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In dieser Folge der Christ Study Hour beleuchtet Daniel Moser die Glaubenshelden Josua und Kaleb. Er erzählt die Geschichte von Kaleb, der inmitten von Angst und Zweifel standhaft an Gottes Verheißungen festhielt und ihm völlig nachfolgte. Die Botschaft ermutigt dazu, auch in schwierigen Zeiten auf Gott zu vertrauen und seine Treue über die Stimmen der Furcht zu stellen, denn wahrer Glaube findet seinen Lohn in Gottes Hand.


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Serie: Christ Study Hour 2025 Q4: Das Buch Josua

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Transkript

[0:35] Hallo und ein herzliches Willkommen zur Christ Study Hour hier auf www.yolmedia.de. Schön, dass ihr wieder dabei seid zu unserer achten Folge der CSH Serie Josua. Wir haben bereits schon sieben Themen studiert und heute wollen wir uns auf das achte Thema, auf das Bibelgespräch am 22. Oktober vorbereiten. Dabei geht es um das spannende Thema Glaubenshelden, ganz speziell Josua und Kaleb. Lasst uns gemeinsam die Bibel lesen, hören und bewahren, was darin geschrieben steht, denn die Zeit ist nahe. Doch bevor wir dies tun, wollen wir wie gewohnt Gott dazu einladen, dass er uns seinen Heiligen Geist schenkt und uns in alle Wahrheit leitet. Wir wollen gemeinsam beten.

[1:23] Herr unser Gott, wir loben und preisen dich und danken dir von Herzen für diese Möglichkeiten, diese Zeit, die du uns auch heute wieder schenkst. Wir danken dir, Herr, für die Lektion und wir danken dir, dass du, Herr, heute noch uns Gnade gibst. Ich möchte dich besonders jetzt bitten, dass du mitten unter uns bist mit deinem Heiligen Geist, dass du uns führst und leitest, dass es nicht nur Worte sind, Herr, die wir hören und dann vergessen, sondern dass diese Worte, so wie es auch heißt in deinem Wort, dass das Wort Fleisch wurde. Und so bitte ich dich, Herr, schenke uns deinen Geist. Lehre, Herr, du uns dein Wort. Leite du meine Lippen und halt das Böse fern in deinem Namen. Amen.

[2:12] In den dunklen Jahren des Zweiten Weltkrieges führte Jan Hendrik Weitner, ein junger Geschäftsmann und Mitglied der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, heimlich Gruppen von Flüchtlingen über die französisch-schweizerische Grenze. Unter ihnen waren viele Juden, Menschen, die dem Tod entkommen wollten. Weitner war kein Soldat, er war auch kein Politiker, nur ein Mensch, der glaubte, dass Gott Leben retten will. Er gründete das geheime Netzwerk Dutch-Paris, das über 1000 Menschen in Sicherheit brachte. Mehrmals entkam er der Gestapo. Er war auch der meistgesuchteste bei der Gestapo, so wird berichtet. Sein Mut war still, doch sein Glaube laut.

[2:59] Wie Josua und Kaleb stand er fest, wo andere verzagten. Er vertraute: Wenn Gott mit uns ist, dürfen wir nicht schweigen. Später sagte Weitner einmal: "Ich handelte nicht, weil ich stark war, sondern weil ich wusste, dass Gott auf der Seite derer steht, die leiden." Sein Leben erinnert uns daran, dass wahrer Glaube nicht in Worten, sondern in treuen Taten sichtbar wird, besonders dann, wenn Angst und Gefahr alles andere übertönen.

[3:34] So wie Josua und Kaleb durch die Wüste gingen und dennoch das verheißene Land sahen, ging Jan Hendrik Weitner durch Dunkelheit und wurde zum Licht für andere. Weitner zeigt, dass Gott Menschen beruft, die ihm ganz folgen, selbst wenn der Weg durch Gefahr führt. Er war kein Held, weil er keine Angst hatte, sondern weil er trotz Angst gehorchte. So wie Josua und Kaleb blieb er standhaft, als andere aufgaben. Und genau das ist die Botschaft für heute.

[4:09] Wenn du Gott folgst, selbst wenn der Weg dunkel ist, kann dein Glaube anderem Leben schenken. Wir lesen nun 4. Mose Kapitel 13, dort die Verse 6 und die Verse 30 bis 32. Im Vers 6, da heißt es: "Von dem Stamm Juda: Kaleb, der Sohn Jefunnes." Und weiter in Vers 30 bis 32, da heißt es: "Kaleb aber beschwichtigte das Volk vor Mose und sprach: 'Lasst uns hinaufziehen und das Land einnehmen, denn wir können es gewiss überwältigen.' Aber die Männer, die mit ihnen hinaufgezogen waren, sprachen: 'Wir können nicht hinaufziehen gegen das Volk, denn es ist stärker als wir.'" Und sie brachten ein böses Gerücht über das Land, das sie erkundet hatten.

[4:55] Noch ein weiterer Text, Josua 14, Verse 6 und 14. Da heißt es: "Da traten die Söhne Judas vor Josua in Gilgal und Kaleb, der Sohn Jefunnes, der Kenisiter, sprach zu ihm: 'Du weißt, was der Herr zu Mose, dem Mann Gottes, meinet- und deinetwegen in Kadesch gesagt hat. Daher wurde Hebron das Erbteil Kalebs, des Sohnes Jefunnes, des Kenisiters, bis zu diesem Tag, weil er dem Herrn, dem Gott Israels, gänzlich nachgefolgt war.' Aber Hebron hieß vor Zeiten die Stadt Arbas. Der war der größte Mann unter den Enakitern, und das Land ruhte aus vom Krieg."

[5:42] Hier jetzt mal eine Zusammenfassung. Kaleb steht inmitten einer aufgewühlten Menschenmenge. Es waren viele, es waren Millionen. Es war dann später, wo ich es vorgelesen habe, die Aussendung der zwölf Kundschafter. Kaleb war einer davon. Es war eine Menschenmenge, die voller Angst und Zweifel war. Zehn Kundschafter berichten von Riesen und von unüberwindbaren Städten. Ihre Worte verbreiteten Panik und Hoffnungslosigkeit.

[6:11] Doch Kaleb steht auf. Von Josua hört man erstmal nichts. Er hat sich erstmal zurückgehalten und zugeschaut. Aber Kaleb steht auf. Er sprach gegen diesen Strom der Furcht und ruft zum Vertrauen auf. Vertrauen auf Gott und sagt: "Wir können es schaffen mit Gottes Hilfe." Seine Worte "Lasst uns hinaufziehen" sind keine menschliche Kampfansage, sondern ein Ausdruck tiefen Glaubens an Gottes Treue.

[6:40] Während andere vom Scheitern sprechen, sieht Kaleb den Sieg nicht durch Kraft, sondern durch Vertrauen. Durch Vertrauen, dass Gott das alles leiten wird, weil Kaleb wusste – und er hat es nicht vergessen –, dass Gott sie schon damals oder schon vor kurzer Zeit auch den Sieg geschenkt hat, und zwar in Ägypten, wo sie ausgezogen sind, sei es durch die zehn Plagen oder auch durchs Rote Meer, wo das ganze ägyptische Heer mit dem Pharao zusammen vernichtet worden war. Kaleb hatte Vertrauen zu Gott und er wusste, wenn er damals geholfen hat, dann wird er auch heute helfen.

[7:18] In ihm zeigt sich das Herz eines Glaubenshelden: Kaleb. Er war ruhig, klar, entschlossen, getragen von der Überzeugung, dass Gott größer ist als jede Bedrohung.

[7:33] Auch für uns heute könnte es ein wunderbares Gleichnis, ein Bild sein, dass wir keine Angst haben brauchen und Gott niemals vergessen sollten. Egal, was passiert, Gott ist immer größer als unsere Probleme. Vielleicht bist du manchmal auch wie Kaleb, umgeben von diesen Stimmen der Angst, so wie Kaleb die Menschen damals gehört hat, die das böse Gerücht verbreitet haben: "Wir können es nicht schaffen. Wir sind viel, viel schwächer."

[8:01] Du hörst die Zweifel, du spürst die Übermacht, aber Gott ruft dir zu inmitten all dieser Stimmen und sagt zu dir: "Schau auf mich." Es ist leicht, die Riesen zu sehen, schwerer den unsichtbaren Gott zu sehen. Ja, doch die Wahrheit ist: Die Riesen in deinem Leben sind groß. Aber vergiss niemals: Gott ist größer. Angst flüstert: "Du kannst das nicht." Glaube sagt: "Mit Gott kann ich."

[8:36] Wenn du stehen bleibst, wo andere zurückweichen, beginnt Gottes Geschichte mit dir. Kalebs Worte gingen gegen den Strom, gegen die Mehrheit, und Gott sah es. Gott hat zugeschaut. Er sieht auch dich, wenn du festhältst, obwohl es niemand bemerkt. Deine Treue im Verborgenen ist wertvoller, als du glaubst.

[9:01] Vielleicht bist du müde vom Kämpfen. Kaleb war es sicherlich auch, was er durchgemacht hat. Doch er hielt an der Verheißung fest, jahrzehntelang. Glaube ist manchmal kein Feuerwerk, sondern ein beständiges Weitergehen im Nebel, weil du weißt: Gott hat es versprochen. Gott vergisst keinen treuen Glauben. Kaleb sah am Ende das Land. Er hat auf das Ende geschaut, das Land sah, das die anderen nicht betraten. So wird auch dein Glaube nicht vergeblich sein. Wenn du heute nur noch schwach an Gott festhältst, wisse: Er hält stark an dir fest.

[9:49] Auf was schaust du? Schaust du auf das Land, auf das verheißene Land, so wie Kaleb, oder schaust du auf die Riesen, auf die Probleme, die vor dir stehen? Welche Stimmen in deinem Leben versuchen dich gerade davon abzuhalten, Gott vollständig zu vertrauen?

[10:10] Wo hast du vielleicht auch erlebt, dass Gott größer war als deine Riesen?

[10:21] Kalebs Treue war kein spontaner Mut. Sie war das Ergebnis eines Herzens, das Gott vertraute, auch wenn die Umstände laut schrien: "Gib auf!" Wie oft hören wir diese Schreie, wo uns ins Ohr vielleicht hineinflüstert, diese leisen Stimmen: "Gib auf, du schaffst das nicht." Glaubenstreue wächst dort, wo du lernst, auf Gottes Stimme zu hören, wenn andere schreien. Wenn du heute in deiner Schwachheit flüsterst: "Ich kann nicht mehr", dann – das ist ein Versprechen – flüstert Gott zurück: "Ich bin bei dir, und das genügt."

[11:11] In 4. Mose 14, die Verse 6 bis 10 werden wir jetzt als Nächstes lesen. Ich werde sie zusammenfassen, da es ein etwas längerer Text ist. Ihr dürft es gern zu Hause selbst für euch lesen. Da ist es: Die Stammesführer der Israeliten berichteten Josua über das Land, das sie erobert haben, und die Verteilung der Gebiete. Kalebs, der Sohn Jefunnes, erinnert Josua daran, dass Mose ihm vor vielen Jahren das Bergland Hebron versprochen hatte. Er berichtet, dass er trotz seines Alters von 85 Jahren immer noch stark und tatkräftig ist. Interessant. In 85 Jahren hat sich Kaleb immer noch sehr jung gefühlt. Er war oft in der frischen Luft. Er hat viel Sonnenlicht getankt. Er hat sich sicherlich auch gesund ernährt. Er hatte Bewegung, er hatte Wasser und er hatte das Vertrauen zu Gott und hatte eine Mäßigkeit, was er zu sich nahm.

[21:31] Kaleb bittet Josua, ihm das verheißene Land Hebron zu geben, weil er es damals mutig erobern wollte. Josua gewährt ihm daraufhin Hebron als Erbteil, und Kaleb erhält das Land, wie Mose ihm zugesagt hatte. Jetzt wollen wir 4. Mose 14, den Vers 24 lesen. Da heißt es: "Aber meinem Knecht Kaleb, weil ein anderer Geist in ihm ist und er mir völlig nachgefolgt ist, den will ich in das Land bringen, dass er gekommen ist, und seine Nachkommen sollen es besitzen." Hier wird sogar gesagt, seine Nachkommen sollen es auch noch besitzen.

[22:10] Kaleb, der Sohn Jefunnes, weil er dem Herrn völlig nachgefolgt ist, den will ich in das Land bringen, das er erkundet hat, und seine Nachkommen sollen es besitzen. 4. Mose Kapitel 32, Vers 12: "Nur Kaleb, der Sohn Jefunnes, der Kenisiter, und Josua, der Sohn Nuns, denn sie sind dem Herrn völlig nachgefolgt."

[22:30] Es ist hier interessant, wie die Bibel hier das Wort "völlig" schreibt. Sie sind völlig nachgefolgt, nicht nur ab und zu, nicht nur teilweise, nicht nur 10% oder 50% oder 90%, sondern völlig, 100% sind sie Gott nachgefolgt. Sie haben ihm vollkommen vertraut. 5. Mose 1, dort Vers 36, da heißt es: "Nur Kaleb, der Sohn Jefunnes, er soll es sehen, und ihm und seinen Kindern will ich das Land geben, dass er betreten hat, weil er dem Herrn völlig nachgefolgt ist." Hier sehen wir auch wieder, die Texte sind sich sehr, sehr ähnlich. Kaleb, der Sohn Jefunnes, das Land, was er erkundet hat, soll er einnehmen, und seine Nachkommen sollen es auch haben. Warum? Weil er Gott völlig vertraut hat. Die Ungläubigen, die nicht auf Gott vertrauten, sahen das verheißene Land leider nicht.

[23:39] Alle diese Stellen bestätigen dieselbe Wahrheit über Kaleb. Er hatte einen anderen Geist, wie vorher schon gesagt, ein Herz, das Gott völlig nachgefolgt ist. Dieses "völlig" beschreibt keine Perfektion aus eigener Kraft, sondern es beschreibt Hingabe. Hingabe zu Gott. Er war kein fehlerloser Mensch, sondern ein treuer Mensch. Das ist ein Unterschied. Wir versuchen heute, glauben oft immer perfekt zu werden, um Gott zu gefallen, um ihm völlig nachzufolgen. Wir sollten uns vielleicht mal überlegen, ob es vielleicht nicht einfach nur reicht, sage ich mal, ihm treu zu sein und uns hinzugeben, damit Gott das Seine in uns wirken kann.

[24:31] Und das bedeutet, viele Menschen leiden, weil sie das Gefühl haben, nie genug zu sein. Das sieht man heute auf der ganzen Welt. Das sieht man in der Gemeinde, das sieht man in den eigenen Familien, bei Freunden. Sie versuchen durch eigene Werke, durch Leistungen etwas zu bringen, weil sie denken und leiden, sie sind nicht genug. Kalebs Leben zeigt, Gott sucht nicht Perfektion, sondern ein Herz, das ihm gehört. Wenn du schwach bist, verwundet, müde oder verletzt, so darfst du trotzdem sagen: "Herr, ich will dir folgen." Und er sieht das. Gott sieht das, wenn du das sagst. Gott sieht dein Herz. Er kann hineinblicken. Er sieht, dass du es ernst meinst. Denn völlige Nachfolge bedeutet nicht immer nur stark zu sein, sondern auch immer zurückzukehren zu ihm. Das ist die Nachfolge.

[25:31] Wir wollen noch dazu Lukas 6, Vers 45 lesen. Der gute Mensch, das sagt Jesus, der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor. Der böse Mensch bringt aus dem bösen Schatz seines Herzens das Böse hervor. Denn wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund.

[25:46] Josua und Kaleb zeigen uns, dass Glaubenstreue nicht aus Stärke, aus eigener Kraft, sondern aus Vertrauen wächst. Sie glaubten, als andere zweifelten. Sie hofften, als andere aufgaben. Sie sahen nicht nur die Mauern, sondern den Gott darüber. Und weil sie Gott völlig nachgefolgt sind, wurden sie zu Wegweisern für alle, die heute durch die Wüste gehen, auch für dich und für mich. Wenn du heute müde bist, wenn du kaum noch Kraft hast zu glauben, denk daran: Glaube bedeutet nicht, dass du nie zweifelst, sondern dass du trotz Zweifeln bleibst. Gott ehrt dein Trotzdem, und eines Tages wirst du sehen, dass sich das Land, das du im Glauben ersehnt hast, wirklich öffnet, weil Treue immer ihren Lohn in Gottes Hand findet.

[18:58] Das ist eine wunderbare Verheißung, die Gott Kaleb und Josua gegeben hat. Er hat auch uns eine gegeben. Und ich möchte dich ermutigen, dass du diese Verheißung festhältst, dass du nicht zweifelst und aufgibst, sondern weitermachst, egal, wo du gerade in deinem Leben stehst. Gott wird mit dir sein, und es wird sich lohnen.

[19:20] Willst du wie Josua und Kaleb heute den Mut haben, Gottes Stimme über die Stimme der Angst zu stellen oder deine Treue zu ihm den Vorrang in deinem Leben geben, auch wenn du alleine stehst?

[19:38] Ich weiß nicht, wie es damals war bei Josua und Kaleb. Es waren Millionen von Menschen, es war das eigene Volk, und diese zwei Personen erhoben ihre Stimme und waren treu zu Gott und haben gesagt: "Wir können es tun." Wir haben vielleicht heute nicht so viele Menschen um uns herum. Eigentlich könnten wir sagen, wir haben es leichter. Aber da möchte ich dich ermutigen, dass du heute deine Stimme erhebst und nicht schweigst, dass du für Gott eintrittst und ihm treu bleibst.

[20:16] Nachdem wir nun die Treue Kalebs in der Wüste betrachtet haben, wollen wir nun auf seinen konkreten Mut blicken, den Moment, indem er Gottes Verheißung aktiv einfordert und sagt: "Gib mir dieses Gebirge." Wir lesen dazu Josua 14, die Verse 6 bis 14. Ich fasse hier auch wieder zusammen, da es ein etwas längerer Text ist. Ihr dürft es gern zu Hause selbst für euch lesen. Da ist es: Die Stammesführer der Israeliten berichteten Josua über das Land, das sie erobert haben, und die Verteilung der Gebiete. Kalebs, der Sohn Jefunnes, erinnert Josua daran, dass Mose ihm vor vielen Jahren das Bergland Hebron versprochen hatte. Er berichtet, dass er trotz seines Alters von 85 Jahren immer noch stark und tatkräftig ist. Interessant. In 85 Jahren hat sich Kaleb immer noch sehr jung gefühlt. Er war oft in der frischen Luft. Er hat viel Sonnenlicht getankt. Er hat sich sicherlich auch gesund ernährt. Er hatte Bewegung, er hatte Wasser und er hatte das Vertrauen zu Gott und hatte eine Mäßigkeit, was er zu sich nahm.

[25:46] Denn wovon das Herz voll ist, davon redet sein Mund. Andere Übersetzungen sagen, davon geht der Mund über. Denn aus dem Überfluss des Herzens redet der Mund. Das Herz, das auf Gott gerichtet ist, zeigt sich im Mut, in der Tat und im Glauben.

[26:06] Ein guter Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor. Wie auch gerade gesagt, Kalebs Mund sprach Glauben, weil sein Herz voll war von Vertrauen. Daher konnte er auch so reden. Kaleb kannte seinen Gott. Kaleb wusste, wer sein Gott war. Kaleb vertraute seinem Gott, weil er seinen Gott kennengelernt hat, mit ihm Zeit verbracht hat und gesehen hat, was sein Gott für ihn getan hatte. Er redete aus dem, was er im Inneren trug. Und zwar war das die Hoffnung, die er hatte von seinem auf seinen Gott. Das ist eine wichtige Entscheidung. Was in deinem Herzen wohnt, wird dein Denken, es wird dein Fühlen, es wird dein Reden prägen, ja, sogar auch dein Handeln. Wenn du dein Herz mit Gottes Wahrheit füllst, wird selbst in dunklen Tagen Hoffnung aus dir herausfließen.

[27:04] Nicht, weil du es musst, weil du irgendwelche Leistungen bringen musst, um Gott zu gefallen. Nein, sondern weil sie in dir lebt. Und zwar diese Hoffnung, sie lebt in dir und du kannst es nicht anders, als es Menschen weiterzugeben. So wie auch Kaleb es getan hat. Er hatte diese Hoffnung. Er war überzeugt davon und er konnte sie nicht für sich behalten. Er hat es hinausgetan. Er hat es erzählt seinen Freunden, seinen Brüdern, Glaubensbrüdern, dem Volk damals. Er wollte einfach diesen wunderbaren Gott verkündigen.

[27:41] Kalebs Herz war auf Gott gerichtet und nicht auf Menschen. Das ist auch ein sehr, sehr wichtiger Punkt, den wir heute lernen sollten. Wir sollten niemals auf Menschen schauen, sondern immer auf Gott, immer das, was Gott zu uns sagt. Menschen können zu uns Dinge sagen, die uns vielleicht verletzen und erniedrigen. Vielleicht auch, dass wir hoffnungslos werden und denken, wir sind nichts wert, weil Menschen es sagen, weil Menschen von uns möchten, dass wir erst Leistung bringen, damit sie uns lieben. So ist der liebe Gott nicht. Es ist leicht, sich von Zweifeln und Stimmen der Angst umgeben zu lassen. Josua zeigt aber auch: Stille Treue zählt. Manchmal ist das Herz, das Gott sieht, viel entscheidender als das, was die Welt applaudiert.

[28:32] Kaleb nahm auch kein „vielleicht“ hin. Das ist auch sehr interessant. Er sagte: „Gib mir dieses Gebirge!“ Er sagte nicht: „Weißt du noch, ähm, damals war das so? Kannst du es mir jetzt doch geben oder können wir noch mal verhandeln?“ Nein, er sagt: „Gib mir dieses Gebirge!“ Und das bedeutet: Manchmal müssen wir in unserem Herzen klar werden, wofür wir stehen. Selbst wenn alle um uns herum zweifeln, müssen wir wissen, wofür wir stehen. Stehen wir für Christus? Oder nicht?

[29:11] Es ist auch interessant zu sehen, diesen Mut zu bitten, was Gott verheißen hat, wächst aus Vertrauen. Man sieht hier immer wieder diese Parallele. Kaleb hatte Vertrauen zu Gott und das ist auch ein wichtiger Punkt in unserem Leben und ich finde auch ein wunderbarer Schwerpunkt hier in dieser Lektion, dass wir Gott endlich mal vertrauen sollten. Kaleb war alt, 85 Jahre, hatten wir vorher gelesen, hatte die Wüste gesehen, die Enttäuschungen gespürt und doch sprach er aus: „Ich will das Land haben.“ Gott ruft uns immer wieder zu bitten, auch wenn wir schon vieles erlebt haben. Und die Treue zahlt sich aus, oft auch langfristig. Kaleb bekam das Land nicht sofort, aber Gott hielt sein Wort. Auch in deinem Leben wird Geduld nötig sein. Der Lohn kommt zu denen, die standhaft bleiben.

[30:15] Dein Gebirge ist kein Hindernis, sondern Ort der Verheißung. Kalebs Gebet und Treue führten ihn zum Besitz des Landes. Auch dein Mut, Gott vollständig nachzufolgen, wird Früchte tragen, auch wenn du es heute noch nicht siehst.

[30:35] Wo kannst du heute eine klare Entscheidung treffen?

[30:44] „Herr, ich folge dir vollständig nach.“ Was würde sich in deinem Leben ändern, wenn du dein Herz vollkommen auf Gott richtest, statt auf die Angst oder Zweifel um dich herum?

[31:01] Kaleb und Josua lehren uns, dass Glaube, Treue und Mut Hand in Hand miteinander gehen. Kalebs Entschlossenheit zeigt: Ein Herz, das vollständig auf Gott ausgerichtet ist, fragt nicht nach Bequemlichkeiten, sondern nach Verheißung. Josua zeigt, manchmal genügt stille Treue, um Gottes Werk zu unterstützen. Wir haben am Anfang gesehen: Kaleb war der erste, der laut wurde, der für Gott eingesprungen ist, könnte man so sagen. Josua war noch ein bisschen zurückhaltend. Er hat geschaut, er war still. Das war keine Zeichen von Schwäche. Später dann hat er mit Kaleb zusammengewirkt. Und das bedeutet auch, wenn du dich klein fühlst oder entmutigt bist: Gott sieht dein Herz. Er sieht deine Treue, er sieht deine Bereitschaft, ihm zu folgen. Und das ist sehr viel wert, ihr Lieben. Lass da nicht los. Gott sieht dein Handeln und er wird es belohnen. Dein Gebirge mag groß sein, deine Umstände schwer. Doch wenn dein Herz Gott vollständig, sage ich mal, nachfolgt, wird dein Mut Früchte tragen. So wie Kaleb und Josua darfst du heute stehen und sagen: „Herr, gib mir dieses Gebirge, ich vertraue dir.“ Und ihr Lieben, wir wissen, Gott wird uns dieses Gebirge geben. Hat Jesus nicht in Matthäus – Entschuldigung – hat Jesus nicht in Johannes Kapitel 14, die Verse 1 bis 3 gesagt, dass er Wohnung für uns vorbereiten wird, dass er dorthin geht, die Stätten vorzubereiten und wenn er fertig ist, wird er wiederkommen und uns zu ihm nehmen, damit wir dort sind, wo er ist. Wartet nicht bald ein Land, ein reinste Freud auf uns? Jesus kommt wieder. Er möchte uns dieses Land geben, dieses Gebirge. Die Frage ist: Nehmen wir seine Verheißung wahr und vertrauen darauf, auch wenn es vielleicht noch ein bisschen dauert?

[32:59] Nachdem wir es auch hier gesehen haben, wie Kaleb in seinem Glauben die große Herausforderung annahm, wollen wir nun betrachten, wie sein Leben und sein Mut auch andere beeinflusste und welche Wirkung ein gelebter Glaube hat.

[33:17] Wir lesen dazu Folgendes, und zwar in Josua 15, die Verse 16 bis 19. Da heißt es: „Und Kaleb sprach: „Wer Kirjat-Sefer schlägt und erobert, dem will ich meine Tochter Achsa zur Frau geben.“ Da eroberte es Otniël, der Sohn des Kenas, des Bruders Kalebs, und er gab ihm seine Tochter Achsa zur Frau. Und es geschah, als sie einzog, da spornte sie ihn an, von ihrem Vater einen Acker zu erbitten. Und sie sprang vom Esel. Da sprach Kaleb zu ihr: „Was willst du?“ Sie sprach: „Gib mir einen Segen, denn du hast mir ein Südland gegeben. So gib mir auch Wasserquellen.“ Da gab er ihr die oberen Wasserquellen und die unteren Wasserquellen.“

[34:08] Kaleb gibt Achsa, seiner Tochter, nach dem Sieg Land und segensreiche Entscheidungsmöglichkeiten. Dies zeigt die Wirkung von Glaube und Initiative. Wir lesen einen weiteren Text: Richter 1, 13. „Da eroberte es Otniël, der Sohn des Kenas, des jüngeren Bruders Kalebs, und er gab ihm seine Tochter Achsa zur Frau.“ Ein ähnlicher Text wie vorher, nur in Richter. Otniël, ein Sohn von Kenas, also Kalebs Bruder, wird hier auch als Vorbild, als mutiger Anführer. In Richter 3, 7 bis 11 lesen wir: „Und die Kinder Israels taten, was böse war in den Augen des Herrn, und sie vergaßen den Herrn, ihren Gott, und dienten den Baalen und Ascheren.“ Da brannte der Zorn des Herrn über Israel, und er verkaufte sie unter die Hand Kuschan-Rischatajims, des Königs von Aram-Naharaim. Und die Kinder Israels dienten dem Kuschan-Rischatajim acht Jahre lang. Da schrien die Kinder Israels zum Herrn, und der Herr erweckte den Kindern Israels einen Retter, der sie befreite. Es ist interessant, wer es ist: Es ist Otniël, der Sohn des Kenas, des jüngsten Bruders Kalebs. Und der Geist des Herrn kam über ihn, und er richtete Israel und zog aus zum Kampf. Und der Herr gab Kuschan-Rischatajim, den König von Aram-Naharaim in seine Hand, sodass seine Hand über Kuschan-Rischatajim mächtig wurde. Interessante Worte. Da hatte das Land 40 Jahre lang Ruhe, und Otniël, der Sohn des Kenas, starb. Gott gebraucht Menschen, die handeln, als Vorbild für das Volk.

[35:59] Diese Texte stehen in einer geistlichen Linie, die von Kaleb ausgeht. In Josua 15, 16 bis 19 und Richter 1, 13 sehen wir, wie Kalebs Tochter Achsa und Otniël, sein Neffe, handeln. Otniël, inspiriert durch Kalebs Glauben, wagt mutig den Kampf um Kirjat-Sefer und empfängt dafür Achsa zur Frau. Später in Richter 3, 7 bis 11 wird Otniël zum ersten Richter Israels, ein Befreier, der das Volk zurück zu Gott führt. Es ist interessant. Damit wird deutlich: Kalebs Glaube hatte bleibende Wirkung. Er lebte nicht nur in ihm, sondern auch in der nächsten Generation, in Otniël, wie wir gesehen haben. Und das ist auch interessant, was Glaube ausmacht. Unser Glaube, wenn er nach Gottes Willen ist, unser Vertrauen, alles, unser Leben, wenn es nach Gottes Sicht ausgeprägt ist, hat es bleibende Wirkung für unsere Nachkommen, für die nächste Generation. Sei es für unsere eigenen Kinder, aber auch für die Jugend in der Gemeinde. Es hat auch eine Auswirkung nach außen, denn die Menschen sehen, wie wir leben.

[37:20] In Lukas 18, 1 bis 5 erzählt Jesus das Gleichnis von der hartnäckigen Witwe, die immer wieder zu einem ungerechten Richter kommt und Gerechtigkeit fordert. Durch ihre Beharrlichkeit erreicht sie schließlich, dass der Richter ihr Recht verschafft. Ein Beispiel auch dafür könnte man sagen, dass man im Gebet nicht aufgeben soll, dass es vielleicht etwas länger dauert, dass Gott jetzt vielleicht nicht heute dein Gebet sofort erfüllt, sondern dass du einfach noch ein bisschen ausharren musst, Geduld haben musst und du wirst dein Gebet erfüllt bekommen. Wie es aussieht, das geschieht nach Gottes Willen, aber ich kann dir versprechen, denn ich weiß es aus eigener Erfahrung. Gott wird es immer so erfüllen, wie es am besten für einen ist. So wie Kaleb und Otniël im Glauben nicht aufgaben, so ruft Jesus jeden in der Hoffnung nicht nachzulassen. Er ruft auch dir heute zu: „Gib nicht auf, denn Gott wird bei dir sein!“ Er ruft dir zu: „Ich bin bei dir.“ Das ist der Kern auch dieses Themas. Ein gelebter Glaube wird zum lebendigen Erbe. Er verändert andere, auch wenn du es nicht siehst. Kaleb war nicht nur ein Held der Tat, sondern auch ein Vorbild der Haltung. Und das ist ein unschätzbarer Wert.

[38:55] Deine Handlungen haben Gewicht, oft mehr als Worte. Kaleb nahm Initiative und handelte aus Glauben. Dein entschlossener Schritt, dein ehrliches Handeln kann Hoffnung für andere werden. Auch Vorbilder entstehen in Zeiten, vor allem in Prüfungen. Josua und Kaleb standen vor der Angst und Unsicherheit ihres Volkes. Dein Mut in schwierigen Zeiten kann anderen zeigen: Es lohnt sich Gott zu vertrauen.

[39:32] Wie auch die Witwe in Lukas Gleichnis, was wir vorher gehört haben, auch zeigt: Wer standhaft bleibt, gibt anderen die Kraft, ebenfalls nicht aufzugeben. Dein Glaube kann wie ein Leuchtturm für Menschen sein, die im Dunklen stehen. Wie Jesus auch gesagt hat in Matthäus 5, 16: „So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie – dass die Heiden – eure guten Werke sehen und den Vater im Himmel dafür preisen.“ Das ist – das ist ein – das ist ein Wunsch, den ich jeden Tag bete, dass die Leute unsere guten Werke sehen, die Gott uns gegeben hat und wir nicht aus eigener Kraft haben, und sie sehen und dafür Gott preisen und loben und sagen: „Ja, dieser Gott sei gelobt, sei geehrt, und das wollen wir auch haben.“

[40:26] Manchmal ist auch stille Treue mächtiger als lauter Einsatz. Das kennen wir, glaube ich, in unserem eigenen Leben sehr, sehr gut. Wie oft sind wir laut und denken, wir müssen das jetzt sagen, aber manchmal ist Schweigen auch mehr wert. Josua zum Beispiel beobachtete, er unterstützte und war bereit zu handeln. Nicht jeder braucht große Worte. Oft zeigt sich Vorbildwirkung in der beständigen Treue. Wenn du deinem Glauben treu bist, werden andere Hoffnung finden. Es liegt an uns, ihr Lieben. Gottes Werk durch dich kann Leben verändern. Manchmal subtil, manchmal sichtbar, aber immer real. Dein Handeln, deine Treue, dein Herz können ein lebendiges Zeugnis für Gottes Kraft sein. Dein Leben ist ein Schauspiel. Es ist interessant. Sind wir nicht ein Schauspiel hier auf Erden geworden für Engel, aber auch für die Menschen? Sind wir nicht ein Schauspiel geworden? So lasst uns ein wunderbares Schauspiel drehen, und zwar nach Gottes Willen, auf dass die Menschen alle Gott in uns erkennen und ihn annehmen, auf dass sie nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.

[41:37] Wer war in deinem Leben ein Vorbild des Glaubens und was hat dich an ihm am tiefsten berührt?

[41:50] Wie gehst du damit um, wenn du keine sichtbare Frucht deines Glaubens siehst? Kannst du Gott trotzdem vertrauen, dass er wirkt? Wir sollten uns wirklich Vorbilder suchen. Das allergrößte Vorbild soll Jesus Christus sein. Aber wir sollten kleine Vorbilder suchen, das auf das große Vorbild hinweist.

[42:14] Die Texte aus der Bibel, die zeigen eindrücklich: „Glaube ist wie eine Kettenreaktion der Hoffnung.“ Kaleb glaubte, Otniël handelte, und das Volk fand Ruhe und Frieden. Ein Herz, das Gott vertraut, kann durch sein Beispiel viele Herzen erreichen. Jesus greift dieses Prinzip auf, wenn er im Gleichnis von der hartnäckigen Witwe sagt, sie hörte nicht auf zu bitten. So auch Kaleb: Er hörte nicht auf zu glauben. Beide sind Vorbilder der Beharrlichkeit des Herzens, das an Gott festhält, selbst wenn die Umstände dagegen stehen. Und das ist heilsam, ihr Lieben, das ist heilsam für die Seele. Menschen, die leiden, sind leer, sich leer fühlen oder auch aufgeben möchten, dürfen wissen: Ihr Durchhalten ist nicht vergeblich. Jede treue Seele wird zum leisen Zeugnis, dass Hoffnung stärker ist als Angst, auch wenn es leise ist, aber es wird zum Zeugnis. Gott schreibt Glaubensgeschichten nicht nur in Büchern, sondern vor allem in Herzen. Kalebs Glaube blieb nicht in der Vergangenheit. Er lebte weiter in Otniël, in seiner Tochter Achsa, in der Geschichte Israels und auch in uns, die wir heute davon lesen. Die Macht des Vorbilds liegt darin, dass ein Mensch, der Gott vertraut, die Atmosphäre um sich verändert. Nicht durch Anstrengungen, nicht durch eigene Kraft, sondern durch Ausstrahlung, nicht durch Perfektion, sondern durch Treue. Durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt, können wir dies erreichen. Und Gott wünscht sich, dass wir dies erreichen. Wenn jemand erlebt, dass Glaube ansteckend ist, dass ein Mensch, der Gott vertraut, Licht in Finsternis bringt, wächst in ihm selbst der Mut. Es ist eine Reaktion, eine Kettenreaktion, wie vorher gesagt. Josua und Kaleb, sie zeigten, dass man Gott auch dann vertrauen kann, wenn alle anderen aufgaben. Über Millionen Menschen, sie gaben auf, sie haben gezweifelt, aber ihr Glaube zeigte – nein, er war sichtbar – es geht. Sie standen in Wahrheit, sie standen in Hoffnung, aber auch in der Demut, und ihr Glaube veränderte Leben. Es ist immer wichtig, wie wir hier stehen, wie wir es den Menschen sagen, dass wir es in Demut und Liebe sagen und nicht mit einer Haltung des Stolzes und meinen, wir können es besser, denn Hochmut kommt vor dem Fall. Ihr Lieben, Gott möchte, dass wir demütig sind, damit er in uns das Gute bewirken kann. So lautet auch hier diese Botschaft: „Dein gelebter Glaube, selbst in der Stille, im Schmerz oder auch in der Schwäche, kann für jemanden das Licht sein, das ihn zurück zu Gott führt.“ Darum möchte ich dich ermutigen: Gib nicht auf, mach weiter, denn dein Leben spricht. Willst du heute Gott bitten, dass dein Leben trotz deiner Schwäche zu einem stillen, leuchtenden Vorbild des Glaubens wird, das andere Mut macht, ihm zu vertrauen?

[45:51] Eine Frage der Entscheidung. Und nachdem wir jetzt die Kraft des Vorbilds erkannt haben, wenden wir uns nun zu einem weiteren Aspekt des Glaubenshelden, der Demut, die Josua trotz seiner Führungsverantwortung auszeichnete. Wir lesen dazu den Bibeltext in Josua 19, 49 bis 51. Da heißt es: „Als sie nun das Land nach seinen Grenzen ganz verteilt hatten, da gaben die Söhne Israels Josua, dem Sohn Nuns, ein Erbteil in ihre Mitte. Nach dem Befehl des Herrn gaben sie ihm die Stadt, die er sich erbat, nämlich Timnat-Serach im Bergland Ephraim. Und er baute die Stadt und wohnte darin. Das sind die Erbteile, die Eleasar, der Priester, und Josua, des Sohnes Nuns, und die Familienhäupter aus den Stämmen der Söhne Israels durch das Los austeilten in Silo vor dem Herrn, vor dem Eingang der Stiftshütte, und sie vollendeten so die Verteilung des Landes.“

[46:55] Am Ende seines Lebens und Wirkens von Josua, nach der langen Zeit des Kampfes und der Eroberung, steht er, der große Führer Israels. Er hatte für das ganze Volk gekämpft, das Land verteilt, Streit geschlichtet und Gottes Gebot gehütet. Und erst ganz am Ende, ist interessant, empfängt er selbst seinen Anteil. Er fordert nichts, nimmt nichts zuerst für sich, sondern wartet, bis alles andere getan ist. Er ist kein Egoist. Er ist nicht stolz. Er ist ein dienender Mensch. Er ist auch – man könnte sagen – ein ja, ein Hinweis auf Jesus Christus. Es ist interessant. Josua wollte nichts. Er forderte nichts. Was Josua hier tut, ist kein organisatorischer Akt. Es ist ein Ausdruck seines Herzens: Demut und Selbstlosigkeit. Er war ein Mann, der Gott diente und nicht sich selbst. Er hatte Macht, aber er missbrauchte sie nicht. Er hatte Ansehen, ganz klar, aber er blieb ein Diener. Und Gott ehrte ihn mit einem Erbteil mitten unter dem Volk als Zeichen. Ein wahrer Lehrer ist einer, der bei seinem Volk lebt. Es ist interessant. Josua war ein demütiger Mensch. Er wollte nichts. Er hätte den Anspruch gehabt. Ja, es ist interessant. Es erinnert mich gerade an eine Stelle beim Abendmahl, als die Jünger gestritten haben und gesagt haben, ja, hier, wer ist der Erste und so weiter und so fort. Und dann kam Jesus, und was hat er gemacht? Er hat nicht gesagt: „Hier, ich bin der Erste, ich bin der Beste. Schaut mal zu, was ich hier alles gerade mache. Ich erfülle für euch den Erlösungsplan, damit ihr leben könnt.“ Nein, er hat gedient. Er hat ihnen die Füße gewaschen. Er hat sich gebeugt. Genau diese Haltung sollten wir auch haben, ihr Lieben. Er hat Geduld gehabt. Er hat gewartet. Er hat weitergemacht. Er wusste, wenn er weitermacht und demütig bleibt, wird auch er Sieg erlangen, den er am Kreuz von Golgatha dann auch getan hatte. Dies geschieht, wenn man demütig ist. Demut ist kein Zeichen von Schwäche, so wie viele Menschen es heute denken und auch sagen. Es ist eher eine geistliche Stärke. Josua hätte sich zuerst nehmen dürfen. Niemand hätte es ihm verübelt, doch er tat es nicht, weil er wusste: Die wahren Belohnungen kommen nicht vom Menschen, sie kommen von Gott. Und das ist auch ein Trost, den wir hier finden. Du musst dich nicht selbst erhöhen. Gott sieht ein stilles Dienen. In der Schrift heißt es auch: „Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden. Wer sich aber erniedrigt, wird erhöht werden, weil Gott ihn aufrichtet.“ Wer demütig bleibt, trägt keinen Groll, wenn andere bevorzugt werden. Das ist ein wichtiger Punkt, ihr Lieben. Er trägt keinen Groll. Es ist eine Heilung eines Menschen, der vielleicht ja innerlich zerbrochen ist. Ein demütiges Herz heilt das Herz.

[50:25] Josua wusste, es geht um Gottes Auftrag und nicht um persönliche Anerkennung. Hier sehen wir wieder auch den Kontrast, den Vergleich. Es ging nicht um Stolz. Josua war nicht stolz. Es ging nicht um sich selbst, um sein Ego, um das, was er wollte, um seine Bedürfnisse, um das, was er sich gewünscht hat, dass er gesagt

[50:42] Er sich gewünscht hat, dass er gesagt hat: „So, jetzt komme ich zuerst, ich habe es mir verdient, ich habe jahrelang hier hart gearbeitet, ich habe gekämpft.“ Dieses Ego, dieses Ich existiert bei Josua nicht. Und das ist einfach wunderbar hier zu sehen. Er gibt sogar erst allen anderen die Länder verteilt und dann sagt er am Ende: „So, jetzt sind alle verteilt, jetzt suche ich mir mein Teil.“

[51:09] Wenn du dich verletzt fühlst, weil du zu wenig gesehen wirst, dann darfst du wissen: Gott sieht mehr, als Menschen sehen können. Josua baute seine Stadt und wohnte darin. Er schuf Raum auch der Ruhe. Wer demütig lebt, schafft um sich herum Orte der Sicherheit. Ein demütiger Mensch strahlt Frieden aus. Ein demütiger Mensch strahlt auch Liebe aus. Ein demütiger Mensch sorgt für Frieden und Sicherheit. Und zwar den Frieden und die Sicherheit, die nur Gott allein geben kann. Deine Sanftmut kann auch für andere ein Zufluchtsort sein, deine Demut. Deswegen, ihr Lieben, ist es wichtig, im Gebet Gott zu bitten, dass wir demütige Menschen werden. Wenn wir es schon sind, so preise den Herrn. Aber warum? Damit andere Menschen einen Zufluchtsort in dir finden können. Vielleicht bist du jemand, der ihnen dann zuhört, der ihnen dann Hilfe gibt, der ihnen dann zu Gott weist, wenn sie nicht mehr weiter wissen. Du kannst ein Segen für sie sein, wenn du demütig bist.

[52:15] Josua empfing sein Erbteil nach dem Befehl des Herrn. Nicht als Lohn – das ist auch hier sehr interessant –, nicht als Lohn, weil er eine Leistung gebracht hat, sondern als Geschenk, ein Geschenk von Gott. Wenn du in deinem Leben erkennst, dass alles Gnade ist – es ist ja alles Gnade, es gehört uns nichts, alles ist Gnade, wir kriegen alles geschenkt –, wirst du auch frei sein von diesem Drang, von dieser Last, dich selbst auch zu rechtfertigen oder beweisen zu müssen. Du wirst da frei davon werden, weil du weißt, es ist alles Gnade. Es ist ein Geschenk von Gott. Ich muss mich nicht anstrengen, ich muss mich nicht rechtfertigen. Ich weiß, ich habe einen Schöpfer und Erlöser neben mir, der es gut mit mir meint. Gott ehrt den Demütigen zur rechten Zeit.

[53:03] Josua wartete, und Gott gab ihm eine Stadt im Land der Verheißung. Wenn du im Stillen treu bist, wird auch Gott dich zur rechten Zeit aufrichten. Dein Dienst im Verborgenen ist nicht übersehen, sondern vorbereitet auf göttliche Anerkennung, die ewig bleibt. Und wir wissen, Jesus hat uns versprochen, wenn er wiederkommen wird, was wir dann alles erben werden: ein Reich, das wir eigentlich niemals verdient haben. Doch es ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk, so wie bei Josua.

[53:40] Welche Form von Demut fordert Gott heute gerade in deinem Leben heraus? Ist es vielleicht Warten? Ist es vielleicht Loslassen oder sogar auch Dienen? Wie kannst du lernen, die Anerkennung Gottes mehr zu schätzen als die der Menschen?

[54:05] Demut ist kein natürlicher Charakterzug. Sie ist eine Frucht der tiefen Gemeinschaft mit Gott. Josua und Kaleb zeigen zwei Facetten des Glaubens: Kaleb, der mutig ruft: „Gib mir dieses Gebirge!“, und Josua, der still wartet, bis Gott ihm seinen Platz zuteilt. Beides sind Ausdruck derselben Herzenshaltung, und zwar Vertrauen. Und hier sehen wir oft, wie Stolz und Verletzungen Menschen zerbrechen. Doch die Demut des Glaubens heilt. Sie befreit von dem Druck, etwas beweisen zu müssen. Sie bringt Frieden, wo Vergleich und Konkurrenz herrschen. Sie lehrt uns, dass Gott der Richter ist und nicht Menschen. Josua blieb bis zuletzt ein Diener, und das war seine wahre Größe. Sein Leben ruft uns zu: „Ehre kommt nicht durch das, was du nimmst, sondern durch das, was du gibst.“ Dies sagt ja auch Jesus einmal: „Geben ist seliger als Nehmen.“ Demut ist der Weg, auf dem Gott selbst dich führen will. Nicht um dich klein zu machen oder dich zu erniedrigen, dich zu zertreten, sondern um dein Herz groß zu machen. Und so bleibt das Erbe der Glaubenshelden Josua und Kaleb auch hier bestehen: der Mut zu kämpfen und die Demut zu dienen. Beides zusammen ist die Vollkraft des Glaubens.

[55:40] Willst du Gott heute dein Herz neu hinhalten? Nicht um gesehen zu werden, um bekannt zu werden, um dein Ego zu pushen, sondern um ihm still und treu zu dienen im Vertrauen, dass er dich zur rechten Zeit ehrt.

[56:02] So, wir treten jetzt in den letzten großen Abschnitt: Veränderung durch Nachsinnen und blicken von den Glaubenshelden hin zu Jesus Christus selbst, dem vollkommenen Vorbild aller Treue, Demut und Hoffnung.

[56:23] Auch das Nachsinnen über das Lebensbeispiel der großen Glaubenshelden ist für unser geistliches Wachstum essenziell. Gleichzeitig ist unser größtes Vorbild Jesus Christus in seinem Leben, seinem Leiden, aber auch in seiner Liebe. Wenn wir über Josua und Kaleb nachsinnen, erkennen wir Glauben, Mut und Treue. Wenn wir aber über Jesus nachsinnen, erkennen wir die Quelle dieser Kraft, und wenn wir auf ihn sehen, werden wir innerlich verwandelt.

[56:53] Wir lesen dazu Hebräer 12, die Verse 1 bis 2. Da heißt es: „Darum auch wir, weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben – die haben wir gerade studiert und gelesen, wenn auch nur ein bisschen oberflächlich, Kaleb und Josua –, lasst uns jene Last ablegen und die Sünde, die uns so leicht umstrickt, und mit Geduld laufen in den Kampf, der vor uns liegt, indem wir aufsehen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens.“

[57:25] Der Hebräerbrief erinnert uns: Wir sind umgeben von einer Wolke von Zeugen, den Glaubenshelden, die uns vorausgegangen sind: Josua, Kaleb, Abraham, Mose, Rahab, egal, nimm, wen du möchtest. Daniel, ein wunderbarer Glaubensheld. Sie alle haben durch ihren Glauben Gottes Treue erfahren. Doch das Ziel ihrer Beispiele ist nicht Bewunderung, sondern Orientierung. Sie weisen auf Jesus hin. Er ist nicht nur ein weiterer Held, sondern der Ursprung und das Ziel unseres Glaubens. Er vollendet, was sie begonnen haben. Deshalb ruft der Schreiber uns auf, hinzusehen. Weg von uns selbst und hin zu Christus. Schauen wir auf das Ende, auf Christus, was er für uns begonnen hat, aber auch was er vollenden wird.

[58:25] 2. Korinther 3,18, da wollen wir noch lesen: „Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie es vom Herrn, dem Geist, geschieht.“ Paulus beschreibt hier ein geistliches Prinzip: Das, worauf du schaust, prägt dich. Vorhin haben wir es auch schon gehört: Was wir anschauen, werden wir verwandelt. Wer auf Gottes Herrlichkeit schaut, wird innerlich verwandelt, nicht nur durch Anstrengung, sondern durch Nähe. Und das ist ganz wichtig, ihr Lieben. Josua und Kaleb lebten diese Wahrheit, lange bevor Paulus sie schrieb. Sie schauten nicht auf die Riesen oder auf die Übermacht, sage ich mal, sondern auf den Herrn, auf das, was dahinter war, besser gesagt eigentlich das, was vor ihnen stand, weil Gott stand vor ihnen. Und das machte sie anders. Dieser Blick machte sie anders. So geschieht geistliche Veränderung durch Betrachtung, durch Beziehung, durch die Gegenwart, und zwar die Gegenwart Gottes.

[59:36] Lesen wir noch Römer 12, 1 und 2, auch ein sehr bekannter Text: „Ich ermahne euch nun, Brüder und Schwestern, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer.“ (In Klammern könnt ihr mir jetzt sagen, das füge ich jetzt hinzu: wie Kaleb und Josua.) „Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern lasst euch verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute, wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.“ Paulus beschreibt hier zwei gegensätzliche Prozesse im menschlichen Leben. Die Welt will uns formen durch Druck, durch Angst, Oberflächlichkeit und Selbstzentrierung. Gott will uns verwandeln durch was? Durch Liebe, durch Wahrheit, Hoffnung und innere Erneuerung. Diese beiden Kräfte ziehen in entgegengesetzte Richtungen. Josua und Kaleb entschieden sich bewusst für die göttliche Richtung. Sie passten sich nicht der Angst, dem Unglauben, der Masse an, der Masse im Volk. Sie ließen sich von Gottes Wahrheit prägen. So zeigt uns dieser Text den Schlüssel zu geistlicher Gesundheit: ein erneuerter Sinn, der Gott vertraut statt sich selbst.

[1:00:57] Wenn du auf Jesus schaust, wird dein Herz ruhiger. Auch in der Angst, Verzweiflung oder auch in der Einsamkeit kannst du lernen: Du bist nicht allein. Du bist nie allein. Jesus ist das lebendige Vorbild, das dich trägt. Wer auf Christus schaut, lässt sich von seiner Liebe und Geduld formen, nicht von der Hast, Angst oder von dem Druck der Welt. Wie Lukas 6,45 auch zeigt: „Der Mund spricht, was das Herz erfüllt.“ Also, wovon das Herz voll ist, davon geht der Mund über. Wer Jesus nachsinnt, wird automatisch im Alltag liebevoller, geduldiger und mutiger. Es sind die Gegengesetze, die eigentlich die Welt bietet. Die Welt sagt, du sollst hastiger werden, stolzer und nur an dich denken. 2. Korinther 3,18 zeigt auch: Wir werden von Herrlichkeit zu Herrlichkeit verwandelt. Ihr Lieben, das lesen wir so leicht von unseren Lippen runter, aber wir werden von Herrlichkeit zu Herrlichkeit verwandelt. Jeder Moment des Nachsinns ist ein Schritt hin zu mehr Christusähnlichkeit. Wer auf Jesus schaut, wird sicher geführt. Egal, wie dunkel deine Situation ist, deine Nachsorge auf ihn schenkt Mut, Zuversicht und die Gewissheit: Gott verwandelt dich und führt dich ins Licht, und zwar Schritt für Schritt.

[1:02:35] Welche Eigenschaften von Josua, Kaleb oder vielleicht auch von Jesus möchtest du heute in deinem Leben nachahmen? Wo spürst du, dass dein Herz erneuert werden muss, um Gottes Stimme deutlicher zu hören?

[1:02:50] Doch Nachsinnen über Glaubenshelden, wie es Josua und Kaleb waren, zeigt uns, wie Menschen durch Vertrauen in Gott verwandelt werden. Doch der Blick auf Jesus offenbart: Er ist das Ziel und die Quelle dieser Veränderung. Wer auf ihn schaut, wird geheilt. Wer ihn betrachtet, wird verwandelt. Wer ihm vertraut, wird erneuert, Schritt für Schritt, Tag für Tag. Und dies bedeutet: Wahre Veränderung ist keine Pflicht,

[1:03:21] sondern eine Folge der Nähe, der Gegenwart Gottes. Sie geschieht, wenn ein verletztes Herz lernt, in der Liebe Gottes zu ruhen. Wenn wir auf Jesus blicken, verliert die Vergangenheit ihre Macht, und Hoffnung beginnt zu wachsen. Dann können wir wie Josua und Kaleb mutig leben, demütig dienen und treu bleiben bis ans Ende, bis Jesus wiederkommt.

[1:03:58] Willst du heute neu auf Jesus blicken? Nicht um dich selbst zu verändern, sondern um dich von seiner Liebe verwandeln zu lassen, damit dein Leben ein lebendiges Zeugnis seiner Gnade wird. Vielleicht stehst du heute an einer Grenze zwischen Angst und Vertrauen. Ich kenne dich nicht, der du dazu hörst und es siehst, zwischen Vergangenheit und Verheißung. Aber Gott ruft dich wie einst Josua und Kaleb. Er sagte auch heute zu dir: „Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir.“ Heute ist ein Tag der Entscheidung. Nicht, ob du stark genug bist, sondern ob du Gott genug vertraust. Willst du wie Kaleb sagen: „Gib mir dieses Gebirge!“, und glauben, dass er dich dahin führt, wo deine Angst weicht und deine Berufung beginnt? Dann öffne heute dein Herz und sag ihm: „Herr, ich will dir ganz folgen mit meinem Denken, mit meinem Fühlen, mit meinem Leben. Erneue meinen Sinn, verändere mein Herz, mach mich zu einem Menschen, der dich widerspiegelt.“ Derselbe Gott, der Josua und Kaleb stark gemacht hat, ist auch heute mit dir treu, mächtig und voller Liebe. Denn 1. Johannes 4 sagt: „Gott ist Liebe.“ Und das ist ein Versprechen und eine Verheißung. Und da wünsche ich dir von ganzem Herzen Gottes Segen, dass du die richtige Entscheidung triffst. Amen.

[1:05:29] Lasst uns noch gemeinsam zum Schluss beten.

[1:05:35] Herr, unser Gott, wir loben und preisen dich und danken dir von Herzen für diese schöne Zeit, die wir haben dürfen. Wir haben jetzt vielleicht nur oberflächlich hier und dort was angekratzt und dich ein bisschen besser kennengelernt. Doch wir haben auch gesehen, Herr, die Glaubenshelden, ganz besonders Josua und Kaleb, wie du sie geformt hast, wie du sie geführt hast, was sie getan haben, Herr, durch dich, durch deine Kraft. Und sie hatten keinen Stolz. Sie waren demütige Menschen, dienende Menschen. Sie waren vor allem Dingen Menschen, die dir vertraut haben, die dir ganz nachgefolgt sind. Auch wenn Menschen geschrien haben und gesagt haben: „Wir schaffen das nicht!“, waren sie die zwei, die gesagt haben: „Doch, mit Gottes Hilfe können wir das schaffen und werden wir es tun.“ Ich möchte dich bitten, dass du jeden einzelnen, Herr, der dieses Video heute sieht, dass du ihn führst und leitest, dass du bei ihm bist. Ich weiß nicht, wie er zu dir steht, ob er gerade eine Angstzeit durchmacht, eine Zeit der Depressionen, des Leidens. Führe du ihn, Herr, da hinaus und führe du ihn zum Sieg und zeig ihm, dass du da bist und dass er dir vertrauen kann, auf dass er ein Licht wird, das du angezündet hast, das leuchtet hier in dieser Welt, damit auch sein Leben ein Vorbild sein kann für andere Menschen, auf dass viele Menschen, Herr, angesteckt werden von diesem Licht und berührt werden und auch Ja zu dir sagen, auf dass du sie nicht richten musst, sondern sie bei dir hast in der Ewigkeit. Ich bitte dich, Herr, lass uns da nicht müde werden. Lass uns nicht vergessen, Herr, wie du uns geführt hast und deine Lehren, und hilf uns, auf dass du dein Werk abschließen kannst und bald und schnell kommen kannst, auf dass wir alle gemeinsam, Herr, nach Hause gehen können, dort, wo du bist. Ich danke es dir, Herr, in deinem heiligen Namen. Amen.


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