[0:34] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Study Hour hier auf www.joelmedia.de. Wie immer gilt ein herzliches Willkommen allen Zuschauern auf dem Fernsehsender Das Wort. Wir sind immer noch im Buch Josua und haben heute eine ganz interessante Geschichte mit einer ganzen Reihe von praktischen Anwendungsmöglichkeiten auf unser Leben, auf unsere Familien, auf unsere Gemeinden. Wir bereiten uns vor auf das Bibelgespräch am 13. Dezember und der Titel dieser Folge ist „In dem Land leben“. Es geht um eine ganz besondere Episode, eine Geschichte Israels, die ähm ja, sehr bemerkenswert ist.
[1:12] Bevor wir uns das genau anschauen, wollen wir natürlich Gott bitten, dass er unser Studium segnet, uns weise Gedanken schenkt und uns hilft, diese Lektionen, die wir dort lesen und lernen werden, auch in unserem Alltag umzusetzen. Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir dein Wort haben und danke, dass du uns in deinem Wort solche interessante Geschichten mitgeteilt hast, aus denen wir lernen können für den Umgang miteinander. Wir möchten dich bitten, dass wenn wir jetzt diesem Kapitel 22 widmen, dass du mit deinem Heiligen Geist uns zeigst, was ist, dass du uns führst und dass wir uns auch selbst reflektieren und unsere eigenen Motive prüfen im Umgang mit anderen Menschen. Wir möchten dich bitten, dass dieses Studium uns wirklich näher zu dir bringt, zu dem, was du für unser Leben dir wünschst, Herr. Das bitten wir dich im Namen Jesu. Amen.
[2:19] Josua Kapitel 22. Wir fangen direkt vorne an. Vers 1 und folgende. Damals rief Josua die Rubeniter und Gaditer und den halben Stamm Manasse zu sich. Das sind die zweieinhalb Stämme, die im Ostjordanland ihr Gebiet haben wollten und es auch von Mose zugeteilt bekommen haben unter der Bedingung, dass sie ähm den Israeliten, den restlichen Israeliten bei der Eroberung von Kanaan helfen würden. Darauf wird jetzt auch Bezug genommen in Vers 2. Und er sprach zu ihnen: „Ihr habt alles gehalten, was euch Mose, der Knecht des Herrn, geboten hat und habt meiner Stimme gehorcht in allem, was ich euch geboten habe.“
[2:53] Möchte hier noch einmal kurz darauf hinweisen. Wir haben das, glaube ich, schon an anderer Stelle erwähnt. Die zweieinhalb Stämme hatten nach 4. Mose 26, also gut und gerne mindestens 100.000 waffenfähige Soldaten. Nach Josua 4 Vers 13 sind aber nicht einmal die Hälfte von ihnen über den Jordan gegangen. Das heißt, dort etwa 40.000 Mann zum Krieg gerüstete zogen vor dem Herrn zum Kampf in die Ebene von Jericho. Und die Worte hier von Josua zeigen, dass auch niemand, weder Mose noch Josua noch Gott selbst davon ausgegangen ist, dass alle 100.000 Mann dort sich einbringen, sondern es selbstverständlich war, dass auch ein Teil zurückbleiben muss, um die eigenen Familien, den eigenen Besitz zu beschützen. Ähm, die Mitarbeit im Volk Gottes soll nie dazu führen, dass die eigenen Familien draufgehen. Das ist eine, finde ich, sehr ähm wichtige und berührende Lektion, die wir hier sehen können. Josua lobt sie. Ja, es gibt also keinen Hinweis, dass zu wenige gegangen sind, sondern man wusste, mehr konnten sie nicht geben und das, was sie geben konnten, ohne ihre eigenen Familien aufs Spiel zu setzen, das haben sie gegeben. Und dafür werden sie hier auch gelobt.
[4:12] Vers 3: „Ihr habt eure Brüder während dieser langen Zeit nicht im Stich gelassen bis zu diesem Tag.“ Sie haben sich nicht nur ein paar Wochen engagiert, sondern viele Jahre bis zu diesem Tag „und habt getreulich festgehalten an dem Gebot des Herrn eures Gottes.“
[4:30] Vers 4: „Weil nun der Herr, euer Gott, eure Brüder zur Ruhe gebracht hat, wie er es ihnen verheißen hat.“ Das ist ja das große Thema im Buch Josua, dass Gott durch Josua die Israeliten hier zu diesem Ruheort bringt, dem gelobten Land. „So, kehrt jetzt um und zieht hin in eure Zelte, in das Land eures Erbteils, das euch Mose, der Knecht des Herrn, jenseits des Jordan gegeben hat.“ Jetzt nach etlichen Jahren der Eroberung, der Mithilfe bei der Landnahme, dürfen sie wieder in ihr Land ziehen zu ihren Familien. Und ich denke, das war ein Tag großer Freude für diese 40.000 Soldaten.
[5:10] Vers 5: „Nehmt euch nur sehr in Acht, dass ihr das Gebot und das Gesetz tut, das euch Mose, der Knecht des Herrn, geboten hat, dass ihr den Herrn, euren Gott, liebt und auf allen seinen Wegen wandelt und seine Gebote befolgt und ihm anhängt und ihm dient von ganzem Herzen und von ganzer Seele.“ Josua entlässt sie mit der Bitte, treu zu Gott und seinem Wort zu stehen. Und die Formulierung, die er wählt, ist interessant: „dass ihr den Herrn, euren Gott, liebt.“ Josua war sich ganz im Klaren, dass es nicht nur darum geht, einfach Regeln einzuhalten, sondern eine echte tiefe Freundschaft, eine Beziehung zu Gott zu haben, dass wir von ganzem Herzen, von ganzer Seele ihm dienen und dadurch auch wirklich seine Gebote ganz halten, auf allen seinen Wegen wandeln.
[5:56] Diese Formulierung erinnert uns natürlich an 5. Mose, das Gebot, das Jesus einmal als das größte Gebot bezeichnet hat. In 5. Mose Kapitel 6 Vers 4 und 5 heißt es: „Höre Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft.“
[6:19] Als Jesus gefragt worden ist in Markus Kapitel 12, was denn das größte Gebot sei, da hat er dieses Gebot hier zitiert in Markus Kapitel 12 und dort ab Vers 29: „Jesus aber antwortete ihm: Das erste Gebot unter allen ist: Höre Israel, der Herr, unser Gott, ist Herr allein. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deinem ganzen Denken, mit deiner ganzen Kraft. Dies ist das erste Gebot. Und das zweite ist ihm vergleichbar, nämlich das, du sollst den Nächsten lieben wie dich selbst. Größer als diese ist kein anderes Gebot.“ Josua bittet sie, das zu bewahren.
[7:08] Wir erinnern uns vielleicht auch an 5. Mose Kapitel 10. Und dort Vers 12, was insbesondere die Grundlage seiner Aufforderung hier zu sein scheint. 5. Mose 10 Vers 12: „Und nun Israel, was fordert der Herr, dein Gott, von dir als nur, dass du den Herrn, dein Gott, fürchtest, dass du in allen seinen Wegen wandelst und ihn liebst und dem Herrn, deinem Gott, dienst mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele.“ Wir hören das Echo in den Worten von Josua. Und wenn wir das in 5. Mose 10 uns genau anschauen, dann stellen wir fest, dass aus Gottes Sicht das auch nichts Großes, also nichts Schweres ist. Er sagt: „Was fordert der Herr, dein Gott, von dir als nur...“ Aus Gottesperspektive, wenn wir über die Gebote sprechen, dann sprechen wir meistens in einer Sprache, die ausdrückt, das wäre quasi unmöglich. Aber aus Gottesperspektive sieht das ganz anders aus. Gott spricht von dem Halten der Gebote als etwas, was doch eigentlich im Glauben und in der Liebe jeder tun könnte. So hat es auch Johannes dann selbst erlebt. Im ersten Johannesbrief schreibt er das. Er sagt in 1. Johannes Kapitel 5, er sagt in Vers 2: „Daran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten. Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten und seine Gebote sind nicht schwer.“
[8:45] Josua anerkennt und er weiß, Gottes Gebote zu halten hat etwas mit der Liebe zu ihm zu tun und dem Dienst von ganzem Herzen und von ganzer Seele. Und so entlässt er sie. Vers 6 in Josua 22: „Und Josua segnete sie und entließ sie und sie gingen zu ihren Zelten.“ Dem halben Stamm Manasse hatte Mose ein Erbteil gegeben in Baschan. Der anderen Hälfte gab Josua ein Erbteil unter ihren Brüdern diesseits des Jordan gegen Westen. Das ist einmal die Erklärung, dass dieser Stamm Manasse aufgeteilt gewesen ist. Und als Josua sie zu ihren Zelten gehen ließ, da segnete er sie noch einmal wiederholt.
[9:18] Und er sprach zu ihnen: „Mit großem Gut kehrt ihr nun zurück zu euren Zelten. Mit sehr viel Vieh, mit Silber, Gold, Erz, Eisen und mit Kleidern. In großer Zahl teilt die Beute eurer Feinde mit euren Brüdern.“
[9:34] Auch die zurückgebliebenen Männer, die auf die Familien, auf die Herden aufgepasst haben, sollen an der Beute Anteil bekommen. Auch sie haben entscheidenden Anteil am Sieg gehabt, obwohl sie selbst nie gekämpft haben. Sie waren zu Hause geblieben und haben auf das aufgepasst, was diesen zweieinhalb Stämmen gehörte.
[10:00] Ich glaube, wir können eine Anwendung machen für unser Leben. Nicht nur diejenigen, die sichtbar vorne am Podium in der Gemeinde mitarbeiten, sondern auch diejenigen, die diesen Dienst überhaupt ermöglichen, indem sie sozusagen im Anführungszeichen im Hintergrund dienen, z.B. in der Familie, in der Kindersabbatschule, wo es niemand sieht, vielleicht beim Saubermachen der Gemeinde. Die, die den Dienst anderer ermöglichen, sind genauso entscheidend für das Werk Gottes und werden genauso Anteil haben an dem Lohn wie die, die an vorderster Front sichtbar für Gott gewirkt haben.
[10:34] Und wenn wir das Ganze uns anschauen, mit welcher Dankbarkeit Josua sie entlässt, dann stellt sich mir die Frage, können wir auch von Herzen dankbar sein für Mitarbeiter im Werk Gottes? Wir sind ja so schnell dabei, die Probleme zu sehen. Wir werden gleich sehen, dass auch das Volk Israel hier davon nicht verschont gewesen ist.
[10:56] Aber sind wir dankbar, von Herzen dankbar, wenn Menschen sich über Jahre einbringen in Gottes Werk?
[11:02] Wir lesen weiter ab Vers 9: „So kehrten die Söhne Rubens, die Söhne Gads und der halbe Stamm Manasse um.“ Verzeihen. „So kehrten die Söhne Rubens, die Söhne Gads und der halbe Stamm Manasse um und zogen von den Söhnen Israels weg von Silo, das im Land Kanaan liegt, wo das Heiligtum sich befindet, um ins Land Gilead zu ziehen, zum Land ihres Eigentums, das sie dort besaßen nach dem Befehl des Herrn durch Mose.“ Sie gehen jetzt in das Ostjordanland und das heißt weiter ab Vers 10: „Und als sie in die Gegend am Jordan kamen, die im Land Kanaan liegt, bauten die Söhne Rubens, die Söhne Gads und der halbe Stamm Manasse einen Altar dort am Jordan, einen großen, weithin sichtbaren Altar.“
[11:44] Also noch auf der, wie es hier scheint, auf der westlichen Seite des Jordan bauen sie diesen riesigen großen Altar. Man kann ihnen zumindestens mal hier vorwerfen, sie hätten das ja vorher mal mit den Israeliten besprechen können. Aber böse Motive haben sie nicht gehabt, wie uns die Geschichte lehrt. Sie bauen diesen Altar. Die Nachricht verbreitet sich scheinbar im Nu und bringt große Konsternation, große Verwirrung und böse Unterstellung.
[12:19] Vers 11: „Und die Söhne Israels hörten sagen, dass die Söhne Rubens, die Söhne Gads und der halbe Stamm Manasse einen Altar gebaut haben gegenüber dem Land Kanaan, in der Gegend am Jordan jenseits der Söhne Israels.“ Gott hatte gesagt, dass er einen Ort aussuchen wird, wo er seinen Namen wohnen lassen wird und dorthin soll man kommen zum Opfern. 5. Mose 12 ist das Kapitel, das davon spricht, dass es einen Ort für den Gottesdienst geben soll. 5. Mose 12 ab Vers 4: „Ihr sollt dem Herrn, eurem Gott, nicht auf diese Weise dienen, wie die Kanaaniter, die überall ihre Altäre aufgestellt haben und überall ihre Aschera-Standbilder gehabt haben.“ Vers 5: „Sondern an dem Ort, den der Herr, euer Gott, aus allen euren Stämmen erwählen wird, um seinen Namen dorthinzusetzen, damit er dort wohne. Da sollt ihr ihn suchen und dahin sollst du kommen. Dahin sollt ihr eure Brandopfer und eure Schlachtopfer bringen, eure Zehnten und das Hebopfer von eurer Hand und eure Gelübdeopfer und eure freiwilligen Gaben und die Erstgeburt von euren Rindern und Schafen. Und dort sollt ihr vor den Herrn, eurem Gott, essen und fröhlich sein, ihr und eure Familien, über allem, was eure Hand erworben hat, womit der Herr, dein Gott, dich gesegnet hat.“ Die Bibel war ganz deutlich. 5. Mose macht es ganz deutlich. Es soll ein Ort, den Gott aussucht, erwählt, also der soll es allein sein. Dort sollen die Opfer gebracht werden, dort soll das Heiligtum sein. Dieser Ort war bestimmt worden, es war Silo, und dort befand sich das Heiligtum. Für die Israeliten, die jetzt hören, dass die zweieinhalb Stämme, die jetzt sich Richtung Osten bewegt haben, dort einen großen, weithin sichtbaren Altar gebaut haben, für sie erscheint es so, als ob sie diesen Anweisungen Gottes sich widersetzen.
[14:00] Es heißt Vers 12: „Als nun die Söhne Israels dies hörten, da versammelte sich die ganze Gemeinde der Söhne Israels in Silo am Heiligtum, um zum Krieg gegen sie hinaufzuziehen.“ Die Israeliten versammeln sich am Ort Gottes, wo er gesagt hat, dort will er wohnen. Sie versammeln sich dort, weil sie glauben, dass das, was die zweieinhalb Stämme gemacht haben, gegen das Heiligtum gerichtet ist und sie wollen Krieg führen gegen sie. Kaum ist das Land erobert, droht ein Bürgerkrieg.
[14:31] Wie oft haben wir uns mental zum Krieg gerüstet gegen Brüder und Schwestern, weil wir gehört haben, es wäre das und das gewesen und wir haben uns gedacht, das kann ja nur wegen einem Glaubensabfall sein?
[14:50] Kann es sein, dass wir auch manchmal von vornherein Leute verurteilen, in Schubladen stecken und uns sicher sind, dass das nur Rebellion sein kann und deswegen mental bereits die Waffenrüstung angezogen haben, um Krieg zu führen gegen andere?
[15:06] Vers 13: „Und die Söhne Israels schickten Gesandte zu den Söhnen Rubens, den Söhnen Gads und dem halben Stamm Manasse in das Land Gilead.“ Zum Glück ziehen sie nicht gleich in den Krieg. Zum Glück senden sie zunächst einmal noch eine Gesandtschaft. Pinehas, den Sohn Eleasars, den Priester, und mit ihm zehn Fürsten, die einen von jedem Vaterhaus aller Stämme Israels und jeder war das Haupt seines Vaterhauses unter den Tausenden Israels.
[15:32] Den Pinehas, den kennen wir, den kennen wir aus 4. Mose 25. In einer Zeit des echten Abfalls beim Baal-Peor, als die Israeliten in sexueller Sünde von Gott abfielen und dann auch zu den Götzen beteten, da war es der Pinehas gewesen, der, als er sah, wie das Heiligtum Gottes verachtet worden war...
[16:06] Also in Vers 6 heißt es: „Und siehe, ein Mann aus den Kindern Israels kam und brachte eine Midianiterin zu seinen Brüdern vor den Augen Moses und vor den Augen der ganzen Gemeinde der Kinder Israels, während sie weinten vor dem Eingang der Stiftshütte.“ Die waren dann am Heiligtum und haben dort um Buße gebetet und um Vergebung und um Wiederherstellung und da kommt ein Mann und der verachtet all das und am hellen Tag vor den Augen der ganzen Gemeinde triumphierte in seiner sexuellen Sünde. Hier heißt es in Vers 7: „Als Pinehas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, dies sah, stand er aus der Mitte der Gemeinde auf und nahm einen Speer in seine Hand und er ging dem israelitischen Mann nach hinein in das Innere des Zeltes und durchbohrte sie beide durch den Unterleib, den israelitischen Mann und die Frau. Da wurde die Plage von den Kindern Israels abgewehrt.“
[16:54] Das heißt Vers 10: „Und der Herr redete zu Mose und sprach: Pinehas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, hat dadurch, dass er mit meinem Eifer unter ihnen eiferte, meinen Grimm von den Kindern Israels abgewandt, so dass ich die Kinder Israels nicht vertilgt habe in meinem Eifer.“ Die Geschichte heute in Josua 22 soll uns nicht dazu führen, den Eifer Gottes zu vernachlässigen. Es gibt einen Eifer Gottes, auch wenn es, also es gibt einen Eifer Gottes, wenn es in der Gemeinde echten Abfall gibt.
[17:26] Und Gott wünscht sich, dass Menschen auch mit Entschiedenheit dem Abfall Einhalt gebieten. Derselbe Pinehas, der jetzt ausgewählt wird hier in Josua 22 das Wort zu führen, weil man ja der Meinung ist, dass hier ein ähnliches Verbrechen vorliegt gegen das Heiligtum. Ich denke, es ist kein Zufall, dass der Pinehas hier genannt wird.
[17:52] Vers 15 in Josua 22: „Und diese kamen zu den Söhnen Rubens, zu den Söhnen Gads und zu dem halben Stamm Manasse in das Land Gilead, redeten mit ihnen und sprachen: So spricht die ganze Gemeinde des Herrn.“ Sie sind Boten, nicht von Gott, denn der Prophet sagt: „So spricht der Herr.“ Sie sind Boten für die Gemeinde Gottes, für die Gemeinde. „So spricht die ganze Gemeinde des Herrn: Was ist das für eine Untreue, die ihr an dem Gott Israels begangen habt, indem ihr euch heute von der Nachfolge des Herrn abkehrt, dadurch, dass ihr euch einen Altar baut und euch heute gegen den Herrn auflehnt?“ Sie fragen nicht nach. Die Bewertung steht schon fest. Sie sagen nicht: „Was macht ihr da? Was ist euer Anliegen? Warum tut ihr das?“ Sie sagen: „Was ist das für eine Untreue? Ihr lehnt euch auf.“
[18:42] Wie oft ist unser Urteil schon feststehend, bevor wir überhaupt gefragt haben, was los ist? Wie oft haben wir schon den Abfall diagnostiziert, bevor wir überhaupt ein paar Worte gehört haben von denen, um die es geht?
[19:05] Vers 17: „War die Versündigung mit Peor zu wenig für uns, von der wir uns bis zu diesem Tag noch nicht gereinigt haben und um deren Willen eine Plage über die Gemeinde des Herrn kam?“ Und wie wir gerade gesehen haben, gab es bei Baal-Peor tatsächlich einen echten Abfall. Es gab ein echtes Problem. Die Geschichte von Josua soll nicht dazu führen, dass echter Abfall in der Gemeinde geduldet wird. Es gibt immer diese Tendenz, dass man sagt, na ja, jeder soll doch machen, was und man sollte niemals irgendwie jemandem korrigieren und so weiter. Nein, nein, nein, nein, nein. 4. Mose ist ganz deutlich und 5. Mose erwähnt das ja auch. Und es gibt ja noch eine Reihe von anderen Rebellionen im Volk Gottes, die alle mit Deutlichkeit von Gott getadelt worden sind.
[19:48] Was uns Josua 22 zeigt, es ist möglich für Menschen, die für die Wahrheit einstehen und die gegen den Abfall kämpfen. Es ist möglich, dass sie manchmal zu weit gehen. Es ist möglich, dass sie das überspannen, dass sie den Bogen überspannen, dass sie auch dort plötzlich Abfall vermuten, wo keiner da ist.
[20:12] Josua 22 lehrt uns Ausgewogenheit: die Kräfte für den echten, tatsächlichen Abfall zu sparen und nicht Abfall zu vermuten, wo er gar nicht da ist.
[20:34] Vers 18: „Und ihr wendet euch heute von der Nachfolge des Herrn ab. Und wenn ihr euch heute gegen den Herrn auflehnt, so wird es geschehen, dass er morgen über die ganze Gemeinde Israel zürnt.“ Wenn man sich die Verse anschaut, wird eigentlich nirgendswo so richtig deutlich, dass sie eine Liebe zu den zweieinhalb Stämmen haben, dass sie irgendwie besorgt sind, dass sie verloren gehen könnten. Die Sorge der Gemeinde im Westen scheint die zu sein, dass sie auch dafür bestraft werden, wenn die im Ostjordanland dort von Gott abfallen.
[21:11] Wenn wir mit Menschen über vermeintlichen oder tatsächlichen Abfall reden, was ist unsere Motivation? Wollen wir sie vor dem Abgrund bewahren oder haben wir nur Angst, dass wir selbst dadurch Schaden erleiden können?
[21:25] Vers 19: „Wenn das Land, das ihr besitzt, unrein ist, so kommt doch herüber in das Land, das der Herr besitzt, wo die Wohnung des Herrn steht und macht euch ansässig in unserer Mitte. Aber lehnt euch nicht auf gegen den Herrn und lehnt euch nicht gegen uns auf, indem ihr euch einen Altar baut, außer dem Altar des Herrn unseres Gottes.“ Sie empfinden das durchaus sehr persönlich. Sie empfinden das auch als eine Rebellion gegen sich selbst, gegen sie.
[21:50] Sie betonen auch, dass das Ostjordanland ja eigentlich gar nicht das wirklich
[21:52] ja eigentlich gar nicht das wirklich verheißene Land ist, dass sie da ohnehin nur wohnen dürfen, quasi mit Sondergenehmigung. Das kommt doch dann wieder zu uns, wo die Wohnung des HERRN steht, das Land, das der HERR besitzt.
[22:10] Und dann noch ein Beispiel dafür, das deutlich macht, dass sie sich Sorgen machen, vor allem auch um ihre eigene Sicherheit, ihr eigenes Wohlergehen. Ist nicht der Zorn Gottes über die ganze Gemeinde Israel gekommen, als Achan, der Sohn Serachs, etwas von dem Gebannten veruntreute und er ging nicht allein zugrunde in seiner Schuld. Es hat auch andere getroffen, wenn es Dinge gibt, die tatsächlich oder scheinbar falsch laufen.
[22:43] Was ist meine Motivation, wenn ich mit den Betreffenden spreche?
[22:47] In Hesekiel Kapitel 9, da wird uns von denen berichtet, die einmal das Siegel Gottes, das Zeichen an der Stirn tragen. Es heißt hier: „Der Herr sprach zu ihm: Geh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem und mache ein Zeichen auf die Stirn der Leute, die seufzen und jammern über all die Gräuel, die in ihrer Mitte verübt werden.“
[23:11] Sind wir traurig über die Sünden, die geschehen? Oder geht es uns nur darum, dass wir keinen Schaden erleiden wollen?
[23:26] Wie werden die zweieinhalb Stämme darauf reagieren?
[23:28] Sie könnten sich sehr beleidigt fühlen, weil sie hatten ja nichts in der Richtung geplant. Sie könnten mit bösen Worten erwidern, dass sie eine solche Behandlung frech finden, dass sie sie gar nicht nötig haben, mit äh solchen ähm überspannten äh Fanatikern äh zu reden, die immer alles nur unterstellen.
[23:49] Wie gehst du damit um, wenn Leute dir böse Dinge unterstellen, die du gar nicht gedacht hast? Wenn Leute dir Abfall unterstellen und dich maßregeln, obwohl du eigentlich treu zu Gott bist, wie gehst du damit um? Einfach ignorieren, äh aus dem Leben verbannen, sagen: „Das habe ich, habe ich nichts mit zu tun, geht mich nichts an.“
[24:17] Unser Merkvers sagt ja in Sprüche 15 und dort Vers 1.
[24:26] Sprüche 15 Vers 1: „Eine sanfte Antwort wendet den Grimm ab. Ein verletzendes Wort aber reizt zum Zorn.“
[24:30] Die Worte der Gesandtschaft haben zum Zorn gereizt. Sie waren verletzend. Aber die zweieinhalb Stämme beweisen, dass sie wirklich Gottes Gesetz im Herzen tragen in dieser Hinsicht. Sie geben eine sanfte Antwort. Da antworteten die Söhne Ruben und die Söhne Gad und der halbe Stamm Manasse und sprachen zu den Obersten der Tausende Israels: „Der Gott der Götter, der HERR, der Gott der Götter, der HERR –“ doppelte Betonung.
[25:03] Sie machen ganz deutlich: „Ihr wisst vielleicht noch nicht, was unsere Motive sind, aber Gott weiß es schon. Ist es aus Abfall oder Untreue gegen den HERRN geschehen, so hilf uns heute nicht, wenn wir uns den Altar gebaut haben, um uns von der Nachfolge des HERRN abzuwenden. Und wenn es geschehen ist, um Brandopfer und Speisopfer darauf zu opfern oder um Friedensopfer darauf zu legen, soll der HERR Vergeltung üben.“
[25:21] Sie gehen auf die unberechtigten Anschuldigungen ein und zerstreuen sie. Sie fragen nicht entrüstet, wie die anderen darauf kommen, so etwas zu behaupten, sondern sie sagen: „Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein.“
[25:35] Vers 24, jetzt kommt die Erklärung: „Vielmehr haben wir es aus Besorgnis getan. Es könnte eine Sache eintreten, indem wir sprachen: Morgen könnten eure Kinder zu unseren Kindern so sprechen: Was geht euch der HERR, der Gott Israels an? Denn der HERR hat eine Grenze gesetzt zwischen uns und euch, ihr Kinder Ruben und ihr Kinder Gad, nämlich den Jordan. Ihr habt keinen Anteil an dem HERRN. Damit würden eure Kinder bewirken, dass unsere Kinder den HERRN nicht mehr fürchten.“
[26:02] Ihr eigentliches Anliegen ist: Sie wollten ihre Gemeinschaft, ihre Einheit mit dem Volk Gottes sicherstellen. Sie wollten sich gerade nicht abtrennen, keinen Abfall, keine Sondergruppe, keine Splittergruppe gründen. Sie wollten gerade zum Volk Gottes dazugehören. Genau das Gegenteil von dem, was man in Israel über sie dachte. Ist nicht interessant?
[26:20] Manchmal lohnt es sich, es lohnt sich immer, erst einmal nachzufragen. Wenn sich dann herausstellt, dass es sich wirklich um Abfall handelt, so wie man bei Baal-Peor oder bei Korach wirklich von Abfall reden musste, dann gibt es immer noch Zeit für Eifer und für klare Statements und für ein deutliches Durchgreifen. Aber erstmal sollte man zuhören, was denn überhaupt eigentlich sich jemand gedacht hat.
[26:49] Vers 26: „Darum sprachen wir: Wir wollen doch für uns einen Altar machen, nicht für Brandopfer oder Schlachtopfer, sondern damit er Zeuge sei zwischen uns und euch und zwischen unseren Nachkommen, dass wir den Dienst des HERRN üben wollen vor ihm mit unseren Brandopfern, Schlachtopfern und Friedensopfern, und damit eure Kinder künftig nicht zu unseren Kindern sagen dürfen: Ihr habt keinen Anteil an dem HERRN.“ Und wir sprachen: „Wenn sie aber künftig so zu uns und unseren Nachkommen reden sollten, so können wir sagen: Seht das Abbild des Altars des HERRN, das unsere Väter gemacht haben, nicht für Brandopfer, noch für Schlachtopfer, sondern damit er Zeuge sei zwischen uns und euch.“
[27:21] Der Altar soll ein sichtbares Zeichen sein, dass auch die Ostjordanstämme sich zum Heiligtum in Silo bekennen. Statt ein Abfall vom Heiligtum zu sein, sollte es ein Bekenntnis zum Heiligtum sein. Bemerkenswert, oder? Da sieht man, wie weit Missverständnisse gehen können und wie sehr es hilft, wenn man miteinander redet und einander zuhört.
[27:40] „Das sei ferne von uns“, Vers 29, „dass wir uns gegen den HERRN auflehnen, dass wir uns heute von der Nachfolge des HERRN abwenden und einen Altar bauen für Brandopfer, für Speisopfer oder für Schlachtopfer außer dem Altar des HERRN, unseres Gottes, der vor seiner Wohnung in Silo steht.“ Noch einmal machen sie ganz deutlich: Sie wollen auf gar keinen Fall von Gott abfallen. Und damit ist das Missverständnis aufgeklärt.
[28:03] Vers 30: „Als aber Pinhas, der Priester, und die Obersten der Gemeinde, die Häupter der Tausende Israels, die mit ihm waren, diese Worte hörten, welche die Söhne Ruben, die Söhne Gad und die Söhne Manasse sagten, da war es recht in ihren Augen.“
[28:15] Die Israeliten sollten aus dieser Geschichte lernen.
[28:25] Diese Geschichte ist vielleicht wichtiger, als wir ahnen. Als Jesus auf der Welt war, tat er viele Dinge, die von den Pharisäern, den Schriftgelehrten, den Obersten, den Theologen missverstanden worden sind.
[28:36] Man unterstellte ihm z.B., das Gesetz Gottes abschaffen zu wollen. Man unterstellte ihm, den Sabbat zu brechen. Man unterstellte ihm, einen Aufruhr gegen die Römer zu planen. Man unterstellte ihm eine ganze Reihe von Dingen. Und hätte man aus dieser Geschichte gelernt, hätte man Jesus gefragt: „Jesus, was möchtest du denn eigentlich tun mit diesen Dingen, die wir nicht verstehen?“
[29:01] Obwohl sie nicht gefragt haben, hat Jesus ihnen tatsächlich sogar erklärt, was er vorhatte. In der Bergpredigt erklärt er, dass er nicht gekommen ist, das Gesetz abzuschaffen. Das war ein Missverständnis.
[29:13] Aber das Missverständnis wurde zu einer bösen Unterstellung, als die Pharisäer diese Erklärung ablehnten.
[29:25] Pinhas und die Gesandtschaft haben die Erklärung angenommen. Das Missverständnis hat sich aufgelöst und es gab dann keinen Krieg. Als Jesus erklärt, was er tut, wird er von den Pharisäern nicht angenommen. Sie akzeptieren seine Erklärung nicht. Sie bleiben bei ihren Anschuldigungen und führen weiter Krieg gegen ihn, bis sie ihn ans Kreuz gebracht haben.
[29:52] Es ist nicht selbstverständlich, dass wenn jemand seine Motive erklärt, derjenige, der etwas unterstellt hat, auch bereit ist zuzugeben, dass seine Unterstellung falsch war. Manchmal, nicht nur manchmal, sondern ziemlich oft, kommt der Stolz und sagt: „Nein, nein, nein, nein, nein, aber wir wissen eigentlich wirklich, was ihr vorhabt.“ Ja, ihr redet jetzt nur so.
[30:23] Aus dieser Geschichte kann man lernen, dass man manchmal auch mit seinen Urteilen sich korrigieren muss. Und möge Gott, wenn wir schon anderen Falsches unterstellt haben, möge Gott uns die Gnade schenken, dass wenn wir die Berichtigung, die Klarstellung hören, dass wir dann auch bereit sind, unsere vorgefassten Meinungen aufzugeben. Pinhas und diese Leute waren dazu bereit. Die Pharisäer waren dazu nicht bereit und es endete für sie in der Katastrophe.
[30:52] Vers 31: „Und Pinhas, der Sohn Eleasars, der Priester, sprach zu den Söhnen Ruben, den Söhnen Gad und den Söhnen Manasse: Heute erkennen wir, dass der HERR in unserer Mitte ist, weil ihr mit dieser Tat keine Untreue an dem HERRN begangen habt. Nun habt ihr die Kinder Israels aus der Hand des HERRN errettet.“
[31:06] Als die Harmonie wiederhergestellt ist, wird ihnen die Gegenwart Gottes bewusst. Ich glaube, dass wenn wir in unseren Gemeinden die Missverständnisse, die es gibt – es gibt auch echten Abfall –, aber wenn wir die Missverständnisse, die es gibt, aufklären können, dann werden wir die Gegenwart Gottes in viel größerem Maße spüren und erleben.
[31:27] Vers 32: „Da kehrten Pinhas, der Sohn Eleasars, der Priester, und die Obersten um von den Söhnen Ruben und den Söhnen Gad aus dem Land Gilead und in das Land Kanaan zu den Söhnen Israels und brachten ihnen Bericht.“ Und die Sache war recht in den Augen der Söhne Israels. Die Söhne Israels lobten Gott und sagten nicht mehr, dass sie gegen jene zum Krieg ausziehen wollten, um das Land zu verderben, indem die Söhne Ruben und die Söhne Gad wohnten.
[31:53] Ganz Israel nimmt die Erklärung an. Die Sache ist geklärt. Vers 34: „Und die Söhne Ruben und die Söhne Gad nannten den Altar: Er ist ein Zeuge zwischen uns, dass der HERR Gott ist.“ Dieser Altar wurde zum Symbol für den Glauben der Ostjordanstämme.
[32:07] Lieber Freund, liebe Freundin, gibt es Menschen, von denen du vermutest, dass sie von Gott abfallen, Irrlehren vielleicht verkündigen, Dinge tun, die der Gemeinde schaden, und du hast es nur vom Hörensagen gehört, hast es nie geprüft? Gibt es Menschen, mit denen du reden solltest, und zwar vielleicht nicht – hoffentlich nicht – mit den Worten, die Pinhas und seine Gesandtschaft wählen, sondern vielleicht wirklich erst einmal, also hoffentlich mit einem echten Mitgefühl und einem echten Wunsch, den anderen zu verstehen?
[32:42] Und wenn es sich herausstellt, dass jemand wirklich Irrlehre predigt, wenn jemand wirklich Dinge tut, die der Gemeinde schaden, dann müssen wir auch mit Liebe und Klarheit dagegen vorgehen.
[32:57] Aber gibt es vielleicht nicht auch Missverständnisse in unserem Leben, die wir aufklären könnten? Wollen wir bereit sein, auch wenn wir Klarstellung erhalten, diese anzunehmen und nicht an unseren vorgefassten Meinungen festzuhalten?
[33:11] Ich glaube, wir können hier aus dieser Geschichte viel lernen. Die Pharisäer hätten es lernen sollen. Stattdessen sind sie in ihrem Krieg verharrt und haben Jesus ans Kreuz gebracht. Lasst uns aus dieser Geschichte lernen.
[33:25] Wollen wir gemeinsam noch beten? Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Danke sagen, dass du durch diese Geschichte zu uns gesprochen hast, Herr. Du weißt, dass wir gerade dann, wenn wir auch von ganzem Herzen dir folgen wollen, wir manchmal in der Gefahr stehen, es äh ja zu übertreiben, wo wir dann die Sachen in die eigene Hand nehmen wollen und nicht mehr dich führen lassen.
[33:48] Herr, vergib uns, wo wir anderen Menschen Dinge unterstellt haben, die falsch waren, wo wir uns zu schnell ein Urteil gebildet haben, und gib, dass wir lernen, auch unsere Meinung korrigieren zu lassen, dass wir vom Besten ausgehen und in Liebe versuchen, anderen zu helfen.
[34:10] Und dass, wann immer wir mit Menschen reden über Dinge, die uns vielleicht nicht richtig vorkommen, dass wir deine Charaktereigenschaften und dein Wesen reflektieren und ihnen zeigen.
[34:22] Herr, danke für diese Geschichte und schenke uns Weisheit im Umgang miteinander. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[34:31] Nächste Woche geht es weiter. Es gibt noch ein paar Abschnitte im Buch Josua, die wir gemeinsam studieren wollen. Wünsche euch Gottes reichen Segen und äh viel Freude im Studium seines Wortes. Bis zum nächsten Mal. Gott [Musik] segne euch. Amen.