In dieser Christ Study Hour-Predigt mit Marco Klink geht es um das Thema „Den Unsichtbaren sehen“ im Kontext von „Im Schmelztiegel mit Christus“. Der Vortrag beleuchtet, wie Glaube uns hilft, Gott auch in schwierigen Zeiten zu sehen und zu vertrauen. Es werden sechs wichtige Wahrheiten aus der Bibel vorgestellt, die uns dabei unterstützen, Leid und Prüfungen zu meistern und die Bedeutung von Gebet, tiefem theologischen Verständnis und Gottes Fehlbarkeit zu verstehen.
Christ Study Hour 2022 Q3 – Im Schmelztigel mit Christus: 8. Den Unsichtbaren sehen
Marco Klink · Christ Study Hour 2022 Q3: Im Schmelztiegel mit Christus ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Epheser, Jesaja, Johannes, Leben als Christ, RömerWeitere Aufnahmen
Serie: Christ Study Hour 2022 Q3: Im Schmelztiegel mit Christus
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Transkript
[0:34] Euch alle sehr herzlich begrüßen zur Christ Study Hour. Wir sind mittlerweile angekommen beim Thema Nummer 8, welches den Titel trägt: "Den Unsichtbaren sehen". Wir wollen heute einige weitere Aspekte betrachten zum aktuellen Quartalsthema "Im Schmelztiegel mit Christus". Bevor wir Gottes Wort aufschlagen, noch ein Einstiegsgebet sprechen.
[0:58] Lieber Vater im Himmel, wir wollen dir danken, dass wir auch heute wieder dein Wort aufschlagen dürfen. Möchte dich bitten, dass du bei uns bist, du unsere Gedanken führst, doch meine Gedanken, meine Worte führst und wir von dir belehrt werden in deinem Wort. Bitte halte durch alle störenden von uns fern und segne uns. Im Namen Jesu bitten wir darum. Amen.
[1:23] Der Merkwert für diese Woche steht in Hebräer Kapitel 11, Vers 27. Es heißt dort über Mose: "Durch Glauben verließ er Ägypten, ohne die Wut des Königs zu fürchten, denn er hielt sich an den Unsichtbaren, als sähe er ihn." Wir haben uns in diesem Quartal bereits sehr ausführlich mit der Frage beschäftigt, die letzten sieben Wochen, wie wir damit umgehen, wenn uns Leid widerfährt. Es ist eine Sache, mit Leid umzugehen, wenn wir die Ursache von Leid kennen. Es ist aber eine andere Sache, mit Leid umzugehen, wenn auf den ersten Blick nicht gleich ersichtlich ist, warum wir dieses oder jenes erleben müssen oder ertragen müssen und durch schwere Prüfungen gehen. Manch einer kommt aufgrund des Leides vielleicht ja zu der festen Überzeugung, es gäbe gar keinen Gott oder gar keine höhere Macht, die nach festen moralischen Gesichtspunkten handelt oder selbst die Moral ist. Manch anderer mag vielleicht grundsätzlich an die Existenz eines Gottes glauben, hat aber ein verzerrtes Gottesbild, weil die richtigen Antworten auf die entscheidenden Fragen fehlen. Andere wiederum, und das betrifft häufig Menschen, die christlich aufgewachsen sind, benutzen das Leid in dieser Welt praktisch als Schutzschild, um sich zu rechtfertigen, warum sie sich nicht mehr mit diesem Gott beschäftigen wollen und lieber den Reizen dieser Welt erliegen.
[2:54] Der Vers, den wir gerade gelesen haben in Hebräer 11, 27, stellt den Glauben von Mose positiv heraus, weil er an Gott festhielt, und obwohl er ihn nicht gesehen hat. Und hier kommen wir auch schon zum Kern des Themas. Es ist keine große Herausforderung für uns, den Unsichtbaren zu sehen in guten Zeiten. Eine Herausforderung wird es erst dann, wenn die Dinge im Leben nicht so laufen, wie wir selbst sie geplant haben. Dann wird unser Glaube geprüft und dann werden wir vom Widersacher versucht, Zweifeln in unseren Gedanken Raum zu geben. Um in diesen Situationen standhaft zu bleiben, braucht es wahren Glauben, Glauben, wie die Bibel ihn definiert und nicht, wie Menschen häufig fälschlicherweise den postmodernen Denken anpassen. Wie kann man von etwas überzeugt sein, oder besser gesagt, von jemandem überzeugt sein, den man nicht sieht?
[3:51] Welche Wahrheiten über Gott können uns helfen, auch in den schlimmsten Situationen standhaft zu sein und durchzuhalten? Ich möchte heute mit euch in dieser Herr-Sommer-Kollektion sechs wichtige Wahrheiten aus der Bibel durchgehen, die uns helfen sollen, dieses Thema im richtigen Licht zu sehen. Die Auflistung ist sicherlich nicht vollständig, aber es soll zumindest ein Gedankenanstoß für uns sein.
[4:18] Der erste Punkt: Die Wichtigkeit des Gebets. Lasst uns dazu aufschlagen im Johannesevangelium, Kapitel 14, und dort die Verse 10 bis 15 lesen. Johannes 14 und dort die Verse 10 bis 15.
[4:37] Es heißt dort: "Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht aus mir selbst, und der Vater, der in mir wohnt, der tut die Werke. Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist, wenn nicht, so glaubt mir doch um der Werke willen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zu meinem Vater gehe. Und alles, was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht wird in dem Sohn. Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun. Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote."
[5:26] Als Jesus diese Worte gesprochen hat, wusste er, dass er nicht mehr lange bei den Jüngern bleiben wird. Noch konnten sie ihn von Angesicht zu Angesicht sehen, konnten mit ihnen reden, konnten ihnen um Rat fragen und wenn es sein musste, auch Ermutigung von ihm einholen. Aber schon bald wurde Jesus in den Himmel auffahren und zu seinem Vater zurückkehren. Ich denke, die meisten von uns kennen diese Phrase, die man üblicherweise an das Ende eines Gebets legt: "Im Namen Jesu". Wir haben gerade die Verse gelesen aus dem Wort Gottes, woher dieser Satz stammt. Und obwohl wir Jesus heute nicht mehr physisch sehen können, so wie die Jünger ihn damals nach der Himmelfahrt nicht mehr physisch sehen konnten, haben wir doch diese erstaunliche Verheißung aus Gottes Wort. Jesus sichert uns zu, dass er unsere Gebete erhört, wenn wir in seinem Namen um etwas bitten.
[6:18] Was heißt es im Namen Jesu um etwas zu bitten? Genügt es am Ende des Gebets einfach, diese Worte, diese Phrase "Im Namen Jesu" einzufügen? Haben wir als Gläubige heutzutage eine höhere Wahrscheinlichkeit auf Gebetserhöhung, nur weil wir in der Zeit leben nach Jesu Himmelfahrt und nicht vor Jesu Himmelfahrt? Oder was könnte vielleicht sogar verhindern, dass sich die Verheißungen, die uns hier gegeben sind, in meinem Leben nicht erfüllt?
[6:48] Dazu ein paar weitere Verse lesen im ersten Johannesbrief, Kapitel 5, und dort die Verse 14 und 15. Der erste Johannesbrief, die Verse, das Kapitel 5, die Verse 14 und 15. Es heißt dort: "Und das ist die Freiwilligkeit, die wir ihm gegenüber haben, dass er uns hört, wenn wir seinem Willen gemäß um etwas bitten. Und wenn wir wissen, dass er uns hört und was wir auch bitten, so wissen wir, dass wir das Erbetene haben, dass wir von ihm erbeten haben."
[7:26] Beide Abschnitte machen einen Punkt deutlich: Das Gebet im Namen Jesu ist keine Phrase, die dazu dient, unsere Gebete nach Belieben zu erfüllen. In Johannes 14 sagt Jesus, dass er und der Vater einst waren und dass er nicht aus sich selbst heraus redet und handelt, sondern nach dem Willen seines Vaters. Diese Verbindung zwischen Vater und Sohn, diese vollkommene Einheit, führte dazu, dass Jesus nichts tat, das nicht dem Willen des Vaters entsprach. Jedes Wort, das er sprach, jede Tat, jedes Wunder, das er tat, diente nicht ihm selbst, sondern der Verherrlichung des Vaters. Und so werden auch unsere Gebete erhört, wenn wir, wie es in erster Johannesbrief Kapitel 5 heißt, dem Willen des Vaters gemäß um etwas bitten.
[8:21] So wie Jesus mit dem Vater einst war, so können auch wir mit Jesus einst sein. Sein Wille wird zu unserem Willen. Wir werden nichts mehr tun und Gott um nichts mehr bitten, was nicht im Einklang ist mit seinen Geboten. Wir werden Gott auch um nichts mehr bitten, was nur uns selbst dient, unseren selbstsüchtigen Interessen und nicht der Verherrlichung Gottes. Alles, worum wir bitten werden, dient einzig und allein zu einer Verherrlichung. Und aus dieser vollkommenen Einheit heraus können wir uns fest an die Verheißung Jesu klammern, dass er mit Gewissheit das hält, was er uns versprochen hat.
[8:58] Der zweite Punkt: Ein tiefes Studium der Frage, warum Gott Leid zulässt. Das ist ja im Prinzip das, was wir das ganze Quartal über machen. Versuchen, unterschiedliche Aspekte in dem Quartalsthema herauszuarbeiten, um der Frage nachzugehen, warum Gott Leid zulässt, warum Leid in der Welt geschieht und vor allem, wie wir damit umgehen sollten. Und vielleicht mag sich jetzt jemand wundern und fragen, warum es wichtig ist, sich theologisch nicht nur oberflächlich, sondern sehr intensiv und sehr tiefgehend mit dieser Frage zu beschäftigen. Bringen uns theologische Ausarbeitungen irgendetwas, wenn wir in Situationen geraten, in denen wir unerwartet leiden? Ich möchte sagen: Ja. Aber ich möchte sogar die These aufstellen, dass unser theologisches Verständnis über die Kernthemen der Bibel maßgeblich darüber entscheidet, wie wir uns in schwierigen Situationen verhalten. Es ist wichtig, sich vorher präventiv mit grundlegenden Punkten zu beschäftigen und zu wissen, was die Bibel dazu sagt. Gott kann und Gott wird uns an unser Studium erinnern, wenn es notwendig ist. Und hier bleiben vielleicht davor bewahrt, Fehlentscheidungen zu treffen, weil wir unvorbereitet sind und im Eifer des Gefechts keine klugen Entscheidungen mehr treffen können.
[10:21] Also, warum lässt Gott Leid zu? Und warum müssen wir in diesem Schmelztiegel? Ich möchte jetzt beispielhaft ein paar Verse lesen und den ersten aus Jakobus 1, und dort die Verse 2 bis 4.
[10:40] Es heißt dort: "Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen geratet, da ihr ja wisst, dass die Bewährung eures Glaubens standhaftes Ausharren bewirkt. Das standhafte Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollständig und es euch an nichts mangelt." Es heißt hier, dass Anfechtungen unserem Glauben zur Vollendung bringen. Das heißt sogar, dass wir uns freuen sollen in der Anfechtung. Sagen wir mal ehrlich, ist Freude wirklich das erste Gefühl, das uns aufkommt, wenn wir Leid erfahren? Bei den meisten wahrscheinlich nicht. Aber trotzdem fordert dieser Vers uns dazu auf, und die Bibel selbst gibt uns auch die Begründung dafür, warum Anfechtungen unserem Glauben vollkommen machen.
[11:37] Es gibt mehrere Texte dazu. Ich möchte jetzt beispielhaft lesen, z.B. im 5. Mose 8, und dort Vers 2. Es heißt dort: "Und du sollst an den ganzen Weg gedenken, durch den der Herr, dein Gott, dich geführt hat, diese 40 Jahre lang in der Wüste, um dich zu demütigen, um dich zu prüfen, damit offenbar würde, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht." Es ist einfach, einen treuen Christen darzustellen, wenn im Leben alles planmäßig verläuft. Aber manche versteckten, sündigen Charaktereigenschaften treten erst auf, wenn sich die Umstände in unserem Leben ändern. Und manchmal geht es sogar so weit, dass wir über uns selbst erschrocken sind, was wir vielleicht in der Lage sind, für Worte zu sprechen oder für Gedanken zu haben. Gott weiß, dass es so ist und möchte uns in seiner Gnade auch von diesen versteckten Sünden befreien.
[12:43] Ich möchte ein Zitat von Ellen White vorlesen, das sie geschrieben hat im Buch "Der große Kampf" auf Seite 528. Sie schreibt dort: "Christi Nachfolger haben kaum eine Vorstellung, welche Pläne Satan und seine Scharen gegen sie schmieden. Doch der, der in den Himmeln sitzt, lenkt es so, dass all die Anschläge der Erreichung seiner tiefen Absichten dienen müssen. Der Herr lässt zu, dass sein Volk durch feurige Versuchung geht, nicht, weil er sie gerne in Bedrängnis und Anfechtungen sehen würde, sondern weil diese Erfahrung wesentlich für ihren endgültigen Sieg ist. Ihnen die Versuchung zu ersparen, würde nicht seiner Herrlichkeit entsprechen, denn das Ziel der Prüfung ist gerade sie so zu rüsten, dass sie allen Verlockungen zum Bösen widerstehen." Wir selbst empfinden es häufig vielleicht anders, wenn wir leiden, aber nicht unsere Empfindungen sind ausschlaggebend, sondern Gottes Verheißung. Gott weiß, was er zulassen kann und was er nicht zulassen kann, und er lässt die Dinge so zu, wie sie seinen Plan entsprechen. Und letztendlich stärkt das alles unsere Widerstandskraft, wenn wir treu bleiben in der Versuchung.
[14:02] Und ich möchte einen weiteren wichtigen Aspekt klar machen und erwähnen, ja, häufig eher weniger beachtet wird, wenn es um die Frage Leid oder Verfolgung geht. Der erste Text dazu steht in der Apostelgeschichte, Kapitel 8, und dort möchte ich die Verse 1 und 4 lesen. Der Kontext hier ist die Steinigung von Stephanus. Wir kennen die Verse. Es heißt dort, Vers 1: "Saulus aber hatte seiner, also Stephanus', Ermordung zugestimmt. Und an jenem Tag erhob sich eine große Verfolgung gegen die Gemeinde in Jerusalem, und alle zerstreuten sich in die Gebiete von Judäa und Samaria, ausgenommen die Apostel. Und dann Vers 4: "Diejenigen nun, die zerstreut worden waren, zogen umher und verkündigten das Wort des Evangeliums."
[14:51] Ich möchte einen weiteren Vers mit euch teilen in Philipper 1, und dort die Verse 7 bis 14. Philipper 1, die Verse 7 bis 14.
[15:03] Es ist ja nur recht, dass ich von euch allen denke, dass ich so von euch allen denke, weil ich euch im Herzen trage, die ihr alle, sowohl in meinen Fesseln als auch bei der Verteidigung und Bekräftigung des Evangeliums, mit mir Anteil habt an der Gnade. Dann weiterhin, Vers 10: "Damit ihr prüfen könnt, worauf es ankommt, so dass ihr lauter und ohne Anstoß seid bis auf den Tag des Christus, erfüllt mit Früchten der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus gewirkt werden zur Ehre und zum Lob Gottes." Ich will aber, Brüder, dass ihr erkennt, wie das, was mit mir geschehen ist, sich vielmehr zur Förderung des Evangeliums ausgewirkt hat, so dass in der ganzen kaiserlichen Kaserne und bei allen Übrigen bekannt geworden ist, dass ich um des Christus willen gefesselt bin, und dass die meisten der Brüder im Herrn durch meine Fesseln ermutigt sind, desto kühner wagen, das Wort zu reden ohne Furcht.
[16:02] Das heißt zusammengefasst, warum lässt Gott oder was ist der weitere Punkt, warum Gott Leid oder Verfolgung zulässt? Es führt dort diesen Texten zu einer raschen Ausbreitung des Evangeliums und es gibt Zeugnis über den Grund der Verfolgung, nämlich Jesus Christus, den Glauben an Jesus Christus. Das heißt, es hat auch eine sehr starke missionarische Wirkung in dieser Welt.
[16:28] Was heißt das nun zusammengefasst? Das war jetzt, wie gesagt, nur eine kurze Abhandlung. Das ganze Quartal dreht sich um das Thema. Es geht mit Sicherheit noch ausführlicher, aber diese Punkte möchte ich heute erst einmal klarmachen: Leid führt zur Vorkommenheit unseres Glaubens, es offenbart unsere verborgenen Sünden und Gott gibt uns Gelegenheit auch diese zu überwinden. Es stärkt unsere Widerstandskraft, wenn wir Versuchung widerstehen. Und wir haben gerade gelesen, dass Leid und Verfolgung auch das...
[17:02] ...und wir haben gesehen, dass Krieg und Verfolgung sich auch sehr positiv auswirken auf die Verbreitung des Evangeliums in der ganzen Welt. Das können wir aus den gerade gelesenen Texten entnehmen. Es gibt noch einen weiteren Punkt, warum Gott Leid... zuletzt, den möchte ich jetzt hier kurz aussparen und gleich ein paar Minuten darauf zu sprechen kommen.
[17:24] Der dritte Punkt, den ich heute mit euch teilen möchte: Gott macht keine Fehler. Dieser Punkt mag für einige vielleicht so offensichtlich sein, dass man ihn eigentlich nicht erwähnen müsste, aber ich denke, es lohnt sich trotzdem, diesen Gedanken etwas zu vertiefen. Lasst uns einmal im Römerbrief, Kapitel 8, den Vers 28 lesen. Römer 8 und dort Vers 28.
[17:49] Es heißt dort: "Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind." Ich weiß nicht, wie ihr diesen Text versteht, wenn ihr ihn so lest. Ich muss aber bekennen, dass ich diesen Text häufig sehr oberflächlich betrachtet habe und vielleicht findet sich auch jemand darin wieder. Denn es heißt hier ja, wenn man das einfach so liest, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen. Und man könnte ja meinen, dass Gott jede Situation im Leben immer zum Guten wendet. Man verliert zum Beispiel seinen Arbeitsplatz, aber Gott hat für einen anderen Arbeitsplatz gesorgt, wo ich vielleicht besser bezahlt werde, der näher an meinem Zuhause liegt. Oder vielleicht brennt sogar mein Haus aufgrund irgendeiner Katastrophe oder irgendwelche Umstände, aber Gott schenkt mir irgendwo ein besseres Auskommen unter besseren Umständen. Das sind jetzt vielleicht sehr extreme Beispiele, aber ich erwische mich manchmal dabei, selbst als ich diesen Text so für mich anwende. Aber ist es wirklich das, was dort in diesen Vers steht? Natürlich kann Gott auch so wirken, das möchte ich nicht verneinen. Aber um die Frage zu beantworten, was hier wirklich gemeint ist, müssen wir herausfinden, was denn das Beste ist, von dem hier geschrieben steht. Und die Antwort, was das Beste ist, finden wir im Vers danach, in Vers 29. Es heißt dort: "Denn die er zuvor gesehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleich gestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern."
[19:33] Das Beste, was Gott uns geben möchte, ist kein Ersatz für das, was uns vielleicht genommen wurde, sondern dass er uns vollkommen wiederherstellt in das Bild Jesu. Das ist das Beste, was Gott für uns vorbereitet hat. So lesen wir auch unter anderem in Hebräer 5, die Verse 8 und 9. Und obwohl der Sohn war, die Rede ist hier von Jesus, hat er doch an dem, was er litt, den Gehorsam gelernt. Und nachdem er zur Vollendung gelangt ist, ist er allen, die ihm gehorchen, der Urheber ewigen Heils geworden, von Gott genannt Hohepriester nach der Weise Melchisedeks. Für Jesus war es hier auf der Erde unumgänglich zu leiden. Er leidet mehr als jeder einzelne von uns jemals tun muss. Aber die Bibel macht einen Punkt deutlich: Der vollkommene Gehorsam Jesu und das Leid, das er erfahren hat, gehören untrennbar miteinander zusammen. Und so wird auch uns gleich erspart bleiben, wenn wir wirklich von Herzen danach streben, wie unser Meister vollkommen zu sein und sein Ebenbild gestaltet zu werden.
[20:43] Und dieser Gedanke führt direkt zum nächsten Punkt. Viertens: Ein richtiges Verständnis von der Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt.
[20:54] Die Bibel selbst definiert, was Glaube bedeutet. Es gibt dort einmal den sehr bekannten Text aus Hebräer 11, Vers 1, wo es heißt: "Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht." Und es gibt eine weitere Definition in Römer 4, ab Vers 20, die diesen Gedanken ergänzt. Es heißt dort in Römer 4, Vers 20: "Gemeint ist Abraham. Zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark durch den Glauben, indem er Gott die Ehre gab und völlig überzeugt war, dass er das, was er verheißen hat, auch zu tun vermag. Darum wurde es ihm auch als Gerechtigkeit angerechnet."
[21:43] Das heißt, Glaube nach biblischer Definition ist eine feste Zuversicht darauf, dass Gott die Verheißung, die er uns gegeben hat, auch zu tun vermag, dass er die Kraft hat und auch den Willen, diese in unserem Leben umzusetzen. Das ist Glaube nach biblischer Definition. Und jetzt wollen wir noch klären, wie die Bibel das Wort Gerechtigkeit definiert.
[22:05] Dazu schlagen wir einmal im ersten Johannesbrief, Kapitel 3, und dort Vers 7 auf. Im ersten Johannesbrief, Kapitel 3, und dort Vers 7. Es heißt dort: "Kinder, lasst euch von niemand verführen. Wer die Gerechtigkeit übt, der ist gerecht, gleichwie er gerecht ist."
[22:32] Das heißt, bei der Fragestellung, wie wir Gerechtigkeit erlangen, geht es um die Frage: Wie werden wir in Einklang gebracht mit dem Gesetz Gottes? Da gibt es einmal die Möglichkeit, dass es aus Glauben geschieht, der Glaube, dass Gott diese Verheißung beziehungsweise dieses Werk in uns tut. Oder die Möglichkeit, dass Gerechtigkeit aufgrund eigener Werke geschieht, was aber keinem Menschen jemals gelingen wird.
[23:00] Für uns als Adventisten ist das Thema der Gerechtigkeit aus Glauben ein von besonderer Bedeutung, weil wir aufgrund einiger Verse aus der Bibel fest davon überzeugt sind, dass wir die Gemeinde der Übrigen aus Offenbarung 12, 17 darstellen. Und Gott gibt dieser Gemeinde der Übrigen, also uns, einen wichtigen Rat. Und dieser Rat steht in der Botschaft an die Gemeinde Laodizea. Diese finden wir in Offenbarung 3, und dort möchte ich jetzt nur den Vers 18 lesen. Es heißt dort: "Ich rate dir von ihr Gold..."
[23:33] Es heißt dort: „Ich rate dir, von ihr Gold zu kaufen, feuergeläutert, damit du reich wirst, und weiße Kleider, damit du dich bekleidet und die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird, und Salbe deine Augen mit Augensalbe, damit du sehen kannst.“ Gott rät uns unter anderem, Gold, was hier symbolisch für Glauben, und weiße Kleider, was für die Gerechtigkeit Jesu steht, zu kaufen. Wenn uns an diesen beiden Dingen nicht mangeln würde, würde Gott uns auch nicht raten, diese Dinge zu kaufen.
[24:06] Aber was hat dieser Gedanke mit dem Thema Leid zu tun? Wenn wir uns die vergangenen sieben Wochen einmal vor dem inneren Auge Revue passieren lassen und doch mal durchgehen, was wir in der Schule betrachtet haben, können wir denke ich einen wichtigen Punkt festhalten: Situationen, in denen wir großes Leid erleben, sind in den meisten Fällen Scheidepunkte in unserem Leben. Es sind meistens so einschneidende Erlebnisse, dass die Zukunft nicht einfach mehr so weiterläuft, wie die Vergangenheit verlief. Und die Entscheidung, die wir in diesen Situationen treffen, können manchmal auch über unser ewiges Schicksal entscheiden.
[24:46] Die Bibel lehrt uns, dass Glaube nicht einfach nur das Aussprechen bestimmter Worte ist oder die Einhaltung von irgendwelchen Abläufen im Leben. Glaube ist das unerschütterliche Vertrauen darauf, dass Gott seine Verheißung in uns erfüllt, dass Gottes Verheißungen wahr sind. Wenn ich weiß, was Gott in mir tun möchte, nämlich die Wiederherstellung seines Bildes in mir, und wenn ich ohne jeden Zweifel darauf vertraue, dass er dieses Werk in mir tut, dann bin ich auch bereit, Leid zu ertragen, selbst wenn ich manchmal die Ursache nicht weiß. Wenn ich hier so Gerechtigkeit, die Ehre geschenkt möchte, aber als eine Last empfinden, wenn ich lieber an meiner eigenen Gerechtigkeit festhalte oder wenn ich vielleicht sogar Ungerechtigkeit in meinem Leben behalten möchte, dann werde ich auch beim Thema Leid immer offene Fragen haben und werde keine Ruhe und keinen Frieden finden.
[25:50] Der fünfte Punkt: Schau nicht auf dich, sondern auf Gott. Die Gerechtigkeit Gottes im großen Kampf. Wenn wir über das Leid in unserem Leben nachdenken oder allgemein über das Leid in der Welt reden, dann ist es wichtig, dass wir den Fokus weg von uns und hinzu Gott richten. Wir haben in den letzten Wochen häufig darüber geredet, wie es uns geht, wenn wir leiden, wie wir uns fühlen, was wir empfinden, was für Verluste wir vielleicht in Kauf nehmen müssen. Aber ist das die einzige Perspektive? Gibt es vielleicht noch eine weitere Perspektive, die sogar wichtiger ist als unsere persönliche Befindlichkeit? Haben wir uns schon mal gefragt, wie Gott sich eigentlich fühlt, wenn wir leiden? Und allgemein, bei all den Dingen, die auf der Welt geschehen, die flächendeckend Leid und Probleme verursachen, was denkt Gott darüber? Verliert er vielleicht auch etwas, das ihm sehr kostbar ist? Verliert er vielleicht Menschen, die sich gegen ihn entscheiden, obwohl er nur das Beste für sie will? Erleidet Gott vielleicht auch darunter? Ist er vielleicht traurig darüber, wenn ich in Versuchung gerate, aber dieser Versuchung nachgebe, anstatt treu zu bleiben?
[27:14] Und da ist ja auch noch Satan, Satan, der Gottes Charakter permanent in Frage stellt. Lasst uns einmal einen Vers lesen aus Römer 3, Vers 4, 34. Ich lese hier nach der Elberfelder Übersetzung: „Gott aber sei wahrhaftig, jeder Mensch aber Lügner, wie geschrieben steht: ‚Damit du gerechtfertigt wirst in deinen Worten und überwindest, wenn du gerichtet wirst.‘“
[27:49] Bei all dem Fokus auf unsere eigene Probleme, auf dem, was uns widerfährt, vergessen wir häufig, was Gott alles aufs Spiel gesetzt hat. Als Adventisten wissen wir, dass wir das ganze Weltgeschehen und somit auch das Leid, das in der Welt geschieht und in unserem Leben, im Kontext des großen Kampfes sehen müssen. Erst dann ergibt sich für uns ein vollständiges Bild. Liebe spricht sogar darüber, dass die Welt oder das, wie ein Schauspiel sind für die anderen Welten. Das heißt, es geht um mehr als um ein persönliches Schicksal. Es geht darum, ob Gott in der großen Auseinandersetzung mit Satan Recht behält.
[28:30] Die Bibel gibt uns an manchen Stellen einen kleinen Einblick in diese große Auseinandersetzung zwischen Gott und Satan. Wir haben in diesem Quartal bereits über Hiob gesprochen und wir kennen die Geschichte sehr gut. Bekannt und ich möchte einen sehr Stelle, einen Punkt ergänzen, den ich gerade bewusst ausgelassen habe, als es um die Frage ging, warum Gott Leid zulässt. Die Geschichte von Hiob zeigt uns, dass Leid nicht immer eine direkte Prüfung Gottes für uns ist. Es geht nämlich im großen Kampf um mehr. Es geht um die Wahrhaftigkeit Gottes. Im Buch Hiob wird nicht gesagt, dass Gott Hiob prüfen wollte. Er wird ja von Gott untadelig und rechtschaffen genannt, und Gott selbst weist er in dem Gespräch mit Satan darauf hin. Und auch wenn das Thema des Leides mit Sicherheit ein Teil des Buches Hiobs ist, ein großer Teil, ist es aber nicht das Hauptthema, auch wenn es häufig so dargestellt wird. Das Hauptthema im Buch Hiob ist die Rechtfertigung Gottes im großen Kampf.
[29:41] Und ich möchte dazu einmal lesen im Buch Hiob im Kapitel 40, die Verse 25 bis 32. Dort steht geschrieben: „Siehst du etwa den Leviathan mit der Angel heraus und kannst du deine Zunge mit einer Schnur verfassen? Kannst du einbinden, sei durch seine Nase ziehen und ein Haken durch seine Zähne stoßen? Wird er dich lange anflehen oder der freundliche Worte sagen? Wird er einen Bund mit dir schließen, dass du ihn zum ewigen Knecht machst? Kannst du mit ihm spielen, hier mit einem Vögelchen, oder ihn anbinden für deine Mädchen? Fallen etwa die Fischersleute um ihn? Unterteilen sie die Händler unter sich? Kannst du deine Haut in Spießen spicken und mit Fischharpunen in seinen Kopf? Liege doch deine Hand einmal an ihm, du wirst den Kampf nicht vergessen, wirst es nicht noch einmal tun.“
[30:51] Diejenigen von euch, die vergangene Woche schon eingeschaltet haben, erinnern sich sicherlich an diese Verse. Letzte Woche hat auch Ronny über dieses Gespräch, über diesen Dialog zwischen Gott und Hiob gesprochen, und wir wissen bereits von letzter Woche, dass der Leviathan hier ein Synonym für Satan darstellt. Und Gott stellt hier auch in vorangegangenen Versen eine rhetorische Frage nach der anderen und fragt ihn dann hier, wie Hiob selbst mit dem Problem umgehen würde mit Satan und gibt uns hier einen Einblick in diese Auseinandersetzung, die Gott mit Satan hat.
[31:31] Und nachdem Gott diesen Kampf hier vor Augen geführt hat, kann Hiob noch zu folgendem Schluss kommen, und den lesen wir in Kapitel 42, und dort die Verse 1 bis 6: „Da antwortete Hiob dem Herrn und sprach: ‚Ich erkenne, dass du alles vermagst und dass kein Vorhaben dir verwehrt werden kann. Wer verfinstert da den Rat mit Worten ohne Erkenntnis? Fürwahr, ich habe geredet, was ich nicht verstehe, Dinge, die mir zu wunderbar sind und die ich nicht begreifen kann. Höre nun, wir reden, ich will dich fragen und du will mich unterweisen. Vom Hörensagen hatte ich von dir gehört, aber nun hat mein Auge dich gesehen. Darum spreche ich mich schuldig und tue Buße in Staub und in Asche.‘“
[32:28] Das Thema dieser Woche lautet: Den Unsichtbaren sehen. Und Vers 5 sagt Hiob über Gott: „Nun hat mein Auge nicht gesehen.“ Manche sicherlich nicht, dass er ihn buchstäblich gesehen hat, aber hier hat den Unsichtbaren gesehen. Er ist einfach überwältigt und das scheint derzeit sogar fast sprachlos, als er Gottes Größe erkennt und versteht, wie Gott im großen Kampf mit Satan Recht behält und dass der große Kampf zwischen Gott und Satan darüber hinausgeht, über die persönlichen Befindlichkeiten der einzelnen Menschen. Das heißt nicht, dass Gott sich nicht um jeden kümmert, aber der große Kampf ist mehr als das und er hat gewisse Ebenen, die für uns nicht nachvollziehbar sind.
[33:14] Ich möchte diesen Punkt noch einmal wiederholen: Erlebtes Leid muss nicht immer eine Prüfung für uns sein. Es kann auch sein, dass es im Fall von Hiob dazu dient, Gottes Charakter im großen Kampf zu rechtfertigen oder zumindest mit dazu beizutragen. Und ich möchte hier einen Punkt klar betonen: Ich möchte nichts sagen, dass das Leben von Jesus, als er wie wir als Mensch auf dieser Erde war, Gottes Charakter nicht ausreichend gerechtfertigt hat. Absolut gesehen ist Gott als einziger Schöpfer natürlich von keinem seiner Geschöpfe abhängig. Könnte in einem Moment alles neu schaffen, aber das heißt nicht, dass er uns nicht freiwillig mit einbezieht in seinen Plan der Erlösung und der Rechtfertigung seines Charakters.
[34:05] Und seien wir mal ehrlich, sollte es uns nicht sogar eine Ehre sein zu wissen, dass unsere Standhaftigkeit bei Versuchung Satans Anklage gegenüber Gott als falsch entlarvt?
[34:22] Der sechste und letzte Punkt, den habe ich den Titel gegeben: Wage den ersten Schritt. Wir haben uns jetzt fünf wichtige Wahrheiten aus der Bibel angesehen, die uns helfen sollen, in den schlimmsten Anfechtungen standhaft zu bleiben. Diese Wahrheiten wären aber allerhöchstens hätte Theologie, wenn es einfach nur dabei bleibt. Und mit den schlimmsten Anfechtungen standhaft zu bleiben, müssen wir erstmal lernen, in den kleinen Anfechtungen Standhaftigkeit zu üben. Wenn wir bereits in anderen Situationen Erfahrungen mit Gott gemacht haben und seine Treue erlebt haben, helfen uns diese auch in Zukunft, den Widrigkeiten zu bestehen.
[35:01] Es ist jetzt vielleicht ein etwas schwacher Vergleich, aber ich möchte ihn doch zum Abschluss kurz erwähnen. Wenn wir uns die Naturgesetze anschauen, die Gott geschaffen hat, nachdem unsere ganze Planet funktioniert, dann können wir Experimente durchführen, um die Gesetzmäßigkeiten zu testen. Wir können zum Beispiel einen Gegenstand in die Hand nehmen und ihn fallen lassen, und wieder, egal wie oft wir diesen Versuch wiederholen, das Ergebnis wird immer dasselbe sein: Der Gegenstand fällt auf den Boden. Und aus diesem Versuchsergebnis können wir ein Gesetz formulieren und uns darauf verlassen, dass dieses Gesetz immer gilt. Es ist kein Naturgesetz.
[35:43] Wenn wir eine Anfechtung diesen Schritt wagen und uns felsenfest ohne jeden Zweifel auf Gottes Verheißungen stützen, dann werden wir sehen, dass er treu ist und seine Verheißungen erfüllt. Dass Gott treu ist, das steht außer Frage. Das ist praktisch ein, in Anführungsstrichen, Naturgesetz. Jetzt liegt es an uns, ob wir glauben, dass es wirklich so ist.
[36:10] Ich möchte zum Schluss noch einmal alle sechs Punkte wiederholen. Die Frage, der wir heute nachgegangen sind, lautete: Welche Wahrheiten über Gott können uns helfen, auch in den schlimmsten Situationen standhaft zu sein und durchzuhalten?
Erstens: Die Wichtigkeit des Gebets.
Zweitens: Ein tiefes Studium der Frage, warum Gott Leid zulässt.
Drittens: Gott macht keine Fehler.
Viertens: Ein richtiges Verständnis von der Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt.
Fünftens: Schau nicht auf dich, sondern auf Gott – die Gerechtigkeit Gottes im großen Kampf.
Sechstens: Wage den ersten Schritt.
[36:54] Ich hoffe und bete, dass wir uns alle von Gott den Glauben schenken lassen, der uns dazu befähigt, sowie Hiob zu sagen: „Mein Auge hat dich gesehen.“
[37:08] Lassen uns zum Abschluss noch einmal beten. Lieber Vater im Himmel, wir wollen dir danken für all die kostbaren Erkenntnisse und Lehren aus deinem Wort. Wir wollen dir danken, dass wir heute einige von denen herausarbeiten konnten, dass du uns nicht in Unwissenheit lässt, warum gewisse Dinge in unserem Leben geschehen. Möchte ich bitten, dass du uns hilfst, dass wir in Zukunft standhaft sein können, dass wir versuchen, an uns herantritt, dass wir uns festklammern ohne Zweifel an den Verheißungen. Und wir wissen, dass du uns Standhaftigkeit schenken kannst in jeder Situation. Wir möchten dich auch um Vergebung bitten, da wo wir in der Vergangenheit gefallen sind. Möchte ich bitten, dass du uns vorbereitet, dass wir uns zubereitet ist für alles, was aus der Zukunft auf uns zukommt, und dass du dieses Werk der vollkommenen Wiederherstellung in uns vollendest und zum Abschluss bringst. Dann, Jesu Namen, bitten wir darum.
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