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In dieser ASI-Tagung 2014 spricht Jesse Zwiker über die biblische Verbindung zwischen Business und dem Spätregen. Er beleuchtet, wie biblische Prinzipien, wie sie im Buch Hiob dargestellt werden, auf moderne Geschäftspraktiken angewendet werden können, um Vertrauen aufzubauen und Gemeinschaften zu erreichen. Das Video betont die Bedeutung der medizinisch-missionarischen Arbeit als Evangelium in der Praxis und zeigt anhand von Beispielen aus San Francisco und Honduras, wie ein proaktiver Ansatz im Dienst an den Mitmenschen Türen für die Evangelisation öffnet. Es wird ein Aufruf zur aktiven Beteiligung an der Erreichung der Städte und zur Vorbereitung auf die Ausgießung des Spätregens formuliert.

In dieser ASI-Tagung spricht Jesse Zwiker über die biblische Verbindung zwischen Business und dem Spätregen. Er beleuchtet, wie biblische Prinzipien, wie sie im Buch Hiob dargestellt werden, angewendet werden können, um Vertrauen in Städten aufzubauen und das Evangelium praktisch umzusetzen. Das Video betont die Bedeutung der medizinisch-missionarischen Arbeit als Pionierwerk und zeigt anhand von Beispielen aus San Francisco und Honduras, wie diese Arbeit Türen für die Evangelisation öffnet. Es wird ein Aufruf zur aktiven Beteiligung am Werk Gottes gegeben, um die Städte zu erreichen und die Ausgießung des Spätregens zu erleben.


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Serie: ASI Tagung Bogenhofen

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Transkript

[0:00] Guten Abend, ihr seid alle wach. Das ist wunderbar. Schön. Okay, heute Abend haben wir ein paar ganz interessante Themen, und zwar geht es um Business, also Geschäft, Unternehmen und der Spätregen. Wie hängen die zwei zusammen? Ich habe das Thema eigentlich noch nicht sehr viel gehört oder auch nicht verstanden. Es ist erst in letzter Zeit so richtig zusammengekommen, wie eigentlich der Spätregen mit unseren adventistischen Geschäften zusammenhängt. Wir sind hier an einer ASI-Tagung. Natürlich müssen wir darüber sprechen, was unsere Geschäfte eigentlich, was der Sinn und Zweck und was die Aufgabe eigentlich ist, allen unseren Geschäften. Jetzt werden wir das schauen, aber bevor wir da reinkommen und ein paar höchst interessante Bibeltexte, eine der interessantesten Bibeltexte aus Hiob, werden wir das studieren, aber dazu brauchen wir den Heiligen Geist. Und deswegen lade ich euch alle ein, dass wir zusammen kurz beten.

[1:38] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass du uns diese Zeit gibst, um tiefer in dein Wort einzutauchen und zu sehen, was du da drinnen hast, um zu sehen, was das große Bild, was das Konzept ist, das du hast für die Zeit des Endes, für die Zeit, die gerade vor uns liegt, um das Werk vollenden zu können. Und Herr, wir wissen, dass es ohne deinen Geist nicht möglich ist. Und deswegen bitten wir dich, dass du uns jetzt auch unsere Herzen und unsere Gedanken öffnen kannst, und dass unsere Menschlichkeit nicht im Weg steht. Herr, wir wissen, du hast in der Vergangenheit durch Esel geredet und deswegen bitten wir dich, dass du auch durch mich heute Abend etwas sagen kannst zu allen, die wir hier sind, versammelt sind und versuchen, deine Botschaft zu uns zu verstehen für heute. Wir danken dir dafür, wir danken dir für deinen Dienst, den du an uns tust durch deinen Geist. Im Namen Jesu, Amen.

[2:57] Okay, gehen wir zum Hiob. Das Buch Hiob ist vor den Psalmen. Das ist eines der interessantesten Bücher, die ich jemals in der Bibel gelesen habe. Und einige Zeit habe ich das Buch gelesen und habe es nie richtig verstanden. Ich weiß nicht, ob es euch gleich geht. Ich lese die ersten zwei Kapitel und dann der Rest ist alles wirrwarr. Und dann komme ich zu den letzten zwei Kapiteln und die verstehe ich dann wieder. Geht das irgendjemandem so? So ist es mir jahrelang gegangen. Aber plötzlich hat mich das so gepackt und habe dann ein bisschen tiefer rein studiert und habe dann so unglaubliche Sachen gesehen. Und eines dieser unglaublichen Sachen möchten wir uns heute kurz anschauen.

[3:52] Der Hiob war ja, wir wissen, in Hiob 1, Vers 1 steht, der Hiob war, was war er? Gottesfürchtig, genau. Und er war ein gerechter Mann oder er war ein perfekter Mann. In Englisch steht da, er war ein perfekter Mann. Jetzt, wenn ich an einen perfekten Mann denke, ich weiß nicht, wie ein heiliger Mann, okay, wie stellt man sich das vor? Ich weiß nicht, wie stellt ihr euch das vor? Ein heiliger, ein perfekter Mann, der so richtig, ich stelle mir das leider, ich habe mir das immer so vorgestellt, ein perfekter Mann, der einfach so möglichst gerade schaut, nicht lächelt, weißt du, dass er möglichst nicht zündigt. Das war so in meinem System drin. Das ist heilig, einfach möglichst nichts tun, damit ich nichts Falsches tue. Aber er ist ein bisschen katholisch, ja genau, die Heiligen, die stehen dann da, die Statuen, auf jeden Fall. Und interessanterweise ist das schon sehr interessant, dass der Hiob eigentlich ein perfekter oder ein gerechter Mann war und dann habe ich so ein bisschen studiert, was dieser Hiob eigentlich macht und speziell, was auf Erreichen der Städte geht und so Sachen, was eben auch ein bisschen unser Thema ist für die Zukunft, habe ich hier den Hiob eigentlich gesehen und ist vielleicht das beste Beispiel, das ich in der Bibel gesehen habe, der das so macht.

[5:55] Jetzt, bevor wir da reinstürzen, möchte ich kurz eine kleine Anekdote erzählen, die den Kontext für das Ganze mit dem Hiob zeigen soll. Und zwar, die Frage ist, wohin geht der Puck? Wie sagt man dem auf Deutsch? Der Puck, okay. Wir sagen Puck in Schweizerdeutsch. Wohin geht der Puck? Das ist die Frage und die Frage kommt eigentlich aus einem interessanten Interview, das gemacht wurde mit Wayne Gretzky. Ich weiß nicht, ob jemand Eishockey kennt, den Wayne Gretzky kennt. Okay, den kennen noch einige. Das war ein sehr, sehr berühmter Hockeyplayer. Der war sehr, sehr gut und der machte viel mehr Tore rein als alle anderen. Und die haben sich alle gefragt, warum ist der so gut? Warum macht der alle Tore rein und nicht alle anderen? Und dann haben sie ihn, den Wayne, in einem Interview haben sie ihn gefragt, was ist dein Geheimnis für deinen Erfolg? Was ist das Geheimnis für deinen Erfolg? Und dann sagt er ganz bescheiden so, im Prinzip ist es extrem simpel, völlig, völlig simpel. Die Leute im Eishockeyspiel, die gehen alle, wo der Puck ist. Entschuldigung, wo der Puck ist. Und ich gehe, wo der Puck sein wird. Genau, ganz einfach. Ich denke zuerst durch, wo der Puck wahrscheinlich sein wird und da gehe ich hin und dann stehe ich immer am richtigen Ort, um den Puck reinzuhauen.

[8:14] Und das Konzept eigentlich passt sehr, sehr gut in unseren Kontext und speziell, wenn wir denken, wie wir das Werk vollenden und was wir in der Zukunft machen sollen, weil interessanterweise niemand anders hat diese Einsicht. Wohin geht der Puck? Wissen wir das? Ja? Wo? Wo steht das? Jesus kommt? Okay, wo steht das? Okay, das ist eine Prophezeiung, oder? Ja, sicher. Die Leute draußen in der Welt, die haben Prophetie nicht. Die armen Leute, oder? Arme Leute. Wir haben die Prophetie, wir wissen ganz genau, wo der Puck sein wird. Warum? Dann gehen wir nicht, wo der Puck sein wird. Interessanterweise gefällt es uns, hinter allen anderen so hinten reinzulaufen und die gehen alle, wo der Puck ist. Interessanterweise. Wir könnten doch das ein bisschen umkehren und herausfinden, wo der Puck sein wird. In Geschäften geht es genau gleich. Wir müssen ja wissen, wo es hingeht, damit wir die Sachen korrekt und gut einrichten, damit der Markt zu uns kommt. Ja, ganz genau.

[9:40] Jetzt in diesem Kontext wollen wir jetzt den Hiob studieren. Gehen wir zum Kapitel, zu diesem speziellen Kapitel. Ich glaube, das interessanteste Kapitel, und zwar ist das Kapitel 29. Ist das interessanteste Kapitel für mich zumindest. Für andere sind es immer andere Kapitel, aber für mich ist es Kapitel 29. Gehen wir dahin und lesen wir da fast das ganze Kapitel. Das ist höchst interessant, was da geht. Und zwar geht es jetzt darum, dass wir verstehen, wie wir Geschäft in der Zeit des Endes machen sollen und was der Grund ist und was die Motivation ist und wie wir die Städte erreichen werden, wie wir die Leute erreichen werden. Wo sind die Leute hauptsächlich heute? In den Städten, ja genau, in den Großstädten. Und zwar schaut das hier im Hiob ganz, ganz interessant aus. Steht da, in Abvers 7, steht da ganz interessant, ging ich, also Hiob spricht da, ich ging durch das Tor in die Stadt hinauf und stellte meinen Sitz auf dem öffentlichen Platz auf. Also man muss sich vorstellen, der Hiob ist ein reicher Mann, der hat seine Mansion, ein schönes Grundstück, ein schönes Haus draußen auf dem Land und kommt jetzt hier, kommt er jetzt durch das Tor und läuft jetzt in die Stadt hinein, geht zum Zentrum der Stadt auf den öffentlichen Platz und was macht er da? Okay, da setzt er sich hin. Also dieser Prozess wird jetzt erklärt, was da passiert. Stell dir vor, das ist jetzt ein perfekter Mann, was macht denn der da?

[11:43] Vers 8, als er da durchlief, durch die, nicht durchlief, durchging, also genau, wir sagen laufen, spazierte, also hochdeutsch, okay, also versuchen wir das nochmals. Sagt er da, Vers 8, sahen mich dann die jungen Männer, so verbargen sie sich und die Greisen erhoben sich und blieben stehen. Okay, was passiert da? Also der Hiob, der kommt jetzt von seinem Outpost, von seinem Ort, wo er lebt, kommt er in die Stadt und als er da reinkommt, was passiert mit den jungen Leuten? Die verstecken sich. Achtung, der Hiob kommt und alle Greisen, was steht da? Alle Greisen, die da am sitzen sind, die sind da nebeneinander, die sehen den Hiob kommen und was machen sie?

[12:53] Der Hiob kommt. Vers 9, die Obersten hielten die Worte zurück und legten die Hand auf ihr Mund. Die Obersten, das sind die Obersten, okay, der Stadt, da kommt der Hiob und die machen, der Hiob kommt. Vers 10, die Stimme der führenden Männer verstummte und die Zunge klebte an ihrem Gaumen. Ich weiß nicht, wie das geht. Die können nichts mehr sagen, weil der Hiob kommt.

[13:43] Interessant, warum ist das so? Vers 11, hörte mich ein Ohr, so pries es mich glücklich und sah mich ein Auge, so legte es Zeugnis für mich ab. Also was macht dieser Hiob, dass der so eine Persönlichkeit ist, wenn der in die Stadt kommt? Ich möchte das herausfinden, das ist doch total spannend. Stellt euch vor, der Jesse kommt nach Bogenhofen. Das wäre doch der Hammer, wenn das passieren würde. Der Gerhard Baderatz kommt nach Frankfurt und die Polizei macht die Barrikaden hoch und alle gehen auf die Seiten, alle stehen auf, oder? Das wäre doch der Hammer, oder? Das wäre schön, das wäre richtig toll. Ja, die würden endlich mal zuhören.

[14:50] Interessanterweise, Vers 21, das steht, man hörte mir zu und wartete und verhielt sich still gegenüber meinem Rat. Oh, wenn das mal mir geschehen würde, ja, wenn meine Studenten auf mich hören würden, wäre das der Hammer, oder? Ja, irgendwas hat dieser Hiob verstanden, dass der das Vertrauen dieser Leute so gewinnen konnte, dass wenn der reinkommt, die obersten der Stadt, der Hiob kommt, der Jesse kommt. Irgendwas hat der verstanden, was wir nicht verstanden haben, weil wenn wir in unsere Städte gehen, dann passiert das nicht. Warum passiert das nicht? Da geht es noch weiter.

[15:54] Vers 22, hatte ich geredet, so sagte man nichts mehr dagegen. Wow, das ist unsere Lösung. Wenn ich Bibelstunden halte, da kommt schon ab und zu mal eine Antwort dagegen, oder? Aber nicht beim Hiob. Und auf sie träufelte meine Rede und sie warteten ihren Mund auf... Vers 23, und sie warteten auf mich wie auf Regen und sperrten ihren Mund wie nach Spätregen. Lächelte ich denen zu, die kein Vertrauen hatten, dann nahmen sie das Leuchten meines Gesichts auf. Ich wählte für sie den Weg und saß als Haupt und thronte wie ein König unter der Kriegsschar wie einer, der Trauende tröstet. Interessant, unglaublich. Wie kann dieser Hiob so ein Vertrauen gewinnen?

[17:15] Wir haben jetzt über die Methode Christi geredet. Und da am Schluss steht da, dass er das Vertrauen gewann von diesen Leuten und danach, erst dann, erst dann bat er sie, folgt mir nach. Und dieses Konzept, glaube ich, hat eben dieser Hiob verstanden, weil die Lösung, der Schlüssel, der steht in Vers 12 bis 17. Höchst interessant. Was hat der Hiob gemacht, damit er so ein Vertrauen hatte von diesen Leuten? Steht da. Denn ich befreite den Elenden, der um Hilfe rief und die Weise, die keinen Helfer hatte. Der Segenswunsch des Mutlosen kam auf mich und das Herz der Witwe ließ ich jauchzen. Ich kleidete mich mit Gerechtigkeit, mich bekleidete wie ein Oberkleid und Kopfbunt mein Recht. Auge wurde ich dem Blinden und Fuß dem Lahmen war ich. Stellt euch vor, was bedeutet es, Füße zu sein für einen Lahmen? Der Hiob war jedem, den er getroffen hatte in dieser Stadt, hat er geholfen. Der hat alles gemacht, um diesen Leuten zu helfen. Unglaublich. Und er hatte natürlich viel, viel, viel Reichtum und konnte wirklich allen diesen Leuten helfen. Höchst interessant.

[19:07] Es geht weiter. Ein Vater war ich für die Armen und den Rechtsstreit dessen, den ich nicht kannte, untersuchte ich. Da steht im Ursprünglichen, hat er rausgesucht. Das heißt, er ging den Leuten nach, die er noch nicht wusste, was ihr Problem war. Höchst interessant. Also, der hat sich wirklich um die Stadt gekümmert, um jede Person in dieser Stadt. Sehr, sehr spannend. Und das war schlussendlich der Schlüssel zu seinem Erfolg. Das heißt, wenn er nachher seinen Mund aufsperrte, wenn er nachher, wie wir in Vers 21 gelesen haben, er sagt, okay, und jetzt, wenn ich meinen Mund öffnete, dann sagten alle nichts mehr. Das heißt, er hat allen diesen Leuten geholfen. Und nachdem er allen diesen Leuten geholfen hatte, dann macht er seinen Mund auf und macht eine Predigt und alle Leute sagen, Amen. Ich bekehre mich. Versteht ihr? Das war das Konzept. Das war das Konzept von Hiob, wie er dieser Stadt geholfen hat, wie er dieser Stadt, das Vertrauen dieser Stadt gewonnen hatte.

[20:34] Wir oft machen das umgekehrt. Wir versuchen zuerst zu predigen und dann versuchen wir dann irgendwie ein bisschen Gesundheit und so zu machen. Und leider in unseren Gesundheitsarbeiten und so weiter, viele von unseren guten Sachen, die wir machen, die sind nicht finanziell selbst unterhaltend und deswegen müssen sie leider, historisch gesehen, fallen sie dann schlussendlich wieder weg, weil es einfach finanziell dann nicht mehr möglich ist und es ist auf der Freizeit passiert, unsere Glieder. Und dann irgendwann geht es wieder kaputt, weil es einfach ein Seitenprojekt ist und nicht das Hauptprojekt. Und das ist interessant, dass das eigentlich nicht das Ideal war. Gehen wir da durch. Das haben wir alles gelesen.

[21:40] Hier, dieses Zitat möchte ich euch zeigen. Sehr, sehr interessant. Da steht und ich habe es auf Englisch, weil es auf Englisch einfach besser rüberkommt, ein bisschen authentischer rüberkommt, weil das der Originaltext ist. Und zwar steht da, medizinisch-missionarische Arbeit, also die Gesundheitsarbeit bringt zu den Menschen das Evangelium für, wie sagt man, für der Befreiung des Leidens. Es ist das Pionierwerk, das heißt, es ist der erste Schritt im Evangelisationsprozess, das Pionierswerk ist die Gesundheitsarbeit. Und danach kommt die wörtliche Proklamation, die Wörter, das Predigen.

[22:47] Weil, und das ist sehr interessant, was ist denn die Definition von medizinisch-missionarischer Arbeit? Manchmal, und ich bin so aufgewachsen, ich habe immer gedacht, ja, das ist so, ich habe dann mal gehört, so eben den rechten Arm und so, das ist der rechte Arm, und das stimmt ja auch, aber in meinem Gedächtnis und so, wie es so gehandhabt wurde, habe ich das immer so verstanden, das ist so nicht der rechte Arm, sondern mehr so der blinde Arm. Ja, wirklich, so habe ich das erfahren. Und dann habe ich mal ein bisschen mehr so tiefer rein studiert, was eigentlich medizinisch-missionarische Arbeit eigentlich ist. Und dass es eben nicht einfach Arbeit des Arztes ist, obwohl das Teil der medizinisch-missionarischen Arbeit ist, aber es ist viel, viel breiter. Und eigentlich ist es so breit, dass es nicht nur Ernährung und ob man jetzt nicht Fleisch isst oder nicht oder so, das sind so ganz kleine Details, ja, eigentlich ist es viel größer. Und hier zeigt es ein bisschen, dieses große Bild, ja, da steht, es ist das Pionierwerk des Evangeliums und dann, ganz interessant, steht, it is the gospel in practice. Das heißt, die medizinisch-missionarische Arbeit ist nicht nur medizinische Arbeit oder so, sondern es ist das Evangelium in der Praxis. Es ist eigentlich das Evangelium in die Tat umgesetzt.

[24:35] Und dann erklärt es noch ein bisschen, es ist das Mitgefühl Christi offenbart. Das heißt, wenn wir Mitgefühl haben, wenn wir, wie der Hiob, wirklich für diesen Lahmen denkt und für diesen Armen denkt und so weiter, das ist medizinisch-missionarische Arbeit. Das ist, was in Matthäus 25, wenn wir die zwei verschiedenen Leute haben, wenn der Herr wiederkommt, da haben wir ja die Schäfe und die Böcke. Und das ist ganz spannend, weil, was ist der Hauptunterschied zwischen den Schafen und den Böcken? Wenn Jesus wiederkommt, das sind dann nur noch zwei Gruppen auf dieser Erde. Und interessanterweise, ich dachte immer, das werden die sein, die die ganze Theologie korrekt haben und die anderen, die einfach falsch glauben. Aber, was sagt der Text, Matthäus 25? Eigentlich zeigt das ganze Kapitel diese zwei Gruppen. Zuerst die weisen Jungfrauen und die törichten Jungfrauen, dann haben wir die, die die Talente benutzen, um das Werk weiter zu bringen und dann haben wir den anderen, der sein Talent nicht benutzt, um das Werk weiter zu bringen und dann am Schluss haben wir wieder diese zwei Gruppen und die eine Gruppe sind die Schafe und die anderen sind die Böcke. Und die Schafe, das sind die weisen Jungfrauen, die Schafe sind die, die die Talente benutzen, um das Evangelium weiter zu bringen und am Schluss sagen sie, wie sie das Evangelium weiterbringen. Das ist ganz interessant.

[27:02] Was haben sie gemacht? Was haben sie gemacht? Was steht da? Vers 31, ganz interessant. Als ich hungrig war, was hast du gemacht? Da hast du mich gespeist. Als ich durstig war, dann hast du mir zu trinken gegeben. Als ich im Gefängnis war, hast du mich besucht. Als ich keine Kleider hatte, hast du mich bekleidet. Genau. Und alle Schafe sagen, wann haben wir denn das gemacht? Die wussten es nicht mehr, dass sie das überhaupt gemacht hatten. Ganz interessant. Ja, weil sie es eben nicht aus Werksgerechtigkeit machten. Viele Leute, die machen Missionsarbeit und wir tendieren dazu, Missionsarbeit zu machen und dann sagen sie, ich habe jetzt dem geholfen. Gut, schreibe ich das auf. Gott, erinnere dich, ich habe dem geholfen. Und dann kommen wir raus, wie in Matthäus 7, da sagen wir, haben wir nicht in deinem Namen Wunder gemacht und so weiter und dem geholfen und dem geholfen, oder? Ja, wenn wir uns das merken, dann ist die Tendenz sehr groß, die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass wir es eigentlich aus unseren eigenen Werken machen.

[28:27] Das haben wir gerade heute Morgen in der Sabbatsschule studiert. Wenn der Heilige Geist es macht, dann ist es nicht aus Werksgerechtigkeit, sondern es kommt aus dieser Liebe, die Gott uns gibt für die Mitmenschen. Und das ist schlussendlich diese medizinisch-missionarische Arbeit. Es ist, wenn jemand hungrig ist, dass man ihm zu essen gibt, dass man ihm hilft. Das ist medizinisch-missionarische Arbeit. Das kann von ganz, ganz, wie sagt man, basic sein, dem Nachbarn zu helfen. Und wenn sie Probleme haben und eine ältere Frau ist und dass ich ihr das Holz schneide oder wie auch immer, oder? Das sind alles Acts of medical missionary work. Aber dann geht es ganz spezifisch bis zu den Fachärzten, die dann Chirurgen, die dann alles mögliche von Sachen machen. Das gehört auch dazu, aber die ganze Brandbreite. Und alles ist mit demselben Geist. Der Geist ist eigentlich der Geist des Evangeliums, der Geist Gottes, um diese Liebe, um dieses Mitgefühl Gottes für die Mitmenschen darzustellen. Das ist eigentlich das Evangelium in der Praxis.

[29:46] Das heißt, medizinisch-missionarische Arbeit ist eigentlich das Evangelium. Es ist das Evangelium in der Praxis. Nicht in der Theorie. It is the gospel practiced. Nicht Theorie, es ist praktisch. Und deswegen wird uns gesagt, dass eigentlich alle medizinisch-missionarischen Arbeiter sein sollten. Nicht, dass jeder Arzt werden muss, sondern dass jeder mit diesem Geist erfüllt ist, um Leuten zu helfen. Ist das einigermaßen klar, die Idee? Ja, okay.

[30:33] Gehen wir von da? Jesus hat das übrigens auch so gemacht. Genau gleich wie der Hiob hat das Jesus auch gemacht. Der hat alle Leute geheilt, die zu ihm kamen. In Matthäus 9, Vers 35, da steht, da ging er zu allen Städten und allen Dörfern und allen Orten und predigte das Evangelium und unterrichtete sie und heilte jede Krankheit, jedes Brechen in jeder Stadt. In jeder Stadt. Wenn wir das Leben Jesu lesen, das ist unglaublich, wie Jesus da in jeder Stadt, der war berühmt, alle Leute wussten von ihm. In dieser ganzen Gegend. Jeder wusste, dass jede kranke Person, die zu ihm kam, geheilt wurde. Jede Person. Das heißt, alle wussten, dass eigentlich ist es so, dass das Pionierwerk, das ist die Gesundheitsbotschaft oder die medizinisch-missionarische Arbeit ist eigentlich dazu da, um Advertisement, um Werbung zu machen für das Evangelium eigentlich. Ist dazu da, um Publicity zu machen, um die Leute bekannt zu machen, dass wir existieren.

[32:12] In Lukas 5, Vers 15 steht das ganz offenbar, dass da ein Rumor, ein Gerücht, diese Berühmtheit Jesu durch alle die Völker durchging, weil er dort die Leute heilte von allen ihren Krankheiten. Sehr interessant. Und ich habe das persönlich erlebt in Honduras, als wir da zuerst begonnen hatten, als wir das Missionsprojekt starteten. Das Erste, was wir machten, war, wir wollten eigentlich die zentralamerikanische Missionsschule aufbauen, haben aber mit der Gründung einer Gemeinde gestartet. Und das Erste, was wir machen, ist, wir gingen ins Dorf hinein und schauten, was die Bedürfnisse dieser Leute sind. Was sind die Bedürfnisse? Da gingen wir die Leute besuchen und da kamen wir zu einem rein, der heißt Don Trinito. Nicht Don Juan, sondern Don Trinito. Und dieser Mann, der war etwa 82 Jahre alt und hatte schon für vielleicht eineinhalb Jahre lang nicht mehr, konnte er nicht mehr aufstehen. Und war da im Liegen, hatte sehr hohen Blutdruck und hat sich halt nicht sehr gesund ernährt und all diese Sachen und konnte fast nicht mehr laufen. Sein Blutkreislauf war sehr schlecht. Und dann sind wir ihn besuchen gegangen und haben gefragt, was können wir für ihn tun? Und dann, er war so sehr schwach und so. Und dann haben wir ihm offeriert, dass wir so ein bisschen, dass wir für ihn beten, dass wir ein paar ganz einfache Wasseranwendungen machen. Und da in Honduras, da gibt es nicht viel, also zumindest im Projekt draußen haben wir keine Elektrizität. Das heißt, wir hatten dann diese Hydrotherapie gemacht, laukalt und lauwarm. Und haben da versucht, die Zirkulation wieder zu bringen. Haben wir die Füße drei Minuten ins warme Wasser, lauwarme Wasser getan und dann kurz ins mehr oder weniger kühle Wasser. Und dann wieder zurück und so weiter. Und dann hat das plötzlich die Zirkulation wieder angeregt. Weil das halt die Zirkulation angeregt. Ich könnte das erklären. Wenn du deine Hand in warmes Wasser legst, was passiert mit deiner Hand? Die wird rot. Genau, weil alles Blut da reingeht. Und dann ist es ins kalte Wasser und was passiert? Wird es blau. Genau, weil alles Blut wieder raus geht. So geht die Zirkulation los.

[35:25] Und diesen Mann, den haben wir nur ein paar Wochen, ein paar Wochen haben wir dem so ein paar solche Anwendungen gemacht. Wir haben ihm ein bisschen gesündere Sachen gekauft, so mehr Gemüse und so Sachen. Haben wir ihm da gekauft und gegeben. Und nach ein paar Wochen gingen wir wieder zu ihm und wollten ihn besuchen. Und da war er nicht im Bett. Haben wir die Frau gefragt, wo ist er dann? Sie sagt, der ist da rausgelaufen. Okay, wo ist er? Gehen wir rum und suchten wir. Und dann sahen wir ihn, als er zurückkam vom Ende des Dorfes, zurücklaufend und einfach Gott preisend, dass er wieder laufen kann. Und er erzählte dem ganzen Dorf, dass er geheilt wurde von Gott. Das war ein unglaubliches Zeugnis. Und er übrigens war die erste Person, die wir dann schlussendlich taufen durften, Bibelstunden geben durften und taufen durften. Und er war der erste und dann haben sich einige dann auch dazu gestellt, weil das Zeugnis, es gab so eine positive Rückmeldung für das ganze Dorf, dass wir da sind, um ihnen zu helfen, dass es schlussendlich dann wirklich geholfen hat mit der Evangelisation für das ganze Dorf. Das ist sehr wichtig, dass wir das wirklich mit diesen Schritten durcharbeiten.

[37:12] Hier haben wir so ein gutes Beispiel und zwar ist das vor 100 Jahren in San Francisco das berühmte Zitat, ich habe das auf Deutsch nicht gefunden, das ist sehr schade. Vielleicht gibt es, ich habe es einfach nicht gefunden, aber in Welfare Ministry steht da, was die gemacht haben, um die Stadt in San Francisco zu erreichen. Höchst interessant. Und das war völlig spannend, weil die haben das früher noch gemacht, das ganze Konzept, so wie Hiob, die haben das damals noch gemacht. Leider haben wir das seit 110 Jahren oder so praktisch nicht mehr umgesetzt. Schauen wir, was die damals gemacht haben. Das steht da, während den letzten paar Jahren haben wir einen Bienenstock in San Francisco gemacht und es war sehr, sehr beschäftigend. Es war sehr busy, eifrig. Jetzt, was ist ein Bienenstock? Alan White sieht hier San Francisco und sagt, das ist ein Bienenstock. Was ist ein Bienenstock oder wie schaut ein Bienenstock aus? Der war sehr eifrig. Was passiert da bei einem Bienenstock? Aha, die Bienen, die gehen rein, die gehen raus. Wenn sie da drinnen sind, dann sind sie da voll am Arbeiten. Die meisten Bienen sind eigentlich in der Stadt, also im Bienenstock drin. Da gehen sie raus, holen sie das Zeug, gehen sie wieder rein und so weiter. Machen sie das ganze Outpost, die Stadt und so weiter. Machen sie das ganze Zeug. Das war der Blick, den sie sah. Alle diese Bienen und diese Bienen, das sind diese Arbeiter, diese kleinen Arbeiterbienen, die da das Werk Gottes voranbringen waren.

[39:32] Hier sehen wir, was diese Bienen am Machen waren. Das war ganz, ganz schön interessant. Da steht, viele Dinge im christlichen Rahmen haben sie da gemacht, die Brüder und Geschwister, in San Francisco. Diese Sachen beinhalteten, jetzt zählt wie viele Sachen, die sie da machen. Zählt wie viele, dann werde ich fragen, wie viele das waren. Die haben die Kranken besucht und die verzweifelten. Okay, die verzweifelten. Sie fanden Häuser oder Heime für die Waisenkinder. Die haben die Arbeit gefunden für die Arbeitslosen. Die haben die Kranken gepflegt, dann haben sie die Wahrheit unterrichtet von Haus zu Haus, haben sie Buchevangelisationen gemacht, distributing literature und dann haben sie Unterricht gehalten, also Schulen gehalten, für wie man gesund lebt, wie man wie man sogar kocht und so weiter. Dann haben sie eine Schule gehabt, eine Kinderschule haben sie gehabt in der Laguna Street. Dann haben sie noch ein Workingman's Home und ein medizinisch-missionarisches Mission haben sie da gehabt. Auf dem Market Street haben sie da eine Klinik gehabt, als eine Branche, als ein Arm von dem St. Helena Sanatorium, das sie da haben, das ist jetzt ein Spital. Eine Zweigstelle hatten sie da, genau eine Klinik, Treatment Rooms und dann im selben Ort, wo sie diese Klinik hatten, hatten sie auch einen Gesundkostladen. Merkt ihr, das sind einige Geschäfte, die sie da haben. Verschiedene Geschäfte, die sie da haben, die sie da vorangetrieben hatten. Da, näher des Zentrums der Stadt, hatten sie ein vegetarisches Restaurant, das sechs Tage lang offen war und am siebten Tag am Sabbat ganz ganz zugemacht war.

[42:33] Jetzt, interessanterweise, die waren richtig kreativ mit ihren Ideen, wie man Evangelisation betreibt. Da gab es einige Leute, die Schiffmatrosen waren, dann haben sie halt gesagt, okay, dann werden wir unsere Boote, unsere Schiffe werden wir brauchen, um Missionen zu betreiben. Dann haben sie Bootmissionsarbeit geleistet und während sie das alles machen, alle diese Sachen, das sind alle diese Bienen, die da alles mögliche machen, haben sie so viele Kontakte und so viele Freundschaften geschlossen, so vielen Leuten geholfen und dann kamen die Prediger, steht da, dann einige Male kamen dann die Prediger und hielten Evangelisationen. Wo hielten sie? In Large Halls, was heißt das? In großen Hallen. Warum haben sie große Hallen benutzt damals? Weil viele Leute kamen, Gott sei Dank. Warum kamen so viele Leute? Ja, die hatten so viele Bienen, die so viele Aktivitäten hatten, so viele Sachen, so viele Geschäfte, die sechs Tage die Woche, 24 Stunden, sechs Tage die Woche voll Missionsarbeit gemacht haben und halt selbst unterhalten waren, deswegen nie aufhörten.

[44:06] Wenn wir normalerweise in eine Stadt gehen und eine Evangelisation halten wollen, dann machen wir das, kommen wir hin, senden ein paar Bibelarbeiter hin für ein paar Monate oder und dann kommen wir und machen eine Evangelisation und dann taufen wir sie, die paar Leute, die kommen und dann, dann ist wieder fertig. Dann ist wieder fertig. Ja, das ist nicht das ideale Konzept. Von Ted Wilson, von der GK, der Plan, Mission to the Cities, der Dienst an die Städte, das ist ein großer Plan, das ist eigentlich ein Plan, wo alle unsere adventistischen Geschäfte und all diese Sachen Vollzeit das Missionskonzept eigentlich umsetzen sollten und voll diese Stadt irgendwie bringen sollten. Das ist eigentlich die essenzielle Arbeit für diese Zeit.

[45:13] Da steht, an den Botschaften, die Gott uns in der Vergangenheit gab, hat sich nichts geändert. Was ist die Botschaft, die Gott in der Vergangenheit gegeben hatte? Nach dem steht da, die Arbeit in den Städten ist die wichtigste, das steht im Englischen, steht da, ist die essenzielle Arbeit für diese Zeit, die essenzielle Arbeit. Wenn etwas essenziell ist, was bedeutet das? Wasser ist essenziell für mich, oder? Das bedeutet, ohne Wasser sterbe ich, kann ich nicht leben. Luft ist essenziell, ohne das geht nichts. Und hier, die Arbeit in den Städten ist essenziell, das ist die wichtigste Arbeit für diese Zeit. Da steht und nachher kommt die Prophezeiung, ganz interessant. Wir denken immer für den Spätregen, für die letzte große Bewegung und wir beten dafür, wir beten dafür und das ist ganz ein interessantes Zitat in diesem Kontext.

[46:23] Da steht, wenn die Städte in der Weise bearbeitet werden, wie Gott es möchte, das heißt, wie sollten wir die Städte bearbeiten? Wie möchte es Gott? Das haben wir gerade vorher gelesen, wie der Chiob seine Stadt bearbeitet hatte, wie Jesus die Städte bearbeitet hatte, wie in San Francisco die Adventisten damals die Stadt bearbeitet hatten, so sollen wir sie bearbeiten. Das haben wir leider, wir haben wirklich noch kein gutes Beispiel, wo das wirklich umgesetzt wird. Ich hätte gerne, dass wir zusammenkommen und eine Stadt auswählen hier und dieses Modell voll umsetzen. Voll umsetzen, als ein Zeugnis, dass es auch hier in Europa, in dieser Zeit, Geschäfte funktionieren doch in Europa, oder? Wir sagen immer, ja in Amerika vielleicht oder in Lateinamerika vielleicht geht es. Ja, es geht nicht um die Details, wie die selben Geschäfte, wir müssen nicht dieselben Geschäfte machen, aber wir müssen unsere Geschäfte brauchen, die wir haben, die funktionieren, klar doch, deswegen sind wir alle hier, oder? Aber, dass wir unsere Geschäfte brauchen, um das Werk voranzubringen.

[47:50] Wenn wir, wenn die Städte in der Weise bearbeitet werden, wie es Gott möchte, wird als Folge eine gewaltige Bewegung entstehen, die wir sie bisher noch nie erlebt haben. Das redet vom Spätregen, ja? Das ist diese Bewegung, eine gewaltige Bewegung, wie es noch nie geschehen ist, wie es noch nie gab auf dieser Erde. Das ist eigentlich der Plan.

[48:31] Wir kennen das, leben generell außerhalb oder in der Nähe von der Stadt, aber arbeiten in der Stadt. Wir haben in der Vergangenheit, die wenigen, die das Konzept ein bisschen kennen, kannten in der Vergangenheit, haben wir, manche haben diesen Fehler gemacht, dass sie dann so wie Hermits geworden sind. Wie sagt man dem, Hermits? Hermiten, Eremiten, genau. Die gehen da raus, zwei, drei Stunden drauß aus, auf dem Land, auf dem, weißt du, in den Bergen, damit sie so heilig sind wie möglich und dann sagen sie, ja und wir werden die Stadt jetzt, wir werden die Leute erreichen. Okay, da gehen sie raus, kaufen sie das Grundstück, bauen sie das Haus, bauen sie das Zentrum und so weiter und dann sagen sie, okay, jetzt gehen wir in die Stadt. Gehen sie einmal, zwei Stunden hin oder drei. Wie viel Uhr ist es, wenn man drei Stunden fährt am Morgen? Mehr oder weniger, wenn du wirklich früh gehst, bist du vielleicht um acht Uhr, neun Uhr da. Okay, dann arbeitest du den ganzen Tag, bis sechs, sieben Uhr, dann gehst du wieder nach Hause. Wie viele Stunden? Okay, wie viele Tage machst du das? Das ist das Problem, das ist passiert. Dann haben wir unsere Städte vergessen. Vergessen, es ist zu weit, zu weit. Sehr schwierig, sehr schwierig, die Stadt zu erreichen, wenn man so weit weg lebt und ich bin dafür, ich bin nicht dagegen. Ich bin ja dafür, dass wir außerhalb der Städte, generell außerhalb der Städte leben und die Städte erreichen, aber der Punkt, der Hauptpunkt, die essentielle Arbeit ist die Städte zu erreichen, ist die Städte, der Fokus ist auf den Städten. Das haben wir in der Vergangenheit vielleicht ein bisschen nicht ganz so gleich gepackt.

[50:28] In Wildwood sind wir genau wegen diesem Erkenntnis, wegen dieser Erkenntnis sind wir jetzt einen Plan am Machen, um genau das, was Hiob mit seiner Stadt gemacht hat, dass wir das durch die Gnade Gottes, dass wir das mit Chattanooga, Chattanooga, dass 10 Minuten, 10 Minuten, 10, 15 Minuten von Wildwood entfernt ist, 400.000 Einwohner erreichen können mit dem Evangelium. Und zwar zuerst mit der Gesundheitsarbeit wie der Hiob und wie Jesus, dass wir ihr Vertrauen gewinnen können. Weißt du, eine ganze Stadt gewinnen zu können, mit Vertrauen gewinnen zu können, das dauert eine Zeit, das dauert ein bisschen und das dauert, da muss man Strategie entwickeln.

[51:36] Jetzt haben wir von Wildwood, das ist das Gesundheitszentrum, das Krankenhaus, das wir da haben, hier ist die Stadt Chattanooga, das wir erreichen wollen, eben etwa 380.000 Einwohner, haben wir eine Initiative gestartet, die heißt Health Made Simple, Gesundheit einfach gemacht. Und die Initiative, die Vision der Initiative ist, dass wir Chattanooga und wir müssen auch wissen, dass Tennessee, Chattanooga ist in Tennessee und Tennessee hat die höchste Rate von Diabetes, von Obesity, Übergewicht und High Blood Pressure, hohen Blutdruck von allen Staaten in Amerika. Und Chattanooga wollen wir, die Vision ist, dass wir Chattanooga die gesündeste Stadt machen in ganz Amerika. Die gesündeste Stadt in ganz Amerika, das ist die Vision, das ist die Initiative, die wir machen und da kann man jetzt Member werden, die können jetzt, wie sagt man dem, die können jetzt Mitglied werden. Jeder in ganz Chattanooga, jeder Wildfremde kann hier jetzt ein Mitglied werden, um Teil dieser Vision zu sein, um Chattanooga die gesündeste Stadt zu machen in ganz Amerika.

[53:23] Durch dieses System, durch diese Mitgliedschaft und wie das alles funktioniert, das wir begonnen haben, kriegen die Leute, wenn sie sich einschreiben in diese Mitgliedschaft, in diese Initiative, bekommen sie einen Haufen Benefits, bekommen sie einen Haufen Vorteile, das heißt mit der Mitgliedschaft bekommen sie eine Free Massage, also gratis eine Massage, eine Wasseranwendung, eine Health Consultation, wie sagt man dem, eine Gesundheitsberatung, und wenn sie das wahrnehmen, wenn sie das machen, dann kriegen sie, dann kriegen wir ja alle ihre Informationen für die ganze Stadt, jede Expo, Gesundheits Expo, alle diese Sachen, die kommen dann, werden am Schluss dann gefragt, ob sie Teil dieser Initiative sein wollen und ich habe bis jetzt, das haben wir gerade, muss ich sagen, gerade vor einem Monat, eineinhalb, zwei Monaten haben wir das gestartet, diese Initiative und bis jetzt hat keiner dazu Nein gesagt, okay, die wollen alle Teil dieser Initiative sein.

[54:29] Wir haben einen im Gesundkostladen bei uns, wollte ich sagen, alle unsere Schüler, das sind alle unsere Schüler da in Wildwood, etwa 75 davon, die geben dann alle die Massagen und alle Hydrotherapien und alle Gesundheitsberatungen und so weiter, weil die lernen das, die müssen das umsetzen und so haben sie viele, viele Leute, denen sie das praktizieren können. Im Stand, haben wir einen Stand in unserem Gesundkostladen, da wo alle reinkommen und die schreiben sich da ein, kriegen alle diese Benefits, kriegen sogar 10% Rabatt in unseren Geschäften und nicht nur in Wildwood Geschäften, sondern wir sind im Prozess mit allen Adventistischen Ärzten und allen Geschäften in Chattanooga und in der Umgebung, dass sie da alle diese solche Rabatte bekommen und zwar nur in diesen Geschäften, die wirklich zum Ziel haben, die Leute, ihre Kunden zu Jesus zu führen, also die Teil dieser Initiative sein wollen und das ist völlig, das ist höchst spannend, weil da kommen sie zu uns und wir treiben dann Tausende von Leuten, Tausende von diesen Mitgliedern, bringen wir sie zu den Adventistischen Ärzten und zu all diesen Leuten. Plötzlich sind sie in diesem System drin, in der Stadt, wo dann alle diese Geschäfte sind und plötzlich, ihr Arzt ist ein Adventist und den mögen sie, den finden sie super und so weiter und dann kommen sie zum Gesundheitszentrum oder sie kommen zum Restaurant, sie kommen zum Gesundkostladen und alle erzählen von den anderen und so weiter und hey und hier hast du noch einen Benefit, dass du hier haben kannst und übrigens bei der Klinik, bei uns kriegst du noch Rabatte und so weiter und da gehen die alle durch alle unsere Systeme, lernen uns alle kennen und das Beste ist, dass wir ihnen gratis Wellness Coaching geben können. Das heißt, das ist in Amerika jetzt richtig am Boomen, die bekommen einen persönlichen Gesundheitsberater, der sie besucht und so weiter und da zahlt man viel Geld und jetzt, wenn man Teil dieser Initiative ist, dann kommen sie, dann bekommst du diesen Service gratis, stell dir mal vor und wer sind die Leute, die wir da hinschicken? Das sind unsere Schüler, genau.

[57:00] Dann machen wir anstatt Tür-zu-Tür-Arbeit, gehen wir zu allen Türen, die uns beten und es sind ein Haufen Leute, die uns bitten, dass wir dahin gehen. Ja, ist doch wunderbar. Die sagen, ja, hilf mir und wir sagen, ja, wir helfen dir, kein Problem. Dann helfen wir ihnen. Die haben so viele Benefits und die Idee ist jetzt nicht nur das, sondern mit diesem Gesundheitszentrum, diesem Health Made Simple haben wir jetzt mit unserem Evangelisten, es ist ein Business und Entrepreneurship Course, da lernen sie, wie man Evangelisation macht. Durch Geschäfte sind wir jetzt eine Franchise, eine kleine Kette am Entwickeln, eine Health Made Simple Franchise, wo das Ziel ist, ist so ein Health Hub in jedem District, also in jedem Teil, Stadtviertel und da gibt es 33 Stadtviertel in ganz Chattanooga, ein Zentrum zu etablieren, dass ein kleines Geschäft ist, so ein Health Hub, so ein kleines Gesundkostlädelchen mit Wellness Coaching, mit dem ganzen Gesundheitsberater usw. und Herbshop, Satellite, die wir eh schon haben, wir haben diese ganzen Geschäfte bei uns und jetzt machen wir diese Franchises durch die ganze Stadt, dass wir in einem Ort beginnen, jetzt die Schüler sind das am Entwickeln, haben das ganze Business Model entwickelt und werden wir jetzt in einem Teil der Stadt beginnen und dann einfach reproduzieren in den verschiedenen Teile der Städte und hoffentlich durch das, da haben wir dann so viele Gesundheitsberatungen usw., da können wir das alles in ein System reinfüttern und das System, das wir brauchen, heißt Sales Force, das ist der Markt Leader für das Customer Relationship Management System, das ist ein Kundenbetreuung-Beziehungsentwicklungssystem, das ist ganz interessant, die Welt nennt das ein Customer Relationship Management, ich nenne das das strategische Evangelisationssystem.

[59:42] Wir entwickeln einfach, dadurch haben wir alle die Kontakte, die wir hier haben, von all diesen Leuten, die hier reinkommen und dann können wir alle die Daten, die sie uns geben, können wir dann schlussendlich am Ende des Jahres sagen, okay Chattanooga hat 68 Tonnen an Fett verloren dieses Jahr. Ist doch der Hammer, oder? Ja, das ist wunderbar und durch dieses System können wir genau schauen, wo sie sind und das Interessante ist, dass wir das System, dieses Sales Force, also dieses System nach der Methode Christi entwickelt haben, das heißt, alle Leute, je nachdem, was sie schon gemacht haben, die bekommen eine Kreditkarte, die bekommen eine Kreditkarte als Mitglied mit dem Magnetstreifen und alles, sehen wir, was sie kaufen und so weiter und dann können wir dadurch, können wir sehen, wo sie sind im ganzen Prozess. Da sieht man hier, entweder sind sie im Mingling-Teil oder sie sind schon im Ministering-Teil, also sie sind schon die Bedürfnisse am Stillen oder wir sind schon, wo wir ihr Vertrauen gewonnen haben, also Gain Confidence und dann am Schluss sehen wir, okay, die Leute sind jetzt schon im letzten Teil, die sind geistlich interessiert und dann sehen wir so, können wir so sehen, wie viele Leute, okay, 55% sind noch im kalten Bereich, die sind noch in der Mingling-Phase, in der Findungsphase, in der Kennenlernphase, 32% sind schon warm, die haben schon Bedürfnisse und so, die kommen schon an einige unserer Kochschulen und so weiter und dann 13% sind schon warm, die haben schon, ihr Vertrauen haben wir schon gewonnen und die sind dann die Leute, die wir einladen, strategisch einladen in dann geistliche Sachen, geistliche Vorträge oder wir laden sie ein in was auch immer. Wir haben Freundschaften mit ihnen schon geschlossen und so weiter und das ist jetzt ein strategisches System, von einem Geschäft aus eigentlich, dass wir wirklich das benutzen, um Leute nicht nur für unser Geschäft zu gewinnen, sondern eigentlich für Jesus zu gewinnen und das ist sehr wichtig.

[1:02:20] Und das Schönste ist, dass die Stadt, Chattanooga, die Stadt, denkt ihr, die mögen die Initiative oder nicht? Die lieben die Initiative, die lieben die Initiative. Der Vizepräsident, das ist der Vizepräsident für die Stadt, Coach Jennings heißt der, vor etwa vier Jahren ist der nach Wildwood gekommen, weil er ein bisschen übergewichtig war und hat da 18 Kilo verloren. 18 Kilo hat er verloren und hat so eine gute Erfahrung mit Wildwood und mit den acht Ärzten und alles, der ist so überzeugt davon, dass er dann gesagt hat, als er gehört hat von dieser Initiative, hat er gesagt, hey, ich bin verantwortlich, er ist verantwortlich für all diese Community Centers, also die, wie sagt man dem? Die Gemeinschaftshäuser, die Gemeinschaftszentren von allen diesen Districts in Chattanooga, von allen diesen Vierteln und ich stelle euch vier Grundstücke zur Verfügung, um dort so ein Zentrum aufzubauen, so ein kleines Gesundheitszentrum aufzubauen in der Stadt, in vier Orten und ich sage, okay, wie viel kostet das? Nein, ich gebe das euch gratis, sagt er, wir möchten, wir müssen die ganze Stadt zur gesündesten Stadt machen in der ganzen, in ganz Amerika. Und wir einfach so, wow, okay, wie machen wir das? Jetzt müssen wir arbeiten.

[1:04:33] Die Türen sind so offen, die sind total dafür. Wenn wir mit der Gesundheitsarbeit reinkommen, das öffnet so viele Türen, dass wir gar nicht so schnell laufen können, um alle, durch alle diese Türen da durch zu laufen. Das ist unmöglich, das ist so enorm, wie Gott uns hilft, wie so ein Domino-Effekt.

[1:04:55] Eigentlich, um das Ganze wieder rein zu unserem Thema zu bringen, was hat das alles mit dem Spätregen zu tun, ist ganz, ganz schön interessant. Und zwar ist das genauso wie ein Domino-Effekt. Hier steht, die große Ausgießung des Geistes Gottes, die die ganze Erde mit Gottes Herrlichkeit erleuchten wird, das heißt, was spricht sie da an? Das ist Offenbarung 18, genau, das ist ja der Spätregen, das ist die große Ausgießung des Heiligen Geistes, die die ganze Erde mit der Herrlichkeit Gottes erleuchten wird, kommt so lange nicht, bis wir ein erleuchtetes Volk sind, das aus persönlicher Erfahrung weiß, was es bedeutet, Mitarbeiter Gottes zu sein. Mitarbeiter, die Leute sind Arbeiten, die Leute wissen es persönlich, die haben persönliche Erfahrung, für und mit Gott zu arbeiten.

[1:06:15] Dann steht, wenn wir eine völlig ungeteilte Hingabe an den Dienst Christi vollziehen, wird Gott diese Tatsache durch eine Ausgießung des Heiligen Geistes in überwältigender Weise anerkennen. Das heißt, was müssen wir tun, damit die Ausgießung passiert? Nebst beten natürlich, beten, Bibelstudium, was steht da? Ungeteilte Hingabe für was? An den Dienst Christi, ja genau, dass wir alle zusammen arbeiten. Wir haben das jetzt schon im anderen Zitat gelesen, wo steht, diese Bewegung wird passieren, wenn alle zusammenkommen und die Städte erreichen werden, aber das wird nicht geschehen, solange der größte Teil der Gemeinde noch nicht mit Gott zusammenarbeitet. Das wird nicht sein, also das heißt, wir können beten, so viel wir wollen, wenn wir nicht den anderen Teil auch tun, die anderen sind ja drei Sachen, sind drei Sachen, ist beten, Bibelstudium und dann arbeiten.

[1:07:42] Arbeiten ist die Städte erreichen, die Städte erreichen und zwar so, wie es Gott es eigentlich designt hat. So war es eigentlich gemeint. Das ist die Arbeit, die vor uns liegt und ich hoffe, dass wir das sehen. Das heißt, wenn wir uns jetzt fokussieren auf die Arbeit in den Städten, der natürliche Dominoeffekt kommt dann, das heißt, dann wird, nach dem Zitat, wird der Spätregen ausgeschüttet und dann kommen die ganzen Endzeit-Events und das ist ganz spannend, dass das so passiert, weil ich das eigentlich so noch nie gehört habe, in den Schulen, in den Missionsschulen, wo ich da war.

[1:08:31] Wir haben eine Arbeit zu tun, wir haben als Geschäfte speziell eine Verantwortung, weil die Leute schauen auf Geschäftsleute und natürlich auch andere. Da steht im Merkel Ministry, Seite 303, in jeder Stadt sollte eine Stadtmission sein. Stadtmission ist eben dieses Beehive, dieses Bienenstock von Aktivität, die als Ausbildungsstätte, interessant, diese Aktivität in der Stadt sollte als Ausbildungsstätte für Arbeiter gebraucht werden. Viele unserer Gemeinde, also viele Glieder unserer Gemeinde, werden von Gott abgewiesen werden, weil sie genau das, was Gott von ihnen verlangte, nicht getan haben. Genau das, was Gott von ihnen verlangte. Was hat Gott von ihnen verlangt? Dass in jeder Stadt eine Stadtmission passiert. Leider sind wir in der Situation, dass wir nicht mal eine Stadtmission haben in jedem Land, geschweige denn von in jeder Stadt in jedem Land. Die Stadtmissionen, die wir haben, die sind so wenig unterstützt, dass viele von ihnen am struggeln sind, am kämpfen sind, am Überlebenskämpfen sind. Das sollte nicht so sein. Das sollte doch nicht so sein.

[1:10:20] Wir müssen doch einander helfen, damit wir dieses ganze System und die Idee in Chattanooga, die Idee in San Francisco war, dass nicht jede Institution die ganze Arbeit leistet, sondern da gibt es so viele davon, überall. Alle bringen ihren Beitrag dazu, dass wir dann zusammen so ein richtiges Zyklon, so ein Typhoon machen von allen diesen Geschäften und all diesen Leuten und all die Leute in dieser Stadt, die werden von einem Geschäft zum anderen geführt und geleitet und haben dann mehr und mehr Adventistische Freunde. Bis nach einem Jahr merken sie, oh wow, alle meine Freunde sind Adventisten. Okay, I might as well become part of them. Da muss ich wohl Teil werden von dieser Bewegung, von dieser Bewegung, die da stattfindet. Und nicht nur das, sondern sobald sie kommen, was machen wir? Oh, was hast du für Talente? Ah, du bist Kaufmann. Ah, okay, super, wie dich werden wir hier, wir haben hier ein wunderbares Restaurant, das deine Talente gebraucht. Komm doch, vergiss deinen Job oder wie auch immer. Wir setzen dich da in die Mission ein. Oder du hast dein eigenes Geschäft, ja, dann krempeln wir das Geschäft um und machen wir das in ein Missionsprojekt. Einverstanden? Alle einverstanden? Das wäre die Idee, oder?

[1:11:59] Ich hoffe, ich hoffe, dass wir durch ein bisschen mehr diese Idee sehen können, was Gott eigentlich in unseren Städten bewirken will. Und dass wir wirklich zusammenarbeiten können, um diese Vision, diese Sachen, was die GK überall am versuchen ist. Und leider viele Leute das ganze Konzept eben noch nicht so verstehen. Und wir sind auch nur am Anfang, dass wir das überhaupt am verstehen sind. Aber dass wir wirklich zusammenkommen können und unsere Städte wirklich erreichen können, damit der Spätregen ausgeschüttet werden kann.

[1:12:39] Das heißt, was hat Geschäft mit Spätregen zu tun? Alles hat es damit zu tun. Diese ganze Bewegung wird durch unsere Geschäfte und nicht nur Geschäfte, sondern Buchevangelisten und so weiter, die ganzen Bibelarbeiter und die medizinisch Missionarischen, alle gehören dazu. Alle gehören zu dem ganzen System, wo wir schlussendlich die Stadt mit Gottes Liebe, Gottes Barmherzigkeit, Gottes Mitgefühl und diese Sachen, wie der Hiob, die Stadt erreicht hat. Dass wenn nachher die Adventisten in irgendeine Stadt kommen, was passiert dann? Kommen wir in die Stadt? Da stehen plötzlich alle auf. Die Adventisten kommen. Wenn die kommen, da werden alle gesund, da werden alle lieb, da werden alle ganz nett, da werden alle richtig liebende Leute. Wir sollten eigentlich die happiest people, wir wären die glücklichsten Leute auf dieser ganzen Welt, wenn wir Gottes Werk machen würden. Ich glaube, das ist Teil der Offenbarung des Charakters Gottes in der Zeit des Endes und wir sind in dieser Zeit angelangt und das ist wirklich der Ruf. Das ist der Sinn und Zweck unserer Geschäfte, unserer Mission, allen von den Projekten, die vorgestellt wurden und die da draußen sind. Das ist schlussendlich die Mission und dass wir so zusammenarbeiten können, um das Werk zu vollenden.

[1:14:48] Um das Ganze zum Abschluss zu bringen, möchte ich eine kleine Geschichte erzählen von diesem Mann. Und zwar war ich in einer Gemeinde in Georgia, da habe ich gepredigt und die haben mich gebeten, da mein Zeug nicht zu geben. Habe ich ihnen erklärt oder habe ich ihnen erzählt, wie Gott mich da geführt hat und so weiter. Und dass ich da in diesen weltlichen Sachen, ich war ja Schlagzeuger und so weiter und war ich in dem ganzen Zeugs drin und dann hat mich Gott da rausgerufen, um Mission zu machen und habe gemerkt, dass ich nur diese, wie sagen wir, the most exciting thing, die aufregendste Arbeit, die es da gibt, dass wir die machen können in der Mission und dass alles andere völlig, völlig langweilig ausschaut im Vergleich. Und habe ich das so erzählt und dann am Schluss geht man da raus und in Amerika speziell, da muss man dann draußen stehen bei der Tür und allen die Hand schütteln, kommen die alle raus und dann schlussendlich am Schluss kommt dieser Mann, kommt da raus und der ist schon etwas älter, kommt mit einem Stock daher und läuft mir entgegen und schaut so richtig betrübt aus und kommt her und sagt, steckt mir die Hand aus und sagt, Jesse und ihm kommen fast Tränen, so richtig wässrig und er sagt mir, Jesse, ich habe heute herausgefunden, dass ich mein ganzes Leben für nichts gelebt habe. Ich habe nichts für die Arbeit Gottes gemacht, mein ganzes Leben lang. Und ich stand so da, ich so, I'm so sorry, okay, man kann sich vorstellen, aber dann plötzlich ändert sein Gesicht und er hat so einen kleinen, so Hoffnung, ich sah Hoffnung in seinen Augen und er schaut mich an und er sagt, ich bin 69 Jahre alt. 69. Ja, der war schon ein bisschen älter. Ich bin 69 Jahre alt, du heilst dich gut. 69 Jahre alt und den Rest meines Lebens werde ich jetzt für Gott investieren, sagt er mir. Ich habe noch Zeit, sagt er mir, der kommt mit einem Stock daher, aber ich habe noch Zeit.

[1:18:04] Ich so Gott sei Dank, Gott sei Dank. Das war für mich so ein richtiges Zeugnis, ganz speziell, weil ich hoffe, dass das uns allen nicht passieren muss, dass wir eines Tages aufwachen und merken, eigentlich habe ich nicht viel für Gott bewirkt. Ich hoffe, dass wir alle den Mut haben, wie er, wenn wir in seinen Schuhen stecken, das akzeptieren können und verändern können und sagen, ab jetzt will ich für Gott arbeiten und um das Werk zu vollenden und sonst, dass wir nie an diese Situation kommen, sondern dass wir wirklich unser ganzes Leben und das ist mein Gebet, dass wir alle unser ganzes Leben wirklich für Gott und Gottes Sache investieren können, weil das schlussendlich wirklich unser Herz erreichen kann. Das ist mein Gebet und wenn ihr einverstanden seid, wenn ihr auch euer Leben für diese Mission, für diese Sache, für diese Vision, die Städte zu erreichen und so weiter, ihr euer ganzes Leben für diese Sache einsetzen wollt, dann lade ich euch ein, aufzustehen zu dem Schlussgebet. Ich hoffe, dass wir richtig eine Armee kriegen in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz, in ganz Europa, um unsere Städte zu erreichen, beten wir.

[1:19:57] Lieber Vater, wir danken dir, dass du bei uns warst, während diesem ganzen Wochenende, wie du zu uns gesprochen hast, du hast uns eine neue Vision gegeben, du hast uns gezeigt, dass wahrhaftig unser Leben wirklich gleich Mission ist und sein soll und Herr, wir bitten dich, dass wir das wirklich in allen Teilen von unserem Leben umsetzen können und dass wir alle unsere Talente und alle unsere Ressourcen und unsere Finanzen und unsere Freundschaften, alles wirklich für dich einsetzen können. Herr, wir danken dir, dass du diesen Ruf zu uns hast, sogar trotzdem, dass du uns nicht mal wirklich brauchst dafür, aber du bist so gnädig, dass du mit uns zusammen diese Arbeit vollenden willst. Wir danken dir dafür, bitte segne du uns alle, gib uns diesen Heiligen Geist, gib uns diesen Geist, der uns mit so viel Liebe erfüllen kann, damit wir nur so strahlen und mit allen den Leuten, die wir in Kontakt kommen, dass wir von dir erzählen können. Wir danken dir dafür, im Namen Jesu. Amen.


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