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In dieser Folge der Christ Study Hour 2022 Q4 mit Marco Klink wird das Thema „Höllenfeuer“ aus biblischer Perspektive beleuchtet. Es wird untersucht, wie das Verständnis von Tod und Sterben mit unserem Bild von Gott zusammenhängt und wie falsche Vorstellungen oft aus weltlichen Lehren stammen. Der Vortrag beginnt mit der Genesis, um die biblische Grundlage für die menschliche Existenz und den Ursprung des Todes zu legen, und hinterfragt die gängige Vorstellung einer ewig brennenden Hölle.


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Serie: Christ Study Hour 2022 Q4: Über Tod, Sterben und Zukunftshoffnung

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Transkript

[0:35] Ich begrüße euch alle sehr herzlich zur dieswöchigen Folge von der Christ Study Hour. Wir sind mittlerweile angekommen bei Thema Nummer 10 im vierten Quartal im Jahr 2022. Und bevor wir das Wort Gottes aufschlagen und mit dem Wochenthema beginnen, würde ich sagen, dass wir noch einmal beten.

[0:59] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir jetzt wieder die Möglichkeit haben, dein Wort aufzuschlagen und über Dinge nachzudenken, die du uns offenbart hast in deinem Wort. Möchte dich bitten, dass du alles Störende von uns nimmst. Möchte dich bitten, dass du bei mir bist, bei meinen Gedanken und meinen Worten, und auch bei all denen, die diese Aufnahme schauen. Führe du unsere Gedanken, lehre du uns aus deinem Wort. In Jesu Namen bitten wir darum. Amen.

[1:31] Wir haben in diesem Quartal bereits über mehrere Themen geredet. Wir haben gesprochen allgemein über den Tod in unserer Welt, über das Wesen des Menschen und haben uns auch Gedanken gemacht über die Auferstehung und über die damit verbundene Hoffnung. Und wir haben auch gesehen, wie unser Verständnis von all den Themen, die mit dem Tod zu tun haben, in direktem Zusammenhang stehen mit unserem Bild, das wir von Gott haben, und mit unseren Charakterzügen, die uns über Gott in der Bibel offenbart werden.

[2:05] Und wir haben auch gesehen, dass wir dabei immer falsche Vorstellungen von Menschen, die in der Welt kursieren, vergleichen mit den Aussagen und den Offenbarungen aus der Bibel. Und auch das Thema, über das wir heute reden werden, ist mit Sicherheit ein Thema, zu dem jeder Mensch, egal ob gläubig oder ungläubig, irgendeine Meinung hat bzw. etwas damit assoziiert.

[2:31] Wir wollen heute reden über das Thema der Hölle bzw. das Thema des Höllenfeuers. Wir haben uns bereits im Studium vergangene Woche mit Bruder Ronny Schreiber einige schwierige Verse in der Bibel angesehen, bei denen man auf den ersten Blick meinen könnte, dass sie sich widersprechen mit anderen Versen in der Bibel. Und auch beim Thema der Hölle werden wir uns heute einige Verse anschauen, die häufig missverstanden werden, wenn man sie nicht im gesamten Kontext der Bibel betrachtet.

[3:04] Der Merkvers für diese Woche steht im ersten Thessalonicherbrief und dort in Kapitel 5, Vers 21. Und es heißt dort: "Prüft alles, das Gute behaltet." Und wir wollen diesen Rat, den Gott hier durch Paulus an uns gibt, alles zu prüfen, das Gute zu behalten, auch befolgen, vor allem bei diesem Thema. Und wollen das gesamte Thema anhand der Bibel prüfen und ja, Gott doch bitten, dass er uns durch sein Wort zur Wahrheit führt.

[3:35] Wir haben in den letzten Wochen bereits gesehen, dass falsche Verständnisse der Menschen in Bezug auf den Tod, auf die Auferstehung, größtenteils darauf beruhen, dass die Menschen ein falsches Verständnis haben von der menschlichen Seele. Die Seele des Menschen, so sagen es zumindest die Befürworter, würde gar nicht sterben, sondern können ja auch unabhängig von dem Körper weiterleben.

[3:59] Und ich möchte heute zu Beginn des Studiums wieder in das erste Buch Mose gehen und dort einige Verse mit euch lesen. Ich weiß, wir haben uns in diesem Quartal bereits häufiger mit diesen Versen beschäftigt und sind ja auch sehr detailliert durchgegangen, aber ich möchte trotzdem noch heute, wenn wir über die Hölle reden, wirklich an der Wurzel beginnen und dann darauf aufbauend die Texte angucken, die über die sogenannte Hölle sprechen.

[4:23] Lasst uns dazu das Wort Gottes in die Hand nehmen und im ersten Buch Mose das zweite Kapitel aufschlagen.

[4:37] Und dort lesen wir zunächst die Verse 4 bis 8. Mose 2, 4 bis 8. "Dies ist die Geschichte des Himmels und der Erde, als sie geschaffen wurden. Zu der Zeit, als Gott der Herr Erde und Himmel machte. Es war aber noch kein Strauch des Feldes gewachsen auf der Erde, noch irgendein Kraut auf dem Feld, denn Gott der Herr hatte es noch nicht regnen lassen auf der Erde. Und es war kein Mensch da, um das Land zu bauen. Aber ein Dunst stieg beständig von der Erde auf und bewässerte die ganze Fläche des Erdbodens."

[5:14] Vers 7: "Bildete Gott der Herr den Menschen Staub von der Erde und blies den Odem des Lebens in seine Nase, und so wurde der Mensch eine lebendige Seele." Und Gott der Herr pflanzte einen Garten in Eden im Osten und setzte den Menschen dorthin, den er gemacht hatte.

[5:36] Entscheidend ist hier der Vers 7, wo es heißt, dass Gott den Menschen geschaffen hat aus zwei Komponenten, in Anführungsstrichen. Zuerst formte er dem Körper aus dem Staub der Erde und dann blies er den Menschen, wie es hier in der Schlachter-Übersetzung heißt, den Odem des Lebens ein. Und daraus wurde dann die lebendige Seele. Das heißt, man kann das hier fast wie eine mathematische Gleichung sehen. Also: Körper plus Odem des Lebens, der von Gott kommt, ergeben gleich die lebendige Seele des Menschen.

[6:14] Das heißt, der Mensch, so wie wir als Individuum existieren, ist ein Zusammenschluss von Körper und Seele, und beides ist uns von Gott gegeben. Der Körper kann nicht ohne den Odem Gottes weiterleben, denn wir wissen, dass dann die Verwesung des Körpers eintritt. Und auch die Seele kann nicht, und auch der Körper, Entschuldigung, ohne den Körper weiterleben.

[6:38] Denn wir haben den Odem, den Gott uns gibt, nicht aus uns selbst heraus. Gott ist es, der uns täglich bewusst am Leben erhält. Das mögen wir so häufig im Alter gar nicht wahrnehmen, aber der Odem, das Leben, ist nichts, was wir in Gott uns einmal gegeben hat aus uns selbst heraus. Haben wir, wenn wir sterben, dann geht der Odem zu Gott zurück. Das heißt, es ist kein Automatismus, dass wir jeden Tag leben. Jesus, der selbst das Leben ist, er hält uns jeden Tag aktiv am Leben.

[7:09] Und lasst uns im zweiten Kapitel bleiben und dort zu Vers 16 und 17 springen.

[7:14] Es heißt dort: "Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen, denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben."

[7:38] Bis zum Ende des zweiten Kapitels spricht ausschließlich Gott. Das heißt, Gott sprach, und es werde Licht. Gott sprach, Gott sprach, und Gott sprach.

[7:51] Die schreckliche Wendung geschieht erst, als nicht mehr Gott spricht, sondern ein anderes Wesen anfängt zu sprechen. Gott hat damals am Baum der Erkenntnis Adam und Eva gewarnt, was passieren würde, wenn sie der Stimme Gottes nicht gehorchen. Gott sagte ihnen ganz klar: Er sagte, sie werden sterben. Das heißt, der Mensch übertritt das Wort Gottes, und die Konsequenz daraus ist, dass er stirbt.

[8:21] Und als dann die Schlange anfängt zu sprechen, da, wie ich gerade erwähnt habe, verändert sich alles und nimmt die Geschichte diese schreckliche Wendung an, unter der wir noch heute leiden. Und dazu lesen wir in Kapitel 3 die Verse 1 bis 6.

[8:37] "Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der Herr gemacht hatte, und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft? Das sprach die Frau zur Schlange: Von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen, aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: Es ist nicht davon, und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbt."

[9:04] "Das sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben, sondern Gott weiß: An dem Tag, da er davon isst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist."

[9:18] Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht. Und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab davon auch ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß.

[9:37] Dieser offene Gegensatz in den beiden Aussagen ist der Ursprung vieler Lehren zum Thema Tod bzw. wie es mit dem Menschen nach dem Tod weitergeht. Gott sagt etwas: "Ich nehme die Menschen werden sterben, wenn sie seinen Worten missachten." Und Satan sagt genau das Gegenteil.

[9:58] Und eigentlich sollten diese wenigen Verse schon ausreichen, um klar aufzuzeigen, dass es für den Menschen nach dem irdischen Tod kein Leben mehr gibt. Es ist ja auch ein Widerspruch in sich, also ein sogenanntes Leben nach dem Tod. Sowas kann es gar nicht geben. Und hier haben wir den Ursprung all dieser Ansichten. Es war damals Satan höchstpersönlich, der die ersten Menschen belogen hat, indem er ihnen sagte, dass sie nicht sterben werden.

[10:25] Und ist nicht genau das die Ansicht der meisten Menschen heute? "Wir sterben nicht, das Leben geht auf irgendeine Art und Weise weiter." Natürlich gibt es da auch unterschiedliche Strömungen, wie man sich das dann im Einzelnen vorstellt, aber größtenteils sind sich die Menschen einig, dass das Leben nach dem irdischen Tod weitergeht.

[10:44] Und wenn wir uns jetzt heute mit dem Thema der Hölle und dem Höllenfeuer beschäftigen, dann ist es wichtig zu wissen, woher dieses ganze Gedankenkonstrukt kommt. Denn die Lehre der ewig brennenden Hölle ist sehr eng verbunden mit dem Gedanken der unsterblichen Seele. Gott sagte damals: "Ihr werdet sterben." Nach der Höllenlehre gäbe es aber gar kein Tod, denn jeder Mensch würde so oder so weiterleben, entweder im Paradies oder eben in der Hölle im ewigen Höllenfeuer.

[11:18] Das heißt, man würde sowieso ewig leben. Die Frage wäre dann nur, ob man, beziehungsweise wo man sich genau befindet. Entweder im Paradies, wo man dann das ewige Leben in Freude genießen kann, oder eben in der Hölle, wo man ewig gequält wird, ewig leidet und ewig brennt, zumindest laut dieser Theorie.

[11:44] Und ich möchte jetzt kurz einen Exkurs erlauben, der jetzt nicht direkt mit dem Thema zu tun hat, aber wenn wir, denke ich, schon relevant sein kann für uns. Und möchte euch einfach ein paar Gedanken mitgeben, die ihr dann für euch selbst weiter studieren könnt.

[12:00] Wenn wir noch mal die Situation am Baum der Erkenntnis uns betrachten, vor allem die Parteien, die dort unter den Menschen, die dort oder die Wesen, die dort anwesend waren. Wir haben dort einmal die Schlange, von der wir wissen, dass es Satan ist. Und was ist Satan eigentlich? Satan selbst ist ein gefallener Engel. Das heißt, wir haben hier die Situation, dass ein gefallener Engel Kontakt aufnimmt zu einem Menschen, zu Eva. Und Eva lehnt diese versuchte Kontaktaufnahme nicht ab, sondern erwidert diese Kontaktaufnahme.

[12:39] Und wie würden wir es heute nennen im Jahr 2022, wenn ein gefallener Engel Kontakt aufnimmt zu einem Menschen und dieser Mensch diese Kontaktaufnahme erwidert? Heute würden wir es Spiritismus nennen. Das heißt, damals im Garten Eden war der erste Fall von Spiritismus auf dem Planeten Erde. Wir wissen aus der Prophetie, dass der Spiritismus am Ende der Zeit eine große Rolle einnehmen wird bei der Verführung der Menschen.

[13:11] Und wir könnten ja jetzt meinen, dass wir als Volk der übrigens Adventisten geschützt sind vor diesen spiritistischen Angriffen Satans, weil wir spiritistische Handlungen, zum Beispiel Totenbeschwörung, Beschwörung oder Befragen von Geistern, wir diese Dinge radikal ablehnen und damit zurecht nicht zu tun haben wollen. Wir wissen aber auch aus der Prophetie, dass die Verführung am Ende der Zeit so subtil sein wird, dass selbst das Volk der übrigens in der Gefahr steht, verführt zu werden.

[13:45] Und könnte es deshalb sein, dass Satan sich für die Adventgemeinde eine andere, subtilere Art und Weise der Verführung und eine andere Form dessen, Anführungsstrichen, Spiritismus, ausgedacht hat, um uns zu verführen?

[14:02] Was wäre, wenn der Spiritismus für das Endzeitvolk nicht kommt über direkter Kommunikation mit gefallenen Engeln, sondern über die Theologie, die hier vermittelt wird im Zusammenhang mit dem ersten spiritistischen Auftreten? Denn was war damals das theologische Konzept, das Satan an Eva weitergegeben hat, als er sie erfolgreich verführen konnte?

[14:25] Das theologische Konzept damals war, dass Satan Eva gesagt hat: "Du kannst das Wort Gottes übertreten und trotzdem weiterleben."

[14:35] Und kommen uns solche Gedanken heute vielleicht bekannt vor? Hören wir nicht, dass solche Gedanken oder solche Aussagen auch heute getätigt werden? Und das mündet dann in Aussagen wie: "Es gäbe keine vollständige Überwindung von Sünden" oder "Wir werden sündigen, bis Jesus wiederkommt" oder andere Aussagen wie: "Auf einzelne Tatsachen kommt es nicht an, wichtig ist nur deine Beziehung zu Jesus."

[15:00] Sind das nicht Sätze, die wir auch heute immer wieder hören? Und hier im ersten Buch Mose, Kapitel 3, haben wir den Ursprung dieser Gedanken, wo Satan ein theologisches Konzept einführte, das er Eva weitergibt, indem er ihr sagt, dass das Übertreten von Gottes Wort nicht den Tod zufolge hat.

[15:21] Das heißt, Satan ist derjenige, der uns glauben lassen möchte, dass bewusste Übertretung von Gottes Geboten nicht den Tod nach sich zieht.

[15:30] Und ich wollte einfach, weil wir gerade bei den Versen sind, durch diese Gedanken mitgeben, auch wenn sie jetzt nicht direkt mit dem Thema der Höllenfeuer des Höllenfeuers zu tun haben, dass ihr es vielleicht für euch selbst weiter studieren könnt.

[15:41] Also gehen wir jetzt zu unserem eigentlichen Thema für heute. Was sagt die Bibel über die Hölle? Ist die Hölle ein Ort, an dem Ungläubige in Ewigkeit brennen, in Ewigkeit leiden und gequält werden von Gott?

[15:56] Schauen wir uns dazu mal einige Texte an, die etwas darüber sagen. Schlagen wir zum Beispiel Matthäus Kapitel 18 auf und lesen dort Vers 8.

[16:16] Es heißt dort: "Wenn aber deine Hand oder dein Fuß für dich ein Anstoß zur Sünde wird, so haue ab und wirf sie von dir. Es ist besser für dich, dass du lahm oder verstümmelt in das Leben eingehst, als dass du zwei Hände oder zwei Füße hast und in das ewige Feuer geworfen wirst."

[16:34] Dann einen weiteren Text in Markus 9, Vers 43. Im Prinzip die Parallelerzählung davon. Markus 9, Vers 43: "Und wenn deine Hand für dich ein Anstoß zur Sünde wird, so haue sie ab. Es ist besser für dich, dass du als in das Leben eingehst, als dass du beide Hände hast und in die Hölle fährst, in das unauslöschliche Feuer."

[16:57] Und dann noch erstmal ein dritter und letzter Text: Offenbarung Kapitel 14, die dreifache Engelsbotschaft. Man würde vielleicht gar nicht vermuten, dass dort auch ein paar Wörter stehen, die diese Gedanken zulassen, aber schauen wir mal in der dritten Engelsbotschaft auf dem Bauern 14, und ich lese dort ab Vers 9.

[17:19] "Und ein dritter Engel folgte ihnen, der sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt, so wird auch er von dem Wein Gottes trinken, der unvermischt ein Geschenk ist in dem Kelch seines Zorns, und er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit, und die das Tier und sein Bild anbeten, haben keine Ruhe Tag und Nacht." Und wer das Malzeichen seines Namens annimmt...

[17:57] Was machen wir jetzt, wenn wir solche Verse lesen, wie eben gerade? Das war jetzt, wie gesagt, nur eine Auswahl, es gibt auch noch weitere. Denn auf den ersten Blick scheint es ja so, als würden diese Menschen, diese Verse tatsächlich darüber berichten, dass Menschen, die ungläubig sind, ewig brennen und leiden werden.

[18:17] Aber wie ich zu Beginn gesagt habe, wollen wir heute die Bibel in ihrem gesamten Kontext betrachten, damit wir auch aus der Gesamtheit der Texte ja eine Lehre formulieren können, wie die Bibel sie uns lehrt.

[18:30] Und wir haben uns in den vergangenen Wochen schon ausführlich über die Erschaffung des Menschen, über den Zustand der Toten unterhalten und uns damit beschäftigt. Und das bisherige Studium zeigt bereits, dass die Verse, die wir lesen, in einem größeren biblischen Kontext verstanden werden müssen. Und man nicht einfach zwei oder drei Verse nehmen kann, die eine Sichtweise unterstützen und dann zwei oder drei andere, die eine andere Sichtweise unterstützen. Wir müssen alle Verse der gesamten Bibel nehmen und dann aus der Gesamtheit der Verse eine Lehre formulieren, so wie die Bibel sich uns eben offenbart.

[19:04] Das heißt, was meint die Bibel, wenn sie zum Beispiel das Wort "ewig" benutzt? Wenn das Wort "ewig" im Kontext mit Gott benutzt wird, dann meint es in der Regel Gottes ewige Existenz, also Ewigkeit in der Vergangenheit und auch Ewigkeit in der Zukunft, denn Gott selbst ist nicht, so wie wir Menschen, an die Gegenwart oder an die Zeit gebunden.

[19:26] Wenn das Wort "ewig" im Kontext von Menschen oder von geschaffenen Dingen benutzt wird, dann ist damit nicht die zeitliche, ewige Existenz in Vergangenheit und Zukunft gemeint.

[19:39] Und um zu verstehen, was damit gemeint ist, hilft uns ein Vers weiter im Neuen Testament, nämlich im Judasbrief und dort Vers 7.

[19:47] Judas, und dort Vers 7. Es heißt dort: "Wie Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die in gleicher Weise wie diese die Unzucht bis zum Äußersten trieben und anderen Fleisch nachgingen, nun als warnendes Beispiel dastehen, indem sie die Strafe eines ewigen Feuers zu erleiden haben."

[20:12] Wir wissen, dass Sodom und Gomorra damals mit Feuer vom Himmel zerstört wurden. Und als dieser Vers, also der Vers 7 im Judasbrief, geschrieben wurde, lag dieses Ereignis bereits über 1000 Jahre zurück. Und wir können mit Sicherheit sagen, dass Sodom und Gomorra heute im Jahr 2022 nicht mehr brennen. Das wäre sicherlich irgendjemandem aufgefallen. Und wir können auch mit Sicherheit sagen, dass zu der Zeit, als dieser Vers hier geschrieben wurde, Sodom und Gomorra nicht mehr gebrannt haben.

[20:43] Trotzdem heißt es ja aber im letzten Teil des Verses: "indem sie die Strafe eines ewigen Feuers zu erleiden haben." Wie würden diese Verse jetzt in Bezug auf Sodom und Gomorra Sinn ergeben?

[20:54] Sie würden nur dann Sinn ergeben, wenn damit nicht ein buchstäbliches, ewiges Abbrennen gemeint ist, sondern die ewige Endgültigkeit der Entscheidung. Die Gnadenzeit damals war vorbei für Sodom und Gomorra, und Gott hat sie dann einmalig vernichtet und so seinen Richterspruch über sie ausgesprochen. Und diese Entscheidung damals ist heute nicht mehr umzukehren.

[21:19] Das heißt, die Konsequenzen ihres Handelns damals wären nicht mehr rückgängig zu machen. Und deswegen ist ihre Strafe eine ewige Strafe, nicht in Bezug auf ewige Qualen, die sie zu erleiden haben, oder dass sie ewig brennen, sondern in Bezug auf die Unumkehrbarkeit der Entscheidung, die Gott damals bzw. die Menschen getroffen haben und die dann Gottes Gericht nach sich gezogen haben.

[21:42] Und mit diesem Verständnis können wir auch die anderen Verse der Bibel, die scheinbar über ein ewig brennendes Feuer sprechen, richtig biblisch einordnen. Nicht die Menschen brennen ewig oder andere Geschöpfe, sondern es ist ein einmaliges Sterben, das auf Ewigkeit bestehen bleibt und nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

[22:03] Denn eine Vorstellung von einer ewig brennenden Hölle würde auch aus anderen Punkten keinen Sinn ergeben. Erstens würde dann das Böse niemals vollständig beseitigt werden. Irgendwo in den geschaffenen Welten von Gott würde es einen Bereich geben, in den Lebewesen von Gott geschaffen, ewig leiden würden. Das heißt, das Böse wäre auf ewig nie vernichtet.

[22:31] Und ein zweiter Grund, warum eine ewig brennende Hölle keinen Sinn ergibt und auch nicht mit dem Charakter Gottes übereinstimmt. Die Charakter Gottes haben...

[22:36] übereinstimmt der Charakter Gottes. Haben wir in den letzten Wochen ja häufiger angesprochen, ist, dass Gott dann Menschen ewig bestrafen würde für eine zeitlich begrenzte Möglichkeit, in der sie die Möglichkeit haben zu sündigen. Das heißt, wenn ein Mensch z.B. 80 oder 85 Jahre alt wird, bevor er hier auf der Erde stirbt, und sich in dieser Zeit nicht Gott hingegeben hätte und ein Leben in Sünde geführt hätte, hätte er vielleicht 85 Jahre ungläubig gelebt, würde dann aber in Ewigkeit dafür bestraft werden. Und das passt überhaupt nicht mit dem Charakter von Gott zusammen.

[23:09] Und ein weiterer Vers, der häufig für ein wenig Verwirrung sorgt, steht in Markus, und dort in den Versen 42 bis 48. Markus 9, Vers 42 bis 48. Wir haben uns gerade schon mal dort den Vers 43 angeschaut und wollen uns jetzt noch mal den größeren Kontext angucken. Es heißt dort: „Wer aber einem der Kleinen, die an mich glauben, Anstoß zur Sünde gibt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein um seinen Hals gelegt und er ins Meer geworfen würde.“ Und wenn deine Hand für dich ein Anstoß zur Sünde wird, dann haut sie ab. Es ist besser für dich, dass du als Lahmer in das Leben eingehst, als dass du beide Hände hast und in die Hölle fährst, in das unauslöschliche Feuer, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt. Und wenn dein Fuß für dich ein Anstoß zur Sünde wird, so haue ihn ab. Es ist besser für dich, dass du lahm in das Leben eingehst, als dass du beide Füße hast und in die Hölle geworfen wirst, in das unauslöschliche Feuer, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt. Und wenn dein Auge für dich ein Anstoß zur Sünde wird, so reiß es aus. Es ist besser für dich, dass du einäugig in das Reich Gottes eingehst, als dass du zwei Augen hast und in das höllische Feuer geworfen wirst, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.

[24:36] Hier wird jetzt in diesem kurzen Abschnitt dreimal dieselbe Phrase benutzt: in Vers 44, Vers 46 und Vers 48. Es heißt dort: „nämlich wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.“ Das wiederholt sich so wortwörtlich dreimal in diesem kurzen Abschnitt. Und vorher werden immer gewisse körperliche Einschränkungen beschrieben, einmal ja mit der Hand, mit dem Auge. Und man könnte ja dann aufgrund dieser Texte meinen, dass der Körper zwar verletzt wird, aber mit dem Begriff „Wurm“ zum Beispiel eine Seele gemeint ist, die auf Ewigkeit dort brennt und nicht vergeht, also eine Seele ohne Körper.

[25:18] Und interessant ist, dass Jesus, als er diese Aussage hier getroffen hat, sich bezieht auf einen Vers, der bereits im Alten Testament aufgeschrieben wurde, in Jesaja Kapitel 66. Und dort wollen wir einmal hingehen und uns anschauen, worauf Jesus sich hier bezieht, bzw. woher er diesen Vers genommen hat. Jesaja 66 und dort der Vers 24. Das ist der letzte Vers im ganzen Jesaja-Buch. Das heißt dort: „Und man wird hinausgehen und die Leichname der Leute anschauen, die von mir abgefallen sind; denn ihr Wurm wird nicht sterben und das Feuer nicht erlöschen, und sie werden ein Abscheu sein für alles Fleisch.“

[26:05] Wir wissen jetzt bereits aus dem Vers in Judas, Vers 7, was damit gemeint ist, wenn es hier heißt: „und die Feuer wird nicht erlöschen“. Das heißt, damit ist nicht gemeint, dass ein buchstäbliches Feuer nicht erlischt, sondern die Endgültigkeit der Entscheidung. Und interessant ist, dass der Vers hier wie ein Parallelismus aufgebaut ist. Das heißt, einmal im zweiten Teil: „denn ihr Wurm wird nicht sterben und die Feuer wird nicht alle löschen.“ Das heißt, durch diesen Parallelismus kriegen wir schon mal einen Hinweis, dass damit, dass die Bedeutung ähnlich sein könnte. Und es gibt einen weiteren Hinweis in diesem Vers, der diesen Gedanken unterstützt, dass damit kein ewig brennendes Feuer gemeint ist, was eine körperlose Seele ewig quält. Es ist das Wort „Leichname“ im ersten Teil des Verses, wo es heißt: „Und man wird hinausgehen und die Leichname der Leute anschauen.“ Denn was machen denn Würmer mit einer begrabenen Leiche? Würmer verzehren den Körper, bis davon nichts mehr übrig bleibt. Das heißt, auch dieser Vers passt durch diesen gesamten Kontext, durch die Verse, die uns jetzt angeschaut haben, harmonisch in die gesamte Bibel und auch mit zu den Punkten, die wir in den vergangenen Wochen uns angeschaut haben, und der springt auch dort nicht aus der Reihe.

[27:26] Eine weitere weit verbreitete Lehre, die direkt zusammenhängt mit dem Höllenfeuer, ist die Lehre des sogenannten Fegefeuers. Diese finden wir größtenteils im Katholizismus und die besagt, ganz kurz beschrieben, dass Menschen, die zwar grundsätzlich erlöst sind, aber noch nicht bereit sind für das Paradies, dass die für eine gewisse Zeit sich im Fegefeuer befinden müssen und dort durch das Feuer von ihren Sünden gereinigt und geläutert werden. Und nachdem dieser Prozess dann abgeschlossen ist, also dieser Prozess der Reinigung durch das Feuer, sie dann anschließend ins Paradies eingehen können.

[28:06] Wir wissen, dass im Mittelalter diese Ansicht oder diese Lehre des Fegefeuers sehr stark missbraucht wurde, um eine Menge Geld zu machen, den Menschen ja Furcht einzujagen und dadurch dem Papst um zu viel Reichtum zu verhelfen. Aber was sagt die Bibel zu diesen Ideen? Ist viel gefeuert schlagen? Wir dazu einmal Prediger Kapitel 9 auf und dort Vers 10.

[28:28] Das heißt dort: „Alles, was deine Hand zu tun vorfindet, das tue mit aller Kraft; denn im Totenreich, in das du gehst, gibt es kein Wirken mehr und kein Planen, keine Wissenschaft und keine Weisheit.“ Lassen wir mal den Vers erstmal so stehen und schlagen einen weiteren Vers auf in Hebräer 9 und dort Vers 27.

[29:11] Das heißt dort: „Und so gewiss es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.“ Diese beiden Verse zeigen, dass der Mensch dieses eine Leben hier auf der Erde hat, an dem er schließlich gemessen wird, bzw. an dem sein Verhalten gemessen wird. Wir wissen, dass kein Mensch, ausgenommen von Jesus, als er hier auf der Erde gelebt hat, ohne Sünde ist. Und wir wissen auch, dass Jesus uns vergibt, wenn wir ihm um Vergebung bitten und auf unseren falschen Wegen umkehren. Wenn wir aber bewusst an Sünden festhalten, dann haben wir nach unserem irdischen Tod keine zweite Möglichkeit, diese Entscheidung später rückgängig zu machen oder uns anders zu entscheiden. Das ist etwas, was die Bibel nicht lehrt, und da helfen uns diese beiden Verse, das zu erkennen.

[30:01] Und mit der Lehre des Fegefeuers verbunden ist auch die Ansicht, dass man bestimmte Gebete oder Bußübungen machen kann, um die Zeit eines Angehörigen, der sich aktuell im Pflegefall befindet, zu verkürzen und ihm schneller ins Paradies dadurch zu befördern. Aber auch da lehrt die Bibel etwas anderes. Schlagen wir einmal auf Hesekiel Kapitel 18 und dort Vers 20.

[30:29] Hesekiel 18 und dort Vers 20: „Die Seele, welche sündigt, die soll sterben. Der Sohn soll nicht die Missetat des Vaters mittragen, und der Vater soll nicht die Missetat des Sohnes mittragen. Auf dem Gerechten sei seine Gerechtigkeit, und auf dem Gottlosen sei seine Gottlosigkeit.“

[30:52] Hier sehen wir, dass jeder Mensch für sein eigenes Handeln zu Rechenschaft gezogen wird. Ich als sündiger Mensch kann meine gerechten Taten nicht auf andere Menschen übertragen, so dass sie ihnen angerechnet werden. Und deswegen ist es übrigens auch unbiblisch, und deswegen praktizieren wir es auch nicht, nett gemeint, dass wir für verstorbene Menschen beten, denn diese Menschen ruhen ohne Bewusstsein in ihren Gräbern und warten auf den Tag der Auferstehung. Und unsere Gebete würden diesen Menschen im Leben dieser Menschen nichts mehr verändern, denn sie haben ja kein Leben mehr, sie sind unter der Erde begraben. Das heißt, unsere Gebete haben gar keine Wirkung mehr. Deswegen praktizieren wir diese Praxis, für verstorbene Menschen zu beten, bei uns in der Gemeinde nicht.

[31:43] Wenn wir jetzt all diese Dinge gesehen haben und wissen, wie klar die Bibel über den Tod bzw. über den Zustand der Toten spricht, dann stellt sich für uns folgende Frage. Und mit diesen Gedanken möchte ich heute abschließen: Wie können wir andere Christen mit diesen kostbaren Wahrheiten vertraut machen?

[32:03] Ich denke, jeder von uns war schon mal mit anderen Christen, egal ob jetzt protestantisch oder katholisch geprägt, im Gespräch über eines dieser Themen, also Tod, Auferstehung, Zustand der Toten, wie sie mit der Seele, wie es mit dem Höllenfeuer, Fegefeuer und all diesen Themen. Und ich denke auch, ihr seid in vielen Fällen erstaunt gewesen, wie fest verankert diese falschen Vorstellungen in den Köpfen der Menschen sind. Das heißt, wie schaffen wir es, Menschen für die Wahrheiten, speziell zu diesem Thema, zu öffnen?

[32:39] Ich denke, ein wichtiger Punkt ist, dass wir uns erstmal bewusst machen, warum die Menschen überhaupt an diese an diese Lehren glauben. Für die meisten Menschen ist es ein tröstender Gedanke, wenn vielleicht gerade ein Angehöriger verstorben ist, wenn sie sich damit trösten und sagen: „Okay, der Angehörige ist jetzt nicht mehr hier auf dieser schlimmen Welt, sondern steigt direkt auf zu Gott und befindet sich nun in einer Umgebung, in der all die ganzen Probleme auf dieser Erde nicht gibt.“ Das kann häufig ja die Trauer lindern und auch den Menschen eine gewisse Hoffnung geben und ihnen helfen, dass sie mit der Situation besser klarkommen.

[33:17] Und weil man natürlich dann eine Idee hat oder eine Lehre über die Gläubigen, die bei Gott sind, braucht man auch eine Idee, was mit den Ungläubigen geschieht. Die müssen ja auch irgendwo sein. Und da bietet sich natürlich dann die Höllenlehre an. Auch wenn, so behaupte ich, zumindest viele Protestanten sich damit, glaube ich, nicht so eingehend beschäftigen und diese dieses Konzept der Hölle größtenteils aus der katholischen Kirche übernommen haben und sich so die ihre Lehre von Generation zu Generation weitergegeben, ja, weitergereicht wurde.

[33:49] Und ich denke, an genau an diesem Punkt können wir ansetzen. Wenn wir es schaffen, den Menschen das richtige Gottesbild zu vermitteln, nämlich einen Gott, der keine Freude hat am Tod der Gottlosen, wie es in Hesekiel heißt, und noch weniger Freude, dass seine Geschöpfe in Ewigkeit gequält werden oder leiden müssen oder ewig brennen, und dieser Prozess kein Ende nimmt. Das passt überhaupt nicht zusammen mit dem Wesen oder mit den Charakterzügen, wie sie uns im Wort Gottes offenbart werden.

[34:22] Und an diesem Punkt kann es viele Menschen beruhigen, wenn wir ihnen den wahren Gott der Bibel näher bringen und sie wissen, dass es keine ewig brennende Hölle gibt. Das heißt, sie bräuchten sich davor gar nicht zu fürchten. Und sie dann bemerken, dass die Toten ohne Bewusstsein in ihren Gräbern ruhen und dann darauf warten, bis sie am Tag von Jesu Wiederkunft auferstehen.

[34:47] Und von diesem Punkt aus können wir aufzeigen, wie das ganze Weltgeschehen hier auf der gefallenen Erde mit der buchstäblichen Wiederkunft Jesu endet. Und Jesus bei dieser Wiederkunft jeden Gläubigen den Lohn mitbringt, nämlich das ewige Leben. Das ist eine Botschaft, die den Menschen Hoffnung geben würde. Und diese Botschaft würde den Menschen auch das richtige Gottesbild vermitteln und führt dazu, dass sie den Gott der Bibel lernen zu lieben und bereit sein werden, alles für ihn zu geben, vorausgesetzt, sie nehmen ihn an.

[35:23] Möge Gott uns dabei helfen, dass wir eines Tages bei ihm sind und auch dabei helfen, dass wir anderen Menschen auch durch diese Wahrheiten dazu führen können, dass auch sie sich für ihn entscheiden und eines Tages bei ihm sein werden.

[35:38] Amen. Lasst uns noch zum Abschluss gemeinsam beten.

[35:46] Lieber Vater im Himmel, wir wollen dir danken, dass du uns in deinem Wort dich so klar offenbart hast, dass wir nicht rätseln müssen oder im Unklaren sein müssen über all die Lehren, die uns helfen, dich kennenzulernen und deinen Charakter kennenzulernen, und die uns dazu dienen, dass wir eines Tages bei dir sein können. Möchte mich bitten, dass du uns dabei hilfst, auch speziell beim Thema der Hölle und deine Wahrheiten so klar einzuprägen, dass wir auch bereit sein werden, wenn wir mit Menschen Kontakt kommen, die dort vielleicht anderen Ideen, die Satan ihnen eingeflößt hat, an ihn festhalten, dass wir ihn mit Sensibilität, aber auch mit Klarheit dein Wort näher bringen können und ihm die Wahrheit weitergeben können, damit auch sie Hoffnung haben auf ja, darauf eines Tages bei dir zu sein und nicht von Angst getrieben sind und sich ja zu falschen Entscheidungen hinreißen lassen, weil sie meinen, dass sie vielleicht eines Tages an der Hölle brennen müssen.

[36:49] Hilf uns bitte, dass wir einfach Weisheit haben und Menschen zu dir führen können, auch ganz speziell bei diesem Thema, bei dem wir wissen, dass Satan ganz bewusst daran arbeitet, Menschen dadurch zu verführen und Menschen dadurch in Angst zu versetzen und von dir wegzuführen. Jesu Namen bitten wir darum. Amen.

[37:09] Ich wünsche allen Zuschauern ein gesegnetes Studium am kommenden Sabbat bei euch in den Sabbat Schulklassen und möchte euch auch dazu einladen, nächste Woche wieder einzuschalten bei dem 11. Thema in dieser in diesem Quartal: Gottes Segens.


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