In dieser Predigt aus der Serie „Der Ersehnte“ beleuchtet Christopher Kramp die Aussage Jesu über den Menschensohn, der keine Stelle hat, wo er sein Haupt hinlegen kann. Er erklärt, wie diese Worte die radikale Lebensweise Jesu widerspiegeln und fordert die Zuhörer auf, ihre eigenen Prioritäten zu überdenken und ein Leben der Hingabe und des Dienstes anzustreben.
Der Ersehnte: 121. „Füchse haben Gruben“
Christopher Kramp · Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus ·Themen: Bibel, Bibelstudium, JesusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Der Ersehnte
„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
Weitere Aufnahmen
Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus
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Transkript
[0:31] Füchse haben Gruben und die Vögel des Himmels haben Nester, aber der Menschensohn hat keine Stelle, wo er sein Haupt hinlegen kann. Das ist ein Zitat aus Matthäus Kapitel 8 Vers 20. Und das ist die erste Stelle, wo Jesus dieses Wort Menschensohn benutzt.
[1:03] Und wir sind jetzt in einer Serie, die heißt "Der Ersehnte", und wir schauen uns das Leben und Wirken von Jesus Christus chronologisch an. Und wir sind jetzt bei der 121. Predigt.
[1:21] Und wir sind immer noch im Matthäusevangelium, Kapitel 8. Und wir haben uns die ersten Verse angeschaut, wo Jesus einen Aussätzigen heilt. Und dann hat er den Hauptmann von Kapernaum geheilt. Und dann hat er Petrus' Schwiegermutter geheilt. Und dann hat er viele andere geheilt.
[1:45] Und jetzt kommen wir zu Vers 18. Und da steht: "Als Jesus die Menge sah, befahl er, dass man ans andere Ufer hinüberfuhr." Und dann kommt ein Schriftgelehrter zu ihm und sagt: "Meister, ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst."
[2:12] Und Jesus sagt zu ihm: "Die Füchse haben Gruben und die Vögel des Himmels haben Nester, aber der Menschensohn hat keine Stelle, wo er sein Haupt hinlegen kann."
[2:29] Das ist eine ganz interessante Antwort von Jesus. Und wir wollen uns das mal genauer anschauen. Was meint Jesus damit, wenn er sagt, dass der Menschensohn keine Stelle hat, wo er sein Haupt hinlegen kann?
[2:47] Das ist eine sehr drastische Aussage. Und sie zeigt uns, dass Jesus ein Leben geführt hat, das ganz anders war als das Leben, das wir heute führen. Wir leben in einer Welt, in der wir uns um Besitz und Sicherheit kümmern. Wir haben Häuser, Autos, Versicherungen. Wir wollen ein bequemes Leben haben.
[3:14] Aber Jesus hat das alles nicht gehabt. Er hat sich nicht um materiellen Besitz gekümmert. Er hat sich nicht um Sicherheit gekümmert. Er hat sich nicht um ein bequemes Leben gekümmert.
[3:30] Sein Leben war geprägt von Dienst und Hingabe. Er war unterwegs, um Menschen zu helfen, sie zu heilen, sie zu lehren. Er hatte keine feste Bleibe. Er war immer auf dem Weg.
[3:49] Und diese Aussage von Jesus ist auch eine Einladung an uns. Eine Einladung, unser Leben zu überdenken. Eine Einladung, uns zu fragen, was uns wirklich wichtig ist. Sind es materielle Dinge? Oder ist es der Dienst an Gott und den Menschen?
[4:10] Jesus fordert uns heraus, unsere Prioritäten zu überdenken. Er fordert uns heraus, uns von der Liebe zu Geld und Besitz zu befreien. Er fordert uns heraus, ein Leben zu führen, das auf Hingabe und Dienst basiert.
[4:32] Und das ist nicht einfach. Es ist nicht einfach, sich von Dingen zu lösen, die uns Sicherheit geben. Aber Jesus verspricht uns, dass er uns begleiten wird. Er verspricht uns, dass er uns Kraft geben wird.
[4:50] Und wenn wir uns auf ihn verlassen, dann können wir auch ein Leben führen, das auf Hingabe und Dienst basiert. Ein Leben, das Sinn hat. Ein Leben, das Gott ehrt.
[5:10] Lasst uns also diese Aussage von Jesus zu Herzen nehmen. Lasst uns unser Leben überdenken. Lasst uns uns fragen, was uns wirklich wichtig ist. Und lasst uns uns entscheiden, Jesus nachzufolgen, wohin er auch geht. Auch wenn das bedeutet, dass wir auf Dinge verzichten müssen. Denn das größte Gut ist, ihm nachzufolgen.
[5:36] Vielen Dank fürs Zuhören.
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