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In dieser neuen Serie der Christ Study Hour tauchen wir tief in das faszinierende Thema der biblischen Prophetie ein. Zum Auftakt beleuchten wir die grundlegende Frage, wie Gott durch sein Wort zu uns spricht und welche Bedeutung diese Gabe für unser Leben heute hat. Begleiten Sie uns auf dieser spannenden Entdeckungsreise, um Gottes Stimme in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft besser zu verstehen.


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Serie: Christ Study Hour 2026 Q4: Die Gabe der Prophetie

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Transkript

[0:32] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Study Hour hier auf www.joelmedia.de. Wir möchten natürlich wie immer alle Zuschauer auf dem Sender das Wort auch ganz herzlich begrüßen zu einer neuen CSH-Serie, die wir heute beginnen: Die Gabe der Prophetie. Ein spannendes Thema, das wir in den nächsten drei Monaten von verschiedenen Perspektiven und Blickwinkeln aus der Bibel heraus studieren wollen. Wir wollen verstehen, wie Gott durch Prophetinnen und Propheten gesprochen hat und spricht. Wir wollen das Leben und Wirken von Propheten studieren. Wir wollen den prophetischen Dienst kennenlernen und wir möchten verstehen, wie die Gabe der Prophetie in der Vergangenheit, in der Gegenwart und Zukunft eine Rolle für das Volk Gottes spielt.

[1:26] Heute soll es grundlegend darum gehen, dass Gott zu uns spricht. Das Eingangsthema lautet dementsprechend: Der Schöpfer spricht. Damit wollen wir uns vorbereiten auf das Bibelgespräch am 3. Oktober. Und bevor wir in dieses Thema und damit in das ganze Quartal, in diese ganze Serie hineintauchen, möchten wir Gott einladen, dass wir nicht nur darüber sprechen, dass er spricht, sondern dass er tatsächlich heute – und nicht nur heute – zu unseren Herzen spricht.

[2:02] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank für diese Lektion. Hab Dank für die Gelegenheit, in den nächsten Wochen über die Gabe der Prophetie, über den Geist der Weissagung, über das Wesen biblischer Prophetie nachdenken zu können. Und Herr, wir wollen das nicht technisch machen. Wir wollen nicht einfach nur Lehrpunkte abarbeiten. Wir wollen tatsächlich erleben, dass wir deine Stimme, die sich unter anderem durch das Wirken von Propheten und Prophetinnen offenbart, zu unserem Herzen hören. Wir möchten dich besser kennenlernen. Und wir möchten nicht nur hören und verstehen, wir möchten auch dir uns ganz hingeben und tun, was du uns sagst. Schenk du uns das Wollen und Vollbringen. Erfüll uns mit deinem Heiligen Geist, dass wir dein Wort so verstehen, wie du es gemeint hast. Und hab Dank, dass dein Wort nicht leer zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[3:12] Wir beginnen unser Studium über die Gabe der Prophetie ganz vorne am allerersten Anfang der Bibel, in 1. Mose Kapitel 1 ab Vers 1. Im Anfang heißt es hier: Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. Die Erde aber war wüst und leer und es lag Finsternis auf der Tiefe. Und der Geist Gottes schwebte über den Wassern und Gott sprach: "Die Schöpfung zeigt einen sprechenden Gott."

[3:54] Wir sehen am Anfang in den ersten Versen, in den ersten Tagen noch keine Menschen, aber wir sehen Gott, der Tag für Tag spricht, der sagt: "Es werde Licht", der sagt: "Es werde eine Ausdehnung inmitten der Wasser, die bilde eine Scheidung zwischen den Wassern." Vers 6, der in Vers 11 sagt: "Die Erde lasse Gras sprießen und Gewächs, das Samen hervorbringt", und so weiter. Tag für Tag spricht Gott, und Gott hat seit den ersten Tagen dieser Weltgeschichte nicht aufgehört zu sprechen.

[4:29] Wenn Gott spricht, dann füllt er nicht nur die Zeit. Wenn Gott spricht, dann hat das einen schöpferischen Grund. Wir lesen in 1. Mose 1, Vers 3: "Und Gott sprach: Es werde Licht", und wir lesen weiter: "Und es wurde Licht." Die Schöpfung zeigt einen sprechenden Gott, der durch sein Wort Dinge erschafft, die es vorher nicht gab. In Hebräer Kapitel 11 wird uns deutlich gesagt, dass die Dinge – es heißt in Vers 3 – durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, sodass die Dinge, die man sieht, nicht aus Sichtbarem entstanden sind. Gottes Wort hat nicht einfach nur Dinge modifiziert und verändert. Gottes Wort hat aus dem Nichts heraus – "ex nihilo", sagt man im Lateinischen – etwas geschaffen, wo immer Gottes Wort wirkt und wirken darf. Auch in unserem Herzen, wenn wir es für das Wort Gottes öffnen, zeigt sich die schöpferische Kraft des Wortes Gottes.

[5:46] In Christus, so heißt es in 2. Korinther 5, Vers 17, sind wir eine neue Schöpfung: "Darum ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen. Siehe, es ist alles neu geworden." Wenn wir uns die Frage stellen, wie können wir eine neue Schöpfung werden, dann lohnt es sich darüber nachzudenken, wie die erste Schöpfung entstanden ist. Psalm 33, Vers 6 und 9 bestätigt das, was wir schon gesehen haben. Es heißt hier: "Die Himmel sind durch das Wort des Herrn gemacht und ihr ganzes Heer durch den Hauch seines Mundes." Vers 9: "Denn er sprach, und es geschah. Er gebot, und es stand da."

[6:38] Das Wort Gottes ist anders als unsere Worte. Wenn Gott spricht, erzählt er nicht. Wenn Gott spricht, dann erklärt er nicht nur. Wenn er spricht, dann tut er etwas. Er schafft etwas. Er kreiert etwas, etwas, was es vorher nicht gab. Gottes Wort beschreibt nicht nur Realität. Gottes Wort hat die Kraft, Realität zu verändern. Meine Worte, menschliche Worte, können Realität nur beschreiben. Wenn es hochkommt wahrhaftig, manchmal sogar noch verzerrt. Aber Gottes Wort beschreibt nicht nur die Realität, Gottes Wort verändert die Realität. Unser Schöpfer spricht, und wenn er spricht, dann geschieht, was er sagt. Jesaja 55, dort Vers 10 und 11: "Denn gleich wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, bis er die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht hat und dem Sämann Samen gegeben hat und Brot dem, der isst: Genauso soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe."

[7:58] Wenn Gott sagt: "Es werde", wenn sein Plan ist, dass Licht die Finsternis vertreibt, wenn sein Plan ist, dass das Licht die Erde erreicht und er sagt: "Es werde Licht", dann vollführt das Wort Gottes auch, was es dem Inhalt nach beschreibt. Das Wort Gottes beschreibt das Licht und es schafft das Licht. Das Wort Gottes beschreibt nicht nur das Licht des Evangeliums, es lässt es auch in unseren Herzen Licht werden lassen.

[8:36] 2. Korinther Kapitel 4, dort Vers 6: "Denn Gott, der dem Licht gebot – das war sein Wort – aus der Finsternis hervorzuleuchten, er hat es auch in unseren Herzen Licht werden lassen, damit wir erleuchtet werden mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi." Das Wort Gottes tut dasselbe noch heute. Die Bibel sagt uns, das Wort Gottes ist nicht einfach nur ein Wort. In Johannes 1, dort ab Vers 1, heißt es: "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden, und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist." Nicht nur ist das Wort Gottes schöpferisch, es ist das einzige Mittel, durch das Gott geschaffen hat.

[9:32] Das Wort Gottes schafft auch in uns ein neues Herz. Es gibt keinen anderen Weg als nur dadurch, dass Gott spricht. Und das Wort Gottes hier ist nicht nur ein Prinzip, nicht nur eine Idee oder ein Klang. Das Wort Gottes ist eine Person. Vers 4: "In ihm war das Leben, und das Leben sozusagen war das Licht der Menschen." Und wir sehen in Vers 14, wer damit gemeint ist: "Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit." Jesus ist das Wort Gottes, und er offenbart das Wesen Gottes. Vers 18: "Niemand hat Gott je gesehen. Der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat Aufschluss über ihn gegeben."

[10:27] Und von Anfang an hat Gott direkt zu den Menschen gesprochen, die er erschaffen hat. Er hat zu Adam und Eva einen direkten Draht gehabt, sozusagen. In Vers 27 heißt es: "Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie." Vers 28: "Und Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde." Wenn Adam und Eva nach einem langen Tag am Abend Gott begegneten im Garten Eden, dann konnten sie mit ihm sprechen von Angesicht zu Angesicht, ohne Furcht, ohne Scham, ohne irgendeine Barriere. Sie konnten mit ihrem Schöpfer direkt kommunizieren.

[11:20] Gott hat nicht nur mit ihnen gesprochen, hat nicht nur Zeit mit ihnen verbracht, er hat ihnen auch wichtige Dinge mitgegeben, die ihr Leben im Garten Eden schützen sollten. In Vers 16 und 17 von Kapitel 2 in 1. Mose heißt es: "Und Gott, der Herr, gebot dem Menschen und sprach: Von jenem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen, denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben."

[11:52] Gott gibt dem Menschen Anweisungen, die sein Leben beschützen, und er spricht zu ihnen, um es ihnen deutlich zu machen. Und wir sehen, dass als der Satan Adam und Eva verführen wollte, er genau dort ansetzen musste. Solange das Wort Gottes mit seinen Anweisungen, Geboten, Verheißungen eine Schutzmauer war, konnte er Adam und Eva nicht zur Sünde bringen. Solange sie dem Wort Gottes glaubten, würden sie nicht gegen ihn rebellieren, gegen Gott. Also hat Satan, verkleidet in der Schlange sozusagen, genau dort angesetzt und den Glauben an das Wort Gottes unterminiert.

[12:36] 1. Mose 3, Vers 1: "Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der Herr gemacht hat, und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft?" Es sieht so aus im Original-Hebräischen, dass es eigentlich nicht mal eine Frage ist. Es ist eigentlich eher eine formal bestätigende Aussage, die durch die Intonation, durch die Art und Weise, wie sie gesagt wird, so einen kleinen Zweifel hervorbringt, sowas wie: "Für den Gott hat ja gesagt, ihr sollt nicht von jedem Baum im Garten essen." Das hatte Gott zwar gesagt, aber die Art und Weise, wie der Satan das ausgedrückt hat, hat so ein bisschen die Frage aufkommen lassen: "Ja, warum hat Gott das überhaupt gesagt?"

[13:25] Satan hinterfragt Gottes Wort. Er löst Zweifel aus, um dann in Vers 4 dem Wort Gottes direkt zu widersprechen. Da sprach die Schlange zu der Frau: "Keineswegs werdet ihr sterben." Das führt dazu, dass Eva als Erste – und sie ist nicht die Einzige, sondern die Weltgeschichte ist dann angefüllt von Menschen, die den gleichen Fehler gemacht haben – dass Eva statt auf das Wort Gottes zu hören und zu glauben, ihre eigene Wahrnehmung, ihre eigenen Sinne, ihren eigenen Verstand über das Wort Gottes stellt. In Vers 6 lesen wir: "Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht, und sie nahm von seiner Frucht und aß und sie gab davon auch ihrem Mann, der bei ihr war, und der aß." Gottes Wort hatte gesagt: "Nein", ihre Sinne sagten: "Ja". Und damit begann dieses Drama der Sünde, weil sie die eigene Wahrnehmung über Gottes Wort gestellt hat.

[14:21] Liebe Freunde, liebe Freundin, wann immer wir unsere eigene Wahrnehmung, unsere Sinneseindrücke, unsere eigene Meinung über das Wort Gottes stellen, wann immer wir Gottes Reden durch unsere eigenen Ideen und Wahrnehmungen evaluieren und dann vielleicht ablehnen, verändern, dann sind wir dem Satan auf die Schliche gegangen. Ganz egal, ob es sich um das Alte Testament oder das Neue Testament handelt, ganz egal, ob es sich um das Wirken des Geistes der Weissagung, in welcher Manifestation auch immer handelt, wann immer wir unsere Eindrücke über das Wort Gottes stellen, hat der Satan einen Vorteil in unserem Leben und führt uns zur Sünde.

[15:12] Im Grunde genommen hat Eva, verführt wie sie war, das Wort Gottes hinter sich gelassen, beiseite geworfen, ignoriert, übertreten, aber das hat nicht dazu geführt, dass Gott aufgehört hat zu reden. Wir lesen in Vers 8: Nachdem Adam und Eva gesündigt haben, sie erkannt haben, dass sie einen schweren Fehler gemacht haben, "und sie hörten die Stimme Gottes, des Herrn, der im Garten wandelte, als der Tag kühl war. Und der Mensch und seine Frau versteckten sich vor dem Angesicht Gottes, des Herrn, hinter den Bäumen des Gartens." Gott spricht noch immer. Die Tatsache, dass seine Worte ignoriert worden sind, dass seine Worte übertreten worden sind, dass seine Worte nicht geglaubt worden sind, diese Tatsache hält ihn nicht davon ab zu reden. Die Tatsache, dass Menschen, die das Wort Gottes ablehnen, dass sie Propheten verfolgt und getötet haben, hält ihn nicht davon ab, zu uns weiterzureden und im Laufe der Weltgeschichte immer wieder Prophetinnen und Propheten zu senden. Gott redet weiterhin.

[16:22] Die Sünde hat eine Kluft zwischen dem Sünder und Gott dem Vater hergestellt. Eine scheinbar unüberbrückbare Kluft. Aber Jesus hat im Himmel sich entschieden, diese Kluft zu überbrücken. Er ist entschlossen gewesen, für uns alle zu sterben. Er ist das Wort Gottes, das sich entschieden hat, Mensch zu werden. Er wird als Wort Gottes von nun an, von 1. Mose 3 an, den gefallenen Menschen kommunizieren, wie Gott ist, denen, die von Gott durch die Sünde getrennt sind, eine Brücke bauen, damit sie zu Gott dem Vater zurückfinden. Vers 9: "Da rief Gott der Herr den Menschen und sprach: Wo bist du?"

[17:19] Und er antwortete: "Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich, denn ich bin nackt. Darum habe ich mich verborgen." Es war nicht das erste Mal, dass Adam die Stimme Gottes gehört hat. Er hatte sie schon oft gehört, aber jetzt aufgrund der Sünde hat dasselbe Wort Gottes, das ihm vorher Freude gebracht hat und Vergnügen, das hat ihm jetzt Angst eingejagt. Es ist nicht das Wort, es liegt nicht an der Härte des Wortes Gottes, das uns oft entgegentritt im Dienste der Propheten und Prophetinnen. Es liegt nicht am Wort Gottes, weil es hart ist oder so, dass wir Angst haben. Es liegt an der Sünde, in der wir leben, dass uns das Wort Gottes plötzlich Angst macht, dass die Botschaft Gottes uns plötzlich zittern lässt. Das ist eine Folge der Sünde, nicht weil Gott seinen Tonfall geändert hätte.

[18:17] Wie oft sagen Menschen, sie können das oder jenes nicht verstehen. Sie halten es für zu hart. Sie fühlen sich da angeklagt, wenn Gottes Wort zu ihnen spricht. Aber das liegt nicht an Gottes Wort, das liegt an der Sünde. Gott geht dem Adam und der Eva nach, obwohl sie sich vor ihm verstecken. Aber er geht ihnen behutsam nach. Er überwältigt sie nicht, sondern er stellt ihnen Fragen.

[18:51] Er sagt in Vers 11: "Da sprach er: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist?" Ein interessanter Vers, denn Adam und Eva waren nackt, so heißt es in 1. Mose 2 am Ende ganz deutlich. Und doch hatten sie ihre Nacktheit nicht erkannt vor dem Sündenfall. Denn 1. Mose 3, Vers 7 sagt deutlich, dass sie erst als sie die Frucht aßen, erkannten, dass sie nackt waren. Das heißt, es gab etwas, das ihre Augen davon abgehalten hat, ihre Nacktheit zu erkennen. Sie waren ja nicht blind gewesen, sie konnten alles sehen, sonst hätte Adam ja den Tieren keine Namen gegeben. Er war nicht blind, aber er sah seine eigene Nacktheit nicht, weil er im Bild Gottes geschaffen war. Und die Bibel sagt uns in Psalm 104, dort in Vers 1 und 2: "Lobe den Herrn, meine Seele! Mein Herr, mein Gott, du bist sehr groß. Mit Pracht und Majestät bist du bekleidet. Du, der sich in Licht hüllt wie in ein Gewand."

[19:55] Gott trägt ein Lichtgewand, weil er Licht ist und Licht gibt. Adam und Eva waren im Bild Gottes geschaffen. Sie trugen ein Lichtgewand. Sie waren zwar nackt, sie hatten ein Lichtgewand, das ihre Nacktheit verbarg, sozusagen. Und erst als die Sünde in ihr Leben kam, durch ihre Übertretung, durch ihre Rebellion, verschwand dieses Lichtkleid, Symbol der Gegenwart Gottes in ihrem Leben. Sie erkannten, dass sie nackt waren, und Gott geht ihnen nach. Er spricht zu ihnen und obwohl sie sich verstecken, fragt er sie jetzt: "Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist?" Eine interessante Frage, die impliziert, dass Gott ihnen das Gefühl gibt: "Ich behandle euch jetzt eigentlich noch so, als ob ihr das Lichtkleid anhabt." Denn nur wenn man das Lichtkleid anhat, dann muss einem jemand sagen, dass man nackt ist.

[20:52] Gott kommt nicht und sagt: "Ich weiß sowieso, was du gemacht hast." Er bedrängt sie nicht, sondern er behandelt sie mit äußerstem Feingefühl und sagt: "Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist?" Und erst dann kommt die Frage: "Hast du etwa von dem Baum gegessen?" Weil dann hättest du ja kein Lichtkleid mehr, und dann wäre natürlich klar, warum du nackt bist. "Hast du etwa von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten habe, von dem ich dir gesagt habe, du solltest nicht davon essen? Hast du dich gegen mein Wort aufgelehnt?"

[21:32] Aber Adam leugnet alle Verantwortung. Er sagt in Vers 12: "Da antwortete der Mensch: Die Frau, die du mir zur Seite gegeben hast, die gab mir von dem Baum und ich aß." Aber selbst jetzt lässt Gott sie nicht allein, obwohl Adam sich herausreden will und sogar noch Gott die Schuld in die Schuhe schieben möchte. Gott fragt jeden Einzelnen. Er fragt den Adam, er fragt die Eva. Vers 13: "Da sprach Gott der Herr zu der Frau: Warum hast du das getan?" Auch die antwortet abweisend. Die antwortet so, dass impliziert wird, dass Gott wieder Schuld trägt, weil er die Schlange geschaffen hat. Vers 14: "Da sprach Gott der Herr zur Schlange: Weil du dies getan hast, so sollst du verflucht sein, mehr als alles Vieh und mehr als alle Tiere des Feldes." Wir lernen: Gott spricht zu jedem Einzelnen. Er spricht zu Adam einzeln und er spricht zu Eva einzeln. Und er spricht zu der Schlange einzeln. Und er hat für Adam Hoffnung und er hat für Eva Hoffnung, und für die Schlange hat er keine Hoffnung mehr. Er behandelt sie nicht einfach als ein Kollektiv, wo er einfach mit dem Knüppel draufhaut, sondern er betrachtet jedes einzelne Wesen individuell. Er hat für jeden eine Frage, eine Botschaft. Er hat für jeden etwas Besonderes. Er spricht zu jedem Beteiligten.

[22:45] Und dann Vers 15: "In den Worten an die Schlange offenbart Gott einen gewaltigen Plan, der als Hoffnungsschimmer für Adam und Eva gilt und als Vernichtungsbotschaft für den Satan: Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir" – sagt Gott zu dem Satan – "und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zertreten und du wirst ihn in die Ferse stechen." Gottes Wort offenbart den Erlösungsplan. Es ist das Wort Gottes in 1. Mose 1, das die Welt schafft. Es ist das Wort Gottes in 1. Mose 2, das Adam und Eva im Garten Eden begleitet und ihnen Rat und Hinweis und wichtige Gebote gibt und auch Freude schenkt. Es ist das Wort Gottes, das in 1. Mose 3, Vers 15 ihnen nach dem schrecklichen Sündenfall die Hoffnung des Erlösungsplanes offenbart. Das Wort Gottes ist ein Schlüsselelement in den ersten drei Kapiteln der Bibel und von dort an auch immer weiter.

[24:00] Die Sünde hat direkte Kommunikation mit Gott unmöglich gemacht. Vers 23 und 24: Als ein Zeichen dessen müssen sie auch den Garten Eden verlassen. "So schickte ihn Gott der Herr aus dem Garten Eden, damit er den Erdboden bearbeite, von dem er genommen war. Und er vertrieb den Menschen und ließ östlich vom Garten Eden die Kerubim lagern und die Flamme des blitzenden Schwertes, um den Weg zum Baum des Lebens zu bewachen." Die Sünde macht es unmöglich, dass der Sünder mit Gott dem Vater einen direkten Kontakt, eine direkte Kommunikation hat. Aber es wird wieder möglich werden, denn die Bibel sagt uns in Offenbarung 22, dort Vers 4: "Und sie werden sein Angesicht sehen und sein Name wird auf ihren Stirnen sein." Auf der neuen Erde werden wir mit Gott dem Vater so direkt kommunizieren können, wie Adam und Eva im Garten Eden mit Gott gesprochen haben.

[24:57] Wie kommen wir dorthin? Offenbarung Kapitel 2, Vers 7: "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt." Und ich möchte schon hier ganz deutlich sagen: Ein wesentliches Mittel, mit dem der Geist zu den Gemeinden spricht, ist der Geist der Weissagung durch Prophetinnen und Propheten im Alten Testament, im Neuen Testament und auch in unserer Zeit. "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt. Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der in der Mitte des Paradieses Gottes ist." Das große Ziel Gottes ist es, dass wir wieder im Paradies sein können, dass wir sein Angesicht sehen können, dass wir mit ihm reden können von Angesicht zu Angesicht, dass wir wieder vom Baum des Lebens essen können. Und wir kommen dort nur hin, wenn wir überwinden, wenn wir Sieger sind im großen Kampf. Und zwar nicht, weil wir selbst zu klug oder stark oder mächtig sind, sondern weil wir den Sieg Jesu für uns angenommen haben. Denn wir überwinden nach Offenbarung Kapitel 12, dort Vers 11: "Und sie haben ihn überwunden um des Blutes des Lammes" – Jesus Christus am Kreuz – "und um des Wortes ihres Zeugnisses willen" – unser Bekenntnis zu Jesus vor der Welt – "und haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod."

[26:27] Durch den Sieg von Jesus am Kreuz werden auch wir im Leben in dieser Welt überwinden. Römer Kapitel 16, dort Vers 20, sagt uns: "Der Gott des Friedens aber wird in Kurzem den Satan unter euren Füßen zermalmen. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch. Amen." Das große Ziel Gottes ist es, dass wir wieder in den Garten Eden kommen. Und der Geist Gottes redet zu den Gemeinden, um dieses Ziel zu erreichen. Wenn also Gottes Geist Prophetinnen und Propheten erweckt in den verschiedenen Zeitaltern, dann nie einfach um die Kuriosität der Menschen zu befriedigen, nie um irgendwelches Geheimwissen zu offenbaren für eine Elite, nie um Menschen zu verwirren oder Dinge zu verunklaren, sondern das Ziel der wahren Prophetinnen und Propheten war es immer gewesen, Gottes Wort so weiterzugeben, dass wir zu Überwindern werden, um wieder einmal mit Gott persönlich direkt von Angesicht zu Angesicht zu kommunizieren.

[27:35] Propheten wollen nicht, dass wir auf sie schauen. Propheten wollen uns den Weg zum Evangelium und zur Wiederherstellung dieser Beziehung zu Gott weiten. "Der Geist Gottes rede zu den Gemeinden. Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der in der Mitte des Paradieses Gottes ist." Ein erster wichtiger Punkt: Wahre Propheten werden immer dieses wahre biblische Evangelium so herausstellen, dass wir sehen, dass wir überwinden können und wie wir überwinden können, und uns helfen auf dem Weg der Überwindung Christus im Zentrum zu haben und durch seinen Sieg auf dem Weg zu sein und diesen schmalen Weg zu gehen, sodass wir einmal auf der neuen Erde Gott den Vater von Angesicht zu Angesicht sehen können. Das ist das Ziel eines jeden wahren Propheten.

[28:27] Gott musste Adam und Eva aus dem Garten hinaus treiben und doch hat er nicht aufgehört zu reden. Das heißt in Hebräer 1, Vers 1 und 2: "Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weisen zu den Vätern geredet hat durch die Propheten." Wenn wir versuchen wollten, ein System zu erfinden, wie genau ein Prophet zu arbeiten hat, was genau jetzt die mechanischen Gegebenheiten sind, wie ein Prophet funktioniert, dann würde uns Paulus im Hebräerbrief sagen: Es ist vielfältig. Gott hat verschiedene Methoden. Mal spricht er durch einen Esel, mal durch jemanden, der jahrelang einen prophetischen Dienst vollführt. Mal sind es kurze Bücher, mal lange Bücher, mal sind es Gedichte, mal sind es Schriftstücke. Gott hat viele Möglichkeiten. Er hat vielfältige Weisen. Die Propheten lassen sich nicht in eine Schublade pressen. Aber es gibt etwas – und wir werden es sehen – es gibt einen Test, den wahren Propheten zu erkennen. Es gibt immer klare Erkennungsmerkmale, die uns zeigen, dass es Gottes Wort ist und nicht nur menschliche Spekulation oder Verführung.

[29:34] Wir lesen also hier in Vers 1: "Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn", der ja das Wort Gottes ist. "Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen", das Wort Gottes.

[30:04] Wenn wir die verschiedenen Arten uns anschauen, durch die Gott gesprochen hat und noch immer spricht, dann sehen wir ein paar interessante Prinzipien in der Bibel. In Römer Kapitel 1, dort Vers 19, sehen wir, dass alle Menschen die Stimme Gottes zu einem bestimmten Grad hören und sehen können, zumindest wenn sie nachdenken. In Römer 1, Vers 19 und 20: "Weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat." Gott hält das, was wichtig ist, nicht hinter dem Berg. Vers 20: "Denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft" – das heißt das Evangelium, Römer 1, Vers 16 – "und Gottheit wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben." Wer nachdenkt, wenn er die Natur betrachtet, wenn er die Schöpfung betrachtet, der wird erkennen mindestens zwei Dinge: Es muss einen Gott geben und dieser Gott hat Kraft. Dieser Gott hat Kraft, Leben zu verändern. Diese beiden Dinge kann jeder Mensch, egal wo er geboren ist, egal was er sonst weiß oder kann oder verstanden hat, diese Dinge kann jeder erkennen, der nachdenkt.

[31:15] Gott redet durch die Natur, aber er redet auch durch die Propheten. 4. Mose Kapitel 12, dort Vers 6: "Und er sprach: Hört doch meine Worte. Wenn jemand unter euch ein Prophet des Herrn ist, dem will ich mich in einem Gesicht offenbaren oder ich will in einem Traum zu ihm reden." Manche Propheten haben Träume, andere haben Visionen. Gott spricht durch Propheten. Und dann finden wir etwas besonders Wichtiges in 2. Timotheus Kapitel 3, Vers 16 und 17: "Alle Schrift" – gemeint ist das Wort Gottes, die Bibel – "ist von Gott eingegeben, eingehaucht von Gott, inspiriert und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet."

[32:19] Gott spricht durch sein geschriebenes Wort. Er spricht durch die Bibel. Und in der Bibel haben wir das Wort vieler Prophetinnen und Propheten, aber wir haben auch andere, die man vielleicht nicht direkt als Propheten bezeichnen könnte. Wir haben Liederdichter und wir haben Historiker wie den Lukas oder die Verfasser von Könige und Chroniken. Wir haben verschiedene Genres. Einige davon sind Prophetinnen und Propheten, aber alle von ihnen, egal ob jetzt durch Träume und Visionen oder wie bei Lukas durch gründliche Recherche und die Leitung des Heiligen Geistes, sie alle sind von Gott eingegeben. Sie alle sind von Gott inspiriert, sie alle haben von Gott eingegebene Gedanken niedergeschrieben. Gott spricht durch sein Wort. Egal ob es der Prophet Jesaja ist oder der Evangelist Markus, es ist das Wort Gottes zu uns.

[33:18] Und dann haben wir in Johannes 14, Vers 7 bis 9, eine ganz außergewöhnliche Aussage von Jesus. In Vers 7 sagt er: "Wenn ihr mich erkannt hättet, so hättet ihr auch meinen Vater erkannt, und von nun an erkennt ihr ihn und habt ihn gesehen." Philippus spricht zu ihm: "Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns." Jesus spricht zu ihm: "So lange Zeit bin ich bei euch und du hast mich noch nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Wie kannst du da sagen: Zeige uns den Vater?" Jesus hat durch sein Leben und Wirken uns die ultimative Offenbarung des Willens und Wesens Gottes gegeben. Gott spricht auf vielerlei Weisen. Er spricht durch die Natur, er spricht durch Propheten, er spricht durch das geschriebene Wort Gottes, durch die Bibel, und er spricht durch das Leben und Wirken seines Sohnes auf dieser Erde. Und Johannes 10, Vers 27 zeigt uns: "Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach."

[34:34] Das Wirken und Reden von Jesus ist nicht auf sein Leben hier auf der Erde beschränkt. Noch heute hören Menschen durch den Heiligen Geist die Stimme Jesu. Noch heute kennt Jesus alle, die aufrichtig nach Wahrheit suchen. Und auch heute folgen Menschen Jesus nach, weil sie seine Stimme hören, weil der Schöpfer zu ihrem Herzen gesprochen hat. Hat der Schöpfer Jesus Christus auch zu deinem Herzen gesprochen? Hat er heute dein Herz erreicht? Hat er sich dir offenbart?

[35:23] Wenn wir über das Thema der Gabe der Prophetie nachdenken, dann wollen wir hier am Ende einen entscheidenden Punkt gleich am Anfang machen. Die Gabe der Prophetie wird im letzten Buch der Bibel, Offenbarung 19, Vers 10, auch als "Geist der Weissagung" bezeichnet. Und wir lesen hier in Offenbarung 19, Vers 10: "Und ich fiel vor seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten, und er sprach zu mir: Sieh dich vor, tue es nicht. Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung."

[36:01] Wenn Gott die Gabe der Prophetie gibt, dann ist es nicht so, dass einfach Propheten mehr wissen als andere Menschen, sondern durch die Propheten spricht Jesus. Es ist das Zeugnis von Jesus. Jesus spricht durch die Natur, denn er hat sie geschaffen durch sein Wort. Und ja, die Natur ist durch die Sünde in Mitleidenschaft geraten. Unsere Sünde hat auch die Natur in Teilen verderbt, und doch kann die Stimme immer noch erkannt werden. Aber weil die Botschaft der Natur durch die Gegenwart der Sünde verzerrt ist, hat Gott seinen Heiligen Geist gesandt und Menschen inspiriert. Und wenn wir in der Bibel lesen, dann lesen wir zwar Worte von Paulus und von Jesaja, von Mose und von Matthäus, aber wir hören die Stimme Jesu.

[37:02] Und wenn Propheten in den verschiedenen Zeitaltern dieser Weltgeschichte von Gott gesandt durch Träume und Visionen als wahre Propheten Gottes geredet haben, dann haben Menschen die Stimme Jesu gehört. Der Schöpfer spricht durch die Schöpfung. Der Schöpfer spricht durch sein Wort. Er spricht durch das Wirken des Heiligen Geistes in unserem Leben und der Schöpfer spricht auch durch die Gabe der Prophetie. Deswegen werden wir aufgefordert, die Weissagung nicht zu verachten. Wir sollen prüfen, nur das Gute behalten, aber wir dürfen sie nicht verachten. Die Gabe der Prophetie ist eines der Mittel, mit denen Jesus zu uns persönlich spricht.

[37:50] Ich möchte dich einladen, dass wenn wir in den nächsten Wochen die Gabe der Prophetie studieren, wir das nicht einfach nur aus dogmatisch-technischem Interesse machen – wie genau funktioniert eigentlich die Prophetie? – sondern dass wir uns bewusst machen, dass wenn Propheten und Prophetinnen reden, dann geht es nicht so sehr um den Propheten und die Prophetin. Wir müssen nicht das Leben von Jeremia und von Jesaja studieren und alle ihre Details wissen, um die Botschaft zu verstehen. Wenn Prophetinnen und Propheten reden, dann sollen wir hören, was der Geist den Gemeinden sagt. Denn Jesus gibt sein Zeugnis auch durch Propheten.

[38:40] So möchte ich mich heute entscheiden, auf die Stimme Gottes in meinem Leben zu hören, wenn er zu mir spricht durch Ereignisse meines Lebens, durch die Natur, durch das Wirken des Geistes in meinem Herzen, durch die Bibel und durch den Geist der Weissagung. Wenn das auch dein Wunsch ist, dann lass uns noch gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du auf vielfältige Art und Weisen schon seit Jahrtausenden zu der Menschheit sprichst und bis heute nicht aufgehört hast, dass jeder, der aufrichtig nach Wahrheit sucht, dich finden kann. Danke, dass unser Schöpfer Jesus Christus auch in der Gabe der Prophetie zu uns spricht. Lass uns begreifen und nicht vergessen, dass wenn wir uns mit dem Wirken von Propheten beschäftigen, wir es mit der Stimme von Jesus zu tun haben, der durch das Wirken eines solchen Propheten, einer solchen Prophetin unser Herz erreichen möchte. Hab Dank dafür. In seinem Namen beten wir, im Namen Jesu. Amen.

[40:05] Nächste Woche wollen wir uns Gedanken machen, wie Gott Propheten beruft. Wir wollen die Bibel dann dazu studieren und ich lade dich ein, dann wieder dabei zu sein und auf Gottes Stimme auch in deinem Leben zu hören. Gott segne dich. Amen.


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