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In dieser Predigt, dem 14. und letzten Teil der Serie über den Epheserbrief, blickt Christopher Kramp auf den gesamten Brief zurück und betont dessen Bedeutung für unser Leben. Er hebt hervor, wie Gott uns bereits vor der Erschaffung der Welt auserwählt hat und uns durch seine unermessliche Gnade und Liebe erlöst. Die Predigt beleuchtet die Kraft Gottes, die sich in der Auferstehung Jesu zeigt und auch in uns wirkt, um uns zu erneuern und zu erretten. Es wird betont, dass diese Erlösung ein Geschenk Gottes ist, das nichts mit menschlicher Leistung zu tun hat.


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Serie: CSH 2023 Q3 - Der Brief an die Epheser

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Transkript

[0:34] Hallo und herzlich willkommen zur Kreis Study Hour hier auf www.joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen gilt auch allen Zuschauern auf dem Sender "Das Wort". Wir wollen heute, zum 14. und letzten Mal in diesem Quartal, uns mit dem Epheserbrief beschäftigen. Wir haben in den letzten drei Monaten sehr genau Abschnitt für Abschnitt durch diesen so gewichtigen, so wertvollen Paulusbrief hindurch studiert.

[1:09] Und heute, zum Abschluss dieses Studiums über den Epheserbrief, wollen wir sozusagen einen Schritt zurück machen. Wir wollen uns das Gesamtbild noch einmal vor Augen führen und den gesamten Brief als Ganzes auf uns wirken lassen. Und der Titel "Epheser im Herzen" soll uns vorbereiten auf das Bibelgespräch am 30. Dezember.

[1:40] Dazu wollen wir diesen Brief einmal in seiner Gänze lesen und immer ein bisschen hier und dort entscheidende Punkte noch einmal kommentieren und noch einmal ins Gedächtnis rufen, was wir so an wesentlichen Dingen gelernt haben. Aber nicht einfach nur im Sinne einer Zusammenfassung, sondern auch, indem wir sehen, wie dieser Brief, wenn man ihn als Ganzes liest – so wie auch die Epheser ihn ja nicht abschnittsweise studiert haben, sondern zunächst einmal als Ganzes empfangen haben, in den vorgelesen worden sind, als Ganzes lesen konnten – wie dieser Brief als Ganzes auch noch einmal eine ganz besondere Botschaft nicht nur an die Epheser damals, sondern auch an dich und an mich hat.

[2:22] Und damit diese Botschaft, die Gott durch den Heiligen Geist dem Paulus ins Herz gegeben hat, damit er sie inspiriert aufschreibt, dass diese Botschaft auch unser Herz erreicht und verändert, möchten wir Gott bitten, dass er durch den Heiligen Geist jetzt, wenn wir sein Wort lesen, darüber nachdenken, zu mir und zu dir, lieber Freund, liebe Freundin, persönlich spricht. Und deswegen möchten wir mit einem Gebet beginnen.

[2:50] Lieber Vater im Himmel, danke für dein Wort und danke ganz besonders für den Epheserbrief, den wir in den letzten Wochen so intensiv kennenlernen durften, besser kennenlernen durften und vertiefen durften. Wir möchten dir Danke sagen für alles, was wir lernen durften. Und heute möchten wir das nicht nur zusammenfassen. Wir glauben, dass du heute noch einmal besondere, wichtige Gedanken für uns hast, die wir vielleicht vorher übersehen haben, die wir vielleicht bisher nicht umgesetzt haben und sie uns vielleicht heute in einem ganz neuen, frischen Licht entgegentreten. Bitte sprich du zu uns. Hab Dank dafür und segne uns jetzt im Namen Jesu. Amen.

[3:40] Paulus, Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes. Paulus wusste, warum er diesen Brief schrieb und warum er für Gott arbeitete. Gott hat es so gewollt. An die Heiligen und Gläubigen in Christus Jesus, die in Ephesus sind. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.

[4:07] Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! Das erste, was Paulus sagen möchte, ist, dass er Gott dem Vater Lob und Ehre geben möchte. Gepriesen sei Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen Regionen in Christus. Kannst auch du von Herzen sagen, dass Gott dich gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen? Wir haben vielleicht nicht jeden materiellen Segen, den wir uns vielleicht vorstellen könnten oder auch gewünscht haben, aber Gott hat uns gesegnet mit jedem geistlichen Segen. Was immer uns geistlich so Gutes kommen kann, wird uns zuteil durch Jesus Christus, der jetzt im himmlischen Heiligtum für uns als Fürsprecher ist.

[4:53] Uns in den himmlischen Regionen durch Christus, in Christus, mit jedem geistlichen Segen gesegnet. Wir sind in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt. In Christus erhalten wir nicht nur allen Segen. Wegen Christus hat Gott sich bereits vor der Schöpfung der Welt entschieden, dass wir einmal bei ihm sein sollen.

[5:19] Wozu hat uns auserwählt? Damit wir heilig und tadellos vor ihm sein in Liebe. Bevor diese Welt gemacht worden ist, hat Gott sich entschieden, lange bevor ich gesehen hat, lange bevor du das getan oder gedacht oder gesagt hast. Er hat sich entschieden, dass du, lieber Freund, liebe Freundin, und ich, dass wir vor ihm heilig sein sollen, tadellos. Und zwar ist das Schlüsselwort der mir fehlen Brief in Liebe. Er hat uns vorher bestimmt zur Sohnschaft für sich selbst durch Jesus Christus, nach dem Wohlgefallen seines Willens.

[5:53] Gott hatte Freude an dem Gedanken, dass wir seine Kinder sein sollen. Er hat sich dazu entschlossen, lange bevor wir existiert haben. Und als du geboren worden bist, stand sein Entschluss schon fest, an dem er folgerte, was ihm ja, dass sie, was ihn begeistert hat, dass du sein Kind sein darfst.

[6:16] Zum Lob der Herrlichkeit seiner Gnade, damit wir alle seine Gnade preisen. Lang gelobt sei Gott für seine Gnade, mit der er uns begnadigt hat in dem Geliebten. Die Gnade, die Gott uns durch Jesus geschenkt hat. Er hat uns begnadigt, damit wir seine Kinder sein können. In ihm, das heißt in Jesus, haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Übertretung nach dem Reichtum seiner Gnade.

[6:43] Weil Jesus für mich und dich gestorben ist, werden wir erlöst. Was ist die Erlösung? Es ist die Vergebung von all den Sünden, all den Übertretungen, die du und ich begangen haben. Warum? Weil Gott uns gnädig ist. Und obwohl dieser Gnade gibt es nicht nur ein bisschen. Paulus sagt, es gibt einen Reichtum der Gnade, die er uns überströmen wiederfahren ließ in aller Weisheit und Einsicht. Gottes Gnade strömt auf uns nieder, überströmt. Das ist mehr Gnade da, als wir überhaupt in Anspruch nehmen können.

[7:17] Er hat uns das Geheimnis seines Willens bekannt gemacht, entsprechend dem Ratschluss, den er nach seinem Wohlgefallen gefasst hat in ihm. Gott hat noch einen Willen. Erste Wille, den wir gesehen haben in den ersten Versen, ist, dass wir sein Kind sein sollen. Er hat uns dazu, er hat sich dazu entschlossen. Er hat uns vorher bestimmt, bevor wir etwas tun konnten, hat Gott den Entschluss gefasst: Du sollst mein Kind sein. Die Sünden, die du begehst, die möchte ich dir vergeben. Und er hat Jesus, er hat Jesus sterben lassen, damit wir begnadigt werden können.

[7:55] Gott hat noch einen Plan gehabt, sowohl gefallen hat noch eine Idee, noch einen Entschluss, den er umsetzen möchte zur Ausführung in der Fülle der Zeiten. Der wird ausgeführt, wenn die Zeit voll ist, wenn der große Kampf zum Abschluss gekommen ist. Alles unter einem Hut zusammenzufassen, indem Christus sowohl was im Himmel als auch was auf Erden ist. Nicht nur kannst du und ich ein Kind Gottes werden, sondern in Christus soll das gesamte Universum wieder vereint werden. Christus soll König über alle sein.

[8:37] In ihm, in welchem wir auch ein Erbteil erlangt haben, die wir vorher bestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Ratschluss seines Willens. Gott möchte nicht nur, dass du sein Kind bist und dass du bei ihm bist und dass du das ewige Erbe miterben darfst.

[8:56] Er tut auch die Dinge, die er sich vorgenommen hat, wenn du bereit bist, wenn du das in deinem Leben zulässt, dann wirkt er auch das, was er sich bereits vorgenommen hat, bevor du überhaupt geboren worden bist, damit wir zum Lob seiner Herrlichkeit dienen. Die wir zuvor auf den Christus gehofft haben. Damit meint Paulus natürlich insbesondere auch die Juden, die bereits auf den Messias gewartet hatten. Sie dürfen die Erlösung in Anspruch nehmen, wenn sie Christus annehmen.

[9:29] In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, des Evangeliums, eure Errettung gehört habt. In ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung. Nicht nur die Juden, die bereits auf Jesus gehofft hatten, nicht nur die, die die Bibel kannten und wussten, es kommt ein Messias, seine Lösung, ein König der Gerechtigkeit, sondern auch die, die davon nie gehört hatten. Auch sie werden genauso Kinder Gottes durch die selbe Erlösung, durch das selbe Wort der Wahrheit, durch die selbe Errettung des Evangeliums.

[10:08] Unsere Errettung. Sie werden versiegelt mit demselben Heiligen Geist. In der Post, wie wir, dass die Heiden, die gläubig wurden, denselben Heiligen Geist empfingen, wie auch die gläubigen Juden, die mit den Aposteln zusammen zu Pfingsten den Heiligen Geist empfingen. Und kurz danach dann immer wieder.

[10:29] Sie alle werden in eins gefasst, etwas, das mit der Inthronisation von Jesus als Hohepriester im himmlischen Heiligtum begann und die ganze Erde erfüllen wird, bis irgendwann einmal nach Ausrottung von Sünde und allen unbußfertigen Sündern das gesamte Universum wieder unter Christus vereint ist.

[10:55] Versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung, der das Unterpfand unseres Erbes ist. Mit anderen Worten, die Anzahlung. In Christus haben wir das Erbe bekommen, aber noch leben wir nicht auf der neuen Erde, noch leben wir nicht im Himmel. Wir leben noch in dieser sündenkranken Welt, aber wir bekommen eine Anzahlung, ein Unterpfand, das uns versichert, dass wenn wir in diesem Glauben bleiben, wir das ewige Erbe erlangen. Der Heilige Geist ist unsere Anzahlung. Indem wir den Heiligen Geist in unserem Leben haben, haben wir schon einen Vorgeschmack auf den Himmel.

[11:32] Der das Unterpfand ist bis zur Erlösung des Eigentums zum Lob seiner Herrlichkeit. Darum, weil das so ist, weil dieser gigantische Lösungsplan die Zeitalter überspannt, weil wir durch Jesus Kind Gottes sein dürfen und in Jesus alles zusammengefasst wird, darum sagt Paulus: Lasse auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört habe.

[12:07] Erkannt, ja, die Epheser. Er war drei Jahre dort bei ihnen gewesen und als er gehört hat, dass sie, wo er jetzt als Gefangener in Rom sich befindet, immer noch an Jesus glauben und immer noch eine herzliche Gemeinschaft in der Gemeinde haben, da wird ihm das Herz warm. Sagt, darum lasse auch ich nicht ab für euch zu danken und in meinen Gebeten an euch zu gedenken.

[12:40] Paulus war so dankbar, dass die Menschen nicht nur in die Gemeinde kamen und dort sich mit Gott beschäftigen, solange er da gewesen ist, sondern dass sie auch dabei blieben. Unsere Aufgabe ist es ja nicht nur, Menschen zu Jesus zu führen, sondern auch dafür zu beten, dass sie bei Jesus bleiben.

[13:01] Für Paulus ist das Danken enorm wichtig. Fast jeder seiner Briefe beginnt mit einem Dank. Und der einzige Grund, warum er diesen Epheserbrief nicht mit dem Dank beginnt, ist, dass er vorher noch das Lob Gottes vorschaltet, mit dieser großartigen Hymne, Epheser 3 bis 14, die wir gerade ja gelesen haben, die im Griechischen sogar ein einziger Satz ist, in dem er sozusagen all das hineinlegt, was andere Schreiber in ganze biblische Bücher versuchen hineinzulegen, nämlich den gesamten Erlösungsplan und was der für uns praktisch, sowohl persönlich als auch für das gesamte Universum bedeutet.

[13:39] Paulus sagt: Ich danke, dass ihr weiter an Jesus glaubt. Und das und ich bete für euch.

[13:50] Vers 17: Dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, den er ja vorher in Vers 3 so gepriesen hat, dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch den Geist der Weisheit und Offenbarung gebe in der Erkenntnis seiner selbst. Paulus sagte: Ich bete, dass ihr Gott erkennt. Jesus hat gesagt in Johannes 17, Vers 3: "Das ist das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen."

[14:19] Und Paulus weiß, dass er bittet, dass die Epheser weiterhin immer tiefer verstehen, wie Gott ist und dadurch die Weisheit und Herrlichkeit und Offenbarung Gottes begreifen können. Erleuchtete Augen eures Verständnisses, damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung und was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen ist. Wer Gott besser kennenlernt, wer ein vertieftes Verständnis bekommt, wessen Augen erleuchtet worden sind, der weiß, was Gott uns schenken möchte. Der weiß, wie herrlich, wie wunderbar der Ruf Gottes ist. Der Ruf Gottes an dich und an mich.

[15:01] Paulus wünscht sich, dass wir besser verstehen, nicht nur den Epheser, dass wir alle besser verstehen, was für eine tolle Sache es ist, dass Gott uns gerufen hat und was für ein unvorstellbares Erbe auf uns wartet. Möge Gott auch mir und dir, liebe Freunde, liebe Freundin, erleuchtete Augen schenken, dass wir das begreifen.

[15:21] Was auch die überwältigende Größe seiner Kraftwirkung an uns ist, die wir glauben. Paulus möchte auch, dass wir erkennen, wie groß die Kraft Gottes ist, von der in Römer 1, Vers 16 sagt, dass das Evangelium die Kraft Gottes ist, um jeden, der glaubt, gemäß der Wirksamkeit seiner Macht, seiner Stärke. Er reiht ein Wort an das andere, deutlich zu machen. Gott hat wirklich enorme Kraft, und die zeigt sich an der Auferstehung Jesu. Die hat er wirksam werden lassen, indem Christus, also die Kraft, als er ihn aus den Toten auferweckte und ihn zu seiner Rechten setzte in den himmlischen Regionen.

[16:02] Als Jesus von den Toten auferstand und auferweckt worden ist in den Himmel und dort dazu Priester uns zu segnen, dass Gott uns durch ihn segnen kann mit jedem geistlichen Segen. All das passiert auf der Kraft Gottes, hoch über jedes Fürstentum und jede Gewalt, Macht und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht alleine in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen. Jesus ist über alle haben.

[16:26] Und deswegen wird auch alles, was im Himmel ist und alles, was auf der Erde ist, in ihm zusammengefasst werden. Das hat konkrete Bedeutung auch für die Gemeinde. Und er hat alles seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben. Wenn Jesus der König des Universums ist, dann muss er auch der allererste, der echte Leiter der Gemeinde Gottes sein.

[16:57] Und was ist die Gemeinde? Die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt. Mit anderen Worten, die Gemeinde ist nicht einfach ein Club von Nachfolgern, nicht nur jemand, eine Gruppe von Menschen, die versucht, jemanden zu imitieren. Die Gemeinde ist eigentlich Teil von Jesus, sein Leib und trennbar mit ihm verbunden, so dass wer Teil der Gemeinde ist, doch automatisch und der Christus steht so wie ein Körperteil unter dem Haupt steht. Und dieses diesen Gedanken vom Leib Jesu als Bild für die Gemeinde, den wird Paulus gleich noch ausführlicher aufgreifen im Epheserbrief.

[17:42] Aber zunächst spricht er noch einmal ganz praktisch über die Frage, wie wird teilhaben können an diesem Leib, teilhaben können an diesem Evangelium, dieser Berufung, dieser Herrlichkeit, dieser Gnade. Auch euch, die ihr tot wart durch Übertretung und Sünde. Die Sünde trennt uns von Gott, die Sünde macht, dass wir geistlich tot sind. In denen ihr einst gelebt habt, nach dem Lauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten, der in der Luft herrscht.

[18:16] Die Epheser, als sie noch Heiden waren, haben natürlich dem Zeitgeist gemäß und ohne zu wissen, haben sie so gelebt, wie es der Satan wollte, dem Geist, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt, der auch jetzt heute noch viele Menschen in die Rebellion treibt und sie versucht, dort zu halten in den Sünden. Sind wir geistlich tot. Unter ihnen führten auch wir alle einst unser Leben in den Begierden unseres Fleisches.

[18:45] Paulus sagt, das ist keine Sache, die auf euch Heiden beschränkt gewesen wäre. Wir Juden haben genau dasselbe getan. Im Römerbrief zeigt dann Römer 1, 2 und 3 ja ganz ausdrücklich und ausführlich, dass das der Fall ist. Wir alle haben unser Leben nach unserem fleischlichen Willen, nach unseren fleischlichen Begierden gelebt. Wie genau? Indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken Taten. Ein Mensch, der in Sünde lebt, der tut das, was sein Fleisch, was seine Gedanken, sein Wille ihm sagt, was er tun soll. Er kennt keine höhere Autorität als das, was er selbst will.

[19:27] Und wir waren von Natur Kinder des Zorns, wie auch die anderen. Kein Unterschied zwischen denen, die zwar formal die Bibel kannten, aber ohne Christus waren in ihrem Herzen, und denen, die die Bibel nicht einmal kannten. Wir alle sind in der Sünde gewesen.

[19:44] Und dann kommt der nächste Satz: Gott aber... Bist du dankbar, dass hier steht: Gott aber...

[19:52] Aber Gott, aber der reich ist an der Bar und wir haben schon gesehen in Kapitel 1, Vers 7, dass er reich ist an Gnade. Der ist doch reich an Erbarmen. Er hat um seiner großen Liebe willen, mit der er uns gelebt hat. Jeremia sagt: Oh Gott, sagte in Jeremia 31,3, dass uns mit ewiger Liebe geliebt hat. Hier heißt es, dass sie nicht nur ewig ist, sondern dass sie groß ist.

[20:15] Römerbrief wird uns deutlich, dass sie, dass das, dass die Kreuzigung Jesu beweist, wie gewaltig groß Gottes Liebe ist. Der das reich an, aber er hat große Liebe. Er hat uns damit geliebt. Auch uns, die wir tot waren durch die Vertretung, mit dem Christus lebendig gemacht. Aus Gnade sind wir errettet.

[20:40] Mit anderen Worten, sagt dir, sagt er, diese Kraft, die Christus aus den Toten auferweckt hat, die hat nicht nur damals gewirkt, die wirkt auch an uns. Er hatte ja am Ende von Kapitel 1 gesagt, diese Macht, die Wirksamkeit der Macht seiner Stärke, die Kraftwirkung, diese überwältigende Größe, die wirkte uns. Er hat diese Kraft an Jesus offenbart, als er ihn auferweckt hat und ihn in den Himmel gesetzt hat, zur Rechten Gottes.

[21:09] Jetzt sagt Paulus, aber nicht nur an Jesus, dieselbe Kraft wirkt auch an uns. Denn auch wir waren tot, zwar nicht physisch tot wie Jesus, aber geistlich tot in den Sünden und Übertretungen. Und diese Kraft, die weckt uns mit auf und versetzt uns im Glauben mit in den Himmel zu Jesus, wo wir gesegnet werden mit jedem geistlichen Segen. Und all das geschieht durch die Kraft Gottes.

[21:37] Gott aber, nicht wir. Wir waren tot. Gott aber, deswegen sagte: Aus Gnade seid ihr errettet.

[21:51] Damit er in den kommenden Weltzeiten den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade in Gütern und Zerweisen in Christus Jesus. Paulus hat erkennbar Mühe, Superlative zu finden, die ansatzweise adäquat ausdrücken, wie groß, wie überfließend, wie überschwänglich, wie unfassbar, wie überwältigend Gottes Liebe und Gnade und Kraft ist.

[22:20] Und der Punkt ist ganz deutlich: Sie ist so groß und so herrlich und so wunderbar und so überschwänglich, dass deutlich wird, das hat nichts mit unserer Leistung zu tun. Es ist eine überwältigende Kraft, eine überwältigende Liebe, eine über unfassbarer Reichtum der Gnade, der allein dafür verantwortlich ist, dass wir errettet werden. Etwas, was Gott sich schon vorgenommen hat, bevor wir existiert haben, wozu wir also gar nichts beitragen konnten.

[22:52] Ihn gar nicht überreden musste, dann als wir in die Welt kamen, war Gott schon längst völlig entschlossen, was immer wir an Sünde tun würden, es uns vergeben zu wollen in Jesus, durch das Evangelium.

[23:08] Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch. Gottes Gabe. Das ist ein Geschenk. Und wer diese Verse liest, der sieht ganz deutlich, warum das so sein muss, nicht auswirken, damit niemand sich rühmen kann. Keiner von uns kann sich auf die Schulter klopfen, dafür ist die Erlösung nicht gedacht. Denn wir sind seine Schöpfung. Gott hat diese Welt geschaffen aus dem Nichts.

[23:34] Und so hat er uns geschaffen, neu geschaffen, ein neues Herz zu geben. Die wir tot waren in den Sünden und Übertretungen dieser Welt, erschaffen in Christus Jesus. Und jetzt kommt zu guten Werken des Evangeliums, schaffte.

[23:47] Gott hat die guten Werke nicht abgeschafft. Er zeigt nur, dass wir niemals mit eigenen guten Werken Gott beeindrucken können, der doch alles im Himmel gegeben hat, um uns zu retten. Er hat die guten Werke erschaffen in Christus Jesus, zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihm wandeln sollen.

[24:09] Die Erlösung ist eine Gnadengabe, und der Gehorsam ist eine Gnadengabe. Denn all das, was wir Gutes tun können, ist ein Geschenk Gottes, eine Gabe, der wir nur folgen können, die wir umsetzen können, weil Gott es wirklich macht.

[24:26] Darum gedenkt daran, dass ihr einst Heiden im Fleisch wart und unbeschnitten genannt wurdet von der sogenannten Beschneidung, die am Fleisch mit der Hand geschieht. Das heißt, von den Juden, wie gesagt, ihr seid Heiden. Dass sie in jener Zeit und jetzt ist sehr interessant: Ohne Christus wart ihr ausgeschlossen von der Bürgerschaft Israels und fremd den Bündnissen der Verheißung. Ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt.

[24:55] Sie waren keine Israeliten, und das Problem war nicht, dass sie nicht beschnitten waren oder dass sie bestimmte jüdische Vorschriften nicht einhielten. Das Problem war, dass sie zu diesem Zeitpunkt ohne Christus waren. Und das zeigt uns, was eigentlich der Sinn des ganzen israelischen Volkes im Alten Testament war. Es war das Volk, das mit Christus verbunden war.

[25:20] Christus, der der Welt zeigen sollte. Solange sie ohne Christus waren, waren sie kein Teil von Israel. Sie hatten keinen Teil an den Bündnissen der Verheißung. Sie hatten keine Hoffnung und waren ohne Gott.

[25:32] Das heißt, wer mit Christus ist, der ist mit Gott in der Welt. Der hat Hoffnung, der hat die Bündnisse für sich, und der ist Teil des wahren geistlichen Israels.

[25:48] Jetzt aber, das ist, was er sagt in Vers 13: "Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst fern wart, nahe gebracht worden durch das Blut des Christus."

[25:56] Durch Jesus, durch seine Erlösung werden wir Teil von Israel, des geistlichen Israels. Wir werden Teil des Volkes Gottes, denn er ist unser Friede, der aus beiden, das heißt den Juden und den Heiden, eins gemacht und die Scheidewand des Zaunes abgebrochen hat. Indem er in seinem Fleisch die Feindschaft, das Gesetz der Gebote in Satzung, hinweg hat. All das, das Heiden von Juden und erschienen oder was Juden von Heiden abgegrenzt hat, an äußeren Vorschriften hat er durch den Tod hinweg getan, um die zwei in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen und Frieden zu stiften.

[26:39] Dieser Jesus, unter dem einmal das gesamte Universum mit der erlösten Welt in eins zusammengefasst wird, mit ihm als Haupt und König. Auch er hat hier die Heiden und die Juden zu einem ganzen neuen zusammengebracht und um die beiden in einem Leib mit Gott zu versöhnen durch das Kreuz.

[27:03] Mit anderen Worten, wir werden alle gleich gerettet. Es gibt nicht eine Erlösung erster Klasse, eine Lösung zweiter Klasse. Es gibt nicht Gläubige höheren Ranges und Gläubige niederen Ranges. Sie sind alle eins, ein Leib in Christus.

[27:17] Sind wir alle Brüder und Schwestern, und durch ihn werden wir alle auf die selbe Art und Weise mit Gott versöhnt durch das Kreuz.

[27:30] Nachdem er durch dasselbe, das heißt durch das Kreuz, die Feindschaft getötet hatte. Und er kam und verkündigte Frieden euch, den Fernen und den Nahen. Denn durch ihn haben wir beide den Zutritt zu dem Vater in einem Geist.

[27:46] Wir haben denselben Heiligen Geist und denselben Erlöser. Wir haben dasselbe Evangelium, dieselbe Gnade, denselben Reichtum seiner Herrlichkeit, dieselbe Liebe und dieselbe Kraft.

[28:08] So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge ohne Bürgerrecht und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.

[28:15] Denkst du manchmal, dass du vielleicht nicht würdig bist, Teil des Volkes Gottes zu sein? Hast du Zweifel, ob du wirklich Teil der Familie Gottes bist?

[28:26] Paulus ruft nicht nur den Fehlern, sondern auch dir und mir zu, dass wenn wir Jesus angenommen haben, an ihn glauben, dann sind wir durch sein Blut Teil der Familie Gottes. Dann sind wir seine Kinder. Dann sind wir nicht mehr Fremdlinge, die von außen schauen und sich wünschen, vielleicht auch erlöst sein zu können.

[28:47] Sind wir nicht mehr Gäste. Dann sind wir Hausgenossen der Heiligen, erbaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, auf dem, was im Alten und im Neuen Testament geschrieben steht, was die großen Propheten und die Jünger Jesu in dieser Welt gewirkt haben. Aber vor allem während der während Jesus Christus selbst der Eckstein ist.

[29:06] Er ist das eigentliche Fundament, der erste Eckstein, von dem alles abhängt. Und auf der Grundlage des Wortes Gottes sind wir Teil einer Gemeinde, in dem der ganze Bau und zusammengefügt wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn. In dem auch ihr mit erbaut werdet zu einer Wohnung Gottes im Geist.

[29:28] Die Gemeinde ist nicht nur ein Leib, sie ist auch ein Tempel. Und das ist jetzt auch interessant, denn Paulus sagt auch: Unser Körper ist ein Tempel des Heiligen Geistes. Die Gemeinde ist ein Leib, und sie ist ein Tempel.

[29:50] Jesus möchte durch den Heiligen Geist in seiner Gemeinde wohnen. Und du und ich sind alle ein Baustein. Und wir müssen als Baustein dort stehen, dort sein, wo Gott uns hinstellt, damit wir Teil sind. Ohne uns wäre die Gemeinde nicht so, wie sie mit uns ist.

[30:09] Wir alle sind wichtig und sind alle mit aufgebaut. Und wir müssen alle zusammen stehen. Ein Gebäude ist ja nur dann wirklich ein Gebäude, wenn die einzelnen Bausteine auch alle nebeneinander, aufeinander liegen, ein gesamtes Gebäude bilden.

[30:28] Deshalb bin ich, Paulus, der gebundene Christi Jesu, für euch die einen. Er, der in Rom jetzt als Gefangener sitzt, hat eine besondere Bürde für die Heiden, dass sie wissen, dass auch sie Teil der Gemeinde Gottes sein dürfen.

[30:46] Ihr habt ja gewiss von der Haushaltung der Gnade Gottes gehört, die mir für euch gegeben worden ist, dass er mich das Geheimnis durch Offenbarung wissen ließ, wie ich zuvor kurz geschrieben habe. Daran könnt ihr, wenn ihr es lest, meine Einsicht in das Geheimnis des Christus erkennen.

[31:03] Was ist das für ein Geheimnis, um das der Paulus hier spricht? Das sind früheren Generationen den Menschenkindern nicht bekannt gemacht worden, wie es jetzt seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist geoffenbart worden ist. Hier ist etwas neu verstanden worden, was in früheren Generationen nicht so in dem Maße begriffen worden ist, wie Gott es sich sicherlich eigentlich auch gewünscht hätte.

[31:28] Das nämlich die Heiden Miterben und zum Leib gehörige und mit Teilhabe seiner Verheißung sind in Christus durch das Evangelium, durch die gute Nachricht. Können alle daran teilhaben.

[31:42] Und Paulus hat das verstanden. Paulus sagt: Gott hat es mir offenbart, damit ich es euch allen sage, damit euch niemand einrede, dass ihr Christen zweiter Klasse seid, dass ihr nicht so wirklich dazu gehört.

[31:56] Das ist mir leicht geworden, gemäß der Gabe der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, nach seiner Wirkung, nach der Wirkung seiner Kraft. Paulus sagt: Ich bin ein Diener für das Evangelium Gottes.

[32:07] Kraft, die mich erlöst hat, gebt mir auch die Gnade, es weiterzugeben, was Gott mir aufgetragen hat, mir, dem aller geringsten unter allen Heiligen.

[32:14] Paulus hatte keine hohe Meinung von sich. Ist diese Gnade gegeben worden, unter den Heiden den unaussprechlichen Reichtum des Christus zu verkündigen und alle darüber zu erleuchten. Der darüber gebetet, dass den Fehlern erleuchtete Augen gegeben werden sollen und alle darüber zu erleuchten, welches die Gemeinschaft ist, die als Geheimnis von den Ewigkeiten her in Gott verborgen war, der alles das schaffen hat durch Jesus Christus.

[32:41] Er sagt: Das ist mir, der ist gar nicht verdient habe, diese Gnade ist mir gegeben worden, allen zu erzählen, was für eine Gemeinschaft Gott sich mit allen Menschen wünscht.

[32:56] Paulus sagt: Ich habe es nicht verdient zu werden und ich habe es nicht verdient, davon reden zu können, von dem Evangelium.

[33:06] Oh Gott hat mir beides geschenkt, damit jetzt den Fürstentümern und Gewalten in den himmlischen Regionen durch die Gemeinde die mannigfaltige Weisheit Gottes bekannt gemacht werde.

[33:20] Durch das, was das Evangelium hier auf der Erde tut, das, was es in Menschenherzen bewirkt und wie es die Gemeinde Gottes zusammenschweißt.

[33:28] Lernen, ungefallene Welten, zündlose Engel im Universum etwas über die Weisheit Gottes, was sie sonst nicht so lernen würden.

[33:46] Lieber Freund, liebe Freundin, als Gemeinde haben wir eine gigantische Aufgabe, eine unglaubliche Privileg. Dann wird uns die ganze Fülle Gottes, die ganze Fülle seiner Gnade, der Reichtum seiner Liebe, die überwältigende Kraft, die er hat, sichtbar.

[34:10] Und wenn wir dem das glauben, dann werden wir zu einem Lehrstück, das gesamte Universum, das übersteigt unseren Verstand. Wir können es nicht erklären, wir können uns schon gar nicht dafür qualifizieren.

[34:22] Wir können aus Dankbarkeit Jesus folgen und Gott anbeten für so viel Gnade, Liebe und Herrlichkeit. Das ist nicht auch deine Wunsch.

[34:36] Nach dem Vorsatz der Ewigkeiten, den er gefasst hat, den Christus Jesus, unserem Herrn, zu dem wir, indem wir die Freimütigkeit und den Zugang haben in Zuversicht durch den Glauben an ihn, all das hat Gott sich schon vor Ewigkeiten ausgedacht.

[34:48] Und durch Jesus können wir jetzt zu ihm kommen. Wir haben Zugang zu dem. Paulus schreibt im Hebräerbrief, dass wir mit Freimütigkeit zu dem Thron der Gnade kommen dürfen, um Gnade und Barmherzigkeit erbitten zu dürfen, Gnade zur rechten Zeit.

[35:07] Darum bitte ich, dass ihr nicht mutlos werdet wegen meiner Bedrängnisse um euren Willen, die euch eine Ehre sind.

[35:13] Paulus schreibt all das, weil er weiß, seine Gefangenschaft kann Leute irritieren, sie kann Leute entmutigen. In dieser Welt passieren Dinge, die wir nicht verstehen können, und wir können nicht mehr begreifen, was Gott zulässt und warum manchmal scheinbar das Evangelium behindert wird.

[35:32] Und Paulus sagt: Ich schreibe euch, was Gottes Plan ist. Ich schreibe euch, wie groß die Herrlichkeit ist, damit ihr nicht entmutigt werdet.

[35:38] Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, von dem jedes Geschlecht im Himmel und auf Erden den Namen erhält.

[35:46] Paulus sagt: Ich beuge mich, dass er euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit gäbe, durch seinen Geist mit Kraft gestärkt zu werden an dem inneren Menschen.

[35:54] Er sagt: Ich bete darum, dass auch wenn ich jetzt in Ketten bin, dass ihr nicht entmutigt werdet, sondern dass ihr gestärkt werdet, und zwar durch die Kraft Gottes, die durch den Heiligen Geist in euer Leben kommt.

[36:06] Nach dem inneren Menschen, dass ihr innerlich gestärkt werdet, dass der Christus durch den Glauben, indem ihr also Gottes Wort vertraut, in euren Herzen wohnen.

[36:15] Indem ihr also vertraut, dass das, was Gott sagt, wahr ist, dass tatsächlich Jesus in euren Gedanken wohnen darf, damit ihr in Liebe gewurzelt und gegründet, dass euer Leben also in Liebe so stark verankert ist, dass ihr nicht so leicht aus der Liebe herausgerissen werden könnt.

[36:33] Dazu fähig seid, mit allen Heiligen zu begreifen, dass die Breite, die Länge, die Tiefe, die Höhe sei, und die Liebe des Christus zu erkennen, die doch alle Erkenntnis übersteigt, damit ihr erfüllt werdet bis zur ganzen Fülle Gottes.

[36:49] Paulus möchte deutlich machen: Es gibt so viel mit Gott zu leben, so viel zu verstehen. Gott hat alles, was er hat, auf dich und mich ausgegossen.

[37:08] Und wenn wir auf ihn achten, wenn wir mit ihm zusammen leben, dann erkennen wir einen unvorstellbaren Ozean der Liebe Gottes.

[37:23] Dem aber, der weit über die Maßen mehr zu tun vermag, als wir bitten oder verstehen, gemäß der Kraft, und er wird schon gesprochen haben, die in uns wirkt. Die nicht nur an Jesus gewirkt hat, sondern die an uns wirkt und die in uns wirkt.

[37:38] Ihm sei die Ehre in der Gemeinde in Christus Jesus, auf alle Geschlechter der Ewigkeit der Ewigkeiten. Amen.

[37:48] Was ein großartiger Abschnitt.

[37:51] Paulus beschreibt die gesamte Herrlichkeit des Lösungsplanes hier.

[37:58] Hier endete der erste große Abschnitt des Briefes, und jetzt folgt der zweite, der uns zeigt, wie das, was Paulus hier mit gigantischen Worten versucht hat auszudrücken, praktisch im Leben eines Gläubigen bedeutet.

[38:17] So ermahne ich euch nun, ich, der gebundene Herr, dass ihr der Berufung würdig wandelt, zu der ihr berufen worden seid. Also lebt so, damit tatsächlich auch die ungefallenen Welten im Himmel die Weisheit Gottes erkennen können.

[38:31] Lebt so, indem ihr in den guten Werken wandelt, die Gott schon bereitet. Lebt so, indem ihr liebevoll und eifrig bemüht seid, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens.

[38:52] Sehr verstand hat, was Gott vorhat. Wir verstanden hat, was das Evangelium mit den Gläubigen bewirken soll. Der wird mit aller Demut versuchen, eifrig versuchen, also mit viel Hingabe versuchen, die Einheit zu bewahren, denn Zersplitterung bedeutet genau das Gegenteil von dem, was Gott hat.

[39:11] Zersplitterung und Spaltung bewirken nämlich, dass dieses Bild Risse bekommt. Alle, die wirklich gläubig sind, sollen auch vereint sein.

[39:22] Ein Leib und ein Geist, wie auch berufen sei zu einer Hoffnung eurer Berufung. Einher, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, über allen und durch alle und in euch allen.

[39:37] Wir haben einen Gott, eine Erlösung, den einen Glauben, eine Taufe. Wir brauchen eine Gemeinde.

[39:48] Jedem einzelnen von uns aber ist die Gnade gegeben nach dem Maß der Gabe des Christus. Darum heißt es: Er ist hinaufgestiegen zur Höhe, hat Gefangene weggeführt und den Menschen Gaben gegeben.

[40:00] Paulus zitiert aus dem Alten Testament und deutlich zu machen, dass jeder Einzelne von uns jetzt einen Beitrag dazu leistet, dass die Gemeinde eins ist.

[40:10] Das Wort aber: Er ist hinaufgestiegen. Was bedeutet es anderes, als dass er auch von den zuvor herabgestiegen ist zu den Niederungen der Erde? Erst also, der hinabgestiegen ist, ist derselbe, der auch hinaufgestiegen ist über alle Himmel, damit er alles erfülle.

[40:24] Das ist Jesus, der hinabgekommen ist, der gestorben ist für uns, und der in den Himmel aufgefahren ist, der auferstanden ist und jetzt zur Rechten Gottes für uns eintritt, damit wir mit allen geistlichen Segnungen gesegnet werden.

[40:36] Und er hat etliche als Post gegeben. Paulus sagt: Der, der in den Himmel aufgefahren ist, hat Gaben gegeben. Was für Gaben? Apostel z.B., etliche als Propheten, etliche als Evangelisten, etliche als Hirten und Lehrer.

[40:48] Und zwar wozu? Wozu gibt es diese verschiedenen Aufgaben, diese verschiedenen Gaben, diese verschiedenen Ämter? Zur Rüstung der Heiligen, um die Gemeinde, Geschwister, aufzurüsten, auszubilden.

[40:59] Wozu? Für das Werk des Dienstes, damit allen nicht nur ein paar Apostel und ein paar Hirten, sondern alle dienen. Wozu? Für die Erbauung des Leibes Christi.

[41:10] Damit alle Gläubigen in der Gemeinde mitbauen an dem Leib Christi. Gibt es die verschiedenen Gaben, um alle auszubilden darin, bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zur vollkommenen Mannesreife, zum Maß der vollen Größe des Christus.

[41:33] Das ist das Ziel. Die Gemeinde arbeitet, das große Ziel, die Einheit des Glaubens weltweit herzustellen, damit wir nicht mehr unbündige sein, hin und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind, leer durch das betrügerische Spiel der Menschen, durch die Schlauheit, mit der sie zum Irrtum verführen.

[41:51] Sondern wahrhaftig in der Liebe heranwachsen in allen Stücken zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus.

[42:01] Gott hat diese Ämter gegeben, damit wir lernen, die Bibel selbst zu verstehen, damit wir nicht mehr von ihren Lehrern aus der Bahn geworfen werden können, weil ihre Lehren die Einheit der Gemeinde Gottes bedrohen.

[42:15] Christus ist das Ziel. Zu ihm wollen wir hinwachsen. Von ihm aus vollbringt der ganze Leib zusammengefügt und verbunden durch alle Gelenke. Wir sind alle miteinander mit Christus und miteinander verbunden.

[42:25] Die einander Handreichung tun nach dem Maß der Leistungsfähigkeit jedes einzelnen. Nicht alle können gleich viel zum Wachstum des Leibes beitragen, zur Aufbauung seiner selbst in Liebe.

[42:38] Jeder von uns hat eine Aufgabe, und wir alle sollen einander helfen. Wir sollen alle mit Christus verbunden, miteinander zusammenarbeiten, damit die Gemeinde Gottes wächst und gebaut wird.

[42:49] Das sage und bezeuge ich nun im Herrn, dass ihr nicht mehr so wandeln sollt, wie die übrigen Heiden wandeln in der Nichtigkeit.

[42:57] Das bedeutet, wir können nicht mehr so leben, wie die Welt lebt, deren Verstand verfinstert ist und die entfremdet sind im Leben Gottes, wegen der Unwissenheit in ihnen, wegen der Verhärtung ihres Herzens.

[43:06] Wir können nicht so leben, wie die, die sich gegen Gottes Wort stellen und die Gottes Wort nicht kennen, die nachdem sie alles Empfinden verloren haben, die also keine Schmerzgrenze mehr kennen, was die Sünde betrifft, deren Hemmschwelle so niedrig geworden ist.

[43:24] Sich der Zügellosigkeit ergeben haben, um jede Art von Unreinheit zu verüben mit unersättlicher Gier. Ihr aber habt Christus nicht so kennengelernt, wenn ihr wirklich auf ihn gehört habt, ohne ihm gelehrt worden seid, wie es auch Wahrheit ist in Jesus.

[43:40] Wer Jesus wirklich kennt, weiß, dass Jesus etwas ganz anderes gelehrt und uns gegeben hat, als das Leben dieser Welt. Dass ihr, was den früheren Wandel betrifft, den alten Menschen abgelegt habt, der sich wegen der betrügerischen Begierden verderbte.

[43:56] Dagegen erneuert werdet im Geist eurer Gesinnung und den neuen Menschen angezogen habt, der Gott entsprechend geschaffen ist. Ja, wenn an uns, wir sind seine Schöpfung, und er schenkt uns die guten Werke, dass wir ihn wandeln sollen.

[44:08] Und zwar ist der Gott entsprechend geschaffen ist, in wahrhafter Gerechtigkeit und Heiligkeit. Wir müssen als Gläubige im neuen Menschenleben, den Gott gemacht hat, den er geschaffen hat, wir müssen den annehmen.

[44:18] Und wir können zwar uns immer entscheiden, aber wenn wir uns entscheiden, trotzdem die alten Sünden weiterzuleben, dann bricht der Plan Gottes für unser Leben zusammen.

[44:33] Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten. Übrigens ein Zitat aus einem ganz wundervollen Kapitel, dem Kapitel 8, das ihr unbedingt auch mal lesen solltet.

[44:44] Denn wir sind untereinander Glieder. So und ihr, so sündigt nicht. Die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn.

[44:52] Gebt auch nicht Raum den Teufel, der gestohlen hat, der Stille nicht mehr, sondern bemüht euch viel mehr mit den Händen etwas Gutes zu erarbeiten, damit er den Bedürftigen etwas zu geben habe.

[45:01] Es sind praktische Dinge, die zeigen, ob wir echte Christen sind, ob wir die Wahrheit reden, ob wir, wenn wir in Sünde gefallen sind, es bereuen und dann auch nicht mehr tun.

[45:13] Kein schlechtes Wort soll aus eurem Mund kommen, sondern was gut ist zur Erbauung, wo es nötig ist, damit es den Hörern Gnade gibt. Sind meine Worte, sind deine Worte so, dass sie andere zu Jesus führen?

[45:24] Oder sind es schlechte Worte, die wir reden und betrübt nicht den Heiligen Geist, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung.

[45:30] Wir werden uns an Kapitel 1. In ihm sind auch wir, nachdem wir das Wort der Wahrheit, das Evangelium seiner Rettung gehört haben, nachdem wir dann geglaubt haben, versiegelt worden mit dem Geist der Verheißung, die Anzahlung auf den Himmel.

[45:48] Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan, samt aller Bosheit.

[45:53] Es hat aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander gleich, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.

[45:59] Paulus sagt mit anderen Worten.

[45:59] Christus Paulus sagt mit anderen Worten: Wenn Gott euch eine Anzahlung auf den Himmel gegeben hat, dann lebt auch so, dass der Heilige Geist, der auch den Himmel nahe bringt, sich nicht wieder zurückziehen muss, weil wir weiter die Werke der Finsternis tun.

[46:12] Wer nun Gottes Nachnamen als geliebte Kinder trägt, wenn Gott unser Vater ist – ich habe einen kleinen Sohn, und ich denke, jeder, der Kinder hat, weiß, wie Kinder gerne ihre Eltern imitieren. Wenn wir geliebte Kinder Gottes sind, dann sollen wir so wie Kinder ihre Eltern imitieren, Gott nachahmen und wandeln in der Liebe, gleich wie auch Christus uns geliebt und sich selbst für uns gegeben hat als Darbringung und Schlachtopfer zu einem lieblichen Geruch für Gott. Jesus ist für mich und für dich gestorben, und das zeigt uns, wie wir in Liebe auch in unserem Leben agieren sollen.

[46:52] Uns sucht aber und alle Unreinheit oder Habsucht soll nicht einmal bei euch erwähnt werden, wie es Heiligen ziemt. Auch nicht Schändlichkeit und albernes Geschwätz oder Witzeleien, die sich nicht gehören, sondern vielmehr Danksagung.

[47:08] Wir alle haben eine Aufgabe in unserem Alltag, auch in den verschiedenen Bereichen ein Leben zu leben, das dem Evangelium der Kraft, der Kraftwirkung Gottes, dem überströmenden Reichtum seiner Herrlichkeit im Alltag entspricht.

[47:25] Das sollt ihr wissen, dass kein Unzüchtiger oder Unreiniger oder Habsüchtiger, der in Götzen lebt, ein Erbteil hat im Reich des Christus und Gottes. Wir haben ja gesehen, dass Gott uns im Heiligen Geist schenkt als Unterpfand des Erbes. Aber wenn wir nicht so leben, wie es das Evangelium möglich macht, wenn wir in den guten Werken, die Gott zuvor geschaffen hat, dass wir in ihm wandeln, nicht gehen, dann werden wir dieses Erbe nicht antreten können, weil der Geist dann betrübt sich zurückzieht.

[47:58] Lasst euch von niemand mit leeren Worten verführen. Niemand verführe dich, lieber Freund, liebe Freundin, mit dem Gedanken, man könnte weiter einfach in der Sünde leben, man könnte weiter sündige Dinge tun, man könne diese nicht überwinden, man wäre trotzdem irgendwie gerettet. Das ist ein leeres Wort, hat nichts mit dem Evangelium zu tun.

[48:16] Und deswegen dürfen uns davon nicht verführen lassen, denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams wegen der Sünde. Und sie soll überwunden werden, nicht einfach entschuldigt werden mit der Entschuldigung: „Naja, jetzt ist die Person ja an Jesus, deswegen ist die Sünde nicht mehr so schlimm, weil er ja an Jesus glaubt.“ Nein.

[48:35] So werdet nun nicht ihre Mit-Teilhaber. Denn ihr wart einst Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts. Die Frucht des Geistes besteht nämlich in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.

[48:50] Wir kennen noch seine Aussage in Galater, wo er noch ein paar mehr Aspekte dieser Frucht des Geistes offenbart, was wie es sich, woran man erkennen kann, dass ein Mensch wirklich mit dem Heiligen Geist erfüllt ist: an Güte, Gerechtigkeit und an Wahrheit.

[49:09] Prüft also, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis. Habe damit nichts zu tun.

[49:16] Deckt sie Filme auf, aber wie als Detektive, die versuchen, alle finsteren Dinge möglichst grell ins Licht zu rücken.

[49:32] Denn was heimlich von ihnen getan wird, ist schändlich, auch nur zu sagen. Das alles aber wird offenbar, wenn es vom Licht aufgedeckt wird.

[49:40] Denn alles, was offenbar wird, das ist nicht – wie sollen wir die Finsternis aufdecken? Indem wir selbst Licht sind, nicht indem wir alle Sünden suchen und sie benennen und sie alle einzeln aufzählen, sondern indem wir selbst Licht sind und durch unser Licht die Finsternis aufdecken.

[49:54] Die wird deutlich machen, dass man so nicht redet, indem wir deutlich machen, dass man so sich nicht verhält. Nicht indem wir einfach ähm die die Sünden anderer nur suchen, sondern den wir selbst die Sünde überwinden und damit als ein Licht deutlich machen.

[50:16] Darum heißt es: Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, so wird Christus dich erleuchten. Seht nun darauf, wie er mit Sorgfalt wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise. Geht in einem Alltag mit Sorgfalt vor, lebt nicht einfach so den Tag hinein.

[50:30] Und kauft euch Zeit aus, denn die Tage sind böse. Wenn das Paulus damals schon schreiben konnte, wie viel mehr heute. Darum seid nicht unverständig, sondern seid verständig, was der Wille des Herrn ist.

[50:40] Dass Gott möchte, dass wir klug überlegen und berauscht euch nicht mit Wein, lebt also auch gesund und enthaltsam, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes. Redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, nicht weltlichen Liedern.

[50:56] Singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen. Sagt allezeit Gott dem Vater Dank für alles, etwas, was wir auch in anderen Paulusbriefen finden, in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus, auch für die Dinge, die uns vielleicht nicht mehr gefallen.

[51:14] Lass uns Danke sagen. Ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes. Echtes christliches Leben zeigt sich in der Bereitschaft, sich unterzuordnen.

[51:21] Und dafür gibt Paulus ein paar Beispiele: Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter, als dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist, und er ist der Retter des Leibes.

[51:34] Wie nun die Gemeinde sich dem Christus unterordnet, so auch die Frauen ihren eigenen Männern in allem. Ihr Männer, liebt eure Frauen, gleich wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat.

[51:46] Damit sie heilig, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad, damit er sie sich selbst darstellt, ist eine Gemeinde, die herrlich sein soll, so dass sie weder Flecken noch Runzeln noch etwas ähnliches habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei.

[52:12] Jesus hat sich selbst geopfert, damit seine Gemeinde die schönste überhaupt ist.

[52:24] Wir Männer sollen unser letztes Hemd geben, damit es unseren Frauen gut geht, damit unsere Frauen gesegnet werden mit jedem geistlichen Sinn, damit sie mit Christus verbunden ein wirklich gesegnetes Leben haben können.

[52:40] Ebenso sind die Männer verpflichtet, ihre eigenen Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, gleich wieder her die Gemeinde.

[52:55] Denn wir sind Glieder seines Leibes, von seinem Fleisch und von seinem Gebein. Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein. Zitat: 1. Mose 2, Vers 24.

[53:10] Dieses Geheimnis ist groß. Ich aber deute auf Christus und auf die Gemeinde. Paulus zeigt dir, dass die Ehe ein Bild ist für das, was Christus und die Gemeinde miteinander erleben, was Gläubige mit Jesus zusammen erleben dürfen.

[53:25] Und das zeigt uns auch, wie wichtig es ist, dass die Ehe so, wie Gott sie im 1. Mose 2 gestiftet hat, als Ehe zwischen Mann, zwischen einem Mann und einer Frau, von der christlichen Gemeinde als Definition, nicht nur als ein Ideal, sondern als die Definition dessen, was Gott sich gedacht hat, bestätigt wird.

[53:49] Auch wenn wir in einer Welt leben, der es heute viele Gegenentwürfe gibt, die das Bild Gottes und den Plan der Erlösung in ein anderes Licht rücken wollen.

[54:00] Wir müssen zur biblischen Ehe stehen, allein schon deswegen, weil sie das Evangeliums Plan illustriert. Und wir können es uns nicht leisten, ist Evangelium weniger gut zu verstehen.

[54:17] Doch auch ihr, jeder von euch, liebe seine Frau so wie sich selbst. Die Frau aber, weise dem Mann. Erfurt Paulus möchte, dass wir nicht nur theologisch die Ehe verstehen, sondern ja praktisch im Alltag zeigen, was das Evangelium mit uns bewirkt hat.

[54:29] Wenn wir im Evangelium leben, dann werden wir unseren Frauen die größtmögliche Liebe zeigen, die man einem Menschen auf dieser Erde zeigen kann.

[54:38] Und dann werden auch unsere Frauen uns mit Respekt begegnen und unsere Entscheidungen für die gesamte Familie, die wir treffen, deswegen respektieren, weil sie merken, dass alles, was wir entscheiden, aus tiefster Liebe zu ihr und zu ihrem Wohl ist.

[55:01] Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem Herrn, denn das ist recht. Auch die Kinder sollen sich unterordnen. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. Das ist das erste Gebot mit einer Verheißung, damit es dir gut geht und du lange lebst auf Erden.

[55:12] Paulus zeigt also immer wieder, dass es das Alte Testament ist mit seinen Anweisungen, die auch im Leben des neutestamentlichen Christen zeigen, wie wir leben sein.

[55:21] Hier ist es sogar eines der Gebote der zehn Gebote. Und ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn.

[55:32] Aber wir sehen auch hier wiederum, dass es immer zwei Seiten gibt und dass es immer darum geht, dass wir uns einander unterordnen und dass jeder in der Position, in der Gott ihn hingestellt hat, das Evangelium auslebt und nicht seine Stellung und Position missbraucht.

[55:44] Ihr Knechte, gehorcht euren leiblichen Herren mit Furcht und Zittern in Einfalt eures Herzens, als dem Christus. Nicht mit Augendienerei und Menschen zu gefallen, sondern als Knechte des Christus, die den Willen Gottes von Herzen tun.

[56:01] Dient mit gutem Willen dem Herrn und nicht den Menschen. Dort gab es Menschen, die waren Sklaven, und auch sie sollten nicht einfach eine Sozialrevolution anstreben, sondern das, was von ihnen gefordert wird, in Liebe, Sanftmut und Demut umsetzen.

[56:14] Und zwar nicht, um Menschen zu gefallen, sondern um Jesus zu gefallen. Da ihr wisst, was an jedem Gutes tun wird, das wird er von dem Herrn empfangen, er sei ein Sklave oder ein Freier.

[56:30] Und ihr Herren, tut dasselbe ihnen gegenüber und lasst das Drohen, da ihr wisst, dass auch euer eigener Herr im Himmel ist und dass es bei ihm keine Ansehen der Person gibt.

[56:38] Wieder das selbe Prinzip, dass wir, egal in welcher Position wir sind, die Prinzipien des Evangeliums ausleben müssen.

[56:48] Im Übrigen, meine Brüder, Paulus kommt zum Schluss: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Wir haben gesehen, was für eine überwältigende Kraft Gott hat.

[56:59] Schon ab dem ersten Kapitel, Paulus sagt: Diese Kraft, von euch von Anfang an gesprochen habe, die in uns wirkt und die uns mit auferweckt hat und mit versetzt hat in den Himmel. Diese Kraft braucht ihr, denn der Kampf ist noch nicht vorbei.

[57:10] Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Satans, der versucht, uns ja mit ihren und mit Verführung aus der Bahn zu werfen.

[57:18] Er versucht, die Gemeinde Gottes zu spalten, denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen.

[57:35] Deshalb, weil wir nicht gegen Menschen kämpfen, kämpfen wir nicht gegen Menschen. Sind nicht unsere Feinde weder unsere Schwiegereltern und Nachbarn, noch die Regierung. Menschen sind nicht unsere Feinde. Unsere Feinde sind die Dämonen, die sich gegen uns verschworen haben.

[57:52] Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am Bösen Tag widerstehen und nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt.

[57:59] So steht nun fest, und über Freund, liebe Freunde, lasst uns am Ende dieses Studiums heute und auch dieser ganzen Lektion, diesen drei Monaten, diese Waffenrüstung neu für uns persönlich anziehen.

[58:17] Steht nun fest, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit. Wahrheit ist der Gürtel, der alles in deinem Leben zusammenhält. Angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit ist die Gerechtigkeit Jesu Christi, die sich im Evangelium offenbart, das was dein Herz beschützt.

[58:34] Und die Füße gestiefelt mit der Bereitschaft zum Zeugnis für das Evangelium des Friedens. Bist du bereit, hinauszugehen und auch weit zu gehen und Menschen davon zu erzählen, dass Jesus am Kreuz Frieden gemacht hat, um uns mit ihm, mit Gott zu versöhnen, dass wir seine Kinder sein können, dass wir alle zusammen unter Christus zusammengefasst werden.

[58:54] Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt. Will uns daran aufhalten. Wir brauchen dieses Langschild, das uns komplett bedeckt. Der Glaube, dass Gottes Wort das sagt, was es meint und tut, was es sagt.

[59:14] Der wird uns vor all dem bewahren. Und nehmt auch den Helm des Heils, der unser Denken beschützt und uns daran erinnert, dass wir Gottes Kinder sind, oder Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist, mit dem wir uns den Weg durch alle Hindernisse hindurch schlagen können zum Sieg, den Gott uns bereits vorbereitet hat.

[59:39] Indem ihr zu jeder Zeit betet mit allem Gebet und Flehen im Geist. Paulus sagt: Ich bete für euch, ich danke für euch, aber ihr solltet – ihr könnt diesen Kampf nur gewinnen, wenn ihr betet und zwar zu aller Zeit.

[59:52] Die wichtigste Waffe vielleicht im Ganzen, in der ganzen Waffenrüstung ist das Gebet. Indem wir zu jeder Zeit betet mit allem Gebet und Flehen im Geist und wacht zu diesem Zweck in einer Ausdauer und Fürbitte für alle Heiligen, auch für mich.

[1:00:03] Paulus sagt: Ich bete für euch, betet auch für mich, damit mir das Wort gegeben werde, so oft ich meinen Mund auf tue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums bekannt zu machen, für das ich ein Botschafter in Ketten bin, damit ich darin freiwillig Rede dich reden soll.

[1:00:25] Betet für mich. Betet nicht unbedingt, dass meine Ketten abkommen, das wäre auch schön, aber betet, dass selbst wenn ich Ketten trage, ich das Evangelium so predige, wie Gott es mir gegeben hat, damit Menschen gerettet werden können.

[1:00:41] Damit aber auch ihr wisst, wie es mir geht und was ich tue, wird euch Tychikus alles mitteilen, der geliebte Bruder und treue Diener im Herrn, den ich eben deshalb zu euch gesandt habe, damit ihr erfahrt, wie es um uns steht und damit er eure Herzen tröstet.

[1:00:59] Friede werde den Brüdern zuteil und Liebe samt Glauben von Gott dem Vater und dem Herrn Jesus Christus.

[1:01:09] Lieber Freund, liebe Freundin, die Gnade sei mit allen, die unseren Herrn Jesus Christus lieb haben mit unvergänglicher Liebe.

[1:01:33] Die Gnade sei mit allen, die unseren Herrn Jesus Christus lieb haben mit unvergänglicher Liebe. Amen.

[1:01:42] Amen. Lass uns doch gemeinsam beten.

[1:01:45] Lieber Vater im Himmel, hab Dank für den Erfolg. Dank für die unvorstellbar tiefen, hohen, breiten Gedanken, die unser kleines Gehirn weit überfordern und doch unser Herz erfüllen.

[1:02:08] Und die uns neu Mut geben, egal was an Schwierigkeiten kommen wird. Es ist mehr als genug Gnade gibt, mehr als genug Liebe und mehr als genug Kraft, dass selbst wenn der Satan seine listigsten Kunstgriffe herausholt, deine Liebe, deine Gnade, deine Kraft mehr als ausreichend ist, weil die guten Werke, die wir tun sollen, bereits von dir geschaffen sind. Wir müssen nur in wandeln.

[1:02:37] Deswegen wollen wir dir glauben. Wir möchten Danke sagen, dass du mir fehlt der Brief zeigst, dass du uns liebst, dass du uns aus Gnade hast, dass du uns für einen möchtest und dass wir durch deine Kraft auch im Alltag so leben können, wie es deinem Evangelium entspricht.

[1:02:56] Dafür danken wir dir und bitten dich, dass du uns mit dem Heiligen Geist erfüllst, mit dem Unterpfand unseres Erbes, dass wir jetzt schon eine Anzahlung erleben dürfen. Das wird jetzt schon den Vorgeschmack auf den Himmel haben können.

[1:03:15] Lass uns heute so leben, dass das eine Realität wird. Im Namen Jesu. Amen.

[1:03:24] Damit verabschieden wir uns von euch, liebe Freunde. Es hat viel Freude gemacht, der Brief zu studieren. Wir werden ab nächster Woche mit einem neuen Thema beginnen. Wir werden uns über die Mission Gottes unterhalten und freuen uns auch schon sehr und wünschen euch Gottes reichen Segen bis zum nächsten Mal. Gott mit euch.


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