[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Schön, dass ihr live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de. Wir werden heute weiter studieren in Johannes 7 und uns in eine ganz faszinierende Geschichte hinein begeben, mit der wir uns dann auch noch die nächsten Male ein bisschen weiter beschäftigen werden. Eine Geschichte, die nicht nur von ihrem Inhalt ausgesprochen faszinierend ist, sondern auch von dem ganzen Ambiente, wie es uns berichtet wird. Ja, uns unser Denken anregen wird. Und wir möchten, bevor wir beginnen, den Heiligen Geist einladen, dass er unser Lehrer ist. Und wem es möglich ist, den lade ich ein, noch zu Hause mit uns gemeinsam niederzuknien.
[1:23] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir dich haben, dass du unser Lehrer bist, dass du unser Vater bist, dass du für uns da bist. Und wir bitten dich, dass du jetzt dein Wort in besonderer Weise entsprechen lässt, dass wir dich besser verstehen können. Er möchte ich bitten, dass du alles Störende vernichtest, was du dich bitten, dass du die Kraft deines Wortes in unser Leben hinein sprechen lässt. Und wir glauben, dass dein Wort nicht leer zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Und darum bitten wir dich im kostbaren und teuren Namen Jesu. Amen.
[2:07] Schnappt mit mir auf Johannes Kapitel 7. Letztes Mal haben wir angefangen mit diesem ganzen Komplex, der mit Johannes 7 beginnt zu studieren. Jeder hat euch in Johannes 7 – da hat Jesus ein Gespräch mit wem? Mit wem redet er dort in Johannes 7? In den ersten Versen mit seinen Brüdern. Und was sagen seine Brüder zu ihm? Genau, er soll mit ihnen auch nach Jerusalem gehen. Warum sollen sie nach Jerusalem gehen? Was findet in Jerusalem statt? Genau, das Laubhüttenfest. Wendet euch daran, dass wir gesagt haben, dass mit diesem Laubhüttenfest jetzt das letzte halbe Jahr im Dienst von Jesus beginnt. Ja, das letzte Mal ausführlich angeschaut. Ich wiederhole es nicht, aber wir finden uns im Herbst. Ja, das Laubhüttenfest ist im siebten Monat, im Herbst, September/Oktober. Welches Jahres? 30. Ja, im Herbst 30. Ein halbes Jahr vor der Kreuzigung. Das ist jetzt das letzte halbe Jahr.
[3:19] Und wir haben gelernt, dass Jesus einige Feste ausgelassen hatte. Wisst ihr noch, wie oft man eigentlich nach Jerusalem zum Fest gehen sollte als Gläubige? Installiert die vier Mal im Jahr. Drei Mal im Jahr zu welchen Festen? Passahfest, das erste. Ja, dann zum Wochenfest. Ja, das ist 50 Tage später, was dann später Pfingsten wurde. Und zum Laubhüttenfest. Ja, und wir haben gesehen, das letzte Fest, das Jesus in Jerusalem gefeiert hatte, war das Passah im Jahre 29. Anderthalb Jahre zuvor. Und wir haben gesehen, haben uns daran erinnert, dass im Jahre 29, dass wir noch wichtig werden im Passah, nachdem Jesus quasi anderthalb Jahre gedient hatte in Judäa und am Anfang seiner Tochter hatte und den Diensten, also die 40 Jahre Tage einer Wüste, das bei Passah 29 er vor Gericht gestellt worden ist. Könnte ich daran erinnert, dass wir es gesagt haben, er war vor den Sanhedrin gestellt worden in Johannes 5. Und was wollten die Obersten, die machen? Sie wollten ihn töten. Was ein Verbrechen, das hat er gemacht, deswegen sind töten wollten. Und Johannes 5, das ist jetzt, haben wir schon lange her, aber nur das jetzt mal im Hinterkopf haben. Er hat am Kap hat jemand den man am Teich Bethesda. Und weit diesem Passah 29 wollen die Obersten oder wollen viele Obersten in Jerusalem ihn töten. Und Jesus hat etwas jetzt folgendes gemacht.
[4:50] Eigentlich eher nach dem Woher? Eigentlich dreimal im Jahr in Jerusalem hätte sein sollen. Hat er gewusst, wenn ich dorthin gehe, dann gibt es nur Streit, gibt es nur Kontroverse und dann riskiere ich, dass alles durcheinander geht. Und so blieb er für vier Feste fern. Ja, ist nicht zum Wochenfest 29, nicht so im Laubhüttenfest 30, nicht zum Passah 30, nicht zum Wochenfest 30. Und jetzt kommt das Laubhüttenfest im Jahr 30. Das fünfte Fest, was er vermutlich auslassen würde. Und seine Jünger sagen: "Warum kommst du nicht hierher und..." Ihre Begründung ist ganz einfach. Sie sagen: "Wenn du dem Messias sein willst, weil offensichtlich seine Taten sprechen davon, dass interessiert ist, dann musst du dich zeigen. Ja, dann musst du aller Welt sagen, dass du der Messias bist." Aber Jesus hat genau diesen Ansatz nicht. Er will sich zusammen zur Schau stellen.
[5:39] Ja, und es ist so schwer für uns zu verstehen. Jesus will unbedingt, dass seine Botschaft ankommt, aber will sich selbst nicht in den Mittelpunkt stellen. Und das sehen wir an Gott an vielen Punkten. Gott will unbedingt uns erreichen und trotzdem prahlt er nicht, er drängt sich uns nicht auf. Er umgibt uns mit vielen Zeichen seiner Gegenwart, aber Gott ist nicht selbst erhebend. Er will uns erreichen, aber will sich nicht aufdrängen. Und das ist für uns so schwer. Aber wir denken, wenn ich etwas erreichen will, muss ich mich selbst präsentieren, ich muss mich selbst produzieren. Ja, so wie das die Welt macht. Aber genau das macht Jesus nicht. Und er sagt: "Meine Zeit ist noch nicht da."
[6:17] In welche Zeit? Aber welche Zeit wartet er? In welcher Zeit wird der Konflikt zwischen ihm und den Obersten eskalieren? Ein halbes Jahr später, wenn nach zusammengehen wird zum Passah 31, nach dreieinhalb Jahren Dienst. Und er weiß, und das ist, was er ihnen sagt: "Wenn ihr zum Fest geht, ihr habt kein Problem, weil ihr seid wie die Welt. Und deswegen gibt es keinen Konflikt. Aber wenn ich zu einem Fest gehe und dort all die weltlich gesinnten Obersten treffe, Licht und Finsternis sind im Konflikt." Und Jesus hat auch schon gelernt, zwar kein Prinzip der Wahrheit kompromittiert, er hat aber jeden Konflikt, soweit er konnte, vermieden. Er ist niemals auf den Konflikt zugesteuert, im Sinne von, dass er den jetzt herbeiführen wollte.
[7:13] Jetzt schauen wir in Vers 10, wie die Geschichte weitergeht in Johannes 7. Und dort verstehen, wenn manchmal gerne lesen. Johannes 7, Vers 10. Okay, was hat er seinen Jüngern gesagt? Hat er gesagt: "Ich gehe oder ich gehe nicht?" Was hat den Jüngern nicht den Jüngern, sondern seinen Brüdern gesagt? Hat er gesagt: "Ich gehe oder ich gehe nicht?" Ja, doch noch was gesagt, wenn du die Verse anschaut vorher, ja, fast genau. Er hat nicht gesagt: "Ich gehe nicht." Er hat gesagt: "Ich gehe noch nicht." Genau das hatte ich. Habe der Corner letztes gefragt, mich noch, ich habe nochmal nachgeschaut im Griechischen steht wirklich: "Ich gehe noch nichts." Er ging nicht mit ihnen zusammen. Er ließ sie gehen, aber er hat sich dann doch entschieden, kurze Zeit später nachzugehen.
[8:13] Jetzt muss die Frage stellen, warum hatte Jesus an sich ein Interesse am Laubhüttenfest? Dass mein Team, natürlich schaut man mit mir in Psalm 226 in Psalm 26 und dort Vers 8. Psalm 26, und dort versagt, ihr könnt einen Finger mal die 107 lassen, da kommen wir über zurück. Psalm 26, verspricht davon David. Aber David schreibt er und Inspiration des Heiligen Geistes und reflektiert, denke ich auch hier, das, was Jesus ausgezeichnet hat in seinem Denken. Psalm 26:8. Was sagt hier David? "Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Herrlichkeit wohnt." Jesus war den vier Festen nicht fern geblieben, weil er keine Lust hatte, erst nicht zu Hause und sagte: "Ich hoffe, dass es Livestream gibt." Er wäre gerne gegangen. Er hatte eine Freude am Tempel. Für ihn war im Tempel zu sein ein großes Fest. Für ihn war das das Haus seines Vaters. In eine Geschichte, wo er sogar noch besonders gerne mit Tempel geblieben ist, als mit zwölf Jahren im Tempel war. Dabei so gerne da, dass er sogar geblieben ist, als alleine gegangen sind und seine Eltern haben aus den Augen verloren. Und er sagt: "Und wusstet ihr nicht, dass ich in meinem Vaterhaus sein muss?"
[9:42] Jesus liebte den Tempel. Es hat natürlich Schmerzen bereitet, wie wir dem Tempel umgegangen ist, aber er liebte den Tempel. Oder liebt und natürlich die Feste, die er selbst eingesetzt hatte. Das Laubhüttenfest hat er selbst bevor. Also Jesus liebt den Tempel. Er wäre jedes Mal gerne zu Fest gegangen. Jetzt, warum ist es so, dass er nicht öffentlich geht? Er ist offensichtlich auf geheimen Wegen, so dass man ihn nicht wahrgenommen hat, nach Jerusalem gekommen. Er wusste offensichtlich, Jerusalem war, was für eine Stadt für die Juden? Was war das für eine Stadt? Ja, das war die Hauptstadt, das religiöse Zentrum. Das war die Stadt. Ja, wenn er, der sowieso schon sehr bekannt war, nach Jerusalem kam, dann war das sozusagen das Mega-Ereignis. Und das wollte er vermeiden.
[10:32] Wollte eben nicht, dass es so ein Event wird. Wir können mal lesen in Jesaja 42 über ihn, oder sehen wir eine interessante Eigenschaft, die wir von ihm lernen können und sollen. In Jesaja 42 und dort Vers 2. Dort heißt es über ihn, mit dem Messias: "Er wird nicht schreien und kein Aufhebens machen."
[11:04] Was meint dieser Vers? Das heißt, er wird nicht schreien, kein Aufhebens machen.
[11:19] Er wird sich in den Vordergrund stellen. Ja.
[11:54] Ja, gedauert so, dass diese die berühmte Geschichte, wo in Prag da englische Missionare zurzeit von Jan Hus diese beiden Bilder aufstellen. Ja, der Papst mit seinem Gebaren, Jesus demütig. Das bezieht sich natürlich dann auf ein halbes Jahr später auf den Einzug in Jerusalem. Aber es ist so ein bisschen die Idee. Genau, Jesus hat sich nicht selbst in den Vordergrund gestellt.
[12:17] Und das, obwohl die wichtigste Botschaft hatte und das allermeiste Recht gehabt hätte, wirklich sich in den Vordergrund zu stellen. Dann etwa sind los, er hatte eine Heilung. Er konnte Menschen heilen, er konnte helfen, er konnte sie retten. Aber er hatte nicht den Eindruck, dass er sich selbst bewerben muss. Das ist das Land, oder er, der das allerwichtigste anzubieten hatte, sagt keine Notwendigkeit, sich selbst irgendwie: "Schau auf mich, ich bin so toll, ihr müsst unbedingt mich haben." Etwas sehr demütig euer Herz. Sagt, er ist leise in Jerusalem angekommen. Er hatte eine seltene oder eine nicht besonders oft benutzte Straße genommen, um zu vermeiden, dass er mit den anderen Reisenden in die Stadt kommt. Hätte er die großen Pilgerzüge sich angeschlossen, dann hätte sofort eine öffentliche Aufmerksamkeit gegeben. Wenn er die Stadt betreten hätte, und was wäre dann passiert? Sie sagt, dann hätten die Menschen sich auf seine Seite gestellt, hätten dann eine große Demonstration für ihn veranstaltet. Und was wäre dann passiert? Wahrscheinlich, wenn die das ganze Volk, das ist Jesus, und Jesus kommt in die Stadt und wird im Verein begrüßt hätten, was wäre passiert?
[13:37] Müsste nicht raten, ihr seht das, was ein halbes Jahr später passiert ist, als dieses mit großem, als also mit großer Begeisterung empfangen wird. Was ist passiert? Passiert, die haben dann von einer Woche getötet. Als er vom ganzen Volk so empfangen wird und gelobt wird, er hatte nicht mal eine Woche zu leben, wird sofort getötet. Und Jesus wusste, wenn ich das, wenn das jetzt schon geschieht, dann werden sie mich jetzt schon töten wollen. Und er weiß, meine Zeit ist nicht gekommen. Ich habe noch ein halbes Jahr und erwartet sozusagen. Ja, und geht lieber unbemerkt hinein. Beides hat nichts dagegen, dass die Leute, die sie anrufen, aber er weiß, wenn sie jetzt nach Jerusalem anrufen, dann kommen sie ein halbes Jahr zu früh.
[14:13] Ist also interessant. Wir müssen auch lernen, Gottes Zeitplan abzuwarten und zu überlegen, welche Folgen werden mein Handeln jetzt haben. Jetzt überlegt, bin ich jetzt mit allen zusammen in die Stadt gehe, wird das zur Folge haben? Und an das zur Folge haben, und das kann ich Gottes Wille sein, dessen gemacht das nicht. Ganz interessant.
[14:34] Schauen wir mal, 10 Vers 16 in die Bergpredigt. Da sehen wir ein Prinzip, dass Jesus seinen Jüngern für die Mission auf den Weg gegeben hatte, und das hier in dem Zusammenhang interessant ist. Matthäus 10, Vers 16. Dort sagt Jesus, Matthäus 10, Vers 16: "Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe." Und was sollen wir also tun? "Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch für die Tauben." Und genau das macht Jesus selbst.
[15:07] Es ist interessant, dass Jesus das nicht nur seinen Jüngern sagt, sondern dass er ja viel mehr selbst diese Situation hat, dass er wie ein Schaf unter Wölfe gesandt wird. Unser buchstäblich, er ist nicht nur irgendein Schaf, er ist das Lamm Gottes. Und er weiß, er wird zur Schlachtbank geführt werden, wie in Jesaja 53. Aber weil er das weiß, muss er sehr klug vorgehen.
[15:32] Wer unschuldig ist, muss in dieser Welt sehr klug handeln. Wer mit Gott lebt, muss sehr weise sein. Was er sagt, wenn er sagt, wie es sagt, um nicht einen Konflikt herbeizuführen, bevor Gott es möchte. Sozusagen, ja, der Konflikt ist unvermeidbar. Jesus wusste, der Konflikt ist unvermeidbar. Wusste, Gott hat einen Plan, wann der Konflikt eher operieren soll. Und er hatte noch Aufgaben. Und deswegen war er weise.
[16:02] Jetzt kam Jesus also in Jerusalem. Wie sagen Jerusalem aus zu der Zeit, als er jetzt die Stadt betritt? Er war ja jetzt anderthalb Jahre nicht mehr da gewesen. Wie soll die Stadt aussehen? Stellt euch das vor. Laubhüttenfest in Jerusalem, voll. Okay, was stellt sich noch vor? Also viele Menschen, also überall her, aus ganz Judäa, Galiläa, Perea, Dekapolis, ein paar Leute aus dem Ausland. Wie stellt sich noch die Stadt vor? Grün. Überall Kreationen, ja, diese ganzen Palmen und die Hütten. Es war ja eigentlich das Fest war dazu da, dass die Menschen darüber nachdenken, wie gut Gottes. Ihr wisst ja, wenn man das jetzt mal angeschaut, das Laubhüttenfest hat eigentlich eine ganz bestimmte Funktion. Es war ja eigentlich auch ein Erntedankfest. Ja, die Ernte eingefahren. Das Weizen und Gerste war geerntet worden. Die Trauben waren geerntet, die Oliven gepflückt. Ja, überall konnte man Dankbarkeit sehen. Ja, die Ernte war eingefahren. Alle waren froh, alle waren dankbar.
[17:05] Und wie lange ging das Fest der Laubhütten? Als wir von euch, wie lange ging das Fest? Was immer noch, wann es angefangen hat? Es ging sieben Tage. An welchem Tag ging's los? In welchem Monat war das? Das müsst ihr wissen. Welches Modell ist das? Laubhüttenfest, das müsst ihr wissen, im siebten Monat. Herr, im siebten Monat. Und sind im Monat ist der Theorie. Ja, und es war am 15. Sie schrien und gegen das wohin bis zum 22. Also sieben Tage. Und dann am achten Tag war noch mal eine Festversammlung. 15 bis 22. Das war so Ende der Erntezeit. Nachhinein ein großes Fest. Und aus allen Ländern kamen Juden nach Jerusalem.
[17:48] Und was haben die kamen, die alleine oder was haben sie mitgebracht? Was sind wir, wenn, wenn, wenn Juden von überall her zu einem Erntedankfest nach Jerusalem kommen, was bringen die wohl mit? Die bringen Gaben mit, die bringen was zu essen mit. Sie wollen dort sieben Tage lang alle gemeinsam ein Fest feiern. Sollte das mal vorher, wenn wir sagen würden, wir feiern ein Erntedankfest in der Gemeinde, sieben Tage lang. Ja, dass man da was Leute mitbringen würden, ja, an Essen und dann jeden Tag was Besonderes, ein anderes Thema vielleicht, dieses und jenes. Ja, das ist eine riesige, ein riesiges Freudenfest. Kurz zuvor hat es ja, dass welches Fest war kurz zuvor gewesen? Nur fünf Tage vorher, am zehnten Zschirn, das sechste Fest, der Versöhnungstag. Ja, und der hat jetzt den Israeliten symbolisiert, zwischen euch und Gott ist alles im Reinen. Ja, es war ein Fest der Freude, ein Fest des Dankes. Und allen weit sagt so schön: "Alles, was das Auge erfreuen konnte und alles, was irgendwie Freude ausdrücken konnte, war wurde von den Wäldern gebracht."
[18:57] Letztens in die Wälder gegangen und haben alles mitgenommen, Blumen und Büsche und Zweige, alles, was schön aussah, alles, was irgendwie an der Freude konnte, kam ist alles in die Stadt gebracht. Und die Stadt sagt, sie hatte den Anschein eines wunderschönen Waldes. Was sie, wenn ihr mal so Bilder gesehen hat, wenn es so futuristische Stadtplanung geht, wo alles so grün ist. Ja, die Häuser sind begrünt und über alles, ja, weil man irgendwie mehr so ökologisch sein möchte. Ja, das sieht auch faszinierend aus. Ja, nicht so trocken, nicht so Beton, sondern irgendwie so lebendig. Ja, so muss man sich das vorstellen, wie eine tolle Atmosphäre. Und dann war natürlich über diese Hütten, ja, diese ganzen so quasi Zelte, so kleine Hütten und zwar in den Straßen, auf den Marktplätzen, man überall Hütten. Ja, die Leute saßen da, haben gegessen, haben sich gefreut, haben gesungen, haben vielleicht einen Regentanz ausgeführt, dass man Musikinstrumente gespielt, man hat die Oliven weiter gereicht, man hat die Flüchtlinge gegessen. Ja, oben auf den Dächern waren überall diese Hütten. Überall wurde wo er sich gefreut. Das war eine wie ein Festival, eine gigantische Stimmung.
[20:06] Und Jesus weiß natürlich, welche Auftritt und daher so einmarschiert: "Ich bin Jesus!" Hier bricht daher, dann steigert sich das vielleicht bis zur Ekstase. Das macht er nicht. Er kommt ganz leise, niemand merkt, niemand bemerkt diese ganze Freude. Er ist eigentlich so, als ob Gott durch dieses Fest auch das Volk vorbereiten möchte auf das, was jetzt gleich kommen soll.
[20:28] Und dann schreibt sie auch die Lieder, die sie gesungen haben. Ja, und wo war wahrscheinlich das Zentrum des ganzen Festes? An welchem Ort in Jerusalem? Im Tempel. Wir werden noch sehen, ja, der Tempel spielt jetzt noch in den folgenden Geschichten eine große Rolle. Sie beschreibt hier die ganze kommt der Opferzeremonien und hier auf jeder Seite der weißen Marmorstufen waren war der Kordel bieten, die dann den Song Service gehabt haben und dann die große Menge der Anbetenden, die ihre Palmenzweige hin und her gewogen ist. Eine Frau, diese riesige Tempel, dann auf diesen Marmorstufen steht der Chor und singt einen Film nach dem anderen. Und im Vorhof steht die ganze Menge mit Palmzweigen. Ja, und also, wenn ihr schon ein halbes Jahr später denken und dann sagt sie, dass sie dann die Strophen aufgenommen haben und dann weiter gesungen haben. Und dann gab es die, die in der Nähe des Tempels waren, die Strophe aufgenommen und die Melodie. Und das hat sich immer weiter verbreitet, bis dann irgendwann die Vögel sogar diese Melodien gesungen haben. Ja, die ganze Stadt, umgeben von Hügeln, überall wird gesungen. Und dann sagt sie, nachts wurden der Tempel und die ganzen Gebäude mit künstlichem Licht angeleuchtet und es gab Musik und die Palmenzweige wurden so hin und her geschwungen. Ist die Leute am Ruder gesungen und viele Menschen, alle überall auf den Straßen und die ganzen Priester, die Zeremonien. Also, ich versuche ich so ein bisschen einen Geschmack davon zu geben.
[22:02] geben das war unfassbar schön und grandios und jetzt sagt die Bibel folgendes in Johannes 7 und dort Vers 11. Johannes 7.
[22:18] Johannes 7 und dort Vers 11. Johannes 7 und dort heißt es: „Manchmal lesen wir genau wörtlich steht eigentlich im Griechischen: „Wo ist dieser Jenen?“ Also der, da ja, also nicht: „Wo ist er?“ Sowieso muss Jenen, weil warum, warum suchen wohl die Juden Jesus während des Laubhüttenfestes?“ Was denkt ihr, was könnte der Grund sein, warum suchen die Juden Jesus während des Laubhüttenfestes? Es wäre also ein allgemeiner Trubel. Warum suchen die Jesus? Mit einer Idee von euch?
[23:13] Vielleicht müssen wir noch kurz klären, wen meint Johannes, wenn er in seinem Evangelium von den Juden redet. Das ist mal ein bisschen verwirrend. Schaut man Vers 13, da kommen wir gleich noch zu. Vers 13: „Doch redete niemand freimütig über ihn aus Furcht vor den Juden.“ Wen meint Johannes, wenn er von den Juden redet? Das ist oft missverstanden worden. Meinte er das gesamte Volk? Nein, er meint die Elite, er meint die Führer des Volkes. Also jetzt sehen wir für self nochmal, wer sucht ihn? Die Juden. Das sind hier im Kontext die Obersten des Volkes, die Pharisäer, die Sadduzäer, die Schriftgelehrten, die Rabbis. Die suchenden und zwar im Griechischen suchen die nicht einmal, sondern sehr unbeständig, so quasi jeden Tag schauen: „Wo ist er? Ist Jesus da? Wo ist er? Ist er hier unter uns?“ Ja, warum suchen die ihn? Ja, vielleicht ist es im Hintergrund auch Jesus bekannt, oder sein Ruf ist eben vorausgeilt. Nicht nur in Galiläa, ist Jesus bekannt. Er hatte ja das erste Jahr seines Dienstes, oder die ersten eineinhalb Jahre, vor allem in Judäa gewirkt. Er ist im Ausland bekannt. Menschen kommen von überall und wollen natürlich den sehen, Jesus. Und jetzt nicht da viele von denen, wir kommen, wissen gar nicht, dass es massiven Streit, massiven Konflikt zwischen Jesus und den Pharisäern gibt. Die wissen nicht, dass Jesus jetzt schon seit vier Festen nicht in Jerusalem gewesen ist, weil er den ausweichen möchte. Sie alles, was sie wissen, dass da, es gibt einen Wunderheiler, diesen berühmten Prediger, und er ist bestimmt in Jerusalem. Oder und sie kommen alle hin und wollen ihn sehen und hören und fragen nach ihm. Und deswegen suchen sie ihn jetzt, weil sie eine Möglichkeit suchen. Also die Pharisäer und die Obersten, um ihn zu verdammen. Niemand wusste es.
[25:04] Schauen wir mal in Vers 12. „Keiner weiß, wo ich gesagt, das hat oder kennt ihr noch eine Geschichte, wo Jesus mitten in der Menge ist und keiner weiß, dass er der Messias ist und keiner bemerkt es?“ Es gibt noch eine ganze Stelle, wo in Nazareth, ja, da war auch schon, da kannten sie ihn ja, da wussten sie, dass er Jesus ist. Es gibt eine Stelle, wo eine große Volksmenge auch zu einer ganz wichtigen Angelegenheit zusammenkommt und Jesus ist mitten unter ihnen und niemand weiß, dass er der Messias ist. Und es wird sogar gesagt, dass unter ihnen jemand steht und er macht keine Anstalten zu sagen: „Ich bin es.“ Da ist jemand, der sagt: „Für das Lamm Gottes, Johannes der Täufer am Jordan.“ Oder das ist eine riesige Volksmenge, tausende Menschen, alle sind gekommen, das Wort Gottes zu hören. Und Johannes sagt: „Mitten unter euch steht einer.“ Sagt nicht: „Übrigens, ich bin es. Hier, schaut auf mich.“ Jesus bleibt ganz bescheiden. Er möchte die Menschen helfen. Dabei möchte er sich nicht selbst in den Vordergrund stellen.
[26:07] Und genau jetzt schauen wir in Vers 12 und Johannes 7. Vers 12.
[26:28] Okay, also was, keiner sieht ihn, keiner weiß, wo er ist, aber es ist Gesprächsthema. Alle reden über ihn. Ja, es ist das Thema Nummer eins bei all der Festivität. Alle reden über Jesus. Was denkst du, Jesus ist schon gut, aber ein Verführer? Ja, hin und her. Es entsteht ein Gemurmel. Ja, was stellt euch mit dem Gemurmel vor? Was könnte das dann sein?
[26:49] Auf die Idee kommt er gleich. So oft von der Bibel, oder es gab viel Gemurmel. Also das Wort wird meistens eigentlich verwendet, so für Murren, wenn Leute so unzufrieden sind. Ja, das heißt, wir sollen Fremde aufnehmen ohne Murren. Das Wort wird auch in der griechischen Übersetzung des Alten Testamentes verwendet für die Israeliten, die immer gegen Gott gemurrt haben. Also so ein Murren eigentlich. Ja, dieses Gemurmel. Und sie, zwei Meinungen. Was die beiden Meinungen? Was sagen wir?
[27:19] Ein: „Er ist gut.“ Jetzt, woher weiß eigentlich einer, weiß man, dass ein Mensch gut ist? Hat Jesus mal was, wo wir gesagt, wenn man einen guten Menschen erkennt? Ja, genau.
[27:33] Genau. Lasst mal ein Finger hier. Geht man mit mir in Johannes 6, Vers 14. Er, Lukas 6:45.
[27:44] Mir in Johannes 6, Vers 14. Er, Lukas 6:45. Tschuldigung, Lukas 6, Vers 45: „Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor. Und der böse Mensch bringt aus dem bösen Schatz seines Herzens das Böse hervor. Denn wovon sein Herz voll ist, davon redet sein Mund.“ Und wir werden sehen, Jesus bleibt nicht unentdeckt. Jesus kann nicht die ganze Zeit da einfach nur sein. Er wird gleich reden. Nach ein paar Tagen.
[28:14] Der gute Mensch bringt aus seinem guten Schatz das Gute hervor. Aber nochmals zurück zu dem in Johannes 7. Interessant ist, dass direkt im Kapitel vorher, in Johannes 6, was wir ungefähr ein halbes Jahr vorher spielt, das gleiche Wort auch verwendet wird. Schaut man Johannes 6, Vers 41: „Wurden die Juden über ihn, weil er gesagt hatte: Ich bin das Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist.“ Da. Und ihr wisst, Johannes 6 ist diese Geschichte nach der Speisung der Fünftausend. Da teilt sich auch, ja, viele verlassen ihn, einige wenige bleiben bei ihm. Ja, weil die Botschaft von Jesus so ist, dass man sich entscheiden muss und dass man sie annehmen muss und dass man auch liebgewonnene Ansichten über Jesus oder über Gott ändern muss, weil Jesus zeigt, wie die Wahrheit ist. Also ist ganz interessant in Johannes 6, da die Leute wollen sie mit der, mit Jesus da irgendwie nicht einverstanden, was er sagt.
[29:19] In Johannes 7, damit dieses Gemurmel, falls ich jetzt viele Leute fragen, ist er sehr gut, ist er ein Verführer, oder das hat es dieses Wort in Vers 12 von Johannes 7.
[29:32] Vers 12: „Er führt die Leute da.“ Sage ich krass, oder? Warum war Jesus auf die Welt gekommen? Nur zur Lösung. Genau. Er braucht die Welt gekommen, um die Verführten zu retten.
[29:45] Dasselbe Wort, das hier verwendet wird, ist das Wort, das verwendet wird für das Schaf, das in die Irre geht. Das Gleichnis von den 100 Schafen, eines hat sich geirrt, hat sich verirrt. Was die hier sagen, es: „Jesus führt die Menschen in die Irre.“ Er ist verantwortlich, dass Menschen sich verirren, dass Menschen zum verlorenen Schaf werden. Dabei kam Jesus auf die Welt, um die verlorenen Schafe zu retten. Mit anderen Worten, was die Menschen hier machen, diese Gruppe von Menschen, die sie drehen Jesu Missionen genau auf den Kopf. Und deswegen kann Jesus ihnen nicht helfen, weil das, was er tut, ist gut, aber sie bezeichnen das Gute als schlecht. Er kann das, was er für sie tun will, kann dann nicht Frucht tragen, so zu sagen.
[30:32] Jetzt auch weiterhin Vers 13. Johannes 7, Vers 13.
[30:37] Übrigens, es ist interessant, oder? Ich meine, wenn Jesus heute auf der Welt wäre, würden wir doch denken, dass wir recht, also mit den Dingen, die Jesus getan hat, man denken, alle Menschen würden annehmen. Oder? Aber die Wahrheit ist, viele Menschen, nach zweieinhalb Jahren Dienst Jesus getan hat, auch zweieinhalb Jahren Dienst, nach all den Wundern, die gesehen habe, nach dem Predigen, die gehört haben, haben sie gesagt: „Okay, das ist ein Verführer.“
[30:58] Da kann man mal sehen, wie sehr man sich täuschen kann als Mensch. Und wenn man nicht vom Heiligen Geist, nicht offen ist für das Wirken des Heiligen Geistes, kann man das von Gott Gesandte, die von Gott gesandte Botschaft als Irrtum ablehnen. Das sollte uns ziemlich zu denken geben. Ja, weil das waren ja Menschen, die den rabbinischen Menschen, die zum Heiligtum ging, Menschen, die die Propheten lasen, Menschen, die für Prophezeiungen interessiert haben. Aber als Jesus kam, hielten sie das für einen Angriff, weil sie nicht bereit waren, in ihrem Leben den Geist Gottes wirken zu lassen, die Evangeliums Botschaft für sich selbst anzunehmen.
[31:35] Und dann wurde das eine Gefahr für sie. Scheinbar. Jetzt schauen wir weiter in Vers 13.
[31:38] Vers 13. Was steht? „Doch manchmal eben...“
[31:48] Genau. Haben wir noch eine Idee, was ein Gemurmel ist? Ja, alle haben eine Meinung. Die einen sind für ihn, werden sind gegen ihn. Aber keiner traut sich offen zu reden. Und der Grund ist ganz einfach. Sie wird schon gesehen haben, die Juden sind hier, die Obersten. Das zeigt auch, was lernen wir über die Obersten hier in der Zeit von Jesus in Israel? Wie würdet ihr die Obersten dann charakterisieren, wenn das hier steht? Werden macht ausgenutzt. Sie haben das Volk so ein bisschen unterdrückt. Sie haben die Ehre Macht so ausgeübt, dass die Menschen Angst hatten, ihre eigene Meinung zu sagen.
[32:26] Einige waren für Jesus, aber haben sich nicht getraut, das zu bekennen. Könnt ihr noch jemanden im Johannesevangelium, der für Jesus war, weiß ich nicht, getraut hat, das zu sagen?
[32:33] Das zu sagen. Nikodemus. Sodann Johannes 3. Und woran sieht man, dass er sich nicht getraut hat, das öffentlich zu bekennen?
[32:41] Er kommt bei Nacht. Und hat deswegen abgewiesen. Nein, er hat ihm die wichtigste Botschaft gegeben, die man vielleicht überhaupt, die es überhaupt gegeben hatte, die tiefgründigste auf jeden Fall. Das zeigt, dass Jesus auch, wenn wir nur versteckt nach ihm suchen, er das trotzdem honoriert und trotzdem uns zu sich zieht. Aber auch für Nikodemus kam irgendwann der Zeitpunkt in seinem Leben, wo er sich öffentlich dazu bekennen musste.
[33:09] Denn was ist das eigentlich von der Angst hier, vor der die Bibel uns auch warnt, die hier beschrieben wird? Das nicht die Gottesfurcht, oder findet man diese Angst, dass Menschen, fürchte, wenn ich Menschen so sehr fürchte, dass ich mich, sie, Angst habe, zu Gott zu stehen. Das ist eine gefährliche Sache.
[33:33] Schauen wir mal in Sprüche 29. Sprüche 29 und dort Vers 25. Da haben wir einen wichtigen Vers dazu. Und Sprüche 29 und dort Vers 25.
[33:56] Sprüche 29:25. Genau, wie wir die Menschen folgt beschrieben, was ein Fallstrick. Was macht ein Fallstrick? Der fängt an. Der macht, dass man angefangen wird. Ja, das führt dazu, dass man fällt, letztendlich. Ja, dass man gefangen wird. Wenn wir Menschen mehr fürchten als Gott, dann können wir auf Dauer keine geistliches Leben aufrechterhalten. Früher oder später wird es uns zu Fall bringen.
[34:27] Nun sehen wir eben auch im Neuen Testament immer wieder auch Menschen, die damit zu kämpfen hatten. Fällt euch im Neuen Testament noch eine Geschichte ein, wo man sieht, dass auch in der neutestamentlichen Gemeinde auch gläubige Menschen manchmal zu kämpfen hatten, dass sie Angst hatten, zur Wahrheit zu stehen, weil sie vor Menschen sich gefürchtet haben? Fällt seine Geschichte ein, wo jemand aus Furcht vor Menschen nicht ganz zur Wahrheit steht und so ein bisschen reichelt.
[35:06] Wo jemand eigentlich der Meinung ist, man kann als Jude mit Heiden essen. Als dann, aber die Juden aus Jerusalem kommt, hat er Angst. Wenn nämlich sehen, mit den Heiden, dann bin ich vielleicht schlecht angesehen bei denen, weil jetzt nicht verstanden haben, deswegen es sich lieber nicht mehr mit den Heiden. Und du sollst, ob ich nichts mit ihm zu tun habe. Petrus.
[35:27] Genau. Und gerade der Petrus, und der macht das mit solcher Überzeugung oder mit solchen Anziehungskraft, dass sogar Barnabas mitmacht. Und sein: „Okay, denn dann kann ich eigentlich nicht mit den Heiden essen.“ Obwohl die wissen, sie dürfen den Heiden, sie sollen mit Heiden essen. Aber sehen, sie haben Angst, dass sie in das, in Jerusalem gesagt wird. Stellt euch vor, der Barnabas unter Petrus ist mit den Heiden. Ja, dann, dann sind sie schlecht angesehen. Und dann, dann ziehen sie sich zurück. Und was war Paulus? Das wird bekommt Paulus, widersteht dem Petrus ins Angesicht und sagt: „Nicht wahr, wenn du ja, und sagst, du kannst du das nicht machen.“
[36:00] Paulus hat an anderen Stellen manchmal auch ähnliche Probleme gehabt. Ja, es ist nicht selbst perfekt an dem Punkt immer gewesen. Aber was wir da nähern ist auch Menschen, die vom Heiligen Geist erfüllt sind, Menschen, die Gottes Werk tun, stehen der Gefahr trotzdem ab und zu Menschen höher zu achten als Gott. Und hier sehen wir auch so ein Beispiel davon. Und wie ich muss lernen, und wir müssen alle lernen, dass wir uns zuerst fragen: „Wie denkt Gott über das, was ich sage? Wie denkt Gott über das, was ich tue?“ Weil die Wahrheit ist, wir denken oft darüber nach, wie andere Menschen über das denken, was wir sagen. Wir denken andere über das, was ich gerade getan habe. Aber wir müssten uns die Frage zuerst mal stellen: „Wie denkt Gott darüber?“ Und wenn Gott es nicht gut heißt, ist es egal, ob man alle anderen applaudieren. Wenn Gott es aber gut heißt, ist es egal, wenn alle anderen rufen. Wenn Gottes Gutheißt, sollte es tun, egal was die anderen sagen. Wenn Gottes nicht gutheißt, reicht es auch nicht aus, wenn alle anderen es gut finden. Und das müssen wir lernen.
[36:55] Wir lernen. Okay, jetzt gehen wir zu Johannes 7, Vers 14.
[37:01] Okay, jetzt gehen wir zu Johannes 7, Vers 14. Johannes 7:14.
[37:14] Okay, also wir wissen nicht genau, welche Tag, aber wann ungefähr ist er in den Tempel gegangen? Kann also ungefähr, vielleicht so nach drei, vier Tagen. Ja, vielleicht so am 18., 19.
[37:26] Plötzlich geht in den Tempel und er stellt sich hin und lehrt. Also ihr müsst euch ja vorstellen, dessen zigtausende, wenn man stets mein Papa war eine Million Besucher in Jerusalem, ja, vielleicht eine ähnliche Anzahl, mindestens 400.000. Diese ganze Atmosphäre sind so geistlich aufgeladen. Und jetzt nutzt jetzt die Gelegenheit, stellt sich in den Tempel und lehrt. Vor allem, wir wissen leider nicht bis hierhin, was er gelehrt hat. Ich würde echt einiges dafür geben, dass ich, wenn ich die Predigt hören könnte, weil es jetzt anderthalb Jahre nicht in Jerusalem gewesen. Er hat anderthalb Jahre quasi den Bogen drum gemacht. Jetzt stellt er sich hin und er weiß, ich wer muss auch vorsichtig sein, was er sagt. Aber er nutzt die Gelegenheit jetzt und predigt.
[38:11] Und hier erfüllt sich eine Prophezeiung. Schaut man mit mir in Habakuk Kapitel 2, Vers 7 bis 9.
[38:18] Habakuk Kapitel 2, Vers 7 bis 9. Erfüllt sich hier erneut. Hätte er gefühlt sich mehrmals im Leben von Jesus.
[38:29] Haggai Kapitel 2, Vers 7. Die kennt ihr, oder? Das heißt, das, dass es damals im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau des Tempels, der kleiner war, und dann einige traurig dabei waren. Und dann gibt es diese wunderbare Prophezeiung in H2 ab Vers 7: „Und ich werde auch alle heiden Völker erschüttern. Und wer wird kommen, das Ersehnte aller heiden Völker?“ Wer ist das? Das Ersehnte heiden Völker. Das ist der Ersehnte, nach dem wir unsere Serie genannt haben. „Er wird kommen und ich werde dieses Haus mit Herrlichkeit füllen“, spricht der Herr der Herrschaft. Vers 9: „Die letzte Herrlichkeit dieses Hauses wird größer sein als die erste“, spricht der Herr der Herrscher. „Und an diesem Ort werde ich Frieden geben“, spricht der Herr der Herrscher.
[39:18] Wie hat sich das erfüllt? Von welcher Herrlichkeit ist hier die Rede?
[39:23] Die den Tempel Gottes erfüllt, den zweiten Tempel. Genau. Johannes sagt: „Wir sahen seine Herrlichkeit, die Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“ Jedes Mal, wenn Jesus im Tempel war, dann erfüllte den Tempel eine Herrlichkeit, die weder stiftete, noch gegenwärtig, ja, aber in einer Form, wie es im zweiten Tempel nie mehr, nie gewesen ist. Eine viel größere Herrlichkeit.
[39:55] Und jetzt natürlich umso interessanter zu sehen, dass Jesus anderthalb Jahre lang nicht in den Tempel gehen konnte, weil er wusste, die Juden würden dem Satz hinaus machen, dass er, um einen Konflikt zu vermeiden, anderthalb Jahre lang immer den einen Bogen um den Tempel gemacht hat. Und jetzt erst, kurz auf der letzten Strecke, kommt er wieder zum Tempel und und predigt.
[40:18] Wir dort die Juden hätten viel mehr vor dem haben können, wenn sie nicht ziemlich gleich am Anfang seines Dienstes schon sich gegen entschieden hätten. Da sieht man mal, was man alles verpasst hat, was auch die Menschheit mit dem von Jesus verpasst hat, indem sie frühzeitig gegen Gott entschieden hat.
[40:34] Nicht ganz interessant, die Anzahl. Propheten sagen, sie sich dadurch erfüllt. Ist einmalig in Kapitel 3 in Maleachi, Kapitel 3 und dort Vers 14. Kapitel 3 und dort Vers 1. Das heißt, hier sende ich meinen Boten, der vor mir her den Weg bereiten soll. Und plötzlich wird zu seinem Tempel kommen der Herr, den ihr sucht, und der Bote des Bundes, den ihr begehrt. Siehe, er kommt, spricht der Herr der Herrschaft. Wer war derjenige, den die Israeliten gesucht haben, den sie begehrt haben? Wies er, wen haben sie gesucht, wen haben sie begehrt? Den Messias. Und Gott sagt: „Messias kommt.“ Und er kommt. Wohin? Er kommt zu seinem Tempel. Und hier steht Jesus, irgendwo um 18:19, 30.
[41:23] Wir könnten es fast ausgerechnet auf den Tag genau. Steht in seinem Tempel und Haggai erfüllt sich erneut und Maleachi erfüllen sich erneut. Und allen, was sagen: „Er hat alles versucht in dieser Predigt.“ Ein halbes Jahr vor dem Kreuz. Er hat alles versucht, was er konnte. Diese Predigt, die Menschen zur Buße aufzurufen, damit sie ihn nicht kreuzigen. Denn Jesus muss sterben. Dafür war gekommen. Aber er hätte sich gewünscht, dass es anders geschieht. Nicht durch die Rebellion seines eigenen Volkes. Gegen er wollte sein Volk retten. Und er steht dort im Tempel und predigt.
[42:05] Sich das Herz aus. Übrigens, was meint ihr wohl, was haben die Juden aus der Tatsache gemacht, dass Jesus vier Feste gefeilt hat? Er in weit sagt, wegen seiner Abwesenheit vom Fest, wurde es behauptet, dass er es nicht wagt, sich in die Macht der Priester und Herrscher zu begeben. Er hat Leute mit Angst und Feigling hat er, der will, der der derzeitigen Konflikt, er will einfach nicht. Ja, und umso überraschter waren sie jetzt, dass nach vier Tagen ab 40 ein Tempel steht. Jetzt eben nicht. Und er predigt das Wort Gottes.
[42:50] Gesagt, jede Stimme war still. Alle wunderten sich über die Würde und den Mut seines Verhaltens in der Mitte von mächtigen Feinden, die nach seinem Leben dürsteten. Ja, das ist ganz erstaunlich. Vor gepredigt. Und ihr wisst, in Gottesdienst-Raum sitzen so und so viele Leute, die euch umbringen wollen. Da gehört was dazu zu predigen, oder? Und er nicht gepredigt und zu sagen: „Ich habe recht.“ Hat gepredigt, um sie zu retten, aus Liebe zu ihnen.
[43:25] Es ist doch erstaunlich. Und dann sagt sie folgendes: „Jesus redete sie an, wie kein Mensch es zuvor getan hatte. Seine Worte zeigten eine Kenntnis der Gesetze und Institutionen Israels, vom Heiligtumsdienst, von Opferdienst und von den Lehren der Propheten, die das, was die Rabbis und Priester wussten, weit übertraf.“ Eine Predigt geraten die Leute gesagt: „Ich habe noch nie gehört.“ Das immer so und das Gefühl gehabt, dass wir mal eine Predigt gesagt, überhaupt, das, was ich noch nie gehört. Ich habe so eine Erfahrung schon gemacht. Und aber ich meine, dass bei uns immer nur so so so so minimal, wie waren. Etwas hatten wir noch nie gehört und gesagt: „Er erbracht durch die Barrieren des Formalismus und der Tradition, die Szenen der Zukunft lagen vor ihm ausgebreitet, als sah er, als würde er das Ungesehene sehen.“
[44:15] Sprach er von irdischen und himmlischen Dingen, von göttlichen und menschlichen, mit einer Autorität. Seine Worte waren äußerst klar und überzeugend. Es steht geschrieben.
[44:28] Und das bringt uns jetzt.
[44:28] geschrieben und das bringt uns jetzt heute am Ende zu Vers 15 und damit enden wir heute dann, was die Reaktion als Jesus eine Predigt hält, wie die meisten, die dort anwesend sind, und sind zigtausende, sie noch nie gehört haben, was die Reaktionen und die Juden verwunderten sich und sprachen: „Woher kennt dieser die Schriften? Er hat doch nicht studiert!“
[45:01] Was ist ihre Frage? Was ist ihr Problem? Sie können sich nicht vorstellen, wie ein Mensch, der nicht Theologie studiert hat, so gut die Bibel kennt. Und ich habe das Gefühl, dass dieses Denken heute noch weit verbreitet ist. Um die Bibel gut zu verstehen, musst du Theologie studiert haben. Du musst Griechisch können, du musst Hebräisch können. Du musst die Geschichte kennen und so weiter. Das wird zwar meistens nicht so deutlich gesagt, aber es wird irgendwie so subtil kommuniziert. Oder viele Geschwister denken auch: „Na ja, ich bin halt kein Prediger, kein Evangelist. Woher soll ich das?“ Ich muss mich erst ausbilden lassen.
[45:43] Wer das nächste Mal ausführlicher über Festen redet, aber ich will euch ganz kurz mit 16 schon zeigen, weil die Antwort hier gibt es sehr interessant, dass er sagt nämlich in der 16: „Jesus antwortete und sprach: Meine Lehre ist nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat.“ Was ist die Antwort? Als die sagen, hätte man auf welchen, welcher Universität bist du gewesen? Bei welchem Link hast du gelernt? Was sagt Jesus? Ich habe Gott gelernt.
[46:03] Fragen wir: Haben wir den selben Vater wie Jesus? Können wir das auch denselben Lehrer haben? Das, was Jesus gesagt, er wisse davon, hat ihn der Vater gezeigt. Und wie viel hatte er selbst sich ausgedacht? Wie viel Prozent von dem, was Jesus gepredigt hat, war vom Vater gegeben worden?
[46:28] Wenn nun alles erfahren hat, was müssten wir dann tun? Vater, das hast du Jesus gegeben. Geht mir und wenn wir so mit Jesus, mit dem Vater erleben, wie es mit dem Vater gelebt hat, dann können auch wir die Bibel so verstehen, wie Gott sie gemeint hat. Wie sagt Psalm 119, 99: „Ich bin verständiger geworden als alle meine Lehrer, denn deine Zeugnisse sind...“
[47:04] Nun überlegen, überlegen, über den ich möchte euch nach, ich möchte euch ermutigen. Glaubt nicht, dass Gott nicht direkt zu euch sprechen kann. Glaubt nicht, dass ihr die Bibel nicht verstehen könnt. Im Gegenteil, dieses Buch kann jeder Mensch verstehen. Es ist deswegen genauso geschrieben worden, wie es geschrieben ist, damit, dass jeder Mensch versteht. Sind verschiedene Charaktere, verschiedene Aspekte, ja, manches geschichtlich, manches ist politisch, manches ist mehr aus der Sicht eines Mannes, manches aus der Sicht einer Frau.
[47:38] Es gibt so viele verschiedene Aspekte der Bibel. Jeder kann die Bibel verstehen, wenn er möchte. Und Jesus ist ein sehr gutes Wasser. Wieder nächste Woche hier an der Stelle weitermachen und es ein bisschen noch die Frage stellen, was dahinter eingesteht und was Jesus jetzt gesagt in Vers 16.
[47:59] Aber was mir wichtig ist für mich selbst und für uns alle ist, dass wir verstehen gutes Bibelwissen, eine Erkenntnis aus dem Wort Gottes. Damit meine ich aber nur Fakten, sondern dass man wirklich etwas, dass Gottes Botschaft kommt nicht durch menschliche Institutionen und kommt nicht durch Training irgendwo bei einem Lehrer, sondern kommt, indem wir so mit dem Vater, dem Jesus mit dem Vater gelebt hat.
[48:23] Je mehr wir das tun, desto klarer wird uns das Wort Gottes sein. Das ist eine Verheißung. Und selbst die Juden waren erstaunt, dass so etwas möglich ist. Die haben sich das nicht vorstellen können. Und auch in unserer Zeit kann man sich das meistens sich vorstellen, aber wir dürfen sie das vorstellen. Jeder Mensch, egal wer ist, kann direkt von Gott gelehrt werden.
[48:48] Ist es nicht der neue Bund, dass alle den Herrn erkennen werden? Niemandem wir sagen, erkenne den Herrn. Sagt mit Jesus: „Alle deine Kinder werden vom Herrn gelehrt sein.“
[48:59] Das wünscht sich Gott. Und lasst uns diesen Entschluss fassen, dass Gott, der Vater, durch Jesus unser Lehrer wird. Unser Lehrer beim Bibellesen. Wenn die Bibel aufschlagen, dann betet: „Herr, sprich zu mir. Zeige mir, was du gemeint hast.“ Und er wird es gerne tun.
[49:25] Und noch gemeinsam lieber Vater im Himmel, wir möchten danke sagen, dass wir dein Wort haben. Danke, dass wir sehen können, dass sie jeder von uns verstehen kann. Damals hat die Menschen länger sich gefragt, wie kann es sein, dass jemand das Wort Gottes so gut kennt, obwohl er nicht studiert hat.
[49:57] Er wir wünschen uns, dass mehr Menschen diese Frage heute stellen, dass wir Menschen uns sehen und hören, sie die Frage stellen: „Wie kann es sein, dass jemand die Bibel so gut kennt? Wie kann es sein, dass jemand so mit Vollmacht über Jesus sprechen kann, obwohl er keine Theologie studiert hat?“
[50:17] Er gibt auch das uns. Sie hat Verlangen danach haben, dein Wort gründlich kennenzulernen, nicht nur zu hören, was der Prediger oder jener Politiker sagten, dass wir selbst von dir gelernt, dass wir wissen, was wir glauben, weil es bei dir entdeckt haben und weil du sonst hätte ich möchte dir danke sagen für mich persönlich, dass du mir jeden Tag etwas zeigen möchtest, dass du mein Lehrer bist.
[50:36] Und ich möchte dich bitten für jeden einzelnen von uns, dass wir täglich diese Erfahrung machen, dass du uns wunderbare Dinge zeigst, die uns kein Mensch zeigen kann. Es ist ganz von ihr abhängig machen das. Bieten wir im Namen Jesu. Amen.