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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt aus der Serie „Der Ersehnte“ beleuchtet Christopher Kramp die Bedeutung der Nachfolge Jesu und die Rolle der Jünger als Stellvertreter Christi. Er erklärt, dass die Mission Jesu nicht nur aus großen Taten besteht, sondern auch aus kleinen Gesten der Liebe und Unterstützung. Die Predigt betont, dass Gott die Bereitschaft und das Herz hinter unseren Handlungen sieht und dass jeder, der Jesus dient, einen wichtigen Platz in seinem Werk hat.

In dieser Predigt aus der Serie „Der Ersehnte“ erklärt Christopher Kramp die Bedeutung der Beauftragung von Jüngern durch Jesus. Er beleuchtet, wie wichtig es ist, Jesus als Stellvertreter zu repräsentieren und wie selbst kleine Taten der Unterstützung im Werk Gottes einen großen Lohn haben. Die Botschaft betont die Bedeutung der Bereitschaft und der Herzenseinstellung im Dienst für Gott.


Weitere Aufnahmen

Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:30] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Schön, dass ihr da seid und schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet seid auf www.joelmedia.de. Wir haben in den letzten Wochen uns sehr ausführlich mit der Rede von Jesus an seine Jünger beschäftigt, in denen er ihnen erklärt, was auf sie zukommen wird, wenn sie jetzt eigenständig Missionen machen werden. Wir werden uns heute den letzten Abschnitt dieser Ausbildungsrede anschauen und dann ab nächster Woche mit einem neuen Thema beginnen. Aber wir haben noch ein paar Verse vor uns und bevor wir damit starten, wollen wir gern Gott einladen, um zu Gedanken zu leiten. Und ich lade euch ein, dazu niederzuknien, wenn möglich. Lieber Vater, wir danken dir, dass Jesus so viele wichtige Dinge, als ich auf Erden war, uns gesagt hat, die aufgeschrieben worden sind, über die wir jetzt noch 2000 Jahre später nachdenken können und dass sie heute noch ihre Kraft in unserem Leben entfalten können. Herr, wir möchten auch als Jünger Jesu den Auftrag ausführen, den er uns gegeben hat. Und wir danken dir, dass wir nicht nur den Auftrag bekommen, sondern auch ganz viele Ratschläge und Prinzipien, wie wir zu deiner Ehre das Evangelium in die Welt tragen können durch unsere Worte und durch unser Leben. So möchten wir dich bitten, dass du auch jetzt durch deinen Heiligen Geist zu uns sprichst, dass wir die Wahrheit verstehen, wie sie in dir ist. Und wir danken dir dafür, im Namen Jesu. Amen. Schlagt mit mir auf, Matthäus Kapitel 10. Wir sind letztes Mal bis Vers 39 gekommen. Erinnert euch, wir haben uns letztes Mal angeschaut, dass Jesus deutlich gemacht hat, dass im Extremfall derjenige, der für das Evangelium einsteht, auch radikale Entscheidungen fällen muss. Es kann sein, dass uns das Evangelium selbst mit Vater und Mutter oder Schwiegermutter in Konflikt bringt. Und er sagt, wer Vater und Mutter mehr liebt als mich. Das heißt, wenn er sich entscheiden muss, dann zeigt sich, wo die größte Liebe ist. Und wir haben gesehen, dass es bedeuten kann, das Kreuz auf sich zu nehmen. Und das bedeutete in dem Kontext erstmal einfach tatsächlich eine Todesstrafe zu akzeptieren. Und wir haben gesehen, damit haben wir aufgehört, dass wer sein Leben findet, der wird es verlieren. Und wer sein Leben verliert um Jesu willen, der wird es finden. Jesus hat in dieser ganzen Rede jetzt seit eigentlich Vers 17, 16, 17 sehr vor den Problemen gewarnt. Wir haben gesehen, am Anfang der Rede sagt er ihm, was sie tun sollen, dass sie nicht so viel mitnehmen sollen. Und dann hat er in die Zukunft auch geschaut, hat gesehen, was es alles für Schwierigkeiten und Probleme geben wird, hat sie darauf vorbereitet, dass ihnen bewusst wird, Mission ist nicht einfach nur eine nette Freizeitbeschäftigung. Wer für Jesus sozusagen ins Feld zieht, der geht in einen echten Kampf. Denn es gibt eine echte Auseinandersetzung. Jesus selbst hat von Beginn seiner Mission an, seit seiner Taufe, diesen Kampf gespürt. Das erste, was er erlebt hat, war der Kampf mit dem Satan. Und Jesus will uns nicht von der Mission abschrecken, er will uns nur deutlich machen, dass wir nicht einfach unbewaffnet sozusagen, leichtfertig uns in Situationen begeben und dann unseren Herrn enttäuschen, wie es ja auch bei den Jüngern zum Teil dann auch manchmal passiert ist. Interessant ist jetzt aber, dass er am Ende eigentlich jetzt wieder mit einigen positiven Aspekten aufhört. Also nach all diesen Warnungen und diesen Aspekten der Verfolgung, endet es in den nächsten, letzten Versen mit sehr ermutigenden Gedanken. Die wollen wir uns ein bisschen anschauen. Vers 40, Matthäus 10, Vers 40. Wer mag den mal lesen?

[4:34] Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf. Wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Genau, also was ist so die Grundidee von dem, was Jesus hier sagen möchte? Ja, also er sagt, ihr seid meine Mitarbeiter, meine Diener, aber es ist eigentlich noch mehr. Er sagt nämlich, in dem Moment, wo, wenn ich jetzt unterwegs bin für Jesus und jemand nimmt mich auf, nimmt er wen auf? Jesus. Das heißt, ich bin eigentlich nicht nur ein Mitarbeiter, nicht nur ein Diener, sondern, wie könnte man das eigentlich noch genauer beschreiben? Ein Botschafter, genau. Jemand, der stellvertretend für Jesus ist. Das ist noch ein Unterschied, also ich kann ein Mitarbeiter in einem Unternehmen sein oder ein Diener irgendwo sein, aber da bin ich noch kein Stellvertreter. Was Jesus sagte ist, ihr seid quasi tatsächlich meine Stellvertreter, so wie die Menschen mit euch umgehen. Das ist so, als ob sie mit mir so umgehen. Der Paulus spricht von dieser Idee vom Stellvertreter. Schaut mal in 2. Korinther 5, Vers 20. 2. Korinther 5 und dort Vers 20. Die Idee eines Botschafters. 2. Korinther 5, Vers 20.

[6:05] Wer mag den mal lesen? Genau, er sagt, wir sind Gesandte oder Botschafter an Christi Stadt. Das heißt auf Deutsch, an Christi Stadt, klingt ein bisschen altertümlich, heißt, wir vertreten ihn an seiner Stelle und das ist eigentlich eine interessante Sache. Ich weiß nicht, ob uns das mal so bewusst ist, dass wenn wir Zeugnis geben, wenn wir Menschen von Jesus erzählen, dass wir in gewisser Weise auch Stellvertreter Jesu sind. Jetzt nicht in dem Sinne, wie der Papst sagt, dass er der Stellvertreter Jesu ist, im Sinne von Sündenvergeben und so weiter, aber Jesus hat den Menschen das Evangelium gepredigt, er hat geheilt, er war für die Menschen da und er wünscht sich, dass wir stellvertretend für ihn, weil er jetzt im Himmel ist, im himmlischen Heiligtum, dass wir dasselbe auch tun. Das ist eine ganz große Ehre, oder? Mir kommt der Gedanke, dass irgendwo bei Lukas steht, wenn aber jemand euch nicht aufnimmt, genau, es gibt in beide Richtungen. Das heißt allerdings, und das muss uns sehr bewusst sein, Jesus sagt, okay, es wird zwar viele Schwierigkeiten geben und ihr werdet auch Widerstand erleiden, aber es ist auch keine Kleinigkeit, um die ich euch bitte, ihr seid meine Stellvertreter. Ich meine, stellt euch vor, die Bundesrepublik Deutschland würde euch zu einem Botschafter machen, im Ausland irgendwo, ja, keine Ahnung, ein Botschafter für Deutschland, ja, oder ein anderes Land, da würde man schon denken, oh, was für eine hohe Ehre, ja, jetzt mein, wann immer ich da zu einem offiziellen Anlass gehe, repräsentiere ich mein Land. Da überlegt man sich genau, was man sagt, man überlegt sich, wie man sich anzieht, man überlegt sich, was man tut, was man sein lässt. Eigentlich sollten wir als Christen so leben und sollte bewusst sein, dass was wir sagen, was wir anziehen, was wir tun, was wir, wir repräsentieren Jesus. Und das ist eine interessante Idee, die in der Bibel öfter mal vorkommt. Schauen wir doch in 1. Thessalonicher 4, Vers 8, 1. Thessalonicher 4, Vers 8. Übrigens, wenn man jemanden, ein Stellvertreter für jemanden ist, jemanden repräsentiert, was sollte man dann auf jeden Fall sein oder können oder haben? Was ist wichtig, wenn man jemanden vertritt? Man muss gut kennen, man muss wissen, was der eigentlich so sagt und denkt und tut. Ein Stellvertreter kann nicht in eine andere Richtung arbeiten, als der, den er vertritt.

[9:11] 1. Thessalonicher 4, Vers 8. Da sagt Paulus was ziemlich interessantes. 1. Thessalonicher 4, Vers 8. Deshalb nun, wer dies verwirft, verwirft nicht einen Menschen, sondern Gott, der auch seinen Heiligen Geist in euch gibt. In euch, stimmt das? Ja, genau, in uns. Die Idee sozusagen, sagt, wer, wer das hier verwirft, was er schreibt, der verwirft nicht einfach einen Menschen, er verwirft Gott wegen dem Heiligen Geist. Jetzt lass uns kurz nachdenken. Also Paulus sagt, wir sind Stellvertreter für Gott, wodurch, wodurch? Was macht unser Stellvertreter in Gottes? Durch den Heiligen Geist. Wenn Jesus sagt zu den Jüngern in Matthäus 10, wer euch aufnimmt, nimmt mich auf und damit letztendlich den Vater, der mich gesandt hat, was hatten dann, was mussten die Jünger notwendigerweise haben? Den Heiligen Geist. Die mussten den Heiligen Geist haben. Also nur, dass uns das ganz bewusst ist, manchmal hat man so das Gefühl, naja, erst zu Pfingsten kam der Heilige Geist. Die Jünger konnten ohne Heiligen Geist gar keine Missionen machen. Zu Pfingsten wurden sie besonders gesalbt mit dem Heiligen Geist, wurden sie besonders erfüllt, da war eine besondere Ausgießung, aber jede einzelne missionarische Aktivität war ohne Heiligen Geist völlig unmöglich. Und das, das darf man nicht so vergessen, weil manchmal wird das so schematisch, da war Jesus und dann kam der Heilige Geist, aber der Heilige Geist war die ganze Zeit schon da, hat auch an den Menschen und auch in den Jüngern gewirkt. Der Gedanke in Apostelgeschichte ist, dass man will den Heiligen Geist bekommen und so werden meine Zeugen, also da ist die Verbindung zwischen Heiligen Geist und Zeugen. Ganz genau. Das heißt also, um überhaupt wirklich Jesus repräsentieren zu können, reicht es nicht, wenn wir uns anstrengen und irgendwie sagen, ich werde das mein Bestes geben, sondern wir brauchen den Heiligen Geist, wir müssen Jesus kennen. Denn je besser wir Jesus kennen, desto besser können wir ihn auch repräsentieren. Und Paulus hat das erlebt, dass das tatsächlich auch funktioniert. Schaut mal in Galater 4 Vers 14, da schreibt er das ganz aus der Praxis. Er war bei den Galatern in Kleinasien.

[11:23] Galater 4 Vers 14 und da sagt er was sehr interessantes. Galater 4 Vers 14. Und ihr habt die Versuchung, die für euch in meinem Fleisch lag, nicht mit Verachtung noch mit Abscheu erwidert, sondern wie einen Engel Gottes habt ihr mich aufgenommen wie Christus Jesus. Genau, Paulus sagt, ich war eigentlich relativ schwach bei euch, ja, ich war jetzt nicht so besonders ansehnlich oder so, aber ihr habt mich aufgenommen wie einen Engel, ihr habt mich aufgenommen wie Jesus. Weil Paulus hat das gepredigt, was Jesus gepredigt hat. Und das ist also nicht nur eine Theorie, die Jesus hier sagt, sondern das ist eine ganz, ganz reale Sache. Aber Jesus sagt nicht nur, wer euch aufnimmt, nimmt mich auf, sondern wer dann mich aufnimmt, nimmt auch den auf, der mich gesandt hat, den Vater. Und da gibt es einige Bibelverse, auch die deutlich machen, wie sehr Jesus sozusagen als Gesandter des Vaters den Vater repräsentiert. Fallen euch mal Bibelstellen ein, die deutlich machen, dass Jesus eigentlich den Vater repräsentiert hat? Wo er sagt, ja, ich habe euch die Herrlichkeit gezeigt. Ja, genau. Genau, das ist in Johannes 14, da fragen die Jünger, zeig uns den Vater und das genügt uns. Und Jesus sagt, so lange bin ich schon bei euch und ihr habt mich nicht gesehen, ich repräsentiere den Vater. Mit anderen Worten, alles, was ihr an mir seht, also beim Vater gäbe es nichts anderes zu sehen, als an mir. Und das ist interessant, weil Jesus macht ja sozusagen diese Kette auf. Er sagt, Gott, der Vater, der sendet mich und ich repräsentiere ihn und ich sende euch. Und wenn Jesus angesprochen worden ist auf seine Mission, sagt er immer, ich tue nichts aus mir selbst heraus, sondern ich tue, was ich den Vater tun sehe, ich tue sein Werk, ich bin ihm gehorsam. So sehr, dass obwohl nicht Gott der Vater auf der Erde war, sondern Jesus, das sind zwei verschiedene Persönlichkeiten, trotzdem im Handeln von Jesus der Vater sichtbar wurde. Und das gibt uns eine Idee, wie das eigentlich gemeint ist mit den Jüngern. Können wir auch sagen, das ist jetzt die Frage, alles was wir Jesus tun sehen, tun wir auch. Ich tue nichts ohne Jesus. So wie Jesus als Mensch gesagt hat, ich tue nichts ohne den Vater, er war ja Mensch, er war Gott natürlich, aber er hat als Mensch sich völlig dem Vater unterstellt, können wir als Jünger uns auch völlig Jesus unterstellen. Weil wenn wir das nicht tun, wenn wir uns quasi mit unseren eigenen Sonderplänen dazwischen stellen, dann ist quasi diese Kette unterbrochen oder zumindest getrübt. Dann kann das Evangelium nicht so klar hindurch. Und wenn Jesus, der sündlos war, trotzdem der Meinung war, dass seine eigenen sündlosen Ideen, die er hatte, irgendwie unabhängig von Gott, dass er unabhängig von Gott sein könnte, dass er das nicht gedacht hat, sondern der Meinung war, dass obwohl er sündlos war, er sich trotzdem dem Vater unterstellt. Das sollte uns zeigen, wie sehr wir uns als Sünder eigentlich Jesus in der Mission unterstellen sollten und überlegen sollten, wie sehr wir Jesus repräsentieren. Und wieder, das bedeutet, ihn einfach besser kennenlernen. Aber es hat nicht nur etwas mit Beziehung zu tun.

[15:21] Schauen wir uns zwei Texte noch an. Johannes 5, Vers 23. Da habt ihr so einen klassischen Text von Jesus, der das im Sanhedrin hier sagt. Johannes 5, Vers 23. Damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. Das ist eine sehr enorme Aussage vor dem obersten Gericht der Juden, das zu sagen. Er sagt, wenn ihr den Sohn nicht ehrt, ehrt ihr auch den Vater nicht, weil Jesus den Vater repräsentiert. Der ist der Ausdruck seines Wesens. Schauen wir noch 2. Johannes und dort Kapitel 1, Vers 9. Und da wird jetzt deutlich, dass auch noch ein anderer Aspekt eine Rolle spielt. 2. Johannes 1, Vers 9. Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht. Wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. Genau, also es ist interessant, hier geht es auch um die Lehre. Das heißt, in der Mission oder in dieser Idee mit Gott und Jesus geht es nicht nur darum, dass um die Beziehung, sondern auch das, was wir sagen. Wer die Lehre von Jesus nicht glaubt und nicht korrekt oder nicht so weiter gesagt hat, der hat weder den Vater noch den Sohn. Man kann also auch daran erkennen, ob wir Gott wirklich der Welt richtig darstellen können, ist es auch wichtig, dass wir uns bewusst machen, was Jesus gelehrt hat und wie er es gelehrt hat. Es gibt diese Tendenz, ihr kennt das, dass man sagt, Hauptsache Jesus. Die Lehre ist jetzt unwichtig oder so. Aber hier wird sehr deutlich, dass wenn wir in der Lehre abweichen, wenn wir uns von dem entfernen, was Jesus als Wahrheit gepredigt hat, dann können wir nicht behaupten, dass wir Jesus repräsentieren. Das ist eigentlich so das Hauptproblem dann, wenn man es jetzt ganz unterbricht, im Papsttum, weil dort die Lehre geändert wird und trotzdem die Behauptung aufgestellt wird, Jesus zu repräsentieren. Ein Gedanke wegen der Beziehung Jesus und der Heilige Geist. In Paulus schreibt im Römer Kapitel 8, dass ihr jedoch seid nicht im Fleisch, sondern im Geiste, wenn anders Gottes Geist in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein. Also wir sehen, wie wichtig ist, dass der Geist Gottes wohnt in uns, sonst sind wir nicht die Nachfolger Jesu.

[18:32] Halten wir fest, die Mission, trotz aller Schwierigkeiten, ist Ellenweit würde er sagt, die Mission der Diener Christi ist eine hohe Ehre. Und es ist manchmal nicht so bewusst, wenn wir am Missionssabbat vielleicht denken, soll ich gehen, soll ich nicht gehen, wenn wir zum Missions-, zum Evangelisationsvortrag sagen, soll ich gehen, na, ist schon spät. Und es ist manchmal nicht bewusst, was für eine hohe Ehre es ist, für Jesus zu sprechen. Und das hat eine heilige Verantwortung, sagt sie. Und dass Jesus uns damit beauftragt, zeigt auch, wie viel er uns zutraut. Niemand wählt einen Botschafter aus, der unfähig ist. Nun würdet ihr sagen, vielleicht, ja, aber wir sind doch unfähig, aber mit Jesus sind wir eben fähig. Jesus hat uns nie gebeten, ohne ihn loszuziehen. Und mit ihm können wir eine ganze Menge erreichen. Wir sehen, die Jünger, schwach wie sie sind und unvollkommen wie sie sind, die erreichen eine ganze Menge, weil sie nämlich verstanden haben, es ist eine hohe Ehre, für Jesus zu reden und mit ihm zu gehen.

[19:33] Jetzt schauen wir zurück in Matthäus 10 und dort Vers 41. Matthäus 10, Vers 41. Vers 41, Matthäus 10, Vers 41. Wer einen Propheten aufnimmt, in eines Propheten Namen, wird eines Propheten Lohn empfangen. Und wer einen Gerechten aufnimmt, in eines Gerechten Namen, wird eines Gerechten Lohn empfangen. Okay, das ist ein interessanter Vers. Also erstmal ganz allgemein gesprochen, was bedeutet der Vers? Das auch, ja, das auch. Okay, also, er sagt, wenn man einen Propheten aufnimmt, weil er ein Prophet ist, was bekommt man dann? Den Lohn eines Propheten. Schaut mal, das heißt mit anderen Worten, da gibt es eine Person, der ist Prophet. Wir würden ja denken, der Prophet ist ein besonderer Mensch, oder? Propheten sind von Gott besonders inspiriert, also direkt inspiriert. Sie haben eine gewaltige Aufgabe, ja, sie bekommen einen großen Lohn. Aber Jesus sagt, nicht nur der Prophet bekommt den Prophet eines Lohnes, sondern auch jeder, der ihn einfach aufnimmt. Also, wir würden vielleicht denken, um es runterzubrechen, ein Evangelist hat eine große Aufgabe, der reist durch die Welt und prägt das Evangelium. Jesus sagt, das sagt er jetzt zwar nicht wörtlich, aber im Prinzip, wer einen Evangelisten aufnimmt und ihm hilft und dient, bekommt den Lohn eines Evangelisten. Jetzt gibt es vielleicht manchmal jemand, der sagt, ach, ich habe keine großen Gaben und Fähigkeiten, ja, ich kann nicht in einem Fußballstadion predigen, ja, oder ich kann nicht singen für den Herrn, ich habe keine großen Gaben und Fähigkeiten. Aber Jesus sagt, wenn du jemandem anderen, der vielleicht von Gott bestimmte Fähigkeiten bekommen hast, ihm hilfst, ihn aufnimmst, ihn stärkst, für ihn da bist und weil er diese Aufgabe hat, weil du sozusagen siehst, er hat diese Aufgabe oder die Person hat diese Aufgabe und du unterstützt sie in dieser Aufgabe, bekommst du denselben Lohn. Ganz egal, ob du so gepredigt hast wie er oder nicht. Und das zeigt uns also, dass bei Gott es nicht so sehr um die Leistung geht, als vielmehr um die Herzenseinstellung und die Bereitschaft, im Werk zu dienen. Der Prophet bekommt nicht mehr Lohn oder der Apostel bekommt nicht mehr Lohn als das Gemeindeglied, das den Apostel unterstützt, weil er ein Apostel ist. Interessant, oder?

[22:11] Jetzt mal ein bisschen in biblischen Geschichten gedacht. Kennt ihr denn Leute in der Bibel, die Propheten aufgenommen haben? Im Alten Testament gibt es das so. Welche eine Frau? Ja genau, die Schunemiterin, oder? Die Frau aus Schunem. Welcher Prophet war das? Elisa. Ja, Elisa kam da immer vorbei, kann man nachlesen, in 2. Könige 4 und den haben sie immer bewirtet und irgendwann hat sich die Frau gedacht, Mensch, der kommt so oft, wir bauen extra für den noch an. Ja, ich meine, wer hat schon mal sein Haus angebaut, nur weil da ein Gastprediger immer mal wieder kam. Ganz schön Aufwand. Die haben extra angebaut für ihn. Und was war ihr Lohn? Den Sohn bekommen, war es der einzige Lohn? Haltet euch im Hinterkopf, da gibt es noch mehr Geschichten. Er war krank. Ja, er ist gestorben und er wurde wieder auferweckt. Kennt ihr noch irgendjemanden, der einen Propheten aufgenommen hat und dessen Sohn gestorben und wieder auferweckt worden ist? Ja, also wer war die Person? Wer hat den Elia aufgenommen? Auch eine Frau, eine Witwe, die Witwe aus, in dem Fall von Zarpath, die heidnische Witwe aus Zarpath, die auch einen Propheten aufgenommen hat und einen besonderen Lohnempfang empfing, nämlich als der Sohn tot war, wurde er wieder auferweckt. Es gibt in der Bibel nicht so viele Personen im Alten Testament, die von den Toten auferweckt worden sind. Also mir fallen jetzt spontan vier ein im Alten Testament. Also Mose, aber der war für sich alleine, da kam Jesus direkt und dann die beiden Jungs von diesen beiden Frauen, die einen Propheten aufgenommen haben und dann gibt es noch diese kuriose Geschichte von dem Mann, der begraben werden sollte, auf die Gebeine von Elisa fällt und wieder tot ist. Aber in dieser klassischen Situation, jemand ist tot und ein Mann Gottes kommt und betet für ihn, sind es zwei Geschichten. Die Witwe von Zarpath und die Schundemieterin, beides Frauen, die einen Propheten aufgenommen haben und jetzt den Lohn eines Propheten bekommen, mit einem der größten Wunderleben, die es überhaupt im Alten Testament so gegeben hat.

[23:34] Wir fallen euch im Neuen Testament Leute ein, unabhängig von Totenauferstehung, die sich um Apostel gekümmert haben, die uns erwähnt sind, als diejenigen, die sich besonders verdient gemacht haben, die Apostel, die Jünger zu unterstützen. Ja, Aquila und Priscilla, die haben mit Paulus zusammengearbeitet, ja genau. Es ist ganz bezeichnend, wir kennen ja Paulus und Petrus und Johannes, aber nicht die, die sie aufgenommen haben. Aber da werden einige erwähnt in der Bibel. Schauen wir uns ein paar Beispiele an.

[25:02] In Apostelgeschichte 16 und dort Vers 15. Apostelgeschichte 16 Vers 15. Als sie aber getauft worden war und auch ihr Haus spart sie und sprach, wenn ihr davon überzeugt seid, dass ich an den Herrn gläubig bin, so kommt in mein Haus und bleibt dort. Und sie nötigte uns. Ja, gibt es heute manchmal auch noch in der Gemeinde, ja, dass man genötigt wird, irgendwo dann gut zu essen. Wer war das? Lydia. Lydia, die den Lohn eines Paulus empfängt hier. Sie hat den Paulus aufgenommen, empfängt den Lohn eines Paulus. Oder Römer 16. Römer 16, da haben wir die ganze Liste von Leuten, die da eine Rolle spielen. Römer 16 Vers 23. Römer 16 Vers 23.

[26:08] Genau, wer mag den lesen? Es grüßt euch Gaius, der mich und die ganze Gemeinde beherbergt. Es grüßen euch Erastus, der Schatzmeister der Stadt und der Bruder Quartus. Genau, der geht zu den Gaius. Und was macht der Gaius? Der hat die ganze Gemeinde bei sich im Haus. Der öffnet sein Haus für den Hausgottesdienst. Der lässt den Paulus bei sich wohnen, dort in Korinth. Der Gaius, ja, wir hören mehr von Paulus, nicht viel von Gaius, aber ohne Gaius, der Gaius macht es möglich, dass der Paulus da in Ruhe seinen Römerbrief schreiben kann. Da muss man sich mal überlegen. Während also, wir lesen den Römerbrief, aber jemand hat dafür gesorgt, dass es Paulus gut gegen den Römerbrief schreiben konnte. Der Gaius. Und noch einer in 2. Timotheus 1.

[26:55] 2. Timotheus 1, Vers 16 bis 18. Man könnte sicherlich noch mehr anführen, aber ich habe mal so eine Idee, was Jesus hier gemeint hat. 2. Timotheus 1, Vers 16 bis 18. Von dem hört man vielleicht noch kaum was richtig gehört, aber Paulus spricht gut von ihm. 2. Timotheus 1, Vers 16 bis 18. Der Herr gebe Barmherzigkeit dem Hause des Onesiphorus, denn er hat mich oft erkriegt und hat sich meiner Ketten nicht geschämt, sondern als er in Ruhm war, suchte er mich eifrig und fahnd mich. Und 18 auch noch. Der Herr gebe ihm das in Barmherzigkeit, finde bei dem Herrn an jenem Tage, und welchen Dienst, den er in Ephesus geleitet hat, weißt du am besten. Genau, ganz besonderer Mann, Onesiphorus. Kaum jemals darüber gepredigt, aber Paulus sagt, der war richtig eine echte Hilfe. Und zwar in Ruhm, als er gefangen war. Ihr wisst, als Paulus in Ruhm gefangen war, haben sich viele um ihn gekümmert. Er sagt, die meisten haben mich verlassen, die haben mich alle irgendwie, die haben alle so ein bisschen auf Abstand gegangen. Aber der Onesiphorus, als er in Ruhm war, der hat sich um Paulus gekümmert, der den auch in Ephesus beherbergt und ihm gedient. Wir lesen vielleicht nicht viel in der Bibel von denen und hören noch weniger an Predigten von denen, aber sie werden einen großen Lohn haben. Und das zeigt uns, dass Gott für sehr viele verschiedene Gaben und Fähigkeiten auch einen Platz hat in seiner Mission.

[28:50] Übrigens, man kann dafür in große Gefahr geraten, wenn man Propheten aufnimmt. Kennt ihr jemanden, der quasi in der Todesgefahr eine ganze Reihe von Propheten aufgenommen hat und sie im Untergrund versorgt hat? Zur Zeit von Ahab, da gab es die Isebel und die wollte alle Propheten des Herrn umbringen. Und da gab es einen, der war in höchster Position, der hat sich ganz schön aus dem Fenster gelehnt, nämlich das war der Obadja. Und der hat dort eine ganze Reihe von Propheten in Höhlen versorgt. Kann man noch mal nachlesen. Erste Könige 18 ist das, glaube ich. Erste Könige 18 Vers 3 und 4. Er hat 100 Propheten, genau 50 und 50. Obadja, der Verwalter in höchster Position. Und er hätte ja sagen können, also wenn ich das riskiere, dann verliere ich vielleicht meine Position, verliere ich meinen Job. Aber er hat wirklich was investiert, der Obadja, weil er diese Propheten aufgenommen hat und sich um sie gekümmert hat. Und die Bibel sagt uns, dass Gott das alles sieht und honoriert.

[30:03] Schau mal in Hebräer Kapitel 6, ganz toller Vers, Hebräer 6 Vers 10. In dieser Welt, auch in dieser Gemeinde wird es nicht immer so gesehen, aber Gott sieht die Dinge, wie sie wirklich sind. Hebräer 6 und dort Vers 10, dort heißt es, denn Gott ist nicht ungerecht. Dass er euer Werk und die Bemühungen in der Liebe vergesse, die ihr für seinen Namen bewiesen habt, indem ihr den Heiligen dientet und noch dient. Paulus sagt, wenn ihr den Heiligen dient, wird Gott das nicht vergessen. Er ist nicht ungerecht. Was immer wir tun, wenn es noch so Kleinigkeiten sind, die wir gleich sehen werden, Gott sieht es und er freut sich darüber und es ist wichtig für die Mission. Die Mission besteht nicht nur aus Leuten, die an der Frontlinie das Evangelium buchstäblich predigen, sondern auch aus Menschen, die diesen Menschen unterstützen.

[31:05] Wenn wir sprechen über London als Propheten, dann komme ich in Erinnerung, Jesus war der größte Prophet und ich denke jetzt an die Zerstörung Jerusalems. Alle diejenigen, die haben an seine Worte geachtet, kein Junge ist gestorben, alle anderen sind verloren. Ich denke an Jeremia. Jeremia hat gesagt, bitte geht ihr nicht nach Ägypten, aber dies und jenes. Und wir sehen, wenn jemand es akzeptiert, dann sind wir gerettet. Wenn jemand die Worte eines Propheten verachtet, dann sind wir verloren, sogar sterben.

[31:38] Schauen wir mal gemeinsam noch in 3. Johannes. Das liest man nicht so oft. 3. Johannes und dort Vers 5 bis 8. Da geht es auch an einen Gaius. In 3. Johannes Vers 5 bis 8 heißt es, mein Lieber, du handelst treu in dem, was du an den Brüdern tust, auch an den Unbekannten. Interessant, oder? Der hat sich also nicht nur um die gekümmert, die, also ich meine, wenn der Paulus in die Stadt kommt, haben sich wahrscheinlich alle drum gerissen, den Paulus zu unterstützen, aber auch an den Unbekannten. Das gibt es ja manchmal auch in der Gemeinde, dass je bekannter jemand ist, dass man dann irgendwie ihn mehr auf Händen tragen möchte. Aber Johannes sagt dir, nein, nein, nein, du hast Liebe für die Unbekannten, die von deiner Liebe Zeugnis abgelegt haben vor der Gemeinde. Du wirst Wohltun, wenn du ihnen ein Geleit gibst, wie es gotteswürdig ist, also sie quasi mit Gaben unterstützt. Denn um seines Namens willen sind sie ausgezogen, ohne von den Heiden etwas anzunehmen. So sind wir nun verpflichtet, solche aufzunehmen, damit wir Mitarbeiter der Wahrheit werden. Also wie nennt Paulus diejenigen, die Missionare beherbergen? Mitarbeiter der Wahrheit, das sind tatsächlich echte Mitarbeiter im Werk des Herrn.

[33:05] Aus Gottes Sicht gehört beide zusammen. Der Paulus oder Johannes, die den Brief schreiben, der Millionen bekehren wird und der Gaius oder Onesiphorus oder wie sie alle heißen, die das Essen machen, die den Paulus und den Johannes dann damit bewirten, damit er weiter den Brief schreiben kann. Aus Gottes Sicht gehört das zusammen und deswegen ist auch die Gemeinde so vielfältig mit allen verschiedenen Gaben, dass wir uns gegenseitig unterstützen und nicht schauen, ich mache das, du machst was anderes, dann bin ich besser oder du schlechter oder so. Nein, nein, nein, wir gehören alle zusammen, das ist die Idee.

[33:37] Schauen wir noch in Matthäus 10 Vers 42, der letzte Vers dieser Rede und da sieht man jetzt sozusagen, dass es hier nicht nur um große Dinge geht, sondern lesen wir direkt in Matthäus 10 Vers 42. Und wenn jemand einem dieser geringen nur einen Becher kalten Wasser zu trinken gibt, in eines Jüngers Namen, wahrlich ich sage euch, er wird seinen Lohn gewiss nicht verlieren. Wenn jetzt gedacht haben, die haben da den Paulus beherbergt und die Stunamiterin hat ihr Haus noch ein extra Stockwerk drauf gebaut und so, meine Güte, was muss ich dann tun? Ein Becher mit kaltem Wasser. Da habt ihr jeden Sabbat die Gelegenheit, dem Prediger einen Becher mit Wasser geben. Was ich sagen will ist, Jesus spricht von einfachen Dingen. Wenn ich einem Gläubigen zur Unterstützung einen Becher Wasser gebe, gibt es Engel, die das notieren und es in dem Himmel vermerkt als ein Akt der Liebe und Loyalität. Freilich, natürlich, das ist nicht, damit wir uns den Himmel verdienen, ja, nicht, dass wir es falsch verstehen, aber wenn ich aus Liebe zur Botschaft etwas Kleines tue, was vielleicht niemand so richtig sieht, sieht der Himmel es doch. Und Jesus sagt sehr deutlich und er sagt es auch den Jüngern, damit ihnen bewusst wird, sagt es möglicherweise auch, um ihnen bewusst zu machen, ihr seid nicht wichtiger als die zwölf Apostel, die jetzt hier durch die Gegend ziehen, als diejenigen, die euch unterstützen. Das ist ein Zusammenspiel. Denkt nur nicht, dass diejenigen, die euch Wasser reichen, das machen müssen, dass sie irgendwie so Wasserträger sind. Nein, nein, sie werden ihren Lohn bekommen.

[35:44] Oder ist die Größe der Gabe erst mal weniger entscheidend? Kennt ihr noch jemanden in der Bibel, der mit einer ganz kleinen Gabe ganz viel erreicht hat? Der Junge mit den paar Broten, paar Fischen. Ich vergesse immer, es sind fünf Brote, zwei Fische, zwei Brote, fünf Fische. Ganz wenig nur, hat viel erreicht. Die Witwe, die mit ihren wenigen Groschen, die sie da hineingeworfen hat. Wahrscheinlich hat niemand mehr für das Werk Gottes getan, als sie finanziell, weil aufgrund ihres Beispieles und der in Evangelien steht, sind Millionen dem Werk des Herrn zugeführt worden, weil alle sich an ihrem Beispiel genommen haben. Was will ich sagen? Es zählt nicht die Größe der Gabe, es zählt die Herzenseinstellung. Der Paulus sagt das so, in 2. Korinther 8, Vers 12. Denn wo die Bereitwilligkeit vorhanden ist, da ist einer wohlgefällig entsprechend dem, was er hat, nicht entsprechend dem, was er nicht hat.

[37:05] Also wonach bemisst Gott, wenn wir etwas für sein Werk tun? Die Bereitwilligkeit und er misst es an unseren Möglichkeiten. Das ist das, was Jesus bei der Witwe sagt. Sie hatte nur diese Möglichkeit, das ist viel größer, als wenn man viel gibt, aber das sind nur zehn Prozent oder fünf Prozent. Am Ende, das machen wir eigentlich, ich meine ganz ehrlich, das machen wir in unserem Leben ja auch. Wenn ein kleines Kind von drei Jahren ein Bild malt, dann setzt sich etwas anderes voraus an Möglichkeiten, als wenn jemand mit 15 ein Bild malt oder so, an Fähigkeiten. Und so ist es bei Gott auch. Er weiß, was wir zu geben in der Lage sind, welche Gabe und Fähigkeiten uns gegeben hat. Manche haben ein Talent, manche zwei Talente, manche fünf Talente, manche später zehn, weil sie es vermehrt haben. Aber jeder kann etwas geben und worauf Gott schaut, ist die Bereitwilligkeit, die Hingabe. Und damit endet seine Anweisung an die Jünger, weil im Grunde genommen, jetzt sind die Jünger ja im Vergleich zu den Geschwistern, die sie auf dem vielleicht vollmächtig und predigen, aber im Vergleich zu Jesus sind sie eigentlich auch nur wieder ganz kleinig und haben viel weniger Möglichkeiten. Und was passiert jetzt? Er hat ihnen all das mitgegeben und wir lesen jetzt in Markus 5, was als nächstes passiert.

[38:28] In Markus Kapitel 5 und dort Vers 6, Vers 12. Nachdem sie diese ganze Rede gehört haben, die bei Markus und Lukas nur ganz kurz dargestellt ist, aber bei Matthäus ausführlich. Was passiert? Wer mag mal lesen? Vers 12 von 13. Genau, danke schön. Also, sie ziehen jetzt los und was predigen sie? Buße. Warum predigen sie Buße? Ja, genau, weil Jesus die Buße gepredigt hat und weil Johannes der Täufer Buße gepredigt hat und weil schon die alttestamentlichen Propheten Buße getan haben. Sie werden losgeschickt, nicht um etwas Neues zu erfinden, Achtung, nicht um etwas Neues zu erfinden, sondern um die alte Botschaft zu predigen. Und wenn Jesus uns auch sendet, dann nicht, damit wir etwas Neues erfinden, was noch nie vorher da gewesen ist, sondern damit wir die einfache, klare Evangeliumsbotschaft predigen, die schon immer gepredigt worden ist, nämlich tut Buße. Das sagt schon der Hesikel, das sagt der Jeremia, das sagt Daniel, das sagt Johannes der Täufer, das sagt Jesus, das war die, in Offenbarung, das war die Botschaft der Reformatoren, das war die Botschaft der Pioniere, das war die Botschaft von William Miller, das ist unsere Botschaft, tut Buße. Und so ist also Bewusstsein, Jesus sendet uns aus, damit wir Menschen zur Umkehr rufen, dass sie sich bekehren und dass sie, wie es Petrus später sagt oder Paulus sagt, Früchte der Buße bringen. Übrigens, als dann die Jünger nach der Kreuzigung und der Auferstehung und der Himmelfahrt nach zehn Tagen Gebet vom Heiligen Geist völlig erfüllt werden, was predigen sie dann? Tut Buße und glaubt das Evangelium. Und Petrus sagt sogar, dass Jesus erhöht worden ist, damit er Israel Buße schenkt und Vergebung der Sünden. An der Botschaft hat sich nichts geändert. Sie predigen jetzt schon die Botschaft, die sie später unter der Vollmacht des Heiligen Geistes predigen werden. Das heißt auch, wenn der Heilige Geist kommt, ändert sich nicht die Botschaft. Wenn da Spätregen kommt, ändert sich nicht die Botschaft. Wir werden dieselbe Botschaft predigen, wie jetzt auch schon, nur mit mehr Kraft. Deswegen sollten wir die Botschaft jetzt schon predigen, damit dann noch mehr Kraft dazukommt. Die Botschaft ändert sich nicht und Paulus sagt uns auch, dass diese Botschaft mit Sanftmut gepredigt werden soll.

[41:09] Übrigens, warum sollten, ist euch das aufgefallen, sollten die Kranken wie heilen? Was haben sie gemacht? Haben sie wie Jesus einfach nur gesagt oder was sollten sie machen in den meisten Fällen hier? Wie haben sie die geheilt? Mit Öl. Kennt ihr da irgendeine Antibiotik, die davon spricht, mit Öl? Ja, Corvus 5. Ja, die Ältesten. Das ist das, was wir heute auch eigentlich tun, wenn Menschen sehr krank sind, dass wir sie mit Öl salben. Das heißt, die Jünger haben eigentlich das schon gemacht, was wir heute auch tun sollten und wir folgen da ihren Fußstapfen.

[41:41] Letzter Vers in Lukas 9, Vers 6 und damit enden wir für heute. Lukas 9, Vers 6. Dort heißt es in Lukas 9, Vers 6, ganz schön, man sieht sie so förmlich vor dem inneren Auge ausströmen in alle Himmelsrichtungen. Lukas 9, Vers 6.

[42:04] Du magst lesen. Lukas 9, Vers 6. Hat es jemand? Ja, sie gingen aber hinaus und durchzogen die Dörfer nacheinander, indem sie die gute Botschaft verkündigten und überall heilten.

[42:30] Ja, kann man sich vorstellen, Jesus predigt zu seinen Jüngern, erklärt ihnen alles und dann gehen sie los in verschiedene Himmelsrichtungen, in sechs Richtungen gleich, also wir sind immer zu zweit gegangen, aber in sechs Richtungen gleichzeitig und überall, wo sie hinkommen, in alle Dörfer predigen sie das Evangelium und heilen alle. Wer war wohl nicht begeistert von dieser Tatsache? Der Satan. Bis jetzt hat es Jesus alleine gemacht, aber jetzt multipliziert sich das Evangelium und es ist ja abzusehen, wenn die das machen und die auch wieder Leute ausbilden, das ist ja wie eine Kettenreaktion und wir werden sehen das nächste Mal, just in dem Moment, wo die Mission hier beginnt, der Gemeinde haut der Satan richtig rein. Wenn wir uns das nächste Mal anschauen, was passiert, während die zwölf unterwegs sind, passiert etwas ganz Dramatisches, aber wenn wir uns das nächste Mal anschauen, nur dass wir uns bewusst machen, hier macht das Evangelium einen Schritt nach vorne und der große Kampf beginnt gleich in die nächste Phase einzuschreiten. Aber halten wir fest, Jesus hat für dich und für mich einen Platz in seinem Werk und ganz egal, welche Aufgabe wir haben, wir sind Mitarbeiter Jesu und ob wir nun reden oder kochen oder was immer wir tun, oder wenn wir nur Wasser reichen, können wir das so tun, dass Jesus sichtbar wird, der auch gedient hat und damit werden wir Gotteswesen der Welt zeigen, wo wir uns vorgenommen, Jesus zu folgen und von ihm zu erzählen, wo immer wir auch hinkommen, dann lasst uns doch gemeinsam beten.

[44:04] Lieber Vater, danke, dass du Jesus gesandt hast und danke, dass wir durch ihn verstehen können, wie du wirklich bist und danke, dass du uns, obwohl wir so schwach und so sündig sind und dich so oft enttäuscht haben, dass du uns trotzdem das Vertrauen entgegenbringst, für dich zu sprechen und andere Menschen von dir zu erzählen. Herr, wir möchten dich von ganzem Herzen bitten, dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst, denn alleine könnten wir das niemals und dass wir lernen, immer mehr an deiner Hand zu gehen, dir ähnlicher zu werden, das zu sagen, was du sagen würdest und das zu tun, was du tun würdest und wir danken dir, dass du uns verheißen hast, dass, was immer wir aus Liebe zu dir und zu deinem Werk tun, dass nichts davon verloren ist, so wollen wir uns dir zur Verfügung stellen und dir danken, dass du uns in deinem Werk gebrochen wirst. Amen.

[45:19] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


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