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In dieser Folge von „Ihm zur Hand“ mit David Nießner wird die Frage nach der wahren Identität des Kindes von Bethlehem beleuchtet. Der Sprecher erklärt, warum gerade junge Menschen eine besondere Rolle in Gottes Plan spielen und wie wichtig es ist, den Glauben selbst zu hinterfragen und zu studieren. Anhand biblischer Texte wird die göttliche Natur Jesu Christi dargelegt und seine Bedeutung für die Menschheit, insbesondere für die Jugend, hervorgehoben.


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Serie: Ihm zur Hand

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Transkript

[0:33] Hallo, liebe junge Freunde und alle jungen und junggebliebenen Zuschauer zu dieser neuen Serie bei Joelmedia: „Ihm zur Hand“. Wer von euch vielleicht schon die letzte Serie angeschaut hat mit dem Titel „An seiner Hand“, der hat schon ein bisschen mitbekommen, was ich an Erfahrungen geteilt habe. Und mit dieser Serie möchte ich mit Gottes Hilfe ein ganz besonderes Ziel verfolgen. Und zwar soll diese Serie vor allem an junge Leute gehen. Und es wird eine Fortsetzung sein. Ich möchte diese Serie auch teilen, warum ich mich entschieden habe für diesen Glauben. Und wie auch der Titel dieser Serie ist: „Warum jung und gläubig?“. Warum würde sich ein junger Mensch dazu entscheiden, ein, was man in der Welt vielleicht als frommes und langweiliges, staubiges Leben bezeichnet? Warum würde ein junger Mensch das machen? Ich habe in der letzten Serie schon gesagt, ich bin 22 und eigentlich in der Gemeinde auch groß geworden und mit dem Glauben aufgewachsen. Und warum, was ist so reizvoll daran? Das ist das Ziel dieser Serie. Und der erste Titel dieser Reihe, die wir machen, trägt auch den Namen: „Wer war das Kind aus Bethlehem wirklich?“. Warum halten wir uns an ihm fest? Und wer war dieses kleine Kind? Bevor wir anfangen, möchte ich trotzdem zu einem Gebet einladen, weil es sehr wichtig ist, wenn wir ihm zur Hand gehen wollen, wenn wir wirklich mit Gott gehen wollen, dann, obwohl es letzten Endes sein Werk ist und all die Erfahrungen, die ich auch teilen werde, geteilt habe, sind nicht mein Verdienst, sondern allein deswegen gekommen, weil es diesen lebendigen Gott gibt. Und daher lade ich euch ein, unser Haupt zu neigen und ihn einzuladen.

[2:17] Himmlischer Vater, wir möchten dir von Herzen danken für diese neue Serie, die du uns geschenkt hast. Und ich bitte dich vor allem jetzt, dass du durch mich sprichst, auch die richtigen Worte mitgibst, dass ich weiß, was ich sagen soll, welche Geschichte ich teilen soll, welche nicht. Und dass du hier im Zentrum stehst und dass diese Botschaft vor allem auch die jungen Leute berührt, weil es sich lohnt, mit ihren jungen Jahren zu. Und dafür möchten wir dir von Herzen danken. Im Namen Jesu. Amen.

[2:46] Jetzt, wie gesagt, warum eine Botschaft besonders für junge Leute? Ich möchte hier ein Zitat lesen aus dem Buch „Ruf an die Jugend“, ein sehr, sehr wundervolles Werk. Und dort schreibt Ellen White auf Seite 5: „Der Herr hat die Jugend dazu auserkoren, ihm hilfreich zur Hand zu gehen.“ Und daher kommt auch der Titel dieser Serie: „Ihm zur Hand“. Bei Gott für die Jugend ein besonderes Werk vorhat. Und wir wissen auch aus anderen Schriften von Ellen White, dass Gott besonders die jungen Menschen benutzen möchte, dieses Werk abzuschließen, damit der bald wieder kommen kann. Und wenn wir auch so durch die Bibel gehen und vor allem auch wir als Siebenten-Tags-Adventisten unsere ganz, ganz frühen Anfänge betrachten, unsere Adventpioniere, wie wir sie bezeichnen, waren alles junge Leute. Ellen White hatte mit 17 ihre erste Vision. Und auch damals in den Anfängen, nach der großen Enttäuschung, die Menschen, die sagen wir mal aus menschlicher Sicht die Führer der Adventbewegung waren, waren kaum älter als Mitte 20, Anfang 30. Und auch die Generalkonferenzpräsidenten waren höchstens Mitte dreißig. Und deswegen hat Gott ein ganz besonderes Werk für die Jugend, weil wir in der Jugend mit besonderer Kraft ausgestattet sind, hier noch voll im Saft stehen. Und warum sollten wir diese Talente vergeuden? Jesus hat mal dieses Gleichnis von den Talenten gesagt. Und er hat gesagt, er hat in dem Gleichnis, hat Gott verschiedenen Menschen verschiedene viele Gaben gegeben. Die einen hatten zehn Talente, andere fünf, null, eins. Und diejenigen, die das Talent vergraben haben, sondern es nicht weiter entwickelt haben, haben sich so selber um den Segen gebracht. Aber diejenigen, die das, was sie hatten, weiter entwickelt haben, sind einen großen Segen für die anderen geworden und auch selber wurden sie sehr, sehr mit Frieden und Freude erfüllt.

[4:43] Und so wundert es auch nicht, dass hier in diesem Buch, vier Seiten weiter auf Seite 9, folgen das steht bei Ellen White: „Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass unsere jungen Leute einander helfen, zu einer tieferen christlichen Erfahrung zu gelangen.“ Ich habe in meiner letzten Serie für die, dieses angeschaut haben, schon erklärt, wie ich so wirklich zum Glauben kam. Ich bin zwar in der Gemeinde groß geworden, hat aber irgendwann die Phase, wo ich mich nicht wohl gefühlt habe, wo ich innerlich schon mit der Gemeinde abgeschlossen hatte, bis Gott dann einen letzten Versuch gestartet hat und zwei junge Menschen in meinem Leben geschickt hat, die auch bis heute eine meiner besten Freunde sind. Und die mir damals einfach auf ganz brüderliche Weise gezeigt haben, was wahre Freundschaft ist. Und vor allem der eine hat somit mit Freude über seinen Glauben gesprochen, dass ich mir gedacht habe: „Egal, was er hatte, ich will das auch haben.“ Und diese Erfahrungen, die er mit mir geteilt hat, hat mich auch zu dem gemacht, was ich heute bin und hat zu viele Wege für Gott geöffnet. Und daher ist es auch mein großer Wunsch, dass wir es Gott mir gezeigt hat, an andere weiterzugeben, dass so viele Menschen mehr diese tiefe Erfahrung machen und Gott kennenlernen. Weil ich sage immer, wir haben zwei Möglichkeiten: Entweder dieses alte, dicke Buch, das man als die Bibel bezeichnet, ist ein Märchenbuch, schöne Einschlafgeschichten und so weiter, aber dann kann man es in die Tonne treten. Aber wenn es auf der anderen Seite stimmt, wenn all diese Geschichten wahr sind und Gott auch derjenige ist, wo er selber behauptet zu sein, warum wollen wir das nicht ausprobieren?

[6:21] Und wie schon oft gesagt habe und wahrscheinlich noch sehr oft sagen werde: Es lohnt sich mit Gott, besonders in jungen Jahren zu gehen. Alles wirklich ein erfülltes Leben bringt.

[6:33] So, noch ein letztes Zitat aus diesem Buch „Ruf an die Jugend“, Seite 20: „Wachstum in der Erkenntnis ist nötig, denn wenn sie für Gottes Reich Sache eingesetzt wird, ist Erkenntnis eine Macht zum Guten. Die Welt braucht denkende Menschen mit guten Grundsätzen, Menschen, die beständig zunehmend an Scharfsinn und Verstand. Unsere Schrifttum hat Mitarbeiter nötig, die erfolgreich sind, damit die Wahrheit schnell allen Heiden, Geschlechtern und Sprachen und Völkern gebracht werden kann.“ Und besonders dieser eine Satz in der Mitte, im von dem Zitat: „Die Welt braucht denkende Menschen mit guten Grundsätzen“, soll auch so ein bisschen das Leitmotiv von dieser Serie werden. Weil diese Welt ist so viele Theorien gibt und so viele Ansichten über den Glauben, auch über den persönlichen christlichen Glauben zu Gott. Möchte und vor allem die Welt braucht das junge Menschen, die selber denken, die selber hinterfragen. Kann es sein, was mir vorgelebt wurde? Kann es sein, was ich tagtäglich höre? Kann es sein, was mir gepredigt wird? Und die selber prüfen und selber anfangen zu studieren. Und das möchten wir auch mit dieser Serie tun: selber denken und gucken, stimmt das dann auch, wenn ich diese Dinge präsentieren, wenn sie sich sehr schön anhören. Prüft es zu Hause selber, ob es stimmt oder ob ich hier Unfug erzähle. Ja.

[7:54] Jetzt aber zu der Frage zurück: Wer war das Kind aus Bethlehem wirklich? Warum würde es Sinn machen für so ein kleines Kind, das man in der Weihnachtsgeschichte hört, so einen Aufwand zu machen, eine ganze Weltreligion zu gründen? Wer war dieses Kind eigentlich? Und warum gehen so viele diesem Kind nach?

[8:12] Jetzt, wenn ihr an Weihnachten denkt, ich weiß nicht, was euch dazu erst in den Kopf kommt. Wenn wir vor Corona an die Vorweihnachtszeit gedacht haben, dann kommen uns wahrscheinlich solche Bilder in den Kopf: Kaufhäuser, wo sich die Menschen prügeln, um die letzten Geschenke und sie dann auch noch zu kaufen. Sind Menschen, die sich fast schon die Köpfe einschlagen, weil es irgendeinen Rabatt gibt, irgendeinen Preis, den man noch abstauben möchte. Manche denken vielleicht, wenn sie an Weihnachten denken, auch an sowas: Berge voller Geschenke unter dem Weihnachtsbaum. Und egal, was da drin ist, es müssen viele Geschenke da sein. Und es ist eigentlich paradox. Wir wissen das ja auch theoretisch, an Weihnachten macht jeder auf Liebe und Geschenke und Fürsorge und Familie. Aber 364 andere Tage im Jahr, sollte vielleicht 362, je nachdem, ob man die Feiertage nimmt oder nicht, ist es gar nicht so wichtig.

[9:09] Andere denken an Weihnachten vielleicht an solche Dinge: glückliches Familienzusammen sein, wo es leckeres Essen gibt, was es sonst nie gibt das ganze Jahr über.

[9:16] Und als ich vor zwei Jahren mit meinem Chef in Berlin war, da waren wir zu einer Preisverleihung für unsere Firma und ich hatte das Privileg mitzukommen. Da waren wir auch zur Weihnachtszeit da und es war sehr, sehr schön. Ich habe hier ein paar Bilder mitgebracht. Die Straßen von Berlin waren voller Lichterketten und es ist schon sehr beeindruckend, wenn man sich das so ansieht. Hier links sieht man zum Beispiel, wie diese Lichter gewechselt haben, oder rechts in so einem zu einer Art Einkaufszentrum, oder hier auf dem Platz vor dem Brandenburger Tor, ein Weihnachtsbaum, riesig, wirklich riesig. Und einfach schön. Das ist hat das schöne Weihnachtszeit. Aber natürlich all das ist so ein bisschen dazu gekommen, weil die ursprüngliche Weihnachtsgeschichte, das sieht man auch jedes Jahr in den Kirchen, natürlich so abgespielt. Es hat sich ein kleines Kind, diese Krippe gelegt und drumherum ist ein riesen Tamtam passiert. Und diese schöne Geschichte, jedes Jahr erzählt wird, die ist natürlich das, was man mit Weihnachten am meisten verbindet, denke ich. Und es war natürlich die Frage dann auf den Grund gehen, wer war dieses Kind jetzt eigentlich? Weil die Frage habe ich bis jetzt sehr oft gestellt. Aber was sagt die Bibel eigentlich? Ist dieses kleine Kind gewesen und warum ist es so wichtig auch zu verstehen, was in dieser kleinen Geschichte, den Matthäus 2 berichtet wird, erzählt wird?

[10:41] Denn, wie gesagt, es ist eigentlich faszinierend, dass unsere ganze Zeitrechnung nach diesem Kind ausgelegt wird. Unser, es gibt so viele Feiertage, die mündlich im westlichen Teil der Welt, die sich auf dieses kleine Kind berufen. Und darum: Wer war dieses Kind eigentlich?

[11:04] Wenn wir die Bibel fragen, dann hat die Bibel eine ganz klare Antwort. Wer war dieses Kind? Im Kolosser 1, Vers 15 bis 17 lesen wir: „Dieses Kind aus Bethlehem ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der überall erschöpfung ist. Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seines Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten. Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen. Und er ist vor allem, und alles hat seinen Bestand in ihm.“ Also, das ist es sehr, sehr deutlich Aussage für diejenigen von uns, die den christlichen Hintergrund haben, wird das nichts Neues sein. Aber vor allem für die, die vielleicht zweimal im Jahr in die Kirche gehen, an Ostern und Weihnachten, ist das schon heftiger Text, denke ich. Denn dieses kleine Kind, was da in der Krippe war, war Gott, Gott selber.

[12:07] Und die Frage, wie der immer wieder aufkommt, natürlich: Wie kann das sein? Weil Jesus hat auch selber nie gesagt: „Ich bin Gott.“ Also, woher wissen wir, dass das kleine Kind wirklich Gott war? Auch dazu möchten wir so einen Text anschauen. In Johannes 8, Vers 24: Jesus sagt hier: „Darum habe ich euch gesagt, dass ihr in euren Sünden sterben werdet. Denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben.“

[12:37] Bevor wir weiter gehen, Johannes 8 ist übrigens ein Kapitel, das ich jedem wärmstens empfehlen würde zu lesen. Weil in diesem Kapitel wird sowieso eine kleine Front aufgebaut. Jesus hat hier, nicht nur eins, sondern ein sehr, sehr langes Streitgespräch mit den Juden. Und man sieht hier wirklich in der Art und Weise, wie Jesus argumentiert und wir den ganzen Angriffe der Juden abweist, dass wir wirklich mit einer Macht ausgestattet ist, die kein anderer hatte. Und das ist auch sehr faszinierend. Nach der Bergpredigt, Matthäus 5 bis 7, als die Bergpredigt zu Ende war, sagt die Bibel ganz knapp: „Und die Volksmenge war erstaunt über ihn, weil er lehrte wie einer, der Vollmacht hat, und nicht wie die Schriftgelehrten und Pharisäer.“ Ja, und vielleicht hat das jemand von euch auch schon erfahren, dass man eine Predigt gehört hat, wo man wirklich gepackt war und gemerkt hat: „Dieser Mensch predigt irgendwie anders wie die ganzen anderen Prediger.“ Es gibt ja leider viele Prediger, die sehr trocken predigen und für viele Menschen ist auch sehr langweilig. Und ich kann das selber nachempfinden, weil das für mich auch so ein Grund war, nicht mehr so gerne in die Gemeinde zu gehen, weil ich mit den Predigten von den Leuten nichts anfangen konnte. Das war mir zu abstrakt, das war zu theoretisch alles. Aber dann kannst du die Zeit irgendwann, gerade auch durch diesen Freund, von dem ich erzählt habe, wo ich Predigten gehört habe von Menschen, wo ich fasziniert war. Und ich wusste am Anfang nicht genau, was das ist, bis ein Prediger mal einen Satz gesagt hat, er mich bis heute wirklich fasziniert.

[14:13] Und zwar hat er gesagt: „Wenn ein Prediger, egal ob jetzt ein ordinierter Pastor ist oder einfach nur Laienprediger oder sonst was, wenn ein Prediger wirklich mit Gott lebt, dann merkst du das in seinen Predigten.“ Und das auf menschlicher Ebene schon sehr erstaunlich. Aber auf Jesus übertragen, mussten die Menschen wirklich erstaunt sein, weil sie von diesem selbstgefälligen, langweiligen, theoretischen Predigen satt waren. Und dann kommt hier einer und sagt hier Dinge, die Herzen und Verstand aufreißen und die Menschen begeistert sind.

[14:53] Und warum erzähle ich das alles? All das hat mich auch so fasziniert an Jesus. Er hat, wenn als ich die Evangelien angefangen habe zu lesen, ich habe gemerkt: Irgendwas ist da anders. Irgendwas hat mich befriedigt, hat mir die Fragen beantwortet und die Ruhe und den Segen ins Herz gebracht, nach dem ich mich so lange gesehnt habe. Aber zurück zu unseren Texten. Johannes 8, 24. Jesus sagt hier irgendwann zu den Juden: „Ich habe das alles gesagt, dass ihr in euren Sünden sterben werdet, weil er sagt ja, wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr in euren Sünden sterben.“

[15:32] Bedeutet es, wenn wir den griechischen Text anschauen, und dann sagt Jesus hier eigentlich nicht, dass ich es bin, sondern er sagt hier: „Wenn ihr nicht glaubt, dass ich bin“, so werdet ihr in euren Sünden sterben. Und das ist ziemlich faszinierend, weil sowohl im Deutschen als auch im Griechischen macht das grammatikalisch keinen Sinn zu sagen: „Wenn ihr nicht glaubt, dass ich bin, dass ich was? Dass ich ein Mensch bin? Dass ich Mann bin?“ Aber das ist nicht, was er meint.

[15:59] Schau dir mal ins Alte Testament, was hinter diesem „Ich bin“ steckt. 2. Mose 3, Vers 13 und 14 lesen wir folgendes: „Und Mose sprach zu Gott: ‚Siehe, wenn ich zu den Kindern Israels komme und zu ihnen sagen werde: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt, und sie mich fragen: Was ist sein Name? Was soll ich ihnen sagen?‘ Und Gott sprach zu Mose: ‚Ich bin der ich bin.‘ Und er sprach: ‚So sollst du zu den Kindern Israels sagen: Ich bin, der hat mich zu euch gesandt.‘“ Also, was hier ist, es ist ja in Johannes 8 gesagt hat, ist: Wenn ihr nicht glaubt, dass ich derselbe Gott bin, der sich Mose im Alten Testament offenbart hat. Wenn ihr nicht glaubt, dass ich dieser Gott bin, der das Volk Israel aus Ägypten geführt hat. Wenn ihr das nicht glaubt, dass ich der Gott bin, der in den ganzen Eroberungskriegen Kanaan an dabei war. Hier nicht glaubt, dass ich der Gott bin, dass ich Abraham, Isaak und Jakob offenbart hat. Wenn ihr nicht glaubt, dass ich Gott bin, der Schöpfer, dann werdet ihr in euren Sünden sterben.

[17:08] Und darum: Jesus hat nie gesagt: „Ich bin Gott“ mit genau diesen Worten. Stellt euch ganz einfach vor, was würde passieren, wenn ein Mensch, auch wenn Jesus kein Mensch war, aber was ist, wenn ein Mensch kommen würde und sagen würde: „Ich bin Gott.“ Es gibt manche Fußballer, die das behaupten. Und ich habe letztens auch wieder ein Video gesehen von einem Fußballer, der gesagt hat, so einem TV-Moderator: „Ich bin Gott, ich stehe hier vor dir, ich bin der Gott.“ Und natürlich, heute lacht man darüber. Aber in einem religiösen Umfeld, da wären gleich Steine und Speere geflogen. Und wenn ihr auch vielleicht an die Geschichte denkt, als Jesus diesen Gelähmten geheilt hat. Er hat zu ihm gesagt, beziehungsweise zu der Volksmenge außenrum: „Dass ihr seht, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, Sünden zu vergeben auf Erden.“ Darum sage ich: Nimm deine Matte, Tisch die auf, geh umher. Und allein das hat die Juden ja schon dazu veranlasst, dann hier zu steinigen, zu wollen, weil er Sünden vergibt. Das, wie viel mehr, wenn er gesagt hätte: „Ich bin Gott.“

[18:07] Aber Jesus hat genug hinterlassen. Die Bibel hinterlässt auch genug, damit wir sehen, wer Gott, wer Jesus war, dass er Gott war.

[18:15] Ebenfalls in Johannes 8, 456 bis 58 sagt Jesus das gleiche nochmal: „Abraham, euer Vater, frohlockt der, dass er meinen Tag sehen sollte, und er sah ihn und freute sich.“ Da sprachen die Juden zu ihm: „Du bist noch nicht 50 Jahre alt und hast Abraham gesehen?“ Jesus spricht: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich.“ Und auch hier sagte nicht: „Bin ich“, sondern eigentlich: „Ich bin.“ Und er sagt hier genau dasselbe hat zu den Juden gesagt: „Ein Vater, Urgroßvater, Ahne, was auch immer Abraham. Er hat den Tag gesehen, an dem ich auf diese Erde kommen sollte, dann das Opfer bringen sollte, und er hat auch meine Wiederkunft gesehen, wenn ich in Herrlichkeit wiederkommen werde.“ Und er hat sich darüber gefreut. Und die Juden völlig perplex, sagen: „Du bist nicht mal so alt wie wir, es nicht mal 50. Das Abraham gesehen?“ Jesus sagt sie dann: „Auch das genau das gleiche. Bevor Abraham war, habe ich schon als Gott existiert.“ Also, das ist das Kind, was Bethlehem gesagt, dass auch noch mal sehr deutlich.

[19:21] Und Philipper 2, Vers 5 bis 7, wo er sagt: „Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der als Ende Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, gottgleich zu sein, sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen.“ Den Punkt der Paläste macht es eigentlich nicht zu beweisen, dass Jesus Gott ist, sondern er sagt, weil es für ihn selbstverständlich war. Jesus war in der Gestalt Gottes, aber gottgleich. Er hatte die Herrlichkeit des Himmels, hatte die Anbetung der Engel. Und für ihn war es kein natürliches, war schwierig, aber er hat es nicht wie so ein Raub festgehalten, so selbstsüchtig, sondern er hat sich entäußert, es wie ein Mensch geworden, um diesen qualvollen Tod zu sterben. Und er sagt, wenn Jesus aus der Herstellung Gottes sich so herablässt, wie vielmehr sollten wir...

[20:17] herablässt. Wie vielmehr sollten wir eigentlich auch solche Tage mal jemanden zu helfen und auf der anderen Seite sagte hier natürlich ganz klar, es gab die Zeit, wo Jesus Gott gleich war, nachdem er wieder aufgefahren war in den Himmel, hatte diese Stellung wieder bekommen. Also das war das Kind aus Bethlehem. Jesus war Gott, ist aber in diese Krippe gekommen.

[20:42] Jetzt natürlich die Frage: Warum kam Gott in menschlicher Gestalt auf die Erde? Wir wissen, dass theoretisch auch, dass man es immer wieder erzählt, er ist für uns gestorben, hat uns erlöst und so weiter. Aber wir wollen uns auch hier die Texte anschauen und ein bisschen verstehen, was das bedeutet. Weil ich kannte das theoretisch auch früher und wie gesagt, die meisten von euch werden das theoretisch auch kennen. Aber die Frage ist, was bedeutet es praktisch für mich, dass er diesen Weg gegangen ist?

[21:10] Es gibt nämlich diesen bekannten Text, und ich denke, es ist der Text schlechthin, den man in der Bibel findet, der immer zitiert wird, wo die Bibel sagt: In Johannes 3:16, "Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." Und das ist ein Text, der immer zitiert wird. Aber ich glaube, die wenigsten wissen, was eigentlich dahinter steckt mit diesem Glauben.

[21:43] Deswegen sagen uns, dass ein bisschen an Johannes 3, Vers 17, einen Vers weiter, sagt die Bibel: "Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde." Und das ist ein sehr wichtiger Punkt. Ich finde, wenn man so in die Kirchen hineinschaut, ins Christentum hineinschaut, man hat, um es mal grob zu sagen, zwei Gruppen von Menschen. Die einen, die völlig dahinter stehen, die sagen: "Ja, Jesus ist für mich gestorben, er liebt mich." Dann gibt es die anderen, die vielleicht christlich sind, die aber ein total schiefes Gottesbild haben.

[22:20] Und ich erinnere mich noch, ich habe mal mit einer alten Frau geredet auf einer Familienfeier. Das ist auch schon etliche Jahre her. Und wir haben dann so ein bisschen gesprochen. Und ich kannte sie schon aus meiner Kindheit. Da haben wir uns lange nicht gesehen. Und sie fragte dann: "Ja, was machst du? Was möchtest du nach der Schule machen, beruflich und so weiter?" Und ich habe damals schon erzählt, ich möchte gerne Pastor werden. Und dann sind wir so die Augenbrauen runtergesunken. Und es ist, es ist leicht übertrieben, aber man hat schon ein bisschen Rauch aus ihren Ohren gesehen. Sie hatte damit ein großes Problem.

[22:57] Und ich habe das dann gesehen und ich wusste nicht so ganz, warum sie so dieses Problem hat. Sie hat dann aber zu mir gesagt, bzw. was ihre Geschichte so ein bisschen erzählt. Und dann hat sie gesagt: "Als sie jung war, Anfang 20, hat sie geheiratet. Hat sich dann also in der katholischen Kirche war sie. Hat sich dann aber scheiden lassen, aus irgendwelchen Gründen. Und in Folge dessen wurde sie von diesen Priestern, die in ihrer Kirche waren, mit denen sie vorher gut befreundet war, aufs Übelste ignoriert und wirklich weggeschoben."

[23:31] Und natürlich, wenn man die Bibel anschaut, was sie gemacht hat, ist nicht richtig. Aber dieses Verhalten von den Priestern, sie so übel zu meiden und sie so abzulehnen, hat sie dazu bewogen, was sie gedacht hat, dass diese Priester, dessen ja die Liebe Gottes repräsentieren hier auf der Erde, hat sie dieses Bild übertragen und hat dadurch ein unfassbar schlimmes Gottesbild bekommen. Und hat zu mir dann auch damals gesagt: "Also, wenn du so willst wie diese Menschen, wenn du so bist wie dieser Gott, dann will ich mit dir nichts zu tun haben."

[24:02] Und das waren ziemlich harte Worte, was sie gesagt hat. "Wenn du auch so bist, will ich mit dir nichts zu tun haben." Und ich habe ihr dann ein bisschen erklärt von diesen biblischen Bildern und wie Jesus mit Sündern umgegangen ist und diese Geschichte mit dieser Ehebrecherin. Auch das entschuldigt nicht das, was sie gemacht hat. Aber er hat gesagt: "Es ist geschehen, aber er hat ihre Reue gesehen." Und hat gesagt: "Und jetzt mach sowas nicht mehr. Sünde hinfort nicht mehr."

[24:32] Und das ist der Charakter, den Gott hat. Und das ist auch genau dieser Punkt hier, den Jesus im Johannes 3:17 macht. Er sagt nämlich jetzt zu diesem Nikodemus: "Gott hat seinen Sohn nicht gesandt, um die Welt zu richten, sondern um die Welt zu retten."

[24:49] Jeder von uns, die Bibel sagt, dass er auch im Römerbrief, jeder von den Menschen hat gesündigt. Wenn es nicht Ehebruch war, dann war es zumindest üble Nachrede, vielleicht Lügen oder vielleicht sogar Stehlen. Und ich habe oft gehört, dass Menschen gesagt haben: "Sünde ist, es gibt keinen Unterschied." Es gibt sehr wohl einen Unterschied. Ich meine, wer von uns würde sagen, dass eine kleine Notlüge das gleiche Gewicht hat wie die schlimmen Taten, die die Nationalsozialisten gemacht haben? Kein Mensch würde sagen, dass das auf dem gleichen Level ist.

[25:21] Es gibt unterschiedliche Arten von Sünden, die einen wegen schwerer, der anderen wegen nicht so schwer. Aber jede Sünde trennt uns von Gott. Nach Jesaja 59, aber Jesus kam, das alles wegzunehmen.

[25:36] Und ich hatte damals auch so eine Phase dann nach der Gemeinde, wo ich mich für den Glauben interessiert habe, wo ich dann gemerkt habe, aber manche Dinge, die ich meinen Eltern gesagt habe, die habe ich mich auch selber verhalten habe und wie ich auch andere Menschen behandelt habe, die passen nicht mit dem überein, was ich hier lese. Und als ich dann um Vergebung gebetet habe und Gott mir einen Frieden geschenkt hat, wie diese Welt nicht nachempfinden kann.

[26:01] Einverstanden, wie Gottes Charakter ist, dass er von Anfang an kam, um die Menschen aufzufangen, um sie zu retten. In Hesekiel 33:11 gibt es einen weiteren Text, der einer meiner Lieblings-Texte an der ganzen Bibel ist. Und dort sagt die Bibel, eigentlich sagt hier nicht die Bibel, sondern Gott sagt hier persönlich: "So wahr ich lebe, spricht Gott der Herr, ich habe kein Gefallen am Tod des Gottlosen, sondern daran, dass der Gottlose umkehre von seinem Weg und lebe."

[26:33] Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben? Das ist ein unfassbar starker Text. Wenn ich erinnere mich nach 2016 auf einer Jugendfreizeit, da war ein junges Mädchen, die war so alt wie ich. Und wir waren damals auf einem Berg wandern. Das war ein Ausflug mit der ganzen Gruppe. Und ich war irgendwie so mit ihr unterwegs. Wir sind also nebeneinander gelaufen und irgendwie gab es so nicht wirklich, worüber wir sprechen konnten. Und ich mag das nicht, diese stillen Pausen.

[27:09] Und ja, irgendwann hat sie dann auch so gesagt: "Ja, worüber sollen wir reden?" So. Und ich weiß, ich glaube, Gott hat unbedingt Gedanken gegeben. Ich habe dann zu ihr gesagt: "Was ist der Sinn des Lebens?" Nachdem ich das gesagt habe, war ich sehr erstaunt. Ich dachte: "Was ist das für eine Frage, die so völlig tiefgehend und ohne, kann man nicht einfach beiseite schieben?" Diese Frage.

[27:30] Und das ist auch eine lange Geschichte für sich, aber eine sehr schöne Geschichte. Jedenfalls haben wir dann, glaube ich, von da an bis zum Ende der Freizeit, auch noch darüber hinaus, uns dann getroffen und über dieses Thema gesprochen. Und ich habe ja noch viel Erfahrungen von mir erzählt und so. Und sie hatte genau das gleiche Problem wie die alte Dame, von der ich gerade erzählt habe. Sie hatte einen Religionslehrer in der Schule, der nicht das gelebt hat, was er gesagt hat.

[27:58] Und es gibt auch ein schönes Zitat von Ellen White, wo sie sagt: "Es würde den Christen so gut tun, wenn sie endlich das tun würden, wozu sie aufgerufen sind." Und dieses Mädchen hat das gleiche Problem. Sie hat gesagt: "Wie kann er das sagen, aber das machen? Und wie kann er sich so verhalten und andere herziehen, aber auf der anderen Seite reden von Vergebung, Verständnis und so weiter?"

[28:21] Und sie hatte auch dieses Bild, dass erstens, was er macht, so heuchlerisch ist. Und weil er ja der Religionslehrer war, hat sich das auf Gott übertragen. Aber als wir dann auch diesen Text gezeigt habe, wo Gott selber sagt: "Ich habe keinen Gefallen am Tod des Gottlosen, sondern daran, dass sie umkehren von den Wegen und leben." Da war ich sehr erstaunt. Und sie hat dann gesagt: "Darüber muss ich nachdenken."

[28:42] Und das war so ein kleiner Startschuss, der ihr ganzes Denken umgewandelt hat. Und darum, Gott war nie gegen den Menschen, war immer für die Menschen.

[28:57] Mit 2, 4, 6 und 7, da wird dort wird dies mit einem Titel benannt, der wirklich sehr schön ist. Und dort heißt es denn so: "Spricht der Herr der Heerscharen: Noch einmal eine kurze Weile, werde ich den Himmel und die Erde erschüttern, das Meer und das trockene Land. Und ich werde auch alle Heidenvölker erschüttern, und das Ersehnte aller Heidenvölker wird kommen. Und ich werde dieses Haus mit Herrlichkeit erfüllen, spricht der Herr der Heerscharen."

[29:21] Was ist die kleine Prophezeiung? Vorhersagt ist, dass eine Zeit kommen wird, wo in dem Tempel in Jerusalem die Herrlichkeit Gottes offenbar wird. Und wer sich ein bisschen mit dieser Geschichte auseinandergesetzt hat und sich ein bisschen auskennt, der weiß, dass als Salomo den Tempel gebaut hat, dass Gottes Herrlichkeit sich wirklich wortwörtlich dort offenbart hat und dass der ganze Tempel mit Herrlichkeit erfüllt worden ist. Aber dieser Text sagt jetzt, eine Zeit kommt, wo die Herrlichkeit dieses Hauses noch größer sein wird als der zeitlosen.

[29:58] Und da war und hast wirklich dann zusammen, um es zu zeiten, dieses Licht, diesen Tempel erstrahlt hat. Das war schon sehr beeindruckend. Ich habe es nicht gesehen, aber ich weiß, das war sehr beeindruckend. Aber wie gesagt, es wird eine Zeit kommen, wo das noch größer sein wird. Und was das Ersehnte aller Heidenvölker ist, ist Jesus. Die ganze Welt sehnt sich danach, erlöst zu werden.

[30:21] Ich meine, wenn man es mal so betrachtet, kein Mensch kommt auf die Welt und stellt sich die Frage: "Welcher Tag ist der richtige Tag der Anbetung? Sabbat oder Sonntag?" Es kommt auch kein Mensch auf die Welt, der sich die Frage stellt: "Darf ich Schweinefleisch essen?" Hat er nicht. Und es kommt doch kein Mensch auf die Frage auf die Welt und stellt sich die Frage, welche Kirche muss ich eigentlich gehen? Welche Kirche ist am nächsten in der Bibel dran?

[30:49] Aber jeder Mensch kommt auf die Welt und stellt sich früher oder später die Frage: "Warum ist die Welt eigentlich so schlimm? Und wie kann das alles beendet werden?" Und diese Frage ist ja nicht nur modern. Die Frage war von Anbeginn der Welt da. Warum ist die Welt so, wie sie ist? Und wie kann ich dem entfliehen?

[31:07] Und die Bibel sagt hier, es wird die Zeit kommen, wo Gott das Ersehnte aller Heidenvölker senden wird. Und dieses Ersehnte, der Messias Jesus, der die Welt von dieser Sünde, von diesem Leid befreien würde. Und dann sagt die Prophezeiung, wenn er dann als Mensch in diesem Tempel in Jerusalem läuft, dann wird die Herrlichkeit dieses Tempels größer sein.

[31:28] Weil wir vorhin gelesen haben, Jesus war Gott. Und wenn Gott in leibhaftiger Gestalt in diesem Tempel ist, selber hier spricht mit den Menschen, kommuniziert und sie unterstützt, dann ist die Herrlichkeit des Tempels unfassbar groß, weil Gott selber dort ist.

[31:47] Und daher, es ist ein sehr schöner Text, den wir hier bekommen vom Propheten Haggai. Und jeder sehnt sich danach, befreit zu werden. Die einen wissen es vielleicht noch nicht, aber sie spüren, dass irgendwie, dass sie eigentlich nicht länger in dieser Sünde leben wollen.

[32:02] Ich hatte früher auch einen Freund, nämlich wirklich ein Freund. Da wir haben es gut verstanden, auch auf so einer Jugendfreizeit, der muslimischen Hintergrund hatte, der bewusst oder nicht bewusst, dabei hat es auch gemerkt, zu dieser Religion, die er ausgelebt hat, die war mehr von Papier, der dem keine Erfüllung gebracht hat. Und damit darüber hinaus noch einige andere Probleme mit solchen islamischen Lebensweisen vielleicht.

[32:30] Und dass wir dann geredet haben und so kann man irgendwann den Punkt, wo ich ihm dann auch, es war zwar ein Jahr später, aber wo wir dann auch zusammen gebetet haben. Und er dann, das war so herzergreifend irgendwie. Er hat mich gefragt: "Wie soll ich beten? Weil ich weiß nicht, wie das geht." Und ich habe ihm dann gesagt: "Das Wichtigste ist, dass du einfach ehrlich bist zu Gott."

[32:51] Und dann hat er gebetet, ganz kurz gesagt: "Ja, ich weiß echt nicht, wie ich das machen soll, dieses Beten. Aber hilf mir, dich zu ändern." Und er war auch so ein Typ, er war ein cooler Junge, ja, die so Deutsch-Rap und wissen die Kohlen und wer mit 16 schon das erste Bier getrunken hat. Aber er hatte auch dieses Verlangen in sich und er wollte davon frei werden.

[33:12] Und auch auf ihn, wie auf jeden anderen, auch auf euch, die ihr zuschaut und dieses Verlangen jetzt auch spürt, wenn Gottes Geist. Jesus ist die Lösung, und er ist das Ersehnte, wonach sich jeder sehnt, auch wenn er es noch nicht hundertprozentig weiß.

[33:31] Und so wurde also der Tag kommen, wie der Professor ja vorher gesagt hat, in Kapitel 3, Vers 9: "Ich werde die Sünde dieses Landes an einem einzigen Tag entfernen." Und hier ist dieser Tag auf Golgatha, gemeint, als Jesus gekreuzigt wurde und dieses stellvertretende Opfer für die Menschen gebracht hat, dass die Sünden der ganzen Menschheit auf Jesus gelegt wurden und von den Menschen weggenommen wurden, wenn wir es im Glauben annehmen.

[33:59] Ich weiß nicht, wie viele von euch schon mal so richtig überwältigt waren von seiner eigenen Schuld und von seinem eigenen Vergehen. Aber ich kann mich noch erinnern an die Dinge, die ich gemacht habe, die mit 16 ist mir das bewusst geworden, wie ich vorhin gesagt habe. Und damals, ich sage, in Anführungszeichen, die Sünden von 16 Jahren gespürt. Das war für mich zu überwältigend, denn ich konnte es nicht tragen.

[34:26] Von 16 Jahren und ich werde ja noch älter, alles das, was noch kam, habe ich nicht getragen. Aber das ist so faszinierend, finde ich. Jesus hat nicht die Sünden von einem einzigen Leben getragen, sondern von der ganzen Menschheit. Kein Mensch kann ermessen, was das eigentlich bedeutet.

[34:41] Und als er dann diesem Kreuz hing und dann in den letzten Stunden seiner Kreuzigung gerufen hat: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Da hat er diesen Schrei ausgestoßen, weil dieser Schmerz der Sünde, die ganzen Sünden, die auf ihn gelegt wurden, so schwer auf ihm lagen, dass er in dem Moment gedacht hätte, er würde auf ewig aus der Gegenwart des Vaters verbannt sein.

[35:10] Und wir müssen uns das ein bisschen vorstellen, was das bedeutet. Die Bibel sagt, dass der Vater, der Sohn und der Heilige Geist von Ewigkeit her zusammen waren. Und die Bibel sagt, dass Gott Liebe ist. Also es gab in der Dreieinigkeit nie Hass, Neid oder irgendetwas dergleichen. Sie waren von Anbeginn der Zeit zusammen und haben sich von Anbeginn der Zeit aneinander gefreut.

[35:35] Und Jesus hat so oft gesagt, auch in seinem ersten Leben, wie er den Vater liebt, wie er sich freut über den Vater und hat der Welt, der Menschheit gezeigt, wie Gott der Vater ist. Und wenn er jetzt also denkt, in diesem Moment, dass wir für ewig vom Vater getrennt sein würden, hat das dazu geführt, dass sein Herz gebrochen wurde.

[35:55] Er gestorben ist, weil das Problem hier so war, nicht, dass er gestorben ist, ein körperliches Leiden. Eine Kreuzigung ist wirklich übel. Ich habe da mal mich ein bisschen informiert. Also, wenn man dann am Kreuz hängt, dadurch, dass man ständig hängt, erstens mal natürlich, sind da Nägel durch deine Arme und Füße geschlagen. Dann hängst du da und irgendwann werden deine Arme ausgekugelt und durch diese Dehnung kann es sein, dass dann 20% länger wird, also so ein Stückchen.

[36:26] Durch diese ganzen Wunden, die du hast, hast du unglaubliche Schmerzen. Dadurch, dass dieses Kreuz, dieses Holz auch so rau ist und du dich da immer dran bewegst, steigen Wunden auf. Wenn man hängt, dann hängt man so drin, dass die Lungen zusammengedrückt werden. Das heißt, man hat Atemnot und dadurch muss man sich immer hochdrücken, hängt aber an diesen Nägeln dran.

[36:49] Und durch dieses, durch diesen Sauerstoffmangel über das Blut und irgendwann kommt mit und legen Eier, deine Wunden. Es ist wirklich nicht schön. Manche Menschen, die hingen da bis zu sechs, sieben Tage, bevor sie dann elendig gestorben sind.

[37:03] Jesus aber, sagt die Bibel, ist schon nach einigen Stunden gestorben. Und Pilatus, der da zur Kreuzigung verurteilt hat, war darüber sehr verwundert, wie das sein kann, dass er nach wenigen Stunden schon tot ist. Aber der Prophet Jesaja sagt, in Kapitel 53, dass Gott die Sünden aller auf ihn gelegt hat, dass er diese Schmerzen getragen hat. Könnte man gerne Jesaja 53 lesen. Das ist eine ganz klare Prophezeiung über die Leiden des Messias.

[37:31] Und wenn wir dieses Kapitel lesen, da wird ganz deutlich, die Leiden des Messias bestehen nicht darin körperlicher Art, sondern seelischer Art. Und dieses Schuldbewusstsein und der Gedanke, dass er auf ewig von den Freuden des Lebens ausgeschlossen sein würde, haben muss das Herz gebrochen.

[37:49] Und das ist das schöne Mehr-Lösungsplan, dass er trotz alldem, auch wenn er wusste, dass er unschuldig ist, wenn er wusste, oder zumindest gedacht hat, er würde nie wieder mit Gott vereint sein, dass er dann immer noch nicht diesen Plan abgebrochen hat, sondern weitergemacht hat, um dich und mich zu retten.

[38:13] Johannes 6:40 sagt: "Das ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben hat, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag." Also der Wille Gottes ist von Gott dem Vater. Und wir verstehen den Vater oft zu wenig und denken, er ist dieser böse Gott, gibt Jesus, der schlicht.

[38:33] Und der Vater hat seinen Sohn geschüttelt über die Menschen aus, aber Jesus schreitet dazwischen und nimmt das alles auf sich. Aber das ist nicht Gott, den erkennen.

[38:42] Wir sehen gleich noch mal rum. Wir lesen hier in dem Buch "Der Eine auf Seite 20". Das ist eine Kurzfassung von dem Buch "Der Sieg der Liebe". Ein menschlicher Vater ist so herzlich besorgt um seinen Sohn. Wenn er seinem Sohn, seinem Kind ins Auge schaut, zur erzittert er bei dem Gedanken an die Gefahren, die das Leben mit sich bringt. Er möchte seinen Liebling vor der Gewalt Satans bewahren und Anfechtung und Kampf von ihm fernhalten.

[39:12] Gott aber sandte seinen eigenen geborenen Sohn in einen viel heißen Kampf und in bedeutend größere Gefahren, damit uns kleinen der Pfad zum Leben sichern würde.

[39:25] Darin steht die Liebe: Nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und sandte seinen Sohn zur Versöhnung für unsere Sünden. Erst Johannes 14.

[39:37] "Darüber wundere dich, o Himmel, und staune." Werde.

[39:42] Dieser Text, dieses Zitat ist sehr, sehr faszinierend, weil ich habe auch schon

[39:45] Faszinierend, weil ich habe auch schon des öfteren gehört, dass Menschen sagen, Jesus hatte ja einen kleinen Vorteil. Erstens, weil Gott, und zweitens, wusste er, was das Ende von seinem Weg sein würde. Aber die Frage ist wirklich: Hatte Jesus wirklich einen Vorteil? Wir haben vorhin in Philipper 2, Vers 5 bis 7 gelesen, dass als diese Zeit kam, Jesus sein göttliches Zepter, seine göttliche Krone, seine Göttlichkeit abgelegt hat und auf diese Welt gegangen ist. Jesus kam nicht als Gott, er kam als Mensch. Und natürlich hat der Jesus, er hat nicht aufgehört gut zu sein. Das ist ja so, dass auch für Menschen unbegreiflich diese Verschmelzung von Gott und Mensch. Jesus, aber Jesus hat freiwillig auf all das verzichtet und er hat so oft auch auf der Erde gesagt: Die Wunder, die ich tue, tue nicht ich, sondern der Vater. Er hätte die Wunder sich selber tun können. Und spätestens bei seiner Auferstehung wird das ganz deutlich, wenn er sagt: Niemand nimmt mein Leben, sondern ich lasse es von mir und ich habe auch Vollmacht, es wiederzunehmen. Das ist faszinierend. Jesus hat sich quasi selber auferweckt. Irgendwie auch völlig, man sagt das eigentlich mind-blowing. Man kann nicht fassen. Aber trotzdem hat er wirklich einen Vorteil. Hätte er einen Vorteil gehabt, dann wäre das, was er uns vorgelebt hat, völlig für die Katz, weil wir diesen Vorteil nicht haben. Aber er hat uns ja gezeigt, dass das Leben, was er erlebt, so rein, ein heiliges, war auch für uns möglich ist durch die Kraft Gottes.

[41:21] Und die Frage ist auch hier: War dieses – ja, ich würde ich sagen, Spiel, aber dieses Leben, das Jesus gelebt hat, war das ohne Risiko? Was wäre passiert, wenn Jesus auch nur einer Sünde nachgegeben hätte? Der Lösungsplan wäre futsch, die ganze Menschheit verloren und Satan hätte gewonnen und die Sünde hätte wahrscheinlich für immer weiter geherrscht. Das war, das war nichts Kleines, was hier die Gottheit geplant hat, dieser Lösungsplan. Wir haben hier gelesen, Zitat: „Das war ein Kampf, der bedeutend größere Gefahren hat, als wir das auf den ersten Blick sehen.“ Und das ist das, worüber wir staunen können.

[42:01] Und wir lesen auch an anderer Stelle in Geiste Weissagung in den Schriften von Ellen White, dass sie sagt: Wenn wir ein Thema studieren wollen, das wirklich tief geht, sollen wir die Menschwerdung Jesu studieren, weil da so viel drinsteckt, was wir überhaupt nicht begreifen können. Erste Johannes 5, Vers 20 sagt darüber hinaus: „Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen – damit ist der Vater gemeint – erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“ Dieser Text sagt, Jesus kam, um den Vater ganz genau zu repräsentieren. Nicht nur wir Menschen heute, sondern auch die Menschen damals hat ein riesen Problem zu verstehen, wie Gott eigentlich ist. Die religiösen Führer damals wie heute meine unglaublich große Verantwortung für die Menschen, weil sie einen Wissen haben über Gott, das die anderen vielleicht nicht haben und es weitergeben sollen. Wenn wir aber stolz und selbstsüchtig handeln, dann repräsentieren wir nicht Gott, sondern Satan. Aber die Menschen verwechseln das, weil die religiösen Führer, müssen sie ja wissen. Und Jesus kam, um diese ganzen verschobenen, verrückten Bilder, die wir gerade zu rücken und zu zeigen, wie Gott eigentlich ist.

[43:24] Und das hat mir persönlich unglaublich geholfen, auch in der Gemeinde zu bleiben, weil ich glaube, und wir werden das auch in den weiteren Vorträgen sehen, diese Serie. Ich glaube wirklich, dass diesen Weg des Glaubens nicht gegangen – bin der richtige ist. Ich glaube auch, dass die Gemeinde, in die ich gehe, die richtige ist. Oder was heißt die richtige? Die, die sich an der Bibel wirklich orientiert. Aber es gibt auch in unserer Gemeinde Menschen, die man als schwarze Schafe bezeichnen würde. Ich kann mich noch ziemlich gut erinnern, in einer Gemeinde damals, war ja auf 17, 2 Grad zu meiner Anfangszeit des Glaubens, da habe ich sehr viele Erfahrungen gesammelt und ich glaube, Gott hat mir damit auch gewisse Dinge zeigen wollen. Und dort gab es einen Moment, wo ich nach dem Gottesdienst Lieder ansagen durfte. Und da war ein Prediger, der darüber gepredigt hat: Die Hingabe an Jesus, hier völlig in Jesus aufzugehen und was vollkommene Liebe ist und so. Und es war eine wirklich gute, wirklich gute Predigt und ich war sehr fasziniert. Und ich bin dann hinter hochgegangen, hab gesagt: „Lieber Sohn, so vielen Dank für deine Predigt.“ Fast im Übrigen nicht stimmt, weil da ist es eigentlich Wissen. Nur die Werkzeuge. Wir dürfen nicht auf die Menschen schauen, die Menschen sind nur die Überbringer der Botschaft. Wir müssen und Gott dafür preisen. Jedenfalls, ich habe es damals gut gemeint und habe mich dafür bedankt.

[44:55] Und ja, dann hat er mich währenddessen schon ein bisschen komisch angeschaut, aber ich habe es nicht ganz registriert. Jedenfalls, eine Woche später hat mir dieser Prediger über seinen Sohn, der auch bei uns in der Gemeinde war, direkt oder indirekt, weiß ich nicht, ausrichten lassen, wäre ich denn sei was ich mir einbilden würde und ob ich es nicht respektlos finde, einen älteren Bruder im Glauben mit Vornamen anzusprechen. Und ich war sehr erschüttert damals. Und ich muss sagen, wenn man darauf besteht, Bruders Sohn, so Schwester Sohn, so genannt zu werden, von mir aus kann man gerne machen. Mir persönlich ist der Vorname lieber, aber das ist, wie gesagt, individuell. Aber es war schon sehr übel, fand ich, einen jungen Menschen, der es – den guten Absichten gemeint hat – zu unterstellen, Respektlosigkeit zu unterstellen, wenn man jemand mit Vornamen anspricht. Wenn es jetzt der Bundeskanzler gewesen wäre, würde ich ihn auch nicht mit Vornamen ansprechen. Aber wenn man doch unter Glaubensgeschwistern ist, ist es völlig legitim, denke ich.

[45:58] Und jedenfalls, was ich damit sagen wollte: Ich hab mich damals gefragt, wie kann er auf der einen Seite über die völlige Hingabe an Jesus sprechen, wie kann er darüber reden, dieses selbstlose Leben, aber dann so was raushauen? Ich habe dann gefragt: Wenn ich Jesus angesprochen hatte mit Jesus, mit seinem, wenn man so will, Vornamen, nicht mit Bruder Gott oder was auch immer, er hätte das sicherlich nicht abgelehnt.

[46:25] Und es gibt viele, viele Menschen, die solche Dinge erlebt, die irgendwelche Ablehnung erfahren haben und dann die Gemeinde verlassen haben, gesagt haben: „Was seid ihr für Heuchler, ich gehe.“ Das ist nachvollziehbar. Aber was mich in der Gemeinde behalten hat, war dieser Text, von auch ein anderer Text, wo Jesus gesagt hat: „Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen.“ Nächste sagt hier: „Damit, wer mich gesehen hat, der weiß, wie Gott ist.“ Also, wenn wir wissen wollen, wie der Vater ist, schaut nicht auf die anderen Christen, schaut allein auf Christus. Bei Christen sind Nachfolger von Christus und nicht von anderen Christen. Das ist sehr wichtig zu verstehen. Menschen werden uns immer enttäuschen können, aber Jesus wird uns nie enttäuschen.

[47:15] Wie wurde diese Gabe des Himmels, die so kostbar war, aufgenommen, als Jesus dann auf die Welt kam? Wir lesen auch in dem Buch der Eine mit Erstaunen nahmen jetzt die Boten des Himmels, die Engel, die Gleichgültigkeit des Volkes wahr, dass Gott berufen hatte, der Welt das Licht der heiligen Wahrheit mitzuteilen. Das jüdische Volk war bewahrt worden, um zu bezeugen, dass Christus dem Samen Abrahams und dem Hause David entstammt. Dennoch wusste es nicht, dass die Ankunft des Heilands jetzt unmittelbar bevorstand. Jetzt kommt es selbst im Tempel, wo die Morgen- und Abendopfer täglich auf das Lamm Gottes hinwiesen, traf man keine Vorbereitungen ihn zu empfangen, denn auch die Priester und die Lehrer des Volkes wussten nichts davon, dass nunmehr das größte und wichtigste Ereignis aller Zeiten eintreten sollte.

[48:13] Noch ein interessantes Wort: Gedankenlos feierten sie ihre Gebete herunter und genügten den förmlichen Vorschriften des Gottesdienstes, um den Menschen zu gefallen. In ihrem Streben nach Reichtum und weltlicher Ehre waren sie jedoch nicht auf die Offenbarung des Messias vorbereitet. Diese Gleichgültigkeit durchdrang das ganze jüdische Land. Eigennutz und Weltsucht machten ihre Herzen unempfänglich für die Freude, die den Himmel bewegte. Wenige nur sehnten sich danach, den Unsichtbaren zu schauen, und nur wenigen offenbarte sich der Himmel. Jesus kam hier, und das hat er auch später in Johannes 4, diese Frau am Jakobsbrunnen gesagt: In erster Linie darum, um das jüdische Volk erst mal zu befreien, damit sie der Welt das weitergeben konnten. Aber das jüdische Volk damals war nicht bereit, durch Gleichgültigkeit, Gedankenlosigkeit, Weltliebe, Habsucht, diesem Messias aufzunehmen. Und Gott hat dann irgendwo aus dem Osten – China, Indien, Mongolei, Kasachstan – irgendwas im Osten, Hirten gesandt, die das verstanden haben, was das religiöse Volk nicht verstanden hat.

[49:37] Jedenfalls heißt es hier: Die Freude hat – diesen hat den Himmel bewegt, dadurch, dass Jesus kommen sollte. Der Himmel, die Engel haben sie so sehr gefreut darüber. Und nur wenige haben das verstanden. Aber jetzt wollen wir uns noch zum Abschluss einem eigentlich dem entscheidenden Teil widmen: Welche Vorteile bringt es eigentlich, ein Leben im Glauben zu führen? Warum würde man jung und gläubig sein? Welche Vorteile hat das für uns?

[50:07] Den ersten Text, Johannes 10, Vers 10. Jesus sagt hier über den Teufel: „Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben.“ Jeder junge Mensch, aber auch jeder alte Mensch, aber vor allem junge Leute – und ich kann da vor allem für viele meiner alten Klassenkameraden, wie auf mich selber sprechen, als dann so langsam die Schule zu Ende geht und der kurz vor dem Abschluss ist, dann und hier die Frage aufkommt: Was mache ich jetzt? Gehe ich jetzt einmal um die Welt reisen, wie es viele machen? Mache ich ein freiwilliges soziales Jahr? Studieren? Was mache ich in meinem Leben? Jetzt bin ich volljährig, wie geht es weiter? Jeder Mensch hat diese Szene danach, irgendetwas zu erreichen. Und viele versuchen dann, sich in Partys oder in Bekanntschaften, andere verkürzen sich voll in die Arbeit, um diese Erfüllung zu suchen und zu finden.

[51:06] Letzten Endes aber, Jesus sagt hier: „All diese Dinge, die man da draußen sucht, kommen letzten Endes nie werden uns hier in diesem Punkt bringen, wo wir sagen: Ich habe die Erfüllung gefunden.“ Jesus sagt: „Ich bin gekommen, damit die Menschen das Leben, den Sinn des Lebens haben, das Leben im Überfluss haben.“ Was heißt es im Überfluss? Jesus sagt ja nicht: „Ich werde das Leben euch zur Hälfte geben oder ich werde euch erfüllen.“ Er sagt: „Ich werde es sogar im Überfluss geben.“ Und das ist das, was ich ja, was Resümee sagen kann. Man kann so viele Geschichten dazu erzählen, aber einfach nur ganz allgemein gefasst: Wenn ihr wirklich ein erfülltes Leben haben wollt, es geht nicht ohne Gott. Gott allein kann diese Sehnsucht im Herzen stillen. Wenn es um Sachen geht, was mache ich später, was mache ich für einen Beruf, wie sieht mein Weg weiter aus? Wenn ich krank bin oder so auch, junge Leute werden krank manchmal oder, welchen Partner werde ich haben? Wenn wir diese Dinge Gott vorlegen, Gott wird sie uns alle geben im Überfluss.

[52:19] An diesem Versprechen dürften wir festhalten. Er sagt aber auch noch weiteres: Zweite Korinther 5, Vers 17: „Darum ist jemand in Christus, ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden.“ Wenn wir unser Leben Jesus übergeben, und egal wann es passiert, aber besser früher, besser jetzt, dann sagt die Bibel: Alle alten, schlechten Gewohnheiten sind vergangen und es wird alles neu. Dinge, die wir früher geliebt haben, werden wir dann hasst. Dann Dinge, die wir früher gehasst haben, werden wir jetzt lieben. Ein ganz, ganz simples Beispiel ist, dass ich meine, auch ich als Christ, ich habe früher die Bibel schon gemocht, aber als wir dann immer – einer meiner besten Freunde damals gesagt hat: „Weißt du, wir können noch mal die Bibel lesen.“ Habe ich mir gedacht: „So ein dickes, fettes Buch, über 1200 Seiten, keine Bilder.“ Ich weiß ja nicht. Aber als ich angefangen habe zu lesen, und das ist das Interessante, die Bibel sagt es ist ein – die Bibel sagt über sich selber, Hebräer 4, Vers 12: „Ist ein lebendiges Wort.“ Es ist kein Buch wie jedes andere. Wenn das stimmt, dann wird dieses Buch etwas mit uns machen, wenn wir es lesen. Und ich habe gemerkt, als ich diese Bibel dann gelesen habe, es macht etwas mit mir und es macht unglaublich viel Freude. Und heute kann ich nicht anders, als diese Bibel zu studieren. Und das ist das, was ich früher nicht so gerne gemacht, aber jetzt umso mehr.

[53:57] Und es gibt so viele Geschichten von Menschen, die wirklich, wie soll man sagen, die rechte Hand Satans waren, dann aber Christen wurden, wo das komplette Leben so anders geworden ist, dass sogar ihre Mitmenschen sagen: „Du bist irgendwie anders geworden, du bist komplett anders, du bist ein neuer Mensch.“ Und das ist das, was Gott in uns vollbringen kann.

[54:23] Johannes 15, Vers 11: „Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude völlig werde.“ Und was er sagt, ist: Die Freude, die Jesus uns gibt, sollen uns vollkommen werden. Also, wir lesen das so oft, wie ich schon gesagt habe. Jesus hat auch gebeten: „Gesagt, Herr, ich danke dir, dass du mich erhört.“ Und er hat so oft gesprochen von der Freude in Gott, von dieser Freude im Vater. Und sie hat gesagt: „Diese Freude, die ich habe, dann möchte ich euch weitergeben und eure Freude soll dadurch auch vollkommen werden.“ Das heißt nicht, dass wir dann unser ganzes Leben im rosa Tütü, rosa Wolken hüpfen und Halleluja singen und Schmetterlinge überall rumfliegen. Es mag manchmal wirklich üble Täler geben im Leben, aber das Versprechen, das hier gegeben, die Freude wird trotzdem da sein.

[55:16] Es gibt auch ein nettes Buch, das heißt „Der Retter der Weg“ auch von Ellen White. Und dort heißt es im achten Kapitel, dass wir als Christen nicht darauf warten oder nicht erwarten sollen, dass wir unser ganzes Leben in einem emotionalen Hoch sind. Aber sie können erwarten, dass, wenn wir mit Gott gehen, der ständig ein friedvolles Vertrauen haben, das uns geschenkt, dass uns Gott gegeben hat. Und das ist auch diese Freude, die hier gemeint ist.

[55:47] Deshalb, für fast acht sagt dasselbe: „Du hast mir Freude in mein Herz gegeben, die größer ist, als ihr wenn sie kann und muss in Fülle haben. Ich werde mich in Frieden niederlegen und schlafen, du allein, Herr, lässt mich sicher wohnen.“ Also, der Psalmist sagt hier, wenn wir mit Gott gehen, wir werden eine Freude haben, die keiner nachempfinden kann, egal was die anderen auch haben werden. Wenn Gott uns diese Freude schenkt, dann haben wir eine Fülle des Lebens.

[56:14] Jesus sagt aber auch noch in Johannes 14, 27: „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nichts wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“ Er sagt hier, nicht nur die Freude gibt er uns, sondern auch den Frieden. Und nicht wie die Welt, keinen politischen Frieden, kein „ja, wird alles gut, Corona geht vorbei, die Impfung ist die Lösung“ oder solche Dinge. Das hört sich erstmal friedvoll an, aber Jesus sagt, es geht um einen Seelenfrieden, den die Welt nicht geben kann.

[56:49] Und auch dazu, man kann so viel erzählen. Aber wo ich diesen Frieden besonders auch gespürt habe, war, das habe ich auch in der letzten Serie schon anklingen lassen, im September 2020 ist bei mir nach dem Tod meines Vaters auch Krebs diagnostiziert wurde. Und der Arzt mir dann gesagt hat: „Ich weiß nicht warum, aber Gott hat mir auch dort so ein Frieden gegeben.“ Dass der Arzt hätte sagen können: „Sie haben graue Schuhe.“ Das hätte in der Wirkung nichts anders gemacht. Ich habe die Worte gehört, ich habe sie verstanden. Ich war nicht naiv, ich war nicht auf einem Drogentrip. Ich wusste dann die Ernsthaftigkeit der Sache, aber Gott hat mir einen Frieden gegeben.

[57:29] Und als ich dann nach Hause gefahren bin, auch ich war wie so ein Himmel versetzt, innerlich. Ich wusste, Gott ist mit mir, Gott hat einen Plan. Und es ist eben übrigens auch eine wundervolle Geschichte. Ich weiß, dass das nicht das Ende ist, dass ich noch lange weiterleben werde in Gottes Werk, damit arbeiten kann. Aber was ich damit sagen will, es Gott kann in Situationen, wo kein Mensch irgendwie denkt, dass es möglich, Frieden schenken.

[57:57] Und wer das noch nicht selber erfahren hat, der weiß auch nur wenig, was das bedeutet. Aber darum auch hier die Einladung: Übergibt euch jetzt Gott und dieser Friede wird in unser Herz einziehen und wir werden immer wissen, dass wir einen himmlischen Beistand haben.

[58:14] Johannes 13, Vers 35: „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ Auch hier Jesus sagt hier: Diese selbst – erste Liebe, die in seinem Volk herrschen sollte, wird letzten Endes das Zeichen sein, woran die Menschheit erkennen wird, dass Gott in dieser Gemeinschaft der Gläubigen ist.

[58:34] Es gibt, wie auch schon oft gesagt, jetzt einige Menschen, die das nicht erfüllen. Und viele Momente, wo wir sehen, dass dieses Versprechen nicht erfüllt ist, weil wir uns quer stellen. Aber wenn wir mal unsere Menschen unterhalten haben oder Menschen getroffen haben, wo wir irgendwie spüren, die haben ein – die begleitet eine Macht, dass wir auch gerne haben möchten, dann wissen wir, wie es ist, mit Gott zusammen zu sein. So eine Herzlichkeit, seine Liebe zu erfahren, dass es sehr, sehr selten. Aber weil es zu selten ist, ist es auch umso schöner dann. Und wir können dann wissen, dass ich das nicht, dass es nicht klein bleiben muss, dann das ist wachsen kann. Und das ist ein wirklich wundervolles Versprechen. Weil gerade, wenn das Leben manchmal schwierig wird, egal in welcher Phase, wenn wir dann zu Menschen kommen, die wirklich Christus repräsentieren und wir – das ist ein Gefühl der Geborgenheit. Das ist unbeschreiblich.

[59:31] Aber das ist das Kriterium, woran die Menschen Gott erkennen werden. Philipper 4, Vers 13: „Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus.“ Das ist auch so ein Text, der oft zitiert wird, der sich auch schön anhört, dann auch schön ist. Aber auch hier, ich denke, die wenigsten wissen, was das praktisch bedeutet. Das ist wie in jeder Situation, wo wirklich das Leben von oben herunter prasselt und wir einfach völlig entmutigt fühlen. Ich meine, wie kann es sein, dass Menschen im Mittelalter auf dem Scheiterhaufen gesungen haben, wenn das ist völlig bescheuert aus menschlicher Sicht, wenn du gerade dabei bist, hingerichtet zu werden und du wirst hier gleich verbrannt, was nicht wirklich das schönste Tod ist. Wie kann es sein, dass die Menschen singen? Wie kann es sein, dass so viele mehr – Tiere kurz vor ihrem Ende anfangen, Gott zu loben und zu preisen? Wie kann es sein, dass schwerkranke Menschen, die wirklich seinem Ableben sind oder Körper zerfällt, wie kann es sein, dass die sagen: „Es fehlt mir doch eigentlich nichts, ich habe doch Gott.“ Wie kann das sein?

[1:00:34] habe doch Gott. Wie kann das sein? Entweder das ist verrückt, oder die Bibel hat Recht und wir vermögen wirklich alles durch den, der uns stark macht.

[1:00:42] Wirklich alles durch den, der uns stark macht, über alle Maßen, in jeder Situation. Christus. Philipp 4, Vers 13: „Jesus aber blickte sie an und sprach: Bei den Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott; denn bei Gott sind alle Dinge möglich.“ Das ist auch so ein Text, wie viele von denen, die wir jetzt angeschaut haben, die oft zitiert werden, die aber nicht in ihrer Tiefe verstanden werden. So oft und Jesus sagt hier: „Alles ist bei Gott möglich.“

[1:01:09] Und das sind auch die Dinge, die wir sagen, dass sehr oft, aber lasst uns unser Fahren, wenn manche Situation völlig verändern, wir keinen Ausweg wissen, wo Gott ist alles möglich. Er kann Türen, Tore öffnen. Ich meine, das ist eines meiner Lieblingsbeispiele. Nicht erzählt, dass sehr oft, aber wenn das israelitische Volk vor dem Roten Meer standen, also aus Ägypten kamen, keiner von denen könnte wahrscheinlich schwimmen. Das war ein Volk von schätzungsweise an die zwei Millionen Menschen, plus minus. Keiner konnte schwimmen. Vor ihnen das Meer, links und rechts Berge. Händen kommt diese ägyptische Armee angerauscht. Sie haben keinen Ausweg.

[1:01:51] Werden sie alleine gewesen hätte sich nichts getan, aber Gott hat es geteilt. Die sind da durchmarschiert und wir kennen den Rest der Geschichte. Bei Gott ist alles möglich. Wenn da ein Meer teilen kann, kann auch viele andere Dinge machen. Deswegen auch dieses Versprechen: Lasst es uns auswendig lernen, weil es wird Momente geben in jedem Leben, wo wir an eine Grenze kommen, wo wir entmutigt sein werden. Aber diese kleinen Versprechen, die werden uns beflügeln.

[1:02:19] Sprüche 29, Vers 23 sagt: „Die Furcht des Herrn dient zum Leben; wer daran reich ist, der wird über Nacht von keinem Unglück heimgesucht.“ Auch das heißt nicht, dass sie immer ein Friede-Freude-Leben, aber dass wir auch jede Gewissheit haben, dass auch wenn es dunkle Täler gibt, Gott stets mit uns sein wird.

[1:02:41] Jakobus 1, Vers 17: Auch ein schönes Versprechen aus dem Neuen Testament. „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist, noch ein Schatten in Folge von Wechsel.“ Dieser Text ist auch so faszinierend, weil er genauso wie auch Maleachi 3, Vers 4, 6 sagt: Gott verändert sich nicht. Gott war derselbe damals wie jetzt, wie auch in der Zukunft sein wird.

[1:03:14] Wenn wir uns wundern, immer wie konnten Menschen wie Josef, David, Salomo, Paulus, wie konnten die solche Dinge erleben, durch die Glaubenserfahrung machen? Und wir sagen: Wow, die waren besonders gesegnet, besonders ausgewählt. Aber das Schöne ist, diese Menschen, wenn dieser Text stimmt, den wir gerade gelesen haben, hatten genau den gleichen Heiligen Geist, ihnen geholfen hat, hatten genau das gleiche Wort. Gott ist das, was ihr zurückgreifen konnten und hatten genau denselben Gott wie wir. Also, wenn die das alles schaffen konnten, können wir das auch mit Gottes Hilfe.

[1:03:54] Und darüber hinaus sagt der Text ja: „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk, das wir bekommen, kommt von Gott.“ Also, egal was wir so erleben, egal wenn wenn uns jemand etwas schenkt, wenn uns jemand hilft, irgendwo abholt, weil wir gerade in der Klemme sitzen oder den Bus verpasst, egal was all diese Geschenke, all die Verfügungen kommen von Gott, weil er die Menschen bewegt, sich einander zu helfen.

[1:04:19] Es gibt noch ein schönes Zitat, auch was den Schriften von Ellen White sagt: „Jeder schöne Charakterzug, auch wenn die Menschen nicht gläubig sind, jeder schöne Charakterzug ist ein direkter Einfluss vom Heiligen Geist.“ Alles Gute, was auf dieser Welt geschieht, ist eine direkte Gabe von Gott. Lass uns das nicht vergessen, weil das macht einen sehr großen Unterschied, wie wir diese kleinen Dinge, die wir so erleben, betrachten.

[1:04:43] Ich hatte letztens auch bei Bekannten, die haben eine kleine Tochter, dieses zwei Jahre alt, und als sie dann kam, und wir, also ich habe bei ihnen im Garten gearbeitet, und als dann dieses kleine Mädchen kam und mir irgendwelche Schale gebracht hat, die gar nicht meine waren, das hat mir auch Gottes Liebe gezeigt. Dieser Text zeigt alle guten Gaben, auch wenn es zur sind, die mir nicht gehören. Diese Selbstlosigkeit, diese Hingabe von diesem kleinen Menschen, die wahrscheinlich gar nicht weiß, was sie da eigentlich macht.

[1:05:17] Das ist auch wie so ein kleiner Wink von Gott, der uns durch diese kleinen, süßen Menschen zeigen möchte, dass er uns sehr liebt. Darum lasst sie uns diese kleinen Dinge umso wichtiger betrachten.

[1:05:28] Ein vorletzter Text: Jesaja 46, Vers 4. Gott verspricht: „Bis ins Greisenalter bin ich derselbe und bis zu eurem Ergrauen will ich euch tragen. Ich habe es getan und ich will auch fernerhin euch heben, tragen und erretten.“ Also, Gott verspricht auch hier, und wir dürfen ihn beim Wort nehmen, weil die Bibel sagt: „Wir leben von jedem Wort, das durch Gottes Mund hervorgeht.“

[1:05:58] Gott sagt hier: „Bis ihr alt werdet, werde ich euch tragen.“ Er hat zu so vielen Menschen der Bibel gesagt: „Und all diese Versprechen dürfen jetzt unsere eigenen annehmen.“ Weil die Bibel sagt: „Durch jedes Wort, das aus Gottes Mund kommt, leben wir.“ Er hat gesagt: „Ich habe dich von bevor du geboren wurdest gesehen, einen Weg bereitet und er sagt: Bis ihr alt und grau sein werdet, ich euch tragen.“

[1:06:21] Und gibt so viele alte Menschen, die ich schon getroffen habe in den Gemeinden. Ich denke da besonders an einen, der immer gesagt hat: „Aber es ist so schön mit Gott. Mein ganzes Leben war ich glücklich und er hat mich getragen, zwar nicht immer einfach, aber ich hatte einen himmlischen Vater, der mich durchbringt.“

[1:06:37] Und darum werden wir die Möglichkeit: Entweder was die Bibel sagt, stimmt, oder stimmt nicht. Wenn es nicht stimmt, dann haben wir Grund, uns zu beschweren. Wenn es aber stimmt, warum wollen wir es nicht ausprobieren? Warum wollen wir nicht Gott beim Wort nehmen?

[1:06:55] Wir kommen jetzt zum Abschluss dieses ersten Vortrages und ich möchte noch ein letztes Zitat lesen, das eigentlich so das Ganze, was wir jetzt gehört und gelernt haben und was ich auch gerne weitergeben möchte, schön abrundet. Das ist ein Zitat aus dem Buch „Vom Schatten zum Licht“. Das ist vielleicht das Paradebeispiel für die Bücher von Ellen White und dort sagt sie auf Seite 683, hinter dem Nachwort: „Ich spreche so gern über Jesus und über seine einzigartige Liebe. Kommt auch zu ihm, so wie du bist, dann wird er für dich alles sein, was du dir wünschst.“

[1:07:36] Das ist ein sehr, sehr schönes Zitat. Als ich das erste Mal gelesen, gehört habe, war ich wirklich fasziniert, wie diese Frau, die ihr ganzes Leben Gott geweiht hat, wie sie an diesem Punkt kommt, wo sie sagt: „Ich spreche so gern über Jesus, nun über seine einzigartige Liebe.“ Und dann diese Einladung: „Lasst uns doch zu ihm kommen.“ Das möchte ich jetzt gerne direkt weitergeben.

[1:08:01] Lasst uns doch so kommen zu Gott, wie wir sind, und dann wird er für uns genau das sein, was wir uns wünschen. Wir wünschen uns eine Erfüllung, wir wünschen uns Freude, wünschen uns Frieden, wir wünschen uns auch eine glückliche Beziehung unserem Partner, wir wünschen uns Gesundheit und all das. Jesus mitbringen. Wir müssen nicht unbedingt für all diese Dinge einzeln beten, weil wenn wir Jesus einladen, wird er all das mitbringen und uns zeigen, wo wir vielleicht einen anderen Weg einschlagen.

[1:08:31] Weil auch das Versprechen es gegeben: Gott hat immer das Beste für seine Kinder in Sicht. Und ich kann nicht auf viele Jahre des Lebens zurückschauen. Das sind wenige, die mir bis hierher geschenkt wurden, aber ich kann sagen, aus diesen wenigen 22 Jahren, wenn wir diesen Schritt gehen, wenn wir uns zu hingeben, wie wir sind, dann wird er für uns wirklich alles sein, was wir uns wünschen. Und wir, ja, in Johannes 10, Vers 10 gesagt hat: „Das Leben im Überfluss.“ Er wird uns nicht nur das geben, was wir brauchen, sondern er wird es noch viel mehr geben.

[1:09:06] Hört sich wirklich extravagant und völlig banane an, aber das ist die Natur der Liebe, die der Liebe Gottes, dass er viel mehr gibt, das eigentlich nötig, weil er ein selbstloses Herz hat. Lasst uns beten zum Abschluss.

[1:09:23] Himmlischer Vater, wir danken so sehr, dass wir verstehen konnten, wer dieses kleine Kind in Bethlehem war, warum du gekommen bist auf diese Welt und Gedanken, die auch, dass es auch sein, dass es unbedingt praktische Vorteile hat, wenn wir mit ihr leben. Wir danken dir so sehr für diese Fürsorge, die du uns entgegenbringst. Dann bitten wir dich, hilf uns, sie jetzt diesen Schritt zu gehen und uns unterzuordnen, unser Leben dir zu übergeben, damit du alles für uns sein kannst, was für uns je wünschen. Und dafür danken wir von ganzem Herzen im Namen Jesu.

[1:10:03] Im nächsten Vortrag möchte ich mich auch einladen, da einzuschalten und genau zu sein. Den nächsten beiden Vorträgen werden wir uns einem Thema widmen, das mir auch wichtig war zu verstehen: Warum bin ich eigentlich gläubig? Wir haben in dieser Welt eine Theorie, die dem Chef von ganz kleinen gegen spricht, und das ist die Theorie der Evolution. Und auch das ist kein kleines Thema, das unwichtig ist, weil es wirklich über die Frage zwischen Sinn und Unsinn in unserem Leben entscheidet.

[1:10:37] Und ich habe dieses Thema nicht nur oberflächlich zu dir, sondern ziemlich tief gehen, um genau zu sein. Und diese Erkenntnisse möchte ich auch da weitergeben. Und vielleicht ist es einfach auch wichtig für manche von euch zu verstehen, warum glaube ich eigentlich, dass es Gott gibt und was steckt hinter der Evolution? Und um diese ganzen Fragen möchten wir uns im nächsten, den nächsten beiden Vorträgen widmen.

[1:10:59] Und würde mich freuen, wenn ihr wieder einschaltet, damit wir dieses Thema gemeinsam studieren können und viele Menschen auch diese schönen Wahrheiten weitergeben können. Und bis dahin, bleibt gesund und Gottes Segen.


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