[0:34] Eine sehr interessante Perikope, die zu den stärksten Worten gehört, was Jesus jemals gesagt hat. Und wir werden sehen, wenn wir uns diese Verse ansehen, dass wir zu den liebevollsten Menschen werden, die die Welt je gesehen hat. Und bevor wir das aber genau tun, wollen wir uns niederknien und Gott bitten, dass er uns mit seinem Heiligen Geist führt.
[1:00] Lieber Vater im Himmel, wir sind hier wirklich so dankbar. Wir können es eigentlich gar nicht ausdrücken, wie dankbar wir sind für dein Wort und dass wir es verstehen dürfen. Und dass jedes Mal, wenn wir uns mit einem Wort beschäftigen, dass immer neue Gedanken, neue Ideen, neue Facetten gibt. Es nie langweilig wird mit dir und deinem Wort. Und wir danken dir, dass du auch heute uns etwas ganz Praktisches beibringen möchtest, dass wir unserem Charakter geformt werden, noch mehr in dein Bild. Herr, wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du jetzt unser Lehrer bist, dass alle störendes ferngehalten wird und dass du direkt zu unseren Herzen sprichst und eine echte Erweckung unserem Herzen besiegelst. Das bieten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:44] Ich lade mit mir auf Markus Kapitel 9. Wir sind, ich erinnere euch vielleicht noch immer bei dieser Begebenheit, wo Jesus mit seinen Jüngern eindringlich reden muss, weil sie auf dem Weg nach Jerusalem untereinander eine wichtige Frage besprochen haben, nämlich: Welche Frage ist die größte? Und da waren sie am Debattieren. Und nachdem dann diese Geschichte mit dem Fisch und dem Tempelsteuer und alle zusammen sind und Petrus auch dabei ist, redet Jesus sehr eindringlich mit ihnen und holt ein Kind und sagt: Schaut mal, wenn ihr nicht so werdet und umkehrt und welche niedrig wie dieses Kind, dann werdet ihr gar nicht ins Reich der Himmel kommen, geschweige denn eine hohe Position haben. Und einer von ihnen ist besonders betroffen, einer von uns im Herzen, besonders angesprochen, nämlich welcher Jünger stellt jetzt eine Frage? Johannes. Das haben wir jetzt mal gesehen, Johannes schon eine Frage, weil er plötzlich merkt, etwas, das ihm selbstverständlich erschien, hängt jetzt in den Worten von Jesus doch so, als ob er einen Fehler gemacht hat. Vielleicht habt ihr das auch schon mal erlebt, nicht wahr? Man ist sich seiner Sache ganz sicher und dann wird man mit dem Wort Gottes konfrontiert und denkt: Meine Güte, ich glaube, ich habe nicht gut reagiert. Und so geht es mir anders. Erzählt diese Geschichte.
[2:59] Was war vorgefallen? Nur als kurze Wiederholung, das jetzt mal gemacht habe, was da vorgefallen. Sie waren unterwegs gewesen und sie haben niemanden gesehen, oder? Und was hatte dieser Jenige gemacht, der Wunder gelehrt, Wunder gemacht, geheilt im Namen Jesu, und er war kein offizieller Jünger Jesu, kein Apostel. Und haben sie: Das geht ja gar nicht! Ja, dass er außerhalb der Organisation, ja, das ist ja nicht kontrollierbar. Und was haben sie gemacht? Sie haben es verboten.
[3:30] Und jetzt fragt Johannes so ein bisschen wie ein ertapptes Kind. Wehrt ab, das Kind. Was ist richtig? Und jetzt sagt Jesus: Mehr wert ist es ihnen nicht, denn jeder, der nicht gegen uns ist, ist für uns. Oder der Stelle hatten wir einen Markus 9, Vers 41. Wer mag den mal lesen?
[4:13] Okay, so etwas darf erst dann versteht man eigentlich so erst richtig, wenn man ihn mit einem anderen Vers verbindet, dass wir haben hier in Markus 9:41 diese Idee: Wenn ihr Christus angehört, dann ist es so, dass wenn euch jemand ein Glas Wasser gibt, wird im Himmel aufgeschrieben. Derjenige, der also, nehmen wir mal an, da kommt eine Person B und gibt ihm einen Schluck Wasser. Wird im Himmel aufgeschrieben. Das war eine gute Tat von B, denn er hatte Wasser gegeben, weil er mit Jesus verbunden ist. Jetzt ist interessant, dass diese Aussage so ähnlich schon mal vorkam in einer Rede von Jesus, als er die Jünger ausgesandt hat in Matthäus 10. Und damit wollen wir das kurz vergleichen. Und wenn wir jetzt etwas Interessantes feststellen: In Matthäus 10, damals, etliche Monate, einige Monate wahrscheinlich zuvor, hatte Jesus die zwölf Jünger ausgesandt zur Missionsreise und hatte sie in Matthäus 10 sehr ausführlich und ausgiebig instruiert. Und unter Matthäus 10, Vers 42, gibt es fast denselben Gedanken mit einer interessanten Umformulierung, unter anderem ein anderer Akzent. Da heißt es nämlich in Matthäus 10, Vers 42: Und wer einem dieser Geringen auch nur einen Becher mit kaltem Wasser zu trinken gibt, weil er ein Jünger ist, also ein Jünger von Jesus war, ich sage euch, der wird seinen Lohn nicht verlieren.
[5:48] Was ist der Unterschied zwischen Markus 9 und Matthäus 10, Vers 42 in der Formulierung? Fällt das auf? Was also sieht er sehr ähnlich? Beide Fällen wird ein Becher Wasser gegeben, Schluck kaltes Wasser. In beiden Fällen heißt es, die Person, die dieses Wasser gibt, wird dafür belohnt. Was ist der Unterschied in Markus 9:41 und Matthäus 10:42?
[6:18] Wem wird in Markus 9 der Becher mit Wasser gegeben und wem wird in Matthäus 10 der Becher gegeben? In Markus 9 ist es nicht... Ja, fast. Also Gott meint beide in einem. Fall ist es, diese Christus angehören. Im anderen Fall, weil sie Jünger sind. Ja, und Jünger sind, die Christus angenommen haben. Aber wer ist es denn in Markus 9? Die Apostel selbst. Er sagt ja, wer euch... Ja, wer euch Johannes, mager, Johannes und Petrus und Jakobus. Wer euch einen Becher Wasser gibt, weil er ein Jünger ist, der wird seinen Lohn bekommen. Jetzt könnte man ja denken: Ja, natürlich, wer mir etwas Gutes tut, wird von Gott belohnt, weil ich bin ja ein Apostel. Ich bin ja ein Jünger Jesu. Das war für die Jünger gedacht, haben sie gedacht: Ja, ich bin ja ein Jünger Jesu und weil ich ein Apostel bin, deswegen ist es ja gut, wenn man etwas Gutes tut. Aber wer wird hier in Markus, in Matthäus 10 angesprochen?
[7:38] Genau. Das ist wirklich, also der Apostel, auch Jünger, als er sagt, wer euch... den Aposteln, wer euch Wasser gibt, weil ihr mit Jesus verbunden seid, der wird dann bekommen. Wer einem Geringen Wasser gibt, weil er mit Jesus verbunden wird, der bekommt seinen Lohn. Und jetzt müsst ihr, wenn das vergleicht, schaut her, was uns das feststellt. Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Apostel und dem Geringsten. Denn der Apostel, wenn er mit Jesus verbunden ist, wird so geehrt. Der Geringste, wenn er mit Jesus verbunden wird, wird so geehrt. Was Jesus sagt. Mit anderen Worten, es kommt gar nicht darauf an, wer ihr seid, wie sehr ihr auf der Apostel-Leiter hochgestiegen seid. Selbst der Geringste ist genauso viel wert wie ihr, denn was macht ihn wert? Es ist die Verbindung mit Jesus. Warum bist du im Himmel geehrt? Weil du lange der Gemeinde wirst, weil du verschiedene Ämter besetzt hast, weil du viele Schriften verteilt hast, weil du Menschen zu Jesus geführt hast, weil du die Bibel auswendig erzählen kannst. Warum willst du vom Himmel geehrt? Der Punkt ist ein simpler: Du bist nur deswegen vom Himmel geehrt, wenn du, weil du mit Jesus verbunden bist. Und dazu musst du kein Russland haben, keine lange Erfahrung haben, kein großes Wissen haben. Der Geringste kann denselben Lohn haben, dieselbe Ehre. Und ihr seht, ist es eigentlich eine Therapie für die Jünger, weil die Jünger dachten, es gibt Jünger und Jünger. Es gibt Jünger, die sind noch höher als die anderen. Ja, also sie, wer ist der höchste? Wer hat das Recht auf das höchste Amt? Wer sollte am meisten im Mittelpunkt stehen? Der Wert auf zur echten Jesus sitzen. Und jetzt zeigt sie: Schaut mal, ihr werdet geehrt im Himmel, weil ihr mit mir verbunden seid, genauso wie jedes Kind. Und ich glaube, das ist wichtig, dass wir uns das bewusst machen. Der Himmel schaut auf uns und mag uns, weil wir mit Jesus verbunden sind und weil die bei des Jesus gibt und weil Jesus gestorben ist und weil dieses Films eintritt. Und deswegen ist es absolut absurd, dass wir denken, ich bin höher als der andere, erst recht in der Gemeinde. Das ist absolut absurd. Und Jesus für den deutlich waren, wie absurd es ist, weil es gar nicht darauf ankommt, denn selbst der Geringste ist mit Jesus im Himmel geehrt. Nun, mit anderen Worten, Gott schätzt uns nicht, weil wir eine hohe Position haben oder viel können, sondern weil wir Jesus zum Freund haben. Deswegen schätzt uns Gott.
[10:30] Nun gehen wir mal weiter in Markus 9, Vers 42. Markus 9 und dort Vers 42. Wer mag das mal lesen?
[10:57] Okay, also das ist definitiv deutliche Sprache, oder? Jesus sagt, also ich meine, er ist ein Mühlstein. Das ist jetzt schwer. Ein Mühlstein ist so schwer, dass wenn du damit ins Meer geboren wirst, ist das ein sicheres Todesurteil. Jesus sagt, es wäre besser, wenn du tot bist, als wenn du nur einen Menschen vom Weg abbringst. Wow, das ist ziemlich deutlich.
[11:22] Jetzt schauen wir uns die Bibelverse an. Lasst euch einen Finger hier willkommen. Natürlich zu Markus wieder zurück und zwar schon mal Römer 14, Vers 13. Paulus spricht öfter davon, dass wir keinen Anstoß geben sollen. Römer 14 und dort Vers 13. Da heißt es: Darum lasst uns nicht mehr einander richten. Das war wohl schon damals so, dass die Christen sich gerne gegenseitig gerichtet haben. Du hast das gemacht und deswegen bist du abgefallen. Du hast das gemacht und dann bist du nicht so geistlich wie ich. Paulus sagt: Lasst uns nicht einander richten, sondern richtet vielmehr, dass dem Bruder weder ein Anstoß noch ein Ärgernis in den Weg gestellt wird. Also ein Anstoß heißt auf Deutsch so, also wenn man auf dem Weg geht und da ist irgendwie ein Hindernis und man stolpert drüber. Und Paulus sagt, es ist möglich, dass ich durch mein Verhalten, durch meine Worte quasi dem Bruder geschäft ein Bein stelle und vielleicht noch so tue, da ich erst sehr gefallen. Ich bin nicht gefallen, ich stehe und auch ich glaube, der liegt im Dreck. Aber vielleicht ist es mein Wort gewesen, mein Verhalten, wo ich gemerkt habe, ich kann ein bisschen provozieren oder so, oder durch etwas tun, wenn ich es nicht getan hätte, würde er noch stehen, noch entstehen.
[12:37] Erste Korinther 8 und dort Vers 13. Da gab es damals die Frage, vielleicht wisst ihr, dass es gab damals die Frage mit dem Götzenopferfleisch, dass wenn man es gab, wenn man auf den Markt ging, um Fleisch zu kaufen, also gemeint ist, jetzt außerdem Paulus natürlich rein ist, Fleisch, irgendwas Rind oder Lamm oder was ist, ich weiß ja, man geht auf den Markt und man kauft jetzt hier irgendwo als Fleisch. Dann ist es gut möglich gewesen, dass der Metzger, der das da jetzt anbietet, vorher zu Hause dieses Stück Fleisch irgendwo an einer Jupiter-Statue hingestellt hat und irgendwie seine Morgengebet zum Jupiter gemacht hat und dieses Fleisch dem Jupiter geopfert hat. Und jetzt gab es Christen, die gesagt haben: Wenn ich jetzt dieses Stück da kaufe und ich werde es dann essen, bin ich dann auch kultbelastet, weil es stand ja vor der Jupiter-Statue? Und wenn euch das absurd vorkommt, glaubt mir, das ist ein ernst zu nehmendes Thema, was viele Menschen betrifft, vielleicht nicht mit Fleisch an der Jupiter-Statue, aber ähnliche Themen gibt es auch heute noch, die uns fragen: Okay, wenn das darunter, vielleicht hat da irgendwie was mit Kunst zu tun und vielleicht bin ich jetzt kultbelastet, wenn ich das dann irgendwie damit in Berührung kommen oder so. Und jetzt sagt Paulus, das Wichtige ist in dem Korintherbrief, er sagt: Wir wissen, es hat nichts zu sagen. Ja, also, wenn wir vor der Jupiter-Statue und der Fall ist es Sünde, aber wir, es ist keine Sünde, Fleisch zu essen, das zufällig vorher an der Jupiter-Statue war, weil das Fleisch ist nicht kultbelastet. Aber er sagt, es das Folgende: Schaut mal in Vers 13. Er wusste, dass Geschwister gibt, die ein solch sensibles Gewissen haben, dass, wenn sie jetzt den Paulus dort sehen, der irgendwo draußen im Restaurant sitzt und sich da die Lammkeule schmecken lässt, das ist ja denken, mein Biter, der Paulus ist die Lammkeule, dann müsste doch wissen, ja, wenn der Post das ist ja vielleicht ist und die sich so aufregen, besucht so entmutigt werden, dass sie vielleicht nicht zur Gemeinde kommen. Und jetzt sagt Paulus folgendes, Vers 13: Darum, wenn eine Speise und ein Land, college meinem Bruder ein Anstoß zur Sünde wird, was will ich tun? So will ich lieber in Ewigkeit kein Fleisch essen, damit ich meinem Bruder keinen Anstoß zur Sünde gebe. Es hätte auch sagen können: Was bist du nur für ein ungebildeter Christ, das bist du nur für ein gläubiger Christ oder so. Hätte er sie verurteilt, wir sagen, das ist mein Recht, ich kann machen, was ich will. Sagt nein, wir sind eine Gemeinde und wenn ich merke, dass mein Verhalten jemandem anderen zum Anstoß wird, ich möchte ich lieber auf mein Recht verzichten und werde sofort Vegetarier. Was die bei gesagt, auch gar nicht so schlecht ist die Idee, als dass ich jetzt durch mein Verhalten auf mein Recht pochen, jemandem anderen zum Anstoß werde. Das sind wichtige Ideen und ich glaube, in verschiedenen Lebensbereichen haben wir alles schon solche Situationen erlebt, wo wir vielleicht unser Recht durchgebracht haben, wo vielleicht sogar theologisch recht hatten oder lebenswichtig recht gehabt haben, aber durch unser Verhalten einem anderen, der ein sensibles Gewissen gehabt hat, zum Anstoß geworden sind.
[15:44] Jetzt schauen wir weiter. Gehen wir erste Korinther 10, der sagt Paulus was Ähnliches in erste Korinther 10, Vers 32 und 33. Erst Korinther 10, Vers 32 und 33 geht weder den Juden noch den Griechen noch der Gemeinde Gottes einen Anstoß. Und jetzt sagt: Als Beispiel, so wie auch ich in allen Stücken allen zu gefallen lebe und nicht meine Nutzen suche, sondern den der fehlen, damit sie gerettet werden. Was hat Paulus' Grundeinstellung, wenn er mit anderen Menschen zu tun hatte?
[16:23] Genau. Paulus hat sich nicht gefragt, was ist mein Recht? Denn wenn ich mich frage, was ist mein Recht, fange ich an, meine Rechte zu verteidigen, weil mein Recht immer irgendwie was heißt es euch zu reden oder so, Recht sich auszubreiten oder was immer das, was ich denke, was ich jetzt darf er. Wenn das mein Fokus ist, werde ich über einen Streit mit anderen geraten. Paulus nie gedacht: Was ist mein Recht? Was darf ich? Was muss ich mir jetzt gehören? Hat gedacht: Okay, wie kann ich reden, wie kann ich sein, wie kann ich handeln, damit andere Jesus kennenlernen? Wie kann ich ihnen zum Segen sein und nicht auf mich bedacht? Ist übrigens nicht nur die Einstellung von Paulus gewesen, sondern wer hat auch diese Einstellung? Jesus. Oder das ist es. Jesus ist das ideale Vorbild dafür.
[17:03] Nun, wie hängt das ganze mit der Frage von Johannes zusammen? Denn Jesus sagt das ja als Antwort auf diese Geschichte von Johannes. Oder was denkt ihr wohl, als der Johannes diesem anderen Menschen da, der da so voller Begeisterung Menschen dem Namen Jesu halt. Und Johannes kommt und sagt: Hey, ich bin einer der engsten Mitarbeiter von Jesus. Ich gehöre zum innersten Zirkel. Ja, ich habe Dinge gesehen, von dem du nicht glaubst, dass das was wird möglich ist. Ich verbiete dir jemals den Namen Jesu noch in dieser Form anzurufen. Es sei denn, du machst es genauso wie wir. Sagt: Was denkt ihr wohl, was hat das bei dem Mann ausgelöst? Ja, genau. Der war ganz, ganz bestimmt nicht begeistert. Bestimmt nicht gedacht: Hier sehe ich die Liebe Gottes, so müsse auch werden. Oder er hatte wahrscheinlich eher geärgert, dass die Gemeinde Gottes so hartherzig ist. Jetzt, man kann aber diskutieren, ob Johannes vielleicht ja sogar, also sicherlich gut gemeint hat. Er wollte für die Opposition. Er wollte irgendwie das, aber seine Einstellung sich selbst zu erhöhen, hat sich übertragen. Und Jesus sagt: Ich schon mal, Johannes, so einfach wie du für mich bist, wenn du durch dein Verhalten dazu beiträgst, dass Leute, die schon eigentlich ein Interesse an mir haben, abgestoßen werden. Das ist keine gute Sache. Und er verwendet eine Seite der Stadt. Als damit wieder nicht sagen, dass Johannes jetzt des ewigen Todes sterben muss, bestätigt. Meine Kinder sagen, wenn du das mit Absicht weiter machen würdest, du es besser, wenn du gar nicht lebst. Das ist nicht seine Aufgabe, Menschen von Jesus weg zu bringen. Allen weit sagt folgendes: Härte und Kälte, die von einem Jünger gezeigt werden gegenüber einem anderen, den Jesus zu sich zieht, zum Beispiel, sowie Johannes da diese Menschen verboten hat, Wunderbar, meiste zu tun, können dazu führen, dass dieser sich auf den Weg des Feindes begibt und könnte dazu führen, dass eine Seele verloren geht. Jetzt Johannes war nicht unterwegs und hat gedacht: Wie kann ich wählen? DM. Oder aber Johannes hat ein anderes Problem. Johannes und die Jünger hatten das Problem: Wer ist der größte? Und dem sie dachten, wer ist der größte? Haben sie selbst in ihrem Eifer für Jesus Dinge getan, die möglicherweise Menschen eher abschrecken.
[19:33] Sich bewusst machen, dass es nicht um mich geht, sondern auch um Jesus. Nun schauen wir mal noch einen Vers in parallelen Bericht von Markus in Matthäus. Da gibt's ein Vers Markus nicht berichtet wird, ansonsten folgen wir vor allem Markus an der Stelle ausführlich ist in Matthäus Kapitel 18. Paralleler Bericht heißt es in Matthäus 18 und dort Vers 7. Da sagte Jesus auch noch mal so ein sehr eindrücklichen Satz. Also dieses hat hier sehr deutliche Sprache verwendet. Matthäus 18 und dort Vers 7. Wer mag das lesen?
[20:24] Ganz genau. Also Jesus sagte, was interessant ist, er sagt erst mal: Wehe der Welt wegen der Verführung zur Sünde, dem Anstoß zur Sünde. Weil Jesus weiß, jede Anstoß zur Sünde kann Menschen dazu führt, dass sie wirklich sagen: Ja, wir der Welt. Jetzt sagt er, interessanterweise ist es notwendig. Warum sagt es ist notwendig, dass es an? Was heißt das? Wie stellt euch das vor? Mir gesagt, es ist notwendig, dass... Anschlusssösung bekommt. Hat Gott das so vorgesehen? Er wünscht sich Gottes Anschlüsse gibt? Nein. Also warum heißt es: Es ist notwendig. Ja, es wird sich erfüllen.
[21:06] Ganz genau. Und weil es ein Kampf gibt, wird es, man könnte auch sagen, notwendigerweise wird es auf Dauer des Kampfes wird es Anschlüsse zur Sünde, die Messe Verführung geben auf dieser Welt. Wenn jetzt noch nicht die das Paradies erleben. Jesus sagt, es wird sowieso Verfolgung und Anstoß und Unterdrückung geben. Aber wehe dem Menschen, der das tut. Mit anderen Worten, Johannes, es wird Menschen geben, die verbieten werden, in meinem Namen zu predigen und so heilen. Es wird Menschen geben, die danach trachten, mich Leute von mir wegzuziehen. Aber sei nicht einer von ihnen. Es wird immer ein Anstoß geben. Es wird immer den Satan geben. Was sagt die Welt? Die Welt, inspiriert vom Satan, wird mit Sicherheit die Nachfolger Jesu behindern. Aber wehe dem, der den Namen Jesu trägt und diese Arbeit tut. Weh, wenn sie jetzt zwar den Namen Jesu tragen, aber letztendlich das tun, was der Satan tut. Und wir gesehen in dem die Jünger gesagt haben: Wer ist der größte? Ja, ich will dich haben. Sie haben eigentlich im Kern genau das gesagt, was er gesagt hat.
[22:15] genau das gesagt, was er gesagt hat. Luzifer im Himmel und deswegen hat die
[22:17] Luzifer im Himmel und deswegen hat die aktuellen weit Jesus, als er das gesehen
[22:19] das hat er vor seinem inneren Auge noch einmal die Szenen gesehen, wie 4000 Jahre
[22:23] zuvor der Luzifer im Himmel angefangen
[22:27] zu rebellieren. Nicht schon wieder und
[22:30] macht also deutlich werden, dass es kommt.
[22:32] Sowieso solche Dinge, die du getan hast, das kommt. Menschen machen das, aber du nicht.
[22:36] Wie ihr das tut. Ja, zurück zum Matthäus 9.
[22:40] Markus 9, Entschuldigung. Wir wollen diesmal
[22:42] weiter. Wir einen ganzen Abschnitt jetzt,
[22:44] weil der zusammengehört. Ja, das würde
[22:46] sonst zu diesmal. Verse 43 bis 48 werdet
[22:51] ihr sehen, dass ist eigentlich ein Gedanke,
[22:52] der jetzt hier mehrfach wiederholt wird.
[22:54] Erst 43 bis 48, Markus 9.
[24:03] Okay, das ist eine gewisse Erholung. Ja, wie auch viele holt sich der Gedanke drei
[24:06] Mal, drei Mal. Und zwar einmal geht es um
[24:08] welches Körperteil? Das ist die Hand. Und
[24:12] dann, und dann ist es das Auge. Okay. Und man
[24:17] kriegt zu den Eindruck, okay, das sind
[24:19] jetzt drei Beispiele. Man hätte auch noch
[24:20] andere nehmen können, wir doch übernehmen
[24:21] können, oder was ich weiß ja, was nicht drei.
[24:24] Also Hand, das was man tut. Fuß, wo man
[24:27] geht. Auge, was man sieht. Das sind ja sehr
[24:28] entscheidende Elemente, auch wenn es um
[24:30] gesunde geht. Jetzt sind auch einige der
[24:32] deutlichsten wurde niemals gesagt hat. Ja.
[24:34] Und wir wollen fragen, was hat Jesus
[24:37] hier eigentlich gemeint? Kommt das
[24:41] bekannt vor?
[24:42] Wenn du, wenn dich deine Hand zur Sünde
[24:45] verführt, HAU sie ab. Woher das uns mal
[24:48] gesehen, gelesen? Oder hat es Jesus
[24:50] hier zum allerersten Mal gesagt?
[24:58] Hmm, steht, dass man sich die Hand abhauen
[25:00] soll, wenn man zur Sünde verführt wird? Da
[25:02] steht "Auge um Auge, Zahn um Zahn". Hatte
[25:04] sie genau, damit ist das anders. Da geht
[25:06] es nämlich darum, sind, was die Richter
[25:07] sozusagen als Urteil fällen, sondern
[25:15] aber nicht. Ja, aus dem Wasser. Ach so, ja.
[25:17] Ja, genau. Also da gibt's die gibt's zum
[25:18] Teil so als buchstäbliche Anwendung.
[25:20] Aber Jesus hat schon mal davon
[25:21] gesprochen. Es war eine sehr berühmten
[25:25] Text, nämlich in der Bergpredigt in den
[25:27] Bergpredigt. Ganz kurz mal schauen.
[25:30] Das ist eigentlich Bergpredigt-Sprache.
[25:31] Das kannten Jünger schon.
[25:33] Er hat sich quasi an etwas erinnert, was
[25:35] sie schon mal gehört hatten. Okay, in
[25:40] Matthäus 5. Und da lesen wir ab Vers 27:
[25:43] "Aber ihr habt gehört, dass zu den Alten
[25:44] gesagt hast: Du sollst nicht ehebrechen.
[25:47] Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht,
[25:49] um sie zu begehren, der hat in seinem
[25:51] Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen."
[25:53] Wenn dein rechtes Auge dich zum Ehebruch
[25:54] verleitet, Herr, anschauen.
[25:56] Wenn dein rechtes Auge ein Anlass zur
[25:58] Sünde wird, so heißt es, aus und wird
[25:59] es von dir gerissen, dann ist es besser für dich,
[26:01] dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass
[26:02] dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.
[26:04] Und wenn deine rechte Hand für dich
[26:06] einen Anstoß zur Sünde wird, hau sie ab.
[26:07] Und wird sie von dir gerissen, dann ist es besser
[26:08] für dich, dass eines deiner Kinder
[26:11] verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.
[26:12] Könnt ihr sehen, das ist genau der
[26:14] gleiche Gedanke. Ja, also Jesus wiederholt
[26:16] hier etwas, was in der Bergpredigt gesagt
[26:20] hat. Und was ist die Idee? Also sagt Jesus,
[26:22] dass wir tatsächlich unsere Hände abhacken
[26:23] sollen und unsere Augen ausreißen sollen.
[26:26] Würde das das Problem lösen?
[26:28] Ich erinnere mich, der Nico hat aber diese
[26:30] Geschichte erzählt von dem einen Mann,
[26:31] der rauchen, der geraucht hat und der
[26:33] jahrelang versucht, irgendwie wieder
[26:34] versucht aufzuhören mit Rauchen und es
[26:37] hat nicht funktioniert. Und dann gesagt:
[26:39] Okay, ich brauche ja mit der rechten Hand oder so.
[26:41] Und ich hause ab. Ja, weil er dachte, er muss
[26:43] das buchstäblich machen. Das hat er gemacht.
[26:45] Danach weiter geraucht, weil das Problem
[26:46] natürlich nicht die Hand eigentlich war.
[26:49] Das ist eher ein Symbol. Das Problem ist
[26:50] nicht die Hand. Das Problem, woher kommt
[26:53] die Sünde?
[26:55] Was sagt Jesus? Woher kommt die Sünde?
[26:58] Aus dem Herzen.
[26:59] Das heißt, Hand abhauen, Fuß abhauen,
[27:02] Augen ausreißen, sind mit Treffern, die
[27:06] allerdings deutlich machen sollen, dass
[27:09] ich mir etwas sehr Wichtiges und sehr
[27:10] Schmerzhaftes geht. Denn ich meine, wer
[27:13] haut sich schon seine? Kennt jemand, dass
[27:15] sich seine Hand abschneiden würde unter
[27:16] welcher Situation wird sich jemand
[27:17] wirklich seine Hand abschneiden? Wenn
[27:21] endlich psychisch krank. Kennt ihr die
[27:26] Geschichte von dem einen Mann, ich
[27:27] vergessen, wie heißt der, in der Wüste,
[27:29] irgendwo in Amerika in der Wüste, ein
[27:31] geklemmt auf einer Wanderung und das
[27:32] sind diesen Felsen auf ihn gekommen und
[27:34] etwa so eingeklemmt und es war also Tage
[27:37] lang niemand, der kam und er weiß fast
[27:39] verhungert und irgendwann stand er vor
[27:41] der Entscheidung: Entweder ich verhungere
[27:43] hier, oder ich schneide mir den Daumen ab.
[27:46] Krasse Geschichte, aber er hat sich dann
[27:47] den abgeschnitten, hat überlebt.
[27:50] Also das ist sozusagen die Idee einer
[27:52] extremen Situation. Es stellt sich die
[27:54] Frage: Was ist mir wichtiger? Der ganze,
[27:58] also mein Leben, oder dass ich das nicht abstreite.
[28:03] Das ist die Frage. Extremsituationen, das ist auch ein extremes
[28:05] Beispiel hier, weil auch das kennt, wie
[28:07] der Medizin manchmal. Ja, manche Menschen
[28:09] haben Krebs gehabt und die Frage stellt
[28:12] sich: Wie soll das Bein abgenommen werden?
[28:14] Und der Mensch überlebt, ja, weil er
[28:18] sonst sterben würde.
[28:19] Ja, das sind so die Situationen. Das gab's
[28:21] natürlich in der Antike auch, da war es
[28:22] ein bisschen rabiater her. Da wurde dann
[28:24] nicht groß irgendwie gab es keine
[28:28] moderne Medizin. Da wurde man auch in
[28:29] Bayern einfach abgenommen, damit der
[28:30] Mensch überlebt. Und in solchen
[28:33] Extremsituationen ist der Mensch bereit,
[28:35] auf etwas zu verzichten, um zu leben. Und
[28:39] das ist eine schmerzhafte Prozedur.
[28:40] Und jetzt sagt Jesus genau dieses
[28:43] Beispiel, um deutlich zu machen, dass es
[28:44] bedeutet, gegen die Sünde zu kämpfen.
[28:47] Der Sieg gegen die Sünde ist uns gewiss,
[28:50] aber Jesus hat nie gesagt, dass der Sieg
[28:54] gegen die Sünde einfach ein Kinderspiel
[28:56] ist. Es hat nie gesagt, es ist einfach so über
[28:59] uns kommt, will so, als würde es nicht
[29:01] sein. Sondern weil in unserem Herzen die
[29:04] Sünde oft so tief Wurzeln gefasst hat,
[29:08] wird es bedeuten, dass wir an geeignete
[29:12] Tendenzen, liebgewonnene Ideen,
[29:16] Charakterzüge, die uns wir stolz darauf
[29:18] sind, dass wir sie buchstäblich schneiden
[29:22] müssen. Und die Bibel sagt das auch im 19.
[29:27] An vielen Stellen. Schaut mal, wie man ein
[29:28] paar Beispiele in Römer 6, Vers 6. Wenn es
[29:32] darum geht, im Kampf gegen die alten
[29:35] Gewohnheiten, im Kampf gegen die falsche
[29:37] Gedanken, gegen sündige Motive und so,
[29:40] verwendet die Bibel immer sehr, ich würde
[29:43] sagen, radikale Sprache.
[29:44] Schaut man Römer 6 und dort Vers 6.
[30:04] Ich bin auch hier geht es um die Frage
[30:06] des, wie kann ich von der Sünde loswerden?
[30:08] Den Sieg geschenkt Jesus. Werdet es geht
[30:10] hier um die Taufe. Aber was passiert, wenn
[30:12] alte Menschen was mit mir gemacht?
[30:15] Der wird gekreuzigt. Wisst ihr, auf einer
[30:17] Skala von 1 bis 10, was die den Schmerz angeht,
[30:19] wo die Kreuzigung rangiert? Also bei 11 oder so.
[30:24] Kreuzigung war das schmerzhafteste, was es gab.
[30:26] Hier sind hätte auch sagen können,
[30:27] dann braucht er sagen können, er ja, das
[30:30] ist der alte Mensch, ist halt irgendwie
[30:32] hat einen Kopfschuss bekommen oder so.
[30:34] Gut, das gab es nicht. Aber er hätte auch
[30:36] an der oder ist halt irgendwie zu Tode
[30:38] erstickt worden oder so. Nein, der alte
[30:39] Mensch ist gekreuzigt worden. Und ich glaube,
[30:41] wir alle wissen, es gibt Situationen
[30:43] in unserem Leben, wo wir wissen, das ist
[30:45] richtig, das möchte Gott. Ich will
[30:46] eigentlich das auch, aber hier ist meine
[30:47] sündige Neigung und das will ich
[30:49] irgendwie auch. Wissen wir so eine
[30:51] Situation gehabt, wo ihr wisst, das ist
[30:54] richtig, aber das will ich. Und dann ist
[30:56] das ein echter Kampf. Ein echter Kampf.
[30:58] Allen Welt sagt, der Kampf gegen das
[31:00] eigene Ich ist der größte Kampf, der
[31:02] jemals ausgefochten worden ist. Und wir
[31:04] alle wissen auch, wie sich anfühlt zu
[31:06] verlieren und hoffentlich auch, wie es
[31:08] sich anfühlt zu gewinnen. Und es ist ein
[31:10] Kampf, den man nicht einmal kämpft. Er
[31:11] immer wieder kommt. Ja, und der hier öfter
[31:13] man gewinnt, sicherlich auch einfacher
[31:14] wird, aber ein Kampf, der wirklich, der
[31:17] total real ist.
[31:19] Jesus hat nie versprochen, dass er unsere
[31:22] sündige Natur einfach wegzaubert.
[31:23] Jetzt bist du plötzlich heilig, ja, und
[31:25] kannst nicht mehr so einiges denken. Das
[31:27] ist ein echter Kampf. Und ich glaube, oft
[31:29] unterschätzen wir, wie ernst das ist.
[31:32] Paulus sagt, der alte Mensch und
[31:34] gekreuzigt. Einfaches Beispiel Römer 8,
[31:36] Vers 13.
[31:37] Nicht minder martialisch in Römer 8, Vers 13, da heißt es:
[31:45] "Denn wenn ihr gemäß dem Fleisch lebt, so
[31:47] müsst ihr sterben. Wenn ihr aber durch
[31:48] den Geist – nicht durch eigene Kraft – das
[31:50] – würden die gefressen – aber durch den
[31:53] Geist die Taten des Fleisches tötet."
[31:58] Was hat das war der Auftrag der Israeliten,
[32:01] als sie nach Kanaan kamen?
[32:04] Was sollen sie tun? Die Völker ausrotten.
[32:06] Was haben sie gemacht? Sie gesagt, sie
[32:07] haben so viel ausgerottet, dass der Platz
[32:08] im Leben haben. Die anderen lassen wir
[32:09] leben. Wir brauchen hier noch heute die
[32:11] uns helfen. Der dieses Jahr ganz okay, ja.
[32:11] Wir haben die Kontrolle.
[32:13] Wir haben wir das unter diese und so.
[32:15] Diener. Ja, wir haben sie dir für Sklaven.
[32:17] Sie ja, dann können wir sie ab und zu
[32:18] noch gebrauchen, so wie wir wollen. Aber
[32:19] wir müssen nämlich ganz ausrotten.
[32:22] Wir sind ja ihre Diener. Der nächste Buch
[32:25] Richter zeigt, was ist passiert?
[32:27] 180 Grad. Alle, die wand sich wieder die
[32:30] Herren und sie waren die Katastrophe.
[32:31] Wenn wir denken, dass wir die Sünde so
[32:33] ein bisschen unter Kontrolle haben können,
[32:34] uns ein bisschen so der interne
[32:35] Schoßhündchen mit uns mitführen können,
[32:38] weil wir schon so weit gediehen sind und
[32:38] das können wir so ein bisschen tolerieren,
[32:41] wird uns die Sünde wieder auffressen.
[32:43] Hinweis sagt an einer Stelle:
[32:47] Eine Sünde, an der wir fest – also ich sag
[32:48] nicht eine Sünde, die wir einmal begehen und
[32:49] das bereuen, und das ist nicht der Punkt.
[32:52] Aber wenn wir eine Sünde festhalten und
[32:53] an ihr festhalten und sie nicht aufgeben,
[32:56] wie sie eine Sünde alle Kraft des
[33:00] Evangeliums neutralisieren. Wir brauchen
[33:01] keine Angst haben, wenn wir eine Sünde
[33:03] begangen haben, auch eine schwere Sünde,
[33:05] und es bereuen. Es wird Gott uns immer
[33:06] vergeben. Er gibt uns immer und reinigt
[33:09] uns von aller Ungerechtigkeit.
[33:11] Aber wenn wir an der Sünde festhalten,
[33:13] dass sie noch so klein,
[33:16] anführungsstrichen, dann wird sie unseren
[33:19] Ruin bringen. Übrigens, oft denken wir,
[33:21] wir halten an einer Sünde fest und sie
[33:24] so klein oder zu klein, er, das kann ich
[33:24] ja später aufgeben.
[33:28] Es ist ein großer Trugschluss, ist denn
[33:30] wenn ich sage, ich weiß, was Jesus möchte,
[33:31] aber jetzt halte ich noch fest an dieser
[33:34] kleinen Sünde, ist diese kleine Sünde mir
[33:36] wichtiger als Jesus und alle Herrlichkeit?
[33:37] Oder ist sie nicht klein, sondern in
[33:40] meinen Augen größer als Jesus und alle
[33:44] Herrlichkeit? Und deswegen sagt Jesus:
[33:46] Wenn du merkst, da gibt es etwas, was ich
[33:48] immer wieder zur Sünde verführt und du
[33:51] weißt, es liegt daran, dass es ja noch so
[33:53] teuer.
[33:54] Überlege, was du tust. Ist es nicht besser,
[33:57] das weg zu heißen?
[33:58] Sämtliches Leben hast.
[34:01] Zum Beispiel, der Drang, um wieder im
[34:04] Beispiel zu sein, bei den Jüngern, der
[34:05] Drang, angesehen zu sein,
[34:08] eine Position zu haben, ja, irgendwie über
[34:11] den anderen zu stehen. Das ist so tief in
[34:13] uns drin.
[34:14] Wie gesagt, wenn du das merkst, reiß aus.
[34:16] Und zwar nicht durch eigene Kraft,
[34:19] sondern wie können wir töten?
[34:20] Durch den Geist. Ja, jetzt hat uns nie
[34:23] verheißen, dass wir aus eigener Kraft
[34:25] kämpfen müssen. Das sieht man in den
[34:26] Richtern, sieht man in den Josua, sieht man in
[34:27] Mose. Es war immer der Geist Gottes, der
[34:29] gekämpft hat. Ist Gottes Kraft, aber sie
[34:31] mussten marschieren, sie mussten losgehen.
[34:33] Sagen, die wollen wir jetzt umbringen. Und
[34:35] dann haben sie bekommen.
[34:36] Durch Gottes Kraft. So vielleicht dazu.
[34:41] Es gibt noch mehr. Also Paulus auch in
[34:43] Kanada sind wir müssen den alten
[34:44] Menschen mit seinen Lüsten kreuzigen. Aber
[34:45] es haben jetzt gesehen. Allen Welt sagt
[34:47] folgendes: Es ist durch den Willen, dass
[34:54] die Sünde ihren Hals auf uns behält. Die
[34:59] Übergabe des Willens wird dargestellt
[35:02] als ob man sein Auge ausreißt oder
[35:05] seine Hand abhackt. Das ist eigentlich
[35:08] am Ende ja eigentlich etwas sehr Gutes,
[35:10] den Willen zu übergeben. Oder aber, wenn
[35:12] ihr schon mal – also ich weiß es in meinem
[35:14] eigenen Leben.
[35:15] Es gibt Situationen, da weiß man, Gott
[35:17] möchte, dass uns das wäre gut, aber irgendwie
[35:19] will ich nicht. Ja, und es ist ein echter
[35:21] Kampf. Und das, worauf Jesus hier bezieht,
[35:23] und dann sagt sie: Oft scheint es uns so,
[35:27] als ob, wenn wir jetzt dem Willen Gottes
[35:30] uns übergeben, dass wir dann das ganze
[35:33] restliche Leben verkrüppelt sein werden.
[35:35] Ja, weil ich dann das verpasse, dass man
[35:39] so gedacht, wenn ich jetzt, wenn ich jetzt
[35:41] Gott gehorche, dann verpasse ich, dass ich
[35:42] mein ganzes Leben lang verpasse. Da wird
[35:44] ja verkrüppelt. Übrigens, das ist ja was Jakob
[35:47] erlebt hat, als sein Willen Jesus übergeben hat.
[35:48] Er hat gehinkt, aber
[35:53] er war froh, dass er hinterher, weil er hatte
[35:54] jetzt ewiges Leben.
[35:55] Er hat einen neuen Namen und so.
[35:59] Sagt sie, dass hier auch an dieser Stelle:
[36:01] Es ist besser, sagt Jesus, für das eigene
[36:04] Ich, wenn es verwundet und verkrüppelt
[36:06] ist,
[36:07] wenn man sowas ewiges Leben kommt, als
[36:11] wenn man – ja, das sagt sie, das, was uns als
[36:14] größtes Desaster oft erscheint, ist in
[36:16] Wirklichkeit der höchste Sieg. Sicherlich
[36:19] falsch versteht. Es gibt auch Krankheiten,
[36:21] wo Menschen völlig falsches
[36:23] Selbstbewusstsein, falsch, also Mangel
[36:25] an Selbstbewusstsein haben. Und das meine
[36:28] ich nicht eine psychisch Kranke sind.
[36:29] Das ist nicht der Punkt. Was ich meine,
[36:31] ist dieser natürliche menschliche Stolz,
[36:33] der oft herausfordert und der das denkt,
[36:34] wenn er mal, wenn er sich Gott unterwirft,
[36:37] dass er dann irgendwie sich verkrüppelt
[36:39] fühlt. Hat das ist das meine ich nicht.
[36:40] Das ist der Stand mit. Und dann sagt sie
[36:45] noch folgendes: Der Segen des Himmels
[36:48] kann keinen Menschen begleiten, der die
[36:51] ewigen Prinzipien des Rechts, Bericht und
[36:55] eine Sünde, die festgehalten wird, die so
[36:57] gefördert wird, reicht aus, um den
[37:00] Charakter zu degradieren und andere in
[37:02] die falsche Richtung zu lenken. Und wir
[37:03] beim Anstoß, Anstoß geben. Eine andere
[37:07] ganz genommen.
[37:10] Deswegen sagt sie, wenn der Fuß oder die
[37:14] Hand abgeschnitten werden würden oder
[37:16] sogar das Auge ausgerissen würden, um den
[37:18] Körper vom Tod zu retten,
[37:19] wie viel mehr sollten wir ernsthaft die
[37:23] Sünde aus unserem Leben weg tun, denn sie
[37:26] bringt den Tod zu sehen.
[37:28] Also sie führt zum Tod der Seele. Ist
[37:31] eine ernste Sache.
[37:32] Und Jesus spricht sie mit seinen Jüngern,
[37:35] ja, schon viele erlebt haben und viel
[37:36] erfahren haben. Aber er sagt ihnen: Wenn
[37:38] ihr an diesem Punkt nicht dran bleibt
[37:40] und euren Willen Gott übergibt, würde das
[37:43] dazu führen, dass ihr – und einer von den
[37:45] Zwölfen hat auch tatsächlich das erlebt,
[37:48] ist tatsächlich verloren gegangen, weil
[37:50] er sich selbst erhöht. Was wir noch
[37:52] lernen können, an dieser Stelle, was wir kurz
[37:53] erwähnen wollen, wenigstens ist der Punkt
[37:56] mit der Hölle.
[37:56] Er hat gefragt, warum, was steht hier mit
[37:59] der unauslöschlichen Feuer? Oder und das
[38:02] wird immer oft gefragt. Ich denke, es ist
[38:05] für euch jetzt hier keine so große Frage.
[38:08] Wann fängt ganz kurz erwähnt,
[38:10] das höllische Feuer steht hier im
[38:13] Griechischen bei Hölle steht die Hannah.
[38:18] Okay, und Gehenna leitet sich ab vom
[38:20] hebräischen Gehenna.
[38:23] Und es ist das Tal Hinnom. Eigentlich ist
[38:25] das ein ganz gewöhnlicher, lokaler Ort
[38:26] gewesen in Jerusalem.
[38:27] Ihr wisst, ihr es also auf einem Berg,
[38:28] Berg Hinnom. Und warum? Und da gab es südlich
[38:31] ein Tal, das Tal Hinnom. Weiß nicht, was im
[38:34] Tal Hinnom passiert ist in der Zeit
[38:36] der Könige. Das Tal Hinnom war berüchtigt,
[38:39] berühmt-berüchtigt. Wir haben nämlich die
[38:42] Israeliten in der Zeit des Abfalls ihre
[38:46] Kinder geopfert.
[38:47] Das war im Tal Hinnom. Das war der
[38:50] Torweg, ja, wo die wurde hier mit
[38:52] schlimmer Musik, wahrscheinlich steht
[38:54] nicht da, wo sie mit diesen Baals-Kult
[38:56] dann die Kinder geopfert haben und
[39:00] verbrannt haben. Sie haben die Kinder
[39:01] durchs Feuer gehen lassen. Und deswegen
[39:04] erwähnt die Bibel manchmal diesen Ort
[39:06] als ein Ort des Gerichts und einen Ort
[39:09] sozusagen, wo die Sünde und wo dann auch
[39:12] schauen wir ganz kurze Stellen an dazu.
[39:14] In 2. Könige 23, 2. Könige 23,
[39:19] Vers 10.
[39:38] Da heißt es: "Er verunreinigte auch das
[39:40] Tor Fels, ihr da näher als die Reformation macht dort und die Erweckung.
[39:43] Er verunreinigte auch das Tor wird im
[39:45] Tal der Sündigen, damit niemand mehr
[39:48] sein Sohn oder seine Tochter dem Moloch
[39:50] durchs Feuer gehen ließ." Also das ist
[39:51] dieses Tal, wo sie die Kinder verbrannt
[39:53] haben.
[39:54] Und dann hat Josias verunreinigt und auf
[39:56] diese Zahl bezieht sich auch der Jesaja.
[39:59] Schaut man, das ist jetzt die Verbindung hier in Jesaja 30 und dort
[40:01] zuerst 33. Jesaja 30 und dort Vers 33.
[40:08] Der wird auf diese, diese Feuerstelle,
[40:10] dieses Tor Fels bezug genommen. Schaut mal
[40:14] in Jesaja 30, Vers 33. Und dort steht:
[40:21] "Denn die Feuerstelle ist diese Profis längst
[40:25] bereit, auch für den König ist
[40:27] hergerichtet. Man hat ihren
[40:28] Scheiterhaufen tief und weit gemacht.
[40:29] Holz und Feuer und heute ist genug
[40:32] vorhanden, wie ein Schwefelstrom wird
[40:34] der Atem des Herrn in anzünden." Also da
[40:36] geht es im Kontext um das Gericht an den
[40:38] Assyrern. Und dieser Ort, wo die Kinder
[40:41] verbrannt worden sind, wo es immer so
[40:42] brannte, wird als Symbol genommen dafür,
[40:45] dass auch die Assyrer werden alle mit
[40:47] Mann und Maus vernichtet werden.
[40:49] Sozusagen, das ist die Idee. Ja, dass der
[40:51] Atem des Herrn wird ein Feuer
[40:53] anzünden. Oder das erinnert uns an welche
[40:55] Wann wird der Atem des Herrn
[40:58] buchstäblich ein Feuer anzünden über die
[41:00] Gottlosen? Man wird Feuer fallen, die
[41:02] Gottlosen vernichten nach den 1000
[41:05] Jahren. Das davon spricht Jesus. Jesus
[41:06] spricht also, er benutzt dieses Wort,
[41:08] Gewinner dieses Bild von Gehenna, um
[41:10] diesem Tal, was in Jesaja als Bild
[41:12] genommen wird für die endgültige
[41:14] Vernichtung der Gottlosen. Und Jesus sagt:
[41:16] Wenn du dein eigenes Ich nicht über
[41:20] gibst,
[41:20] wir können es nicht selbst besiegen und
[41:22] wir können es Jesus ausliefern.
[41:24] Und das ist der Kampf. Der Kampf ist nicht
[41:26] gegen unser eigenes Ich. Der Kampf ist
[41:27] sozusagen. Das weiß ich aus dem, wenn du
[41:29] es nicht tust, dann wirst du dich zwar
[41:32] vielleicht gut fühlen und denken, ich bin
[41:33] der größte und beste und der tollste.
[41:35] Duell gegen Feuer. Und das Problem der
[41:39] Jünglinge.
[41:40] Und Jesus muss dies sehr deutlich sagen.
[41:46] Und die Bibel sagt, dass er deutlich das
[41:48] Feuer vom Himmel fallen wird und die
[41:51] Gottlosen vernichtet wird, die Gottes
[41:52] Gesetz gebrochen haben. Die Liebe macht
[41:53] deutlich, dass in dem jetzt hier das
[41:55] gleiche verwendet wird wie in der
[41:57] Bergpredigt, wo es um Ehebruch geht und
[41:59] wo es um Mord geht. Das in Gottes Augen
[42:02] Selbsterhöhung und diese Frage wäre
[42:05] höchst – oder ich, ich will höher sein. Hast
[42:07] du das, dass das in Gottes Augen genauso
[42:09] ist wie Ehebruch und wie Mord und wie
[42:13] all die anderen Dinge? Denn letztendlich
[42:16] all die anderen Dinge. Denn letztendlich ist das ja das das Wesen des zehnten Gebots. Du sollst nicht begehren. Er und eine andere Position zu haben, das ist die Essenz, letztendlich eigentlich der oder dieses Ich. Das ist die Essenz der Sünde. Jetzt ja erst angefangen. Ganz klar, dass eigentlich ist der Ursprung aller anderen Mord und Ehebruch. Und so sind eigentlich nur Folgen davon, die schlimmen Früchte von diesem Baum. Genau. Jetzt haben wir nicht mehr geschafft, zu sehen, wie das Ganze dazu führt, wenn wir das annehmen, wie wir zu den liebsten und schönsten Charakteren werden. Das heißt, dieses mal anschauen, wenn sie mal schauen, was Jesus dann sagt mit dem Salz. Das wird sehr interessant werden. Wir wollen die Zeit auch nicht überziehen. Jetzt beim nächsten Mal schauen wir uns an, wie es weitergeht und vor allem, wenn dieses Mal sehen, Jesus wird sagen, was eigentlich der ganze Grund ist, warum diese diese deutlichen Worte spricht. Wir werden sehen, da wird plötzlich in diesen scheinbar heftigen Worten wird sich die ganze Schönheit des Evangeliums aufstrahlen, wenn wir nächstes Mal dann anschauen. Aber halten wir fest, wir sollten mit der Sünde nicht spielen und wir sollten nicht denken, dass es Kavaliersdelikte gibt in der Gemeinde. Sagen, na ja, ich fühle mich ein bisschen besser als der andere. Wenn wir das denken, auch wenn wir es vielleicht aus Eifer denken für den Herrn, wie Johannes, sind wir in großer Gefahr. Und Johannes und andere haben das angenommen. Du das nicht. Das sind so die Wegscheiden, ohne die es mir gemerkt haben, sich ewiges Schicksal auch entschieden hat und an dem sich unser ewiges Schicksal hängt.
[43:40] Lasst uns wissen, ich kann aus Erfahrung sagen, manchmal ist es wirklich und denkt auch die Erfahrung gemacht. Es ist so schwer, den Willen zu übergeben. Aber wenn man ihn übergeben hat, der 40 Jahre alte Chris Farlowe sind kaum sein. Plötzlich, wenn der Sieg erst da ist, wenn ich Gott vertraue, dann schenkt er einen solchen Frieden und die Kraft, das zu tun, kommt nur von Gott. Gott sagt nicht nur: "Beschneidet eure Herzen." Er sagt: "Ich will eure Herzen beschneiden." Er bittet eigentlich nur um Erlaubnis. Aber das verstehen dann, wissen wir, er wird niemals etwas wegschneiden, was schlecht für uns ist. Und auch gemeinsam die den Kindern bieten.
[44:21] Lieber Vater im Himmel, ich möchte von Herzen Dank sagen, dass dein Wort so klar und deutlich zu uns spricht. Herr, du weißt, wie oft wir in unserem Leben, trotz besseren Wissens, uns dagegen aufgelehnt haben und dadurch auch zum Anstoß für viele andere Menschen geworden sind. Herr, wenn wir das wieder gutmachen müssten, dann hätten wir keine Hoffnung. Aber wir glauben, dass du, Herr Jesus, am Kreuz von Golgatha für jede dieser Sünden gestorben bist und dass du alles reinlich und dass du Wege und Möglichkeiten hast, auch das, was wir im Leben anderer falsch und kaputt gemacht haben, dass du es heilen kannst. Herr, wir möchten dich um eine Sache bitten, dass wenn es solche Dinge in unserem Leben gibt, die wir jetzt noch immer nähren und festhalten, dass wir sie durch deine Kraft abschneiden können, dass du durch deine Kraft übergeben können, dass der alte Mensch wirklich gekreuzigt werden kann und auch dort bleibt. Und wenn er sich wieder neu erhebt, dass wir ihn durch das Wort Gottes und durch den Geist der Weissagung, durch das Gebet, durch das, was du in unserem Leben tust, durch die Erfahrung, die wir gemacht haben, dass wir bei dir fest bleiben und uns nicht wieder abbringen lassen.
[45:34] Herr, das bitten wir und wir danken, dass du gesagt, dass das bei dir nichts unmöglich ist, dass du jeden Sieg schenken kannst und dass dein Wort in unserm Mund bewirkt, dass wir es tun können und dass es am Ende sogar uns leicht vorkommen wird. Dafür danken wir dir und loben und preisen Teilnahmem.