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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt aus der Serie „Der Ersehnte“ erklärt Christopher Kramp die Bedeutung von Glauben an Jesus Christus als dem Brot des Lebens. Er beleuchtet, wie Gott uns durch Lehre zu Jesus zieht und wie Jesus die vollkommenste Offenbarung des Vaters ist. Die Predigt betont, dass ewiges Leben nicht von Wundern abhängt, sondern vom Glauben an Jesus, der uns bereits jetzt Gemeinschaft mit Gott schenkt.

In dieser Predigt aus der Serie „Der Ersehnte“ beleuchtet Christopher Kramp die Bedeutung des Glaubens an Jesus Christus als den Weg zum ewigen Leben. Er erklärt, wie Jesus sich als das Brot des Lebens offenbart und wie das Verständnis seiner Identität als Abbild Gottes entscheidend ist. Die Predigt vergleicht die Erfahrungen der Israeliten in der Wüste mit der heutigen Suche nach Wundern und betont, dass wahres Leben nicht von äußeren Zeichen, sondern von einer tiefen Beziehung zu Jesus abhängt.


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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:30] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar „Der Ersehnte“. Schön, dass ihr da seid und schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de. Wir haben letzte Woche aufgehört mitten in Johannes 6 in dieser großartigen Predigt über das Brot des Lebens. Da wollen wir heute ein paar Verse weiter studieren und uns dann genauer anschauen, was Jesus hier uns persönlich und den Menschen damals sagen wollte. Bevor wir beginnen, wollen wir gemeinsam mit einem Gebet starten und wem es möglich ist, auch zu Hause, den lade ich ein, dazu niederzuknien.

[1:14] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir von ganzem Herzen für dein Wort und für deine Verheißung, für die Kraft, die du dort hineingelegt hast, dass da Gedanken sind, die unergründlich sind, über die wir immer und immer wieder neu nachdenken können und nachsinnen können, wie David sagt in Psalm 1. Und Herr, wir wollen darüber nachdenken jetzt, weil wir wissen, dass durch das Anschauen deiner Wahrheit du uns verändern kannst und willst. Und so bitten wir dich, dass du zu uns sprichst, dass dein Wort seine Kraft entfaltet in unserem Leben, dass wir erkennen, was das für uns persönlich bedeutet und dass wir Entscheidungen treffen, die bis in die Ewigkeit reichen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:02] Johannes Kapitel 6. Wir sind ja mittendrin in dieser Rede von Jesus in Kapernaum in der Synagoge. Erinnert euch, die Menschen hatten ihn gesucht am Tag nach dem Brotwunder. Erinnert euch, die wollten noch mehr Brote haben und Jesus war nicht mehr da, denn er war auf dem Wasser gegangen und seinen Jüngern dann gefolgt. Und als dann die Menschenmenge dann Schiffe bekommen hat, sind sie nach Kapernaum übergesegelt und haben ihn dort getroffen, haben erfahren, so schreibt Ellen White, von den Wundern, die geschehen waren in der Nacht und haben dann allerdings die Aussage oder Jesus hat sie konfrontiert mit dieser Aussage, dass sie gar nicht Zeichen wirklich gesehen haben, sondern nur Brot gegessen haben und davon satt geworden sind. Und dann entspinnt sich dieser Dialog, wo er sagt, ich habe euch ein Brot zu geben, das noch größer ist, als das, was Mose euch gegeben hat. Das Brot vom Himmel. Und dann sagen sie, das sollen wir haben, gib uns das Brot vom Himmel. Und dann sagt er diese berühmten Worte: Ich bin das Brot vom Himmel, ich bin vom Vater gesandt, ich bin derjenige, den ihr braucht.

[3:32] Dann haben wir gesehen, da fangen sie an, was ist ihre Reaktion? Sie murren, so wie die Israeliten im Alten Testament murren, so murren sie jetzt auch. Und sie fangen an wieder über seine Herkunft zu spekulieren und sagen: „Wir kennen doch, wie kannst du sagen, dass du vom Himmel bist?“ Und Jesus antwortet dann ihnen, damit haben wir dann aufgehört. Er hat gesagt: „Niemand, der zu mir kommt, kann zu mir kommen, ohne dass nicht der Vater ihn zieht.“ Wir haben gesehen, jeder Mensch, der wirklich zu Jesus kommt, der kommt nicht aus eigener Kraft, sondern weil der Vater ihn zieht. Wir können als Menschen eigentlich nur uns ziehen lassen. Wir können Gott nicht beeindrucken, wir können ihn nicht auffordern, uns zu ziehen, wir können uns nur ziehen lassen. Und damit hat Jesus deutlich gemacht, dass sein Werk und die Absicht des Vaters identisch waren. Ja, die Juden dachten ja, sie könnten an Gott, den Vater glauben und Jesus ablehnen. Aber das geht nicht, denn wenn man an Gott, den Vater wirklich glaubt, das hat er damals schon im Sanhedrin deutlich gemacht, der Vater, der weist auf Jesus, der zieht zu Jesus.

[4:41] Und dann stellt sich diese Frage: Was bedeutet es, vom Vater gezogen zu werden? Ja, damit haben wir aufgehört. Wie zeigt sich das, dass ich vom Vater gezogen werde? Spüre ich da irgendwie so ein Stechen in der Brust? Spüre ich irgendeine Gänsehaut auf dem Rücken? Dann steigen wir vielleicht noch mal ein in Vers 45. Das ist ein wichtiger Vers. Jesus erklärt, wie der Vater uns zieht. Dort heißt es: „Wer mag das mal lesen, Johannes 6, Vers 45, noch mal als Wiederholung.“

[5:25] Genau, also das war ein Zitat aus Jesaja, haben wir gesagt. Ja, da geht es um die Kinder Israels. Von wem sollen sie gelehrt werden? Von Gott. Also wie zieht Gott, worin besteht sein Ziehen? Es besteht darin, dass er, also hat er in Vers 44 gesagt, dass ihn der Vater zieht. Und jetzt erklärt er in Vers 45, wie macht das Gott, wie zieht er uns? Er lehrt uns. Und deswegen ist die Lehre so wichtig. Ja, ihr kennt das vielleicht. Leute sagen: „Ich brauche nur Jesus, ich brauche keine Lehre.“ Aber es ist die Lehre der Bibel, die uns, wenn sie richtig ist, die wahre Lehre, sie führt uns zu Jesus. Immer dann, wenn ich Interesse an der Wahrheit habe, wenn ich Wahrheit verstehen will, dann kann mich Gott zu Jesus weisen.

[6:20] Ja, ganz genau. Also in Johannes 7 geht es ja auch darum, wer den Willen tun will. Alleine kann ich ihn ja gar nicht, ich brauche ja Jesus. Aber wer diesen Wunsch hat, ich möchte von Gott gelehrt werden. Es gibt ja letztendlich zwei Typen von religiösen Menschen. Eigentlich fallen alle religiösen Menschen, die es gibt in allen Religionen, inklusive der Bibelreligion, in zwei Typen. Die einen, die schon meinen, etwas zu wissen und die Bibel oder was immer sie lesen, nur lesen, um ihre eigene Meinung bestätigt zu bekommen. Und Menschen, die aufrichtig suchen, die die Wahrheit wissen wollen, die ihre eigene Meinung hinterfragen, damit Gott sie belehren kann. Ellen White spricht von einem „teachable spirit“, von der Einstellung, gerne etwas zu lernen, auch wenn das meine eigene Meinung vielleicht korrigiert. Und ohne diese Einstellung kann ich zu Jesus kommen. Wir sehen das bei den Pharisäern, oder? Die kannten viel von der Bibel, die wussten viel auswendig, aber sie wollten nicht belehrt werden und so haben sie am Ende gar nichts erreicht. Entscheidend ist, dass wir bereit sind, am Morgen, wenn wir die Bibel aufmachen, nicht nur zu sagen: „Jetzt lese ich meine Andacht“, sondern: „Herr, zeig mir etwas, lehre mich. Und wenn ich mich ändern muss, in irgendeinem Punkt, zeig es mir.“

[8:04] Nun, schauen wir mal weiter jetzt in Johannes 6, Vers 46. Wer mag mal Vers 46 lesen?

[8:12] Genau, diesen Satz, diesen Gedanken kennt ihr, oder? Den zitiert man meistens aus einem anderen Kapitel in Johannes. Dieser selbe Gedanke: „Niemand hat den Vater gesehen.“ Welchem Kapitel von Johannes kennt ihr das? Ein recht bekannter Gedanke. „Niemand hat den Vater je gesehen, sondern der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn offenbart.“ Wo steht das?

[8:56] Ja, Johannes, genau, aber wo? Das ist ein Gedanke, den hat Johannes schon mal geschrieben. Also ganz am Anfang schaut man Johannes 1. Darauf nimmt es jetzt quasi Bezug. Da sieht man sozusagen, wie Johannes am Anfang Gedanken aufschreibt, die später in den Geschichten dann wieder auftauchen. In Johannes Kapitel 1 und dort Vers 18. Da heißt es: „Niemand hat Gott je gesehen. Der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat Aufschluss über ihn gegeben.“

[9:30] Die Idee ist natürlich, dass Jesus, oder was ist die Idee von dem Vers? Frage ich vielleicht euch. Was will der Vers eigentlich sagen, Johannes 1 Vers 18? Genau, wir können nur durch Jesus verstehen, wie Gott wirklich ist. Weil die Tatsache ist, Gott hat uns viele Botschaften gegeben. Welche Botschaften hat Gott uns alle gegeben, mal unabhängig von Jesus? Wo hat er sich alles offenbart? Der Vater hat sich ja nicht zum ersten Mal erst in Jesus offenbart. Er hat sich ja schon vorher offenbart, oder? In der Schöpfung hat er sich offenbart. „Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes.“ Wo offenbart er sich noch? Außer in der Schöpfung. In der Bibel, in den Schriften des Alten Testamentes hatte er sich offenbart. Er hat sich offenbart, schreibt Ellen White, in den menschlichen Beziehungen. Jede Ehe, die glücklich ist, jede Vater- oder Mutter-Kind-Beziehung, alle Freundschaft sind ja letztendlich ein bisschen Offenbarung auch der Liebe Gottes. Ja genau, Gesetz Gottes.

[10:45] Und Ellen White sagt im ersten Kapitel von „Schritte zu Jesus“, sagt sie etwas Interessantes. Sie sagt, obwohl Gott all diese Beweise gegeben hatte, durch sein Wort und durch die Natur und durch die menschlichen Bande, durch die engsten menschlichen Bande, sagt sie, hat doch der Satan das Denken der Menschen verblendet. Sie haben trotzdem gedacht, Gott ist irgendwie harsch und er will die Menschen nur verurteilen, dass sie Angst vor ihm hatten. Und dann sagt sie, um genau diesen Schatten wegzunehmen, kam Jesus auf die Welt. Jesus ist die vollkommenste Offenbarung, wie der Vater ist. Also wenn ich mir die Frage stelle, wie ist eigentlich Gott der Vater, dann muss ich das Leben von Jesus anschauen. So freundlich, wie er war, so ist auch der Vater freundlich. So geduldig, wie Jesus war, so geduldig ist der Vater. So liebevoll, wie Jesus war, so liebevoll ist der Vater. Es gibt eine berühmte Ellen White-Aussage, wo sie so, ich paraphrasiere, sage: Wenn der Vater auf die Erde gekommen wäre statt dem Sohn, müsste man nicht eine Silbe vom Evangelium ändern. Ganz genau das Gleiche, er ist genauso.

[12:00] Und das macht Jesus hier in Johannes 6 deutlich. Er sagt: „Ihr glaubt vielleicht, ihr könnt Gott dienen, aber mich ablehnen. Aber wenn ihr mich ablehnt, lehnt ihr den Vater ab. Denn der Vater, wenn er kommen würde, würde genau dasselbe sagen, genau dasselbe tun. Denn ich tue ja die Werke des Vaters und ich sage ja das, was mein Vater mir aufgetragen hat.“ Und das haben die Juden nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass in der Ablehnung Jesu sie tatsächlich Gott den Vater ablehnten. Und deswegen versucht Jesus ihnen deutlich zu machen: Ihr braucht nicht einen König, der euch die Römer vertreibt, ihr braucht nicht jemand, der euch ständig Manna vom Himmel regnen lässt, ihr braucht jemand, der euch zu Gott dem Vater führt. Deswegen sagt er hier, wie wir gelesen haben, in Johannes 6, Vers 46: „Nur der, welcher von Gott ist, der hat den Vater gesehen.“ Nur Jesus ist, weil er ganzer Gott ist, kann er auch wirklich das Wesen Gottes offenbaren.

[12:52] Genau, später in Johannes 14, ganz genau, ungefähr ein Jahr später. Dann sagt er: „Jetzt bin ich jetzt so lange bei euch. Manche kennen ihn mehr als drei Jahre. Und ihr habt immer noch nicht gemerkt, dass ich die Repräsentation des Vaters bin.“ Schaut mal mit mir in Kolosser 1, Kolosser 1, Vers 15. Da heißt es über Jesus: „Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der erstgeborene, der über aller Schöpfung ist.“ So wie Johannes 1 sagt, er ist das Wort Gottes. Gottes Gedanken werden in ihm sichtbar, hörbar. Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes. Wenn wir Jesus anschauen, sehen wir den Vater.

[13:51] Nun, schauen wir mal weiter, was Jesus sagt, in Johannes 6, Vers 47. Der Vers ist eigentlich unglaublich schön. Man fragt sich, also ich frage mich, warum der nicht viel häufiger zitiert wird. Müsste eigentlich einer der beliebtesten Verse der Bibel sein. Johannes 6, Vers 47, wer mag den mal lesen?

[14:13] Genau, also das ist die präziseste Beschreibung der ganzen Botschaft der Bibel. „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, hat ewiges Leben.“ Großartiger Satz. Woher kennt er dieses „wahrlich, wahrlich“? Wo hat Jesus das schon mal gesagt? Bei Nikodemus, da waren auch so bedeutungsschwangere Sätze. „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von von Neuem, von oben gezeugt ist, kann er das Reich Gottes nicht sehen.“ Ja, also „wahrlich, wahrlich“, das sagt Jesus immer dann, wenn es, also jetzt wird es richtig, also was Jesus sagt, ist immer wichtig, aber das sind so quasi so Sätze, die man sich einrahmen sollte. Ja, das ist Grundlage von allem. „Wahrlich, wahrlich“, „Amen, Amen“.

[15:04] Das ist natürlich eine ganz, ganz prägnante Zusammenfassung von einigen Versen, die wir vorher im Johannesevangelium schon finden. Kennt ihr noch andere Verse, die so ähnlich klingen, auch wenn sie nicht ganz so kurz sind, die so ein bisschen ausführlicher sind, als das, was Jesus hier sagt? Mit dem gleichen Gedanken: „Wer an mich glaubt, hat ewiges Leben.“ Ja, das kommt noch. Ja, das kommt noch. Ja, das ist 14. Ja, genau, Johannes 3, 16. Denn da sagt Jesus: „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ Das ist quasi, der Vers, den wir jetzt lesen, ist nur quasi die Zusammenfassung, die gekürzte Version. Da sehen wir, das ist ein Gedanke, den Jesus oft gesagt hat. Das andere hat er zu Nikodemus gesagt, ja. Jetzt spricht er zu den Juden.

[15:57] Wir sehen also, dass eigentlich das Thema der Predigten von Jesus sich nie wirklich geändert hat. Er versucht immer, den Leuten deutlich zu machen: Ihr braucht mich. Und er spricht zu Leuten, die das Alte Testament kennen, die eigentlich nur noch einen Führer suchen, der sie von den Römern befreit. Er sagt: Ihr braucht mich. Ohne mich könnt ihr nicht gerettet werden. Johannes 5, Vers, Johannes 3, Vers 36 ist dasselbe. Schaut mal, Johannes 3, Vers 36, da sieht man, das ist so ein Thema, das kommt immer und immer wieder. Und gerade weil es so einfach ist, muss es immer wieder betont werden. Johannes 3, Vers 36: „Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben. Wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“ Also ihr seht, es kommt in Johannes 3, Vers 16, es kommt in 3, Vers 36, das kommt jetzt dann in Johannes 6, Vers 47, immer und immer wieder. Und ihr wisst vielleicht, der Johannes sofort, der Johannes hat das später nochmal aufgegriffen und zwar in einem seiner Briefe, im Erstjohannesbrief. Das sagt er nämlich dann in Kapitel 5: „Wer den Sohn hat, hat das Leben. Wer den Sohn nicht hat, hat das Leben.“ Das ist, also Johannes hat das ganz tief durchdrungen, das wollte er immer und immer wieder deutlich machen. Unser ewiges Leben hängt davon ab, dass wir an Jesus glauben, mit Jesus leben, ihn als unseren persönlichen Erlöser und Freund haben.

[17:47] Interessant ist, ich habe gerade geschaut, die Schlachter sagt, die Variante ist, wer sich weigert, ihm zu glauben, aus dieser Entscheidung. Wer sich weigert, Gott, Jesus zu glauben, weil ich meine, das ist ja offensichtlich beim Hebräer und Judas, dass diejenigen, die in der ersten Generation das Land Kanaan nicht sehen konnten, wegen Unglauben, sagt, die eine Stelle sagt, wegen Ungehorsam. Weil es gibt keinen echten Glauben, der ungehorsam ist. Das gibt es gar nicht. Es ist nur falscher Glaube und es gibt keinen echten Gehorsam ohne Glauben. Das ist nur Werksgerechtigkeit. Es gibt nur echten Glauben, der auch gehorsam ist und es gibt nur echten Gehorsam, der durch Glauben funktioniert und es ist immer dann der Fall, wenn ein Mensch Jesus im Herzen hat. Alles andere ist nur Augenwischerei. Wir brauchen Jesus und zwar ganz dringend.

[18:43] Ellen White sagt folgendes, ganz interessant. Er sagt: „Jesus wurde ein Fleisch mit uns, damit wir ein Geist mit ihm werden können.“ Das ist interessant. Jesus hat sich mit uns verbunden, damit wir uns auch geistlich mit ihm verbinden können. Es ist durch diese Einheit, die Tugend, aufgrund dieser Einheit, dass wir aus dem Grab kommen werden. Es ist durch den Geist, dass Jesus in uns wohnt und der Geist, der durch den Glauben ins Herz aufgenommen wird, ist der Anfang des ewigen Lebens. Sie sagt also, wenn wir Jesus haben, dann haben wir das ewige Leben. Nicht, dass wir es irgendwann einmal bekommen, sondern wir haben jetzt schon das ewige Leben. Auch wenn wir sterben, wissen wir, dass wir wieder auferstehen werden. Wir können jetzt schon näher am Himmel leben, als wir das oft denken. Denn wer jetzt schon heute mit Jesus im Herzen lebt, der lebt ja genau mit dem, den er im Himmel zu sehen wünscht. Der Jesus im Himmel ist kein anderer Jesus, als der Jesus, der jetzt durch den Geist in meinem Herzen wohnen kann. Das ist eigentlich eine ganz tolle Sache, weil Jesus deutlich macht: Ihr müsst euch hier nicht abmühen und abquälen, bis ihr irgendwann mal Gemeinschaft mit mir im Himmel habt, sondern ihr könnt jetzt schon hier Gemeinschaft mit mir haben. Und das geschieht, wenn wir uns von Gott ziehen lassen, wenn wir uns belehren lassen, wenn wir ihm zuhören und ihm dann auch glauben und gehorchen.

[20:13] Johannes 6 und dort Vers 48. Noch ein Vers weiter. Johannes 6, Vers 48. Wer mag den lesen?

[20:30] Entschuldigung, 47. Ja, genau, selbstverständlich. „Ich bin das Brot des Lebens.“ Ich war gerade in 47, genau.

[20:38] Den Satz haben wir schon gelesen. Nämlich wo? In welchem Vers kam das schon vor?

[20:46] Welcher Vers hatte vorher schon gesagt, hier im Kapitel: „Ich bin das Brot des Lebens“?

[20:50] Ja, aber es gibt einen Vers, wo er schon mal exakt gesagt hat: „Ich bin das Brot des Lebens.“ Genau, 35 ist das. „Jesus versprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens.“ Und dann erklärt er das und dann murren sie, oder? Und dann greift er ihr Murren auf, erklärt es ihnen noch ein bisschen besser, aber kommt wieder zum selben Schluss. Er sagt: „Ich bin das Brot des Lebens.“ Ihr wisst ja, im Johannesevangelium gibt es wie viele Ich-Bin-Worte? Ich bin das Brot des Lebens, ich bin das Licht der Welt, ich bin der Weinstock. Wie viele gibt es davon? Wie viele Ich-Bin-Worte? Sieben. Sieben Ich-Bin-Worte. Und das hier ist das Erste. Und interessanterweise ist auch chronologisch das Erste. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Jesus noch nicht Sätze gesagt wie: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, ich bin das Brot des Lebens, ich bin das Licht der Welt.“ Das kommt jetzt alles noch und zwar in dem letzten Jahr von Jesu Dienst. Man hat den Eindruck, als ob er manche dieser Dinge, die halt, er hat erst versucht, das Vertrauen der Leute zu gewinnen durch die Heilung. Er hat ja oft gesagt: „Sag nicht, dass ich der Messias bin.“ Und jetzt kommt der Zeitpunkt, er weiß, es ist noch ein Jahr bis zur Kreuzigung und er offenbart die Wahrheit jetzt immer und immer deutlicher und klarer und stellt auch seinen Anspruch oder seine Identität immer deutlich heraus. Er sagt hier jetzt zweimal, damit sie es nicht missverstehen: „Ich bin das Brot des Lebens.“

[22:20] Nun gehen wir mal weiter, Vers 49. Lesen wir Vers 49 und 50 zusammen, das gehört eigentlich zusammen. Vers 49 und 50.

[22:45] Ganz genau. Also, er macht wieder den Vergleich zu dem Manna. Warum spricht er wieder von dem Manna? Warum greift er das auf mit dem Manna hier? Nur, dass wir seine Logik verstehen, warum er das sagt.

[23:00] Ja, aber warum an dieser Stelle hier jetzt in Johannes 6, warum greift er nochmal die Geschichte vom Manna auf? Wir müssen seine Logik verstehen. Warum?

[23:16] Ja, ja, genau, ja, ja, ja, genau, aber warum? Das stimmt, aber wenn du ein bisschen in die Verse zurückschaust, sie haben Brot gesucht, genau und sie haben nicht nur Brot gesucht, sondern was haben sie gesagt? Vers 31. In Vers 31 sagt er: „Unsere Väter haben, sagen sie, unsere Väter haben das Manna gegessen in der Wüste, wie geschrieben steht: Brot aus dem Himmel gab er ihnen zu essen.“ Das war das Argument. Wolltest du das auch sagen?

[23:58] Achso, ja, ja, klar, Moses hat es ihnen gegeben. Ja, genau. Das war ihr Argument. Sie sind ja zu Jesus gekommen mit der Begründung: „Also, wenn du wirklich der Messias bist, Moses hat uns Manna gegeben. Was machst du?“ Ja, also jetzt haben wir einmal diese 5.000 Leute satt gekriegt durch ein tolles Wunder. Ja, wir würden gerne noch mehr sehen, ja, weil wie oft ist das Manna gefallen? In der Wüste? Sechs Tage die Woche, 40 Jahre lang, so ungefähr. Das ist das Argument quasi.

[24:36] Das ist ein bisschen wie die Samariterin am Jakobsbrunnen, die sagt: „Wer bist du denn? Bist du so groß wie Jakob, unser Vater Jakob, der diesen Brunnen gebaut hat? Woher willst du denn das ewige, das lebendige Wasser haben?“ Und Jesus sagt: „Also, wenn du wüsstest, wenn du wüsstest, wer hier mit dir spricht.“ Und sie kommen jetzt zu diesem Jesus und sagen: „Also, wir haben jetzt einmal gesehen, wie du übernatürlicherweise Brot gebracht hast. Moses hat das 40 Jahre hingekriegt, ja. Zeig mal ein bisschen mehr.“ Das ist ihr Argument und damit zeigen sie eigentlich, wie ungeistlich sie denken und wie wenig sie verstanden haben und Jesus greift das jetzt auf. Fast dieselbe Formulierung. Schaut mal, sie sagen in Vers 31: „Unsere Väter haben das Manna gegessen in der Wüste, wie geschrieben steht, ja, so mit Bibelfers.“ Und was sagt Jesus? „Eure Väter haben das Manna in der Wüste gegessen und sind gestorben.“ Er greift das auf und sagt: Was wir vergessen haben zu sagen ist, wir sind alle tot, alle tot. Die haben zwar Manna bekommen, aber es hat ihnen kein ewiges Leben gegeben. Was nützt denn Wunder nach Wunder nach Wunder nach Wunder, wenn ich sterbe? Übrigens, diese Generation, die erste Generation, die ist nicht nur gestorben, wahrscheinlich sind die allermeisten von ihnen auch verloren gegangen, rebellisch gewesen. Wir wissen nicht von jedem Einzelnen, wer vielleicht im Laufe dieser 40 Jahre auch sich bekehrt hat, ja, aber für die erste Generation hat man so von allem, was man liest über sie, nicht allzu viel Hoffnung. Die haben 40 Jahre lang Wunder Gottes gesehen und es hat ihnen vielleicht nicht einmal zum ewigen Leben geführt.

[26:15] Die Bibel macht einen interessanten Punkt so ähnlich in Judas, in Judas und dort Vers 5. Ich will euch aber daran erinnern, obgleich ihr das jetzt schon wisst, dass der Herr, nachdem er das Volk aus dem Land Ägypten errettet hat, das zweite Mal, also quasi später, diejenigen verzeichnet, die nicht glaubten. Mit anderen Worten, da sind Menschen errettet worden und am Ende doch verloren gewesen. Menschen haben die Kraft Gottes gesehen. Ich meine, wer von uns hat jemals gesehen, wie Wasser sich teilt? Ich meine, wenn ihr sehen würdet, wie Wasser sich teilt und ihr durchs Rote Meer hindurchlauft und die Fische schwimmen seht, rechts und links, würden wir nicht dann denken, wir werden Gott treu sein bis ans Ende unseres Lebens? Wenn jeden Morgen, nicht einmal, oder ich meine, wenn einmal Manna fallen würde, würden wir vielleicht am nächsten Morgen schon uns fragen, ob das noch ein zweites Mal geschehen kann. Das ist 40 Jahre lang, Woche für Woche, Tag für Tag, bis auf den Sabbat natürlich, immer und immer wieder passiert. Gott hat sie mit Wundern überschüttet. Denkt an die Wachteln, denkt an das Wasser aus dem Felsen, all diese ganzen Dinge und erzählt die Geschichte ja nicht ohne Grund, weil er will damit eine ganz entscheidende Sache verdeutlichen.

[27:52] Was ist ein Punkt, wenn er sagt, die haben dieses Manna gegessen, die haben Wunder über Wunder erlebt und sind dennoch gestorben. Was ist ein Punkt? Was ist der Punkt, den er den Israeliten damit deutlich machen will? Was ist dein Gedanke? Ja, du kannst noch so viele Wunder erleben. Die Wunder retten dich nicht. Wir denken vielleicht, Gott liebt uns besonders, wenn wir Wunder sehen, wenn irgendwie großartige Dinge geschehen, aber die Wunder sagen noch gar nichts aus, weil es gibt Menschen, die haben viele Wunder gesehen, sind verloren gegangen, andere sind gerettet worden, obwohl sie nie ein Wunder gesehen haben.

[29:05] Ganz genau, also das ist genau der Punkt jetzt, den Jesus deutlich machen möchte, weil er steht vor ihnen, er ist die größte Segnung, die der Himmel geben kann und alles, woran sie denken können, ist: Wir brauchen Brot, wir wollen noch ein Wunder sehen, wir wollen noch so ein Manna-Wunder sehen oder so. Kann es sein, dass wir manchmal Dinge von Gott erwarten, was in unserem Leben geschehen sollte, dies und jenes, ja große Dinge, wären die offensichtlichste Segnung, nämlich Jesus, wie er unser Herz verändern kann, dass diese Segnung irgendwie ignoriert wird, ja, dass wir Jesus, so wie die Jünger, vielleicht noch mal als, nicht die Jünger, also die Menschen hier, so als Instrument wollen, ja, sie wollten ihn instrumentalisieren als König, sie wollten die Regierung weg haben, die Römer, ja und Jesus war willkommen, aber als er nicht mitgemacht hat, mit dieser Sache, dann waren sie, ja, was sollen wir mit Jesus, wenn er nicht unsere Ziele fördert, ja, vielleicht wollen wir irgendwie im Beruf vorankommen oder gesund werden und brauchen dazu Jesus, damit wir gesund sind, ja, was ist, wenn Jesus sich gesund macht, was ist, wenn es kein Wunder gibt, ist Jesus alleine für sich der Segen in meinem Leben und das ist die Frage, weil Jesus deutlich macht: Alle Wunder, die du siehst, können dich nicht retten, der Einzige, der dich retten kann, ist Jesus und wenn du ihn hast, ob mit Wunder oder ohne Wunder, dann hast du ewiges Leben.

[31:18] Das heißt, und das ist ja der Punkt, Jesus hat ja auch diesen Menschen hier in Johannes 6 nicht die Wunder vorenthalten, ich meine, sie hatten gerade gesehen, wie 5.000 Männer plus Frauen plus Kinder satt wurden, sie hatten gehört, wie Jesus auf dem Wasser gelaufen ist, wie er sogar Petrus ermöglicht hat, auf dem Wasser zu laufen, aber das zeigt, dass ein Mensch, der nur Wunder ohne Jesus will, wird nie zufrieden sein mit Wundern. Ein Mensch, der immer Wunder will ohne Jesus, der ist sensationslüstern, während ein Mensch, der Jesus sucht, der freut sich über jedes Wunder, aber ist auch dankbar, wenn es keins gibt und das macht den Unterschied und Jesus wusste, deswegen sagt er ja an anderer Stelle in Johannes 4: „Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, glaubt ihr nicht.“ Das ist das Problem.

[32:11] Jetzt schauen wir mal in diese Stelle, 4. Mose 26 über die Israeliten, was wir gerade schon angesprochen haben, 4. Mose 26 und dort Vers 65 von diesen Israeliten, die wie gesagt 40 Jahre in der Wüste gewandert sind und 40 Jahre lang Manna gegessen haben, 40 Jahre das Brot von Engeln und schaut mal, wir essen heute kein Manna, oder? Aber denkt mal darüber nach, hat es jemals, lesen wir erst den Vers, denn der Herr hatte von ihnen gesagt: „Sie sollen gewisslich in der Wüste sterben und es blieb keiner von ihnen übrig, außer Kaleb, dem Sohn Jefunne, und Josua, dem Sohn Nuns.“ Und die Bibel sagt uns, sie blieben übrig, weil in ihnen ein anderer Geist war, sie waren erfüllt vom Geist Gottes. Nun ist es nicht interessant, dass diese Israeliten Wunder um Wunder um Wunder um Wunder um Wunder um Wunder um Wunder um Wunder erlebt haben, aber dann, als sie nach Kadesch Barnea kamen, an die Grenze Kanaans, warum wollten sie nicht rein, warum wollten sie nicht rein, warum haben sie gesagt: „Wir gehen hier nicht rein, wir ziehen wieder zurück.“ Sie hatten Angst, vor wem hatten sie Angst? Die Spione kamen, genau, die hatten Angst vor...

[34:45] Was hätte es denn erfordert, um Kanaan zu erobern? Richtig, Glaube. Aber es hätte erfordert ein Wunder, oder? Ich meine, das sieht man in der zweiten Generation, das ist ein Wundergeschehen, Stadtmauern von Jericho fallen, die Sonne bleibt am Himmel stehen, das sind gigantische Wunder, Jordan teilt sich, all das, Wunder. Es hätte ein Wunder gebraucht. Ist es nicht interessant, dass diese Menschen, die ja Tag ein Tag aus Wunder gesehen hatten, trotzdem bei der nächsten Prüfung wieder nicht glauben konnten, dass Gott ein Wunder tut? Das ist ja die Geschichte von der Wüstenwanderung, nicht wahr? Gott tut ein Wunder, dann fehlt ihnen das Wasser, sie schreien wieder, Gott tut ein Wunder, es fehlt ihnen Brot, sie schreien wieder, Gott gibt ihnen Brot, es fehlt ihnen wieder Wasser, sie schreien wieder. Obwohl sie ein Wunder nach dem anderen sehen, lernen sie nicht, dass Gott auch in der Zukunft Wunder tun könnte. Das heißt, die Wunder alleine bewirken gar nicht, dass ich glaube, dass Gott Wunder tun kann. Das ist halt interessant, man kann also Wunder nach Wunder nach Wunder sehen und trotzdem immer denken, das nächste Mal hilft mir Gott nicht.

[35:10] Es gibt ja viele Texte, die man drüben steht, was soll ich da mehr drüber sagen? Aber es gibt eben auch einen Text, den man drüben steht, was soll ich vergessen? Und das ist halt der Grund, weil man sonst eben immer auf die Vergangenheit festhalten kann, wenn in der Zukunft nichts Größeres, nichts Neues, nichts Besseres mehr erwartet.

[35:28] Genau, das ist Jesaja, wo es sagt: „Gedenkt nicht des Früheren, ich schaffe etwas Neues.“ Das kommt bei Jesaja mehrmals. Auch die Bundesnadel soll nicht mehr daran denken, dann die Remia und das ist genau der Punkt.

[35:40] Jetzt gibt es noch einen interessanten Punkt. Die Wunder waren ja nicht einfach nur technische Wunder. Schaut mal in 1. Korinther 10 und dort Vers 3 bis 5.

[35:58] Da Paulus sagt was Interessantes hier. Er sagt in 1. Korinther 10 Vers 3 bis 5.

[36:09] Es geht um die Israeliten, die auf Mose getauft worden sind in der Wolke und im Meer. Das ist Vers 3. Und sie haben alle dieselbe, wie geht es weiter, dieselbe? Geistliche Speise gegessen und alle denselben geistlichen Trank getrunken, denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus. Das bezieht sich zwar auf das Manna und das Wasser aus dem Felsen, aber Paulus sagt, das war nicht nur Wasser, das war nicht nur Manna, sondern das hatte eigentlich einen geistlichen Sinn. Während sie das Manna aufsammelten, sollten sie geistlich denken: Gott sorgt für mich. Er sagt ja in 5. Mose: „Das hat Gott gemacht, damit ihr lernt, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern von einem jeden Wort aus dem Mund Gottes hervorgeht.“

[37:03] Das Problem war nicht die Wunder, das Problem war, dass sie die Wunder genommen haben, ohne hinzuhören. Sie haben von den Wundern profitiert, ohne lernen zu wollen. Wenn das Wasser aus dem Felsen kam, waren sie dankbar, dass sie ihren Durst stillen konnten, sie haben sich aber nicht die Frage gestellt, was bedeutet es, dass der Mose mit dem Stab auf den Felsen schlägt. Wie oft geschieht es, dass wir Wunder erleben und wir einfach sagen: „Danke für das Wunder, jetzt geht es mir wieder gut.“ Und wir uns keine Gedanken machen, was will Gott mir sagen, was kann ich daraus lernen, wie vertieft das meine Beziehung, denn nur eine vertiefte Beziehung mit Jesus gibt mir das Vertrauen, dass er das nächste Mal mir auch helfen wird.

[38:02] Und das ist der Grund, warum so viele Menschen am Ende der Zeit verloren gehen, obwohl sie sagen werden: „Haben wir nicht in deinem Namen Wunder getan? Geweißt, Dämonen ausgetrieben?“ Ein Wunder nach dem anderen, aber nicht zugehört, was Gott in seinem Wort sagt, in seinem Gesetz. Genau das ist das Problem.

[38:26] Deswegen sagt Jesus: Wenn ihr gerettet werden wollt, wenn ihr ewiges Leben haben wollt, hört zu, hört auf das Wort Gottes. Der Vater will euch lehren. Das sind die Kinder Gottes, die vom Vater gelehrt werden. Der Vater lehrt durch sein Wort. Das Wort wird dargestellt durch das Brot, das vom Himmel kommt. Jesus sagt: Ich bin das Brot, ich bin das Wort Gottes. Hört mir zu, wenn ihr mir folgt, werdet ihr nicht verloren gehen.

[38:50] Und das zeigt uns also, die Israeliten in der Wüste sind verloren gegangen, obwohl sie geistliche Botschaften vor ihren Augen hatten. Könnte es sein, dass wir auch geistliche Botschaften vor unseren Augen haben und wir sie einfach nicht sehen? Einfach immer nur wollen, dass Gott uns schnell wieder gesund macht, uns eine Arbeit wiedergibt oder uns die Arbeit erhält, dass wir einfach wollen, dass wir wieder in Frieden leben mit unseren Freunden und Verwandten, was so unsere Gebetsanliegen sind. Tue ein Wunder, bewirke, dass der Streit aufhört. Tue ein Wunder, gib, dass ich wieder gesund werde. Tue ein Wunder, gib, dass ich das Geld wieder finde, das ich verloren habe. Tue ein Wunder. Und dann tut Gott die Wunder, aber wir hören nicht auf sein Wort. Und Jesus sagt: Ich könnte euch Wunder über Wunder über Wunder geben, das würde euch gar nicht helfen. Ihr müsst auf mich hören.

[39:45] In Hebräer 3, das ist ganz richtig, dass du da hingehst.

[39:59] Hebräer 3, Vers 18 und 19.

[40:14] Ja, ganz genau.

[40:21] Sie weigern sich zu glauben, sie verharren im Unglauben.

[40:24] Schauen wir mal in Judas 1 und dort Vers 5. Da wird es auch mit dem Glauben.

[40:30] Judas 1, Vers 5. Ich will euch aber daran erinnern, obgleich ihr die schon wisst, dass der Herr, nachdem er das Volk aus dem Land Ägypten errettet hatte, das zweite Mal diejenigen vertilgte, die nicht glaubten.

[40:44] Und dann können wir das vergleichen, das ist ganz interessant, mit Josua und dort Vers, Kapitel 5, Vers 6. Also bei Paulus und bei Judas heißt es, sie konnten nicht hineingehen wegen ihres Unglaubens. Und in Josua, Kapitel 5, heißt es jetzt in Vers 6: „Denn die Kinder Israels wanderten 40 Jahre lang in der Wüste, bis das ganze Volk der Kriegsleute umgekommen war, die aus Ägypten gezogen waren, weil sie der Stimme des Herrn nicht gehorcht hatten.“ Paulus sagt im Hebräerbrief, weil sie nicht geglaubt hatten. Judas sagt, weil sie nicht geglaubt hatten. Josua sagt, weil sie nicht gehorcht hatten. Weil das ist eins und dasselbe.

[41:27] Wer nicht glaubt, kann nicht gehorchen. Und wer nicht gehorcht, gehorcht deswegen nicht, weil er nicht glaubt. Denn wer glaubt, wird gehorchen. Das geht gar nicht anders. Weil wer glaubt, der hat eine Beziehung zu Jesus und der liebt Jesus. Und der tut gerne, was Jesus möchte. Der hat das Gesetz Gottes im Herzen, weil da schreibt der Heilige Geist hin.

[41:53] Und so möchte Jesus diesen Menschen sagen, die einfach nur irgendwie etwas suchen für ihre eigenen Ambitionen. Sie suchen einen Messias für ihre eigenen Ambitionen und sie wollen Wunder sehen. Jesus sagt: Was ihr braucht, sind nicht Wunder. Was ihr braucht, ist ewiges Leben.

[42:12] Was wir am allermeisten brauchen in unserem persönlichen Leben täglich und als Gemeinde, egal ob lokal oder weltweit, ist, dass wir die direkteste Beziehung zu Jesus haben, die man noch haben kann. Dass unsere Herzen mit Jesus so verbunden sind, dass er durch seinen Heiligen Geist durch uns scheinen kann. Und dann ist es zweitrangig, ob wir viele Wunder erleben oder wenige. Dann haben wir ewiges Leben und zwar jetzt.

[42:47] Das, was Gott sich wünscht, ist, dass wir nicht immer nur arbeiten und hoffen, irgendwann vielleicht mal gut genug zu sein. Er wünscht sich, dass wir wissen: Weil Jesus mein Freund ist, habe ich jetzt ewiges Leben.

[43:06] Ja, ganz genau.

[43:20] Deswegen sagt sie: „Jesus wurde ein Fleisch mit uns, damit wir ein Geist mit ihm werden.“ Wollen wir uns vornehmen, auch diese Woche mit Jesus zu gehen, zu ihm zu kommen mit all unseren Sorgen und Nöten und Problemen. Die Welt ist ja noch nicht paradiesisch, die Welt ist noch nicht der Himmel, aber wir können ein Stück Himmel im Herzen haben. Dass wir mit Jesus leben, ihm alles geben und von ihm lernen. Und dann wird er uns, dann werden wir leben aus jedem Wort, was dem Mund Gottes hervorgeht.

[43:53] Noch gemeinsam niederknien und beten.

[44:03] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir für dein Wort und für die Kraft, die du schenkst. Danke für die gute Nachricht, dass jeder von uns, jeder Einzelne, ewiges Leben haben kann. Durch das, was Jesus am Kreuz von Golgatha für mich und für jeden einzelnen von uns getan hat. Und durch den Geist, der unsere Herzen verändert. Herr, wir danken dir, dass du es gut mit uns meinst, dass du alles getan hast, um uns zu retten. Und wir möchten dich um Vergebung bitten, wo wir vielleicht zu sehr nur darauf bedacht gewesen sind, den Glauben zu instrumentalisieren zu unseren Zwecken und unseren Ambitionen. Lass uns lernen, wirklich mit dir zu leben und durch dein Wort zu leben. Und aus deinem Wort täglich gelehrt zu werden. Herr, wir danken dir und wir lieben dich und wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du uns immer weiter in deiner Hand führst. Und bitten dich jetzt auch, dass du uns auf dem Weg nach Hause bewahrst und uns bald wieder gesund hier zusammenbringst. Bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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