In dieser Predigt enthüllt Christopher Kramp, wie Jesus seinen Nachfolgern prophetisch die Herausforderungen und Konflikte aufzeigt, denen sie bis ans Ende der Zeit begegnen werden. Er gibt wertvolle Ratschläge für die Endzeit-Mission und betont die Notwendigkeit, die Kosten der Nachfolge zu überschlagen, um nicht vom Feind übermannt zu werden. Erfahre mehr über den Charakter des Kampfes und den Schlachtplan, den Jesus seinen Jüngern offenbart.
Der Ersehnte: 138. „wie Schafe mitten unter die Wölfe“
Christopher Kramp · Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus ·Themen: Bibel, Bibelstudium, JesusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Der Ersehnte
„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.
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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus
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Transkript
[5:00] In diesem Moment, von Vers 5 bis Vers 16, verändert sich seine Perspektive. Sie sagt, jetzt war das Auge des Erlösers, es ging durch die Zeitalter hindurch. Er sah die weiten Felder, in denen nach seinem Tod die Jünger als Zeugen für ihn arbeiten würden. Mit prophetischer Schau sah er die Erfahrung seiner Knechte durch alle Zeitalter, bis er wiederkommen würde. Und er zeigt jetzt seinen Nachfolgern die Konflikte, denen sie begegnen würden. Er offenbarte den Charakter des Kampfes und den Schlachtplan.
[5:43] Mit anderen Worten, bis Vers 15 haben wir Jesus, der quasi zu seinen Jüngern als Modell redet. Aber dann, in der Rede selbst, ein bisschen wie bei Jerusalem, mit der Zerstörung Jerusalems und dann plötzlich bis ans Ende der Zeit, verändert sich sein Blick und die Verse, die jetzt kommen. Er sieht quasi, was die Jahrhunderte hinweg Menschen, die seine Jünger sein werden, erdulden müssen. Und er gibt ihnen jetzt Ratschläge, die nicht unbedingt primär nur für die Zwölfer Apostel sind, die auf den Dörfern von Galiläa jetzt predigen, sondern für alle bis ans Ende der Zeit. Hier haben wir also Aussagen von Jesus direkt für unsere Endzeit-Mission. Und das sollten wir im Hinterkopf behalten. Er legt ihnen offen, welchen Schwierigkeiten sie begegnen werden und welche Selbstverleugnung von ihnen gefordert wird. Er wünscht sich, dass sie die Kosten überschlagen, dass sie nicht vom Feind unbemerkt übermannt werden. Jesus schickt niemanden in die Mission, ohne ihm vorzuzeigen, was es kosten wird. Und auch wir sollten niemanden in das Wehr Gottes pushen, ohne dass ihm klar wird, was von ihm, was ihn erwarten wird.
[7:03] Ganz genau. Jesus hat von Anfang an seine Jünger ausgebildet, aber er hat sie sehr behutsam auf die Dinge vorbereitet. Ihr Kampf wird nicht gegen Fleisch und Blut sein, sondern natürlich gegen die Mächte der Finsternis. Sie werden mit übernatürlichen Kräften zu kämpfen haben, aber sie sollten auch ihrer übernatürlichen Hilfe versichert sein. Alle Mächte des Himmels, alle Intelligenzen des Himmels sind in dieser Armee. Und es gibt in dieser Armee mehr als nur Engel. Der Heilige Geist, der Repräsentant des Captains, also des Generals der Armee des Herrn, würde in den Kampf direkt eingreifen. Also nicht nur die Engel würden ihnen helfen, sondern der Heilige Geist selbst würde in die Schlacht eingreifen. Das ist, was sie sagt hier. Das sieht Jesus, was alles jetzt passieren wird. Und unsere Schwachheiten mögen zwar viele sein, unsere Sünden und Fehler vielleicht schwerwiegend, aber die Gnade Gottes ist für alle da, die sie mit Zerknirschung suchen. Die Macht der Allmacht, die Kraft der Allmacht wird denen gegeben oder sozusagen wird für sie kämpfen, die Gott vertrauen.
[8:30] Also, das ist eine ganz gewaltige Idee, die sie jetzt hier beschreibt. Jesus in diesen Worten jetzt kommt, sieht den Konflikt bis ans Ende, und es wird ein gigantischer Konflikt sein. Und seine Nachfolger brauchen übernatürliche Kraft. Jetzt lesen wir Matthäus 10, Vers 16. Wer mag das mal lesen?
[8:51] Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.
[9:02] Also, könnt ihr verstehen, warum Jesus das sagt? Er schaut jetzt, was passiert nach dem Kreuz, über die Jahrhunderte bis zur Wiederkunft. Und er sieht, die Mission wird keine einfache Sache. Er sagt, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Wer sind denn Wölfe? Warum spricht er hier von Wölfen? Kommen die Wölfe nochmal vor in der Bibel? Wer sind denn die Wölfe? Wer sind Wölfe? Wo kommen Wölfe noch vor in der Bibel? Gibt es nochmal Wölfe irgendwo? Es gibt doch Wölfe im Schafspelz, nicht wahr? Wo kommen noch Wölfe vor? Wölfe in der Bibel. Schaut mal, lasst euren Finger hier. In Apostelgeschichte. Apostelgeschichte Kapitel 20. Und wer spricht in Apostelgeschichte 20? Eine lange Rede. Paulus. Genau.
[10:00] Paulus war in welchem Ort gewesen? In Apostelgeschichte 20. Da hält er eine lange Rede. Er ist an mehreren Orten in 20. Aber er hält eine lange Rede an die Ältesten von Ephesus. Und er sagt in Vers 29: Habt Acht auf die Herde, hütet sie. Und dann sagt er, weil Gott sie durch sein eigenes Blut erworben hat, Vers 29: Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied, wer kommen wird? Räuberische Wölfe zu euch hineinkommen werden, die die Herde nicht schonen.
[10:32] Also, was machen Wölfe? Das sind ja keine echten Wölfe, oder? Welche Menschen sind das? Was haben diese Menschen für eine Agenda? Sie wollen, dass Menschen, die die Wahrheit kaputt machen wollen und die Gemeinde kaputt machen wollen. Also das, was Gott durch Paulus, das Heilige Geist gewirkt hat, da wird es Menschen geben, die wollen das wieder kaputt machen.
[11:04] Und Jesus sagt: Ich sende euch also in der Mission, ich sende euch aus. Es gibt viele Schafe, die ohne Hirten sind. Das war die Ausgangssituation. Erinnert euch daran, Jesus sah die Menschenmenge, die waren wie Schafe ohne Hirten. Und da gibt es viele, die Hilfe brauchen. Aber er sagt, es gibt auch Wölfe. Und wenn ihr Mission macht, müsst ihr wissen, es wird Menschen geben, die versuchen, alles kaputt zu machen, was ihr macht. Die kämpfen direkt gegen euch. Ich sende euch wie Schafe unter die Wölfe.
[11:34] Das Wort "sende" ist das griechische Wort, das ist vielleicht ganz interessant, "apostello". Und davon kommt welches Wort? Apostel. Ihr seid meine Gesandten. Ich sende euch. Und das Interessante ist, ratet mal, könnt ihr nicht wissen, aber ihr könnt raten, welches Wort in diesem Satz ist im Griechischen das betonte Wort? Da wird im Griechischen ein Wort besonders hervorgehoben. Welches Wort, denkt ihr, könnte das Wort sein, das hier hervorgehoben ist?
[12:10] Ich habe es noch nicht verstanden. Klug. Ah, okay. Nein, ist nicht klug. Nein, auch nicht "siehe". Richtig, "ich". Die Betonung ist "siehe". Ich sende euch wie Schafe unter die Wölfe.
[12:28] Was könnte passieren, wenn ein Schaf jetzt plötzlich unter Wölfen ist? Was könnte es dann denken, vielleicht? Also, wenn ihr ein Schaf seid, ihr seid plötzlich unter Wölfen, was würdet ihr denken? Ich bin falsch hier, oder? Ich sollte hier nicht sein. Vielleicht bin ich den falschen Weg gelaufen. Aber Jesus sagt, nein, nein, auch wenn ihr plötzlich mit massivem Widerstand konfrontiert seid, wenn Leute alles kaputt machen, was ihr aufgebaut habt, ist das kein Beweis, dass ich euch nicht gesandt habe. Ich sende euch. Und auch wenn ich euch sende, ist das kein Beweis, dass ich euch nicht auf Wölfen begegne. Jesus selbst hat erlebt, wie Leute seine Arbeit wieder kaputt gemacht haben. Das ist interessant. Die Betonung ist nicht auf Wölfe und nicht auf unsere Klugheit oder sonst. Die Betonung ist auf Jesus sendet. Ich sende euch.
[13:14] Nun, klug wie die Schlangen. Was heißt denn das? Klug wie die Schlangen. Woher kommt dieses Sprichwort mit klug wie die Schlangen? Vom Paradies, oder? Da heißt es von der Schlange, sie war listiger als alle anderen Tiere. Nun, was für eine, also, was heißt denn das jetzt? Sollen wir jetzt so sein wie der Satan? Natürlich nicht, oder? Also, was für eine Weisheit oder Klugheit brauchen wir denn?
[13:48] Okay. Naja, aber die Methoden, die sie gebracht hat, waren jetzt nicht so gut, oder? Sie waren falsch. Sie waren falsch, genau.
[14:02] Also, fangen wir jetzt mal die Bibel selbst. Was für eine Klugheit brauchen wir denn? Zu erkennen diese Gefahr. Ja, genau. Also, schauen wir uns mal ein paar Texte an, die von der Klugheit sprechen. Schauen wir mal Römer 16. Römer 16, Vers 19. Und da wird es sehr schön deutlich. Römer 16, Vers 19. Übrigens, wir sollen ja sein, vielleicht können wir das gleich schon erklären. Klug wie die Schlangen und? Ohne Falsch. Oder harmlos steht bei mir, wie die Tauben. Das griechische Wort ist eigentlich "unvermischt". Unvermischt. Das wird eigentlich verwendet für Wein ohne Wasser zum Beispiel. Also Sachen, die man mischen könnte, aber die bleiben unvermischt. Rein, genau. Die Idee ist sozusagen, wir sollen ohne jeglichen Anteil an Bösem sein. Unvermischt mit dem Bösen. Warum sage ich das? Jetzt schaut mal in Römer 16. Er mag nicht mal lesen.
[15:32] Genau, geschieden oder unvermischt zum Bösen. Klug, weise, zum Guten, unvermischt, ohne jede Schnittmenge mit dem Bösen. Das ist die Klugheit, die Gott sich wünscht von uns.
[15:46] Schauen wir mal in 1. Korinther 14. 1. Korinther 14 und dort Vers 20. Das ist auch ein interessanter Vers. Paulus sagt, in 1. Korinther 14 und dort Vers 20.
[16:14] Unmündige, im Verständnis aber werdet erwachsen. Genau. Er sagt, es sind zwei Dinge. Das Verständnis und das Böse. Und dem Verständnis, der Einsicht, der Klugheit gegenüber sollen wir wie sein? Erwachsen. Was ist der Unterschied zwischen einem Erwachsenen und einem Unmündigen? Der Erwachsene weiß, was er tut, hoffentlich. Was ist noch ein Unterschied zwischen einem Erwachsenen und einem Unmündigen? Der hat Verantwortung. Unerfahren. Kennt sich nicht aus. Kann vieles noch nicht, oder? Ein unmündiges Kind kann viele Sachen noch einfach gar nicht. Und was Paulus jetzt sagt, wenn es um das Böse geht, dann lass uns einfach Unmündige sein. Lass uns sagen, ich weiß gar nicht, wie das geht. Ich kenne mich damit nicht aus. Aber wenn es um das Gute geht, dann lass uns sagen, das ist genau das, das ist mein Metier, da kenne ich mich aus. Da weiß ich, wie das geht. Das Problem ist oft, das ist andersrum, oder? Wir kennen uns gut aus mit dem Bösen, wissen genau, wie das geht. Und mit dem Guten, das haben wir noch gar nicht so oft gemacht. Wie ist man jetzt eigentlich liebevoll? Wie ist man nicht? Wie ist man höflich? Mit den guten Sachen, die kennen wir oft viel zu gut. Mit den schlechten Sachen kennen wir viel zu gut. Wir müssen sie verlernen. Paulus sagt, seid unmündig für das Böse. Seid erwachsen für das Gute.
[17:40] Epheser 5, und dort Vers 15. Epheser 5, Vers 15 bis 17. Da kriegen wir zu einem praktischen Hinweis, worin diese Klugheit besteht, die die Jünger an den Tag legen sollen. Epheser 5, Vers 15 bis 17.
[18:08] Er sagt: Seid unverständlich für das, was der Wille des Herrn ist. Er sagt: Seid unverständlich für das, was der Wille des Herrn ist. Und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse. Und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse. Seid nicht unverständlich, sondern verständlich für das, was der Wille des Herrn ist.
[18:30] In diesem Vers, in diesem Abschnitt, worin besteht die Weisheit, ja, worin besteht die Weisheit? Praktisch. Sie kaufen die Zeit aus. Was heißt das denn? Sie nutzen die Zeit, die sie haben, weise. Weisheit, auch im Kontext der Mission, bedeutet die Zeit, die ich habe, sinnvoll zu nutzen, weil die Zeit böse ist. Gott möchte, dass wir unsere Zeit nicht verplempern, dass wir unsere Zeit nicht verschwenden, mit allem Möglichen. Sondern zu überlegen: Okay, das ist unsere Mission, wir werden sowieso viel Widerstand bekommen, also sollten wir die Zeit, die wir haben, die Gelegenheit, die wir haben, nutzen, statt die goldenen Gelegenheiten verschwenden zu lassen.
[19:22] Ja, mir kommt bei diesem Text von Heveria etwas, wo es mit dem Unmündigen zu tun ist, und zwar die Milch oder die feste Speise. Das ist gerade zur Unterscheidung. Das ist auch hier. Man soll in der Lage sein, nicht nur Milch zu genießen, aber auch die feste Speise. Ganz genau.
[19:42] Jetzt sagt er also, wir sollen nicht nur klug sein, wir sollen nicht nur wissen, was der Satan im Schilde führt und darauf vorbereitet sein. Das Gute kennen. Wir sollen auch unvermischt, geschieden vom Bösen, wie die Tauben.
[20:00] 1. Thessalonicher 5, Vers 22. 1. Thessalonicher 5, Vers 22.
[20:22] Genau. Er sagt also, von allem Bösen fernhalten. Warum ist das wichtig in der Mission? Angesichts der Tatsache, dass wir wie Schafe unter die Wölfe gesandt werden. Warum sollen wir uns fernhalten von allem Bösen?
[20:48] Was wird der Satan wohl tun, wenn wir selbst Gemeinschaft mit dem Bösen haben, und wir jetzt im Namen der Wahrheit in den Kampf ziehen? Wir müssen uns bewusst sein, Mission ist nicht eine Hochzeitsreise oder ein Urlaub, wo man einfach ein bisschen Sachen genießt. Und ich finde es wichtig, dass wir uns beeinflussen.
[21:14] Ganz genau. Das heißt, wenn ich mich mit Bösem beschäftige, werde ich immer mehr auch selbst von diesem Bösen beeinflusst werden. Und wenn ich dann in der Mission bin, wenn ich für Gott arbeiten möchte, muss ich mir bewusst sein, also wen wird der Satan am meisten attackieren? Als diejenigen, die für Gott arbeiten. Weil nicht nur sind die bei Gott, sondern sie versuchen auch andere aus seinem Königreich wegzureißen. Das heißt, wenn ich für Gott arbeite, wenn ich anderen Menschen das Evangelium weitergebe, dann ist es immer wichtig, sich vom Bösen fernzuhalten, aber dann ist es absolut, es wäre katastrophal, wenn wir am Bösen festhalten und gleichzeitig versuchen, andere zu überzeugen, das Böse sein zu lassen. Weil dann zeigen wir ihnen eigentlich, dass das Evangelium keine Kraft hat. Denn sie sehen das Böse in uns, sie hören unsere Worte, sie sehen, wie unsere Worte mit unseren Taten nicht übereinstimmen. Und das ist sehr gefährlich.
[22:14] Und deswegen schauen wir mal in 2. Korinther 8. 2. Korinther 8, Vers 20. Da gibt es zum Teil sehr praktische Ratschläge von Paulus, 2. Korinther 8, Vers 20.
[22:36] Wer mag das mal lesen?
[22:42] Weil wir das verhüten wollen, dass uns jemand wegen dieser Reise, dass uns jemand wegen dieser reichen Gabe, die durch uns besorgt wird, übel nachredet. Genau.
[22:54] Paulus sagt, ich möchte nicht, dass jemand irgendwas Schlechtes über mich denkt. Soweit es ihm möglich war, wollte er auch den Anschein des Bösen irgendwie vermeiden. Er wollte so harmlos wie möglich sein. Klug, also nicht naiv, aber harmlos. Rein, aber mit klarem Verstand. Das ist die Grundvoraussetzung, sagt Jesus, damit wir in dieser Mission bestehen können. Über diese Reinheit, diese Harmlosigkeit sozusagen, das Unvermischt mit dem Bösen.
[23:30] Ellenweit sagt was Tolles über Jesus, vielleicht kennt ihr das aus "Schritte zu Jesus". Sie sagt: Christus hat niemals ein Wort der Wahrheit unterdrückt, aber er sprach es immer in Liebe. Er hat das größte Taktgefühl ausgeübt und war in seinem Kontakt mit Menschen immer sehr freundlich und nett. Er war niemals harsch, er hat niemals unnötig ein strenges Wort gesprochen, er hat niemals ohne Not einer sensiblen Seele Schmerzen zugefügt. Wow. Er hat menschliche Schwachheit nicht getadelt. Er hat zwar die Heuchelei und den Unglauben und die Bosheit furchtlos kritisiert, aber es waren Tränen in seinen Augen, Tränen in seiner Stimme, Tränen in seiner Stimme, als er seinen scharfen Tadel aussprach. Er weinte über Jerusalem, die Stadt, die er liebte, die ihn verweigerte und so weiter. Und dann sagt es hier: Jede Seele war kostbar in seinen Augen. Weil er immer göttliche Würde hatte, hat er sich mit der zärtlichsten Bemühung zu jedem menschlichen Mitglied der Familie Gottes gebeugt. In allen Menschen sah er gefallene Seelen, die er verleugneten, aber er verleugnete die Menschen, die er retten wollte. Das war seine Mission.
[25:18] Und wenn man das liest und sich fragt, wie bin ich, wie rede ich, dann hat man genau den Spiegel vor Augen, den wir ganz oft brauchen eigentlich. Wie oft lassen wir uns Eltern beweisen, wo wir eigentlich als Blütenpl parentheses entstanden sind? Goengesang, Sympathie, Gottesgedanken und all dieser Dinge, die wollen schreiben die Familie explainen uns ganz klar, was das ist. Sollen nicht die dem Diktat ihres natürlichen Herzens folgen? Sie brauchen eine enge Verbindung mit Gott. Das sind seine Methoden. Es ist der Drache, der zornig ist, es ist der Geist Satans, der sich in Ärger und Anschuldigungen zeigt. Aber Gottesdiener sollen Repräsentanten von ihm, von Gott sein. Er wünscht sich, dass wir in der Wehrung des Himmels handeln, in der Wehrung des Himmels handeln. Die Wahrheit, die sein eigenes Bild und seine Aufschrift trägt, die Kraft, das Böse zu überwinden, ist die Kraft Christi. Die Herrlichkeit Christi ist ihre Stärke. Sie müssen ihre Augen auf seine Lieblichkeit richten, dann können sie das Evangelium mit göttlichem Taktgefühl und Freundlichkeit präsentieren. Und der Geist, der unter Provokation ruhig und freundlich bleibt, wird viel effektiver für die Wahrheit sprechen als jedes Argument, egal wie stark.
[26:54] Also, was sagt sie im Prinzip und was ist die ganze Idee? Der Satan versucht auch uns, wenn wir das Evangelium weitergeben wollen, durch Provokation, durch Angriff, durch Gemeinheiten aus der Haut fahren zu lassen. Und deswegen sagt Jesus: Ich sende euch wie Schafe unter Wölfe. Seid klug. Wisst, dass der Satan euch provozieren will. Wisst, dass er möchte, dass ihr die Fassung verliert. Und seid harmlos wie die Tauben.
[27:28] Und seid wie die Tauben.
[27:34] Aus dem Tod heilig.
[28:48] Und seid. Und seid. Und seid. Und seid. Und seid. Und seid.
[29:17] Verdreht. Hütet euch vor denen. Denkt ja nicht nur, weil die vielleicht eure Freunde sind oder weil die so nett sind, aber falsche Theologie versuchen die Gemeinde zu bringen oder weil sie versuchen irgendwie Leute abzuziehen. Hütet euch vor denen. Ja?
[29:34] Kennt ihr Situationen, in denen die Apostel auch geflohen sind vor Menschen? Eine Apostelgeschichte? Vor Menschen? Wo man festgestellt hat, okay, jetzt ist es zu gefährlich, wir gehen in die nächste Stadt?
[29:55] Ja, ständig, ständig. Also, wir lesen das von Iconium, wir lesen das aus Beröa. Da ist Paulus aus Sicherheitsgründen weggeschickt worden. In der Apostelgeschichte 17, in der Apostelgeschichte 14 sind sie aus Iconium geflohen, Paulus und Barnabas. Und deswegen sagt der Paulus auch in Philipper 3, Vers 2, er warnt vor. Und schaut mal, das ist interessant. In Philipper 3, Vers 2.
[30:26] Philipper 3, Vers 2. Wer mag das mal lesen?
[30:34] Habt Acht auf die Hunde. Habt Acht auf die bösen Arbeiter. Habt Acht auf die Zerschneidung.
[30:42] Vor wem warnt er? Er warnt vor wem? Vor den Hunden. Ja, vor den Hunden, genau. Aber das ist jetzt, ich meine. Die Hunde. Und dann weiß man auch, welche Hunde in der Offenbarung gemeint sind. Ja, ich scherze am Anfang und sage, es wird keine Hunde im Himmel geben. Aber es sind mal die hier. Was sind das für, wer sind die Hunde hier? Menschen. Wer sind die Hunde? Bösen Arbeiter.
[31:14] Übrigens, wie werden die bei Jesus genannt? Ich sende euch wie Schafe unter die? Wölfe. Wölfe, ja. Hunde sind ja auch nicht weiter als domestizierte Wölfe. Habt Acht auf die Hunde. Habt Acht auf die bösen Arbeiter. Paulus warnt vor Leuten, die das Werk kaputt machen. Und es gibt ein ganz klassisches Beispiel in 2. Timotheus. Er warnt sogar konkret mit Namen vor Leuten. Das heißt, Jesus sagt nicht nur, geht in alle Welten und predigt das Evangelium und heilt, und es wird alles gut sein. Er sagt, habt Acht auf diejenigen, die eure Arbeit kaputt machen wollen. Und meidet sie. Passt auf. Habt Acht.
[31:50] 2. Timotheus, Kapitel 4, Vers 14 und 15. Da sagt Paulus, das ist sein letzter Brief, und er schreibt an Timotheus und sagt in Vers 14: Alexander der Schmied hat mir viel Böses erwiesen, der Herr vergelte ihm nach seinen Werken. Vor ihm hüte auch du dich. Denn er hat unseren Worten sehr widerstanden. Also Paulus sagt Timotheus, wenn du den kennenlernst, wenn jemand dich begrüßt und sagt, ich bin Alexander der Schmied, hab Acht, pass auf. Achtung, das ist gefährlich. In der Mission gibt es auch Menschen, die alles kaputt machen wollen.
[32:26] Und jetzt zurück zu Matthäus. Wohin werden die Gläubigen gebracht werden in Matthäus 10, Vers 17? Was haben wir gelesen?
[32:34] Sie werden sie euch den Gerichten ausliefern und in ihren Synagogen werden sie euch geißeln.
[32:42] Frage. Ist das passiert? In der Apostelgeschichte sind dort Menschen gegeißelt worden in den Synagogen. Von wem wisst ihr, dass jemand veranlasst hat, dass Leute in den Synagogen gegeißelt wurden?
[33:02] Ja, ganz genau. Schaut mal in der Apostelgeschichte. 22, also wir wissen auch, dass Petrus und Johannes wurden gegeißelt, wurden geschlagen. Aber Paulus, das ist wirklich interessant. In Apostelgeschichte 22 und dort Vers 19 sagt er: Und ich sprach: Herr, sie wissen selbst, dass ich die, welche an dich glaubten, ins Gefängnis werfen und in den Synagogen schlagen ließ.
[33:28] Wie nennt Jesus diejenigen, die andere in den Synagogen schlagen? Wölfe. Saulus war ein Wolf. Hat er nicht versucht, die Gemeinde kaputt zu machen? Er wollte systematisch die Gemeinde kaputt machen. Könnt ihr verstehen, warum in der Apostelgeschichte die Christen erst überlegen, ob sie wirklich dem Paulus glauben? Jesus hat ja gesagt. Aber kann ein Wolf zum Schaf werden? Paulus ist die Bekehrung eines Wolfes zu einem Lamm. Ganz interessant.
[34:14] Das heißt, die Tatsache, dass Jesus uns vor Leuten warnt, die die Gemeinde kaputt machen wollen, heißt nicht, dass diese Menschen sich nicht auch bekehren können. Solange sie Wölfe sind, sollen wir Acht haben vor ihnen. Aber wir wollen immer auch bedenken, dass ein Saulus sich bekehrt hat. Dass aus dem Wolf Saulus ein Mensch wurde, der selbst dann unter Wölfe gesandt worden ist.
[34:40] Das heißt, keiner ist so gefährlich, dass Gott ihn nicht noch für sich gewinnen kann. Auch wenn wir Missionen machen. Gab es das schon im Alten Testament, dass Leute ihres Glaubens wegen verfolgt wurden? Oh ja. Schaut mal, was der Paulus sagte im Hebräerbrief, Hebräer 11.
[35:00] Also, Jesus sagt seinen Jüngern eigentlich nichts Neues. Er sagt jetzt nicht, übrigens, mit meiner Mission werden jetzt ganz neue Schwierigkeiten kommen. Er sagt ihnen eigentlich nur: Euch wird das Gleiche widerfahren wie allen Gläubigen schon in allen Jahrhunderten. Das war schon immer so. Hebräer 11 ist berühmt, wofür? Was haben wir in Hebräer 11? Die ganzen Glaubenshelden des Alten Testamentes. Hebräer 11, Vers 36, und da heißt es: Und andere erfuhren Spott und Geißelung, dazu Ketten und Gefängnis. Nichts Neues. Das heißt, wer Jesus nachfolgt, ist in einer Linie mit den Glaubenshelden des Alten Testamentes.
[35:36] Vers 18, Matthäus 10, Vers 18. Wer mag das lesen? Matthäus 10, Vers 18.
[35:45] Und auch von Stadthaltern und Königen werdet ihr um meines Willen geführt werden. Ihnen und den Heiden zum Zeugnis.
[35:58] Genau. Kennt ihr jemand in der Apostelgeschichte, der vor Stadthaltern und Königen sprach? Paulus. Paulus selbst, der erst ein Wolf war, der ist später dann geführt worden. Der hat vor dem König Agrippa gesprochen, vor den Stadthaltern, der hat sogar vor Kaiser Nero gestanden. Und Paulus schreibt sogar darüber, lasst euren Finger hier drinnen. Er sagt, das ist sehr interessant und zwar in 2. Timotheus, da sagt er, was das bewirkt hat. In 2. Timotheus 4, Vers 16 und 17. Jesus sagt ja, es wird ihnen zum Zeugnis sein. Schaut mal 2. Timotheus 4, Vers 16 und 17. Da heißt es: Bei meiner ersten Verteidigung stand mir niemand bei, sondern alle verließen mich, es werde ihnen nicht angerechnet. Der Herr aber stand mir bei und stärkte mich, damit durch mich die Verkündigung völlig ausgerichtet würde und alle Heiden sie hören konnten. Und so wurde ich erlöst aus dem Rachen des Löwen.
[37:03] Paulus sagt, als ich vor Nero stand, konnte ich das Evangelium ganz anderen Bevölkerungsschichten predigen als jemals zuvor. Es wurde allen Heiden gepredigt. Deswegen sagt Ellen G. White: Verfolgung wird das Licht verbreiten. Verfolgung wird das Licht verbreiten. Das war schon nach der Steinigung von Stephanus. Die Juden, die Apostel haben nicht ganz begriffen, dass sie Jerusalem verlassen sollen. Dann gab es Verfolgung und dann sind zumindest die ganzen Gemeindeglieder gegangen, die Apostel sind ja in Jerusalem geblieben. Ellen G. White sagt: Die Knechte Christi werden vor die großen Männer dieser Welt gebracht werden, die sonst niemals das Evangelium hören würden. Die Wahrheit ist ihnen falsch dargestellt worden. Sie haben falsche Anklagen bezüglich des Glaubens der Jünger Jesu gehört. Nur durch dieses Mittel, dass also Leute angeklagt werden und vor den Richtern und Königen stehen, können sie den realen Charakter des Zeugnisses hören und unter Untersuchung von denen, die für ihren Glauben angeklagt werden. Also Ellen G. White sagt, nur durch diesen Umstand werden manche Menschen überhaupt mit dem Evangelium in Kontakt kommen. Und ich war immer der Überzeugung, dass der Herr am Ende das beschleunigen wird, dass er lässt zu, dass über seine Gemeinde kommt die Verfolgung. Sonst würde er sehr lange warten, bis er kommt.
[38:39] Oh ja, mit Sicherheit. Vers 19, Matthäus 10, Vers 19. Wer mag den lesen?
[38:47] Wenn sie euch aber ausliefern, so sorgt euch nicht darum, wie oder was ihr reden sollt, denn es wird euch in jener Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt.
[39:02] Man könnte ja die Panik bekommen. Meine Güte, ich werde vielleicht irgendwann mal vor Gericht einstehen und ich werde dann für den Adventglauben einstehen müssen. Ich werde vor großen, prominenten Personen für die Wahrheit der Bibel einstehen müssen. Was soll ich da sagen? Ja, soll ich jetzt anfangen, vielleicht schon meine PowerPoint-Vorträge vorzubereiten dafür? Jesus sagt, nein, wir sollen eben nicht nur in, also die Jünger sollten ja schon vorher diese Lektionen lernen. Wodurch sollten diese Lektionen lernen, dass sie auf Gott vertrauen? In den Versen vorher, die wir in den letzten Wochen studiert haben? Wodurch sollten sie diese Lektionen lernen, dass sie nichts mitnehmen, ja? Sie sollten in materiellen Dingen auf Gott vertrauen und jetzt sagt Jesus, ihr solltet nicht nur in materiellen Dingen mir vertrauen, ihr solltet mir auch in solchen Extremsituationen vertrauen. Er sagt, sorgt euch nicht. Wo kommt denn diese Phrase eigentlich her? Sorgt euch nicht, woher kennt ihr die? Matthäus 6, das ist die Bergpredigt. Sorgt euch nicht darum, was ihr essen oder was ihr trinken sollt, sorgt euch nicht, sorgt euch nicht. Die Bergpredigt gilt nicht nur für Essen und Trinken und Kleidung, sie gilt auch, wenn ich in Lebensgefahr bin. Also Jesus nimmt eigentlich die Bergpredigt und wendet sie auf die Endzeit an und sagt, also, wenn ihr gelernt habt, euch nicht zu sorgen, was ihr essen sollt, was ihr trinken sollt, was ihr anziehen sollt, dann werdet euch nicht sorgen, wenn ihr plötzlich vor Königen und Kaisern steht. Heißt also, die Vorbereitung für die Endzeit ist die Bergpredigt. Deswegen sagt er ja, wer diese meine Worte hört, den würde ich vergleichen mit einem Mann, der sein Haus auf einen Felsen baut. Wer diese Worte hört und tut, muss ich sagen, wer sie hört und tut, ja? Die Bergpredigt ist die Vorbereitung auf die Endzeit. Wer gelernt hat, sich nicht zu sorgen, weil er Gott vertraut, der kann dann auch mit ruhigem Gewissen und Vertrauen in das Gerichtsverfahren gehen. Ja. Aber dabei muss man sagen, dass die können nur dann sich das verlassen. Kommt, kommt, kommt, kommt, kommt, kommt, kommt jetzt, kommt. Ja, natürlich, selbstverständlich.
[41:05] Woher kommt die Weisheit? Gott sagt, wenn jemandem Weisheit mangelt, so bitte Gott, er gibt gerne, ja? Und deswegen sagt die Bibel auch, und das können wir noch kurz aufschlagen, in Philipper 4, Vers 6. Philipper 4, Vers 6. Dort heißt es: Sorgt euch um wie viel? Um nichts. Das liest sich so einfach, ne? Aber das muss trainiert werden, Tag für Tag, Gott zu vertrauen. Sorgt euch um nichts, sondern in allem. Lasst durch Gebet und Flehen mit Dank sagen, eure Anliegen vor Gott kund werden. Er sagt, sorgt euch um nichts, betet für alles. Und das ist der Schlüssel auch für diese Situation. Und wir wissen, Daniels Freunde haben sich nicht eine Rede überlegt, oder? Aber als sie vor Nebukadnezar standen, wussten sie genau, was sie antworten sollen. Und wir kennen die Beispiele von Luther und von vielen anderen. Und wir wissen, dass Gott uns das gibt, was wir benötigen.
[42:06] Vers 20, Matthäus 10, Vers 20, letzter Vers für heute. Matthäus 10, Vers 20. Denn nicht ihr seid es, die reden, sondern wer? Der Geist eures Vaters ist, der durch euch redet. Also, und jetzt kommt's, was du sagen wolltest. Wie wird der Geist durch mich reden, wenn ich in der Endzeit plötzlich vor Königen und Gerichten stehe? Jesus sagt, der Heilige Geist wird euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Und deswegen, sagt Ellen G. White, ist sehr wichtig. Die Diener Christi müssen oder sollen nicht eine fertige Rede vorbereiten, die sie dann präsentieren können. Ihre Vorbereitung geschieht wann?
[43:04] Tag für Tag. Indem sie die kostbaren Wahrheiten des Wortes Gottes als Schatz aufnehmen und durch Gebet ihren Glauben stärken. Also jeden Tag sich mit dem Wort Gottes beschäftigen, jeden Tag beten, das stärkt den Glauben. Wenn sie dann in ein Gerichtsverfahren kommen, wird der Heilige Geist sie an die Wahrheiten erinnern, die sie dann brauchen werden. Wir können auch schon was auswendig lernen. Wir müssen uns nicht Gedanken machen, weil wir nicht mal wissen, was die Anklagen sein werden. Wir wissen nicht, was die Argumente sein werden. Was wir machen können, wir können heute meinem Leben, ich kann heute meinem Leben Gott vertrauen, weil er weiß schon, ob und wann ich mal vor Gericht stehen werde. Und er kennt auch schon die Fragen, die mir gestellt werden, oder? Und er weiß auch schon, welche Argumente ich dann kennen muss. Also kann er mich jetzt unterrichten. Dazu muss ich aber ihm die Gelegenheit geben. Ich muss Tag für Tag Zeit für ihn haben. Die Vorbereitung auf die Endzeit ist das Ausleben der Bergpredigt und ein tägliches sich bekannt machen mit dem Wort Gottes.
[44:15] Und Jesus Christus, den er gesandt hat, wird Kraft und Effektivität für die Seele geben. Die Erkenntnis, das Wissen, das durch fleißiges Suchen und Forschen in der Schrift gewonnen wird, wird in der richtigen Zeit in die Erinnerung wieder hinein leuchten.
[44:39] Also das, was wir vielleicht uns, ich weiß nicht, wie es euch geht, also manchmal weiß ich nicht, was ich vor fünf Tagen noch in der Andacht gemacht habe, oder? Aber das ist nicht das Wesentliche. Wenn ich jeden Tag Andacht mache und immer wieder mich mit Gottes Wort beschäftige, dann legt Gott das überall ab, wo es gebraucht wird. Und zum richtigen Zeitpunkt werde ich mich daran erinnern. Und das heißt, die Vorbereitung für diese großen Ereignisse, von denen wir glauben, wenn Jesus bald wiederkommt, dann glauben wir, dass das in unserer Lebenszeit passieren wird. Dass man irgendeiner von uns vielleicht für seinen Glauben einstehen muss, vor Gericht, vor großen Leuten.
[45:16] Was ist die Vorbereitung? Heute, morgen brauche ich Zeit mit Jesus. Und wenn ich mich mit seinem Wort beschäftige, kann er mich jetzt schon vorbereiten auf das, von dem ich nicht weiß, was kommen wird.
[45:31] Ein sehr schönes Zitat von Ellen G. White aus "Der große Kampf". Und dann ist es wichtig, dass wir nicht nur die Wahrheit kennen, sondern dass sie im Herzen eingeschrieben ist. Und dass der Heilige Geist, der soll nicht nur aus uns reden, der redet nicht nur durch unsere Worte, der redet auch durch unser Handeln.
[45:59] Vor Gericht kommt es dann nicht nur darauf an, dass wir genau wissen, 1844, das sind die Argumente, das sind die Bibelverse, der Sabbat, das sind die Bibelverse, sondern dass unser ganzes Leben, der Tonfall, erinnert euch, was Ellen G. White gesagt hat, unser Tonfall, die Art und Weise, wie wir reden, wie wir auch mit Provokationen umgehen, wie wir mit falschen Unterstellungen umgehen, dass deutlich wird: Ein Mensch, der mit Jesus ist, ist anders als alle anderen.
[46:23] Johannes und Petrus, als sie gepredigt haben, wussten alle, die waren mit Jesus. Denen hat auch der Heilige Geist eingegeben, was sie sagen sollten. Johannes und Petrus hat nicht zehn Tage lang in der oberen Kammer an seiner Predigt gefeilt, oh, was soll ich sagen, soll ich Joghurt nehmen? Der hat zehn Tage lang gebetet und dann, als die Gelegenheit war, vor tausenden von Menschen zu sprechen, hat Gott ihm die richtigen Worte eingegeben. Er kannte Gottes Wort, aber er hatte sich mit dem Heiligen Geist verbunden. Und dann wurde er vom Heiligen Geist erfüllt, um in anderen Sprachen zu reden und so weiter und so fort.
[46:57] Heißt also, Endzeit beginnt in der Morgenandacht. Die Endzeit beginnt in der Morgenandacht. Morgenandacht ist Endzeit. Und so sollten wir sie sehen, so wichtig ist sie.
[47:11] Wollen wir uns noch gemeinsam Gott beugen und ihm danken für sein Wort.
[47:23] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass wir wissen dürfen, dass wenn wir in die Mission gehen, wenn wir das Evangelium weitergeben, wenn wir für dich wirken, dass es Jesus selbst ist, der uns sendet. Und dass er uns auf die Schwierigkeiten, die jeder erdulden wird, der für dich ernsthaft eintritt, dass er uns vorbereitet. Dass er uns nicht naiv irgendwo hineinrennen lässt, sondern dass er uns genügend Kraft und Ratschlag und Weisheit gibt, um allem begegnen zu können.
[47:57] Herr, wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du uns jeden Tag die Zeit schenkst, uns Gedanken zu machen über dich. Dass wir Stück für Stück all das lernen, was wir brauchen werden für die Endzeit. Gib, dass das eine oberste Priorität in unserem Leben wird. Wir danken dir von ganzem Herzen, dass du durch deinen Geist uns jetzt vorbereitest auf Dinge, die wir noch gar nicht kennen, wie sie sein werden. Und dass wir wissen dürfen, dass du uns dann die richtigen Ideen schenken wirst.
[48:27] Herr, so oft erleben wir, dass wenn wir anderen das Evangelium erklären, es selbst am klarsten für uns wird. Und so bitten wir dich, dass du uns solche Gelegenheiten schenkst. Im Namen Jesu. Amen.
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