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Diese Lektion der Cannstatt Study Hour befasst sich mit dem Thema des „sichtbaren und unsichtbaren Krieges“, der unser Leben und die Welt beeinflusst. Es wird erklärt, dass hinter dem Leid und der Sünde nicht Gott, sondern Satan steckt. Die Predigt beleuchtet den Ursprung des Bösen, die Rolle von Johannes dem Täufer im Heilsplan und wie Satan durch Zweifel und Manipulation versucht, den Plan Gottes zu vereinen. Es wird betont, wie wichtig es ist, sich auf Gott zu verlassen und seine Führung anzunehmen, um diesen Kampf zu bestehen.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2016 Q2: Das Evangelium nach Matthäus

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen bei der Cannstatt Study Hour. Heute werden wir die Lektion Nummer 5 miteinander studieren. Bevor wir das tun, möchte ich noch ein Wort des Gebets mit euch sprechen. Lieber Vater, wir danken dir für die Möglichkeit, hier zusammen zu sein und dein Wort zu studieren. Es geht heute um den großen Kampf. Ich möchte dich bitten, dass du deinen heiligen Geist sendest, der uns erleuchtet, aber auch der uns die Erkenntnis schenkt, die wir brauchen. Das bitte ich im Namen Jesu. Amen.

[0:51] Schön, dass du dich zugeschaltet hast. Das Thema heute: Der sichtbare und der unsichtbare Krieg. In welchen Krieg geht es heute? Wer ist in diesem Krieg verwickelt und worum wird gekämpft? Die meisten von uns Christen, vor allem wir Adventisten, wir kennen den großen Kampf und wir wissen, was dieser Kampf mit sich trägt. Und wir wissen auch, warum dieser Kampf tobt. Aber viele Menschen fragen sich heute: Warum leben wir in einer Welt voller Sünde? Wie kann es einen Gott geben, wenn es so viel Leid in dieser Welt gibt und wenn Kriege und der Tod da sind?

[1:38] Aber was viele nicht verstehen, ist, dass Jesus oder Gott nicht der Autor des Leides und des Todes ist, sondern dass hinter dieser Misere jemand anderes steckt, und sein Name ist Satan. Der Ursprung der Sünde und der Grund ihrer Existenz werfen Fragen auf, die viele Menschen in große Fehlbarkeit bringen. Viele Menschen haben da keine Antwort. Auch viele Christen können nicht auf diese Frage antworten: Warum gibt es so viel Leid auf dieser Erde? Und wir sehen die Auswirkungen des Bösen mit seinen schrecklichen Folgen, das Leid und die Zerstörung der Welt. Und sie fragen sich, oder wir fragen uns, weshalb all dies unter der Herrschaft eines Gottes bestehen kann, dessen Weisheit, Macht und Liebe letztendlich doch unendlich sind. Dafür findet sich keine Erklärung. Es bleibt ein Geheimnis, warum es Sünde gibt in dieser Welt. Das ist ein Mysterium, das wir nicht ergründen können.

[2:44] Und diese Tatsache wirft manchmal Unsicherheiten oder Zweifel auf. Oft ertappen wir uns als Christen selber, dass wir in bestimmten Situationen an die Liebe Gottes zweifeln. Aber wenn wir diesen Blick hinter den Vorhang sehen könnten, dann würden wir erkennen, dass dieser Kampf, der um uns herum tobt, den die Bibel beschreibt in Offenbarung und wie wir das in einigen Kapiteln auch in Matthäus lesen, dass dieser Kampf real ist und dass dieser Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Gottes heiligen Engeln und den Dämonen real ist und vor allem von Zeit zu Zeit immer mehr überhand nimmt.

[3:29] Wie wir gesagt haben, es gibt keine Erklärung für den Ursprung des Bösen oder beziehungsweise für die Sünde oder eine Begründung für ihre Existenz. Aber man kann genug über den Ursprung der Sünde und über ihren Ausgang verstehen, um die Gerechtigkeit und Güte Gottes in seinem Umgang mit dem Bösen zu erkennen. Und das ist der Unterschied. Unser Gott, der so weise ist und der ein Gott der Liebe ist, der sieht das alles und steht nicht einfach nur da und sieht, was Satan macht, sondern er hat für alles eine Zeit gelassen und für alles eine Zeit gegeben. Und diese Zeit, die Gott dem Satan überlassen hat hier auf Erden, dient dazu, dass Gott, wenn er wiederkommt, verherrlicht wird. Und vor allem, dass wir Menschen erkennen, warum dieser Kampf da war und warum Satan diese Macht hatte und vor allem diesen großen Spielraum.

[4:25] Denn was wir oft vergessen, ist, dass Satan und seine Dämonen zwar hier die Menschen versuchen zu verführen und die Welt zu zerstören, aber es gibt einen Gott, unser Gott, der im Himmel ist und der hier gegenwärtig ist, der alles unter Kontrolle hält. Und genau diese Thematik wollen wir ansprechen. Genau diesen Blick hinter diese Kulissen wollen wir heute besser verstehen. Und ich glaube und ich bin überzeugt, dass wenn wir uns mehr beschäftigen würden mit dem Erlösungsplan, warum Jesus Christus auf diese Welt gekommen ist, warum er so viel gelitten hat, dann würden wir nie in Frage stellen, was wir hier auf Erden an Verlusten oder an Situationen erleben, die traurig sind und die uns vielleicht erschüttern.

[5:16] Wenn wir uns den Montagsabschnitt anschauen, in Matthäus 11, Verse 11 bis 12, da gibt es eine Passage in der Bibel oder in diesem Vers, die schwierig ist zu erklären. Und ich möchte vorab noch etwas sagen: Es gibt viele Dinge, die wir nicht erklären können im Wort Gottes. Unser Denken ist beschränkt und begrenzt auf dieser Welt. Wir dürfen nicht vergessen, wir leben in einer sündhaften Welt. Und selbst wir, die wir auf Gottes Seite stehen, sind begrenzt im Denken. Aber das soll uns nicht davon abhalten, Gottes Wort zu studieren und um Erkenntnis zu bitten und zu beten.

[6:03] Ich möchte mit euch diesen Text lesen in Matthäus 11, und dort die Verse 11 bis 12. Matthäus Kapitel 11, und dort die Verse 11 bis 12. Und da heißt es: Nun, jetzt gibt es einige Interpretationen. Dieser Text ist nicht immer so einfach zu verstehen. Was wir vielleicht zu dem Hintergrund sagen können, ist, also Jesus sagt ganz deutlich, dass es keinen größeren Propheten gibt als Johannes. Und dennoch heißt es in Vers 12: Wir werden später sehen, was es, was dieser Vers bedeutet, denn er hat zwei Pole. Also einmal wird dieses Reich mit Gewalt an sich gerissen von der guten Seite und einmal von der bösen Seite. Das werden wir später sehen.

[7:25] Vielleicht ein bisschen zu Johannes dem Täufer. Der Prophet Johannes war das Bindeglied zwischen den beiden Heilsordnungen. Das ist vielleicht ganz wichtig zum Verständnis für uns, wenn wir diese Betrachtung miteinander jetzt studieren. Als Gottesbeauftragter trat er hervor und zeigte die Beziehung vom Gesetz und Propheten zu christlichen Heilsordnungen auf. Er war das geringere Licht, das zum Größeren führte, was Jesus Christus war. Das Verständnis des Johannes war durch den Heiligen Geist erleuchtet, und diese Erleuchtung, dieses Licht brachte über seinem Volk, als er Jesus verkündigte. Doch wir dürfen nicht vergessen, dass Jesus noch viel größer war und dass sein Licht und sein Vorbild und die Werke, die Jesus getan hat, niemand übertreffen kann. Selbst Johannes nicht, der als großer Prophet in der Bibel genannt wird.

[8:34] Johannes war ein einfacher Mensch, der Jesus von Herzen liebte. Er besaß nicht viel. Er hat sozusagen viel alleine gelebt. Johannes war in der Wüste, und wenn er nicht in der Wüste war, hat er gepredigt. Aber er hat eigentlich ein sehr zurückgezogenes Leben geführt und ein Leben voller Sorgen. Wenn wir den Geist der Weissagung lesen, dann schreibt Schwester White, dass abgesehen von seiner Freude, die Johannes in seiner Aufgabe fand, war sein Leben voller Sorge beschrieben. Und nur in der Wüste wurde seine Stimme nur selten vernommen. Er trug die Last der Einsamkeit, und es war ihm nicht vergönnt, die Früchte seiner Arbeit zu sehen.

[9:28] Wir wissen, dass Johannes der Täufer ein großer Evangelist war, und dennoch konnte er nicht sehen, was für Früchte herangewachsen sind. Und er war auch nicht dabei, als Jesus diese ganzen Wunder getan hat und geheilt hat. Das hat er alles nicht sehen dürfen. Er hatte ein schweres Los, und dennoch hat er seinen Heiland geliebt. Und wenn wir jetzt diesen Vers noch mal angucken in Matthäus 11 und dort die Verse 11 bis 12, da können wir das so verstehen, dass Johannes der große Prophet Gottes war. Das wollen wir festhalten. Und kein größerer wird auftreten nach ihm.

[10:18] Doch der Kleinste im Reich der Himmel ist größer als er. Jetzt gibt es nicht so viele Erklärungen über diesen Vers, vor allem wenn es heißt, dass doch der Kleinste im Reich der Himmel größer ist als er. Gerade deshalb, weil Johannes so vieles von Jesus nicht gesehen hat, die Wunder Jesu nicht miterlebt hat, die Früchte seiner Arbeit nicht gesehen hat, heißt es im Geist der Weissagung, dass diejenigen, die das alles mit Jesus miterlebt haben und die bei Jesus waren und die Zeugen waren und das gesehen haben, die sind laut dem Geist der Weissagung dem Johannes bevorzugt. Was nicht heißt, dass das, was Johannes getan hat, Jesus nicht gesehen hat oder dass das nicht relevant ist. Johannes war einer der größten Verkündiger und einer, der als erstes Leid erfahren hat, was es bedeutet, Jesus zu predigen. Und er hat das deutlich gespürt.

[11:26] Wenn wir jetzt zum Beispiel die Parallelstelle lesen in Lukas 16, Vers 16. Lukas Kapitel 16 und dort die Verse 16. Da heißt es: Das Gesetz und die Propheten weissagen bis auf Johannes. Von da an wird das Reich Gottes verkündigt, und jedermann drängt sich mit Gewalt hinein. So, wir leben heute in einer ganz spannenden Zeit. Wir wissen, dass die Gemeinde Gottes heute auch angefochten wird, und das war, das ist nichts Neues. Das war zu Jesu Zeiten genauso. Wir wissen, dass die Pharisäer große Führungspersönlichkeiten waren und dass sie sozusagen die Führer waren und dass die Menschen auf sie geschaut haben und vielleicht sich einer, manch einer gewünscht hat, so zu sein wie sie, weil sie in der Gesellschaft sehr angesehen waren. Und sie haben mit ihren Irrlehren und mit ihren Auslegungen versucht, das Reich Gottes zu zerstören und gleichzeitig Menschen auf ihre Seite zu beeinflussen.

[12:38] Und das hat sich in der Geschichte immer wiederholt. Wir haben das in der katholischen Kirche gesehen und wir sehen das heute, dass die Grundpfeiler Gottes angegriffen werden, wie der Sabbat, wie die Familie, wie die Heiligtumslehre. Das sind alles Dinge, die wir heute genauso sehen. Und dieser Vers beschreibt einfach das, was wir heute erleben und was wir in der Geschichte, in der Vergangenheit erlebt haben, dass Satan immer versucht, die Gemeinde zu zerstören und versucht immer, den Plan Gottes zu verhindern. Gott ist auf der einen Seite und möchte die Menschen zu Jesus führen. Satan ist auf der anderen Seite und versucht diesen Gegenplan. Es sind zwei Pole, die sich nicht miteinander vertragen. Es sind zwei Mächte, die sich nicht miteinander vertragen. Und genau in diesem Vers, in Matthäus 11, können wir das sehen. Und auch in dem Parallelvers in Lukas 16, Vers 16, wird es noch mal deutlich beschrieben.

[13:33] Und dieser Kampf, darum dieser Blick hinter den Kulissen, wenn uns bewusst wäre, um was es heute geht. Es geht nämlich heute nicht um ein Reich. Es geht nicht um diese Erde. Dieser große Kampf, der tobt um dich und um mich. Satan hat großes Interesse, dass du auf seiner Seite bist, dass ich auf seiner Seite bin. Und genauso hat er es mit Johannes versucht und hat ihn in so eine Situation gebracht, die wir dann in der Lektion, wenn wir jetzt weitergehen, auch miteinander betrachten.

[14:14] Wenn wir uns jetzt den Dienstagsabschnitt anschauen, da geht es um die Grenzen der Finsternis. Und es ist ganz interessant auch zu sehen, wie Johannes sich verhält, als Herodes ihn in den Kerker wirft und er erstmal dort eine gewisse Zeit alleine in der Einsamkeit ist und mit sich selber hadert. Satans Helfer arbeiten ständig unter seiner Einweisung an der Aufrichtung seiner Herrschaft und am Aufbau seines Reiches in Opposition zur Herrschaft Gottes. Das hatten wir vorhin festgehalten. Und in Epheser 6, Vers 12, wenn wir das miteinander lesen, Epheser 6 und dort die Verse 12, da ist ganz interessant, weil genau dieser Kampf beschrieben wird. Denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen.

[15:19] Es ist interessant zu sehen, dass Satan zwar einen großen Spielraum hat auf dieser Welt. Er kann die Menschen und die Massen beeinflussen. Wir sehen, wir haben heute eine breite Palette an Versuchungen und Quellen. Aber es ist wiederum wichtig zu sehen, dass Gott dem allem Grenzen gesetzt hat. Denn nicht alles, was Satan sich vornimmt, darf er auch umsetzen. Gott hat so viel in Johannes' Leben erlaubt, wie es Jesus für oder für Gott für richtig empfand. Als Johannes der Teufel im Kerker saß und gehört hatte, dass Jesus diese ganzen Wundertaten vollbringt, dann ist ein Zweifel in ihm aufgekommen. Und ich fand eine ganz interessante Parallele zu uns heute und auch eine ganz interessante Parallele zu diesem Kampf, zu diesem großen Kampf, der heute tobt.

[16:22] Denn wie hat denn alles angefangen? Wir wissen, dass Satan Zweifel gesät hat in wem? In Adam und Eva. Dass er Zweifel gesät hat in den Engeln, die dann Dämonen wurden. Und genau diesen Zweifel hat er in Johannes gesät, als die Jünger, seine Jünger zu ihm kamen. Und diese Zweifel, die Satan sät, denn das ist sein Instrument, damit kann er die Menschen von Gott wegbringen. Genau diese Zweifel, die sät er auch in deinem und in meinem Herzen.

[17:01] Als das Böse entstand, müssen wir uns vorstellen, dass Gott alles perfekt geschaffen hat. Es war alles wunderschön. Es hatte alles seine Ordnung. Es wurde alles mit Liebe geschaffen. In jedem, in allem, was er geschaffen hat, war die Handschrift Gottes. Bis ins kleinste Detail. Satans Rebellion fängt an, weil er sich Gott gleich machen wollte. Wir wissen das, das ist nichts Neues. Aber was ich ganz interessant fand, als ich mir Gedanken darüber gemacht habe, war erstens seine Schönheit. Er war ein wunderschöner Engel und zweitens war Jesus ihm ein Dorn im Auge. Warum? Weil Jesus zur Rechten Gottes saß, weil Jesus von allen verherrlicht und angebetet worden war und weil Jesus der Sohn Gottes war. Und Satan hatte kein Interesse, der Sohn Gottes zu sein. Er hatte kein Interesse, von allen so bewundert zu werden. Sein großes Interesse war, dass er die Macht hat, dass er auch was zu sagen hat und dass die Menschen auf ihn schauen, dass die Engel auf ihn schauen.

[18:09] Und als Herodes, der Jesus wirklich sehr, also, der Johannes wirklich gut kannte, denn wir müssen uns vorstellen, dass Johannes für einige Jahre im östlichen Jordan, in diesem Gebiet gepredigt hat. Er hat den Weg für Jesus vorbereitet und Herodes kannte ihn. Und Herodes hatte auch ein gutes Bild von ihm. Er wusste, dass Johannes ein Mann Gottes war und dennoch ließ er zu, dass Johannes in den Kerker geworfen worden war. Warum? Weil Satan in ihm genau das genährt hat und genau das gesät hat, was eigentlich eine Eigenschaft Satans ist: Ich bin der Herrscher, ich bin derjenige, der was zu sagen hat. Ich handle nach meinen Emotionen, ich handle nach meinen Gefühlen. Und Satan hat das ganz gut, diesen Plan, diese Strategie eingefädelt, indem er dann seine Tochter geschickt hat, beziehungsweise seine Stieftochter, die ihm den Kopf verdreht hat.

[19:24] Also können wir aus dieser Lektion auch sehen, dass es für uns wichtig ist, dass wir alles Gott unterstellen: unsere Gedanken, unsere Emotionen und unsere Entscheidungen. Denn nur dann können wir den Willen Gottes tun, wenn wir nach dem Willen Gottes fragen. Aber vor allem, wenn wir uns leiten lassen von Gott.

[19:38] In 1. Johannes 5, Vers 19 gibt es einen Text, der ein bisschen veranschaulicht, was dieser Kampf tatsächlich ist. 1. Johannes 5, Vers 19. Und da heißt es: Wir wissen, dass wir aus Gott sind und dass die ganze Welt sich im Bösen befindet. Und ein anderer Text, ein weiterer, finden wir in Jesaja 27, und dort die Verse 1. Jesaja 27, und dort Vers 1. Und da wird uns gesagt: An jenem Tag wird der Herr mit seinem harten, großen und starken Schwert den Leviathan heimsuchen, die flüchtige Schlange, ja den Leviathan, die gewundene Schlange, und er wird das Ungeheuer töten, das im Meer ist. Um wen geht es hier?

[20:39] Der Leviathan, oder wie es auch in Hiob 40, 25 beschrieben wird, als der Gewundene, ist in der jüdisch-christlichen Mythologie die Beschreibung eines großen Meersauriers. Also er muss wohl sehr unheimlich aussehen, denn er wird beschrieben, dass er wie ein Meeressaurier aussieht, im Hebräischen Leviathan, Leviathan, und seine Beschreibung zeigt Züge eines Krokodils, eines Drachens, eines Bären, also es muss ein furchtbares Tier sein. Und mitunter wird dieser Leviathan auch in den Psalmen zitiert. Und dieser Leviathan in dieser christlichen jüdischen Allegorie, was eigentlich übersetzt eine Mythologie ist, beschreibt ein Seeungeheuer, das am Ende der Zeit auch vernichtet wird. Also wir sehen, dass dieser Kampf, der hier beschrieben wird, wir im Alten Testament wie auch im Neuen finden.

[21:44] Und genau darum geht es in dem Dienstagsabschnitt. Es geht um die Vernichtung Satans. So wie Satan schon die Engel zur Auflehnung angestiftet hatte, verführte er auch die Menschen zur Sünde. Damit sicherte er sich ihre Zusammenarbeit im Kampf gegen den Himmel. Es ist ganz wichtig, dass du dir bewusst wirst, dass wenn du dich auf die Seite Satans schlägst, dass du automatisch ein Gegner Gottes bist und dass du gegen Gott arbeitest. Du magst wohl sagen: Ja, ich, ich tue ja nichts. Ich habe mich einfach nur entschieden, mein Leben so zu leben, wie ich es möchte. In dem Moment, wenn du dich von Gott wegtreibst und von Jesus wegkommst, dann machst du genau das, was Satan als Ziel hat: dass er dich ganz beherrschen kann in deinen Gedanken, in deinem Herzen.

[22:41] Und wenn wir jetzt ein Zitat anschauen im Großen Kampf, da heißt es: Satans Feindschaft gegen die Menschheit ist entbrannt, weil ihr die Liebe und Gnade Gottes durch Christus ihn gestört hat. Satan will den göttlichen Plan zur Erlösung der Menschen durchkreuzen. Er versucht, Gott zu entehren, indem er sein Schöpfungswerk verunstaltet und beschmutzt. Er bringt dem Himmel viel Kummer, heißt es im Geist der Weissagung. Und genau das können wir heute sehen.

[23:08] Es gibt Grundpfeiler in unserer Gemeinschaft, in unserer Gemeinde. Und das ist zum einen, das hatte ich vorhin genannt, der Sabbat, zum anderen die Familie. Und wir können sehen, dass genau diese Pfeiler, diese Grundpfeiler heute angegriffen werden. Wir können sehen, dass Gesetze schon vorbereitet sind, die uns mit der Sabbat-Heiligung einschränken. Wir können sehen, dass dieses Familienbild zerstört wird. Wir können sehen, dass es nicht mehr in Anführungszeichen normal ist, eine Mutter, einen Vater zu haben, sondern heute ist normal, dass eine Mutter eine Mutter hat und ein Vater einen Vater. Wir sehen, dass es eine Werteverschiebung gibt. Wir sehen, dass es immer schwieriger wird, den Sabbat zu halten. In manchen Ländern wird am Sabbat und am Sonntag noch gearbeitet.

[24:09] Also wir sehen, dass das Ganze sich zuspitzt. Und Satan macht das ganz raffiniert. Denn wenn er den Sabbat eingreifen kann, wenn er uns dazu bringt, dass wir den Sabbat nicht halten und heiligen, was löst er aus in uns? Er löst ganz einfach das aus, dass dieser Test, den Sabbat zu halten, wenn wir darin fallen, löst er genau das aus, dass er Gott anklagen kann und sagen kann: Siehst du, die haben es auch nicht geschafft.

[24:41] Der Sabbat ist vielmehr eine Frage des Vertrauens und der Treue zu Gott. Und es ist für uns vielleicht auch wichtig zu verstehen, dass der Sabbat das Siegel Gottes ist. Das ist wie wenn ich ein Siegel setze auf etwas, und genau das kann niemand mehr ändern. Man kann ein Siegel auch nicht fälschen. Ein Siegel ist ein Unikat, und genauso ist es der Sabbat. Was hat der Sabbat mit diesem großen Kampf zu tun? Das habe ich eben erwähnt. Der Sabbat hat mit diesem großen Kampf zu tun, weil es geht um die Treue zu Gott oder die Treue zu dem Herrscher dieser Welt. Und dieser Kampf ist nun mal real, und das sollten wir uns bewusst machen.

[25:31] Es gibt keine Kollektiverlösung, nur weil wir einer Freikirche angehören. Jeder muss sich individuell vorbereiten. Und heute ist die Zeit. Diese Sabbatschule ist sehr interessant, weil sie viele Aspekte zeigt. Sie zeigt zum einen einen Johannes den Täufer, der sehr gläubig war und der ein großer Verkündiger war. Und dennoch hat sich auch von Satan in einer gewissen Situation überrumpeln lassen, indem er Zweifel hatte. Und dann sehen wir, wie Johannes sich wieder auffängt. Das sehen wir später. Und dann Frieden im Herzen hat, obwohl er viele Dinge nicht verstehen kann. Und daraus können wir auch lernen. Es gibt Dinge, die wir in diesem Leben nicht verstehen können und werden. Aber wir wissen, wem wir dienen. Und das ist Gott, unser Herrscher. Und alles ist unter seiner Kontrolle. Du darfst ihm vertrauen.

[26:29] Wenn wir uns den Mittwochsabschnitt anschauen, da heißt es: Wenn der Kampf schlimm wird. Und wie wir bereits gesehen haben, offenbaren die Worte Jesu in Matthäus 11, 12, wie tiefsinnig sie auch sein mögen, die Tatsache, dass das Reich Gottes nicht ohne Anstrengungen oder Konflikte aufgerichtet wird. Und dazu lesen wir in Matthäus 11 und dort die Verse 1 bis 12, warum dieser Kampf, den wir kämpfen, warum er so turbulent ist und vor allem, warum er so schwer auch ist. Denn nicht alles, was wir heute in dieser Welt erleben, ist einfach so leicht hinzunehmen. Wir sind Menschen und wir haben unsere Schwachpunkte und wir straucheln. Aber wenn wir eine Beziehung zu unserem Gott pflegen, wenn wir mit ihm in Gemeinschaft kommen und ihm alles ablegen, dann wird Gott uns im Gegenzug dazu Frieden schenken und vor allem Erkenntnis. Darum ist es wichtig, dass wir diesen großen Kampf, dieses Thema miteinander studieren und dass jeder von uns persönlich sich mit diesem Thema auseinandersetzt.

[27:38] Aber nun wollen wir in Matthäus 11 und dort die Verse 1 bis 12 miteinander lesen. Da heißt es: Und es geschah, als Jesus die Befehle an seine zwölf Jünger vollendet hat, da zog er von dort weg, um in ihren Städten zu lehren und zu verkündigen. Als aber Johannes im Gefängnis von den Werken des Christus hörte, sandte er zwei seiner Jünger und ließ ihm sagen: Bist du derjenige, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten? Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und berichtet dem Johannes, was ihr hört und seht. Blinde werden sehend, und Lahme gehen, Aussätzige werden rein, und Taube hören, Tote werden auferweckt und Amen wird das Evangelium verkündigt, und glückselig ist, wer nicht Anstoß nimmt an mir. Als aber diese unterwegs waren, fing Jesus an, zu der Volksmenge über Johannes zu reden.

[28:32] Was seid ihr in die Wüste hinausgegangen zu sehen? Ein Rohr, das vom Wind bewegt wird? Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen Menschen mit weichen Kleidern bekleidet? Siehe, die, welche weiche Kleider tragen, sind in den Häusern der Könige. Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen Propheten? Ja, ich sage euch, einen, der mehr ist als ein Prophet, denn dieser ist, von dem geschrieben steht: Siehe, ich sende meinen Boten vor dein Angesicht her, der deinen Weg vor dir bereiten soll. Wahrlich, ich sage euch, unter denen, die von Frauen geboren sind, ist keiner größer aufgetreten als Johannes der Täufer; doch der Kleinste im Reich der Himmel ist größer als er.

[29:17] Es ist interessant, wie Jesus hier reagiert und auch wie Johannes reagiert. Also wir hatten gesagt, dass die Jünger Johannes, sie sind zum Johannes gegangen, haben ihn einen Besuch abgestattet und haben natürlich diesen Zweifel in ihn gesät. Und genau so arbeitet Satan. Satan benutzt Menschen, die uns nahe stehen, dass sie Zweifel in uns säen. Ich meine, seine Jünger, die liebten bestimmt den Johannes und die standen hinter ihm. Doch anstatt ihn zu ermutigen, säten sie diesen Zweifel. Und Johannes in dieser Situation, er spricht nicht öffentlich zu seinen Jüngern, zu all seinen Jüngern, dass er diesen Zweifel hat, sondern er sendet zwei seiner Jünger. Und er sagt zu ihnen: Geht zu Jesus und fragt ihn in Vers 3: Bist du derjenige, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?

[30:11] Wenn wir jetzt so zwischen den Zeilen lesen oder jetzt in unserer Sprache, wie würden wir das heute sagen? Bist du derjenige, von dem du sagst, dass du Jesus Christus bist? Also Johannes sagt hier mit anderen Worten: Bist du es wirklich? Denn langsam fange ich an daran zu zweifeln, weil ich in einer Situation bin, die ich nicht mehr tragen kann. Ich meine, wer von uns würde sich nicht fragen, wenn er wüsste, dass Jesus hier wäre und wir müssten durch Leid, durch Folter, durch Not gehen, würden wir dann auch nicht an den Punkt kommen, wo wir sagen würden: Ja, bist du es oder bist du es nicht? Oder muss ich auf einen anderen warten? Kommt er vielleicht noch?

[30:52] Und es ist interessant, wie Jesus Christus reagiert, denn Jesus gibt den Jüngern nicht gleich eine Antwort, sondern was macht Jesus? Blinde und Jesus antwortet und sprach zu ihnen: Geht hin und berichtet dem Johannes, was ihr hört und seht, dass Blinde geheilt werden, Lahme gehen, Aussätzige werden rein, und Taube werden wieder hören, Tote werden auferweckt und Amen wird das Evangelium verkündigt. Es ist interessant, Jesus macht weiter seinen Auftrag, er heilt die Menschen und er sagt, überbringt dem Johannes diese Nachricht, diese Botschaft.

[31:28] Und als Johannes das dann hört, in dem Moment erkennt Johannes, wer Gott ist, wer Jesus Christus ist. Er erkennt Jesus' Natur und seinen Plan, er erkennt den Erlösungsplan, er erkennt, warum Jesus Christus auf diese Welt gekommen ist. Er ist gekommen, um für die Sünder da zu sein. Und in diesem Moment hat Johannes Frieden in seinem Herzen. Die Parallele zu uns heute: Heute ist es mit uns genauso. Wir erleben Schwierigkeiten in unserem Leben, wir gehen durch Tiefen in unserem Leben. Denn ein Christ zu sein bedeutet nicht, dass alles immer schön ist, und die Realität sieht oft ganz anders aus. Aber wenn wir erkennen, dass hinter allem Jesus ist und dass Jesus die Kontrolle hat, dann werden wir wie Johannes, auch wenn wir im Kerker sitzen, Frieden haben, denn wir wissen, dass Jesus Christus die Oberhand immer noch hat und dass er den Hebel hat und dass Satan nur so weit gehen kann, wie es Gott dient, um seinen Plan in unserem Leben zu erfüllen.

[32:33] Zweifelt niemals an Jesus Christus, zweifelt niemals an Gottes Liebe, denn Gottes Liebe ist so real, wie er seinen Sohn auf diese Welt gesandt hat, der am Kreuz starb für mich und für dich. Und was wir vielleicht auch noch lernen können, ist, dass nicht jeder Freund, der uns sehr liebt, auch immer jemand ist, der uns eine Hilfe ist in solchen Momenten. Denn wir konnten hier sehen, dass die Jünger eigentlich nur noch mehr Zweifel gesät haben, dass sie eigentlich nicht wirklich eine große Hilfe waren für Johannes. Und darum können wir uns heute nur auf Jesus Christus verlassen. Und es ist schön, Freunde zu haben, aber richtet euren Fokus auf Jesus Christus und macht euren Glauben nicht von Gefühlen abhängig, denn unsere Gefühle täuschen uns. Das haben wir auch in dieser Situation sehen können. Johannes hat sich verlassen gefühlt, er hat nur gehört, weil Jesus alles macht, aber sein Gefühl sagte ihm: Vielleicht ist das doch nicht.

[33:36] Verlasst euch niemals auf das, was euer Bauch euch sagt, sondern verlasst euch auf Gottes Wort. Und das fand ich so interessant, wie das hier auch beschrieben wird. Wir sehen, dass Johannes ein Gefangener war in dieser Festung des Herodes Antipas, und wir haben auch gesehen, dass Johannes, der eigentlich viel getan hat in diesem Gebiet des östlichen Jordans, dennoch auf Widersacher gestoßen ist, auf Feindschaften.

[34:16] Was ganz interessant ist, wenn wir in Markus 6, Vers 20 miteinander lesen. Markus, Kapitel 6 und dort Vers 20. Markus 6, Vers 20, da wird noch mal erläutert, welche Beziehung Herodes zu Johannes hatte. Markus 6 und dort Vers 20. Denn Herodes fürchtete den Johannes, weil er wusste, dass er ein gerechter und heiliger Mann war, und er bewachte ihn und er gehorchte ihm in manchem und hörte ihn gern. Ganz interessant, dass ein Herodes, der Johannes achtete und ihn in manchem gehorchte, plötzlich auf seine Gefühle hört und von einer wunderschönen Frau, die um ihn herum tanzt, sich den Kopf verdrehen lässt und dann schließlich den Johannes am Ende köpfen lässt.

[35:11] Also wir sehen auch da, dass Gottes Gnade einfach so groß ist für jeden von uns, selbst für den schlimmsten Menschen auf dieser Welt. Jeder von uns wird einmal die Gelegenheit haben, Jesus Christus kennenzulernen, und jeder von uns wird diese Entscheidungsfreiheit haben, sich für Gott zu entscheiden oder gegen Gott zu entscheiden. Herodes hatte diese Entscheidung auch, und wir sehen, dass er später dann vor Jesus stehen wird. Und es ist interessant, wie ein Mann, der viel gehört hat von Jesus und der auch überzeugt war, dass Johannes ein Prophet war, ihn dennoch nachgibt und ihn köpfen lässt.

[35:54] Wir sehen, wie Satan raffiniert arbeiten kann. Satan hat den Menschen sehr gut studiert über Jahrtausende, und er weiß genau dein und mein Schwachpunkt. Er weiß genau, wo er uns eingreifen kann, und er weiß ganz genau, wie er seine Pläne in unserem Leben einfach durchziehen kann und Erfolg hat. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie Satan arbeitet. Satan arbeitet über den Verstand und über die Gefühle.

[36:25] Wir wissen, dass es im Gehirn, im Hypothalamus eine Stelle gibt, eine Zentrale, die Sensoren schickt. Und genau hier, an dieser Stelle, werden Entscheidungen getroffen. Darum ist es sehr wichtig, was wir zu uns aufnehmen. Da kommt die Gesundheitsbotschaft wieder ins Spiel. Es ist ganz wichtig, mit was wir uns beschäftigen. Denn wir nähren unseren Hypothalamus mit Reizen, die von außen kommen. Das, was wir anschauen, das, was wir hören, das, was wir natürlich sehen, das beeinflusst unser Denken, unser Fühlen und unser Handeln.

[37:05] Darum ist es vielleicht eine Hilfe zu sehen, dass, wenn wir Gottes Willen in unserem Leben verstehen wollen, ist es wichtig, dass wir Prinzipien beachten, wie zum Beispiel die Ernährung, wie zum Beispiel das, was wir sehen, das, was wir hören und vor allem das, was wir lesen. Wenn wir uns mit Gottes Wort füllen, werden unsere Entscheidungen klarer und auch unser Handeln wird klarer und wird mit Übereinstimmung mit Gottes Wort einhergehen.

[37:40] Und es ist traurig, dass Herodes so viel gesehen hat und dennoch klein beigegeben hat und sich trotzdem für das Falsche entschieden hat. Und genau so war es für Satan. Wenn ihr mit dem Geist der Weissagung studiert, warum die Sünde kam und wie das entstand und wie traurig die Engel Gottes waren, als sie Satan überreden wollten, doch noch mal zurückzugehen, die Notbremse zu ziehen, waren die Engel traurig, denn sie konnten nicht verstehen, warum man gegen Gott rebelliert, warum man diese Gefühle nährt, wenn doch Gott alles so wunderbar gemacht hat. Und genau diese Gefühle, die sie sich erheben wollen, genau das sehen wir in Johannes' Geschichte mit Herodes. Herodes hat nicht seinen Kopf denken lassen, sondern er hat nach seinem Bauch gehandelt, und er wird eines Tages dafür Verantwortung tragen müssen.

[38:48] Wenn wir uns den Mittwochsabschnitt anschauen: Wenn der Kampf schlimm wird, sehen wir, dass es diese zwei Pole gibt in Matthäus 11 und dort Vers 12, die sich aggressiv darum bemühen, das Himmelreich Gottes zu erreichen und zu erlangen. Vielleicht lesen wir es noch mal zum Verständnis in Matthäus 11 und dort Vers 12. Da heißt es: Aber von den Tagen Johannes des Täufers an bis jetzt leidet das Reich der Himmel Gewalt, und die, welche Gewalt anwenden, reißen es an sich.

[39:25] Wir haben darüber gesprochen und wir haben gesehen, dass Satan allem Grenzen gesetzt worden sind. Aber was machen wir, wenn der Kampf schlimm wird? Es stellt sich natürlich die Frage, wer wohl das alles angestachelt hat. Wenn wir sehen in der Geschichte von Johannes, jetzt in dieser Episode hier, können wir deutlich sehen, dass Satan hier eine Frau gebraucht hat, die es auf Johannes schon länger abgesehen hatte. Sie wollte seinen Tod haben. Und wenn wir sehen, mit welchen Mächten Satan heute zusammen wirkt und welche Werkzeuge er heute benutzt und Instrumente, um uns Menschen von ihm fortzureißen, dann muss doch der Blick für uns klarer werden. Und vor allem müssten wir uns doch noch mehr für Jesus entscheiden.

[40:27] Es ist interessant, dass die Sünde eigentlich ein Fremdkörper in diesem Universum ist. Wisst ihr, wenn ein Mensch eine Operation hat und ihm wird ein Fremdkörper eingeführt, spürt er diesen Fremdkörper. Es wird ihn immer stören, aber es braucht seine Zeit, bis er irgendwann mal entfernt wird. Aber solange dieser Fremdkörper drinnen ist, wird er immer diese Last des Fremdkörpers tragen. Ob es jetzt hier am Arm ist oder an der Schulter oder am Bein. Es gibt ja manche OPs, wo man Schienen einführt, Metalle einführen muss. Und diese Fremdkörper stören, sind ein Hindernis. Doch man kann trotz Fremdkörper leben, stimmt's? Auch wenn dieser Fremdkörper da ist und einen stört. Und genauso ist es mit der Sünde. Die Sünde ist ein Fremdkörper im gesamten Universum.

[41:21] Es war niemals Gottes Plan, dass diese Sünde einen solchen großen Ausmaß nimmt und so viele Menschen verführt und von Gott wegbringt. Und dennoch können wir als Christen heute, auch wenn dieser Fremdkörper, diese Sünde in dieser Welt ist, können wir heilig leben, wenn wir unseren Fokus auf Jesus Christus richten.

[41:42] Ich lasse eine interessante Nachricht. Und zwar hat es in Iran, gab es ein raffiniertes Software-Virus. Und dieses Software-Virus hat eine iranische Atomanlage angegriffen und lahmgelegt. Es ist ein hochkomplexer Virus, den die US-amerikanischen Forscher nicht richtig identifizieren konnten. Das Interessante, warum ich euch das erzähle, ist, dass dieser Virus, also dieser Software-Virus, der eingedrungen ist in diese Atomanlage, sehr, sehr, sehr, sehr klein ist, unscheinbar. Und er hat die Funktion, dass er sich genau in das System, also nicht wie ein Trojaner, reinschmuggelt, sondern dieser Virus kann eine Form annehmen. Und zwar nimmt er die Form eines Systems, eines Vorgangs an, so dass das System nicht erkennen kann, ob ein Virus da ist. Also es ist praktisch wie ein Chamäleon. Es nimmt eine andere Farbe an, so wie es gerade braucht. Und dieser Virus ist so hartnäckig gewesen, dass er eine komplette Atomanlage lahmgelegt hat und mehrere große Firmen im Iran lahmgelegt hat.

[43:01] Warum erzähle ich euch das? Genauso ist die Sünde. Die Sünde ist ein Virus, ein hartnäckiger Virus. Und der ist so raffiniert und so unscheinbar. Er wächst in deinem Herzen, dass du es nicht einmal merkst. Doch wenn dieser Virus aktiviert wird, dann legt er uns lahm, deine Gedanken lahm und deine Handlungen lahm.

[43:29] Warum ist es wichtig zu wissen, dass dieser Kampf real ist? Denn wenn wir wüssten, wenn wir hinter den Vorhang sehen könnten, was sich wirklich abspielt, dann würden wir nicht zweifeln. Wir würden uns gleich auf die Seite Gottes stellen. Aber da wir diese unsichtbare Welt nicht sehen können, noch nicht, hat uns Gott viele Verheißungen geschenkt. Und eine möchte ich mit euch lesen im Psalm 25 und damit dann auch zum Abschluss kommen.

[43:59] Im Psalm 25, da heißt es, entschuldige, entschuldigt, das heißt, genau, in Psalm 25 und dort in Vers 16, da heißt es: Wende dich zu mir und sei mir gnädig, denn ich bin einsam und elend. Die Ängste meines Herzens haben sich vermehrt. Führe mich heraus aus meinen Nöten. Sieh an mein Elend und mein Leid und vergib mir alle meine Sünden. Sieh an meine Feinde, denn es sind viele und sie hassen mich grimmig. Bewahre meine Seele und rette mich. Lass mich nicht zu Schanden werden, denn ich vertraue auf dich.

[44:42] Genau in dieser heutigen Zeit, die manchmal ein bisschen verwirrend ist, wo viele Dinge im Moment auch passieren, auf der kirchlichen Ebene, ja, mit den Religionen, die sich im Moment immer mehr, sehr mehr anfreunden und immer mehr eine Einheit bilden. Politisch sind wir auch, haben wir große Spannungen. Wir wissen nicht, wie es weitergeht. Also wir schon, die wir die Offenbarung Gottes haben und das Wort Gottes, aber die allgemeine Menschheit weiß nicht, wie es so vorangeht. Es ist eigentlich ein Chaos. Es gibt keine wirkliche Struktur im Moment. Es gibt niemand, der, der führt. Ist euch das auch ein bisschen bewusst, dass wir im Moment keinen haben, der so richtig führt? Das ist alles mit Absicht gemacht, um unsere Welt in den Ruinen zu führen, damit jemand anderes die Obermacht gewinnt für eine Zeit lang.

[45:42] Wenn dieser Kampf auch in deinem Leben tobt und bestimmt tobt er, dann möchte ich dich ermutigen, dass du Gottes Wort so nimmst, wie es geschrieben steht, dass du eine Beziehung zu ihm suchst, dass du dich von diesem Kampf, der um dich tobt oder in dir selber tobt, dass du dich nicht entmutigen lässt. Denn das haben zuvor unsere Väter im Glauben auch gekämpft und mit Gott gewonnen. Egal in welcher Situation du heute stehst oder wir heute stehen, wir haben einen Gott, der verlässlich ist, der alles unter Kontrolle hat und der diesen Fremdkörper, die Sünde, bald entfernen wird.

[46:24] Ich möchte mit dir noch ein Gebet sprechen und vielleicht, was wir noch erwähnen können, ist, dass dieser Kampf nur noch eine kleine Zeit geht. Wir wissen nicht genau, wie lange, aber wenn wir die Prophetie studieren, dann wissen wir, dass Jesus sehr bald wiederkommen wird und dass jetzt die Zeit ist, dass wir uns vorbereiten auf sein Kommen.

[46:47] Ich möchte mit euch beten. Lieber Vater, wir danken dir für dieses Thema, für diesen Kampf, Herr, der um uns tobt. Denn auch diese Kämpfe, Herr, zeigen uns, wie wunderbar du bist, dass du die Kontrolle in unserem Leben hast und auch über diese Welt, die so verlassen aussieht. Herr, stärke unseren Glauben und ich bitte dich, dass jeder von uns danach strebt, eine Beziehung zu dir zu haben und dass wir in deiner Gnade wachsen, Herr. Hilf, dass wir gehorsam sind und dass wir deine Gebote ernst nehmen, aber vor allem, dass wir deine Liebe in allem erkennen. Das bitte ich im Namen Jesu. Amen.


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