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Diese Predigtserie taucht tief in das Buch Genesis ein und beginnt mit der fundamentalen Bedeutung der Schöpfung. Sie beleuchtet, wie der biblische Schöpfungsbericht die Grundlage für unser Verständnis von Gott, dem Menschen und der Welt bildet. Die Ausführungen betonen die Wichtigkeit des Glaubens an einen Schöpfer, die Einzigartigkeit der biblischen Darstellung im Vergleich zu anderen Mythen und die Rolle Jesu Christi als Schöpfer und Erhalter aller Dinge. Abschließend wird die tiefe Verbindung zwischen der Schöpfung, dem Sabbat und der ewigen Beziehung zu Gott hervorgehoben.


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Serie: Christ Study Hour 2022 Q2: Genesis - Das Buch vom Anfang

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Transkript

[0:31] Willkommen, liebe Zuschauer, zu einer weiteren Folge von joelmedia.de. Auch mit dieser Studie beginnt eine neue Themenreihe über das erste Buch der Bibel: Genesis, das Buch vom Anfang. Dass das Studium dieses Buches von äußerster Wichtigkeit ist, zeigen allein die Fragen, die im Buch Genesis behandelt und auch beantwortet werden: Was ist der Ursprung dieser Welt und des Menschen? Woher kommt das Böse, oder warum gibt es eine globale Sintflut? Warum ist die Schöpfung so wichtig? Was bedeutet sie für unser Verständnis von Gott? Können wir Schöpfung und Evolution in Einklang miteinander bringen? Bevor wir tiefer in das Thema eintauchen, wollen wir Gott einladen, unseren Verstand zu erleuchten, durch seinen Geist uns zu füllen und seiner Verheißung wahr zu machen, dass er uns in alle Wahrheit führen will.

[1:39] Himmlischer Vater, wir kommen zu dir als dem Schöpfer und dem Erhalter des Universums, unserer Welt, unseres eigenen Lebens. Wir laden dich ein, dass du jetzt in diesem Augenblick uns deinen Geist schenkst. Du möchtest uns so gerne in alle Wahrheit führen. Und wie wichtig ist doch der Bericht der Schöpfung im ersten Buch der Bibel. Wir bitten dich, Herr, lass uns dich besser verstehen und die Notwendigkeit dieses Buches in unserer Zeit für unser Leben zur Anwendung zu bringen. Wir danken dir für deinen Segen und dass du jetzt unter uns bist.

[2:33] "Am Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde." Das Buch Genesis beginnt mit dieser einfachen, aber sehr klaren Ansage. Immer wieder liest man in Büchern, in Artikeln oder hört in christlichen Predigten den Titel, die Überschrift oder die Frage: Schöpfung oder Evolution? Doch ist es bemerkenswert, dass Genesis und damit die gesamte Heilige Schrift nicht mit einer solchen Frage beginnt. Das erste Buch der Bibel beginnt nicht mit einer Beweisführung für einen Schöpfergott. Vielmehr wird die Schöpfung der Welt und des uns zugänglichen Universums schon in den ersten Aussagen, ja in der ersten Aussage selbst als Tatsache dargestellt. Gott lädt uns nicht ein, seine Existenz, seine Schöpfermacht oder seine Liebe in Frage zu stellen. Warum?

[3:32] Wir lesen im Brief des Paulus an die Hebräer, Kapitel 11, Vers 6: "Aber ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen." Oder man könnte auch sagen, an Gott gefallen zu finden. Denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohnender ist. Und Vers 1 davor heißt es im Vers 1: "Glaube ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht." Wir können also sehen, dass der Schöpfungsglaube quasi der Eingangsschlüssel ist, der die Tür zu einer Beziehung zwischen Mensch und Schöpfer öffnet.

[4:24] Die Schöpfung liefert uns sozusagen die Grundlage, auf der die ganze folgende Heilige Schrift aufbaut. "Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde." Nur auf dieser Grundlage vermögen wir zu verstehen, dass der Mensch, du und ich, nicht "organisierte Schlange" sind, wie es einst ein Physiker sagte, sondern nach Gottes Bild und seiner Vorstellung gewollt und vollkommen erschaffen wurden. Wir lesen in Genesis 1, Vers 27: "Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie." Und er segnete sie. Und in Vers 31 heißt es: "Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und aus Morgen der sechste Tag."

[5:33] Es sei hier kurz angemerkt, was für viele Bibelleser oder Ausleger eine Nebenbemerkung zu sein scheint, ist von zentraler Bedeutung. Die Schöpfung findet in Abend- und Morgenzyklen statt. Dies zeigt unmissverständlich, dass der biblische Schöpfungsbericht von buchstäblichen Tagen ausgeht. Der Begriff "Tag", hebräisch "jom", steht nicht als eine Chiffre für einen definierten Zeitraum.

[6:14] Doch zurück zum Prädikat "sehr gut". "Siehe, es war sehr gut." Warum stellt Gott nach der Schöpfung eines jeden Tages fest: "Das ist sehr gut" beziehungsweise "gut", und am Ende: "Das alles sehr gut war"? Ist Gott selbstgefällig oder sehr stolz auf sein schöpferisches Werk? Paulus würde sagen, dass seine Ferne ganz und gar nicht. Sondern Gott spricht in seinem Schöpfungsbericht bis in unsere heutige Zeit hinein und lässt uns in einer Welt von Krankheit und von Tod wissen: Es war nicht immer so. Es war sehr gut. Der Schöpfungsbericht erinnert uns, dass Sünde und jegliche Leid nicht nach Gottes Plan sind und auch nicht zur menschlichen Erfahrung gehörten oder gehören sollen, wie manche glauben. Im Gegensatz zu dieser falschen Sichtweise möchte der Schöpfungsbericht, dass wir Gott so sehen, wie er wirklich ist: gütig, vollkommen, freundlich, liebevoll, wunderschön, heilig und gut.

[7:37] "Es war sehr gut." Diese wiederholenden Aussagen meint nicht nur, dass alles, was Gott macht, funktioniert, also sprich, dass die Obstbäume Früchte tragen. Die Aussage "Siehe, es war sehr gut" ist vielmehr eine Reflektion des Wesens des Schöpfers. Jesus sagte im Lukas-Evangelium, Kapitel 18, Vers 19: "Niemand ist gut als Gott allein." Die Schöpfung dient also tatsächlich als ein Abbild dessen, wie Gott ist.

[8:13] Die Schöpfung dient damit auch neben der Bibel folglich als Lehrer und offenbart Gottes Charakter. In Manuskriptseiten 170 schreibt er: "Weit neben der Bibel soll die Natur unser großes Lehrbuch sein." Ganz ehrlich gesagt, ist es nicht so, dass selbst nach Jahrtausenden der Degeneration und zerstörerischen Einwirkens des Menschen auf die Erde, Gottes Schöpfung noch immer tut, spricht und seinen Charakter zu erkennen ist, wenn man es sehen will.

[9:02] Paulus schrieb an die Römer, Kapitel 1, Verse 19 und 20: "Denn was von Gott erkannt werden kann, ist unter den Menschen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn Gottes unsichtbares Wesen und das ist seine ewige Kraft und Gottheit wird seit der Schöpfung der Welt versehen aus seinem Wirken, wenn man es wahrnimmt." So, dass sie meinen, die Gottesleugner haben keine Entschuldigung. Luther bringt es auf eine gewisse Weise hinein, wenn er schreibt: "Wenn man sie wahrnimmt."

[9:49] Die Schlachter-Bibel übersetzt: "Sein unsichtbares Wesen, seine ewige Kraft und Gottheit wird seit der Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen." Interessante Übersetzung. Was Luther sagte: "Wenn man es wahrnimmt", schreibt Schlachter: "durch Nachdenken." Denken wir über die Schöpfung nach. Wie oft nehmen wir uns die Zeit und schauen in die Natur hinein, in den Makro- und Mikrokosmos, und fassbar sind die Dinge, die uns begegnen: die Erkenntnis, die Harmonie, die Abstimmung aufeinander. Wir erkennen Gottes Wesen in der Natur, wenn wir es wahrnehmen wollen, oder wie Schlachter übersetzt: "wenn wir nachdenken."

[10:53] Wenn es allerdings um die Schöpfungsalternative, nämlich die Evolution, geht, muss man sagen, dass sie nicht nur ein Gedankenmodell ist, das voller problematischer Aspekte und Widersprüche ist. Nein, sie setzt das Ungute, also Leid und Tod, geradezu voraus. Hören wir mal die Einschätzung eines der berühmtesten Wissenschaftler aller Zeiten, Isaac Newton. Er wird heute als der größte Wissenschaftler betrachtet, der je gelebt hat. Gravitation, die Energieerhaltungsgesetze und dutzende andere Gesetze in Physik und Mathematik gehen auf diesen Mann zurück. Weniger bekannt von ihm ist aber seine tiefe Überzeugung, dass ehrliche wissenschaftliche Untersuchungen immer auch zu einer größeren Erkenntnis führen über Gott, den Schöpfer des Universums.

[12:07] Er schreibt: "Die wunderbare Ordnung und Harmonie des Kosmos kann nur auf den Plan eines allmächtigen, allwissenden Wesens zurückgehen. Das ist und bleibt meine größte Erkenntnis." Ist das nicht unfassbar? Ein geistiger Riese dieser Qualität wie Isaac Newton kommt zu dem Schluss, dass das seine größte Erkenntnis ist, die er je gewonnen hatte. Warum? Weil er genau hingeschaut hat, so wie es in Römer 1 steht. Er dachte nach, wenn er sich mit den Dingen der Schöpfung beschäftigte.

[13:00] Was sollten wir daraus schließen, wenn wir darüber nachdenken über solche Aussagen wie von Isaac Newton, Autorin eines der wichtigsten Veröffentlichungen im Bereich Bildung und Erziehung, ergänzt: "Während die Bibel, ich zitiere, während die Bibel bei der Erziehung von Kindern und Jugendlichen an erster Stelle stehen sollte, ist das Buch der Natur das zweitwichtigste."

[13:34] Gottes geschaffene Werke zeugen von seiner Liebe und Macht. Er hat die Welt ins Leben gerufen mit allem, was sie enthält. Die ganze natürliche Schöpfung ist dazu da, die Dinge Gottes zu erklären. Und sie schließt mit dem Gedanken: Durch seine Schöpfung lernen wir den Schöpfer kennen.

[14:04] Welche Bedeutung hat die Schöpfung in Bezug auf die Möglichkeit, den Schöpfer wirklich kennenzulernen? Warum ich das frage, ist so entscheidend, weil in Johannes 17, Vers 3 uns Jesus selber sagt: "Das aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen." Könnte es sein, dass wir heute Gott nicht mehr kennen, weil uns das entscheidende Bindeglied fehlt: der Anfang, wie alles begonnen hat, die Schöpfung? Weil uns der Glaube an einen Schöpfer verloren gegangen ist durch Einwirkung von Evolution und anderen Philosophien?

[14:52] In einem weiteren Zitat sagt dieselbe Autorin: "Im Schöpfungsbericht wird der Ursprung des Menschengeschlechts klar dargelegt, und die göttliche Aufzeichnung ist so eindeutig, dass es keinen Anlass für falsche Schlussfolgerungen gibt. Gott schuf den Menschen nach seinem eigenen Bild. Hier gibt es kein Mysterium. Es gibt keinen Grund für die Annahme, dass sich der Mensch durch langsame Entwicklungsstufen aus den niedrigeren Formen des tierischen oder pflanzlichen Lebens entwickelt hat. Eine solche Lehre erniedrigt das große Werk des Schöpfers auf die Ebene der begrenzten irdischen Vorstellungen des Menschen." Und nun hören wir: "Die Menschen sind so sehr darauf bedacht, Gott von der Herrschaft über das Universum auszuschließen, dass sie den Menschen erniedrigen und ihn um die Würde seines Ursprungs betrügen."

[15:59] Sie beschreibt hier, wie Degeneration und geistig-moralischer Verfall die unabwendbare Folge sind, wenn der biblische Schöpfungsbericht aus unseren Lehrbüchern und wissenschaftlichen Denken verbannt werden. Und das geschah in den letzten 200 Jahren. Und wen wundert es, dass heute die Menschen jegliche Form von Mythen, Geschichten, Märchen und Hollywood-Szenarien dem Schöpfungsbericht vorziehen?

[16:39] Nun, die Literatur und die archäologischen Funde sind voll von widersprüchlichen, teils wirren mythologischen Schöpfungsberichten, wie zum Beispiel dem babylonischen Schöpfungsbericht Enuma Elish oder den Schöpfungsmythen aus dem Perserreich und der Griechen und Römer. Was macht aber den biblischen Schöpfungsbericht so einzigartig unter all den Berichten, die es gibt auf der Welt?

[17:11] Es ist einfach die Tatsache, dass kein anderes Schöpfungsbericht, Mythos oder Sage, egal wohin man schaut, einen persönlichen Schöpfer offenbart. Jahrtausende, nachdem das Buch Genesis von Mose verfasst worden war, greift im Neuen Testament der Apostel Johannes direkt auf die Worte von Mose zurück und offenbart Jesus Christus als den Schöpfer. In Genesis 1, Vers 1 lesen wir: Johannes 1, Verse 1 bis 4: "Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war am Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne es ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm, in dem Wort, war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen."

[18:19] Vers 14 lässt zweifellos erkennen, von wem Johannes 1, Vers 1 spricht: "Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit."

[18:42] Auch Paulus bekräftigt, dass Jesus Christus der Erschaffer und der Erhalter aller Dinge ist. Wir lesen Kolosser 1, Verse 15 bis 17: "Jesus Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung, denn in ihm ist alles erschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm hin geschaffen. Er ist vor allem, und es besteht alles in ihm."

[19:32] Christus, der Schöpfer in Genesis 1,1. Aber mehr noch: Jesus ist nicht nur laut Neuem Testament der Schöpfer des Menschen und aller Dinge, sondern laut Bibel ist er auch der Schöpfer und Erhalter des Neuen. Und hier kommen wir zu einem sehr wichtigen und sensiblen Punkt. Denn wenn ihr keinen Zugang finden zu der Erschaffung der Welt, zu dem Schöpfer aller Dinge, dann so werden wir wahrscheinlich sehr viel Probleme haben mit der Neuschöpfung, mit der Erschaffung des neuen Menschen.

[20:13] Paulus spricht von einer neuen Kreatur, einer Neuschöpfung, dem neuen Menschen, in dem das Bild Gottes wieder vollständig hergestellt wird. Wir lesen in 2. Korinther 5, Vers 17: "Darum ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden." In der neuen Luther-Bibel ist die neue Kreatur übersetzt mit "neue Schöpfung".

[20:52] Doch liebe Freunde, der Zeitgeist möchte, dass diese neue Schöpfung und Wiederherstellung des Bildes Gottes im Menschen gar nicht zustande kommen kann. Der neue Mensch nach dem Bild der Vereinten Nationen soll nämlich ganz geschlechtsneutral sein, ganz anders als wie die Schöpfung uns berichtet. Wie lassen wir freuen, dass Gott den Menschen schuf als Mann und als Frau.

[21:31] Evolution ist ein sinnentleertes Erklärungsmodell, und es hat die Menschheit dorthin geführt, dass sie sich selbst überlassen sind, ihren eigenen Gedanken, weg von einem Schöpfer und einer Schöpfung. Das Resultat sehen wir vor unseren Augen. Wenn man die Schöpfung aus dem Zentrum des menschlichen Verständnisses der Welt und des Menschen – Anthropologie, Biologie, Chemie, Physik – wenn man überall dort das Verständnis von der biblischen Schöpfungsbericht entfernt, kommen wir zu Ergebnissen, die uns nicht wundern dürfen.

[22:21] Eine davon ist die von den Vereinten Nationen angeordnete Sicht des Menschen. Aber auch auf anderen Ebenen wird deutlich, was es bedeutet, wenn man den Schöpfungsbericht, die buchstäbliche Schöpfung eines liebevollen Schöpfers, aus dem Denken, aus den Lehrbüchern unserer Gesellschaft entfernt. Schaut man sich die Scheidungsstatistiken an in den entwickelten Ländern, in den gebildeten Ländern, sehen wir, dass die Scheidungsstatistiken uns deutlich machen, dass nahezu 50 Prozent aller geschlossenen Ehen noch vor dem zehnten Jahr wieder geschieden sind.

[23:11] In Matthäus 19, Verse 7 bis 9 spricht Jesus über die Ehescheidung und erklärt, dass es am Anfang nicht so war. Jesus bezieht sich direkt darauf auf die Schöpfung und zeigt, dass dieser Verfall in der Moral, in der Sicht über den Menschen, über Beziehungen, dass dieses Sicht gesteuert, gelenkt und ihren Sinn bekommen durch den Schöpferbericht, durch den Anfang, dass man den Anfang richtig versteht.

[23:45] Und so wundert es uns auch nicht, dass Gender-Ideologie heute dahin kommt, dass man nicht mehr weiß, was eine Frau ist, oder nicht mehr wissen will.

[23:56] Was geschieht noch, wenn wir die Schöpfung aus unserem Denken, den Schöpfungsplan, den Schöpfungsbericht aus unserem Denken und unsere Bildung entfernen? Wir sehen, dass das Böse Teil des normalen Lebens wird. Aber die Schöpfung lehrt uns, der Anfang lehrt uns, dass das Böse nicht Teil des Planes Gottes war. Doch da führen hören wir mehr in der nächsten Thematik, die dieser Thematik folgt: Spiritismus.

[24:33] Spiritismus sind andere Phänomene, die es eigentlich nur gibt, weil der Schöpfungsbericht modifiziert, verändert wurde. Ein anderes Phänomen, das wir heute beobachten, ist, dass nahezu die ganze Welt den Sabbat vergessen hat. Auch das hängt damit zusammen, dass die Schöpfung, wie sie die Bibel berichtet, aus den Augen der Menschen geraten ist, oder wir, vorher gelesen haben, wir nicht mehr darüber nachdenken.

[25:13] Auf welche Weise hängt der Sabbat, der Tag, der siebte Tag, an dem Gott ruhte, mit der Schöpfung zusammen? Es ist interessant zu sehen, wie unsere Schöpfung ist auch unsere Erlösung ein Geschenk Gottes, welches im Glauben angenommen werden muss. Beides, die Annahme des Schöpfungsberichtes und die Annahme der Erlösung, setzt einen Akt des Vertrauens voraus. Und beide Konzepte, sowohl Schöpfung wie auch unsere Erlösung, sind im Sabbatgebot miteinander verbunden.

[25:55] Wir lesen in 2. Mose 20, Verse 8 bis 11: "Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun; aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Das sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd und dein Vieh oder auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt."

[26:30] Gott hatte schon vor langer Zeit die Auseinandersetzung über den Schöpfer der Bibel vorausgesehen. Er wusste, dass nach dem Fall des Menschen Zweifel an seinen Aussagen aufkommen würden. Gott entschied sich, die Erinnerung an seine Schöpfermacht zu bewahren, indem er den siebten Tag der Schöpfungswoche als einen heiligen Tag der Ruhe und als Denkmal absonderte.

[27:02] Der einzigartige Wortlaut dieses Gebotes gibt es von allen anderen sofort ab: "Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst." Denn so ist die Begründung: "In sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebten Tag. Darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn."

[27:31] Den biblischen Sabbat zu vergessen bedeutet, den wahren Schöpfer zu vergessen. Aber genauso umgekehrt: Das Abwenden vom biblischen Schöpfungsbericht hat zwangsläufig zur Folge, dass der Sabbat in Vergessenheit gerät. Und das ist der Grund, warum es heute eine Christenheit gibt, die nicht mehr den Sabbat feiert, sondern den Sabbat nur noch als eine Floskel, als eine Chiffre, als ein Platzhalter für Menschen-Ruhe ersetzt. Aber der Sabbat ist vielmehr. Der Sabbat ist tatsächlich der Anker des Paradieses mit unserer Zeit, der Gottes Wirken, sein Schöpferhandeln mit unserer Erlösung verbindet.

[28:22] Paulus ist mir sehr klar im Hebräerbrief, der ganz deutlich sagt, Kapitel 4, Vers 9: "Wer zu Gottes Ruhe gekommen ist, der ruht von seinen Werken." Das heißt, wer wirklich angekommen ist bei dem, wo Gott steht.

[28:47] Der denkt und handelt nicht mehr nach seinem Ermessen, sondern es geht nach Gottes Willen. Den biblischen Sabbat vergessen bedeutet den wahren Schöpfer zu vergessen. Wir lesen in Genesis 2, Verse 1 bis 3: "So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und so vollendete Gott am siebten Tag seine Werke, die er machte. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn."

[29:27] Schon die Sprache und die Begründung in diesen Versen verrät, dass Gott die Schöpfung mit seinem Sabbat besiegelte und so den Lebensrhythmus des Menschen vorgab. Seit dem Sabbat, seit der Veränderung der Schöpfung, haben wir diesen Wochenrhythmus. Aber der Wochenrhythmus ist weit mehr als ein kosmologisches Zeitberechnungsereignis, wie der Tag, der Monat oder das Jahr. Nein, der Sabbat richtet sich nicht an kosmologischen Ereignissen aus, sondern der Sabbat wurde von Gott gesetzt als Zeitgeber des wesentlichen täglichen Rhythmus.

[30:13] Alles ist sozusagen auf den Sabbat hin geschaffen. Auch wir sind auf den Sabbat hin geschaffen. Nicht, dass wir für den Sabbat geschaffen wurden, nein, der Sabbat wurde um des Menschen willen geschaffen, sagt Jesus in Markus 2.

[30:31] Aber die ganze Schöpfung findet ihren Höhepunkt in der Beziehung des Menschen mit Gott, in dem gemeinsamen Ruhm am siebten Tag. Auch Gottes Schöpfung, der Erde, wird mit dem Sabbat besiegelt. Werden wir das lesen, Offenbarung 21 und in Jesaja 66.

[31:07] Wir lesen ja, Offenbarung 21, Verse 1 und 5: "Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss."

[31:34] Und deshalb wird Gott den Sabbat in der ganzen Ewigkeit bewahren und mit uns halten. Es heißt in Jesaja 66: "Denn wieder neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, werden vor mir Bestand haben, spricht der Herr. So soll auch euer Geschlecht und euer Name Bestand haben. Und es wird geschehen, von Neumond zu Neumond und von Sabbat zu Sabbat wird alles Fleisch kommen, um vor mir anzubeten, spricht der Herr."

[32:08] Der Sabbat führt uns tatsächlich in die intimste Beziehung, die das Geschöpf mit

[32:11] intimste Beziehung, die das Geschöpf mit seinem Schöpfer haben kann. Der gemeinsame Ruhe, der gemeinsamen Kontemplation, des gemeinsamen Nachdenkens, warum Gott die Schöpfung für den Menschen als Geschenk, als Raum, in dem er sich bewegen kann, und wie wir vorher gehört und gelesen haben, als nicht nur als Lebensraum, sondern als Raum, in dem er sich bewegt, der überall auf allen Ebenen von der Liebe und von dem Wesen und der Heiligkeit Gottes zeigt.

[32:51] Ja, die Schöpfung ist tatsächlich die Grundlage wahrer Anbetung, nicht nur über den Sabbat, sondern im allgemeinen, im absoluten Sinn. Und wir stellen uns die Frage: Gibt es eine Verbindung zwischen Schöpfungsglaube und Anbetung? Kann man Gott wirklich anbeten, wenn man nicht an ihn als seinen persönlichen Schöpfer glaubt? Was heißt Anbetung? Worum geht es bei Anbetung?

[33:27] Ohne den Glauben an eine buchstäbliche Sechs-Tage-Schöpfung macht Anbetung einfach keinen Sinn. Anbetung wird zur geistlichen Übung und Gott wird zu einer menschlich-religiösen Idee, zu einer Statue, zu einer Philosophie, ja, zu einem Götzen, wenn es sein muss.

[33:54] Im Buch der Offenbarung werden wir Zeuge von einer gottesdienstähnlichen Handlung am Thron Gottes in Kapitel 4, Vers 11. Und darauf bezieht sich Handle, wenn er sein seinem Messias komponiert das Schlussstück, würdig ist, das Land, wenn es heißt hier in Vers 11: "Herr, unser Gott, du bist würdig zu nehmen Preis und Ehre und Kraft." Hören wir die Sprache der Anbetung, der Verehrung. Hören wir die Begründung: "Denn du hast alle Dinge geschaffen und durch deinen Willen waren sie und wurden sie geschaffen."

[34:37] Die Verbindung von Info, Licht und Anbetung mit der Annahme Gottes als unserem Schöpfer zieht sich wie ein roter Faden durch die Bibel. So heißt es im Psalm 33, 8 und 9: "Alle Welt fürchtet den Herrn und vor ihm scheue sich alles, was auf Erdboden wohnt. Denn wenn er spricht, dann geschieht es, und wenn er gebietet, dann steht es da."

[35:10] Sehen wir hier diese Verbindung zwischen Gott dem Herrn als Schöpfer und der daraus entstehenden Ehrfurcht. Dieser Text ist ein Aufruf an die ganze Welt, Gott zu fürchten, im Sinne von Ehrfurcht. Warum? Weil er unser Schöpfer ist.

[35:31] Das Sprechen Gottes hier in Vers 8 und 9 in Psalm 33 ist ein elementarer und wichtiger Aspekt, der uns der Schöpfungsbericht lehrt. Gott kann sprechen. Gott spricht. Es zeigt nicht nur, dass Gott keine Idee ist, keine Philosophie, keine Religion, dass Gott lebt, er ist eine Person, erlebt.

[36:01] Er kann sprechen. Aber dass Gott spricht im Schöpfungsbericht, deutet auch auf seine Autorität hin. Es heißt: "Und Gott sprach" – Vers 36, "Und Gott sprach" – Vers 9, Vers 11, "Und Gott sprach" – Vers 14 und Gott sprach, "Und Gott sprach" – Vers 20, 24, Vers 26, Vers 29. Es zieht sich wie ein Faden durch den Schöpfungsbericht. Gott spricht. Gott lebt. Gott hat Autorität.

[36:36] Denn im Neuen Testament wird uns klar, dass Sprechen ein Zeichen von Autorität ist. Gott kann sprechen und sein Wort hat Autorität. Und Gott spricht noch heute mit derselben Kraft und Autorität.

[36:54] Zur Zeit Jesu sehen wir immer wieder, wie es heißt: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch." Allein im Johannesevangelium steht dieser Begriff 25 Mal. "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch." Hier spricht der Schöpfer.

[37:11] Haben wir gelernt: Jesus Christus ist der Schöpfer. Wenn wir Jesus Christus zuhören, wenn wir sein Wort studieren, wenn wir aus seinem Wort das empfangen, was er uns zu sagen hat, dann hat das Schöpfungskraft, dann hat das Autorität. Denkt mehr an Psalm 33: "Wenn er spricht, so geschieht es. Wenn er gebietet, so steht es da."

[37:37] Wie wichtig ist es doch, das Wort Gottes zu lesen, es zu hören, denn Jesus sagt: "Meine Schafe hören meine Stimme." Höre ich? Hörst du Jesu Stimme, die Stimme des Schöpfers, der den neuen Menschen schaffen will in dir und in mir, der das Bild, sein eigenes Bild in uns pflanzen, hineinsprechen will, hineinschreiben will durch sein Wort.

[38:10] Welch großer Schaden ist doch der Menschheit zugefügt worden, dass ihm als geistliche Kost eine Ursppe vorgesetzt wurde. Nicht mehr die Stimme Gottes, nein, die Stimme von Biologen und Chemikern soll heute gehört werden.

[38:31] Doch das Buch der Offenbarung präsentiert uns eine Reihe von Botschaften, die alle mit einem lauten und mit einer vollmächtigen Stimme an die Menschheit gerichtet ist. In Offenbarung 14 ruft uns Gott auf, der Schöpfer selbst, auf Gott und seine Stimme zu hören und sie wieder ernst zu nehmen.

[38:57] Wir lesen Offenbarung 14, 6 bis 7: "Und ich sah einen anderen Engel fliegen durch den Himmel, und er hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern. Und er sprach mit großer Stimme: Hier spricht eine vollmächtige Stimme, das Evangelium, das Wort Gottes spricht zu allen Nationen, Stämmen und Sprachen: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Und betet an den an, der gemacht hat Himmel und Erde und das Meer und die Wasserquellen."

[39:39] Man kann hier die Verbindung nicht leugnen, die hier steht in diesem Text, zwischen Ehrfurcht, Anbetung und der Akzeptanz unseres Schöpfers, Christus als und sein Schöpfer anzunehmen als den Schöpfer der Welt und des Universums, aber auch als den Schöpfer des neuen Menschen.

[40:07] Fürchtet Gott und betet an. Liebe Freunde, ist es nicht höchste Zeit, zurück zu den Anfängen zu gehen, zurück zum biblischen Schöpfungsbericht, um dort deinem und meinem Schöpfer zu begegnen?

[40:27] Ich möchte eine Einladung aussprechen an jeden, an dich, der du zuhörst, der du das siehst, der du dir Gedanken machst über die Schöpfung, jetzt am Anfang dieser Serie, wo wir ein ganzes Vierteljahr über das Buch der Anfänge studieren werden.

[40:50] Möchte ich eine Einladung an dich weitergeben, die nicht meine Einladung ist, sondern die Einladung eines und meines Schöpfers, Jesus Christus. Er möchte so gerne in dein Leben als persönlicher Schöpfer eintreten. Und wenn er das getan hat, so danke Gott dafür, denn es ist keine Selbstverständlichkeit, in dieser Zeit aufzuwachsen, in einem Umfeld herangebildet zu werden, wo ein Großteil der Welt den Schöpfer verleugnet.

[41:27] Ich möchte dich aufrufen, ich möchte dich einladen, Jesus Christus als deinen persönlichen Schöpfer anzunehmen. Und wenn du es getan hast, ihm neu zu begegnen, immer wieder zurückzuschauen zur Schöpfung, zu den Anfängen.

[41:43] Möchte dich einladen, den Schöpfungsbericht so anzunehmen, wie er dort in der Bibel steht, als eine buchstäbliche Sechs-Tage-Schöpfung.

[41:55] In der Vergangenheit hat die historisch-kritische Bibelauslegung immer mehr das Plädoyer gelegt, doch von der buchstäblichen Sechs-Tage-Schöpfung abzurücken und sich nicht festzulegen.

[42:09] Im Sinne von: Hauptsache, du glaubst. Dann die Schöpfung, ob das jetzt Tage oder ob das Jahre oder ob das Ewigkeiten waren, das spielt keine Rolle.

[42:27] Aber Freunde, es spielt sehr wohl eine Rolle, denn die Bibel beginnt mit dem Satz: "Am Anfang schuf Gott Himmel und die Erde." Und aus Abend und Morgen war der erste Tag, und aus Abend und Morgen war der zweite Tag, und aus Abend und Morgen war der dritte, vierte, fünfte und sechste Tag, und der siebte Tag.

[43:02] Wenn die Sechs-Tage-Schöpfung einer unbestimmten Zeitweise fällt, damit das ganze Christentum zusammen. Es gibt keine Notwendigkeit mehr, der Bibel zu glauben, so wie sie hier steht, denn wir haben ja einen eigenen Weg gefunden, sie zu interpretieren.

[43:16] Die Bibel sagt aber, weißt du eigentlich, heißt das was ganz anderes. Aber auch der Sabbat in seiner Bedeutung, die er hat für den Menschen, zur Ruhe zu kommen, zum Schöpfer zu kommen, wird ad absurdum geführt.

[43:34] Ich möchte dich einladen, den Schöpfungsbericht so anzunehmen, wie er dort steht, Gott zu vertrauen als eine buchstäbliche Sechs-Tage-Schöpfung.

[43:46] Ich möchte dich einladen, den Sabbat als Gottes Siegel seiner Schöpfung und Erlösung anzunehmen und ihn zu halten. Wenn du das schon tust, so hilf doch einem Freund, Bekannten, einem Familienmitglied zu erkennen, dass tatsächlich Frieden und Segen und Begegnung mit Gott im Sabbat halten, in der Sabbatheiligung zu finden ist.

[44:17] Ich möchte dich einladen, dem Zeitgeist eine Absage zu erteilen und sowohl deine Ehe, sofern du verheiratet bist, dein Denken über Gender-Ideologie am biblischen Schöpfungsbericht auszurichten.

[44:35] Ich möchte dich einladen, falls du vielleicht jetzt im Augenblick in einer Ehekrise dich befindest, dass du dich an die Worte Jesu wendest, der sagt: "Am Anfang war es nicht so." Die beste Option ist nicht Scheidung. Die beste Option ist zu den besten Therapeuten zu gehen, Jesus Christus, der Schöpfer, der einmal aus dem Nichts geschaffen hat.

[45:05] Gott braucht nicht etwas, um daraus etwas zu tun. Er kann aus dem Nichts schaffen. Wie wichtig ist doch diese Erkenntnis, wenn man in einer Ehe an einem Punkt kommt, wo man sagt: Da ist nichts mehr da.

[45:19] Gott kann aus dem Nichts etwas schaffen, was er gemeint hat, was gut ist. Du magst es vielleicht nicht glauben, aber auch das ist eine zentrale Botschaft im ersten Kapitel der Bibel. Gott kann deine Ehe zu einem sehr gut gestalten. Er möchte es auch.

[45:46] Ich möchte dich einladen, am Anfang dieses Studiums des Buches Genesis, zurückzugehen, so wie sie in ihrem 16, Vers 16 heißt: "Zurückzugehen zum Anfang."

[45:59] Denn dort geschieht was Entscheidendes. Es heißt: "So spricht der Herr: Tretet hin an die Wege und schaut und fragt nach den Wegen der Vorzeit, welches der gute Weg ist, und wandelt darin, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele."

[46:26] Was für ein wunderbarer Text. Ist es nicht höchste Zeit, zurückzugehen, zurück zum Anfang, zu den Wegen der Vorzeit, ganz zurückzugehen an die Anfänge, um zu sehen, wie es Gott gemeint hat?

[46:40] Gott hat es gut gemeint mit seiner Schöpfung. Und in der Annahme des biblischen Schöpfungsberichts, in der Annahme des Schöpfer selbst, liegt die Zukunft.

[46:57] Wir haben eine wunderbare Aussicht für die Zukunft, wenn wir nicht vergessen, woher wir kommen und wer unser Schöpfer ist. Möchte Gott dich und euch segnen und möchte er uns dahin führen, dass wir ihn erkennen als den, der wirklich ist. Denn darin liegt das ewige Leben, dass wir Jesus Christus erkennen.

[47:25] Er ist unser Schöpfer. Er hat das Werk begonnen mit dieser Welt und mit dir, und er ist in der Lage, das Werk zu seinem Ziel zu einer Neuschöpfung, neuer Himmel, neue Erde und der neue Mensch.

[47:43] Möchtest du auch ein neuer Mensch sein, eine neue Schöpfung, eine neue Kreatur? Dann lade doch mit mir zusammen darum, laden wir Gott, den Heiligen Geist dazu ein, dass er in uns das bewirkt, diese neue Kreatur.

[48:02] Unser himmlischer Vater, ich möchte dir ganz herzlich danken für deine Liebe, die du offenbart hast und noch immer offenbar ist in deiner Schöpfung. Wir vergeben uns, wenn wir nicht genau hingeschaut haben in der Vergangenheit, wo wir gehetzt und getrieben waren von unserem Leben und seinem Beruf und von all dem Konsum, was uns über uns hinüberschüttet wird, wo wir in Fluten von Informationen in der Gefahr stehen zu ertrinken.

[48:36] Herr, schenkt uns eine Neubesinnung auf deine Schöpfung, eine Neubesinnung auf das Detail in der Schöpfung, denn darin bist du zu erkennen, deine Liebe, seine Fürsorge und ein wunderbarer Plan mit dieser Welt.

[48:56] Herr, wir wissen, es ist nicht mehr alles so, wie es war am Anfang, aber du hast versprochen, einen neuen Himmel und eine neue Erde zu schaffen, eine Neuschöpfung. Woher, bitte, nimm uns hinein in dieses Projekt, in dein Projekt der Neuschaffung. Fangen mit uns hier schon an, bevor die neue Erde kommt, bevor sie neu gestaltet wird durch ein mächtiges Wort.

[49:24] Beginnen mit uns hier jetzt und heute. Schenkt uns Vertrauen in dein Wort, dass wir es nicht bezweifeln, dass wir es nicht besser wissen wollen, dass wir nicht andere Stimmen als Autorität über deine Stimme und deine Autorität setzen.

[49:41] Schenke uns Mut in dieser Zeit, dir zu glauben und dir zu vertrauen und dir zu gehorchen. Das ist unsere Bitte, und wir danken dir im Namen Jesu. Amen.


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