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In dieser Folge von „Christ Study Hour“ tauchen wir tief in die Themen Sünde, das Evangelium und das Gesetz ein. Anhand der Geschichte von Simson beleuchten wir, welche Hindernisse unser Glaubenswachstum behindern können und wie die Kraft des Evangeliums und die Gnade Gottes uns helfen, diese zu überwinden. Erfahren Sie, welche Rolle das Gesetz spielt und wie sehr wir Jesus täglich brauchen.


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Serie: CSH 2026 Q2: Im Glauben wachsen

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Transkript

[0:32] Hallo und herzlich willkommen zur Christudy Hour hier auf www.joelmedia.de. Wie immer möchten wir alle Zuschauer auch auf dem Sender das Wort ganz herzlich begrüßen zur mittlerweile neunten Folge unserer CSH Serie "Im Glauben wachsen". Und heute haben wir ein ernstes, ein wichtiges, aber auch ein ganz persönliches Thema. Es geht in diesem neunten Thema, mit dem wir uns vorbereiten wollen auf das Bibelgespräch am 30. Mai, um Sünde, das Evangelium und das Gesetz.

[1:16] Wir wollen uns die Geschichte von Simson anschauen und wir wollen drüber sprechen, welche Hindernisse es gibt, die unser Wachstum im Glauben behindern. Wir wollen über Sünde sprechen, aber vor allem auch über die Kraft des Evangeliums und die Gnade Gottes und wollen verstehen, welche Rolle das Gesetz Gottes spielt und wie sehr wir Jesus brauchen, Tag für Tag. Ihn wollen wir jetzt einladen, unser Studium zu segnen und wir möchten es ja, wir möchten mit einem kurzen Gebet starten.

[1:59] Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass dein Wort unveränderlich ist und dass egal was in unserem Leben passiert, egal wie unsere Emotionen auf und abgehen, egal welche Fehler wir gemacht haben, dass dein Wort wie ein Leuchtturm klar und hell uns zeigt, wo wir Frieden, Vergebung und Wiederherstellung finden. Herr, wir wollen uns heute an deinem Wort orientieren. Nicht an unseren Meinungen, an unseren Eindrücken oder Gefühlen. Nicht an dem, was die Welt sagt, sondern an dem, was du in deinem unveränderlichen, ewigen Wort uns offenbart hast. Ich möchte dich bitten, dass du zu mir und zu uns jetzt ganz deutlich sprichst, dass wir uns unter deinen fittigen Bergen und lernen, was du gerne möchtest, dass wir verstehen. Möchte dich bitten, dass du jetzt unser Lehrer bist und hab Dank dafür. Amen.

[3:11] Kaum jemand hat eine solche Vorgeschichte wie Simson. Noch bevor er geboren worden ist, hat Gott mächtiges getan. In vielen Fällen lesen wir in der Bibel, wie Gott Menschen in ihrem Leben beruft, aber Simson war schon berufen, bevor er überhaupt existierte. Nun, freilich hat Gott für alle Menschen natürlich einen Plan, lange bevor sie existieren. Die Bibel macht das ganz deutlich, aber selten wird es so präzise ausgeführt und so thematisiert wie im Fall von Simson. Wir sollen lernen, dass gerade in dem Fall von demjenigen, der so viel gefallen ist, Gott in besonderer Weise Vorkehrung getroffen hatte.

[4:14] Wir gehen zu Richter, Kapitel 13 und dort Vers 1. Die Ausgangslage ist eine, die man im Buch der Richter immer und immer wieder leider findet. Die Israeliten sind böse und geraten unter die Hand ihrer Feinde. Wir lesen in Vers 1: "Aber die Kinder Israels taten wieder was böse war in den Augen des Herrn. Da gab sie der Herr in die Hand der Philister 40 Jahre lang." 40 Jahre sind eine lange Zeit.

[4:43] Es heißt weiter in Vers 3: "Und der Engel des Herrn erschien der Frau und sprach zu ihr: Sieh doch, du bist unfruchtbar und kannst keine Kinder bekommen, aber du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären. Und nun hüte dich doch, dass du keinen Wein noch starkes Getränk trinkst und nichts Unreines isst. Denn siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn und einen Sohn gebären. Dem soll kein Schermesser auf das Haupt kommen, denn der Knabe soll ein Nasiräer Gottes sein vom Mutterleib an und er wird anfangen, Israel aus der Hand der Philister zu erretten." Gott kündigt die Geburt von Simson an.

[5:27] Noch bevor er lebte, war deutlich geworden: Gott hat einen besonderen Auftrag für ihn. Seine Aufgabe war es, Israel von den Feinden zu erretten. Er wird damit noch, bevor er geboren wird, zu einem Vorbild auf den einen Geweihten Gottes, den einen Heiligen, den wahren Nasiräer, wenn man so möchte, der geboren worden ist. In Matthäus 1 heißt es Vers 21: "Sie wird aber einen Sohn gebären und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk erretten." Nicht vor den Philistern, die gab es damals nicht mehr, sondern von ihren Sünden.

[6:08] Simson ist von Anfang an dazu auserkoren, ein Vorbild auf Jesus zu sein. Seine Eltern selbst haben besondere Auflagen für ihr Leben und es gibt auch Auflagen für sein Leben, damit sogar durch das Leben der Eltern und durch seine eigene Erziehung möglichst wenig Hindernisse auf dem Weg sind, damit er diese eine Mission erfüllt, ein Typus auf den Erlöser zu sein. Simson sollte eine der größten und wichtigsten Typen im Sinne von Vorbildern werden auf das Erlösungswerk Jesu.

[6:58] Und weil die Eltern ziemlich sofort verstanden haben, dass das hier etwas Besonderes ist, sagen sie in Vers 8 hier: "Da betete man Noah zu dem Herrn und sprach: Ach, mein Herr, lass doch den Mann Gottes, den du gesandt hast, wieder zu uns kommen, damit er uns lehrt, was wir mit dem Knaben tun müssen, der geboren werden soll." Hier sind Eltern, die nicht einfach nur das Kind auf sich zukommen lassen, sondern sich überlegen, na ja, werden schon irgendwie äh damit äh zandeekommen, sondern die sich überlegen, wenn das die Aufgabe des Kindes ist, dann fühlen wir uns als Eltern unwürdig. Wir fühlen uns nicht genug ausgebildet. Herr, du musst uns lehren. Wir brauchen deine Weisheit für die Kindeserziehung.

[7:37] Sie wollen wirklich die beste Erziehung für ihr Kind und sie haben Gott ernsthaft um Weisung gebeten und Gott antwortet und Gott gibt konkrete Anweisung und Gott sagt ihnen, wie sie das Kind erziehen sollen, damit es diese eine Aufgabe erfüllt, ein Retter zu werden und damit ein Vorbild auf den Retter schlecht hin.

[8:05] Wir lesen weiter Vers 16: "Aber der Engel des Herrn antwortete Manoach auch: Wenn du mich auch hier behieltest, so würde ich doch nicht von deiner Speise essen, als der ihn eingeladen hatte zum Essen. Willst du aber ein Brandopfer darbringen, so sollst du es dem Herrn opfern." Manoach wusste nämlich nicht, dass es der Engel des Herrn war. Er hatte nur gedacht, das ist ein ein Mann Gottes. Aber jetzt wird immer deutlicher, wer das wirklich ist. Und Manoach sprach zum Engel des Herrn: "Was ist dein Name? Denn wenn dein Wort eintrifft, so wollen wir dich ehren." Aber der Engel des Herrn sprach zu ihm: "Warum fragst du nach meinem Namen?" Wenn uns diese Frage gibt es schon einmal in 1. Mose Kapitel 32, als Jakob mit dem Engel des Herrn mit einem Mann kämpft und dann realisiert, er hat mit Menschen und Gott gekämpft. Er hat mit Jesus Christus dort am Jabok gerungen und Jesus hat ihn gesegnet, als er ihn festgehalten hat und gesagt hat: "Ich lasse dich nicht, das sein, denn du segnest mich." Und Jesus hat ihm seinen Namen Israel gegeben. Es wäre ein anderes Thema, aber damals sagt Jesus auch: "Warum fragst du nach meinem Namen? Ich habe dir gerade meinen Namen gegeben."

[9:16] "Er ist ja wunderbar", sagt dieser Engel des Herrn hier. Dann nahm er Manoach das Ziegenböcklein und das Speisopfer und opferte es dem Herrn auf dem Felsen. Und er tat ein Wunder. Manoach aber und seine Frau sahen zu, denn als die Flamme vom Altar zum Himmel stieg, da fuhr der Engel des Herrn in der Flamme des Altars hinauf. Als Manoach und seine Frau dich sahen, fielen sie auf ihr Angesicht zur Erde. Der Engel des Herrn erschien aber Manoach und seiner Frau nicht mehr. Da erkannte Manoach, dass es der Engel des Herrn war. Und Manoach sprach zu seiner Frau: "Wir müssen sicherlich sterben, weil wir Gott gesehen haben." Aber seine Frau antwortete ihm: "Wenn es dem Herrn gefallen hätte, uns zu töten, so hätte er das Brandopfer und das Speisopfer nicht von unseren Händen angenommen. Er hätte uns auch weder dies alles gezeigt, noch uns jetzt etwas hören lassen." Beide realisieren, sie haben hier nicht einen Propheten getroffen, noch nicht einmal nur in Anführungsstrichen einen Engel. Sie haben den Herrn selbst gesehen, Jesus Christus.

[10:12] Selbst hat sich der Mutter von Simson offenbart. Er hat sich den Eltern offenbart und hat sie unterrichtet, wie sie ihr Kind zu erziehen hatten. Denn dieses Kind sollte ein Typus auf Jesus werden.

[10:33] Von Anfang an war dieses Kind besonders gesegnet. Vers 24: "Und die Frau gebar einen Sohn und nannte ihn Simson. Und der Knabe wuchs heran und der Herr segnete ihn. Und der Geist Gottes hat in besonderer Weise auf ihm gewirkt, so wie er auch auf anderen Richtern zuvor gewirkt hat, um deutlich zu machen, er soll wirklich ein Retter sein." Und der Geist des Herrn fing an ihn zu treiben im Lagerans zwischen Zor und Estol. Es gab keinen Zweifel. Dieser Simson war von Gott dazu ausersehen, ein Vorbild auf Jesus Christus zu sein.

[11:11] Noch bevor er geboren wurde ist und bevor er gezeugt worden ist, hatte Jesus selbst das offenbart, war zweimal den Eltern erschienen, hatte den Eltern selbst Ratschläge gegeben und Anweisung, damit sogar durch das Leben den leben der Lebensziel der Eltern kein Hindernis sei für die Entwicklung dieses Kindes. Und als das Kind dann geboren wurde und erzogen wurde von Eltern, die wirklich gottesfürchtig um Weisung gebeten hatten, da segnete Gott dieses Kind und der Geist Gottes befähigte es speziell für diese eine Aufgabe, Retter zu werden.

[11:48] Und der Satan hat alles gesehen und versuchte jetzt mit allen Mitteln den Plan Gottes zu durchkreuzen. Satan kann Gottes Pläne nicht einfach durcheinander werfen, aber er kann Menschen verführen und sie in eine falsche Richtung lenken, sodass all das, was Gott sich vorgenommen hat für diese Person, wofür er all die Gaben und Segnungen gegeben hat, am Ende sich nicht realisiert.

[12:16] In Richter 14, Vers 1: "Und Simson ging nach Timna hinab und er sah in Timna eine Frau von den Töchtern der Philister. Und als er wieder hin heraufkam, sagte es seiner Frau und seiner Mutter und sprach: Ich habe in Timna eine Frau gesehen von den Töchtern der Philister: Nehmt sie mir doch zur Frau." Sein Vater und seine Mutter sprachen zu ihm: "Gibt es keine Frau oder den Töchtern deiner Brüder oder unter unseren unserem Volk, dass du hingehst und eine Frau nimmst von den Philistern, die unbeschnitten sind?" Simson sprach zu seinem Vater: "Nimm mir diese, denn sie ist recht in meinen Augen."

[12:47] Gott hatte alles möglich für dieses Kind getan, für diesen Jugendlichen getan. Der Geist hatte ihn besonders befähigt. Gott hatte ihn gesegnet. Er hatte tolle Eltern, aber er scheitert an seinem eigenen Willen. Er will, was er sieht. Er verwirft den Rat seiner gottesfürchtigen Eltern. Er besteht darauf, eine ausländische Frau von den Feinden zu heiraten, einfach nur, weil sie ihm gefällt.

[13:11] Wie oft haben wir all die Segnungen, die Gott für uns vorbehalten hat, die uns gegeben hat, auf Spiel gesetzt, einfach nur, weil wir etwas wollten, weil wir es gesehen haben und uns keine Gedanken gemacht haben und den weisen Rat gottesfürchtiger Menschen in den Wind geschlagen haben. Wir wollten es einfach.

[13:36] Er heiratet diese Frau, aber dass diese Ehe nicht wirklich auf echte Liebe und Vertrauen basiert, das sieht man in Vers 16: "Und Simsons Frau weint an ihm." Es geht um dieses Rätsel, was er dort gestellt hat und sprach: "Du hast mich nur und liebst mich nicht. Du hast den Söhnen meines Volkes dieses Rätsel aufgegeben und hast es mir nicht verraten." Er sprach zu sie: "Ich habe es meinem Vater und meiner Mutter nicht verraten und sollt es dir verraten?" Die Frage ist interessant, weil nach der Bibel sollte ein Mann eigentlich Vater und Mutter verlassen. Er sollte seiner Frau eine tiefere Bindung haben als zu Vater und Mutter. Aber hier wird ganz deutlich, Simson hatte sie gesehen. Er war äußerlich attraktiv, sie war äußerlich attraktiv wahrscheinlich, er wollte sie unbedingt haben, aber er hatte längst nicht das Vertrauen zu dieser Frau wie zu seinen eigenen Eltern. Eine Ehe, die keinen Bestand haben kann. Auf dieser Basis kann keine Ehe nicht funktionieren.

[14:26] Und obwohl er kein echtes Vertrauen zu hat, lässt er sich trotzdem dazu überreden und zwar von emotionalem Druck verleitet, ihr das anzurauen, was er eigentlich nicht tun wollt. Und wir sehen hier schon vorgeschaltet das, was später in Kapitel 16 bei Delila passiert.

[14:45] "Und sie weinte sieben Tage lang an ihm, während sie das Hochzeitsmal hielten. Aber am siebten Tag verriet er es ihr, denn sie nötigte ihn und sie verriet das Rätsel den Söhnen ihres Volkes." Es zeigt sich, diese Frau hatte auch sein Vertrauen gar nicht verdient. Sie war ja gar nicht wirklich eine echte Frau, wie Gott sie sich für ihn gewünscht hätte.

[15:08] Eine Fehlentscheidung führt zur nächsten. Im Zorn, Vers 19, verlässt er diese Frau so sehr, dass sein Vater sogar glaubt, er hätte gar kein Interesse mehr an ihr. Vers 19: "Und der Geist des Herrn kam über ihn und er schlug..." am Ende von Vers 19 Verzeihung, Verzeihung. "Und weil sein Zorn brannte, ging er hinauf in das Haus seines Vaters." Dann in Vers 2 von Kapitel 15: "Denn ihr Vater sprach: Ich dachte, du hast sie gewiss verschmäht, da habe ich sie deinem Gefährten gegeben. Ist nicht ihre jüngere Schwester schöner als sie? Die soll dein sein an ihrer Stelle." Und dann nimmt das weitere Geschehen seinen Lauf.

[15:47] Simsons Lebenswandel ist von Hurerei geprägt. Kapitel 16, Vers 1: "Und Simson ging nach Gaza und er sah dort eine [ __ ] und ging zu ihr ein."

[16:02] Er sollte ein Vorbild auf Jesus werden. Aber wenn man sein Leben liest, dann will sich dieses Bild von Jesus nicht so richtig einstellen. Die Sünde in seinem Leben, die er nicht aufgibt, neutralisiert alle Segnungen des Evangeliums. Die Sünde, an der er festhält, neutralisiert all die Pläne Gottes, all das große, das Wirken des Geistes, die tolle Erziehung seiner Eltern. All das kommt am Ende nicht wirklich zur Geltung, weil er sich nichts sagen lässt und in seiner Sünde lebt. Ja, er hat Kraft. Ja, Gott gibt ihm trotzdem Kraft immer wieder die Feinde zu besiegen und es gibt immer wieder militärische Erfolge. Er besiegt aber nicht sich selbst. Er ist selbst kein Überwinder und damit kein echtes Vorbild auf Jesus.

[17:08] Immer wieder kann er sich befreien. Immer wieder klappt es. Immer wieder kann er trotz seiner Sünde trotzdem Philister besiegen. Immer wieder sieht es äußerlich so aus, als sei er der Retter. Aber der Satan weiß, es ist nur eine Frage der Zeit. Irgendwann macht die Sünde alles kaputt.

[17:29] Vers 4: "Danach aber gewann er seine eine Verzeihung. Danach aber gewann er eine Frau lieb am Bach Sorek, die hieß Delila." Er hat jetzt seine Affäre. Er ist eine unbedachte Hochzeit, die leichtfertig wieder aufgibt oder? Ja, die ganze Hochzeit war eine Katastrophe. Dann Hurerei, dann eine außereheliche Affäre. Er glaubt, die Sünde genießen zu können und jedes Mal sich aus der drohenden Gefahr befreien zu können. Das gelingt ihm immer wieder.

[18:06] Und so langsam bekommt er das Gefühl, das ist eigentlich egal. Kann es sein, dass es auch uns schon so gegangen ist, dass wir an bestimmten Sünden festgehalten haben, wo wir wussten, dass sie nicht gut sind und dachten, aber ja, der Herr segnet uns doch immer wieder. Wir halten tolle Predigten, wir können in der Sabbatschule was Tolles beitragen. Wir haben tolle machen eine tolle Fahrt für eine Arbeit. Wir wir engagieren uns, wir geben gut Geld für die Gemeinde. Wir wir sind ja aktiv. Klar ist diese Sünde nicht so gut, aber am Ende zeigt sich doch, dass doch alles gut weiterläuft, oder? Mir ist es so gegangen in meinem Leben, aber die Sünde schlägt irgendwann völlig zu.

[18:59] In Vers 16 und 17 lesen wir: "Als ihn aber alle Tage mit ihren Worten nötigte, so wie damals seine erste Frau und in ihn drang, da wurde seine Seele zum Sterben matt." Da verriet er alles, was in seinem Herzen war und sprach zu ihr: "Es ist kein Schermesser auf mein Haupt gekommen, denn ich bin der Nasiräer Gottes vom Mutterleib an. Wenn ich nun geschoren würde, so wiche meine Kraft von mir und ich würde schwach wie alle anderen Menschen."

[19:25] Er hat seine geistliche Identität auf dem Altar der Sünde geopfert. Die Identität, die er tatsächlich buchstäblich von Jesus bekommen hatte. Jesus war vom Himmel herabgestiegen als ein Engel des Herrn und hatte seine Mutter persönlich angesprochen darauf und hatte dann auf das intensive Gebet seines Vaters nur noch sich noch einmal gezeigt und hatte genau das alles erklärt. Waren Worte von Jesus selbst an seine Eltern über ihn, die er jetzt hier seiner Affäre preisgibt, obwohl er weiß, dass die mit den Philistern im Bund mehrmals hatte er das schon erlebt.

[20:27] Das, was Jesus ihm geschenkt hat, auf dem Altar der Sünde geopfert. Kann das uns auch passieren? Er dachte, es wird so ausgehen wie immer.

[20:52] Was heißt hier Vers 19 und 20: "Und sie ließ ihn auf ihrem Schoß einschlafen und rief einen Mann, der schaute in die sieben Haarflächten seines Hauptes ab. Sie begann ihn zu bezwingen und seine Kraft wich vor ihm. Da sprach sie zu ihm: Philister über dich." Als er nun von seinem Schlaf erwachte, dachte er: Ich komme davon wie immer und brauche mich nur freizuschütteln. Er wusste aber nicht, dass der Herr von ihm gewichen war.

[21:24] Er hatte es nicht einmal gemerkt, dass Gott nicht mehr mit ihm war. Gott verspricht uns bei uns zu sein. Er verspricht uns bei uns zu sein bis ans Ende der Welt. Aber wenn wir an der Sünde festhalten, neutralisiert die Sünde sogar die Gegenwart Gottes in dem Sinne, dass er dann von uns weicht. Nicht, weil er uns nicht liebt, aber weil er nicht mit Sünde zusammenleben kann.

[21:58] Er will uns von der Sünde retten, denn er, der Simson, sollte als Richter, der das Volk von den Feinden errettet, ein Typus sein auf den Jesus, der als der Richter der Menschheit das Volk befreit von der Sünde. Aber dieser Typus Simson hat zwar Philister getötet, selbst an der Sünde sich festgeklammert und sich für die Sünde und gegen Jesus entschieden.

[22:36] So musste Gott von ihm weichen. Das heißt in Vers 21: "Aber die Philister nahmen ihn fest und stachen ihm die Augen aus, sie führten ihn nach Gaza hinab und banden ihn mit zwei ehernen Ketten und er musste im Gefängnis die Mühle drehen." Er hat alles verloren bis auf sein Leben.

[23:09] Vers 22: "Aber das Haar seines Hauptes fing wieder an zu wachsen, sobald es geschoren war." Lieber Freund, liebe Freundin, auch wenn wir ganz unten angekommen sind und die ganzen Privilegien, die Gott uns geschenkt hat auf dem Altar der Lust, auf dem Altar der Sünde, auf dem Altar unseres eigenen Willens uns geopfert haben. Auch wenn Gott uns verlassen musste, gibt er uns nicht auf. Gottes Gnade war noch nicht am Ende. Simson hatte sich gegen Jesus entschieden. Er hatte seine Identität aufgegeben, um an Delila festhalten zu können. Aber Jesus hat ihn nicht aufgegeben. Er war zwar gegangen, weil sozusagen Simson ihn quasi aus dem Haus befördert hatte, weil er lieber Delila haben wollte als Jesus. Aber als er sah, als sich Delila als sein schwarzes Loch entpuppte, als der ganze Glanz der Sünde sich in Asche verwandelte und Lila nicht mehr sich für ihn interessierte, war Jesus immer noch da und hat sein Haupthaar wachsen lassen.

[24:46] Am Ende seines Lebens steht Simson zwischen zwei Säulen und er trifft eine dramatische Entscheidung. Er kann nicht mehr sehen, aber jetzt sieht er zum ersten Mal klar. Er entscheidet sich, sein eigenes Leben zu geben, um doch noch den Auftrag zu erfüllen, den er von Gott bekommen hat, nämlich die Philister zu besiegen. Er sagt in Vers 30: "Und Simson sprach: Meine Seele sterbe mit den Philistern." Dann neigte er sich mit seiner ganzen Kraft. Da fiel das Haus auf die Fürsten und auf alles Volk, das daran war, sodass die Zahl der Toten, die in seinem Sterben tötete, größer war als die Zahl derer, die er während seines Lebens getötet hatte. Er wurde der Richter, der durch seinen Tod entscheidenden Sieg errang und in seinem Lebensende wurde er doch noch der Typus auf Jesus, der durch seinen Tod am Kreuz von Golgatha zwischen zwei anderen Kreuzen den größten nur vorstellbaren Sieg errungen hat.

[26:16] Das ganze Leben von Simson hätte ein Typus auf Jesus sein sollen. Er wäre wahrscheinlich in einem Atemzug mit mit Daniel und mit Josef, mit den drei Freunden Daniels, mit Hiob, Henoch, Noah genannt worden. Menschen, die eng mit Gott gelebt haben. Paulus und Johannes. Aber während Kinder heute Samuel und Henoch und Noah und Daniel und so weiter heißen, nennt niemand sein Kind Simson. Das Festhalten an der Sünde für einen so langen Zeitpunkt hat sein Zeugnis für Christus beschmutzt.

[27:11] Lieber Freund, liebe Freundin, ist es nicht Zeit, das, was immer in unserem Leben das Zeugnis beschmutzt, was immer in unserem Leben uns hindert, den Charakter Jesu zu widerspiegeln, dass wir es heute und hier aufgeben. Noch bevor uns die Augen ausgestochen werden, noch bevor wir alle Kraft verlieren, ist es nicht an der Zeit rechtzeitig umzukehren, bevor die Katastrophen eintreten, die eintreten werden, wenn wir an der Sünde festhalten. Und wenn du in deinem Leben erlebt hast, dass du bereits ganz unten aufgeknallt bist, dann glaube mir, die Haare beginnen wieder zu wachsen. Wenn du dich dann zu Gott wendest, wird er den Rest deines Lebens noch zu einem Zeugnis machen können.

[28:11] Wollen wir uns Gedanken drüber machen, was in unserem Leben die Hindernisse sind, die verhindern, dass all das, was Gott sich für unser Leben vorgenommen hat, all, was Gott eigentlich mit, womit er uns segnen wollte, dass das gar nicht so zum Tragen kommt. Hier ist eine Liste von einigen interessanten Versen aus der Lektion, die uns zeigen, was solche Hindernisse sein können.

[28:41] 1. Korinther, Kapitel 10, Vers 12: "Darum, wer meint, er stehe, der sehe zu, dass er nicht falle." Wie oft ist mir passiert, dass ich dachte, ah, jetzt bin ich wunderbar mit Gott, jetzt ist alles klar. Jetzt jetzt dürfte es nicht mehr passieren, dass ich falle. Aber wer denkt, dass er nicht mehr fallen kann, begeht einen schweren Fehler und verpasst damit das weitere Wachstum. Denn wenn wir uns bewusst sind, wie schwach wir sind, werden wir uns immer mehr an Jesus klammern und dadurch wachsen können. Wer denkt, er ist über eine Sache drüber und das kann ihm nie mehr passieren, der verhindert echtes Wachstum in seinem Leben.

[29:15] Matthäus Kapitel 6 und dort Vers 2. Viele Beispiele hier werden jetzt auch aus der Bergpredigt sein. Matthäus von dort Vers 2: "Wenn du nun Almosen gibst, sollst du nicht vor dir her posaunen lassen, wie es die Heuchler in Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gepriesen zu werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn schon empfangen." Wenn ich als Gläubige immer nur die Aufmerksamkeit von anderen erheischen will, dann werde ich nicht wirklich wachsen. Wenn mein größtes Ziel daran besteht, dass andere mich mich toll finden, dann wird das mein Glauben hemmen, das Wachstum verhindern.

[30:04] Geht es dir manchmal so, dass du dir wünschst, dass andere sehen, wie tollgläubig du bist? Ist ein Hindernis für echtes Glaubenswachstum.

[30:15] Ein anderes Hindernis. Matthäus 5, Vers 28 und lesen Vers 27 bis 29. "Ihr habt gehört, dass du den Alten gesagt hast: Du sollst nicht Ehebrechen. Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. Wenn dir aber dein rechtes Auge ein Anstoß zur Sünde wird, so reiß es aus und wirf es von dir, denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird." Unreine Gedanken sind schon in unserem Herzen Sünde und ein Problem. Und wenn wir sie nicht Gott übergeben, wenn wir nicht um Vergebung bitten, wenn wir nicht um echte Buße beten, wenn wir an diesen Gedanken festhalten und sie so zu einem Lebensstil machen, weil wir uns einbilden, na ja, es sei ja nur ein Gedanke, dann wird das alle Kraft des Evangeliums neutralisieren, so wie es dann auch bei Simson für lange Zeit der Fall war.

[31:17] Matthäus 7, Vers 1 und 2. Und wenn wir diese Liste durchgehen, vielleicht ist es wichtig zu betonen, dass nicht jeder vielleicht mit allen diesen Dingen gleich viel Probleme hat, aber jeder hat eine andere Baustelle, jeder hat eine andere Schwäche. Der Satan hat uns alle dort gekriegt, wo wir am schwächsten sind. Und wir müssen lernen, unsere schwachen Punkte zu identifizieren. Wir müssen lernen, die Gnade Gottes in Anspruch zu nehmen, sodass unsere schwächsten Punkte unsere stärksten werden können.

[31:50] Matthäus 7, Vers 1 und 2: "Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet, denn mit demselben Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden. Mit demselben Maß, mit dem ihr anderen zumesst, wird auch euch zugemessen werden." Wenn wir andere richten, dann ist das falsch und dann zeugt das von einer falschen Selbsteinschätzung, weil uns gar nicht mehr bewusst ist, wie sehr wie sehr wir die Gnade Gottes benötigen. Wer andere richtet, der schneidet sich selbst ab von Segnungen, die er bekommen könnte, wenn er sich seiner eigenen Unwürdigkeit bewusst ist und sich wie Jesaja Verzeihung, wie wie Jakob an Jesus festklammert und sagt: "Ich ich lasse dich nicht, das sein und du segnest mich." Antwort zu richten, verhindert unser Glaubenswachstum.

[32:35] Matthäus 5, Vers 44: "Ich aber sage euch, liebt eure Feinde, segnet die euch fluchen, tut wohl den, die euch hassen und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen." Wenn wir hassen, die uns hassen und die beleidigen, die uns beleidigen, dann werden wir im Glauben nicht wachsen können. Wenn wir schlechte Gefühle gegenüber Menschen hegen, die uns Böses getan haben, dann sind wir kein Zeugnis für Gott. Denn Jesus sagt: "Ja, denn wenn ihr die liebt, die euch auch lieben, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht auch die Zöllner dasselbe? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Machen es nicht auch die Zöllner ebenso?"

[33:14] Noch ein Beispiel. Matthäus 5, Vers 22, Vers 21 und 22. "Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht töten. Wer aber tötet, der wird dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinen Bruder ohne Ursache zürnt, wird dem Gericht verfallen sein. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka, der wird dem Hohen Rat verfallen sein. Wer aber sagt: Du Narr, der wird dem höllischen Feuer verfallen sein." Wenn wir uns über andere ärgern und entsprechend das auch noch ausdrücken, dann übertreten wir Gottes Gesetz und egal wie viel wir predigen oder wie viel Lieder wir singen oder sonst irgendwie uns äußerlich christlich geben, wenn wir unserem Ärger Luft machen und andere beleidigen, sind wir kein Zeugnis für Gott. Das verhindert echtes Glaubenswachstum.

[34:01] Markus Kapitel 9 Vers 42. Und diese Liste ist natürlich nicht vollständig, aber sie gibt einige ganz entscheidende Dinge, die auch immer wieder Jesus angesprochen hat. Markus 9, Vers 42: "Wer aber einem der Kleinen, die an mich glauben, Anstoß zur Sünde gibt, für denen wäre es besser, dass ein Mühlstein um seinen Hals gelegt und er ins Meer geworfen würde." Wenn wir andere zur Sünde verleiten, dann begehen wir ein schlimmes Verbrechen. Niemand kann im Glauben wachsen und gleichzeitig andere zur Sünde verleiten. Das ist unmöglich. Wenn wir andere Menschen zur Sünde verleiten, dann brauchen wir ganz dringend sofort eine echte Bekehrung in ein neues Herz.

[34:49] Damit kommen wir zu einer entscheidenden Frage. Wie erkenne ich, dass es in meinem Leben Hindernisse gibt für echtes Glaubenswachstum? Wie erinnere wie erkenne ich, dass es in meinem Leben Sünde gibt, denn es passiert oft, dass wir gar nicht sehen oder wahrhaben wollen, dass unser Zustand schlecht ist, geistlich gesprochen. In Offenbarung 3 Vers 17 wird das so ausgedrückt in der Gemeinde Laodizea. Dort sagt Jesus dieser Gemeinde: "Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss und mir mangelt es an nichts, und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt." Wie erkennen wir unsere unser Elend, unsere Erbärmlichkeit? Wie erkennen wir die schwarzen Flecken auf unserer Seele? Wie erkennen wir die Probleme, die des Glaubenswachstum behindern, damit wir sie zu Jesus bringen können?

[35:44] Die Wahrheit ist, dass wir alle ein zu schlechtes ein ein zu gutes Bild von uns und eine zu schlechte Sicht haben, was unsere Sünden betrifft. Wir sehen die Sünden bei anderen immer ziemlich deutlich und bei uns extrem unscharf. Wir brauchen ein unparteiisches geistliches Hilfsmittel, um uns die Sünde zu zeigen, wie sie wirklich in unserem Leben ist.

[36:07] Und das bringt uns zu der Frage: Was ist eigentlich Sünde? Das ist nichts, was wir selbst definieren können und uns zurechtlegen. Die Bibel gibt eine ganz klare eindeutige Definition. Hier ist die biblische Definition der Bibel, die einzige, die wir haben. 1. Johannes 3, Vers 4: "Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit. Und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit."

[36:32] Sünde ist das Gegenteil vom Gesetz und zwar auf allen Ebenen, nicht nur auf der Tat-Ebene, sondern auf der Wort-, auf der Gedanken-Ebene, auf der emotionalen Ebene, auf der Ebene der Ambitionen, der der Wünsche, der Pläne. Auf allen Ebenen unseres Seins, was immer sich gegen Gottes Gesetz richtet, egal ob als Plan oder als Ausführung ist Sünde. Anomia, das Gegenteil vom Gesetz.

[37:10] Und Gottes Gesetz beschreibt seine Liebe. In Römer 13 und dort Vers 10: "Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes." Gottes Liebe ist immer dieselbe, weil er selbst immer derselbe ist. Maleachi Kapitel 3 Vers 6. Das heißt in Jeremia 31, Vers 3: "Mit ewiger Liebe habe ich dich zu mir gezogen, habe ich dich geliebt. Darum habe ich dich zu mir gezogen aus Laut der Gnade." Gottes Liebe ist immer dieselbe. Das müssen wir ihm glauben. Wenn wir es ihm nicht glauben und gegen ihn und sein Wort und seinen Charakter rebellieren, dann ist das Sünde.

[38:00] Wenn also Sünde das Gegenteil vom Gesetz ist, dann müssen wir das Gesetz studieren. Denn wenn wir das Original kennen, können wir auch die Abweichung davon, egal ob sie in Gedanken, in Worten oder in Taten oder in in Einstellung sich offenbaren, dann können wir das erkennen. Und deswegen sagt die Bibel in Römer 3 und dort Vers 20: "Weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann, denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde." Viele Menschen missverstehen Paulus über das Gesetz. Sie glauben, dass Paulus das Gesetz nicht mehr als wichtig empfunden hat. Ähm, Paulus hat zwar betont, dass aus eigenen menschlichen Werken, das heißt aus der eigenen Anstrengung, die Gebote halten zu wollen, wir niemals gerettet werden können. Das wäre Gesetzlichkeit. Hat Paulus trotzdem gezeigt, wie dringend nötig wir das Gesetz haben, denn das Gesetz zeigt uns die Sünden, die Jesus uns vergeben muss.

[38:58] Jesus ist für alle Sünden gestorben, aber wir müssen unsere Sünden ja bekennen. Wir müssen sie zu ihm bringen. Und was ist, wenn ich glaube, ich habe gar keine Sünde? Wenn ich glaube, ich bin reich und ich bin ich ich bin mir fehlt nichts und ich bin wunderbar und erkenne nicht einmal, dass ich elend und erbärmlich bin, arm, blind und bloß und ich bringe diese Sünden gar nicht zu Jesus, weil ich gar nicht weiß, dass es Sünden sind, weil ich mir eingeredet habe oder habe einreden lassen, dass das Gesetz Gottes für einen Christen im Neuen Testament nicht mehr wichtig sei. Dann betrügen wir uns selbst. Durch das Gesetz kommt die Erkenntnis der Sünde. Ein neutestamentlicher Christ, der das Gesetz nicht mehr hören will, der weiß gar nicht, was er zu Jesus bringen soll. Der kann sich gar nicht selbst richtig einschätzen und wird sich immer selbst falsch einschätzen, weil unser sündiges Herz ist, wie sagt es Jeremia 17? Trotzig und verzagt Ding, sagt Luther. Die Schlachter sagt in Jeremia 17.

[40:01] Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig. Wer kann es erkennen? Unser Herz betrügt uns. Unser Herz zeigt uns nicht die Sünden, wie sie wirklich sind. Denn unser Herz, das menschliche Herz, das nicht vom Geist Gottes kontrolliert wird, das beschützt die Sünde und verdeckt die Sünde, weil es an der Sünde Interesse hat. Um die Sünde zu identifizieren, können wir nicht auf unser eigenes Herz uns vertrauen. Wir können nicht mit unserem Herzen kooperieren. Wir müssen mit dem Gesetz Gottes kooperieren. Denn das Gesetz Gottes ist unparteiisch und zeigt uns die Sünde, wo sie wirklich ist.

[40:38] Jesus hat entgegengesetzt manche Predigten, die heutzutage gehalten werden in der Christenheit, das Gesetz Gottes nicht abgeschafft, weder durch sein Leben, noch durch seine Lehre, noch durch seinen Tod. Matthäus 5, Vers 17: "Ihr sollt nicht meinen, ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, aufzulösen, sondern um zu erfüllen." Und wenn jetzt einige sagen: Ach ja, er hat es erfüllt, deswegen gilt es nicht mehr. Nein, nein, nein, nein, nein. Denn wahrlich, ich sage euch, bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe, noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist." Liebe Freunde, soweit ich das heute gesehen habe, ist der Himmel und die Erde, sie sind immer noch da. Und auch wenn dieses Video ausgestrahlt wird, wird wahrscheinlich der Himmel und die Erde noch da sein. Solange gilt das Gesetz Gottes auf dieser Erde.

[41:31] Weder der Tod noch das Leben von Jesus haben das Gesetz Gottes abgeschafft. Jesus hat gezeigt, wie man das Gesetz Gottes hält. Und ja, wir alle haben gesündigt. Ja, niemand von uns hat ein perfektes Leben. Wir brauchen die Gnade Gottes. Aber Jesus hat gezeigt, dass es möglich ist auf dieser Welt das Gesetz Gottes sein. Denn Gott gibt uns nicht etwas, was sowieso unmöglich ist. Gott gibt uns immer Aufgaben, die den Menschen unmöglich erscheinen. Die Bibel ist voll von Geschichten, wo Menschen den Auftrag Gottes gesehen haben und menschlich dachten, es ist unmöglich. Aber immer wenn sie Vertrauen hatten und geglaubt haben, konnten sie das Menschenunmögliche plötzlich tun, weil Gott in ihnen gewirkt hat.

[42:12] Wenn wir also die Gebote Gottes sehen, wenn wir unser eigenes Leben sehen, wenn wir unseren eigenen unser eigenen sündigen Charakter sehen und wenn wir sagen: Das ist unmöglich, dann missverstehen wir den ganzen Grundtenor der Bibel. Ja, es ist für einen Menschen unmöglich. Ja, aus eigener Kraft kann man weder die Mauern von Jericho zum Einsturz bringen, noch das Rote Meer teilen. Man kann aus eigener Kraft keine Plagen über Ägypten bringen. Man kann aus eigener Kraft nicht auf Wasser gehen. Man kann aus eigener Kraft nicht 5000 Männer plus Frauen plus Kinder satt machen. All das ist unmöglich für einen Menschen, aber nicht für Gott.

[42:50] Gott gibt in der Bibel den Helden und Heldinnen immer wieder Aufgaben, die Menschen unmöglich erscheinen, um ihnen beizubringen, dass das, was für einen Menschen aus menschlicher Perspektive unmöglich erscheint, mit Gotteskraft im Glauben plötzlich möglich wird. Er gibt uns die zehn Gebote. Nicht um uns zu zeigen: Es wäre ja schön, wenn ihr das machen könntet, aber ich weiß sowieso, dass es nicht geht. Was wäre das für ein Gott, der Hindernisse aufstellt, die niemand überspringen kann, der einen Weg zeigt, den niemand gehen kann, der uns ein Ideal vorzeigt, nur um uns dann zu nur deutlich zu machen, dass wir es nie schaffen werden. Nein, Gott gibt uns Gebote, die man halten kann. Jesus hat es gezeigt und in seiner Gnade durch seinen Geist, durch seine Vergebung, durch seine Kraft heißt es von den Gläubigen am Ende der Zeit: Sie halten die Gebote Gottes und haben den Glauben Jesu.

[43:48] Aus eigener Kraft können wir die Gebote Gottes nicht halten. So viel ist deutlich, so viel ist klar. Römer 3, Vers 28. So kommen wir nun zu dem Schluss, dass der Mensch durch den Glauben gerechtfertigt wird ohne Werke des Gesetzes. Wir brauchen echten Glauben. Warum? Römer 8, Vers 3: "Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch kraftlos war." Hier ist deutlich, warum wir nicht aus Werken des Gesetzes gerettet werden können, denn hier gibt das Gesetz, das Gesetz Gottes steht in unserer Bibel. Es stand damals auf Steintafeln. Die Regeln sind klar. Wir haben es verstanden. Jetzt kommen wir mit unserem schwachen, sündigen, fleischlichen Körper, mit unserem Menschsein, mit unserem Denken. Wir kommen als Menschen zum Gesetz, versuchen es und scheitern, weil wir die Kraft dazu gar nicht selbst haben. Das ist dem Gesetz unnötig. Das Gesetz sagt uns nur, wie wir sein sollten, aber das Gesetz selbst hat keine Kraft, weil es durch das Fleisch kraftlos ist. Anderen Worten, wir versuchen diese Regeln einzuhalten, aber die Regeln sagen uns nur, dass wir es nicht geschafft haben.

[44:53] "Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch kraftlos war, das tat Gott, indem er seinen Sohn sandte in der gleichen Gestalt wie das Fleisch der Sünde und um der Sünde willen und die Sünde im Fleisch verurteilte." Also es ist unmöglich für einen fleischlichen, sündigen Menschen, aber es ist möglich für Gott. Das, was dem Gesetz unmöglich ist, das tat Gott.

[45:18] Durch Jesus, durch sein Leben und durch seinen Tod und seine Auferstehung. Vers 4: "Wozu? Damit die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit in uns erfüllt würde, die wir nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist." Das heißt durch den Glauben. Wenn das Neue Testament sagt, werden nicht durch Werke des Gesetzes gerettet, dann argumentiert Paulus immer gegen diejenigen, die denken, wir brauchen nicht Jesus, wir brauchen nicht den Heiligen Geist, wir brauchen nur die Regeln und dann können wir uns schon anstrengen. Das funktioniert niemals. Wir brauchen Jesus, wir brauchen den Heiligen Geist. Aber der Heilige Geist und Jesus und sein das Evangelium sind niemals der Ersatz für das Gesetz. Sie sind niemals der zweite Plan, damit das, nachdem das mit dem Gesetz nicht funktioniert hat, sondern sie sind das einzige Mittel, uns mit dem Gesetz Gottes wieder in Übereinstimmung zu bringen, weil Gott, der allmächtige Gott durch Jesus uns vergeben kann, uns reinigen kann, uns wiederherstellen kann und uns zu gehorsamen Kindern machen kann.

[46:35] Jesus hat sich mit der Sünde identifiziert. Die Geschichte von der bronzenen Schlange macht das ganz deutlich. Als damals in der Wüste Mose die bronzene Schlange erhöhen sollte und alle, die von den lebendigen Schlangen gebissen worden waren, auf diese bronzene Schlange schauten und feststellen sollten, dass die Probleme, die sie hier dort beißen, dort schon gelöst sind.

[47:03] Der Erlöser hat sich mit unseren Problemen, mit der Sünde identifiziert. Er hat unsere Sünde selbst getragen, um die Sünde zu entfernen, um die Sünde zu besiegen, um uns zu vergeben, um uns wiederherzustellen, um uns zu reinigen.

[47:23] Johannes 3, Vers 14 bis 16: "Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." Lieber Freund, liebe Freundin, glaubst du an Jesus? Glaubst du, dass Jesus all diese Sünden getragen hat? Und wenn es dir geht wie Simson, dass du an einer Sünde festgehalten, immer wieder reingefallen bist und immer wieder und immer wieder, glaubst du, dass Jesus auch diese Sünden alle am Kreuz getragen hat, sich damit identifiziert hat, dass Jesus am Kreuz gesagt hat: "Vater, schau mich an, als ob ich Simson wäre, der zu der [ __ ] eingegangen ist. Als ob ich Simson wäre, der mit Delila eine Affäre hat. Als ob ich Simson wäre, der seine geistliche Identität auf dem Altar der Lust geopfert hat."

[48:47] Jesus hat am Kreuz gesagt zum Vater: "Schau mich an, als wäre ich das gewesen, damit Simson durch den Glauben gerettet werden kann." Und hat das nicht nur für Simson gesagt, das für Petrus gesagt und für Paulus, für David. Er hat auch die Sünden von Saul getragen und die Sünden von Judas, die Sünden von Hitler, von Stalin hat viele Sünden getragen von Menschen, die niemals ihm das geglaubt haben und die deswegen auch von seiner Erlösung nie profitieren werden, aber hat sie alle getragen.

[49:41] Jesaja 53 steht ganz deutlich, dass er nicht nur die Sünden getragen hat, die wir jetzt ihm bringen, sondern der Herr. Vers 6: "Der Herr, das heißt, wir alle gingen in die Irre wie Schafe. Jeder wandte sich auf seinen Weg, aber der Herr warf unser aller Schuld auf ihn." Jesus hat nicht nur die Sünden getragen, an die wir uns erinnern können und die wir jetzt ihm bringen. Er hat alle unsere Sünden getragen. Denn Gott sieht ganz genau alle Sünden, die wir begangen haben, unser ganzes Leben. Er hat damals schon gesehen, welche Sünden alle noch begangen werden würden. Er hat sie alle auf Jesus geworfen. Es gibt keine einzige Sünde, die wir jemals begangen haben, die nicht am Kreuz von Golgatha schon bezahlt worden ist. Keine einzige. Glaubst du ihm das? Möchtest du ihm heute das glauben? Und wenn du das glaubst, verstehst du, dass wenn du zu Jesus kommst und er all diese Sünden getragen hat, das Letzte, was du machen möchtest, an diese Sünde festhalten, weil du weißt, was es ihn gekostet hat. Wenn du wirklich das verstehst und glaubst, dann weißt du, er hat es nicht getan, damit du weiter sündigst, sondern damit er dich rettet von der Sünde.

[51:01] Er kann das tun, was uns fleischlich aus eigener Kraft unmöglich ist. Er kann uns vergeben, reinigen, uns wiederherstellen. Es heißt in Hesekiel 36 und dort ab Vers 25: Möge Gott geben, dass das in meinem und in deinem Leben unsere Erfahrung ist, dass wir das jeden Tag sagen können, dass das unsere Erfahrung ist. Gott sagt hier: "Und ich will und ich will reines Wasser über euch sprengen und ihr werdet rein sein von aller eurer Unreinheit, von allen euren Götzen will ich euch reinigen. Ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen. Ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischiges Herz geben. Ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen befolgt und tut. Und ihr sollt in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gegeben habe und ihr sollt mein Volk sein und ich will euer Gott sein." Gott sagt mir und dir heute: Das kann ich tun. Glaubst du mir?

[52:16] Ich möchte heute nicht aus Erfahrung leben, nicht aus Abwegung und Abschätzung. Ich möchte aus Glauben leben, dass Gott sein Wort so gemeint hat. Du auch.

[52:37] Galater Kapitel 2 und dort Vers 15 und 16. Galater Kapitel 2, Vers 15 und 16: "Wir sind zwar von Natur Juden und nicht Sünder aus den Heiden, doch weil wir erkannt haben, dass der Mensch nicht aus Werken des Gesetzes gerechtfertigt wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus. So sind auch wir an Christus Jesus gläubig geworden, damit wir aus dem Glauben an Christus gerechtfertigt würden und nicht aus Werk des Gesetzes, weil aus Werk des Gesetzes kein Fleisch gerechtfertigt wird." Paulus weiß, all seine religiöse Erziehung, Bildung, sein Studium der Theologie, das Wissen über die Gebote rettet ihn nicht. Denn sein Fleisch alleine ist sündig. Ohne Christus wird er immer scheitern. Er hat das in Römer 7 ganz deutlich gemacht, wo er schreibt: "Es ist möglich, dass man das Gesetz Gottes als richtig empfindet und doch nicht das tut, was man will." Kennst du das?

[53:37] Er hat verstanden. Die theoretische Kenntnis des Gesetzes reicht nicht aus. Wer versucht mit eigener Kraft das, was er theoretisch verstanden hat, umzusetzen, wird immer scheitern. Wir brauchen Glauben. Nur durch den Glauben an Christus kann Christus uns verändern.

[54:01] Schauen wir noch zu Philipper. Philipper Kapitel 3. Philipper Kapitel 3 Vers 7 bis 9: "Aber was mir Gewinn war, das habe ich um des Christus willen für Schaden geachtet. Ja, wahrlich, ich achte alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu meines Herrn, um dessen Willen ich alles eingebüßt habe. Und ich achte es für Dreck, damit ich Christus gewinne und in ihm erfunden werde, indem ich nicht meine eigene Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben an Christus, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens." Paulus sagt in Römer 1, Vers 16 und 17: "Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden." Den Juden und den Griechen sagt er: "Darin wird offenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zu Glauben. Wie geschrieben steht: Der Gerechte wird aus Glauben leben." Das Evangelium ist eine Kraft. Es ist nicht nur eine Deklaration, nicht nur eine ein eine Umbenennung von außen, es ist eine Veränderung des ganzen Menschen durch die schöpferische Kraft Gottes.

[55:14] Deswegen sagt die Bibel in 2. Korinther Kapitel 5 und dort Vers 7: "Darum ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden." Gottes Wort sagt nicht nur, dass etwas anders ist. Gottes Wort macht Dinge anders. Verändert. 2. Korinther 3, Vers 6. 2. Korinther 4, Vers 6: "Denn Gott, der dem Licht gebot aus der Finsternis hervorzuleuchten, er hat es auch in unseren Herzen Licht werden lassen, damit wir erleuchtet werden mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi." Wenn wir Zeit hätten, könnten wir sehen, wie die Herrlichkeit Gottes in 2. Mose 32, 33 und 34 die Vergebung Gottes repräsentiert. Das werden wir in der nächsten äh CSH Folge uns ausführlich anschauen.

[56:10] Wir wollen schließen mit Matthäus Kapitel 7. Wir haben deutlich gesehen, aus eigener Kraft können wir Gottes Wort nicht halten. Aber mit Christus ändert sich alles. Christus ist nicht die Entschuldigung, dass wir weiter in Sünde leben und jetzt dann angeblich kein schlechtes Gewissen brauchen. Christus ist die Lösung für das Sündenproblem. Er ist das er ist die Lösung für das Sündenproblem, indem er uns die Sünden vergibt und uns reinigt und uns Kraft schenkt, Überwinder sein zu können. Seine Worte sind nicht nur Inspirationsquelle für den Alltag, so als Postkarten, die man aufhängt. Nicht nur ein guter Segensspruch. Seine Worte wollen beachtet und umgesetzt werden. Er sagt das am Ende der Bergpredigt selbst.

[57:00] Matthäus 7 ab Vers 24: "Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den will ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute. Als der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde stürmten und an dieses Haus stießen, fiel es nicht, denn es war auf den Felsen gegründet. Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, wird einem törichten Mann gleich sein, der sein Haus auf den Sand baute. Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde stürmten und dann dieses Haus stießen, da stürzte es ein und sein Einsturz war gewaltig." Jesus war nicht nur der Meinung, dass man seine Worte halten kann, er war sogar der Meinung, dass es absolut entscheidend und notwendig ist. Die Bergpredigt ist nicht nur ein Angebot. Die Bergpredigt ist für die Endzeit essentiell wichtig. Wir müssen Gottes Wort hören und in seiner Kraft durch seine Gnade und durch seinen Geist tun.

[58:08] Wollen wir heute uns neu dafür entscheiden, Jesus alle Türen zu öffnen, damit er in uns das bewirken kann, dass wir alleine niemals tun könnten?

[58:20] In Philipper Kapitel 2 und dort Vers 12 und 13. Da heißt es: "Darum, meine Geliebten, wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit, verwirklicht eure Rettung mit Furcht und Zittern, denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen." Er tut es in uns.

[58:53] Epheser Kapitel 2 Vers 8 bis 10 bringt es wunderbar auf einen Punkt, was alles wir heute hier gesagt haben. Epheser 2, Vers 8 bis 10: "Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben und das nicht aus euch. Gottes Gabe ist es. Nicht aus Werken, damit niemand sich rühme." Niemand kann sagen: Oh, ich habe mich selbst erlöst oder ich war so toll. Nein, denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott vorbereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen. Erlösung ist nicht unser Werk, es ist Gottes Werk. Es ist sein Werk in uns, mit uns, durch uns, für uns. Er bewirkt, er hat Werke geschaffen, seine Werke. Und als neue geschaffene Menschen dürfen wir jetzt in seinen Werken wandeln.

[1:00:01] Und seine Werke sind nicht gegen das Gesetz gerichtet. Gott handelt niemals gegen sein eigenes Gesetz.

[1:00:17] Hebräer 13 und dort Vers 20 und 21. "Der Gott des Friedens aber, der unseren Herrn Jesus aus den Toten heraufgeführt hat, den großen Hirten der Schafe durch das Blut eines ewigen Bundes. Er rüste euch völlig aus zu jedem guten Werk, damit ihr seinen Willen tut, indem er in euch das wirkt, was vor ihm wohlgefällig ist, durch Jesus Christus. Ihm sei die Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen."

[1:01:09] Lieber Freund, liebe Freundin, was wir heute hier gesprochen haben, ist nicht unmöglich. Es ist nur für Menschen unmöglich, aber nicht für Gott. Und Gott hat versprochen. Er hat angeboten und hat sich mit seinem eigenen Thron dafür verbürgt. Er hat alles dafür gegeben, was er geben konnte, um uns zuzusichern, dass er das tatsächlich tun kann und will und wird, wenn wir ihn lassen, wenn wir ihm glauben, wenn wir uns an ihn hängen. Er sagt in 5. Mose Kapitel 30, nachdem das ganze ganz ganz Kapitel ist so unglaublich schön. Er sagt hier Vers 11: "Denn dieses Gebot, das ich dir heute gebiete, ist nicht zu wunderbar für dich und nicht zu fern."

[1:02:11] Vielleicht lesen wir doch das ganze Kapitel nur die ab Vers 1, weil es so wunderschön ist. "Es wird aber geschehen, wenn alle diese Worte über dich kommen werden, der Segen und der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, und du es dir zu Herzen nimmst unter all den Heidenvölkern, unter die dich der Herr, dein Gott, verstoßen hat. Und wenn du umkehrst zu dem Herrn, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchst in allem, was ich dir heute gebiete, du und deine Kinder von ganzem Herzen und von ganzer Seele..." Erkennst du heute, lieber Freund, liebe Freundin, dass dort, wo du jetzt dich gerade befindest, geistlich, kannst du nicht bleiben. Du hängst auf zwei Seiten. Du du hast Sünde in deinem Leben, an der du festhältst, du nicht aufgeben willst, weil du denkst, man kann sie nicht aufgeben. Du erkennst heute, so kann es nicht bleiben. Ich möchte umkehren. Wisst du, dass Gott dich retten will? "So wird der Herr, dein Gott, dein Geschick wenden und sich über dich erbarmen und wird dich wieder sammeln aus allen Völkern, wohin nicht der Herr, dein Gott, dich zerstreut hat. Und wenn du auch bis an das Ende des Himmels verstoßen wärst, so wird dich doch der Herr, dein Gott, von dort sammeln und dich von dort holen. Und wenn du mit Augen ausgestochen an der Mühle bist, Gott lässt auch dort dein Haar wieder wachsen. Und der Herr, dein Gott, wird dich in das Land zurückbringen, das seine Väter besessen haben und du wirst es in Besitz nehmen und er wird dir Gutes tun und dich mehren, mehr als deine Väter. Und der Herr, dein Gott, wird dein Herz und das Herz in der Nachkommenschaft beschneiden, dass du den Herrn und deinen Gott liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, damit du lebst." Darf Gott das heute in unseren Herzen tun, unsere Herzen beschneiden?

[1:04:04] Vers 8: "Du aber wirst umkehren und der Stimme des Herrn gehorchen und alle seine Gebote befolgen, die ich dir heute gebiete." Das wird dann passieren. Echte Bekehrung, echte Umkehr, echte Vergebung aller Sünden resultiert in völligem Gehorsam, weil Gottes Wille der Beste ist, den es für uns gibt. "Und der Herr, dein Gott, wird dir Überfluss geben in allem Werk deiner Hände, an der Frucht deines Leibes, an der Frucht eines Fies, an der Frucht eines Landes, zu deinem Besten, denn der Herr wird sich wiederum über dich freuen, zu deinem Besten, wie er sich über deine Väter gefreut hat. Wenn du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorchst und seine Gebote und seine Satzungen befolgst, die in diesem Buch des Gesetzes geschrieben stehen, wenn du den dem Herrn, deinem Gott, wenn du Verzeih, wenn du zu dem Herrn, deinem Gott, umkehrst von ganzem Herzen und von ganzer Seele." Lieber Freund, liebe Freundin, möchte diese Entscheidung heute neu für mich festmachen. Du auch. Denn dieses Gebot, das ich dir heute gebiete, ist nicht zu wunderbar für dich und nicht zu fern. Im Glauben ist das, was vor unmöglich war, plötzlich möglich. Es ist nicht im Himmel, dass du sagen müsstest: Wer will für uns zum Himmel fahren und es uns holen und es uns hören lassen, dass wir es tun? Es ist noch nicht die jenseits des Meeres, dass du sagen müsstest: Wer will für uns über das Meer fahren und es uns holen und es uns hören lassen, dass wir es tun? Sondern das Wort ist sehr nahe bei dir in deinem Mund und in deinem Herzen, sodass du es tun kannst in Christus. Du kannst zu Hause das vergleichen mit Römer 10, Vers 6 bis 11. Paulus sagt genau, was hier steht, ist durch Christus möglich. Das das Evangelium, das er predigt.

[1:05:45] Ich möchte mein Leben ehrlich im Licht des Wortes Gottes untersuchen. Ich möchte dem Gesetz erlauben, mir zu zeigen, wo sich Sünde in meinem Leben befindet, damit ich sie zu Jesus bringen kann. Nicht um aus eigener Kraft sie auszulöschen. Nein, nein, um sie zu Jesus zu bringen, der auf die Welt kam, um mich von ihr zu erlösen, der am Kreuz von Golgatha sie bereits getragen und bezahlt hat und der im himmlischen Heiligtum jetzt auf mein Gebet wartet und für mich eintritt, damit sein Blut für mich persönlich angewendet wird. Ich möchte, weil das Gesetz in mein Leben hineinscheinen darf, möchte ich auf Jesus schauen.

[1:06:27] Ist das auch dein Wunsch? Auf diesen Jesus zu schauen, den die Bibel uns präsentiert. Wollen wir noch gemeinsam beten?

[1:06:39] Lieber Vater im Himmel, wir lesen in Hohelied 8, Vers 6: "Setze mich wie ein Siegel an dein Herz." Und Herr, wir wünschen uns so sehr, dass du wie ein Siegel auf unserem Herzen bist, Herr. Wir wünschen uns von ganzem Herzen, dass dein Gesetz uns durchleuchtet und zeigt, wie wir wirklich sind, damit wir wissen, was wir alles zu dir bringen müssen, dürfen, können, dass wir tatsächlich von aller Sünde gerettet werden können, dass uns alle Sünde vergeben werden kann, dass wir uns nicht selbst betrügen, sondern dass wir dir voll folgen in allem, was du sagst. Herr, wir möchten dich von Herzen bitten, dass wir im Glauben verstehen, dass Jesus am Kreuz alle unsere Sünden getragen hat und dass wir es dem Gesetz erlauben, in unser Leben hineinzuscheinen, um uns zu zeigen, wo wir Vergebung brauchen. Herr, schenk uns eine neue Erweckung. Vergib uns, dass wir so oft durch Sünde das Zeugnis des Evangeliums in unserem Leben verdunkelt haben, deine Kraft neutralisiert haben, weil wir wie Simson an Sünde festgehalten haben. Herr, erfülle uns mit deinem Heiligen Geist. Vergib uns alle unsere Sünden. Reinige du uns. Erschaffe du uns ein neues, reines Herz und schreib dein Gesetz durch deinen Geist in unser Herz. Dank, dass wir dich kennen dürfen und dass du uns alle Sünde vergibst. Hab Dank von ganzem Herzen. Amen.

[1:08:33] Nächste Woche wollen wir weiter studieren, was es bedeutet, das Evangelium im eigenen Leben so zu erleben, dass unser Glaube tatsächlich wächst. Wir werden über Re Buße sprechen und ich glaube, das wird ein ganz entscheidendes Thema sein, dass wir dringend verstehen müssen und in dem Gott zu uns persönlich sprechen wird. Bis dahin wünschen wir euch Gottes reichen Segen und viel Freude im Studium dieses kostbaren Wortes. Gott sei mit euch. Amen.


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