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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt wird die Bedeutung des „Fingers Gottes“ beleuchtet, der als Symbol für den Heiligen Geist steht. Es wird erklärt, wie der Heilige Geist nicht nur die Zehn Gebote auf Steintafeln schrieb, sondern sie auch in unsere Herzen schreibt. Die Predigt betont die überragende Macht des Heiligen Geistes im Vergleich zu den Kräften Satans und wie diese Macht uns befähigt, Gottes Gebote zu halten und ein befreites Leben zu führen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:30] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Schön, dass ihr da seid und schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf Joelmedia.de zur nächsten Folge über das Leben Jesu. Heute haben wir ein wirklich, wirklich, wirklich spannendes Thema. Wir werden einige bekannte oder unbekannte Verse aus den Evangelien lesen über ein Thema, von dem viele Christen damit ringen und sich die Frage stellen, was das bedeutet. Es wird unter anderem um den Heiligen Geist gehen und um die Sünde gegen den Heiligen Geist. Ein Thema von ganz viel praktischer Anwendung für unser geistliches Leben und wir werden einiges vielleicht auch aus einer neuen Perspektive sehen.

[1:08] Bevor wir anfangen, wollen wir gerne niederknien für ein Anfangsgebet und dann direkt starten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass du uns dein Wort gegeben hast und dass wir aus deinem Wort lernen können und dass du durch deinen Heiligen Geist, durch dein Wort zu uns sprichst. Und jetzt möchten wir dich bitten, dass du unser Lehrer bist, dass wir von dir lernen und dass wir in unserem Herzen angesprochen werden, dir zu folgen. Das alles bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:37] Letzte Woche haben wir angefangen mit einer Geschichte, die unter anderem in Matthäus 12 zu finden war. Wir sind so ein bisschen hin und her gesprungen zwischen Matthäus 12, Markus 3 und Lukas 11. Wir werden heute auch ein bisschen hin und her springen. Es ging um die Geschichte von einer Heilung. Weiß jemand noch, wer dort geheilt worden ist? Letzte Woche. Ein Tauber, genau. Er war stumm, besessen und blind. Er war stumm, besessen und blind. Unglaublich. Und das war nicht das erste Mal, dass Jesus etwas getan hatte, sondern er hat es zum wiederholten Male getan und die Menschen waren ganz außer sich.

[2:33] Und was war die Reaktion der Pharisäer, der Leiter aus Jerusalem, als sie sahen, dass Jesus so unglaubliche Wunder tat, dass er sogar denjenigen, die gar nicht reden konnten und gar nicht sehen konnten, gar nicht denken konnten, trotzdem die Dämonen austrieb? Was war die Reaktion der Pharisäer? Die haben gesagt, er treibt die Dämonen aus durch höhere Dämonen. Also sie haben quasi gesagt, die wunderwirkende Kraft Jesu ist in Wirklichkeit okkult. Und auch das war nicht neu. Das hatten sie auch schon gesagt bei dem ersten gleichartigen Wunder in Matthäus 9. Erinnert euch, Matthäus 9 war so etwas passiert. Die Pharisäer hatten gesagt, das macht er durch die Dämonen. Und in Matthäus 12 geschieht dasselbe Wunder nochmal, noch ein bisschen dramatischer und Jesus wird wieder angeklagt, er wäre mit Dämonen im Bunde. Wisst ihr noch, welcher Dämon man ihm angehängt hat? Das war der Dämon Belzebub oder Belzebul. Und wer letztes Mal da war, weiß, das bezieht sich auf welchen philisterischen Gott? Baal Zebub, der Herr der Fliegen, der Gott Ekrons, der im Alten Testament vorkommt als ein Gott, zu dem der israelitische König senden lässt, um geheilt zu werden. Ein Gott, der offensichtlich bei den Philistern so für das Heilen zuständig war. Und die Rabbis sagen jetzt, Jesus ist im Bunde mit diesem alten Gott der Philister, mit Baal Zebub.

[4:03] Und naja, was hat Jesus gemacht, als er das gemerkt hat? Wir haben gelernt, er hat ihre Gedanken erkannt. Er hat genau gewusst, was sie so dachten und was hat er dann gemacht? Wie ist er darauf eingegangen? Nur eine kurze Wiederholung vom letzten Mal. Genau, die Bibel sagt, er sprach in Gleichnis. Er hat gesagt, also, wie kann ein Haus bestehen oder ein Königreich bestehen oder eine Stadt bestehen, wenn sie geteilt ist? Wenn der Satan mit sich selbst uneins ist, das heißt, wenn er selbst geteilt ist, dann kann er nicht bestehen. Das macht ja keinen Sinn, dass ich den Dämon vertreibe durch einen Dämon.

[4:51] Schaut mal mit mir in Matthäus 12, da können wir die Geschichte aufgreifen. Übrigens, vielleicht noch ganz kurz als Erinnerung, das haben wir am Anfang angeschaut, der Markus berichtet, bevor dieses Wunder direkt geschieht, hatte jemand von diesen ganzen Taten Jesu gehört und eine etwas merkwürdige Meinung sich gebildet. Wer hatte von den Taten Jesu gehört? Die Familie. Und was hat die Familie von Jesus gedacht? Er ist verrückt, er ist von Sinnen. Und während all das jetzt stattfindet, was wir gerade studieren und nächste Woche studieren werden, befindet sich seine Familie auf dem Weg, um ihn zu fassen. Weil die gesagt haben, der Junge, der ist nicht mehr ganz bei Sinne, der schläft nicht, der isst nicht mal genug. Ja, das heißt, es waren so viele Leute, er hatte nicht mal Zeit zum Essen, redet komische Dinge, versteht sich nicht mit den Führern. Den müssen wir vielleicht in eine, wie sagt man, in eine Irrenanstalt stecken oder so. Also während das läuft, sind die auf dem Weg.

[5:44] Aber jetzt in Matthäus 12 und dort Vers 26. Jesus sagt, wenn nun der Satan den Satan austreibt, so ist er mit sich selbst uneins. Dann gibt es nämlich nicht zwei Parteien, sondern drei Parteien. Dann gibt es Gott und den Satan und noch eine Satan-Partei. Das ist aber Unsinn. Wenn Jesus, der den Dämonen vertreibt, böse ist, das haben wir letztes Mal gelernt, dann müsste ja der Dämon gut sein. Ja, denn wir wissen, es gibt nur den Kampf zwischen Gut und Böse. Wenn Jesus mit seiner Kraft böse ist, dann ist der Dämon gut und damit stellt sich alles auf den Kopf. Und das zeigt Jesus ihnen. Er sagte, wenn nun der Satan den Satan austreibt, so ist er mit sich selbst uneins. Wie kann da sein Reich bestehen?

[6:24] Und dann sagt er jetzt in Vers 27, da greifen wir jetzt vom letzten Mal auf. Und wenn ich die Dämonen durch Beelzebul, also Baalzebub, austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein. War Jesus der Einzige, der sich so betätigt hat als Austreiber von Dämonen, oder gab es das auch im Judentum allgemein, so Leute, die Dämonen ausgetrieben haben oder es versucht haben? In der Apostelgeschichte haben wir ein Beispiel von Juden, die das versucht haben. Also Jesus war nicht der Erste, der auf die Idee gekommen ist, wenn jemand von einem Dämon besessen ist, kann man sagen, im Namen Gottes, verlass diesen Menschen. Ja, da gab es auch unter den Juden.

[7:04] Und was Jesus jetzt sagt, ist sehr interessant. Er sagt, wenn ich Dämonen austreibe, es ist erfolgreich und ihr sagt, sowas kann man nur mit anderen Dämonen, das ist eine okkulte Praktik. Warum macht ihr das dann auch? Und daran zeigt sich ein sehr einfaches Prinzip. Immer dann, wenn wir gegen Gottes Wirken Position beziehen, wird unsere Argumentation in sich mehr schlüssig. Dann widersprechen wir uns irgendwann selbst. Das ist ein ganz grundlegendes Prinzip. Er sagt, schaut mal, eure eigenen Söhne, die das später machen werden, die werden sagen, ja, was habt ihr denn da gesagt? Um Jesus zu diskreditieren, sagen sie Sachen, die sie im Grunde genommen ja eigentlich auch gar nicht selbst glauben.

[7:47] Ellen White sagt das so schön, sie sagte, die Pharisäer glaubten gar nicht, dass Jesus wirklich mit dem Gott von Ekron in Verbindung steht. Das haben die auch gewusst, dass Jesus nicht den Gott der Philister anbietet. Das haben sie nur gesagt, um ihm einen schlechten Bepper drauf zu machen. Das ist okkult, weg damit, hütet euch. In Wirklichkeit war das nur Taktik und wer aus Taktik Leute verunglimpft, der macht sich selbst unglaubwürdig und das ist das, was er ihnen zeigt.

[8:23] Nun gehen wir einen Schritt weiter und jetzt kommt ein interessanter Vers. Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, er sagt, es gibt nur zwei Möglichkeiten. Offensichtlich ist, der Mann war stumm, der war blind und er hatte einen Dämon. Das war offensichtlich. Jetzt ist er sehend, redet und ist bei besten Sinnen. Ein Wundersgeschehen. Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder habe ich das mit okkulten Mitteln gemacht oder Gott ist wirklich am Werk. Wenn es mit okkulten Mitteln ist, wie gerade gesagt, dann seid ihr alle auch selbst schuld. Wenn es aber mit Gottes Geist geschehen ist, dann sagt er jetzt, wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen.

[8:59] Mit anderen Worten, wenn der Geist Gottes präsent ist, was ist auch präsent? Das Reich Gottes. Wo der Geist Gottes wirkt, da ist das Reich Gottes. Über welches Thema hat Jesus am allermeisten gepredigt? Das Reich Gottes. Oder er sagt immer, das Reich Gottes ist gleich einem Senfkorn. Das Reich Gottes ist gleich einem Seemann. Das Reich Gottes ist gleich einem Sauerteig. Jedes Mal, wenn er vom Reich Gottes predigt, predigt er eigentlich vom Heiligen Geist. Denn wo der Heilige Geist wirkt, da ist das Reich Gottes.

[9:43] Schaut mal, was der Paulus dazu sagt in Römer 14. Wir kommen zu Matthäus zurück, also lasst euren Finger drinnen. In Römer 14 und dort Vers 17, das sagt er: Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern was? Woran erkennt man das Reich Gottes? Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist. Das heißt, dort, wo der Heilige Geist Gerechtigkeit, Friede und Freude wirkt, dort ist das Reich Gottes. Immer wenn Jesus gesagt hat, ich bin gekommen, das Reich Gottes zu verkündigen, wollte er, dass der Heilige Geist wirken kann.

[10:08] Nun, war Jesus mit dem Heiligen Geist gesalbt? Offensichtlich, ja. Er war der Messias. Schauen wir ganz kurz, welcher Text im Alten Testament gibt uns die Mission des Gesalbten, die Mission des Messias? Jesaja, genau. Welcher Vers ist das in Jesaja? Mal kurz an. Der Gesalbte, genau. Jesaja, welcher Vers spricht von, ja, das sagt er dann in Lukas 4, genau. Aber welche Stelle ist das in Jesaja? Die sollten wir mittlerweile gut kennen, die haben wir hier schon gefühlt 500 Mal aufgeschlagen. Jesaja ist die wichtigste, wahrscheinlich die wichtigste Stelle, die Jesus zu seiner Zeit predigen konnte. Das war die gegenwärtige Wahrheit zur Zeit von Jesus. Das war sowas wie die Dreiverengelsbotschaft heute. Jesaja 61, Vers 1, da sagt der künftige Messias: "Der Geist des Herrn, des Herrschers ist auf mir, weil der Herr mich gesalbt hat, Messias, nicht wahr, der Gesalbte, um was zu tun? Den Armen oder Elenden frohe Botschaft zu verkünden." Das frohe Botschaft ist das Evangelium. Er hat mich gesandt zu verbinden, die zerbrochenen Herzen sind, den Gefangenen Befreiung zu verkünden und Öffnung des Kerkers den Gebundenen.

[11:24] Wo der Geist wirkt, verändert sich was. Wo der Geist wirkt, gibt es gute Nachricht. Wo der Geist wirkt, werden Gebundene frei. Falsche Gewohnheiten, die man nicht los wurde, werden aufgebrochen. Leute, die zerbrochene Herzen haben, die in ihrem Leben viel Leid erlitten haben, die werden geheilt. Die Gefangenen, die nicht loskamen aus ihrer Schuld, die werden von der Schuld befreit. Wo der Geist Gottes wirkt, verändert sich das Leben. Bei dem Dämonenbesessenen hat sich sehr radikal verändert, oder? Der konnte plötzlich sehen, reden, denken und das innerhalb von einer Begegnung mit Jesus.

[12:07] Was Jesus sagt, wo der Geist Gottes wirkt, dort entsteht das Reich Gottes dadurch, dass genau diese Dinge geschehen. Wir reden immer davon, dass der Heilige Geist in unserem Leben kommen soll, nicht wahr? Der Heilige Geist zeigt sich daran, dass diese Dinge passieren. Kein Mensch ist vom Heiligen Geist erfüllt, wenn er immer nur schlechte Nachrichten verbreitet. Denn der Heilige Geist kommt ja, um gute Nachrichten zu bringen. Kein Mensch ist vom Heiligen Geist erfüllt, wenn er ständig in seinen Gewohnheiten gefangen bleibt. Denn der Heilige Geist ist gekommen, um uns frei zu machen. Kein Mensch ist vom Heiligen Geist erfüllt, der immer nur über sein eigenes zerbrochenes Herz nachdenkt und in tiefster Trauer jahrelang sich selbst bemitleidet. Denn der Heilige Geist ist da, um die zerbrochenen Herzen zu heilen.

[12:48] Nun, schauen wir mal in Kolosser 1 und dort Vers 13. Und da haben wir einen Text, den der Geheilte sehr gut nachvollziehen hätte können, wenn es den Text schon gegeben hätte zu der Zeit. Kolosser 1 und dort Vers 13. Dort sagt der Text von Gott, Kolosser 1 Vers 13: "Er hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe." Wie viele Königreiche gibt es hier? Zwei. Eins heißt, das ist das Herrschaft der Finsternis und die andere heißt, das Reich des Sohnes seiner Liebe. Das ist der Sohn, den er liebt hat. Das ist Gottes eingeborener Sohn. Und was macht Gott? Er versetzt uns aus einem Reich in das andere Reich. Der Besessene war eindeutig im Reich der Finsternis. Er war Dämonen besessen, er war blind. Da war ganz viel Finsternis und Gott hat ihn in das andere Reich versetzt.

[13:59] Und das ist, was er mit jedem Menschen machen möchte. Er möchte uns von einem Reich, dem Reich der Finsternis, in das Reich seines Sohnes versetzen. Und durch wen tut er das? Durch den Heiligen Geist. Das heißt, wenn der Heilige Geist der Agent ist, der uns von der Finsternis ins Licht bringt, von der Sünde zur Gerechtigkeit, von der Gefangenschaft zur Freiheit, wen brauchen wir also auf jeden Fall? Den Heiligen Geist. Ohne Heiligen Geist geht es nicht. Der Heilige Geist ist die einzige Brücke sozusagen. Stellt euch vor, das sind zwei Königreiche und die einzige Brücke drüber ist Jesus durch den Heiligen Geist. Das ist die Botschaft, wie Jesus durch den Heiligen Geist in uns wirkt. Das ist die einzige Brücke. Und das müsst ihr im Hinterkopf behalten für das, was Jesus jetzt gleich sagt über den Heiligen Geist.

[14:40] Gehen wir noch einen Schritt weiter? Jetzt kommt ein total interessanter Punkt. Der hat mich total begeistert. Nämlich, vielleicht kennt ihr das schon ein bisschen, aber wir werden heute noch ein bisschen mehr dazu lernen. Der gleiche Bericht in Lukas 11 gibt fast den identischen Bericht, aber ändert die Worte Jesu an einer Stelle. Schaut mal Lukas 11 und dort Vers 20. Da sagt Jesus fast dasselbe, aber der Lukas beschreibt die Worte noch ein bisschen anders und die haben es jetzt total in sich. Er sagt nämlich, dass Jesus gesagt hat: "Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, so ist er des Reich Gottes durchgekommen." Also, wenn ihr die beiden Sätze vergleicht, Matthäus 12, 28, Lukas 11, 20, der Finger Gottes steht für den Heiligen Geist, weil Matthäus heißt es, wenn ich die Dämonen durch den Heiligen Geist austreibe und hier, wenn ich die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe.

[15:42] Jetzt, ich frage an euch, wofür ist der Heilige Geist, wofür ist der Finger Gottes in der Bibel bekannt? Der schreibt die Zehn Gebote. Genau, das war auch immer meine Standardantwort und es stimmt auch, das ist eine der wichtigsten Antworten, aber wir werden heute noch eine weitere kennen. Also der Finger Gottes, der Finger Gottes schreibt die Zehn Gebote, nicht wahr? Der hat die Zehn Gebote. Das heißt, in der Bibel, wisst ihr, wo das steht, dass Gott die Zehn Gebote mit seinem eigenen Finger geschrieben hat? Wo steht das? Weiß jemand? Irgendwo in 2. Mose, genau. 2. Mose 31, steht auch mal in 5. Mose 9 auch noch, aber einmal reicht ja, 2. Mose 31, Vers 18. "Und als er mit Mose auf dem Berg Sinai zu Ende geredet hatte, gab er ihm die beiden Tafeln des Zeugnisses, Tafeln auf Stein, beschrieben mit dem Finger Gottes." Ja, und wir wissen natürlich, wenn Gott das mit seinem eigenen Finger geschrieben hat, soll das ausdrücken, es bleibt, kann man nicht geändert, oder? Gott hat mit seinem eigenen Finger geschrieben, in Stein, absolut unveränderlich.

[16:52] Aber gibt es vielleicht noch mehr, was dahinter steckt? Das ist die Frage, die wir heute anschauen wollen. Nun, wenn der Finger Gottes ein Symbol ist für den Heiligen Geist und der buchstäbliche Finger Gottes hat die Zehn Gebote geschrieben auf Steintafeln, was macht dann der Heilige Geist? Er schreibt dieselben Zehn Gebote in unsere Herzen. Das kennt ihr wahrscheinlich, oder? Schaut mal in Korinther, 2. Korinther 3 und dort Vers 3. Der Heilige Geist gibt nicht nur schöne Gefühle, sondern der Heilige Geist befreit und schreibt das Gesetz Gottes in unsere Herzenstafeln. Es gibt quasi die Zehn Gebote, Tafeln. Ja, dieses Gebot, was hier quasi aufgeschrieben ist, schwarz auf weiß eingeritzt, soll in unser Herz geschrieben werden.

[17:42] In 2. Korinther 3, Vers 3: "Es ist hier offenbar, dass ihr ein Brief des Christus seid, durch unseren Dienst ausgefertigt, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinende Tafeln, sondern auf fleischende Tafeln des Herzens." Das Herz ist natürlich wo? Wo ist das Herz? Hier. Der Geist möchte das Gesetz Gottes in unser Denken schreiben. Er möchte, dass wir so denken, wie Gott denkt. Dann sind wir im Reich Gottes, nicht wahr?

[18:17] Nun, das ist euch vielleicht schon recht gut bekannt gewesen. Das ist die Idee vom Neuen Bund, oder? Der Heilige Geist schreibt das Gesetz in unsere Herzen. Es heißt im Neuen Bund, dass Gott sagt, ich möchte mein Gesetz in ihre Herzen schreiben, in ihren Sinnen, tue nicht wahr, dass sie mein Gesetz tun und so weiter. Aber die Frage ist, gibt es noch eine andere Stelle in der Bibel, wo der Finger Gottes eine Rolle spielt, die vielleicht noch mehr Licht auf diese Sache wirft?

[18:40] In Daniel, sehr gut. In Daniel, wo ist da die Geschichte? Genau, das ist welches Kapitel? Das ist Daniel, Kapitel 5. Genau, Daniel Kapitel 5, der Belsazar. Da steht allerdings, muss man einschränkender Weise sagen, nicht Finger Gottes. Da steht die Hand Gottes. Gut, die wird auch Finger gehabt haben, ist davon auszugehen. Übrigens, was schreibt die Hand Gottes da an die Wand? Gewogen, gewogen, zu leicht befunden, den Medern und Persern gegeben. Die Idee ist, in dieser Nacht wurde das Reich Babylons vernichtet und das Reich der Meder und Perser aufgerichtet. Man wurde von einem Reich in das andere Reich versetzt. Von einem Reich ins andere Reich versetzt. Das Reich Babylon war natürlich Symbol für den Abfall, für die Sünde, für die Rebellion. Das Reich der Meder und Perser am Anfang und der Kyros war ein Symbol für den Gesalbten, für den Messias, den Befreier, den Retter. Man wurde von einem Reich ins andere versetzt in einer Nacht durch den Finger Gottes. Aber auch das ist nicht das erste Vorkommen vom Finger Gottes.

[19:48] Wer als Jesus, ich möchte heute behaupten, als Jesus diesen Satz sagt, wenn ich die Dämonen austreibe durch den Finger Gottes, hatte er eine Geschichte im Hinterkopf und alle Pharisäer wussten sofort, was er meint. Nur wir haben das meistens nicht mehr so im Hinterkopf. Maria? Finger Gottes? Ach so, das ist kein Bibeltext. Wir wissen nicht genau, was er geschrieben hat. Es heißt nur, dass Jesus mit den, aber das ist ja noch nicht mal passiert, die Geschichte. Da kommen wir noch in Johannes 8 nicht. Aber guter Punkt. Aber im Alten Testament eine Geschichte, wo der Finger Gottes erwähnt wird, die jeder Israelit kannte, sofort wusste, was gemeint ist.

[20:20] Schaut mal mit mir in 2. Mose 8. Weiß jemand von euch, was so in 2. Mose 8 los ist? Welche Geschichte findet da gerade so statt? 2. Mose 8. Da geht es um die Plagen. Die zehn Plagen. Also über mehrere Kapitel verteilt. Wer sendet die Plagen? Gott. Mit welchem Ziel? Um die Ägypter zu überzeugen, was zu tun? Sein Volk zu befreien. Um sie zu versetzen aus dem Reich der Ägypter in das Reich Gottes, oder? In das gelobte Land.

[21:27] Jetzt, was ist die erste Plage gewesen? Was war die erste Plage? Das Wasser wurde zu Blut. Als das der Pharao gesehen hat, was hat er gedacht? Er hat gefragt, ob seine Wahrsager das auch konnten. Und was haben die hingekriegt? Die konnten das zumindestens mal imitieren. Das hat es ja schon vorgegeben, als der Mose mit dem Stab dahin kommt und ein Zeichen gibt, den Stab hinwirft, dann wird der Stab zur Schlange und dann kommen die Wahrsager und die okkulten Meister Ägyptens und imitieren das auch. Das sieht so aus. Erste Plage, genau dasselbe. Was war die zweite Plage? Frösche. Da kommen Frösche zu Abermillionen, aus dem Nil gestiegen. Sehr stinkend. Aber konnten das die Wahrsager auch? Die konnten das auch.

[22:19] Jetzt stand es sozusagen 2 zu 2 im Kampf zwischen Gott und den okkulten Wahrsagern. Gott macht ein Wunder und ich mache jetzt immer einen Anfugstrich, weil das war nur imitiert. Ihr wisst vielleicht, das waren keine echten Schlangen, aber es sah so aus. Es war imitiert und menschliches Ermessen würde sagen, Gott tut was, die tun was. Jetzt kommt Kapitel 8 und dort Vers 13. Die Mücken. Vers 13. "Und sie handelten genauso und Aaron streckte seine Hand aus mit seinem Stab und schlug in den Staub auf der Erde und die Mücken kamen über die Menschen und über das Vieh. Der ganze Staub der Erde wurde zu Mücken im ganzen Land Ägypten." Jetzt Achtung, Vers 14. "Die Zauberer versuchten mit ihren Zauberkünsten auch Mücken hervorzubringen, aber sie konnten es nicht." Und jetzt Achtung. "Und die Mücken kamen über die Menschen und das Vieh, da sprachen die Zauberer zum Pharao: Das ist der Finger Gottes." Das ist der Finger Gottes.

[23:19] Das war zum ersten Mal, also wenn ich mich nicht getäuscht habe, könnt ihr gerne nachprüfen noch am Livestream, ist das zum ersten Mal die Formulierung, das ist der Finger Gottes. Da geht es gar nicht um die Zehn Gebote, oder? Gar nicht um Steintafeln. Was ist die Idee? Warum sagen die Wahrsager hier, diese Zauberer, warum sagen sie, das ist der Finger Gottes? Was wollen die damit ausdrücken? Wir sind am Ende. Wir sind am Ende. Und Gott hat immer noch mehr auf der Pfanne. Er bringt jetzt die dritte Plage und dann bringt er die vierte Plage. Also Gott gibt eine Plage, die sagen, okay, das schaffen wir noch. Dann gibt er noch eine, schaffen wir noch. Und dann gibt er noch eine und dann sagen die, was sollen wir jetzt machen? Wir sind am Ende. Und dann macht Gott vierte Plage, fünfte Plage, sechste Plage, siebte Plage, achte Plage, neun. Gott hat noch enorm viel auf der Pfanne. Um deutlich zu machen, Gott ist so viel mächtiger als der Satan. Das ist der Finger Gottes.

[24:06] Ich weiß nicht, wie es euch gegangen ist. Wenn man gerade frisch zum Glauben kommt, dann erlebt man, dass Gott Wunder tut, oder? Man merkt, Gott hat irgendwas getan. Aber dann merkt man auch, dass scheinbar der Satan zurückschlägt. Und gerade am Anfang ist es oft so, dass man sich nicht ganz sicher ist. Naja, wenn es hier ein Wunder gibt, aber dann habe ich wieder Rückschläge, dann weiß ich nicht, ist das am Ende vielleicht alles nur Zufall oder so. Aber wenn man dranbleibt, erlebt man, die Macht des Satan nach anfänglichem scheinbarem Unentschieden ist die Macht des Satan schnell gebrochen und Gott tut noch so viel mehr. Und der Satan ist hilflos.

[24:55] Und als Jesus jetzt sagte, wenn ich die Dämonen austreibe durch den Finger Gottes, sagt er, hier ist derselbe, vor euch steht derselbe, der im Gegensatz zu den ganzen Dämonen-Anbietern von Ägypten, der die Macht hatte, die damals auch in Ägypten zum Vorschein kam. Hier ist dieselbe Macht, die die Israeliten aus Ägypten gebracht hat. Der Finger Gottes hat in seiner Grundbedeutung die Idee: Gott ist stärker als der Satan. Wenn der Heilige Geist nur wirken darf und wirken darf, auch wenn es am Anfang irgendwie so erscheint, als ob das so ausgeglichen ist, ja, vor und zurück und es geht nicht richtig vorwärts, wenn man dem Heiligen Geist wirken lässt, merkt man, dass er plötzlich irgendwann also so richtig loszieht und gewaltig mehr kann als der Satan. Das merkt aber nicht der, der quasi nur einmal so mal kurz versucht und sofort wieder sich zurückzieht. Das merkt übrigens auch, wenn man in Sünde gefallen ist und dann zu Gott kommt, dann passiert es oft, dass man vielleicht noch sehr schnell, weil man noch an der Sünde haftet, schnell wieder zurückfallen kann. Aber wenn man an Gott fest bleibt, dann merkt man, dass der Heilige Geist eine Kraft hat, die über all das hinausgeht, was der Satan überhaupt auch nur ansatzweise bewerkstelligen kann.

[26:13] Das heißt übrigens, was ist passiert, als der als der Pharao hört, dass Gott offensichtlich stärker ist als seine Wahrsager? Was macht der Pharao? Es heißt, er verhärtete sein Herz, er wollte es nicht wahrhaben. Wie heißen die Menschen in der Geschichte von Jesus, die ihr Herz verhärten, als sie die Macht Gottes sehen und es nicht wahrhaben wollen, dass hier der Finger Gottes am Werk ist? Wie heißen die? Wer sind das? Das sind die Pharisäer, oder? Die Pharisäer verhalten sich wie der Pharao. Und was ist mit dem Pharao passiert, als er nach und nach und nach jedes Mal den Geist Gottes abgelehnt hat? Was mit ihm passiert am Ende? Er ist im Roten Meer ertrunken. Er nahm ein bitteres Ende mit ihm. Das war nicht, weil er einmal eine falsche Entscheidung getroffen hat, sondern weil er immer und immer wieder beständig sich gegen Gottes Geist gewehrt hat, selbst dann, als offensichtlich war. Am Anfang war es nicht ganz klar, aber als offensichtlich war, dass Gottes Geist Dinge kann, die niemand anders kann und Gottes Geist sehr viel stärker ist als der Satan.

[27:30] Wisst ihr, was das heißt? Das heißt, dass Gottes Geist eine viel größere Kraft hat, als wir das immer annehmen. Das passiert immer wieder, dass man so eine fast unausgesprochene Angst auch vor okkulten Dingen hat, nicht wahr? So, als ob das etwas ist, wo man irgendwie so ganz groß und wer weiß. Es stimmt, der Satan hat mehr Macht als wir, aber wenn man jetzt die Macht des Satan vergleichen würde mit der Macht des Heiligen Geistes, dann kommt das Ergebnis am Ende raus, nicht wahr? 10 zu, möchte gern 2. Wenn das so ist, warum beten wir nicht mehr um den Heiligen Geist im praktischen Leben? Weil wenn das stimmt, könnte der Heilige Geist uns in allen Situationen befreien und helfen. Wenn wir konsequenter um den Heiligen Geist beten würden, würden wir viel größere Siege erringen, weil der Heilige Geist genau diese Kraft hat.

[28:30] Jetzt denken wir noch einen Schritt weiter. Warum werden dann die 10 Gebote mit dem Finger Gottes geschrieben? Warum? Der Heilige Geist, was ist die Grundidee vom Finger Gottes nach 2. Mose 8? Was ist die Grundidee? Der Heilige Geist ist sehr viel stärker als der Satan. Das ist die Grundidee, oder? Ganz deutlich. Nach zweieinhalb Plagen geben die auf und Gott hat noch zack, zack, zack, zack, zack. Gott ist sehr viel stärker als der Satan. Das ist die Idee von dem Finger Gottes.

[29:09] Wenn Gott auf diese Art und Weise seine 10 Gebote schreibt, was will er deutlich machen mit den 10 Geboten? Er will deutlich machen, meine Kraft, dass ihr die Gebote haltet, ist sehr viel höher als die Kraft des Satan, euch zu verführen. Das Problem ist nur, in der Praxis denken wir das oft anders. Wir denken, Gott hat schon auch Kraft, uns Gehorsam zu schenken, aber die Macht des Satan, uns zu verführen, ist so groß, so gigantisch. Man wird es ja kaum schaffen können, die 10 Gebote zu halten, oder? Wenn man ganz, ganz viel betet, dann vielleicht geradezu ein bisschen. Aber als Gott die 10 Gebote mit dem Finger Gottes aufschrieben ließ, da hatten die Israeliten ja die Geschichte von 2. Mose 8 schon erlebt. Also das heißt, die Gebote Gottes wurden aufgeschrieben mit dem Finger Gottes, wussten die, hey, das ist dieselbe Macht, die so viel stärker ist als der Satan. Mit anderen Worten, wenn die 10 Gebote hier aufgeschrieben sind mit dem Finger Gottes, heißt das nicht nur, dass Gott sagt, ich bin der Autor, ihr dürftet mein Copyright nicht ändern. Das heißt es auch. Aber was er sagt ist, ich schreibe diese Gebote in dem Bewusstsein, dass ich eine Macht habe, die sehr viel stärker ist, als die Macht des Satan. Und wenn wir vor den Geboten stehen, sollten wir nicht zu viel darüber nachdenken, wie groß ist die Macht des Satan, mich zu verführen, wie groß ist die Macht des Satan, dass ich jetzt ständig diese Gebote breche, wie groß ist die Macht des Satans, mich zur Sünde zu verleiten. Wir sollten darüber nachdenken, wie groß ist die Macht des Heiligen Geistes, dass ich die Gebote halten kann. Das ist der Finger Gottes.

[30:36] Wir müssen immer mit Gott sein, wir gehen ganz weg von unseren Gedanken. Wir müssen nur auf Gott gucken, aber nicht den Satan. Das ist richtig. Wir müssen nur auf Gott wehren, und das ist das Wichtigste. Weil ich da und da, dann geht nichts. Wir müssen nur auf einen gehen und das ist der liebe Gott.

[31:03] Meine Frage ist, welche Rolle spielt der Wille des Menschen, denn ich denke jetzt an den Keim, als Kein Sohn, aber nicht genügend Ader, da sagt Jesus zu ihm: "Solange die Sünde vor der Tür und nach mir stehen, die er begeht, du sollst aber über sie herzhaft sein." Lass mich die Frage aufhören. Welche Rolle spielt der Wille? Der Finger Gottes ist ja hier am Wirken, oder, in der Geschichte? Der Finger Gottes war bei Mose am Wirken, der Finger Gottes, der Heilige Geist wirkt zur Zeit von Jesus. Welche Rolle spielt der menschliche Wille jetzt, in der Geschichte bei Jesus? Gibt es Leute, die den Heiligen Geist annehmen? Gibt es Leute, die den Heiligen Geist ablehnen? Das ist die Entscheidung. Wer den ablehnt, verhärtet sich wie der Pharao, die Pharisäer verhärten sich Stück für Stück. Wer ihn annimmt, verliert seine Blindheit, verliert seine Stummheit, verliert den Dämon, wird versetzt aus dem Reich der Finsternis. Das ist die Entscheidung. Jeder Mensch muss sich entscheiden, ob der Heilige Geist wirken darf oder nicht.

[31:59] Die Macht, ich meine, unsere Macht, unsere menschliche Macht, verglichen mit dem Satan, ist, der Satan ist deutlich stärker. Aber der Heilige Geist ist nicht ein bisschen stärker als der Satan, nicht halb so, sondern er ist exponentiell viel stärker. Und ich glaube, dieser Blick, der fehlt uns in der Praxis im Glaubensleben. Aber wir bestätigen, dass wir nur etwas geringer gemacht worden sind als die Engel. Das stimmt, genau. Aber der Satan ist nur noch der höchste von allen Engeln. Und wir sind schon seit Jahrtausenden degeneriert. Also, ja, stimmt schon. Aber im Vergleich zu Gottes Macht ist es immer noch relativ eng am Beinander, das stimmt schon.

[32:42] Denn die Anzündungskammer, 5.5 Jh., in Wiesenkirchen, da spielten die Romaner seine Geiste draus. Ja, ganz genau. Ich möchte ganz kurz vorlesen, was Ellen White sagt zu dieser Geschichte hier. Sie sagt: "Was immer die Sünde auch ist, wenn der Geist Gottes, wenn die Seele bräut und glaubt, wird die Schuld abgewaschen durch das Blut Jesu. Wer aber das Werk des Heiligen Geistes ablehnt, der platziert sich dorthin, wo Buße und Glaube gar nicht zu ihm kommen können. Es ist durch den Heiligen Geist, dass Gott am Herzen wirkt. Wenn Menschen den Geist willentlich ablehnen und ihn als von Satan kommend erklären, dann schneiden sie sich von dem Kanal ab, mit dem Gott mit ihnen kommunizieren kann."

[33:31] Das ist das, was die Pharisäer gemacht haben. Die merken, dass der Heilige Geist wirkt, die sagen, es kommt von Satan. Da hat Gott keine Möglichkeit, an ihnen zu wirken. Wenn wir das Gute böse nennen und das Böse gut, wenn wir das Wirken des Heiligen Geistes als satanisch bezeichnen, kann Gott nicht an uns wirken. Wenn der Heilige Geist am Ende schlussendlich abgelehnt wird, gibt es nichts mehr, was Gott für die Seele tun kann.

[33:55] Dann erklärt sie auch, dass sie das gar nicht geglaubt haben, sie wollten nur ihren eigenen Stolz verteidigen. Dann sagt sie so schön: "Die Beweise seiner Macht und Gnade haben sie genervt." Jedes Mal, wenn sie den Leuten erklären wollten, dass es ein okkulter Magier ist, die Pharisäer waren genervt vom Jesus. Ich glaube, wenn man sich gegen Gott verhärtet, wird man auch genervt von Gott, von der Bibel und von Leuten, die ihm nachfolgen.

[34:29] Das ist aber ein Prozess, der sich so langsam entwickelt, den man zu jedem Zeitpunkt noch Einhalt gebieten kann, wenn man es denn möchte. Jetzt gibt es etwas ganz Interessantes. Da sagt sie, der Heilige Geist folgte ihnen trotzdem immer noch, den Pharisäern. Das heißt, der Heilige Geist hat nicht aufgegeben, der folgt ihnen immer noch und sie mussten sehr viele Hürden aufbauen, um ihm zu widerstehen. Sie sagten, sie mussten sich richtig anstrengen, sich vom Heiligen Geist überzeugt zu werden. Und so ist es auch in unserem Leben. Der Heilige Geist wirkt so stark in unserem Leben, dass wir uns richtig viel Mühe geben müssen, um wegzulaufen. Und dann, sagt sie, das mächtigste Mittel, das an einem Menschenherz überhaupt wirken kann, hat mit ihnen sozusagen gerungen. Aber sie wollten es nicht aufgeben. Es ist eine echte Anstrengung, vor dem Heiligen Geist wegzulaufen.

[35:21] Wir kommen zu Stephanus. Da kommen wir gleich noch zu. Zurück zu Matthäus 12, Vers 29. Jesus versucht, ihnen das nochmal anders deutlich zu machen. Matthäus 12, Vers 29. Jesus sagt: "Oder wie kann jemand in das Haus des Starken hineingehen und seinen Hausrat rauben, wenn er nicht zuerst den Starken bindet? Erst dann kann er sein Haus berauben." Die Idee ist also, Jesus sagt, wenn ich den Dämonen vertreibe, wenn ich den Menschen hier aus der Macht Satans befreie, dann muss ich doch stärker sein als der Satan. Ich muss ihn doch gebunden haben, ansonsten würde ich ihn doch gar nicht gehen lassen.

[36:10] Schaut mal mit mir in Jesaja 49. Ich glaube, Jesus hat sich auf diese Stelle genau bezogen. Es ist eine ganz, ganz tolle Stelle. Jesaja 49 und dort Vers 24 und 25. Als Jesus dieses sagt, mit dem Binden und dem Rauben, ich glaube, er hat sich auf diese Stelle bezogen. Jesaja 49, Vers 24. Da wird eine rhetorische Frage gestellt: "Kann wohl einem Starken die Beute genommen werden und können rechtmäßig Gefangene entfliehen?" Wenn jemand stark ist und er hat Beute gemacht, ein starker Mann, kann man ihm die Beute wegnehmen? Wenn jemand Gefangene gemacht hat, kann man ihm die Gefangenen wegnehmen?

[36:53] Achtung, wie geht es weiter? "Ja, so spricht der Herr. Auch die Gefangenen des Starken sollen ihm genommen werden und die Beute des Tyrannen soll entfliehen. Warum? Denn nun werde ich mit dem kämpfen, der gegen dich kämpft und ich werde deine Kinder erretten." Gott sagt, egal wie stark der Starke ist, der dich bindet, wenn ich kämpfe, bist du frei. Egal wie stark der Tyrann ist, der dich geraubt hat, du kannst gerettet werden, weil ich kämpfe. Gott selbst kämpft. Der Heilige Geist kämpft um uns.

[37:26] Nun, warum ist Jesus gekommen? Erst Johannes, das kennt ihr wahrscheinlich, sagt: "Dazu ist der Sohn Gottes in die Welt gekommen, dass er die Werke des Teufels zerstöre." Was sagt 1. Mose 3, Vers 15? Kennt ihr wahrscheinlich auch auswendig. "Ich will Feindschaft setzen zwischen der Schlange und der Frau und ihrem Samen, nicht wahr? Und er wird dir den Kopf zertreten. Du wirst ihm die Ferse stechen, natürlich, aber du wirst ihm den Kopf zertreten." Jesus ist gekommen, um den Satan zu besiegen.

[37:52] Schaut mal in Römer 16, Vers 20. Und da seht ihr, warum das in unserem praktischen Leben so wichtig ist. Und diesen Vers, den wir jetzt lesen werden, der klingt vielleicht außergewöhnlich, aber wenn wir verstehen, wie groß die Macht des Heiligen Geistes ist, wird er plötzlich ganz verständlich. In Römer 16 und dort Vers 20 steht: "Der Gott des Friedens aber wird in kurzem den Satan, wo? Unter euren Füßen zermalmen. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch." Mit anderen Worten, das ist nicht nur etwas, was am Kreuz von Golgatha geschah einmal, wo Gott den Satan besiegt hat, sondern er möchte den Satan auch in meinem Leben besiegen. Denn in meinem Leben hat der Satan viel zu viel Platz gehabt. Und vielleicht immer noch Platz, wo er gar keinen Platz haben sollte. Und Gott möchte durch seinen Heiligen Geist, durch den Heiligen Geist, möchte er den Satan besiegen. In meinem Leben.

[38:43] Am Kreuz ist der Satan öffentlich demaskiert worden, er ist öffentlich besiegt worden, aber trotzdem gibt es Menschen, die diesem Verlierer noch glauben. Und wo er immer noch Macht hat. Und nur der Heilige Geist kann uns aus seinem Reich besiegen. Wir machen ein bisschen schneller weiter. Kornel. Lasst uns mal schauen in 1. Johannes 4, Vers 4. Da seht ihr jetzt, warum das so wichtig ist. In der Offenbarung heißt es immer von den Überwindern. Wir wollen Überwinder sein, Überwinder. Schaut mal in 1. Johannes 4 und dort Vers 4. Dort steht: "Kinder, ihr seid aus Gott und habt jene überwunden. Warum werden wir zu Überwindern? Wodurch? Weil der, welcher in euch ist, größer ist als der, welcher in der Welt ist."

[39:27] Frage, wer ist der, der in der Welt ist? Satan. Wer ist der, welcher in uns ist oder sein kann? Der Heilige Geist. Und jetzt sagt Johannes hier, schaut mal. Der Heilige Geist und Satan, wenn die antreten zum Duell, nicht wahr? 1 zu 1, 2 zu 2, 3 zu 2, 4 zu 2, 5 zu 2, 6 zu 2, 7 zu 2, 8 zu 2, 9 zu 2, 10 zu 2. Lass den Heiligen Geist in deinem Leben und dann kann der Satan nichts mehr tun. Das ist das Geheimnis.

[39:50] Also, was wird der Satan wohl verhindern wollen? Dass wir den Heiligen Geist in unserem Herzen haben, weil er weiß, wenn der Heilige Geist in unserem Herzen ist, dann kämpfen wir alleine mit dem Satan und dann heißt es hier 0 zu 1, 0 zu 2, 0 zu 3, 0 zu 4, 0 zu 5. Und das ist oft die Erfahrung in unserem Leben. Übrigens, wie kommt man zum Heiligen Geist? Durch das Gebet, durch das, was der Heilige Geist inspiriert hat. Also wird der Satan versuchen, dass wir nicht Zeit haben zum Bibellesen und nicht Zeit haben zum Beten und nicht Zeit haben zum Zeugnis geben und nicht Zeit haben zum gemeinsamen Zusammenkommen, weil dort könnte der Heilige Geist wirken, uns erfüllen und uns die Kraft geben, dem Satan zu widerstehen. Genau, und dann verliert er.

[40:27] Also der Satan, der führt ja nur Krieg. Der führt nur Krieg gegen uns und überlegt, wie kann ich die schlimmste Waffe des Feindes aus seiner Sicht ausschalten, das ist der Heilige Geist. Er weiß, wenn Menschen um den Heiligen Geist bitten, sagt die Ellen White, sagt sowas ähnliches, sie sagt, dann zittert das ganze Heer des Satan. Das ist so, als wenn quasi der US-Präsident sagt, er zollt die Atombombe. Ja, dann gehen alle auf. Nein, bitte nicht. Wir gehen auf. Sozusagen in der Sprache ist der Heilige Geist quasi die Wasserstoffbombe in diesem großen Kampf, die nur Gott einsetzen kann, die wir dringend brauchen.

[40:57] Der Korn hat sich gemeldet. Der Heilige Geist ist auch Garant bei der Auferstehung, obwohl Gott sprach im Römer 8: "Wenn der Geist kommt in uns, dann wird der Geist, so wie Jesus er wird, auch unsere sterblichen Leiber aufwecken." Ja, absolut.

[41:13] Der Heilige Geist ist enorm wichtig. Schaut mal mit mir noch in Jesaja 53. Das ist auch ganz toll. In diesem Bild von dem Jesaja 53. Dieses Bild, dass Jesus kommt und den Satan bindet, durch den Heiligen Geist, nicht wahr, und jetzt seine Graupen mitnimmt. Das ist das, was er beim Pharao gemacht hat. Er hat den Pharao einfach gebunden, hat ihn einfach genommen und ins Rote Meer geworfen. Das hat alle Gefangenen des Pharao mitgenommen.

[41:40] Schaut ihr Jesaja 53 und dort Vers 12? Ihr wisst wahrscheinlich, Jesaja 53 ist bekannt für welches große Thema? Worum geht es in Jesaja 53? Was ist die große Weissagung, die große Prophezeiung von Jesaja 53? Der Kreuzestod Jesu. Es gibt kaum eine andere Stelle, die den Kreuzestod Jesu im Alten Testament so ausführlich beschreibt, das Lamm, das zur Schlachtung geführt wird. Er hat unsere Sünden, unsere Krankheit getragen, unsere Missetaten wegen unserer Übertretung, Willensdurchbruch wegen unserer Missetaten zerschlagen.

[42:12] Jetzt schaut mal in Vers 12. Nachdem alles beschrieben wird, wie Jesus unsere Schuld auf sich genommen hat, meine Sünde am Kreuz getragen hat, für meine Sünde gestorben ist, für meine Sünde die Strafe bezahlt hat, damit ich frei sein kann. Evangelium, freie herausholen, also Gefangene befreien. Schaut mal in Vers 12, was Gott sagt: "Darum will ich ihm die vielen zum Anteil geben und er wird starke zum Raub erhalten." Das ist dieses Bild von, wie kann jemand hineingehen und Gefangene rauben, wenn er nichts vor den Starken gebunden hat. Ich will ihm die vielen zum Anteil geben und er wird starke zum Raub erhalten, dafür, dass er seine Seele dem Tod preisgegeben hat und sich unter die Übelheit erzählen ließ und die Sünden der Fehler getragen hat und für die Übelheit gebetet hat.

[42:58] Gott sagt, Jesus wird den Löwenanteil erhalten, quasi vom Krieg. Er wird enorme Kriegsbeute machen. Warum macht er Kriegsbeute? Er macht Kriegsbeute, weil er gestorben ist, weil er sich zu den Kriminellen hat zählen lassen, weil er die Sünden vieler getragen hat und weil er gebetet hat. Das ist das einzige Mal in der Geschichte, dass jemand für so etwas Kriegsbeute bekommt. Die meisten Leute, die Kriegsbeute obn, die machen das, weil sie gekämpft haben. Aber Jesus hat den wahren Kampf gekämpft. Er hat das Wesen Gottes gezeigt und damit den Satan öffentlich demaskiert. Und dafür sagt Gott, deswegen wird er eine Beute mitnehmen, wie kein anderer Feldherr.

[43:39] Was ist seine Beute? Du, ich. Wonach suchen die Armeen, vor allem früher, wenn sie Krieg geführt haben und sie wollten Kriegsbeute machen, wonach haben sie gesucht? Nach Gold, nach Edelstein, nach den wertvollen Dingen. Genau danach sucht Jesus auch. Er sucht nach den wertvollen Dingen. Er nimmt das Wertvollste mit. Das Wertvollste in der Schöpfung sind die Menschen, die unter Satans Herrschaft gefallen sind. Er nimmt alle Menschen mit, die sich befreien lassen wollen.

[44:08] Und deswegen sagt die Bibel dann später, das würde wieder passen zum Offenbarungsseminar mit der Krone, dass jeder Gläubige ein Stein in der Krone Jesu ist. Wir sind dann plötzlich seine Beute, seine Kriegsbeute, die er jetzt in seine Krone verwandelt. Hast du dich schon rauben lassen?

[44:30] Es sollte ja die Geschichte geben von Leuten, die manchmal befreit worden sind aus Gefängnissen und einfach nicht gehen wollten. In der Französischen Revolution gibt es Berichte, die haben die Bastille gestürmt, wollten die Leute befreien, die haben gesagt, wir wollen hier drin bleiben. Das wäre doch nur das allerdümmste in der Welt, wenn man im Gefängnis ist und der Sieger kommt hinein und schmeißt alle Türen auf. Und die Türen sind offen und man könnte gehen und man sagt einfach nicht: "Mir gefällt es so schön in dieser Zelle. Nicht wahr? Ich bin schon gewohnt, hier immer auf dem Stroh zu schlafen. Das Wasser und Brot sind immer ganz angenehm, alle drei Tage ein bisschen. Das reicht mir. Wer weiß, ob was da draußen, ob ich da mit dem Leben da zurechtkomme." Das wäre doch dumm, oder?

[45:09] Wie viele Menschen entscheiden sich für das Gefängnis, wo der Heilige Geist ihnen schon längst die Freiheit angeboten hat?

[45:20] Letzter Vers für heute. Kolosser 2, Vers 15. Nächstes Mal müssen wir dann weitermachen. Heute kam noch gar nicht zur Sünde gegen den Heiligen Geist, aber das machen wir das nächste Mal dann. Kolosser 2 und dort Vers 15. Schaut mal, auch über Jesus, auch am Kreuz. Da heißt es hier: "Als er so, also am Kreuz, die Herrschaften und Gewalten entwaffnet hatte, stellte er sie öffentlich an den Pranger und triumphierte über sie an demselben."

[45:46] Das ist ein unglaublicher Vers. Ich weiß nicht, ob ihr so ein Bild habt von einem Triumphzug. Ja, wenn so die römischen Imperatoren im Triumphzug in Rom einmarschierten, ja, haben sie ihre Beute gezeigt, haben sie sich selbst verherrlicht. Paulus schreibt ja zur Zeit der Römer, der wusste, was ein Triumphzug ist. Und er sagt, als Jesus am Kreuz hing, nackt und blutend, unbespuckt, hat er den Satan entwaffnet. Ein menschliches Auge würde vielleicht denken, Jesus ist entwaffnet worden, der hängt da hilflos am Kreuz. Aber in Wirklichkeit, durch die Augen Gottes, ist dort die Freiheit entstanden, die letztendlich jeden Menschen befreien kann.

[46:28] Und Satan wusste, Ellen White sagt, er wusste, trotz allem, was er getan hat, hat er vermutlich den Kampf verloren. Das hat er gewusst am Kreuz. Er war plötzlich entwaffnet. Es zeigte sich, dass Gott wirklich unter allen Umständen die Liebe ist. Es zeigte sich, dass er für jede Sünde bereit ist, den Preis zu bezahlen. Das heißt, jeder kann frei kommen. Jede Tür ist aufgeschlossen. Und jetzt stand der Satan da und musste den Leuten erzählen, geht nicht raus, geht nicht raus. Die Türen waren alle offen. Er musste ihnen jetzt irgendwie einbimsen, dass sie am besten doch drinnen bleiben. Und leider hat er mit zu vielen Erfolg.

[47:01] Ja. Ihr Lieben, merkt euch das. Der Finger Gottes, in seiner ursprünglichen Bedeutung, ist ein Symbol dafür, dass der Heilige Geist, dass Gott viel mehr kann als der Satan. Manchmal sind wir entmutigt. Manchmal sind wir vielleicht auch in Sünde gefallen oder haben uns von Jesus entfernt oder haben uns in schlechten Gewohnheiten verstrickt oder ich weiß nicht was. Und dann haben wir das Gefühl, dass die Macht des Satans so groß ist. Und wie soll man das jemals überwinden? Und wie soll ich mich jemals ändern? Ja, das ist schon wieder passiert. Oder ich kann das einfach nicht ablegen. Ja, ich bin halt so.

[47:39] Aber die Macht des Heiligen Geistes ist unvorstellbar viel größer. Und diese Macht hat das Gesetz Gottes, das wir halten sollen, auf Stein geschrieben. Um deutlich zu machen, das sind nicht nur Informationen oder Regeln, da ist die Kraft Gottes dahinter. Die Weltmacht Ägypten ins Meer geworfen hat. Was kann diese Macht Gottes mit meinen Sünden tun? Mit meinen schlechten Gewohnheiten? Mit meinen Neigungen? Die vererbten Neigungen? Die erworbenen Neigungen? All das, was irgendwie negativ auf mich einkommt? Die ganzen Umstände? Die kann Gott alle ins Meer werfen, wenn ich nur ihn lasse.

[48:13] Und in dem Sinne, wenn wir nächstes Mal anschauen und sehen, warum wir unter keinen Umständen den Heiligen Geist betrüben sollten, weil er ist die große Superwaffe. Und wenn wir das berücksichtigen, dann kann er die Zehn Gebote unser Herz schreiben. Weil dann können wir mit seiner Kraft kooperieren. Wer von euch möchte sagen, ich möchte mir bewusst vornehmen, jeden Tag um die Erfüllung mit dem Heiligen Geist zu beten und jeden Tag mit der Kraft Gottes kooperieren und sie einladen in mein Leben. Auch wenn es am Anfang vielleicht auch aussieht, als ob nicht alles so geht. Aber ich vertraue darauf, dass auf die lange Sicht Gottes Kraft so viel mehr kann. Und deswegen möchte ich ihm folgen. Ist das unser Wunsch?

[48:57] Wir wollen auch gemeinsam wecken und beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du durch dein Wort zu uns sprichst. Und danke, dass wir sehen können, dass mit dem Heiligen Geist all das möglich wird, was menschlich völlig unmöglich ist. Und Herr, wenn es eine Sache gibt, die wir am allermeisten bereuen müssen, dann ist es die, dass wir viel zu wenig in unserem Leben bisher die Macht des Heiligen Geistes wirklich genutzt haben, viel zu wenig darum gebetet haben und viel zu wenig darüber nachgedacht haben. Und Herr, wir möchten dich bitten, dass du uns zeigst, jeden Tag aufs Neue, was du alles für uns tun kannst und wie wir uns für dich entscheiden können in der alltäglichen Situation. Wir möchten dich bitten, dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst. Dass wir diese Erfahrung machen, weil wir heute gelesen haben, dass der Finger Gottes in unserem Leben wirkt und deinen Gesetz in unser Herz schreibt. Im Namen Jesu. Amen.

[50:22] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


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