[0:35] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Study Hour hier auf www.joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen gilt auch allen Zuschauern auf Amazing Discoveries zur neunten Folge unserer Spezialserie über die dreifache Engelsbotschaft unter dem Titel "Drei kosmische Botschaften". Heute wollen wir uns die zweite Engelsbotschaft anschauen, nachdem wir uns in den vergangenen Wochen intensiv mit der ersten Engelsbotschaft beschäftigt haben. Wir wollen uns unter dem Titel "Eine Stadt namens Verwirrung" heute auf das Bibelgespräch am 7. Mai vorbereiten und wollen direkt hineintauchen in dieses wirklich sehr spannende und sehr wichtige Thema.
[1:31] Und wir wollen Gott bitten, dass wir in der Beschäftigung mit der zweiten Engelsbotschaft die Klarheit, die Schönheit und Kraft des Evangeliums sehen können, dass wir Jesus vor Augen haben und auch in der Verkündigung dieser Botschaft den Menschen Jesus nahebringen. Lasst uns gemeinsam dafür beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du uns diese drei Botschaften geschenkt hast für diese Zeit, ganz besonders. Und wir möchten dich bitten, dass auch die zweite Engelsbotschaft, die manchmal leider ein wenig vernachlässigt wird, vielleicht im Vergleich zur ersten, dass sie genauso zu unseren Herzen spricht, dass wir das Evangelium darin erkennen, die Botschaft mit dem Evangelium dort verbunden sind, damit wir sehen, wie sehr diese Botschaft auch mit der ersten Botschaft zusammenhängt und damit wir verstehen, wie wir diese Botschaft christuszentrisch, das heißt mit Jesus im Mittelpunkt, den Menschen so weitergeben können, dass sie diese Botschaft verstehen und aus Liebe zu dir befolgen. Das möchten wir auch tun. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch deinen Heiligen Geist zu uns sprichst und dass du uns die Wahrheit erklärst, so wie sie in dir ist, damit die Kraft deiner Wahrheit unser Leben verändert. Das bitten wir im Namen Jesu, der jetzt für uns eintritt. Amen.
[2:53] Wir beginnen wie immer in Offenbarung 14 und dort in Vers 6 und 7, wo wir die erste Engelsbotschaft bereits ausführlich studiert haben. "Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk. Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! Und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat." Wir haben gesehen, diese erste Engel verkündigt das Evangelium von der Kraft Gottes, mich und dich zu retten durch den Glauben an den stellvertretenden Tod Jesu, der deine und meine Sünde getragen hat und jetzt eben Himmel für uns eintritt und bald wiederkommen möchte. Dieses Evangelium ist ewig. Das ist diese ewige Bund, den Gott zu allen Zeiten schon seit der ja, seit die Sünde einen Lösungsplan notwendig gemacht hat, für Menschen vorgesehen hat. Und er beinhaltet, dass wir Gott fürchten, das heißt, dass wir ihn an die erste Stelle von allem in unserem Leben setzen und dass wir ihm die Ehre geben, dass wir aus Dankbarkeit für die erlebte Erlösung ein Leben leben, das ihm einen guten Ruf in der Welt verschafft und insbesondere dadurch, dass wir seine Gebote halten. Denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Seit 1844 leben wir in der Zeit, in der das Untersuchungsgericht, das vor Wiederkunftsgericht, die Wiederkunft einleitet. Und betet den an, der den Himmel, die Erde, das Meer und die Wasserquellen gemacht hat. Während das letzte Mal ausführlich darüber gesprochen, dass der Sabbat als Siegel der Schöpfung und als Siegel der Erlösung hier im Zentrum steht. Wir haben gesehen, dass wir Gott anbeten sollen, weil er der Schöpfer und weil er der neue Schöpfer, Erlöser ist. Jesus ist der Schöpfer und er ist der Erlöser. Er steht im Zentrum.
[4:51] Die Menschheit wird aufgerufen, ihn anzubeten, der er selbst Gott ist und Mensch geworden ist für uns. Und der Sabbat gibt all diese Aspekte der Schöpfung, der Erlösung, der Heiligung, des Bundes zwischen Gott und seinem Volk in diesem Tag. Ja, das kommt alles dort zusammen und dieser Tag ist das Zeichen des Volkes Gottes in der Endzeit.
[5:23] Schauen wir uns jetzt die zweite Engelsbotschaft an in Vers 8. "Und ein anderer Engel folgte ihm, der sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die große Stadt, weil sie mit dem Glutwein ihrer Unzucht alle Völker gedrängt hat." Der zweite Engel folgt dem ersten, ist also mit dem ersten verbunden. Wir können die zweite Botschaft nicht ohne die erste predigen. Sie ist also an das Evangelium fest, mit dem Evangelium fest verbunden und sie folgt nach dem ersten Engel. Der Mensch kann die zweite Engelsbotschaft erst verstehen und auch in seinem Leben befolgen und umsetzen, wenn er die erste Engelsbotschaft verstanden hat. Erst muss das Evangelium verstanden werden, dann kann auch vor Babylon gewarnt werden. Und dann muss vor Babylon gewarnt werden und zwar bei allen Nationen, Völkern, Stämmen und Sprachen. Denn wie wir hier sehen, hat auch Babylon alle Nationen negativ beeinflusst und deswegen hat diese Botschaft eine so globale Relevanz.
[6:29] Nun, was viele vielleicht gar nicht so auf den ersten Moment gesehen haben oder nicht vielleicht so vor Augen haben, ist, dass dieser Vers hier eigentlich, wieso vieles in der Offenbarung, ein Zitat aus dem Alten Testament ist. Genauso wie auch Vers 7 ja ein Echo war aus Prediger 12, Vers 13 und 14. Das haben wir angeschaut. Ist dieser Vers aus dem Alten Testament entlehnt und zwar aus Jesaja 21 und dort Vers 9. Jesaja 25 und dort Vers 9. Dort haben wir eine Prophezeiung, in der der Prophet Jesaja, wir werden später noch mehr dazu sagen, den Fall des irdischen Babylons, das alttestamentliche, besser gesagt, das alttestamentliche Babylon, vorhergesagt hat, über 150 Jahre, bevor es passiert ist. Und das heißt hier in Vers 9: "Und siehe, kommt ein Zug Männer, ein Pferdegespann, und er begann und sprach: Gefallen, gefallen ist Babel und alle Bilder ihrer Götter hat er zu Boden geschmettert." Da haben wir also auch die Idee, dass dort Götzendienst bei Babylon eine Rolle gespielt hat. Dazu gleich mehr.
[7:42] Also halten wir fest: Das Alte Testament, das Neue Testament in Offenbarung verweist eigentlich auf das Alte Testament und wir werden gleich sehen und am Ende sehen, dass in der Offenbarung, Offenbarung 14,8 tatsächlich das allererste Vorkommen des Begriffes Babel ist. Das kommt als später immer noch mal öfter vor, aber in Offenbarung 14, Vers 8 kommt zum ersten Mal Babel in der Offenbarung vor. Und das zeigt uns, dass der Leser von Offenbarung vor allem sich auf das Alte Testament erstmal stützen muss, um zu verstehen, was es mit Babel auf sich hat. Und dann werden wir dann am Ende auch die auf weiteren Offenbarungsstellen hinzunehmen.
[8:22] Woher kommt also der Name Babel? Ist natürlich der Name der ersten Stadt nach der Sintflut. In 1. Mose 11, Vers 9 heißt es: "Darum gab man ihr der Stadt wurde der Turm gebaut worden ist den Namen Babel, weil der Herr dort die Sprache der ganzen Erde verwirrte und sie von dort über die ganze Erde zerstreute." Gott hatte ja den Menschen befohlen, nach der Sintflut, sich auf der ganzen Erde auszubreiten. Aber eine große Gruppe von Menschen hat sich bereits kurz nach der Sintflut wieder für die Rebellion entschieden. Sie sind in die Ebene des Flachlandes von Sinear, also das heutige Mesopotamien, gezogen. Wenn ihr euch für den Begriff Sinear interessiert, dann haben wir interessante Zusatzinformationen hier im Sender, die wir aus Zeitgründen hier nicht ausführen werden. Und dort haben diese Menschen gegen Gott rebelliert. Sie wollten eben sich nicht ausbreiten, sondern sie wollten zusammen bleiben und sie wollten sich einen Namen machen.
[9:24] "Lasst uns Ziegel streichen und Feuer festbrennen." Das hat übrigens interessanterweise war keine Selbstverständlichkeit im Alten Orient. Es gab die Bauweise mit gebrannten Ziegeln, aber das war in der Regel vor allem dann der Fall, wenn man vor Wassereinwirkung ein Gebäude schützen wollte. Also hier sehen wir so einen indirekten Hinweis, dass die Erbauer wohl doch damit rechnen, dass Gott vielleicht doch nicht sein Versprechen hält und vielleicht doch wieder eine Sintflut bringen könnte. "Und sie verwendeten Ziegel statt Steine und Asphalt statt Mörtel." Das sind die ganz gewöhnlichen Baustoffe dort in Südbabylonien gewesen, Bitumen und Lebensziele. "Und die Sprachen: Wohl an, lasst uns eine Stadt bauen und einen Turm, dessen Spitze bis dann den Himmel reicht, dass wir uns einen Namen machen, damit wir ja nicht über die ganze Erde zerstreut werden." Diese Türme, da gab es dann später noch andere, die gebaut worden sind, vielleicht nicht mehr ganz so hoch wie dieser erste Turm, die dann als Tempel so fungiert haben. Wir nennen sie heute Zikkurate, das sind so Stufentürme. In Ur zum Beispiel steht ja noch einer ganz gut erhalten.
[10:33] Interessant ist also, dass sie sich selbst einen Namen machen wollten. Und wenn man dann ein Kapitel weiter liest, in 1. Mose 12, als Gott den Abram, interessanterweise aus Babylonien, nämlich aus der Stadt Ur, einer der wichtigsten Städte dort in Südbabylonien, aus dem Kerngebiet, heraus ruft, sagt Gott zu ihm: "Und ich will dich zu einem großen Volk machen und dich segnen und deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein." Wir haben ja seinen Kontrast zwischen dem, was Gott tun möchte für Abram, von dem wir bereits gelernt haben in einer anderen Folge, und hier das noch mal im Sender vermerkt haben, dass Gott ihnen das Evangelium, das ewige Evangelium gepredigt hat. Also in 1. Mose 12 finden wir das Evangelium. Gott will unseren Namen groß machen, aber die Erbauer vom Turmbau zu Babel haben ein anderes Evangelium. Sie wollten sich selbst einen Namen machen und sie bauten mit ihren eigenen Werken, sagen, mit dem, was sie selbst zusammengebaut hatten an Ziegeln, einen eigenen Turm, um in den Himmel zu kommen.
[11:39] Interessanterweise kennen wir alle die Geschichte von Jakob. Wir werden jetzt nicht lesen, ausführlich, wir kennen sie. Das 1. Mose 28, als Jakob auf der Flucht war, nachdem er seinen Vater und damit auch natürlich seinen Bruder betrogen hatte, und er dachte, dass er von allem abgeschnitten ist und dass Gott ihn verlassen hat. Er dort irgendwo in der Wildnis sich niederlegt und nur noch einen Stein als Kopfkissen hatte, wie Gott ihn dort mit einem besonderen Traum erschienen und Stufen, so sagt das hebräische, Stufen vom Himmel bis zur Erde hinunter reichen und damit den Erlösungsplan symbolisierten. Denn diese Stufen, wir können das vielleicht doch kurz lesen, 1. Mose 28, Vers 12: "Und er hat einen Traum und sie eine Leiter, also im Hebräischen sind das Stufen, war auf die Erde gestellt, die reichte mit der Spitze bis an den Himmel und siehe, auf ihr stiegen die Engel Gottes auf und nieder." Und das wird uns gesagt in Johannes 1,51: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Künftig werdet ihr den Himmel offen sehen und die Engel Gottes auf und niedersteigen auf dem Sohn des Menschen." Gottes Plan ist da, oder Gottes Plan war und ist, dass Jesus als Gott von hier vom Himmel herabkommt und als Mensch Himmel und Erde miteinander verbindet und zwar eine echte Verbindung, die von ganz unten oder von ganz oben bis nach ganz unten reicht. Und dieser Erlösungsplan ist von Gott offenbar, der wird nicht durch menschliche Werke erzeugt und er ist vollständig und er funktioniert.
[13:17] Im Gegenzug dazu finden wir beim Turmbau zu Babel den menschlichen Versuch aus eigener Initiative, in Rebellion gegen Gottes offenbaren Willen, einen eigenen Weg im Himmel zu finden. Und das zeigt uns die Grundelemente dessen, was Babylon in der Bibel ausmacht: ein falsches Evangelium, das auf eigenen Werken basiert und durch Rebellion gegen Gottes Gebote gekennzeichnet ist. Gott hat diesen Turm, das ganze Bauvorhaben untersucht und er hat es gerichtet und die Sprachen dort verwirrt.
[13:54] Interessanterweise dieses falsche Evangelium, dass die Menschen zusammenpressen wollte an einem Ort, hat dazu geführt, dass Gott die Sprachen verwirrt hat und sie sind nicht mehr verstanden haben. Als dann zu Pfingsten Gott den Heiligen Geist ausgegossen hat, damit die Apostel das wahre, ewige Evangelium in die Welt hinaustragen, da wurde diese Sprachenbarriere überwunden, indem sie jetzt in verschiedenen Sprachen predigen konnten.
[14:22] Wir haben gesehen, man gab dieser Stadt den Namen Babel, und das wird mit dem hebräischen "Verwirrung" in Verbindung gebracht. Hebräisch "verwirrend" heißt "balal". Interessant ist tatsächlich, dass die früheste keilschriftliche Form, die wir finden für Babel, babylonist, und da sieht man eine sehr starke Ähnlichkeit zwischen Babel und babillum. Das ist dann im Nominativ oder bei billim im Genitiv, im Akkusativ Babel, euer. Interessant ist, dass nach heutigen Kenntnisstand, zumindestens linguistisch, dieses Babel nicht babylonisch ist und einer Sprache angehört, die wir nicht kennen. Und es also sehr gut möglich ist, dass Babel billum tatsächlich in dieser uns unbekannten Sprache buchstäblich Verwirrung hieß und das im Hebräischen dann auch durch dieses Wortspiel entsprechend angedeutet wird.
[15:16] Vielleicht sagt der ein oder andere: Ich habe immer gehört, im Babylonischen würde Babel "Tor Gottes" oder "Tor der Götter" heißen. Das stimmt, es ist aber eine spätere Entwicklung. Das ist nicht original. Die Babylonier haben irgendwann selbst nicht mehr gewusst, warum diese Stadt eigentlich heißt und haben dann sich überlegt, was das heißen könnte. Und "babillum" klingt so ähnlich wie "bel" oder "Eli" und das heißt "das Tor Gottes", der Götter. Und als dann es gibt dann später für Götter auch außer Eli auch die Pluralvariante "Elani" und wo das "Babelan" "babylon" also dieser Name entstanden ist. Die Bibel sagt uns auch in 1. Mose Kapitel 10, Vers 10, dass Babel Zentrum des ersten Großreiches der Weltgeschichte gewesen ist und der Anfang seines ist Nimrods Königreichs war Babel, sowie Erek, Akkad und Kalne im Land Sinear.
[16:15] Die Zeitrechnung, obwohl es mir sehr viel Spaß machen würde, ausführlich zu etwas dazu zu sagen, vor allem zu der Stadt Erek, das ist heute ausgegrabene Uruk. Wir haben möglicherweise in der sogenannten archäologischen Uruk-Kultur die spärlichen Überreste, immer noch äußerst beeindruckenden Überreste dieses ersten großen Reiches, auch wenn wir den Namen Nimrod selbst noch nicht archäologisch nachweisen können. Aber meine persönliche Vermutung ist, dass hier diese sogenannte Uruk-Kultur eine Rolle spielt. Ihr könnt das alles im Sender Manuskript ausführlich nachlesen, was man zu den einzelnen Städten sagen kann und was nicht.
[16:54] Babylon ist dann zunächst einmal hat im Laufe der Zeit dann politischer Bedeutung verloren. Das hat sich noch einmal kurz geändert zur Zeit der Patriarchen, also ungefähr die Zeit von Jakob, vielleicht etwas später, als der berühmte Hammurabi in Babylon den Macht kam, noch mal ein das Reich groß gemacht hat. Die Gesetze Hammurabis sind gut bekannt, aber auch danach ging das wieder unter.
[17:17] Die haben so ober, die können das alles nachlesen, Sender Manuskript. Und wenn wir dann die Zeit der Könige von Israel kommen, ist Babylon im Prinzip eigentlich nur noch ein relativ schwaches Land, das von den Assyrern dominiert wird, die im Norden viel stärker sind. Und irgendwann sind die Babylonier nur noch eine Provinz Assyriens, das damals eine Art Weltreich gehabt hat. Und wir finden zum Beispiel 2. Könige 17, wie die Assyrer dann einige Babylonier, die sie auch erobert haben, in das ehemalige Nordreich Israel bringen und dort ansiedeln. Das heißt, die Samaritaner, die er dann später im Neuen Testament auch als Samariter auftauchen, die haben tatsächlich auch einen gewissen babylonischen Einfluss bei ihrer Entstehung gehabt. Damit, das könnt ihr dann 2. Könige 17, 24, 30 im Einzelnen nachlesen. Da werden auch tatsächlich keilschriftlich zum Teil nachweisen können.
[18:15] Die Babylonier haben ab und zu versucht, sich gegen die übermächtigen Assyrer zu wehren. Das ist ab und zu auch ein bisschen gelungen. Da gab es einen Kaldea, der hieß Merodach-Baladan oder babylonisch Marduk-apla-iddina, und der hat das versucht und musste immer wieder mit militärischer Macht niedergekämpft werden. Das ist deswegen interessant, weil wir ihn in der Bibel fassen als derjenige, der versucht hat, auch Kontakt zu Jerusalem aufzunehmen. Und als er dort seine gesamten Schätze gesendet hat, der die Gelegenheit des Jahrhunderts, die Babylonier bekannt zu machen mit dem Gott Israels, mit der wunderwirkenden Kraft, mit der er geheilt worden ist.
[18:54] Ihr kennt sicherlich die Geschichte in 2. Könige 20. Und vielleicht können wir das kurz nachlesen, 2. Könige 20, Vers 13 und 14. Und da heißt es: "Hiskias aber schenkte ihnen Gehör und zeigte ihnen sein ganzes Schatzhaus, das Silber, das goldene, die kostbaren Gewürze und sein ganzes Zeughaus samt allem, was sich in seinen Schatzkammern vorfand. Es gab nichts in seinem Haus und im ganzen Bereich seiner Herrschaft, das er ihnen nicht gezeigt hätte." Und die Babylonier, obwohl sie zu dem Zeitpunkt politisch keinerlei große Macht hatten und niemals daran hätten denken können, mit einer Armee nach Jerusalem zu kommen, das war falsch und denkbar, haben sich das gemerkt. Vers 14: "Da kam der Prophet Jesaja zum König Hiskia und fragte ihn: Was haben diese Männer gesagt und woher sind sie zu dir gekommen? Hiskia antwortete: Sie sind aus einem fernen Land zu mir gekommen, aus Babel." Damals war Babel für die Israeliten so weit weg, man konnte sich gar nicht vorstellen, dass überhaupt dort Gefahr von denen ausgehen würde.
[19:54] Interessanterweise warnt der Prophet Jesaja genau davor. Er sagte nämlich voraus, dass das, was unvorstellbar erschien, eintreten würde, dass Babylon tatsächlich einmal die Hose dann einnehmen würde. Könnt ihr nachlesen in Vers 17 und 18. Ihr seid aber sogar dann, und das ist auch heute nicht unser Thema im Einzelnen, aber nur, dass wir das kurz so auf dem Schirm haben, in Jesaja 13 und 14, sogar dann den darauf folgenden Fall Babylons bereits vorher gesagt. Und das ist jetzt wieder für unser Thema sehr interessant.
[20:26] Im Zuge dessen auch eine interessante, sozusagen quasi typologische Assoziation zum Fall des Luzifers, des Satans im Himmel. In Jesaja 14, Vers 4: "Da wirst du dieses Spottlied auf den König von Babel anstimmen und sagen: Wehe! Wie ist der Aufseher untergegangen, die Bedrückung ein Ende hat!" Und im Laufe dieses Spottliedes, dieses prophetischen Textes, merken wir, dass es plötzlich jetzt nicht mehr wirklich um den König von Babel hier auf dieser Erde geht, sondern um den, der eigentlich dahinter steht, um den Luzifer, der zu Satan geworden ist. Ganz ähnlich, wie wir das ähnliche Methode zu schreiben, wie auch in Jesaja 28 finden können.
[21:15] Wir lesen also hier in Jesaja 14,12: "Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! Wie bist du zu Boden geschmettert, Überwinder der Nationen!" Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: Jetzt kommen diese diese...
[21:27] genommen. Jetzt kommen diese Gedanken, die der Luzifer im Himmel entwickelt hatte. Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg, eben äußersten Norden. Ich will emporfahren auf Wolkenhöhen, dem Allerhöchsten gleich machen. Diese selbst Erhöhung, Babel, dieser satanische Selbst-Erhöhung wird auch zu einem ganz fundamentalen Kennzeichen Babylons hier. Noch bevor Babylon überhaupt dann ein Weltreich geworden ist, ist das hier schon beschrieben worden. Und dann, also das ist interessant, sagt Jesaja, wie gesagt, also den Fall Babylons dann schon voraus, bevor Babylon überhaupt eine Weltmacht geworden ist und verbindet diesen Fall, diesen vorausgesagten Fall Babylons, den wir auch in 21 schon fassen konnten, interessanterweise mit wichtigen Botschaften, die uns aufhorchen lassen sollten.
[22:21] Ihr seid 43 und dort Vers 14: "So spricht der HERR, euer Erlöser, der Heilige Israels: Um euretwillen habe ich nach Babel geschickt und habe sie alle als Flüchtlinge hinuntergejagt, auch die Chaldäer in den Schiffen ihrer Jubelrufe." Hier steht deutlich: Gott wird Babel richten, um sein Volk, das er zwischenzeitlich nach Babel verschleppt werden würde, zu erlösen. Und zwar ist er der Schöpfer und der Erlöser. Das wird schon deutlich in Vers 1: "Ja, so spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein."
[23:02] Also hier haben wir in Jesaja 43, haben wir glaube ich schon mal angedeutet, überhaupt in diesen ganzen Jesaja-Kapiteln eine Botschaft, in der Gott sagt: Ich bin euer Schöpfer, ich bin euer Erlöser und ich werde euch aus Babylon befreien. Babylon wird gerichtet werden. Und er gibt dazu prophetische Aussagen, prophetische Wahrheiten.
[23:21] Jesaja 44 und dort Vers 24: "So spricht der HERR, dein Erlöser, der dich von Mutterleib an gebildet hat." Hier haben wir wieder die Erlösung und die Schöpfung. Wir erinnern uns an die erste Engelsbotschaft: "Ich bin der, der alles vollbringt. Ich habe die Erde ausgespannt, ich allein, und die Erde ausgebreitet durch mich selbst."
[23:39] Jetzt kommt Vers 25: "Der die Zeichen der Schwätzer vereitelt und die Wahrsager zu Narren macht, der die Weisen zum Widerruf zwingt und ihr Wissen zu teuer macht." Die Babylonier waren sehr beschäftigt damit, Omen zu deuten, Magie zu betreiben, Zauber-Rituale durchzuführen. Das war ihre Wissenschaft. Sie haben zum Teil die Sterne beobachtet, den Vogelflug, die scharfe Leber und haben versucht, dadurch die Zukunft vorherzusagen. Und Gott sagt: Es wird alles scheitern.
[24:08] Aber jetzt kommt Vers 26: "Der aber das Wort seines Knechtes bestätigt und den Ratschluss ausführt, der seinen Boden verkündete, den seine Boten verkündeten." Mit anderen Worten: Während die babylonischen Wissenschaftler mit ihren magischen Versuchen die Zukunft zu deuten scheitern werden, wird Gottes prophetisches Wort, das er seinen Propheten im Vorhinein gegeben hat, bestätigt werden. Und um sozusagen ein Fallbeispiel, ein Case-Study, zu geben, sagt Gott jetzt über 150 Jahre voraus, ganz präzise voraus, wie Babylon fallen wird, und zwar sogar durch den Namen mit dem Namen des Eroberers Kyros. Und wie das vonstatten geht, damit deutlich wird, wenn es geschieht, tatsächlich die babylonischen Wahrsager konnten das nicht wissen, aber die Prophetie hat es vorher gesagt.
[24:58] Und hier sehen wir also in diesen ganzen Kapiteln von Jesaja eine Verbindung von Gott als dem Schöpfer, Gott als dem Erlöser, der sein Volk befreit, einen Bund mit dem Volk dann neu schließt, wie es auch Jeremia dann gleich sagen wird. Und der Babylon richtet, Babylon fällt. Und das Ganze wird mit einer prophetischen Botschaft vorhergesagt. Und wir sehen also, wir gewisser Weise diese Botschaften hier von Jesaja sind ein Vorbild auf die dreifache Engelsbotschaft, die wir dann Offenbarung 14 finden.
[25:32] Jesaja 46 und dort ab Vers 1: "Bels krümmt sich, Nebo ist zusammengebrochen. Das sind die Hauptgottheiten Babylons gewesen. Bel kommt von einer Variante von Baal, das ist eigentlich ein Name, der Herr für Marduk. Nebo, äh, Nabu ist auch ein anderer Gott. Ihre Bilder sind den Tieren und dem Vieh aufgeladen. Eure Kultbilder sind ihnen zur schweren Last geworden, eine Bürde für das erschöpfte Vieh. Sie sind miteinander zusammengebrochen und niedergesunken und konnten die Last nicht retten. Sie selbst mussten in die Gefangenschaft gehen."
[26:05] Die Idee ist also: Die babylonischen Götzen, die muss man tragen. Und wenn man nicht mehr Kraft hat, dann brechen sie zusammen. Und die Götzen selbst können sich überhaupt nicht retten. Aber dann kommt Vers 3: "Hört auf mich, oh Haus Jakob, und der ganze Überrest vom Haus Israel, ihr, die ihr von Mutterleib an mir aufgeladen und von Geburt an von mir getragen worden seid bis in euer Greisenalter, bin ich derselbe. Und bis zu eurem Greisenalter empfehle ich euch tragen. Ich habe es getan und ich will euch fernerhin heben, tragen oder retten." Gott sagt: Die babylonischen Götzen, die muss man tragen, bis man zusammenbricht, und dann fallen sie nieder. Aber mich muss man nicht tragen. Ich trage euch. Ich trage dich. Und zwar werde ich nicht müde. Und ich mache das steht ja vorher auch schon hier.
[26:47] Jesaja 40: "Gott trägt uns bis ans Ende." Und dann ist interessant in Jesaja 48 zu Vers 20: "Zieht aus von Babel, flieht von den Chaldäern mit Jubel!" Charlie, offenbar sagen: "Kommt aus ihr heraus, mein Volk!" Lesen: "Verkündigt dies, lasst das hören!" Das ist eine Botschaft. Und jetzt heißt es: "Verbreitet es bis an das Ende der Erde." Die drei Engelsbotschaft soll gehen zu allen Völkern, Nationen, Stämmen und Sprachen. Was soll man sagen? "Und sagt: Der HERR hat seinen Knecht Jakob erlöst."
[27:30] Der Fall Babylons ist eine Gelegenheit, das Evangelium von der Erlösung durch Gott allen Nationen, Völkern und Sprachen zu predigen. Die Verkündigung der zweiten Engelsbotschaft soll also auch dazu führen, dass das Evangelium weiter in der ganzen Welt bekannt gemacht wird.
[27:54] Nach Jesaja haben wir den König Manasse, der dann da sind die Assyrer noch an der Macht. Tatsächlich nach Babel verschleppt wird von den Assyrern zur Zeit von König Assur-Bani-Pal. Was also zeigt das: Babel war fast wieder dann sehr fest und unangefochten unter den Assyrern. Und dann kommt der Prophet Habakuk und der sagt etwas, was absolut unvorstellbar war, was in dieser Form noch nie gegeben hatte in der ganzen Weltgeschichte.
[28:24] Etwas, was für die Zeitgenossen unvorstellbar erschien. Er sagt in Habakuk Kapitel 1, aber guck Kapitel 1 und dort Vers 5: "Seht euch um unter den Heidenvölkern und schaut umher, verwundert und entsetzt euch! Denn ich tue ein Werk in euren Tagen, ihr würdet es nicht glauben, wenn man es erzählt." Da sehen wir also, wie unerwartet das ist, was jetzt kommt. Denn ich sehe, ich erwecke die, ja, ein böses und ungestümes Volk, das die Weiten der Erde zieht und um Wohnsitze, wenn die ihm nicht gehören.
[28:59] Und es wird kommen, so weiter. Aber guck vorher sagt, dass sie auch das Volk Israel angreifen. Und die Babylonier waren noch nie in der gesamten Geschichte der Welt bis dahin bis nach Palästina gekommen. Wir waren viel zu weit weg. Auch ein Harami, und auch ein Nimrod hat niemals soweit regiert. Und die Babylonier waren zu dem Zeitpunkt ja nichts weiter als eine schwache Provinz in einem absolut unbesiegbaren und völlig unzerstörbaren assyrischen Reich. Es erschien tatsächlich unvorstellbar.
[29:39] Aber genau das ist passiert. Denn Assyrien brach durch innere Wirren zusammen. Aber Manasse hat die Gelegenheit ergriffen, hat sich befreit und hat dann angefangen, mit Hilfe der Meder, die Assyrer zu besiegen. Und als er dann die Assyrer besiegt hat und starb, übernahmen sein Kronprinz Nabonid, dann die Macht. Als er starb. Und tatsächlich, wir lesen das in Daniel 1 und dort ab Vers 1 geschieht das, was unvorstellbar war. Es geschieht genauso, wie die Prophezeiung vorhergesagt.
[30:10] Daniel 1, im dritten Jahr der Regierung Jojakims, des Königs von Juda, kam Nebukadnezar, der König von Babel, nach Jerusalem und belagerte es. Und wir kennen die Geschichte. Er nimmt einige Gefäße mit, er nimmt auch einige königliche Geiseln, wahrscheinlich sind das Geiseln gewesen, Daniel und seine Freunde mit unter anderem und Jeremia.
[30:34] Jeremia prophezeit dann direkt kurz danach, dass das Volk nicht denken soll, dass das gewesen ist, sondern dass tatsächlich, wenn es sich umkehrt, das Volk für 70 Jahre den Babyloniern untertan sein soll, das Ganze dann verwüstet werden soll. Das ist in Jeremia 25 ab Vers 1 bis 12.
[30:55] Und dann ist etwas Wichtiges, was wir verstehen müssen. Jeremia er sagt, das nicht nur die Israeliten den Babyloniern dienen müssen, sondern dass alle Völker von den Babyloniern angegriffen werden und erobert werden. Und er verwendet dafür ein interessantes Bild. Ab Vers 15 sagt: "Denn so sprach der HERR, der Gott Israels, zu mir: Nimm diesen Kelch voll Zornwein aus meiner Hand und gib ihn allen Völkern zu trinken, zu denen ich dich sende."
[31:21] Da haben wir also einen Zornwein, den alle Völker trinken müssen, und der besteht darin, dass sie alle den Babyloniern untertan werden, das also Teil des babylonischen Reiches werden oder Tribute zahlen müssen oder in irgendeiner Art und Weise von den Babyloniern ihren beeinflusst werden, militärisch, politisch, wirtschaftlich. Die Liste der Könige ist lang. Aber dann heißt es am Ende in Vers 26: "Am Ende und der König von Schesch, das ist ein Code-Name hier für Babel, ist jetzt nicht unser Thema, aber die Idee ist: Am Ende muss auch der König von Babel selbst trinken. Er wird dann selbst gerichtet werden."
[31:57] Das erinnert uns ein bisschen an die Offenbarung, wo es heißt, dass Babel mit dem Glutwein ihrer Unzucht alle Völker gemacht hat. Am Ende müssen sie selbst noch zu trinken. Der dritten Engelsbotschaft vom Blutwein Gottes trinken. Das ist also hier, das kommt hier auch aus dem Alten Testament, das kommt aus dem Propheten Jeremia.
[32:15] Lesen wir noch ein bisschen weiter. Oder ja, gehen wir jetzt ein bisschen weiter in der Geschichte. Nebukadnezar hat dann zu diesem Zeitpunkt tatsächlich ganz Palästina erobert bis zur Grenze Ägyptens. Zweite Könige 24, Vers 7. Und als dann die Israeliten, die Judäer, rebelliert haben und ihrem König Jojakim, einige Jahre später, kamen die Babylonier erneut und haben die Russen dann eingenommen und den dann schon regierenden König Jojakim nach mehreren Monaten gefangen genommen, haben ihn nach Babel gebracht und ihn dort für Jahrzehnte eingesperrt. Wir kennen ihn sogar aus einer Keilschrifttafel, wo dann steht, dass er seine Ration bekommt.
[33:03] Und er ist dann nach dem Tod von Nebukadnezar, von dessen Sohn Amel-Marduk, das ist der Amel-Marduk in der Bibel, dann freigelassen worden. Aber immer noch gab es das König eingesetzt in Matanija, dessen Namen er zu Zidkija geändert hat. Und in diese Zeit finden wir von Jeremia eine interessante Verbindung. Er sendet einen Brief, er lässt einen Brief senden an die Gefangenen weggeführten in Babel, zu denen zählte auch übrigens der dann spätere Prophet Hesekiel, der dort Prophezeiungen bekamen in Babylon.
[33:43] Und er bestätigt hier, dass tatsächlich 70 Jahre vergehen müssen, aber dass Gott dann sein Volk aus Babylon heraus retten wird. In Vers 10 heißt es: "Denn so spricht der HERR: Wenn die 70 Jahre für Babel gänzlich erfüllt sind, also wenn wir eine prophetische Zeitkette sozusagen, werde ich mich euer annehmen und mein gutes Wort euch an diesen Ort zurückzubringen, an euch erfüllen." Also Gott stellt wieder her, er bringt sie wieder her.
[34:08] Und jetzt kommt weiter: "Denn ich weiß, was für Gedanken ich habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und zu mir flehen, und ich will euch erhören. Ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen und ihr Verlangen werdet. Und ich werde mich von euch finden lassen, spricht der HERR. Und ich werde euer Geschick wenden und ich sammle aus allen Völkern und von allen Orten, zu denen ich euch verstoßen habe, spricht der HERR. Ich werde euch wieder in den Ort zurückbringen, von dem ich euch weggeführt habe."
[34:37] Dass diese große Verheißung der Herstellung des Evangeliums des neuen Bundes direkt verknüpfen der Tatsache, wenn Babel fällt, wenn diese Zeitprophezeiung zu Ende geht, wenn der Fall Babels komplett ist, dann wird sich diese Evangeliumsbotschaft hier erfüllen. Ich denke, das ist ganz wichtig, dass wir das sehen, wie sehr der Fall Babel uns immer mit dem Evangelium für das Volk Gottes verknüpft ist.
[35:07] Wir haben die Zeit, ja, wir können weiter diesen Nieren hier 31, da sagt Gott dann, dass er mit ewiger Liebe das Volk gerettet hat, liebt, dass er dann in ihrem Einsatz den neuen Bund mit ihnen schließen möchte und dass er dann ihre mir 32, das haben wir im Zuge der Furcht Gottes studiert, dass er die Furcht Gottes in ihr Herz geben möchte, dass er einen ewigen Bund mit ihnen schließen möchte, dass er nicht ablassen will von ihnen, dass er ihnen Gutes tun möchte.
[35:32] Wir sehen also, wie der Fall Babylons in ihrem Jahr verknüpft ist mit der Idee der Liebe Gottes, mit der Idee der Furcht Gottes, die Gott den Menschen, den Erlösten, in sein Herz geben möchte, mit dem neuen Bund, wo das Gesetz Gottes in das Herz geschrieben wird. All das finden wir in der ersten Engelsbotschaft, ja auch entweder explizit oder implizit ausgedrückt. All das ist in ihrem verknüpft mit dem Fall Babylons. Und deswegen gehört auch der Fall Babylons zur dreifachen Engelsbotschaft, zum ewigen Evangelium in Offenbarung dazu.
[36:03] Um das noch ein bisschen zu bestärken, zu bekräftigen, Jeremia 50 und 51 haben wir noch einmal die ganz ausdrückliche Prophezeiung auf den Fall Babylons. Und dort lesen wir so interessante Sachen, wie zum Beispiel in Vers 5: "Sie werden die aus Babylon hier rauskommen, sie werden den Weg nach Zion, also nach Jerusalem, erfragen. Dorthin ist ihr Angesicht gerichtet. Kommt, lasst uns dem Herrn anhängen mit einem ewigen Bund." Ja, das ist der neue Bund, das Gesetz Gottes im Herzen, Vergebung aller Sünden, direkte Beziehung zu Gott, der nicht vergessen werden soll.
[36:36] Oder Vers 20: "In jenen Tagen zu jeder Zeit wird man die Schuld Israels suchen, spricht der HERR, aber sie wird nicht mehr vorhanden sein. Und die Sünden Judas, aber man wird sie nicht finden, denn ich werde denen vergeben, die ich übrig lasse." Das ewige Evangelium. Und dann interessanterweise Vers 34: "Aber ihr Erlöser ist stark, Herr der Herrscher ist der Name. Er wird ihre Rechtssache gewisslich führen."
[36:57] Achtung, damit er dem Land Ruhe verschaffe. Ja, wir denken eine sabbert Ruhe den Bewohnern von Babel, aber Unruhe. Und da werden wir noch zu kommen. Heißt es dann, dass diejenigen, die das Tier und das Bild des Tieres und das Malzeichen anbeten, keine Ruhe haben werden Tag und Nacht. Also auch hier ein interessante Parallel.
[37:19] Parallel in Jeremia 51 und dort Vers 18: "Wir ganz deutlich: Babel ist plötzlich gefallen und zertrümmert worden." Also diese Plötzlichkeit kommt übrigens auch in Jesaja 21, könnt ihr da mal im Kontext nachlesen, sehr deutlich raus. "Holt Überschwemmung bald und für seine Wunden, vielleicht kann es noch geheilt werden."
[37:38] Jetzt kommt das Interessante, was wir uns merken sollten, auch für nächstes Mal. Wir haben Babel heilen wollen, aber es ist nicht gesund geworden. Der Grund, warum das Volk Gottes Babel verlassen soll, ist, man kann Babel dann nicht mehr heilen. Es kommt zu einem Punkt, wo man sagen muss: Babel kann nicht mehr geheilt werden. Wenn wir am Evangelium festhalten wollen, müssen wir Babel verlassen, wegen des Evangeliums. Das ist ein ganz, ganz entscheidender Punkt.
[38:09] Das sind die Dinge, die Jeremia gesagt hat. Währenddessen ist tatsächlich zunächst einmal das Reich dann gefallen, ein drittes Mal dann an Nebukadnezar, diesmal dann final im Jahre 586 vor Christus, völlig verbrannt worden. Der Tempel, die Paläste, alles zerstört worden und die Menschen sind deportiert worden. Wir wissen aus Psalm 137 Vers 8, dass die Babylonier zum Teil schlimme Gräueltaten an den Israeliten verübt haben. Aber dort in Babel gab es zumindestens einige Israeliten, die den Glauben, das ewige Evangelium, dort in Babel bekannt gemacht haben. Wir denken vor allem an das Buch Daniel und seine Freunde, die die Gesundheitsbotschaft Gottes, die Prophetie und die rettende Kraft Gottes nicht nur gepredigt, sondern buchstäblich gelebt haben, so dass selbst Könige mit dem Evangelium Gottes vertraut gemacht worden sind.
[39:03] Im Zuge dessen sollten auf jeden Fall aber noch einmal erwähnen, was die charakteristische Sünde Babylons gewesen ist, die im Buch Daniel auch noch einmal deutlich wird, wenn nämlich der König Nebukadnezar sich selbst überschätzt, sich selbst überhebt und trotz Warnung durch Daniel, diesen berühmten Traum mit dem Baum, der dann abgehauen wird.
[39:24] Daniel 4, Vers 27: "Da begann der König und sprach: Ist das nicht das große Babel, das ich mir erbaut habe zur königlichen Residenz mit meiner gewaltigen Macht und zu Ehren meiner Majestät?" Ja, immer wieder diese Selbsterhöhung, die wir schon Jesaja 14 gesehen haben, die das Kennzeichen Babylons ist.
[39:49] Und als dann jetzt, dass er bekehrt durch diese berühmten 7 Jahre, der dann wie ein Ochse auf dem Feld lebt und dann erkennt, dass wirklich Gott ihm die Macht gegeben hat und Gott allein die Ehre gebührt, er alleine ohne Gott absolut nichts ist. Und diese Erfahrung, die müssen wir alle machen. Die habe ich in meinem Leben gemacht. Wir haben sie alle gemacht. Wir wissen, wenn wir auf uns selbst steuern und von Gott wegschauen, dann sind wir nichts. Es ist Gott, der uns die Kraft gibt, Gott, der uns Gnade schenkt, der uns Gaben und Fähigkeiten schenkt. Das ist Gott, der uns liebt und dem wir alle Ehre allein geben sollen.
[40:27] Und als dann die Nachfolger von Nebukadnezar in Götzendienst wieder verharren und da zurückfallen, dann kommen wir zu Daniel 5, wo dann der Vizekönig Belsazar, der aber sich lange Zeit in Arabien aufgehalten, in der Oase Thema, und sein Sohn Belsazar die Regierungsgeschäfte von ungefähr 10 Jahre dort in Babel gehabt hat und jetzt auch hier am Ende eine prominente Rolle spielt. Übrigens der Grund, warum er in Vers 17, Verzeihung, in Vers 16 dem Daniel dann den dritten Platz im Königreich nur anbieten kann, weil selbst der zweite ist an diesem in diesem dieser letzten Fest hier Babylons, da wird die Gotteslästerung auf die Spitze getrieben.
[41:16] Die Tempelgeräte werden gebracht, sie werden mit Wein gefüllt. Auch das wieder interessant. Das hat natürlich wieder auch einen Bezug dann zur Offenbarung. Und die Götzen werden angebetet und Gott schreibt eine Hand mit einer Hand.
[41:32] schreibt eine Hand mit einer Hand eine prophetische Botschaft über den Fall Babylons in Untergang an die Wand. Und Daniel interpretiert sie dann. Das ist also ein Typus auf die treuen Nachfolger Gottes in der Endzeit, die Gottes prophetisches Wort denen erklären, die es alleine nicht verstehen. Und sozusagen den Fall Babylons, der unmittelbar bevorsteht, oder ja, dann ankündigen und den Fall Babylons prophetisch verankern in der Geschichte.
[42:11] Und das führt dazu, der Fall Babylons, dass jetzt das Volk Israel frei wird, dass es aus Babylon heraus kann. Wir finden die Geschichte dazu in Esra. Wir werden jetzt die Sachen nicht ausführlich lesen. Das wir haben mal ein ganzes vollständiges Haar Spezial 2019 gemacht im Quartal 4. Das könnt ihr mal bei Gelegenheit anschauen. Zuerleben, dass alles festes fährst erklärt und aufgeschrieben haben. Es gibt übrigens auch zu Jesaja ein komplettes Haar Spezial im Jahre 2021.
[42:46] Und dort in Esra finden wir den Befehl von dem persischen König Kyros, der ist jetzt den Israeliten erlaubt, raus aus Babel zu gehen. Und interessanterweise hört nur eine Minderheit auf diesen Ruf. Es sind etwas mehr als 40.000 Israeliten, die Babylon verlassen. Die Mehrheit bleibt in Babel. Und auch Jahrzehnte nach Kyros finden wir immer noch viele Juden in Babel. Die Geschichte von Esther ist ein interessantes Beispiel, weil die dort in Susa sich befindet. Juden dort hätten gar nicht mehr sein müssen, sie hätten schon längst in Israel, in Jerusalem sein können.
[43:32] Und dann ungefähr 80 Jahre nach Kyros, zurzeit des persischen Königs Artaxerxes, wir haben ja schon das in Bezug auch auf die Zeitprophezeiung im Buch Daniel uns kurz angeschaut, finden wir dann eine weitere größere Welle von Rückkehrern. Das muss immer wieder gegeben haben, die dann Babylon verlassen und der Esra und ja, sich mit dem Aufbau des der Stadt Jerusalems beschäftigen.
[44:00] Wir sehen also, wie es hier nach und nach Wellen gegeben hat von Gläubigen aus dem Volk Gottes, die Babel verlassen haben. Und wir haben auch gesehen, dass das längst nicht so schnell ging, dass es ziemlich schleppend war, nicht so schnell, wie es hätte eigentlich gehen sollen. Und das ist ein ganz, ganz entscheidender Typus für unsere Zeit, in der die Botschaft: Babylon ist gefallen, bedeutet ja, jetzt ist die Gelegenheit, Babylon, Herr, oder jetzt sollten wir Babylon verlassen und nach Jerusalem gehen, dort, wo das, wo das Wort Gottes gepredigt wird, wo der Tempel Gottes ist, wo das Gesetz Gottes ist, wo die Wahrheit in Reinform zu finden ist.
[44:39] Verlasst Babylon, wo man vielleicht einiges für die beiden auch gehört hat, aber längst nicht all das, was man in die Hose anhören kann. Und diese, diese Bewegung, glaube ich, ist ein besonderer Weise ein Typus auf das, was in der dreifachen Engelsbotschaft dargestellt wird. Raus aus Babylon, wie wir jetzt gleich noch sehen werden.
[44:55] Aber kommen wir jetzt zur Offenbarungsstelle in Offenbarung 14 und dort in Vers 8. Wir haben es ja schon gesehen und ich habe es auch schon gesagt, es ist jetzt im 19. Moment kommt das Wort Babylon sonst auch noch kurz vor, allerdings in einem Zusammenhang. Petrus grüßt einmal aus Babylon und dann weiß ich nicht ganz genau, ist das möglicherweise ein versteckter Hinweis auf Rom? Es könnte aber auch, und da gibt's auch einige Ausleger, tatsächlich und Babylon sein, dass also Petrus dort auch in mir missioniert hat. Und das nicht ganz klar entscheidend ist.
[45:27] Und auf morgen kommt jetzt hier zum ersten Mal in Offenbarung das Wort Babylon vor und impliziert all das, was wir gerade im Alten Testament studiert haben. Babylon ist gefallen, gefallen, gefallen ist Babylon, die große Stadt, weil sie mit dem Blut ihrer unsichtbaren Völker getrennt hat.
[45:41] Übrigens habe ich vergessen zu sagen, in 1. Mose 10 finden wir dann in Vers 12, glaube ich, ist es, ähm, bei diesem ganzen Reich, das nehmen wir heute gründet auch erstmal die Formulierung, das ist die große Stadt. Das geht also auch dort auf dieses erste Königreich von Nimrod zurück, dass der gegründet hat, kurz nach dem Zusammenbruch dabei bei Babel. Und der dann diese rebellische Symbol der Rebellion zum Ausgangspunkt seines ersten Weltreiches oder zumindest Essen großen Reiches gemacht hat.
[46:11] Wenn wir in Offenbarung weiter sehen und und schauen, wo wir jetzt noch Hinweise bekommen, dann werden wir schnell fündig in Offenbarung 16 Vers 19. Dort heißt es: "Und die große Stadt zum sende meines gefährliches." Das muss 16 Vers 19 heißen. "Die große Stadt wurde in der in drei Teile zerrissen und die Städte der Heiden Völker fielen. Und Babylon, der großen, wurde vor Gott gedacht, damit er ihr den Becher des glutweines seines Zornes gebe."
[46:37] Hier finden wir also eine Dreiteilung. Bar benutzen wir auch noch das nächste Mal noch mehr dazu sagen. Wichtig ist jetzt in Vers Kapitel 17, dass wir dort eine sehr ausführliche Beschreibung und in der wichtigen Informationen über Babylon erhalten.
[46:54] Und zwar in Vers 18. Zunächst einmal gehen wir direkt dorthin, denn auf morgen 17 Vers 18: "Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt." Das ist also nicht wahr, gefallen.
[47:08] "Die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die Herrschaft ausübt über die Könige der Erde." Die große Stadt Babel ist also in der Offenbarung eine Frau. Und eine Frau in der Bibel, in der biblischen Prophetie, stellt eine Gemeinde, eine Kirche dar. 2. Elias Vers 2. Wir haben schon in Offenbarung 12, als wir uns einmal ganz am Anfang dieser Serie mit dem großen Kampf als großes Hauptthema beschäftigt haben, in der, dem also das große Hintergrund der drei von Engelsbotschaft, haben wir gesehen, dass du auf morgen 12 eine reine, eine wahre Gemeinde, die Gemeinde Gottes durch alle Zeit, also beschrieben wird durch eine Frau.
[47:40] Auf morgen 12:1, die mit Sonne, Mond und den Sternen bekleidet ist. Das geistliche Israel, dass das ewige Evangelium hat. Und wir können dort lesen und auf morgen 12, dass sie von dem Drachen, der sieben Köpfe und zehn Hörner hat, und ein Symbol für Satan ist, aber natürlich auch von irdischen für irdische Mächte, die der sagt dann benutzt.
[48:03] Die, die wahre Frau, die wahre Gemeinde, wird von diesem Drachen bekämpft und verfolgt. Jetzt, wenn wir uns Offenbarung 17, diese Frau anschauen, hier die Frau Babylon, dann finden wir in Vers 3: "Und er brachte mich im Geist in eine Wüste, und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das vollen Namen der Lästerung war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte."
[48:24] Diese Frau wird nicht von einem Tier mit sieben Köpfen und Hörnern verfolgt. Sie sitzt auf diesem Tier und arbeitet mit diesem Tier zusammen. Sie steht also auf der, in der im großen Konflikt zwischen Christus und Satan, zwischen Gerechtigkeit und Sünde, zwischen Licht und Finsternis, Wahrheit und und Lüge, steht sie auf der falschen Seite. Sie steht auf der Seite Satans.
[48:44] Und sie wird beschrieben in Vers 1 und 2 als eine. Das heißt, hier in Vers 1b: "Komm, ich will das Gericht über die große zeigen, die in vielen Wasser sitzt, mit der die Königin der Erde uns doch getrieben haben, und von deren Wein uns doch die, welche die Erde bewohnt, trunken geworden sind."
[49:01] Das heißt, sie hat zwar formal einen Bund mit Gott geschlossen, ist aber diesem Bund geistlich untreu geworden. Was heißt das konkret? Dieses Bild kennen wir ganz gut aus dem Alten Testament. Also jeder, der mal wo sehr ihr seid, Jeremia, Hesekiel gelesen hat, weiß, dass Ehebruch und und Unzucht ein typisches Bild ist, um den geistlichen Abfall des Volkes Gottes zu beschreiben.
[49:26] Wir haben schon zu dir, dass Gott einen Bund mit seinem Volk geschlossen hat am Sinai. Und dieser Bund besteht voraus. Ihr könnt euch vielleicht erinnern, in 5. Mose Kapitel 4 Vers 13. Das ist jetzt ein ganz entscheidender Punkt in unserer Studium. In 5. Mose 4 Vers 13 heißt es: "Und er, das ist Gott, verkündete euch seinen Bund, den euch zu halten geboten, nämlich die zehn Worte." Und er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln.
[49:53] Sind die zehn Gebote. Der Bund wird ist sozusagen die zwischen Gott und sein Volk. Wird dargestellt oder das sind die zehn Gebote. Also eine Gemeinde wird zu Babylon, wenn sie zwar formal sich zu Gott bekennt und also quasi einen formalen Bundesschluss mit ihm gemacht hat, aber dann wie eine den Bund übertritt, so wie eine eine eine eine ehebrecherische Frau.
[50:16] Zwar formal mit dem Mann verheiratet ist, aber genau diesen Ehebund übertritt und bricht und und ignoriert und und verachtet und missachtet. So ist Babylon ein Symbol für eine Kirche, die zwar formal sich zu Gott bekennt, aber den Bund, die zehn Gebote, das Gesetz Gottes ignoriert, umdeutet, verändert, missachtet, wie auch immer, außer Kraft setzt.
[50:46] Und dann haben wir gelesen in Offenbarung 17, dass das mit den Königen der Erde geschehen ist. Was ist ein Symbol dafür, dass diese Kirchen sich mit den politischen Mächten so sehr verbunden hat, dass sie man sich nicht mehr auf Gott verlassen hat, sondern auf politische, staatliche Institutionen. Jesus hat die Trennung von Kirche und Staat gelehrt. Die Bibel lehrt ganz deutlich, dass wir dem Staat in seiner eigenen Sphäre, die Gott ihm zugewiesen hat, auch allen Respekt und Gehorsam schuldig sind, soweit es nicht gegen Gottes Gebote geht. Aber Gott hat die Kirche und Staat als getrennt vorgesehen.
[51:21] Und hier finden wir also eine Kirche, die sich mit dem Staat verbindet. Das zeigt uns übrigens auch, dass der Staat selbst nicht Babylon ist. Manchmal finden wir heute Menschen, die sagen: "Alles ist bei allem, was böse ist, alles, was schlecht ist, nicht wahr, der Fernseher, dies und jenes, alles Babylon." Das stimmt nicht. Die Offenbarung ist sehr deutlich. Babylon ist eine Kirche, eine Frau, die psychologisch dargestellt wird durch das alttestamentliche Babylon und die mit der Politik gemeinsame Sache gemacht hat.
[51:50] Auf morgen 18 sehen wir auch, dass sie mit der Wirtschaft gemeinsame Sache gemacht hat. Das zeigt aber, dass die Politik und die Wirtschaft selbst nicht Babylon ist, sondern die Politik und die Wirtschaft sind nur die Unterstützer und Nutzer dieser Babylons. Die hängen damit zusammen. Das stimmt, aber wir Barbie und definieren können, ist es nicht ein allgemeines, undefinierbares Böses, irgendwas, sondern sind Kirchen, die sich zu Gott bekennen und gleichzeitig den Bund mit ihm brechen und lieber sich lieber staatlichen, ja, lieber sich von der Staatsmacht tragen lassen als von Gottes Kraft.
[52:25] Und dann haben wir hier diesen Wein der Unzucht. Das wollen wir noch ganz kurz und gründlich anschauen. In Jesaja 65 und dort Vers 8 finden wir, dass der Traubensaft, der unvergorene Traubensaft, der unvergorene Wein, der also kein Alkohol hat, ein Segen beinhaltet.
[52:41] Heißt es: "So spricht der Herr: Wie wenn sich noch Saft in einer Traube findet und man dann sagt: Verdirbt sie nicht, es ist ein Segen hier. So will ich auch ich handeln, um meiner Knechte willen, dass sie sich das Ganze verderben." Der Traubensaft soll nicht verdorben werden, das soll nicht kaputt gemacht werden, denn ein Segen ist in ihm.
[52:59] Der Traubensaft ist auch ein Symbol im Abendmahl für und ihr wisst es sicherlich, und das passt ja an dieser Stelle ausgezeichnet für das Blut Jesu des neuen Bundes.
[53:13] Vers 28: "Denn das ist mein Blut, das ist neun Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden." Und wir wissen, der neue Bund, dass die Vergebung der Sünden, das ist die direkte Beziehung zu Gott. Und das ist das Gesetz Gottes, das Gesetz Gottes, die zehn Gebote in unserem Herzen. Durch das wahre Evangelium werden wir zu Königen und Priestern, sagte die Bibel.
[53:29] Und Sprüche 31 Vers 4 und 5 verbietet Königin den Alkoholgenuss. Das gilt natürlich sowohl für den buchstäblichen Alkohol als auch für den geistlichen Alkohol, den Glutwein der Babylon.
[53:45] Vers 4: "Es zieht sich für Könige nicht, Lemuel, ist ziemlich verkündige nicht Wein zu trinken, noch Fürsten der Hang zu starkem Getränk. Sie könnten über den trinken, das vorgeschriebene Recht vergessen, mit anderen Worten, das Gesetz und die Rechtssache aller geringen Leute verdrehen."
[54:00] So wie der buchstäbliche Wein einem König und unmöglich macht, noch gerecht zu urteilen nach dem Gesetz, so kann ein Mensch, der vom geistlichen Wein Babels getrunken hat, nicht mehr wirklich dem Gesetz Gottes folgen, weil nämlich in der Lehre Babylons das Gesetz Gottes beiseite geschafft wird.
[54:20] Entsprechend finden wir in 3. Mose 10 und dort bei Aaron 3 Vers 8 bis 11, dass kein Heil, kein Alkohol in das Heiligtum hinein durfte. Wir lesen dort ab Vers 8: "Der redete mit Aaron und sprach: Du und deine Söhne mit dir sollen weder Wein noch berauschendes Getränk trinken, wenn ihr in die Stifte geht, damit ihr nicht sterbt. Das ist eine ewige Ordnung für eure künftigen Geschlechter, damit ihr einen Unterschied macht zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen, zu dem Unreinen und Reinen."
[54:48] Wer also den Wein Babylons trinkt, der kann nicht mehr klar unterscheiden, was ist heilig und was ist nur normal, profan, nicht heilig. Der kann auch in der Frage, was ist der heilige Tag Gottes, wir nennen uns letzte Woche an den Sabbat, nicht mehr unterscheiden, was hat Gott in seinem Gebot gesagt.
[55:10] Und bestimmt so wieder der unvergorene Traubensaft ein Symbol für das wahre, ewige Evangelium ist, wie Jesus im Abendmahl bestimmt das Blut des neuen Bundes, so ist der Wein Babylons ein Symbol für das falsche Evangelium, in dem Gottes Gesetz übertreten und ignoriert wird.
[55:29] Und deswegen ist der Wein der Unzucht, der der Bruch des Bundes, ein Evangelium, in dem das Gesetz Gottes nicht seine Position hat. Dies biblisch hat dieses falsche Evangelium vermittelt keine Vergebung der Sünden, bringt den Gesunden nicht gleich zu Jesus, sondern zu anderen menschlichen Vermittlern und ändert das Gesetz, das im wahren Evangelium bestätigt wird.
[55:56] Die Bibel warnt vor Babylon, weil es ein falsches Evangelium predigt und seine ganzen Welt, alle Völker sind getrunken worden von dem Wein der Unzucht Babels. Und deswegen muss in muss alle Nationen stammen, das wahre Evangelium gepredigt werden. Das ist so wichtig. Wir waren vor Babel nicht, weil dort einfach irgendetwas falsch gelaufen ist oder irgendetwas nicht ganz stimmt, oder weil dort irgendwelche dunklen Machenschaften sind, dann würden wir gar nicht fertig werden.
[56:22] Es gibt so viele Organisationen und so viele Posen, böse Menschen und so viele schlimme Dinge. Wir können nicht alle Buszeiten der Welt aufdecken. Wir sollen das Evangelium predigen und deswegen auch vor dem falschen Evangelium warnen, das Babel in der Welt verbreitet. Und aus diesem falschen Evangelium entstehen natürlich eine ganze Reihe von falschen Lehren und automatisch.
[56:41] Aber nicht einfach nur falsche Lehren, es geht nur darum, dass Baby und manches falsch lehrt, sondern dass das alles aus einem falschen Evangelium kommt. Denn es geht ja bei der dreifachen Engelsbotschaft um das Kriege-Evangelium. Deswegen eine Warnung vor diesem falschen Evangelium.
[56:57] Und Offenbarung 17 Vers 4 finden wir außerdem über die pure Babylon noch gesagt, dass sie mit Schmuck und Luxus bekleidet ist. "Und die Frau war bekleidet in Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelstein und Perlen, und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voll von Grollen oder Unreinheit ihrer Unzucht."
[57:18] Diese Kirche ist also auch eine Kirche, die sehr ist auf den Punkt und den Luxus und der Schaustellung großer Reichtümer äh Wert legt. Und in Vers 5 sehen wir uns auf ihre Stirn war ein Name geschrieben: "Geheimnis Babylon, die Große, die Mutter der oder der Erde." Mit anderen Worten, es gibt eine Kirche, und der sich andere Kirchen dann abgespalten haben, die aber letztendlich durch die Ablehnung des wahren Evangeliums ebenfalls wieder zu geworden sind.
[57:40] Und wenn wir das alles so zusammen nehmen, dann können wir eigentlich keinen anderen Schluss ziehen, als dass die Kirche, die zwar behauptet, die einzige, alleinselig machende Kirche zu sein, die aber die Erlösung aus Glauben allein durch ein Evangelium ersetzt hat, wo man Werke tun muss, die den direkten die direkte Verbindung zu Jesu und himmlischen Heiligtum ersetzt hat, durch ein System, wo man zu irdischen Priestern gehen muss, und die auch das Gesetz Gottes an mehreren entscheidenden Stellen, nämlich vor allem im zweiten und vierten Gebot, dort, wo es um die Anbetung, das Verbot der Anbetung der Schöpfung und das Gebot den Schöpfern uns an die Folgen, Sendung, dass diese Kirche, die römische katholische Kirche, in der Bibel mit ihrem ganzen zur Schau stellen das Reichtums, die Babylons ist.
[58:37] Sagen wir mit Demut, das sagen wir mit ähm mit mit ohne Schadenfreude und auch nicht um und Menschen bloßzustellen, sondern um deutlich zu machen, das ist nicht das wahre Evangelium. Und weil so viele Menschen denken, es ist das wahre Evangelium, weil es so als als Wahrheit verkündigt wird, müssen wir die, wir die Wahrheit des Evangeliums hochhalten.
[58:58] Davor deutlich warnen. Wir werden das nächste Mal auch noch mehr aus der profitieren können, welche Rolle der Vatikan in der Geschichte und in der Endzeit gespielt hat und spielen wird. Zum Schluss möchte ich ganz kurz noch auf zwei Punkte eingehen, die in der aktuellen Diskussion einmal aufkommen und dich nur ganz kurz streifen möchte. Dann sende Manuskript noch mehr Material dazu.
[59:24] Und auf morgen 23 heißt es: "Und das Licht des Leuchters wird nicht mehr dir scheinen, und die Stimme des Bräutigams und der Braut wird nicht mehr der gehört werden, da deine Kaufleute waren die großen Erde, denn durch deine Zauberei wurden alle Völker verführt."
[59:38] Das ist auch ein Zitat. Diese Zauberei, es geht um die Zauberei, also die andere das Zitat, aber es kommt aus dem Alten Testament. Auch in Jesaja 47,9 wird auf die Zauberei und die Beschwörungen Babylons hingewiesen. Ich habe schon gesagt, dass diese Omenkunde, die Beschwörung, die Zauberei, die Hexerei, die Magie, ganz große Wissenschaft in Babylon war.
[59:55] Nun das griechische, die heißt Pharmakaia. Und Pharmakaia kann auch bedeuten Medizin oder Anwendung von Heilmitteln. Das waren damals dann irgendwelche Kräuterkunde, die man dort benutzt hat, weil in der Antike viele Ärzte halt auch Giftmischer waren und zaubereibetrieben haben und umgekehrt. Das war nicht streng getrennt.
[1:00:15] In Jesaja 47, auf dass ich das allerdings hier bezieht, geht es ganz eindeutig bei hebräischen Wort Kirche, ganz eindeutig. Und zwar bereit und nicht nur Medizin.
[1:00:27] Das Ganze zu einer Punkt. Also wir können nicht einfach hier alter griechische Wort nehmen und sagen, als könnte das alles bedeuten. Wir nehmen einfach, dass das uns gefällt, sondern es geht hier um Zauberei.
[1:00:37] Der Vers hat also immer das deutlich sagen, nichts mit der modernen Farmen-Industrie zu tun. Auch wenn die Pharma-Industrie vieles falsch macht und an vielen Stellen zu kritisieren ist, müssen wir trotzdem biblisch sauber auslegen und können uns nicht ja Fehler erlauben, die leicht zu widerlegen sind.
[1:00:56] Es stimmt zwar, die Pharmaindustrie hat sich sogar nach dem Wort Pharmakaia benannt, aber die ökumenische Bewegung hat sich auch nach dem Wort Ökumene benannt, ganz explizit. Und trotzdem, wenn die Bibel von der Ökumene spricht, z.B. 6, das ähm Jesus in die Welt hineingekommen ist, einfach wenn Gott den Sohn in die Welt hineinführt, in die Ökumene, dann würden wir niemals sagen, dass sie sich um die ökumenische Bewegung dort handelt.
[1:01:19] Und genauso wenig können wir hier davon ausgehen, dass es sich um die pharmazeutische Herstellung von Medikamenten betrifft.
[1:01:25] betrifft denn das entscheidend die Verführung war. Das ist eine geistliche Verführung. Das Evangelium, Menschen werden nicht durch Medikamente verführt. Sie werden nicht durch stoffliche Substanzen verführt. Sie werden durch geistliche Irrlehren verführt. Und der Satan möchte immer wieder davon wegführen, dass wir seine Schliche erkennen. Und manchmal ist er dazu bereit, auch oder lass mich anders formulieren, wenn wir denken und den Menschen sagen, dass Medizin sie verführt und medizinische...
[1:02:00] Jetzt gut oder schlecht ist, das ist eine ganz andere Frage. Das kann man sich dann naturwissenschaftlich anschauen. Das ist nicht mein Thema, aber wenn wir den Eindruck erwecken, dass Babylon durch stoffliche Dinge die Menschen verführt, dann vermindern wir die prophetische Wahrheit. Das ist, geistliche Dinge, durch die sie verführt sind. Jesus hat gesagt, das ist nicht das, was in den Mund hineinkommt, was wieder rausgeht, was den Menschen unrein macht, ist das, was aus dem Herzen kommt.
[1:02:27] Unsere das Evangelium, die werden nicht gerettet durch stoffliche Dinge, die in den Körper hineingehen. Und wir werden auch nicht, wir gehen noch nicht verloren durch stoffliche Dinge. Ansonsten könnten Menschen ja gegen ihren Willen mit etwas traktiert werden und sie würden dann verloren gehen. Aber Menschen gehen verloren, weil sie Unglauben haben, weil sie das Gesetz Gottes übertreten, weil sie das Evangelium nicht in ihrem Leben ansetzen, umsetzen.
[1:02:49] Und darum geht es. Und deswegen dürfen wir hier an dieser Stelle nicht einfach nur, weil es vielleicht gerade zufällig das passend irgendwie die Wahrheit kompromittieren. Denn wenn wir das tun, verlieren wir die Klarheit dessen, was das Wort Gottes wirklich sagt. Deswegen möchte ich das mit aller Deutlichkeit so sagen. Es geht hier um das, denn Babylon, die katholische Kirche hat seit Jahrhunderten schon verführt.
[1:03:13] Die Pharmaindustrie gibt es aber erst seit dem 19. Jahrhundert. Denn dann hätte ja dieser Vers überhaupt keine Bedeutung vor Jahrhunderten gehabt. Aber er hat immer schon gewirkt. Babylon hat im sechsten und im siebten und achten, neunten, zehnten, elften, in all den Jahrhunderten hat Babylon verführt. Und zwar nicht durch Pharmaindustrie, sondern durch die Verführung des falschen Evangeliums und durch all die okkulten Dinge, die dort in diesen falschen Lehren mit hineingekommen sind.
[1:03:42] Wann ist Babylon gefallen? Es gibt heute noch die Theorie, für das auch kurz ansprechen, dass in Offenbarung 14:8 das steht ja, gefallen, gefallen ist Babylon. Da gibt's einige, die sagen, ja, das bedeutet, dass zur Zeit von Johannes Babylon schon gefallen war und dann hat das mit unserer Zeit nichts mehr zu tun. Das stimmt nicht.
[1:03:58] Wenn es ganz deutlich zu sagen und sagen auch, warum? In Jesaja 21, wir haben gesehen, dass ein Zitat aus Jesaja 21 und auch diese... Jesaja 21 steht, Babylon ist gefallen. Das sagt Jesaja über ein Ereignis, das zu seiner Zeit, mehr als 150 Jahre in der Zukunft liegt. Denn zu seiner Zeit war ja Babylon noch nicht einmal Weltreich geworden, geschweige denn gefallen. Und trotzdem sagt Jesaja schon zu seiner Zeit, ist gefallen.
[1:04:20] Das bezieht sich also nicht auf die Zeit des Propheten. Ihr seid genauso bezieht sich das Wort hier nicht auf die Zeit des Propheten Johannes. Denn auch bei in dem Vers vorher, wenn es heißt, geht in die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, sagen wir nicht und dürfen nicht sagen, dass damit einfach das Gericht schon zur Zeit von Johannes gewesen ist. Deine Bibel sagt ganz deutlich, das ist in der Zukunft sein würde.
[1:04:43] Von Paulus, von Jesus und von den Aposteln gesehen. Es ist 1844, von der Zeit von Johannes. Er sagt zwar, ist aber das ist sozusagen etwas, was Propheten immer wieder tun, dass die Dinge, die in der Zukunft liegen, auch als bereits abgeschlossen darstellen. Denkt an Jesaja 53, wo Jesus beschrieben wird mit seinem Kreuz, tot und wo dann gesagt wird, er hat unsere Sünden auf sich geladen und so weiter.
[1:05:05] Niemand wird auf die Idee kommen, der sich Christ nennt, dass diese Dinge bereits zur Zeit von Jesaja Vergangenheit gewesen sind. Also das Wort ist zwar steht da natürlich hier, aber es bedeutet nicht ganz deutlich. Das bedeutet nicht, dass die Sache hier schon abgeschlossen ist.
[1:05:21] Und wir werden dann auch noch beim nächsten Mal ausführlicher darauf eingehen, wann Babylon im Einzelnen gefallen ist und was das mit den einzelnen auch dann mit der dritten Engelsbotschaft zusammenhängt. Zum Schluss Offenbarung 18 und dort ab Vers 1: "Und nach diesem sah ich einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte große Vollmacht und die Erde wurde erleuchtet von seiner Herrlichkeit."
[1:05:43] Es gibt so eine drei Engelsbotschaft, aber es gibt einen vierten Engel, der rief kraftvoll mit lauter Stimme und sprach: "Gefallen ist Babylon, die Große, und seine Behausung der Dämonen geworden und ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen Vögel." Denn von ihrem Blut, wenn ihre Unzucht haben, alle Völker getrunken und die Könige der Erde haben mit ihrer Unzucht, mit ihrer...
[1:06:05] ...mit ihr Unzucht getrieben. Das genau und die Kaufleute der Erde sind von ihrer gewaltigen Üppigkeit reich geworden. Also die Kirche, die römische Kirche und auch all die, die dann mit der römischen Kirche zusammengearbeitet haben, haben mit dem Staat, mit der Wirtschaft zusammengewirkt.
[1:06:19] Ist dir aufgefallen, dass hier steht, ist der zweite Engel rief kraftvoll mit lauter Stimme? Wenn du genau gelesen hast, dann siehst du, dass in der ersten Engel es heißt, dass der erste Engel mit lauter Stimme predigte. Der dritte Engel wird mit lauter Stimme predigen. Aber der zweite, der spricht nur. Und man hat den Eindruck, als ob hier sozusagen die zweite Engelsbotschaft so ein bisschen zunächst einmal nicht ganz so mächtig verkündigt wird und hier noch quasi etwas Betonung bekommt, noch einmal Nachschub sozusagen.
[1:06:43] Und etwas, das die ganze Erde erleuchtet. Aber die Erde wird nicht erleuchtet durch die Aufzählung aller Finsternisse, die in Babylon passiert sind. Die Erde wird erleuchtet mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht zu Christus, durch das Leben, durch den Charakter der Gläubigen, die das Evangelium predigen.
[1:06:59] Wir sehen hier wieder die Verbindung zwischen dem ewigen Evangelium, der Emporhebung von Jesus, seiner Gerechtigkeit und der Warnung vor Babylon. Es ist die Darstellung des Charakters Jesu in der Verkündigung. Das heißt, dass das ewige Evangelium nicht nur gepredigt wird, sondern praktisch ausgelebt wird.
[1:07:19] Das ist jetzt die drei Engelsbotschaft hier zum Abschluss. Bringen. Gott sucht nicht nur Menschen, die drei Engelsbotschaft verstehen und predigen, sondern sie leben so, dass die Erde erleuchtet wird. Jetzt sozusagen, ihr seid das Licht der Welt. Und wenn die Menschen die drei Engelsbotschaft nicht nur hören und nicht nur verstehen, sondern sehen, wenn sie sehen, dass tatsächlich das ewige Evangelium das Leben nicht nur positiv verändert, sondern neu schafft, dann wird passieren, was hier steht in Vers 4.
[1:07:48] "Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: 'Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt.'" So wie die Satelliten damals Babylon dann wieder verlassen sollten und herausgerufen worden sind, verbunden mit dieser Botschaft der Schöpfung und der Erlösung und der Prophetie.
[1:08:06] Eine Botschaft an alle Völker, Nationen und Sprachen. In Jesaja und in Jeremia so gibt es hier eine Botschaft raus. Das waren dann raus aus den falschen Kirchen, nicht einfach nur, weil es euch nicht gefällt und woanders schönes, sondern wegen dem Evangelium, wegen Jesus.
[1:08:21] Wir müssen Jesus in den Mittelpunkt stellen. Wir müssen Jesus und sein Evangelium in diese zweite Engelsbotschaft packen und dann wird es den Menschen deutlich werden. Wir wollen Jesus folgen und nicht den Kirchen, die zwar meinen, Jesus zu haben, aber in Wirklichkeit die Botschaft von Jesus über Jahrhunderte hinweg verdunkelt haben und bekämpft haben. Das kann man ja in der Kirchengeschichte sehr deutlich nachweisen.
[1:08:46] Das ist heute nicht unser Thema, aber wenn ihr das Buch "Vom Schatten zum Licht" noch nicht gelesen habt, dann würde ich euch das ganz dringend empfehlen. Letzter Vers heute, Jeremia Kapitel 50 und dort Vers 8. Jeremia 50 und dort Vers 8. Dort steht: "Flieht hinaus aus Babels Mitte und zieht hinweg aus dem Land der Chaldäer und seid wie Böcke vor der Herde her."
[1:09:14] Wir sollen nicht nur selbst Babylon verlassen, wir sollen andere mitnehmen, wie Böcke, die die Elberfelder sagt, glaube ich, vielleicht Böcke, die andere noch hinausleiten. Verlassen nicht nur selbst Babylon, sondern führe andere hinaus. Gott möchte, dass wir die Menschen nicht nur vor Babylon warnen, sondern aktiv uns Gedanken machen, wie wir das Evangelium so attraktiv machen in unserem eigenen Leben, dass Menschen, die Jesus von ganzem Herzen nachfolgen.
[1:09:39] Wir haben gesehen, Offenbarung 18, Jesus nennt sie mein Volk. Er sagt nicht, verlasst sie. Er sagt, ihr seid mein Volk, ihr seid meine Kinder. Ihr seid nur in der falschen Kirche. Kommt heraus und kommt dorthin, wo ihr Jesus noch besser verstehen könnt, wo ihr das ganze Wort Gottes ohne Abstriche halten könnt.
[1:09:56] Wo ihr sehen könnt, wie ich stark all die verschiedenen Lehren der Bibel, alle mit Jesus verknüpft sind und wo in allem, was ihr glaubt und sagt, ihr eine wunderbare Harmonie mit dem Leben Jesus sehen könnt. Kommt dorthin, wo das Gesetz Gottes ist. Kommt dort, wo der Heiligtum hochgehalten wird. Wo Jesus jetzt lebendig für uns eintritt.
[1:10:12] Kommt dorthin, wo auf die Wiederkunft eures Erlösers hingewirkt wird. Kommt dorthin, wo Jesus seine Gemeinde sammelt. Und wenn wir Jesus ins Zentrum legen in unserer Verkündigung und in unserem Leben, unserem Alltag, dann sind wir leitende Böcke, Böcke, die andere aus der Herde Gottes herausführen aus Babel.
[1:10:35] Und es wird eine Herde, es wird ein Hirte sein. Das ist dein Wunsch. Möchtest du dich von Babel distanzieren? Möchtest du Babel verlassen, wenn du noch darin bist? Und möchtest du anderen Menschen helfen, den Weg aus Babel hinaus zu finden? Um ganz und vollständig mit Jesus bei seinem Volk zu sein. Lasst uns gemeinsam beten.
[1:10:54] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du zu uns gesprochen hast in deinem Wort, dass du uns die Wahrheit offenbart hast, dass du uns gezeigt hast, wie sehr die zweite Engelsbotschaft Teil des Evangeliums ist und wie wichtig sie ist und wie notwendig sie auch verkündigt werden muss.
[1:11:10] Und vergib uns, dass wir sie oft vernachlässigt haben oder dass wir sie mit einem falschen Fokus, mit einer falschen Betonung, ohne Evangelium, ohne Jesus gepredigt haben. Lass uns sie so verstehen, uns so predigen, so ausgewogen und so klar und biblisch, wie du diese Botschaft geplant hast.
[1:11:28] Und nimm alle Entdeckungen, alle meine Liturgie und allen Fanatismus und lass uns demütig verkündigen deiner kraftvollen Wahrheit. Das bitten wir und danke dir, dass du zu uns sprichst und dass du uns selbst jeden Tag im neuen Bund erhalten möchtest.
[1:11:44] Darum bitten wir dich, erfüllt uns mit deinem Heiligen Geist im Namen Jesu. Amen. Wir sind noch nicht fertig mit der Drachen Engel. Es gibt noch spannende Dinge zu tun. Wir werden noch tiefer hineinsteigen in die Prophetie und in die großen Endzeitthemen.
[1:11:59] Wenn wir uns jetzt auch mehr mit der dritten Engelsbotschaft beschäftigen werden, ich wünsche euch Gottes reichen Segen und hoffentlich sehen wir uns zur nächsten Folge dann wieder. Bis dann, Gott mit euch und viel Freude im Studium seines Wortes. Amen.