In dieser Folge von Christ Study Hour mit Mirjam Giebfried dreht sich alles um das Thema „Alles neu“, den Abschluss des Quartals „Über Tod, Sterben und Zukunftshoffnung“. Es wird beleuchtet, was die Bibel über die Zukunft verheißt und wie diese Hoffnung unser heutiges Leben prägen kann. Die Sprecherin geht auf biblische Texte ein, die von einer neuen Erde, der Abwesenheit von Leid und der Bedeutung eines reinen Herzens sprechen.
CSH 2022 Q4 – Über Tod, Sterben und Zukunftshoffnung: 14. Alles neu
Mirjam Giebfried · Christ Study Hour 2022 Q4: Über Tod, Sterben und Zukunftshoffnung ·Themen: 1. Johannes, 1. Petrus, 2. Petrus, Bibel, Bibelstudium, Jesaja, OffenbarungWeitere Aufnahmen
Serie: Christ Study Hour 2022 Q4: Über Tod, Sterben und Zukunftshoffnung
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:34] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Study Hour. Schön, dass Sie eingeschaltet habt. Wir haben diese Woche das Thema "Alles neu" und wollen damit ein Quartal abschließen, das überschrieben war mit "Über Tod, Sterben und Zukunftshoffnung". Wir haben in diesem Quartal sehr viel über dieses Thema Tod und was danach kommt studiert und ich hoffe, dass wir jetzt auch alle in unserer Glaubensüberzeugung dadurch gefestigt worden sind. Für manch einen mag es schon zu einem leidigen Thema geworden sein. Jemand anderes hätte vielleicht auch gesagt, wir sind schon bei Woche 14 angekommen, hätte gerne noch mehr vertieft. Wir dürfen jetzt noch einmal ein schönes Thema angehen und ich freue mich darauf, das gemeinsam mit euch zu tun.
[1:29] Lasst uns aber vorher noch mit mir beten. Unser Vater im Himmel, du hast uns verheißen, dass du alles neu machen wirst. Und obwohl wir jetzt schon deinen Segen sehen können, obwohl wir jetzt schon Zukunftshoffnung haben dürfen, wir doch gewiss sein, dass alles noch viel besser wird, als wir es uns vorstellen können. Vater, bitte schenke uns Glauben. Bitte schenke du uns jetzt auch den Heiligen Geist, wenn wir dein Wort aufschlagen, dass er unsere Herzen berührt und lass uns unser Leben durch die Hoffnung, die wir in dir haben, verändern werden. Wir danken dir dafür im Namen Jesu. Amen.
[2:18] Vor kurzem hatte ich eine Bibelstunde mit einer Freundin und wir haben auch über dieses Thema geredet, was kommt nach dem Tod oder was ist auch mit den Toten. Und sie meinte dann so einmal kurz: "Weißt du, ich habe immer gerne geglaubt, dass die Toten gleich in den Himmel kommen, weil irgendwie hat es mir Trost geschenkt, dass ich mit Opa noch reden kann."
[2:52] Wir haben auch einen Trost, aber der Unterschied zwischen den früheren Vorstellungen meiner Freundin und denen, die wir haben können, ist, dass wir uns nicht mit Fabeln trösten müssen. Wir müssen nicht auf eine Hoffnung bauen, die wir uns selbst ausgemalt haben und wo wir gerne in unserer eigenen Vorstellung schwelgen, sondern wir dürfen auf die Wahrheit bauen. Und die ist sehr hoffnungsvoll. Und unser Trost, unsere Hoffnung ist die Wahrheit, so wie wir sie in der Bibel finden.
[3:27] Und ich lade euch ein, dass wir gemeinsam den Merkvers zu Beginn aufschlagen, den wir in Offenbarung 21 und dort Vers 5 finden. Dort heißt es: "Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein, denn das Erste ist vergangen." Und der auf dem Thron saß, sprach: "Siehe, ich mache alles neu." Und er sprach zu mir: "Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss."
[4:13] Hier wird die Szene geöffnet. Das ist ein Zeitpunkt gibt in der Weltgeschichte, wo es keine Tränen mehr geben wird, kein Schmerz, kein Geschrei, denn das Erste ist vergangen. Und Gott sagt, er macht alles neu. Aber was ist mit "alles" gemeint? Es ist ja nicht so, dass alles zerstört wird, sondern es wird alles neu gemacht. Und was können wir uns darunter vorstellen?
[4:45] Schaut mal mit mir in Jesaja 42 und dort Vers 9. Jesaja 42 Vers 9 heißt es: "Siehe, das Frühere ist eingetroffen, und Neues verkündige ich; bevor es hervorsprosst, lasse ich es euch hören." Hier spricht Gott. Und Gott sagt, es wird etwas Neues kommen. Aber das da muss man nicht spekulieren, sondern ich sage euch im Voraus, was auf euch zukommen wird, was auch mit der Welt passieren wird.
[5:26] Und in gleicher Weise tut Gott auch in Jesaja 43, dort Vers 19 heißt es auch wieder: "Siehe, ich wirke Neues; jetzt sprosst es hervor, solltet ihr es nicht wissen?" Das ist eine rhetorische Frage hier. Oh Gott sagt: "Ich sag es euch doch, ihr dürft wissen, was Neues auf euch zukommt. Ich will einen Weg in der Wüste bereiten und Ströme in der Einöde."
[5:59] Gott sagt also, er tut nichts Neues, es sei denn, er tut es seinen Kindern kund. Und das finden wir auch vom Prinzip her in Amos 3 Vers 7. Das bedeutet auch für uns: Wir dürfen uns jetzt schon auf das freuen, was uns erwartet, denn Gott hat es uns nicht verborgen.
[6:17] Und da kommen wir gleich zu Vers zu den Versen 5 und 6 in Offenbarung 22. Offenbarung 22. Ein Text, der uns diese Woche öfters begegnet in der Lektion. Dort heißt es von der neuen Erde: "Und es wird dort keine Nacht mehr geben, und sie bedürfen nicht eines Leuchters noch des Lichtes der Sonne, denn Gott der Herr erleuchtet sie, und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit."
[6:52] Und er sprach zu mir: "Diese Worte sind gewiss und wahrhaftig." Und der Herr, der Gott der heiligen Propheten, hat seinen Engel gesandt, um seinen Knechten zu zeigen, was rasch geschehen soll. Klingt ähnlich wie die Verse aus Offenbarung 21, aber auch wie der Anfang der Offenbarung. Denn in Offenbarung 1 heißt es genau in Vers 1, dass Gott seinen Knechten zeigen möchte, was rasch geschehen soll. Und er hat sie bekannt gemacht, diese Ereignisse, und durch seinen Engel, seinem Knecht Johannes gesandt.
[7:34] Also Gott ist jemand, der gerne offenbart, der gerne auf dem Laufenden hält, was sein wird, dass wir uns entsprechend freuen und auch vorbereiten können. Und was er offenbart, ist nicht nur, dass sich die Ereignisse der Welt zuspitzen werden und Zeiten schlimmer da sein werden, als wir sie je zuvor hatten, es Verfolgung und Täuschung und auch Gewalt geben wird und Gottlosigkeit, sondern er offenbart auch, dass eine neue Erde auf uns wartet, wo es kein Leid und keine Schmerzen mehr geben wird, keine Tränen, keine Traurigkeit, keine Einsamkeit und keine Enttäuschung, keine Angst und auch keine Armut, keine Gewalt, keine Grausamkeit, keine Dunkelheit, keine Mühsal, kein unterdrückt sein mehr. Nein, er wird alles neu machen. "Siehe, ich mache alles neu", wie es in Offenbarung 21 Vers 5 heißt.
[8:41] Wir haben jetzt in Offenbarung 22 Vers 6 und auch in Offenbarung 1 Vers 1 gesehen, dass es um zukünftige Dinge geht, die sein werden. Es handelt sich hier also nicht um irgendwie eine Vorstellung, eine Imagination, sondern es geht um das, was Gott tun wird. In Jesaja 42 Vers 9 hatten wir auch gelesen, Gott tut kund, was er wirken wird. Es geht nicht um Luftschlösser, die gebaut werden, sondern um die himmlische Stadt, in der Jesus jetzt schon Wohnungen für seine Nachfolger herrichtet, wie er es in Johannes 14 sagt.
[9:27] Nun lasst uns mal lesen Jesaja 65 und dort die Verse 17. Jesaja 65 und dort die Verse 17. Und Jesaja 65 ab Vers 17 geht es darum, dass Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde schafft. Jesaja 65 und dort Vers 17: "Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, so dass man an die Früheren nicht mehr gedenkt und sie nicht mehr in den Sinn kommen werden."
[10:05] Auch hier sehen wir wieder, es geht um eine buchstäbliche neue Erde, denn das Wort, das hier für "schaffen" verwendet wird, ist das hebräische Wort "bara", und bedeutet "erschaffen". Es wird auch in 1. Mose 21 zum Beispiel gebraucht, wo Gott den Menschen erschafft. Und wenn wir ganz logisch nachdenken, Gott hat den Menschen geschaffen. Das bedeutet nicht, dass ich es jetzt mit Geistern zu tun habe, sondern wenn ich heute Nacht draußen gehe und jemanden begegne, dann ist das ein Mensch mit Leib und Seele, körperlich, den kann ich anfassen.
[10:50] In Jesaja 65 haben wir jetzt eben nicht nur diese Aussage, dass Gott etwas Neues schafft, einen neuen Himmel und eine neue Erde, sondern es wird auch beschrieben, wie es sein wird. Es wird sehr köstlich beschrieben als eine friedliche Welt.
[11:09] Dort gibt es auch den Vers, der nicht so ganz in die Reihe passt, dass jemand, der mit 100 Jahren stirbt, als angesehen wird, der jung stirbt. Und wir wissen ja aus Offenbarung, dass es keinen Tod mehr geben wird. Wir haben auch den anderen Vers, wo es dann heißt, dass Gott den Tod verschlungen hat. Und trotzdem ist das schon eine Beschreibung, wie wir uns die neue Welt vorstellen können.
[11:49] Können wir auch Jesaja 66 und dort die Verse 22 und 23 lesen? Verse 22 und 23 lesen, wo es auch wieder von der neuen, von dem neuen Himmel und der neuen Erde handelt. Und dort heißt es: "Denn gleich wieder neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, von meinem Angesicht bleiben werden", spricht der HERR, "so soll auch euer Same und euer Name bestehen bleiben."
[12:14] Das ist eine Eigenschaft dieser neuen Erde. Unsere Welt hier ist vergänglich. Wir sehen das schon an dem Zerfall, dass das keine Erde ist, die so in ihrer Sündhaftigkeit noch tausende von Jahren bestehen könnte. Sogar wissenschaftliche Wissenschaftler sind sich da einig. Aber Gott sagt, wenn er etwas Neues schafft, das wird Bestand haben, das soll bleiben.
[12:46] Was bedeutet es hier, dass der Name bestehen bleiben wird? Es gibt vielleicht zwei mögliche Interpretationen, die genau auf das gleiche hinauslaufen. Zum einen kann es könnte man denken, wenn der Name bestehen bleibt, dann wird dir nicht aus dem Buch des Lebens ausgelöscht, was zur Folge hat, dass Menschen ewig leben.
[13:10] Es könnte aber auch sein, dass es bedeutet, der Name, wenn also früher hat man zum Beispiel als bei Königen, weil man immer darauf ja ausgerichtet, dass der Name bestehen bleibt, dass das Königtum nicht vergeht, dass es nicht weitergegeben wird an jemand anderen. Und so kann auch der Name der Familienname mehr oder weniger bestehen bleiben, denn auch das hat zur Folge, dass Menschen nicht sterben werden.
[13:45] In der Lektion war jetzt auch noch zweite Petrus 3 Vers 13 angegeben. Und hier merken wir, dass das nicht losgelöst von unserem Leben ist, was hier auf uns wartet. Es ist nicht so, dass Gott diese neue Erde vorbereitet und er macht seine sein Ding und wir machen unser Ding hier auf der Erde, sondern es hängt direkt miteinander zusammen.
[14:18] Und das ist, was wir in 2. Petrus 3 Vers 13 lesen können. Ich lade euch ein, das mit mir aufzuschlagen. "Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt." Also Petrus sagt, Gott hat es uns erzählt, dass es einen neuen Himmel und eine neue Erde geben wird. Und das soll bei uns als Reaktion auslösen, dass wir darauf warten, dass wir an diese Verheißung glauben, die Gott gegeben hat.
[14:53] Aber er sagt noch etwas: Das soll nicht nur bei dieser Erwartung bleiben. Wenn wir Vers 14 weiterlesen, dann steht da: "Darum, Geliebte, weil ihr dies erwartet, so seid eifrig darum bemüht, dass ihr als unbefleckt und tadellos vor ihm erfunden werdet in Frieden."
[15:13] Also, was sagt Petrus? Worum sollen wir bemüht sein? Dass wir im Frieden sind, dass wir flecken- und tadellos sind. Es macht etwas mit uns, wenn wir diese Zukunftshoffnung haben.
[15:30] Und das führt uns auch zu 1. Korinther 4. 1. Korinther 1 und dort ab Vers 4. In 1. Korinther 1 und dort ab Vers 4 lesen wir ganz ähnliche Worte wie in 2. Petrus. Das sagt jetzt Paulus: "Ich danke meinem Gott allezeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch in Christus Jesus gegeben ist, dass ihr in allem reich gemacht worden seid in ihm, in allem Wort und in aller Erkenntnis, wie denn das Zeugnis von Christus in euch gefestigt worden ist, so dass ihr keinen Mangel habt an irgendeiner Gnadengabe, während ihr die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus erwartet, der euch auch festmachen wird bis ans Ende, so dass ihr unverklagbar seid am Tag unseres Herrn Jesus Christus."
[16:35] Was ich hier aussage ist, bei Petrus hätte man ja denken können, jetzt muss ich mich anstrengen, dass ich tadellos und fleckenlos bin und ja mit niemandem in Frieden. Aber Paulus sagt hier: Ja, ihr seid vorbereitet sein. Ihr braucht diese Erwartung der Wiederkunft und damit dann auch auf die neue Erde. Aber es ist Gott, der euch festmachen wird bis ans Ende, dass ihr unverklagbar seid am Tag eures Herrn Jesus Christus.
[17:13] Gott ist es, der uns vorbereitet. Wir müssen nicht selbst uns abmühen, sondern Gott macht uns schon dafür bereit, auf der neuen Erde zu sein, auch ihm zu begegnen.
[17:27] Kommen wir zum Montag. Am Montag finden wir in Offenbarung 7 ab Vers 9 eine Menge, die keiner zählen kann. Und das hat mich sofort daran erinnert, dass Ellen White schreibt, als Jesus damals gepredigt hat, als er hier als Mensch auf der Erde war, dann hat er oft draußen gepredigt, denn ein Tempel hätte die Menschenmassen nicht fassen können.
[17:59] Und es gibt auch hier eine große, unzählbare Schar, die jetzt vor Gott kommt, vor seinen Thron und ihn anbetet. Interessant ist, wir wurden ja auf den Widerspruch hier hingewiesen zwischen Offenbarung 7 und Offenbarung 22. Aber interessant ist auch, es geht hier jetzt gar nicht so sehr um den Tempel Gottes in Offenbarung 7. Es geht sehr viel mehr um den Thron Gottes, der wird in Vers 9, in Vers 10, in Vers 11, Vers 15 und Vers 17 erwähnt. Der Tempel wird dabei nur einmal angesprochen.
[18:48] Jetzt ist die Frage: Gibt es im Himmel einen Tempel? Ja oder nein? Denn wir können gleich noch den Gegenverkehr sozusagen dazu aufschlagen, den finden wir in Entschuldigung, Offenbarung 21 und dort Vers 22. Was heißt: "Und einen Tempel sah ich nicht in ihr, denn der Herr Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel und das Lamm." Einerseits lesen wir, es gibt einen Tempel, andererseits lesen wir, es gibt keinen Tempel. Was ist jetzt Sache?
[19:25] Es lohnt sich, das ein bisschen genauer anzuschauen, denn Johannes sieht in Offenbarung 21 die Stadt Gottes, das neue Jerusalem, und er sagt: "Und in ihr drinnen sah ich keinen Tempel." Schaut euch auch Offenbarung 21 Vers 22 in unserer Mediathek aufzurufen. Dort wird das Ganze, insbesondere ab Minute 38, genauer aufgeschlüsselt.
[20:01] Und das zeigt uns, es gibt einen Tempel im Himmel. Es gibt ein Heiligtum im Himmel. Finden wir ja auch in Hebräer 8 Vers 1 und 2. Das können wir vielleicht kurz aufschlagen. Hebräer 8.
[20:18] Vers 1 und 2. Die Hauptsache aber bei dem, was wir sagen, ist, wir haben einen solchen Hohepriester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel, einen Diener des Heiligtums und der wahrhaftigen Stiftete, die der Herr errichtet hat und nicht ein Mensch. Auch in Hebräer 9 Vers 11 ist von dem Heiligtum im Himmel die Rede. Das zeigt uns deutlich, es gibt einen Tempel im Himmel.
[20:47] Aber warum sieht Johannes nicht im neuen Jerusalem? Die Vision vom Himmel zeigt uns, dass der Tempel auf dem Berg Zion im Himmel ist und nicht in der Stadt Neu-Jerusalem.
[21:03] Jerusalem. Soviel dazu. Aber was uns auch in Offenbarung 21 deutlich wird, ist, der Tempel an sich spielt gar nicht so eine große Rolle. Es heißt ja in Offenbarung 21: "Einen Tempel sah ich nicht."
[21:31] Erst in Offenbarung 21 Vers 22: "Denn der Herr Gott, der Mächtige, ist ihr Tempel und das Lamm." Und das richtet unseren Blick jetzt weg von der Lücke, sage ich mal. Die neue Jerusalem ist für zumindest für Johannes der Tempel, erwartet hätte. Weg davon, auf das Lamm, auf Gott den Allmächtigen.
[22:01] Ich glaube, darin liegt eine Botschaft für uns verborgen, denn es geht hier um Jesus, es geht hier auch um Gott, den Vater. Und wenn wir die Verse danach anschauen, dann merken wir auch in Offenbarung 7, dass es um die Lösung Jesu geht, dass es um die Anbetung geht, dass es um die Reinigung von der Sünde geht, dass es um die Ehre Gottes geht und auch um Jesu Fürsorge für uns.
[22:43] Und das alles lenkt den Blick mehr auf Gott und auf Jesus. Und wir können auch in der Gefahr stehen, dass wir auf den Tempel schauen, dass wir nach dem Tempel suchen und dabei uns nicht bewusst ist, in erster Linie geht es auch beim Tempel um Gott. Ja, Johannes hat hier ein Gebäude gesucht, weil ihm das vielleicht so geläufig war, wenn man in einer Stadt kam, dann hat man auch gerne den Tempel aufgesucht. Wenn ich heute in den Urlaub fahre, dann würde ich mich auch erkundigen, wo die Gemeinde ist, dass ich am Sabbat dort hingehen kann.
[23:25] Aber ich glaube, Gott möchte uns auch klar machen, es geht hier um ihn. Wenn wir in die Gemeinde gehen, warum gehen wir dorthin? Gehen wir wegen Gott dorthin? Manchmal könnte ja so unterbewusst auch diese Gedanke aufkommen, dass die Gemeinde etwas Heiliges ist und wir tun manchmal so, als ob es die Backsteine wären, die einen heiligen Einfluss auf uns auswirken würden. Aber nein, es ist die Gegenwart Gottes, es ist der Heilige Geist, der ein Gebäude oder eine Veranstaltung, ein Gottesdienst auch zu einer heiligen Veranstaltung macht. Wenn Gott nicht gegenwärtig ist, dann nützt mir auch das Tempelgebäude nichts. Das kann noch so prächtig sein. Gott ist im Mittelpunkt.
[24:30] Lasst uns mal Matthäus 5 Vers 8 aufschlagen. Wenn wir jetzt schon von Gott reden, dann kommen wir zum Dienstag. Matthäus 5 Vers 8. Das ist ein Ausschnitt aus der Seligpreisung, wo es dann heißt: "Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen." Was für eine schöne Verheißung.
[24:54] Wir hatten das Thema schon einmal vor einigen Wochen, das war relativ am Anfang der Lektion, wo wir uns auch darüber Gedanken gemacht haben, kann ein Mensch jetzt Gott sehen oder nicht. Hier ist das, kann man sehr wohl sehen. Den Vater können wir so nicht sehen, aber in Matthäus 5 Vers 8 heißt es auch, das ist eine Bedingung gibt, um überhaupt Gott den Vater einmal zu schauen. Das heißt, nur die reinen Herzen sind.
[25:28] Und wie komme ich dahin? Wie bekomme ich ein reines Herz, das mir ja dann auch die Vorbereitung auf das neue Jerusalem schenkt? Wir hatten das vorhin gelesen von dem fleckenlosen, tadellosen Charakter.
[25:46] Es gibt dazu einen bekannten Psalm. Und was der Psalm dort macht, das können wir auch für uns in Anspruch nehmen, denn auch wir brauchen dieses reine Herz. Schlag mit mir auf Psalm 51. Psalm 51.
[26:01] Psalm 51 und dort lese ich einmal ab Vers 11. Heute heißt es: "Verbirg dein Angesicht vor meinen Sünden und tilge alle meine Missetaten." Dieser erste Teil: "Verbirg dein Angesicht vor meinen Sünden", zeigt hier, schämt sich einer. David hat Sünde getan. Er weiß, dass diese Sünde ihn von Gott trennt und dass aufgrund der Sünde Gottes Nähe gar nicht so ertragen kann. Er sagt sogar: "Verbirg dein Angesicht vor mir, nicht vor mir, sondern vor meinen Sünden." Also Gott kann da gar nicht hinschauen.
[26:45] Aber er hat gleichzeitig auch eine Bitte noch in Vers 11. Lesen wir: "Und tilge alle meine Missetaten. Erschaffe mir, o Gott, ein reines Herz." Hier haben wir es, das reine Herz, von dem wir in den Seligpreisungen gelesen haben. Um das bittet jetzt David. "Und gib mir von neuem einen festen Geist in meinem Innern." Das darf auch unser Gebet sein. Vielleicht ist dir heute bewusst, dass dein Herz nicht so rein ist, wie es sein sollte, sondern einiges an Schmutz, an Flecken da sind.
[27:26] Die du dir selbst zugefügt hast. Vielleicht merkst du, so wie ich jetzt gerade bin, so möchte ich meinem Vater im Himmel eigentlich umgehen, unter die Augen treten. Und dann darfst du auch dieses Gebet von David aussprechen. Dann darfst du auch sagen: "Hier, tilge meine Missetaten, dass ich rein vor dir stehen kann. Schenke mir dieses reine Herz und gib mir einen neuen, aufs neue einen festen Geist in meinem Innern." Das ist auch dieser Wunsch, bei Gott zu bleiben, nicht mehr wieder in diese Sünde zu fallen, nicht mehr den gleichen Fehler zu machen.
[28:07] Das Schöne ist, dass es ein Gebet nach Gottes Willen ist. Wir finden das ja in 1. Johannes, dass was heißt: Wir dürfen schon wissen, dass wenn wir nach seinem Willen etwas erbitten, dass wir das schon haben. Das ist ein Gebet nach Gottes Willen.
[28:29] Woher weiß ich das? Naja, Gott hat das David beantwortet. Und ich bin mir sicher, er wird es auch bei dir beantworten.
[28:42] Gehen wir mal zu Hebräer 12 Vers 14. Da bleiben wir bei dem Thema dieser Heiligkeit, dieser Tadellosigkeit. Hebräer 12 und dort Vers 14 ist auch interessant. Denn da heißt es: "Jagd nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird."
[29:03] Und interessant ist, das sind schon zwei Punkte, die wir vorhin bei Petrus gefunden haben: einmal den Frieden und einmal die Heiligung oder Tadellosigkeit. Da merken wir, wie wichtig das ist, wie wichtig Friede und auch ein reiner Charakter sind.
[29:29] In Jakobus 4 Vers 8 geht es darum, was brauchen wir, um uns oder was brauchen wir, wenn wir uns Gott...
[29:35] Oder was brauchen wir, wenn wir uns Gott nähern? Jakobus ruft uns einmal zu: "Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch." Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, die ihr geteilten Herzens seid. Er spielt darauf an, ihr braucht ein neues Herz.
[30:00] Das ist genau das, was wir von Gott erbitten können. Und in 1. Johannes 3, dort die Verse 32, da heißt es: "Geliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber, dass wir ihm gleich gestaltet sein werden, wenn er offenbar werden wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist."
[30:38] Und jetzt kommt es auch wieder: Ein Aufruf, und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich gleich, wie auch er rein ist. Sehen wir auch wieder diese Gedanken von Reinigung, von rein sein. Aber was Johannes ja auch ausdrückt, ist, es ist eigentlich eine natürliche Reaktion, dass ich mehr zu Gott komme, dass ich mich dann auch reinige.
[31:18] Am Mittwoch haben wir von Jesaja 25 gelesen, deutlich Verse 8 und 9, dass Gott den Tod verschlingen wird. Ich habe es schon angesprochen, was bedeutet das? Es wird keinen Tod mehr geben. Und was ist dann die Reaktion der Gläubigen in Vers 9? Sie sagen: "Das ist unser Gott! Das heißt so viel wie: So kennen wir unseren Gott. Wir haben auf ihn gewartet."
[32:00] Wartest du auf Gott? Wie sieht dein Warten auf Jesus aus? Freust du dich auf ihn? Sehnst du dich nach ihm? Nicht nur im geistlichen Sinn, sondern auch im buchstäblichen Sinne. Sehnst du dich nach Jesu Wiederkunft? Wie drückt sich das in deinem Leben aus? Aber sehnst du dich auch danach, mit Jesus Zeit zu verbringen? Es ist ja ein Unterschied, ob ich aus Pflichtbewusstsein jeden Morgen meine Andacht mache oder zum Gottesdienst gehe, oder ob ich mich wirklich darauf freue.
[32:42] Wir dürfen uns auf Jesus freuen, und dann wird die Freude umso größer sein, wenn wir sehen werden, was Gott tut und dass Gott dann auch den Tod abschafft. Das haben wir schon in der letzten Zeit studiert.
[33:02] Lass uns noch einmal zu Offenbarung 21 gehen. In Offenbarung 21, dieser eine Vers, der ist sehr bekannt, aber wir dürfen ihn uns auch unter die Haut gehen lassen. Dieser Vers 4, wo es heißt: "Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen."
[33:33] Gott selbst wird die Tränen abwischen. Gott selbst wird die Menschen zu sich nehmen und sagen: "Wein nicht mehr, es ist alles gut. Es ist vorbei." Es zeigt aber auch, sie haben vorher sehr viel erlebt, sie haben vieles durchgemacht, und dann kann Gott sie aber trösten, wenn sie bei ihm sein werden.
[33:58] Es erinnert mich an die Geschichte von einem jungen Mann aus Pakistan. Dieser junge Mann, der ist dort in Pakistan aufgewachsen und er hat immer wieder von Anschlägen gehört, immer wieder diese Bedrohung gespürt. Und sein Leben war ein Leben in völliger Unsicherheit.
[34:22] Und er erzählt, eines Tages, als er in der Stadt unterwegs war, ich glaube noch mit einem Freund oder so, da waren sie einkaufen und plötzlich hören sie einen Alarm und Aufruhr in der Stadt. Ein Terroranschlag. Weil sie flüchten sich in eine Parkgarage, wo sich die Leute untereinander drängen und jeder sucht dort Schutz. Aber sie wissen auch nicht, was wird passieren? Werden die Terroristen hierher kommen? Wie geht es weiter?
[34:56] Hat alles stehen und liegen gelassen und ist auch in diese Garage geflüchtet. Und dort hören sie es draußen knallen, schießen, und haben, sie haben große Angst. Sie drängen sich dort und warten und warten, bis man draußen nichts mehr hört und sie langsam aus der Garage hervorkriechen.
[35:28] Sieht sich um. Als die Luft einigermaßen rein ist, fängt er an zu rennen. Und der rennt und der dreht sich nicht um, er bleibt nicht stehen. Er rennt bis in den übernächsten Ort, wo er wohnt, bis zu sich nach Hause. Und der rennt und der rennt, ist völlig außer Atem, als er dort ankommt. Seine Mutter sieht ihn, fragt nicht, was passiert ist, sagt nicht: "Was ist los mit dir?", sondern sie nimmt ihn in den Arm und hält ihn fest.
[36:01] Und dieser junge Mann aus Pakistan berichtet: Er sagt, als meine Mutter mich in den Arm nahm, das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich mich wirklich sicher gefühlt habe.
[36:21] Diese Umarmung meiner Mutter, das war das erste und bis dahin einzige Mal in meinem Leben, dass ich mich sicher gefühlt habe, geborgen in den Armen meiner Mutter, nach dem, was er vorher erlebt hat.
[36:37] Und ich stelle mir das auch so vor, wenn Gott hier den Erlösten die Tränen abwischen wird, dann wird das ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit sein und so eine große Erleichterung. Dann wird all das ein Ende haben und man wird zurückblicken und sagen: "Herr, wodurch hast du uns geholfen?"
[37:05] Es wird so sein, wie wenn Jesus sagt: "Jetzt ist alles gut. Du hast viel durchgemacht, aber jetzt musst du nicht mehr weinen. Alles wird gut." Und das drückt auch aus, wie ist Erleichterung und Freude über die Ewigkeit noch größer sein als jetzt, wenn wir uns sagen: "Naja, dann ja, werde ich nicht mehr müde werden oder ich kann dann mit Daniel und Josef und allen reden." Das ist jetzt schon eine freudige Erwartung, aber ich glaube, die Erleichterung wird noch so viel größer sein, nachdem, was dann an Weltgeschichte hinter uns liegt.
[37:48] Jesaja 65, Verse 17 und 18. "Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, so dass man an die früheren nicht mehr gedenkt und sie nicht mehr in den Sinn kommen. Sondern ihr sollt euch alle Zeit freuen und frohlocken über das, was ich erschaffe. Denn siehe, ich erschaffe Jerusalem zum Jubel und sein Volk zur Freude."
[38:37] Trotz dessen sagt Gott: Es wird Freude und Jubel im Himmel sein, und auch ihr dürft daran teilhaben.
[38:47] Am Donnerstag ging es noch einmal um Offenbarung 22, und ich lade euch ein zu dem tieferen Studium dort die Aufnahmen zu den Versen 3, 4 und 5 anzuschauen, wo es darum geht, dass Gottes Namen an den Stirnen der Erlösten geschrieben sind, geschrieben ist, dass das Thron des Lammes bei ihnen ist. Das ist auch wieder Jesus und Gott mit uns. Es keine Nacht mehr geben wird, keine Dunkelheit.
[39:20] Und das ist die Hoffnung, die wir haben. Die große Hoffnung, die über den Tod hinausreicht.
[39:29] Ein Junge ist besser im Großvater aufgewachsen, weil seine Eltern bei einem Autounfall verunglückt sind. Und der Junge hat seinen Großvater sehr lieben gelernt. Der Großvater hat sich gut um ihn gekümmert, er hat ihm vieles beigebracht. So sind zusammen in den Wald gegangen. Großvater hat ihm gezeigt, wie man etwas repariert. Großvater hat ihm schreiben und lesen beigebracht.
[39:57] Und oft haben sie am Abend zusammengesessen und gemeinsam die Bibel gelesen und sich darüber ausgetauscht, was sie gelernt haben. Und wenn der Junge morgens dann von seiner Andacht wieder kam, dann hat der Opa gezeigt: "Schau mal, das hat mir Jesus beigebracht."
[40:19] Und als er größer wurde, haben sie beschlossen, sie können diese Freude und das, was sie entdeckt haben in der Bibel, nicht für sich behalten. Sie sind hinausgegangen und haben mit den Menschen auf der Straße geredet. Sie sind teilweise auch von Tür zu Tür gegangen und haben mit anderen über das geredet, was Gott ihnen gezeigt hat.
[40:45] Und der Junge nahm sich vorher vor, Missionar zu werden. An Opas Seite möchte er Gott dienen. Sie haben viele Freunde gewonnen, nicht nur für sich, sondern auch Freunde für Jesus und konnten mit ansehen, wie Menschen sich dafür entschieden haben, ihr Leben Gott zu übergeben.
[41:05] So haben sie Seite an Seite zusammengearbeitet. Und der Großvater war für den jungen, oder für den mittlerweile herangewachsenen jungen Mann, wie eine Stütze des Glaubens.
[41:25] Aber dann wurde der Großvater krank und er musste zu Hause bleiben. Für den jungen Mann wurde es zunehmend schwerer, die Missionsarbeit weiter zu machen und trotzdem auch den Großvater dabei zu pflegen. Aber er kam oft nach Hause und hat erzählt: "Großvater, du glaubst nicht, wie Jesus mir heute geholfen hat, welche Erfahrungen ich mit ihm machen könnte, welche Gespräche er mir geschenkt hat. Du glaubst es nicht, wie viele Menschen Gott schon zu uns geführt hat."
[42:01] Und der Großvater hat sich gefreut. Er hatte auch Anteil daran, er hat für den jungen Mann gebetet. Aber die Lage des Großvaters hat sich verschlechtert.
[42:15] Und so kam der Tag, an dem der Großvater in seinen letzten Zügen lag. Und er redete mit dem jungen Mann, der an seinem Bett saß, und sagte: "Junge, ich weiß nicht, wie lange ich noch zu leben habe, aber du siehst, was wir gemeinsam aufgebaut haben. Du weißt, was du von Gott gelernt hast, und ich ermutige dich dazu, weiterzumachen."
[42:49] "Falls du, Junge, es kann sein, dass ich schon bald nicht mehr hier sein werde, um die Ratschläge zu geben, um für dich zu beten. Aber bleibt Gott treu, arbeitet weiter, dass das Evangelium verbreitet wird, denn dann kommt Jesus wieder."
[43:08] Und wenn Jesus wiederkommt, dann werden wir nicht mehr auseinander gehen. Dann werden wir vereint sein, und zwar mit Jesus, den du jetzt schon jeden Tag erleben konntest. Dann werden wir mit Jesus zusammen sein, und das lohnt sich darauf hinzuarbeiten.
[43:28] Auch uns mag es sogar gehen, dass wir vielleicht jetzt in diesem Quartal gemerkt haben, es kommt ein Thema, oder dieses Thema kommt so nah an uns heran, weil wir vielleicht auch Erfahrungen gemacht haben, ähnliche Erfahrungen, dass wir Menschen, die uns lieb sind, verloren haben.
[43:54] Es mag sein, dass wir so manche falsche Vorstellungen ablegen mussten. Aber die Wahrheit ist nur ein großer Trost und eine große Hoffnung und darf uns auch dazu motivieren, dass wir auch darauf hinarbeiten, dass Jesus bald wiederkommt und wir diese Gemeinschaft, diese Gemeinschaft mit ihm haben dürfen. Auch dass wir wieder mit Freunden, mit Familie, mit wichtigen Menschen in unserem Leben vereint sein können.
[44:29] Ich lade dich ein, dass du mit mir jetzt gleich gemeinsam betest. Wir wollen dafür beten, dass Gott uns vorbereitet, ihn einmal zu sehen, das neue Jerusalem zu sehen, die neue Erde, Gott anzubeten, auch in seinem Tempel. Denn das soll unser Ziel sein. Lass uns jetzt gemeinsam beten.
[44:57] Unser Vater im Himmel, du wartest auf uns. Du wartest darauf, dass wir Menschen nicht mehr räumlich getrennt von dir auf dieser Erde sein müssen, wo es hier noch Leid gibt, wo hier noch Elend ist, wo hier noch Unsicherheit ist, wo Zweifel aufkommen können. Vater, du möchtest, dass wir bei dir sein können auf Ewigkeit. Du möchtest uns auch mit unseren Lieben vereinen. Aber wir brauchen die nötige Vorbereitung dafür. Und ich bitte dich, dass du das in unserem Leben tust.
[45:37] Wir selbst können nicht dieses fleckenlos reine Herz haben, aber du kannst es uns schenken. Du kannst uns auch rein bewahren. Vater, danke dir, dass du das tun möchtest. Lass uns fest bei dir bleiben. Lass uns jetzt schon die Gemeinschaft auskosten, die wir mit dir hier haben können. Dass wir auch vor der Sünde bewahrt werden.
[46:07] Ich bitte dich, Herr, dass du in unseren Leben noch Großes wirkst und dass wir auch einmal dabei sein können, wenn Jesus die Toten zur Auferstehung ruft, wenn Jesus wiederkommt und uns nach Hause holt. Danke für diese große Verheißung und Hoffnung, die wir haben können. Amen.
Lizenz
Copyright ©2022 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.