versuchen, aber Jesus sagt: „Mein Vater identifiziert sich so sehr mit mir, dass was ihr mir sagt, was ihr seht, das ist auch vom Vater sozusagen.“ Und im Gegenzug sagt Jesus: „So wie der Vater sich mit mir identifiziert, so identifiziere ich mich mit diesem Kind.“ Jesus sagt: „Ja, was ihr einem dieser geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“
[43:32] Jetzt interessante ist diese Formulierung: „Wer dieses Kind aufnimmt, er nimmt mich auf.“ Und wer mich aufnimmt, er nimmt meinen Vater auf, der mich gesandt hat.“ Wandelt etwas ab, was Jesus den Jüngern schon mal gesagt hatte und zwar etliche Wochen oder einige Monate zuvor.
[43:49] Das schauen wir uns noch ganz kurz an. Und zwar in Matthäus, Matthäus Kapitel. Szene hat euch vor einigen schon bestimmt länger her. Jetzt haben wir mal in Matthäus 10 diese Predigt von Jesus studiert, wo er die Jünger zum ersten Mal ausgesandt hat, diese erste Missionsreise. Konnte daran ändern. Es war so gegen Ende des Dienstes in Galiläa, da diese Jünger ausgesandt hat, ihn genauer gesagt, was.

[44:09] ausgesandt hat ihn genauer gesagt, was sie machen sollten. Und dann am Ende hatte er ihnen folgendes gesagt: Schaut bei Matthäus 10, Vers 40. Das heißt: Matthäus 10, 40: "Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf. Und wenn mich aufnimmt, er nimmt den auf, der mich gesandt hat."

[44:27] Also fast das gleiche Bild, Jesus und der Vater. Aber umschicke sich um ein Kind, sondern wenige Ziel. Um die Apostel. Oder schaut man das jetzt total toll. Jesus sagt zu den Aposteln damals: "Man zu, wenn ihr irgendwie Angst habt oder denkt, dass ich nicht mit euch bin, ja, ich identifiziere mich mit euch. Ich bin bei euch. Wenn euch jemand aufnimmt, ist es so, als ob er mich aufnimmt."

[44:58] Damit was haben die Apostel nicht gedacht? Wir sind bestimmt ganz wichtig, denn wenn Jesus sich so sehr mit uns identifiziert, dass wenn wir aufgenommen, wenn er aufgenommen wird und damit auch letztendlich der Vater. Hätten sie vielleicht denken können: "Oh, dann sind wir vielleicht das ganz besondere, weil wir uns aufnehmen und Jesus auf." Aber Jesus sagt: "Wisst ihr was? Das, was für euch gilt, gilt für jedes kleine Kind. Ihr seid nicht besonders als jedes Kind."

[45:27] Wenn ihr gedacht habt, nur weil ihr Apostel seid, habe ich mich mit euch identifiziert, in der Nähe, wisst ihr, ich entweder identifiziere mich genauso mit euch, mit einem kleinen Kind. Er hat vielleicht gedacht, ihr steht über dem Kind, ja, weil ihr seid ja Apostel. Aber nein.

[45:40] Im werden wie das Kind, das kein Unterschied zu seinem Kind und euch. Wenn ihr denkt, ist etwas Besseres, habt euch getäuscht. Dann seid ihr gar keine echte Apostel.

[45:52] Und das heißt, wir, ich Christopher, und ihr, die heute hier sind und zuschaut, wir alle müssen uns fragen: Haben wir das verstanden? Oder denken wir: "Ja, ja, ja, aber ich weiß halt doch ziemlich viel und habe schon viel Erfahrung und habe einiges bewirkt, deswegen sollte ich schon auch eine geehrte Position haben." Er dann nicht zu alt, ich bin ja auch demütig. Bist du dort schon auf mich an?

[46:25] Jesus zeigt sehr deutlich die Befähigung, eine leitende Position zu haben, besteht darin, aktiv für andere da zu sein und wie ein Kind dem Vater zu vertrauen. Nicht auf sich selbst zu schauen, nicht zu schauen, was bringst du mich hier raus, sondern für andere da zu sein. Weil das zeigt, dass wir wie Jesus investiert.

[46:48] Damit möchte schließen. Allen weit sagt einen außergewöhnlichen Satz. Sie sagt und zwar sagt sie folgendes: "Hätte Luzifer wirklich gewünscht, dem Allerhöchsten gleich zu werden, hätte er niemals seinen Platz im Himmel verlassen."

[47:13] Denn der Geist des Allerhöchsten zeigt sich im selbstlosen Dienst. Er wollte die Macht, aber nicht den Charakter. Ihr zwar gesagt: "Ich will dem Allerhöchsten gleich werden", aber nur der Macht, nicht im Charakter. Nach Gott sehen, sich nach Menschen, die nicht seine Macht wollen, sondern seinen Charakter. Denn im Gegensatz zu seiner Macht können wir seinen Charakter haben. Der Charakter kann man erreichen.

[47:34] Seine Macht nicht erst. Gott, wir werden niemals allwissend und allmächtig sein. Aber wir können so lieben, wie er gelebt hat. Und das hat sich für die Jünger gewünscht. Und ich glaube, hier waren sie schon kurz vor dem Ende des Dienstes von Jesus. Ja, nur noch einige Monate.

[47:51] Wir stehen kurz vor der Wiederkunft. Vielleicht habt ihr schon Hilfe mit Jesus erlebt, aber vielleicht müssen wir neu darüber nachdenken, ob unsere Herzen wirklich mit Gott im Reinen sind und ob wir nicht umkehren müssen.

[48:02] Und so werden wir die Kinder. Das ist unser Wunsch. Lasst uns gemeinsam die Decken beten.

[48:17] Lieber Vater im Himmel, danke, dass dein Wort zu uns spricht und uns in unserem Herzen trifft und dass es zur Erweckung führt, weil wir sehen, dass du unsere Gedanken kennst. Du weißt, wie es wirklich um entsteht und her gibt. Doch dass diese Worte, die wir heute gelesen haben, nicht an uns vorbeigehen, sondern dass jeder einzelne von uns, alle, die dies später sehen und hören, werden sich wirklich ernsthaft fragt, ob nicht etwas von dem, was wir gelesen haben, auch uns betrifft, nicht persönlich.

[48:48] Und dass wir dich von Herzen darum bitten, dass du uns an dieser Stelle ein neues Herz hängst, dass du unser Denken veränderst und uns mit der Liebe erfüllt, sie der Heilige Geist und zu Herzen ausgießen. Leute, dass wir so lieben, wie du geliebt hast. Ja, Jesus, das bieten wir in deinem Namen an.


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