In dieser Predigt beginnt Christopher Kramp eine neue Serie über die letzten sechs Monate des Dienstes Jesu. Er gibt einen Überblick über die zeitliche Abfolge von Jesu Wirken, beginnend mit seiner Taufe im Jahr 27 n. Chr. bis zu seinem Tod am Kreuz im Jahr 31 n. Chr. Der Fokus liegt auf der Strukturierung der biblischen Ereignisse und der Bedeutung der jüdischen Feste, insbesondere des Laubhüttenfestes.
Der Ersehnte: 191. „Das Laubhüttenfest“
Christopher Kramp · Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus ·Themen: Bibel, Bibelstudium, JesusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Der Ersehnte
„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus
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Transkript
[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserer Serie "Der Ersehnte". Schön, dass ihr da seid heute Abend hier und schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de. Wir beginnen heute eine besondere Reise. Wir haben die letzten sechs Monate des Dienstes von Jesus vor uns und das wird uns in den nächsten Wochen, sondern auf die nächsten Monate, ich vermute mal die nächsten Jahre noch beschäftigen. Und all diese letzten sechs Monate im Dienst von Jesus, das ist da, wo die Evangelisten so richtig den Fokus darauf legen. Und uns wird noch ganz, ganz viel Spannendes erwarten. Und mit dem heutigen Thema fangen wir diese Reise an, die jetzt im Schatten des Kreuzes das Leben von Jesus noch einmal ganz besonders beleuchtet. Denn heute auch nach langer Zeit mal wieder im Johannesevangelium studieren. Dazu gleich jetzt mehr. Aber bevor wir beginnen, möchten wir natürlich Gott bitten, dass er uns in unseren Gedanken leitet durch seinen Heiligen Geist. Und dazu wollen wir, wo es möglich ist, niederknien. Lieber Vater im Himmel, wir möchten wir wirklich von ganzem Herzen danke sagen, dass wir die Evangelien haben und dass je mehr wir sie studieren, desto kostbarer werden wir. Danke dir persönlich, was ich schon alles lernen durfte durch diese vier Bücher und wie Jesus immer deutlicher und klarer vor Augen tritt. Je mehr ich darüber lese und je mehr ich versuche, hineinzuversetzen, danke, dass wir diese Gelegenheit haben, das auch gemeinsam hier zu tun. Und wir möchten dich bitten, dass du nach deiner Verheißung unser Leiter bist, dass du uns vor falschen Gedanken bewahrst und dass wir die Wahrheit erkennen, wie sie in dir ist. Dass dein Heiliger Geist uns zur Wahrheit führt und uns vor falschen Interpretationen bewahrt. Jesus, wir möchten dich bitten, dass du uns jetzt sicher ist, dass du dein Gesetz, dein Wort in unser Herz schreibst und dass wir verstehen, was deine Botschaft für uns heute persönlich ist. Halte alles Störende fern und wir danken dir, dass dein Wort nach deiner Verheißung nicht mehr zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Und darum bitten wir jetzt im Namen Jesu. Amen.
[2:59] Schlagt den wir auf: Johannes Kapitel 7. Und bevor wir loslegen, wollen wir uns ganz kurz noch einmal orientieren, so in der Vogelperspektive über den Dienst von Jesus. Wie alt war Jesus ungefähr, als er getauft worden ist? Ungefähr um 30 Jahre. Das heißt, wir haben erst einmal 30 Jahre Lebenszeit, da haben wir in der Bibel über ihn nur sehr wenig. Wir haben ein paar Einleitungssphären, Matthäus, Lukas und Johannes, und dann haben wir ein paar Geschichten um seine Geburt, von Herodes dem Täufer und seine Geburt, dann eine kurze Geschichte, zwölf Jahre alt ist, und das ist im Wesentlichen alles. Wann wird Jesus getauft? Man wird oft, in welchem Jahr? Im Jahr 27. In welcher Jahreszeit ungefähr? Das ist, wer von euch, das wirst du, welcher Jahreszeit mit Jesus getauft? Ganz, ganz logisch. Wie lange wartete er? Wie viele Jahre als gesalbter Messias? Wie lange ging der Dienst? Dreieinhalb Jahre. Und wann war der Dienst zu Ende? Wann ist sein Dienst am Kreuz von Golgatha? Genau, und zwar im Jahre 31. Eben, welche Jahreszeit? Wenn es passt, früher. Genau. Also, wenn dreieinhalb Jahre im Frühjahr 31 enden, dann begannen sie wann? Im Herbst. Also im Herbst 27 haben wir die Taufe. Und dann gibt es ein erstes halbes Jahr vom Herbst 27. Ich schreibe H für Herbst. Und es ist Frühjahr 28. Das erste halbe Jahr. Was hat Jesus diesen ersten halben Jahr gemacht? Hat so die Kernereignisse, also jetzt nicht alle Details, aber so ganz grob. Ja, genau. Da haben wir die Taufe von Jesus, wir haben die Versuchung und wir haben die ersten Jünger. Wäre natürlich in dem Jahr auch vor schon die Predigt von Johannes dem Täufer. Dann im Frühjahr 28 kommt Jesus nach Jerusalem. Das ist seine erste Tempelreinigung. In Passau. Und das ganze Jahr sozusagen, also das ist jetzt ein halbes Jahr. Das ist ein Jahr bis zum Frühjahr 29. Bis zum nächsten Passah, wo hat Jesus dort schwerpunktmäßig gewirkt in diesem Jahr von Frühjahr 28 bis 29? Genau. Das nicht. Genau das nicht. Wo hat Jesus und Johannes 2 bis Johannes 5? Wo hat Jesus das erste Jahr nach der Tempelreinigung vor allem gewirkt? Es gibt einzelne Momente, wo er danach keine Lehre geht, aber sein Hauptwirkungsgebiet, müsst ihr nicht schämen, ist schon viele Jahre her, dass er studiert haben, ist in Judäa, dort am Jordan, auch wert auf, wo als 100.000. Seine Hauptwirkungsgebiet in Judäa. Und wir haben aus der Zeit nicht sehr viele Geschichten. Es ist vor allem die, also Johannes 2 bis 5, nur sehr wenig, ja, so ein paar Details, paar einzelne Geschichten, Nikodemus zum Beispiel, auch die Frau am Jakobsbrunnen. Dann aber sein Hauptwirkungsgebiet ist für ein Jahr lang in Judäa. Und dann in Johannes 5 passiert etwas. Und erinnert euch vielleicht, er heilt am Teich Bethesda jemanden am Sabbat. Und was ist die Reaktion der Juden? Also es ist jetzt schon lange herbei. Das wirst du vielleicht in Johannes 5, als er am Teich Bethesda einen Mann heilt, der seit 38 Jahren krank ist. Was ist die Reaktion der leitenden Brüder in Jerusalem? Was machen sie in Johannes 5? Aus dem Kopf, sie stellen ihn vor Gericht. Kann ich daran ändern? Sie stellen vor Gericht, vor den Sanhedrin. Und sie wollen ihn eigentlich schon umbringen. Das ist die Zeit, wo auch Johannes der Täufer ins Gefängnis kommt, in der Zeit von ungefähr. Und was macht Jesus, als er merkt, Johannes der Täufer geht ins Gefängnis und er selbst wird schon verfolgt wegen seinem Dienst? Genau. Er geht dann und zwar wo geht er jetzt hin? Jetzt kommt der Dienst in Galiläa. Nächstes Jahr, also ein halbes Jahr ist Taufe, Versuchung, erste Jünger. Ein Jahr ist vor allem der Dienst in Judäa. Dann ist ein Jahr vor allem der Dienst in Galiläa. Und da gibt es jetzt viele Geschichten. Ja, dann mal ab Matthäus 4 und Markus 1 geht es los. Und dort haben wir die ganzen Heilungen und da haben wir die Bergpredigt und da haben wir die Gleichnisreden. Und wir haben dort die Vollzeitberufen. Also hier machen sie ja noch Teilzeitjünger. Aber jetzt werden sie von ihren Boden weggeholt. Hier werden die Apostel benannt. Und hier ist dann auch am gegen Ende dieses Jahres die erste Missionsreise der Apostel. Er, das ist ja, was sie jetzt die letzten Jahre so, ich glaube, also seit 2017 mindestens oder so, haben wir das ziemlich ausführlich gemacht. Und das endet auch wieder zu einem Passah, aber nicht, wo Jesus nach Jerusalem geht, sondern vielleicht könnte ich noch ein bisschen daran erinnern. Das ist die Zeit, als Jesus hier die 5000 Männer plus Frauen plus Kinder sättigt. Und es kommt am nächsten Tag zu einer ganz bedeutungsschweren Sache. Es kommt zu einer Krise. Wird daran ändern können. Am nächsten Tag kommen die dann alle wieder zu Jesus. Und Jesus sagt ihnen aber, dass er das Brot des Lebens ist. Und das heißt dann, dass in es Zieles Verlassen. Das ist die sogenannte Krise in Galiläa, von der entspricht. Und diese Krise in Galiläa, nachdem er ein Jahr lang in Galiläa gewirkt hat, führt dazu, dass er jetzt sich zurückzieht. Und zwar vom Frühjahr 30 bis zum Herbst 30, ein halbes Jahr. Und dieses halbe Jahr haben wir die letzten Wochen und Monate ausführlich angeschaut. Und könnt ihr euch noch erinnern, was so der Schwerpunkt war jetzt in diesem halben Jahr im letzten Geschichten, so die letzten Monate studiert haben, Revue passieren lassen. Worauf hat er den Fokus gelegt? Genau, die Ausbildung der Jünger. Er wollte mehr Zeit mit seinen Jüngern verbringen. Ja, das sind so jetzt Momente gewesen, wo er oft dann eher heimlich durch Galiläa geht. Wenn ich daran erinnern könnt, ja, kein Aufsehen macht er. Möchte seine Jünger, nimmt er, bringt seine Jünger oft sogar ins Ausland, ja, in die Gegend von Tyros und Sidon zum Beispiel, um ihnen so ein bisschen vertraut zu machen mit ihrem größeren Auftrag. Das sind die Geschichten, wo er dann bis fast zum Libanon geht. Und dann dort dem Petrus erkennen lässt. Ja, das sind die Geschichten, wo sie auf dem Verklärungsberg sind. Ja, das ist also eine Zeit, wo Jesus sich aus dem Dienst zurückgezogen hat. Und ich glaube, es ist wichtig. Wir sollten als als Gottes Endzeitgemeinde so ein bisschen auch so eine gewisse Grundstruktur, die Evangelien haben. Das ist nicht nur ein Haufen mit lauter Geschichten, völlig unstrukturiert, sondern man sieht, Jesus hat auch einen Plan gehabt. Ja, das ist, er hat seine Jünger nicht gleich in den Volksdienst gerufen, sondern erst hierher hat sich Stück für Stück herangeführt. Er hat auch nicht immer nur dasselbe gemacht. Hat nicht immer nur Predigten gehalten. Er hat zu viel öffentlich egalisiert. Es gab Zeiten, wo er sich mehr um seine Jünger gekümmert hat. Und also haben wir ein halbes Jahr bis zum ersten Passah, dann ein Jahr, wo er vor allem in Judäa ist. Und allen weit sagt, übrigens, erst in dieser Zeit viel offen gepredigt, keine Gleichnisse verwendet, sondern die Gleichnisse, da der ersten Galiläer verwendet, weil die Leute weniger aus der Bibel kannten und weniger gebildet waren. Und also, da gibt es bestimmte, also, wenn man so ein bisschen Überblick über das Leben von Jesus, dann kann man auch viele Geschichten besser einordnen. Und dann haben wir dieses halbe Jahr jetzt von Frühjahr 30 bis Herbst 30, wo er sich um seine Jünger kümmert, wo er sich zurückzieht, wo er mehr die Einsamkeit sucht und sie zurückgezogen hat mit seinen Jüngern. Und an der Stelle setzen wir jetzt an im Herbst 30. Denn jetzt gibt es noch ein halbes Jahr. Und dieses halbe Jahr, das werden wir jetzt sehen in den nächsten Wochen und Monaten. In Jesu Augen ist es schon seit einiger Zeit so, eigentlich schon seit hier, ja, seit dem letzten Jahr. Er sieht das Kreuz ganz deutlich vor. Sehen wir. Wir haben schon gesehen, hier, das war ja zum Teil oft dazu gedacht, die Jünger vorzubereiten auf das Kreuz. Erinnert euch an diese Geschichte, Petrus, genau, an Petrus zurechtweisen. Muss die Geschichte mit dem Blinden, der zweimal geheilt werden muss. Und all diese Geschichten hatten ja dazu auch gedient, die Jünger vorzubereiten auf diese Krise. Auch die Geschichte, die wir jetzt letzten Wochen angeschaut haben, vorher gesagt, wer wo sie gesagt haben, wer ist der größte von ihnen. Erklärt hat, dass es genau darum nicht geht. Und dieses letzte halbe Jahr ist jetzt von allen Abschnitten das mit den allermeisten Geschichten. Das konzentriert sich daher sogar in der letzten Woche hat die letzten sieben Tage, das ist auch, dass die Scheinwerfer ganz massiv der Evangelisten darauf gerichtet. Denn wir sehen also, dass das verdichtet sie richtig, weil da sozusagen jetzt, also man merkt, wie es auf Golgatha zugeht. Und an der Stelle wollen wir heute einen Haken. Übrigens, das Johannesevangelium ist, wie gesagt, hier in diesem Teil recht präsent. Hier in diesem Teil gibt es nur Johannes 6 am Ende. Das ist die Geschichte von der Speisung der 5000. Ansonsten wird im Johannesevangelium nichts davon berichtet. Und hiervon wird im Johannesevangelium auch nichts berichtet, sondern in Johannes geht es jetzt hier in Johannes 7 an der Stelle weiter. Und da waren jetzt loslegen und die nächsten. Ja, hier. Genau. Hier vor allem. Ganz genau. Er hat immer mehr Gehalt als gedreht. Das stimmt absolut. Genau. In manchen Teilen mehr als, also hier vielleicht mehr als hier. Aber grundsätzlich war das sein, sondern seinen Schwerpunkt auch ganz genau. Schauen wir mal in Johannes 7 und wir fangen mal an in Vers 1. Nur zur Erklärung, Johannes 7 ist sich direkt nach Johannes 6. Das heißt, das nimmt hier noch Bezug auf diese Geschichte, die jetzt schon ein halbes Jahr zurückliegt. Der macht mal lesen Johannes 7 und dort Vers 1.
[13:37] Genau, dieses danach bezieht sich auf die Geschichte in Johannes 6. Und das ist die Geschichte hier bei der Krise in Galiläa, Speisung der 5000. Und dann am nächsten Tag kommen die alle wieder. Und dann verlassen sie alle, weil Jesus sagt: "Ich bin das Brot des Lebens." Ihr wisst ja, wer verlässt sie nicht? Wer verlässt ihn nicht bei dieser Krise? Denn Johannes 6, wer verlässt ihr nichts? Naja, wer verlässt sie noch nicht? Jesus sagt ja zu seinen Jüngern: "Wollt ihr auch gehen?" Und was sagt Petrus? "Wohin sollen wir gehen?" Ja, seine zwölf Jünger bleiben bei ihm. Herr, das ist die Geschichte. Ja, und jetzt direkt danach sagt Johannes: "Und danach zog er umher in Galiläa." Oder das ist eigentlich jetzt endlich auch ein bisschen hier diese Zeit, wo sie so geheimen Galiläa sind. Ja, warum er geht nicht mehr, nachdem er war ich hier nicht ein ganzes Jahr in Judäa. Und auch jetzt geht er in diesem letzten Jahr. Er geht nicht nach Judäa, aus einem simplen Grund. Warum? Sie wollen ihn nach dem Leben trachten. Und zwar seit wann wollen sie das? Seit welchem Moment, wenn ihr aufgepasst habt? Gerade genau, ist seit hier, seit dem Frühjahr 29. Da haben sie ihn vor den Sanhedrin gestellt und sie hätten ihn schon da umgebracht. Aber Jesus musste natürlich seinen Dienst dreieinhalb Jahre, nicht nur anderthalb Jahre. Ja, interessanterweise geht er jetzt nicht ständig nach Jerusalem, um dort Streit zu erregen, sondern er zieht sich zurück in andere Gebiete. Der draufkommen. Also es gibt es die Mordpläne. Was hat Jesus gesagt, wenn man verfolgt wird, was soll man tun? Was hat Jesus seinen eigenen Jüngern gesagt, als sie auf die Missionsreise gesandt hat? Wenn ihr verfolgt werdet, was sollen sie tun? An einem anderen Ort gehen oder schaut mal Matthäus 10. Und wir kommen im Revier zu Johannes 7 zurück. Aber gehen wir zu Matthäus 10. Und dort Vers 23. Matthäus 10, Vers 23: "Wenn sie euch aber in der einen Stadt verfolgen, so flieht denn eine andere. Denn wahrlich, ich sage euch, ihr werdet mit den Städten Israels nicht fertig sein, bis der Sohn des Menschen kommt." Was ist seine Logik? Warum soll man in eine andere Stadt fliehen? Ja, was er sagt, es gibt doch genug andere Dinge zu tun. Es gibt ein weites Feld. Ja, wenn du an einer Stelle verfolgt bist, bleibt nicht da und sage, aber ich will unbedingt Märtyrer werden, sondern schaue, wo du woanders etwas Gutes tun kannst. Und das ist, was Jesus sagt. Ja, sagen also, wenn ich in Judäa nicht das Evangelium predigen kann, dann predige ich es halt in Galiläa. Stadt jetzt jeden statt ständig in Judäa zu sitzen und sagen: "Hoffentlich bringt dich um, ich werde jetzt trotzdem hier die Fahne hochhalten." Sucht er sich eine Gelegenheit, wo er besser wirken kann. Ja, also Jesus hat sehr praktisch auch gedacht und hat nicht einfach sozusagen den Konflikt gesucht. Ist ganz, ganz anderer Punkt. Er hat sich nicht ohne dich in Gefahr begeben. Oder auch wir sollten uns in der Mission nicht unnötig in Gefahr begeben. Wir sollten nicht den Konflikt suchen, um des Konfliktes willen. Stattdessen überlegen, was könnte man auch alles Gutes für den Herrn tun. Und das ist, glaube ich, in der heutigen Zeit, in der wir leben, auch sehr entscheidend. Übrigens, das heißt, wie schon angedeutet habe, dass er beim nächsten Passah 30 gar nicht nach Jerusalem gegangen ist. Er war gar nicht da. Dann, wenn wir gleich drauf kommen, warum und wieso. Jetzt gehen wir gerne 7. Was sagt Johannes jetzt? Und da sind wir jetzt dann zeitlich genau hier an dem Punkt, wo wir uns ab jetzt orientieren.
[17:07] Genau, das Laubhüttenfest. Erzählen wir mal etwas, was wissen wir über das Laubhüttenfest? Was ist das Laubhüttenfest? Was wissen wir über das Laubhüttenfest? Es ist das letzte Fest von diesen Festen. Es gibt sieben, wo finden wir alle sieben Feste der Reihe nach beschrieben? Weiß jemand von euch? Das Kapitel dritte 23, dass das Kapitel damit der Sabbat geschrieben und dann die sieben Feste, die sogenannten Fest Sabbat. Genau. Die allerdings nicht an dem Sabbat sind, sondern an bestimmten Daten. Wann ist das Datum vom vom Laubhüttenfest? Wann findet das statt? Genau, weil es der Versöhnungstag ist. Ja, manchmal im September oder Oktober. Wie heißt der Monat im hebräischen? Also welcher Monat ist es? Das könnt ihr wissen. Im Monat ist es im hebräischen Kalender. Es ist dir vielleicht, wenn ihr auch die Bandgeschichte ein bisschen kennt. Da gab es eine sogenannte Siebenmonatsbewegung. Der siebte Monat, der sogenannte Tischri. Ja, manchmal jedoch auch Ethanim genannt. Aber der siebte Monat, welchem Monat ist das? Passt. Genau. Das ist, wie heißt der Monat? Ein bisschen, ein bisschen Bibelwissen auffrischen. Das ist der Nissan. Nein, das ist der erste Monat. Welches Datum ist der ist das erste? Das Passahfest. Also welches der Nissan, der wievielten Nissan beginnt das Passahfest? Ja, in dieser Mann. Wirklich das Passahfest der ersten Liga. Und 10, 20, 17 ist der 14, 14, 14 ist. Jedes gestorben, 15 Grad ist, 16 standen. Ja, am 14. beginnt das Nissan, 14. Nisan ist das Passahfest. Am 16. ist das Fest der Ungesäuerten Brote. Ja. Das sollte das sollte man sich mal einmal merken. Das ist gar nicht so unwichtig. Was jemand von euch, wie lange das in dieser, dass das Fest geht? Das Passahfest sieben Tage. Am 14. ist das ist das Passah. Aber das eigentliche Fest der Ungesäuerten Brote beginnt am 15. Am 15. Nisan geht dann sieben Tage. Dann beginnt das Laubhüttenfest am 15. Genau. Und geht wie lange? Sieben Tage. Das heißt, das Laubhüttenfest, das letzte Fest und das Fest der Ungesäuerten Brote, die spiegeln sich so quasi. Das heißt, das ist tatsächlich exakt ein halbes Jahr vor dem Kreuz ist das letzte Fest im Jahr. Direkt ein halbes Jahr vor dem Kreuz. Was ist denn noch über das über das Laubhüttenfest? Außerdem Daten 15 bis 22. Das ist fünf Tage nach dem großen Versöhnungstag. Zwei Wochen nach dem Fest. Person. Was war das schon Fest? Es sollte an Zelten, aber nicht die Armen, sondern wir können wir fertig die Stellen lesen. Schaut mal in 3. Mose 23. Ja, genau. Woran sollte das erinnern? Auch, aber das ist wird nicht explizit. Also schaut mal in 3. Mose 23, 1, 39, 23, 19 und 30. "So sollt nun am 15. Tag des siebten Monats, das ist der Tischri, wenn ihr den Rat des Landes eingebracht habt, das Fest des Herrn halten sieben Tage lang. Am ersten Tag ist ein Feiertag und am achten Tag ist auch ein Feiertag. Wie sollte beim ersten Tag Früchte nehmen von schönen Bäumen, Palmenzweig und Zweige von dicht belaubten Bäumen, Laubbäumen und ihr sollt euch sieben Tage lang freuen vor dem Herrn, eurem Gott. Und so solltet ihr dem Herrn das Fest halten sieben Tage lang im Jahr. Das soll eine ewige Ordnung sein für eure künftigen Geschlechter, dass ihr dieses im siebten Monat feiert. Sieben Tage sollt ihr in Laubhütten wohnen, alle Einheimischen in Israel sollen in Laubhütten wohnen, damit eure Nachkommen wissen, dass ich die Kinder Israels in..."
[21:44] wissen, dass die Kinder Israels in Laubhütten wohnen. Dies war, als ich sie aus dem Land Ägypten herausführte. Der Herrgott, das heißt, als Israel, auswirken, Ausdruck hatten sie natürlich keine Häuser in der Wüste. Ja, sie haben in Zelten gewohnt, so in einfachen, mobilen Unterkünften, sozusagen. Und daran sollten sie sich erinnern. Sie sollten nicht daran erinnern, dass sie von Gott befreit worden sind. Es war eine Erinnerung an die Erlösung, es war eine Erinnerung an Gottes Führung, eine Erinnerung daran, dass auch die Häuser, in denen sie jetzt wohnten, nicht selbstverständlich waren. Das war so ein Aspekt.
[22:20] Was der andere Aspekt ist, schaut man mit mir in 2. Mose 23. Da wird dasselbe Fest auch noch kein anderer Aspekt hervorgehoben, der hier nur angedeutet worden war. In 2. Mose 23 und dort Vers 16 und 17. 2. Mose 23, Vers 16 und 17. Sodann das Fest der Ernte, wenn du die Erstlinge deiner Arbeit da bringst, von dem, was du auf dem Feld gesät hast. Und das Fest der Einbringung am Ausgang des Jahres, wenn du den Ertrag deiner Ernte, deiner Arbeit vom Feld eingebracht hast. Dreimal im Jahr sollen alle deine Männer erscheinen vor dem Angesicht Gottes, des Herrn. Wie wir das Fest hier genannt, das wird hier nicht Laubhüttenfest genannt, sondern das ist genau das Fest der, das Fest der Ernte ist das Pfingstfest. Es gibt drei, also es gibt das Fest der ungesäuerten Brote, Vers 15, das Fest der Ernte, das Pfingsten, und dann gibt es das Fest der, so ähnlich wie Ernte, es ist das Fest der Einbringung, werde, das ist sozusagen das Ende der Ernte. Das wird, was wir so als Erntedankfest bezeichnen würden, oder so.
[23:40] Genau, das Laubhüttenfest, also auch das Ende der Erntezeit. Es hatte also zwei Aspekte. Es hat diesen Erntecharakter, Dankbarkeit für die Ernte und es hatte diesen Aspekt Erinnerung daran, wie Gott sie aus dem Volk Israel, aus dem Land Israel, aus dem Land Ägypten geführt hatte. Schauen wir mal in 5. Mose 16. Dieses Fest war in gewisser Weise sozusagen die triumphale Endnote des jüdischen Festkalenders. In 5. Mose 16 und dort ab Vers 13. Da heißt es über das Laubhüttenfest, 15 oder 16 ab Vers 13. Das Fest der Laubhütte sollst du sieben Tage lang halten, wenn du den Ertrag deiner Tenne und deiner Kelter eingesammelt hast. Da seht ihr, Laubhüttenfest nach dem Einbringen der Ernte. Und du sollst an einem Fest, wie sollen sie sein? Fröhlich sein. Gab es auch Feste, wo die Fröhlichkeit nicht so wichtig war? Wo andere Dinge im Vordergrund standen? Am Versöhnungstag, was sollen die Betenden dort tun? Sie sollten fasten, beten, ihre Seelen demütigen. Aber nach dem Versöhnungstag war klar, zwischen ihnen und Gott ist alles klar, alles rein. Sie stehen rein vor Gott und jetzt war Grund zur Freude. Das ist also auch das eine innere Logik.
[24:59] Ja, weil sie wussten, Gott hat ihnen völlig vergeben, das Heiligtum ist gereinigt, können sich freuen. Er hat eine riesen Freude. Und das ist eigentlich sollte das große Finale des jüdischen Kalenders. Du sollst an deinem Fest, und du sollst an einem Fest fröhlich sein, du und dein Sohn oder deine Tochter und ein Knecht und eine Magd und der Fremdling und die Witwe und die Waise. Sieben Tage lang sollst du dem Herrn, deinem Gott, das Fest feiern, an dem Ort, den der Herr wählen wird. Das war ja dann zur Zeit von Jesus, welcher Ort? Welchen Ort hatte Gott dann erwählt, wo sie hinziehen sollten zur Zeit Jesu? Was hier, was wo es hier geht es ja, Gott hat gesagt, ihr dürft nicht überall opfern, ihr dürft nicht überall diese Feste feiern, sondern nur an dem Ort, wo ich meinen Namen wohnen lassen. Und das war erst welcher Ort? An welchem Ort hat Gott zuerst ein Heiligtum wohnen lassen im Alten Testament? Woher wusste das Heiligtum zuerst im Alten Testament? Entstand in Silo. Oder Kanaan. Der Stanz und dann wurdest du Silo vernichtet.
[26:06] Vernichtet worden. Und wo hat Gott dann seinen Namen wohnen lassen? In welcher Stadt? In Jerusalem. Ganz genau. Das ist also deswegen sollten alle Israeliten gehen, zur Zeit ab David, nach Jerusalem. Vorher sollten sie nach Silo gehen, dort für das Heiligtum ist. Genau, nur dass ihr das noch mal zur Erinnerung habt. Und dann heißt es weiter, also an dem Ort, den der Herr wählen wird, denn der Herr, dein Gott, wird dich segnen im ganzen Ertrag deiner Ernte und in jedem Werk deiner Hände. Darum sollst du von Herzen fröhlich sein. Also das war nicht nur, sollte sich noch eine aufgesetzte Fröhlichkeit sein, sondern von Herzen sollte man dankbar sein, dass sie noch Erntedank sozusagen, dankbar sein für den Segen, den Gott schenkt. Das ist eigentlich der Sinn des Laubhüttenfestes. Und es wird auch deutlich gesagt, dass dann nach dem babylonischen Exil, bei Esra wird das deutlich, dass die das Laubhüttenfest wieder gefeiert haben. Ja, und bei mir ist es dann sogar so, dass sie in der Bibel nachlesen und sagen, hey, die sollten eigentlich Laubhütten bauen. Er kennt die Geschichte weiter neben hier 8. Und da sagen, okay, wir bauen jetzt Laubhütten, so wie es dort steht. Und dann feiern sie das Laubhüttenfest, wie seit langer Zeit nicht mehr gefeiert worden ist. Und wir werden das nächste Mal sehen, wenn wir dann noch weiter studieren hier, dass auch zur Zeit von Jesus das wirklich wieder mit Laubhütten gefeiert worden ist. Das heißt, die Leute haben dann zu sieben Tagen nicht in ihren Wohnungen gelebt, sondern haben sich vor der Wohnung, auf der Straße oder auf dem Marktplatz oder im Vorhof vom Tempel oder auf dem Dach sogar eine Laubhütte gebaut und haben sieben Tage lang in Laubhütten gewohnt.
[27:32] Weit sagt die Stadt Jerusalem sah aus wie ein Wald. Muss sehr schön gewesen sein. Wenn ihr euch jetzt vorstellt, überall grün und alles so ganz, ganz, ganz toll. Eigentlich, aber dazu dann das nächste Mal mehr.
[27:47] Ja, sie sagt hier, alles, was das Auge erfreuen konnte und was Ausdruck für die universelle Freude brachte, wurde aus den Wäldern gebracht. Die Stadt hatte den Anschein eines wunderschönen Waldes. Sogar die Ostsee. Okay, jetzt gehen wir zurück zu Johannes 7. Wir wissen also, wann wir jetzt in der Zeit sind. Wir sind also im Tischri, am siebten Monat. Das Fest ist nahe. Das ist nicht so genau, nicht den Tag, weil es noch ein paar Tage bis dahin wohl waren. Und wir lesen jetzt, was passiert in Johannes 7, Vers 3.
[28:21] Ganz genau. Was wissen wir bisher über die, die, die Brüder von Jesus, seine Familie? Waren die seine Jünger? Oder waren die eher distanziert sich zum Fall? Genau. Wir sehen gleich in Vers 5, da heißt es nämlich, denn auch seine Brüder glaubten nicht an ihn. Erinnert euch vielleicht an die Geschichte in Matthäus 12, wo sogar Maria und die Brüder kommen und ihn eigentlich neben worden, weil sie den Eindruck haben, er ist von Sinnen. Also die Brüder hatten so ein distanziertes Verhältnis zu ihm. Und sie fordern ihn jetzt auf zum Laubhüttenfest zu gehen. Warum müssen die Brüder Jesus dazu auffordern, zum Laubhüttenfest zu gehen? Würde Jesus nicht automatisch gehen?
[29:26] Warum fordern die Brüder ihn auf, geh doch zum Laubhüttenfest? Was, was impliziert das?
[29:57] Ganz genau. Die Tatsache, dass sie ihn auffordern, zeigt, dass er selbst keine Pläne machte, hinzugehen, scheinbar. Und hier ist interessant, es war mir vorher nicht so völlig klar, aber wenn man, man sieht es in der Bibel eigentlich auch, weil seit dem Zeitpunkt ist er nicht mehr in Jerusalem gewesen. Nicht beim Wochenfest, dem späteren Pfingsten, nicht zum Laubhüttenfest, nicht zum Passah. Drei, nicht zum Pfingstfest. Er hat vier große Feste versäumt. Hinweis sagt, seit der Heilung am Teich Bethesda im Frühjahr 29, hatte Jesus keinen nationalen Versammlung mehr besucht, um unnötigen Konflikt mit den Leitern in Jerusalem zu vermeiden. Hatte er sich in seinen Arbeiten auf Galiläa beschränkt. Was war da wohl, das haben seine Jünger und seine Familie gedacht, dass Jesus ein Fest nach dem anderen, wo sie eigentlich alle hingehen mussten, ausgelassen hat?
[31:08] Was haben wir die Jünger gedacht? Was haben wir die Jünger gedacht? Was haben wir, was haben deine Eltern gedacht? Also seine Mutter, seine Brüder. Was haben wir die Menschen gedacht, dass Jesus einfach zu diesen Festen nicht gehen, dessen gegangen? Was haben wohl gedacht?
[31:25] Also, wenn ihr euch in die Situation versetzt, seien der Bruder, der ihm seine Jünger, und ihr wisst, Mose sagt, dreimal im Jahr soll jedes was männliches vor dem Herrn erscheinen. Und Jesus geht hier bei vier Festen hintereinander nicht nach Jerusalem. Hast du dir denken, dass auch merkwürdig? Oder er, der sonst in allen Dingen das so getreu aus, er geht nicht hin. Aber hier sehen wir tatsächlich einige interessante. Wir sehen jetzt tatsächlich das Interessante ist ja, sie sagt hier.
[31:57] Es war eine Ursache großer Verwunderung für die Menschen um ihn herum, selbst seine eigenen Jünger und seine Verwandten. Und es schien so, als ob er gleichgültig ist über diesen Dienst. Ist also Jesus, was du dir sagen, warum hat das Jesus? Warum geht er nicht dahin?
[32:25] [Musik]
[32:28] Ganz genau. Jesus war nicht gegen die Feste, aber er wusste, wenn ich zu diesem Fest gehe, erzeuge ich nur unnötigen Konflikt. Und schaut auf sein Recht zu pochen, nach Jerusalem zu gehen und hat Gottesdienst zu feiern. Bleibt er lieber zurück, damit nicht die größere Mission in Gefahr gerät.
[32:46] Geraten. Ganz interessant, was man hier von Jesus lernen kann. Er hat bewusst sich entschieden, vier Feste hintereinander nicht zu besuchen. Jetzt kommt das nächste, das Laubhüttenfest, das fünfte in der Reihenfolge. Und auch hier sieht es so aus, als ob er nicht gehen würde. Geht seine Jünger können das gar nicht verstehen. Wenn die Jünger, als seine, seine Brüder, Entschuldigung, seine Brüder sagen, sie dachten, es wäre ein Fehler, wenn er sich von den großen und gelehrten Männern der Nation entfernte und fernhält.
[33:15] Fernhält. Während sagt sie auch das und das wird jetzt in dem, was sie sagen, auch deutlich. Sie haben schon erkannt, dass seine Werke ziemlich gewaltig waren. Auch seine Brüder wohl, sie nicht an ihn glaubten als Messias, haben sie schon den Eindruck, dass er tut das ist ungewöhnlich. Oder das sieht man an dem, was sie sagen. Jetzt, was ist ihr Argument?
[33:35] In Vers 3, wenn sie sagen, brich doch auch von hier und zieh nach Judäa. Damit auch deine Jünger die Werke sehen können. Die Nutzungsfläche von welchen Jüngern reden die?
[33:55] Genau. Und wo kann er noch Jünger haben, die das noch nicht gesehen haben, diese ganzen Wunder, die er in Galiläa getan hat? Wo könnte er noch Jünger haben? Wenn jetzt, wenn ihr das aufgepasst habt, das ist ganz einfach. Wer kennt er noch Jünger haben, die ihn schon lange nicht mehr gesehen haben? Jünger, die nicht verlassen haben, die da schon lange nicht mehr gesehen haben. In Judäa. Er hat ein ganzes Jahr lang in Sepphoris gewirkt und seit anderthalb Jahren ist er da nicht mehr gewesen. Da gab es garantiert Leute, die aus seinen, aus dem frühen Schaffen, aus einem frühen Wirken Jünger von ihm waren, allerdings schon lange nicht mehr gesehen haben. Und auf die beziehen sie. Sie sagen, schon mal, geh doch nach Judäa. Wenn du willst, dass die Menschen alle dich als Messias annehmen, musst du doch ihnen auch zeigen, was du tust. Oder du musst doch die Werke tun, wie in Vers 4.
[34:45] Denn jetzt kommt die Begründung. Ist ja interessant. In Vers 4, wer mag verlesen?
[35:08] Okay, was ist ihr Argument? Das ist ein ganz interessanter Punkt. Wenn du darüber mal nachdenken, es total das. Was ist ihr Argument? Sie haben nämlich eine interessante Beobachtung gemacht. Was ist ihr Argument? Was, was wollen sie ihm vermitteln?
[35:31] Ja, genau. Sie sagen folgendes, sie haben bemerkt, möchte Jesus, dass die Menschen ihn kennenlernen? Ja, an. Natürlich möchte er das, weil er ist der Messias. Er möchte alle Menschen erreichen. Sie haben also gemerkt, Jesus möchte alle Menschen erreichen. Und jetzt sagen sie folgendes: Schau mal, wenn du alle Menschen erreichen willst, dann stelle ich ihnen vor. Wenn du die Menschen erreichen willst, sei präsent. Zeig dich. So wirst du dir was war Jesus Methode?
[36:11] Methode war das hier so Methode. Das ist für uns ganz schwer zu begreifen, aber Jesus, Jesus, der unbedingt alle Menschen erreichen wollte, hatte nicht den Eindruck, dass er das dadurch schafft, indem er sagt: Hier bin ich. Er wollte zwar alle Menschen erreichen und trotzdem hat er sich nie in den Vordergrund gestellt. Und für seine Brüder und auch für ganz viele Menschen war das nicht zu begreifen. Wie kann jemand alle Welt erreichen wollen und sich trotzdem nicht in den Vordergrund stellen? Weil jeder, der die Welt erreichen will, stellt sich im Vordergrund, sagt: Ich habe die Lösung, folgt mir nach, kommt mir hinterher. Ja, ich kann die Probleme der Welt lösen.
[36:52] Wie war das bei Jesus? Als Johannes der Täufer, Johannes der Täufer gesagt hat: Siehe, das Lamm Gottes. Seit Jesus gesagt, nichts. Gar nichts. Wir sind Johannes 1, oder da hat Johannes der Täufer auf ihn gezeigt. Und das ist er jetzt. Hat nicht gesagt: Ja, übrigens, ich bin es. Kommt hier.
[37:22] Jesus hat diese unglaublich interessante Eigenschaft, dass er sich um jeden Menschen bemüht, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Und da muss man erst mal seinen Kopf drum kriegen, weil meistens gibt es Menschen, die sich entweder in den Vordergrund drängen, weil sie alle Menschen beglücken wollen mit ihren Antworten und Lösungen, oder sie ziehen sich zurück, weil sie für sich selbst sein wollen. Das sind so die beiden Menschentypen, die wir kennen. Ja, Leute, die sich, die andere beglücken wollen und sich hier mit Ellenbogen breit machen, oder Menschen, die sich eher zurückziehen und sagen: Ich will für mich alleine sein. Aber Jesus ist total bescheiden und hat diesen inneren Wunsch, allen Menschen zu singen zu wollen. Und die Brüder sehen das und sagen, das begreifen, wenn ich das. Geht mir ja, wie soll das funktionieren?
[38:06] Wie willst du die Welt erreichen, wenn du dich nicht selbst promotest, sozusagen, selbst eher bewirbst? Und wenn wir da mal nachdenken über diesen Vers, diesen Gedanken, ich glaube, da haben wir alle noch ganz schön viel zu lernen, weil es auch in der Gemeinde natürlich, in der Evangelisation, im Mission, immer auch die Gefahr ist, dass wir in bester Absicht und selbst in den Vordergrund stellen wollen. Oder also das, was hier die Jünger denken. Ja, also um das in die Welt zu bringen, musst du dich selbst zeigen. Ja, musst dich präsentieren. Das ist eine reale Gefahr.
[38:42] Was sagt die erste Korinther 13 über die Liebe? Die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie will den anderen helfen, aber sie bläht sich selbst nicht auf. Und das wir hier ganz deutlich an Jesus. Schauen wir mal. Übrigens, hatte Jesus darüber gesprochen, dass man gute Werke tun soll? Und wer war es, der gute Werke tat, um dabei gesehen zu werden? Gab es den Menschen zu der Zeit, die Gutes getan haben für andere mit dem Ziel, möglichst gut dazustehen? Die, wenn sie eine ein Almosen geben, wollten noch einen Trompeter vor sich hätten. Wer gewinnt? Jetzt geben wir ein Almosen. Schaut alle her. Hatte sie da einen großen, die Pharisäer.
[39:37] Sie ist ruhig, fastet jetzt schon drei Tage. Und mein Mann sagt, ihr gewusst, wie ich faste, ja. Lasst sie beten für mich, dass hier noch drei Tage weiter durchhalten. So nach dem Motto. Was hat Jesus in der Bergpredigt? Wenn du fastest, sagt er ihnen, also tun, tun nicht so, als ob du fastest. Ja, wenn du Almosen gibst, erzählt man davon. Lass die eine Hand nicht, was die andere tut. Wenn du etwas für andere Menschen tust, nicht um dich selbst, nicht einmal damit. Also, indem du dich in den Vordergrund rückst. Und ich glaube, dass eine der ganz großen Wunder in der Geschichte des Universums, dass am Ende Gott diese Welt erobern wird, ohne sich einmal in den Vordergrund gedrückt zu haben. Alle Welt eroberer sonst ja, dieses versucht haben, egal ob Napoleon oder Alexander der Große, die man immer: Hier bin ich, ja, ich habe die Welt, ich bin der größte, der stärkste. Ich bin mir nach. Aber alle sind wieder gescheitert. Am Ende wird Jesus über diese Welt herrschen, ohne sich irgendwann mal aufgebläht zu haben. Übrigens, diese ganzen Land dann hat er seinen größten Triumph gewonnen. Man hat die Mission Jesu ihren größten Chance gehabt, wann, wann sind 3000 an einem Tag getauft worden zu Pfingsten? Der war schon wieder weg. Er hat die ganze Vorarbeit gemacht. Und als dann der Triumph, dass das könnt ihr machen. Ihr könnt den Triumph genießen. Heide, das nicht, nicht das ist, dass es wie Jesus ist. Da kann man auch ganz viel von ihm lernen.
[41:30] Ganz genau. Wir sind ein halbes Jahr vor dem Kreuz und selbst seine eigenen Familienangehörigen glauben ihm nicht. Übrigens, Jesus kann es gut nachvollziehen, wenn wir in unserer eigenen engsten Familie Menschen haben, die anders glauben als wir, oder die uns auch wegen unserem Glauben komisch finden oder attackieren oder in Zweifel stellen. Weil das ist ja auch ganz schön mit Zweifel hier gewesen, nicht wahr? Wenn du diese Dinge tust, derweil so, wenn du wirklich der Messias bist, dann, dann musste ich offenbar. Ja, also sie hatten irgendwie, sie hatten auf der einen Seite war ich ein bisschen stolz, dass Jesus so berühmt schon war in Galiläa und wollten vielleicht, dass er noch berühmter wird. Ja, zeige dich, zeige dich, zeige dich. Ja, vielleicht kommen wir auch in die Presse. Auf der anderen Seite, da haben sie ihn nicht wirklich verstanden und auch nicht wirklich geglaubt.
[42:12] Was die Antwort von Jesus. Schaut mal mit mir einen Vers 6 und 7.
[42:16] 6 und 7. Wenn man Vers 6 und 7 lesen.
[42:35] Genau. Meine Zeit ist hier, dass es gibt es vielleicht im Griechischen gibt es zwei Worte für Zeit. Chronos wird Zeit-Raum und Kairos, sein Zeitpunkt. Und hier steht Kairos, mein Zeitpunkt ist gekommen. Das war der Punkt, auf den gewartet hat. Was der Punkt, auf den er geschaut hat, dass er wusste, aus Daniel 9, also ein halbes Jahr. Er wusste, jetzt kommt der Zeitpunkt, wo er nach Jerusalem gehen muss. Und er wusste doch, was passiert, wenn er offen nach Jerusalem geht, mit allem Brimborium, wenn er als König einreitet. Was wird passieren? Er wusste es ganz genau. Sind passieren. Die Mächte der Finsternis wären aufprallen. Er sagt, mein Zeitpunkt, ja, ich weiß es. Wird kommen, aber jetzt noch nicht. Ich habe es noch ein halbes Jahr. Noch bis dahin. Hinweis sagt, interessanterweise, Jesus hat alles hat seine Zeit, sagt die Bibel in Prediger 3. Und Jesus hat nie versucht, voreilig Gottes Plan zu erfüllen, sondern man Schritt für Schritt. Ist auch eine wichtige Lektion für uns. Wir wissen, was kommt. Wir müssen nicht alles schon vor der Zeit erfüllen, sondern Schritt für Schritt nach Gottes Plan. Und er wusste, also ich und die Welt könnten sehen und für sie mich und die Welt sind im Konflikt, wenn ich mich an die zu den.
[43:42] Konflikt. Wenn ich mich an die zu den Führern knallt es, aber er sagt für euch, für euch ist es anders. Eure Zeit ist immer bereit. Ihr könnt immer nach Jerusalem gehen. Ihr wisst gar nicht, wie es ist, mit den Obersten im Konflikt zu sein. Weil, was war das Problem? Der junge, der denn, der Brüder. Sie waren weltlich. Sie haben zwar Jesus, vielleicht auch manche Werke gut gefallen, aber sie waren nicht geistlich. Und wenn man nicht geistlich erkennt, man diesen großen Konflikt nicht. Und dann kann man immer dahin gehen. Sie haben das nicht verstanden, so zu sagen. Sie konnten sich verstehen, weil sie mit der Welt in Harmonie waren und deswegen den Konflikt nicht gespürt. Einmal Jesus kannte den Konflikt. Was sagt Jakobus 4, Vers 4? Wenn wir Freundschaft mit der Welt ist, ist Freundschaft mit Gott. Was hat Römer 8, Vers 7? Das Trachten des Fleisches ist Feindschaft gegen Gott und kann sich dem Gesetz Gottes nicht untertan sein. Ja, schauen wir in 1. Korinther 3 noch kurz. In 1. Korinther 3, Vers 13. Er ist Johannes 3 und dort Vers 13. Er ist Johannes 3, Vers 13. Da haben wir die Anwendung für unser Leben. Er ist Johannes 3, Vers 13. Da heißt es ganz genau: Wenn wir geistlich sind wie Jesus, wenn wir an ihn glauben, werden wir das selber den. Dies sagt sogar der Bergpredigt: Wehe euch, wenn alle Menschen gut von euch reden. Also, nicht, dass wir uns um einen schlechten Namen begnügen sollen. Jetzt mit allen Menschen in Frieden, so viele anleihen liegt. Aber wer geistlich ist, wird Widerstand erleben. Aus dem simplen Grund, weil es einen großen Kampf gibt und der Satan niemals jemanden auf Gottes Seite stehend einfach laufen lässt. Das passiert nicht. Ganz genau.
[45:36] Der Gedanke ist immer wieder und dieses sagt ja jetzt hier in Johannes 7, gelesen, sagt: Das Problem ist, ich bezeuge der Welt, dass ihre Werke böse sind. Und zwar nicht, indem er ständig über Fehler hat finden wollen, sondern durch sein Leben und seine Lehre und seine Worte. War ganz deutlich der Kontrast war massiv, dass in seinem sinnlosem Leben und der Boshaftigkeit der Pharisäer, Boshaftigkeit der Boshaftigkeit, allem Menschen dort. Und in Johannes 3 kann ganz kurz noch lesen. Da sagt er ja, das sagt es interessanterweise in Vers 19. Johannes 3, Vers 19: „Darin aber besteht das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist.“ Wäre das Licht Jesus, das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Denn jeder, der Böses tut, was macht man mit dem Licht? Hasst das nicht und kommt nicht zum Licht, der mit seinem Werk nicht aufgedeckt werden. Also, warum hassen die Obersten Jesus? Weil sie wissen, in seiner Gegenwart werden ihre Werke aufgedeckt. Die Menschen sehen im Vergleich um: Moment mal, so müsste eigentlich ein Führer sein, so müsste ein Rabbi sein. Ja, das ist ja alles Arroganz, sondern das ist ja Blendwerk. Solange sie nichts anderes hatten, dachte: Oh, das ist der Maßstab der Heiligkeit. Jetzt sehen sie in Jesus die wahre Heiligkeit, und das ist eine riesige Gefahr für die Autorität der Pharisäer. Das und Heuchelei und wahrer Gläubigkeit entsteht ein Konflikt. Ja, und das ist genau das, was wir sehen. Und wir sehen, dass immer wieder werden Menschen treu zu Gott stehen. Kommen sie in Konflikt. Ja, und denkt an Elia zum Beispiel, der zu Ahab kommt und etwas sagt: „Ahab, bist du es, der Israel ins Unglück stürzt?“ Und Elia sagt: „Nicht ich, du hast es ja ganz genau hier.“
[47:34] Ganz kurz auf zumal auch hier. 3, Vers 5. Da wird vorhergesagt oder sehen wir, dass eine Erfüllung der Prophetie ist, dass wenn Jesus kommen würde, würde er Zeugnis geben gegen die bösen Werke der Menschen. In Maleachi 3, Vers 5 da heißt es: „Und ich werde mich euch nahen zum Gericht und will ein schneller Zeuge sein gegen die Zauberer, gegen die Ehebrecher und gegen die Meineidigen und gegen die, welche den Lohn der Tagelöhner, Witwen und Waisen übervorteilen und des Rechtes Fremdling beugen und mich nicht fürchten.“ Sprich, daher der Herr Zebaoth. Das hat natürlich seine Anwendung auch auf das Gericht vor der Wiederkunft, aber auch auf das Kommen Jesu. Und er bezeugt den Menschen, dass ihre Werke böse sind, und das führt zu diesem gewaltigen Konflikt.
[48:30] Schauen wir ganz am Ende, als allerletztes in Johannes 7, dann haben wir da einen Punkt dran gemacht für heute. In Johannes 7 und dort Vers 8 und 9 wissen wir das noch zum Abschluss, und dann kann man nächstes Mal ab 15 weitermachen. Johannes 7, 8 und 9.
[49:05] Genau. Beachtet, er sagt nicht: „Ich gehe nicht zu dem Fest.“ Er sagt: „Ich gehe noch nicht zu dem Fest.“ Er sagt: „Ich gehe noch nicht, weil wir sehen dann nächste Woche wahrscheinlich, dass er dann später doch gegangen ist.“ Und warum und wieso und was er erlebt hat, dass er mit anfangs ist. Total spannend und wirklich total augenöffnend. Aber das ist heute unter anderem mitnehmen können: Ist Jesus wollte alle Menschen erreichen und hat sich trotzdem nie vorgedrängelt, sich nie in den Mittelpunkt gerückt, weil er gewusst hat, die Kraft der Liebe und die Kraft der Wahrheit für sich alleine redet so stark, dass jeder Aufrichtige angezogen wird. Er muss sich nicht selbst erhöhen, sondern er kann die Wahrheit selbst sprechen lassen. Und alle, die aufrichtig waren, sind auch zu ihm gekommen durch den Heiligen Geist. Und das können wir auch für uns in Anspruch nehmen, dass wir uns selbst erhöhen müssen, um Menschen zu Gott zu bringen, sondern wir können die Kraft der Liebe und die Kraft der Wahrheit alleine sprechen lassen. Und vielleicht werden Weltmenschen nicht verstehen, warum sonst so und so verhalten, warum wir nicht mehr uns selbst pushen. Aber der Heilige Geist, der wirkt genauso durch uns, wie auch dann hier durch Jesus gewirkt hat.
[50:15] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du durch dein Wort zu uns gesprochen hast. Danke, dass wir es immer besser verstehen können. Und Herr, du weißt, wie oft werden wir und sicherlich auch viele andere in unserem Leben in Gefahr gestanden haben und auch das so oft getan haben, dass wir uns selbst erhöht haben, selbst in den Mittelpunkt gerückt haben. Vielleicht, weil wir meinen, dass aus guten Motiven zu tun. Aber Herr, heute sehen wir noch mal ganz deutlich, dass keine Selbst-Erhöhung notwendig ist, damit die Kraft des Evangeliums sich ausbreitet. Herr, lass uns lernen von Jesus, dass die Liebe und die Wahrheit selbst für sich sprechen und dass wir verstehen, dass es einen großen Kampf gibt in dieser Welt und dass wir, wenn wir an diesem Konflikt sind, nicht verzweifeln, sondern auch viel zu schauen und von ihm lernen, wie wir uns verhalten sollen. Das bieten wir in seinem Namen an. Amen.
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