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In diesem dritten Teil der Serie „Das letzte Glied der prophetischen Kette“ vertieft Stephen Bohr die prophetischen Visionen von Daniel 7 und Offenbarung 13. Er wiederholt die bisherigen Erkenntnisse über die aufeinanderfolgenden Reiche und enthüllt die Bedeutung des kleinen Horns und des Tieres aus der Erde. Erfahre, wie sich diese prophetische Kette bis in die heutige Zeit erstreckt und welche Rolle die Vereinigten Staaten dabei spielen.


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Serie: Das Letzte Glied der Prophetischen Kette

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Transkript

[0:00] In den ersten beiden Studien, die wir hier in dieser Serie gemacht haben, haben wir uns die Prophezeiungen von Daniel 7 und die beiden Prophezeiungen in Offenbarung 13 angeschaut. Wir haben gesehen, es gibt dort eine bestimmte Kette der prophetischen Wahrheit. Bevor wir also jetzt hier weitermachen, möchte ich ganz kurz wiederholen, was wir in den ersten beiden Themen behandelt haben. Also, wenn ihr dieses Video jetzt zuerst anschaut, dann schaut euch lieber erst die ersten beiden Teile an, um den Kontext unseres Studiums besser verstehen zu können. Lasst uns kurz noch einmal die Sequenz der prophetischen Kette untersuchen.

[1:19] Wir haben zunächst den Löwen aus Daniel 7, der das Königreich Babylon darstellt. Dann haben wir den Bären, der Medo-Persien darstellt, den Leoparden oder Panther, der für Griechenland steht. Dann haben wir die nächste Macht, das drachenähnliche Tier, das für das römische Weltreich steht. Dann entstehen dort zehn Hörner aus diesem Drachentier, stellvertretend für die Zerteilung, die Aufteilung des römischen Reiches. Und dann kommt zwischen diesen zehn Hörnern ein kleines Horn hervor, und das stellt die römisch-katholische Kirche dar, das Papsttum. Eine Macht, die für 1260 Jahre regiert, von 538 bis 1798. Und wie wir gesehen haben, 1798 hat diese Macht eine tödliche Wunde bekommen und ist in die Gefangenschaft gegangen. Was dazu geführt hat, oder was bedeutet hat, dass sie nicht länger die Mächte oder die Autorität der zivilen Regierungen benutzen konnte, um ihre Anliegen durchzusetzen.

[3:04] Und für die letzten ungefähr 200 Jahre war die katholische Kirche nicht in der Lage, zivile Autorität zu benutzen, um ihre Ideen und Lehren durchzusetzen. Wir haben auch festgestellt, dass das Papsttum, als es die tödliche Wunde 1798 bekommen hat, dass zu dieser Zeit eine andere Macht aus der Erde hervorkam. Diese Macht wird als das Tier aus der Erde dargestellt. Und wir haben herausgefunden, dass diese Macht die Vereinigten Staaten von Amerika darstellt. Und dass die Vereinigten Staaten von Amerika für eine gewisse Zeit geistliche Freiheit gewährleistet haben.

[4:00] Und dann wird aber die tödliche Wunde des ersten Papsttums durch das zweite Tier geheilt werden. Das heißt, die USA werden das Schwert dem Papst zurückgeben, dem Papsttum, und werden dem Papsttum die Freiheit wiedergeben, das zu tun, was es möchte, wie das in der Vergangenheit auch der Fall gewesen war.

[4:30] Im letzten Thema haben wir über die beiden Hörner studiert, die aussahen wie ein Lamm oder wie vor einem Lamm. Und wir haben festgestellt, dass diese beiden Hörner zwei Königreiche darstellen, und zwar in einer Nation. Und das sind das Königreich der Kirche, das Königreich der Gemeinde und das Königreich des Staates. Es sollte also eine radikale Trennung zwischen Kirche und Staat in dieser Nation geben. Die Kirche, die Gemeinde, würde mit ihrem Schwert funktionieren, nämlich dem Wort Gottes. Und der Staat würde funktionieren mit dem Schwert, das er hat, das ihm zugeregt ist, nämlich die Möglichkeit, die Übertretung des zivilen Gesetzes zu bestrafen. Und sie würden sich nicht miteinander vermischen, sondern getrennt voneinander verbleiben. Nicht als Feinde gegeneinander, sondern ganz einfach auf verschiedenen Ebenen, eines auf der geistlichen Ebene, das andere auf der zivilen, zeitlichen Ebene.

[5:56] Was wir jetzt in diesem Studium tun wollen, ist, einige Schriften der Gründungsväter der Vereinigten Staaten von Amerika zu untersuchen. Und wir wollen sehen, ob sie glaubten, dass es zwei Königreiche in den Vereinigten Staaten von Amerika gibt, die getrennt voneinander existieren sollten, nämlich die Kirche und der Staat, die in einer Nation existieren sollten.

[6:37] Wenn wir also die Schriften der Gründungsväter der Vereinigten Staaten von Amerika anschauen, dann werden wir herausfinden, dass sie vier Dinge sehr gut wussten. Erstens wussten sie, dass Jesus Christus gekreuzigt wurde, weil die jüdische Kirche, die jüdische Gemeinde, den römischen Staat dazu benutzt hatte. Sie wussten, dass Jesus getötet wurde durch eine Verbindung der abgefallenen Kirche mit dem römischen Staat. Denn die jüdische Kirche hat ja damals den römischen Staat benutzt, um Jesus an das Kreuz zu bringen. In den Schriften der Gründungsväter, wenn wir sehen, dass sie das verstanden haben, dass als die jüdische Gemeinde sich mit dem römischen Staat verbunden hat, dass dann Verfolgung die Folge war.

[7:58] Die Gründungsväter der USA kannten noch eine zweite Sache. Sie wussten, dass nachdem Jesus gestorben ist und in den Himmel gegangen ist, dass dort in der Urgemeinde, die in der Apostelgeschichte beschrieben wird, finden wir immer wieder Hinweise, wie die jüdische Kirche, die jüdische Religion, die jüdische Gemeinde, den römischen Staat angestiftet hat, die Christen zu verfolgen. Wenn man eine interessante Studie durchführen möchte, dann sollte man zum Buch Apostelgeschichte gehen und einfach mal das Wort Juden nachvollziehen dort. Und dann wird man feststellen, dass immer wieder und immer wieder die abgefallene Kirche der damaligen Zeit die römischen Autoritäten aufgefordert hat, die Christen zu verfolgen.

[9:10] Die Gründungsväter der USA kannten diese Geschichte. Die Gründungsväter der USA kannten auch die Geschichte, die dahinter stand, als sich das Christentum mit dem Staat vermischt hat in den 1260 Jahren der Vorschrift des Papsttums. Sie wussten, dass das Papsttum die Nationen Europas benutzt hatte, um diejenigen zu bestrafen, die nicht in Harmonie mit dem Papsttum waren. Sie kannten zum Beispiel die Geschichte des Märtyrertums von Johannes Hus. Dass er gefoltert wurde, als Märtyrer starb, wegen seiner Glaubensüberzeugung, seiner Gewissensüberzeugung.

[10:22] Die Gründungsväter der USA kannten die Geschichte des Papsttums während der 1260 Jahre sehr gründlich und sehr genau. Sie wussten, dass die Kirche die Kraft des Staates, die Macht des Staates benutzt hatte, um die zu verfolgen und zu bestrafen, die nicht der Kirche folgen wollten.

[10:48] Und die Gründungsväter kannten auch die Geschichte der Kolonialperiode, die Zeit der Kolonialherrschaft in Amerika. Als die Pilgerväter nämlich Europa verließen, um nach Amerika zu gehen, dann haben sie sich nach religiöser Freiheit gesehen und diese gesucht. Und als sie in Neuengland angekommen waren, dann haben sie jedem die Freiheit wieder entzogen, der nicht mit ihnen übereinstimmte. In der kolonialen Zeitperiode in Amerika gab es auch eine Verbindung von Kirche und Staat. Wer immer mit den Lehren der Kirche in den Kolonien nicht übereinstimmte, der konnte keine Position in der zivilen Regierung haben. Es gab dort Gesetze, die Menschen gezwungen haben, am Sonntag in die Kirche zu gehen. Und die Steuern wurden dazu verwendet, Prediger zu bezahlen. Es gab also eine Verbindung von Kirche und Staat in der Kolonialzeit Amerikas. Und als Folge gab es dann natürlich Verfolgung gegenüber jedem, der nicht damit einverstanden war.

[12:25] Die Gründungsväter der USA kannten also diese vier Aspekte der Geschichte. Sie wussten, dass Jesus durch eine Verbindung von Kirche und Staat verurteilt worden ist. Sie wussten, dass die jüdische Kirche sich mit dem römischen Staat verbunden hatte, um die zu verfolgen, die das Evangelium verkündigten. Sie wussten, dass das Papsttum die europäischen Mächte benutzt hat, um die zu verfolgen, die im Mittelalter nicht den kirchlichen Lehren folgen wollten. Sie kannten auch die Geschichte der Kolonialzeit, was dort passiert ist, als Kirche und Staat in Amerika gemeinsam zusammenwirkten.

[13:08] Als sie also sich entschieden, die Vereinigten Staaten von Amerika zu etablieren, da haben sie sich entschieden, eine völlig andere Art der Regierung zu etablieren. So wurde 1776 die Erklärung der Unabhängigkeit geschlossen. 1776 wurde die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet. Dort wird festgelegt, dass menschliche Wesen mit bestimmten unveräußerlichen Rechten betraut sind und ihnen gegeben worden sind. Unter diesen Dingen befinden sich zum Beispiel das Leben, die Freiheit und auch der Wunsch, das Streben nach Glück. Also mit anderen Worten, die Freiheit, dein eigenes Leben zu leben.

[14:15] Und dann wurde 1787 die Verfassung ratifiziert. Die Idee der Verfassung ist eine Regierung des Volkes, vom Volk und für das Volk. Also eine Verfassung, die darauf fokussiert ist, dass das Volk sich selbst verwaltet und selbst regiert. Und dann 1791 hat man dann dieses Bill of Rights, diese besonderen Rechte, die dort verankert worden sind. Und diese Bill of Rights haben volle religiöse und zivile Freiheiten gewährt. Also 1776 die Unabhängigkeitserklärung. 1787 die Verfassung. 1791 dann diese Bill of Rights. Und dann 1798 kam dann die tödliche Wunde des Papsttums. Also als das Papsttum und das Tier gerade dabei waren zu fallen, sind die USA als nächste Supermacht etabliert worden.

[15:40] Wenn wir jetzt die Schriften der Gründungsväter unter die Lupe nehmen, dann werden wir sehen, dass sie ganz deutlich an diese Idee von zwei Königreichen in einer Nation glaubten. Sie glaubten an die legitime Existenz der Kirche und die legitime Existenz des Staates. Beide sollten in ihrer eigenen Sphäre agieren und herrschen. Jeder mit seinem eigenen Schwert.

[16:18] Während des Mittelalters, da war es ja so, dass die Kirche, wenn der König gesprochen hat in weltlichen Angelegenheiten, hat jeder Gehorsam geleistet. Und wenn dann der Papst in geistlichen Dingen gesprochen hat, hat jeder gehorcht. Mit anderen Worten, der Machtfluss war immer von oben nach unten. Es war immer von der Spitze nach unten. Da ging die Macht aus. Aber die Gründungsväter der USA wollten stattdessen ein System kreieren, wo die Macht von unten nach oben fließt. Eine Regierung des Volkes, von dem Volk und für das Volk. Eine Regierung, wo es volle religiöse Freiheit gibt und volle zivile Freiheit. Und dahinter steckt diese grundlegende Idee von der Trennung von Kirche und Staat. Die Idee von zwei Königreichen in einer Nation.

[17:44] Ich möchte ein Zitat lesen aus einem wunderbaren Buch, das wirklich ich jedem empfehlen kann. Das heißt, vom Schatten zum Licht im Deutschen, oder auch wörtlich übersetzt, Der große Kampf zwischen Licht und Finsternis. Es ist auf Seite 442. 29 Jahre nach der tödlichen Wunde. Sie war sehr nah an den Ereignissen, die sie in diesem Buch beschreibt. Sie spricht über das Ideal, das die Gründer der Vereinigten Staaten vor sich hatten. Es ist ein kurzes Zitat, aber ein wichtiges. Die Gründer der Nation haben ganz weise darauf geachtet, die Kirche davon abzuhalten, weltliche Macht benutzen zu können, weil das ein unausweichliches Resultat hätte, nämlich Intoleranz und Verfolgung. Sie wollten nicht, dass die Kirche die weltliche Macht benutzen kann, weil sie wussten, dass das zu Intoleranz und Verfolgung führt.

[19:25] Ich möchte ein bisschen Zeit dafür verwenden, Zitate der Gründungsväter hier anzuschauen. Da befinden sich Leute zum Beispiel darunter wie George Washington, Thomas Jefferson, James Madison, Benjamin Franklin, John Adams. Das sind also verschiedene Persönlichkeiten, die so Schlüsselfiguren waren bei der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika.

[19:57] Wir wollen uns zunächst mal ein Zitat anschauen vom ersten Präsidenten der USA, George Washington. Er hat auch die verfassungsgebende Konvention, da war er der Vorsitzende, die dann auch die Verfassung ratifiziert hat. Also dieses Zitat, das ich jetzt lese, stellt seine Ansicht bezüglich religiöser Freiheit dar. So geht das hier.

[20:29] Er sagt, wenn ich nur die leiseste Ahnung gehabt hätte, dass die Verfassung, die von dieser Konvention vorbereitet worden ist, und wo ich die Ehre hatte, selbst dort als Präsident dabei zu sein, wenn ich nur die leiseste Ahnung gehabt hätte, dass dadurch religiöse Rechte irgendeiner kirchlichen Gesellschaft gefährdet worden wären, hätte ich ganz bestimmt meine Signatur nicht darunter gesetzt. Er sagt mit anderen Worten, wenn ich gesehen hätte, dass die Verfassung irgendwo religiöse Freiheiten wegnimmt und religiöse Rechte, hätte ich das nicht unterschrieben.

[21:44] Im letzten Teil des Zitats sagt er, und dann sagt er, wenn ich jetzt erkennen könnte, dass die generelle Regierung irgendwie so durchgeführt werden könnte, dass die Gewissensfreiheit unsicher wäre, dann bitte ich euch, dass ihr davon überzeugt seid, dass niemand eifriger wäre als ich selbst, um effektive Barrieren aufzubauen gegen den Horror geistlicher Tyrannei und gegen jede Form religiöser Verfolgung. Und dann endet er mit folgender Aussage, denn ihr werdet zweifellos euch daran erinnern, ich habe oft meine Vorstellungen darüber ausgedrückt, dass jeder Mensch, der sich als guter Bürger benimmt, also ein Bürger des Staates, und dass er dann nur Gott alleine für seine religiösen Überzeugungen verantwortlich ist, dass dieser Mann und dieser Mensch beschützt werden muss, sodass er die Gottheit so anbetet, wie es sein Gewissen ihm diktiert.

[23:42] Also Washington sagt, ein Mensch, der ein guter Bürger ist, muss mit seinen religiösen Überzeugungen geschützt werden. Ein guter Bürger, das ist der Bereich des Staates. Und religiöse Überzeugung, das ist die Kirche. Und Washington sagte, die Menschen müssen ihren religiösen Überzeugungen geschützt werden.

[24:11] Schauen wir uns an, was Benjamin Franklin, ein anderer dieser Gründungsväter, zu sagen hatte. Franklin war so ein bisschen humorvoll auch, da hat er Folgendes geschrieben: Wenn Religion gut ist, dann gehe ich davon aus, dass sie sich selbst unterstützen wird. Und wenn sie sich selbst nicht unterstützt, und Gott sich nicht die Mühe macht, sie zu unterstützen, sodass ihre Bekenner angewiesen sind, die Hilfe der zivilen Mächte in Anspruch zu nehmen, dann ist es ein Zeichen, dass diese Religion offensichtlich eine schlechte ist. Es ist eine Religion, die sich nicht selbst unterstützt, aber wenn die zivilen Mächte sie unterstützen, ist es eine schlechte Religion.

[25:22] Schauen wir uns an, was Thomas Jefferson zu sagen hatte. Wenn man jemals in Washington D.C. ist, auf Durchreise oder auf Besuch, dann sollte man sich dieses Jefferson Monument anschauen. Es ist in wunderschönem weißem Marmor gefertigt. Da eingetragen und eingeritzt in dieses Marmor sind folgende Worte, die wir jetzt lesen wollen. Der Allmächtige Gott hat das Denken freigeschaffen. Alle Versuche, das Denken durch zeitliche Bestrafung oder irgendwelche Bürden zu beeinflussen, sind ein Abweichen vom Plan des heiligen Autors unserer Religion.

[26:26] Dann hat er Folgendes gesagt: Niemand sollte gezwungen werden, irgendeine religiöse Anbetung oder einen Dienst zu besuchen oder zu unterstützen. Oder soll auf irgendeine Art und Weise leiden wegen seiner religiösen Überzeugung oder Glaubenssätzen. Menschen sollen frei sein, ihre Glaubensüberzeugung, ihre Religionsüberzeugung zu bekennen und durch Argumente aufrechtzuerhalten. Ich kenne nur einen Kodex der Moralität für Menschen, egal ob sie einzeln oder als Kollektiv handeln.

[27:24] Also schauen wir uns noch einmal die Schlüsselpunkte hier an. Gott hat das Denken frei geschaffen. Menschen sollten nicht durch zeitliche, säkulare Bestrafungen bestraft werden für das, was sie mit ihrem Denken glauben. Niemand soll durch die Regierung oder kann durch die Regierung gezwungen werden, irgendeine religiöse Anbetung zu unterstützen. Jeder sollte in der Lage sein, selbst seine Religion zu wählen, ohne dass der Staat irgendetwas damit zu tun hat.

[28:08] Jefferson hat einmal Folgendes gesagt: Die legitimen Kräfte der Regierung beziehen sich nur so weit hin, dass sie gefährlich verletzend sein können. Die Autorität der zivilen Regierung liegt darin, Menschen zu beschützen vor anderen, die ihre Rechte verletzen. Wenn du von deinem Nachbarn etwas stiehlst, wenn du mit seiner Frau Ehebruch betreibst, oder wenn du jemanden tötest, dann kann die Regierung einschreiten und eine Strafe festlegen. Aber die Regierung kann nichts zu tun haben mit religiösen Überzeugungen, es sei denn, die religiöse Überzeugung verletzt die Rechte von anderen.

[29:26] Thomas Jefferson hat dieses Zitat beendet folgendermaßen: Es ist für mich keine Verletzung für mich, ich werde nicht verletzt dadurch, dass mein Nachbar sagt, es gibt 20 Götter oder keinen Gott. Ich werde nicht verletzt dadurch, dass mein Nachbar sagt, es gibt keinen Gott oder 20 Götter oder 100 Götter. Es leert weder meine Taschen noch bricht es mein Wein.

[30:08] In 1782 schrieb Jefferson Folgendes, und das ist ein sehr wichtiges Zitat hier: Denn Wahrheit braucht die Unterstützung der Regierung. Wahrheit kann aus sich selbst heraus existieren und stehen bleiben. Mit anderen Worten, die Wahrheiten des Wortes Gottes brauchen nicht die Unterstützung der weltlichen Macht. Wahrheit kann in sich selbst stehen. Es ist eine Gefährlichkeit, dass Kleriker die Staatsmacht für ihre eigenen Zwecke benutzen.

[31:02] In einem Brief, den er 1800 schrieb, hat er Folgendes gesagt: Die Kleriker, also die Kirchenfürsten, indem sie durch Gesetze in die Maschinerie der Regierung eingegraviert werden, sind eine äußerst bemerkenswerte Maschine geworden gegen die zivilen und religiösen Rechte der Menschen. Also was er sagt, ist, wenn Kleriker, wenn Kirchenwürdenträger die Regierung übernehmen, dann gibt es die Verletzung der zivilen und religiösen Rechte der Menschen.

[31:52] In 1813 hatte Jefferson Folgendes zu sagen. Er sagt, ich glaube, dass die Geschichte kein einziges Beispiel kennt von einem Volk, das von Priestern geführt wurde und gleichzeitig eine freie, zivile Regierung aufrechterhalten konnte.

[32:26] Jefferson sagt mit anderen Worten, es gibt kein Beispiel in der ganzen Geschichte, dass irgendwann einmal eine Regierung, die von Priestern dominiert worden ist, Freiheit der zivilen Rechte bringt. Und 1814 hat Jefferson Folgendes zum Ausdruck gebracht: In jedem Land und zu jedem Zeitalter ist der Priester der Feind der Freiheit gewesen. Er ist immer in Allianz mit dem Despoten und verwischt dessen Missbräuche, damit seine eigenen geschützt werden.

[33:20] Wir sehen wiederum hier die Notwendigkeit, die die Gründungsväter gesehen haben, Kirche und Staat zu trennen. Der Staat sollte nicht in der Religion involviert sein. Und die Religion sollte den Staat nicht beeinflussen. Das ist sehr deutlich in allen Schriften der Gründungsväter.

[33:48] In 1802 da wurde ein Brief der baptistischen Gesellschaft von Danbury an Thomas Jefferson geschrieben. Und sie haben gefragt, welche Garantie er ihnen geben könnte bezüglich religiöser Freiheit. Und wir finden die Antwort von Jefferson, die er ihnen dann geschrieben hat, in folgenden Worten hier. Und jetzt werde ich ihn zitieren, indem ich mit euch glaube, also mit den Baptisten von Danbury, dass Religion eine Angelegenheit ist, die allein zwischen dem Menschen und Gott liegt, dass er niemand anderem Rechenschaft schuldig ist bezüglich seines Glaubens oder seiner Anbetung, und dass die legitimen Kräfte der Regierung sich lediglich auf Handlungen beziehen und nicht auf Überzeugungen. Dann bedenke ich mit souveräner Ehrfurcht diesen Akt des ganzen amerikanischen Volkes, der erklärt hat, dass ihre Gesetzgebung des amerikanischen Volkes kein Gesetz erlassen soll zur Etablierung einer Religion oder die freie Ausübung derselben verbieten würde. Dadurch wurde eine Trennmauer, eine Trennungsmauer zerstört, und es wurde eine Trennmauer gegründet, eine Trennmauer, eine Trennungsmauer zwischen Kirche und Staat gebaut.

[36:02] Also wollen wir festhalten, dass Jefferson an eine Mauer geglaubt hat, die Kirche und Staat trennt. Er hat also klar und deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die Kirche und Staat ein Recht haben, zu existieren, aber mit einer Mauer der Trennung zwischen ihnen. Das sind diese beiden Hörner auf dem Tier, das aus der Erde hervorkommt.

[36:42] Wollen wir uns noch ganz kurz ein paar Zitate von James Madison anschauen. Ich werde jetzt ein Zitat lesen, das sehr, sehr wichtig ist, über die Sicht von James Madison von Kirche und Staat. Und ich lese, es gibt kein Schatten von Recht, in die Religion sich einmischen zu lassen. Die geringste Einmischung mit der Religion wäre eine äußerst schlimme Übernahme von Rechten. Und er sagt, ich kann auf mein ständiges Verhalten diesbezüglich hinweisen, denn ich war immer Vertreter und Unterstützer religiöser Freiheit.

[37:59] Also er sagt, die generelle Regierung sollte nicht mit der Religion sich vermischen und dort etwas zu sagen haben. Im Jahre 1822 hat er behauptet und gesagt, dass die Staaten von Amerika der ganzen Welt zwei äußerst wichtige Wahrheiten oder Lektionen erteilen. Er glaubte, dass dort die USA diese zwei Lehren der ganzen Welt lehren. Am 10. Juli schrieb er einen Brief an Edward Livingston, 1822. Wir lehren die Welt die große Wahrheit, dass Regierungen es besser haben ohne Könige und Adlige als mit ihnen. In anderen Worten, es ist besser, eine Regierung zu haben ohne Könige und Adlige. Und dann geht er weiter, um die zweite große Wahrheit zu erklären. Er hat eine zweite Wahrheit, die er erklären möchte. Und er sagt, dass das Gute daran wird noch verdoppelt durch die andere Lektion. Nämlich, dass Religion mit größerer Reinheit sich entfalten kann, wenn nämlich ohne Unterstützung der Regierung, als wenn die Regierung die Religion unterstützt.

[39:51] Schauen wir uns das noch einmal an. Er sagt, die erste Lektion ist, die Regierung ist dann besser, wenn sie von dem Volk regiert wird, ohne Könige. Und die Religion, die entfaltet sich besser, ohne die Hilfe der Regierung. Wiederum sehen wir die klare Idee von zwei Königreichen, die getrennt voneinander sind.

[40:27] Der letzte Punkt, den ich jetzt am Ende dieses Teils machen möchte, bevor wir dann noch einen vierten Teil haben werden, ist ein Punkt, der sich um den Vertrag von Tripolis handelt, wo es um den Präsidenten John Adams geht. Am 10. Juni 1797, das ist ein Jahr vor der tödlichen Wunde, eigentlich sogar weniger als ein Jahr vor der tödlichen Wunde, da hat John Adams den sogenannten Vertrag von Tripolis als Gesetz unterschrieben.

[41:19] Und da gibt es einen bestimmten Abschnitt, eine bestimmte Formulierung in diesem Vertrag von Tripolis. Dort heißt es: Die Regierung der Vereinigten Staaten ist in keinem Sinne, in nicht irgendeinem Sinn, auf der christlichen Religion gegründet. In anderen Worten, die Regierung der Vereinigten Staaten ist in keinem möglichen Sinne auf christlicher Religion gegründet. Also auf keiner Religion, der christlichen. Nicht, dass die Vereinigten Staaten antireligiös wären, sondern die Idee ist einfach, dass man sich nicht mit der Religion vermischen sollte, und dass es keine Religion etablieren sollte.

[42:23] Einige Evangelikale in Amerika sind heute sehr besorgt mit der Formulierung in diesem Vertrag. Sie sagen, die Vereinigten Staaten sind doch auf den Prinzipien der christlichen Religion gegründet. In Wirklichkeit ist es unmöglich für die Vereinigten Staaten von Amerika auf der christlichen Religion basiert zu sein. Denn der erste Zusatzartikel der Verfassung, den wir uns im nächsten Teil anschauen wollen, sagt sehr deutlich, dass die Gesetzgebung keine Art von Religion fördern kann. Also wenn man die christliche Religion irgendwie besonders etablieren oder fördern würde in den Vereinigten Staaten von Amerika, dann wäre das gegen die Verfassung. Was die Regierung tun muss, ist, jeden einzelnen Menschen in seinem Recht zu beschützen, eine Religion auszuüben. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind keine christliche Nation. Es ist eine Nation, in der es vor allem viele Christen gibt. Aber die Gesetzgebung kann nicht die christliche Religion etablieren. Denn genau das wird durch den ersten Zusatzartikel der Verfassung verboten.

[44:05] Was interessant an diesem Vertrag von Tripolis ist, dass er nämlich dem Senat im Mai 1797 vorgestellt worden ist. Er wurde schriftlich ausgehändigt. Er wurde auch laut vorgelesen, allen Senatoren. Und als dann ein Abstimmungsergebnis gefordert wurde, war es eine einstimmige Abstimmung zugunsten dieses Vertrages. Dieser Vertrag wurde in großen Zeitungen in Philadelphia und New York abgedruckt. Es gab nicht irgendeinen Einwand von Seiten der Öffentlichkeit. Denn die Menschen verstanden, dass die Vereinigten Staaten von Amerika nicht auf der christlichen Religion oder irgendeine Religion etabliert werden können.

[45:21] So the founding fathers clearly believed that in the United States there were two kingdoms. The civil power of the state and the religious power of the church. The church should not employ the state to fulfill its mission and the state could not interfere in the matters of the church.

[46:03] Now in our last session as we continue studying Revelation 13 we're going to take a look at the First Amendment to the Constitution of the United States. And we are going to see clearly the two horns like a lamb in the First Amendment to the Constitution. And then we will deal with some other very important matters about what's happening in the world today. Let's pray.

[46:45] Father in heaven we thank you for the sure word of prophecy. We thank you for revealing the chain of prophecy so that we can know exactly where we are now in the flow. As we look at prophecy we're at the very end of the chain. I ask you Lord that we will have the power from you to make a total and complete commitment to Jesus Christ. For the problems of this world have no human solution. The only solution to the problems of this world is found in the glorious appearing of our Lord and Savior Jesus Christ. Help this hope to burn strong in our hearts. We want to belong to this kingdom. Thank you for having been with us and for hearing our prayer. Amen.


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