Veröffentlicht am
1.158 Klicks

Diese Bonus-Sendung der Erweckungsserie „Belebe uns neu“ mit dem Titel „Der geschlagene Felsen“ beleuchtet die tiefere Bedeutung biblischer Ereignisse. Anhand des Beispiels des geschlagenen Felsens in der Wüste wird die Symbolik von Gottes Liebe, Gnade und dem Opfer Jesu Christi für die Erlösung der Menschheit erklärt. Das Video lädt dazu ein, die eigene Beziehung zu Gott zu vertiefen und die Kraft des Heiligen Geistes im Leben zu erfahren.


Weitere Aufnahmen

Serie: Belebe uns neu

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:30] Ich möchte all jenen jetzt einladen, die mit uns auf dem Internet und zuhause sind. Ich möchte all jenen jetzt ein Willkommen heißen, die uns im Internet zuschauen und dieses Programm anschauen.

[1:03] Für eine weitere Bonus-Sendung, Bonus-Material unserer Erweckungsserie "Belebe uns neu", präsentiert von Revelation of Hope Ministries. Wir haben eine ganz besondere Präsentation, die überschrieben ist: "Der geschlagene Felsen". Wenn ihr eine Bibel noch nicht zur Hand habt, dann möchten wir euch ermutigen, diese jetzt zu nehmen. Nehmt euch auch einen Notizblock und etwas zum Schreiben, wenn wir jetzt das Wort Gottes gemeinsam studieren wollen.

[1:45] Lasst uns mit Gebet beginnen. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr danken für die Gelegenheit, dein Wort jetzt aufzuschlagen, welches dein Liebesbrief an die menschliche Rasse ist. Vater, hilf uns durch deinen Heiligen Geist, die Worte der Liebe zu uns zu hören. Egal, wo wir jetzt gerade sind und diese Präsentation anschauen, wir bitten dich, dass der Heilige Geist und die Kraft des Heiligen Geistes mit uns sind, dass wir nicht einfach nur deine Gegenwart gleichgültig entgegennehmen, dass das Wasser in der Gegenwart wir nicht einfach nur daran planschen, sondern dass es in uns hineinkommt und uns wirklich erfrischt. Bitte gib uns Weisheit und auch eine Erfahrung, die dem entspricht, dass wir sehen und schmecken, dass der Herr gut ist. Bitte, Herr, schenke uns Weisheit, damit wir wissen, wie wir diese Botschaft präsentieren sollen. Bitte schenke uns Klarheit der Gedanken und der Sprache, und wir bitten dich, dass du dich selbst in einer wunderbaren Art und Weise offenbaren lässt, durch diese demütigen Worte. Wir beten im Namen Jesu. Amen.

[3:27] Unsere Botschaft hat den Titel "Der geschlagene Felsen", und wir werden in unserer Bibel beginnen mit dem Buch Johannes, Kapitel 5, wo wir in Vers 29 beginnen wollen. Und während ihr euch dort aufschlagt, da wollen wir noch einmal ein Zitat lesen, das wir in einer anderen Präsentation gelesen haben. Es kommt aus dem Buch "Das bessere Leben", wo uns gesagt wird, was Gott tut, damit die Sünde aus unserem Leben getilgt wird und entfernt wird. Es heißt, dass Gott keine Zwangsmaßnahme ergreift. Liebe ist das Mittel, mit dem er die Sünde aus dem Herzen tilgt. Wir sehen also, dass das Mittel, mit dem Gott die Sünde tilgt und sie völlig aus unserem Leben hinaus tun möchte, das ist nicht der Lohn des Himmels und auch nicht die Furcht vor der Hölle, sondern die Liebe, liebe Freunde. Die Liebe Gottes ist das Stärkste in der ganzen Universität und sie hat nicht nur die Kraft, die Vergangenheit zu vergeben, sondern auch die Kraft, unsere Gegenwart zu verändern und befähigt uns, in der hoffnungsvollen Zukunft vorwärts zu gehen.

[5:07] Liebe Freunde, wenn ihr Sieg über die Sünde in eurem Leben haben wollt, wenn ihr von der Last der Abhängigkeit frei sein wollt, dann lernt einfach, den gesegneten Christus zu lieben. Und der einzige Weg, wie wir ihn lieben können, ist, wenn wir erkennen, wie viel er uns wirklich liebt. Und das Wort Gottes ist als Liebesbrief an die menschliche Rasse geschrieben worden. Und wenn wir den Liebesbrief des Herrn lesen, dann finden wir so Eindrücke, Einblicke in seine Gnade, Bilder von seinem Frieden. Dann sehen wir, dass er ein Gott der Gnade ist. Er ist ein König der Freundlichkeit, ein Herr der Liebe und ein treuer Vater. Und wenn wir diese Liebe sehen und verstehen und die Liebe in uns hineinkommt, dann geht die Liebe, die das Gegenteil der Sünde, die das Gegenteil der Liebe ist, einfach hinaus. Liebe Freunde, wenn wir diese Erfahrung haben, dann sagt Jesus, dann wird das Joch einfach sein und die Bürde wird leicht zu tragen sein.

[6:32] Und dann finden wir im Buch Johannes, Kapitel 5, worum das Wort Gottes sich eigentlich immer nur dreht. Und wir fangen in Vers 39 an. Da sagt Jesus hier zu den Schriftgelehrten und Pharisäern, und er sagt: "Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben, und sie sind es, die von mir Zeugnis geben, und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu empfangen." Und Jesus ermutigt uns, die Schriften zu studieren, aber in diesem Befehl ist auch ein Tadel enthalten, denn die religiösen Führer, die Schriftgelehrten und Pharisäer, sie kannten zwar die Schrift sehr gut, aber sie glaubten in ihrem Kopfwissen, dass da eine Herzensgewissheit ist für ewiges Leben. Sie glaubten, die Erlösung besteht darin, was sie wissen, aber zur gleichen Zeit haben sie den abgelehnt, den die gesamte Schrift eigentlich zum Zentrum hat. Jesus hat es sehr deutlich gemacht: "Die Schriften zeugen von mir." Das Thema der ganzen Bibel, liebe Freunde, ist das Thema, wie Gott den sündigen Menschen durch Liebe ihm nachfolgt.

[8:18] Diese religiösen Führer haben den Hauptpunkt nicht verstanden, und das ist eine sehr wichtige Lektion, die wir uns merken sollten. Wenn wir die Bibel studieren, dann studieren wir sie nicht, um einfach nur Informationen zu bekommen. Wir studieren die Bibel, um den Autor der Bibel kennenzulernen, und jede Lehre und jede Prophetie der Bibel hat nur ihre Wichtigkeit und Relevanz, weil sie uns noch näher zum Herzen Gottes bringt. Diese Schriftgelehrten und Pharisäer waren in ihrem Kopf vollgestopft, aber ihre Herzen waren leer und es fehlte ihnen an einer Erfahrung mit ihrem Herzen. So sagt Jesus in Vers 46: "Denn wenn ihr Mose geglaubt würdet, so würdet ihr auf mich glauben, denn von mir hat er geschrieben. Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?" Jesus hat es ganz deutlich gemacht, dass das Zeugnis des geschriebenen Wortes Gottes, dass die Schriften von Mose und den Propheten sind, sehr viel kraftvoller, als alle sichtbaren Wunder, die er tun könnte. Die Pharisäer wollten ein äußeres Zeichen sehen, aber Christus hat sie stattdessen zu den heiligen Schriften verwiesen und gesagt: "Wenn ihr wirklich Mose glaubt, dann würdet ihr auf mich glauben. Ihr bräuchtet kein äußeres Zeichen, denn Mose hat von mir geschrieben."

[10:12] Also, die Frage ist jetzt die folgende: Wie hat Mose von Jesus geschrieben? Normalerweise denken wir, dass die Geschichte von Jesus im Neuen Testament beginnt, aber von dem ersten Buch Mose bis zur Offenbarung, sowohl im Alten wie auch im Neuen Testament, da zeugen alle Schriften von Jesus Christus. Und wie hat Mose von Jesus geschrieben? Durch prophetische Bilder und ausgeführte Gleichnisse hat Mose uns zu seinem Herrn Jesus gewiesen. Und so wollen wir heute eine Geschichte im Buch des zweiten Buches Mose studieren, die von Jesus Christus Zeugnis ablegt, so dass wir verwandelt werden, wenn wir es anschauen. Es ist eine ganz einfache Geschichte, wie Gott die Strafe des Menschen auf sich nahm, so dass der Mensch die Gerechtigkeit Gottes annehmen konnte.

[11:30] Ich lade euch ein, eure Bibel aufzuschlagen in das Buch zweite Mose 17, wo wir das Evangelium nach Mose finden. In der zweiten Mose 17 finden wir eine sehr bekannte Geschichte über die Kinder Israel, die in der Wüste jetzt herumwandern. Aber bevor wir es lesen, wollen wir erst mal den Kontext begreifen. In Vers 1 heißt es: "Und die ganze Gemeinde der Kinder Israels zog aus der Wüste ihre Tagesreise, ihre Tagesreise nach dem Befehl des Herrn, und sie lagerten sich in Rephidim. Aber da hatte das Volk kein Wasser zu trinken." Wenn wir den Kontext studieren, finden wir, dass das Volk Israel gerade erst aus der ägyptischen Gefangenschaft befreit wurde. Sie waren für viele Generationen Sklaven in Ägypten gewesen, und Gott hat sie aus dieser Knechtschaft heraus befreit. Nachdem sie aus Ägypten herausgekommen waren, da sind die Israeliten durch das Rote Meer hindurchgegangen, und danach waren sie in der Wüste, und sie sind dafür weitere 40 Jahre geblieben. Aber ihr Ziel war es nicht, in der Wüste zu bleiben, denn ihr Ziel war das verheißene Land. Und das, liebe Freunde, was gewesen ist, ist ein Gleichnis für uns heute, denn genauso wie sie Sklaven in Ägypten waren, so ist die menschliche Rasse Sklaven und versklavt. Und so wie Gott eine Befreiung für die Israeliten bewirkt hat, so kann Gott uns auch von jeder Knechtschaft befreien, in der wir uns heute finden. Vielleicht ist eine Versklavung zum Unglauben, zu schlechten Gedanken, zu Zweifeln, zu Abhängigkeiten oder zu schlechtem Reden. Gott kann uns frei machen davon. Und wie tut er das? Genauso wie die Israeliten durch das Blut des Lammes befreit wurden. Genauso können wir durch das kostbare Blut Jesu frei werden. So wie das Lied sagt: "Möchtest du frei sein von der Bürde der Sünde? Da ist Kraft im Blut des Lammes."

[11:11] So wie sie aus der Knechtschaft herausgeführt wurden, durch das Rote Meer durchgegangen sind, das ein Symbol der Taufe war. Seht ihr, Freunde, wenn wir von der Sünde innen befreit werden, der nächste logische Schritt ist dann, dass wir in das Wasser der Taufe gehen, als ein äußeres Zeichen der inneren Erfahrung. Genauso wie die Israeliten durch die Wildnis wanderten, sind wir jetzt in der Wildnis der Wüste. Aber unser Ziel ist das himmlische Kanaan, das verheißene Land, das Gott uns zugesichert hat. Die Wildnis dieser Welt ist nicht unser Zuhause. Wir gehen einfach nur hindurch, und wir sind auf einer Reise zusammen mit dem Herrn. Und das Beste steht noch bevor.

[15:14] Aber ich möchte, dass wir bemerken, dass sie in der Wüste sind, auf dem Weg zum versprochenen Land. Die Bibel sagt, dass es dort kein Wasser gab für das Volk, damit sie trinken konnten. Die Wildnis, die Wüste, war ein trockenes und durstiges Land. Und in der gleichen Art und Weise, wenn wir in der Wüste dieser Welt umherwandern, ist auch diese Welt sehr trocken und durstig. Gott hat uns nicht verheißen, dass es ein einfacher Wandel wird durch die Wüste dieser Welt. Wir gehen durch Verfolgung und durch Schwierigkeiten. Wir finden Entmutigung und Schwierigkeiten auf unserem Weg. Jesus hat uns sogar gesagt, in Matthäus 7, Vers 13 und 14, dass wir hineingehen müssen durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der uns zu Verlieren führt. Und viele sind es, die hineingehen. Jesus hat klargemacht, dass der einfache Weg, der weite Weg der Mehrheit, ist ein Weg, der in die Verdammnis führt. Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt. Und wenige sind es, die ihn finden. Jesus hat gesagt, dass der Weg zum Leben eng und schmal ist. Es ist ein Weg, der uns zur Selbstverleugnung aufruft.

[17:00] Ich möchte dich also erinnern, lieber Freund, dass auf diesem Weg zum himmlischen Kanaan Gott nicht ein Leben von Luxus und von Einfachheit versprochen hat. Er hat keine Freiheit von den Schwierigkeiten verheißen, aber er hat uns Freiheit in den Schwierigkeiten verheißen. Gott hat nicht verheißen, dass wir das beste Essen bekommen werden, aber er hat uns verheißen, dass unser Brot und unser Wasser uns gewiss sein werden, dass er für unsere physischen Notwendigkeiten, Bedürfnisse sorgen würde. Und er hat uns verheißen, mit uns zu gehen und vor uns zu gehen auf diesem durstigen Weg, der zum Leben hinführt. Und in Jesaja 41, Vers 10 finden wir eine wunderbare Verheißung. Der Herr spricht heute zu unseren Herzen: "Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich. Ich werde dir helfen. Ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit." Gott hat uns verheißen, mit uns zu sein. Und seine Gnade wird genügen auf jedem schwierigen Weg in unserem Leben.

[18:33] Wenn ihr heute in einem Wüstenerlebnis seid und ihr habt das Gefühl, es gibt kein Wasser, von dem ihr trinken könnt. Vielleicht sind eure Finanzen ziemlich trocken geworden. Ihr wisst nicht, wie man die Rechnung bezahlen soll. Vielleicht kämpft ihr mit Schulden von der Schule oder auf euer Haus. Gott hat versprochen, dass eure Bedürfnisse befriedigt werden. Vielleicht habt ihr körperliche Schwierigkeiten. Vielleicht ist eure Gesundheit sehr schlecht. Gottes Gnade reicht uns aus, selbst in unseren körperlichen Schwierigkeiten. Aber vielleicht werdet ihr auch von dem Feind attackiert in euren familiären Beziehungen. Oder vielleicht habt ihr junge Leute, die draußen in der Welt sind und schlimme Dinge tun. In all diesen Erfahrungen, wenn ihr das Gefühl habt, es gibt kein Wasser zu trinken, wenn es auch niemanden anders gibt, der eure spezielle Situation verstehen kann, Jesus kann es verstehen. Und Jesus weiß es, wie es ist, durstig zu sein. Denn wir erinnern uns, als Jesus am Kreuz von Golgatha war, hat er gerufen: "Mich dürstet." Jesus weiß, wie es ist, liebe Freunde, wie es ist, einen Mangel an Wasser zu haben. Er ging durstig. Er war durstig, damit der Durst unserer Seele befriedigt werden kann.

[20:20] So die Bibel sagt, es gab da kein Wasser für die Menschen, damit sie trinken konnten. Aber gab es dort wirklich kein Wasser für das Volk? Liebe Freunde, wenn ihr euch die vorigen Kapitel in 2. Mose anschaut, da finden wir, dass Gott dem Volk Israel sehr viele Beweisstücke gab. Gott hat ihnen viele Beweise gegeben, dass er die Kraft hat, die Elemente zu kontrollieren. Im 14. Kapitel zum Beispiel, da finden wir Gott, wie er das Rote Meer teilt, wie er den Israeliten zeigt, dass er Kraft und Kontrolle über das Wasser hat. Im 16. Kapitel, da finden wir, wie er Manna vom Himmel regnen lässt. Gott hat ihnen sichtbare Beweise gegeben, dass er der Gott war, der die Kontrolle über alles hat. Er ist der Gott, der die Möglichkeit hat, für ihre Bedürfnisse zu sorgen. Und im 17. Kapitel, da finden wir das Volk Gottes, da finden wir, wie sie Schwierigkeiten ins Gesicht stehen, die ihren Glauben testen. Sie sind durstig, und es scheint, als ob da kein Wasser ist. Aber ihr Glaube, liebe Freunde, hätte sich auf die vergangenen Gnadenbeweise Gottes stützen sollen, aber nicht auf die gegenwärtigen Schwierigkeiten ihrer Umstände. Gott hat es jetzt zugelassen, dass sie Schwierigkeiten haben, damit sich ihr Glaube stärkt.

[22:07] So, liebe Freunde, erinnert euch, wenn es so scheint, dass es kein Wasser zum Trinken gibt, und wenn die Dinge nicht so gehen, wie ihr sie haben möchtet, dann stellt euren Glauben nicht auf die gegenwärtigen Umstände eures Lebens, aber baut euren Glauben auf die Beweise, wie Gott früher euch geleitet hat und auf die kraftvollen Verheißungen in seinem Wort. Und erinnert euch an das, was Gott in unserer Vergangenheit getan hat, denn das kann er auch in der Gegenwart wieder tun. Denn die Bibel sagt, er ist die Hilfe zu allen Zeiten in der Zeit von heute. So, haltet euch fest an der Hoffnung. Was Gott verheißen hat, das kann er auch tun.

[23:01] Und in der schwierigen Situation, in der du dich gerade befindest, er hat es erlaubt, dass es dir kommen kann, nur damit sich dein Glaube noch mehr festigt für den Weg, der noch vor dir steht. Aber, liebe Freunde, die Israeliten haben die Segnungen der Vergangenheit vergessen. Und deswegen haben sie jetzt über die Schwierigkeiten der Gegenwart angefangen, sich zu beschweren. Wir wollen Vers 2 anschauen. Die Bibel sagt: "Warum streitet ihr mit Moses? Und sie sprachen: Gebt uns Wasser, das wir trinken." Moses sprach zu ihnen: "Was streitet ihr mit mir? Warum versucht ihr den Herrn?" Hier finden wir, wie die Menschen einem Menschen gehen, anstatt zu Gott, um für das Wasser zu bekommen. Sie gehen an der Quelle zum Wasser vorbei.

[24:04] Und als sie anfangen zu murren, da heißt es in Vers 3: "Als nun das Volk dort nach Wasser dürstete, da murrten sie gegen Moses und sprachen: Warum hast du uns aus Ägypten ausgeführt, um uns und unsere Kinder und unser Vieh vor Durst sterben zu lassen? Und unsere Kinder und unser Vieh vor Durst." Nun fangen sie an, gegen Moses zu murren, den Mann Gottes. Und sie fangen sogar an, gegen Gott selbst zu murren. Liebe Freunde, ich möchte, dass wir bemerken, dass Beschwerden und Murren ist nur die Frucht am Baum des Zweifels, der wirklich verwurzelt ist, der wirklich verwurzelt ist in einem Nicht-Vertrauen in die Verheißung Gottes. Sie sind unzufrieden. Und weil sie sich so sehr auf die gegenwärtigen Umstände fokussieren, fangen sie an, etwas hinauszuwerfen, nämlich all die verschiedenen Beweise, die Gott in der Vergangenheit ihnen gegeben hat. Und sie richten Gott sogar und behaupten sogar, er hätte böse Absichten gegen sie. Sie glauben sogar, dass Gott sie in die Wüste gebracht hat, um sie zu töten. Und sie klagen jetzt Gott an für ihre gegenwärtigen Leiden. Oftmals tun wir genau dasselbe. Unsere Unzufriedenheit ist verwurzelt im Zweifel, dass wir nicht glauben, dass Gottes Weg der Beste ist und dass er immer für uns hindurchkommen wird. Vielleicht nicht immer in dem Weg, den wir gerne haben würden oder zur Zeit, an der wir gefragt haben, aber es kommt immer genau zur richtigen Zeit. Denn er macht alle Dinge schön zu seiner Zeit.

[26:15] Das Volk ist also durstig. Sie murren und beschweren sich. Sie sind zweifelnd und glauben ihm nicht. Und ihre Murmeln würden sogar zu einem Mord führen. Vers 4. Es heißt: "Es schrieb Moses zum Herrn und sprach: Was soll ich mit diesem Volk tun? Es fehlt nicht viel, und sie werden mich noch steinigen." Hier finden wir die Menschen Gottes, die den Mann Gottes beinahe töten möchten. Was wir sehen, wir sehen Gottes Volk in einer sehr gefährlichen Situation. Sie sind sehr egoistisch, sündig und in einer angsteinflößenden Situation. Sie klagen an und kämpfen, und sie gehen gegen den, der sie eigentlich nur retten kann.

[27:17] Ich möchte Sie in Psalm 119 und Vers 71 bemerken. Die Bibel sagt: "Es ist gut für mich, dass ich gedemütigt wurde, damit ich deine Anweisungen lerne." Sie sehen, diese Schwierigkeiten, die sie erlebt haben, war Gottes Werkzeug, um sie seine Wege zu lehren. Aber sie rebellierten und widerstanden der Lektion, die Gott sie lehren wollte. Liebe Freunde, auf diesem Weg zum verheißenen Land, sind diese Schwierigkeiten, die Gott erlaubt, nicht dazu da, dass wir verletzt werden, sondern uns vielmehr dazu befähigen, zu erleben, was Jesus erlebt hat. Um uns noch näher zu führen, damit wir verstehen, wer Gott ist und was Gott ist.

[28:29] Dies erinnert mich an eine Geschichte, die sich vor nicht allzu langer Zeit ereignet hat. Letzten Mai hatte ich die Gelegenheit, evangelistische Vorträge zu halten. Ich habe das getan in der Stadt, wo ich Victor getroffen habe. Er hatte eine schwierige Vergangenheit. Er kam ursprünglich aus dem Bundesstaat Texas in den Vereinigten Staaten. Er war nach Kalifornien umgezogen. Er kannte niemanden in Kalifornien. Aber er kam nach Kalifornien, um ein neues Leben zu beginnen. Die Dinge, die er in Kalifornien erlebt hat, waren so schmerzhaft. Nicht nur wegen des schlechten Einflusses, aber er hatte gerade ein kleines Mädchen. Er war so fröhlich. Er nannte sie "Wunder". Aber dieses kleine Mädchen, die kleine Tochter starb. Das hat ihm wirklich sehr zugesetzt. Er kam nach Kalifornien, hat ein neues Leben begonnen. Dieses Leben hat ihm sehr gefreut. Er kannte niemanden. Eines Tages ging er durch die Straßen von Fresno. Er sah etwas auf dem Boden. Es war ein Flyer. Er nahm ihn auf und er las die Worte des Seminars "Offenbarung der Hoffnung". Es war eine Evangelisationsreihe, und am Ende fand Victor den Sieg in Christus. Aber er wäre niemals zu diesen Treffen gekommen, wenn er nicht seine Notwendigkeit von Jesus erkannt hätte. Und es war Schwierigkeiten, die Gott zugelassen hatte, die dazu geführt haben, dass er nach etwas weniger Zeit in seinem Leben zurückgekehrt wäre.

[30:50] Am Ende dieser Evangelisation wurde Victor getauft. Er hat ein ganz neues Leben begonnen. Nachdem er getauft wurde, das war im Monat Mai, am nächsten Monat, im Juni, habe ich ein anderes Evangelisationsreich in Hawaii durchgeführt. Da steht er jetzt schon an Türen zu klopfen und er verteilt dieselben Einladungen, die er einen Monat vorher im Mai gefunden hat, auf den Boden. Das ist eine gute Methode, Menschen gleich in die Jüngerschaft einzuführen. Man sollte sie gleich einbinden in Mission und Zeugnis geben. Während dieser Evangelisation kamen seine Mutter und seine Tochter zu diesem Treffen. Victor war in der Lage, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen und sich mit ihnen zu unterhalten. Die Tochter war eine ziemlich gute, hervorragende Basketballspielerin in ihrer Schule. Victor spielte auch Basketball. An den Tagen, wo wir keine Vorträge hatten, spielten sie mit anderen Freunden. Eines Tages haben sie 6 oder 7 Stunden Basketball gespielt. Während dieser Zeit hat Victor nichts getrunken. Nach dem Spiel sind sie in den Laden gegangen, um etwas zu essen und zu trinken.

[32:38] Victor saß im Hintersitz des Autos. Die Mutter saß in der Fahrerseite. Die Tochter, mit der er Basketball gespielt hat, saß daneben im Nebenfahrersitz. Victor isst im Auto. Dann möchte er einen Schluck kaltes Wasser nehmen. Er hat es nicht bemerkt, aber er hat dehydriert. Er hat solche Hitzewallungen erlebt. Sie sagen, wenn man Hitzewallungen erlebt, sollte man niemals kaltes Wasser trinken. Das ist genau das, was Victor tat. Als er das kalte Wasser trank, ist alles in seinem Magen aus ihm heraus explodiert. Er hat alles ausgespuckt. Es war alles auf dem Boden, in den Hintersitzen, im Haar der Mutter und der Tochter, an ihren ganzen Armen, sogar an der Windschutzscheibe. Er hat über seine Bibelstundenkontakte alles ausgespuckt. Was für eine Art und Weise, Menschen näher zu kommen, die man für Jesus gewinnen möchte.

[34:01] Als er ausgespuckt hatte, gab es 5 Minuten Stille. Victor sagte: "Es tut mir leid, es tut mir leid." Die Mutter war so ärgerlich, dass es in ihrem Auto explodierte. Am Ende haben sie Victor rausgelassen. Er hat das Beste getan, so viel wie möglich zu reinigen. Alles, was er sagen konnte, war, er sei entschuldigt. Er hat alles ausgespuckt. Er hat das Beste getan, so viel wie möglich zu reinigen. Alles, was er sagen konnte, war, er sei entschuldigt. Aber er konnte sehen, dass die Mutter einfach nur böse war. So sind sie gegangen. Victor wusste nicht, ob er sie jemals wiedersehen würde.

[34:56] Am nächsten Tag hatten wir einen Vortrag. Die Mutter und die Tochter amen sich zusammen, und wir haben 5 Stunden mitverbracht. Wir haben 5 Stunden mitverbracht, um das Auto zu reinigen. Wir haben 5 Stunden mitverbracht. Die waren so böse! Der Heilige Geist hat an ihnen gewirkt. Nun wissen wir, wie Jesus sich fühlt. Diese Schwierigkeit, von oben nach unten bespuckt zu werden, hat ihnen gezeigt, was wir mit Jesus tun. Was wir mit Jesus tun. Es ist so, als ob wir ihn bespucken.

[36:05] Die Mutter und Tochter kamen zu den Treffen. Am Ende der Treffen haben sie eine Entscheidung für Christus. Hier sind sie, in den Wassern der Taufe. Zwei Sterne auf der Krone von Bruder Victor. Ihr seht, Schwierigkeiten, um die Arme und das Herz und die Gesinnung Gottes zu verstehen. Es hilft uns, um mehr Sympathie mit seinem Leben zu bringen. Es hilft uns, uns weiter zu sympathisieren. Sie helfen uns, auf dem Weg von der Wüste zum verheißenen Land vorzugehen.

[36:57] Aber hier sind wir Gottes Volk. Sie widerstehen der Lektion, die Gott ihnen erteilen möchte. Sie sind in einer sündigen Situation. Sie wollen den Mann Gottes umbringen. Sie legen Gott böse Absichten nahe. Und sie sind durstig ohne jedes Wasser. Wie würde Gott auf diese rebellischen Menschen antworten? Diese undankbaren Kinder. Wie würden sie reagieren? Gott würde antworten, nicht so behandeln, wie sie es verdient haben, sondern so, wie sie es brauchen. Hier finden wir einen Hinweis auf die Gnade Gottes.

[37:50] Schaut, wie der Herr antwortet zu diesen durstigen Menschen. Die Bibel sagt in Vers 5: "Und der Herr sprach zu Moses: Tritt hin vor das Volk und nimm etliche Älteste von Israel mit dir und nimm den Stab in deiner Hand, mit dem du den Nil geschlagen hast, geh hin. Siehe, ich will dort vor dir auf dem Felsen am Horeb stehen, und du sollst den Felsen schlagen, damit das Volk trinken kann. Und es wird Wasser herauslaufen, damit das Volk zu trinken hat." Und Moses tat dies vor den Augen der Ältesten Israels.

[38:40] Als Antwort auf dieses rebellische, durstige Volk hat Gott dem Moses gesagt: Nimm den Stab, geh zum Felsen und nimm den Stab. Hier im Buch 2. Mose finden wir ein ausgeführtes Gleichnis, das so kraftvoll ist, dass es uns den ganzen Weg bis zum verheißenen Land begleiten kann. Ein Gleichnis, das uns auf unserem Weg zum himmlischen Kanaan hilft. Wir finden, dass der Fels geschlagen wurde, damit Israel befriedigt werden kann und sie von ihrem Durst gerettet werden können.

[39:30] Wofür steht dieser Felsen? In 1. Korinther 10, Vers 4. Da heißt es denn: "Sie tranken aus einem geistlichen Felsen, weil sie getrunken haben von dem geistlichen Felsen, das Fels geschlagen wurde. Und das Fels wurde geschlagen, der ihnen folgte. Und der Fels aber war Christus." Wir wissen, dass es in der Wüste viele Felsen gab, aber dieser spezielle Felsen sollte ein Symbol von Jesus Christus sein.

[40:09] Die Frage ist, was hat die Menschen zu diesem Felsen geführt? Denn in einer Wüste gab es viele Felsen, aber sie wurden zu diesem speziellen Felsen geführt. Nicht wegen seiner äußeren Erscheinung, sondern vielmehr von dem, was innen drin floss. Seht ihr, der Felsen ist Christus. Als Jesus auf dem Planeten Erde wandelte, sind Herrscher und viele Menschen zu ihm hingezogen worden. Aber nicht wegen seiner äußeren Erscheinung. Denn die Bibel sagt in Jesaja 53, Vers 2: "Wenn wir uns die äußere Gestalt Jesus anschauen, er hatte keine Gestalt, und wenn wir ihn sehen, gibt es keine Pracht, die wir ihm wünschen sollten." Das schönste Sein im ganzen Universum, in dem es menschliches Fleisch wurde, hat er alle äußeren Erscheinungen ausgeschlagen. Er hat alle äußeren Erscheinungen ausgeschlagen. Er hat alle äußeren Erscheinungen zur Schaustellung beiseite gelegt.

[41:23] Es heißt im Buch "Das Leben Jesu", dass der König der Herrlichkeit ließ sich herab, Knechtgestellt anzunehmen und unter harten und widrigen Verhältnissen auf Erden zu leben. Seine Herrlichkeit wurde verborgen, damit nicht die Majestät seiner äußeren Erscheinung ausgeschlagen wird. Wenn ihr auf Jesus äußerlich geschaut hättet, hättet ihr alles, nichts anderes gesehen, als nur einen ganz normalen Felsen. Nichts Besonderes an dem Äußeren, was die Menschen zu Jesus geführt hat. Aber es war vielmehr das, was von innen heraus floss. Es heißt, er vermied allen äußeren Glanz und Auswand, denn er wusste, dass weder Reichtum noch Glauben eine Seele vom Tod erretten können. Es heißt, Jesus wollte keine Anhänger, die ihm durch das irdische Willen nachfolgen, genau, er wollte keine Anhänger da. Nur die Größe der göttlichen Wahrheit sollte die Menschenherzen zu ihm führen. Von dem Wesen des Heilandes war von den Propheten lange zuvor geweisagt worden. Und er wünschte, dass die Menschen Jesus auf das Zeugnis des Wortes Gottes hin sollten, die Menschen Jesus als Messias annehmen.

[42:59] Wenn wir Jesus anschauen, alles, was du sehen kannst, ist ein Felsen, ein ganz normaler Felsen. Es war das Wasser, das vom Felsen floss, das war es, was die Israeliten hingezogen hat zu diesem Felsen. "Ich werde Wasser auf das Durstige gießen und Ströme auf das Dürre. Ich werde meinen Geist auf deinen Samen ausgießen und meinen Segen auf deine Sprösslinge." Wir sehen also, dass das, was die Menschen zu Jesus hingezogen hat, das war dasselbe, was die Menschen auch zu dem Felsen hingezogen hat. Es war das Wasser, das die Spröße auf den Samen ausgießen hat.

[43:44] Wir sehen also, es war das Wasser, das den Geist darstellt. Der Geist, der Leben gibt. Das ist, was das Wasser eigentlich darstellt. Ich möchte, dass wir einfach einen kurzen Moment darüber nachdenken. Was ist der Nutzen des Wassers? Wenn wir Wasser trinken, was bewirkt das für unseren menschlichen Körper? Dann wisst ihr, Wasser ist das Beste, was ihr trinken könnt. Denn wenn wir Wasser trinken, dann reinigt es uns. Auf die gleichartige Weise, wenn der Geist Gottes in unser Leben kommt, dann reinigt er uns von der Sünde. Wenn wir Wasser trinken, dann bekommen wir Stärke. Das Wasser des Heiligen Geistes tut genau das gleiche. Er gibt uns Kraft auf dem Weg durch die Wüste und bringt uns den ganzen Weg hindurch bis zum verheißenen Land. Wenn du Wasser trinkst, dann befriedigt das den Durst. Wir verstehen, dass nur der Geist Gottes in unserem Herzen die Sehnsüchte unserer Seele befriedigen kann. Die Getränke der Welt können das niemals tun. Sie werden uns immer nur durstig lassen. Sie werden uns leer zurücklassen und trocken. Aber das Wort des Geistes Gottes reinigt uns. Es stärkt uns. Es befriedigt uns. Und es gibt uns Leben.

[45:23] Und hier ist das Wasser des Herrn. Es floss vom Felsen. Der Felsen war die Quelle des Wassers. Aber ich möchte, dass ihr Folgendes bemerkt. Was musste passieren, damit das Wasser in Strömen fließen konnte? Etwas ganz Besonderes musste stattfinden. Gott hat Moses gesagt: "Nimm den Stab und schlag den Felsen." Und nur als der Fels geschlagen war, kann das Wasser fließen, um den Durst der Kinder Israel zu stillen.

[46:06] Wofür steht dieser Stab? In Psalm 89, Vers 32. "Dann will ich ihre Abtrünnigkeit mit der Rute heimsuchen und ihre Missetat mit Schlägen." In der Bibel ist der Stab ein Symbol des Gerichts Gottes. Ihr erinnert euch vielleicht, als Moses seinen Stab gegen Ägypten aufgerichtet hatte, kam die Gerichte Gottes in Form der Plagen herab. Also der Stab ist ein Symbol für das Gericht.

[46:50] Wir wollen einen anderen Vers anschauen. Sprüche 23, Vers 13 und 14. Das ist ein Vers, den kleine Kinder nicht zu sehr mögen. In der Bibel heißt es: "Erspare dem Knaben die Züchtigung nicht, wenn du ihn mit der Rute schlägst, muss er nicht sterben. Indem du ihn mit der Rute schlägst, rettest du seine Seele aus dem Himmel." Wir wissen, dass wir Kinder nicht disziplinieren sollten aus Ärger heraus, sondern nur aus Liebe, um ihre Fehler zu korrigieren, damit sie in der Zukunft es besser haben. Wir sehen, dass die Rute ein Symbol der Korrektion und der Zerstörung des Herrn ist. Wir sehen, dass es ein Instrument der Korrektur und der Züchtigung des Herrn ist. Wenn ein kleines Kind oder der Ungehorsam eines kleinen Kindes sich falsch verhält, dann möchte der liebende Vater sein Kind mit Disziplin korrigieren. Und dafür steht die Rute, oder der Stab.

[48:18] Wir sehen, dass der Stab die Mose von Jesus geschrieben hat. In den Symbolen vom Wasser, vom Felsen und von diesem Stab finden wir ein wundervolles Bild von dem gesegneten Christus. Der Stab traf den Felsen, sodass das Wasser zum Volk fließen konnte. Wir sehen, dass die Rute des Gerichts Israel hätte treffen sollen, in einem harten Gericht für ihren Ungehorsam, für ihren Zweifel und ihre Undankbarkeit. Der Stab hätte auf sie geschlagen werden sollen. Aber stattdessen traf es den Felsen.

[49:14] Liebe Freunde, lasst uns niemals die wichtigste Wahrheit der Bibel vergessen. Das ist, dass Jesus unseren Platz eingenommen hat. Die Bibel sagt uns in Jesaja 53, Verse 3 bis 5: "Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich genommen. Wir aber hielten ihn für unerwünscht. Wir haben ihn für unerwünscht. Wir haben ihn für bestraft. Von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unsere Übertretung willen durchbrochen. Wegen unserer Missetaten zerschlagen. Die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten. Und durch seine Wunden sind wir geheilt worden."

[50:08] Ich weiß, es ist ein sehr einfacher Punkt, den wir vielleicht schon sehr oft in unserem Leben gehört haben. Aber lasst uns, liebe Freunde, es erlauben, dass es noch ein bisschen tiefer in uns hineinkommt. Dass die Rute, der Stab, eigentlich auf uns hätte treffen sollen. Aber der sündlose, heilige Gott nahm unseren Platz ein. Im Leben Jesu steht: "Christus wurde so behandelt, wie wir es haben. Damit wollte er reichen, dass uns die Behandlung zuteil würde, die eigentlich ihm zukam. Er wurde um unserer Sünden willen, an der er keinen Anteil hatte, verdammt. Damit wir durch seine Gerechtigkeit, an der wir keinen Anteil haben, gerechtfertigt würden. Er erlitt den Tod, den wir hätten erleiden sollen, damit wir sein Leben empfangen konnten. Und durch seine Wunden sind wir geheilt." Oh, liebe Freunde, vergesst diesen Punkt niemals. Obwohl wir den Tod verdient haben, dass Gott uns in seiner Gnade nicht das gibt, was wir eigentlich verdient haben, sondern das, was wir brauchen. Er nahm unsere Stelle ein.

[51:35] Erinnert euch, als Jesus vor Pilatus stand. Er hat uns gefragt: "Wen soll ich euch freigeben? Jesus oder Barabbas?" Dieses Volk hat eine Wahl. Wen haben sie wohl gewählt? Und es ist ganz interessant, wenn wir uns das anschauen, dann ist es ein Symbol, nämlich auf das, was am Ende der Zeit stattfindet. Hier finden wir Jesus den Christus und Barabbas, den Sohn des Vaters. Barabbas bedeutet buchstäblich "Sohn des Vaters". Wir haben Jesus, den Sohn des Vaters. Und wir haben Barabbas, einen anderen Sohn des Vaters. Barabbas ist ein Symbol für einen falschen Christus. Wen würden sich die Menschen erwählen? Anstatt den wahren Sohn des Vaters zu wählen, sagten die Menschen: "Gib uns Barabbas." Und sie haben den wahren Christus gekreuzigt. Das, was gewesen ist, ist das, was auch sein wird. Denn die Prophezeiung sagt uns voraus, dass viele Menschen in den letzten Zeiten einen falschen Christus akzeptieren werden, weil sie den wahren Christus nicht wirklich kennen.

[53:02] Aber in dem, in dem Barabbas freigelassen wurde, war Barabbas derjenige, der wirklich verstand. Eine Lektion, die auch wir heute lernen müssen. Barabbas wusste: "Ich bin schuldig. Aber er hat meinen Platz eingenommen." In der Geschichte von Barabbas befinden wir uns selbst. Denn oftmals sind wir ein falscher Christus. Wir behaupten, dass wir Christen sind. Wir nehmen den Namen Christus auf uns selbst. Wir behaupten, Kinder Gottes zu sein. Aber wir handeln nicht so wie er. Aber der wahre Sohn des Vaters, er nimmt unseren Platz ein, damit wir frei hinausgehen können.

[53:52] Liebe Freunde, der Fels wurde geschlagen, obwohl Israel hätte geschlagen werden sollen. Der Unschuldige wurde verdammt, dass der Schuldige frei sein konnte. Und wegen seines Opfers können wir jetzt das Wasser des Heiligen Geistes haben, damit es uns reinigt und uns befriedigt und bestärkt auf unserem Weg ins verheißene Land. Der Fels ist zerschlagen, und Israel ist gerettet.

[54:25] Aber ich möchte, dass ihr bemerkt, was passiert ist. 40 Jahre später. Die Israeliten sind an der Grenze zum verheißenen Land. Öffnet eure Bibeln zum Buch 4. Mose 20, wo wir eine ganz ähnliche Geschichte finden. Die Israeliten fühlen sich in einer ähnlichen Situation. Für die nächsten 40 Jahre hatte der Felsen immer wieder Wasser hervorgegeben und hat sie in ihrem Weg zum verheißenen Land erhalten. Und jetzt finden wir, dass sie an der Grenze zu Kanaan sind. Und schaut, was in Vers 2 passiert. Numbers 12. Und ihr seht, dass sie in ihrem Weg zum verheißenen Land sind. Und schaut, was in Vers 2 passiert. In 4. Mose 20.2: "Die Gemeinde hatte kein Wasser. Und sie versammelten sich gegen Moses und Aaron. Und die Leute schrien mit Moses. Und sie sprachen: Wenn wir doch umgekommen wären, als unsere Brüder vor dem Herrn umkamen."

[55:51] Hier sehen wir, wie an der wirklichen Grenze zu Kanaan das Wasser aufgehört hat, vom Felsen zu fließen. Und nun fangen sie an, wieder gegen Gott sich zu beschweren. Nun, liebe Freunde, warum hat das Wasser aufgehört zu fließen? Kurz am Ende, bevor sie nach Kanaan einmarschiert sind. Wenn ihr 5. Mose 2 lest, das kurz bevor, nur wenige Tage, bevor das Wasser aufgehört hat zu fließen, hat Gott das Volk Israel instruiert. Hat er sie instruiert, nach Edom zu gehen und das Wasser zu kaufen. Und die Route nach Kanaan ging genau durch Edom hindurch. Mit anderen Worten, das Wasser hörte auf zu fließen, nicht, weil Gott sie im letzten Moment plötzlich verlassen hätte. Aber der Tatsache, dass das Wasser aufgehört hat zu fließen, war ein Beweis dafür, dass sie fast zu Hause waren. Dass ihre Wanderung durch die Wüste fast zu Ende war.

[57:01] Und, liebe Freunde, auf die gleiche Art und Weise, ist der große Test, der auf Gottes Volk zukommt, nämlich genau zu dem Zeitpunkt, in dem die Menschen in Kanaan sind. Es wird so scheinen, als wäre das Wasser aufgehört zu fließen. Und viele Menschen werden ihren Glauben an den Herrn Jesus verlieren. Und eine große Sichtung wird stattfinden. Aber, liebe Freunde, wenn das Wasser aufhört zu fließen, ist es kein Beweis, dass Gott uns verlassen hat. Es ist ein Beweis, dass wir fast zu Hause sind. Und, liebe Freunde, wenn das Wasser aufhört zu fließen, ist es kein Beweis, dass Gott uns verlassen hat. Wenn das Wasser aufhört zu fließen, dann hätte das ein Grund zur Freude sein sollen. Aber das, was ein Grund zur Freude sein sollte, war wiederum eine Quelle zur Beschwerde.

[57:59] Die Israeliten beschwerten sich bei Moses. Und sie fielen zurück in die gleichen Sünden, die sie vor 40 Jahren begangen hatten. Sie haben schnell wieder das vergessen, was Gott in der Vergangenheit für sie getan hatte. Und was ist nun die Lösung für ihr Problem? Schauen wir Vers 8 an. Die Bibel sagt: "Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron, zu dem Fels vor ihren Augen. So wird er sein Wasser geben. So sollst du ihnen Wasser aus dem Fels versammeln und der Gemeinde und ihrem Vieh zu trinken geben."

[58:55] Wir finden also, dass die Lösung für den Wassermangel die gleiche Lösung ist, die gleiche Quelle der Felsen. Aber jetzt sehen wir, dass Gott eine andere Methode verwendet. Anstatt den Felsen zu schlagen, sollte Moses nur zu dem Felsen reden. Was bedeutet das? Christus musste nur einmal sterben, damit das Wasser fließen kann. Immer danach müssen wir nur noch zum Felsen sprechen. Und dann kommt das Wasser des Lebens in Fülle zu uns.

[59:39] Es heißt in dem Buch "Patriarchen und Propheten": "Für unseren Heiland war es kein zweites Mal notwendig zu sterben. Und wer die Segnung seiner Gnade sucht, braucht nur in seinem Namen zu bitten. Und das Verlangen seines Herzens buchstätig im Gebet zu erheben. Solche Gebete werden den Herrn der Herrschern um Jesu wunden Willen veranlassen, das Lebensspendeblut so reich zu schenken, wie es das belebende Wasser für das Israel versinnbildete." Wir sehen, dass Moses nur zum Felsen reden musste. Alles, was wir tun müssen, ist beten. Und dann können wir das Blut Jesu ganz frisch für uns in Anspruch nehmen. Und Gott sagt zu Moses: "Sprich einfach zum Felsen, denn Jesus muss nicht zweimal gekreuzigt werden."

[1:00:47] Aber schaut, was passiert. Vers 9. Vers 10. Vers 11. Vers 12. Vers 13. Vers 14. Vers 15. Vers 16. Vers 17. Vers 18. Vers 19. Vers 20. Vers 21. Vers 22. Vers 23. Vers 24. Vers 25. Vers 26. Vers 27. Vers 28. Vers 29. Vers 30. Vers 31. Vers 32. Vers 33. Vers 34. Vers 35. Vers 36. Vers 37. Vers 38. Vers 39. Vers 40. Vers 41. Vers 42. Vers 43. Vers 44. Vers 45. Vers 46. Vers 47. Vers 48. Vers 49. Vers 50. Vers 51. Vers 52. Vers 53. Vers 54. Vers 55. Vers 56. Vers 57. Vers 58. Vers 59. Vers 60. Vers 61. Vers 62. Vers 63. Vers 64. Vers 65. Vers 66. Vers 67. Vers 68. Vers 69. Vers 70. Vers 71. Vers 72. Vers 73. Vers 74. Vers 75. Vers 76. Vers 77. Vers 78. Vers 79. Vers 80. Vers 81. Vers 82. Vers 83. Vers 84. Vers 85. Vers 86. Vers 87. Vers 88. Vers 89. Vers 90. Vers 91. Vers 92. Vers 93.

[1:03:39] Gott konnte nicht mit dem Sünden des Führers umgehen und nicht mit dem Sünden der Follower. Auf Seite 400 steht, dass nicht einmal die Integrität und die Glaubenswahrheit von Moses die Vergeltung für sein Unrecht abwenden konnte. Gott hätte den Menschen größere Vergewaltigungen gegeben, aber was die Sünder angeht, bedurfte der Führer und Geführte nicht gleich behandeln. Er hatte Moses mehr ausgezeichnet als irgendein Mensch auf Erden. Er offenbarte ihm seine Herrlichkeit und gab Israel durch ihn seine Gebote. Aber gerade weil Moses so große Erleuchtung und Erkenntnis besaß, wog seine Sünde umso schwerer. Treue in der Vergangenheit kann auch nicht eine unechte, ungerechte Tat sein. Je größer Wissen und Vorzüge sind, die einem Menschen geschenkt wurden, desto schwerer ist sein Versagen und es seine Strafe. Das ist eine Herausforderung für uns alle, die wir leitende Position haben. Die Israeliten haben uns viel schlimmer verhalten, aber Gott konnte die Sünde des Führers nicht so behandeln wie die Sünde derer, die geführt wurden. Und die Sünde des Führers sind so groß, dass es ihnen nicht mehr so viel gefordert. Dieser Tat, den Felsen zum 2. Mal zu schlagen, hat die Bedeutung des Gleichnisses völlig zerstört. Und Moses war der Zutritt zum irdischen verheißenen Land verwehrt.

[1:05:55] Aber ich möchte, dass ihr Folgendes überdenkt. Es gibt doch eine andere Lektion, die wir davon lernen können durch Gottes Gnade. Die folgende ist: Jedes Mal, wenn wir sündigen, nachdem wir die Wahrheit kennen, so wie Moses sie kannte, dann ist es so, als wenn wir den Fels ein 2. Mal schlagen. Jesus erneut kreuzigen. Erneut schlagen. Es ist unmöglich für die, die einmal erleuchtet wurden und die himmlische Gabe geschmeckt haben und Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind und das gute Wort Gottes geschmeckt haben und die Kräfte der zukünftigen Welt sind. Wenn das so ist, dann wendet sich das auch an uns. Wir, die gesegnet sind mit der Wahrheit, wenn wir fallen und die dann abfallen, es ist unmöglich, sie wieder zu erneuern. Dass sie für sich selbst den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und ihn zum Gespött machen. Jedes Mal, wenn wir sündigen, kreuzen wir Jesus erneut. Denn Sünde ist schrecklicher zu Gott, wenn wir wie Moses viel Licht empfangen haben. Es ist nicht der offene Sünder, sondern der inkonsequente Christ, der Gotteswerk am meisten beschädigt. Und das ist das Schreckliche, dass dieser kleine Ungehorsam, der in unseren Augen so klein aussieht, der hat dazu geführt, dass Moses nicht das Land betreten konnte.

[1:08:19] Obwohl Moses diesen schrecklichen Fehler gemacht hat, selbst wenn wir Jesus erneut kreuzigen, es ist nicht der offene Sünder, sondern der inkonsequente Christ, der Gotteswerk am meisten beschädigt hat. Es ist nicht der offene Sünder. Selbst wenn wir Jesus erneut kreuzigen, es ist nicht der offene Sünder. Selbst wenn wir Jesus erneut kreuzigen, es ist nicht der offene Sünder.

[1:09:03] Es ist immer noch Gnade, die für uns anwendbar ist. Wasser kam immer noch heraus. Gott hatte trotzdem noch Gnade mit dem rebellischen Volk Israel und mit seinem Knecht Moses. Wir wissen, dass er heute im himmlischen Kanaan. Wenn wir jetzt schließen möchten, dass wir uns an einen Punkt merken: Unsere Sünden haben den Sohn Gottes zum Tod geführt. Der Stab des Gerichts hätte auf mich und auf dich fallen sollen, aber er war gebrochen, damit wir gerettet werden können. Er war abgeschnitten, damit wir wiederhergestellt werden können. Er starb, damit wir leben können. Und er war durstig, damit wir das Wasser haben können, das unseren Durst stillt. Und er war schon tot, aber er hat ihn nicht noch einmal gestochen. Und selbst nachdem Jesus gesagt hat: "Es ist vollbracht", da kam der Soldat und hat Jesus in die Seite gestochen. Er war schon tot, aber er wurde zum zweiten Mal gestochen. Da sehen wir, wie aus der Seite Jesu heraus, aus dem Felsen der Zeitalter, wie das Blut und Wasser herauskamen, damit wir gereinigt werden können und geheilt werden können und vollständig erlöst werden können.

[1:11:01] Vielleicht heute, wenn ihr euer Leben anschaut, liebe Freunde, dann seht ihr, dass ihr viele Fehler gemacht und gesündigt habt. Und euer Lebensgewand ist schwer beschmutzt mit den Sünden. Vielleicht hat Moses den Felsen immer und immer wieder geschlagen. Aber denkt daran, der Felsen hat euren Platz eingenommen. Das Wasser kam noch heraus. Und ich möchte euch heute Abend einladen, dieses Wasser zu nehmen, bevor es ausgegossen ist, bevor es nicht mehr vorhanden ist, bevor die Gnadzeit zu Ende ist. Fülle das Wasser des Lebens heute auf, durch das Studium des Wortes Gottes, durch viel Gebet. Und Gott verheißt uns, dass er uns den ganzen Weg bis zum himmlischen Kanaan führen wird. Gott liebt dich, mein Freund. Und es ist mein Gebet, dass seine Liebe für dich zurückbringt, dass, wenn wir dieses wundervolle Bild seiner Gnade sehen, dann können wir verändert und verwandelt werden als Resultat.

[1:12:18] Wenn du das Wasser des Lebens in deinem Leben akzeptieren möchtest und dem Herrn sagen möchtest: "Bitte hilf mir, dich immer und immer wieder zu schlagen. Gib mir das Wasser, das Wachstum in meinem Leben verursacht. Gib mir das Wasser, das den Sieg mir schenkt in meinem Leben. Und bring mich ganz den Weg bis ins verheißene Land." Wenn das dein Wunsch und dein Gebet ist, dann möchte ich dich bitten, dein Haupt zu neigen, wo du auch bist, wenn wir jetzt mit dem Gebet schließen. Vater, wir danken dir so sehr für diese sehr einfache Bibelstudie in deinem Wort, wo wir ein wunderbares Bild, ein schönes Bild deiner Liebe und deiner Zuneigung zu uns sehen. Deine Liebe hat dich dazu gebracht, dass du unseren Platz eingenommen hast. Und alles, was wir tun können, ist, auf unsere Knie zu gehen und Danke zu sagen. Danke, dass du uns liebst. Danke, dass du uns nicht das gibst, was wir verdient haben. Aber du hast uns das gegeben, was wir brauchen. Das Wasser des Lebens. Hilfe uns, das mit dem Felsen nicht immer und immer wieder zu schlagen, aber hilf uns, zum Felsen zu reden. Und noch mehr konsequenter zu beten. Und noch ernsthafter zu beten. Und wir danken selbst, dass in den trockenen Erfahrungen des Lebens, dass uns Brot und Wasser gewiss sein werden. Und, Vater, wo wir jetzt an der Grenze zu Kanaan sind, und wo wir Erlebnisse haben werden, wo es den Anschein hat, dass das Wasser ausgegangen ist, dann erinnere uns daran, dass es kein Beweis dafür ist, dass du nicht mehr mit uns bist, sondern Beweis dafür, dass wir fast zu Hause sind. Bitte bring uns nach Hause her und mach uns bereit auf deine Wiederkunft. Amen. Wir beten dieses Gebet in Jesus' gesegnetem Namen. Amen.


Lizenz

Copyright ©2012 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.