Jesse Zwiker spricht über die Bedeutung der Geschäftsevangelisation und wie Unternehmen eine zentrale Rolle bei der Verbreitung des Evangeliums spielen können. Er teilt persönliche Erfahrungen und zeigt anhand zahlreicher Beispiele aus aller Welt, wie christliche Prinzipien erfolgreich in Geschäftsmodelle integriert werden können, um sowohl finanziellen Erfolg als auch geistliche Wirkung zu erzielen. Das Video betont, dass Glaube und Geschäft keine getrennten Bereiche sind, sondern als Einheit betrachtet werden sollten, um das Werk Gottes zu vollenden.
ASI Tagung Bogenhofen 2014: 2. Unternehmens-Evangelisation – der wahre Zweck von Business
Jesse Zwiker · ASI Tagung BogenhofenWeitere Aufnahmen
Serie: ASI Tagung Bogenhofen
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Transkript
[0:00] Wir werden heute Morgen, also wir werden drei verschiedene Themen diskutieren, heute Morgen. Das erste Thema ist Geschäftsevangelisation. Die anderen, ich weiß nicht, ob ihr das Programm gelesen habt, aber da werden wir nachher über die Philosophie der Mission eigentlich sprechen, weil wir da ein paar Diskrepanzen haben, ein paar Probleme haben, die uns nicht helfen in der Evangelisation. Und das letzte ist, was die Verbindung ist zwischen Geschäft und dem Spätregen, wie eigentlich die voll wichtige Verbindung, die gemacht werden muss und die eigentlich aufgezeigt ist, wie Geschäft eigentlich, was die Rolle ist der Geschäfter oder der Unternehmen, der adventistischen Unternehmen im Spätregen, werden wir das diskutieren.
[1:12] Jetzt, um gerade zu diesem Thema, Geschäftsevangelisation, möchte ich kurz eine Frage stellen. Ist ja ein Workshop, da darf man ein bisschen mehr sich austauschen. Jetzt die Frage ist die: Wer in diesem Raum ist, sind Geschäfter? Bitte, sind so Unternehmen, wie sagt man, Geschäftsleute, Unternehmer? Ihr seid nicht Geschäfter, okay. Und jetzt, wer sind die Ministry Leute? Okay, ganz spannend, ja. Okay, okay, da haben wir ein paar Geschäftsleute, die so beides mal. Okay, das ist gut. Aber tendenziell haben wir so eine riesen Kluft, so eine riesen Kluft zwischen den Ministries auf einer Seite und den Geschäftsleuten auf der anderen Seite. Und diese Kluft ist ein historisches Phänomen und ist ein bisschen, eigentlich fast eine Problematik, die wir bereden müssen.
[2:29] Jetzt, bevor ich da zu viel reingehe, nur kurz was über mich. Ich habe jetzt einige Jahre in der Mission gearbeitet und auch in verschiedenen Geschäften. Aber damit ihr einfach kurz wisst, wer ich bin. Ich habe mich gerade letzte Woche, ich weiß nicht, ob das geht hier.
[3:01] Okay.
[3:07] Hmm, naja, mal schauen.
[3:20] Es ist wie Gamen, weißt du, von früher, so, geht nicht so, ja, ja, mache ich.
[3:29] Ist ein schönes Bild, auf jeden Fall. Das wollte ich zeigen, ja. Vielen Dank. Geht es jetzt? Okay.
[4:00] Okay, okay. Jetzt habe ich mich gerade, am Montag, bevor ich gekommen bin, habe ich mich verlobt. Mit der Gaby. Die Gaby, sie heißt Gaby übrigens. Sie arbeitet mit mir in Wildwood. Ist die Wellness Coach, sie unterrichtet da und ist der Marketing und International Business Director. Okay, das heißt, das hat sie studiert. In dem hilft sie uns einiges. Und jetzt habe ich gerade verlobt. Im März hoffentlich werden wir heiraten. Das ist in Wildwood und da, okay.
[4:54] Muss ich da. Und das sind alle meine Schüler in Wildwood. Okay, etwa 75 haben wir on campus und dann noch etwa 300, 350 im Fernstudium, international. Das haben wir gerade kürzlich begonnen, das ganze Online-Studium, was es da gibt, für Missionary, also Missionsausbildung. Und die halten mich ziemlich beschäftigt, aber es ist voll schön. Es sind alles Leute, die wirklich ihr Leben geben wollen für die Mission. Und übrigens, etwa ein Drittel von denen, etwa 25 bis 30 Leute, kommen aus Europa und jetzt sind sie alle, ihre Studien am absolvieren und kommen wieder zurück. Und hoffentlich werden wir hier viele Leute kriegen, die mehr ASI-Projekte machen, oder? Hoffentlich. Ja, das ist eigentlich das Ziel, das ist die Idee.
[5:58] Jetzt, um uns in dieses Thema reinzuführen, habe ich ein Zitat mitgebracht und zwar ist es auf Englisch, weil es auf Englisch irgendwie besser klingt, ja. Machen wir das so. Lesen wir das alle zusammen. Eins, zwei, drei. "Religion and Business are not two separate things, they are one." Okay. Wir haben eine Diskrepanz. Aber was bedeutet das? Religion und Business und Geschäft und Unternehmen sind nicht zwei separate Dinge, sie sind eins. Sie sind dieselbe Sache, ja. Und wir haben in unserem System, in unserem Verständnis, haben wir so eine, wir haben das völlig separat gehalten, ja. Wir haben auf einer Seite haben wir die Religion, haben wir, was wir am Sabbat tun und so. Und auf der anderen Seite haben wir, was wir dann während der Woche machen und was wir im Geschäft machen. Und wir sind sehr stolz darauf, jetzt, zumindest historisch, hoffentlich nicht in ASI, aber historisch sind wir sogar stolz darauf, so ethisch korrekt, dass wir die Religion nicht mit Geschäft vermischen. Stimmt das? Ist das so?
[7:47] Einige, einige haben das Problem, oder? Hoffentlich wir nicht. Deswegen sind wir ja Teil von ASI, oder? Dass wir eben verstehen, dass Religion und Geschäft nicht zwei separate Dinge sind, sondern sie sind das selbe Ding.
[8:13] Gute Frage. Ich meine, natürlich, im Deutschen ist es Glaube. Übersetzungsfehler meines Schweizerdeutschen. Okay, ist okay. Glaube. Gut, guter Punkt. Okay. So Glaube und Geschäft sollte eins sein. Sollte eigentlich dasselbe sein. Religion ist nicht unbedingt der richtige Glaube. Genau. Das ist sehr wichtig. Gut. Das ist einmal wichtig.
[8:40] Jetzt, wie bin ich auf diese Idee, auf dieses Konzept gestoßen? Das war ganz spannend. Und zwar, ich weiß nicht, was ihr alles wisst von meiner Geschichte. Aber ich war ja mit meiner ganzen Familie sind wir auf die Philippinen gegangen und haben da eine Evangelisation gemacht. Das erste Mal. Ich wusste gar nicht, was eine Evangelisation ist, weil wir das nicht so oft gemacht haben in der Schweiz, wo ich herkam. Und dann sind wir da hingegangen. Ich war 18 Jahre alt. Und dann mussten wir da das erste Mal diese 28 Predigten halten. Mein Bruder und ich haben zusammen eine Serie gemacht, den ganzen Tag. Ich wusste ja nicht viel von Theologie und die ganzen Glaubenspunkte habe ich noch nie gelesen, noch nie gehört. Aber als ich dann predigen musste, habe ich den ganzen Tag am Morgen in meinem Hotel, musste ich da diese, wie sagt man, diese Predigten. Die sind ja schon geschrieben, die sind ja schon entwickelt von Cherhim. Die musste ich dann auswendig lernen, oder die musste ich dann lernen. Muss ich wissen, was da drin steht. Und dann plötzlich gehe ich da durch und sehe ich, das sind ja unglaubliche Wahrheiten, die da drin sind. Und dann am Abend die Predigten halten. Und eines der Predigten war über die 2300 Abende und Morgen. Da habe ich gar nichts verstanden. Bis zum Abend. Da stand ich vor den Leuten und es war einfach, ich hatte keine Ahnung, was ich denen erzählen sollte. Und musste ich beten. Und dann hat mir Gott Schritt für Schritt, jedes Mal, wenn ich, ich war einfach am Zittern. Jedes Mal, wenn die nächste PowerPoint kommt, dann einfach am Schwitzen und am Zittern und wusste nicht, was kommt und wie das erklären. Und jedes Mal, gerade im Moment, hat mir Gott genau erklärt, was da drin steht und wie das Ganze funktioniert und Daniel 8 und die Abende und Morgen. Und am Schluss kam ich raus aus der Predigt und dachte, das ist ja der Grund, warum ich Adventist bin. Das war unglaublich.
[11:14] Und dann durch die ganze Serie haben wir dann die, wie sagen wir, haben wir Aufrufe gemacht, damit sie sich taufen lassen und so. Und ich war noch gar nicht getauft. Und dann haben wir, gehen wir da durch die ganzen Sachen. Das war voll spannend. Und dann, eigentlich wollte ich immer noch Schlagzeug studieren gehen. Ich hatte ein, wie sagt man dem, ein Scholarship, ein Stipendium habe ich bekommen, offeriert bekommen, um Schlagzeug zu studieren in Berkeley, Berkeley College of Jazz in Boston. Und dann war ich immer noch auf diesem Trip. Aber dann haben wir, sind wir zu einem Seminar gegangen, wo wir Prophetie studiert haben. Und das erste Mal, da habe ich übrigens die Gabe getroffen. Das erste Mal. Ja. Und dann, und dort habe ich endlich gesehen, dass mein ganzes Leben eigentlich dazu da ist, um die Mission voranzubringen und nicht einfach ein normales, langweiliges Leben führen, wie jeder andere auf dieser Welt, sondern eigentlich ein spannendes Leben. Eigentlich wollte Gott, dass wir ein spannendes Leben haben, dass wir ein missionserfülltes Leben haben, mit Sinn und Zweck und all diese Sachen. Und das war, das war unglaublich spannend, dass, dass, dass durch die Prophetie und durch diese Sachen, dass ich das irgendwie, irgendwie verstehen konnte, ja, dass Gott mir das gezeigt hat. Und dann wollte ich nicht mehr meine Zeit verlieren und irgendwas anderes machen, sondern wollte dann für Gott arbeiten.
[13:09] Aber das Hauptproblem, das mir dann entgegen stieß, ist, dass alle gesagt haben: "Ja, ich habe gesagt, ich will für Gott arbeiten, ich will Vollzeit für Gott arbeiten. Was kann ich tun?" Und was haben sie mir alle gesagt? Was denkt ihr? "Werd Prediger!" "Werd Prediger!" Das ist eigentlich die einzige Lösung, die wir haben. "Werd Prediger!" Und dann sage ich: "Ja, aber ich weiß nicht, ob ich, ob ich, ob das meine Berufung ist." Ja, "Wenn du nicht weißt, ob du Prediger sein wirst, dann werde doch noch nicht Buchevangelist oder Bibelarbeiter." Genau. Und wenn dir Bibelarbeit gefällt, dann kannst du, wie sagt man, graduieren und dann wirst du zum Prediger. Kannst du noch studieren gehen, dann ist das dein Beruf. Das ist deine, das ist die Berufung, die wir haben. Und wenn dir das nicht gefällt, das ist so Missionarentum in den Westländern. Und dann, wenn dir das nicht gefällt, die einzige andere Option, die wir haben, ist, geh in den Dschungel als Missionar. Studiere Arzt und geh in den Dschungel und arbeite als Missionar da drüben und lass dir das Geld fließen von Westeuropa. So läuft es. Das wurde mir erklärt. Studiere Arzt oder Prediger. Das ist Krankenschwester, genau. Krankenschwester oder Ärzte, aber die schicken wir in den Dschungel. Das war so, das war die Idee, das war mein Konzept. Also nicht, das war nicht mein Konzept, aber es war das Konzept, das mir gegeben wurde.
[15:07] Und dann dachte ich: "Oh Mann, aber ich bin wirklich nicht gescheit genug, um Arzt zu werden. Da kann ich nicht Arzt studieren oder wie auch immer. Und Prediger, ja, weiß nicht, so diese Taufen und, na Taufen schon gut, aber dann die Hochzeiten und Beerdigungen, das ist nicht meins, oder?" Habe ich gedacht, habe ich gedacht. Und dann schlussendlich, schlussendlich hatte ich diese Diskrepanz. Ich habe gedacht: "Alle anderen Berufe, was machen wir mit denen? Können die für Gott arbeiten oder nicht?" Und es hat einfach so ausgeschaut, ja, die müssen halt alle einfach in der Welt und da müssen sie ein bisschen ein gutes Zeugnis sein, aber arbeiten sie für jemand anderes und machen Geld für jemand anderes. Irgendwie bin ich dann nicht zufrieden und so.
[16:09] Dann, auf jeden Fall, kurze Geschichte, bin ich dann anstatt um Schlagzeug zu studieren, bin ich dann nach Norwegen gegangen und in Norwegen an der European Bible School habe ich dann gelernt, dass es noch ein bisschen mehr gibt als das. Es gibt da Gesundheitszentren und Gesundkostläden und all diese anderen Sachen. Da denke ich: "Oh wow, hat mir schon ein bisschen die Augen geöffnet. Ah, da gibt es noch mehr Berufe, die eigentlich für Gott arbeiten können, Vollzeit für Gott arbeiten können." Kam ich da hin und dort habe ich dann festgestellt, ja, ich muss noch ein bisschen mehr Zeit haben und das ganze Konzept ein bisschen besser zu verstehen und selber persönliche Entwicklung und Charakterentwicklung und so weiter. Dann habe ich entschieden, nach Bogenhofen zu kommen. Da bin ich hier gewesen für zwei Jahre, etwa vor sieben Jahren oder so, war ich hier für zwei Jahre.
[16:59] Und dann ist José, der ein Kollege von mir, mit dem ich in Honduras gearbeitet hatte, Entschuldigung, in Norwegen studiert hatte, ist er dann zurück nach Honduras gegangen zu seinem Heimatland in Zentralamerika. Und sein Vater hat ihm ein Grundstück geschenkt, um ein Projekt zu starten, also die Zentralamerikanische Bibelschule. Und dann hat er mir nach Bogenhofen angerufen, hat gesagt: "Jesse, ich habe ein Grundstück bekommen." Er hat mir nicht gesagt, dass es vom Vater war, aber ich habe hier ein Grundstück und ich bin ja ganz alleine. Du musst mir helfen, beginnen wir dieses Projekt, machen wir die Bibelschule auf hier. Es gibt keine Bibelschule in ganz Zentralamerika. Komm doch her, machen wir das. Dann habe ich gebetet, gebetet, gebetet, gebetet und da bin ich die Schritte durchgegangen, wie man Gottes Wille erkennen kann für sein Leben. Und es war so klar, dass ich dann schlussendlich nach Honduras gegangen bin, nach dem Grundstudium hier.
[18:17] Und bin ich da hin und dann haben wir dort eine richtig spannende Zeit erlebt. Viele Wunder geschehen, viele Sachen passiert. Und während dieser Zeit, wir haben das ganze Konzept, also ich war 20 Jahre alt, müsst ihr wissen, ich hatte keine Ahnung, ich hatte keinen blassen Schimmer, was ich da am machen war. Ich musste da die, wie sagt man, die Bylaws, die Statuten und die Satzungen für die Organisation entwickeln und so. Ich wusste nicht mal, was Bylaws bedeutet, also was die Statuten sind. Und dann haben wir eine Primarschule entwickelt und die Missionsschule natürlich, eine Gemeinde gegründet dort und viele andere Sachen. Und dann auch noch Geschäfte, Industrien, so Landwirtschaftsindustrien. 1600 Bäume von Tamarinden haben wir Tamarindensaft gemacht, Konzentrate haben wir verkauft, um das ganze Projekt selbst zu unterhalten und so weiter. Aber es war alles so in diesem traditionellen System, so Gesundheitszentrum, Gesundkostladen, Schule, Landwirtschaft. That was it. Das ist das, was mir gewohnt war.
[19:49] Dann komme ich doch zu einem Adventisten, ein Geschäftsmann aus Honduras, der leitet eines der größten Busfirmen vom Land, okay, von Honduras. Das heißt El Rey Express. Da könnt ihr sehen, Rey Express. Und die haben die größte, damals die größte Busfirma gehabt von ganz Honduras. Und zwar haben sie, eigentlich nicht nur eine Firma, sondern sie haben vier Firmen, vier verschiedene Busfirmen, die sie leiten im ganzen Land. Und der eine, mit dem ich gesprochen habe, mit dem Christian. Und das ist mein Punkt. Der Christian, der hat den Rey Express geführt. Der Rey Express fährt von der Hauptstadt von Tegucigalpa bis nach San Pedro, fünf Stunden im Norden, also die wirtschaftliche Hauptstadt des Landes und zurück. Fünf Stunden hin, fünf Stunden her, jeden Tag, jede Stunde, jede Stunde. Und in so einem Bus passen etwa 50 Leute. Das heißt 50 Leute schicken sie da her, um 7 Uhr morgens, 50 Leute schicken sie zurück, auch um 7 Uhr morgens. Und das zwölfmal am Tag. Nein, entschuldigung, zehnmal am Tag. Das heißt, ich bin und dann bin ich mit ihm ins Gespräch gekommen. Er sagt: "Ja, ich bin mir am überlegen, wie kann ich meinen Glauben in mein Geschäft umsetzen?" Und ich habe ihm gesagt: "Eigentlich wäre das das Ziel, die Idee, der Grund, warum, dass wir Geschäfte besitzen, Unternehmen besitzen, ist nicht hauptsächlich um ein Vermögen zu haben, sondern um Geld zu machen für die Mission, um Mission zu tun." Genau. Der Hauptgrund ist eigentlich, um nicht um Geld zu machen, sondern um eigentlich Mission zu tun durch das Geschäft.
[22:16] Und dann habe ich ihm, habe ich ihm das so ein bisschen plausibel gemacht. Da habe ich ihn gefragt: "Ja, was könntest du dann machen durch dein Geschäft? Was könntest du machen?" Jetzt habt, vielleicht habt ihr Ideen. Share them. Was für Ideen habt ihr für ein Busgeschäft, ein Transportgeschäft, das jede Stunde 50 Leute dahin und 50 Leute dahin bringt, zehnmal am Tag? Das heißt 100 Leute pro Stunde, zehnmal, das sind 1000 Leute jeden Tag. Okay, 1000 Leute. Gab Video. Ja, die hatten ein Video. Was kann man da machen? Ja, okay, aha. Wie können wir Schriften verteilen? Jeder, der einsteigt, kriegt eins in die Hand gedrückt. Genau. Genau. Das war eines der Hauptsachen, die ich ihm erklärt habe. Hey, wir können doch, wenn sie ein Ticket bestellen, im Preis enthalten, können wir ein "Schritte zu Jesus" haben. Ich bin sogar nach, nach, nach ASI, nach ASI international gegangen, habe da mit Lightbearers gesprochen, die, die, die, die machen diese Steps to Christ in, wie sagt man denen, so Zeitschriften, extrem günstig, okay, extrem günstig. Und die kriegen, die kriegen sogar Spenden, um diese Zeitschriften gratis über die ganze Welt zu verbreiten, okay, von, also "Schritte zu Jesus", okay, das ganze Buch. Und dann, und dann habe ich ihnen gesagt: "Hey, könnt ihr doch, wie viel muss ich, muss ich zahlen, damit, damit ihr einen Container runterbringen könnt, oder?" Und dann hat er gesagt: "Du, wir machen das gratis für euch." Okay. Denke ich: "Oh wow, jetzt geht's los, gell."
[24:15] Dann komme ich wieder runter und rede mit ihm. Hey, musst dir vorstellen, jedes Mal, wenn ein, wenn eine Person reinkommt, um ein, um ein Ticket zu kaufen, sage ich: "Vielen Dank, dass du mit unserer Firma kommst. Hier ist ein Geschenk für dich. Es ist ein christliches Land, kein Problem. Hier ist ein Geschenk für dich. Da hast du was zu lesen." Und dann hast du sie, hast du sie fünf Stunden lang, hast du sie gefangen, sozusagen, oder? Die sind dann da und was machen sie da? Die langweilen sich. Und wenn du ihnen was zu lesen gibst, dann lesen sie was, oder? Denke ich: "Wow, super. Das ist doch ein System." Das heißt, 1000 Leute jeden Tag. Das heißt, für in einer Woche, 7000 Leute kriegen, kriegen ein "Schritte für Jesus". Und das Schöne ist, dass es ein Geschäft ist und nicht eine, eine Evangelisationsaktion, die eine Woche lang dauert und dann ist alles wieder vorbei. Da gehen wir wieder arbeiten, oder? Ist doch viel, ist doch viel intelligenter eigentlich, weil jetzt ist es jede Woche, 52 Wochen lang, 52 mal 7000 Leute. Wie viel ist das? 52, wie viel ist das? 350.000 Leute in einem Jahr. Ja, da gibt es noch ein paar, die kommen ja wieder und so. Sagen wir etwa, etwa, etwa 100.000 Leute. 100.000 Leute, jedes Jahr bekommen ein "Steps to Christ".
[25:52] Jetzt, wenn jemand das zweite Mal kommt, wir haben ja ein System, oder? Das schreiben wir ein, okay, hat ein "Steps to Christ" bekommen, oder, ein "Schritt zu Jesus", hat er bekommen. Dann sehen wir das und sagen wir: "Ah, Sie sind ein, wie sagt man dem, ein Loyalty Member. Sie sind ein häufiger Kunde." Genau. Der kommt oft. Die bekommen eine spezielle Belohnung. Was geben wir ihnen? Ein großer Kampf. Vielleicht noch zuerst das Leben Jesu. Genau. Genau. Und dann, und dann, und dann kann man das, kann man das so, kann man das so entwickeln.
[26:37] Was, was noch? Was gibt es noch? Was für Ideen haben wir noch? Kassetten und Kopfhörer. Genau. Gute Idee.
[26:56] Die Kundenkasse hat, also ich besuche die Business auch, also ich über Manifest generiere und die eben mit geistigem Inhalt, wo ich dann wirklich interaktiv über Websites, über die Added Services kreiere, die jetzt, egal ob das jetzt zum Beispiel ein Promotions-System ist, wenn jemand ein Gesundheitsproblem hat, oder vielleicht, wenn er ein Programm 10 mal veröffentlicht hat, er erzählt dann, es kostet so eine Gesundheitsvertragung und jede Menge weitere Added Services, kann es so in geistigem Sinne weitergehen.
[27:31] Ja, super, ja. Also, was er gesagt hat, ist, dass, dass wir dieses, dieses Membership System, ja, dass wir da das noch weiterentwickeln und viele andere Sachen, Vorteile und so geben und geistige Inputs und so und sogar gratis Gesundheitsberatung und so weiter anbieten für die Leute.
[27:54] Gute Idee, super Idee, okay. Hier, eine Flasche Mineralwasser, wunderbar, genau, genau, gute Idee.
[28:09] So, wie zum Beispiel die Akustik-London, die auch auf den Busse aufschriften, die können auch auf den Busse aufschriften, ja, auf den Busse aufschriften, ja.
[28:25] Für DVD, zum Beispiel, die DVD, ja, ja. Die machen, die machen normalerweise alles möglich von, von, wir sagen in der Schweiz, "Blascht", you know, like, einfach furchtbare Videos, gell, die sie da zeigen. Da kann man, da kann man ein paar gescheite Sachen, gell, Dokumentarfilme und so weiter kann man da bringen, ja. Das ist, das wäre, das wäre, das wäre super, ja. Was noch?
[28:55] Wenn wir alle fünf Stunden unterwegs sind, müssen wir in der Zeit einmal was essen. Man könnte einem Busunternehmen etwas anbieten, irgendeinen guten Snack und so weiter, der gesund ist, bezüglich gesetzlicher Informationen, warum man gerade so einen Snack anbietet. Oder ein Bus muss auch viele Pausen machen, weil die Leute in der Zeit, was weiß ich, zehn Minuten Pausen muss man mal machen. Wer möchte, wir können jetzt mal ein paar Atemübungen machen, ein bisschen Gymnastik und gleichzeitig erzählen, warum das gut ist und was das für unseren Körper und für unseren Geist tut.
[29:25] Ja, ja, ja, sehr gut, sehr gut, ja. Die machen das sogar dort in Honduras. Die Geschäfte, die müssen ja irgendwo anhalten und halten dann in einem Restaurant an. Ja, warum halten sie nicht in einem adventistischen Restaurant an, oder?
[29:42] Ja, klar, ja, klar, das ist genau die Idee. Und wenn es da einen Vortrag, wenn sie da eine Evangelisation machen oder eine Gesundheitsexpo oder irgendein Event haben, mentale Gesundheit oder über Depressionen oder über was auch immer, dass sie reden, wenn sie das dort jedem einen Flyer geben, oder vorne an der, normalerweise im Bus, vorne drin hat es ja immer Platz für diese Werbung, oder, da kann man da sagen, okay, wir haben eine Gesundheitsexpo in diesem Ort oder wir haben eine Evangelisation in diesem Ort oder wo auch immer. Und dann hören es jede Woche 7.000 Leute, oder? Das wäre doch der Hammer, ja. Wir zahlen so viel Geld, um dieses Fleisch überall zu verteilen, wenn wir so, können wir persönlich, gerade im System drinnen, dann haben wir das so entwickelt, da gibt es noch x-hunderte Ideen, ja. Und das werden wir jetzt im Verlauf des Wochenendes, werden wir das noch mehr entwickeln.
[30:57] Salatstube von Dover, immer da drüben, wo es hell ist, Salatstube.
[31:27] Da gibt es ein Geschäft in Chile. Mal schauen, ob das jetzt geht. Falsche Seite. Da gibt es ein Geschäft in Chile, das war völlig außerhalb des normalen, konventionellen Denkens. Und zwar ist das das größte Evangelisationsprogramm, das es gibt im ganzen Land von Chile, okay. Die Leute, das ist ein Geschäftsführer, ein Adventist, die heißen Tornel und die leiten eine Firma, das ist ein Supermarkt für Reifen, Autoreifen, okay. Autoreifen ist nicht sehr konventionell, ist kein Gesundkostladen, ist nicht so normal. Es ist ein Autoreifengeschäft, okay. Dieses Geschäft hat zu ihrem Hauptziel, Missionen zu betreiben. Und das bedeutet jetzt nicht, dass sie finanziell nicht erfolgreich sind, sondern die haben, ist die größte Autoreifenfabrik oder Verkäufer im ganzen Land, okay. Die haben dieses Gebäude, was ich da habe, da haben sie noch fünf weitere solche Gebäude in den größten Städten in Chile, okay. Das sind nur Reifen, also die verkaufen nichts anderes als Reifen. Und durch dieses System haben sie einen unglaublichen Erfolg.
[33:11] Diese Familie, die das leitet, die das führt, hat als Teil des Konzeptes, machen sie genau das, was wir ja jetzt besprochen haben, mit den Schritten zu Jesus. Die kommen, die organisieren containerweise voll von diesen Schritten zu Jesus und Final Events von Doug Batchelor und so Sachen und laden sie da rein. Und für jede Person, die da kommt, sind es 6000 Leute pro Woche, kriegen ein "Schritte zu Jesus", okay. 6000 Leute, jede Woche, für jahrelang, schon jahrelang machen sie das, also über 10 Jahre machen sie dieses Programm, okay.
[33:58] Die haben, die kriegen als Dankeschön, jeder Gast, der da kommt, kriegt als Dankeschön ein "Schritte zu Jesus" oder ein DVD, ein DVD oder verschiedene Sachen, die sie wollen. Als Teil der Organisation haben sie ein Departement, wie sagt man, eine Abteilung, die die Missionsabteilung heißt, okay. Da haben sie 14 Leute, die Vollzeit nur sich um Mission sorgen für ihre Organisation. Die haben Buch-Evangelisten, die sie zahlen, die jeden Tag in Chile 1000, durchschnittlich 1000 Häuser besuchen, 1000 Häuser besuchen, jeden Tag, okay.
[34:55] Durch ihre Firma, die schicken, als Teil ihrer Organisation schicken sie Bibeln. Für jeden graduierenden Studenten von der Universität, als Geschenk schicken sie eine Bibel, im ganzen Land, okay. Also das ist enorm, was die da machen. Wenn sie irgendwas haben, irgendein Event haben oder irgend sowas, tun sie das durch ihr System, durch promovieren und kriegen dann Leute. Die haben nur für, sogar für ihre Angestellten, für ihre Angestellten haben sie normal in den Autoreifenläden, überall im ganzen Land, ist die Durchschnittrate, wie sagt man, im Turnover, also, dass die Angestellten gehen.
[35:56] Nein, Personalumsatz, okay. Personalumschlag, wenn die Personen wieder gehen und so, ist 30-40% im ganzen Land. In dieser Firma, was denkt ihr, wie viel? Weniger als ein Prozent.
[36:25] Fluktuation des Personals. Oh Mann, ich lerne Deutsch wieder, wunderbar. Okay, also, weil, und da kommen, die haben jetzt schon Artikel und alles mögliche, von weltlichen Geschäftsleuten, die das analysieren und die sagen, der Grund, warum du am erfolgreichsten bist, von allen diesen Autoreifengeschäften, ist, weil du diese Missionsabteilung hast, okay. Das bringt den Sinn und Zweck hinter den Reifen. Es geht ja nicht um Reifen, es geht um Leute. Und die haben das verstanden, die haben das gesehen.
[37:11] Das ist unglaublich. Die haben nicht nur das, sondern als Teil des ganzen Systems, haben sie an den Seiten der Wände überall, haben sie da, sieht man da, die Psalmen, anstatt nackte Frauen, die letzten Ereignisse. Das heißt, alle Gäste, alle Kunden, die da herkommen, die gehen da durch den ganzen Shop durch und dann kommen sie halb-adventistisch raus.
[37:54] Das ist das Konzept, das ist die Idee. Und die machen zu, die machen sogar ihre Webseite zu am Sabbat. Da geht gar nichts während dem Sabbat. Und das ist ein riesiges Zeugnis in der ganzen Stadt. Es ist einfach alles zu. Und dann steht da an der Tür: "Du sollst den Sabbat heiligen." Sehr spannend, okay. Das ist so ein Geschäft. Und als ich das hörte, okay, als ich mir das durchgehen ließ, da habe ich verstanden, dass Mission eigentlich jeden Beruf eigentlich soll revidiert werden, wie sagt man, reformiert werden, also verändert werden, damit wir diesen Beruf für die Mission entwickeln können. Also wir stehen, wir sagen die ganze Zeit, wir sagen ja, wir verbreiten das Evangelium, wir verändern die Welt, das Evangelium wird gepredigt über die ganze Erde. Aber dann in der Realität, frage ich in den Gemeinden, jede Gemeinde, jetzt habe ich etwa 50 Gemeinden gefragt schon, okay.
[39:21] Predigen wir das Evangelium über die ganze Erde? Ja. Und alle sagen ja, gell. Und dann sage ich: "Okay, bitte haltet die Hände auf, der eine Stunde oder mehr gibt, um Outreach zu machen, also zu evangelisieren." Hebt die Hände, oder? Frage ich dann.
[39:48] Weißt du, wie viele Leute die Hände erheben? Durchschnittlich, von einer Gemeinde von 100 zu 120 Leuten, 1,5. Durchschnittlich, ja, erheben die Hände für eine Stunde. Ich frage nicht für 40 Stunden, ja, nicht 40 Stunden, eine Stunde.
[40:14] 1,5 Leute. Das ist ja, das tut mir weh, oder? Das tut mir weh. Und offensichtlich haben wir ein Problem in unserem System, dass uns das erlaubt und dass wir uns nicht schlecht fühlen dabei, okay. Das ist ein bisschen ein Problem, ja. Deswegen bin ich so auf dieses Konzept gestoßen, ja.
[40:43] Hier haben wir ein Geschäft, Nature's Way. Das ist ein guter Freund von mir, der kommt aus dem Karibik. Der hat dort eine Franchise entwickelt, okay. Eine, wie sagt man dem, eine Vernehmenskette, Unternehmenskette, genau, so wie McDonalds. Aber ist noch nicht so entwickelt. Die haben bis jetzt, haben sie fünf solche Zentren, fünf solche Gesundkostläden mit einem Deli, mit einem kleinen Restaurant und eine Klinik. Es ist alles so verbunden, ja, so wie Salon White ja schreibt, was eine gute Stadtmission wäre. Und der hat das jetzt, der hat jetzt in fünf verschiedenen Inseln hat er dieses, so ein Geschäft eröffnet und hat davon bis jetzt, der hat Bibelarbeiter und die ganzen medizinischen Missionare und so, die sie haben. Der hat da eingestellt und hat jetzt 24 Bibelstunden mittlerweile, die er über die letzten zwei Jahre hat er jetzt da gearbeitet, mit diesen Sachen und leitet die Leute, führt die Leute zu Christus, okay. Mit den Gesundkostläden, mit der Klinik. Und das macht ja alles Sinn, weil die Klinik sagt: "Hey, du musst ein bisschen besser essen, kauf da, oder?"
[42:14] Macht das Sinn?
[42:15] Und die sagen: "Hey, kannst du das ausprobieren?"
[42:18] Ist da!
[42:19] Oder, es ist so ein Zyklus, ja. Und die helfen einander, ja. Ist wirklich, ist super, ja.
[42:26] Unser Problem, glaube ich, ist, dass wir eben unsere Talente nicht zelebrieren. Wir zelebrieren nur so, nicht mal fünf Prozent von allen Talenten, die Gott uns gegeben hat, als Gemeinde, von allen Leuten, die wir haben, wenn es um Geschäft geht, wenn es um Architektur geht, um Ingenieure, um alles Mögliche, um Mechanics und Landwirtschaft und so weiter, oder? All diese Sachen, die wir nehmen, die nicht, wir nutzen nicht diese Talente, die Gott in unsere Gemeinde gegeben hat.
[43:16] Wir haben alle diese Talente, und hier könnt ihr sehen, oder? Alles Mögliche haben wir hier, Exercise, Gyms und so weiter. Und dann haben wir hier, ah, der geht nicht, haben wir den Arzt, oder? Und die Einzigen, die wir akzeptieren, sind die, oder? Den Arzt, da. Und hier der Prediger mit dem kleinen Bibelarbeiter, seht ihr? Genau. Das ist unser Konzept. Und alle anderen, die machen nichts, ja? Nicht nichts, aber nicht viel. Entschuldigung, nicht viel. Versteht ihr?
[43:55] Wir müssen unser Konzept ein bisschen erweitern und sehen, dass wenn jemand ein Busfahrer ist, dass wir ein Busgeschäft entwickeln können, damit der Busfahrer den Leuten dann Bibelstunden halten kann. Ein Busfahrer kann keine Bibelstunden halten, aber der Busfahrer kann. Ja, soll er auch. Der soll auch Bus fahren. Aber wenn er für eine adventistische Busgesellschaft arbeitet, wie der in Honduras, weißt du, dann hilft er ja der gesamten Vision, ja.
[44:34] Und dann ist plötzlich Busfahrer nicht mehr ein säkularen Job, sondern plötzlich ist es jetzt ein Missionarischob, oder? Und diese Umstrukturierung müssen wir verstehen. Wenn wir diese Umstrukturierung verstehen, dann können wir sogar überhaupt daran denken, um das Werk zu vollenden. Bis dahin wird es niemals vollendet werden.
[44:59] Das steht hier: "Das Werk Gottes auf dieser Erde kann niemals vollendet werden." Das heißt, wir werden hier noch ein tausend Jahre sein, wenn wir Folgendes nicht verstehen. "Bis die Männer und Frauen unserer Gemeinde sich voll ans Werk geben und ihre Arbeit mit den Predigern und Gemeindeangestellten vereinen." Das Werk Gottes kann niemals vollendet werden. Niemals.
[45:33] Bis die Männer und Frauen, das sind wir, das sind die Laienglieder unserer Gemeinde, sich voll ans Werk geben, okay? Voll ans Werk geben. Das heißt, in Englisch steht da "Rally to the Work". Das heißt, sich reinstürzen bedeutet das, okay? Reinstürzen ins Werk. Voll, okay? Voll und ganz reinstürzen ins Werk. In welches Werk? Das Werk Gottes natürlich. Und so können wir das Werk vollenden. Wenn 99% der Gemeinde nicht am Arbeiten ist, dann wird es nicht gehen.
[46:19] Hier ist ein gutes Zitat, das das erklärt, dass es nicht nur für Prediger sind. Hier steht da: "Auf dem Prediger des Wortes, auf dem christlichen Krankenpfleger, dem christlichen Arzt und jedem Christen, sei er, was sei er?"
[46:38] Was steht da?
[46:38] Kaufmann, das heißt Geschäftsmann, oder? Oder Bauer, oder Gelehrter, oder ein Handwerker. Auf allen ruht die Verantwortung. Es ist unsere Aufgabe, den Menschen das Evangelium ihrer Seligkeit zu offenbaren."
[46:58] In Englisch steht da: "Every enterprise." Jedes Unternehmen sollte ein Mittel zu diesem Zweck sein. Jedes Unternehmen, okay? Alles, was wir unternehmen, sollte ein Mittel zu diesem Zweck sein. Was ist dieser Zweck? Das Evangelium zu verkünden. Das heißt, wenn wir das Evangelium verkünden, dann ist das Evangelium zu verkünden.
[47:25] Das heißt, wenn wir ein Geschäft leiten, das nicht zum Hauptzweck hat, das Evangelium zu verkünden, dann können wir noch wachsen. So soll ich sagen, so muss ich sagen. Dann können wir noch wachsen. Können wir noch wachsen. So stehen wir jetzt. Das ist klar definiert. Da haben wir die Missionaren im Dschungel auf der rechten Seite. Auf der linken Seite haben wir die Prediger, die Bibelarbeiter. Und alle die zwischendrin, 99% unserer Gemeinde ist da in der Mitte. Und wir finden keinen Job für sie. Ja, das ist die Wahrheit. Wir finden keinen Job für sie. Weil wir das Konzept nicht entwickelt haben.
[48:31] Wir haben ganze Bücher bekommen, wo das Konzept entwickelt ist, dass wenn wir eine Krankenschwester ausbilden, einen Arzt ausbilden, dass die dann nicht in irgendeinem Krankenhaus arbeiten, sondern in welchem Krankenhaus? Genau, in unserem Krankenhaus. Da gibt es ganze Bücher geschrieben über Sanatorienarbeit, über die ganzen Systeme, die wir aufbauen sollen. Schulen, wenn wir Leute ausbilden sollen. Wir sollten unsere eigenen Schulen und unsere eigenen Universitäten und so weiter haben. Da gibt es ganze Bücher darüber. Aber weil wir diese Bücher nicht so gerne lesen und ich weiß auch nicht warum, da kommen wir nicht vom Fleck. Dann ist es eben schwierig. Und ich glaube, da gibt es Lösungen. Ich glaube, es gibt Lösungen.
[49:27] Ich habe noch ein paar Beispiele. Hier eines dieser Zitate, die meine Erfahrung in diesen Gemeinden, wo ich da immer diese Frage gestellt hatte, unterstreicht. Da steht, das ist auch in dem Buch Testimonies for the Church, Zeugnisse Band 8, steht da: "Nicht eines unter hundert Gemeindegliedern bemüht sich um mehr, als die alltäglichen weltlichen Interessen, sprich Geschäften." Da steht Geschäfte. Wir sind uns noch nicht einmal halbwegs bewusst, welchen Wert ein Mensch hat, für den Christus gestorben ist. Nicht eines unter hundert Gemeindegliedern bemüht sich mehr, als sein alltägliches weltliches Unternehmen. Nicht eines unter hundert.
[50:46] Was bedeutet das für uns? Ja, wir brauchen, wir haben nicht unsere eigenen Systeme, unsere eigenen Geschäfte und so weiter entwickelt, dass nicht einer unter hundert mehr, als in einem weltlichen Geschäft arbeitet. Nicht einer von hundert. Das heißt, nicht ein Prozent aller Talente, von allem, was Gott uns gegeben hat, wird verwendet, um das Werk Gottes zu advance, mein Deutsch, voranzubringen. Dankeschön.
[51:24] Okay, noch eins. Wir haben jetzt keine Zeit, unsere Kräfte und Gaben weltlichen Unternehmungen zu widmen. Sollen wir uns vom Dienst für die Welt verschlingen lassen? Sollen wir uns selbst dienen und das ewige Leben und die ewige Seligkeit des Himmels verlieren? Nein, das können wir uns nie erlauben. Wir wollen alle Fähigkeiten im Werk Gottes einsetzen. Wir wollen alle Fähigkeiten.
[51:59] Da steht im Englischen "talents". Talente. Wenn wir in der Bibel studieren und Christ Object Lessons studieren, was Talente sind. Was sind Talente? Und was sind solche Gaben? Monetäre, okay, finanzielle, geistliche Gaben, was noch? Gesundheit, Zeit, okay. Zeit ist eine Gabe. Das heißt, und da steht, wir wollen alle Fähigkeiten, das heißt, alle unsere Zeit eigentlich sollte für das Werk Gottes investiert werden. So steht das.
[52:45] Und das ist natürlich, wenn wir das konsequent entwickeln, und ich glaube, das ist zum Teil, oder ich glaube, ich würde sagen, zu einem großen Teil die Verantwortung von ASI, um dieses Konzept eigentlich zu entwickeln und zu proklamieren und zu zeigen, dass das eigentlich geht, dass wir unsere eigenen Geschäfte haben können, um dort das Evangelium zu verkünden. Wie der Paulus. Wir haben ein Missverständnis vom Paulus übrigens. Wir denken, dass der Paulus hier gearbeitet hat, seine Zelte und so gemacht hat, und da verkauft hat, und mit dem Geld hat er dann hier Mission gemacht. Stimmt das? Das hat er auch gemacht, Gott sei Dank. Weil gewisse Sachen sind finanziell selbst nicht unterhaltbar. Aber da steht ganz klar, dass er durch sein Geschäft an eine Klasse von Leuten herangekommen ist, die er sonst nicht hätte erreichen können. Das bedeutet, dass er durch sein Geschäft auch Leute erreicht hat. Dass das auch ein Ziel mit dabei war im ganzen Konzept.
[54:11] Das ist so ein bisschen eingeschlichen in unser System. Ich weiß nicht, wie es hier ist, aber in Amerika, in ASI, hat es auch ein paar solche Ideen, dass es hier darum geht, dass die Geschäftsleute kommen und Geld geben für die Ministry-Leute, die kein Geld haben. Dann sind immer so die reichen Leute da und die armen Leute da, und die Armen beten um Geld. So ist es. Aber das ist nicht unbedingt das Ideal. Manchmal haben wir diese Idee, dass das so sein könnte, dass wir unser Geschäft rechtfertigen können, wenn wir einfach Geld rausnehmen und es den Ministries geben. Das heißt, ich habe meine Arbeit getan. Ich habe ihr Geld in die Mission gegeben. Das stimmt nicht ganz.
[55:15] Steht da auch in Christ Object Lessons, wie sagt man, Bilder vom Reich Gottes, gell? Heißt das auf Deutsch? Bilder vom Reich Gottes. "Manche Leute meinen, es sei schon genug, wenn sie Geld für die Sache Christi spenden. Mehr werde nicht von ihnen verlangt. Ihre kostbare Zeit, in der sie persönlich Evangelisationsarbeit leisten könnten, bleibt ungenutzt. Jeder gesunde Christ hat die Aufgabe, Gott mit allen seinen Kräften zu dienen, um Menschen für Christus zu gewinnen. Geldspenden sind kein Ersatz für persönliche Arbeit." Spannend, he? Spannend.
[56:05] Ich erinnere mich noch an eine Predigt von Gerhard vor sieben Jahren oder so. Und da hat er erzählt, wie er Evangelisation macht durch sein Geschäft. Nur durch das Autofahren, das weiß ich noch ganz gut. Nur durch das Autofahren. Das ist, wir können das Predigen des Evangeliums nicht abschieben auf, ja, ich spende einen Haufen Geld. Und das bedeutet nicht, dass wir nicht viel Geld spenden sollen. Wir sollen viel Geld spenden. Eigentlich alles unseres Geld gehört sowieso Gott, oder? Das heißt, wir brauchen nur einen kleinen Teil davon und der Rest geht ins Werk, gell? Geht ins Werk. Das wäre eigentlich die Idee. Aber es ist nicht genug. Das heißt, es gibt noch ein Level höher.
[57:01] Heute Nachmittag werden wir besser studieren, da gibt es diese Levels of involvement. Das heißt, da gibt es weniger Ideal und idealerweise Ideal, wie wir alles wirklich ins System reinbringen können. Hier ein Beispiel von einem Gesundkostladen. Wie viel Zeit haben wir? Zehn Minuten? Wunderbar.
[57:31] Ein Gesundkostladen in Amerika, Country Life Natural Food. Das ist der Ursprung dieses Country Life Brands, das wir überall benutzen. Oak Haven ist das, das ist in Oak Haven. Die haben einen Gesundkostladen und durch ihren Gesundkostladen machen sie Vorträge, jede Woche haben sie Vorträge über irgendein Thema. Machen sie eine Cooking School, einen Kochkurs, machen sie Diabetes-Kur, machen sie alles Mögliche. Und für jegliche Sachen, die sie machen, kommen da mindestens drei bis vierhundert Leute, jedes Mal. Und die haben ein Problem, sie wissen nicht, was sie machen mit so vielen Leuten, weil sie mit vierhundert Leuten können sie nicht zu Jesus führen. Das sind zu viele Leute. Jetzt haben sie ein System entwickelt, das viel spezifischere Themen angeht und damit laden sie nur so 10 bis 15 Leute ein und mit denen führen sie dann zu einer Beziehung mit Christus. Weißt du, es wäre schon schön, wenn wir dieses Problem hätten. Oder? Aber das ist die Methode Christi, den Bedürfnissen wirklich nachkommen. Zuerst den Bedürfnissen nachkommen, weil wenn man das macht, dann ist es nachher automatisch. Die wollen nachher automatisch alles haben, was du hast. Aber wir machen oft Evangelisation, ohne die Bedürfnisse einzuberechnen, die die Leute haben. Und Geschäfte, erfolgreiche Geschäfte, sind nur erfolgreich, wenn sie Bedürfnisse decken. Das heißt, Geschäfte sind auf dem selben Konzept entwickelt, eigentlich auf der Methode Christi, wie man die Leute zu Jesus führt. Nur fehlt ihnen der letzte Schritt. Hoffentlich unsere nicht.
[59:42] Annex, der ist gerade vor eineinhalb Jahren den Advanced-Kurs in Wildwood absolviert. Wir haben einen Geschäftskurs, einen Entrepreneurship Ministry Management Training, wo sie lernen, wie man ein Geschäft startet und leitet, aber mit dem Fokus auf Evangelisation. Und der wurde graduiert, gerade vor eineinhalb Jahren, ist dann rausgegangen und hat da in einer Gemeinde gepredigt, bekam dort von einer Frau, dieses Grundstück hat sie ihm geschenkt, mit einem Gebäude drin, und da hat er seine eigene Lebensstil-Klinik entwickelt. Hat er entwickelt, aber hatte ja keine Arbeiter. Und weil er keine Arbeiter hatte, ist er dann zu der Universität, zehn Minuten davon entfernt gegangen, hat ihnen gefragt: "Hey, ihr wollt doch für eure Krankenschwesterausbildung eine Rotation machen durch meine Klinik?" Und die haben das akzeptiert, und jetzt gehen alle Krankenschwestern für ein paar Wochen oder einen Monat in seine Klinik und arbeiten da, und lernen da, wie man die Treatments, also die ganzen Anwendungen, Wasseranwendungen und all diese Sachen machen. Und jetzt hat er sogar noch einen Arzt dazugeholt von Wildwood, den haben wir ihm geschickt, dass er auch einen Arzt dort hat. Und jetzt konnte er mit diesem System, konnte er in eineinhalb Jahren, also muss man sich das vorstellen, hat er jetzt schon eine zweite Klinik geöffnet, und hat das jetzt gefranchised, also eine Kette entwickelt, und hat jetzt schon das dritte eröffnet. In eineinhalb Jahren. Unglaublich.
[1:01:51] Wir müssen doch auch diese Ketten machen, das ist doch möglich, oder? Mit so vielen Geschäftsleuten, die wir haben, da können wir doch was machen, oder? Wann fange ich in der Schweiz an? Ich bin noch in Amerika, die Franchise am entwickeln, ganz ehrlich. Aber es geht schon vorwärts, auch in Europa.
[1:02:13] Wir haben jetzt schon einige Projekte, überall in Europa, hier, einige Projekte, die wir haben, viele sind hier nicht aufgelistet. Ich hätte gerne, wenn wir alle da drauf hätten, aber es kommt langsam, langsam, aber sicher. Aber es kommt. Hier verschiedene, die wir haben, die haben jetzt gerade angefangen, die Sonnmat, kennt ihr von meiner Schwester, das Gesundheitshotel und das Gesundheitszentrum in den Bergen in der Schweiz, ganz schön. Da war ich jetzt gerade, wir hatten gerade ein OCI Leadership Retreat in der Sonnmat, 40 bis 50 Leute waren da, von allen Leitern, von allen diesen Ministries in ganz Europa, also von Frankreich, von England, von überall sind sie hergekommen, für die Leiter. Und das war richtig schön. Und nächstes Jahr werden wir ein größeres machen, mit der GK zusammen, wahrscheinlich in Deutschland, in der Nähe von Frankfurt, nächsten November. Und das wird spannend, weil das kommt jetzt immer mehr, diese ganzen Laien, Laienorganisationen, die entwickelt werden.
[1:03:38] Hier Hergelia, kennt ihr, vielleicht in Rumänien, eines der erfolgreichsten Gesundheitszentren, die wir haben. Der hat vor etwa 20, 25 Jahren, hat er sich graduiert in Wildwood, ist dann nach Loma Linda gegangen, wurde Arzt, ist dann zurückgegangen, hat dieses Ding entwickelt, das Gesundheitszentrum. Der ist so erfolgreich, durch sein System, dass die Nationale Assoziation für Ernährung ihn gebeten hat, das ganze Ernährungslehrplan für die Universitäten zu modifizieren, wegen seinem Erfolg in seinem Gesundheitszentrum. Also, da ist viel möglich, es ist möglich, es ist schön, dass das passiert. Die haben auch mehrere Zentren in Rumänien, auch etabliert schon, von dort auch einige, die die Gemeinde selber führt.
[1:04:43] Hier sind ein paar Bilder von denen. Da haben sie eines in Moldawien, haben sie dieses hier gerade gestartet, gerade im Januar. Und das da ist in Bulgarien, haben sie auch begonnen.
[1:05:01] Hier ist ein Bild von ihnen, von der Seite. Hier ist ein Projekt in der Ukraine, eines der unglaublichsten Projekte. Die Frau, sie ist eine Zahnärztin, die wollte unbedingt lernen, wie man medizinische Missionsarbeit leistet. Und wusste dann von Wildwood. Wildwood ist eines der ältesten Institutionen, 70, 72 Jahre alt. Und sagt, sie muss da ausgebildet werden. Sagt sie: "Also gut, dann machen wir das." Ruft sie an, sagt: "Ich möchte da die Ausbildung machen." Wildwood hat ihr gesagt: "Ja, wir würden dir gerne helfen, aber du kannst kein Englisch. Können wir dich nicht akzeptieren?" Dann sagt sie: "Ja, so schnell gebe ich nicht auf." Dann sagt sie: "Ich werde meinen eigenen Übersetzer bringen und damit ich diesen Kurs trotzdem machen kann." Dann sagen sie: "Also gut, komm." Dann kommt sie, macht den Kurs sechs Monate lang, kommt zurück, findet dieses Grundstück. Das ist ein Grundstück vom Refugee Camp, Flüchtlingslager, haben sie das ihnen ganz günstig verkauft, 800 Dollar pro Haus, haben sie es ihnen verkauft. Und aus dem haben sie dann ein Gesundheitszentrum gebaut. Das ist das Gesundheitszentrum, das sie haben. Die haben sie einfach zusammengebaut, diese Häuser. Und die nehmen 50 Patienten pro Session. Hier ist ihr Staff, das sie haben. Jedes Jahr machen sie so eine Konferenz, die nennen sie Medical Missionary Merchant Convention, also das heißt, alle Geschäftsleute und die ganzen medizinischen Missionaren, die kommen zusammen, etwa 400 Leute, und erzählen sie nur Geschichten von all den Projekten, von allen, die da rausgegangen sind und ein Projekt gemacht haben. Und alle Geschäftsleute werden so enthusiastisch über die ganze Sache, dass sie ihr eigenes Geschäft entweder modifizieren, um ein evangelistisches Projekt zu machen, oder sie verkaufen es und machen ein anderes, ein Gesundheitszentrum oder so. Über 50 neue Projekte in den letzten paar Jahren haben sie entwickelt, in ganz Russland. Oh Mann, schlechter Fehler. In ganz Russland.
[1:07:45] Hier ein paar Bilder von diesen Gesundheitszentren, die sie da haben. Viele Gesundheitszentren. Diese zwei Frauen, die haben ihr ganzes Geschäft in einen Gesundkostladen umgewandelt. Ein großes Geschäft. Das sind ihre Angestellten dort. Diese Frau, das ist auch eine interessante Geschichte. Die hatte ein kleines Grundstück, aber hatte kein Geld, wusste nicht was machen, aber wollte was für Gott machen. Wurde ausgebildet und sagt: "Gott, was kann ich machen?" Sagt Gott: "Was hast du in der Hand?" Und dann sagt sie: "Ja, ich habe nur ein kleines Grundstück, aber mit einem Grundstück kann ich noch nichts machen. Ich will ein Gesundheitszentrum machen." Und dann sagt Gott: "Ja, start." Hat sie das gelernt in der Missionsschule, die drei S's of self-supporting work, die kennt ihr. Start simple, start small, start soon. That's right. Ich mache noch eins dazu: Start smart. Ein bisschen Marktanalyse ist schon gut. Beginn einfach, beginn klein, und beginn bald, bald, schnell. Und so hat sie das angenommen, hat gebeten, sagt sie, ah, Gesundheitszentrum, vielleicht mache ich so. Hat sie ein kleines Zelt, hat sie gekauft. Genug Geld hatte sie für ein kleines Zelt, hat es gekauft, aufgestellt, und hat es nicht Gesundheitszentrum genannt, sondern Gesundheitscamp. Ein Camp. Und hat sie die Diabeteskuren und alles Mögliche in diesem Zelt gemacht. Und durch dieses Camp hat sie so viel Geld generiert, dass sie jetzt sogar zwei solche Gebäude bauen konnte, um jetzt eigentlich das Gesundheitszentrum zu entwickeln. Und das sind so die Beispiele.
[1:10:07] Es sind viele Projekte, die weltweit gehen. Ich könnte, da gibt es eine ganze Liste, in Lateinamerika auch, die voll Gas losgeht. Seit dem Ted Wilson, der das ganze Mission to the Cities, die Initiative, die Städte zu bearbeiten und so weiter gemacht hat, ist jetzt einfach, man würde sagen die Hölle los, aber eigentlich ist der Himmel los, da in ganz Lateinamerika. Das ist unglaublich, was da abgeht. Jetzt nur im Januar, werden wir von Wildwood aus, einen Monat lang, in zwölf verschiedene Unionen, also Verbände, gehen, um da die Prediger und Gemeindeglieder auszubilden, in diesem ganzen Konzept, Geschäftsevangelisation und das ganze Medical Missionary Zeugs, also die Gesundheitsmission, und all diese Sachen. Unglaublich, wie das alles geöffnet hat.
[1:11:12] Wir haben nur in den letzten vier Jahren, vielleicht über 30 Gesundheitszentren, in nur Lateinamerika, entwickelt. Also das explodiert, das ist jetzt wirklich am explodieren. In Afrika habe ich auch, einen Haufen Sachen. Ich könnte hier stehen, Kolumbien. Diese Leute haben vor drei, vier Jahren begonnen. Ich war da, und ich war nach zwei Jahren da. Innerhalb von zwei Jahren, haben sie dieses Gesundheitszentrum etabliert. Die haben eine Suchtanlage, für Süchtige. Die haben, also diese Kolumbianer, die wissen, die sind wirklich Geschäftsleute, einfach in ihrem DNA. Das ist unglaublich. Die sehen, alles was sie sehen, sehen sie, da kann man Geld machen. Also wirklich, die haben ein Restaurant gestartet, dann haben sie eine Bäckerei gemacht, innerhalb von zwei Jahren, haben sie eine Primarschule gegründet, eine Missionsschule mit 60 Leuten. Dann haben sie gesehen, da können wir Wasser kaufen. Haben sie ihr eigenes Wasser, machen sie? Kein Mohn, kein Mohn, nur zum Anschauen. Dann haben sie sogar Wasser, die produzieren Wasser, mit ihrem eigenen Logo und so. Und dann verkaufen sie es überall, als ob es jetzt gesünder ist, weil das Logo drauf ist. Es ist völlig spannend. Und die machen so viele Sachen, durch ihre Geschäfte, durch ihre Sachen, das Werk geht voran.
[1:13:05] Und ich glaube, dass die Unternehmen, die adventistischen Unternehmen, eine wichtige Rolle spielen, in der Verkündigung des Evangeliums, speziell in der Endzeit, speziell mit dem Spätregen. Das werden wir, morgen Abend werden wir das studieren. Ich hoffe, es ist gedacht, dass wir ein bisschen einen Einblick haben, in das Ganze, was da abgeht, in der Welt, und dass Glaube und Religion, Glaube und Geschäft, Glaube und Business, nicht separat sein können. Die sollen zusammen sein. Und ich hoffe, dass wir motiviert sind, speziell hier, mit allen ASI-Gliedern, allen unseren Geschäften, dass wir einander helfen, und dass wir neuen Leuten helfen, die kommen, die sowas machen wollen, dass wir sie unterstützen, mit allem, was wir haben, dass wir dieses ganze Konzept entwickeln können.
[1:14:16] Beten wir noch zum Schluss. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir für diese Stunde, die du uns gegeben hast, um ein bisschen einen Einblick zu bekommen, was dein Heiliger Geist am Wirken ist, in verschiedenen Teilen dieser Erde. Und Herr, wir bitten dich, dass du doch auch bei uns sein mögest, und dass wir hier in Europa, und in Deutschland, und Österreich, und auch in der Schweiz, dass wir da wirklich das Werk voranbringen können, nicht durch unsere Kraft, nicht durch unsere Stärke, sondern durch deinen Geist, Herr. Das ist unser Gebet. Bleibe bei uns. Im Namen Jesu. Amen.
[1:15:27] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
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