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Manuskript zur Sendung   >>>   CSH Manuskript 2023 2nd Nr_10

In dieser Predigt wird die dritte Engelsbotschaft aus Offenbarung 14 behandelt, die vor Satans letzten Täuschungen warnt. Der Sprecher, Christopher Kramp, erklärt die Symbolik des „Tieres“ und seines „Bildes“ und vergleicht sie mit biblischen Prophezeiungen aus dem Buch Daniel. Dabei wird die Verbindung zur Geschichte des Römischen Reiches und des Papsttums hergestellt. Ein wichtiger Aspekt ist die Unterscheidung zwischen wahrer und falscher Anbetung sowie die Bedeutung der biblischen Lehre über die Seele.


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Serie: CSH 2023 Q2 Spezial - Drei kosmische Botschaften

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Transkript

[0:34] Hallo und herzlich willkommen zur zehnten Folge unserer Spezialserie über die dreifache Engelsbotschaft, die drei kosmischen Botschaften. Wir haben uns intensiv mit der ersten Engelsbotschaft befasst und letzte Woche auch die zweite Engelsbotschaft genau unter die Lupe genommen. Wir wollen uns jetzt mit der dritten Engelsbotschaft beschäftigen, nicht nur heute, sondern auch in den folgenden Themen. Heute soll es um Satans letzte Täuschungen gehen. Damit bereiten wir uns vor auf das Bibelgespräch am dritten Juni. Und wir wollen verstehen, wie die dreifache Engelsbotschaft uns vor gefährlichen Verführungen der Endzeit warnt, wie wir durch das Evangelium, durch Jesus, darauf vorbereitet werden können und wie wir die Wahrheit inmitten vieler Lügen erkennen können. Wir möchten den Geist der Wahrheit, den Jesus uns versprochen hat, den Heiligen Geist, einladen, unser Studium zu segnen, unsere Gedanken zu erfüllen und uns in alle Wahrheit zu führen. Und wir möchten Gott darum bitten.

[2:01] Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen für dein Wort, das inmitten dieser stürmischen Zeiten wie ein Anker, wie ein Fels für uns Orientierung und Halt gibt. Und auf dass wir uns verlassen können, weil du dich mit deinem eigenen Namen, mit deiner ganzen Autorität, mit einem Königreich dafür verbürgt hast, dass dein Wort nicht leer zurückkehren wird, sondern ausrichtet, wozu du es gesandt hast, dass dein Wort wahr ist und uns verändert. Herr, wir möchten dich bitten, dass du uns jetzt ein, dass du jetzt unser Lehrer bist, dass du zu unseren Herzen sprichst, dass wir die Wahrheit erkennen, wie sie in dir ist, und aus Liebe zu dir dir folgen, weil du das Beste für uns möchtest. Das bitten wir im Namen Jesu, der jetzt für uns eintritt. Amen.

[2:53] Wir wollen wie immer beginnen mit der dreifachen Engelsbotschaft in Offenbarung 14 und dort Vers 6. Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk. Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat. Wir haben uns ausführlich Zeit genommen, dieses ewige Evangelium hier mit diesen verschiedenen Aspekten gemeinsam zu betrachten und zu verstehen.

[3:37] Es geht dann weiter in Vers 8: Und ein anderer Engel folgte ihm, der sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die große Stadt, weil sie mit dem Wein ihrer Unzucht alle Völker tränkte. Das letzte Mal haben wir gesehen, dass Babylon, das alttestamentliche Babylon und die Stadt, die dann zur Zeit Daniels ein Weltreich begründete, ein Typus ist für das, was in der Offenbarung das geistliche Babylon genannt wird. Eine falsche Kirche, eine Kirche, die ein falsches Evangelium predigt, ist, dass das Evangelium verändert hat, statt dem reinen Evangelium des Neuen Bundes ein anderes Evangelium, eines, das die Fähigkeit, Wahrheit und Irrtum zu unterscheiden, das Gesetz zu halten und Heiliges von Unheiligem zu unterscheiden, unmöglich macht. Aus dem falsche Lehren dann entstehen. Und wir haben gesehen, dass es sich um die römische Kirche handeln muss, die auch viele andere Kirchen mit ihren Irrtümern dann angesteckt oder viele andere Kirchen auch diesen Irrtümern folgen und gefolgt sind.

[4:48] Wir haben gesehen, dass dieses falsche Evangelium global verkündigt und global geglaubt wird. Alle Völker sind davon getränkt worden. Deswegen muss die dreifache Engelsbotschaft alle Nationen, Stämmen, Völkern und Sprachen gepredigt werden.

[5:07] Wir kommen jetzt in Vers 9 zur dritten Engelsbotschaft. Das heißt dort: Und ein dritter Engel folgte ihnen, der sprach mit lauter Stimme. Da haben sie wieder die laute Stimme, wie auch beim ersten Engel: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt. Wir stoppen hier. Wir werden ja in den nächsten Wochen uns noch mehr Gedanken machen mit diesem ganzen Abschnitt, der dann bis mindestens Vers 12 geht oder vielleicht 13, und dann in die Wiederkunft Jesu in Vers 14 einmündet. Wir werden das nächste Mal in der nächsten Woche uns sehr viel Gedanken machen, wie das Malzeichen an der Stirn oder an seiner Hand, sowohl in der nächsten Folge als auch in der Folge darauf. Wir werden über das Tier Gottes und das Malzeichen ausführlich sprechen und in diesem Zusammenhang dann auch die Verse 10 und 11 mit bedenken.

[5:58] Heute soll es um das Tier gehen, das Tier und sein Bild. Und das ist schon eine ganze Menge für unser Studium heute, denn damit werden wir mit den Endzeit-Akteuren vertraut gemacht, hier, die laut Offenbarung, die laut biblischer Prophetie auch die entscheidende Rolle dabei spielen werden, Satans Endzeit-Verführung, die letzten Täuschungen Satans in dieser Welt zu verbreiten und zu fördern. Es geht also um das Tier und es geht um sein Bild, das Bild des Tieres, und es geht darum, dass Menschen dieses Tier und sein Bild anbieten. Und das zeigt uns von Anfang an, und wir wollen heute versuchen, das sehr genau auch biblisch und vor Augen zu führen, dass es hier um eine religiöse Angelegenheit geht. Das geht um einen Kontrast zur ersten Engelsbotschaft, wo wir aufgefordert worden sind: Betet den an, der gemacht hat Himmel, Erde, Meer und Wasserquellen, wo wir den Sabbat auch erkannt haben. Es geht also in der ersten Engelsbotschaft um die wahre Anbetung und in der dritten Engelsbotschaft um die Warnung vor der falschen Anbetung.

[7:16] Wir müssen also auf jeden Fall darauf achten, dass unsere Auslegung des Tieres und auch des Bildes des Tieres in diesen religiösen Rahmen, den die Offenbarung hier ganz deutlich zeigt, auch hineinpasst. Das ist auch eine der wichtigen Korrektur-Möglichkeiten, die eigene Auslegung auch zu hinterfragen und zu korrigieren, wenn nötig. Fangen wir also an mit dem Tier. Und dieses Tier begegnet uns zum ersten Mal in der Offenbarung als solches oder dieser Bezeichnung, zumindestens in Offenbarung 13 und dort Vers 1. Wir lesen: Und ich sah aus dem Meer ein Tier aufsteigen. Ein Symbol für Völker und Nationen, die wir aus Offenbarung 17 Vers 15 erfahren können. Ein Tier nach Daniel 7 Vers 17 und 24 ist eine politische Macht, ein Reich. Ein deine sieben sind das alles Weltreiche. Und tatsächlich ist die Anlehnung hier an Daniel 7 sehr stark, wie wir gleich noch mehr sehen werden.

[8:19] Auch in Daniel 7 kommen ja verschiedene Tiere, vier Tiere an der Zahl, dort aus dem Meer hervor. Und hier kommt ebenfalls aus dem Meer ein Tier. Es geht also ganz eindeutig um eine politische Macht. Wir lesen weiter: Das sieben Köpfe und zehn Hörner hatte. Oder seine Hörner, diese sieben Köpfe und zehn Hörner erinnern uns an den Drachen aus Offenbarung 12, denn dort wurde auch dieser Drache mit sieben Köpfen und zehn Hörnern beschrieben. Und dieser Drache ist nach Offenbarung 12 Vers 9 natürlich zunächst einmal der Satan selbst, aber auch die irdischen Mächte, die von ihm gesteuert werden, um Christus und seine Gemeinde und sein Evangelium zu verfolgen und zu bekämpfen.

[9:07] Das Tier, und das ist hier also, steht also ganz eindeutig auf der falschen Seite im großen Kampf und kämpft quasi mit Satan gegen Jesus und sein Evangelium und seine Gemeinde. Es heißt hier: Es hat auf seinen Hörnern zehn Kronen. Das ist ein kleiner Unterschied zu den Drachen aus Offenbarung 12 Vers 3. Ähm, ohne dass wir jetzt hier in die Details gehen, warum dort sieben Kronen und hier zehn Kronen. Dort sind die Köpfe gekrönt, hier sind die Hörner gekrönt. Zeigt sich, dass es sich um eine Modifikation und eine Transformation und vielleicht eine Art zweite Phase oder so handeln könnte oder handelt. Wir werden das im Laufe des Studiums noch weiter eventuell erörtern können.

[9:50] Entscheidend ist, dass wir jetzt hier auf diesem Tier Namen der Lästerung haben. Das heißt, hier auf seinen Köpfen einen zumindestens einen Namen der Lästerung. Und die Bibel sagt uns sehr deutlich, was unter Gotteslästerung zu verstehen ist. Wir wissen, dass Jesus zweimal der Gotteslästerung oder mindestens zweimal der Gotteslästerung angeklagt worden ist, beschuldigt worden ist. Einmal, weil die Pharisäer ihm vorwarfen, dass er sich selbst zu Gott mache. Und einmal, weil er Sünden vergibt. Und in beiden Fällen war die Anklage der Pharisäer gegenstandslos und falsch, weil Jesus Gott ist. Und deswegen natürlich die Tatsache, dass er sich nicht selbst zu Gott gemacht hat, er hat er offenbart, dass er Gott ist. Und er hat nicht das Anrecht zu vergeben, sich selbst genommen, sondern er hat das aus Natur, weil er Gott ist. Aber jeder Mensch, der anders als Jesus nicht Gott ist und sich selbst aber zu Gott macht oder und daraus folgen dann auch vielleicht oder daraus folgen Sünden zu vergeben zu können, behauptet, der lästert Gott.

[11:03] Und in einem wichtigen Vers, der in dieser Stelle immer auch ein bisschen vielleicht übersehen wird, in 4. Mose 15 Vers 30 wird deutlich, dass das vorsätzlich geschehen muss, damit es Gotteslästerung ist. Das heißt, jemand, der diese Dinge tut und gar nicht die Wahrheit kennt, für den ist noch nicht Gotteslästerung als solche. Das spricht die Bibel dann in diesem Fall nicht von Gotteslästerung, sondern wenn jemand die Wahrheit kennt, weiß, dass man diese Dinge nicht tut, wer die Wahrheit über Gott und die Sündenvergebung kennt und dann trotzdem das für sich in Anspruch nimmt, der lästert Gott. Und das zeigt uns, dass dieses Tier, anders als der Drache in Offenbarung 12, offensichtlich die biblische Wahrheit und das ist hier, muss diese biblische Wahrheit kennen, denn ansonsten könnte es nicht lästern.

[12:02] Es heißt weiter über das Tier in Vers 2: Und das Tier, das ich sah, glich einem Panther, und seine Füße waren wie die eines Bären, und sein Rachen wie ein Löwenrachen. Nun, diese Tiere erinnern ganz stark natürlich an die Tiere aus Daniel 7. Dort gab es einen Löwen mit Adlerflügeln, der stand für das neobabylonische Weltreich. Die Belegtexte dazu habt ihr hier auch eben in meinem Skript. Dann hatten wir den Bär mit den drei Rippen im Maul. Der Bär war natürlich ein Symbol für die Meder und Perser, die Babylon als Weltreich ablösten und die sowohl Lydien im heutigen West-Türkei als auch Babylonien und dann unter Kambyses auch Ägypten eroberten. Das sind diese drei Rippen dort gewesen.

[12:41] Seine sieben, gab es dann den Panther oder den Leoparden, der mit vier äh Köpfen das griechische Weltreich, das makedonische Weltreich und Alexander den Großen darstellte, das dann nach dessen Tod in vier Hauptkönigreiche aufgeteilt worden ist, nämlich unter Kassander, Lysimachos, Ptolemaios und Seleukos. Und interessant ist, dass Daniel diese Tiere in der Reihenfolge beschreibt, wie sie dann von seiner Zeit aus kommen werden. Er sagt: erste Löwe, dann der also erst Babylon und dann wieder Persien, dann Griechenland. Er schaut also in die Zukunft. Johannes hier auf Patmos, für den ist das alles Geschichte. Er schaut zurück. Und so sieht er sozusagen in der Rückperspektive zuerst die Griechen, dann die Perser und dann Babylon.

[13:25] Aber dann gibt es noch ein viertes Tier in Daniel 7, das schreckliche Tier, und das ist das römische Reich. Und diesem schrecklichen Tier, dem römischen Reich, entspricht hier in Offenbarung 13 Vers 2 der Drache. Das heißt ja: Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Vollmacht. Das schreckliche Tier hat damals die ganze Erde zermalmt in Daniel 7. Und das zeigt uns, dass auch hier in Offenbarung 12 der Drache, der natürlich erst einmal Satan darstellt, auch insbesondere auf der Erde als ein besonderes Instrument Satans, das römische Reich darstellt, das letztendlich juristisch verantwortlich dafür war, dass Jesus Christus am Kreuz von Golgatha starb, dass er auch dann die sich ausbreitende Christenheit über Jahrhunderte auf das brutalste verfolgt hat.

[14:21] Und in diesem Sinne also tatsächlich das Werk des Drachen, des Satans, durchgeführt hat. Das römische Reich war heidnisch gewesen, man konnte ihm also nicht Gotteslästerung in diesem Sinne, wie wir es gerade definiert haben, vorwerfen. Aber jetzt kommt hier ein Tier aus dem Meer, das offensichtlich nach dem Drachen kommt, denn es erhält vom Drachen, von dem schrecklichen Tier, von dem römischen Reich, sowohl Kraft als auch den Thron als auch große Vollmacht. Also sozusagen der Nachfolger des Drachen, der Nachfolger des schrecklichen Tieres, der aus Daniel 7, der Nachfolger des römischen Reiches. Und von dem erhält es jetzt Autorität und Thron. Und damit muss also ganz offensichtlich die Macht gemeint sein, die dann auf das römische Reich in der Geschichte folgte.

[15:11] Wir wissen natürlich, das römische, das weströmische Reich ist gefallen, viele einzelne germanische Staaten. Das wird in Daniel 7 ausführlich beschrieben. Wer das nicht kennt, kann sich das da vielleicht noch mal ausführlich anschauen. Wir haben dazu auch eine Spezialserie auf Joelmedia von 2020, glaube ich, gewesen über das Buch Daniel. Das könnte ja noch mal im Einzelnen euch dort anschauen.

[15:45] Aber die große Macht, die auf das römische Reich folgt und jetzt im Mittelalter wieder hunderte dominiert hat, war natürlich das Papsttum. Das anders als das römische Reich eben nicht mehr heidnisch, sondern christlich war, in dem Sinne, dass es die Bibel kannte und die Dinge, die dort geschrieben sind, ja, in dem Papsttum bewusst gewesen sind. Da kommen wir gleich noch mal in Bezug auf die Lästerung drauf zu sprechen.

[16:09] Das Papsttum erhielt tatsächlich vom römischen Reich den Thron, das heißt die Hauptstadt Rom und auch das gesamte Rechtssystem, das wir in der römischen Kirche finden, hat seine Vorläufer in dem römischen, römischen Rechtspraxis des römischen Reiches. Ganz faszinierend zu sehen, wie ab dem Ende des 4. Jahrhunderts die dann angehenden Päpste, die römischen, angefangen haben, sich der römischen Rechtssprache, der Formulierung der römischen Kaiser und auch der Formalia der Skripte der römischen Kaisergesetze, der Konstitution zu bedienen, um die eigene Vorherrschaft zu untermauern. Sie haben natürlich auch dann die Titel der Kaiser, wie zum Beispiel Pontifex Maximus, übernommen. Und da die Kaiser nicht mehr rumregierten, ist in dieses Machtvakuum der Papst dann aufgestanden.

[17:04] Aufgestiegen. Interessant ist, dass das Papsttum hier als dieses Tier, als ein vereiniges Tier, verschiedene Aspekte dargestellt wird. Das hat ja auch einen Löwenrachen. Babylon war biblisch gesehen, das haben wir letzte Woche ausführlich studiert, mit der Rebellion gegen Gottes Gebot und mit der Erlösung durch eigene Werke. Das ist so die biblische Assoziation. Und wir sehen, dass in der katholischen Theologie die Änderung des Gesetzes Gottes, das haben wir uns schon angeschaut, wenn es heute noch etwas mehr anschauen. Und auch die Erlösung durch eigene Werke oder die Bedeutung von eigenen Werken für die Erlösung, die wichtig oder die Unabdingbarkeit von eigenen Werken für die Lösung, das sind ganz hervorstechende Merkmale der katholischen Theologie über viele Jahrhunderte gewesen bis heute.

[17:53] Es hat aber auch Füße wie die eines Bären, und der Bär stand für die Meder und Perser. Und wir wissen doch, Daniel 6,9, dass die Gesetze der Meder und Perser nicht widerrufen werden durften. Und das entspricht natürlich in gewisser Weise dem Prinzip der Unfehlbarkeit, wie wir es bei päpstlichen Glaubensdefinitionen heute vorfinden.

[18:14] Und dann haben wir die Griechen, den Panther. Und die sind in 1. Korinther 1 Vers 22 berühmt für ihre Liebe zur Weisheit, zur Philosophie. Und es ist sehr, ganz unstrittig und von jedermann anerkannt, der sich damit beschäftigt hat, dass die römisch-katholische Theologie entstanden ist durch die Verschmelzung von biblischen Ideen und Lehren mit der griechischen Philosophie. Gerade ab dem 2. Jahrhundert haben einige Kirchenväter angefangen zu versuchen, die christliche Lehre mit den Begriffen und Konzepten und Kategorien der damals ja berühmten Philosophie und beliebten Philosophie darzustellen, vor allem den Neuplatonismus. Und man hat damit versucht, das Christentum irgendwie verständlicher zu machen und attraktiver zu machen. Aber dadurch sind ganz unbiblische Ideen in das Christentum hineingekommen.

[19:07] Indikatorische Lehre und eines der wesentlichsten Entwicklungen dabei war die Übernahme der Idee einer Unsterblichkeit der Seele. Ganz kurz, wann wir uns hier ein bisschen Gedanken machen als ersten Exkurs, warum das so ein wichtiges Thema ist und warum wir dazu die Wahrheit kennen müssen. In Offenbarung 1 Vers 17 und 18. Dort lesen wir: Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen nieder wie tot. Und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebende. Und ich war tot und siehe, ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Und ich habe die Schlüssel des Totenreiches und des Todes. Hier spricht Jesus. Jesus, derjenige, der von Tod lebendig geworden ist. Er kennt sich aus mit dem Thema Tod. Wir müssen ihm folgen und keinem Philosophen, keinem Kirchenvater und keinem kirchlichen Dogma.

[20:03] Jesus selbst, was er den Menschen geschaffen hat, den ersten Mose 2 Vers 7 und ihn geformt hat und ihn dann den Atem des Lebens eingehaucht hat. In 1. Mose 2 Vers 7 finden wir diese ganz bedeutsame Formulierung, wo es heißt: Da bildete Gott der Herr den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem, das ist der Atem des Lebens, in seine Nase. Und so wurde der Mensch eine lebendige Seele. Der Mensch wurde eine Seele. Er ist eine Seele und zwar dadurch, dass die körperliche Materie beatmet wird, dass sie atmen kann. Dadurch ist ein Mensch eine Seele. Wenn wir fragen biblisch, was ist eine Seele, dann antworten wir: Eine Seele ist ein atmender Körper.

[20:45] Der Atem wird manchmal auch als Geist bezeichnet, aber wir haben die Textstellen hier im Sender. Man es gibt zum Teil angegeben, aber das meint dann in diesen Fällen immer, also das liegt daran, dass das hebräische Ruach kann natürlich der Atem, der Geist, der Wind sein, verschiedene Dinge. Aber in diesen Fällen, wo es dann um die Lebensfähigkeit geht, ist immer der physische Atem gemeint. Wenn der Mensch stirbt, verliert er den Atem, geht der Atem sozusagen dann tatsächlich buchstäblich aus. Und das wird biblisch vorgestellt, dass der Atem, die Fähigkeit zu atmen, wieder zu Gott zurückgegeben wird. Da gibt es einige Bibelstellen, die das beschreiben.

[21:28] Der Zustand der Toten wird in der Bibel immer wieder als ein Schlaf beschrieben, nicht nur im Alten Testament, sondern auch an vielen Stellen im Neuen Testament. Die wichtigste ist die in Johannes Kapitel 11, denn dort finden wir Jesus selbst, der genau das sagt, in Vers 11 bis 14. Die Sprache: Und danach sagt er zu ihnen: Unser Freund Lazarus ist eingeschlafen, aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken. Da sprachen seine Jünger: Herr, wenn er eingeschlafen ist, so wird er gesund werden. Also jedes hat so deutlich von einem Schlaf gesprochen, dass die Jünger von einem ganz gewöhnlichen Schlaf...

[22:03] an einen ganz gewöhnlichen Schlaf gedacht, wie wir ihn jeden Abend hoffentlich ausreichend haben. Jesus aber hatte von seinem Tod geredet. Sie dagegen meinten Rede vom natürlichen Schlaf. Daraufhin nun sagt es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben. Jesus hat den Tod von Lazarus als einen Schlaf bezeichnet.

[22:20] Wir haben ganz viele Bibelstellen hier und einige Bibelstellen im Sinne meines Skripts, die auch genau den gleichen Punkt machen. In diesem Todesschlaf sagt die Bibel über den Zustand der Toten folgendes: in Prediger Kapitel 9, Vers 5: "Denn die Lebendigen wissen, dass sie sterben müssen, aber die Toten wissen gar nichts und es wird ihnen auch keine Belohnung mehr zuteil, denn man denkt nicht mehr an sie." Vers 10: "Alles, was deine Hand zu tun vorfindet, das tu mit deiner ganzen Kraft, denn im Totenreich, das du gehst, gibt es kein Wirken mehr und keinen Plan, keine Wissenschaft und keine Weisheit."

[22:56] Die Toten sind tatsächlich tot. Sie wissen nicht, sie planen nicht. Die Bibel sagt im Psalm 115, Vers 17: "Die Toten loben Gott nicht und denken nicht einmal an ihn." So sagt es Psalm 6, Vers 6. Können wir vielleicht einmal zusammen lesen? Psalm 6 und dort Vers 6: "Denn im Tod gedenkt man nicht an dich. Wer wird dir im Totenreich Lob singen?"

[23:19] Die Bibel kennt also nicht die Idee, dass Menschen nach dem Tod einfach als ein Geistwesen irgendwo im Himmel sind und dann irgendwie Gott loben oder so. Nein, die Toten sind tot. Sie wissen nicht, sie planen nichts, sie loben Gott nicht, sie denken nicht an ihn. Es ist ein bewusstloser Schlaf sozusagen.

[23:35] In Apostelgeschichte 2 sagt uns Paulus, Petrus ganz deutlich über David, dass es in Vers 29 heißt: "Ihr Männer und Brüder, es sei mir erlaubt, freiwillig zu euch zu reden von dem Stammvater David. Er ist gestorben und begraben, und sein Grab ist unter uns bis zu diesem Tag." Und dann in Vers 34: "Denn nicht David ist in den Himmel aufgefahren." David ist also zur Zeit von Petrus, tausend Jahre nach seinem Tod, nicht im Himmel gewesen, sondern in seinem Grab.

[24:09] So viel von ihm ähm physisch noch übrig gewesen ist. Was also ist dann das Schicksal der Toten? Wie geht es mit ihnen dann also? Was wird aus ihnen? Diese Frage wird in der Bibel immer wieder auch gestellt, vor allem z.B. von Hiob 14 ab Vers 10: "Der Mensch aber stirbt und ist dahin, der Mensch vergeht und wo ist er? Wie die Wasserströme aus dem See und wie ein Strom vertrocknet und versiegt, so legt sich auch der Mensch nieder und steht nicht wieder auf, bis die Himmel nicht mehr sind. Regen Sie sich nicht und werden nicht aufgeweckt aus ihrem Schlaf."

[24:41] Das ganze mit dem Schlaf und dem Nichts wissen und nichts merken und nichts planen. Es geht also so lange, bis die Himmel nicht mehr sind. Und wir wissen, dass die Himmel nicht für alle Ewigkeiten bleiben werden. So eine Matthäus 24,35, Seite Petrus 3, Vers 10 und andere Stellen zeigen uns, die Himmel werden vergehen mit lautem Krachen, nämlich bei der Wiederkunft.

[25:03] Bis zur Wiederkunft bleiben die Toten tot und schlafen. Sie werden nicht aufgeweckt, sie regen sich nicht, sie bleiben in ihrem Schlaf. Und dann sagt er weiter, Vers 13: "Oh, dass du mich doch im Totenreich verstecken, dass du mich verbergen würdest, bis dein Zorn sich wendet, dass du mir eine Frist setztest und dann wieder an dich gedacht ist." Aber wird der Mensch, wenn er stirbt, wieder leben?

[25:20] Die ganze Zeit meines Freunddienstes würde ich fahren, bis meine Ablösung käme. Hier formuliert, hier schon und auch an anderen Stellen dann die Hoffnung auf die Auferstehung. Ähm, eine berühmte Stelle, die wir lesen können, ist Hiob 19 und dort Vers 25: "Ich weiß, dass mein Erlöser lebt und zuletzt wird er sich über den Staub erheben. Und nachdem diese meine Hülle zerbrochen ist, werde ich aus meinem Fleisch Gott schon, das heißt, aus dem Fleisch heraus mit dem Körper wird er Gott schon."

[25:56] Die Bibel sagt ganz deutlich in Hesekiel Kapitel 18 und dort Vers 20: "Über die Seele, die Seele, welche Sünde tut, die soll sterben." Die Bibel kennt den Begriff unsterbliche Seele an keiner einzigen Stelle. Sie spricht immer von der sterblichen Seele, denn die Seele ist, das haben wir gelernt, ein atmender Körper. Und ein atmender Körper kann sterben.

[26:20] Der Tod ist das Gegenteil vom ewigen Leben. Jesus sagte in Johannes 3, Vers 16: "Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben." Ewiges Leben ist also etwas, was nur für die Erlösten überhaupt möglich ist. Also nicht etwas, was ein Mensch in sich von alleine hat.

[26:57] Das ist eine unglaubliche griechische Lehre, die über die Philosophie und dann über die frühen Kirchenväter der Römisch-Katholischen Kirche in das Christentum eingedrungen ist. Römer 6, Vers 23 sagt: "Der Lohn der Sünde ist der Tod", nicht ein Leben in Qual für alle Ewigkeit.

[27:17] Die Bibel sagt auch sehr deutlich, dass Unsterblichkeit eine Eigenschaft ist, die in sich nur einer hat, nämlich in 1. Timotheus Kapitel 6 und dort Vers 14 und 16: "Dass du das Gebot unbefleckt und untadelig bewahrst bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus, welche zu seiner Zeit zeigen wird der glückselig und allein Gewaltige, der König der Könige und der Herr der Herrschenden, der allein Unsterblichkeit hat."

[27:45] Es ist wahr, wir erstreben Unsterblichkeit. Uns wird dann Unverwesentlichkeit geschenkt als ein Lohn. Ähm, wie uns Paulus sagt, 1. Korinther 15, Vers 52: "Dass wir, wenn wir im Glauben gestorben sind und dann geschlafen haben und nichts gewusst und nichts gesehen und nichts geplant haben, dann bei der Wiederkunft auferweckt werden. Dann werden wir unverwesentlich auferweckt werden, aber nicht, weil wir ohnehin schon unterwegs sind, sondern weil uns dann Gott diese Eigenschaft schenkt als ein Lohn für den Glauben, den wir an ihn gehabt haben."

[28:18] Es gibt also in der Bibel keine unsterbliche Seele. Und jede Bibel oder jede kirchliche Lehre, jede Theorie, die in diese Richtung tendiert oder darauf aufbaut, ist eine Gefahr, eine Verführung, wie wir gleich noch sehen werden. Wir sehen hier, das ist also ein Teil dessen, was die was der römische Kirchenstaat aus der griechischen Philosophie übernommen hat.

[28:46] Wo diese Idee der, also diese Idee des Weiterlebens irgendwie nach dem Tod ist, natürlich schon im Alten Orient immer wieder aufgekommen. Ganz berühmt bei den Ägyptern z.B., wo man sich das ganze noch eher körperlich vorgestellt hat, dass man dann mit dem eigenen Körper irgendwo weiterlebt. Aber ganz besonders fokussiert haben das dann die Griechen, diese Idee einer substanzlosen ähm Geist-Seele irgendwie gehabt haben.

[29:10] Und das ist dann über die Philosophie in das Christentum eingedrungen. Hat mit der Bibel nichts zu tun. Das ist sehr wichtig. Die Bibel warnt vor dem Tier, weil dort falsche Lehren hineingekommen sind durch dieses Tier in die Christenheit, die das Wesen Gottes und die Klarheit und Schönheit des Evangeliums trüben und verzerren.

[29:33] Kommen wir zurück zu dem Tier und über das, was noch über dieses Tier gesagt wird, denn wir haben noch einige Identifikationsmerkmale gar nicht angesprochen. In Offenbarung 13 ab Vers 5 heißt es: "Und es wurde ihm ein Maul gegeben, das große Worte und Lästerungen redete." Das ist identisch mit dem, was im Daniel 7, das kleine Horn, gesagt wird, dass dort große Worte gegen den Allerhöchsten ausgestoßen hat.

[29:57] Und diese Lästerung beziehen sich natürlich darauf, dass in der katholischen Kirche die Priester den Anspruch erheben, er tatsächlich Sünden vergeben zu können und auch angeblich über die schöpferische Kraft verfügen wollen, in der sogenannten Eucharistie das Brot durch ihre eigenen Worte in den tatsächlichen Leib Christi zu verwandeln können, was nichts anderes ist als der Faktor schöpferische Kraft. Und was eigentlich eine Anspruchnahme göttlicher Kraft ist, die kein Priester hat.

[30:26] Also eine echt wirklich im biblisch im Sinne eine echte Gotteslästerung. Das haben wir mit aller Demut und mit aller auch mit einem Taktgefühl gegenüber unseren katholischen Freunden, die wir damit nicht verletzen wollen und denen wir auch nicht zu nahe treten wollen. Aber wenn wir die gesamte Sache aus der biblischen Lehre heraus beurteilen müssen und begutachten müssen, wenn wir uns fragen sollen, was sagt die Bibel dazu, können wir es nicht anders bezeichnen als Gotteslästerung im strikt biblischen Sinne.

[30:58] Und wir müssen die Liebe folgen, kostet was es wolle. Wir wollen das mit Liebe tun, wir wollen das mit Sanftmut tun, wir wollen das mit Taktgefühl tun, aber wir müssen ganz deutlich die biblische Lehre hochhalten in einer Zeit, in der immer mehr auch Wahrheit negiert wird und relativiert wird.

[31:21] Es heißt weiter über diese Macht: "Und es wurde ihm Macht gegeben, 42 Monate lang zu wirken." Diese 42 Monate sind nach Daniel 11,3 die 1260 Tage und nach Offenbarung 12, Vers 46 die dreieinhalb Zeiten, oder dreieinhalb Jahre, die uns auch aus Daniel 7, Vers 25 bekannt sind. Es handelt sich dabei natürlich um die 1260 Jahre. Ein Tag ein Symbol für ein Jahr, so ist das eine übliche Prophetie.

[31:49] Haben wir schon im Bezug auf Daniel 8,9 kennengelernt. Und diese Zeit ist die Zeitspanne von 538 nach Christus bis 1798. 538 war das erste Jahr, in dem ein Papst in Rom tatsächlich über die gesamte Christenheit nominal herrschte und auch die Macht hatte, den nicht die nächste höheren abzusetzen. Das war 538 zum ersten Mal ein Papst in Rom, der solche Macht verfügte.

[32:20] Die geschichtlichen Hintergründe dazu der Jahre vorher könnte im Sinne meines Skripts noch mal nachlesen oder euch sie auch in der Serie "Kaiser der Sonne Konstantin" in einer der letzten Folgen noch einmal zu Gemüte führen. 1798 ist dann der Papst Pius der Sechste vom französischen General Berthier gefangen genommen worden und der Kirchenstaat ist damals aufgelöst worden und alle weltliche Macht des Papstes gestrichen, annulliert worden.

[32:49] Und dieses Ereignis von 1798, womit diese über 1000 Jahre währende, vorherrschende Macht des mittelalterlichen Papsttums endete, wird in Offenbarung 13, Vers 3 so beschrieben: "Und ich sah einen seiner Köpfe, wie zu Tode verwundet." Das ist die sogenannte tödliche Wunde des Tieres. Im Jahre 1798 wird gleich noch wichtig werden, warum wir das hier betonen.

[33:13] Vers 6: "Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, um seinen Namen zu lästern und sein Zelt und die, welche im Himmel wohnen." Interessantes Tier, die Lästerung gegen Gottes Namen. Nun, Gottes Name steht für ihn selbst, für sein Wesen, seinen Charakter und damit auch für sein Gesetz, wie uns folgende Parallelverse deutlich zeigen.

[33:36] Matthäus Kapitel 12 und dort Vers 21: "Und die Heiden werden auf seinen Namen hoffen." Das Ganze ist allerdings ein Zitat aus Jesaja, aus Jesaja 42, wo im hebräischen Original ursprünglich folgendes stand: Jesaja 42 und dort Vers 4: "Und die Inseln werden auf seine Lehre warten." Im Hebräischen steht hier "auf sein Gesetz, auf seine Weisung warten".

[34:09] Das heißt, äh Gottes Name ist auch letztlich, oder anders gesagt, das, was Gottes Name ausmacht, findet sich in seinem Gesetz. Wir finden auch in Offenbarung 14, da werden wir das nächste Mal noch deutlicher darüber sprechen, die 144.000 mit der Versiegelung an ihrer Stirn. Das ist der Name Gottes geschrieben.

[34:31] Und in Jesaja 8, Vers 16 oder 5. Mose finden wir, das ist das Gesetz Gottes, dass dort als Siegel an die Stirn gehört. Und wir werden dazu noch sehr viel genaueres nächste Woche sagen. Gottes Gesetz identifiziert ihn ja als der, der er ist, nämlich als der Erlöser und der Schöpfer mit Namen und Titel.

[34:53] Und zwar explizit im vierten Gebot, in 2. Mose 20, Vers 11. Und deswegen ist natürlich überhaupt erst einmal der Angriff auf das vierte Gebot und auch das zweite Gebot, das damit zusammenhängt, nämlich das Verbot der falschen Anbetung, das Verbot der Anbetung der Schöpfung und das Gebot, den Schöpfer anzubieten.

[35:16] Dieser Angriff auf das Gesetz ist damit auch dieser katholische Angriff ein Angriff auf den Charakter Gottes und seine wahre Identität, eine Lästerung seines Namens sozusagen. Also das natürlich kein Angriff, den jeder treue Katholik unternimmt, aber ein Angriff, der im Laufe der Kirchengeschichte von der Institution Papst, von bestimmten Theologen und Kirchenführern ganz explizit vorgenommen worden ist.

[35:41] Gottes Namen und Titel, seine Identität sind im vierten Gebot definiert. Und deswegen ist die Abschaffung und die selbstbewusste Einführung eines anderen Anbetungstages eine Erfüllung dieses Verses hier, dass der Name Gottes gelästert werden würde.

[36:05] Wir haben ausführlich im Studium über den Sabbat in der Folge 8 uns Gedanken gemacht über den Sabbat und werden das hier nicht wiederholen. Wir wissen aus 2. Mose, der Sabbat als Ruhetag wegen der Schöpfung und dann auch wegen der Erlösung allen Menschen geboten hat.

[36:23] Nun, wie kommt es also zu dem Sonntag? Wir haben damals auch alle Texte über den ersten Tag der Woche angeschaut und festgestellt, es gibt keinen biblischen Beleg für eine Sonntagsfeier. Es gibt einen historischen Hintergrund für die Sonntagsfeier. Wollen wir ganz kurz hier nur anskizzieren.

[36:36] Seit frühester Zeit nach der Sintflut, mindestens, finden wir natürlich die Sonnenanbetung. Für die Zeit davor haben wir kaum historische Nachrichten, aber was wir an historischen Nachrichten haben, sehen wir ganz von Anfang an. Wir sehen die alten Ägypter, die die Sonne angebetet haben.

[36:56] Wir finden die Sumerer, wir finden die Babylonier mit ihrem Sonnengott, dessen Haupttempel zwar nicht in Babylon stand, sondern in Sippar, aber er war einer der vielen babylonischen Gottheiten. Und der Sonnengott galt als einer der besonders wichtigen.

[37:13] Eine der wichtigen Gottheiten, und er galt als der Gott der Gerechtigkeit, weil man sich gedacht hat, die Sonne sieht ja alles, die Sonne kommt überall hin. Deswegen sehen wir zum Beispiel bei der Statue des Hammurabi, bei den Gesetzen des Hammurabi, den Sonnengott abgebildet, weil er war sozusagen der Gott auch für die Gerechtigkeit, für die Richter.

[37:29] Und der, der die Zukunft wissen könnte. Deswegen finden wir oft, dass Könige wieder, z.B. das syrische König sich an diesem Gott gewandt haben, um herauszufinden, was sie Zukunft bringt.

[37:40] Wir sind in der Bibel das Sonnenbeten von früher Zeit, dann schon in der Zeit von Hiob, also der Patriarchen, ein Thema gewesen ist, und Hiob hat sich ganz deutlich dagegen ausgesprochen. Und Hiob 31 und dort ab Vers 26: "Habe ich die Sonne angesehen, wenn sie leuchtete, und den Mond, wie er so prächtig daherging, und habe ich mein Herz im Geheimen verführen lassen, dass ich ihm kurz Hände zuwarf, so wäre auch das ein straffälliges Vergehen gewesen, denn ich hätte Gott in der Höhe verleugnet."

[38:10] Interessant ist, finden wir das dann aber im Alten Testament immer wieder beim Volk Israel, wenn sie in den Götzendienst gefallen sind. Nicht nur die Wahl-Anbetung, die Affen-Anbetung, sondern auch Sonnensäulen, die als Objekte dort aufgestellt worden sind.

[38:24] Wir haben einiges Stellen im Alten Testament aufgeführt, und wir finden dann, und das ist besonders dramatisch, dann auch sogar im Tempel selbst zur Zeit von Hesekiel. Hesekiel Kapitel 8: die Anbetung der Sonne.

[38:39] Hesekiel wird in Babylon einer Vision nach Jerusalem gebracht und sieht dort verschiedene Gräuel, die sich im Zusammenhang des Tempels dort ereignen. Und Gott zeigt ihm immer noch ein größeres Gräuel, noch ein größeren, und es steigert sich sozusagen dem letztlich größten Gräuel, das Gott ihm offenbart, nämlich in Vers 15 und 16: "Sprach zu mir: Hast du das gesehen, Menschensohn? Du wirst noch mehr und größere Gräuel sehen als diese."

[39:06] Und er führte mich in den inneren Vorhof des Hauses des Herrn, und siehe, am Eingang zum Tempel des Herrn, zwischen Hall und dem Altar, waren etwa 25 Männer, die kehrten dem Tempel des Herrn den Rücken, ihr Angesicht aber nach Osten, und sie warfen sich nach Osten anbetend vor der Sonne nieder.

[39:24] Sondern Anbetung im Heiligtum, am Ort, den Gott für seine Anbetung vorgesehen hatte, ist das größte Gräuel, das Gott hier beschreibt. Wir werden das im Zuge mit den nächsten beiden Wochen ausführlicher beschreiben und studieren, weil wir dann direkt im nächsten Kapitel auch ein Bild für die Versiegelung haben in Hesekiel 9. Aber dazu dann später mehr.

[39:51] Nun, nachdem sie es auf der Erde war und die frühe Christenheit sich ausgebreitet hat, sind die frühen Christen immer wieder mit den Juden verwechselt worden, weil natürlich das Christentum aus dem Judentum herauskam und ganz vieles vom Judentum natürlich auch noch bei sich hatte.

[40:06] Die Juden sind von den Römern aber irgendwann sehr gehasst worden, vor allem nach dem jüdischen Krieg 66 bis 70 und dann noch mal nach dem Bar-Kochba-Aufstand. Und dieser Hass auf die Juden hat sich dahin geäußert, dass man ihnen extra Lasten aufgelegt hat, dass man sie extra besteuert hat mit dem Fiskus Judaeorum.

[40:20] Und so finden wir im zweiten Jahrhundert ganz deutlich Bemühungen von einzelnen Christen, die dann immer mehr werden, sich von den Juden abzusetzen und zu distanzieren. Und eine der Mittel war natürlich für die Römer ganz klar: Wer den Sabbat hält, ist ein Jude.

[40:37] Und so hat man versucht, nach Wegen zu finden, sich von den Juden zu distanzieren. Eigentlich eine sehr traurige Geschichte, wenn man es genau betrachtet. Und wir finden um das Jahr 120 schon in Rom die Idee, die Auferstehung Jesu nicht mehr am 14. Nissan im Jahre 31, gerade mal ein Sonntag gewesen ist, zu feiern, sondern immer an einem Sonntag.

[41:01] Und daraus hat sich dann ziemlich über Jahrzehnte in einer Auseinandersetzung erhoben, warum hat sich letztlich durchgesetzt, dass man das dann ab dem zweiten oder immer am Sonntag gefeiert hat, jedes Jahr. Und dann auch immer direkt vor diesem Auferstehungs-Sonntag am Sabbat gefastet hat.

[41:17] Und in Rom ist dann schon sehr bald, noch im selben Jahrhundert, ziemlich früh schon dieses jährliche Fasten auf den wöchentlichen Sabbat übertragen worden, der dadurch unter den Christen ein bisschen Ansehen verloren hat. Es ist dann so gewesen, dass ab der Mitte des zweiten Jahrhunderts Apologeten wie Justin der Märtyrer sich aktiv vom Sabbat abgesetzt haben.

[41:40] Die haben dann das Argument verwendet: Der Sabbat hätte es ja nur erst seit Mose gegeben, und da in Mose nicht gegeben habe, sei er nur für die Juden. Und das haben wir uns angeschaut, ist ein und wie wird das Argument denn schon? Adam und Eva, die keine Juden waren, haben den Sabbat mit Gott zusammen gefeiert.

[41:54] Jesus hat den Sabbat natürlich schon am Ende der Schöpfung gefeiert.

[42:00] Ende der Schöpfung gefeiert. Und was aber im Laufe der Zeit passiert ist, viele Christen haben festgehalten am Sabbat, haben aber gleichzeitig auch dann sonntags Gottesdienst gehalten und so ein bisschen vielleicht auch ja, sich abzusetzen von den Juden und unter ein bisschen entgegenzukommen den Römern.

[42:17] In Rom und Alexandria ist allerdings schon sehr früh nach Auskunft von Sokrates, Sokrates Scholasticus, die Sabbatfeier ganz aufgegeben worden. Hat man gar keinen Sabbat mehr gefeiert. Interessant ist jetzt, dass wir, wenn wir nach Osten schauen, in den persischen Bereich, dass gegen Ende des Perserreiches, also noch im alten zur Zeit vor Jesus, eine sogenannte Sonnengottheit, nämlich Mitra, in den Inschriften auftaucht. Die ist schon über Jahrhunderte in der Religion der Indo-Iraner bekannt gewesen und ist dann auch nach dem Ende des Perserreiches, vor allem in Kleinasien, weiter verehrt worden. Und dort haben die Römer diesen Mitra kennengelernt und ihn zu krass umfunktioniert. Ist also so eine römische Adaption von dem persischen, iranischen Gott gewesen.

[43:06] Und er war ein Sonnengott und deswegen hat man ihn noch als Sol bezeichnet, also so die Sonne, und ihn als Sol Invictus genannt, der Unbesiegte, quasi unbesiegbarer Sonnengott. Und dieser Sol Invictus, dieser von den Persern übernommene Sonnengott, ist dann von den Kaisern im dritten Jahrhundert, in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts, sehr gefördert worden. Zum Beispiel hat Aurelian ihn fast zur Staatsreligion erhoben. Und auch Constantius, der Vater von Konstantin, und auch Konstantin selbst waren Anhänger dieser Sonnenreligion.

[43:40] Und als Konstantin dann 312 bei der Schlacht an der Milvischen Brücke, angeblich als er sich dann, als er sich für die Förderung des Christentums entscheidet, hat er weiterhin an der Verehrung von Sol Invictus lange Zeit festgehalten. Befinden Münzen noch Jahre später, wo er sich als quasi neben dem Sonnengott präsentiert. Und diese berühmte, angebliche Vision, die er gehabt haben soll an der Milvischen Brücke, ist sehr wahrscheinlich eine viel spätere Umbildung eines anderen Ereignisses gewesen, als er nämlich 310 ein sogenanntes Sonnenphänomen gesehen hat. Vermutlich hat er so eine Art Sonnenhalo oder so gesehen, und das ist dann interpretiert worden von den Zeitgenossen als eine Vision des Sonnengottes. Und als er dann sich zum Christentum gewendet hat, hat man das Ganze dann so ein bisschen uminterpretiert.

[44:25] So sieht es jedenfalls aus. 321 jedenfalls hat dieser Konstantin das erste Sonntagsgesetz erlassen. Uns zwar ohne jeden Bezug zum Christentum, ist eigentlich zwei Gesetze überliefert, sind einer im Codex Justinianus, der sich dafür interessiert, auch für den lateinischen Wortschatz und das dazu Prüfen. Der kann in der vierten Folge der Serie "Kaiser der Sonne" alle Details finden.

[44:50] Und auch die Referenzen, die Sonntagsgesetze bezogen sich eindeutig auf den ehrwürdigen Tag der Sonne, also war eigentlich dem Sol Invictus, dem Sonnengott geweiht. War aber so formuliert, dass auch die Christen jetzt dem zustimmen konnten, weil nicht von einem heidnischen Gott die Rede war, sondern nur der Sonne. Und das hat war eine Möglichkeit jetzt, dass sich immer mehr vom biblisch-biblischen Grundsatz abweichende Christentum mit der heidnischen Bevölkerung Roms zu verschmelzen. Genau das ist Konstantin dann auch leider gelungen, was der christlichen Lehre natürlich sehr geschadet hat.

[45:28] So viel also so ein bisschen zu den Hintergründen, warum der Sonntag in die geschichtlich gesehen in die christliche Welt eingedrungen ist. Wir können sehen, dass sie eigentlich ähnlich wie bei der Lehre von der Unsterblichkeit der Seele, etwas völlig Heidnisches im Laufe der Zeit, ähm, bei der Entstehung des Tieres, ja, im Laufe der Jahrhunderte hineingekommen ist. Und wie wir sehen werden, etwas, was auch in der Endzeit noch von großer Bedeutung ist.

[45:59] Wir gehen zurück zu dem Tier in Offenbarung 13 und schauen uns doch die letzten charakteristischen an, die wir bisher noch nicht gesehen haben. Und Offenbarung 13, und dort haben wir Vers 6 gesehen: "Den Namen zu lästern und auch sein Zelt". Wir wissen aus Hebräer 8 und auch Hebräer 4, Verse 14 bis 16, dass Jesus dem himmlischen Heiligtum für uns als Hohepriester dient und wir deswegen im neuen Bund direkt zu ihm kommen können, direkt zu Gott kommen können, dass wir völlig Vergebung bekommen und dass das Gesetz Gottes unser Herz geschrieben wird. In der katholischen Theologie schieben sich aber menschliche Priester zwischen den ähm und auch sogenannte Heilige, vermeintliche Heilige, die in Wirklichkeit nach der Bibel tot in ihren Gräbern schlafen. Die schieben sich zwischen Jesus und den Sündern und ähm, statt echter Sündenvergebung sollen die Menschen durch Werke Gott gnädig stimmen. Und das Gesetz, das eigentlich in ihr Herz geschrieben werden sollte, wird geändert und verfälscht.

[47:05] Wir sehen also wieder gesamte Heiligtumsdienst von Jesus in dieser falschen Theologie, in diesem falschen Evangelium verändert und verzehrt wird. Und interessanterweise heißt es auch hier: "Er lässt er die, welche im Himmel wohnt." Die Engel sind nach der Bibel große, mächtige Wesen, größer und stärker als die Menschen, die Gottes Willen tun und den Menschen auf ihrem Weg zu Gott unterstützen, zur Seite stehen. Aber die katholische Kirche hat aus ihnen so kleine, seltsam aussehende Wesen gemacht, die mit den biblischen Engeln absolut nichts gemeinsam haben.

[47:40] Kommen wir zu Vers 7, Offenbarung 13, Vers 7: "Und es wurde ihm gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu überwinden." Und es wurde ihm Vollmacht gegeben über jeden Volksstamm und jede Sprache und jede Nation. Deswegen muss auch die dreifach Engelsbotschaft an alle Völker, Nationen, Stimmen und Sprachen ergehen, weil sie alle unter dieser Macht des Tieres gestanden haben.

[48:00] Dieser Krieg gegen die Heiligen ist ganz entscheidend. Die Heiligen sind nach der Bibel Gottes Volk auf Erden. Ja, 2. Mose 19, Verse 5 und 6 sagt, dass die Israeliten Gottes heiliges Königreich sein sollten. Heiliges Volk, von Priestern. In 1. Korinther 1, Verse 1 und 2, werden die Gläubigen in der Gemeinde Korinth als Heilige bezeichnet. Oder Offenbarung 14, 12 sind die Heiligen diejenigen, die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren. Und durch das gesamte Mittelalter durch hat genau diese Macht, dieses katholische, dieser Vatikan, diese römische Kirchenstadt, am besten Menschen verfolgt, die der Bibel und Jesus gefolgt sind. Ihre Schatten, die Puritaner, wo immer noch hinschaut, man findet Menschen, die Jesus nachfolgen wollten, den wahren Evangelium glaubten und dafür mit der römischen Kirche in blutigen Konflikt kamen.

[49:00] In Vers 3 haben wir gelesen: "Und ich sah einen seiner Köpfe, wie zu Tode verwundet." Das du diese Ereignis von 1798, als im Zuge der französischen Revolution und den Nachwehen davon, das Papsttum abgeschafft worden ist als solches. Und dann heißt es: "Und seine Todeswunde wurde geheilt." Und die ganze Erde sah verwundert dem Tier nach. Diese tödliche Wunde soll also wieder heilen. Und sie heilt. Und sie heilt. Ich glaube, wenn wir ganz ehrlich sind und uns die letzten 200 Jahre Weltgeschichte anschauen, dann heilt sie vor unseren Augen. Und die Bibel, die biblische Prophetie, warnt uns eindringlich. Nicht, weil es nicht auch sonst böse Menschen gäbe, nicht, als ob es sonst beunruhigende Diktatoren und atheistische Regime gegeben hätte. Wenn die Bibel vor all dem hätte warnen wollen, dann wäre sie nur voll von Warnungen gewesen.

[49:51] Es gibt viele, viele böse Menschen, viele böse Regime, viele böse Staatenlenker, vor denen die Bibel nicht explizit warnt, weil das, was sie tun, ohnehin allein schon anhand der Bergpredigt als völlig falsch identifiziert werden kann. Aber die Bibel warnt so explizit vor dem Tier, weil es den anscheinend und auch den argumentativ oft für nicht Bibelstudenten manchmal recht überzeugenden Anschein erweckt, als würde dieses Tier Gottes Volk sein und für Gott sprechen und das wahre Evangelium predigen. Und deswegen ruft uns die Bibel auf, wenn wir uns für das wahre Evangelium interessieren, dass wir auch vor dem falschen Evangelium deutlich, liebevoll und mit Sachargumenten, aber deutlich warnen.

[50:44] Wir werden mit diesem falschen katholischen Evangelium auch als politische Institution durch das Erstarken des Kirchenstaates in der Weltpolitik am Ende wieder die werden. Diesen falschen Evangelium in einen blutigen Konflikt kommen, und darauf muss die Welt vorbereitet werden. Und darauf müssen auch wir uns selbst persönlich vorbereiten.

[51:09] Interessantes Tier in Vers 8: "Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbieten, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes, das geschlachtet worden ist von Grundlegung der Welt an." Wer sind es, die dem Tier widerstehen? Sind es die, die alle Videos über irgendwelche geheimen Gesellschaften gesehen haben und jetzt genau zu verstehen, wie das Tier wirklich funktioniert? Nein, man kann alle historischen Fakten über das Tier kennen und am Ende trotzdem sich beugen, weil einem die geistliche Kraft fehlt. Trotzdem diese geistliche Kraft, Gott treu zu sein, kommt nicht durch viele Informationen, nicht durch Mutmaßungen und Theorien über was vielleicht im Hintergrund noch alles gespielt werden könnte. Uns reichen die klaren, offenen Fakten, die uns die Geschichte liefert, die Dinge, die jeder vor Augen sehen kann, um sie mit der Bibel zu vergleichen. Mehr brauchen wir nicht. Was wir brauchen, ist Jesus. Der nur die, die im Buch des Lammes stehen, das geschlachtet worden ist, nur die dem gekreuzigten Jesus folgen, wohin er auch geht. Die und nur die, niemand anderes, wird in der Lage sein, dem Tier zu widerstehen.

[52:12] Es reicht nicht aus, alle alternativen Medien zu kennen und das alles zu glauben, was Gott gesagt hat. Das wird nicht reichen. Ganz egal, was wahr ist, was falsch ist. Und deswegen sind viele Menschen total verführt, wenn sie denken, sie haben alles verstanden und sie haben alles durchschaut. Aber wenn sie nicht Jesus haben, wenn sie nicht das Blut des Lammes über ihrem eigenen Leben haben, über ihre eigenen Türen, über ihre eigenen Familien, dann werden sie am Ende dem Satan auf den Leim gehen. Und deswegen müssen wir warten. Wir müssen warnen vor dem, was wirklich das Problem ist. Das Problem sind nicht falsche politische Entscheidungen. Das Problem sind nicht die Klima-Dinge und nein, die verschiedenen Dinge, die heute so große Aufregung sorgen. Das Problem am Ende wird ein falsches Evangelium sein, das von dem Kirchenstaat wieder weltweit durchgesetzt werden soll.

[52:56] Und mit den daraus folgenden falschen Lehren und den besonders, insbesondere falsche Lehren bezüglich der Anbetung, dazu werden wir dann in den nächsten beiden Wochen noch mehr zu sagen haben. Deswegen sagt die Bibel in Vers 9: "Wenn jemand ein Ohr hat, der höre." Dieser Aufruf kommt von Jesus auch sehr aus der See-Predigt und den Gleichnissen. Sagt Jesus: "Wer ein Ohr hat zu hören, der höre." In Offenbarung finden wir, dass Jesus jeder einzelnen Gemeinde hat: "Wer ein Ohr hat, der höre." Wer überwindet? Wir sollen Überwinder sein. Wir können das Tier aber nur überwinden, wenn wir durch Jesu Kraft in unserem eigenen Leben die Sünde und die Schuld, die sind, überwunden haben. Die Schuld ihm abgegeben haben. Wenn wir Sieger sein können durch Gottes Gnade, weil Jesus für uns am Kreuz gestorben ist, dann können wir dann und nur dann können wir eine Endzeit bestehen, wenn das Tier seine volle Macht wieder bekommt. Wenn wir denselben Glauben haben wie die Waldenser, die Albigenser, die Hussiten, die Protestanten, die Puritaner. Was alle diese Menschen ausgezeichnet hat, war ihre Liebe zu Jesus, ihre Liebe zur Bibel, ihre Liebe zum Evangelium.

[54:02] Keiner von diesen Gruppen hat sich dadurch ausgezeichnet, einfach nur politisch für alles Bescheid zu wissen, alles in Frage zu stellen und gegen alles und jeden zu sein. Nein, was sie auszeichnete, was ihnen die Kraft gab, das war ihre Beziehung, ihre Liebe zu Jesus. Und davon braucht es noch viel, viel mehr in meinem Leben, in unseren Familien, in unseren Gemeinden und in unserer Verkündigung.

[54:24] "Versehen, wenn jemand in Gefangenschaft führt, so geht dann die Gefangenschaft. Wenn jemand mit dem Schwert tötet, soll er das Schwert getötet werden." Hier ist der standhafte außerhalb und der Glaube der Heiligen. Die Gefangennahme des Papstes 1798 zeigt, dass das, was das Papsttum anderen angetan hat, letztendlich es auch selbst erleidet. Es erleidet die Strafe, die seinem Verbrechen entspricht. Das hat andere gefangen, weggeführt, jetzt wird es ins Exil geschickt. Es hat die weltliche Macht, das Schwert zu seinen Gunsten benutzt, entgegen dem, was Jesus Petrus damals geraten hat. Er hat gesagt: "Stecke dein Schwert ein, wer dein Schwert nimmt, wird wirklich das Schwert umkommen." Es waren übrigens der Frankenkönig, der als erster germanischer Rex Katholik wurde, sind die Franzosen, die dann den Kirchenstaat wieder auflösen. Ganz interessante Parallele.

[55:10] Und dann kommen wir ganz schnell noch zu Offenbarung 13, Vers 11: "Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen und hatte zwei Hörner gleich einem Lamm und redete wie ein Drache." Eine zweite Weltmacht, die etwa zur Zeit der tödlichen Wunde, also um 1798, die politische Weltbühne betritt. Und das sind niemand anderes als die USA. Es kommt aus der Erde, nicht aus dem Meer wie alle anderen Völker. Also das einer, gegen die relativ unbesiedelt oder wenig oder sehr dünn besiedelt gewesen ist. Und zwar ohne große Eroberung, ohne große Schlachten und indem man eine andere große Macht vorher besiegt hätte. Wie ein Lamm. Und dieses Lamm ist in der Bibel natürlich mein Symbol für dieses. Es, die USA ähneln Jesus in dahin gehen, dass sie von treuen Protestanten gegründet worden sind und der biblische Glaube je eher ein tragendes Element der Gesellschaft in den USA gewesen sind.

[56:02] Aber zwei Hörner wie ein Lamm. In Matthäus 22, Vers 21 sehen wir, dass Jesus selbst zwei Königreiche anerkannt hat. Hörner stehen ja in der Bibel nach Daniel 7 für Königreiche. Zwei Königreiche hat Jesus anerkannt: die weltliche Macht zur Aufrechterhaltung der staatlichen Ordnung und Gottes Königreich. Und beide sollten getrennt sein. Der Kaiser soll bekommen, was das des Kaisers ist, Gott soll bekommen, was Gottes ist. Und diese Trennung von Kirche und Staat und die Anerkennung beider Bereiche ist das, was auch die USA ausgezeichnet hat. Eine Trennung von Kirche und Staat. Die Verfassung der USA ist ein Paradebeispiel dafür. Der erste Zusatzartikel hat genau das explizit getrennt.

[56:48] Und dann heißt es hier: "Es redete wie ein Drache." Ähm, reden einer Nation sind nicht die Ansprachen seiner Führer, ähm, ganz egal, ob die jetzt Demokraten oder Republikaner sind, sondern die Gesetze, die in einer Nation gelten. Wir sehen also, wie plötzlich dieses Tier, das aussieht wie ein Lamm, das also eigentlich Jesus mal nachfolgen wollte bei seiner Gründung, jetzt genau das Gegenteil tut und Gesetze erlässt, die dem Drachen entsprechen und seinen Prinzipien, im Prinzip Satans.

[57:15] Und das bringt uns zu Vers 13, 12: "Und es übt alle Vollmacht des ersten Tieres aus vor dessen Augen und bringt die Erde und die auf ihr wohnen dazu, dass sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt worden ist." Die USA werden und sind schon dabei, aber sie werden es noch mehr tun, sich dafür einzusetzen, dass der römische Kirchenstaat wieder seine frühere Machtposition bekommt. Das Tier tut große Zeichen, so dass es sogar Feuer vom Himmel auf die Erde Rad fallen lässt vor den Menschen. Wenn Feuer von der Erde auf die Erde gefallen ist, dann war das meistens ein Zeichen in der Bibel der Anerkennung Gottes. Und so wird diese Verfügung so stark sein, dass der sinnliche Eindruck, also das heißt, durch das, was man wahrnehmen kann mit Augen, Ohren, mit dem Tasten, der sinnliche Eindruck wird so stark sein, dass diese Bewegung, die am Ende die ganze Welt verführt, von Gott sein wird, während sie doch anhand der Bibel als Fälschung erkannt werden kann und als Fälschung erkannt werden muss.

[58:12] Jesus warnte vor falschen Christus und falschen Propheten. In der Bibel ist das erste Tier der sogenannte Antichrist und das zweite Tier wird auch in Offenbarung als der falsche Prophet bezeichnet. Und dann heißt es in Vers 14: "Darauf kommt es jetzt noch an am Ende: Und es verführt die, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die vor dem Tier zu tun ihm gegeben sind." Und das sagt denen, die auf der Erde wohnen, dass sie dem Tier, dass die Wunde vor dem Schwert hat oder im Leben geblieben ist, ein Bild machen sollen. Hier haben wir das Bild des Tieres. Und schauen wir uns biblisch an, was das bedeutet. Ein Bild des Kaisers. Schauen wir mal, lassen wir den Finger hier in Matthäus 22 und dort Vers 20. Matthäus 22.

[59:02] Dort steht: "Und es spricht zu ihnen: Wessen ist dieses Bild und die Aufschrift?" Sie antworteten ihm: "Des Kaisers." Da haben wir also ein Bild des Kaisers, eine Münze, und auf der Münze ist ein Bild zu sehen, dass äh dem Original, sei es jetzt Augustus oder Tiberius, genau entspricht. Wenn man das Bild sieht, wenn man die Münze sieht, wird man an das Original erinnert. Das heißt, das Bild des Kaisers sieht so aus, dass man, wenn man es sieht, sich an das Original, an den Kaiser selbst erinnert. Und genau das ist das Bild des Tieres. Die USA formen etwas, das, wenn man es anschaut, sagen wird: "Das ist genauso wie im Mittelalter, das ist so wie der Kirchenstaat, der römische Kirchenstaat schon immer funktioniert hat." Es wird sich also ein Kirchenstaat ähm bilden, und zwar ausgerechnet in den USA, wo Kirche und Staat perfekt Verfassung, den ersten Zusatzartikel, den man getrennt sind. Etwas wahrscheinlich, aber genau das sagt die biblische Prophetie voraus. Es ist schon von Bibelstudenten seit Mitte des 19. Jahrhunderts vorhergesagt, wir wollen zu einer Zeit, als das noch undenkbar erschien.

[1:00:04] Und heute sehen wir, wie in den letzten Jahrzehnten und vor allem den letzten Jahren immer mehr Evangelikale und noch katholische Christen in den USA sich dafür einsetzen, dass die Glaubensüberzeugung vom Staat durchgesetzt werden sollen und diese Trennung von Kirche und Staat immer mehr unterhöhlt wird.

[1:00:22] Halten wir also fest hier in Offenbarung 13: Das Bild des Tieres ist eine etwas, das den Kirchenstaat Roms so ähnelt, dass man von einem Abbild sprechen kann. Interessant ist auch, dass dieses Bild des Tieres nicht von einigen Eliten gegen das Volk eingesetzt werden, sondern von dem Volk. Das heißt, der eindeutig ähm und das verführt die, die wirklich auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die vor dem Tier zu tun gegeben sind. Also nicht durch die Klimakrise und nicht durch irgendwelche anderen politischen Aufreger, wie man sie bewerten dahingestellt. Die biblische Prophetie sagt, es werden Zeichen und Wunder sein, denn nur Zeichen und Wunder werden die große Masse davon überzeugen, religiöse Dinge zu tun.

[1:01:07] Es werden falsche Zeichen, falsche Wunder geschehen, die die Menschen, die die Bibel nicht kennen, dann so überzeugen werden, dass sie religiöse Dinge vollführen werden und tun werden. Nämlich die die Menschen. Das heißt, die und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dass sie dem Tier, dass die Wunde von dem Schwert und am Leben geblieben ist, ein Bild machen sollen. Die USA werden vorangehen. Sie werden Initiative ergreifen. Aber es ist keine geheime Sache von einem kleinen Zirkel.

[1:01:35] Und deswegen möchte ich an dieser Stelle sehr deutlich sagen, auch wenn einige von mir sehr geschätzte und die sehr hoch achte äh Freunde oder auch Kollegen ist mitunter hier und dort, also angedeutet haben, ich möchte sehr deutlich darauf hinweisen, dass das Bild des Tieres, wie es uns die Bibel zeigt.

[1:01:57] des Tieres, wie es uns die Bibel zeigt, nicht sich mit dem überschneidet und nicht mit dem identisch ist, was heute von säkularen, weltlichen alternativen Medien oft als die sogenannte neue Weltordnung, seine Art kommunistische Elite, die dann eine Art globale Polizeiüberwachung statt gegen die eigenen Bürger errichtet. Diese beiden Theorien sind nicht miteinander wirklich kompatibel. Sie sollten nicht ohne weiteres miteinander verbunden werden.

[1:02:22] Was bei der neuen Weltordnung Theorie stimmt und nicht stimmt, da hingestellt. Das ist für uns gar nicht so relevant. Entscheidend ist, dass wir die biblische Prophetie kennen. Und wir können nicht einfach eine weltliche Theorie nehmen und auf die biblische Theorie aufpacken und dann erwarten, dass das passt. Das wird nicht passen.

[1:02:37] Die Tatsache, dass heute sehr viele Menschen von dieser neuen Weltordnung Theorie überzeugt sind, ohne dass sie in irgendeiner Art und Weise Zeichen von Bekehrung oder geistlichem Denken zeigen, sondern oft auch das ganze Gegenteil auf dem Bahn in ihrem Charakter zeigten, sollte jedem ernsthaft Gläubigen zeigen, dass diese Theorie nicht Teil des Evangeliums ist.

[1:02:59] Ganz egal, ob sie uns gefällt oder nicht. Wir müssen auch mal unangenehme Wahrheiten hören. Wir können nicht nur unangenehme Weiden anderen predigen. Wir müssen auch mal unangenehme Wahrheiten hören. Und es ist eine vielleicht eine unangenehme, aber eine Wahrheit, dass die weltliche Theorie einer neuen Weltordnung nicht in unsere Auslegung von Offenbaren gehört.

[1:03:15] Sondern unsere Aufgabe ist seit über 100 Jahren deutlich klar und präzise und sie darf nicht verwässert werden durch weltliche Theorien, auch wenn sie scheinbar zugewandt sind in bestimmten Kreisen der Gesellschaft. Wir sind bibelgläubige, wir sind Prophetiestudenten und wir lassen uns nicht von modernen Trends in unserer Auslegung der Prophetie beeinflussen.

[1:03:42] Das kritisieren wir ja in der liberalen Theologie, dass dort die Theologie verändert wird und um den Trends der Gesellschaft zu entsprechen. Das dürfen wir nicht auf der anderen Seite auch tun. Und deswegen möchte ich ganz deutlich davor warnen, Dinge dort hineinzulesen, die im Text nicht stehen und die dem Text letztlich auch widersprechen.

[1:03:58] Es wird eine Bewegung sein, die von den Menschen hervorkommt und sie wird geistlich sein. Die wir den Eindruck, geistlich am Anfang stehen, sie wird religiös sein. Sie wird den Eindruck erwecken, ähm, für Christus zu sein und nicht gegen ihn. In Wirklichkeit wird sie aber gegen Jesus sein und dann Wirklichkeit wird sie das Evangelium verfälscht.

[1:04:18] Und deswegen müssen wir davor warnen. Wir müssen vor allem davor warnen, dass Christentum und Staat sich miteinander verwischen und dass der Staat dazu benutzt wird, christliche Gedanken sein sie war oder falsch mit staatlicher Gewalt durchgerückt werden. Denn genau das ist der Weg, indem dann diese Dinge hier passieren werden.

[1:04:42] Das ewige Evangelium passiert auch Freiheit. Es passiert nicht darauf auf staatlichen, staatlichen Unterdrückung. Erinnern uns die Babylon hat Gott verlassen und dann mit den Königen der Erde Unzucht getrieben. Und genau das passiert dann nicht nur mit Fall des katholischen Mittelalters. Das Bild auch mit den protestantischen Kirchen passieren, die hier, wie wir das in Offenbarung 13 sehen, im protestantischen Amerika sich wieder dieser Idee annähern werden, das mit dem Staat die eigenen Ideen durchgesetzt werden.

[1:05:18] Und jeder, der sich ein bisschen in der sogenannten religiösen Rechten in den USA umschaut, sieht, was dort vor sich geht. Was übrigens nicht heißt, dass die politischen, atheistischen, sozialistisch angehauchten Linken mit ihren politischen Ideen Recht haben. Das ist gar nicht der Punkt. Wir dürfen uns nicht in dieses Spiel von rechts, links einordnen lassen.

[1:05:38] Wir dürfen nicht Partei ergreifen für den Teufel von rechts, auf jeden Fall von links. Wir müssen uns davon abheben, raus aus der Welt, sie sind weltlichen Gruppierungen und uns allein auf Jesus, das ewige Evangelium und die Prophetie von Jesus konzentrieren, wie er sie uns gegeben hat.

[1:05:56] Und da ist sie ganz deutlich. Matthäus 24, Vers 24 sagt uns: "Denn es werden falsche Christus und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen." Wir dürfen diese diese Verführung, diese Täuschung, sagt dann, es nicht unterschätzen.

[1:06:16] Deswegen müssen wir alles, was kommt, es von links oder rechts, von oben oder unten, an einem Maßstab prüfen, nämlich in Jesaja Kapitel 8, Vers 20. "Zum Gesetz und zum Zeugnis! Wenn sie nicht so sprechen, so gibt es für sie kein Morgenrot."

[1:06:37] Wir müssen nicht jede Theorie, ob sie uns gefällt oder nicht, das sind jede Theorie gründlich, ausführlich an der Bibel ähm prüfen. Und je mehr wir den Verkündiger mögen, der sie tritt, umso deutlicher müssen sie prüfen. Weil je mehr verkündigt, desto mehr sind wir geneigt, um einfach zu glauben, weil wir mögen.

[1:06:57] Das gilt für mich, der dieses Video machen und es gilt für jeden anderen auch. Es gilt für uns alle. Wir müssen gerade dann, wenn wir der Meinung sind, ja, da wird bestimmt was Interessantes, was Gutes kommen, trotzdem prüfen.

[1:07:11] Und all das Gute behalten. Und wenn sich etwas etwas gesagt wird, was aber sich mit der Bibel nicht belegen lässt, das nicht einfach übernehmen. Lasst uns unsere und zu Zweitwohnung, lass uns unsere Wohnung wieder in berühre haben.

[1:07:29] Lasst uns wieder Buriianer sein, das Wort Gottes selbst studieren und auf morgen 16. Wir kommen ans Ende in Offenbarung 16 und dort Vers 14 lesen wir.

[1:07:39] Es sind nämlich dämonische Geister, die Zeichen tun und ausgehen zu den Königen der Erde und das ganzen Erdkreises, um sie zum Kampf zu versammeln an jenem großen Tag Gottes des Allmächtigen.

[1:07:53] Die Dämonen werden die ganze Welt verführen und deswegen müssen wir die ganze Welt mit der dreifachen Engelsbotschaft warnen. Und wenn Satan verführt, dann kommt er nicht und sagt: "Ich verführe jetzt." In 2. Korinther Kapitel 11, und dort Vers 14, da heißt es: "Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts."

[1:08:12] Er wird Menschen, die an Jesus und an die Prophetie und an die drei Engelsbotschaft glauben, nicht so verführen, dass er sagt: "Ich glaube nicht an Jesus, glaube ich eine Liebe." Er wird natürlich seine Verführungen für Menschen, die das alles glauben, was wir glauben, so gestalten, dass er den Eindruck erweckt, wurde als wäre er auch für die Vorbereitung auf die Wiederkunft.

[1:08:39] Wir müssen die Bibel wirklich kennen. Wir müssen Jesus kennen. Wir müssen die Prinzipien der Bergpredigt kennen. Wir müssen den Charakter Gottes kennen. Wir müssen eine persönliche Beziehung zu haben, um zu wissen, wie wirklich ist, damit wir Wahrheit von Irrtum unterscheiden können.

[1:08:54] Die erste Lüge der Menschheitsgeschichte betraf die Frage des Todes. Erst unsere drei, vier, da hat Satan behauptet: "Ihr werdet gewiss nicht des Todes sterben." Und bis zum Schluss wird diese Frage vom Zustand der Toten in dieser Welt eine große Rolle spielen.

[1:09:08] Große Zeichen und Wunder werden geschehen. Ich rechne damit, dass das viele Toten Erscheinungen den Eindruck erwecken werden, als würde Gottes Wort nicht so, anders gesagt, als würden diese Toten Erscheinungen als real angenommen werden, auch wenn das Wort Gottes etwas anderes sagt.

[1:09:31] Und viele Menschen werden dann ihren Sinneseindrücken folgen und nicht dem geschriebenen Wort. Und wir können uns auch vorbereiten, indem wir heute lernen, an Gottes Wort festzuhalten, selbst wenn die äußeren Eindrücke gegen uns zu sein scheinen.

[1:09:45] Und das ist das, was Jesus gemacht hat. Jesus hat in der Wüste, als er kaum noch stehen konnte vor Schmerzen, nach so viel Hunger, als er ganz am Boden war und in dieser lebensfeindlichen Wüste alleine war, hat er auf die Verführung, auf die Täuschung Satans geantwortet mit: "Es steht geschrieben."

[1:10:05] Es steht geschrieben. Und wir müssen, wenn der Satan mit seinen Verführungen kommt, in unseren persönlichen Leben, unseren Familien, in Gemeinden, diese Endzeit, wir müssen mit einem klaren "Es steht geschrieben" antworten, weil wir Gott so gut kennen, wie Jesus Gott kennengelernt hat oder ihn kannte.

[1:10:26] So wie Jesus sich daran erinnert, was Gott ihm bei der Taufe gesagt hat. So dürfen wir uns daran erinnern, was Gott uns in der Vergangenheit gezeigt hat, was sonst gesagt hat. Und wenn wir an ihm festhalten und ihm glauben, dann können wir auch in den Verführungen der Endzeit bestehen, weil Jesus uns hindurch tragen wird.

[1:10:49] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du uns hilfst und dass du für uns da bist. Danke für dein Wort und danke für die Klarheit der Prophetie. Wir möchten dich bitten, dass du uns vor Irrtum bewahrst, dass du uns vor Fanatismus bewahrst und dass du uns vor den Täuschungen des Satans in der Endzeit bewahrst.

[1:11:11] Dass wir uns an dem klaren, einfachen, leicht verständlichen Evangelium festhalten, nicht etwas Neues suchen wollen, sondern Festhalten an dir und an deinem Wort, damit du uns durchtragen kannst. Ja, darum bitten wir dich von ganzem Herzen im Namen Jesus. Amen.

[1:11:29] Nächste Woche werden wir ein ganz wunderbares und ein unglaublich wichtiges Thema haben. Ich hoffe, werde dann alle einschalten, wenn anfangen, uns Gedanken zu machen über das Siegel Gottes und das Malte eines Tieres.

[1:11:40] Und werden insbesondere über das Siegel Gottes sprechen. Bis dann wünsche ich euch Gottes reichen Segen und viel Freude im Studium seines Wortes. Amen.


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