In dieser Predigt, Teil 197 der Serie „Der Ersehnte“, spricht Christopher Kramp über Jesu Worte „Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke!“. Er beleuchtet den historischen und religiösen Kontext des Laubhüttenfestes in Jerusalem und die besondere Bedeutung des letzten Tages, des großen Tages. Kramp erklärt, wie Jesus mit diesem Ruf an die tiefen geistlichen Bedürfnisse der Menschen appelliert und zieht Parallelen zu alttestamentlichen Schriften, die die Weisheit und das Wasser des Lebens thematisieren.
Der Ersehnte: 197. „Wenn jemand dürstet“
Christopher Kramp · Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus ·Themen: Bibel, Bibelstudium, JesusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Der Ersehnte
„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
Weitere Aufnahmen
Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus
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Transkript
[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar „Der Ersehnte“. Schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt. Nach einigen Wochen der krankheitsbedingten Ausfälle wollen wir heute weitermachen und eine der allerschönsten Passagen im gesamten Evangelium anschauen. Eine der allerschönsten Verheißungen, die Jesus überhaupt gegeben hat. Und wenn man ein bisschen den historischen Hintergrund kennt und ein bisschen das studiert, wird es immer schöner. Ich kann euch nur ermutigen, die Verse 34 bis 38 sind ein wahrer Schatz. Beim Studium habe ich mich so gefreut, dass so was in der Bibel steht. Gott ist wirklich gut. Und die Botschaft, die heute von Satz kommt, glaube ich, ist für jeden von uns ganz dringend wichtig. Wollen wir gemeinsam mit den Ohren für ein Anfangsgebet und dann gleich loslegen?
[1:28] Lieber Vater im Himmel, danke für dein Wort, danke für die Schönheit des Evangeliums, die Schönheit eines Charakters. Und danke, dass wir jetzt diese Worte von Jesus in Johannes 7 studieren können. Bitte sprich du zu unseren Herzen, lass den Geist, von dem Jesus gesprochen hat, auch in diesem Raum und wo überall Menschen das jetzt hören und sehen werden, gegenwärtig sein. Aber nicht nur im Raum, sondern in unseren Herzen, unserem Denken, damit die Worte von Jesus unser Herz erreichen und verändern. Ich möchte dich bitten, dass du uns so mit deinem Geist erfüllst, dass wir zu einer Quelle des Wassers für andere Menschen werden und dass wir in unserer tiefen Liebe zu dir gar nicht anders können, als andere Menschen zu erzählen, wie du bist. Lösche heute unseren geistlichen Durst und habe Dank, dass du versprochen hast, das zu tun. Das bieten wir im Namen Jesu. Amen.
[2:31] Schlagen wir auf Johannes Kapitel 7. Ihr wisst, wir sind bei dieser interessanten Geschichte. Johannes 7, als Jesus nach Jerusalem gegangen ist und dort dann gelehrt hat. Ihr wisst noch sicherlich, was für ein Anlass bestand, welches Fest gefeiert wurde: das Laubhüttenfest. Und wir haben gesagt, dass wir das Laubhüttenfest, weiß immer noch in welchem Jahr das Laubhüttenfest? Ja, also fast genau. Also in welchem Jahr? Also im Jahre 26, 25? Nein, das war im Jahre... im Jahre 30. Hab mir gedacht, ja, im Jahr 30, ein halbes Jahr vor der Kreuzigung. Ist letzte halbe... und nachdem Jesus einige Feste ausgelassen hatte, war er jetzt in Jerusalem wieder, hat gelehrt und wie wir gesehen haben, dass es geteilte Meinungen bei Jesus gab. Es gab einige, die waren begeistert von ihm, andere haben ihn abgelehnt. Und wir haben das gesehen, wie das so hin und her geht und wie vor allem die Obersten versucht haben, ihn zu ergreifen. Erinnert euch, es war immer noch dieses Gerichtsverfahren im Raum wegen dem Kranken am Teich Bethesda, den er anderthalb Jahre zuvor geheilt hatte. Ja, das war immer noch Gegenstand der Debatte. Und das Letzte, was sie gesehen haben, dass Jesus dann ankündigt in Vers 33: „Noch eine kleine Zeit bin ich bei euch und dann gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat.“ Also Jesus kündigt nicht nur seinen Tod an gegenüber den Jüngern, sondern hier kündigt er sogar seine Himmelfahrt an und sagt: „Ich werde es zu meinem Vater gehen.“ Und die Idee ist dann: „Werdet ihr mich nicht mehr finden.“ (Vers 34) „Ihr werdet mich suchen und nicht finden und wo ich bin, dorthin könnt ihr nicht kommen.“ Später sagt er den Jüngern: „Ihr kennt den Weg, wo ich bin.“ Der Helfer ihn... sagt: „Jawohl, ich bin...“ Könnte nicht kommen.
[4:24] Und jetzt ist die Geschichte noch nicht ganz zu Ende. Mehrere Tage geht das also so, dass Jesus lehrt im Tempel und es Aufregung gibt über ihn. Und wir lesen jetzt in Vers 37: „Und wer möchte, kann mal...“ Lest mal Vers 37 bis 39 komplett, dass sie einmal einen Eindruck bekommen.
[5:17] Okay, so, danke schön. Von vorne an: Es war der letzte Tag, der letzte Tag beim Laubhüttenfest. Der letzte Tag, das heißt, der letzte Tag, der große... Wie viele Tage ging das Laubhüttenfest? Sieben. Schauen wir mal kurz nach in 3. Mose 23. Lasst euren Finger hier in Johannes, wir kommen immer wieder zurück. In 3. Mose 23, da haben wir ja die sieben Feste Israels. In 3. Mose 23 und dort Vers 36: „Sieben Tage lang sollt ihr dem Herrn ein Feueropfer darbringen und am achten Tag sollt ihr eine heilige Versammlung halten und dem Herrn ein Feueropfer darbringen. Es ist eine Festversammlung, da solltet ihr keine Werks-Tag-Arbeit tun.“ Also, was ich mir von euch an welchem Tag das Laubhüttenfest begann? Genau, am 15. Und dann ging es also, wann war also der große Tag? Also 15., 16., 17., 18., 19., 20., 21. Und dann kommt der 22. Also, wir können tatsächlich... der wenigen Aussagen von Jesus, die man auf den Tag datieren kann. Ja, es war der 22. der 22. 7. Jahr 30. Ja, das wird halt irgendwann Ende September, Oktober gewesen sein, wahrscheinlich im Oktober irgendwann. Das genau in Deutschschützen heutige Zeit umzurechnen ist sehr kompliziert und auch nicht immer ganz sicher. Aber das Thema: Es war der letzte Tag, der große Tag. Und was war das Besondere an diesem großen Tag? Es sollte ja jeden Tag... war ja Fest, aber das war noch mal so ein Abschluss sozusagen. Ja, was war das Besondere? Hier habt ihr gelesen in Vers 36.
[7:18] Was war das Besondere an Vers am 22.? Es war eine Versammlung, man sollte zusammenkommen. Und was noch? Ein Feueropfer darbringen. Genau. Und was noch? Keine Arbeit. Man hat einen Tag, an dem man nicht arbeiten darf. Ein Sabbat. Aber das ist nicht ein Sieben-Tage-Sabbat, sondern wie nennt man so ein Fest-Sabbat? Könnt ihr dann immer, wenn man über den Sabbat predigt, trainiert über die Fest-Sabbat, weil es ja den Text bei Kolosser geht, dass niemand euch... Also sollte ich nicht begriffen, die Rabatte nicht warnt, niemand solch schlechtes Gewissen wegen den Sabbat. Da geht um dieses Fest-Sabbat. Oder erwähnen, wie immer, aber wir studieren die eigentlich nie so richtig selbst nicht. Aber das ist eine Aussage, die in einem Fest-Sabbat macht. Ja, wir wissen gar nicht, welcher Wochentag das war, aber das war so ein Fest-Sabbat. Es war der letzte Tag des Laubhüttenfestes. Das wievielte Fest war das Laubhüttenfest? Das vierte. Von wie viele Feste gab es insgesamt? Ja. Ja, es war also, wie viel Feste gibt es? Erstlingsfrucht, Wochenfest, Rosch ha-Schana, großer Versöhnungstag und das Siebte-Fest. Das heißt, wir, dass das siebte Fest im Jahr 30. Da war das letzte Fest des Jahres und es war der letzte Tag vom letzten Fest. Was ist das nächste Fest nach dem siebten? Das Passah. Und was du dann... Passage stehen im Jahre 31? Jesus würde sterben. Mit anderen Worten, das war der letzte Tag, an dem alle Massen in Jerusalem zu einem Fest zusammenkamen, vor seinem Kreuzestod. Oder das war die letzte Gelegenheit, denn das nächste Mal, wenn alle Menschen zu einem Festtag zusammenkommen würden, er bereits gekreuzigt werden. Das ist ganz interessant, weil man, wenn man das jetzt so liest, auf den ersten Blick denkt man, ja, Jesus stand halt einfach jetzt da und hat mal gepredigt. Es hat den ganzen Tag gemacht. Aber wenn man sich das chronologisch ansieht, stellt man fest, das war die letzte Möglichkeit, noch mal in einer nationalen Menge das zu sagen, was ihm wirklich wichtig ist. Alle waren noch da. So viele Menschen würden in Jerusalem bis zum nächsten Frühjahr nicht mehr zusammenkommen. Er war auch das letzte Mal. Danach würde er nach Galiläa gehen, nicht an andere Orte. Und wenn das nächste Mal nach ihm kommt, wie der feste Arbeit ist, ist er tot.
[10:22] Der letzte Tag, der große Tag. Deswegen ein fester bei 10, Vers 39 heißt es sogar: „Sieben Tage lang am ersten Tag ist ein Feiertag und am achten Tag ist auch ein Feiertag, ein Feiertag, ein Fest-Sabbat.“ Das heißt, auch wenn an diesem Tag niemand arbeiten durfte, was können wir über die Zuhörerschaft vermuten, die Jesus hatte? Viele. Warum? Weil keiner was zu tun oder... Das ist also auch interessant. Ja, jetzt hat er auch die Tage vor jedem Tag gelehrt, aber diese Worte in Johannes 7, wenn jetzt ausgewählt, weil an keinem anderen Tag hat er so viele Zuhörer. Haben wir gesehen, auch am 15. war ein Fest-Sabbat, aber am 15. war Jesus auch schon in Jerusalem. Bei Jesus am 15. Warum? Er ist erst später gekommen. Das heißt, den ersten Fest-Sabbat vom Laubhüttenfest hat er verpasst, weil er... erinnert euch an die Geschichte mit den Brüdern. Ja, und dann ist er erst später gekommen und ist dann aufgetaucht, anfang zu gehen. Das heißt, jetzt war die Gelegenheit allen Menschen das zu sagen, was er wollte. Also das zeigt eigentlich, allein von der Chronologie, welche Bedeutung diese Worte hier gehabt haben. Das ist sozusagen, man könnte eigentlich sagen, fast schon so etwas wie eine Art letzter Aufruf. Wie man es kommt noch viele Geschichten im Evangelium, aber für das Volk Israel als Ganzes ist das schon eine ziemlich kritische Situation. Aber der Tag war ein besonderer. An diesem Tag gab es nämlich, und das ist ganz interessant, wenn man das in den geschichtlichen nachvollzieht, als Hintergrund für die Worte von Jesus, eine ganz interessante Sache. Es gab ein besonderes Ritual beim Laubhüttenfest. Das war ja sowieso sehr eindrücklich. Kann ich daran erinnern, dann gesagt, dass es gab so Gesänge und Prozessionen. Die Leute haben dann diese Laute gelebt auf den Dächern, in den Straßen, auf den Plätzen. Das war allen weiter, schreibt es in einer Studie, so man hat den Eindruck, die ganze Stadt ist ein Wald geworden. Ja, das ist ganz schön gewesen sein. Und die Kerzen und all das, weil sie beschreibt. Und auch andere historische Quellen beschreiben, dass das an diesem Tag ein besonderes Fest gab, ein besonderes Ritual. Und zwar ein Ritual, das daran erinnert hat, wie in der Wüste Mose den Felsen geschlagen hat und was herauskam. Ja, und jetzt, wie ist das gewesen? Es war so, ganz am Anfang des Tages, so wenn die Morgensonne über dem Horizont erschien, haben die Priester mit ihren Silber-Trompeten einen lauten Ruf...
[13:06] ...und da musst du jetzt, heute ist ein großer Tag. Und dann gab es Trompeten, die geantwortet haben, ja, von anderen Ortsteilen. Und dann hat man die Leute gehört, wie sie aus ihren ganzen Laubhütten gerufen haben: „Heute ist der Tag!“ Nicht so, und sie schreibt es, das über die Hügel und über die Täler hinweg hallte und hin und her ging, so Echo. Und alle haben diesen Festtag willkommen geheißen. Und dann schreibt sie, wie ein Priester aus dem Kidrontal, Wasser genommen hat, aus dem Kidrontal, so ein Gefäß, und dann dieses Gefäß mit dem Wasser hochgehoben hat und dann zum Klang der Posaune und zur Musik ist so Priester, so im Takt der Musik zum Tempel gegangen und ist dann die Tempeltreppen hochgelaufen. Ist das so im Takt sozusagen, die gespielt haben? Ja, ganz neu gestanden hatte, war so richtig, so eine richtige, ja, so eine richtige Prozession, so ganz eindrücklich. Und dann hat er währenddessen gesungen, ja, einen Psalm, ja: „Unsere Füße sollen in deinen Toren stehen, Jerusalem.“ Und dann hat er dieses Gefäß zum Altar gebracht. Und dann gab es dort zwei Becken aus Silber, und es gab jeweils einen Priester dort. Und dann wurde ihnen das eine Becken, das Wasser, hineingeschüttet. Und in das andere Becken wurde Traubensaft reingeschüttet. Ja, und dann interessanterweise sind dann beide zusammen in eine... in so eine Röhre zusammengeflossen und von dort dann Richtung Kidron und dann ins Tote Meer und so weiter. Ganz großartige Zeremonie, die daran erinnern sollte, dass der Felsen geschlagen worden ist und Wasser hinaus kam.
[15:21] Ohne dem zusammen steht Jesus da und ruft: „Zusammen gesehen, wenn jemand anruft, wenn jemand dürstet, der kommt zu mir und trinkt.“ Sie beschreibt auch, dass die Menschen schon ein bisschen müde waren von den Zeremonien. Mit dem davor ziehen kann man irgendwie so, aber im Campmeeting war oder so der großen Veranstaltung, das von einer spektakulären Sache zur nächsten gegangen. Und irgendwann hat so viel äußerlich Grandioses erlebt, so viel Musik und so viel Klänge und so viel Licht, aber mitunter ist das Herz noch ganz leer. Und Jesus wusste das und Jesus sagt jetzt: „Wenn jemand dürstet.“ Es steht dort und ruft. Er schaut sich das an, was die Leute da alle machen. Und dann, als die richtige Gelegenheit kommt, ruft er. Und zwar laut. Und allein das ist schon eine interessante Parallele ins Alte Testament. Mal mit mir in Sprüche 1. Ist schon ein bisschen... an woher Jesus diese Worte hatte und wie auf diese Idee kam. In Sprüche 1 und dort Vers 20 bis 23.
[16:41] Sprüche 1, Vers 20 bis 23. Das heißt, die Weisheit ruft draußen laut, öffentlich lässt sie ihre Stimme hören. Auf den Plätzen, im ärgsten Straßenlärm, schreibt sie an den Pforten der Stadtstore, hält sie ihre Reden. „Passt mal auf, wie lange wollt ihr Unverständlichen den Unverstand lieben und ihr später Lust am Spott haben und ihr törichten Erkenntnis hassen? Kehrt um zu meiner Zurechtweisung. Siehe, ich will euch meinen Geist vorströmen lassen.“ Jetzt also, der Salomo schreibt so quasi theoretisch, die oder die Weisheit so personalisiert. Die Weisheit steht auf einem Marktplatz und schreit: „Komm zu mir, komm zu mir, ich will euch meinen Geist geben.“ Und jetzt steht Jesus hier mitten in Jerusalem und sagt: „Komm her zu mir.“ „Ich will euch meinen Geist geben“, sagte. Wie wenn ich auch irgendwo, dass Jesus unsere Weisheit ist. Ja, er ist uns das. Das heißt, die Weisheit hier ist eigentlich schon ein Typus auf Jesus und auf das, was Jesus tun würde. Noch ein Beispiel, in Sprüche Kapitel 8, aber das gleiche nochmal. Sprüche 8, Vers 1 bis 3: „Ruft nicht die Weisheit laut und lässt nicht die Einsicht ihre Stimme vernehmen? Oben auf den Höhen, draußen auf dem Weg, mitten auf den Plätzen hat sie sich aufgestellt. Zur Seite der Tore, am Ausgang der Stadt, beim Eingang der Pforten ruft sie laut.“ Das heißt, Jesus stand da und er rief. Er hat in dem Fall nicht einfach nur zu dem nächsten gesprochen, hier ist hat oft auch persönliche Gespräche geführt, aber hier ruft er. Hier sieht man es sein, wenn sein erster Wunsch alle zu erreichen. Er ruft mit lauter Stimme.
[18:34] Kommt her. Er sagt: „Wenn jemand...“
[18:40] ...dürstet. Hat Jesus schon mal irgendwo dieses Bild vom Durst verwendet, um eine geistliche Lektion zu geben? Hat er irgendwo schon mal das Bild vom Durst verwendet, um deutlich zu machen, dass jemand eigentlich ein geistliches Bedürfnis hat?
[19:08] Am Grundwasser in Brunnen Jacobs Grund nicht, weiß die Samariterin. Kommt, der sagt er: „Genau, ich war... Wenn du wüsstest, was ich dir geben kannst, du würdest das gerne haben wollen, du würdest mich darum bitten.“ Warum? Weil die Frau kommt, um Wasser zu holen. Sie hat Durst. Das ist mittags. Sie kommt, Wasser zu holen. Jesus verwendet das Bild, aber nicht nur in Johannes 4. Haben wir dieses Bild, sondern auch in Johannes 6. Wir sehen schon gerade, Johannes hat hier so einen Blick für diese Geschichten gehabt, mit dem Durst. In Johannes Kapitel 6 und dort Vers 35. Das sagt Jesus: „Jesus sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern, und wer nicht glaubt, den wird niemals...“
[19:59] ...dürsten.“ Das Dürsten fällt immer so ein bisschen runter, weil bei dem Vers denkt man dann, ist Brot und Essen, ja, aber er sagt nicht nur hungern, er sagt auch dürsten. Wer an mich glaubt, der wird nicht hungern, weil ich bin das Brot des Lebens. Und er wird nicht dürsten, weil Jesus ist das Wasser des Lebens. Mehrmals hat Jesus deutlich gemacht, wenn du trinkst von mir, wirst du sagen, du wirst nicht mehr dürfen.
[20:26] Und es stellt sich die Frage: Gibt es jemanden hier, der Durst hat? Weil er ist ja nicht dumm, ganz so gar nicht. Er weiß genau, was er tut, denn die Leute sehen Wasser. Sie erinnern sich in ihren Gedanken an die Geschichte von dem geschlagenen Felsen. Sie erinnern sich an die Geschichte von dem Volk Israel, das in der Wüste war und Durst hatte und kein Wasser gefunden. Und dann wurde der Felsen geschlagen und Wasser kam raus. Und sie konnten ihren Durst stillen. Und Jesus weiß, sie alle denken daran. Und vielleicht gibt es in einem anderen, den er darüber erreichen kann, der darüber nachdenkt: „In meinem Herzen gibt es einen Durst. Ich würde mir wünschen, dass dieser Durst für mich gestellt wird.“ Und dieses Bild vom Durst haben, das kommt aus dem Alten Testament. Wird eigentlich alles, Jesus sagt, ich schaue dann wird mir schon vorstellen, dann in Psalm.
[21:21] Wir fangen jetzt an, Psalm 36. Psalm 36 und dort Vers 9 und 10. Da geht es um die Menschenkinder: „Sie laben sich an den reichen Gütern deines Hauses, mit dem Strom deiner Wonne trinkst du sie. Denn bei dir ist die Wasserquelle des Lebens.“ Trinken, ja, sie trinken von dir, denn bei dir ist die Quelle des Lebens, spricht dann auch von dem Wasser des Lebens. Nicht das Wasser, das ewige Leben. Und hier schon finden wir in Psalm 36, bei Gott ist die Quelle des Lebens. Da kann man trinken. Geht man weiter, Psalm 42.
[22:12] Psalm 42 und dort Vers 32. Ganz bekannt. Das kennt ihr. Psalm 42: „Wie ein Hirsch schreit nach Wasser, dahin.“ Das heißt, lechzt. Der hat richtig Durst. Der wünscht sich so sehr zu trinken.
[22:33] Die Psalmisten hier, die gesunde Kost sagt, sowie ein Hirsch nach Wasser. Nicht zuletzt. Zuletzt, meine Seele, wo Gott nach dir, meine Seele, dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Und wann werde ich kommen und vor Gottes Angesicht erscheinen? Hier haben wir diese Idee, eine Seele kann so Durst haben, wie ein Tier nach Wasser. Durst hat, oder auch wir als Menschen Durst haben. Und das lässt, wenn man Durst hat, das kann richtig unangenehm sein. Und man hält auch nicht lange durch ohne zu trinken. Oder was hält man länger durch? Ohne trinken oder essen? Ohne essen hält man eine ganze Zeit durch. Ja, also theoretisch, ich hab das noch nicht so richtig ausprobiert. Ich denke, nach zwei Tagen war es schon fast, dass dieses Sterben, aber ohne Wasser hältst du nicht lange durch. Und ist ein Bild dafür auch nicht wahr, dass wir ohne Gott nicht lange durchhalten.
[23:34] Und falls ihr das Gefühl kennt, wenn man so richtig Durst hat und man trinkt frisches Wasser, klares Wasser, kühles Wasser, wie das wohl tut. Ja, meine Seele dürstet nach Gott. Ich weiß nicht, wie das kennt man. Man kann in der Gemeinde sein und alle Zeremonien mitmachen, dass die Lieder hören, die Orgel spielt, ja, die Leute lächeln alle, und man ist mittendrin und hat trotzdem Durst nach Gott. Jesus wusste, es gibt ganz viele, die sind am richtigen Ort, die richtigen Sachen singen, richtigen wiedersehen, richtig aus haben trotzdem Durst.
[24:18] 42 schon weiter, Psalm 143, knapp seinem 63. Tschuldigung, zu seinem 63.
[24:24] Noch so ein Vers eins, dass da wieder und das schreibt David hier nach Vers eins, als er in der Wüste Juda war. Also da hat das auch ganz praktisch erlebt. Vers zwei: „O Gott, du bist mein Gott, früh suche ich dich, meine Seele dürstet nach dir, mein Fleisch schmachtet nach dir in einem dürren, lechzenden Land ohne Wasser.“
[24:46] Also, ich kenne das Gefühl, dass man am Morgen aufwacht und eigentlich brauche ich, brauche für Gott. Ich muss jetzt gleich zugeben, dass David, ich kann gar nicht den Tag begehen, wenn ich nicht erst bei dir gewesen bin. Ja, meine Seele lechzt nach dir, wie als wenn ich in der Wüste wäre.
[25:01] Und dann wisst ihr, wo man hingeht in Vers drei, wovon spricht er dann im nächsten Vers, um seinen Seelendurst zu stillen? Das Bild vom Heiligtum, nicht wahr? Das ist eine Macht und Herrlichkeit sehen darf. Gleich wichtig schaut dem Heiligtum danach.
[25:17] Sehen, dass ich jetzt 143. Psalm, 143 gesät. Das Thema kommt oft vor in der Bibel. Psalm 143 und dort fast sechs, die Bibel Schreiber, die werden richtig kreativ, um das in verschiedenen Metaphern auszudrücken. Psalm 143 und dort fast sechs: „Ich strecke meine Hände aus.“
[25:39] Meine Seele verlangt nach dir, wie lechzend das Erdreich. Also, wir sind nicht einen letzten der Hirsch, sondern lechzend der Boden, wonach lechzt der Boden nach Wasser? Und was passiert, wenn du kein Wasser bekommst?
[25:53] Bei der Trockenheit und Reise, ja und sind ohne Ansehen und man. Und wenn Menschen nicht mehr mit Gott Gemeinschaft haben, dann werden sie trocken. Und dann sind es trockene Sabbat-Halter und trockene Zehnten-Geber und trockene Propheten.
[26:16] Jesaja und Verkam das Unternehmen schon erlebt, oder auch Menschen kennengelernt, die zwar die ganze Wahrheit kennen, aber in ihrer Seele trocken sind. Da hatte ich das Gefühl, dass sie mit Jesus Begegnung gehabt haben.
[26:31] Und das ist hier, was der Bioware David sagt: „Verlangt nach dir, ich strecke meine Hände aus, soll wie ein Kind, das sage ich, ich brauche dich.“ Ja, nämlich auch, ich strecke meine Hände raus.
[26:41] Und schauen wir mal, was die Antwort ist auf diese, diese Bitten der Psalmist in Jesaja 12. Und dort Vers...
[27:00] Da geht es um die Erlösung und die Erlösten. Oder über sie wird gesagt, und Jesaja 12:13: „Und ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den Quellen des Heils.“ Ja, die Quelle bei Gott ist die Quelle.
[27:15] Und wer zu Gott kommt und wer die Erlösung annimmt, er kann schöpfen aus der Quelle. Der muss nicht sozusagen Secondhand-Wasser nehmen, da muss nicht einfach das von woanders sich abglauben.
[27:26] Er kann aus der Quelle schöpfen und damit Freuden. Noch ein, noch einen Vers in Jesaja. Jesaja 41, das ist ganz toll jetzt.
[27:32] Jesaja 41 und dort Vers 17 und 18, da wird diese Idee vom Durst wieder aufgegriffen. Jesaja 41, Vers 17 und 18: „Die Elenden und Armen suchen Wasser und finden keines, für das sind ihre Zunge verdorrt.“
[27:54] Kennst du das Gefühl, wenn man nichts mehr getrunken hat und irgendwann klebt die Zunge am Gaumen, so trocken? Die Zunge verdorrt, überzogen, verdorrt.
[28:05] Verloren, daher will sie erhören, ich, der Gott Israels, will sie nicht verlassen. Ich, nasse Ströme hervorbrechen auf kahlen...
[28:15] Nun, also, wo würde man eher Wasser verbunden? Also, wenn ihr so in der Wüste Juda unterwegs seid und ihr sucht Wasser, wo nach Wasser suchen?
[28:29] Und da in einem Tal, im Bach irgendwo, vielleicht eine Quelle. Aber doch nicht auf der kahlen Höhe, oder niemand geht auf eine Höhe, niemand steigt auf einen Berg, wo keine Bäume wachsen, um das Wasser zu suchen. Aber Gott sagt: „Ich will Ströme hervorbrechen lassen auf kahlen...“
[28:43] ...Höhen, mit anderen Orten. Was sie da sagen? Da, wo man es nicht erwartet.
[28:51] Da, wo man es nicht erwartet. Da, wo vielleicht denkst du, ja, ja, ich kann Gott nur erleben, wenn ich am Sabbat vor mit einem Gottesdienst, ich kann Gott nur erleben, wenn ich die Predigt von dem und ich kann nur leben, wenn ich dabei bin.
[29:01] Campmeeting bin, also daher lediglich Gott. Ja, und das muss ich warten, aber Gott sagt: „Nein, selbst in der größten Trockenheit, wenn du alleine bist, hier in deiner Gemeinde, in deiner Familie, niemand sonst den Glauben teilt, wenn du alleine bist, auf der Arbeitsstelle, alleine bist du dann, freuen, wenn das Gefühl hast, niemand versteht dich von...“
[29:18] ...Niemanden bekommst du irgendetwas. Mitten in der Wüste, wenn du dich zu Gott wendest, kann er dir Wasser geben auf kahlen Höhen und Quellen inmitten der Täler.
[29:27] Ich mache die Wüste zum Wasserteich und dürres Erdreich zu Wasserteich. Er sagt nicht nur: „Ich mache die Wüste ein bisschen feucht“, sagt: „Ich mache die Wüste zum Wasserteich.“
[29:41] Das steht, das Wasser, was sagt, wenn du das Gefühl hast, dass dir geistig etwas fehlt, oder du bittest Gott von Herzen, dass er dir hilft, wird er dir mehr geistlichen Segen geben, also selbst tragen kannst.
[29:55] Du selbst verwerten kannst und zwar mitten in der Wüste deines Lebens. Gerade jetzt.
[30:08] Übrigens, wer gibt, wer gibt das Wasser nach diesen Versen? Wer ist es, der das Wasser gibt? Was steht in dieser 41? Wer gibt es Wasser?
[30:25] Der Gott Israels. Also, dass dieses Bild wird immer, ich meine, liebsten auch zu Gott gebetet, oder Herr, ich suche dich ja. Sie haben zu Gott gebetet, gesagt: „Herr, meine Seele lechzt nach dir.“ Und hier steht, der Gott Israels ist Wasser hervorbringend.
[30:39] Und was sagt Jesus in Johannes 7? Was sagt er? Sagt: „Wer dürstet, der komm zu mir.“ Was sagt er? Mit anderen Worten, er sagt: „Ich bin der Gott Israels.“
[30:55] Die Israeliten machen, die Menschen in Russland machen diese Zeremonie und sie gedenken daran, wie vor ungefähr 1400, 1200 Jahren, wo sie den Felsen geschlagen und Wasser kam heraus. Und der, der Felsen, der fällt, wenn ein Symbol für Jesus. Ja, und Jesus, der wahre Felsen, steht mitten unter ihnen und sagt: „Wenn ihr das wollt, was ihr dort theoretisch als Zeremonie praktiziert habt, komm zu mir.“
[31:17] Und wie viele Menschen sitzen an der Sabbat-Schule und beteiligen sich am Sabbat-Schul-Gespräch, aber kommen die zu dem, von dem dieser Branche redet? Viel mit Sitz in einer Predigt und hören der Predigt zu und sagen hinterher sogar, dass die Predigt gut war, aber komme ich zu dem, von dem die Predigt handelt?
[31:36] Wie viele singen in schönsten Tönen, aber kommen nicht zu dem, von dem sie gesungen haben? Beten, oder vielleicht sogar in der Versammlung, bieten tolle Worte, aber komme ich zu dem, zu dem sie gebetet haben?
[31:47] Einen großen Unterschied, ob ich eine religiöse Zeremonie absolviere, oder ob mein Herz mit Jesus verbunden ist. Ob der Durst gestillt von diesen Durst.
[32:05] Ihr seht also, dass es regelrecht drängt die Bibel von diesen, diesen Bildern. Jesaja 44, Vers 3: „Denn ich werde Wasser auf das Durstige gießen und Ströme auf das Dürre.“
[32:25] Und jetzt kommt die Erklärung: „Und er seht her, wo er hier ist, das hat ja, ich werde meinen Geist auf deinen Samen ausgießen und meinen Segen auf deine Sprossen.“ Also, was ist das Wasser? Wofür steht das Wasser offensichtlich hier an dieser Stelle?
[32:42] Für den Heiligen Geist und seinen Segen. Das, was unseren innersten Durst stillt, ist der Heilige Geist.
[32:57] Deswegen ist es möglich, dass Menschen, die Existenz Gottes kennen, sowie die Juden damals auch wissen, dass es Gott gibt, sogar sein Wort für die Wahrheit halten, aber es fehlt ihnen beim Heiligen Geist.
[33:19] Und ihr Leben total trocken sind, zwar religiös, aber trocken. Das, was in unserem tiefsten Herzen, dieses Gefühl: „Ich, mein Leben ist nicht so wichtig sein.“
[33:30] Sollte, ich sehe nämlich nach mehr Beziehung zu Gott, dass das Wirken des Geistes, der uns sagt: „Komm, lass mich hinein in dein Herz, lass mich in dein Herz.“
[33:39] Noch ein Vers hier, Jesaja 55, Vers eins: „Wohl an, ihr Durstigen, wie viele von denen jedes Ding, alle...“
[34:07] ...unter sagt er: „Kommt her zum Wasser.“ Was hat Jesus gesagt? „Kommt her zu mir, wenn jemand dürstet.“
[34:11] „Kommt zu mir. Wohl an, ihr Durstigen, alle, kommt her zum Wasser und ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und erst kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch.“
[34:20] Was hat Jesus mit anderen Worten gesagt? Ihr könnt es umsonst haben. Das, was du brauchst, um dein Herz zufriedenzustellen, gibt's kostenlos.
[34:37] Es gibt wirklich kostenlos und jeder Mensch da sagt: „Herr, erfülle mich mit deinem Heiligen Geist.“
[34:47] Kann trinken. Übrigens, es gibt ja nicht nur Wasser, es gibt auch noch Wein.
[35:00] Wein ist erstmal ganz allgemein so, also noch nicht nicht theologisch ausgedeutet. Das war ein, also Wein ist entweder vergorener Wein oder Traubensaft.
[35:10] Oder was haben sie, was an die Priester und könnte in einer Zeremonie Wasser und Traubensaft gemischt.
[35:18] Und natürlich das Volk merkt, dass dieser Traubensaft ein Symbol für das Blut Jesu ist.
[35:24] Wird in der Bibel auch dann mit dem Wort verglichen, das jetzt für den Glaubensanfänger so wichtig ist, aber schon mal ein Vers zwei und drei: „Warum liegt ihr Geld ab für das, was kein Brot ist, und euren Arbeitslohn für das, was nicht zeitig...“
[35:40] „...hört doch auf mich. So sollt ihr Gutes essen und eure Seele soll sich laben an fetter Speise. Neigt eure Ohren und kommt her zu mir.“
[35:49] Könnt ihr sehen, dass Jesus, das ist das, woher Jesus seine Ideen hat, oder was? Es kommt alles ist im alten Land. „Neigt eure Ohren und kommt zu mir. Hört, wird eure Seele leben, denn ich will euch einen ewigen Bund gewähren, die Gnaden Güter Davids, die zuverlässig sind.“
[36:07] Wenn du Wasser haben willst, sagt dieses: „Kommt zu mir, wenn dein Herz durstet.“ Ihr Leben, wenn unser Herz durstet und das kann selbst jemandem passieren, wie den Israeliten, die seit Jahrzehnten alles richtig machen, dann vorstellen.
[36:25] Wenn dein Herz durstet, gibt es nur das. Weiß ich aus eigener Erfahrung. Es gibt nur eine Möglichkeit: Kommst du Jesus? Und Jesus stellt den Durst.
[36:34] Und zwar nicht so ein bisschen, so tröpfchenweise, sondern ich weiß, dass sie das durch Römer hervorbrechen. Ja, die Wüste wird wie ein Wasserteich sein.
[36:44] Schaut mal, wie es hier noch was, noch gesagt wird in Amos, Kapitel 8, Vers 11 bis 13.
[36:56] Amos Kapitel 8 und dort Vers 11 bis 13. Siris Kommentar gestrichen: „Der Herr, da werde ich einen Hunger ins Land senden, nicht einen Hunger nach Brot, noch einen Durst nach Wasser, sondern danach, das Wort des Herrn zu hören.“
[37:20] Da wird man hin und her banken von einem Meer zum anderen und umherziehen vom Norden bis zum Osten und das Wort des Herrn, um das Wort des Herrn zu suchen und wird es doch nicht finden.
[37:33] An jenem Tag werden die schönen jungen Frauen und die junge Männer vor Durst verschnarchen. Also, hier ist auch wieder das Bild vom Durst. Aber was passiert hier? Was wird hier gesagt? Es kommt eine Zeit.
[37:46] Wo der Durst nicht mehr gestillt werden... Wodurch wird der Durst gestillt? Aus einer gelernt.
[37:55] Jesus sagt: „Ich will was ausgießen, den Heiligen Geist.“ Und warum gibt es irgendwann eine Zeit, wo Menschen zwar noch suchen werden, aber nicht mehr finden?
[38:03] Weil der Heilige Geist sich zurückgezogen hat. Und dann werden zwei Menschen immer noch durstig sein und immer das Gefühl haben, dass etwas in dem Herz nicht stimmt. Aber weil sie den Heiligen Geist abgelehnt haben, weil sie dessen Botschaft nicht haben wollen, können sie jetzt auch, gibt es keine Möglichkeit mehr für sie, in Herzensbedürfnisse zu stillen.
[38:33] Wenn wir den Heiligen Geist ablehnen, dann schneiden wir uns von der einzigen Möglichkeit ab, dass unser Herz und glücklich werden.
[38:43] Wenn wir den Heiligen Geist ablehnen, dann gibt es keine andere Möglichkeit, wie unser Durst gestillt werden kann. Die Bibel sagt, das ist ein Zeitpunkt eben, da der Heilige Geist sich zurückziehen von der Erde. Er wird nur bei den Gläubigen bleiben, die sich für ihn entschieden haben.
[38:58] Dieses Bild vom Durst geht bis in die Offenbarung. Schauen wir mal, in Offenbarung 21, Vers 6.
[39:18] Offenbarung 21 und dort Vers 6. Und da sieht man, dass dieser Ruf von Jesus nicht nur den Israeliten galt, damals den Juden in Jerusalem. Dieser Ruf von Jesus, der erschallt durch alle Jahrhunderte hindurch bis zu uns heute.
[39:36] Er sagt nämlich hier am Ende der Offenbarung: „Sprich zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst.“
[39:52] Wem gibt Jesus vom Wasser des Lebens? Dem Durstigen, dem, der feststellt: „Ich habe ein Problem, mir fehlt was im Herzen, ich brauche Jesus.“
[40:03] Wer nicht dürstet, fertig zu Jesus kommen. Beziehung sagt Jesus: „Wenn jemand dürstet, deswegen sagt Jesus: Glückselig sind die geistig Armen.“
[40:12] Wenn jemand denkt: „Ich brauche nicht trinken und ich bin, ich bin nicht mehr gut“, der wird das Wasser des Lebens nie halten. Aber die, die feststellen: „Ja, in meinem Herzen fehlt was, ich brauche Jesus.“
[40:25] So wie David sagt: „Ich strecke mich aus nach der, die einen Hirsch lechzt nach Wasser.“ Der wird getränkt und zwar richtig getränkt.
[40:37] Ich wollte mal in eine Offenbarung 22, Vers 17 damit enden wir für heute. Ich habe gar nicht alles geschafft. Nächste Woche weiter. Ach so, großartig.
[40:49] Auf dem 22, Vers 17, letzter einer der letzten Verse der Bibel. Und der Geist und die Braut sprechen: „Komm! Und wer es hört, er spreche: Komm!“, dass das, was Jesus sagt: „Ich war das Wasser des Lebens, wird in dir zu einer Quelle werden“, sagt dazu der Samariterin. Ja, und hier in Johannes, die mir auch nicht war, auf seinem Leben werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
[41:11] Wenn wir durst haben, uns Jesus kommen, werden wir nicht nur wir selbst gefüllt, sondern wir werden automatisch, weil wir so viel Gnade bekommen, so viel Gegenwart Gottes, dass wir es gar nicht uns behalten können. Das ist anders weitergeben wollen.
[41:24] Ja, anders, weil die brauchen auch, weil man kommt, man endlich dafür für den anderen auch Durst hat und der wird auch brauchen.
[41:32] Und wie in der Wüste, der komme und wer will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst. Dieses stand damals am letzten Tag des Laubhüttenfestes. Mann, der letzte Gelegenheit vor seinem Tod in Jerusalem gesagt: „Hier bin ich, alle eure Zeremonien, alles, was er macht, die ganze Zeit, wenn ihr das wirklich wollt, wenn ihr hinter die Zeremonie schauen wollt, wenn er den Winter fassen wollen, komm zu mir.“
[41:53] Komm zu mir. Und egal, wenn du heute bist, auch hier live zuschauer, und da spielt das Anschauen. Wenn du mehr erleben willst als nur am richtigen Tag die richtigen Lieder zu singen, die richtigen Gottesdienste zu feiern, sondern Jesus kennen, dann möchte ist wirklich dann eine Seele getränkt werden soll, dann kommst du Jesus.
[42:15] Und zwar jetzt, heute hier. Es ist umsonst. Ja, und das ist toll. Jeder, der möchte, kann treten, und Jesus ist für dich und für mich heute da. Dafür danke sagen.
[42:27] Lasst uns gemeinsam die der Kunden bieten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten wir danke sagen, dass du mit deinem Heiligen Geist in unserem Herzen wirkst. Danke, dass du zu uns gesprochen hast durch dein Wort.
[42:44] Und danke, dass wir wissen dürfen, dass wenn wir Durst haben in unserem Herzen, unsere Seele sich nach Liebe, nach Geborgenheit, nach Bestätigung, nach Freundschaft, angenommen sein, sind, dass ist bei dir haben dürfen und zwar in vollen Zügen.
[43:09] Herr, vergib uns, dass wir so oft bei den gebrochenen Zisternen der Welt danach suchen, wo doch die Quelle des Lebens direkt vor uns ist. Er danke, dass du heute unseren Blick darauf neu gewendet hast.
[43:23] Bedanken für Jesus, der für uns der geschlagene Felsen geworden ist, damit wir von ihm trinken können. Habe Dank dafür. Amen.
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