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Manuskript zur Sendung   >>>  CSH_Manuskript_2026 2nd Nr 2

In dieser Folge der Christ Study Hour tauchen wir tief in die Frage ein, wie wir Gott persönlich kennenlernen können. Christopher Kramp leitet uns durch praktische Wege, um unsere Beziehung zu Gott zu vertiefen und seinen Charakter besser zu verstehen. Entdecke, warum das Erkennen Gottes der Schlüssel zu einem wachsenden Glauben ist.


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Serie: CSH 2026 Q2: Im Glauben wachsen

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Transkript

[0:33] Hallo und herzlich willkommen zur Christudy Hour hier auf www.joelmedia.de. Wie immer möchten wir natürlich alle Zuschauer auf dem Sender das Wort auch ganz recht herzlich begrüßen. Wir sind in der zweiten Folge unserer neuen Serie im Glauben wachsen und auch heute soll es um ein ganz praktisches Thema gehen. Die Lektion ist überschrieben: Gott kennen. Und ich glaube, es gibt wohl nichts Wichtigeres im christlichen Leben, als tatsächlich unseren Gott persönlich zu kennen. Wir wollen uns vorbereiten mit diesem Studium auf das Bibelgespräch am 11. April und wir möchten lernen, Gott persönlich kennenzulernen.

[1:34] Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen für die Gelegenheit in deinem Wort zu lesen, drüber nachzudenken, es gut zu verstehen durch deinen Heiligen Geist. Wir möchten dir danke sagen, dass du dich uns offenbart hast und dass wir dich kennen dürfen und immer besser kennenlernen können. Wir möchten dich jetzt bitten, dass wir durch dieses Studium in unserer Freundschaft zu dir gefestigt gestärkt werden, dass wir vielleicht für den einen oder anderen dich zum allerersten Mal richtig kennenlernen, dass auf jeden Fall wir wachsen in der Beziehung zu dir und dafür danken wir dir. Sei du unser Lehrer und offenbare dich heute auf eine ganz neue Weise in deinem wunderschönen Charakter uns. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:28] In Johannes 17 und dort Vers 3 zeigt uns Jesus in dem sogenannten hohepriesterlichen Gebet, warum es so absolut entscheidend ist, Gott zu kennen. Dieses Gebet hat Jesus ja gebetet kurz vor seiner Kreuzigung, damit die Jünger, die es gehört haben und einer von ihnen Johannes dann aufgeschrieben hat, damit sie wissen, was er betet, seit er durch die nach der Himmelfahrt im Himmel unser Hohepriester im himmlischen Heiligtum ist. Dieses Gebet ist also nicht nur ein historisches Gebet, das Jesus vor knapp 2000 Jahren einmal gebetet hat. Es ist das Gebet, dass Jesus immer wieder vorträgt als Hohepriester im himmlischen Heiligtum. Der Inhalt dieses Gebetes insgesamt ist unglaublich interessant. Und auch in diesem Vers 3 sehen wir, wie absolut entscheidend das Gesagte für unser Leben ist. Jesus sagt hier in Vers 3, das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott und den du gesandt hast, Jesus Christus erkennen.

[3:42] Jesus zeigt uns hier, dass Gott zu kennen und das ihn zu kennen, ihn Jesus Christus zu erkennen, das ist nicht nur eine intellektuelle Übung, das nicht nur eine theologische Konzentration, die man anstellen muss, um etwas besser zu begreifen. Das nicht nur eine historische Erforschung. Gott zu kennen ist entscheidend für das ewige Leben. Ja, das ewige Leben besteht letztlich darin auch mit Gott im Himmel und dann auf der neuen Erde eine enge persönliche Beziehung zu führen. Das Wort erkennen ist nicht nur intellektuelles Begreifen. In Mose Kapitel 4 Vers 1. In diesen berühmten Worten heißt es, dass Adam und Adam erkannte seine Frau Eva und sie wurde schwanger und gebar den Kain. Adam hat Eva vollständig mit Intellekt, Emotion, Körperlichkeit, mit allem erkannt. Wenn es hier in Johannes 17 heißt, dass wir den allein wahren Gott erkennen sollen, dann ist das nichts, was nur einen Teil unseres Lebens ausmacht, sondern es ist eine ganz enge, tiefe, ja, man darf sagen, in einem geistlichen Sinn verstanden eine intime Erfahrung Gott persönlich zu kennen.

[5:14] Übrigens diese Formulierung, den allein wahren Gott, eine die aus dem Alten Testament gedanklich kommt und immer dann, wenn im Alten Testament "allein wahrer Gott" erscheint, dass der Herr der allein wahre Gott ist, dann ist damit gemeint, dass er anders ist als all die sogenannten Götter der Heiden. Es ist immer als Abgrenzung zu den heidnischen sogenannten Gottheiten gemeint, niemals als Differenzierung zwischen dem Vater und dem Sohn, aber das nur als kleine Fußnote. Es geht also darum, Gott kennenzulernen, ihn zu erkennen. Das ewige Leben hängt davon ab, dass wir Gott persönlich kennen. Ewiges Leben bekommst du, lieber Freund, liebe Freunde, nicht dadurch, weil du die Bibel ähm durchgelesen hast und wiedergeben kannst, was in dir steht. Ewiges Leben erhalten wir nicht deswegen, weil wir viele gute Taten getan haben, sondern ewiges Leben hängt entscheidend davon ab, dass wir den wahren Gott tatsächlich persönlich als Freund kennen.

[6:21] In Vers 7 heißt es gleich wie im Verzeihung. Vers 2 heißt es: "Gleich wie du ihm Vollmacht gegeben hast über alles Fleisch, damit er allen ewiges Leben gebe, die du ihm gegeben hast." Jesus schenkt uns dieses ewige Leben. Das heißt, wenn das ewige Leben darin besteht, Gott zu erkennen und Jesus ewiges Leben uns alleine gibt, dann offenbart das, dass nur durch Jesus wir Gott tatsächlich richtig kennen können. Und genau das sagt die Bibel ja an verschiedenen Stellen. In Johannes Kapitel 1 und dort Vers 18 heißt es: "Niemand hat Gott je gesehen. Der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat Aufschluss über ihn gegeben." Jesus hat uns gezeigt, wie Gott wirklich ist. Wenn wir Gott wirklich kennenlernen wollen, dann führt kein Weg an Jesus vorbei.

[7:18] Es hat immer wieder Versuche gegeben auf andere Art und Weisen das Göttliche ähm zu begreifen und zu erfassen. Aber Paulus sagt uns zusammenfassend in erste Korinther Kapitel 1 und dort Vers 21: "Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott durch die Torheit der Verkündigung diejenigen zu retten, die glauben." Die Schriftgelehrten, die Weisen, die Philosophen, die Rhetoriker, die Wissenschaftler aller Zeiten, egal welche Disziplin und welcher ähm philosophischen Schule auch angehörig, sie alle haben versucht ähm das Göttliche vielleicht auf die eine Weise zu erfassen und zu begreifen und zu erklären und zu ergründen. Aber Paulus sagt uns, niemand hat allein durch menschliche Philosophie, durch menschliche Weisheit, durch menschliche Naturwissenschaft niemand hat Gott erkannt. Die einzige Möglichkeit ihn zu erkennen ist durch das Evangelium, das verkündigt wird, eine Torheit für die Wissenschaftler damals in Korinth. Nun, Paulus hatte nichts gegen die Wissenschaft. Er war ja selbst ein Gelehrter, ein Theologe, der aber sein gesamtes Wissen, seinen gesamten Intellekt, sein gesamtes Sein in Gottes Hand gelegt hat, so dass er Gottes Heiliger sein und benutzen konnte. Ohne Gott, ohne Christus nützt all unser Verstand nichts. Wie Vers 19 sagt, denn es steht geschrieben: "Ich will zur Nichtigkeit machen die Weisheit der Weisen und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen." Ohne Gottes Offenbarung durch Jesus Christus, in Jesus Christus können wir ihn nicht erkennen.

[9:00] Aber in Jesus erkennen wir nicht nur ein bisschen was von Gott. Jesus offenbart nicht nur ein paar interessante Seiten und interessante Fakten. Jesus offenbart Gott vollständig, so sehr, dass er sagen konnte in Johannes 14 und dort ab Vers 8, als Philippus zu ihm sagte: "Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns." Dass Jesus sagen konnte in Vers 9: "So lange Zeit bin ich bei euch und du hast mich noch nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Wie kannst du das sagen? Zeige uns den Vater. Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht aus mir selbst. Und der Vater, der in mir wohnt, der tut die Werke." Jesus hat den Vater so sehr offenbart, dass die Frage von Philippus, den Vater sehen zu können, quasi sozusagen absurd war, weil Jesus vor ihm saß. Mit anderen Worten, es gab nichts, was man bei Gott, dem Vater hätte sehen können, was man nicht auch bei Jesus gesehen hat. Der gesamte Charakter Gottes, sein gesamtes Wesen, die Prinzipien seines Handelns sind alle vollständig offenbart im Leben Jesu. Jesus hat uns nicht nur die schöne Seite gezeigt und andere Seiten dann irgendwie verdeckt oder so, so dass jemand dann vielleicht Angst haben müsste, eine böse Überraschung zu erleben. Gott hat ganz transparent gemacht, wie er ist, was er ist und wie er handelt.

[10:48] Nun, wir haben das Ganze im Leben Jesu in menschlicher Form. Er ist Mensch geworden. Wir sehen im Leben Jesu nicht die die die strahlende Herrlichkeit. Wir sehen nicht den Regenbogen, den um den der um den äh Thron herum äh sich befindet. Wir sehen sozusagen die Machtdemonstrationen Gottes nicht, aber das könnten wir in der vollständigen Form sowieso auf dieser Erde in diesem sündigen Zustand gar nicht ertragen. Wir sehen alles das, was wir als Menschen erfassen können, alles das vollständig in Jesus Christus. Wer also wirklich Gott erkennen möchte, wer Gott kennenlernen möchte, der sollte keinen anderen Weg wählen als Jesus Christus. Und wer Jesus wählt, wird Gott vollständig erkennen können. Deswegen sagt Jesus in Johannes 14, Vers 6: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich."

[11:52] Es ist wichtig, dass wir Gott tatsächlich kennen, dass wir nicht nur ein Bild von ihm uns selbst gemalt haben. Wir müssen tatsächlich wissen, wie er ist. Denn dieser Welt werden wir bombardiert mit Ansichten über ihn, mit Meinungen über ihn, mit Gedanken über ihn, die das wahre Wesen Gottes verdunkeln. Und das ist nicht eine moderne ähm ein modernes Phänomen. Das gibt es schon fast seit Menschengedenken. Erste Mose Kapitel 3, Vers 1. Satan hat durch die Schlange von Anfang an versucht, das Wesen Gottes in ein falsches Licht zu rücken.

[12:36] In Mose 3, Vers 1 sagt: "Meine Schlachter 2000 Übersetzung hier, aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der Herr gemacht hatte. Und sie sprach zu der Frau: 'Sollte Gott wirklich gesagt haben, ihr von keinem Baum im Garten essen dürft?'" Nun, wenn man sich das Original Hebräische anschaut, dann wird die Sache sogar noch interessanter. Wörtlich steht dann folgendes: "Und die Schlange war listiger oder klüger als alle Tiere des Feldes, die der Herr Gott gemacht hatte. Und sie sprach: 'Für wahr, denn Gott hat gesagt, ihr sollt nicht von allen Bäumen des Gartens essen.'" Ich habe versucht so ein bisschen, ich bin nicht dabei gewesen, so ein bisschen eine ganz leichte zweifelnde Intonation in diese Worte zu legen, denn tatsächlich steht im Hebräischen eigentlich nicht mal eine direkte Andeutung eines Fragezeichens. Sie hat quasi Gottes Worte wiederholt und so eine kleine eine Intonation von Zweifel, von Verachtung, von Rebellion hineingelegt. Entsprechend sagt uns Ellen White in dem Brief 31897, nachdem sie Mose 3, Vers 1 zitiert: "Seit war jedes Wort, das Satan sprach, Wahrheit."

[13:58] Das heißt, die Übersetzung hier in der Schlachter: "Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft?", ist eigentlich in der Hinsicht nicht ganz richtig. Das Hebräische ist so, die Verneinung von "alles" und die Verneinung von "alles", so wird es hier interpretiert, wäre dann nichts. Aber in Wirklichkeit kann die Verneinung von "alles" auch nicht "alles" sein. Und das ist genau das, was Gott ja gesagt hat. Gott hat ihr gesagt, ihr dürft nicht von allen Bäumen im Garten essen, denn von einem Baum solltet ihr nicht essen. Sie durften von allen essen bis auf den einen. Und die Schlange wiederholt das. Sie sie hinterfragt es nicht einmal durch ein offizielles Fragezeichen: "Sollte Gott?", sondern sie sagt: "Ja, ja, Gott hat ja gesagt, ihr sollt nicht von jedem äh nicht nicht von allen Bäumen essen, aber mit seiner Stimmhebung, seiner leichten Intonation, die Evas Kuriosität hervorlockt."

[14:50] Also sie sagt, soweit war jedes Wort, das Satan sprach, Wahrheit. Aber die Art und Weise, wie es gesagt wurde, war eine verborgene Verachtung für die Worte Gottes. So wie wenn man etwas Wahres sagt, aber durch die Art und Weise, wie man sagt, so ein bisschen deutlich macht, dass man nicht ganz dahinter steht. Wir alle haben das schon in unserem Leben erlebt, oder? Sie sagt weiter: "In seinen Worten der Wahrheit gab es ein verborgenes Negatives, eine Leugnung. Ein Zweifel an der göttlichen Verhaftigkeit."

[15:24] So arbeitet Satan bis heute. Er nimmt Gottes Wort und suggeriert uns, dass man diesem Wort nicht vollständig komplett vertrauen kann. Nun, Eva hat angefangen zu diskutieren. Wir lesen in Vers 2 und 3. Da sprach die Frau zur Schlange: "Von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen, aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt, es nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbt."

[15:52] Eva diskutiert, sie vertritt zwar die Wahrheit, sie spricht sozusagen für Gott, aber sie erkennt nicht, dass die Schlange gar nicht eine intellektuelle Diskussion führen will über die exakten Worte Gottes und die exakte Bedeutung. Sie will das Vertrauen in Gottes Wort erschüttern. Kann uns das heute auch passieren, dass wir vielleicht intellektuell für die faktische Wahrheit kämpfen und einstehen, aber gar nicht merken, wie uns in Wirklichkeit Vertrauen in Gottes Liebe und Güte verloren geht. Dass wir uns vielleicht in Diskussionen einlassen und beweisen, was die Wahrheit ist und mit Bibelversen sie stark begründen, aber gar nicht merken, wie uns in der Debatte unser Blick von der Liebe und Güte Gottes weggelenkt ist, sodass wir mehr auf unser eigenes Wissen über die Wahrheit vertrauen, als auf unsere Freundschaft mit Gott.

[17:07] Es heißt der später dann in Vers 6, dass sie gegessen hat, weil der Baum eine Lust für die Augen war und ein begehrenswerter Baum und weil er weise macht. In 2. Petrus 2. Johannes Kapitel 1 Zeigung 1. Johannes Kapitel 2 so rum natürlich. Er Johannes Kapitel 2 und dort Vers 15 und 16 heißt es: "Habt nicht liebt die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm. Denn alles was in der Liebe, was sagen, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt." Die Liebe des Vaters war ihr nicht mehr vor Augen. Sie hat zwar noch für wahre Worte sozusagen, für Fakten gekämpft, aber sie hatte die Liebe des Vaters aus den Augen verloren. Ihre Beziehung zu Gott war angegriffen worden. Das hat sie nicht gemerkt. Die Eva.

[18:11] Und so kommt dann in Vers 4 in er Mose 3 der nächste Stich. Es heißt in Vers 4, da sprach die Schlange zu der Frau: "Keineswegs werdet ihr sterben, sterben." Jetzt behauptet Satan, dass man Gottes Wort wirklich gar nicht glauben kann. Und dann kommt Vers 5. "Sondern Gott weiß, an dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist."

[18:39] Seine These war also, es gibt etwas Gutes, dass Gott kennt, aber du Eva offensichtlich nicht kennst. Das heißt, Gott weiß etwas Gutes. Er kennt etwas Gutes, was er dir vorenthält. Mit anderen Worten, das Argument von Satan war, Gott mag zwar gut sein, denn wenn Satan wirklich behauptet hätte, Gott wäre ein böser Tyrann, dann hätte Eva sich einmal umgedreht und hätte gesagt und schau mal, was uns alles gegeben hat. Sein Argument war also Gott mag zwar gut sein, aber er gibt dem Menschen angeblich nicht immer das Beste.

[19:16] Um das Beste zu halten, das auch noch gut ist, müsste sich Eva so das Argument ein Stück von Gott und seinem Wort lösen. Kann immer uns Menschen einreden, dass wir um das Beste zu bekommen für uns ein Stück weit oder viel oder wenig, wie viel ist, spielt keine Rolle, irgendwie von Gott und seinem Wort lösen müssen, um das Gute, das Beste zu erreichen, dürfen wir sicher sein, dass die Schlange zu uns spricht. Egal wie fromm das ganze daher kommen mag.

[19:54] Die Schlange hat ein Bild von Gott entworfen, indem er zwar vieles Gutes gibt, aber manches uns vorenthält. Aber die Bibel offenbart einen ganz anderen Gott, nämlich den, wie er wirklich ist. In er Johannes Kapitel 4 wird uns gesagt, zweimal sogar in Vers 8 und in Vers 16. Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. Und Vers 16: "Und wir haben die Liebe erkannt und geglaubt, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe. Und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm."

[20:34] Gott ist die Liebe. Und das bedeutet nach erste Korinther 13, wo in Vers 4 bis 6 die Liebe definiert, beschrieben, illustriert wird in diesen wunderschönen Worten. Die Liebe ist langmütig und gütig. Die Liebe beneidet nicht. Die Liebe prahlt nicht. Sie bläht sich nicht auf. Sie ist nicht unanständig. Sie sucht nicht das ihre. Sie lässt sich nicht erbittern. Sie rechnet das Böse nicht zu. Sie freut sich nicht an der Ungerechtigkeit. Sie freut sich, aber in der Wahrheit. Nach diesen Worten wird deutlich, wenn Gott die Liebe ist und so sagt es uns die Bibel, dann sucht er nicht das seine, dann sucht er nicht das, was ihn betrifft. Mit anderen Worten, Gott denkt mehr an dich und mich als an sich selbst.

[21:22] Und das ist nicht eine zufällige Sache, die gerade mal so ist und später anders sein könnte, sondern in Maleachi 3, Vers 6 sagt Gott selbst über sich: "Denn ich, der Herr, verändere mich nicht." Kann man auch in Jakobus 1 noch einmal nachlesen, dass bei ihm keinerlei Veränderung ist. Gott bleibt immer derselbe. Er will immer das Beste für mich und das Beste für dich, mehr als für sich selbst. Jeremia 32 und dort Vers 39 bis 41. Gott sagt hier Vers 38: "Und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein und ich will ein Herz Verzeihung und ich will ihnen ein Herz und einen Wandel geben, dass sie mich alle Zeit fürchten, ihnen selbst zum Besten. Gott will uns das Beste geben und ihren Kindern nach ihnen. Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich nicht von ihnen ablassen will, ihnen wohl zu tun." Gott will also nicht aufhören, uns wohl zu tun. Er will uns das Beste geben und damit nicht aufhören. Und ich werde die Furcht von mir in ihr Herz geben, damit sie nicht mehr von mir abweichen und damit ich mich über sie freuen kann, ihm wohl zu tun. Es macht ihm Freude, uns Gutes zu tun. Und ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Seele." Für Gott ist das die absolute Top Priorität, dass es dir gut geht und mir. So ist Gott und so müssen wir ihn kennenlernen. So hat ihn Jesus offenbart, als er am Kreuz von Golgatha für uns gestorben ist, als er mehr an mich und dich dachte als an sich selbst.

[23:03] Aber wir wollen noch mehr über Gott kennenlernen, denn wenn wir ihn kennenlernen wollen, dann müssen wir wirklich verstehen, wie er ist und ihn tatsächlich ja, so wie er ist, kennenlernen. 3. Mose Kapitel 20 und dort Vers 26. 3. Mose 20 und dort Vers 26. Dort heißt es: "Sondern ihr sollt mir heilig sein, denn ich, der Herr, bin heilig, der ich euch von den Völkern abgesondert habe, damit ihr mir angehört."

[23:39] Gott ist heilig. Gottes Heiligkeit bedeutet nicht, dass wir Abstand von ihm halten. Manche Menschen haben diese Idee, dass man das Heilige unnahbar sind, dass das was heilig ist, irgendwie da muss man fern bleiben. Aber wir sehen hier, dass Gott heilig ist und er sein Volk erlöst hat, damit sie ihm angehören. Und sein Wunsch ist, dass auch sie heilig sind, so wie er.

[24:10] Wenn wir also Gott wirklich kennenlernen wollen und mit ihm eine enge Beziehung ähm leben wollen, dann müssen wir heilig sein, denn er ist heilig. Man kann nicht mit Gott leben und Heiligkeit verachten. Man kann nicht mit Gott leben und sich für Heiligkeit nicht interessieren, denn Gott ist heilig und er hat uns abgesondert, hat sein Volk erlöst und herausgerufen damals aus Ägypten, heute und damals natürlich auch aus der Sünde letztlich. Er hat sein Volk herausgerufen, damit wir mit ihm zusammen heilig sind.

[24:53] Aber unsere Heiligkeit ist immer nur ein Abglanz seiner Heiligkeit. Und das wird ganz deutlich, wenn man 1. Samuel 2, Vers 2 liest. Dort heißt es in dem Gebet von Hanna, dass sie aus Dankbarkeit für die Gebetserhörung, dass sie einen Sohn gebären konnte, ähm dann, dass ihr ein Sohn gewährt worden ist, dass sie schwanger werden konnte, dass sie gebetet hat. Es heißt in Samuel 2 und dort Vers 2: "Niemand ist heilig wie der Herr. Ja, es ist keiner außer dir und es ist kein Fels wie unser Gott."

[25:32] Gottes Heiligkeit ist einzigartig, ohne Parallele. Man kann dafür kein Äquivalent finden. Gott ist in so vielen Details und so vielen Aspekten einzigartig und auch in seiner Heiligkeit so sehr, dass die Bibel ihn auch mit dem Namen "der Heilige" kennt. Es gibt ja in der Bibel eine ganze Reihe von verschiedenen Namen Gottes, die die verschiedenen Aspekte seines Wesens beschreiben.

[26:02] In Jesaja 57 und dort Vers 15 lesen wir: "Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der ewig wohnt und dessen Name der Heilige ist. In der Höhe und im Heiligtum wohne ich und bei dem, der zerschlagenen und gedemütigten Geistes ist, damit ich den Geist der gedemütigten gedemütigten Verzeihung belebe und das Herz der Zerschlagenen erquicke."

[26:29] Gott heißt der Heilige und er wohnt, wie sie heißt, hoch und er ist der Hohe und der Erhabene. Er wohnt ewig. Er wohnt im Heiligtum. Er wohnt im Himmel und gleichzeitig wohnt er auch bei jedem, der mit zerknirschtem Herzen, traurig über seine Sünde ist. Gottes Heiligkeit hasst zwar die Sünde, aber Gottes Heiligkeit ist jedem Sünder nahe, der seinen Weg ändern möchte. Gottes Heiligkeit schafft keine Distanz zwischen ihm und dem Sünder, der umkehren möchte. Er kommt ihm ganz nahe. Er wohnt bei ihm, der zerschlagen und gedemütigten Geistes ist. Lieber Freund, liebe Freundin, vielleicht geht es dir heute so, dass du realisierst, dass du in deinem Leben viel verkehrt gemacht hast, dass du realisierst, dass dein Leben so wie es gelaufen ist nicht gut gewesen ist. Du realisierst in der Gegenwart Gottes, dass dir seine Gerechtigkeit fehlt. Du willst schlechte Gewohnheiten aufgeben. Du bist zerschlagen. Du bist zerknirscht. Du bist gedemütigt. Wisse, dass Gott in seiner Heiligkeit dir nahe ist. Er, der Heilige, wohnt bei jedem, der umkehren möchte.

[28:05] Gott möchte, dass seine Heiligkeit überall bekannt wird. Das können wir lesen in Hesekiel 38 und dort Vers 23. Gott sagt hier Ezekiel 38 und dort Vers 23: "So will ich mich groß und heilig erweisen und mich zu erkennen geben vor den Augen vieler Völker und sie sollen erkennen, dass ich der Herr bin."

[28:31] Gott möchte, dass alle Völker nicht nur erkennen, dass es ihn gibt, sondern dass er heilig ist. Seine Heiligkeit ist kein versteckter Aspekt, den wir am besten irgendwo ähm unter den Teppich kehren. Seine Heiligkeit ist etwas, das alle Menschen, alle Nationen verstehen sollen. Und ganz am Ende des großen Kampfes zwischen Gut und Böse, zwischen Gerechtigkeit und Sünde wird genau das tatsächlich buchstäblich passieren. In Römer 14 und dort Vers 11 heißt es und Paulus zitiert hier aus dem Alten Testament aus dem Jesaja Buch. Er sagt: "Denn es steht geschrieben: 'So wahr ich lebe', spricht der Herr, 'mir soll sich jedes Knie beugen und jede Zunge wird Gott bekennen.'" Am Ende der Zeit werden alle Menschen erkennen, wenn sie noch nicht alle lieben, wenn auch viele verloren gehen werden, wenn doch alle erkennen, dass Gott in seinem Wesen und in seinem Tun heilig ist.

[29:34] Die Eigenschaft, die vielleicht am meisten zitiert wird, wenn man fragt, wie ist Gott? Wir haben ja bereits schon kurz einen Text aus diesem Abschnitt gelesen. Es ist die Eigenschaft, dass Gott die Liebe ist. Erste Johannes Kapitel 4 wollen wir ein bisschen diesem Gedanken noch nachspüren hier im Kontext diese berühmten Verse. Ich hatte ja schon erwähnt, zweimal in Vers 8 und Vers 16 wird gesagt, Gott ist die Liebe. Aber schauen wir uns ein bisschen die Verse drumherum an. Wir beginnen in er Johannes 4 und dort ab Vers 7. Johannes sagt dort: "Geliebte, lasst uns einander lieben, denn die Liebe ist aus Gott und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren. Und Achtung! Und erkennt Gott."

[30:18] Ohne Liebe ist es nicht möglich, Gott zu erkennen. Egal, wie viel man Hebräisch, Griechisch, Aramäisch studiert, egal wie viel Geschichte man kennt, wie viel Zahlen man auswendig gelernt, wie sehr man die Prophetie ergründen kann, Symbole auslegen kann, egal wie sehr man die Kirchengeschichte kennt oder egal wie viel man sich in die Gemeinde einbringt, wie viel man tut, wie viel Arme man speist und und Kranke besucht, wenn man Gott, wenn man nicht Liebe hat, kann man Gott nicht erkennen.

[30:50] Paulus hat diesen Gedankengang in er Korinther 13 einmal so formuliert. Er hat am Anfang von ersten Kor 13 gesagt, wenn ich in Sprachen der Menschen und der Engel redete, Vers 1 ist das, aber keine Liebe hätte, so wäre ich ein tönendes Erz und eine klingende Schelle. Und wenn ich Weissagung hätte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnisse und wenn ich allen Glauben besäße, so dass ich Berge versetzte, aber keine Liebe hätte, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe austeilte und meinen Leib hingäbe, damit ich verbrannt würde, aber keine Liebe hätte, so nützte es mir nichts. Ohne Liebe kann ich nämlich Gott nicht erkennen.

[31:35] Und das ist aber das ewige Leben. Johannes 17, Vers 3, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, erkennen, den du gesandt hast, Jesus Christus. Wenn uns Liebe fehlt, können wir Gottes Wesen nicht erkennen, denn Gott ist Liebe. Er sagt, wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. Menschen mögen sehr fromm reden, aber wenn sie keine Liebe haben, kennen sie Gott nicht. Sie kennen vielleicht 120 Bibelverse auswendig, aber sie kennen Gott nicht.

[32:08] Das Neue Testament zeigt uns, dass eine ganze Gruppe von Menschen, die das Alte Testament intensiv studiert haben, im Original auswendig kannten, trotzdem Gott nicht kannten. Jesus sagt: "Ihr forscht die Schrift und meint in ihnen, das ewige Leben am und doch wollt ihr nicht zu mir kommen." Er sagt, die sind es, die von mir Zeugnis geben. Wenn wir die Bibel einfach nur um das Bibellesen studieren, aber nicht Gott dabei kennenlernen wollen und ihn kennenlernen, dann nützt uns auch das Bibellesen nicht. Wenn wir lange Gebete beten, aber einfach nur andere beeindrucken mit unseren Gebeten, aber Gott nicht kennenlernen, dann nützt es uns nichts. Wenn wir noch so viel Mission machen, aber Gott dabei nicht begegnen aus echter Liebe zu den Menschen, dann nützt es uns alles nichts. Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. Da wird es am Ende der Zeit in Matthäus 7 sagt, dass Jesus in der Berg am Ende der Bergpredigt viele Menschen geben, die haben große Dinge getan. Nach aus nach Ansicht der Menschen waren sie w sie waren sie beeindruckende Nachfolger. Jesus haben Wunder getan und alles mögliche haben. Jesus sagt: "Ich kenne euch nicht." Übertreter des Gesetzes Gottes haben sie Gott nicht so sehr geliebt, dass sie seine Gebote gehalten hätten. Sie hatten keine echte Liebe. Sie haben das Gesetz der Liebe Gottes übertreten. Gott kennt sie nicht. Sie haben Gott nicht erkannt.

[33:40] Johannes 4, Vers 9. "Darin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben sollen." Die Liebe Gottes, die er hat, die können wir nicht einfach äh mathematisch nachrechnen und dann ah, jetzt kennen wir die Liebe Gottes. Wir können nicht einfach durch Beobachtung äh äh unter dem Labor irgendwie die Liebe Gottes erforschen. Wir können sie allein verstehen am Kreuz von Golgatha. Dort offenbart sich die Liebe. Natürlich die gesamte Bibel, die uns auf dieses Ereignis hinführt und es entsprechend auswertet für uns. Aber am Kreuz von Golgatha ist die Liebe Gottes zu uns offenbart worden. Vers 10: "Darin besteht die Liebe nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden."

[34:30] Paulus macht den Punkt ja auch ganz deutlich in Römer Kapitel 5 und dort Vers 8, wo er sagt: "Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren."

[34:46] Und jetzt kommt ein wichtiger Gedanke. Wenn die Liebe Gottes sich uns so offenbart, dass Gott zuerst den ersten Schritt macht, dass er die Initiative ergriffen hat, dass er uns zuerst geliebt hat, dass er den ersten Schritt gemacht hat und in dieser Liebe wir Gott erkennen können, nur in dieser Liebe wir Gott erkennen können und alle unsere eigenen ähm ja, Versuche am Ende immer scheitern werden, dann zeigt uns das, dass Gott gerne möchte, dass wir ihn kennen.

[35:19] Gott wartet nicht im Himmel, dass irgendeiner sich mal den Weg zu ihm hinauf philosophiert hat. Er wartet nicht, bis sich einer zu ihm verirrt oder einer so klug gewesen ist, dass er die ganze Prophetie zusammengerechnet hat, um endlich zu erkennen, dass Gott existiert. Gott offenbart sich uns noch, als wir Feinde waren. Er möchte uns zeigen, wie er ist. Er möchte, dass wir ihn kennenlernen. Er sucht unsere Freundschaft. Deine und meine. Ich glaube, es ist an der Zeit für dich und für mich, dass wir das wirklich glauben, dass wir das wirklich unser Herz lassen, dass wir es annehmen, so wie es uns die Bibel sagt, dass Gott unsere Freundschaft sucht, dass er möchte, dass wir ihn kennen. Oft hat der Satan Erfolg damit, sei es bewusst oder unbewusst, unser Verständnis, unseren Eindruck von Gott zu verschieben, zu verrücken, zu verzerren. Aber wenn wir ans Kreuz von Golgatha schauen, dann sehen wir, Gott möchte, dass wir verstehen, dass er uns lieb hat.

[36:31] Johannes 3, Vers 16 sagt: "Denn so auf diese Weise hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." Wir haben gelesen im selben Buch in Johannes 17 Vers 3, dass ewige Leben daran besteht, Gott zu erkennen, Jesus Christus zu erkennen. Am Kreuz von Golgatha, wenn wir glauben, dass das was dort geschehen ist, nicht nur ein historisches Ereignis war, sondern für dich und für mich geschehen ist aus Liebe, wenn wir glauben, dass meine und deine Sünden dort am Kreuz hingen und Jesus sündlos war und seine makellose Gerechtigkeit uns zugerechnet und verliehen wird aus Glauben, dann erkennen wir, wie Gott wirklich ist. Und es gibt nur diesen Weg, es keinen anderen Weg, um Gott zu erkennen, wie er ist. Das ist der Kanal. Durch das Kreuz von Golgatha sehen wir, wie der wahre Gott des Himmels tatsächlich ist.

[37:36] Wir können zwar Gott nicht sehen, aber wir können trotzdem seine Liebe verstehen. Wir können ihn als Gott erkennen, mit ihm verbunden bleiben. Denn die Bibel sagt uns, dass diese Liebe in unsere Herzen gegossen wird in Johannes äh in Römer Verzeihung Kapitel 5 und dort Vers 5.

[37:59] In Römer 5 und dort Vers 5. "Die Hoffnung aber lässt nicht zu Schanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist." Diese Liebe, die sie im Kreuz offenbart, die können wir verstehen. Wir können Gott kennen.

[38:23] Und ich möchte sagen, dass in meinem Leben diese Liebe gesehen habe, in meinem Leben diesen Gott, der sich hier offenbart, tatsächlich persönlich kennengelernt habe. Und ich habe über alle die Jahre gemerkt, dass es keinen besseren Freund gibt, überhaupt niemanden, den man mit Gott vergleichen könnte. Macht mich mal traurig, wenn ich sehe, wie wenig ich ihm vertraue im Alltag, wenn ich sehe, wie gut er mich kennt und wie viel Gutes er mir geschenkt hat und wie sehr er mein Freund sein möchte.

[39:09] Gehen wir zurück zu er Johannes 4. Johannes Kapitel 4 und dort ab Vers 11. "Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, so sind auch wir es schuldig, einander zu lieben. Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir einander lieben, so bleibt Gott in uns und seine Liebe ist in uns vollkommen geworden." Das dieser Gedanke gerade, den wir in Römer 5, Vers 5 gesehen haben, dass durch den Heiligen Geist, die Liebe Gottes in unser Herz kommt, daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat. Genau, das ist genau dieser Gedankengang. Paulus und Johannes ergänzen sich hier wunderbar.

[39:47] Vers 14: "Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt. Wer nun bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. Und wir haben die Liebe erkannt und geglaubt, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe. Und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Darin ist die Liebe bei uns vollkommen geworden, dass wir Freimütigkeit haben am Tag des Gerichts. Denn gleich wie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus. Denn die Furcht hat mit Strafe zu tun. Wer sich nun fürchtet, ist nicht vollkommen geworden in der Liebe." Ich glaube, diese Verse hier Vers 18 bezieht sich vor allem auf Vers 17. Im Hinblick auf das Gericht brauchen wir keine Furcht zu haben.

[40:45] Denn wer am Kreuz von Golgatha seine eigenen Sünden hat hängen sehen und versteht, dass Jesus diese Sünden tatsächlich getragen und bezahlt hat. Der hat vom Gericht nichts zu befürchten, solange er mit Jesus verbunden ist, solange er Gott kennt, solange Gottes Liebe durch den Heiligen Geist in seinem Herzen ist und Gottes Gesetz in sein Herz geschrieben werden darf, der hat von dem Gericht nichts zu befürchten. Die Liebe treibt die Furcht aus. Vers 19: "Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat." Wir reagieren auf ihn. Beziehung zu Gott ist nicht einfach nur ein Mittel zum Zweck, sondern er liebt uns und wir wir lieben einfach zurück, weil er so viel Gutes für uns tut, weil er uns so gern hat. Wir können es nicht abschalten, dass er uns liebt. Wir können uns zwar umdrehen, wir können es ignorieren, wir können seine Liebe ähm vernachlässigen, wir können uns dagegen entscheiden. Wir können sein Tun für uns einen Hintergrund drängen. Wir können uns gegen seine Liebe wehren, aber wir können nichts machen, dass er aufhört uns zu lieben.

[42:05] Je mehr wir über Gott nachdenken, wie er wirklich ist, desto großartiger wird er in unseren Augen. Wir sehen hier in diesen Versen, dass wenn wir uns oft die Frage vielleicht stellen, wie kann ich bei Gott bleiben? Ich habe eine tolle Erfahrung gemacht, ich habe eine tolle Predigt gehört, ich habe so eine intensive Morgenandacht gehabt und ich würde gerne, dass es bleibt. Das ist nicht nur ein so ein ein Mountain Top, wie die Engländer sagen, so ein ein ein ein ein Spitzenerlebnis ist, sondern dass das in meinem Alltag bestehen bleibt. Wir sehen hier, dass die Liebe das ist, was uns bei Gott hält. Aber die Liebe, die kommt in unser Herz nur, wenn wir Gott erkennen, wie am Kreuz von Gott. Gott hat sich offenbart. Je besser wir Gott kennen, desto stärker werden wir mit ihm verbunden bleiben.

[42:52] Der Bund besteht darin, Gott von Herzen zu lieben. In 5. Mose 6 sehen wir denn auch, dass Gottes größter Wunsch nicht ist, dass wir einfach nur Gebote mechanisch einhalten, sondern dass wir ihn von ganzem Herzen lieben. Bei der Wiederholung der zehn Gebote heißt es dann in 5. Mose 6, Vers 4 und 5: "Höre Israel, der Gott ist Verzeihung, der Herr ist unser Gott, der Herr allein und du sollst den Herrn, deinen Gott lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft." Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du auf dem Herzen tragen. Wenn wir erkennen, dass Gott die Liebe ist. Wenn wir erkennen, dass er uns von ganzem Herzen und von ganzer Seele und von ganzem Gemüt liebt, dann wollen wir ihn zurücklieben von ganzer Seele, von ganzem Herzen, mit ganzer Kraft und dann werden Gottes Worte, die zehn Gebote in unserem Herzen sein.

[44:07] Der neue Bund besteht ja darin, dass Gottes Gesetz in unser Herz geschrieben wird. Hebräer 8 ab Vers 10, sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel schließen werde. Nach jenen Tagen spricht der Herr, ich will ihnen meine Gesetze in den Sinn geben und sie in ihre Herzen schreiben und ich will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein und es wird keiner mehr seinen Nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen: "Erkenne den Herrn", denn sie werden mich alle kennen vom kleinsten bis zum größten unter ihnen. Denn ich werde gnädig sein gegen ihre Ungerechtigkeiten und an ihre Sünden und ihre Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken. Der neue Bund besteht darin, dass wir Gott kennen, weil er uns vergeben hat und deswegen das Gesetz Gottes unser Herz geschrieben ist. Gott hat den Israeliten aus Ägypten herausgeführt. Durch das Blut des Lammes waren sie frei geworden von der Sklaverei. Sie sollten Gott kennenlernen, sollten seine Stimme hören und das Gesetz Gottes sollte in ihr Herz geschrieben werden, weil sie ihn von ganzem Herzen, von ganzer Seele lieben sollten.

[45:09] So hat Gott uns durch das Blut des Lammes aus der Sklaverei der Sünde geführt. Und wenn wir ihn persönlich kennenlernen, wenn wir seine Stimme zu unserem Herzen hören, dann wird auch sein Gesetz der Liebe in unser Herz hineingeschrieben. Dann werden wir bei ihm bleiben.

[45:33] Wir haben in der Lektion noch ein paar andere Verse, die uns wichtige Aspekte über Gott vermitteln. Erste Mose 1, Vers 1 sehen wir: "Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde." Er, der die Liebe ist, er, der heilig ist, ist auch der Schöpfer von allem. Alles was wir sehen und wahrnehmen und auch alles, was wir nicht sehen, alles was existiert hat seinen Ursprung in ihm. Er ist der Schöpfer. Wir sehen in Mose 2, Vers 7, wie er uns Menschen gemacht hat. Da bildete Gott der Herr den Menschen Staub von der Erde und blies den Odem des Lebens in seine Nase. Und so wurde der Mensch ein Lebewesen, eine lebendige Seele, wie die Schlachter 2000 übersetzt meint, ein Lebewesen. Gott formt den Menschen.

[46:20] Er macht sich die Finger schmutzig und jeder, der schon mal Mund-zu-Nase-Beatmung gemacht hat, weiß, das geht nicht aus der Distanz. Gott kommt den Menschen ganz nahe. Er schreibt in den unscheinbaren Staub. Selbst im Garten Eden war der Staub jetzt nicht das das attraktivste. Er schreibt in den Staub sein eigenes Bild.

[46:46] Mose 1 Vers 27. "Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild. Im Bild Gottes schuf er ihn als Mann und Frau schuf er."

[47:00] Und dann gibt es einen interessanten Gedanken, den wir in Matthäus Kapitel 1, Matthäus Kapitel 1 und dort Vers 23. Als die Ankündigung kommt an Josef, dass Maria ein Kind erwarten wird von Heiligen Geist oder dann geben wird und sein Name Jesus heißen soll, denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden. Dann heißt es hier in Vers 23: "Dies alles aber ist geschehen, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten geredet hat. Der spricht: 'Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn geben und man wird ihm den Namen Immanuel geben.' Das heißt übersetzt Gott mit uns. Im, Imanu mit uns. El Gott mit uns ist Gott."

[48:02] Gott ist heilig. Er ist die Liebe. Er ist unser Schöpfer und Gott möchte mit dir sein. Er möchte mit mir sein. Er ist Gott mit uns. Der Name Immanuel drückt das aus. Und das bezieht sich nicht allein auf die Tatsache, dass Jesus etwas mehr als 30 Jahre als Mensch auf dieser Erde lebte. Denn als das Ganze zu Ende war, als er in den Himmel wieder auffuhr, sagt er nicht: "Jetzt ist die Zeit, wo Gott mit uns äh Realität war, wieder ins Ende gekommen." Er sagt nicht: "Jetzt ist eine diese diese Phase jetzt vorbei", sondern er sagt, obwohl er zwar physisch nicht mehr auf der Erde ist, obwohl er jetzt in den Himmel aufgefahren ist, um dort als Sohn des Menschen, als als Mensch, als Hohepriester für uns einzutreten, als Vermittler, als Fürsprecher, sagte hier in Matthäus 28 und dort ab Vers 18: "Und Jesus trat er zu, redete mit ihnen und sprach: 'Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit. Amen.'"

[49:15] Das ist eine Konstante. Gott ist mit uns. Und wenn man im Alten Testament nach dieser Phrase sucht, stellt man fest, auch dort sagt Gott schon dasselbe, dass er mit dem Volk Israel sein möchte, dass er mit den Gläubigen sein möchte. Sagt: "Ich bin mit dir." Das ist keine Erfindung nach 4000 Jahren, als Gott auf die Welt kam als in in Jesus Christus, sondern das ist eine eine Grundeigenschaft Gottes. Er sucht und wünscht sich Gemeinschaft. Er möchte mit dir sein. Er möchte nicht, er möchte nicht gegen dich sein. Er möchte mit dir sein, wenn du dich gegen ihn wendest. Wenn wir uns gegen ihn ihn wenden, wenn wir rebellieren, wenn wir gegen ihn ankämpfen, dann ist das unsere Sache. Aber von ihm aus möchte er mit uns sein. Er möchte unser Freund sein. Er möchte unser Erlöser sein. Er möchte uns führen. Er möchte uns helfen.

[50:05] Wir haben gesehen, das ändert sich nie. Deswegen und lesen wir noch einmal zum Abschluss heute in Maleachi Kapitel 3 und dort Vers 6. "Denn ich, der Herr, verändere mich nicht. Deshalb seid ihr, die Kinder Jakobs, nicht zugrunde gegangen."

[50:22] Das bleibt immer so. Egal, wie die äußeren Umstände in unserem Leben sind, egal wie es vielleicht in unserem Herzen emotional hoch und runtergehen mag, Gott ist immer derselbe. Und je besser wir ihn kennen, desto stärker wird unser Fokus darauf gelegen, bei ihm zu bleiben, desto mehr werden wir angezogen sein von seiner Güte. Lasst uns Gott richtig kennenlernen, jeden Tag, denn eine Beziehung, die bleibt dir nur intensiv, wenn man Zeit investiert. Man kann einen Menschen gut gekannt haben, aber wenn man sich dann 20 Jahre lang nicht füreinander interessiert, dann kennt man den später gar nicht mehr so gut.

[51:09] Gott zu kennen bedeutet für uns, dass wir dran bleiben, dass wir jeden Tag ihn kennen wollen. Gott zu kennen ist nicht nur ein Mittel zum Zweck. Es ist nicht nur der Trick, mit dem man jetzt in den Himmel kommt. Nein, nein, nein. Das ist nicht. Gott zu kennen ist tatsächlich, wie wir am Eingang gelesen haben, das ewige Leben. Johannes 17 und dort Vers 3. "Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott und den du gesandt hast, Jesus Christus erkennen."

[51:53] Das, was wir heute andeutungsweise studiert haben, werden wir in alle Ewigkeit erleben. Gott wird in alle Ewigkeit mit uns sein. Er wird in alle Ewigkeit heilig sein. Er wird in alle Ewigkeit Liebe sein. Er wird in alle Ewigkeit unser Schöpfer sein. Und wir werden die Neuschöpfung der neuen Erde sehen. Er wird in alle Ewigkeit wird Jesus für uns Immanuel sein. Gott mit uns.

[52:29] Wenn du heute schon ein Stück Himmel auf Erden haben möchtest, dann lerne Gott kennen, so wie er sich in seinem Wort offenbart. Denn so wie wir jetzt kennenlernen, so werden wir ihn für alle Ewigkeit kennen. Wenn uns das keine Freude macht, ihn so zu kennen, wie sich offenbart, wir sollen uns an die Ewigkeit Freude machen, denn das ewige Leben besteht darin, Gott so zu kennen, wie er sich hier in Jesus offenbart hat. Ich möchte mich neu entscheiden. Gott durch Jesus als meinen Vater, meinen Schöpfer, als meinen Erlöser, als Heiligen, als die Liebe, als Freund und Leiter kennenzulernen. Immer besser. Ist das auch dein Wunsch? Dann lass uns gemeinsam dafür beten.

[53:24] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du durch dein Wort uns so nah gekommen bist, so persönlich uns berührt hast, Herr. Wir wollen dich kennen, wollen dich kennenlernen, so wie du wirklich bist. Ich möchte dich bitten, dass du mit deinem Heiligen Geist unser Denken erleuchtest, dass du uns offenbarst, wie sehr du uns lieb hast, dass die Liebe, deine Liebe, unser Herz gegossen wird durch den Heiligen Geist, so wie es steht, dass in unsere Herzen dein Gesetz geschrieben werden kann, dass wir erkennen, wie heilig du bist, dass du trotz deiner Heiligkeit ein so großes Verlangen hast, uns nah zu sein, obwohl wir so viel viel gegen dich gesündigt haben, dass wir deine Liebe, die so groß ist, dass sie mehr an uns denkt als an sich selbst, dass wir sie auf Golgatha sehen und verstehen, immer besser verstehen. Danke, Herr, dass Jesus Gott mit uns ist. Danke, Herr, dass du uns gemacht hast und danke, dass du unser Freund sein möchtest. Wir möchten hier beginnen auf dieser Erde, das ewige Leben, das darin besteht, dich zu kennen. Wir freuen uns darauf, eine ganze Ewigkeit dich immer besser kennenzulernen. Dank dafür im Namen Jesu, durch den wir dich kennen dürfen. Amen.

[55:03] Möchtest du im Glauben wachsen? Dann haben wir nächste Woche wieder die Gelegenheit noch mehr über Gott und über das alltägliche Glaubensleben zu erfahren. Ich freue mich, wenn du dann wieder einschaltest und wenn wir uns dann wieder sehen, um Gottes Wort zu studieren, ihn besser kennenzulernen, im Glauben zu wachsen. Bis dann wünsche ich dir Gottes reichen Segen und viel Freude im Studium seines Wortes.


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