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In dieser Predigt der Christ Study Hour 2022 Q3 Serie „Im Schmelztiegel mit Christus“ beleuchtet Mirjam Giebfried das Leben Jesu im Kontext von Leiden und Ablehnung. Sie thematisiert die Umstände seiner Geburt, die Verachtung, die ihm entgegenschlug, und die prophetischen Bezüge seiner Flucht nach Ägypten. Weiterhin wird auf die Ablehnung durch sein eigenes Volk und die tiefen Schmerzen eingegangen, die Jesus während seines Lebens und insbesondere in seinen letzten Stunden erfuhr. Die Predigt betont die immense Liebe und das Risiko, das Gott und Jesus eingingen, um die Menschheit zu erlösen.


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Serie: Christ Study Hour 2022 Q3: Im Schmelztiegel mit Christus

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Transkript

[0:35] Hallo und herzlich Willkommen zu Christ Study Hour. Heute ist es das letzte Mal, dass wir in diesem Quartal im "Schmelztiegel mit Christus" dieses wertvolle Thema studieren. Ich hoffe, ihr konntet über die letzten Wochen schon viele Erkenntnisse und Erfahrungen sammeln und seid noch ein Stück näher zu Jesus gekommen. Ich hoffe es doch sehr, dass jeder von uns sehr viel mitnehmen kann.

[1:04] Für heute bleibt uns noch, ich würde mal so sagen, das wertvollste Thema es zu betrachten, denn wir werden uns direkt mit Jesu Leben auseinandersetzen. Und welches schöneres oder aber auch bewegenderes Thema gibt es? Wir werden immer wieder aufgefordert in der Bibel, aber auch im Schrifttum von Ellen White, dass wir uns mit Jesu Leben beschäftigen. Und bevor wir das tun, möchten wir doch noch ein gemeinsames Gebet sprechen.

[1:44] Lieber Vater im Himmel, unser Heiland, wenn wir jetzt ein Wort aufschlagen, um Jesu Kindheit, aber auch seine letzten Stunden zu betrachten, ja, dann lass wirklich jede Augenwischerei, jede Sünde, die unser Herz verschmutzt, abgewaschen werden, dass wir das Ganze nicht nur unklar sehen, sondern dass wir wirklich erkennen, Herr, was du für uns getan hast. Lass uns mit Demut erfüllt sein. Danke, Herr, für dein Leben und Sterben, für das Leiden, das du durchgemacht hast. Und ich bitte dich, dass jetzt diese Christ Study Hour Anlass wird für uns, noch öfter über dein Leben nachzudenken, noch tiefer uns darin hineinzudenken und deine Liebe zu erfahren. Im Namen Jesus. Amen.

[2:59] Es fängt schon gleich an am Sonntag, wo Jesu Geburt eigentlich die Umstände beschrieben werden. Und ich weiß nicht, ob ihr das Lied kennt. Das ist auf Englisch, leider nur im Deutschen habe ich es nicht so übersetzt gefunden. Deswegen habe ich euch die erste Strophe übersetzt. Es gibt ein Lied, das sehr gut Jesu Leben beschreibt. Und da heißt es: "Ich kann nichts sagen, warum er den Engel anbetete, seine Liebe auf Menschenseelen richten sollte." Das ist, was wir uns zuerst denken müssen.

[3:38] Dann geht's, das Leben als Mensch hier auf der Erde beginnt nicht erst dann, wenn er von Maria geboren wird, sondern diese Entscheidung, dass er überhaupt auf die Erde kommen wird, die wurde schon viel früher getroffen. Jesus, bei der ersten, der gesagt hat: "Hier, ich werde es tun, ich werde gehen und die Menschen erlösen." Als Adam und Eva im Paradies gefallen sind, der Erlösungsplan war schon da. Die Ausführung würde noch erst kommen und die würde schmerzhaft sein.

[4:18] Ich kann nichts sagen, warum er den Engel anbetete, seine Liebe auf Menschenseelen richten sollte, oder warum er als Hirte die Verlorenen suchen sollte, um sie zurückzubringen. Sie wissen weder wie noch wann. Aber das weiß ich, dass er von Maria geboren wurde, als die Krippe von Bethlehem sein einziges Zuhause war. Und ich weiß, dass er in Nazareth lebte und arbeitete. Und so ist der Heiland, der Retter der Welt, gekommen.

[4:54] Wir hatten jetzt in der Lektion verschiedene Verse angegeben. Ich möchte sie jetzt nicht weiter mit euch aufschlagen. Es lohnt sich, das wirklich für sich selbst zu studieren. Aber es gibt ein paar zusätzliche Hinweise bei Ellen White, die uns das Ganze noch besser veranschaulichen können. Denn wir wissen ja, Jesus, bevor Jesus geboren worden ist, gab es diese Volkszählung und Maria und Josef haben die drei Tage Reise auf sich genommen, um von Nazareth bis nach Bethlehem zu reisen. Und dort gab es keine Herberge, dort gab es keinen Platz, wo sie sich niederlassen und schlafen konnten, wo sie, wenn man sich da hineindenkt, frisch machen konnten, wo sie essen konnten, ausruhen fanden, außer in alten Gemäuern, einem Stall, wo sie neben den Tieren waren und Maria hochschwanger Jesus dort zur Welt bringt.

[6:06] Im Leben Jesu, Kapitel 4, lesen wir die Nachricht von seiner Geburt und von der wunderbaren Bedeutung seiner Mission hat es sich in der ganzen Welt verbreitet. Doch Jerusalem war noch nicht bereit, seinen Erlöser zu empfangen. Wie traurig! Mit Verwunderung sahen die himmlischen Boten die Gleichgültigkeit des Volkes, das Gott berufen hatte, der Welt das Licht der heiligen Wahrheit zu verkünden.

[6:36] Müde und obdachlos durchqueren Josef und Maria die gesamte Länge der engen Straße vom Stadttor bis zum östlichen Ende der Stadt und suchen vergeblich nach einem Rastplatz für die Nacht. In der überfüllten Herberge gibt es keinen Platz für sie. In einem Raum, gemauert, in dem die Tiere untergebracht sind, finden sie schließlich Zuflucht. Und hier, hier wird der Löser der Welt geboren, der den Engel in den himmlischen Höfen angebetet hatte, der so voller Reinheit war, der keinen Schmutz kannte, der der erhabenste und allen himmlischen Wesen war.

[7:31] Der kam sozusagen in der Gasse, müsste man fast umgangssprachlich sagen, auf die Welt. Die Menschen wissen es nicht, aber die Nachricht von Jesu Geburt erfüllt den Himmel mit Jubel. Kein Wunder, dass die Hirten die jubelnden Engel gesehen haben. Aber ganz anders war es mit den Menschen.

[7:55] Lasst uns Johannes aufschlagen, Johannes 1, und dort Vers 9. Johannes 1 lesen wir: "Das wahre Licht, diese Herrlichkeit, welches jeden Menschen erleuchten sollte, in die Welt kommen. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden. Er ist der Schöpfer der Welt." Doch die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.

[8:34] Als Jesus in diese Welt kam, und einmal sagt auch noch der König der Ehre, erniedrigte sich, um die Menschheit anzunehmen. Grob und abweisend war seine irdische Umgebung. Jesus kommt, es war schon eine Erniedrigung genug, dass er überhaupt auf die Welt kommt, aber das tut er nicht mal als König, sondern als eine der Ärmsten. Und selbst dann reicht es noch nicht zu sagen: "Eigentlich müsste alles unser Mitleid gelten, denn er wird auch noch verachtet."

[9:28] Matthäus 2, und dort die Verse 13 und 14. Da erfahren wir, was kurz nach hier zur Geburt geschieht. Als sie also dann auch die Weisen weggezogen waren, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn dem Josef im Traum und spricht: "Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleibe dort, bis ich es dir sage, denn Herodes will das Kind suchen, um es umzubringen."

[9:57] Da die Engel, die schon die ganze Zeit auf Jesus schauten, auf das, was sie wundersame Weise passiert ist, dass er zur Welt gekommen ist, da löst sich wohl einer los und kommt zu Josef und sagt: "Ihr seid in Gefahr, macht euch auf, ihr müsst fliehen. Herodes will Jesus umbringen."

[10:26] Und das Interessante ist, dass Matthäus hier jetzt noch weiter formuliert: "Da stand er auf und nahm das Kind und seine Mutter bei Nacht mit sich und dann floh nach Ägypten und er blieb dort bis zum Tod des Herodes, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten geredet hat, der spricht: 'Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.'"

[10:57] Matthäus zitiert hier, und interessant ist, wenn du gerade, wenn es um Jesu Geburt geht, aber auch später, wenn es um Jesu Tod geht oder seine letzten Wochen, dann gibt es ganz, ganz viele Verheißungen, die davon handeln. Und Matthäus pickt sich hier eine heraus, bzw. ganz viel profitiert, müsste man besser sagen. Matthäus pickt sich eine heraus und bezieht die jetzt darauf, dass Jesus direkt nach seiner Geburt nach Ägypten geflohen ist.

[11:33] Diese Prophezeiung kommt aus Hosea. Und wenn wir jetzt Hosea 11 aufschlagen, dann wissen wir dort in Vers 1: "Als Israel jung war, liebte ich ihn, und das 'Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen'." Das ist, was Matthäus zitiert. Ich muss euch ehrlich sagen, als ich das zuerst gelesen habe, dachte ich mir so: Matthäus, nicht ganz so passende Verknüpfung, die du hier machst. Denn naja, Israel war in Ägypten, und das war da ist ja nicht nur das Land jetzt so gewesen, sondern Gott hat sie auch aus dieser Knechtschaft der Sünde herausgeführt. Passt aber nicht auf Jesus. Jesus ist außerdem noch ein Baby. Aber interessant, Matthäus schreibt es ja nicht einfach aus eigenen Stücken, sondern erst inspiriert vom Heiligen Geist.

[12:41] Und wenn wir jetzt noch 2. Mose 4, dort Vers ab 22 dazu nehmen, dann lesen wir: "Und du sollst zum Pharao sagen: So spricht der Herr: Es ist mein Israel ist mein erstgeborener Sohn. Darum sage ich dir: Lass meinen Sohn ziehen, damit er mir dient. Wenn du dich aber weigern wirst, ihn ziehen zu lassen, siehe, so werde ich deinen eigenen erstgeborenen Sohn umbringen." Also da merken wir, Gott setzt sich dafür ein, dass Israel aus Ägypten herauskommt.

[13:34] Und wenn wir jetzt diese beiden, Hosea 11, Vers 1 und 2. Mose 4, dazu nehmen, zu dem Text in Matthäus 2, sehen wir, Gott kämpfte von Anfang an darum, dass Jesus jetzt nicht von seinen eigenen Sünden – denn er hatte ja keine – sondern von der Sünde, die ihn umgab, befreit werden konnte. Das ist so ähnlich, wie wenn Jesus später getauft wird, obwohl er ja gar keine Sünde hatte, von der er rein gewaschen werden musste. Oder auch, dass Jesus später, wo er dann am Kreuz hängt, die Sündenlast trägt, obwohl er eigentlich unschuldig ist und kein Kreuz bräuchte.

[14:21] So bewirkt Gott schon in seinen ersten Lebenswochen, dass Jesus aus Ägypten herausgeführt wird.

[14:38] Jetzt war in der Lektion auch noch angegeben: Johannes 1, Vers 46. Da wurde ein besonderer Augenmerk noch darauf gelegt, dass Jesus ja in Nazareth aufgewachsen ist. Also in Myz sagt so ungefähr 40 Wochen nach seiner Geburt, als Jesus dann wieder aus Ägypten zurückgekommen und sie sind ja nach Jerusalem gegangen, um ihn dort im Tempel zu bringen. Aber aufgewachsen ist Jesus dann in Nazareth. Und diese Sache, dass er von dort kam, konnte er nicht verleugnen. Bis zu seinem Tod wurde Jesus immer wieder als Jesus von Nazareth oder der Prophet aus Nazareth bezeichnet.

[15:27] Nazareth bezeichnet, finden wir zum Beispiel in Matthäus 21, und dort Vers 11 heißt es: "Die Menge aber sagte: Das ist Jesus, der Prophet von Nazareth in Galiläa." Als er hatte diesen Rufnamen. Und mit diesem Namen verbanden wohl nichts Ehrbares. Denn wie wir aus Johannes 1, Vers 46 erfahren, hatte man damals die Meinung: "Kann denn etwas Gutes aus Nazareth kommen?"

[16:12] Lasst uns weitergehen und zwar, wenn wir schon in Matthäus sind, dann wollen wir Kapitel 12, Verse 22 bis 24, wie es auch angegeben war, aufschlagen. Da wurde ein Besessener zu Jesus gebracht, der blind und stumm war, und er heilte ihn, sodass der Blinde und Stumme sowohl redete als auch sah. Und die Volksmenge staunte und sprach: "Ist dieser nicht etwa der Sohn Davids?"

[16:46] Als aber die Pharisäer erzählten, sprachen sie: "Dieser treibt die Dämonen nicht anders aus als durch Beelzebul, den Obersten der Dämonen."

[17:00] Was für eine, was für eine Tortur Jesus hier ertragen musste. Das war nicht erst kurz vor seiner Kreuzigung, sondern während seines Wirkens musste immer wieder davon konfrontiert werden, dass er völlig falsch verstanden worden ist. Jesus war ja gekommen, um die Menschen zu erlösen von der Sünde, um sie zu befreien. Ja, wie es heißt: "Wen das so unfrei macht, der ist wirklich frei." Der Sohn macht frei, Jesus macht frei von der Sünde. Und jetzt kommen da die Pharisäer und sagen einfach gedankenlos: "Jesus treibt durch den Beelzebul, das ist der Satan."

[17:52] Die oder der Oberste der Dämonen, wie es hier heißt, treibt er Dämonen aus. Und Jesus muss erst so ganz feinfühlig mit logischen Argumenten kommen und sagen: "Passt das überhaupt, was ihr da glaubt?"

[18:22] Dass Jesus sehr stark abgelehnt worden ist, und nicht nur nicht unbedingt von jedermann, aber insbesondere von seinem Volk. Wo wir in Hosea auch gelesen haben, Gott bemüht sich um sein Volk Israel, besonders. Er hat es wie ein geliebten Sohn aus Ägypten damals, aus Ägypten damals herausgeführt. Und hat immer noch seine Acht auf sein Volk, auch dann zur Zeit von Jesus.

[18:56] Jetzt lasst uns auch hier wieder den einen Vers, der besonders herausgedeutet worden ist, anschauen, den wir in Matthäus 23, Vers 37 finden, wo Jesus Jerusalem anschaut und sagt: "Jerusalem, Jerusalem, die du die Propheten tötest und steinigst, die zu dir gesandt sind. Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter die Flügel, damit aber ihr habt nicht gewollt."

[19:34] Zu dem Vers ist noch einiges zu sagen. Lasst uns ja, lasst uns diese Sache mit der Henne lesen. In Psalm 17, und dort Vers 8 und 9, da steht: "Behüte mich wie den Augapfel." Das ist hier wie ein Gebet formuliert. "Ich hüte mich wie den Augapfel im Auge, beschirme mich unter dem Schatten deiner Flügel vor den Gottlosen, die mir Gewalt antun wollen, von meinen Todfeinden, die mich umringen."

[20:17] Jesus sagt: "Jerusalem, Jerusalem, ich wollte oft dich unter meine Flügel sammeln, unter meine Fittiche, unter meinen Schutz, wie eine Henne. Aber ich konnte es nicht." Warum konnte jetzt nicht? Wenn wir Psalm 17 hier anschauen, dann müssen wir mit großem Erschrecken feststellen, dass Jerusalem und die Bewohner, die eigentlich Juden und gläubig waren, wohl nicht zu denjenigen gehörten, die unter diesen Schutz gesammelt werden konnten, wie der Psalmist. Sondern sie gehörten wohl eher zu der Gruppe der Gottlosen, die in Vers 9 beschrieben werden, die Jesus Gewalt antun wollten.

[21:14] Die Todfeinde Jesu in seinen eigenen Reihen.

[21:24] Wir gehen weiter und zwar...

[21:31] Ja, lass uns, lass mich noch diesen einen Gedanken aufgreifen, dass Gott das ja alles mit angesehen hat. Hat gesehen, wie in was für ein erbärmliches Leben Jesus führen musste. Klar, da waren auch gute Ereignisse dabei, und sicherlich hat sich der Himmel auch oft gefreut, wenn Jesus jemanden geheilt hat. Oder es war auch sicherlich schön für Jesus, Wahrheit kundzutun, wie er das mit der Frau am Jakobsbrunnen getan hat, oder auch bei Nikodemus, wo Jesus wirklich gute Erfahrungen gemacht hat, die vielleicht auch so ein bisschen sein Herz neu erfrischt haben. Aber alles in allem muss man doch sagen, es war ein leidvolles Leben.

[22:26] In dem Lied, das ich vorhin schon ja, begann hatte zu zitieren, da heißt es auch in der zweiten Strophe: "Ich kann nichts sagen, wie er stillt, als er mit seinem Frieden diesen Ort der Tränen schmückte und wie sein Herz am Kreuz zerbrochen war." Die Krone des Schmerzes trug er 33 Jahre lang.

[22:57] Dieser Gedanke, den finde ich so schön. Oder schön ist da eigentlich nicht, aber doch drückt es das aus, was Jesus hier durchgemacht hat. 33 Jahre lang hat er ein schmerzvolles Leben gehabt. Wenn man doch bedenkt, er kam, um die Menschen zu retten, und was haben sie nur mit ihm gemacht?

[23:24] Jetzt sagt ein Wald, Satan im Himmel hatte Christus wegen seiner Stellung in den Höfen Gottes gehasst. Er hasst ihn umso mehr, als er selbst entthront wurde. Satan hasste Jesus, Jesus, der sich verpfändet hatte, ein Volk von Sündern zu erlösen. Doch in die Welt, in der Satan die Herrschaft beanspruchte, ließ sein Gott als ein hilfloses Kind kommen, das der Schwäche der Menschen unterworfen war.

[23:57] Erlaubte ihm, den Gefahren des Lebens, wie jede menschliche Seele zu begegnen, den Kampf zu kämpfen, wie jedes Kind der Menschheit kämpfen muss, auf die Gefahr hin zu versagen und den ewigen Verlust zu erleiden.

[24:13] Der Gedanke war mir früher noch nicht so ganz bewusst, aber wir müssen uns vor Augen führen, all das, was Jesus durchgemacht hat, war auch ein riesiges, mit einem großen Risiko verbunden. Denn, dass Gott keine Fehler macht, das wissen wir ja. Aber jetzt war ja auch Mensch und hätte ja einen Moment lang nicht auf Gottes Kraft vertraut, ja, Gottes Kraft in Anspruch genommen. Er hätte als Mensch sündigen können, er hätte fallen können. Das war ein Risiko, dass Gott und Jesus selbst hier eingingen, denn es war noch nicht von Anfang an festgelegt, dass er wirklich mit seinem Tod die Sündenschuld der Menschen bezahlen würde.

[25:12] Und dieses Leiden, dass er dadurch gemacht hat, ich glaube, das ist unser eigenes Leiden, unsere Herausforderungen sind dann nichts dagegen, wirklich nichts. Wir haben nichts zu sagen. Ich komme gleich noch mal drauf. Das Herz eines menschlichen Vaters sehnt sich nach seinem Sohn. Ihr bringt Ellen White ein Beispiel: Ein Vater, der einen Sohn hat, oh, wie freut es sich über ihn. Er schaut in das Gesicht seines kleinen Kindes und zittert aber bei dem Gedanken an die Gefahr des Lebens. Es ist nicht so sein kleines, scheinbar unschuldiges Baby, das noch gar nichts weiß von dem, was da in dieser großen, bösen Welt wartet. Da zittert man doch, wenn man sich ausmalt, was alles noch so passieren könnte.

[26:08] Der Vater sehnt sich danach, sein Kind vor der Macht Satans zu schützen und das vor Versuchungen und Konflikten zu bewahren. Um noch einen bittereren Konflikt und noch furchterregendere Gefahr zu begegnen, gab Gott seinen eingeborenen Sohn, damit der Weg des Lebens für unsere kleinen...

[26:36] Das müssen wir uns auch überlegen. Gott hatte alles gegeben. Der hatte keinen Rückhalt. Wir konnten nicht sagen: "Naja, wenn dieser Plan schief geht, dann mache ich halt etwas anderes." Es gab keinen Plan B. Auf Jesus lag die Verantwortung, dass er die Menschen erlösen würde.

[27:01] Im Wald beendet ihr ihren Absatz mit dem Zitat aus der Bibel. Darin liegt Liebe. Das war Liebe, was Gott hier gemacht hat.

[27:17] Wir machen einen Sprung von Jesu Kindheit und Menschwerdung bis schon zu seinen letzten Stunden. Und da lade ich euch ein, mit mir Johannes 18 aufzuschlagen. Es ist wirklich sehr wertvoll, dass wir die vier Evangelien haben, die von den wichtigsten Ereignissen auch alle vier berichten, dass wir auch noch das Leben Jesu haben. Da lade ich euch ein, das auch für euch noch mal nachzulesen und zu vertiefen. Man kann sich nicht genug Gedanken über dieses Thema machen.

[27:59] In Johannes 18, Vers 4 heißt es: "Jesus, nun, der alles wusste, was über ihn kommen sollte, ging hinaus und sprach zu ihm: Wen sucht ihr?" Dieser kleine Einschub, dass Jesus alles wusste, was über ihn kommen würde, der ist bedeutsam. Denn manchmal kommen wir in eine schlechte Lage, und vielleicht war man, war bis gestern noch alles gut. Kennt ihr Situationen? Bis gestern war alles noch gut, bis ich die Diagnose erfahren habe, bis herausgekommen ist, dass ich betrogen worden bin. Bis gestern war alles gut. Oder bis heute war alles gut, bis ich dieses schlechte Ergebnis bei der Prüfung bekommen habe, oder bis der Unfall passiert ist. Bis gestern war alles gut, weil ich dies und das noch nicht wusste. Das erleben wir doch so oft. Aber Jesus wusste, was ihm bevorstehen würde. Und umso größer muss die Qual gewesen sein, diese Entscheidung trotzdem, so ein bisschen so wie Isaak, das mitzumachen, sich trotzdem dem Willen Gottes zu unterstellen.

[29:26] In Johannes 18, Vers 1, das ist, wenn es jetzt dann um Gethsemane geht. Da haben wir auch wieder etwas ganz, da finden wir etwas ganz Interessantes. Nächstes mit mir in Johannes 18, Vers 1 heißt es: "Als Jesus dies gesprochen hatte, ging er mit seinen Jüngern hinaus über den Winterbach Kidron. Dort fallen Gärten, in denen Jesus und seine Jünger eintraten." Wir wissen, dass Jesus öfter in dem Garten war. Und jetzt sehen wir nicht, aber hier heißt es in dieser einen Erwähnung des Winterbach Kidron.

[30:06] Und das möchte ich jetzt mal mit euch anschauen. In 2. Samuel 15, Vers 23. 2. Samuel 15, Vers 23 wird dieser Bach schon einmal erwähnt. Und vielleicht hat Jesus an das Ereignis zurückgedacht, wo hier ein der König Israels über den Bach schreitet.

[30:37] Schreitet. 2. Samuel 15, Vers 23: "Und das ganze Land weinte mit lauter Stimme, während alles Volk vorüberzog. Danach überschritt auch der König den Bach Kidron, und das ganze Volk schlug den Weg ein, der zur Wüste führt." Was da passiert? Wir erfahren hier von König David, wie er über diesen Bach läuft. Aber was war der Anlass? Nun, wenn man mal überfliegt, was vorher passiert war.

[31:12] passiert war. Absalom hat seinen Vater verraten, ja, er wollte sich zum König erheben und David muss fliehen.

[31:29] Merkte Jesus, so wie Absalom vor seinem Sohn floh, so wie David vor Absalom, seinem Sohn, floh – Entschuldigung – und so wie David von seinem eigenen Sohn verfolgt worden ist und verraten wurde, ist ein eigenes Sohn ihm nach dem Leben trachtete, so fühlte auch er, Jesus, von seinem Volk, für das er kam, um es zu erlösen, verfolgt und verraten werden. So würde sein eigenes Volk ihm nach dem Leben trachten. Das ist diese kurze Erwähnung von dem Bach Kiton.

[32:15] Lasst uns jetzt Matthäus 26 aufschlagen. In Matthäus 26 lesen wir von dieser Zeit in Gethsemane. Und dort heißt es in Vers 36 und 37: „Da kommt Jesus mit ihnen zu einem Grundstück, das Gethsemane genannt wird, und er spricht zu den Jüngern: Setzt euch hierhin, während ich weggehe und dort bete.“

[32:51] Und der Name Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus mit sich, und er fing an, betrübt zu werden und ihm graute sehr. Wir wollen jetzt einmal, wenn wir die Verse 36 bis 39 durchgehen, sehen, wie es nicht nur, wie Jesus diese Zeit irgendwie zehnmal hier durchlebt hat, sondern auch, was wir von ihm lernen können.

[33:20] Denn Jesus war ein Wort und Tat ein Lehrer. Trotz dieser großen Leidens, für 36 und 37 sagte er eben seinen Jüngern, was zu tun ist. Er sagt: „Bleibt ihr hier.“ Und dann nimmt er Petrus und Johannes und Jakobus mit und geht ein bisschen abseits.

[33:47] Was lernen wir daraus? Hier ist es, sagt seinen Jüngern, was zu tun ist, wenn du weißt, dass dir große Herausforderungen bevorstehen. Vielleicht ist es eine Krankheit, von der du erfahren hast, vielleicht hast du Geldsorgen, oder vielleicht befindest du dich in irgendeiner Gefahr. Dann denke auch an die Menschen um dich herum und überleg dir, welche Folgen hat das für sie. Kann ich ihnen vielleicht einen Ratschlag geben?

[34:26] In Lukas 22, Vers 40, sagt Jesus ihnen nicht nur, dass sie jetzt hier bleiben sollen, sondern er fügt noch hinzu: „Betet, dass ihr nicht in Versuchung geratet.“ Er gibt ihnen diesen Ratschlag, weil er genau weiß, was sie jetzt brauchen. Er ist um den Glauben der Jünger besorgt.

[34:50] Und eben, uns geht es manchmal so, dass wir, wenn wir große Sorgen haben, dass wir uns so darin verschanzen und nur noch uns selber sehen und gar nicht mehr merken, vielleicht macht das ja auch etwas mit meiner Familie. Vielleicht hat haben diese großen Probleme auch Folgen für meinen Nachbarn, für meinen Freund, für meinen Arbeitskollegen. Ich soll nach an andere denken.

[35:24] Jetzt nimmt Jesus Petrus, Jakobus und Johannes mit sich. Und daraus können wir lernen, gerade wenn es uns schlecht geht, dann brauchen wir ein paar wirklich gute Freunde. Dann gibt es vielleicht Zeiten, wo wir nicht jeden so gut um uns haben können, aber wir brauchen ein paar richtig gute Freunde, die mit uns auch an die Schmerzensgrenze gehen.

[35:59] Jesus geht beten. Jesus geht beten. Jesus geht beten. Und der praktische, überhaupt nicht übertragbare Gedanke, sondern was wir hier einfach mitnehmen können, ist: Wenn du in Not bist, bete bitte, denn niemand kann dich in deinem Leiden so verstehen wie Jesus.

[36:20] Niemand kann dir so gut helfen wie Jesus. Und niemand kann dich so gut trösten wie Jesus.

[36:33] Was dann passiert, ist eben, dass Jesus sich ein Stück von seinen Jüngern entfernt, auf die Knie fällt und betet. Wie es im Markus 14, 35 heißt: „Und er ging ein wenig weiter.“ Ich Vers 39 von Matthäus 26: „warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach: Mein Vater, es ist möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber, doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.“

[37:10] Hier redet er mit seinem himmlischen Vater, offen über den Wunsch, dass es vorübergeht. Und wir dürfen auch Gott sagen, was wir uns wünschen. Aber trotz dessen, dass er die Qual kaum noch ertragen kann, ist sein Gebet nicht: „Wie ich will, sondern wie du willst.“

[37:30] Das mag sein, dass du vielleicht schon zu weit bist, bis zu diesem Punkt gekommen bist zu beten. Vielleicht hast du Gott schon dein Herz ausgeschüttet, wie wir auch vor einiger Zeit in Psalm 62 gesehen hatten, und hast Gott schon mit deinem, schon mit Gott über dein Problem geredet. Das ist auch gut so. Aber du darfst noch einen Schritt weitergehen.

[38:02] Ab jetzt darfst du beten: Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe. Wir brauchen diese Offenheit. Und wenn Gott sagt: „Geh noch einen Schritt weiter, dieses Leid wird noch größer werden“, ihr erinnert euch vielleicht auch an Jeremia 12 und dort Vers 5, wo Jeremia sagt: „Ja, wie lange noch? Ich kann es nicht ertragen.“ Und Gott sagt: „Klage nicht, es wird noch schlimmer.“ Sage ich jetzt mit eigenen Worten auch dann, wenn Gott das zu uns sagt, dann dürfen wir mitgehen, dann dürfen wir tun, was Gott uns zu tun heißt.

[38:41] Jetzt: Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe. Das muss unsere Haltung sein.

[38:55] Und jetzt gehen wir zu Markus 14, Vers 36, denn da finden wir etwas, was wir jetzt in Matthäus so nicht hatten. Was heißt: Jesus sprach: „Aber Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir, doch nicht, was ich will, sondern was du willst.“

[39:21] Das noch mal ein bisschen erweitert von dem, was Jesus vorher gesagt hat. Dieses „Aber Vater, mein Vater“ hat mir vorhin schon, aber hier ist noch etwas vom Markus eingefügt, obwohl Markus eigentlich sonst derjenige ist, der alles recht kurz hält. Aber Markus sagt, dass es wichtig, dass Jesus noch betet: „Alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir.“

[39:47] Ist das beten im Glauben? Es ist sicher, dass Gott alles möglich ist. Aber es gibt einen Unterschied zwischen dem, was Gott möglich ist, und zwischen dem, was Gottes Wille ist. Ja, also manchmal beten wir im Glauben: Gott kann doch, ich sag es einfach mal zu lapidar, Gott kann mein Konto führen, Gott kann diese Freundschaft wiederherstellen, Gott kann mir die Angst vor der Zukunft nehmen. Das ist Gott alles nicht unmöglich. Im Gegenteil, Gott ist alles möglich.

[40:36] Aber wir sollten noch darüber hinaus fragen: Was will Gott wirklich für mich? Wie gesagt, denn Gottes Wille soll geschehen, und das soll unser Gebet sein.

[40:48] Was danach noch passiert ist: Ein Engel kommt aus dem Himmel, einer von den himmlischen Bewohnern, und er kommt und stärkt Jesus. Wir lesen das in Lukas 22. Dann bittet Jesus noch in Gethsemane, und seine Qual wird noch größer. Sein Schweiß wird wie große Blutstropfen, heißt es, wenn Lukas 22, Vers 44.

[41:25] Lasst uns Jesaja lesen, Kapitel 53. Dieses wertvolle Kapitel. Jesaja 53, und dort ab Vers 4, hat wird beschrieben, was auf Jesus lastete und wie eigentlich auch seine Kreuzigung zu verstehen ist.

[41:47] „Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wie aber hielten wir ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Sein irrtümliches Verständnis von Gottes Willen, wie es damals auch hatten. Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen. Die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.“

[42:22] Ihr erinnert euch an dieses Lied: „Jesus schmückte diesen Ort der Tränen, also diese Welt mit seinem Frieden.“ Und der Hirte ist ausgegangen, um sein Schaf zurückzuholen. Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg. Aber der Herr warf alle unsere Schuld auf ihn. Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, und seinen Mund nicht auftut.

[43:07] Jesus hat nichts, hat sich nicht dagegen gestreut. Im Gegenteil, er hat das mit sich machen lassen. Er hat den Willen Gottes für uns ausgeführt.

[43:23] Und in Galater 3 greift Paulus das noch einmal auf, wo er dann auch sagt: „Christus hat uns losgekauft.“ Galater 3, Vers 13: „Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch wurde um unser Training, denn es steht geschrieben: Verflucht ist jeder, der am Holz hängt.“

[43:49] Um unsere willen hat Jesus das getan. Wie groß muss seine Liebe sein, die wir doch oft noch nicht so ganz begreifen können.

[44:01] Zum Schluss, den letzten Tag dürft ihr auch gerne selbst studieren. Wir haben jetzt, wir sind jetzt schon bei einigen in die Tiefe gegangen, und zum Schluss möchte ich euch nach einige Geschichte erzählen. Denn wir hatten ja die ganze Zeit dieses Thema mit dem Leiden, und wir haben oft von unserem eigenen menschlichen Leiden gesprochen, und so wenig uns vielleicht auch manchmal Gedanken gemacht, wie es denn eigentlich Gott geht. Was hat Gott schon alles ausgehalten? Ich glaube, das ist wichtig, dass wir uns das vor Augen führen. Dann wird unser eigenes Leiden, unsere eigenen Probleme, werden so kleiner durch das, was Gott für uns tut.

[44:57] Da gibt es eine Geschichte von einem zehnjährigen Jungen. Und dieser zehnjährige, der hat einmal mitbekommen, wie Geschäftsleute untereinander geredet haben, und der eine hat im anderen eine Rechnung ausgestellt. Und er sagte dann so: „Also, das macht so und so viel Dollar.“

[45:33] Der Junge, Sydney hieß er, ist nach Hause gegangen und hat sich so Gedanken gemacht und überlegt, das ist ja eigentlich eine tolle Sache mit dieser Rechnung. Also hat er auch eine Rechnung geschrieben. Und am nächsten Morgen, als er sein Frühstück auf dem Küchentisch vorfand, liegt da ein Zettel daneben. Die Mutter hat sie wieder dann abgeräumt, fand diesen Zettel und las:

[46:13] „Mutter schuldet Sydney: Für Holz holen drei Dollar, fürs brav sein zwei Dollar, fürs Geschirrspülen viermal vier Dollar.“ Und jetzt muss ich kurz rechnen fahren, bei 9 Dollar, dann macht ihr einen Strich drunter und sagt: „Insgesamt 9 Dollar.“

[46:34] Mutter hat nichts gesagt. Am nächsten Tag findet Sydney einen Zettel neben seinem Frühstück und 9 Dollar darauf. Auf dem Zettel stand:

[46:56] „Sydney schuldet Mutter: Für zehn Jahre ein fröhliches, glückliches Heim, nichts dafür, dass sie ihm jeden Morgen das Frühstück macht, nichts dafür, dass sie ihn lieb hat, nichts.“ Und so war die Rechnung beglichen.

[47:17] Was möchte ich damit sagen? Manchmal denken wir, das, was wir machen oder auch das, was wir leiden, wenn wir jetzt gerade von dem Schmelztiegel sprechen, ist so viel, dass wir es Gott fast in Rechnung stellen müssen, dass wir sagen müssen: „Herr, schau doch mal, was ich durchgemacht habe.“

[47:38] Aber diese Geschichte verdeutlicht uns, so wie die Mutter einfach alles ohne irgendetwas zu sagen für den Sydney gemacht hat, so tut Gott das alles für uns. Und ich habe mir auch überlegt, wo in der Bibel kommt überhaupt am besten heraus, wie Jesus gelitten hat und wie das vielleicht auch schon alles war, als sie die Sache mit der Erlösung im Himmel besprochen und beschlossen haben. Was muss denn ihnen vorgegangen sein? Aber die Bibel schweigt sehr viel.

[48:15] Ich finde, bei all dem, was Jesus durchgemacht hat für um unsere Twin, schweigt die Bibel doch noch sehr viel. Deswegen dürfen wir es nicht unterschätzen, wie groß Gottes Liebe uns gegenüber ist, was er alles für uns tut.

[48:45] Lasst uns ihm danke sagen, nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten. Lass uns jetzt noch zum Schluss beten.

[48:56] Unser Vater im Himmel, ich danke dir für die Lektion, die wir jetzt ein Vierteljahr lang studieren durften, dass wir uns mit dem Schmelztiegel auseinandersetzen durften, der wohl an keinem von uns vorbeigeht. Ja, hier, wir sollen geläutet werden, wir sollen einen edleren, reineren Charakter haben. Und ich glaube, das fängt dabei an, dass wir auf dich schauen, dein Charakter besser kennenlernen und dadurch auch selbst verändert werden.

[49:31] Vater, lass uns noch besser begreifen, was Jesus für uns durchgestanden hat. Wir können es nicht fassen, aber lass uns auch nicht jammern, denn was wir zu erleiden haben, das ist doch nur zu gering, als dass wir es vielleicht wo andere Leute bringen könnten.

[49:57] Vater, ich danke dir für die Kraft und auch für den Trost, den du uns schenkst. Und in deinem Namen beten wir. Amen.


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