Olaf Schröer schließt die Serie „Gottes Mission – Meine Mission“ mit dem Thema „Das Ende der Mission Gottes“ ab. Er beleuchtet die drei Phasen von Gottes Mission: die ursprüngliche Offenbarung im Garten Eden, den Erlösungsplan nach dem Sündenfall durch Jesus Christus und die zukünftige Wiederherstellung auf der neuen Erde. Der Sprecher betont die universelle Notwendigkeit einer Entscheidung für Gott und erläutert die besondere Rolle der Endzeitmission, insbesondere der dreifachen Engelsbotschaft aus Offenbarung 14, zur Vorbereitung auf Jesu Wiederkunft.
CSH 2023 Q4 – Gottes Mission – Meine Mission: 13. Das Ende der Mission Gottes
Olaf Schröer · CSH 2023 Q4 -Gottes Mission - Meine Mission ·Themen: 1. Petrus, 1. Timotheus, Bibel, Bibelstudium, Lukas, Mission, OffenbarungWeitere Aufnahmen
Serie: CSH 2023 Q4 -Gottes Mission - Meine Mission
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:05] [Musik] [Applaus]
[0:34] Herzlich willkommen zu unserer Serie Christ Study Hour. Wir haben heute wieder ein wichtiges Thema. Heute haben wir den Abschluss dieses Viertels, nämlich das Viertel war unter dem Motto „Gottes Mission – Meine Mission“, und heute ist das Thema Nummer 13: „Das Ende der Mission Gottes“. Es ist spannend, und wir wollen heute einen kleinen Überblick noch mal haben von dem ganzen Viertel und vor allen Dingen auch, was Gottes Mission bedeutet und wie sie auch zum Abschluss gebracht wird. Und bevor wir aber starten, lade ich euch ein, dass wir zusammen beten.
[1:09] Himmlischer Vater, wir danken Dir von ganzem Herzen, dass wir in Deinem Wort sehen dürfen, dass Du uns Menschen liebst, dass Du uns geschaffen hast, um mit uns Gemeinschaft zu haben, dass Du uns geschaffen hast, dass wir in Dir Freude und Liebe und den Sinn unseres Lebens entdecken und finden können. Wir danken Dir, dass Du uns Menschen nach dem Sündenfall nicht allein gelassen hast, sondern dass Du Deinen Erlösungsplan für uns ausgedacht und ausgeführt hast, dass Du eine Mission hast, um Menschen zu retten, damit wir einmal wieder mit Dir in der Ewigkeit in Gemeinschaft leben dürfen. Wir bitten Dich, wenn wir jetzt dieses Thema studieren, dass Du mit Deinem Heiligen Geist unsere Gedanken lenkst und führst, dass wir das verstehen können, was Du sagst in Deinem Wort. In Jesu Namen, Amen.
[1:57] Ja, Gottes Mission – Meine Mission. Es war spannend in diesem Viertel über dieses Thema nachzudenken, vor allen Dingen das Thema Mission, denke ich, etwas, was immer wieder neu durchdacht und auch von verschiedenen Seiten beleuchtet werden sollte, und umso mehr jetzt auch in diesem letzten Quartal.
[2:16] Der Merktext von dieser Woche, den finden wir in 2. Petrus Kapitel 3, Vers 11 und 12, nach der Schlachter-Übersetzung: „Da nun dies alles aufgelöst wird, wie sehr solltet ihr euch auszeichnen durch heiligen Wandel und Gottesfurcht, indem ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und ihm entgegeneilt.“ Man kann übrigens diesen letzten Satz, die letzten Begriffe, auch übersetzen mit: „dass ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und beschleunigt.“ Das heißt, dass wir auch den Tag der Wiederkunft Jesu beschleunigen können. Aber das ist im Moment hier nicht das Thema, was wir sprechen wollen.
[2:52] Ja, wir wollen einen kurzen Rückblick halten auf dieses vierte Quartal in diesem Jahr 2023. Ich werde nicht alles ganz genau ausführen, sonst wird das zu lange gehen, aber das Thema wird nachher das inhaltlich ein bisschen umfassen. Wir hatten in der ersten Woche das Thema „Gottes Mission an uns Teil 1“, zweitens „Gottes Mission an uns Teil 2“, drittens „Gottes Aufruf zur Mission“, viertens „Gottes Mission weitergeben“, fünftens „Vorwände, um Mission zu meiden“, sechstens „Motivation und Vorbereitung für Mission“, siebentens „Mission an meinem Nachbarn“, achtens „Mission an den Bedürftigen“, neuntens „Mission an den Mächtigen“, zehntens „Mission an Unerreichten Teil 1“, elftens „Mission an Unerreichten Teil 2“, zwölftens „Ester und Mordechai“, und jetzt haben wir bei Nummer 13 das Thema „Das Ende der Mission Gottes“.
[3:46] Ja, wir sehen in der Bibel, und auch in diesem Viertel haben wir das angeschaut, es gibt drei Phasen der Mission Gottes. Die erste Phase ist: Gott offenbart sich Adam und Eva im Garten Eden. Gott hat die Welt geschaffen, und er hat sie geschaffen und Menschen geschaffen, damit er jemand hat, den er lieben kann. Denn Gott ist ein Gott der Liebe, und er möchte lieben und geliebt werden. Also hat er Geschöpfe geschaffen, Menschen, die ihn wieder lieben können und die er lieben kann. Und so hatte er auch mit Adam und Eva eine liebevolle Beziehung im Garten Eden. Und ich denke, diese Beziehung war wirklich ja ungetrübt. Adam und Eva haben mit Gott von Angesicht zu Angesicht gesprochen, und das war das Erste, und sie mussten ja erstmal dort Gott kennenlernen.
[4:31] Zweitens: Gott führt seinen Erlösungsplan aus. Nach dem Sündenfall war das gestört, diese Mission Gottes, dass die Menschen ihn kennenlernen konnten. Und so musste er einen Erlösungsplan ausdenken. Der hat den vorher schon ausgedacht, aber dann ausführen.
[4:46] Und drittens: Gott lebt mit uns auf der neuen Erde in Ewigkeit wieder zusammen. Das, was Gott am Anfang gedacht hat, wird am Ende in Erfüllung gehen, nach Jesu Wiederkunft und auch nach den 1000 Jahren. Ja, und diese drei Phasen wollen wir uns jetzt genauer anschauen und das genauer durchdenken.
[5:04] Die erste Phase: Gott offenbart sich Adam und Eva im Garten Eden.
[5:09] Wir werden die erste und dritte Phase ein bisschen kürzer anschauen, aber die zweite Phase, das werden wir ein bisschen länger nachher betrachten.
[5:17] Also zuerst hat Gott diese Welt geschaffen, und die Bibel sagt, eigentlich hat Gott selbst das ja dem Mose offenbart: Es war alles gut, es war sehr gut, als er die Welt geschaffen hat. Und als Gott Adam und Eva geschaffen hat, da waren sie ja erstmal, sie wussten ja nichts. Sie mussten ja erstmal viel lernen, und Gott hat sich ihnen offenbart. Und zwar, er hat ihnen gezeigt, wer er ist. Und ich muss sagen, das, denke ich, muss das Schönste gewesen sein, Gott kennenzulernen. Natürlich musste Gott ihnen erstmal sagen, wer sie selber sind, was die ganze Umwelt bedeutet und wie die Beziehung zueinander aussehen. Und sie mussten, denke ich, am Anfang sehr viel lernen, genauso wie Kinder ja viel lernen müssen. So mussten sie auch viel lernen.
[6:03] Ihr Nachteil war natürlich, dass sie nicht als Kinder aufwachsen konnten. Die waren gleich erwachsene Menschen, aber trotzdem mussten sie sehr viel lernen. Und sie haben Gott so kennengelernt, wie er wirklich ist. Denn ich denke, diese Offenbarung Gottes war die beste, schönste, direkteste, die es überhaupt gibt.
[6:22] Gott hat eine liebevolle Beziehung zu Adam und Eva gepflegt, und das muss wirklich schön gewesen sein. Also, wenn man sich so vorstellt, wenn sie zusammen gesprochen haben, es gab keinen Neid, keine Missverständnisse, keine Schwierigkeiten, keine Probleme. Es war alles nur schön und liebevoll. Und ich denke, sie haben Gott auch als liebevollen Gott kennengelernt, und sie haben sich gefreut in der Beziehung zu ihm und in der Nähe Gottes.
[6:52] Ja, aber durch den Sündenfall hat sich alles geändert. Ja, durch den Sündenfall haben sie Angst gehabt. Sie sind von Gott, haben sich versteckt, und die Beziehung zwischen Gott und Menschen war auf einmal nicht mehr so, wie sie vorher war. Ja, drei Dinge vor allen Dingen, die man sagen kann:
* Zerbrochene Beziehung zwischen Gott und den Menschen und der Menschen untereinander.
* Entstelltes Gottesbild. Das heißt, seit dem Sündenfall haben die Menschen ein Bild über Gott, was nicht immer der Realität entspricht oder auch manchmal nur ein Teil oder auch manchmal falsch, manchmal verzerrt. Und Satan strengt sich da sehr an, das Bild Gottes den Menschen falsch darzustellen.
* Und drittens: ein entstelltes Bild Gottes im Menschen. Der Mensch war geschaffen zum Bilde Gottes, und die Menschen waren eigentlich vom Charakter und auch, denke ich, vom Äußeren Gott ähnlich.
[7:42] Und das ist verloren gegangen durch den Sündenfall. Und dadurch war das Leben auf dieser Erde sehr viel schwieriger, sehr viel problematischer. Und es war: Gott musste eingreifen. Die Menschen waren auch – das ist der nächste Punkt – sie waren verloren. Das heißt, das ewige Leben, was Gott für sie vorgesehen hatte im Garten Eden, ewig zu leben, war nicht mehr da, war verloren.
[8:09] Und so kommen wir zur zweiten Phase, das ist eigentlich die längste Phase, die wir jetzt auf dieser Erde haben und die auch in der Bibel als längste Phase beschrieben wird. Also die meisten Aussagen drüber sind: Das ist Gottes Erlösungsplan. Und der Erlösungsplan Gottes ist, denke ich, eine Offenbarung der Liebe Gottes, was Gott getan hat, um den Menschen wieder in Harmonie mit ihm zu bringen.
[8:27] Die Ziele von Gottes Erlösungsplan sind:
* Eine Wiederherstellung der Beziehung von Gott und den Menschen. Dann durch den Sündenfall war der Mensch von Gott getrennt. Gott ist heilig, und der heilige Gott kann mit einem sündigen Menschen nicht in Beziehung stehen, das schließt sich aus. Der Mensch, ein sündiger Mensch, würde in der Nähe Gottes, würde er sterben, er würde vergehen. Jesaja hat, als er Gott gesehen hat, gerufen: „Weh mir, ich vergehe! Ich bin unrein der Lippen!“ Das heißt, wo Gott ist, kann keine Sünde sein, und wo ein Mensch ist, der sündig ist, kann er nicht in Beziehung zu Gott leben. Also war das Ziel des Erlösungsplans, dass der Mensch wieder mit Gott in Beziehung treten kann, wieder Verbindung haben kann. Und das ist übrigens auch der Sinn des Lebens des Menschen, nämlich dass er mit Gott in Beziehung lebt und darin Glück und Freude und Frieden und Erfüllung findet.
* Zweitens: ein Offenbaren des wahren Gottesbildes. Satan hatte versucht, schon die Schlange hatte gesagt: „Gott ist neidisch auf euch, er will nicht, dass ihr seid wie er. Also hat er euch verboten, vom Baum zu essen, sonst würdet ihr sein wie Gott.“ Also Satan hat Gott falsch dargestellt, und das versucht er bis heute noch. Und Gott möchte durch den Erlösungsplan seinen wahren Charakter, sein wahres Bild über ihn, über Gott, wiederherstellen, wieder offenbaren.
* Und drittens: die Wiederherstellung des Bildes Gottes im Menschen, dass auch der Mensch wieder so wird, wie Gott ihn geschaffen hat, dass er Gott widerspiegelt, dass er Gottes Bild widerspiegelt, dass er Gottes Charakter widerspiegelt.
[9:56] Und von daher sind es drei Ziele, die wir im Erlösungsplan sehen, die Gott hier durch den Erlösungsplan verwirklichen möchte.
[10:07] Dann finden wir die Wege, welche Wege hat Gott jetzt beschritten, um das Ziel zu erreichen, um diese drei Ziele zu erreichen? Und da sehen wir natürlich, dass Jesus derjenige war, der das ausgeführt hat.
* Erstens: Jesu Menschwerdung. Jesus kam auf diese Erde, um genau diese Dinge zu tun: erstens Gemeinschaft zu haben mit den Menschen, den Menschen nahezukommen, einer von ihren zu werden.
* Zweitens: Jesus kam, um das Bild Gottes den Menschen wieder zu offenbaren. Jesus sagt: „Wer mich sieht, der sieht den Vater.“ Dass die Menschen sehen konnten, wie Gott ist in Jesus.
* Und drittens: dass Jesus auch dadurch uns Menschen gezeigt hat, wie auch ein Mensch Gottes Charakter ausleben kann. Jesus war ein Vorbild für uns. Ja, und dass auch wir, wenn wir mit Jesus verbunden sind, dann auch Gottes Charakter, Gottes Ebenbildlichkeit, wieder in seine Ebenbildlichkeit wiederhergestellt wird und wir verwandelt werden in sein Bild.
* Dann Tod: dass Jesus gestorben ist, um die Strafe für die Sünde zu tragen, und dass wir dadurch Vergebung haben können. Denn Vergebung: Gott kann nicht einfach so vergeben, das geht nicht. Jede Sünde muss gesühnt werden, und Jesus hat die Sünde am Kreuz gesühnt, damit wir sie nicht sühnen müssen, damit wir frei sein können. Er hat den Tod für uns erlitten, damit wir das Leben haben, was er verdient hat.
* Dann haben wir Jesu Mittlerdienst, den er jetzt im himmlischen Heiligtum für uns tut, dass er sein Blut für uns einsetzt, dass wir Vergebung haben können. Denn am Kreuz hat Jesus die Schuld getragen, aber Vergebung kriegen wir durch Jesu Mittlerdienst im himmlischen Heiligtum. Wenn wir unsere Sünde bereuen und bekennen, dann ist er treu und gerecht, dass er unsere Sünden vergibt. Aber so Mittlerdienst heißt aber auch, dass er als unser Mittler eine Beziehung zu uns hat. Ja, dass durch den Heiligen Geist Jesus in unseren Herzen wohnt und wir mit Jesus verbunden sind.
* Und natürlich Jesu Wiederkunft. Jesu Wiederkunft ist das Ende der Mission Gottes auf dieser Erde erstmal, aber es ist dann der Höhepunkt, dass wir dann wieder in die Ewigkeit, in die Herrlichkeit zu Gott gehen ohne Sünde und mit verwandeltem Körper dann in der Nähe Gottes wieder leben können und leben dürfen.
[12:14] Ja, und natürlich muss dieser Erlösungsplan Gottes weitergegeben werden, er muss bekannt gemacht werden. Die Menschen müssen davon erfahren, und im Alten Testament hat Gott das Bekanntmachen seines Erlösungsplanes durch den Opferdienst bekannt gemacht. Das heißt, der Opferdienst der Juden war eine Darstellung der Erlösung. Ja, wie der Mensch mit Gott wieder in Kontakt kommen kann. Dort finden wir den Eingang, dass ein Mensch zu Gott kommt. Dann finden wir den Brandopferaltar, dass hier das Tier geschlachtet worden ist als Symbol, ein Hinweis auf Christus, den Messias, der kommen wird, um für unsere Schuld zu sterben, dass der Sünder seine Sünde bekannt hat, auf das Tier übertragen worden ist, und das Tier dann für die Sünde gestorben ist. Wir finden dann das Waschbecken, ein Symbol für die Taufe. Wir finden dann die Schaubrote und den gesamten Heiligtumsdienst, der Priesterdienst, der eigentlich alles gezeigt hat, wie die Erlösung aussieht. Das ist jetzt, würde zu lange alles das zu erklären und das da hinein zu vertiefen, aber das war eine Offenbarung der Erlösung, des Erlösungsplans, den Gott für die Menschen vorgesehen hat.
[13:13] Und im Neuen Testament, nach Jesu Tod und bis heute, haben wir dann die Verkündigung des Evangeliums. Das heißt, dass hier jetzt Menschen das hören, wir verkündigen. Wir haben die Bibel, wir verkündigen das, was Gott offenbart hat und auch den Tod Jesu. Und auch das, was Jesus für uns heute tut, verkündigen wir den Menschen, und dadurch können die Menschen sich entscheiden.
[13:37] Und das ist der Punkt: Jeder Mensch auf dieser Erde muss sich entscheiden. Das ist angefangen von Adam, dem ersten Menschen, über alle Nachkommen bis zum letzten Menschen, auf dieser Welt geboren wird, jeder muss sich entscheiden: entweder für Gott oder gegen Gott, entweder für das ewige Leben oder für den ewigen Tod. Es gibt nur zwei Möglichkeiten.
[13:55] Und weil Gott eben ein Gott der Liebe ist, lässt er jedem Menschen diese freie Entscheidung. Aber um sich entscheiden zu können, müssen die Menschen Informationen haben. Sie müssen wissen vom Erlösungsplan, sonst können sie nicht dafür oder dagegen entscheiden. Deswegen ist unsere Aufgabe, den Menschen das zu sagen: „Hier, das bietet Gott dir an. Wenn du dich für Jesus entscheidest, dann schenkt er dir das ewige Leben und wieder, dass er mit dir in Harmonie und in Liebe und Beziehung leben möchte.“ Und deswegen ist die Botschaft, die Mission Gottes Mission, den Menschen das vorzulegen, auch unsere Mission als Gottesbotschafter, den Menschen das zu sagen und sie aufzurufen, Jesus anzunehmen und damit das ewige Leben zu wählen.
[14:38] In der Endzeit gibt es eine besondere Mission, nämlich bevor Jesus wiederkommt, möchte er, dass alle Menschen davon gehört haben, dass alle Menschen sich entschieden haben. Und in Offenbarung 1, das finden wir jetzt auch in unserem Lektionsheft, diesen Abschnitt in Offenbarung 1, die Verse 1 bis 7, haben wir die Einleitung der Offenbarung und damit auch die Einleitung für Gottes Endzeitmission. Dort heißt es: „Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in Kürze geschehen soll. Und er hat sie durch seinen Engel gesandt und seinem Knecht Johannes kundgetan, der bezeugt hat das Wort Gottes und das Zeugnis von Jesus Christus, alles, was er gesehen hat. Selig ist, wer liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.“ Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asien: „Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor dem Thron sind, und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden. Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unseren Sünden mit seinem Blut und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde.“
[16:02] Ja, Amen. Hier haben wir erstmal eine Beschreibung der Einleitung der Offenbarung, und wir sehen hier, dass Gott dem Johannes Dinge offenbart hat, die für ihn wichtig sind und auch für die Mission, nämlich Vers 7 endet dieser Abschnitt mit der Wiederkunft Jesu. Ja, und damit ist das, was jetzt Johannes von Gott offenbart bekommen hat durch Jesus Christus, durch den Engel, dass er das weitergibt an die sieben Gemeinden, das ist die Vorbereitung auf Jesu Wiederkunft. Es geht also darum, dass die Menschen, wenn Jesus wiederkommt, bereit sind, ihm zu begegnen, dass sie sich entscheiden für die gute Seite und dass alle Menschen aufgerufen werden, sich zu entscheiden.
[16:47] Und dieser besondere Aufruf, der wird in Offenbarung 14 beschrieben, das ist die dreifache Engelsbotschaft. Natürlich gibt es eine Botschaft der Erlösung für alle Menschen für alle Zeiten, aber zu bestimmten Zeiten hat Gott besondere Botschaften gegeben, die besonders stark verkündigt werden sollten. Das war die Zeit von Noah, wo Gott sagte: „Die Flut wird kommen.“ Noah, das verkündigt: „Die Flut wird kommen, und nur in der Arche finden wir Rettung.“ Zur Zeit des Johannes des Täufers war: „Tut Buße und bekehrt euch!“, weil der Messias kommt. Jesus hat verkündigt: „Gottes Reich ist nahegekommen.“ Die Jünger haben verkündigt: „Jesus ist auferstanden, und er ist der Messias.“
[17:21] Und von daher haben wir in der Endzeit jetzt die Botschaft der drei Engel. Das ist eine Botschaft, die Gott uns beauftragt hat, alle Menschen auf der ganzen Welt zu verkündigen, weil diese Botschaft die Menschen auf Jesu Wiederkunft vorbereitet. Diese dreifache Engelsbotschaft ist das ewige Evangelium. Wir lesen mal diese Botschaft, und das werden wir ein bisschen genauer uns mal anschauen, aber auch nicht zu ausführlich, weil wenn man diese dreifache Engelsbotschaft genau studieren wollte, dann würden wir da mehrere Stunden dafür brauchen, um alle Einzelheiten ganz genau zu sehen. Aber wir werden ganz kurz einen Überblick verschaffen über diese drei Botschaften, die Gott uns hier offenbart hat. Aber ich lese erstmal Offenbarung Kapitel 14, Verse 6 bis 12: „Und ich sah einen anderen Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern. Und er sprach mit großer Stimme: ‚Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen.‘ Und ein zweiter Engel folgte, der sprach: ‚Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt, denn sie hat mit dem Zorneswein ihrer Hurerei getränkt alle Völker.‘ Und ein dritter Engel folgte ihnen und sprach mit großer Stimme: ‚Wenn jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand, der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit, und sie haben keine...
[18:56] Ewigkeit zu Ewigkeit, und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen seines Namens annimmt. Hier ist Geduld der Heiligen, hier sind die, die halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus. Das ist diese Dreiengelsbotschaft.
[19:11] Und wollen uns jetzt mal ganz kurz anschauen, was das bedeutet, was diese Botschaft beinhaltet, was wir den Menschen sagen sollen. Denn wir müssen ja wissen, was sollen wir den Menschen denn sagen? Die erste Engelsbotschaft beginnt mit den Worten: „Fürchtet Gott!“
[19:29] Und „fürchtet Gott“, da finden wir in Sprüche 8 Vers 13 die Aussage: „Die Furcht des Herrn ist ein Hassen des Bösen, Stolz und Übermut, schlechter Wandel und Lüge.“ Das heißt, „fürchte Gott“ heißt nicht, dass wir Angst haben sollen vor Gott, sondern das heißt: Nehmt Gott ernst!
[19:44] Und Gott ernst nehmen heißt, dass wir uns Gott zuwenden und dass wir uns von der Sünde abwenden und hinwenden zu Gott. Oder Abkehr von der Sünde nennt man auch Bekehrung. Dass ein Mensch sein Leben Gott übergibt, dass wir frei werden von der Schuld der Sünde, das nennt die Bibel Rechtfertigung.
[20:00] Rechtfertigung heißt, dass wir, wenn wir unser Leben Gott übergeben, dass wir uns entscheiden, Jesus als den Herrn unseres Lebens anzunehmen, dass er unser Erlöser ist, dass er unser Herr unseres Lebens ist, dass Gott uns dann ein neues Leben schenkt, ein neues Herz schenkt, dass das steinerne Herz aus unserem Herzen entfernt, aus unserem Körper entfernt und dass er uns ein fleischernes Herz, ein geistliches Herz gibt.
[20:23] Und das heißt, das ist die Rechtfertigung. Wenn ein Mensch sein Leben Gott übergeben hat, in dem Moment ist er Gottes Kind und er ist gerettet. Er gehört zu Gott, und wenn er zu Gott gehört, ist er auch auf Gottes Seite und wird das ewige Leben ererben. Deswegen ist diese Botschaft an alle Menschen auf dieser Erde: Bekeert euch, übergebt Gott euer Leben!
[20:44] Dies das Zweite: Und gebt ihm die Ehre! In 1. Korinther 10 Vers 31 heißt es: „Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre.“ Das bedeutet, dass wir durch unseren Lebensstil zeigen, dass wir Jesus nachfolgen.
[21:11] Durch unser Andachtsleben. Ich gebe Gott die Ehre, indem ich Jesus den ersten Platz in meinem Leben gebe und dass ich auch Zeit für ihn habe, dass ich mir Zeit nehme für die persönliche Andacht, Zeit nehme, sein Wort zu lesen, mich mit seinem Leben zu beschäftigen, zu ihm zu beten. Durch Bibellesen und Gebet haben wir eine Beziehung zu Gott.
[21:31] Durch das Halten der zehn Gebote, denn Jesus sagt: „Liebt ihr mich, werdet ihr meine Gebote halten.“ Ich gebe Gott die Ehre, indem ich durch mein Leben zeige, dass ich die Gebote halte.
[21:41] Drittens: Durch meine finanzielle Treue, indem ich von dem, was Gott mir schenkt, indem wie er mich segnet, ihm den zehnten Teil wieder zurückgebe. Durch meinen gesunden Lebensstil. Und das könnte man das beliebig verlängern. Das heißt, so wie ich lebe, dadurch gebe ich Gott die Ehre.
[21:58] Und wenn Gott mir zeigt, dass ich meinen Körper gesund erhalten soll, dann tue ich das auch und lebe so, wie Gott es mir gezeigt hat. Das nennt die Bibel Heiligung. Heiligung ist der Prozess, dass ich mit Jesus lebe und dass Jesus mein Leben verändert und dass mein Charakter Jesu Charakter ähnlicher wird, dass ich Sünden überwinden kann, Sünden lassen kann, dass ich Gott die Ehre gebe durch mein Leben, dass Gottes Bild in meinem Leben wiederhergestellt wird Schritt für Schritt und mein Charakter Jesu Charakter immer ähnlicher wird.
[22:32] Dann haben wir den nächsten Bereich. Offenbarung 14 Vers 7, der nächste Satz, die Begründung nämlich: „Denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen.“
[22:40] Wann hat Gottes Gericht begonnen? In 1. Petrus 4 Vers 17 heißt es: „1. Petrus 4 Vers 17, den Text wollen wir lesen: 'Denn die Zeit ist da, dass das Gericht anfängt an dem Hause Gottes. Wenn aber zuerst an uns, was wird es für ein Ende nehmen mit denen, die im Evangelium Gottes nicht glauben?'“
[23:05] Das heißt, es ist also ein Gericht Gottes, was zuerst an den Gläubigen geschieht. Und wir kennen diesen Text aus Daniel 8 Vers 14, wo steht, dass nach 2300 Abenden und Morgen das Heiligtum wieder gereinigt, geweiht wird.
[23:16] Und dies, wenn das Heiligtum gereinigt wird, das ist eine der Ankündigungen, das ist der Beginn des Gerichtes im Himmel.
[23:23] Und wir haben diese 70 Jahrwochen, die in Daniel 9 beschrieben sind, die im Jahr 457 vor Christus angefangen haben bis zum Jahre 34 nach Christus, wo eben Jesus als unser Erlöser angekündigt wird, dass eben dort um die Zeit Jesus auf die Welt gekommen ist, als Messias gelebt hat, gestorben ist.
[23:42] Und das war die Zeit der Gnadenzeit für die Juden. Und die haben den gleichen Anfangspunkt wie die 2300 Jahre, die lange Zeitperiode, die auch im Jahre 457 vor Christus begonnen hat und bis ins Jahr 1844 reicht.
[23:54] Das ist ganz kurz zusammengefasst. Das gibt's, andere Studien, könnt ihr Videos auch von mir sehen, wo ich das näher erklärt habe, dass im Jahr 1844 Jesus unser Fürsprecher im Gericht ist, dass das Gericht begonnen hat im Himmel, das Gericht an den Gläubigen.
[24:08] Und das ist das Vorwiederkunftsgericht, das eben zeigt, was in Daniel 7 dann beschrieben wird, was zeigt und untersucht, wer unterscheidet, wer dabei ist, wenn Jesus wiederkommt und wer nicht dabei ist.
[24:18] Denn wenn Jesus wiederkommt, muss ja feststehen: Der kommt mit und der kommt nicht mit. Und das muss vorher entschieden werden, und das ist in diesem Gericht, was seit 1844 im Himmel tagt.
[24:27] Deswegen sagt auch der Engel: Wir sollen Gott fürchten, wir sollen unser Leben Gott übergeben, wir sollen in der Heiligung Jesus ähnlicher werden, weil Gott das Gericht begonnen hat, weil jetzt die Zeit drängt, weil bald, wenn das Gericht beendet ist, die Gnadenzeit zu Ende geht und Jesus wiederkommt.
[24:41] Also ist es eine Zeit der Vorbereitung, eine Zeit der Dringlichkeit vor Jesu Wiederkunft.
[24:48] Und wir haben noch den letzten Teil in der ersten Engelsbotschaft: „Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen.“
[24:57] Und da finden wir einen Hinweis auf 2. Mose 20 Vers 8 bis 11, denn wir haben genau die gleiche Wendung wie im vierten Gebot.
[25:05] Denn die Begründung vom vierten Gebot ist das Gleiche wie in dieser ersten Engelsbotschaft. Da steht nämlich: „Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun; aber am siebenten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tag. Darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn.“
[25:38] Ja, das heißt, hier sehen wir, dass die erste Engelsbotschaft einen Hinweis hat auf den Schöpfer und auf den Sabbat.
[25:49] Deswegen: Gott ist der Schöpfer, deshalb bete ich ihn an. Wir sollen Gott als Schöpfer anbeten.
[25:53] Interessant ist auch, dass diese Botschaft genau zu der Zeit begonnen wurde zu verkündigen, als die Evolutionstheorie erfunden wurde.
[26:00] Und heute ist die Mehrheit der Menschen, auf jeden Fall in unseren Breitengraden, die Mehrheit der Menschen, die an die Evolution glaubt und nicht an die Schöpfung.
[26:08] Und genau in dieser Zeit sollen wir jetzt in der heutigen Zeit, sollen wir Gott bekennen und Gott verehren, auf Gott hinweisen als den Schöpfer, der Himmel und Erde gemacht hat.
[26:15] Er ist der Allmächtige, der über allem steht.
[26:19] Gott ist mein Schöpfer, deshalb halte ich den Sabbat, weil der Sabbat ist das Zeichen, dass wir an Gott als den Schöpfer glauben. Weil Gott in sechs Tagen die Welt geschaffen hat, deshalb halten wir den Sabbat als Besinnung, als Gedenken an die Schöpfung, an den siebten Tag, an dem Gott bei der Schöpfung geruht hat.
[26:40] Und drittens: Gott ist aller Schöpfer, deshalb gehört alles ihm.
[26:44] Dadurch, dass Gott unser Schöpfer ist, sollten wir ihm die Ehre geben. Deswegen ist er im Mittelpunkt, und deswegen ist auch der Sabbat mit ein Teil dessen.
[26:52] Interessant ist übrigens, dass gerade die ersten vier Gebote alle in dieser Dreiengelsbotschaft mit erwähnt sind und wichtig sind.
[27:02] Nämlich, dass wir in der Beziehung zu Gott leben und Gott an die erste Stelle unseres Lebens setzen. Ja, das erste Gebot ist, dass wir keine anderen Götter neben Gott haben, dass wir ihn als unseren Gott annehmen, das ist erste Engelsbotschaft: „Fürchte Gott!“
[27:12] Ja, das Zweite ist, dass wir keinen niemand anders anbeten, das ist bei der dritten Engelsbotschaft, dass wir das Tier und das Bild nicht anbeten sollen. Das hängt mit dem zweiten Gebot zusammen.
[27:21] Das Dritte ist, dass wir Gottes Namen nicht missbrauchen, das heißt, dass wir zu Gottes Ehre leben, das ist bei der ersten Engelsbotschaft, dass wir Gott die Ehre geben und nicht uns selbst oder anderen Dingen.
[27:31] Das vierte Gebot, das Sabbatgebot, finden wir auch in der ersten Engelsbotschaft, dass wir hier als Gott der Schöpfer anbeten und der Sabbat hier mit zwischen den Zeilen mit erwähnt ist.
[27:40] Ja, so haben wir also hier die erste Engelsbotschaft, die zusammengefasst diese vier Bereiche umfasst, diese vier Teile.
[27:50] Erstens, dass wir Gott fürchten, dass wir unser Leben Gott übergeben.
[27:56] Zweitens, dass wir in der Beziehung zu Gott leben und unser Leben zu seiner Ehre gestalten.
[27:59] Drittens, dass wir wissen, dass das Gericht begonnen hat, dass wir in der Zeit des Gerichtes leben und damit Gott verantwortlich sind auch für unser Leben.
[28:07] Und viertens, dass wir den Sabbat halten und Gott als Schöpfer anbeten und der Sabbat als ein Kennzeichen der Schöpfung dient.
[28:15] Ja, das heißt, die Botschaft des ersten Engels zeigt uns, und Gott sagt uns, was wir tun sollen, nämlich diese vier Dinge, die ich gerade genannt habe. Die sind wichtig, das zu erkennen und das in unserem Leben umzusetzen und zu sehen.
[28:26] Und die zweite Engelsbotschaft, die sagt uns jetzt, was falsch läuft in der christlichen Welt.
[28:31] Sie warnt uns vor dem falschen religiösen System, nämlich sie sagt: „Babylon ist gefallen!“ Und Babylon ist hier ein Symbol für ein abgefallenes System.
[28:44] In Offenbarung 14 Vers 8 haben wir dieses, diesen Fall Babylons. Offenbarung 18 haben wir das noch mal wiederholt im lauten Ruf.
[28:51] Und da wird dann nachher in Kapitel 18, in Vers – ich lese jetzt noch mal Vers 4 und 5: „Ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, aus Babylon nämlich, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen. Denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel, und Gott denkt an ihren Frevel.“
[29:11] Das heißt, dieser laute Ruf ist eine Ergänzung und eine Erweiterung der zweiten Engelsbotschaft, dass Babylon gefallen ist und dass wir Babylon verlassen sollen.
[29:19] Warum ist es wichtig zu wissen, wer oder was Babylon ist?
[29:23] Erstens, es gibt jetzt noch Kinder Gottes in Babylon, denn Gott sagt: „Geht heraus aus ihr, mein Volk!“ Das heißt, es ist noch sein Volk, seine Kinder sind noch in Babylon, und Gott will, dass sie herausgehen.
[29:34] Zweitens, Gott möchte, dass sein Volk aus Babylon herausgeht.
[29:39] Und drittens: Wer in Babylon bleibt, geht verloren.
[29:41] Denn hier steht ganz klar: Wer in Babylon bleibt, wird mitschuldig an ihren Sünden, und wer an ihren Sünden schuldig wird, wird auch empfangen von ihren Plagen.
[29:50] Wer die Plagen bekommt – Offenbarung 16 ist ganz klar – der geht verloren, denn die Plagen kommen nur über die Ungläubigen.
[30:01] Deswegen ruft Gott seine Kinder auf, aus Babylon herauszugehen, ja, und Babylon ist ein Symbol für Gottes Gemeinde, die mal Gottes Gemeinde gewesen ist, aber abgefallen ist.
[30:11] Ja, denn es heißt: „Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon!“ Das sind eigentlich drei Fragen, die jetzt hier entscheidend sind.
[30:15] Erstens: Wer oder was ist Babylon?
[30:17] Zweitens: Was bedeutet der Fall Babylons?
[30:20] Und drittens: Was bedeutet es, aus Babylon herauszugehen?
[30:22] Das können wir jetzt nicht im Einzelnen studieren, das würde wieder eine ganze Stunde dauern, das alles einzeln anzuschauen. Aber ich kann ganz kurz einen Überblick geben, nämlich Babylon ist eine Babylon und gleichzeitig auch die Stadt Babylon.
[30:36] Und eine Babylon ist ein Symbol für eine abgefallene Gemeinde, eine abgefallene Kirche, und die noch Hurenkinder hat nach Offenbarung 17. Das ist also hier die römisch-katholische Kirche, das Papsttum, die auch alle die anderen Kirchen, diese Mutterkirche, die die anderen Kirchen, die mit ihr verbunden sind, auch in diesem Bereich mit Babylon hinein gehört.
[30:57] Aber Babylon ist, denke ich, noch mehr als das.
[31:00] Babylon ist in der letzten Zeit auch ein System, wo auch diese gefallenen Kirchen zusammen mit anderen Religionen am Ende eine, ja, ein, ein, ein Zusammenarbeit anstreben und machen werden, um am Ende Gottes Volk zu verfolgen.
[31:15] Ja, und der Fall Babylons heißt, dass sie von Gott abgefallen sind. Aber der Fall kann immer weitergehen. Erstmal ist es ein Abfall von Gott, aber dann werden sie irgendwann sich gegen Gottes Volk und gegen Gottes Gebote und gegen Gottes Werk richten und werden Gesetze erlassen, die dann die Gläubigen, alle Menschen, zwingen werden, so zu glauben und so zu handeln, wie sie das vorschreiben.
[31:34] Das haben sie im Mittelalter ja schon gemacht, aber es wird in der Endzeit wieder passieren.
[31:40] Deswegen wird der Fall Babylons dann abgeschlossen sein, wenn sie ein Gesetz erlassen, ein Sonntagsgesetz, was allen Menschen auf der Welt vorschreibt, den Sonntag halten zu müssen gegen das vierte Gebot Gottes.
[31:51] Und dann ist der Punkt, wo Gott sagt: „Wer jetzt nicht hinausgeht, der wird mitschuldig am Fall Babylons, am Untergang Babylons.“
[31:58] Ja, und am Ende wird auch in Offenbarung 17, Offenbarung 18 der Untergang Babylons beschrieben. Und deswegen ruft Gott sein Volk auch auf, aus Babylon herauszugehen, bevor es untergeht, damit sie gerettet werden in der letzten Zeit.
[32:09] Ja, was heißt es, aus Babylon herauszugehen? Ganz einfach: dass die Kirchen, die gefallenen Kirchen, die Gott mit Babylon bezeichnet, dass man sie verlässt.
[32:18] Deswegen, wenn ich darüber spreche, dann geht es nicht darum, dass man irgendwelche Kirchen schlecht macht, sondern es geht darum, dass das System ein abgefallenes System ist.
[32:26] Und es gibt in jedem System auch aufrichtige Gläubige, bekehrte Menschen. Deswegen, wie ich eben sagte, es gibt in Babylon, in den Kirchen, Menschen, Kinder Gottes, ja, die Gott sein Volk nennt.
[32:38] Aber entscheidend ist, dass man erkennt und sieht, dass in der zweiten Engelsbotschaft und in der Erweiterung in Offenbarung 18 Gott seine Kinder aufruft, Babylon zu verlassen, aus den Kirchen herauszugehen.
[32:52] Ja, also die erste Engelsbotschaft sagt, was wir tun sollen, diese vier Bereiche, die wir uns eben angeschaut haben.
[32:58] Die zweite Engelsbotschaft sagt uns, was das falsche religiöse System darstellt.
[33:06] Er warnt uns vor dem falschen System und sagt, wir sollen herausgehen.
[33:11] Der dritte Engel zeigt uns die Konsequenz unserer Entscheidung.
[33:15] Wenn wir mit Gott leben, werden wir ewiges Leben haben, mit Gott in der Ewigkeit sein.
[33:18] Wenn wir nicht mitmachen, werden wir unter Gottes Gerichtsurteil fallen.
[33:24] Der dritte Engel, ein bisschen genauer schauen wir uns mal an. Es ist die Verse 9 bis 12, haben wir eben schon gelesen.
[33:30] Warum ist diese Botschaft so wichtig? Und zwar, wir erkennen hier: Jeder, der das Tier – übrigens, wenn das Tier irgendwo erwähnt wird, auch hier wird nur das Tier genannt, wenn das Tier erwähnt wird ohne nähere Bezeichnung, ist immer das Tier aus Offenbarung 13, 1 bis 8 gemeint, das Tier aus dem Meer, das Meertier.
[33:50] Ja, also, wer das Tier anbetet und oder sein Bild anbetet – das ist das Bild des Tieres, Offenbarung 18 ab Vers 14 ist es beschrieben – der ist verloren.
[34:03] Also müssen wir wissen: Wer ist das Tier? Was ist das Bild des Tieres, damit wir die nicht anbeten?
[34:09] Zweitens, jeder, der das Malzeichen des Tieres annimmt, ist verloren.
[34:13] Also müssen wir wissen: Was ist das Malzeichen des Tieres?
[34:16] Die Mehrheit der Menschen wird das Malzeichen des Tieres annehmen, denn die Menschen werden gezwungen werden per Gesetz das Malzeichen des Tieres anzunehmen.
[34:25] Wer es nicht annimmt, nach Offenbarung 13 Vers 16 und Vers 17, darf nicht kaufen oder verkaufen.
[34:32] Das sind die Verse Offenbarung 13, Verse 15 bis 17: „Und es wurde ihm Macht gegeben, dem zweiten Tier aus der Erde, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden. Und es macht, dass sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen, ein Malzeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.“
[35:04] Das heißt, die Staatsgewalt wird versuchen, die Menschen zu zwingen, das Bild des Tieres anzubeten und das Malzeichen des Tieres anzunehmen per Gesetz.
[35:16] Es werden also Gesetze erlassen werden, die religiösen Charakter haben und wieder Gewissenszwang ausüben.
[35:20] Also müssen wir wissen, es geht hier um fünf Dinge, die wir hier bestudieren müssen dieser dritten Engelsbotschaft.
[35:28] Wer ist das Tier?
[35:29] Zweitens, das Bild des Tieres.
[35:31] Drittens, das Malzeichen des Tieres.
[35:34] Viertens, das Gericht Gottes und fünftens Gottes Volk, Vers 12.
[35:37] Das wäre auch alles wieder, ja, da brauchen wir wieder einige Stunden, um das alles ganz genau anzuschauen.
[35:43] Möchte jetzt die ersten drei ganz kurz nur mal sagen, was es ist. Das könnt ihr auch, wenn ihr da ein bisschen mehr Informationen haben wollt, das kann man dann in anderen Videovorträgen über die Offenbarung, die ich auch im Internet veröffentlicht habe, kann man das nachlesen und nachhören.
[35:58] Und dann gucken wir uns jetzt gleich ein bisschen genauer an, was Gottes Gericht und Gottes Volk bedeutet für uns, für die letzte Zeit, in der wir heute leben.
[36:06] Ja, das Tier, das finden wir in Offenbarung 13, 1 bis 8, das Tier aus dem Meer, das Meertier.
[36:12] Wenn man sich die Kennzeichen genau anschaut, dann sehen wir, es ist die Macht, die nach dem römischen Reich gekommen ist, die im Mittelalter über 1260 Jahre lang Gewalt hatte, Macht hatte und sich über Könige gesetzt hat.
[36:22] Das ist das Papsttum, ja, ist eine religiös-politische Macht, die im Mittelalter aktiv war, die hier Gottes Volk verfolgt hat, getötet hat.
[36:33] Und genau vorausgesagt 1260 Jahre lang das getan hat, von 538 bis 1798.
[36:39] Aber es wird auch gesagt, dass dieses Papsttum dann eine tödliche Wunde bekommt, das heißt, es verliert seine Macht, und das ist am Ende der Zeit wieder Macht bekommen wird.
[36:50] Nämlich, dass das zweite Tier, was dann hier beschrieben ist ab Vers 11, dass dieses zweite Tier alle Macht des ersten Tieres erstmal ausübt.
[37:00] Und das ist dann dazu führt, dass die Menschen das erste Tier wieder anbeten, da eine tödliche Wunde heil geworden war.
[37:05] Das heißt, die tödliche Wunde von dem Papsttum, vom Tier, wird wieder heil und es wird wieder Macht bekommen auf Erden.
[37:12] Und von daher spielt es in der Endzeit noch eine Rolle.
[37:17] Ja, das zweite Tier aus der Erde, das ist Amerika. Das wird jetzt in der zweiten und der dritten Engelsbotschaft nicht genannt, aber…
[37:22] Engelsbotschaft nicht genannt, aber ähm, es wird in Offenbarung 13 mit erwähnt, genau.
[37:26] Dann haben wir das Bild des Tieres. Das Bild des Tieres wird in Offenbarung 13 ab Vers 14 bis 17 beschrieben.
[37:33] Und dieses Bild des Tieres hat, das haben wir eben schon gelesen, drei Merkmale.
[37:37] Erstens, übrigens, das Bild des Tieres ist noch zukünftig, ja. Die ersten beiden Tiere aus Offenbarung 13, das Tier aus dem Meer und das Tier aus der Erde, sind schon Vergangenheit bzw. das Tier aus der Erde ist jetzt noch Gegenwart, nämlich das Papsttum.
[37:52] Nach dem Papsttum kam Amerika, die USA, als Weltmacht über diese Erde.
[37:57] Und das Bild des Tieres ist zukünftig. Und wo es um zukünftige Dinge geht, muss man immer ein bisschen vorsichtig sein mit der Auslegung, weil es manchmal anders kommen kann, als man das sich vorstellt.
[38:09] Aber die Merkmale kann man sich anschauen, und die Merkmale sind eindeutig hier in diesen Versen: drei Merkmale.
[38:13] Erstens, es ist eine religiöse Macht, es soll angebetet werden. Zweitens, ist eine politische Macht, es kann Gesetze erlassen, dass man nicht kaufen, verkaufen darf. Und drittens, ist es weltweite Macht. Hier steht, dass sie alle, die kleinen, großen, reichen, armen, freien, Sklaven und so weiter. Das heißt also, hat drei Merkmale: Es ist religiös, es ist politisch und es ist weltweit.
[38:36] Also eine Art religiös-politisches Weltsystem. Wie das aussieht, wie das zusammengesetzt ist, wie das sein wird, wird nicht näher beschrieben. Das werden wir sehen, wenn das kommt. Aber ähm, es hat diese Merkmale, ja.
[38:50] Und es wird dann Gesetze erlassen, das Malzeichen des Tieres den Menschen aufzwingen. Und das ist, angebetet wird. Das heißt, dass die Menschen dieses System verehren, ihm folgen und ihm Gehorsam leisten müssen, ja.
[39:03] Dann ist das nächste das Malzeichen des Tieres. Das finden wir in Offenbarung 13, Vers 16, 17, haben wir eben auch schon gelesen. Das Malzeichen des Tieres ist das Gegenstück zum Siegel Gottes.
[39:11] Und das Siegel Gottes finden wir in Offenbarung Kapitel 7, die Verse 1 bis 3, wo die Gläubigen versiegelt werden.
[39:22] Und das Malzeichen des Tieres ist das Sonntagsgesetz. Das heißt, dass hier allen Menschen der Sonntag aufgezwungen wird.
[39:27] Auch das, wer darüber mehr Information haben möchte, warum das das Sonntagsgesetz ist, habe ich auch einige Vorträge über diese Thematik im Internet, ja.
[39:37] Das heißt also, dass das Sonntagsgesetz die Menschen zwingt, gegen Gottes Gebote zu handeln und eingestellt zu sein. Und wer da nicht mitmacht, der darf erstmal nicht kaufen, verkaufen. Und am Ende gibt es einen Todesbefehl, so wie wir bei Kapitel 12, Thema 12, gesehen haben bei der letzten Lektion. Bei Ester gab es den Todesbefehl für die Juden.
[40:01] Und Gott hat aber eingegriffen und hat sein Volk befreit. Und so wird es am Ende auch wieder sein, dass zwar der Todesbefehl kommen wird, aber er wird nicht mehr ausgeführt werden können, weil an dem Tag, wo er ausgeführt werden soll, wird Jesus kommen, um sein Volk zu befreien.
[40:15] Und die Widersacher Gottes werden dann umkommen im Gottesgericht.
[40:18] Ja, Gottes Gericht ist dann danach beschrieben, nämlich das sind dann die Plagen in Offenbarung 16, nämlich.
[40:27] Wenn Gottes Volk verfolgt wird, wir haben hier die antigöttlichen Mächte. Und hier haben wir Gottes Volk. Das werden die zwei Blöcke der Endzeit sein.
[40:34] Natürlich, die einen werden die große Mehrheit sein, und Gottes Volk wird eine kleine Minderheit sein. Und die Machtverhältnisse werden so sein: Sie haben alle Macht der Welt, und Gottes Volk hat gar keine Macht äußerlich gesehen. Sie sind nur mit Gott verbunden.
[40:45] Und jetzt werden sie natürlich Druck ausüben: Sonntagsgesetz, Verfolgung bis hin zum Todesbefehl.
[40:55] Und Gott wird darauf reagieren.
[40:57] Das heißt, wenn Verfolgung kommt in der Endzeit, wieder durch diese Tiere und dieses Bild des Tieres, dann wird Gott einschreiten und eingreifen.
[41:07] Erstens wird er seinen Heiligen Geist ausgießen im Spätregen. Und das wird gewaltig werden. Wenn Gottes Volk den Spätregen bekommt, dann werden wir Zeichen und Wunder wieder erleben, und Gott wird machtvoll eingreifen.
[41:18] Genauso wie er damals eingegriffen hat beim Volk Israel, sie aus Ägypten geführt hat. Ägypten war die Weltmacht, und sie haben Gottes Volk verfolgt und versklavt. Und Gott hat, je mehr die Versklavung zugenommen hat, desto mehr größere Werke hat Gott getan. Und als sie noch hinterhergelaufen, hinterhergekommen sind, um Israel wieder zurückzuholen, hat Gott dann das Meer geteilt und hat dann einen großen Sieg für sein Volk, für Israel und für seinen Namen vollbracht.
[41:44] Und so wird es am Ende auch wieder sein: Je größer der Druck sein wird, je mehr Satan Gottes Volk angreift, desto größer wird Gottes Eingreifen sein, sein Volk zu beschützen, aber gleichzeitig auch Gerichte über sie bringen.
[41:54] Und die Gerichte Gottes über Babylon sind die sieben Plagen. Und die sieben Plagen sind genau auf die Dinge ausgerichtet, die Babylon am Ende bringen wird, ja.
[42:03] Sie sagen: „Wir entscheiden, wer kaufen, wer nicht kaufen kann.“ Gott sagt: „Nein, ich entscheide darüber“, ja. Und bringt die Plage, dass das Meer zu Blut wird und keine Schiffe mehr fahren können und kein Handel mehr getrieben werden kann.
[42:12] Sie sagen: „Wir entscheiden, wer leben darf, wer nicht leben darf.“ Gott sagt dann: „Ich entscheide über Leben und Tod.“ Er wird das Trinkwasser zu Blut machen. Und er sagt: „Wer nicht trinken kann, kein Trinkwasser hat, kann nicht überleben.“
[42:21] Also, das heißt, die Plagen sind nur über die Ungläubigen und sind Gerichte Gottes gegen Babylon, um sein Volk zu beschützen, sein Volk zu befreien.
[42:29] Also wird der Kampf zwischen Gut und Böse in der letzten Zeit auf einen Höhepunkt zulaufen, dass Satans Kraft stärker wird, aber Gott auch seine Kraft offenbaren wird, seine Macht offenbaren wird. Und weil Gott stärker ist als Satan, wird natürlich dann umso mehr am Ende Gott siegen. Und das wird fantastisch sein, wenn wir Gottes Gerichte sehen, die eigentlich dafür ausgerichtet sind, genau wie die Gerichte über Ägypten damals waren, ausgerichtet darauf, dass Gottes Volk befreit wird.
[42:56] Und so werden in der Endzeit auch Gottes Gerichte dafür sein, dass Gottes Volk, dass wir, befreit werden und auf Jesu Wiederkunft, ähm, die dadurch vorbereitet wird. Und Jesus kommen kann.
[43:07] Und dann wird aber jetzt in Offenbarung 14, Vers 12, die dritte Engelsbotschaft wird jetzt gezeigt: Im Gegensatz zu den Menschen, die das Malzeichen des Tieres annehmen, welche Merkmale Gottes Volk hat.
[43:16] Gottes Volk wird drei Merkmale haben, Offenbarung 14, Vers 12: „Hier ist die Geduld der Heiligen, hier sind die, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus.“
[43:23] Drei Dinge: Erstens, Geduld. Zweitens, Gebote Gottes, die sie halten. Und drittens, der Glaube an Jesus.
[43:30] Und das möchte ich jetzt ein bisschen näher ausführen, weil das eigentlich für uns jetzt die Konsequenzen sind. Was können wir daraus lernen? Was können wir davon ableiten, damit wir am Ende zu den gehören, die auf Gottes Seite stehen?
[43:40] Denn wir können jetzt schon die Weichen stellen, auf der richtigen Seite zu stehen, nicht erst, wenn es am Ende soweit ist.
[43:46] Ich möchte gerne hinten anfangen, ja. Also, normalerweise fängt man vorne an: 1, 2, 3. Aber ich möchte hinten anfangen: 3, 2, 1.
[43:54] Das erste, denke ich, ist der Glaube an Jesus. Oder das dritte: der Glaube an Jesus.
[43:59] Man kann übrigens hier zwei Dinge nennen. Man könnte das übersetzen mit der Glaube an Jesus oder auch der Glaube wie Jesus, der Glaube Jesu. Das ist beides eine Genitiv-Konstruktion, die hier möglich ist, und beides passt auch, ja.
[44:10] Aber ich möchte erstmal einen Glauben an Jesus hier drüber sprechen.
[44:15] Der Glaube an Jesus heißt, dass wir Jesus vertrauen. Denn Glauben heißt Vertrauen. Vertrauen heißt, dass ich ihm mein Leben anvertraue, dass ich in jeder Situation meines Lebens ihm vertraue, dass ich keine Angst habe vor äußeren Dingen, weil Jesus da ist.
[44:29] So wie Jesus im Sturm auf dem See Genezareth, als das Schiff zu sinken drohte, hat Jesus friedlich geschlafen. Hat keine Angst gehabt. Die Jünger hatten Todesangst, aber Jesus hatte keine Angst.
[44:40] Und als er geweckt wurde, hat er auch immer noch keine Angst. Nicht, weil er wusste, dass er gleich das Meer stillen würde, sondern weil er wusste: Ich bin in Gottes Hand. Und wenn ich in Gottes Hand bin, dann wird mir nicht zustoßen, was Gott nicht möchte. Und Gott weiß, er wusste genau: Meine Bestimmung ist nicht am Seegrund des Sees Genezareth hier zu sterben, sondern er wusste, seine Bestimmung ist, dass er nach Golgatha geht und am Kreuz sterben wird.
[45:02] Also wusste er, hat er Gott vertraut, dass Gott ihn führen wird, dass Gott ihn bewahren wird. Und das ist die Hingabe an Gott, dass wir Gott vertrauen, dass er in jedem Moment unseres Lebens unser Leben kontrolliert und dass wir alle unsere Sorgen und Ängste ihm abgeben können.
[45:19] Und Demut heißt, dass wir uns von ihm abhängig wissen, dass wir wissen: Nicht mein Wille, sondern Gottes ist entscheidend. Dass wir uns Gott unterordnen, dass wir ihm vertrauen in jedem Moment des Lebens.
[45:30] Er kennt die Zukunft und er liebt uns und er will unser Bestes. Und er ist allmächtig und allwissend. Dass wir in Christus leben. Paulus sagt in Galater 2, Vers 20: „Nicht ich lebe, sondern Christus lebt in mir.“
[45:43] Und wenn ich an Jesus glaube, mit ihm lebe, dann heißt es, dass Jesus in mir lebt und dass Jesu Charakter in mir wirksam wird. Und dass dadurch auch, wenn Jesus in mir lebt, Gottes, die göttliche Natur in mir ist.
[45:54] Und wenn Jesus in mir wohnt, dann kann ich auch mit Gottes Hilfe, mit Jesu Hilfe, Sünden überwinden.
[46:01] Und von daher: Die Sünde ist eigentlich stärker als wir, und wir können der Sünde aus eigener Kraft niemals widerstehen. Aber Jesus ist stärker als die Sünde. Und wenn Jesus in unserem Herzen wohnt, dann ist er in unserem Herzen stärker als die Sünde, und dann kann er auch in unserem Leben die Sünde besiegen und überwinden.
[46:16] Ja, Galater 2, Vers 20, habe ich gerade schon zitiert: „Nicht ich lebe, sondern Christus lebt in mir.“ Und das ist das Geheimnis, dass dadurch auch Jesu Charakter in meinem Leben immer wirksamer wird und immer mehr sichtbar wird.
[46:28] Und wenn Jesu Charakter sichtbarer wird, Galater 5 ist das die Frucht des Geistes, dass dann auch ähm die Liebe und die Freude und die Freundlichkeit und die Güte und die Sanftmut und die Selbstbeherrschung in meinem Leben immer deutlicher wird. Und dann werde ich auch immer weniger sündigen, weil ich liebevoller und geduldiger geworden bin, ja.
[46:51] Das heißt, es reicht nicht nur, uns zu Jesus zu bekennen. Wir müssen auch ihn kennen, eins mit ihm werden.
[46:58] Jesus sagt in Johannes 17, Vers 3: „Das ist das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“
[47:06] Ewiges Leben heißt Jesus erkennen, Gott erkennen. Es geht nicht nur darum, dass wir theoretisch wissen, wer er ist, dass wir uns äußerlich dazu bekennen, sondern wir müssen ihn kennen, mit ihm verbunden sein.
[47:17] Und ihn erkennen heißt, dass wir eine enge Lebensgemeinschaft mit ihm haben, dass wir eins mit Jesus werden. Das ist der Glaube an Jesus.
[47:24] Dann das zweite: die Gebote Gottes. Hier steht, sie halten die Gebote Gottes. Welche Gebote sind hier gemeint? Natürlich die Zehn Gebote.
[47:35] So wie ich eben sagte, wenn wir Jesu Charakter widerspiegeln, wenn wir mit Jesus leben, wenn er in unserem Herzen wohnt, dann haben wir auch die Kraft, die Zehn Gebote zu halten. Das ist der Gegensatz zum Antichrist. Der Antichrist sagt: „Ihr dürft die Gebote nicht halten.“
[47:47] Er macht Gesetze, dass, wenn Menschen sich daran halten, sie automatisch gegen die Gebote verstoßen. Aber hier sind die Gläubigen, die Gott treu bleiben. Sie halten die Gebote gegenüber den anderen Menschen, den Milliarden von anderen Menschen, die die Gebote nicht halten, weil sie den Gesetzen des Antichristen folgen, nämlich dem Malzeichen.
[48:05] Das Malzeichen des Tieres annehmen. Deswegen Jesus sagt: „Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.“
[48:11] Und wir können die Gebote halten, wenn wir mit Jesus leben, wenn Jesus in unserem Herzen wohnt, ja.
[48:18] Deswegen es reicht nicht, uns zu den Zehn Geboten zu bekennen, sondern wir müssen sie im Herzen haben. Hier steht NICHT: „Hier sind die, die sich zu den Geboten bekennen.“ steht hier nicht. Hier steht auch nicht: „Hier sind die, die glauben, dass die Zehn Gebote noch Gültigkeit haben.“ steht hier auch nicht. Sondern hier steht: „Hier sind die, die da halten die Gebote Gottes.“ Das heißt, sie halten sie.
[48:36] Und die Gebote Gottes zu halten heißt, dies ist ein Ausdruck des Charakters Gottes, Jesu Charakter im Herzen zu haben, nämlich wie ich Gott lieben kann und wie ich den Nächsten lieben kann.
[48:49] Die Zehn Gebote sind der Charakter Gottes, und sie sind die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten.
[48:53] Deswegen, ähm, es reicht nicht nur zu sagen: „Ja, ich glaube, sie gelten noch.“ Sondern es ist entscheidend, dass ich tatsächlich sie in meinem Herzen habe, dass Gott sie in mein Herz geschrieben hat und dass ich sie halte aus Liebe von innen heraus.
[49:09] Und dann sagt auch die Bibel: „Die Gebote sind nicht schwer“, wenn ich sie im Herzen habe und Jesus in meinem Herzen wohnt.
[49:15] Das heißt also: Zuerst haben wir den Glauben an Jesus, das Vertrauen zu Jesus, dass Jesus in mir lebt. Zweitens, dann können wir auch Gottes Willen tun, Gottes Gebote halten, mit ihm leben.
[49:25] Und drittens, oder das ist der erste Punkt eigentlich: die Geduld.
[49:27] Und Geduld heißt eigentlich Treue. Man könnte auch sagen, das Ausharren, das Festhalten.
[49:35] Natürlich brauchen wir jetzt schon Geduld in unserem Alltag, überall, wo wir sind. Und Gott prüft manchmal unsere Geduld, indem er manchmal auch unsere Gebete nicht sofort erhört, sondern ein bisschen wartet mit der Gebetserhörung.
[49:46] Und dass wir auch in manchen Situationen Geduld lernen müssen. Und das ist wichtig, dass wir Gott nicht vorauseilen, sondern dass wir das, was er uns aufgetragen hat, geduldig tun und geduldig den Weg gehen.
[49:57] Und besonders in der letzten Zeit ist es wichtig, nämlich wenn die Gesetze kommen, die gegen Gott und Gottes Gebote sind, das Sonntagsgesetz kommt, dann ist es wichtig, dann treu zu sein, dann auszuhalten.
[50:10] Jesus sagt: „Wer im Kleinen treu ist, wird auch im Großen treu sein. Wer im Kleinen untreu ist, wird auch im Großen untreu sein.“
[50:15] Deswegen Philipper 1, Vers 6: „Der in euch das gute Werk begonnen hat, der wird es auch vollenden.“ Es reicht nicht, mit Jesus zu beginnen. Wir müssen auch in ihm bleiben.
[50:28] Und Jesus ist der Anfänger und Vollender des Glaubens. Das heißt, er hat uns das gute Werk begonnen, und er wird auch der Vollender sein, dass er auch in uns das gute Werk vollenden wird. Aber nur, wenn wir in ihm bleiben, wenn wir ihm treu sind.
[50:40] Das sind die drei Merkmale von Gottes Volk in der letzten Zeit. Und wenn wir jetzt schon diese Merkmale in uns haben und danach leben, dann werden wir auch am Ende zu Gottes Volk gehören.
[50:49] Dass wir an Jesus glauben, ihm vertrauen, dass unser Glaube auch die Qualität hat, wie Jesu Glaube zum Vater war. Zweitens, dass wir Gottes Gebote halten, gerne halten, aus dem Herzen halten, weil Jesus in uns lebt. Und drittens, dass wir Geduld haben, ausharren, treu bleiben, egal was kommt, auch wenn es unser Leben kostet, dass wir Gott treu bleiben, weil seine Ehre, weil sein Name, weil sein Werk auf dem ersten Platz steht und alles andere wir ihm untergeordnet haben, ja.
[51:17] Deswegen am Ende muss sich jeder Mensch entscheiden, und wir müssen die Menschen dazu aufrufen zu dieser Entscheidung.
[51:23] Das heißt, die Menschen müssen Information bekommen, damit sie sich entscheiden können. Die Entscheidung für Christus oder den Antichristen, fürs Original oder für die Fälschung, für die Bibel oder für die Kirche, für Jesus oder für das Tier und für das Bild des Tieres, für Gott den Schöpfer oder für das Bild des Tieres, für den Sabbat oder für den Sonntag, für gerettet sein oder verloren gehen.
[51:49] Das sind die entscheidenden Punkte, um die es in der letzten Zeit geht. Und am Ende gibt es keinen dazwischen. Jetzt gibt es noch viele Menschen, die irgendwo dazwischen stehen, mit einem Bein hier, mit einem Bein da. Und ja, aber in der letzten Zeit, wenn das Sonntagsgesetz kommt, dann wird sich jeder Mensch entscheiden.
[52:03] Jede Entscheidung, die ein Mensch trifft, ist dann endgültig. Und dann wird jeder Mensch entweder hier oder dort stehen.
[52:09] Wenn sich jeder Mensch entschieden hat, wird Jesus wiederkommen und die Gnadenzeit zu Ende sein. Und dann wird klar sein, wer mit Jesus geht und wer nicht mit Jesus geht.
[52:18] Aber wir sollen jetzt schon diese Botschaft für unser Leben annehmen und auch anderen Menschen weitersagen, damit sie sich auch entscheiden können für den richtigen Weg, für den guten Weg, für den schmalen Weg, der zum Leben führt.
[52:30] Ja, das war also der zweite Bereich, Gottes Erlösungsplan und besonders die Botschaft für die letzte Zeit, die dann auch zur Jesu Wiederkunft hinführt und die Menschen auf Jesu Wiederkunft vorbereiten soll.
[52:46] Und der dritte Bereich, wie Gottes Mission auf dieser Erde lautet, das ist: Gott lebt mit uns auf der neuen Erde in Ewigkeit.
[52:53] Dieser zweite Bereich endet mit Jesu Wiederkunft. Und dann ist erstmal Gottes Mission auf dieser Erde beendet.
[53:00] Deswegen, wenn diese Lektion heißt „Das Ende der Mission Gottes“, dann ist es aber erstmal diese zweite Phase, die beendet ist, nämlich dass auf dieser Erde jeder Mensch sich entschieden hat.
[53:08] Und damit ist erstmal klar, wer ist gerettet, wer ist nicht gerettet. Aber Gottes Mission endet damit nicht. Sie geht weiter, Offenbarung 21, Verse 1 bis 5.
[53:16] Eigentlich ist das erst der Anfang, der eigentliche Anfang, denn zeitlich gesehen ist das die längste Zeit, weil sie bis in die Ewigkeit dauert.
[53:22] Offenbarung 21, 1 bis 5: „Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: „Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und der selbst, Gott, mit ihnen wird ihr Gott sein. Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.“
[54:03] Und der auf dem Thron saß, sprach: „Siehe, ich mache alles neu.“ Und er spricht: „Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss.“
[54:14] Ja, das ist eine Beschreibung dessen, was nach den 1000 Jahren auf der neuen Erde passieren wird, ja. Und zwar: Es wird wieder liebevolle Beziehung geben zwischen Gott und den Menschen.
[54:25] Gott wird unter uns wohnen. Gott wird seinen Thron verlegen vom Himmel, wo er jetzt ist, auf diese neue Erde, und er wird mit uns gemeinsam hier leben.
[54:34] Das heißt, Gott wird wieder eine liebevolle Beziehung haben zu uns Menschen, so wie am Anfang mit.
[54:38] zu uns Menschen, so wie am Anfang mit Adam und Eva die Beziehung war. So wird am Ende auch mit uns eine liebevolle Beziehung sein, von Angesicht zu Angesicht. Und das ist das, was eigentlich unser Leben ausmacht, was unseren Sinn des Lebens gibt, dass wir Erfüllung und Glück daran finden, mit Jesus zu leben, mit Jesus zu sein. Jetzt, ohne dass wir ihn sehen können, durch den Glauben, dann aber von Angesicht zu Angesicht.
[54:58] Zweitens: Wir werden Gott erkennen und wir werden die ganze Ewigkeit hindurch weiter daran wachsen, zu sehen, wer ist Gott und wie ist Gott. Und Gottes Charakter zu studieren, und je mehr wir Gottes Charakter studieren, desto mehr werden wir erfüllt und glücklich sein und begeistert sein von dem, wie Gott wirklich ist.
[55:15] Und drittens: Wir werden – und wir sind – in das Ebenbild Gottes verwandelt. Das heißt, wir werden jetzt schon vorbereitet auf Jesu Wiederkunft, dass wir Schritt für Schritt Jesu Bild widerspiegeln. Aber wir werden dann noch weiter wachsen. Wir werden in Ewigkeit weiter wachsen in dem Bild Gottes. Wir werden immer weiter wachsen in der Liebe, in der Geduld, in der Freundlichkeit, in der Güte, in der Sanftmut. Diese Frucht des Geistes wird immer weiter in uns wachsen. Es gibt nach oben keine Grenze. Und von daher wird die Ewigkeit spannend werden. Wir werden nicht nur da sitzen und einen Zustand bewahren und festhalten und das auf ewig konsumieren. Nein, wir werden dynamisch sein und weiter wachsen, charakterlich wachsen in allen Bereichen und auch natürlich unseren Fähigkeiten und unseren Begabungen und in vielen anderen Dingen.
[56:04] Ein paar Zitate jetzt am Schluss noch, die genau das ausdrücken, was Ellen White in dem Buch *Vom Schatten zum Licht* auf Seite 620 geschrieben hat. Das sind die letzten Absätze in dieser ganzen Entscheidungsserie, diese fünf Bücher, und die letzten Absätze auch in dem Buch *Vom Schatten zum Licht*, wo sie diese neue Erde beschreibt und genau diese Dinge, die ich gerade genannt habe, sehr hervorhebt. Sie sagt, sie zitiert Offenbarung 21, Vers 22: „Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm.“
[56:35] Das Volk Gottes wird die Gnade erleben, eine offene Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn zu haben. „Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild“ (1. Korinther 13,12). In der Natur und durch seine Gemeinschaft mit den Menschen zeigt Gott uns heute sein Bild wie in einem Spiegel. Doch dann werden wir ihn von Angesicht zu Angesicht ohne trübenden Schleier dazwischen sehen. Wir werden in seiner Gegenwart stehen und die Herrlichkeit seines Angesichtes betrachten. Ich denke, sie beschreibt das wieder so schön hier. Wir werden in seiner Gegenwart stehen und die Herrlichkeit seines Angesichts betrachten. Dort werden die Erlösten erkennen, genauso wie sie auch erkannt worden sind (1. Korinther 13,12).
[57:19] Die Liebe und Sympathie, die Gott selbst in sie gepflanzt hat, werden dort auf wahrhaftigste und zarteste Weise zur Entfaltung kommen. Die reine Gemeinschaft mit heiligen Wesen, das ungetrübte gesellschaftliche Leben mit den heiligen Engeln und den Gläubigen aller Zeiten, die ihre Kleider im Blut des Lammes gewaschen und hell gemacht haben, und das heilige Band, das alles, was der Kindesart im Himmel und auf Erden miteinander verbindet, tragen zum Glück der Erlösten bei. Und die dahingehenden Jahre der Ewigkeit bringen immer reichere und herrlichere Offenbarungen Gottes und Christi hervor. Wie sich die Erkenntnis mehrt, so nehmen auch Liebe, Ehrfurcht und Glück ständig zu. Je mehr die Menschen über Gott erfahren, desto größer wird die Bewunderung für das Wesen Gottes. Wenn Jesus vor ihnen die tiefsten Wunder der Erlösung und die erstaunlichen Erfolge in der großen Auseinandersetzung mit Satan offenlegt, werden die Freigekauften von noch herzlicherer Zuneigung ergriffen sein. Mit noch leidenschaftlicherer Freude lassen sie dann die goldenen Harfen erklingen. Zehntausendmal Zehntausende und Tausendmal Tausende Stimmen werden sich vereinen zu einem mächtigen Lobgesang. Der große Kampf ist zu Ende. Sünde und Sünder gibt es nicht mehr. Das ganze Universum ist rein. Eintracht und Freude durchdringen alle Bereiche der unermesslichen Schöpfung. Von dem, der alles schuf, strömen Leben, Licht und Freude durch alle Bereiche des grenzenlosen Raums. Vom kleinsten Atom bis zum größten Weltenkörper verkündet alle lebende und unbelebte Natur in ihrer ungetrübten Schönheit und vollkommenen Freude: Gott ist Liebe.
[59:11] Liebe, meine Lieben, ich möchte dort sein. Ich möchte dort sein. Das ist Gottes Mission, dass er das, was am Anfang geschaffen hat, in dieser Freude, in dieser ungetrübten Gemeinschaft zu leben, das am Ende in Erfüllung gehen wird. Dass Gottes Mission die ganze Ewigkeit hindurch weitergehen wird, uns sich zu offenbaren, mit uns zu leben, mit uns Gemeinschaft zu haben. Ich bin gerne dort, wo Menschen sind, die mich lieben. Und ich bin gerne dort, wo Jesus ist, der mich liebt. Und weil ich weiß, dass dort einer ist im Himmel, der mich mehr liebt als jeder Mensch auf dieser Erde je lieben kann, weil er mich mehr liebt als ich mich selber je lieben kann, weil ich weiß, dass Jesus dort ist, der auf mich persönlich wartet, deswegen möchte ich dort sein bei Jesus in seiner Gemeinschaft. Je größer unsere Liebe zu Jesus ist, desto größer wird unsere Sehnsucht sein, ihn zu sehen, wenn er kommt. Jesus kommt bald. Und wenn er wiederkommt, erst die Wolke am Himmel, und dann wird sie immer größer und immer größer. Und irgendwann werden wir ihn sehen. Und dann werden wir sein Angesicht sehen. Und wenn wir ihn sehen werden, dann werden wir den Eindruck haben: Er schaut nur mich an. Und wir werden überwältigt sein von seiner Liebe. Und dann wird er zu uns sagen: „Ich freue mich, dass ihr da seid, die es jetzt geschafft haben. Kommt mit in mein Reich.“
[1:00:00] Die Ewigkeit ist nichts ohne Jesus. Es geht nur darum, mit Jesus zu leben. Das ewige Leben heißt, Jesus zu erkennen. Und wir können ihn jetzt schon erkennen, jetzt schon mit ihm leben, jetzt schon ihn lieben. Lass uns alles daran setzen, dass unsere Liebe zu Jesus tiefer wird, inniger wird. Lass uns Zeit mit Jesus verbringen. Die Liebe kann nur wachsen, wenn wir Zeit mit ihm verbringen. Jesus liebt dich. Er wartet auf dich. Deshalb, weil Jesus dich liebt, weil er sich nach dir sehnt, weil er das Beste für dich möchte, weil er die Ewigkeit mit dir verbringen will, weil er für dich ans Kreuz gegangen ist, damit du einmal bei ihm bist in der Ewigkeit. Deshalb entscheide dich für Jesus. Sag ja zu ihm. Übergib ihm dein Leben und sag ja dazu, dass er dich vorbereitet und dass du noch andere Menschen einladen kannst, mit Jesus zu gehen.
[1:02:11] Lass uns beten. Herr Jesus, wir danken dir, dass wir deine Mission sehen dürfen. Wie du erstens diese Welt geschaffen hast, Adam und Eva geschaffen hast, um in Liebe mit ihnen zu leben. Dass du aber auch zweitens den Erlösungsplan ausgedacht und ausgeführt hast, dass du uns zurückgekauft hast aus der Sünde, dass wir frei sein können. Und drittens, dass du die Ewigkeit für uns bereithältst. Eine Ewigkeit ohne Sünde und ohne Leid, ohne Geschrei, ohne Schmerz, ohne Satan. Herr, ich bitte dich, dass jeder von uns dieses Ja zu dir sagen kann, dass wir dein Angebot annehmen können, dass deine Liebe unsere Herzen erreicht und wir dich wieder lieben können. Ja, wir möchten dir unser Leben ganz weihen. Wir bitten dich auch, dass doch diese Botschaft doch so schnell wie möglich alle Menschen erreicht und dass alle sich entscheiden und dass du bald kommst, Herr Jesus, dass wir bald bei dir sein dürfen. Und wir warten auf dich und wir freuen uns darauf, wenn du kommst. Komm doch bald. So segne du uns und bleibe bei uns. In Jesu Namen.
[1:03:34] Amen. Herzliche Einladung: Das Viertel ist ja zu Ende, das war das letzte Thema. Ich denke, es war ein schöner Ausblick. Im neuen Viertel 2024 geht es um das Thema die Psalmen. Und in der ersten Lektion heißt es: „Wie man die Psalmen liest“. Ich wünsche, wenn wir diese Psalmen im neuen Viertel studieren werden, dass wir Gottes Segen dabei erleben, dass wir dort nachvollziehen können, was damals die Psalmisten, vor allem David, gedacht und gefühlt haben, und dass wir dadurch für unser Leben profitieren können, Jesus besser kennenzulernen. Gottes Segen euch, gesegnetes neues Jahr und bis...
Lizenz
Copyright ©2023 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.