[0:35] Hallo und herzlich willkommen zur Christus hier auf www.joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen gilt auch allen Zuschauern auf Amazing Discoveries zur vierten Folge unserer Spezial-CSH-Serie über die dreifache Engelsbotschaft. Unter dem Titel "Drei kosmische Botschaften" haben wir uns vorgenommen, Offenbarung 14, Verse 6 bis 15 im Detail durch die gesamte Bibel hindurch zu studieren, um zu verstehen, was das ewige Evangelium in dieser letzten Zeit vor der Wiederkunft Jesu für uns persönlich bedeutet und was die Botschaft ist, die jetzt die gesamte Welt hören und verstehen muss.
[1:30] Heute wollen wir beginnen mit den ersten speziellen Aspekten der ersten Engelsbotschaft. Wir haben das letzte Mal ausführlich Gedanken gemacht über das ewige Evangelium an sich, nachdem wir zuvor über den großen Kampf als den eigentlichen Hintergrund des Ganzen nachgedacht haben und auch schon das Ziel der dreifachen Engelsbotschaft, die Wiederkunft Jesu, genau studiert haben. Wollen wir jetzt also hineingehen in die einzelnen Engelsbotschaften. In den nächsten Wochen wollen wir uns mit der ersten Engelsbotschaft beschäftigen und heute unter dem Titel "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre" genau diese beiden Aspekte – denn es sind zwei Aspekte, die in der Bibel an vielen Stellen vorkommen – genau unter die Lupe nehmen.
[2:16] Wir wollen verstehen, was diese Aspekte für uns heute persönlich in unserem Glaubensleben bedeuten. Und wir möchten Gott dazu einladen, dass er unser Denken leitet, dass wir sein Wort verstehen und vor allem, dass wir von ihm die Kraft erhalten, das, was wir verstanden haben, dann auch wirklich zu seiner Ehre und durch seinen Heiligen Geist umzusetzen. Und wir möchten mit einem Gebet starten, zu dem ich dich, liebe Freunde, ganz herzlich einladen möchte.
[2:55] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass wir zu dir kommen dürfen. Wir möchten dir danke sagen, dass du uns dein Wort geschenkt hast. Herr, wir möchten jetzt alles beiseitelegen, an eigenen Gedanken, an eigener Agenda, an eigenen Emotionen und möchten auf deine Stimme hören. Herr, vergib uns, dass wir zu oft mit Stolz im Herzen an dein Wort herankommen. Wir möchten heute mit einem belehrbaren Geist hörend dein Wort lesen. Wir möchten verstehen, was du uns sagen möchtest. Herr, wir möchten uns vor dir demütigen und dich bitten, dass du unser Lehrer bist. Wir möchten dich bitten, dass du uns in alle Wahrheit führst und uns die Dinge zeigst, die notwendig sind für uns heute in dieser Welt. Herr, vergib uns unsere Sünden, reinige du uns, erfüll uns mit deinem Heiligen Geist und schreib dein Gesetz in unser Herz. Und sprich jetzt durch deinen Heiligen Geist zu uns. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[4:14] Offenbarung 14 und dort Vers 6. Wir haben diesen Vers schon öfter gelesen. Das heißt dort: "Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, und er hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk." Der sprach mit lauter Stimme, aber mit Macht, sagt er Folgendes: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre."
[4:52] Wir werden in den nächsten Wochen noch mehr über diesen ersten Engel erfahren. Wir werden sehen, was der Grund für diese ersten beiden Aussagen ist, und wir werden da noch eine weitere Aufforderung studieren. Aber heute wollen wir uns mit diesen beiden Gedanken beschäftigen: "Fürchtet Gott" und "gibt ihm die Ehre".
[5:15] Wenn man gläubige Menschen fragt, was bedeutet Gott die Ehre zu geben, dann ist nach meiner Erfahrung nach etlichen Jahren die fast reflexartige Reaktion, dass die Antwort kommt: "Ja, Gott zu fürchten oder ihm die Ehre zu geben bedeutet einfach Erfolg zu haben." Und das wird meistens dann so gedanklich, wenn auch nur unbewusst, oft vermutlich reduziert auf, dass man sich im Gottesdienst ehrfürchtig verhält und entsprechend angemessen. Und das ist sehr wichtig und es ist sehr richtig, dass wir Ehrfurcht vor Gott haben sollen. Aber ich glaube, dass damit das Thema von "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre" noch lange nicht erschöpft ist. Dass dadurch noch einige der ganz entscheidenden, wesentlichsten Aspekte dieser beiden Aufforderungen noch gar nicht richtig erkannt und verstanden worden sind.
[6:13] Und ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass du, lieber Freund, liebe Freundin, nach dieser CSH, nach dem Studium, vielleicht auch das Sende-Manuskript, nie wieder einfach nur gedankenlos sagst: "Ja, Gottesfurcht bedeutet, Gott ehrfürchtig entgegenzutreten", sondern dass du verstehst, dass noch eine ganze Menge mehr damit verbunden ist. Dinge, die unser persönliches Leben aufs Genaueste betreffen und die ganz wichtig sind für uns und die uns dann helfen werden, auch echte Ehrfurcht vor Gott zu haben.
[6:52] Wir wollen uns die beiden Begriffe nacheinander anschauen, einmal die Gottesfurcht und dann auch die Idee, Gott die Ehre zu geben, um auch die einzelnen Aspekte erstmal für sich zu sehen und dann auch zu sehen, später, wie sie auch zusammenwirken. Fangen wir also an mit der Aufforderung: "Fürchtet Gott".
[7:12] Und wir werden sehen, dass in der gesamten Bibel, im Alten wie im Neuen Testament, diese Idee der Gottesfurcht oder der Furcht des Herrn immer und immer wieder eine ganz zentrale Rolle spielt. Es ist nicht ohne Grund, dass die allerersten beiden Worte dieses ewigen Evangeliums in der Offenbarung hier in Vers Kapitel 14, Vers 6 und Vers 7, dass die ersten beiden Worte "Fürchtet Gott" sind.
[7:46] Vielleicht, wenn wir den Auftrag erhalten hätten, das ewige Evangelium in wenigen Worten zusammenzufassen, die man der ganzen Welt predigen soll, vermutlich hätten wir nicht als erstes gesagt: "Fürchtet Gott". Aber der Heilige Geist, der hier Johannes inspiriert und der in einer Vision genau das sieht, der weiß uns darauf hin, dass in Gottes Perspektive, in einer gedrängten und kompakt formulierten Darstellung des ewigen Evangeliums, die ersten beiden Worte "Fürchtet Gott" sein sollen.
[8:21] Und warum das so ist, wollen wir uns jetzt biblisch ein bisschen genauer anschauen und dazu uns etliche Bibelverse anschauen. Psalm 111 und dort Vers 10. Dort heißt es: "Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit." Diesen Gedanken gibt es auch in den Sprüchen, manchmal auch formuliert als "der Anfang der Erkenntnis". Fest steht: Mit der Furcht Gottes beginnt alles. Es ist der Anfang der Weisheit.
[9:06] Und deswegen beginnt das ewige Evangelium, das von der Weisheit schlechthin spricht – er konnte ein Vers 30 sagt er, dass Jesus Christus selbst unsere Weisheit ist – deswegen beginnt das ewige Evangelium mit der Furcht Gottes, weil die Furcht Gottes der Anfang der Weisheit und der wahren Erkenntnis sind. Es heißt weit über sie hier in Versen: "Sie macht alle einsichtig, die sie befolgen. Sein Ruhm bleibt ewiglich bestehen." Wenn wir also die Furcht des Herrn verstehen und befolgen, dann werden wir Einsicht bekommen, wir werden Erkenntnis bekommen, wir werden die Weisheit bekommen, die vor Gott zählt.
[9:46] In Sprüche 15 finden wir einen ganz ähnlichen Gedanken. In Sprüche 15 und dort Vers 33. Das heißt es: "Die Furcht des Herrn ist die Schule der Weisheit." Nicht nur ist sie der Anfang der Weisheit, das sozusagen der allererste Baustein, um Weisheit kennenlernen zu können, die Furcht des Herrn lehrt uns auch weiter. Sie ist die Schule der Weisheit. Mit anderen Worten: Der Aufruf "Fürchtet Gott" ist ein Aufruf zu lernen. Es ist ein Aufruf, in die Schule Gottes zu gehen.
[10:25] Und entsprechend finden wir in Psalm 34 und dort Vers 12 auch die explizite Aufforderung: "Kommt her, ihr Kinder, hört auf mich; ich will euch die Furcht des Herrn lehren." Wenn in Offenbarung steht "Fürchtet Gott", dann ist das nicht einfach nur eine Aufforderung im Sinne von "macht mal". Es ist eigentlich eine Einladung, in die Schule zu gehen. Die Furcht Gottes kann und soll gelehrt, gelernt werden. Und die Bibel ist dazu da, um uns zu unterrichten.
[11:05] Und indem wir uns mit der Furcht des Herrn beschäftigen, sie versuchen, indem wir sie lernen, lernen wir gleichzeitig auch Weisheit und Erkenntnis. Wie bei allen Schulfächern, die es gibt, muss man etwas investieren. Niemand, der zur Schule geht, kennt schon Mathe oder vielleicht einige wenige, die schon besonders klug sind und sich ein bisschen vor beschäftigt haben. Aber die große Masse dessen, was man in der Schule lernt, hat man vor dem Schuleintritt noch nicht gewusst.
[11:35] Um die Dinge auch wirklich gut lernen zu können, muss man fleißig sein. Man muss – und das wissen wir alle – man muss sich tatsächlich auch hinein investieren. Man muss Interesse haben an dem, was in der Schule gelerntet wird. Ansonsten geht alles hier rein und dort heraus, und dann hat man vielleicht die Worte gehört, aber nicht verstanden.
[11:52] So ist es auch möglich, in der Bibel zu lesen, ohne ein großes Interesse, und dann hört man vielleicht von der Furcht Gottes, man liest die Worte "Fürchtet Gott", aber man versteht gar nicht, was gemeint ist.
[12:06] Entsprechend rät uns die Bibel in Sprüche Kapitel 2 und dort ab Vers 1: "Mein Sohn, wenn du meine Worte annimmst und meine Gebote bei dir bewahrst, so dass du der Weisheit dein Ohr leihst und dein Herz der Einsicht zuwendest." Mit anderen Worten: Wenn du hinhörst – die Bibel sagt ja auch auf diesen Gedanken: "Wer Ohren hat zu hören, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt" – und in ähnlichen Formulierungen, wenn wir mit unserem Herzen und unserem Denken es wirklich wissen wollen.
[12:40] Weiter heißt es: "Wenn du um Verständnis betest und um Einsicht flehst, wenn du sie suchst wie Silber und nach ihr forschst wie nach Schätzen." Sind also drei wesentliche Bedingungen genannt: Wir müssen ein Interesse daran haben, wir wollen, wir sollen es tatsächlich wissen wollen. Dann sollen wir darum beten. Wir können es nicht durch menschliche Weisheit uns erarbeiten. Wir müssen wirklich beten und darum flehen. Und wenn wir dann wirklich auch danach forschen, hier mit Energie, das Suchen, niemand hat die höhere Mathematik an einem Tag gelernt. Niemand hat eine Fremdsprache mit einer Woche gelernt. Wir müssen suchen und forschen, die Schätze nach und nach aus dem Wort Gottes hervorbringen, um immer besser zu verstehen, was mit der Furcht Gottes gemeint ist.
[13:27] Und das heißt hier die Verheißungen Sprüche 2 wird gegeben, wenn wir das tun, wenn wir unser Ohr der Weisheit leihen, unser Herz der Einsicht zuwenden, wenn wir um Verständnis beten und um Einsicht flehen. Herr, zeige mir persönlich, was die Furcht Gottes ist.
[13:45] Und lieber Freunde, ich möchte dich von ganzem Herzen dazu ermutigen, dass du dieses Gebet betest. Selbst diese CSH und dieses Sende-Manuskript alleine, wenn dir niemals helfen können, die Furcht Gottes wirklich zu verstehen. Es kann ein Hilfsmittel sein in dieser Schule, aber nur dann, wenn du wirklich zuhörst und wenn du es wirklich wissen willst und wenn du darum betest und wenn du selbst auch forschst wie nach Schätzen und dir Gedanken machst. Denn dann sagte Bibel in Vers 5: "Dann wirst du die Furcht des Herrn verstehen und die Erkenntnis Gottes erlangen."
[14:24] Sagt nicht die Bibel in Offenbarung 17? Verzeihung, erst Johannes, Johannes 17 Vers 3. Nicht, es gibt enthalten, aber Johannes 17 Vers 3 sagt: "Er nicht die Bibel sagt nicht Jesus, dass das ewige Leben ist, dass wir Gott, den allein wahren Gott, und den, der gesandt ist, Jesus Christus, erkennen." Die Furcht Gottes ist also etwas im höchsten Sinne heilsentscheidend.
[14:51] Die Erkenntnis Gottes ist also, mit anderen Worten, auch möglich, dass Menschen die Aufforderung hören: "Fürchtet Gott" und sich nicht für Gedanken darüber machen, nicht darum beten, was es wirklich bedeutet, nicht danach suchen und forschen und am Ende diese Furcht Gottes nicht verstehen werden.
[15:05] Lieber Freund, liebe Freundin, sei nicht so ein Mensch. Sei ein Mensch, der sich für die Furcht Gottes interessiert, der sich überlegt: Es muss doch einen Grund haben, warum Gott selbst im ewigen Evangelium anfängt mit den Worten: "Fürchtet Gott." Das kann nicht einfach nur bedeuten, dass man im Gottesdienst sich still und ehrfürchtig verhalten soll, so wichtig das auch ist. Da muss mehr dahinterstecken. Es muss etwas ganz Entscheidendes sein.
[15:29] Und das wollen wir heute uns genauer anschauen. Ich glaube, wenn wir verstehen, was die Furcht des Herrn wirklich bedeutet, dann haben wir etwas ganz Entscheidendes im Evangelium begriffen und haben einen Schlüssel, dass wir ein Schlüssel dafür, dass wir das Evangelium in unserem Leben tatsächlich auch als Kraft erleben können, so wie wir das das letzte Mal auch schon studiert haben.
[15:58] Gehen wir gemeinsam zu Jeremia 32. Glaube, diese Stelle hier in Jeremia 32 ab Vers 37. Ich zitiere sie immer wieder sehr gerne. Sie ist wirklich einer meiner absoluten Lieblingsstellen in der Bibel geworden. Sie wird noch völlig unterschätzt, weil ich hier einige der wichtigsten Ideen der gesamten Bibel kompakt zusammengefasst werden, so dass wir sie gut verstehen können.
[16:23] In Jeremia 32, Vers 37, lesen wir: "Siehe, ich will sie sammeln aus allen Ländern, wohin ich sie in meinem Zorn und Grimm und in meiner großen Entrüstung verstoßen habe, und ich werde sie wieder an diesen Ort zurückführen und sie sicher wohnen lassen, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein."
[17:22] Wir haben hier schon in den ersten Folgen dieser CSH-Spezialserie diese Idee kennengelernt, dass das die Bundesformel ist. Das ist die Formel eigentlich eines Ehevertrages: "Ich will, du sollst mein Mann sein, du sollst meine Frau sein." Gott sagt: "Ich will ihr Gott sein, sie sollen mein Volk sein." Ein neuer Bund.
[17:42] Und jetzt kommt es in Vers 39: "Und ich will ihnen ein Herz und einen Wandel geben." Also Gott will unser, uns ein neues Denken geben und auch einen neuen Lebenswandel, ein neues Tun im Alltag, "dass sie mich allezeit fürchten". Und hier haben wir die erste ganz entscheidende Idee: Gott zu fürchten ist nicht etwas, was wir tun, um Gott einen gewissen Respekt zu zeigen, obwohl das auch dann eine ganz entscheidende Rolle spielen wird.
[18:15] Gott zu fürchten bedeutet zuallererst einmal, dass Gott etwas in unserem Leben tut, nämlich uns ein neues Herz schenkt und einen neuen Lebenswandel, so dass wir ihn nicht nur ab und zu fürchten, nicht nur, wenn wir in den Gottesdienst gehen oder die Bibel aufschlagen, sondern allezeit. Gottes Wunsch ist es, dass wir ihn beständig fürchten.
[18:39] Der Aufruf "Fürchtet Gott" ist ein Aufruf zur beständigen Gottesfurcht, die nur möglich ist, weil Gott uns ein neues Herz und einen neuen Wandel geben möchte. Und warum macht er das? Wir wissen weiter: "dass sie mich allezeit fürchten, ihnen selbst zum Besten und ihren Kindern nach ihnen." Mit anderen Worten: Es kann einem Menschen nichts Besseres für sein eigenes Leben passieren, als dass er Gott fürchtet. Das ist die Idee dieses Verses. Das Leben in dieser sündigen Welt ist das beste Leben, wenn es in der Furcht Gottes gelebt wird.
[19:17] Wenn wir Gott fürchten, dann tun wir nicht einfach Gott etwas Gutes. Im Gegenteil, also das tun wir natürlich auch, er freut sich, aber es tut uns gut. Es ist das Beste, was wir für unser Leben tun können, wenn wir Gott fürchten.
[19:28] Gott sagt: "Ich will ihnen ein neues Herz, einen neuen Wandel geben, damit sie mich allezeit fürchten, ihnen selbst zum Besten." Und zwar nicht nur ihnen selbst, sondern ihren ganzen Familien, den Kindern nach ihnen. Willst du das Beste für dich und für deine Familie? Hier ist das Geheimrezept: Fürchte Gott.
[19:48] Die Bibel sagt, wenn Gott durch sein Wirken in unserem Leben bewirken darf, dass wir in alle Zeit fürchten, dann ist das das Allerbeste, was uns und unseren Familien passieren kann.
[20:00] Vers 40: "Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich nicht von ihnen ablassen will, ihnen wohl zu tun." Hier haben wir diesen neuen Bund. "Und ich werde die Furcht vor mir", mit anderen Worten, die Furcht Gottes, "in ihr Herz geben, damit sie nicht mehr von mir abweichen." Wieder sehen wir: Die Furcht Gottes ist das, was Gott in uns bewirken möchte. Er ist es, es ist ein Geschenk, das Gott uns geben möchte. Und zwar warum? Damit wir nicht mehr von ihm abweichen.
[20:37] Wir werden noch im Laufe dieser Spezialserie über das Siegel Gottes sprechen, und ich kann euch verraten, liebe Freunde, das hat hier schon ganz viel mit dem Siegel Gottes zu tun. Gott so sehr zu lieben, dass man nicht mehr von ihm abweicht, das ist Gottes Ziel. Und er möchte, dass unser Herz hineinbringt, und zwar durch die Furcht Gottes.
[21:04] Wenn wir die Furcht Gottes von Gott empfangen haben, wenn wir Furcht Gottes nicht als etwas verstehen, was wir alleine produzieren, um irgendwie Gott etwas zu geben, sondern wenn wir verstehen, dass die Furcht Gottes etwas ist, das Gott in unserem Leben zeigen wird, dann haben wir den Schlüssel, damit wir erleben dürfen, durch seine Kraft, dass wir nicht mehr von ihm abweichen.
[21:27] Und Vers 41 sagt dann so wunderschön: "Und damit ich mich über sie freuen kann, ihnen wohl zu tun, und ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Seele."
[21:39] Lieber Freund, liebe Freundin, ich weiß nicht, ob uns das wirklich so bewusst ist, aber Gott freut sich, wenn er uns etwas Gutes tun kann. Wir haben das gesehen in der letzten Woche: Das Evangelium, das ewige Evangelium ist nicht nur eine gute Nachricht für uns, es ist doch eine gute Nachricht für Gott, weil er selbst Freude daran hat, uns zu segnen, uns Gutes zu tun.
[22:03] Und wie sehr es ihn freut, wie wichtig es ihm ist, das sehen wir hier in Vers 41, denn er sagt, dass er die Israeliten wieder einpflanzen will. Mit anderen Worten, er will sie wiederherstellen, ihre nach der schweren Sünde, die sie begangen haben, sie wieder reinigen und wieder zurückbringen und wieder in das Land bringen und mit seinem ganzen Herzen und mit seiner ganzen Seele. Mit anderen Worten, es ist ganz oben auf seiner Agenda.
[22:31] Du, lieber Freund, liebe Freundin, und ich sind die absolute Priorität für Gott. Von all den Dingen, die er zu tun hat, von all diesen Dingen stehen wir und unsere Wiederherstellung ganz oben. Und dieser Gedanke ist jetzt für den Rest des Themas von fundamentaler Bedeutung. Für Gott ist die Priorität, die oberste Aufgabe, die er sich selbst gestellt hat, weil es ihm eine solche Freude bereitet, dass er uns wiederherstellen kann. Das ist uns gut geht, dass er uns segnen kann. Du bist die Nummer 1.
[23:15] Du bist die Nummer eins für Gott, von seinem ganzen Herzen und von seiner ganzen Seele will er, dass es dir gut geht.
[23:31] Und um das uns begreiflich zu machen, dass das nicht nur leere Worte sind, sondern tatsächlich Gott selbst enorm viel real gekostet hat, lesen wir in Römer 8, Vers 32: „Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahin gegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?“ Mit anderen Worten, wir sind so sehr Priorität für Gott, dass er tatsächlich alles, was er hatte, nicht nur sein ganzes Herz und sein ganzes Denken und seine ganze Seele, sondern tatsächlich alles, was er hatte, buchstäblich sich selbst gegeben hat. Er hat den ganzen Himmel, nein, Geschenk gepackt. Er war bereit, seinen eigenen Sohn nicht zu verschonen.
[24:26] Und das hat das gesamte Universum davon überzeugt, dass für Gott die Wiederherstellung eines Sünders die absolute Priorität hat. Wir sind tatsächlich, das Kreuz beweist es, die absolute Priorität für Gott, unsere Wiederherstellung, unsere Erlösung, das Evangelium, das uns aus Sündern wieder Menschen macht, die einmal mit Gott in alle Ewigkeit leben können und werden. Das hat für Gott die absolute Priorität.
[25:03] So sehr, dass du sogar bereit warst, deinen Sohn zu geben. Schaut mit mir in 1. Mose 22. Einer von dem ist heißt, dass er der Freund Gottes war. Hat das zumindestens zweitens ihm möglich war verstanden? Denn 1. Mose 22 finden wir, aber wir haben nicht die Zeit, die ganze Geschichte zu lesen. Es lohnt sich, die einmal auch persönlich für dich durchzugehen. Aber wir finden dort Abraham, der Gott so sehr liebt und so sehr vertraut und Gottes Wunsch und Willen so sehr zur Priorität macht, dass er bereit ist, ja sogar seinen eigenen Sohn nicht zu verschonen.
[25:53] Und wenn wir das vorher verstanden haben, dann sehen wir plötzlich, wie das Verhalten von Abraham wie so ein Spiegel, eigentlich ein Abbild, fällt doch ein schwaches Abbild, weil das ja nur ein Mensch ist, da mein schwaches Abbild dessen ist, was Gott für uns getan hat. Schwach auch deswegen, weil Abraham ja niemals seinen Sohn tatsächlich geopfert hat. Er hat nur gezeigt, dass er dazu bereit ist. Gott hat gar nicht von ihm verlangt, den Sohn wirklich zu opfern. Er hat ja selbst das Opfer gemacht. Aber in dieser Geschichte wird deutlich, dass es hier einen Menschen gab, von dem Gott gesagt hat: „Er ist mein Freund“, der tatsächlich Gott zur obersten Priorität gemacht hat, so wie Gott ihn zur obersten Priorität macht. Gott macht uns alle zur Priorität und ist bereit, alles zu geben, sogar seinen eigenen Sohn selbst, den Preis am Kreuz von Golgatha zu bezahlen. Er selbst, der Vater, hat ihn durch sein, durch die, die, die, den unfassbaren Schmerz, den diese Kreuzigung, der Tod Jesu ausgelöst hat, er selbst hat diesen emotionalen Preis bezahlt, den er dem Abram andeuten wollte durch diese, letztendlich ja nur als Beispiel gedacht hatte, Aufforderung: „Opfere deinen Sohn, den du liebst, deinen einzigen, den du liebst, den Isaak.“
[27:19] Niemand von uns kann wirklich verstehen, wie tief das dem Abraham durchs Herz gegangen ist. Aber für ihn war Gott die oberste Priorität. Und als das deutlich wird, und jetzt kommt, liebe Freunde, liebe Freundin, Achtung, sagt Gott in Vers 12. Und dann, glaube ich, haben wir etwas ganz Wichtiges hier gesehen. Versucht, als deutlich wird, dass Abraham tatsächlich Gott so sehr liebt, dass Gott seine absolute Priorität ist, so sogar über seinen eigenen geliebten Sohn. Da sagt Gott hier in Vers 12: „Lege deine Hand nicht an den Knaben und tue ihm gar nichts, denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest, weil du deinen einzigen Sohn nicht verschont hast um meinetwillen.“
[28:10] Wer Gott fürchtet, liebt ihn so sehr, dass er Gott zur obersten Priorität macht, so wie Gott mich und ich so obersten Priorität mache. Verstehen wir jetzt, warum in die dreifache Engelsbotschaft beginnt mit den Worten: „Fürchtet Gott“? In diesen beiden Worten steckt bereits das gesamte Evangelium drin. Manchmal sagen Leute: „Ah, das ewige Evangelium kommt vor und danach kommt noch einige Dinge mit.“ „Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre.“ Nein, nein, nein, nein. In „Fürchtet Gott“ alleine, wenn wir es Bibel studieren, steckt bereits das gesamte Evangelium drinne. Gott hat etwas getan und fürchten Gott zu fürchten bedeutet als Reaktion darauf, ihn an die erste Stelle zu setzen, weil Gott durch sein Erlösungs Handeln uns dann die erste Stelle gesetzt hat.
[29:12] Und deswegen heißt es in Psalm 147, und dort Vers 11: „Der Herr hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Gnade hoffen.“ Gott freut sich, wenn Menschen die Furcht Gottes verstehen. Denn wenn sie die Furcht Gottes wirklich verstehen, dann verstehen sie, wie sehr Gott sie liebt. Und deswegen sagte die: „Nun kommt, ich will euch das Herrn lehren.“ Deswegen sagt sie: „Wenn du darum betest und wenn du danach suchst und die Schätze des Wortes Gottes durchforstest, wirst du sie verstehen.“
[29:55] Es geht nicht nur darum, dass wir uns Gott gegenüber verhalten sollen. Das ist sehr wichtig, das will ich gar nicht herabreden stellen. Aber auch in jeder falschen Religion gibt es die Idee, dass man vor den falschen Göttern sich mit Ehrfurcht verhalten sollte. Das natürlich nur eine Reflexion dessen, was eigentlich Gott ursprünglich angelegt hat. Natürlich. Aber bei der Furcht Gottes geht es nicht nur darum, einfach, dass ich richtig und korrekt mich verhalte. Es geht darum, das Herz Gottes zu verstehen und auf seine Gnade zu vertrauen. Gott hat daran Wohlgefallen.
[30:36] „Fürchtet Gott“ ist der Aufruf an Gottes, auf Gottes Gnade zu vertrauen. Und ihr Lieben, an dieser Stelle entdecken wir etwas möglicherweise Revolutionäres. Denn wenn wir Gott fürchten und verstehen, dass das bedeutet, ihn an die allererste Stelle im Leben zu setzen, egal was es sonst gibt in unserem Leben, ein Mensch, eine Institution, an Wünschen, an Emotionen, an äußeren Umständen, an Plänen, an Besitz, egal was es ist, wenn wir durch die Kraft Gottes und durch sein Wirken, der uns ein neues Herz geben möchte, einen neuen Mann, wenn wir Gott an die erste Stelle setzen, dann haben wir eine effektive Schutzmauer gegen Selbstgerechtigkeit.
[31:28] Denn bei der Selbstgerechtigkeit setzt man sich selbst an die erste Stelle und will zeigen, wie toll man ist. Die Furcht Gottes ist also ein sicherer Schutz gegen Selbstgerechtigkeit. Sie ist aber auch ein sicherer Schutz gegen Ungehorsam. Denn wer ungehorsam ist, der setzt seine eigenen Leisten, seine eigenen Wünschen an die erste Stelle. Wer selbstgerecht ist, stellt seine eigenen Leistungen, das, was er getan hat, was er gemacht hat, an die erste Stelle und will sich selbst dadurch erhöhen. Jemand, der ungehorsam ist, der setzt seine eigenen Wünsche an die erste Stelle. Am Ende, egal auf welcher dieser beiden Seiten man steht, man will es geht immer zuerst um ein Selbst. Entweder um das, was man getan hat, um sich vor Gott zu präsentieren, oder was man alles tun will und deswegen Gottes Willen nicht gehorchen will.
[32:16] Aber wer Gott fürchtet und deswegen ihn in allem an die erste Stelle setzt, wird erstens sich immer auf Gottes Gnade verlassen, weil Gott ja die Priorität ist und nicht der Selbst. Und weil er sich auf Gottes Gnade verlässt, wird er nicht in die Falle der Selbstgerechtigkeit fallen. Er wird allein aus Gnaden gerettet werden. Und gleichzeitig wird er dann immer Gott in allem folgen und ihm Zeichen, weil er ja Gott an die erste Stelle setzt.
[32:49] Ihr Lieben, die Lösung für die Probleme der Gemeinde, die ständig hin und her schwankt zwischen Selbstgerechtigkeit, wenn man, wenn das Pendel Richtung konservativ in Anführungsstrichen schwingt, oder zwischen Ungehorsam, wenn das Pendel Richtung liberal schwingt und man versucht immer, das irgendwie auszutarieren. Die Lösung ist ganz einfach. Versuche nicht, diese beiden Dinge irgendwie auszutarieren. Schmeiß sie alle weg und tut zwei Dinge: „Fürchte Gott.“ Wenn wir Gott an die erste Stelle setzen, unserem Leben, in allen Dingen, ist dieses Problem vorbei. Denn der Mensch, der Gott an die erste Stelle setzt, wird allein auf Gottes Gnade vertrauen und deswegen auch allein ihm folgen und allen seinen Geboten folgen, weil Gott an der ersten Stelle ist.
[33:36] Könnt ihr sehen, wie in diesen beiden Worten „Fürchtet Gott“ bereits, wie in einem Embryo, das gesamte Evangelium vorhanden ist, wie in einem kleinen Samenkorn, das sich dann entfaltet, die gesamte Evangelium. Wir wissen durch die ganze Bibel, finden lässt sich zusammenfassen in diese Idee: „Fürchte Gott.“ Warum? Weil „fürchte Gott“ bedeutet, ihn dann die erste Stelle zu setzen, weil Gott mich an die erste Stelle gesetzt hat und ich ihm das im Glauben, sozusagen, spiegel. Weil ich weiß, dass er für mich sorgt, möchte ich auch ihm folgen.
[34:17] Die Bibel sagt, denn Psalm 19, Vers 10: „Die Furcht Gottes ist rein und bleibt ewig.“ Sie ist nicht nur eine Zwischenlösung, sie ist eine ewige Sache. Wir haben ja das letzte Mal schon über einige Dinge gehört, die ewig sind. Lasst uns zu Jesaja 11, Vers 2 gehen, und dort finden wir etwas, was uns jetzt nach diesem Verständnis schon längst nicht mehr überraschen wird. In Jesaja 11, Vers 2 finden wir Jesus als den Messias, und das heißt hier: „Und auf ihm wird ruhen der Geist des Herrn, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Kraft, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des Herrn.“ Jesus hatte den Geist der Gottesfurcht. Das heißt, sogar weiterhin, Vers 3: „Und er wird sein Wohlgefallen haben an der Furcht des Herrn.“ Jesus liebte Gottesfurcht und er hatte durch den Heiligen Geist Gottes Furcht in seinem Leben.
[35:12] Wenn wir Jesus nachfolgen, dann werden auch wir die Gottesfurcht lieben und durch den Heiligen Geist ziehen unserem Leben haben. Wir werden es lieben, Gott an die erste Stelle zu setzen. Und das, das Geheimnis, das ist wirklich das Geheimnis des Evangeliums, dass durch Gottes übernatürliche Kraft ein Mensch ist, liebt das Nichts, sein Wille an der ersten Stelle ist, sondern Gottes Plan. Es ist nicht, dass wir eigentlich unseren eigenen Willen wollen, aber dann sagen: „Naja, aber Gottes Wille ist wahrscheinlich besser.“ Ich bringe mich dadurch durch.
[35:48] Dazu durch. Gott möchte uns mit seinem Heiligen Geist so erfüllen, dass und wir alle wachsen, da ich auch wir müssen da noch viel wachsen, dass wir durch seine Kraft und durch seine Gnade seinen Willen, seine Priorität, dass er die Priorität ist, dass wir das als etwas Schönes empfinden und ihm gerne folgen.
[36:12] Schauen wir in Sprüche 8, Vers 13. Das hat eine ganz praktische Konsequenz, die sich aus dem jetzt ganz logisch ergibt und die uns auch jetzt sehr, sehr selbstverständlich erscheinen wird. In Sprüche 8, Vers 13 heißt es dann: „Die Furcht des Herrn bedeutet, dass Böse zu hassen.“ Und jetzt verstehen, jetzt auch natürlich, dass es nicht darum geht, dass wir versuchen, einen Hass auf die Sünde zu entwickeln, dass wenn niemand schaffen, denn unser Herz hat das gar nicht. Unser Herz kennt diese Idee, Hass auf die Sünde nicht. Unser Herz verzagt und trotzig, wie es ist, liebt die Sünde eigentlich. Unser Herz muss ja besiegt werden.
[36:50] Und wie ist das möglich? In 1. Mose 3, bis 15 wissen wir, hat Jesus angekündigt: „Ich werde Feindschaft setzen zwischen der Schlange und der Frau.“ Hat er dort gesagt? Es ist Gott, der uns eine Feindschaft auf den Satan schenkt, eine Feindschaft, einen übernatürlichen Hass auf die Sünde, weil wir Gott an die erste Stelle setzen und deswegen alles hassen, was Gott schadet, was ihm weh tut.
[37:24] Und das hat ganz praktische Konsequenzen. Sprüche 16, Vers 6 sagt: „Durch Gnade und Wahrheit wird Schuld gesühnt, und durch die Furcht des Herrn weicht man vom Bösen.“ Gott hat uns mit sich versöhnt durch Jesus Christus, der Gnade und Wahrheit uns gebracht hat. Und wenn wir das sehen und glauben und annehmen und dadurch Gott an die erste Stelle setzen, weil er uns an die erste Stelle gesetzt hat, dann werden wir vom Bösen weichen. Solange wir auf dem Thron unseres Herzens sitzen, werden wir vergeblich versuchen, das Böse zu bekämpfen, um irgendwie Gott zu gefallen. Es wird nicht möglich sein.
[38:09] Die Furcht Gottes ist das, was gebraucht wird. Und ich hoffe, ihr seht, wie kraftvoll diese Botschaft ist. Und das ist nicht nur eine Sache der Theorie, sondern die Bibel berichtet von Menschen, die das praktisch erlebt haben. Das heißt, von Hiob, dass er Gott fürchtete und das Böse mied. Mehrmals heißt es in seinem Buch, dass er genau das getan hat.
[38:34] Und in Jesaja 50, und dort Vers 10: „Wer unter euch fürchte den Herrn, wer gehorche der Stimme seines Knechtes?“ Der Knecht hier im Kontext von Jesaja ist Jesus, der Messias. Wer also Gott an die erste Stelle setzt, der wird auch gerne dem Messias Jesus gehorchen. Er wird das Böse hassen und Jesus gehorchen. Er wird nicht Jesus gehorchen und eigentlich nicht das Böse wollen und sich irgendwie versuchen durchzubringen, das Böse nicht zu machen, um Jesus zu beeindrucken. Nein, nein, nein. Er wird die Liebe Gottes verstanden haben und deswegen Gott zurücklieben und deswegen das Böse gar nicht mehr tun wollen und deswegen Jesus nachfolgen aus Liebe und nicht aus Zwang oder aus Geld und Sucht oder aus dem Wunsch, Gott irgendwie zu beeindrucken.
[39:37] Und wenn wir das verstanden haben, dann sehen wir auch richtig, oder verstehen wir auch richtig, was in Versen wie diesem hier in Prediger 8, Vers 12 ausgedrückt wird. Denn es zeigt hier, oder wir lesen erst den Vers: „Wenn auch ein Sünder hundertmal tut und lange lebt, so weiß ich doch, dass es denen gut gehen wird, die Gott fürchten, die sich scheuen vor seinem Angesicht.“ Und hier wird ganz deutlich die Furcht Gottes. Und deswegen möchte das betonen, nicht, dass es am Anfang falsch rüber gekommen ist. Die Furcht Gottes hat ganz eindeutig und ganz elementar auch den Aspekt, dass man sich vor Gottes Angesicht scheut, dass man nicht selbstsicher vor ihn tritt und Dinge verlangt, dass man sich nicht auf Augenhöhe mit ihm stellt, sondern dass man seine eigene Unwürdigkeit sieht und entsprechend sich auch verhält.
[40:28] Und hier kommt die viel zitierte Ehrfurcht dann hinein. Hier hat sie dann ihren richtigen Zweck. Denn dann, wenn wir dann aus einer solchen Motivation, weil Gott uns liebt und wir uns zurücklieben, auch er für dich, Freunde, sind, dann ist die echte Ehrfurcht, die Gott gerne in unserem Leben sehen möchte.
[40:47] Und so verstehen wir auch, dass die Bibel sagt, dass wir Gott mit Furcht dienen sollen in Psalm 2, Vers 11, weil wir ihn an die erste Stelle setzen. Sehen wir plötzlich all das, was er ist. Wir sehen seine Gnade und seine Wahrheit, wir sehen seine Liebe und Barmherzigkeit, aber auch seine Gerechtigkeit, seine Heiligkeit. Und weil in jedem einzelnen Aspekt unseres Lebens er die Priorität ist, werden wir auch in keinem einzelnen Aspekt uns erhöhen. Und deswegen werden wir in jedem Aspekt uns auch vor Gott demütigen und deswegen echte Demut und echte Ehrfurcht vor ihm haben. Und dann, selbstverständlich, im Gottesdienst uns auch ehrfürchtig verhalten, weil wir wissen, wie sehr wir ihm wichtig sind.
[41:36] Deswegen werden wir durch unser Verhalten auch zeigen wollen, wie wichtig er uns ist. Eins ist ganz sicher: Gott möchte nicht, dass wir vor ihm Angst haben. Ja, Gott ist heilig und er ist groß. Und deswegen wird ein Mensch, der Gott an die erste Stelle setzt, immer Ehrfurcht vor ihm haben und eine gesunde, die jeder Mensch gehabt hat im Alten Testament und dem Neuen Testament, der vor der verstanden hat, dass er vor Gott ist. All die Menschen, die Gott begegnet sind, die sind in den Staub gefallen, die haben sich niedergeworfen, die haben gesagt: „Wehe mir!“ Das ist diese, diese, diese Scheu vor dem Angesicht Gottes. Aber in jedem einzelnen Fall, wo das passiert ist, hat Gott die Menschen aufgehoben. Er hat sie gestärkt, er hat gesagt: „Fürchte dich nicht, vertrau mir.“
[42:26] Und deswegen steht in Sprüche 14, Vers 26: „In der Furcht des Herrn liegt starkes Vertrauen.“ Gott möchte nicht, dass wir Angst vor ihm haben. Ja, wir werden eine gesunde Scheu vor ihm haben, weil wir sehen, wie heilig er ist. Aber umso mehr werden wir ihm vertrauen, weil er für uns an der ersten Stelle steht. Mehrmals sagte die Bibel, dass die Furcht Gottes mit einem starken Vertrauen verbunden ist.
[42:55] Im Psalm 103, und dort Vers 13 lesen wir: „Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über die, welche ihn fürchten.“ Mit anderen Worten, wenn wir Gott an die erste Stelle setzen, werden wir erleben, wie sehr er ein barmherziger Vater in unserem Leben ist. Mit anderen Worten, Gott möchte für alle ein Vater sein. Er hat ja alle geschaffen und erst hat gegenüber allen barmherzige Gefühle. Aber diese Barmherzigkeit Gottes merken wir nur in unserem Leben, wenn wir ihn auch in jeder Phase unseres Lebens an die erste Stelle setzen.
[43:31] Dann verstehen wir sie vollständig. Denn je mehr wir Gott in unserem Leben an die erste Stelle setzen, desto mehr können wir die Charaktereigenschaften Gottes erfahren. Und deswegen kann man Gott nicht als liebenden Vater erfahren, wenn man ihn nur irgendwo ganz weit unten auf seiner Agenda-Liste hat, vielleicht den Einzelpunkt, vielleicht in einzelnen Teilen, wo Gott sich offenbart, mal. Aber wenn wir ihn dauerhaft als einen liebenden Vater erleben wollen, dann müssen wir ihn auch in allen Dingen anrufen, ihm vertrauen und ihn, wie gesagt, an die erste Stelle setzen.
[44:10] All das ist unsere Entscheidung, ob wir das wollen. Wir haben gesehen, es ist Gottes Werk, dass er unser Herz verändert. Es ist Gottes Werk, dass er uns diese Furcht schenken möchte. Er möchte uns den Blick öffnen für das, was er von uns getan hat, damit wir aus Liebe bereit sind, auch ihn an die erste Stelle zu setzen. Aber all das geschieht nur, wenn wir es wollen.
[44:30] Und deswegen sagte die Liebe in Sprüche 1, Vers 29: „Weil sie die Erkenntnis gehasst und die Furcht des Herrn nicht erwählt haben.“ Mit anderen Worten, man kann sich für die Furcht Gottes entscheiden oder dagegen entscheiden. Es ist unsere Aufgabe, dieses Angebot anzunehmen. Wir können Furcht Gottes nicht erzeugen. Wir können Gott nicht damit beeindrucken. Es ist ein Geschenk Gottes, das er uns geben möchte. Wir müssen uns entscheiden.
[44:55] Und deswegen ruft die erste Engelsbotschaft uns zur Entscheidung und sagt: „Fürchtet Gott.“ Diese Entscheidung ist nicht eine Entscheidung, die man einmal trifft und die anderen quasi so auf ein Tableau bringt, wo man nicht mehr runter kann, sondern eine Entscheidung, die man immer und immer wieder wiederholt.
[45:15] In Sprüche 23, Vers 17 heißt es: „Dein Herz sei nicht eifersüchtig auf die Sünder, sondern trachtet allezeit eifrig nach der Furcht des Herrn.“ Jeden Tag dürfen wir diese Entscheidung erneuern: „Gott, du hast alles für mich gegeben. Ich bin die Nummer eins für dich. Du sollst die Nummer eins für mich sein.“ Das ist, was die Furcht Gottes jeden Tag in unserem Leben bedeutet. Und ich glaube, jeder von uns kann sehen, welche praktische Konsequenz das hat, wenn man betet: „Herr, du sollst für mich die Nummer eins sein.“ Heute, einen ganzen Tag.
[46:00] Auch wenn er bisher noch wenig von Gott weiß, wird sehr viel von ihm erfahren in
[46:04] weiß wird sehr viel von ihm erfahren in Psalm 25 und dort Vers 14. Der Cornelius, der nicht viel wusste, theologisch vor dem, heißt es, dass er Gott gefühlt hat mit dem wenigen, was er wusste, was ihm die Juden erzählt hatten. In der Apostelgeschichte 10 hat er Gott an die erste Stelle gesetzt und Gott war in der Lage, ihm noch viel mehr beizubringen, dann durch das erwählte Instrument, durch den Petrus.
[46:31] In Psalm 25 Vers 14 steht: "Das Geheimnis des Herrn ist für die, welche ihn fürchten, und seinen Bund lässt er sie erkennen." Je mehr wir Gott an die erste Stelle setzen, desto mehr werden wir durch das Anschauen von Gottes Wesen, verstehen seine Charaktereigenschaften und sein Tun. Und desto mehr werden wir verstehen, wie sehr er uns an die erste Stelle setzt. Und deswegen werden wir niemals irgendwie das Gefühl haben, dass wir minderwertig sind oder dass wir uns erst einmal selbst lieben müssen, wie das immer behauptet wird, was völliger Quatsch ist. Denn wenn wir Gott an die erste Stelle setzen, dann werden wir erst einmal verstehen, wie sehr wir geliebt werden.
[47:12] Je mehr wir Gott zur Priorität machen, desto mehr werden wir feststellen, wie sehr wir Priorität für Gott sind. Es gibt keinen besonderen Selbstwert als der, der darauf baut, dass Gott mich liebt. Diesen Selbstwert kann ich niemals dadurch erringen, indem ich versuche, mich selbst zu lieben, sondern indem ich Gott an die erste Stelle setze. Denn jeder, der Gott wirklich von Herzen an die erste Stelle setzt, wird sehen, wie sehr Gott ihn liebt und was für ein Schatz er selbst ist und was Gott bereit war aufzugeben für ihn.
[47:50] Ist das nicht eine gute Botschaft? Ist das nicht ein ewiges Evangelium? Können wir nicht tatsächlich jetzt nach diesem Studium sagen: "Fürchtet Gott" ist buchstäblich das ewige Evangelium. Und wartet erst einmal, was wir noch sagen werden, wenn wir zu "Gebt Gott die Ehre" und zu der Stunde seines Gerichts kommen. Das ist das Buch Evangelium, das in dieser Engelsbotschaft hier beschrieben wird.
[48:20] Und weil das so ist, weil Gott uns das Evangelium erklärt allen, die ihn fürchten, wird er uns auch in unserem Leben leiten. Es heißt in Vers 12 in Psalm 25: "Wer ist der Mann, der den HERRN fürchtet? Er weist ihm den Weg, den er wählen soll." Wenn wir Gott an die erste Stelle setzen, wird Gott uns auch den richtigen Lebensweg führen, in allen Bereichen unseres Lebens, sei es finanziell, sei es beruflich, sei es in unserem Hobby, in unserer Familie. In all den Dingen, wo wir vor Entscheidungen stehen, können wir Gott an die erste Stelle setzen und er wird uns den besten Weg zeigen.
[48:57] Haben wir nicht gelesen in Jesaja 33 Vers 6: "Das ist für uns selbst zum Besten ist und für unsere Familie, wenn wir Gott fürchten." Psalm 33 und dort Vers 18: "Siehe, das Auge des Herrn achtet auf die, welche ihn fürchten." Wenn wir Gott an die erste Stelle setzen, dürfen wir wissen, dass Gott uns bewahrt. Übrigens, Gott achtet natürlich auf alle Menschen, aber diejenigen, die ihn nicht an die erste Stelle setzen, diejenigen, die ihn überhaupt nicht beachten, die realisieren das nicht. Und weil sie es nicht realisieren, denken sie, dass sie selbst auf sich achten müssen, dass sie selbst sich beschützen müssen, dass sie selbst für sich sorgen müssen. Und sie verstehen nicht, dass Gott das viel besser könnte als sie selbst.
[49:46] Das war das Problem, das der Luzifer im Himmel hatte, als er zu Satan wurde. Er verstand nicht, dass Gott ihn so sehr liebt, dass er Luzifer eigentlich die Priorität im Gottesdienst war. Er hat es nicht verstanden. Aber wir dürfen es verstehen, dass Gott auf diejenigen achtet, die ihn zu Nummer eins machen, die ihn fürchten.
[50:16] In 2. Mose 18 finden wir ein paar Hinweise darauf, wie ein Mensch dann lebt, der Gott gottesfürchtig ist. Und wir wollen uns hier an ein paar Beispielen das kurz vor Augen führen, denn wir haben gesehen, Gott gibt uns ein Herz und einen Wandel, dass wir ihn fürchten. Gott verändert nicht nur unser Denken, sondern auch unser Tun. Es ist nicht so, dass Gott uns erlöst und dann sagt: "Jetzt streng dich mal an, jetzt fürchte mich mal." Nein, nein, nein, nein, nein. Sondern Gott erlöst uns, er schenkt uns Gnade, er schenkt uns sein neues Herz, und Gott möchte uns neues Handeln und Tun schenken, so dass in dem, was wir sagen und tun, Gottes Herrlichkeit sich offenbart.
[50:58] In 2. Mose Kapitel 18 und dort Vers 21: "Sieh dich aber unter dem ganzen Volk nach tüchtigen Männern um, die Gott fürchten." Wir werden sie beschrieben, Männer der Wahrheit, die den ungerechten Feind sind. Die Sätze über sie als Oberste über 1000, über 100, über 50 und über zehn Männer der Wahrheit. Männer, die sich nicht selbst auf Kosten anderer bereichern wollen.
[51:23] Entsprechend finden wir auch in 2. Chronik 19,9 die Idee: Wer in der Furcht Gottes handelt, der handelt in Wahrheit und mit ungeteiltem Herzen. Lesen wir das kurz in 2. Chronik Kapitel 19 und dort Vers 9. Dort steht: "Und er gebot ihnen und sprach: So sollt ihr handeln in der Furcht des Herrn, in Wahrheit und mit ungeteiltem Herzen." All die Gedanken sind auf Gott gerichtet.
[51:51] Und deswegen wird ein Gläubiger dann auch seine alltäglichen Aufgaben gewissenhaft ausführen. In Kolosser 3 Vers 22. Und Kolosser 3 und dort Vers 22. Dort geht es um die Sklaven, die gläubig geworden sind. Vers 22: "Ihr Knechte, gehorcht euren leiblichen Herren in allen Dingen, nicht mit Augen, um den Menschen zu gefallen, sondern in Aufrichtigkeit des Herzens, als solche, die Gott fürchten."
[52:20] Das bedeutet dann, dass wir auch in unangenehmen Situationen, in Dingen, die suboptimal laufen, in Dingen, wo wir vielleicht auch von anderen Menschen nicht so behandelt werden, wie Gott sich idealerweise wünschen würde, dass wir trotzdem nicht rebellieren, sondern dass wir Gottesfurcht zeigen. Das hat etwas ganz Praktisches zu tun, ganz viel mit der Praxis, mit unserem Alltag zu tun, der zeigt in seinem gesamten Leben, dass er Gott an die erste Stelle setzt.
[52:59] Auf Arbeit, zu Hause, in der Familie, in seinem Hobby. Und das ist der Aufruf, der die ganze Welt ergeht: "Fürchtet Gott."
[53:16] Die Bibel sagt dann Sprüche 14 Vers 27, dass das nicht einfach nur... Wir wissen, es ist ein so wichtiges Thema. Ich muss es nicht mehr wiederholen. In Sprüche 14 Vers 27 dort steht: "Die Furcht des Herrn ist eine Quelle des Lebens." Ich glaube, jetzt verstehen wir, man meidet durch sie die Falle des Todes.
[53:37] Deswegen fängt Gott damit an. Das ist entscheidend. Dann, wenn man die Furcht Gottes verstanden hat, dann wird man die falsche Wege des Todes, die zweite und die dritte Engelsbotschaft, vermeiden. Wenn wir noch vielleicht genauer sehen, wenn wir dann auch zu diesen Botschaften kommen.
[53:56] Entsprechend sagt die Bibel auch in Sprüche 19 Vers 23, dass die Furcht Gottes zum Leben dient. Sie sagten Sprüche 10 Vers 27, dass die Furcht Gottes das Leben verlängert hat. Also auch ein ganz praktischer, gesundheitlicher Aspekt. Und ich glaube, das wird ganz deutlich rein schon dadurch, dass wer Gott an die erste Stelle setzt, wird auch in seinem Lebensstil, in all dem, was er tut, Gottes Wort an die erste Stelle setzen. Und zwar nicht, weil er jetzt Gott beeindrucken möchte, sondern weil er weiß, dass Gott ihn so sehr liebt, dass er selbst bei Gott an der ersten Stelle ist.
[54:32] Und der deswegen als Reaktion darauf auch Gottes Wort und Gottes Ratschläge, Gesundheitsratschläge, nicht sieht als etwas, was ihn einschränkt, sondern was das Beste in ihm fördern soll. Deswegen sagte die Liebe in Psalm 34 Vers 10 diese erstaunlichen, wunderschönen Worte: Psalm 34 Vers 10: "Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen!" Ist der Aufruf der ersten Engelsbotschaft: "Fürchtet Gott."
[54:59] Fürchte den Herrn, ihr seine Heiligen, denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel. Sie können sagen mit David: "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nicht mangeln." Dieser Vers in Psalm 23 macht deutlich, was echte Gottesfurcht ist. Dass ich mir nur ein Schaf, Jesus der Hirte, er soll mich führen. Er, ihm will ich vertrauen. Er ist die Nummer eins in meinem Leben.
[55:31] Es heißt interessanterweise auch in Maleachi 3 Vers 16, dass diejenigen, die Gott fürchten, nicht nur für sich alleine leben, sondern dass sie sich austauschen in der Gemeinde. Mal sprachen sich die miteinander, welche den Herrn fürchteten, und der Herr achtete darauf und hörte es. Und ein Gedenkbuch wurde vor ihm geschrieben für die, welche den Herrn fürchten und seinen Namen hoch achten.
[55:54] Lasst uns miteinander darüber reden, wie sehr Gott uns liebt und wie sehr wir ihn an der ersten Stelle unseres Lebens haben und haben möchten. Und wer die Furcht Gottes in seinem Leben hat, der wird das auch in seinem Gemeindeleben offenbaren, als jemand, der nicht andere unterdrückt oder schlecht behandelt.
[56:15] Neben mir, Kapitel 5 und dort Vers 15. Nehemia, Kapitel 5 und dort Vers 15. Dort lesen wir: "Denn die früheren Stadthalter, die vor mir gewesen waren, hatten das Volk bedrückt und von ihnen Brot und Wein genommen, dazu 40 Schekel Silber. Auch ihre Diener herrschten willkürlich über das Volk. Ich aber mache es nicht so, um der Furcht Gottes willen."
[56:41] Wer Gott fürchtet, wird nicht andere unterdrücken. Fassen wir zusammen: Die Furcht Gottes ist eine wunderbare Sache, ein echter Schatz. Denn das sagte die Bibel in Jesaja 33 Vers 6: "Und du wirst sichere Zeiten haben, eine Fülle von Heil, Weisheit und Erkenntnis. Die Furcht des Herrn, die wird Zion Schatz sein."
[57:11] Die drei-Engel-Botschaft beginnt mit dem Angebot, einen Schatz zu bergen. Haben wir nicht am Anfang gelesen: "Wenn du sie suchst, wenn du nachforscht wie nach Schätzen, dann wirst du die Furcht des Herrn verstehen." Liebe Freunde, wenn Gott sagt: "Fürchtet Gott", bietet er uns einen unvorstellbar großen Schatz an. Und wir dürfen heute anfangen, ihn zu bergen, für uns in Anspruch zu nehmen. Und das macht uns glücklich. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich, mich macht dieses Thema glücklich.
[57:47] Die Bibel sagt in Psalm 128 Vers 4: "Siehe, so wird der Mann gesegnet, der den HERRN fürchtet." Das Glück des Menschen, das Glück des Mannes, der den HERRN fürchtet, der in seinen Wegen wandelt, der Jesus nachfolgt, weil er nicht mehr seinen eigenen Willen, sondern Gottes Willen zur Priorität in seinem Leben macht.
[58:10] Noch einmal heißen, dass wir so: "Siehe, so wird der Mann gesegnet, der den HERRN fürchtet." Man ist glücklich und erlebt Segen, wenn wir Gottesfurcht haben.
[58:24] Wie gesagt, fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre. Wir haben nicht die Zeit, jetzt ausführlich über die Ehre zu sprechen. Und wenn einiges versuchen, noch kurz hier anzudeuten.
[58:43] In Lukas 17 und dort in Vers 18 sehen wir die Geschichte, nachdem zehn Aussätzige von Jesus geheilt worden sind, kehrt nur einer zu ihm zurück, um ihm zu danken und Gott zu loben. Er war zudem ein Samariter. Und das heißt dort in Vers 18: "Er, Vers 17, der antwortete Jesus und sprach: Sind nicht zehn rein geworden? Wo sind aber die neuen? Hat sich sonst keiner gefunden, der umgekehrt wäre, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremdling?"
[59:17] Gott die Ehre zu geben bedeutet hier aus dieser Geschichte sehr deutlich Dankbarkeit zu zeigen für das, was Gott in meinem Leben getan hat. Deswegen heißt es in 2. Korinther Kapitel und dort Vers 15: "Der das geschieht alles um eure willen, damit die zunehmende Gnade durch die vielen den Dank Überfließen lasse zu Ehre Gottes."
[59:42] Entsprechend heißt es in Römer 1 Vers 21, dass die Menschen, die Gott in der Schöpfung gesehen haben, ihm nicht gedankt haben und ihm nicht die Ehre gegeben haben. Gott die Ehre zu geben bedeutet, ihm Dankbarkeit zu zeigen, wirklich dankbar zu sein für die Erlösung. So oft passiert es, dass wir Gott um etwas bitten, er hilft uns, und dann leben wir, versuchen, als ob wir es uns egal wäre und und wir ihm das einfach für selbstverständlich achten und weitergehen, aber nicht dankbar sind.
[1:00:14] Dankbarkeit ist etwas ganz Entscheidendes. Das Wort "Ehre", das wir verwendet wird, um Ehre zu geben, Gott die Ehre zu geben. "Doxa" ist ein interessantes Wort. Es wird auch verwendet, um Herrlichkeit auszudrücken. Deswegen heißt es auch, dass Gott uns durch Jesus Herrlichkeit gegeben hat. Also auch Gott gibt uns "Doxa", er gibt uns Herrlichkeit.
[1:00:36] Nur das Interessante ist, dieses Wort "Doxa" meint im Altgriechischen erst einmal, im klassischen Griechischen, eine Meinung, einen Ruf, den jemand hat, und in der Regel einen guten Ruf. Ja, also wenn jemand einen guten Ruf hat, dann hat er eine "Doxa", eine gute Meinung. Man hat eine gute Meinung über jemanden. Und daraus hat sich dann die Idee entwickelt, dass jemand geehrt ist, weil jemand, der geehrt ist, über den hat man eine gute Meinung, der hat einen guten Ruf und der hat dann Herrlichkeit.
[1:01:03] Die Idee also ist, wenn wir Gott einen, wenn wir Gott die Ehre geben, dann scheint die Idee die zu sein, dass wir durch unser Leben aus Dankbarkeit zeigen wollen, dass wir eine gute Meinung von Gott haben, dass Gott einen guten Ruf hat. Wir wissen, dass im großen Kampf Gottes Ruf, seine Reputation, angegriffen worden ist von Luzifer, also von Satan.
[1:01:32] Dann Luzifer, der zu Satan wurde. Und durch unsere Dankbarkeit für die Erlösung, indem wir Gott die Ehre geben und sagen: "Es ist nicht wir, die wir uns gelöst haben, nicht wir haben das Problem gelöst, nicht ich habe diese überwunden, sondern es war Gott, es war Gottes Gut." Gott hat in meinem Leben gewirkt, er hat mir geholfen, er ist für mich da gewesen.
[1:01:51] Dadurch sorgen wir dafür, dass im ganzen Universum noch besser verstanden wird, dass Gott gut ist. Deswegen sagte die Bibel, dass durch die Gemeinde auch die himmlischen Fürstentümer und Weisheiten und möchte etwas über die Weisheit Gottes erfahren.
[1:02:04] Wir geben Gott einen guten Ruf durch unser Leben, wenn wir dankbar sind. In Jesaja 42 und dort Vers 12 lesen wir diese sehr interessanten Worte. Jesaja 42 geht es ab Vers 1 um den Messias, es geht um das Werk der Erlösung, das er tun wird. Wir das Evangelium überall hin verbreiten möchte, und wir nicht nur für die Israeliten, sondern auch für die Heiden ein Licht sein wird, und die Gebundenen aus dem Gefängnis führt, und den auch die Blinden der Augen der Blinden öffnet. Also all diese Dinge, die auch mit dem Wirken Jesu zusammenhängen, mit seinem Evangelium des Reiches Gottes.
[1:02:50] Und dann heißt es hier ab Vers 10: "Singt dem Herrn ein neues Lied, besingt seinen Ruhm von vom Ende der Erde." Dir das mehr befördert und alles, was es erfüllt, ihr Inseln und ihre Bewohner. Also die Seefahrer sind die, die überall hinkommen, zu allen Nationen, Völkern und Sprachen.
[1:03:03] Sozusagen die, die viele Gegenden kennen. Sie sollen Gottes Ruhm erzählen, sie sollen ihm die Ehre geben. Wenn man so möchte, Vers 11: "Die Städte sollen ihre Stimme heben." Also nicht nur auf dem Meer, sondern auch in der Wüste, in der Steppe, die Dörfer, in denen Kedar wohnt. Das ist Arabien. Die Bewohner von Sela sollen vorlocken und von den hohen Bergen herab jauchzen.
[1:03:29] Auf dem Meer, in den Wüsten, in den Städten, auf den hohen Bergen, überall soll Gott gelobt werden. Vers 12: "Sie sollen dem Herrn die Ehre geben und seinen Ruhm auf den Inseln verkündigen."
[1:03:40] Kein Wunder, dass das ewige Evangelium allen Nationen, Stämmen und Völkern gepredigt werden soll, mit der Botschaft: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre." Es ist überall in der Bibel. Gott wünscht sich das, wenn wir die Erlösung erlebt haben, wir ihm die Ehre geben möchten.
[1:03:58] Ich möchte persönlich sagen, ich habe in dem letzten Jahr erlebt, dass Gott gut zu mir gewesen ist. Es ist seine Gnade, seine Güte, seine Herrlichkeit, seine Kraft, seine Erlösung gewesen, die mein Leben verändert hat. Und ich möchte ihm die Ehre geben. Ich bin ein einfacher Mensch, und wahrscheinlich hast du in deinem Leben das auch erlebt, dass wir aus eigener Kraft nichts vermögen. Wenn etwas Gutes in unserem Leben entsteht, dann ist es Gottes Wirken, der in uns und mit uns zusammen seine Herrlichkeit zeigt, indem er mit uns arbeitet und aus der Sünde herausführt, durch seine Kraft erlöst und uns neu befähigt, ihm zu dienen.
[1:04:52] Wir haben einige Verse, die hier noch in der Bibel deutlich machen, dass es auch eine Dringlichkeit hat, Gott die Ehre zu geben, dass wir damit nicht bis auf ewig warten können, dass es Zeiten gibt, wo es irgendwann zu spät ist. Wir haben die Zeit, sie nicht hier ausführlich anzuschauen. Wir sehen auch, dass man Buße tun muss, um Gott die Ehre geben zu können, muss das Evangelium ja erlebt haben.
[1:05:14] Wir wollen jetzt am Ende nur noch ein paar praktische Dinge uns anschauen, was das bedeutet. Ihr könnt dann im Sendemanuskript die restlichen Verse hier noch nachstudieren. Das würde ich euch sehr empfehlen. Wir wollen uns noch ein paar praktische Dinge anschauen, was das für uns bedeutet, im Alltag Gott dankbar, mit Dankbarkeit die Ehre zu geben.
[1:05:30] In Römer Kapitel 4 Vers 20 das heißt es: "Eher, das ist Abraham, er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark durch den Glauben, indem er Gott die Ehre gab." Gott die Ehre zu geben, ihm dankbar zu sein, bedeutet auch dann doch dankbar zu sein, auch dann noch ihm einen guten Ruf zu geben, wenn wir in scheinbar ausweglosen Situationen nicht sehen können, wie sich die Verheißungen noch erfüllen können, dann trotzdem zu glauben, weil Gott es gesagt hat.
[1:06:10] Das gibt ihm die Ehre. Das zeigt, dass Gott vertrauenswürdig ist.
[1:06:18] Philipper Kapitel 1 Vers 11. Dort heißt es: "Erfüllt mit Früchten der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus gewirkt werden zur Ehre und zum Lob Gottes." Wenn Jesus in uns die Frucht der Gerechtigkeit, die Früchte der Gerechtigkeit bewirken kann, mit anderen Worten, wenn Gottes Gerechtigkeit sich in unserem Leben zeigt, in unserem Denken, in unseren Worten, in unserem Verhalten, dann geschieht das zum Lob und zur Ehre Gottes.
[1:06:53] Der Aufruf: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre" ist also ein Aufruf aus Dankbarkeit, weil man Gott einen guten Ruf geben möchte, zuzulassen, dass Jesus in mir wirken darf und mein Leben verändern darf, so dass Gott die Ehre gegeben hat.
[1:07:15] Heißt es nicht in der Bergpredigt, sagt nicht Jesus dort, dass wenn wir unser Licht leuchten lassen, das Licht, das Gott uns geben möchte, leuchtet vor den Menschen, dass sie unsere guten Werke sehen, die Früchte der Gerechtigkeit, und wem die Ehre geben und euren Vater im Himmel preisen werden? Nicht uns, sondern den Vater im Himmel.
[1:07:34] Und auch das hat sehr praktische Konsequenzen für den Alltag, denn diese Dankbarkeit muss niemals aufhören, bei keiner einzigen alltäglichen Handlung. In 1. Korinther 10 Vers 31: "Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Ehre Gottes." Wir können, wenn wir den Kühlschrank aufmachen, daran denken, dass Jesus uns erlöst hat und wir jetzt aus Dankbarkeit mit diesem Kühlschrank interagieren werden und die Dinge, die Gott einen guten Ruf geben.
[1:08:10] Dinge, die einem Gott einen guten Ruf geben werden. Wir können, wenn wir den Kleiderschrank aufmachen, uns daran erinnern, dass wir die Nummer eins bei Gott sind und deswegen aus Dankbarkeit auch zeigen wollen, dass er die Nummer eins ist und sein Wort für uns oberste Priorität hat. Wenn wir den Computer aufmachen, wenn wir uns überlegen, was wir uns jetzt am Abend noch anschauen wollen oder was wir lesen wollen, wenn wir uns überlegen, wie wir unsere Freizeit verbringen, wie wir unseren Tag gestalten, egal was ist, wir können uns immer daran erinnern, dass wir die Nummer eins bei Gott sind und dass Gott die Nummer eins in unserem Leben sein soll und dass wir aus Liebe und aus Dankbarkeit so leben wollen, dass Gottes Ruf in dieser Welt noch besser wird, dass Gott geehrt wird. Das war, dass wir deutlich machen mit dem, was wir sagen, tun und sind, dass wir eine gute Meinung von Gott und seinem Wort haben. Das will ich der Meinung sind, dass Gottes Wort nebensächlich ist. Das will ich der Meinung sind, dass man hier manches wegstreichen muss, weil es irgendwie nicht mehr so ganz up to date ist. Wir wollen nicht damit ausdrücken, wollen nicht ausdrücken, dass man Gott verbessern müsste. Wir wollen sagen, wir haben eine gute Meinung von Gott, wir haben eine gute Meinung von seinem Wort.
[1:09:32] Wenn man eine gute Meinung von seiner Führung hat, weil sie die beste ist für uns. Das bedeutet es, Gott die Ehre zu geben. Die Bibel sagt: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre." Ich glaube, es wird deutlich, dass da das gesamte Evangelium bis hin in unseren Alltag deutlich wird.
[1:09:53] Liebe Freunde, zum Schluss lesen wir in Philipper 2, in Philipper Kapitel 2, in den letzten Versen für heute, etwas sehr Erstaunliches. In Philipper 2 wird deutlich, dass Jesus, der sich erniedrigt hat für uns bis zum Tod, ja bis zum Kreuz des Todes, um dich und mich zu retten, weil wir ihm so wichtig sind, dass er erhöht werden wird. Ab Vers 9: "Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen von denen, du über alle Namen ist, damit in dem Namen Jesus sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und dass alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes des Vaters." Wie viele Menschen werden Gott die Ehre geben? Philipper 2, Vers 11 sagt: "Am Ende werden alle Gott die Ehre geben." Aber nicht allen wird es nützen. Am Ende wird sogar der Satan Gott die Ehre geben, denn er wird sagen, dass Gott recht hat. Er wird den Ruf Gottes wiederherstellen. Er wird deutlich machen durch sein Bekenntnis nach den tausend Jahren, wenn alle Ungläubigen auferstanden sind durch Gottes Kraft, wenn die Ungläubigen sich dann versammeln gegen die heilige Stadt Jerusalem und wenn dann das Gericht Gottes noch einmal offenbar gemacht wird, dann werden alle bekennen, dass es für die Sünde keinen Grund gibt. Dann werden alle bekennen, dass Satans Täuschungen und Lügen waren, dass Gott gut ist und nur gut und immer gerecht und nur das Beste für alle wollte. Der Ruf Gottes wird wiederhergestellt werden.
[1:11:35] Der Punkt ist nur, viele, die das dann sagen werden, wird es nichts mehr nützen, weil sie es angesichts der überwältigenden Beweislast sagen müssen, weil es gar nicht anders geht. Die Frage ist nicht, ob wir Gott die Ehre geben. Die Frage ist, wann wir Gott die Ehre geben. Die Frage ist nicht, ob wir das tun, sondern wann wir das tun. Der Aufruf der ersten Engelsbotschaft ist also: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre." Jetzt und nicht erst nach den tausend Jahren. Sagt jetzt schon dieser Zeit, wo es noch aus Glauben geschieht, dass ihr Gott für gut haltet, dass ihr erlebt habt, dass Gott das Beste für euch will. Wenn es dann später nach den 1000 Jahren für alle objektiv sichtbar und niemand mehr leugnen kann, dann ist es keine Glaubensstart mehr, das ist kein Glaube mehr notwendig. Das kann dann jeder sagen. Gott sucht nach Menschen, die ihm jetzt schon vertrauen, die jetzt schon seinen eine gute Meinung von ihm haben, die jetzt schon in jemandes guten Ruf zukommen lassen wollen, die dankbar sind für die Erlösung, die sie erlebt haben. Denn das ist, was die Menschen dann nach den tausend Jahren und auch der Satan nicht sein wird, wenn ich dankbar sein, weil die haben keine Erlösung, keine Lösung, niemals erlebt.
[1:12:54] Lasst uns also nicht warten, damit Gott die Ehre zu geben, sondern lasst uns ihm heute Ehre geben. Lasst uns die Furcht Gottes erleben, lass uns das Evangelium in unserem Herzen haben und dann aus lauter Dankbarkeit Gott einen guten Ruf zukommen lassen wollen. In Offenbarung 4, und dort Vers 9, in Offenbarung 4 sehen wir den himmlischen Gottesdienst wieder, hören den Klang, sozusagen den Geist, die Note der himmlischen Anbetung. Auch wenn wir keine buchstäblichen Noten hier hören können, aber in Offenbarung 4, Vers 8, da hören wir diesen Ruf: "Heilig, heilig ist der Herr Gott, der Allmächtige, der war und der ist und der kommt." Den diese lebendigen Wesen um den Thron herum singen. Und dann heißt es in Vers 9: "Und jedes Mal, wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Dankbarkeit bringt dem, der auf dem Thron sitzt, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit." Im Himmel wird Gott die Ehre gegeben. Im Himmel passiert Gottes Furcht, denn Gott wird dort an die erste Stelle gesetzt und Gott wird aus Dankbarkeit die Ehre gegeben.
[1:14:04] "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre" ist also der Aufruf schon jetzt hier auf der Erde, das zu tun, was wir einmal im Himmel für alle Ewigkeit tun werden, weil Gott uns an die erste Stelle gesetzt hat. Werden wir auf alle Ewigkeiten Gott an die erste Stelle setzen und aus Dankbarkeit bis in eine Ewigkeit ihm die Ehre geben, ihn loben, die Erlösung studieren und ihm danken, im Lob singen, den preisen. Und so enden wir heute mit einer bemerkenswerten Frage in Offenbarung 15, nicht Römer 15, das falsche Sende, Mann. Es gibt in Offenbarung 15 und dort Vers 4. Dort lesen wir: "Wer sollte dich nicht fürchten, Herr, und deinen Namen nicht preisen?" Die drei Engelsbotschaft beginnt mit dem Aufruf: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre." Das Wort "preisen" man könnte wörtlich sogar besser übersetzen: "und deinem Namen Ehre geben."
[1:15:21] Wenn die Überwinder im Himmel zurückblicken, dann werden sie die Frage stellen: "Wer konnte sich überhaupt dafür entscheiden, Gott nicht zu fürchten? Wie war es überhaupt möglich, dass Menschen ihm nicht die Ehre geben wollten, angesichts dessen, was Gott getan hat, angesichts seiner Herrlichkeit, seiner Liebe, sondern Barmherzigkeit? Wie sollte man überhaupt anders reagieren als Gott zu fürchten?" Das heißt, ihn an die erste Stelle zu setzen und seinem Namen Ehre zu geben. Lieber Freund, liebe Freundin, im Himmel werden die Erlösten sagen: "Es ist doch, wie sollte man das nicht tun?" Und so möchte ich heute diese Frage dir weitergeben: Möchtest du nicht auch Gott fürchten und ihm die Ehre geben? Möchtest du das nicht auch in deinem Leben heute erleben, was wir heute studiert haben? Und möchtest du anderen, nachdem du das selbst erlebt hast und immer weiter darin wächst, möchtest du auch anderen von deiner persönlichen Erfahrung erzählen und auch ihnen sie einladen?
[1:16:33] Gab jetzt ein guter Zeitpunkt für Gott, darum bitten, dass er all das, was wir gelesen haben, in unserem Leben auch tatsächlich tut. Der liebe Freunde, das ist der Schlüssel für den Sieg des Evangeliums. Das ist der Schlüssel dafür, dass wir nach Hause gehen. Das ist der Schlüssel für die wahre Erweckung und Reformation. Und darum beten. Lieber Vater im Himmel, was für ein Schatz sind diese Worte. Wir danken dir. Wir möchten dich um Vergebung bitten, dass wir uns so wenig mit ihnen beschäftigt haben, heute, da wir sie besser verstanden haben, da dein Licht direkt vom Thron Gottes auf dein Wort geschienen hat und deine Worte uns deutlich geworden sind. Wollen wir unser Herz ganz aufmachen. Wir wollen alle unsere Sorgen, alle unsere Nöte, unsere Sünden, unsere Probleme, alles vor dich liegen und wollen dich, ja dich, unseren Herrn und Schöpfer, unseren Erlöser, an die erste Stelle unseres Lebens setzen. Weil du uns an die erste Stelle gesetzt hast und weil du uns so unfassbar liebst, dass du sogar deinen eingeborenen Sohn nicht verschont hast, wollen wir nichts zu teuer erachten und wenn wir nichts für zu wertvoll halten, als dass wir nicht es auch, wenn du es wünschst, weggeben, damit nicht zwischen dir und uns ist.
[1:18:23] Lieber Vater, das können wir nicht aus eigener Kraft. Wir bitten darum, dass du in unserem Herzen diese Furcht Gottes bewirkst. Wir bitten darum nach deiner Verheißung, dass du sie in unser Herz gibst, dass wir nicht mehr davon abweichen. Und wir bitten darum, dass wir durch unser Leben, in dem du, Herr Jesus, in uns die Früchte der Gerechtigkeit wirkst, dass du in uns Frucht des Heiligen Geistes wirkst, das wird dadurch dir vor der ganzen Welt einen guten Ruf verschaffen, dass wir uns Dankbarkeit dir die Ehre geben, nicht mehr uns, weil nicht nur wir auf dem Thron sitzen, sondern du, Herr. Gott, dank für diesen Schatz. Und wir möchten diese Einladung annehmen und möchten sie weitergeben. Wir möchten dich fürchten und heute schon in dieser Welt dir die Ehre geben und anderen davon erzählen. Das alles bitten wir im Namen Jesu, der den Geist der Furcht des Herrn in dieser Erde, auf dieser Erde gelebt und gezeigt hat, oder jetzt für uns eintritt, in seinem Namen. Amen.
[1:19:46] Lieber Freund, liebe Freundin, all das, was wir heute studiert haben, hat eine feierliche Begründung und die werden wir in den nächsten zwei Wochen studieren. Die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Wir werden uns darüber Gedanken machen und dann auch darauf folgen, über den Schöpfer sprechen, den wir aufgefordert sind anzubeten. Es bleibt sehr, sehr spannend. Wir wünschen euch Gottes reichen Segen. Hoffentlich sehen wir uns in der nächsten Folge wieder. Bis dahin, Gottes Segen im Studium seines ewigen Evangeliums. [Musik]