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In dieser Episode der Christ Study Hour 2022 Q4 spricht Mirjam Giebfried über das Thema des Gerichtsprozesses im christlichen Glauben. Sie beleuchtet, wie ein scheinbar bedrohliches Thema wie das Gericht ein Ausdruck von Gottes Liebe ist und ermutigt zu einer tiefgehenden Auseinandersetzung mit diesem Thema. Die Predigt erklärt verschiedene Aspekte des Gerichts, wie die Unterscheidung zwischen Gerechten und Ungerechten, die Rolle Jesu als Richter, Hirte und König sowie die Bedeutung von Taten und Glauben im Prozess.


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Serie: Christ Study Hour 2022 Q4: Über Tod, Sterben und Zukunftshoffnung

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Transkript

[0:34] Hallo und ein herzliches Willkommen zu unserer Christ Study Hour. Schön, dass Sie eingeschaltet haben, schön, dass wir uns gemeinsam diesem wichtigen Thema widmen können: Der Gerichtsprozess. Und was hier so bedrohlich oder ernst klingt, ist eigentlich ein weiterer Beweis von Gottes Liebe. Es ist ein Beweis dessen, dass Gott sich für uns einsetzt. Und ich ermutige euch jetzt schon dazu, betrachtet dieses Thema wirklich in seiner Tiefe, noch ausführlicher, als wir es jetzt hier darstellen können. Denn es beinhaltet sehr viel persönliche Botschaften, gerade für uns in unserer heutigen Zeit. Wenn ihr dieses Video vielleicht am Anfang der Woche schaut, dann bitte ich euch: Fangt schon von Anfang an an, wirklich mit zu studieren. Geht da tiefer, wo ihr selbst Fragen habt, schreibt euch eure Fragen auf, stellt sie Gott und studiert das, denn es wird ein sehr großer Segen sein. Ich habe selbst Stunden damit verbracht, das hier durchzugehen und bin reich gesegnet worden.

[1:50] Doch bevor wir unser Studium anfangen, lasst uns gemeinsam beten. Unser Vater im Himmel, ich danke dir, dass wir jetzt schon fast am Ende des Quartals angekommen sind und so viel mitnehmen durften aus diesem Thema über Tod und Sterben und auch Zukunftshoffnung. Danke, Herr, dass du uns nicht die Ereignisse in dieser Weltzeit verborgen hast, sondern du lässt uns wissen, was du selbst tust, dass wir dich noch besser kennen dürfen und dass wir auch schätzen dürfen, was du für uns tust. Vater, gib uns den Heiligen Geist, gib uns das richtige Verständnis von deiner Wahrheit und bitte schenke mir jetzt auch die richtigen Worte, das zu übermitteln, was du offenbart hast. Ich danke dir schon dafür. Amen.

[2:52] Ihr kennt wahrscheinlich sehr gut die Geschichte vom Schächer am Kreuz. Warum fange ich damit an? Bei dem Schächer am Kreuz, als Jesus da dort gekreuzigt zwischen den beiden Übeltätern, ist etwas Besonderes vorgefallen. Denn es gab nicht nur den Schächer, sondern auch den anderen Übeltäter, und der hat bekanntermaßen gesagt: "Wenn du der Sohn Gottes bist, dann rette dich selbst und rette uns." Hier hat ein schlechter Mensch um Rettung gebeten. Er hat das Richtige gebeten, er hat auch das richtige Gebet gebetet. Aber für jeden von uns ist es klar, dass Jesus dieses Gebet nicht so einfach beantworten konnte, denn er hat das aus falschen Stücken Gewalt. Und so gibt es auch Menschen, die wollen der Lösung, Menschen, die nach etwas Gutem trachten, aber nicht bereit sind, sich ändern zu lassen. Ich hoffe, dass es uns nicht so geht wie dem Übeltäter, der Übeltäter geblieben ist, sondern wie dem Schächer am Kreuz, der sich in seinen letzten Stunden bekehrt hat.

[4:15] Ein kurzer Überblick über das, was wir heute studieren werden. Es gibt einige Fragen, die ich mir gestellt habe oder die man sich so stellt, wenn es ums Gericht geht. Und diese Fragen wollen heute beantwortet werden: Werden alle Menschen gerichtet? Dazu hilft uns dann später 5. Mose 10. Dann aber auch die Frage: Was hat es mit diesem Untersuchungsgericht auf sich? Das ist ein Begriff, den wir hauptsächlich nur in der Adventgemeinde finden. Und was soll das? Die Frage: Werden an Erlöste andere richten? Werden Menschen andere Menschen richten? Wonach richtet Gott? Das finden wir unter anderem auch stückweise in der Apostelgeschichte 17, Verse 30 und 31. Dann: Wie werden Menschen gerichtet, die noch nie vom Evangelium gehört haben? Dazu hilft auch die gleiche Stelle. Oder auch: Wie – und das ist eine Frage, die sich sehr viele stellen – wie kann ein richtender Gott gleichzeitig ein liebender Gott sein? Wie kann eine richtender Gott gleichzeitig ein liebender Gott sein? Dazu gleich mehr am Sonntag. Aber auch die Frage: Wie läuft eigentlich dieser Gerichtsprozess ab? Und ich glaube, wenn wir dieses Studium heute abgeschlossen haben, werden wir ein klareres Bild davon bekommen oder schon bekommen haben, wie denn der Gerichtsprozess bei Gott so abläuft.

[6:04] Auch noch ein Wort vorweg: Am Donnerstag ging es um den zweiten Tod. Und dadurch, dass dieses Thema vom Gericht ist sehr komplex ist und gerade das mit dem Untersuchungsgericht wirklich wichtig ist, wer weiß, ich auf die Aufnahme von Offenbarung 2 und dort Vers 11 müsste es sein, wo wir den zweiten Tod schon einmal behandelt haben. Also, wenn euch das näher interessiert, schaut euch die dazugehörige Aufnahme an. Lasst uns starten mit einem Text aus 1. Könige, in 1. Könige 8 und dort Vers 32.

[6:49] Finden wir ein Gebet Salomos, das Salomon nach Gottes Willen gesprochen hat, in dem er sagt: "So höre du es im Himmel und greife ein und schaffe deinen Knechten recht, indem du den Schuldigen verurteilst und sein Tun auf sein Haupt zurückfallen lässt, den Gerechten aber rechtfertigst und ihm nach seiner Gerechtigkeit vergibst." Was wir hier sehen ist, es gibt Folgen für die Gottlosen, es gibt aber auch Folgen für die Gerechten. Und es gehört zu Gottes Gerechtigkeit dazu, diese beiden Gruppen auch dann wirklich zu unterscheiden.

[7:52] Jetzt haben wir am Sonntag einen Text aus Matthäus 25 gefunden. Und in diesem Text gibt es auch zwei Gruppen. Lass uns das mal aufschlagen: Matthäus 25 und dort ab Vers 31. Da lesen wir: "Wenn aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen und vor ihm werden alle Heidenvölker versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet. Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken." Wir kennen dieses Bild, dass Jesus eben Schafe von Böcken trennt. Und er redet dann mit ihnen, und ihre Reaktion ist, dass sie verwundert sind. Sie hätten so das Urteil nicht eingeschätzt.

[8:58] Ich weiß nicht, wie es bei euch in den Bibeln ist. In der Schlachter-Übersetzung gibt es hier so eine kleine Überschrift über dem Vers 31, die sagt: "Das Gericht über die Heidenvölker." Ich fand das interessant, denn gerade, wenn wir weiter lesen, wird Jesus nicht mit einem Wort als Richter hier beschrieben. Wir ja, wir sehen schon, es geht wohl um ein Gericht, es geht auch um ein Urteil. Aber wie wird Jesus hier beschrieben? Zuerst als Sohn des Menschen. Oder in Vers 31 heißt es: "Wenn das Sohn des Menschen kommt." Danach wird er mit einem Hirten verglichen. Und dann heißt es in Vers 34: "Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, ihr gesegneten meines Vaters, und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt."

[10:22] Der Sohn des Menschen, das verweist darauf, dass Jesus als Mensch mit uns mitfühlen kann, was er als Mensch für uns ertragen hat, dass er auf die Erde gekommen ist. Er hat sich ja nie getrübt für uns. All das sind auch Jesu Eigenschaften. Und was uns diese Passage hier zeigt ist, beschlussfolgerlich hier ist sowas ist nicht nur Richter. Und selbst wenn Jesus richtet, dann legt er nicht sein Hirten-Gewand ab. Er sagt nicht: "Okay, jetzt muss ich mal meine Autorität walten lassen." Sondern Jesus ist gleichzeitig Hirte, er ist gleichzeitig Mensch, er ist gleichzeitig König und all das, was sonst noch seine Eigenschaften ausmachen.

[11:17] Wenn du also sehr viel Respekt hast vor dem Gericht, wenn das dich irgendwie Angst macht, darüber zu reden, dann denke daran: Derjenige, der auf dem Richterstuhl sitzt, ist kein anderer als derjenige, der dir als Freund zur Seite steht, als derjenige, der dich erlöst hat, weil er dich so lieb hat. Wir Menschen machen da ja manchmal Unterschiede, dass wir zum Beispiel im Arbeitskontext sagen: "Okay, jetzt sind wir Kollegen und keine Freunde." Oder ja, wenn man so hierarchische Strukturen hat, wie jetzt zum Beispiel in der Schule. Ich hatte mal eine Lehrerin, die war die Mutter von einem Freund, und das war ganz komisch, immer in ihrem Unterricht zu sitzen, dann plötzlich muss man sich sitzen. Und ja, das war dann eine andere Rolle, die sie eingenommen hat und ich eingenommen habe. Aber bei Jesus ist es nicht so.

[12:19] Okay, wie viele Gruppen sehen wir hier? Wir haben schon gesagt, es gibt zwei Gruppen. Und das ist auch insofern bemerkenswert, dass es hier nur zwei Gruppen gibt und keine dritte. Wir hatten vor ein paar Wochen das Thema des Fegefeuers, und dieses Fegefeuer soll ja eigentlich aussagen, dass Menschen, die zwar schon auf dem guten Weg sind, aber noch nicht richtig heilig, dass sie noch geläutert werden müssen in dem Feuer. Was eine völlig falsche Vorstellung ist. Da gäbe es diese dritte Gruppe, aber hier sehen wir, es gibt nur diejenigen, die gerecht sind, und die Ungerechten.

[13:04] Jetzt geht es in diesem Abschnitt noch weiter. Und interessant ist, worauf Jesus sein Augenmerk legt. Worauf schaut Jesus, wenn er die Menschen, oder hier die Schafe und Böcke richtet? Lasst uns mal lesen ab Vers 34. "Dann wird der König den denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, ihr gesegneten meines Vaters, und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt. Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mich gespeist. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremdling gewesen und ihr habt mich beherbergt. Ich bin ohne Kleidung gewesen und ihr habt mich bekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin gefangen gewesen und ihr seid zu mir gekommen." Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: "Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist, oder durstig und wir haben dir zu trinken gegeben?"

[14:19] Was sind das hier für Handlungen, auf die Jesus schaut? Erstmal ganz allgemein festzuhalten ist, dass es hier tatsächlich um Taten geht. Es geht nicht nur darum, ob man irgendwie ein gutes Herz hat oder so, sondern es werden Taten genannt. Aber was für Taten sind das? Konkret: dem Hungrigen zu essen zu geben, Durstigen zu trinken zu geben, Fremde aufzunehmen, Nackten Kleidung zu geben, Gefangene zu besuchen. Das sind sicherlich auch alles Handlungen, die man auf geistliche Ebene anwenden kann. Dennoch, wir dürfen es nicht vernachlässigen, den Bedürftigen zu helfen in Wort und Tat. Denn darauf schaut Jesus.

[15:09] Aber woran erinnert uns das noch, wenn wir das hier so lesen? Gefangene besuchen, ja, den Hungrigen zu essen zu geben. Es gibt doch da ganz bekannte Verse in Jesaja. Zum einen haben wir die Mission Jesu in Jesaja 61, aber auch in Jesaja 58 ist es angesprochen. Hier geht es um die Mission Jesu auf Erden. Und Jesus sagt zwar, dass er es vollbracht hat, also dass er seinen Teil vollendet hat, aber die Mission als Ganzes ist noch nicht abgeschlossen. Denn die möchte er durch seine Nachfolger weiterführen. Hier ist das: Schaut darauf, dass seine Nachfolger das tun, was eigentlich sein Werk ist.

[16:03] In dem Leben Jesu heißt es auch: "Die Nachfolge Christi: So arbeiten, wie er es getan hat." Wir sollen die Hungrigen speisen, es kommt uns bekannt vor. Die Nackten bekleiden, die Leidenden und Bedrängten trösten. Wir sollen den Verzweifelten dienen und den Hoffnungslosen Hoffnung schenken. Und auch für uns wird sich die Verheißung erfüllen aus Jesaja 58: "Deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, die Herrlichkeit des Herrn wird dein Rücken sein." Die Liebe Christi, die sich im selbstlosen Dienst manifestiert, wird den Übeltäter wirksamer besser als das Schwert oder das Gericht. Also, das bedeutet, dieser Dienst bereitet nicht nur denjenigen, der ihn tut, auf das Gericht vor, dass er dann hier auf der Seite der Schafe stehen kann. Sondern wie ein weiteres sagt, der Dienst wird den Übeltäter wirksamer besser als das Schwert oder das Gericht. Es bereitet also auch den Übeltäter, den Gegenüber, auf das Gericht vor.

[17:24] Wenn jetzt zum Beispiel ein armer Mensch oder auch ein Feind, dein Gegner, von jemand von einem so behandelt wird, dann weist ihn das wieder auf Gott hin, und er kann sich dadurch wirklich bekehren.

[17:43] Vielleicht noch kurz zu der Frage: Wer vollbringt denn diese guten Werke? Dazu können wir Philipper 2 aufschlagen. Das ist insofern relevant, denn es kommen immer wieder Diskussionen auf mit den Werken und dem Glauben. Und in Philipper 2, Vers 13 heißt es: "Denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt, nach seinem Wohlgefallen." Wenn es um die guten Werke geht, dann ist es nichts, womit wir uns selbst rühmen können. Wir sind nur wie das Werkzeug in der Hand Gottes, aber Gott ist es, der durch uns das bewirken kann und auch will.

[18:35] Dazu hatte ich vor kurzem meine Begegnung mit Obdachlosen. Und sie, also es war eine Gruppe, die ja, Essen ausgeteilt hat, Kleider verteilt hat. Und da waren ein paar Obdachlose, die waren sehr dankbar dafür. Und einer hat etwas gesagt, das ist mir gut in Erinnerung geblieben. Er hat gesagt: "Ich danke Gott für das, was ihr tut. Ich danke Gott so sehr. Weißt du, Gott ist nicht hier auf der Erde, er kann das nicht tun. Aber ihr tut es für ihn. Er würde es gerne tun." So ungefähr. Er würde uns auch reich beschenken, aber ihr seid diejenigen, die er dazu gebraucht. Und genauso ist das zu sehen: Gott will gute Werke tun durch uns Menschen.

[19:31] So, jetzt war am Sonntag noch Johannes 5 auch angegeben. Lasst uns mal noch gerade dahin gehen und den Vers 22 lesen. Johannes 5, Vers 22: "Denn der Vater richtet niemand, sondern alles Gericht hat er dem Sohn übergeben, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat." Das ist jetzt auch wieder nur ein Abschnitt von dem Satz. Und dann ja, oft sind Bibelverse sehr lang, dass man die ein bisschen teilen muss. Aber das rechtfertigt nicht, dass wir den Kontext außer Acht lassen können. Wenn wir den Kontext anschauen, dann sagt Jesus hier, so ungefähr, ich spreche das mal so ganz leicht herunter: Der Sohn tut nur, was er bei Papa gesehen hat. Jesus tut nur, was er beim Vater gesehen hat.

[20:41] Das heißt also auch, dass Jesus nicht unbedingt der alleinige Richter ist, sondern dass er das auch mit Gott zusammen tut. Wenn wir jetzt noch den Vers 24 dazu nehmen, dann wird hier auch deutlich, worauf es ankommt, wenn Jesus richtet. "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen." In der Lektion ist das ganz gut aufgeschlüsselt, dass es hier nicht darum geht, niemals ins Gericht zu kommen, weil das würde eine andere Stelle, nämlich 2. Korinther, widersprechen. Aber es geht darum, dass die Gläubigen nicht verdammt werden, nicht verurteilt werden.

[21:45] So, aber habt ihr aufgepasst, was ist wichtig bei Jesus? Was sagt er? Macht den Unterschied zwischen dem Gerechten und dem Ungerechten, zwischen demjenigen, der ewiges Leben letztendlich erbt, und demjenigen, der es nicht tut. "Wer mein Wort hört..." Ich meine, Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat. Die beiden Komponenten hängen stark zusammen. Einmal geht es darum, überhaupt das Wort zu hören, die Wahrheit zu kennen, und dann aber auch zu glauben. Und wir hatten das vor kurzem im Offenbarungs-Seminar: Glauben bedeutet, dass man danach lebt, dass man annimmt und tut, was da geschrieben steht.

[22:43] So, jetzt kommen wir zu dem Teil, der für mich sehr bedeutsam war in jetzt in dieser Lektionswoche. Das war der Montag. Wir haben schon gesehen: Glaube ist wichtig, die Wahrheit kennen ist wichtig. Aber ich meine, dass wir uns dessen, also, dass wir das vielleicht unterschreiben können, aber uns dessen noch nicht in seiner ganzen Bedeutung im Klaren sind. Am Montag hieß die Überschrift: "Das Vor-Wiederkunftsgericht". Ein ganz schön kompliziertes Wort. Das Vor-Wiederkunftsgericht ist gleichzusetzen mit dem Untersuchungsgericht. Das sind zwei Begriffe für einen und dieselbe Sache. Und dazu schreibt er weit etwas in "Christus in seinem Heiligtum". Ich bin mir nicht genau sicher, ob es das im Deutschen überhaupt gibt, aber so wäre die Übersetzung des englischen Titels. Im Wald schreibt: "Das Thema des Heiligtums und des Untersuchungsgerichts sollte vom Volk Gottes klar verstanden werden. Alle müssen sich selbst die Stellung und das Werk ihres großen Hohepriesters kennen, andernfalls wird es ihnen unmöglich sein, den Glauben auszuüben, den dieser Zeit wesentlich ist, oder die Stellung einzunehmen, die Gott ihnen zugedacht hat." Das Thema des Heiligtums und des Untersuchungsgerichts sollte vom Volk Gottes klar verstanden werden. Sie liegt da ein besonderer Schwerpunkt darauf.

[24:34] Und das lenkt uns wieder in diese Richtung zu denken: Naja, wie viel muss ich denn wissen für die Erlösung? Wenn ich nicht alles weiß, ist das wirklich so schlimm? Auf der Fahrt hierher habe ich eine Erfahrung gemacht, die mir das noch ein bisschen deutlicher gemacht hat, wie wichtig es Gott ist. Und zwar gibt es da eine Strecke, die, ja, da ist auf der Straße Überholverbot, aber es gibt keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Also, es ist so eine Landstraße, und ich habe immer wieder bemerkt: Menschen, die den Weg gut kennen, die fahren da zügig. Und Menschen, die vielleicht zum ersten Mal dort fahren, die sind sich nicht oft nicht so sicher, ist da jetzt eine Geschwindigkeitsbegrenzung oder nicht. Vielleicht kommt ja gleich noch ein Schild. Und die fahren das sehr langsam. Eigentlich dürfte man 100 fahren. Diejenigen, die sich nicht auskennen, fahren öfters mal 80. Und so habe ich immer wieder, als ich an die Stelle gekommen bin, gebetet: "Herr, bitte lass jemand vor mir sein, dass ich auskennt." Heute war das der Fall. Heute, da war dann kam die Stelle, wo das 60er, 60er Geschwindigkeit durchgestrichen war. Und da ist der vor mir so richtig aufs Gas gegangen. Und ich dachte so: "Yeah, jetzt kann ich hinterher fahren. Ich kann mal so fahren, wie es auch erlaubt ist." Das war schön, bis ein kleines rotes Auto auf der Bildfläche erschien. Das vor 60. Und der Fahrer vor mir und ich auch, sind beide dadurch ausgebremst worden. Ja, und muss langsamer machen.

[26:37] Und das war für mich ein Bild, wie es Gott mit uns manchmal geht. Gott hätte gerne, dass unsere geistliche Entwicklung schon so viel weiter wäre und so viel schneller und besser vorangehen würde. Und wir bremsen ihn aber aus, weil wir nicht wissen, was wir schon längst hätten wissen können, weil wir noch nicht erprobt haben, was sie bereits von ihm gelernt haben, oder auch einfach, weil wir uns manches Wissen noch nicht angeeignet haben.

[27:15] Ich glaube, Gott liegt Gottes sehr viel daran gelegen, dass wir studieren und erforschen, was Wahrheit ist. Denn so muss er immer wieder bei den Grundlagen mit uns anfangen. Und ja, wir können noch nicht so gut weiterkommen, auch in unserem Heilungsprozess, wie wir eigentlich sollten. Gott möchte uns doch zu viel mehr beibringen. Deswegen ist es wichtig, dass wir uns mit diesen Dingen beschäftigen.

[27:52] So, zurück zum Untersuchungsgericht. Wo finden wir so ein Konzept in der Bibel? Wenn ich jetzt in die Konkordanz eingebe "Vor-Wiederkunftsgericht", dann wird mir die wohl nichts ausspucken, denn diesen Begriff an sich gibt es nicht in der Bibel. Aber auf welchem Konzept ist das überhaupt aufgebaut? Schaut mal mit mir in 3. Mose. Hier geht es um den Heiligtumsdienst, und der Heiligtumsdienst gibt uns tatsächlich ein Sinnbild für das, was es mit dem Untersuchungsgericht auf sich hat.

[28:32] 3. Mose 16 und dort lese ich Vers 16 und dann Vers 29 bis 31. "So soll er Sühne erwirken für das Heiligtum wegen der Unreinheiten der Kinder Israels und wegen ihrer Übertretungen und aller ihrer Sünden. Und er soll dasselbe tun mit der Stiftshütte, die sich mitten unter ihren Unreinheiten befindet." Also, es geht hier um Sühne, dass die Sünde getilgt wird. Jetzt ab Vers 29: "Und das soll eine ewig gültige Ordnung..."

[29:25] und das soll eine ewig gültige Ordnung für euch sein am 10. Tag des siebten Monats solltet ihr eure Seelen demütigen und kein Werk tun, weder der Einheimische noch der Fremdling, der in eurer Mitte wohnt. Denn an diesem Tag wird für euch Sühne erwirkt, um euch zu reinigen von allen euren Sünden sollt ihr gereinigt werden vor dem Herrn. Darum soll es euch ein Sabbat der Ruhe sein und ihr sollt eure Seelen demütigen. Das soll eine ewige Ordnung sein.

[30:01] Wenn also der Hohepriester am Versöhnungstag in das Allerheiligste hineinging, was sollte das Volk dann tun? Was war die Aufgabe des Volkes draußen? Zu stehen und zu gucken, kommt endlich wieder raus. Ein Stück weit schon, aber hier heißt es auch: "Das soll euch ein Sabbat der Ruhe sein und ihr sollt eure Seelen demütigen."

[30:30] Das wollen wir uns mal gut im Kopf behalten, wenn es jetzt weiter um ja, um das Untersuchungsgericht geht. Soweit erstmal dieses Bild, ja, am Versöhnungstag. Das war ein bisschen wie es dann jetzt auch beim Untersuchungsgericht sein wird.

[30:55] Jetzt schlagt mit mir auf das wunderbare Kapitel Daniel 7. Hatten wir Vers 9 bis 14 gelesen. Genau, vorher waren ja die Tiere, die aufgetreten sind, die, zu denen wir Parallelen schon in Daniel 2 gesehen hatten.

[31:28] Und jetzt lesen wir dann ab Vers 9: "Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden und ein Hochbetagter sich setzte. Sein Gewand war schneeweiß und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle. Sein Thron waren Feuerflammen und dessen Räder in brennendes Feuer. Ein Feuerstrom ergoss sich und ging von ihm aus. Tausendmal Tausende dienten ihm und standen vor ihm. Das Gericht setzte sich und die Bücher wurden geöffnet."

[32:01] "Ich sah fortwährend hin wegen des Lärms der hochfahrenden Reden, die das Horn führte. Ich sah zu, ist das Tier getötet und sein Leib umgebracht und einem brennenden Feuer ausgeliefert wurde. Auch die Herrschaft der anderen Tiere verging und ihre Lebensdauer wurde ihnen auf Zeit und Stunde bestimmt."

[32:24] "Ich sah in den Nachtgesichten und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen, und er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn gebracht. Und ihm wurde Herrschaft, Ehre und Königtum verliehen, und alle Völker, Stämme und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königtum wird nie zugrunde gehen."

[32:52] Noch einmal zu dem Ablauf dieser Verse. In Vers 9 haben wir gesehen, die Throne werden aufgerichtet und wer setzt sich? Der Hochbetagte, das ist Gott, der Vater.

[33:03] In Vers 10 wird beschrieben, dass Engel, diese Tausendmal Tausende, Gott dienen und die Bücher geöffnet werden. Das sind die Bücher der Erinnerung, wo die Taten der Menschen aufgeschrieben worden sind.

[33:26] In Vers 11 wird dann das Tier, das letzte Tier, getötet und ins Feuer geworfen. Das heißt, die Blickrichtung ändert sich einmal, was im Himmel und jetzt schaut Daniel auf die Erde, was hier auch gleichzeitig passiert.

[33:46] In Vers 12 wird dann den einzelnen Tieren die Herrschaft weggenommen. Sie bleiben aber trotzdem noch am Leben.

[33:55] Und in Vers 13 kommt der Menschensohn zu dem Hochbetagten. Wohlgemerkt, was, wenn man hier so leicht liest, "der Menschensohn kommt mit den Wolken des Himmels"? Nein, er kommt nicht auf die Erde, sondern er kommt zu dem Vater. Also hier ist es: "kommt zu dem Vater."

[34:15] Dann wird in Vers 14 dem Menschensohn die Herrschaft gegeben, die unter anderem jetzt auch gerade den Tieren genommen worden ist. Er bekommt Ehre und sein Königreich.

[34:31] Gerade dieses letzte Teil erinnert mich an Matthäus 25, Vers 23, wo dem guten Knecht gesagt wird: "Recht so, du guter und treuer Knecht, du bist über wenigen treu gewesen, ich will dich über viele setzen." Die einzige Freude deines Herrn, denn Jesus wird Herrschaft und Macht gegeben.

[34:58] Die ja, die anderen durften ihre nicht behalten, sie haben sie missbraucht. Aber Jesus hat dann ein Reich, das ewig währen wird, weil er ein guter König ist.

[35:13] Wer wird hier gerichtet? Ich hier in dieser, ja, Gerichtsszene, als die Throne aufgestellt werden, werden jetzt erstmal die Königreiche oder auch die Könige gerichtet.

[35:30] Naja, ich habe schon gesagt, den Königen ist Herrschaft und Macht anvertraut worden, die sie missbraucht haben. Und dieses Herrschaftsgebiet wird jetzt einem anderen gegeben, dem Menschensohn.

[35:41] Wir können auch mal parallel dazu Offenbarung 11 aufschlagen, die Verse waren auch im Lektionsheft angegeben.

[36:00] Und dort heißt es in Vers 17, 24: "Ältesten sprechen: Wir danken dir, oh Herr, Gott, du Allmächtiger, der du bist und der du warst, und der du kommst, dass du deine große Macht an dich genommen und die Königsherrschaft angetreten hast." Also, wir sehen da, es wird Macht zurückgenommen.

[36:23] "Und die Heidenvölker sind zornig geworden und ein Zorn ist gekommen und die Zeit, dass die Toten gerichtet werden und dass du deinen Knechten, den Propheten, den Lohn gibst und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und dass du die verderbst, welche die Erde verderben."

[36:45] Also, wir sehen hier, die Gruppe, die hier in Offenbarung gerichtet wird, das sind zum einen Tote, aber auch lebendige, könnte man hinzufügen. Darunter sind Knechte, Propheten, Heilige und Gottesfürchtige.

[37:07] Und das ist ein besonderes Merkmal dieses Untersuchungsgerichts. Es findet nicht, es wird nicht an irgendjemandem ausgeführt, sondern gerade an denjenigen, die bezeugen, dass sie Jesus nachfolgen.

[37:26] Jetzt ist es vielleicht noch nicht ganz klar oder noch nicht ganz von dir, warum gerade Daniel 7 von diesem Vorwiederkunftsgericht sprechen soll.

[37:40] Er hat mir in Vers 12 schon ein Hinweis, dass den Königreichen die Macht schon, bevor sie überhaupt zerstört werden, entzogen worden ist.

[37:52] Und trotzdem ist das noch nicht so ganz in trockenen Tüchern.

[38:00] In Vers 13 allerdings hatten wir jetzt den Hinweis, dass der Sohn des Menschen nicht auf die Erde, sondern zum Vater kommt.

[38:13] Haben wir schon einmal ein Sinnbild dafür, dass Jesus, ich gebe nach den Hinweis, Jesus unser Hohepriester in die direkte Nähe des Vaters gelangt?

[38:30] Wir haben ja hier den Menschensohn, der zu dem Hochbetagten gelangt, der näher zu ihm geht.

[38:39] Gibt es auch eine Begebenheit in der Bibel, wo kein Hohepriester näher zu Gott kommt?

[38:48] Das hat sich am Versöhnungstag ereignet. Ich war, das war am Versöhnungstag, als der Hohepriester in das Allerheiligste gegangen ist. Und so ist in Daniel 7 auch die Stelle beschrieben, wo ich Jesus jetzt als Hohepriester vom Heiligen ins Allerheiligste hineintritt.

[39:13] Das war es, können wir genau datieren, am 22.10.1844, als das Heiligtum gereinigt werden sollte.

[39:24] Was macht Jesus im Allerheiligsten? Er bringt sein eigenes Blut mit, um Sühne für uns zu erwirken. Damals, in diesem Typus als Bild, hatte der Hohepriester das Blut des Lammes mitgebracht und auch auf den Sühnedeckel gesprengt. Aber Jesus braucht nicht irgendein Lamm, sondern Jesus ist selbst das Lamm. Bringt hier sein Blut.

[39:51] Was ist jetzt dann unsere Aufgabe, wenn wir, wenn unser Hohepriester im Allerheiligsten ist? Habt ihr es euch gemerkt?

[40:00] Was war die Aufgabe damals der Israeliten? Sich zu demütigen und Sabbat zu halten. Wie kann das bei uns aussehen?

[40:08] Verliert ein paar Worte darüber. Sagt: "Diejenigen, die an den Vorteilen der Vermittlung des Erlösers teilhaben wollen, sollten nichts zulassen, was ihre Pflicht zur vollkommenen Heiligkeit in der Furcht Gottes beeinträchtigt. Die kostbaren Stunden sollten nicht dem Vergnügen der Zurschaustellung oder dem Gewinnstreben gewidmet werden, sondern dem ernsten..."

[40:34] Hier sagt sie es ganz klar: "dem ernsten betenden Studium des Wortes der Wahrheit." Das Thema ist Heiligtum und das Untersuchungsgericht. Das hatte ich vorhin schon zitiert. Sollte vom Volk Gottes Sklave verstanden werden. Alle müssen für sich selbst die Stellung und das Werk ihres großen Hohepriesters kennen.

[41:00] Andernfalls wird es ihnen unmöglich sein, den Glauben auszuüben, der dieser Zeit wesentlich ist, oder die Stellung einzunehmen, die Gott ihnen zugedacht hat. Jeder Einzelne hat eine Seele zu retten oder zu verlieren.

[41:20] Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das dieser Hinweis auch ist, aber ihr erinnert euch, als Mose mit Gott gesprochen hat, da gab es diese Wolke über dem Heiligtum. Und so dürfen wir uns eben auch nicht in die Ehre führen lassen, wenn Jesus mit den Wolken kommt.

[41:35] Aber er kommt ihm genau diese Nähe Gottes. Er redet mit dem Vater.

[41:47] Er steht jetzt für die Menschen ein, die sich zu ihm bekennen.

[41:52] Und die Zeit rennt, aber es ist so wertvoll und so ergiebig dieses Studium.

[42:02] Wenn wir jetzt Matthäus 22 anschauen, dann finden wir genau dieses gleiche vor: Wiederkunftsgericht. Matthäus 22, Verse 1 bis 14 hatten wir das Gleichnis von einem hochzeitlichen Kleid. Auch da könnte man irrtümlicherweise auf die Idee kommen, dass es schon um Jesu Wiederkunft geht.

[42:27] Aber wenn wir mal nachdenken, merken wir, Jesus wird keine Menschen mit in den Himmel nehmen, die doch nicht das Gewand seiner Gerechtigkeit tragen und dann wieder rausgeschmissen werden müssen. So ist das nicht, ja, in die Ewigkeit eingeht, der wird auch dort auf Ewigkeit bleiben.

[42:48] Aber hier in dem Gleichnis hatten wir jetzt das Bild eines Königs, der zum Hochzeitsmahl seines Sohnes einlädt. Hinsichtlich dessen, dass er der König ist, müsste es seine, müsste man auf jeden Fall seine Einladung nachkommen, denn es ist auch wie eine Aufforderung zu sehen.

[43:07] Aber was machen die Gäste? Sie schlagen die Einladung aus. Manche gehen weg und wenden sich ihren Geschäften zu, ja, gehen aufs Feld. Andere verspotten die Knechte des Königs, die die Einladung bringen, und manche erschlagen sie sogar.

[43:26] Es werden daraufhin Menschen von der Straße eingeladen. In Vers 10, Matthäus 22, und dort Vers 10 heißt es dann auch explizit, dass die von der Straße, dass sie von der Straße alle zusammenfanden, so viele sie fanden, Böse und Gute. Und der Hochzeitssaal wurde voll von Gästen.

[43:56] Dann begutachtet der König seine Gäste. Er schaut sich jeden an. Vielleicht begrüßt er manche. In dieser Geschichte und es sieht einen, dass ein Mann, der hat nicht das Hochzeitskleid an. Er trägt vielleicht etwas Alltägliches, vielleicht etwas Schmutziges, aber er passt nicht in die Gesellschaft.

[44:27] Der Mann hat nämlich das Kleid, dass ihm mit der Einladung geschenkt worden ist, nicht angezogen.

[44:35] Im Wald klärt uns da auch noch auf in "Bilder vom Reich Gottes" und schreibt: "Für jeden Gast des Festes war ein Hochzeitsgewand vorgesehen." Das muss man sich mal überlegen, wie viel Gott da aufgebracht hat. Also, wenn ich mir überlege, ich würde ein Fest mit 50, 60, vielleicht 100 Leuten geben, ich müsste für jeden ein Kleid kaufen. Boah, das wäre ganz schön teuer.

[45:01] Aber jetzt hat Gott die ganze Welt eingeladen und hat für jeden ein Gewand bezahlt, nicht mit Geld, sondern mit dem Blut seines Sohnes.

[45:16] Ja, also für jeden war ein Hochzeitsgewand vorgesehen. Der König hatte Vorsorge getroffen. Dieses Kleidungsstück war auch ein Geschenk des Königs. Indem die Gäste es trugen, zeigten sie ihren Respekt für den Geber des Festes.

[45:34] Ein Mann trug sein gewöhnliches Bürgerkleid. Er hat es sich geweigert, die vom König verlangten Vorbereitungen zu treffen. Das Gewand, dass ihm für viel Geld zur Verfügung gestellt wurde, wollte er nicht tragen. Und damit beleidigte er seinen Herrn. Er hat nicht dem König den Respekt gezahlt, der ihm zustand.

[45:59] Was bedeutet das übertragen? Ich fasse es mal zusammen: Die Einladung hier ist der Aufruf zur Buße und dem Evangelium zu glauben.

[46:13] Geschichtlich gesehen ist es das, ist es die Evangeliumsbotschaft, die die Jünger in die Welt hinausgebracht haben. Und zuerst haben die geladenen Gäste die Jonas abgelehnt. Aber es gab auch Heiden, die vielleicht zwar gekommen sind, aber nicht wirklich vorbereitet waren.

[46:48] Es ist, es sind Gute und es sind Schlechte zusammengekommen.

[46:55] Und dann schreibt jetzt Ellen White dazu: "Die Prüfung der Gäste des Festes durch den König ist ein Werk des Gerichts." Wow, man hätte es nicht unbedingt gedacht. Vielleicht geht ja nur so mit dem forschenden Blick so hindurch. Aber das ist wie das Werk des Gerichts.

[47:15] Die Gäste auf dem Fest des Evangeliums sind diejenigen, die sich dazu bekennen, Gott zu dienen.

[47:20] diejenigen, deren Namen in das Buch des Lebens geschrieben sind. Aber nicht alle, die sich als Christen bekennen, sind wahre Jünger.

[47:31] Bevor der endgültige Lohn verteilt wird, muss entschieden werden, wer am Erbe der Gerechten teilhaben darf. Diese Entscheidung muss vor dem zweiten Kommen Christi in den Wolken des Himmels getroffen werden. Die Entscheidung muss vor dem zweiten Kommen Christi getroffen werden, denn wenn er kommt, ist sein Lohn bei ihm, um einen jeden zu geben, wie sein Werk ist.

[47:57] Vor seinem Kommen wird also der Charakter des Werkes eines jeden Menschen bestimmt worden sein und jedem Nachfolger Christi wird der Lohn nach seinen Taten zugeteilt worden sein.

[48:11] Wir hatten auch noch angegeben: Offenbarung 14, Vers 6 und 7. Da gibt es einen Engel, der das Evangelium verkündigt und auch im gleichen Atemzug sagt: "Die Stunde des Gerichts ist gekommen."

[48:25] Wir haben jetzt schon bei Daniel 7 gesehen, aber auch in Matthäus 22 ist hier ein Gericht stattfindet, das noch vor Jesu Wiederkunft, noch vor dem endgültigen Lohn stattfindet.

[48:43] Und auch das ist genau das Gericht, dass wir in Offenbarung 14 finden. Denn interessant ist, einerseits ist das Gericht schon gekommen, andererseits ist aber immer noch der Aufruf da: Fürchtet Gott, gebt ihm die Ehre.

[49:04] Und hier ist die Botschaft noch verstärkt, denn sie heißt ungefähr: Gerade weil das Gericht schon am Laufen ist, dieses Untersuchungsgericht an den bekennenden Gläubigen, gerade deswegen ist es an der Zeit, jetzt wirklich Gott zu fürchten und ihn zu ehren.

[49:24] Ellen White bringt es auch ganz klar auf den Punkt, als sie schreibt: "Während die Menschen noch auf der Erde leben, findet in den himmlischen Gerichten das Werk des Untersuchungsgerichts statt."

[49:38] Noch zu unserer Lebzeiten, wie gesagt, 1844 hat es begonnen. Das Leben aller seiner bekennenden Anhänger wird vor Gott geprüft. Alle werden gemäß den Aufzeichnungen in den Büchern des Himmels geprüft und gemäß ihren Taten wird das Schicksal eines jeden für immer festgelegt.

[49:56] Er erinnert euch, einen Sonntagsabschnitt, da hatten wir auch die Taten, die eigentlich Gottes Werke sein sollten, auf die Jesus besonders achtet.

[50:08] Wenn dann das, wenn dann das Werk des Untersuchungsgerichts zu Ende ist, hat sich das Schicksal aller für Leben oder Tod entschieden.

[50:18] Die Bewährungszeit endet kurz vor der Erscheinung des Herrn in den Wolken des Himmels, was dann die Wiederkunft Jesu ist.

[50:26] Also, lasst uns da noch mal zusammenfassen. Das Untersuchungsgericht, wo findet das statt? Im Himmel. Wozu findet das statt? Und die zu prüfen, die vorgeben, Gott zu glauben, und auch für die wahren Gläubigen, dass Jesu Blut für sie wirksam gemacht wird. Das ist Jesu Dienst im Allerheiligsten.

[50:54] Wer richtet hier? Es richten Jesus und der Vater. Wer wird gerichtet? Menschen, die sich zum Glauben an Gott bekennen, bzw. bekannten, weil sie gestorben sind. Wir hatten das in Offenbarung gelesen, dass auch manche schon tot sind.

[51:14] Wonach wird gerichtet? Nach den guten und den schlechten Werken, die in Gottes Büchern der Erinnerung stehen.

[51:23] Und wann findet dieses Untersuchungsgericht statt? Vor Jesu Wiederkunft, bzw. zwischen 1844 und Jesu Wiederkunft, um genau zu sein.

[51:39] Jetzt ging es am Dienstag um das Gericht im Millennium, und das unterscheidet sich sehr klar von dem Untersuchungsgericht.

[51:51] In 2. Korinther 5, Vers 10, den Vers hatte ich vorhin auch schon öfters angesprochen. Da steht: "Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl Jesu Christi offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse."

[52:10] Also, der Text sagt uns, entweder du kommst in das eine Gericht oder du kommst in das andere Gericht. Aber ins Gericht kommt jeder.

[52:20] Ja, seligpreisen können sich da an der Stelle die, die doch sich dem Untersuchungsgericht unterziehen dürfen und da auch gut daraus hervorgehen können.

[52:35] Also, wir haben schon gesehen, die bekennenden Christen, die sind eigentlich schon abgehakt. Die waren schon im Gericht, wenn sie durch das Untersuchungsgericht gegangen sind. Aber was ist mit den anderen? Mit denen, die Böses getan haben, oder denjenigen, die wie der Mann ohne sein Festgewand wieder weggeschickt worden sind?

[53:05] Dazu haben wir erste Korinther 6 gelesen. Ich weiß, es sind viele Verse, die auch in der Lektion angegeben sind, aber ich finde es besonders wichtig, dass Sie sie richtig verstehen. Deswegen lasst sie uns jetzt auch gemeinsam durchgehen.

[53:22] Erste Korinther 6 und dort Vers 2 und 3: "Wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Wenn nun durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr dann unwürdig, über die allergeringsten Dinge zu entscheiden? Wisst ihr nicht, dass wir Engel richten werden? Wie viel mehr wir die, wie viel mehr die Angelegenheiten dieses Lebens?"

[53:47] Paulus erzählt hier davon, dass wir, also er meinte gläubige Menschen, oder auch die Heiligen, sagte dann in Vers 2: "die Welt richten werden." Und er sagt auch, dass sogar Engel gerichtet werden. Also, einmal gibt es hier diesen Unterschied: die Heiligen und die Welt.

[54:14] Und auch in Judas 4 und dort, ja, 4 bis 6, da heißt es auch noch einmal, dass sowohl die Gottlosen als auch die bösen Engel gerichtet werden.

[54:34] Jetzt werden eben die Heiligen das tun. Es wird nicht Jesus alleine sein, sondern es werden auch Menschen darin involviert sein.

[54:44] Und dazu, meine ich, finden wir auch die Stelle in Daniel 7 noch, wo es in Vers 22 heißt, dass der Allerhöchste das Gericht den Heiligen übergibt.

[54:59] Also, Gott macht nicht nur alles alleine bei dem Gericht, sondern hier kommen jetzt auch die Erlösten ins Spiel.

[55:09] Auch dazu habe ich ein Zitat von Ellen White, wo sie sagt: "Jesus und ihre erlösten Heiligen saßen auf Thronen, und die Heiligen regierten als Könige und Priester für Gott." Das ist, was sie gesehen hat. Und das klingt sehr ähnlich wie Offenbarung 20, was wir auch gleich noch anschauen werden.

[55:29] Christus richtete zusammen mit seinem Volk die bösen Toten, indem er ihre Taten mit dem Gesetzbuch, dem Wort Gottes, verglich und in jedem Fall nach den Taten des Menschen entschied.

[55:47] Dann teilten sie den Bösen das Los zu, dass sie nach ihren Werken erleiden mussten. Und es wurde gegen ihren Namen in das Buch des Todes geschrieben. Das war interessant für mich. Wir sprechen so oft vom Buch des Lebens, aber es gibt wohl auch ein Buch des Todes.

[56:04] Jesus und die Heiligen richteten auch den Satan und seine Engel. Satans Strafe würde viel größer sein als die derer, die er verführt hatte. Sein Leiden würde das ihre so weit übertreffen, dass es keinen Vergleich mit ihm zulässt.

[56:26] Nachdem das Gericht über die bösen Toten beendet war, am Ende der 1000 Jahre, verließ Jesus die Stadt und die Heiligen und ein Gefolge von Engeln folgten ihm. Das hatte ich auch noch gar nicht erwähnt. Es ist ja, das Gericht im Millennium, und das findet in den tausend Jahren zwischen Jesu Wiederkunft und dann auch dem zweiten Tod statt.

[56:55] Dann, wenn die Erlösten schon bei Jesus sind, die Gerechten.

[57:02] In Offenbarung 20 lesen wir das jetzt noch. Das ist so ein schöner Text auch. Offenbarung 20, Verse 4 bis 6: "Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben. Und ich sah die Seelen derer, die enthauptet worden waren um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen, und die das Tier nicht angebetet hatten, noch sein Bild, und das Malzeichen weder auf ihre Stirn noch auf ihre Hand angenommen hatten, und sie wurden lebendig und regierten die tausend Jahre mit Christus."

[57:36] Das zeigt uns jetzt genau die Timeline, in welcher Reihenfolge was stattfindet. "Die übrigen der Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die tausend Jahre vollendet waren." Dies ist die erste Auferstehung. "Glückselig und heilig ist, wer Anteil hat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm regieren tausend Jahre."

[58:10] Also, noch einmal die einzelnen Schritte. Das ist so: Die Toten, die in Jesus gestorben sind, die werden auferweckt und zusammen mit den, ja, noch lebenden, regieren sie diese 1000 Jahre lang mit Jesus. Also, da ist dieses Gericht im Millennium.

[58:31] Am Ende der 1000 Jahre werden die bösen Toten auferweckt und danach, darauf folgt dann der zweite Tod.

[58:45] Fassen wir noch mal dieses Gericht im

[58:45] Fassen wir noch mal dieses Gericht im Millennium zusammen. Wo findet es statt? Auch im Himmel, also ja, im neuen Jerusalem. Wozu findet es statt? Es findet eigentlich dazu statt, um Gottes Gerechtigkeit zu bestätigen.

[59:05] Wer richtet hier? Auch die Erlösten Gläubigen nicht nur Jesus und der Vater, sondern die Erlösten sind da dabei. Wer wird gerichtet? Die Menschen, die Gott abgelehnt haben, aber nicht nur Menschen, sondern auch Engel und der Satan selbst.

[59:30] Wonach wird gerichtet? Auch hier haben wir einen Gerichtsmaßstab, ein Gesetz, nach dem die Werke gemessen werden. Und wann findet dieses Gericht jetzt statt? In den tausend Jahren nach, wieder nach Jesu Wiederkunft.

[59:54] Jetzt hatten wir noch am Mittwoch das sogenannte Vollzugsgericht. Und da geht es eigentlich darum, dass auch ausgeführt wird, was oder dass es Folgen gibt, je nachdem, wie man gerichtet worden ist.

[1:00:14] In 2. Petrus 4, 2. Petrus 2 und dort die Verse 4 bis 7 und auch Vers 9. Da sehen wir, dass es ein Gericht gibt, zu dem böse Menschen aufbewahrt werden. Davon hatten wir es jetzt auch gerade. Und da wird es so schön ausgedrückt: Wir können das vielleicht noch aufschlagen in 2. Petrus.

[1:00:53] Und ja, ich lese mal ab Vers 4, sonst ist der Ersatz wieder so zerstückelt. Denn wenn Gott die Engel nicht verschonte, die gesündigt hatten, sondern sie in Fesseln der Finsternis in den Abgrund warf, um sie zum Gericht aufzubewahren, und wenn er die alte Welt nicht verschonte...

[1:01:14] Und dann in Vers...

[1:01:28] Denn dadurch, dass er es mit ansehen und mit anhören musste, quälte der Gerechte, der unter ihnen wohnte, Tag für Tag seine gerechte Seele mit ihren gesetzlosen Werken. So weiß der Herr die Gott-gottesfürchtigen aus der Versuchung zu retten. Die Ungerechten aber zur Bestrafung aufzubewahren für den Tag des Gerichts. Ich glaube, dieser Vers 9 ist hier ganz entscheidend.

[1:01:53] Einerseits heißt es, dass die Gottlosen ja aufbewahrt werden für das Gericht. Also sie werden nicht unbescholten davonkommen, sondern auch zur Rechenschaft gezogen. Aber in Vers 9 heißt es: Der Herr weiß die Gottesfürchtigen aus der Versuchung zu retten.

[1:02:22] Der Herr weiß auch die Gottesfürchtigen von den Gottlosen zu trennen. Und das darf uns sehr viel Hoffnung geben. Gott macht keine Fehler in seinem Gericht. Wenn er die Strafe verhängt, dann wird Gott nicht irgendwie den Gottesfürchtigen mit dem Gottlosen vertauschen oder so, oder eine wichtige Tat außer Acht lassen. Nein, Gott wird...

[1:02:56] Und wir können uns fragen, in den Versen 12 und 13, wenn es dann noch weiter geht, dann heißt es, dass die Gottlosen durch ihre Verdorbenheit schon sozusagen für diesen Tag einfach bestimmt sind.

[1:03:14] Dass sie Verdorbenheit jetzt endlich mal ausgerottet werden kann. Da können wir uns fragen: Wie kann ich davon bewahrt bleiben, dass nicht doch irgendwie Sünde in mir gefunden ist, die nicht getilgt worden ist? Wie kann ich überhaupt dieses reine Kleid, von dem wir vorhin gelesen hatten in Matthäus 22, erlangen?

[1:03:52] Offenbarung 1 und dort Vers 5. Das ist aber so unglücklich geteilt, dass ich ab dem letzten Teil in Vers 5 lese, wo der neue Satz anfängt: "Ihm, der uns geliebt hat und uns von unseren Sünden gewaschen hat durch sein Blut und uns zu Königen und Priestern gemacht hat für seinen Gott und Vater, ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen." Das ist Jesus.

[1:04:22] Jesus hat unsere Kleider gewaschen, dass wir ein weißes Kleid tragen können, dass wir dieses hochzeitliche Gewand annehmen dürfen.

[1:04:32] So können wir durch Jesus die nötige Reinheit erlangen. Wie kann diese bewahrt werden?

[1:04:38] Lasst uns auch das noch aufschlagen. Das möchte ich euch als Ermutigung mitgeben. Erste Thessalonicher 5, erste Thessalonicher 5 und dort Vers 23 und 24.

[1:04:57] Mag sein, dass ich das oft zitiere, aber ich glaube, es ist so eine schöne Hoffnung, die wir haben. "Der Gott des Friedens heilige euch durch und durch. Euer ganzes Wesen – da ist nicht ein Flecken, nicht ein Makel – der Geist, die Seele und der Leib möge untadelig bewahrt werden bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus."

[1:05:29] Nicht nur unser Körper darf untadelig sein, sondern auch der Geist und die Seele.

[1:05:37] Also der ganze Mensch. Und dann heißt es: "Treu ist er, der euch beruft, er wird es auch tun."

[1:05:44] In dieser Verheißung dürfen wir uns – durch Gott können wir zu der Gruppe der letzten zählen.

[1:05:53] Durch Gott müssen wir nicht Angst vor dem Gericht haben, sondern wir dürfen dem Richter als unserem Hirten und Freund begegnen.

[1:06:02] Und weil das wirklich ein schöner Gedanke ist, wollen wir jetzt nach gemeinsam beten und Gott dafür danken.

[1:06:14] Unser Vater im Himmel, ich danke dir, dass du uns genau gezeigt hast, wie das ablaufen wird mit ja, diesen unterschiedlichen Gerichten auch, die es gibt.

[1:06:29] Worauf wir uns vorbereiten können und worauf es dir ankommt. Danke, Herr, dass wir ein ganzes Buch bekommen haben, das uns hilft, vorbereitet zu werden. Und Herr, wie leben bereits in dieser Zeit, wo das Untersuchungsgericht stattfindet, wo du jeden Fall prüfst.

[1:06:51] Hilf uns, dass auch, wenn wir uns zu dir bekennen, hier es wirklich sagen kann: Mein Blut trägt ihre Sünde, mein Blut trägt seines Sünde. Und wir ja, in diesem Gericht auch für treu befunden werden können.

[1:07:12] Du bist derjenige, der das in uns bewirken muss. Wir können aus uns heraus nicht allen gutes Werk tun. Wir können doch auch nicht bestehen im Gericht, wenn wir dich nicht hätten. Aber ich danke dir für Jesus, unseren Hohepriester und Mittler.

[1:07:32] Ich danke dir, Herr, dass du uns zu deinen Mitarbeitern, Priestern und mitherrschenden machen möchtest und dass du uns deine Gerechtigkeit zeigst.

[1:07:47] Vater, lass uns auch in dir bleiben, denn treu bist du, der du uns berufen hast, und du wirst es tun. Darauf wollen wir vertrauen. Im Namen Jesus. Amen.


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