[0:34] Hallo, liebe Freunde, willkommen zur Christ Study Hour hier auf Joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen gilt auch allen Zuschauern auf Amazing Discoveries zur elften Folge unserer Serie "Drei kosmische Botschaften". Wir studieren die dreifache Engelsbotschaft, beleuchten sie von verschiedenen Seiten, versuchen den gesamten biblischen Befund dafür zu benutzen, ihre Bedeutung für unsere Zeit zu verstehen. Und wir sind heute bei einem der absoluten Highlights, einem der wesentlichen Themen der gesamten dreifachen Engelsbotschaft angekommen. So wesentlich und so wichtig, dass wir dieses Thema heute und in der nächsten Folge studieren werden, um wirklich sehr gründlich und praktisch dieses Thema verstehen zu können. Wir wollen uns vorbereiten auf das Bibelgespräch am zehnten Juni. Und das Thema lautet: "Das Siegel Gottes und das Malzeichen des Tieres". Wir werden uns heute in diesem ersten Teil auf das Siegel Gottes konzentrieren. Wir wollen verstehen, was das Siegel Gottes ist. Und wenn wir das verstanden haben, dann werden wir nächste Woche auch verstehen können, welche Rolle das Malzeichen des Tieres spielt und wie es zum Siegel Gottes steht. Und dann werden uns dort viele Dinge sehr viel einfacher verständlich werden. Es ist immer anhand des Originals, dass die Fälschung und das Gegen... ja, die Fälschung erkannt werden kann. Und so wollen wir uns heute mit voller Kraft auf das Original konzentrieren. Wir möchten Gott bitten, dass er, dass wir ihn begegnen, dass wir sein Wort mit neuen Augen, mit frischen Augen, mit einem offenen Herzen lesen, damit Gott zu mir und zu dir, zu uns allen sprechen kann. Lasst uns Gott einladen jetzt und das Studium zu segnen, dass wir zu seinen Füßen sitzen dürfen und dass er uns sein Lehrer ist. Lasst uns beten.
[2:46] Lieber Vater im Himmel, wir kommen jetzt zu dir, weil wir dich brauchen. Wir sind hier von Herzen dankbar für deine Gnade und für deine Güte, für die Schönheit, die Kraft deiner Botschaft. Und Herr, wir möchten dich bitten, sind wir jetzt über das Siegel Gottes nachdenken, dass wir uns bewusst machen, dass wir aus uns selbst heraus keine Kraft haben, dass wir nichts sind. Aber dass wir in deinem Licht, in deinen Augen, durch deine Gnade, durch deine Kraft, ein Siegel tragen dürfen, dass du einen großen Wert in uns siehst, weil du uns gemacht hast und weil du uns erlöst hast, weil du uns wiederherstellen möchtest in das Bild, das du ursprünglich von uns gedacht hast. Herr, bitte gib, dass alles, was unser Denken jetzt vielleicht abhalten könnte, sich völlig auf dich zu konzentrieren, dass du das wegnimmst, dass du allein, dass du allein unser Lehrer bist, dass wir dein Wort so verstehen, wie du es gemeint hast. Das bitten wir im kostbaren und teuren Namen Jesu. Amen.
[4:06] In Hohelied Kapitel 8 und dort Vers 6 lesen wir: "Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel an deinen Arm; denn die Liebe ist stark wie der Tod, und der Eifer unbezwinglich wie das Totenreich." Ihre Glut ist Feuerglut, eine Flamme des Herrn. Hier spricht Salomo, Salomo wünscht sich, der junge König Israels, er wünscht sich, dass seine Braut zu ihm, dass sie ihn so sehr liebt, dass sie ihn, Salomo selbst, wie ein Siegel auf ihrem Herzen trägt, dass sie ihn, ihren Bräutigam, wie ein Siegel auf ihrem Arm trägt. Mit anderen Worten, dass in ihrem Denken und in ihrem Handeln ihr Geliebter Salomo immer präsent ist. Die Grundlage, warum das so sein soll, ist die Stärke der Liebe. Salomo sagt ja: "Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel an deinen Arm", denn die Begründung: "Denn die Liebe ist stark wie der Tod, ihr Eifer unbezwinglich." Das hebräische sagt "hart", "widerspenstig", wie das Totenreich. Es gibt eine Liebe, die lässt sich nicht leicht abwimmeln. Es gibt eine Liebe, die lässt sich nicht leicht verscheuchen. Es gibt eine Liebe, die kommt zu jedem Menschen, so wie der Tod fast... Klammer auf, fast. Es gab ja Elia und hier noch, aber ansonsten jeden Menschen getroffen hat und trifft. Diese Liebe trifft auf dich und mich. Aber weil es Liebe ist und Liebe niemals zwingt, stehen wir beide, lieber Zuschauer, liebe Zuschauerinnen, lieber Freund, liebe Freundinnen, du und ich, vor der Frage, wie wir mit dieser Liebe umgehen. Salomo hat sich nicht wie ein Siegel gewaltsam das Denken und Handeln seiner Sulamith gepresst, sondern er hat nur diesen Wunsch ausgedrückt: "Setze mich." Seine eine Entscheidung, die Sulamith selbst treffen musste, eine Entscheidung, die Liebe, diese unauslöschliche Liebe im Herzen zu bewahren und zur Grundlage ihres Handelns zu machen.
[7:07] Das Lied beschreibt hier in einer hoch poetischen Sprache, was Gott sich wünscht. Was ist Gottes größter Wunsch? Jesus hat die folgenden Worte einmal in einem Gespräch mit einem Gesetzesgelehrten als das größte Gebot bezeichnet. Ein Gebot ist etwas, das man von jemand möchte, das geschieht. Etwas, das man unbedingt erfüllt sehen möchte. In 5. Mose 6 und dort Vers 4 finden wir den größten Wunsch Gottes: "Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein! Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft." Das, was Gott sich am meisten von mir und von dir wünscht, es ist nicht die Erledigung von ein paar Pflichten und Aufgaben, obwohl es auch Pflichten und Aufgaben gibt im Christen. Was Gott sich am meisten wünscht, ist, dass wir ihn von Herzen lieben, dass wir ihn so sein Leben, nicht weil wir dafür belohnt werden oder weil wir dazu gezwungen werden, sondern weil wir ihn von ganzem Herzen einfach lieben, weil er so ist, wer er ist. Das ist sein größter Wunsch.
[8:54] Weil er uns so liebt. In Jeremia 31 und dort Vers 3 lesen wir: "Von ferne hat der Herr mir erschienen: Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Gnade." Alles, was Gott tut, dass er sich, dass er mich zieht, dass er Gnade mit mir hat, das tut er, weil er mich liebt und zwar mit einer Liebe, die unveränderlich ist, die quasi widerspenstig ist, sie lässt sich nicht abwimmeln, sie geht mir nach. So wie David am Ende von Psalm 23 sagt: "Güte und Gnade werden mir folgen." Das sagt sie, sie werden mich verfolgen mein Leben lang. Solange wir leben, ist Gottes Gnade und Güte hinter uns her, um uns zu ihm zu ziehen. Warum? Weil er uns liebt mit einer Liebe, die nicht flackernd ist, eine Liebe, die nicht sporadisch aufflammt und dann wieder ausgeht, eine Liebe, die nicht begrenzt ist, sondern mit einer ewigen Liebe. Gottes Liebe ist dauerhaft bezüglich ihrer Zeit und sie ist unendlich bezüglich ihrer Tiefe. In Jeremia 32 und dort in Vers 41 da sagt Gott: "Und damit ich mich über sie freuen kann, ihnen wohl zu tun." Er freut sich, wenn er mir etwas Gutes tun kann. Er freut sich, wenn er dir etwas Gutes tun kann. "Und ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit mit meinem ganzen Herzen, mit meiner ganzen Seele." Weil Gott mich liebt und dich liebt mit seinem ganzen Herzen, mit seiner ganzen Seele, deswegen wünscht er sich, dass auch wir ihn von ganzer Seele, von ganzem Herzen, mit allem, was wir sind und haben, lieben.
[10:58] Die Realität sieht oft anders aus. In Hosea und dort Vers 4 stellt Gott eine fast schon verzweifelt anmutende Frage: "Was soll ich mit dir tun, Eva? Eva, was soll ich mit dir tun, Juda? Eure Liebe ist so flüchtig wie ein Morgen, wenn er... Morgenwolke, ja, wieder Tau, der früh vergeht." Gott stellt die Frage: "Was soll ich mit dir tun, lieber Gläubiger? Deine Liebe ist wieder morgen-tau, sie ist da und sie vergeht. Sie kommt und geht sporadisch, gebunden an Umstände. Also, sonst gut geht, wenn du keinen Stress hast." Es ist ja nicht so, dass wir Gott nie lieben würden. Es ist ja nicht so, dass wir gar nicht lieben, aber ist nicht auch oft unsere Liebe zu Gott wie eine Morgenwolke, wie der Tau, der kommt und geht? Der Tau ist nichts Beständiges. Seine Momentaufnahme ist schön, aber vergänglich. Kann es sein, dass unsere Beziehung zu Jesus auch oft aus schönen Momentaufnahmen besteht? Bei einem Kongress, seiner Predigt, einer schönen Morgen- und Nacht-Stillen Zeit, einem schönen geistlichen Gespräch, Momente, wo wir uns Gott nahe gefühlt haben, wo Gott geliebt haben, und dann vergeht diese Liebe wieder im Alltag, im Stress, in den Sünden, den Dingen, die wir, wo wir gegen Gott rebellieren, gegen seinen Willen.
[12:45] Aber selbst Abraham, der mit Gott deinen Bund gemacht hatte, der alles aufgegeben hatte und Gott nachzufolgen hatte Phasen seines Lebens, wo seine Liebe zu Gott nicht so stark war, wie sie früher mal gewesen ist. Phasen, in denen er Gott fest vertraut hat, und Phasen, in denen sein Glaube gerührt, Phasen, an denen er in dem Bund fest verbunden damit Gott, und Phasen, den eigenen Weg gehen aus Angst oder aus ja, Zweifel darüber, ob Gott sein Wort noch halten würde. Und dann erste Mose 17 begegnet Gott dem Abraham, nachdem dieser 13 Jahre lang in der Illusion lebte, dass er das mit ihm und Gott alles im Reinen ist und dass Gott seinen extra Weg mit Ismael ja, im Grunde genommen dann auch akzeptieren würde, war halt anders als gedacht, aber passt ja in den großen Rahmen, oder? Mitten nach diesen 13 Jahren erscheint Gott Abraham, 17 Vers 1: "Und Abraham war 99 Jahre alt. Es schien ihm daher und sprach zu ihm: Ich bin Gott, der Allmächtige. Wandle vor mir und sei untadelig. Geh mit mir, glaube nicht nur an mich, geh mit mir, glaube so, dass im Alltag ich ständig bei dir bin. Sei untadelig." Die Bibel kennt nur das Wort "vollkommen", sie kennt das Wort "untadelig" und "verklagbar rein", "ohne Flecken". Und dann sagt Gott: "Und ich will meinen Bund schließen zwischen mir und dir und will dich über alle Maßen mehren." Könnte vielleicht fragen: "Moment mal, steht nicht Gott schon im Bund mit Abram?" Ja, dann er sagt es in Vers 4: "Siehe, ich bin der, welche im Bund mit dir steht, und du sollst dein Vater vieler Völker werden." Gott sagt: "Wir haben einen Bund, aber ich würde gerne einen Bund mit dir schließen." Mit anderen Worten, der Bund, den Abraham und Gott zu diesem Zeitpunkt haben, ist nicht so fest, nicht so tief, nicht so beständig, wie Gott es sich wünscht. Dann wird zufrieden mit einem löchrigen Bund, mit einem Bund, der immer wieder zwischen an und aus, zwischen her und her wechselt, in meinem Bund, der oft manchmal funktioniert.
[14:46] Gott möchte einen anderen Bund, also einen vertieften Bund. Er sagte in Vers 7: "Und ich will meinen Bund aufrichten zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir von Geschlecht zu Geschlecht als einen ewigen Bund." Gottes Liebe ist ewig, und deswegen möchte er auch, dass wir ewig mit ihm verbunden sind, nicht nur ab und zu. Ewig. Aber sein Bund gehört immer zwei. Gottes Liebe ist unabhängig von uns, sie ist immer ewig und sie bleibt immer, immer, immer, immer. Aber damit ein Bund ist, muss doch unsere Reaktion auf Gottes Liebe beständig sein, ewig sein, bleiben. Gott wünscht sich einen ewigen Bund. Er wünscht sich, dass wir nicht mehr von ihm abweichen. Jeremia 32 und dort Vers 40: "Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich nicht von ihnen ablassen will, ihnen wohl zu tun." Von Gottes Seite bedeutet das Segen und noch mehr Segen und noch mehr Segen, Segen ohne Ende. "Und ich werde die Furcht vor mir in ihr Herz geben, damit sie nicht mehr von mir abweichen." Schon am Anfang der dreifachen Engelsbotschaft, wenn Gott, wenn der Engel ruft: "Fürchte Gott", ist das eigentlich schon die Einleitung zu der Versiegelung. Es ist die Einleitung zu dem, was Gott wirklich möchte. Er möchte, dass wir das Siegel Gottes tragen. Er möchte, dass wir nicht mehr von ihm abweichen.
[16:21] Er möchte, dass unsere Liebe zu ihm so fest wird wie seine Liebe zu uns.
[16:41] Lesen wir: "Und danach sah ich vier Engel an den vier Enden der Erde stehen, die hielten die vier Winde der Erde fest, damit kein Wind wehe über die Erde, noch über das Meer, noch über irgendeinen Baum. Und ich sah einen anderen Engel, der vom Sonnenaufgang heraufstieg, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes, und er rief mit lauter Stimme den vier Engeln zu, denen es gegeben war, die Erde und das Meer zu schädigen, und sprach: Schädigt die Erde nicht, noch das Meer, noch die Bäume, bis wir die Knechte unseres Gottes an ihren Siegeln versiegelt haben." Die Versiegelungsbotschaft ist nicht von Heiden zu Bekehrten. Die Botschaft der Versiegelung ist, dass hier Menschen, die Gott dienen, die seine Knechte sind, noch nicht versiegelt sind, dass sie in einem Bund mit Gott leben, der noch nicht ewig ist. Das sind mit Gott leben, wo die Liebe noch mehr wie Morgen-Tau, aber nicht wie das feste Fundament des Thrones Gottes.
[17:36] Gott möchte, dass seine Gläubigen, seine Kinder, die ihn, die ihm folgen, die ihn lieben, geschützt sind vor den Gefahren der Endzeit, geschützt sind vor dem Sturm der sieben letzten Plagen, der kommen wird. Und um dort bestehen zu können, brauchen sie das Siegel Gottes. Das Siegel ist die Antwort auf die Frage in Kapitel 6, Vers 17: "Denn der große Tag seines Zorns ist gekommen, und wer kann bestehen?" Der kann bestehen, diejenigen, die das Siegel Gottes tragen.
[18:13] Wo können wir bestehen? Sprüche 18 und dort Vers 10. In Sprüche 18 und dort Vers 10 finden wir den Schutz für alle Zeiten, den Schutz insbesondere für die Endzeit, auf die wir unerbittlich hinsteuern. In Sprüche 18, Vers 10: "Der Name des Herrn ist ein starker Turm; der Gerechte läuft dorthin und ist in Sicherheit." Wir brauchen die Sicherheit in der... das Siegel gibt Sicherheit, wenn die Welt zusammenbricht, wenn alles drunter und drüber geht, werden die Knechte Gottes versiegelt sein. Alle, die es wollten. Was ist der starke Turm, in dem sie in Sicherheit sind? Wohin müssen sie laufen? Mooren müssen sich verstecken. Es ist der Name Gottes. Und deswegen ist es kein Wunder, ist nicht verwunderlich, dass in Offenbarung 14 die 144.000 beschrieben werden, die versiegelt sind, und ihr Siegel wird genau definiert in Offenbarung 14, Vers 1: "Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion, und mit ihm 144.000, die trugen den Namen seines Vaters auf ihren Stirnen geschrieben."
[19:28] Das Siegel Gottes ist der Name Gottes. "Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, setze mich wie ein Siegel auf deinen Arm." Gott selbst, sein Name, er selbst möchte in unserem Denken sein, er selbst möchte in unserem Handeln sein.
[19:49] Was hat es mit dem Namen Gottes und dem Volk Gottes auf sich? Den 1. Mose Kapitel 4 und dort Vers 26 lesen wir: "Und auch dem Set wurde ein Sohn geboren..." Die wir schon aus Kapitel 4 am Anfang sehen können. Manche Übersetzer sagen, man könnte auch übersetzen: "Man fing an, den Namen des Herrn auszurufen." Das ist vielleicht schon interessanter im Sinne von, dass man den Namen Gottes verkündet hat. Aber auch damit hat man nicht erst nach 200 Jahren angefangen, oder ja, 235 Jahre, dann ist eh noch geboren worden nach der Schöpfung. Das Hebräische lässt sich eigentlich auch so übersetzen, und das ist meine Sache, die auch anhand von parallelen Versen, die eigentlich wohl gemeinte Ausdrucksweise. Es lässt sich so übersetzen: "Man fing an, sich mit dem Namen des Herrn zu benennen." Man fing an zu differenzieren zwischen denen, die Gott folgen, die den Namen Gottes trugen, und denen, die Gott nicht nachfolgen wollten. Der Name des Herrn identifiziert also sein Volk. Und es ist eigentlich dann auch eine gute Erklärung für das, was nachdem, wenn man das Geschlechtsregister, das eingeschoben ist, Kapitel 5, dann weiter diesen Kapitel 6, was er dann anschließt, dann Kapitel 4, 26, wenn es dort heißt: "Und es geschah, als sich die Menschen zu mehren begannen auf der Erde und ihnen Töchter geboren wurden..." Das waren die Gottessöhne. Und dann hat sich mal gefragt, wer oder was sind die Gottessöhne? Aber die Gottessöhne, genau die, die sich in Kapitel 4, 26 mit dem Namen des Herrn, mit dem Namen Gottes benannt haben, deswegen heißen sie Gottessöhne, die Kinder Gottes.
[21:37] Leider haben diese Gottessöhne ihre Liebe dann wieder aufgegeben, haben sie in falsche Richtung gelenkt. Aber die Idee ist ganz deutlich: Mit dem Namen Gottes werden die benannt, die zu Gott gehören.
[21:54] In 5. Mose Kapitel 12 finden wir etwas Faszinierendes über den Namen Gottes. In 5. Mose Kapitel 12 und dort Vers 5 das heißt es ab Vers 4: "Ihr solltet im Herrn, eurem Gott, nicht auf so auf diese Weise gehen, sondern Vers 5: sondern an dem Ort, den der Herr, euer Gott, aus allen euren Stämmen erwählen wird, um seinen Namen dorthin zu setzen." Jetzt kommst, damit er dort wohne. Da sollte ihn suchen und dann sollst du kommen. Es geht also darum, dass Gott einen gerne ganz besonderen, speziellen Platz für sein Heiligtum haben würde. Und wie wird das beschrieben? Dieser Ort seines Heiligtums, es ist der Name, an dem er seinen... es ist der Ort, an den er seinen Namen setzt, weil dort, wo sein Name ist, dort wohnt er.
[22:39] Und ich glaube, ich hoffe, dass in deinem Kopf, liebe Freunde, jetzt es anfängt zu rattern, zu überlegen. Das bedeutet ja, wenn das Siegel Gottes sein Name ist an der Stirn, dann bedeutet es nichts anderes, als dass Gott in meiner Stirn, in meinem Denken wohnen möchte.
[23:02] Daniel wusste das. Daniel sagte in Daniel 9, Daniel Kapitel 9 und dort Vers 19: "Herr, vergib! Herr, achte darauf und handle nicht um deiner selbst willen, mein Gott, denn nach deinem Namen ist deine Stadt und dein Volk genannt." Es war das Volk Gottes, deswegen war der Name Gottes über dem ausrufen, die Stadt, die Jerusalem trug den Namen Gottes, nicht, weil sie schön war, nicht, weil sie groß war, nicht, weil dort mächtige Könige waren, sondern weil Gott selbst dort wohnte in seinem Heiligtum. Es war der Wohnort Gottes. Und deswegen war dort der Name.
[23:57] Wohnt Gott im Heiligtum? Und sagt nicht die Bibel, dass wir da... kommen wir doch noch zu einem Tempel des Heiligen Geistes sein sollen.
[24:14] Der Name. Nun, interessanterweise lesen wir in Matthäus Kapitel 12. Wir müssen in der letzten Folge dieser Serie schon einmal angedeutet, in Matthäus Kapitel 12 und dort Vers 21: "Und die Heiden werden auf seinen Namen hoffen." Aber das ist ein Zitat. Und wenn wir dieses Zitat im Original anschauen aus Jesaja Kapitel 42 und dort Vers 4, dann lesen wir hier: "Er wird nicht erwarten und nicht zusammenbrechen." Es geht um den Messias, um Jesus, bis auf Erden das Recht gegründet hat. "Und die Inseln werden auf seine Lehre warten." Und ähm im Hebräischen steht, dass die Tora, das Gesetz, die Weisung, all das, was Gott gesagt und geboten hat.
[24:57] Der Name an der Stirn, der Name Gottes, drückt sich aus in seinem Gesetz. Denn das Gesetz Gottes ist die Grundlage des Thrones, nämlich genau des Ortes, wo Gott wohnt. Gott, wenn Gott auf seinem Thron wohnt und das Gesetz Gottes die Grundlage seines Thrones ist, dann wohnt Gott dort, wo sein Gesetz ist. Und deswegen war die Bundeslade im Allerheiligsten, dort, in dem Ort, wo Gott wohnt.
[25:32] Du möchtest da sein, wo Gottes... dann sei dort, wo sein Gesetz ist. Denn dort, wo sein Gesetz ist, dort wohnt Gott. Und deswegen war die Bundeslade ein Zeichen der Gegenwart Gottes. Wenn Israeliten in den Kampf zogen, dann haben sie die Bundeslade mit, weil sie damit ausdrücken wollten: Dort, wo die Bundeslade ist, dort ist Gott. Wo das Gesetz Gottes ist, das in der Bundeslade mitgetragen wurde, dort ist Gott.
[26:02] Möchtest du, dass Gott in deinem Herzen ist? Ist. Möchtest du, dass Gott in deinen Gedanken ist? Möchtest du, dass Gott in deinem...
[26:08] Wenn du möchtest, dass Gott in deinem Handeln sichtbar ist, dann lass in deinem Denken und in deinem Handeln das Gesetz Gottes sein. Denn dort, wo Gottes Gesetz ist, da ist Gott.
[26:26] Die Liebe sagt in Jesaja Kapitel 8, Vers 16: "Binde das Zeugnis zusammen, versiegle das Gesetz." Und dann steht wieder genau das Gleiche: Die Tora in meinen Jüngern, die Knechte sollen versiegelt werden in Offenbarung 7. Die Jünger, die Nachfolger Gottes, sollen versiegelt werden mit seinem Gesetz.
[26:50] Das Gesetz Gottes beschreibt die unveränderliche Liebe Gottes, die immer gleich bleibt. Deswegen ist es gesetzmäßig. Und was Gott sich wünscht, ist, dass wir ihn so zurückgeliebt, wie er uns liebt. Und weil Gottes Liebe durch sein Gesetz ausgedrückt wird, ist die Erfüllung des Gesetzes Liebe.
[27:19] So wird auch die wahre Liebe zu Gott, die beständig ist und beständig bleibt, ausgedrückt.
[27:38] Wir sollten uns wieder mehr mit dem Gesetz Gottes beschäftigen, nicht als ein Regelwerk, das wir einhalten müssen, um etwas zu verdienen, sondern als der Ort der Gegenwart Gottes.
[27:51] Und deswegen in 5. Mose Kapitel 6, als in 5. Mose 5 die 10 Gebote noch einmal wiederholt werden, deswegen heißen sie auch, deswegen heißt die Zehn Gebote ja der Bund, weil in diesen zehn Geboten die Verbindung, die Liebe zwischen Gott und den Menschen dargestellt wird.
[28:07] In 5. Mose Kapitel 4, Vers 13 heißt es ja: "Und er verkündigte euch seinen Bund, den euch zu halten geboten, nämlich die zehn Worte." Und es schrieb sich auf zwei Steine eine Tafel, der Bund. Das sind die geworden, das sind die zehn Gebote.
[28:21] Und als die wiederholt werden hier in 5. Mose 5, weil es so wichtig ist, sich immer wieder daran zu erinnern, lesen wir in 5. Mose Kapitel 6, Vers 4: "Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit einem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft."
[28:39] Und diese Worte – welche Worte man gelesen haben, gehört haben in 5. Mose 5 – diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du wohl tragen auf dem Herzen. Sonst auf dem Herzen tragen, und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du deinem Haus sitzt oder auf dem Weg ist, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst.
[28:59] Und du sollst sie zum Zeichen auf deiner Hand binden, und sie sollen dir zum Erinnerungszeichen über den Augen sein. Setze mich wie ein Siegel auf deine Stirn, setze mich wie ein Siegel an dein Herz, setze mich wie ein Siegel an deinen Arm. Und du sollst sie auf die Pfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben.
[29:18] Gottes Gesetz soll auf unser Herz geschrieben werden, auf unsere Hand, auf unsere Stirn. Es soll über unsere Familie stehen, an den Türpfosten geschrieben. Es soll dort stehen, wo wir ein- und ausgehen, selbst an den Toren der Stadt.
[29:31] Ob wir zu Hause sind oder im Beruf, auf Ihrem Urlaub sind oder auf Arbeit, ob wir studieren oder in der Schule sind, ob wir Freizeit erleben, ob wir mit unserer Familie Zeit verbringen oder alleine sind – immer sollte das Gesetz Gottes unser Denken, Handeln und Tun bestimmen.
[29:51] Versiegelung bedeutet, mit Gott im Alltag so eng verbunden zu sein, dass dies im Innersten, im Zirkel der Familie sichtbar ist. Ist egal, was wir tun, über Gott nachdenken, deswegen wir Gott reden, dass Gott gegenwärtig ist.
[30:12] Und deswegen steht hier: Du sollst immer wieder darüber reden, immer wieder dich daran erinnern. Es ist das Siegel hier über den Augen – ein Erinnerungszeichen, ein Merkzeichen, damit man sich daran erinnert.
[30:26] Ja, liebe Freunde, wir müssen uns an die einfachen Wahrheiten erinnern. Judas schrieb in Vers 5: "Ich will euch aber daran erinnern, obgleich ihr dies ja schon wisst, dass der Herr, nachdem er das Volk aus dem Land Ägypten errettet hatte, das zweite Mal diejenigen verzählte, die nicht glaubten." Nur das sagt: Ich will dich daran erinnern, obgleich ihr das schon wisst.
[30:59] Möchtest du eine tiefere Beziehung mit Gott haben? Möchtest du ihn besser kennenlernen? Möchtest du, dass Gott in deinem Leben dauerhaft wohnt, bleibt? Dann lass dich nicht immer nach neuen Dingen, nach neuen Erkenntnissen, nach neuen Dingen, die vielleicht einfach nur spektakulär sind, weil sie neu sind, aber nicht mal wirklich wahr sind.
[31:18] Lass uns immer wieder über die Dinge nachdenken, die Gott uns schon gesagt hat, was wir schon wissen. Versiegelung geschieht nicht dadurch, dass wir andere überbieten mit neuem Wissen, was noch kein anderer gehabt hat.
[31:34] Versiegelung geschieht darin, dass das, was wir wissen, festgemacht wird.
[31:42] In 2. Petrus Kapitel 1, und dort Vers 12 und 13, sagt Petrus, was das Geheimrezept wahrer, echter Erweckung ist: "Darum will ich jetzt nicht versäumen, euch stets an diese Dinge zu erinnern, obwohl ihr sie kennt und in der bei euch vorhandenen Wahrheit ist." Im Englischen auch "present truth" – die gegenwärtige Wahrheit.
[31:59] "Fest gegründet seit ich halte es aber für richtig, solange ich in diesem Zelt bin, euch aufzuwecken, indem ich euch erinnere." Mich durch neue Botschaften, nur noch nie gehört hat. Solche Erweckung produzieren nicht die Versiegelung, sondern die Versiegelung wird produziert durch eine Erinnerung an die alten, bekannten, bewährten Wahrheiten, die schon damals unser Herz erwärmt haben, die schon damals Bekehrung wirksam, die schon damals unser Denken verändert haben.
[32:27] Warum glauben wir, dass etwas Neues brauchen, wenn wir schon erlebt haben, wie die alten, einfachen, simplen, klaren Wahrheiten unser Herz verändert haben? Glauben wir, dass sie das nicht auch jetzt wieder tun würden?
[32:40] Warum suchen wir immer wie die Athener nach etwas Neuem, wenn wir schon erlebt haben, wie die Wahrheit des Evangeliums, die wir kennen, uns verändert haben? Wenn wir weitere Veränderungen brauchen, wenn wir uns nach mehr Nähe zu Gott suchen, wenn wir mehr Bekehrung in unserem Leben erleben möchten, warum gehen wir nicht dorthin zu den Wahrheiten, die das damals in unserem Leben schon getan haben?
[33:01] Wahre Erweckung erkennt man daran, dass die alten, bewährten, klaren Wahrheiten wiederholt werden. So manches, was heute als Erweckung durchgeht, ist nichts weiter als Sensationslust und Erregung aufgrund von von von Kuriosität, aber ist von der Versiegelung soweit entfernt wie die Sonne vom Mond.
[33:21] Wir brauchen echte Erweckung, die uns daran erinnern. Und vielleicht sind wir alle bestimmt, sind wir alle diese Falle getappt, dass wir dachten, wir werden erweckt, indem wir neuartige Dinge hören.
[33:40] Ich möchte mich neu entscheiden, nicht auf die simplen, klaren Wahrheiten des Evangeliums zu konzentrieren, die ich schon kenne, weil ich weiß, was in meinem Leben schon alles bewirkt haben.
[33:51] Möchtest du dich auch darauf konzentrieren? Das ist auch dein Wunsch. Paulus sagt in 1. Korinther 15, erste Korinther 15, und dort Vers 1 und 2: "Ich erinnere euch aber, ihr Brüder, das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, dass ihr auch angenommen habt, indem ihr auch fest steht."
[34:10] Er wiederholt es ja nicht, weil es vergessen worden ist. Der Gefühle der klaren, einfachen Wahrheit müssen wir erstmal wiederholen, einfach, weil wir sie wieder vergessen haben. Aber selbst wenn wir sie dann gut und und und auswendig kennen, sagt Paulus: "Ich erinnere euch daran, warum durch das hier auch gerettet werden, wenn ihr an dem Wort festhaltet, das ihr euch verkündet habe, es sei denn, dass ihr vergeblich geglaubt hättet."
[34:29] Viele Menschen haben vergeblich geglaubt. Sie haben geglaubt, sie haben Gott wirklich geliebt, von ganzem Herzen geliebt, aber dann...
[34:36] Diese Liebe war zwar echt, aber nicht dauerhaft.
[34:45] Zu viele sind in den letzten Jahren von der Gemeinde wieder gegangen. Zu viele haben ihren Eifer für Gott verloren. Zu viele waren begeistert und sind dann wieder in die Welt abgedriftet.
[34:57] Paulus sagt: "Ich wünsche mir, dass sie nicht nur Jesus erkennt, sondern dass wir bei ihm bleibt." Die Jesus sagt: "Selbst wer aushält bis ans Ende, wird gerettet werden." Nicht der, der am meisten weiß, wird gerettet werden.
[35:13] Nicht der, der das meiste getan hat für Gott, sondern der, der morgen immer noch an Jesus glaubt und übermorgen und überübermorgen. Und der, und der allen Umständen, oder in jeder Krise, in jeder Schwierigkeit, in jeder Niederlage an Jesus festhält und festhält und festhält.
[35:33] Und festhält und selbst dann noch festhält, wenn Himmel und Erde vergehen.
[35:41] Ich erinnere euch aber. Paulus wusste, dass es diese Wiederholung ist, die uns fest macht. Er wusste, er sagt das ganz deutlich in Philipper Kapitel 3, Vers 1: "Im Übrigen, meine Brüder", sagte er, "freut euch in dem Herrn. Euch immer wieder dasselbe zu schreiben, ist mir nicht lästig, aus euch immer wieder dasselbe zu schreiben."
[35:59] Immer wieder und immer wieder. Euch aber macht es gewiss fest.
[36:07] Paulus war so ein toller Theologe. Hätte jedem Brief des 19. Endes völlig neue Gedankengänge auf tun können, und wir würden wahrscheinlich noch viel mehr interessante Dinge aus seiner Auslegung davon profitieren. Aber Paulus sagte: "Nein, ich schreibe immer wieder dieselben Dinge."
[36:23] Weil dadurch kommt ihr immer wieder an die entscheidenden Punkte und denkt sie immer wieder durch. Die Wahrheit, liebe Freundin, Wahrheit verändert mich nur, wenn sie meine Aufmerksamkeit hat.
[36:37] Es nützt nichts, die gesamte Wahrheit für diese Zeit für wahr zu halten und nicht über sie nachzudenken. Dann ist sie sozusagen wie ein Museumsstück irgendwo bei mir abgespeichert, aber keinen Einfluss auf mein tatsächliches Leben.
[36:52] Ich denke, wir alle kennen das, dass wir Wahrheiten zwar zur Wahrheiten und nicht anzweifeln, aber trotzdem nicht danach leben. Sie trotzdem keinen Einfluss auf unser Leben gehabt haben, weil wir sie zwar abgelegt haben, zugestimmt haben, vielleicht auch aktiv verteidigt haben, aber dann nicht weiter über sie nachgedacht haben.
[37:12] Die Versiegelung einer Stirn geschieht dadurch, dass wir uns immer wieder mit den einfachen, klaren Prinzipien des Evangeliums beschäftigen. Das kann man nicht einfach schnell mal abarbeiten.
[37:24] Sondern jetzt habe ich, es ist kein, keine Checkliste, die man abarbeitet und sagt: "Jetzt habe ich alles, weiß alles, jetzt bin ich sicher." Die Versicherung geschieht dadurch, dass ich eben dran bleibe.
[37:31] Es ist das Dranbleiben selbst an der Sache, die die Versiegelung bewirkt.
[37:45] In 2. Timotheus Kapitel 2, Vers 19, finden wir das Fundament, das trägt durch alle Zeiten. Aber der feste Grund Gottes bleibt bestehen und trägt dieses Siegel. "Der Herr kennt die Seinen." Und jeder, der den Namen des Christus nennt, wende sich ab von der Ungerechtigkeit.
[38:06] Gott kennt uns. Was ist das Fundament, auf das wir uns verlassen können? Nicht unsere eigenen Emotionen. Wenn unsere Lösung davon abhängt, dass wir uns anstrengen, immer bei Gott zu bleiben und und versuchen, irgendwie beizubringen, dann hätten wir keine Chance.
[38:23] Es ist die Erkenntnis, dass Gott uns immer liebt, dass Gott immer für uns ist, dass er immer bei uns bleiben möchte, dass er uns immer kennt. Sind dazu bringt, uns immer dann auf diese Gewissheit zu berufen, immer auf seine Gnade zu vertrauen und auf seine Gegenwart zu bauen.
[38:42] Bauen. Das ist das Siegel, das das Fundament. "Der Herr kennt die Seinen."
[38:53] Wusstest du, dass Gott auch ein Siegel trägt? In 2. Mose 28 finden wir die Kleidung des Hohenpriesters. Dort steht in 2. Mose 28 und dort ab Vers 9: "Und du sollst zwei Onyxsteine nehmen und die Namen der Söhne Israels darauf eingravieren, sechs ihrer Namen auf den einen Stein und die sechs übrigen Namen auf den anderen Steinen, nach ihren Geschlechtern."
[39:19] Als Steinmetzarbeiten, wie Siegelgravierungen sollst du die beiden Steine mit den Namen der Söhne Israels gravieren. Und gravieren tut man immer wieder etwas wiederholt. Und sie mit Goldfassungen versehen.
[39:36] Der Hohepriester ist ein Typus für unseren himmlischen Hohepriester, für Jesus Christus, der im himmlischen Heiligtum für dich und für mich eintritt. Und hier wird gezeigt, wie Jesus dich und nicht unsere Namen...
[39:59] Auf seinem Herzen trägt, auf seiner Schulter trägt, wie er an uns denkt. Wie oft denkt Jesus an mich?
[40:12] Was wäre, wenn Jesu Liebe zu mir und sein Denken an mich so sporadisch wäre, wie es oft unsere Liebe zu ihm ist? Wenn sein Eintreten für uns so wäre, wieder morgen der kommt und geht, wenn wir um Vergebung beten würden und Jesus gerade nicht zur Verfügung steht, weil er gerade nicht an uns denkt.
[40:37] Und zur Erlösung passiert darauf, dass Jesus immer an uns denkt. Der das Fundament Gottes steht fest und es trägt dieses Siegel. "Der Herr kennt die Seinen." Es sind seine Knechte, sind seine Nachfolger. Er kennt uns alle mit Namen, sagte die Liebe.
[40:55] Und wer das glaubt und der, wer weiß, dass Jesus mich, Christoph, von seinem ganzen Herzen beständig liebt.
[41:05] Wenn wir nicht anfangen, Jesus zurückzuleben von ganzem Herzen und von ganzer Seele, und zwar beständig.
[41:23] Ist nicht nur ein Typus für Jesus, der uns repräsentiert als Vermittler zwischen Gott und den Menschen. Ist er auch ein Typus für uns, die wir Priester Gottes sein sollen, von Jesus durch sein Blut zu Priestern und Königen gemacht.
[41:41] Und das Interessante, was hier in Vers 36 steht im selben Kapitel: "Du sollst auch ein Stirnblatt aus reinem Gold anfertigen." Es ist übrigens nach Kapitel 29, Vers 6, eine Krone. Ein Stirnblatt aus reinem Gold.
[42:02] Und die Frage ist nicht schwer zu beantworten: Wo wohl das Stirnblatt getragen werden sollte? An der Stirn. Aus Gold anfängt, aus reinem Gold. Das ist ein feuergeläutetes...
[42:18] Die Liebe, die durch den Glauben wirksam wird, er Glaube, der durch die Liebe wirksam.
[42:24] Und in Siegelgravur eingravieren. Also immer, also Eingreifen, immer und immer wiederholen. Das ist so fest drin ist, dass es nicht mehr ausgelöscht werden kann.
[42:34] In Siegelgravur eingravieren: "Heilig dem Herrn."
[42:41] Die Quelle der Heiligkeit liegt nicht in uns. Es gibt nur einen, der so heilig ist, dass die himmlischen Seraphim und Kerubim rufen in Jesaja 6 und in Offenbarung 4: "Heilig, heilig, heilig!" Sie rufen es übrigens auch die gesamte Zeit. Seine ständige Wiederholung: "Heilig, heilig, heilig!"
[43:03] Wenn Gott die Quelle aller Heiligkeit ist, wie können dann wir heilig sein?
[43:10] Die Antwort ist sehr simpel: Indem wir dort sind, wo Gott ist. Selbst Staub wird heilig in der Gegenwart Gottes. Als Mose, 2. Mose 13, Gott in 2. Mose Kapitel 3 und dort Vers 5: "Zieh deine Schuhe aus von deiner Tritt nicht näher heran. Zieh deine Schuhe aus von deinen Füßen, denn der Ort, wo du stehst, ist heiliges Land."
[43:35] Es war nur Staub, aber in der Gegenwart Gottes war es heiliges Land.
[43:42] Übrigens, in dieser Geschichte hat Gott was offenbart? Er hat auf die Frage: "Wer bist du denn eigentlich? Was ist dein Name?" seinen Namen offenbart: "Ich bin, der ich bin."
[43:58] Auch wir sind nur Staub. Auf unsere Stirn soll der Name Gottes stehen. Auch wir sollen heilig sein, ein heiliges Volk, ein Königtum von Priestern.
[44:15] Heilig, erfüllt mit dem Heiligen Geist, was nichts anderes bedeutet als die Gegenwart Gottes in unserem Leben.
[44:29] Und deswegen diente der Hohepriester, der diese Schrift hatte: "Heilig dem Herrn." Er diente dort, wo Gott wohnt.
[44:41] Mir fällt gerade ein, steht nicht immer... Das kommt, aber schaut mal in Johannes 1. Was war die Frage? Die allererste Frage, die die Jünger, die allerersten Jünger von Jesus gehabt haben.
[44:56] In Johannes 1, Vers 38 heißt es: "Als aber Jesus sich umwandte und sie nachfolgen, sagt er zu ihnen: Was sucht ihr?" Sie sprachen zu ihm: "Das heißt übersetzt: Lehrer, wo wohnst du?" Sie wollten dort sein, wo Jesus wohnt.
[45:10] Möchtest du dort sein, wo Gott wohnt? Möchtest du mit deinen Gedanken dort sein, wo Gott wohnt, damit Gott in deinen Gedanken wohnen kann?
[45:30] Möchtest du dort sein, wo Jesus wohnt, damit in deinen Gedanken Jesus wohnen kann? Sein Name auf deiner Stirn geschrieben ist.
[45:45] Wir haben gesehen, das Gesetz Gottes ist der Ort, wo Gott wohnt.
[45:52] Gibt es im Gesetz Gottes eine bestimmten Abschnitt, in dem sein Name, sein Titel vorkommt und in dem auch die Idee des Erinnerns, des Wiederholens sich verknüpft mit der Idee der Heiligkeit?
[46:15] "Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst." Es ist dieses vierte Gebot, das Gottes Namen und Titel und Herrschaft durch seine Identität wie ein Siegel gibt. Der Sabbat ist das äußere Siegel, nicht nur gerade deswegen, weil uns der Sabbat explizit durch den Namen, durch das wiederholen, das beständige Sabbat feiern, durch die Heiligkeit, die mit dem Sabbat verknüpft ist, der Sabbat zeigt uns damit explizit, wie die Versiegelung unseres Herzens funktioniert.
[46:49] Und genau das ist die Idee von Hesekiel Kapitel 20, und dort Vers 12: "Ich gab ihnen auch meine Sabbat, die ein Zeichen sein sollen." Ein Zeichen ist etwas, das erklären soll, ein Symbol, eine Metapher, eine Erklärung sein sollten zwischen mir und ihnen, damit sie erkennen sollten, dass ich der Herr es bin. Ich bin der, ich bin, dass ich daher ich bin, der sie heiligt.
[47:16] Der Sabbat ist das äußere Zeichen, das uns erklärt, dass Gott uns heiligt und wir uns heiligen. Und deswegen werden alle Menschen, die Heiligung in der Endzeit erleben, auch wenn sie Sabbat halten. Und deswegen ist auch das äußere Erkennungsmerkmal all derer, die Heiligung erleben.
[47:36] Deine Bibel sagt: Ohne Heiligung werden wir den Herrn nicht sehen können.
[47:44] Wir haben Gott erlebt, wir haben Bekehrung erlebt, wir haben eine Lösung erlebt. Unsere Liebe zu ihm war schon groß und fest. Aber was Gott sich wünscht, ist nicht, dass wir jetzt zur Liebe noch etwas Neues dazu brauchen.
[47:54] Er wünscht sich, dass unsere Liebe beständig wird.
[48:02] Bekehrung, Rechtfertigung bringt uns in Kontakt mit der Liebe Gottes und führte dazu, dass wir Gott lieben, was wir vorher nie getan haben.
[48:17] Heiligung führt dazu, dass genau diese Liebe beständig bleibt. Und deswegen dürfen wir nicht denken, dass Heiligung irgendwie eine, das ist irgendwie eine, eine zweite, getrennte Sache sei, oder dass irgendwie die Rechtfertigung nicht ausreicht.
[48:35] Alle diese Missverständnisse heute in der Lehre der Erlösung, die so in unseren Köpfen rumkreisen, haben damit zu tun, dass wir nicht so richtig genau verstanden, was die Versiegelung bedeutet und was sie bewirkt. Dass wir diesen Gedankengang nicht verstanden haben, dass die Bekehrung, die Liebe Gottes unser Herz bringt, die Rechtfertigung...
[48:58] Und es ist diese Liebe, die uns rettet, aber nur, wenn wir dabei bleiben, nur, wenn wir festhalten. Das ist die Heiligung, die diese Liebe beständig macht.
[49:08] Wir brauchen beides. Wenn wir keine Bekehrung haben, gibt es nicht, dass wir beständig machen können. Aber wenn wir Bekehrung erlebt haben, aber sie nicht beständig ist, dann verlassen sie wieder.
[49:15] Denn aushalten bis ans Ende. Und deswegen kann man auch, deswegen sind Rechtfertigung und zwei verschiedene Dinge. Das eine ist das Entstehen der Liebe, das andere ist das konstant beibehalten.
[49:27] Aber trotzdem lassen sie nicht trennen, denn sie sind ja eigentlich zwei verschiedene Aspekte derselben Sache, nämlich das Entstehen und das Bleiben dieser Liebe Gottes in unserem Herzen durch den Heiligen. Das ist der Heilige Geist.
[49:41] Der Liebe Gottes unser Herz bringt, der Heilige Geist, der sie so fest verankert, dass sie wie ein Gesetz in unserem Herzen bleibt. Und deswegen das Gesetz Gottes, seine unveränderliche Liebe in unser Herz geschrieben wird.
[49:57] "Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel an deinen Arm." Denn die Liebe ist stark wie der Tod.
[50:04] Unbezwingbar wie das Totenreich. Eine Flamme des Herrn.
[50:13] Jesus ist der Bräutigam. Salomo, der Sohn Davids, war ein Typus auf Jesus. Er, der König des Friedens.
[50:32] Wenn im Hohelied Kapitel 8, Vers 6 gesagt wird: "Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel an deinen Arm, denn die Liebe ist stark wie der Tod und der Eifer unbezwinglich wie das Totenreich. Ihre Glut eine Flamme des Herrn." Dann ist das nicht nur der Wunsch von Salomo an seine Braut, damit ihre Liebe beständig bleibt. Es ist der Wunsch Gottes an seine Braut, die Gemeinde.
[51:06] Offenbarung 19 und dort Vers 6, Verzeichnis 7 und 8: "Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen und seine Frau hat sich bereit gemacht." Und das wurde ihr gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden, rein und glänzend, denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen.
[51:38] Jesus möchte in uns wohnen. Johannes 14 und dort Vers 23.
[51:45] Verstehen wir jetzt, warum Jesus so viel über den Heiligen Geist gesprochen hat, kurz vor seinem Tod? Weil er wusste, das ist der Heilige Geist, ist durch den die Verbindung, das Wohnen Gottes in uns tatsächlich geschieht.
[51:59] Gottes in uns tatsächlich geschieht. In
[52:00] Gottes in uns tatsächlich geschieht in Johannes 14. Johannes 14 und dort Vers 23. Das heißt es: Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen. Und mein Vater wird ihn lieben, die Liebe, nicht wahr? Und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. Das ist, was Gott sich wünscht.
[52:27] Und dort, wo Gott wohnt, da ist sein Name. Dort, wo Gott wohnt, da ist sein Gesetz. Deswegen wird der, der ihn liebt, seine Gebote halten. Wir sind, das sagte die Bibel ganz deutlich, wir sind ein Tempel des Heiligen Geistes. Durch den Heiligen Geist tut Jesus er, tut durch den Heiligen Geist kann Gott in uns wohnen.
[52:53] Denn in Johannes 14, Vers 26 heißt es: Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Der Heilige Geist, ist es nicht, wenn wir ständig nur nach Kuriositäten suchen und immer was Neues hören wollen, was niemand gehört hat, was wo wir jetzt klüger sind als andere? Nein, nein, nein.
[53:17] Das ist der Heilige Geist, der erinnert, dass wir schon gelesen haben. Ist der Heilige Geist und das erinnert, was Jesus gesagt hat, damit wir immer wieder darüber nachdenken, weil das sind die Worte, die hier aufgeschrieben sind. Johannes sagt, man hätte noch so viel mehr schreiben können, aber er hat sich darauf beschränkt, weil diese Worte schon reichen, wenn wir bei ihnen bleiben und dann mit dem Heiligen Geist erlauben, diese Worte immer und immer wieder unserem Herzen zu bewegen.
[53:49] Ich möchte Gott danken von ganzem Herzen, dass er durch den Heiligen Geist zu uns spricht und dass er unser Lehrer ist und dass man sich auf ihn verlassen kann, dass er uns kennt. Es ist der Heilige Geist. Liebe, die wir gesehen haben in Römer 5 und dort Vers 5: „Der die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen.“ Das heißt, in unser Denken hinein, durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.
[54:19] Der Heilige Geist, der uns mit der ewigen Liebe Gottes, die immer gleich bleibt. Wenn wir also Zweifel haben an der ewigen Liebe Gottes, den Eindruck haben, dass Gott uns gar nicht liebt, wenn wir den Eindruck haben, dass wir uns die Erlösung selbst verdienen müssen, ist das nicht eigentlich ein Symptom dafür, dass wir uns, dass die Erfüllung mit dem Heiligen Geist fehlt?
[54:43] Denn ein Mensch, der vom Heiligen Geist erfüllt ist, der weiß, wie viel Gott ihn liebt und dass er sich das niemals verdienen kann. Und weil er weiß, dass Gott ihn liebt, lässt er jetzt den Heiligen Geist schreiben, nämlich diese unveränderliche Liebe, das Gesetz Gottes, in sein Herz.
[54:58] Es ist der Heilige Geist, der uns versiegelt. Das sagt Paulus in Epheser 1, Vers 13: „In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eurer Errettung, gehört habt, in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung.“
[55:29] Mit dem Heiligen Geist versiegelt. Nun, interessanterweise wird für den Heiligen Geist in der Bibel von Jesus eine interessante Metapher, ein interessantes Bild verwendet. In Matthäus Kapitel 12 und dort Vers 28 steht: „Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, so ist er das Reich Gottes zu euch gekommen.“
[55:50] Schaut mit mir den Parallelvers in Lukas 11, Vers 20. In Matthäus 12, 28 sagt Jesus, dass er die Dämonen durch den Geist Gottes austreibt. In Lukas 11, Vers 20 sagte er: „Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, so ist er das Reich Gottes zu euch gekommen.“
[56:08] Der Heilige Geist wird dargestellt als der Finger Gottes. Der Heilige Geist, der uns versiegelt, wird dargestellt durch den Finger Gottes. Woher kennen wir den Finger Gottes? Aus verschiedenen Geschichten. Die erste ist vielleicht gar nicht die bekannteste in 2. Mose Kapitel 8, als Jesus durch die Plagen anfängt, das Volk Israel zu erretten aus Ägypten.
[56:30] Und die Magier in der ersten, zweiten Plage noch es schaffen, durch solche scheinbare Wunder, das zumindestens menschlichen Auge, menschlichen Sinnesorgan den Eindruck zu erwecken, als könnten sie da noch mithalten. Als dann die dritte Plage kommt, die Mücken, und die Zauberkünstler nichts mehr vollbringen. Das sagen sie in Vers 15: „Das sprachen die Zauberer zum Pharao: Das ist der Finger Gottes.“
[56:58] Das ist das, was Satan nicht mehr mit Tieren kann. Was hat er nicht mehr brechen kann, was Satan nicht mehr aufhalten kann. Das ist das, wenn der Finger Gottes im Spiel ist, dann ist Satan am Ende.
[57:09] Sind das bewusst, wenn unsere eigene Anstrengung, wenn uns eigene Ideen und eigene Mühen und eigene Anstrengung in die Wachsschale geworfen wird, dann kann der Satan locker mithalten. Wenn Menschen versuchen, sich gegenseitig zu helfen, da kann der Satan locker mithalten.
[57:26] Und selbst wenn ein Engel vom Himmel kommt, kann er, sagt er mir, eine Zeit lang wiederstehen. Aber der Finger Gottes kommt. Wenn der Heilige Geist, wenn der Finger Gottes wirkt, gibt Satan auf.
[57:42] Zumindestens kann nichts tun. Aber er kann nicht mehr, er kann nicht mehr diese Plagen irgendwie imitieren. Der Finger Gottes, mit anderen Worten, was ich einfach versuche, irgendwie mit Worten auszudrücken, fehlt.
[57:58] Ist der Finger Gottes, ist das, was zeigt, dass Gott mächtiger ist als Satan. Und nicht nur mit einer Plage, nicht nur zwei, sondern noch eine Plage und noch eine Plage und noch zehn Plagen. Gott ist sehr viel stärker als der Satan.
[58:14] Der Finger Gottes ist das, was der Satan nicht aufhalten kann. Und es ist dieser Finger Gottes. In 2. Mose 31, Vers 18: „Und als er mit Mose auf dem Berg Sinai zu Ende geredet hatte, gab ihm die beiden Tafeln des Zeugnisses, Tafeln aus Stein, beschrieben mit dem Finger Gottes.“
[58:35] Die Zehn Gebote wurden nicht von menschlichen Händen geschrieben. Die Zehn Gebote wurden nicht einmal von den Händen von Engeln geschrieben. Sie wurden von dem Finger Gottes selbst geschrieben. Und deutlich zu machen, diese Gebote kann der Satan nicht aufhalten.
[58:54] Wenn wir den Finger Gottes, der sie geschrieben hat, mit dem vorausgesprochenen Heiligen Geist in unser Herz hineinlassen, gibt es nichts, was der Satan tun kann, um aufzuhalten, dass Gott auch tatsächlich seine Liebe und seine Gebote und seine Gerechtigkeit und seine Heiligkeit in unser Herz hineinschreibt. Der Satan kann es nicht aufhalten, weil es der Finger Gottes ist.
[59:18] Ist der Heilige Geist, der uns versiegelt. Das Einzige, was er sagt, dann tun kann, und uns eins zu reden, dass wir das nicht tun können, und einzureden, dass du das nicht brauchst, und einzureden, dass woanders etwas Wichtiges ist, dass wir uns mehr mit anderen Dingen beschäftigen müssen.
[59:32] Deswegen möchte der, sagt er, nicht, dass diese Botschaft gepredigt wird. Es ist zufrieden, wenn wir alles Mögliche uns anschauen und denken, das hätte was mit Prophetie zu tun. Oder wenn wir einfach nur unser Leben sofort hinnehmen und denken, na ja, Gott hat uns schon lieb, es wird schon irgendwie alles passen.
[59:46] Er möchte nicht, dass wir verstehen, dass der Heilige Geist die Liebe Gottes unserem Herzen so festmachen möchte, dass wir ihn so sehr zurückliegen, aus Liebe seine Gebote halten, dass wir irgendwann wieder intellektuell, noch emotional, noch geistlich aus dieser Beziehung von Gott herausgerückt werden können.
[1:00:07] So dass selbst wenn Himmel und Erde vergehen, wie an Jesus festhalten, dass dieser Bund nicht mehr wie morgen tauscht, sondern ein ewiger, fester Bund zusammengeschweißt. Nicht ein Fleisch, aber wie Paulus sagen würde, ein Geist mit dem Herrn.
[1:00:32] Es ist der Finger Gottes, der Gottes Gesetz schreibt. Der zweite Grund, der drei, wir sind fast am Ende angelangt. Ins zweite Korinther Kapitel 3 und dort Vers 3 heißt es: „Es ist ja offenbar, dass ihr ein Brief des Christus seid, durch unseren Dienst ausgefertigt, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafel, sondern auf fleischliche Tafeln des Herzens.“
[1:01:00] Gottes Geist schreibt Gottes Gesetz auf uns, so dass wir ein Brief sind. Ein Brief, den andere lesen können. Ein Brief von Jesus, der sein Siegel trägt.
[1:01:18] Bei der Versiegelung geht es nicht nur darum, dass ich heilig werde, dass ich gerettet werde, sondern überall da, wo Gott ist, ist der Wunsch, andere Menschen zu erreichen. Gott gab ja sein Gesetz dem Volk Israel und macht es seinem heiligen Volk, damit sie als Priester andere Völker mit Gott vertraut machen.
[1:01:38] Gott hat uns sein Gesetz gegeben. Er hat uns das Heiligtum gegeben. Hat uns er sonst nah gekommen, wie keiner anderen christlichen Kirche jemals zuvor.
[1:01:54] Er ist so nahe gekommen, damit wir anderen davon erzählen, damit wir ein Brief sind. Ja, wir sollen ein Siegel sein.
[1:02:01] In erster Korinther Kapitel 9, Vers 2 sagt Paulus: „Wenn ich für andere kein Apostel bin, so bin ich es doch wenigstens für euch, denn das Siegel meines Aposteldienstes seid ihr im Herrn.“
[1:02:14] Am Leben der Korinther konnte man sehen, dass Paulus dort gewesen ist. Wenn jemand nach Korinth kam, den Gottesdienst dort besuchte und hörte, was sie so erzählten, wie sie über die Bibel sprachen, wie sie predigten, welche Gedanken wichtig waren, dann konnte man bald merken, diese Menschen sind wohl von Paulus missioniert worden.
[1:02:32] Paulus hatte einen Abdruck hinterlassen in ihrem Leben. Und nun, wo immer sie mit Menschen Kontakt haben, weil immer sie das Evangelium weitergaben, gaben sie Gedanken weiter, die ihnen von Paulus weitergegeben worden sind, die sie von Paulus gelernt haben. Sie wurden zu einem Siegel für Paulus, so dass selbst wenn Paulus nicht buchstäblich mehr in Korinth war oder in den Nachbarstädten, seine Lehren weitergetragen worden sind.
[1:02:55] Weil die, die er bekehrt hatte, die mit denen er direkt Kontakt hatte, die diesen Gedanken jetzt weiterbrachten. Die Korinther waren ein Siegel zu Paulus.
[1:03:08] Die Frage ist: Sind wir ein Siegel für Jesus?
[1:03:16] Kann man in unserem Leben den Abdruck dessen sehen, der an uns gearbeitet hat? Kann man in unserem Leben sehen, wenn man uns trifft, merkt man, dass Jesus unser größter Lehrer ist?
[1:03:28] Merkt man an dem, was wir sagen, wo wir es sagen, wie wir es sagen, wann wir es sagen, dass wir mit Jesus gewesen sind. Sagt nicht die Apostelgeschichte, dass man dann den Jüngern, als sie vom Heiligen Geist erfüllt waren, gemerkt hat, dass sie mit Jesus gewesen sind?
[1:03:46] Das ist, was der Heilige Geist tut, und das ist, was die Versiegelung tun möchte. Und was Gott sich wünscht am Ende der Zeit sind Menschen, die, wenn alles zusammenbricht, wenn die Stimme der vier Winde wehen, wenn die sieben letzten Plagen ausgeschlossen werden, das wird Menschen geben, die, egal was passiert, Gott so sehr lieben, dass sie nicht mehr bereit sind, von ihm abzuweichen.
[1:04:09] Dass sie deswegen, weil sie so lieben, sein Wort, sein Gesetz, sein Evangelium hochhalten, weil Jesus durch den Heiligen Geist buchstäblich in ihrem Denken wohnt und dort auch wohnen bleibt.
[1:04:31] Tragen das Siegel Gottes an ihrer Stirn und werden dadurch selbst zu einem Siegel. Im Kontext der Endzeit gibt es eine Aussage im Buch Haggai, ganz am Ende, die bemerkenswert ist. Kapitel 2, wo der dortige oberste Israels, Serubbabel, zu einem Typus wird.
[1:04:54] So glaube ich, für alle, die am Ende der Zeit das Siegel empfangen. Dort steht: „21. Übrigens eine sehr kostbare Botschaft. 2. Vers 21: Rede zu Serubbabel, dem Statthalter von Juda, und sprich: Ich werde den Himmel und die Erde erschüttern und ich werde Königsthrone umstoßen und die Macht der heidnischen Königreiche zertrümmern und ich will die Streitwagen umstoßen samt ihren Besatzungen, das Ross und Reiter zu Boden sinken und jeder umkommt durch das Schwert des anderen.“
[1:05:38] An jedem Tag spricht daher der Herr: „Herr, ich werde dich, Serubbabel, du Sohn des Schealtiel, meinen Knecht, nehmen und dich wie einen Siegelring machen, denn dich habe ich erwählt, sprich der Herr der Herrscher.“
[1:06:09] So dass, wo immer Serubbabel, so wie ein Siegelring auf etwas gedrückt wird und dann der Abdruck dessen bleibt, was auf dem Siegel geschrieben ist und eingeritzt ist, so sollte Serubbabel ein Siegel für Gott sein. Das, wo immer er einen Eindruck hinterließ, bei Menschen, auf Arbeit, bei Begegnung, dieser Eindruck den Namen Gottes, den Wesen und den Charakter und das Gesetz des einen, der Serubbabel geschaffen und erlöst hat.
[1:06:46] Lieber Freund, liebe Freundin, dass Jesus sein Siegel auf deine Stirn setzen, dafür sein Siegel auf deinen Arm setzen.
[1:07:01] Und möchtest du durch seinen Heiligen Geist sein Siegelring sein. Gott segne uns.
[1:07:12] Ich möchte diese Entscheidung treffen, von ganzem Herzen. Ich möchte ein Siegelring an Gottes Hand sein und sein Name soll auf meiner Stirn stehen. Lasst uns gemeinsam beten.
[1:07:25] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir von ganzem Herzen für die Gnade und für das unvorstellbare Vorrecht, zu deinen Füßen sitzen zu dürfen, von dir lernen zu können. Wir haben gemerkt, dass du zu uns gesprochen hast. Du hast wirklich zu uns gesprochen, dass unser Herz berührt. Dafür möchten wir dir danken. Danke, dass wir uns nicht alleine abmühen müssen.
[1:07:52] Und dass wir dir vertrauen dürfen, weil der Satan uns Angst macht. Dann wollen wir uns daran erinnern, dass du uns bis zum heutigen Tag immer geholfen hast und uns nicht niemals aufgegeben hast. Herr, wir möchten heute unser Leben in deine Hand legen, vor allem so, dass wir zu deinem Siegelring werden, dass wir seinen Siegel tragen, der ganzen Welt zeigen, wie du wirklich bist.
[1:08:20] Das bitten wir im Namen Jesu, der jetzt für uns eintritt. Amen.
[1:08:28] Nächste Woche werden wir noch einmal das Thema vom Siegel aufgreifen und dann uns anschauen, wie dieses Thema in der endzeitlichen Auseinandersetzung mit dem Malzeichen für uns von großer Bedeutung sein wird. Ich wünsche mir, dass ihr dann wieder dabei seid. Wünsche euch Gottes reichen Segen und dass wir jeden Tag die Erfahrung machen, dass Gott in unserem Denken wohnt. Amen.